Für 1.957 Azubis aus Oberfranken wird es ernst
Start der IHK-Abschlussprüfungen
Am morgigen Dienstag, dem 28. April, beginnen für viele Auszubildende die IHK-Abschlussprüfungen, wie die IHK für Oberfranken Bayreuth mitteilt. Insgesamt 1.957 Auszubildende legen bei der IHK für Oberfranken Bayreuth ihre Prüfungen in insgesamt 100 Berufen ab.
Für Michael von Hertell, Leiter der beruflichen Bildung, ist die duale Ausbildung ein echter Erfolgsfaktor: Die Ausbildung in einem Betrieb lege das Fundament für einen nachhaltigen, erfolgreichen Berufsweg. Die Azubis bauten nicht nur umfangreiche Fachkenntnisse auf, sondern entwickelten sich dabei auch persönlich stark weiter. Er betont, wer sich für eine Ausbildung entscheide, stell die richtigen Weichen für die Zukunft.
Zunächst stehen am 28. und 29. April für 1.465 Prüflinge in 52 kaufmännischen und kaufmännisch verwandten Berufen die schriftlichen Abschlussprüfungen auf dem Programm. Dazu gehören Kaufleute für Büromanagement sowie Einzelhandels- und Bankkaufleute. Ab dem 5. und 6. Mai folgen die Prüfungen für 492 Prüflinge in 48 technischen Berufen, darunter Industriemechaniker, Mechatroniker und Elektroniker. Die mündlichen und praktischen Prüfungen finden für die technischen Berufe zwischen dem 22. Juni und 31. Juli 2026, für die kaufmännischen Berufe zwischen dem 29. Juni und dem 31. Juli 2026 statt.
Zwei von drei Ausbildungsverhältnissen bei IHK-Unternehmen
Für die Prüflinge geht mit der Abschlussprüfung ein wichtiger Lebensabschnitt zu Ende: Unsere Unternehmen sind auf qualifizierte Nachwuchskräfte angewiesen, um die Herausforderungen von heute und morgen zu meistern, unterstreicht von Hertell. Eine fundierte Ausbildung ist aber auch der Schlüssel, um den Wirtschaftsstandort Oberfranken langfristig zu stärken.
Die Förderung der beruflichen Bildung bleibt zentrale Aufgabe der deutschen IHKs. Mit einer bundesweiten Ausbildungskampagne setzen die deutschen IHKs Impulse, um das Ansehen der dualen Ausbildung weiter zu erhöhen und mehr junge Menschen für diesen Karriereweg zu begeistern. Unter dem Motto “Jetzt #könnenlernen – Ausbildung macht mehr aus uns” geben echte Auszubildende Einblicke in ihre Arbeitswelt und zeigen: Ausbildung lohnt sich.
Die schriftlichen IHK-Abschlussprüfungen finden an bundesweit einheitlichen Terminen statt. Die IHKs in Oberfranken stehen für knapp zwei Drittel aller Ausbildungsverhältnisse in der Region.
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Bamberger Unternehmen begeistern Jugendliche
Großer Zuspruch beim Girls‘ und Boys‘ Day
Über 500 Plätze stellten Unternehmen und Institutionen beim diesjährigen Girls‘ und Boys‘ Day für Jugendliche in der Stadt Bamberg zur Verfügung, wie die Stadt Bamberg mitteilt. An diesem Tag konnten Mädchen und Jungen Berufsfelder kennenlernen, in denen ihr Geschlecht für gewöhnlich unterrepräsentiert ist.
Knapp 40 Handwerksbetriebe, Unternehmen, die Universität und Institutionen haben rund 370 Mädchen in der Stadt Bamberg einen Einblick in ihre Abläufe gegeben. Parallel gab es über 130 Plätze für Jungen in Bamberg beim Boys’ Day in den Bereichen Erziehung, Soziales, Gesundheit, Pflege sowie kaufmännische Berufe.
Auch die Stadt Bamberg und ihre Tochtergesellschaften beteiligten sich an dem Aktionstag mit etlichen Angeboten, zum Beispiel die Stadtverwaltung mit der EDV, Bamberg Service mit Plätzen als Kraftfahrzeugtechnikerin, als Fachagrarwirtin für Baumpflege oder als Schreinerin. Alle Plätze beim Girls‘ Day der Bamberger Feuerwehr waren ausgebucht. Die Stadtwerke Bamberg stellten insgesamt 22 Plätze in den Berufen Berufskraftfahrerin, Anlagenmechanikerin, Elektronikerin und Fachangestellte im Bäderbetrieb zur Verfügung. 50 Plätze bei der Sozialstiftung Bamberg waren ebenfalls komplett ausgebucht.
Um das Engagement der beteiligten Unternehmen zu honorieren, besuchte Bürgermeister Jonas Glüsenkamp gemeinsam mit Blanka Lauterbach, die während des Girls Day den Beruf des Bürgermeisters kennenlernte, verschiedene Firmen und Institutionen, die Mädchen und Jungs zu Gast hatten. „Die beteiligten Unternehmen können an dem Aktionstag für spannenden Berufe werben und ihr gesellschaftliches Engagement für Chancengleichheit zeigen“, so Bürgermeister Jonas Glüsenkamp.
So war er auch mit Ruth Vollmar, Leiterin der Wirtschaftsförderung, und Elena Hümmer, Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Bamberg, stellvertretend bei der Elflein Unternehmensgruppe, wo fünf Mädchen den Beruf als Kauffrau für Spedition und Logistik kennenlernen konnten. Außerdem gab es bei Elflein parallel ein Angebot für fünf Jungs, die in den Beruf als Kaufmann für Büromanagement schnuppern konnten. Geschäftsführer Rüdiger Elflein forderte die Jungen und Mädchen auf, den Tag zu nutzen und keine Angst davor zu haben, Fragen zu stellen. Ein Highlight des Tages war die Fahrt in einem Elektro LKW – und zwar am Steuer!
Im Digitalen Gründungszentrum Lagarde 1 durften rund 20 Mädchen einen Tag als Gründerin erleben, dabei erfolgreiche Vorbilder kennenlernen und ihre eigene Geschäftsidee entwickeln und vorstellen. „Habt Mut etwas auszuprobieren“, sagte Sarah Seewald von der Alltagsgold GmbH. Die Gründerinnen von Fifi Furore, Johanna Bischoff, und vervenu, Marina Partheymüller und Stephi Hämmerlein, ermutigten die Mädchen bereits jetzt aktiv zu werden und keine Angst vor Fehlern zu haben.
Die RZB Rudolf Zimmermann Bamberg GmbH ist seit der Erfindung des Girls‘ Day dabei und bildet bereits seit Jahren erfolgreich junge Frauen zu Elektronikerinnen und Mechatronikerinnen aus. Auch in diesem Jahr bot das Unternehmen wieder Plätze zum Schnuppern an. „Wir brauchen junge Frauen in technischen Berufen, um auch das Morgen unseres Unternehmens zu gestalten“, so Jan Schollmeier, der Ausbildungsleiter des Unternehmens.
Die Gleichstellungsstelle und die Wirtschaftsförderung der Stadt Bamberg unterstützen den Aktionstag seit vielen Jahren. „Der Bedarf an Fachkräften wird bleiben. Dafür ist es wichtig, Stereotypen aufzuweichen und Mädchen als auch Jungen die Möglichkeit zu geben auch „untypische“ Berufe kennenzulernen“, betont Ruth Vollmar, Leiterin der Wirtschaftsförderung.
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Praxisnahe Berufs- und Studienorientierung als Stellschraube für Nachwuchskräftegewinnung
Girls‘ und Boys’ Day 2026
Anlässlich des diesjährigen Girls‘ und Boys‘ Day am 23. April betonen die vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V. und die bayerischen Metall- und Elektro-Arbeitgeberverbände bayme vbm den Stellenwert einer frühzeitigen, praxisnahen Berufs- und Studienorientierung, um den Nachwuchs auf der Suche nach dem eigenen Karriereweg effektiv zu unterstützen.
„Auch wenn die schwierige Wirtschaftslage momentan dämpfend auf den Ausbildungs- und Arbeitsmarkt wirkt, bleibt die Gewinnung von gut qualifizierten Beschäftigten für die Unternehmen im Freistaat weiterhin eine große Zukunftsaufgabe“, erklärt Hauptgeschäftsführer Bertram Brossardt.
Das Arbeitskräfteangebot in Bayern sinke branchenübergreifend. Darum hält es die vbw für wichtig, Kindern und Jugendlichen dabei zu helfen, so früh wie möglich ihre eigenen beruflichen Interessen und Talente zu entdecken. „Gleichzeitig müssen wir sie darüber aufklären, wo der Arbeitsmarkt sie braucht – und veraltete Rollenklischees weiter aufbrechen, damit sie der individuell passenden Berufswahl nicht im Wege stehen. Der MINT-Bereich steht jungen Frauen genauso offen wie der soziale Beriech dem männlichen Nachwuchs. Insbesondere in der Pflege und Erziehung werden junge Nachwuchskräfte händeringend gesucht“, erläutert Brossardt.
Die Verbände bieten Jugendlichen eng verzahnt mit Schulen und Unternehmen zahlreiche Initiativen und Projekten zur Unterstützung bei der Berufs- und Studienorientierung. Mit „sprungbrett bayern“ fördern sie die größte Praktikumsbörse im Freistaat. Jugendliche finden hier momentan fast 22.000 Praktikumsangebote aus allen möglichen Branchen. Speziell für die MINT-Förderung von Frauen haben bayme vbm gemeinsam mit der Regionaldirektion Bayern der Bundesagentur für Arbeit und dem Bayerischen Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie im Jahr 2013 die Initiative „Girls’Day Akademie“ geschaffen. „Mit inzwischen 17 Girls’Day Akademien in Bayern ist sie ein Erfolgsmodell. An Realschulen und Gymnasien erleben je 15 Mädchen ab der siebten bis zur zehnten Klasse spannende Einblicke in technische Berufe und können ihre Talente direkt in den Unternehmen vor Ort erproben“, führt Brossardt aus.
Fänden die Nachwuchstalente schließlich ihren Weg in die bayerische M+E Industrie, warteten auf sie auch in den aktuellen Krisenzeiten stabile Karriereperspektiven. „Tatsache ist: Schließen Jugendliche eine Ausbildung in einem M+E Unternehmen im Freistaat erfolgreich ab, stehen die Chancen für eine Übernahme ausgezeichnet“, betont Brossardt und ergänzt: „Im vergangenen Jahr haben die Unternehmen 89,2 Prozent der Azubis befristet oder unbefristet übernommen. Für 2026 verbessert sich die Übernahmequote noch einmal voraussichtlich auf knapp 93 Prozent. Die hohe Übernahmebereitschaft zeigt den Erfolg der Bemühungen der Betriebe, ihren Fachkräftenachwuchs langfristig an sich zu binden.“
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Blutspende im Bundespolizeiaus- und ‑fortbildungszentrum Bamberg
80 Liter Blut und 640 Euro – Gutes tun im Doppelpack
Die angehenden Polizistinnen und Polizisten des Einstellungsjahrgangs BA 23 II riefen zum Ende ihrer Ausbildung zu einer Aktion „Spende Blut, rette Leben“ auf, wie das Bundespolizeiaus- und ‑fortbildungszentrum Bamberg mitteilt.
Für den Einstellungsjahrgang BA 23 II des Bundespolizeiaus- und ‑fortbildungszentrums Bamberg steht das Ende der Ausbildung kurz bevor. Die angehenden Polizistinnen und Polizisten riefen zum Abschied zu einer Aktion „Spende Blut, rette Leben“ auf, wie das Bundespolizeiaus- und ‑fortbildungszentrum Bamberg mitteilt.
In Kooperation mit dem Blutspendedienst des Bayerischen Roten Kreuzes (BRK) fand am 5. Februar 2026 eine interne Blutspendeaktion bei der Bundespolizei statt. Gespendet haben 160 Personen.
Zusätzlich bestand die Möglichkeit, sich für die Deutsche Knochenmarkspenderdatei zu registrieren.
Ziel der Aktion war es, ein starkes Zeichen der Solidarität und des gesellschaftlichen Engagements zu setzen – und das gleich im Doppelpack. Eine einzige Blutspende kann bis zu drei Leben retten. Außerdem ist für jede Spende eine Aufwandentschädigung vorgesehen, welche auf Wunsch der Dienststelle durch den Blutspendedienst des BRK direkt an den Kinderschutzbund Bamberg übergeben wird. Insgesamt konnten 640 Euro für den guten Zweck generiert werden.
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Bundespolizeiaus- und ‑fortbildungszentrum Bamberg
Spendenübergabe des Bundespolizeiaus- und ‑fortbildungszentrums Bamberg
Anfang Dezember veranstaltete das Bundespolizeiaus- und ‑fortbildungszentrum Bamberg zusammen mit dem Bundespolizeiorchester München ein Benefizkonzert in der Pfarrkirche Unsere Liebe Frau (Obere Pfarre) in Bamberg, dessen Erlös jetzt übergeben wurde.
Etwa 300 Gäste kamen beim Konzert zusammen, um nicht nur eine beeindruckende musikalische Darbietung zu erleben, sondern auch einen Beitrag zu leisten, um die wichtige Arbeit des St. Vinzenzvereins Bamberg e.V. zu unterstützen.
Chefdirigent Philipp Armbruster verzauberte mit 40 Musikerinnen und Musikern die vollbesetzten Bankreihen mit Klängen von Anton Bruckner, John Williams und James Barnes.
Der Eintritt zum Konzert war frei. Die Bundespolizei erbat Spenden zugunsten des St. Vinzenzvereins Bamberg e.V. in Bamberg. Die Spenden der Konzertbesucherinnen und Konzertbesucher wurden vergangene Woche gemeinsam mit diversen Spenden der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie der Auszubildenden des Bundespolizeiaus- und ‑fortbildungszentrums Bamberg an Herrn Hans-Jochen Sievers übergeben, den Vorsitzenden des St. Vinzenzvereins. Insgesamt kamen 3.750€ zusammen.
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Die Elite ihres Ausbildungsberufs im Freistaat
IHK ehrte “Bayernbeste” aus dem Gremiumsbezirk Bamberg
Bei einer Feierstunde auf Kloster Banz hat die IHK für Oberfranken Bayreuth zwölf “Bayernbeste” geehrt. Sie alle haben ihre Ausbildung im aktuellen Prüfungsjahrgang als Beste ihres jeweiligen Ausbildungsberufs abgeschlossen und sind damit die Besten im Freistaat, wie die IHK für Oberfranken Bayreuth mitteilt.
Mit Marie Hohleweg aus Reckendorf, Lisa-Marie Külle aus Baunach, Luisa Schreiber und Vanessa Neid aus Bamberg und Nina Then aus Memmelsdorf kommen dabei fünf “Bayernbeste” aus dem Bezirk des IHK-Gremiums Bamberg.
Die herausragende Leistung der “Bayernbesten” wird unter anderem an den folgenden Zahlen deutlich: Rund 50.000 junge Leute in etwa 200 Ausbildungsberufen sind in diesem Prüfungsjahrgang in ganz Bayern zu den IHK-Abschlussprüfungen angetreten. „Sie haben es in ihrem Beruf auf Platz 1 geschafft. Das ist eine außergewöhnliche Leistung, auf die Sie sehr stolz sein können”, macht der IHK-Präsident Dr. Michael Waasner bei der Ehrung deutlich.
Er bescheinigte den Absolventinnen und Absolventen Einsatz, Können und Durchhaltevermögen. „Sie haben nicht aufgegeben und Standfestigkeit gezeigt”, sagte er. Um den Wandel und die damit verbundenen Herausforderungen bewältigen zu können, seien Stabilität und Flexibilität notwendig. Ständige Veränderungen seien mittlerweile nicht mehr nur Begleiter im täglichen Berufsleben, sondern Antreiber. Diese Situation gelte es anzunehmen. Die “Bayernbesten” hätten durch ihre Ausbildung beste Voraussetzungen für einen erfolgreichen Berufsweg geschaffen. „Sie haben das sichere Fundament, das Ihnen erlaubt, mutig Neues zu wagen und mögliche Rückschläge abzufedern”, so der Präsident.
Bildung als Schlüsselfaktor
Die ständigen Herausforderungen unserer Zeit sprach auch der oberfränkische Regierungsvizepräsident Thomas Engel an. Egal ob Energiewende, Digitalisierung, Klimawandel, all das gelte es zu bewältigen. Bildung und Qualifikation seien dazu die Schlüsselfaktoren. Alle “Bayernbesten” aus dem Gremiumsbezirk hätten eindrucksvoll unter Beweis gestellt, dass sie Verantwortung für sich selbst und ihre berufliche Zukunft übernehmen können.
IHK-Hauptgeschäftsführer Wolfram Brehm sagte: „Wir ehren nicht die Besten, sondern die Allerbesten, sozusagen die Elite.” Das sei wahrlich ein Grund stolz zu sein, zumal dieser Erfolg die Absolventen ein Leben lang begleiten werde.
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Brossardt: „Jury hat Wert der Tandem-Idee für Arbeitskräfte- und Fachkräftesicherung erkannt“
Projekt ‚sprungbrett AzubiMentoring‘ erhält Preis für innovativen Ansatz zur Arbeitsmarktintegration
Das Projekt „sprungbrett AzubiMentoring“ hat sich für seinen innovativen Ansatz, geflüchteten und zugewanderten Jugendlichen in Ausbildung erfahrene Azubis als Mentoren zur Seite zu stellen, die Auszeichnung im Wettbewerb ‚Zusammen wachsen – Gute Ideen für Integration am Arbeitsmarkt‘ gesichert.
Der Preis wird getragen von der Initiative „Deutschland – Land der Ideen“ der Bertelsmann Stiftung, dem Bundesverband der Deutschen Industrie und der Stiftung Mercator. Gewürdigt wurden insgesamt 50 herausragende Ideen für die Integration internationaler Fach- und Arbeitskräfte in den deutschen Arbeitsmarkt. Die vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V. und das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie unterstützen “sprungbrett AzubiMentoring” als Hauptförderer. Umgesetzt wird das Projekt vom Bildungswerk der Bayerischen Wirtschaft (bbw) e. V.
Anlässlich der Preisverleihung in Berlin fand vbw Hauptgeschäftsführer Bertram Brossardt lobende Worte: „Wir freuen uns sehr, dass sich das Projekt im Wettbewerb durchsetzen konnte – die Jury hat den Wert des Tandem-Ansatzes für die Integration erkannt. Indem es im laufenden Betrieb erfahrene Nachwuchskräfte und neue Azubis mit Migrations- und Fluchthintergrund zusammenbringt, schafft es Synergieeffekte für alle Beteiligten. Die Mentoren profitieren für ihre persönliche Entwicklung, den ausländischen Azubis wiederum erleichtert das Tandem die Integration in ihren Ausbildungsbetrieb. Die Unternehmen erhalten die Chance, ihren Nachwuchs zu fördern. Davon können sie langfristig auch für die eigene Arbeits- und Fachkräftesicherung profitieren.”
Die vbw startete das Projekt im vergangenen Jahr, um Jugendliche mit Flucht- und Zuwanderungshintergrund dabei zu unterstützen, sprachliche und kulturelle Hürden zu überwinden und ihnen einen erfolgreichen Ausbildungsabschluss zu ermöglichen. Brossardt erklärte das Konzept: „In zwei Durchläufen wurden die teilnehmenden Unternehmen dabei unterstützt, ein eigenes Mentorenprogramm in ihrem Betrieb aufzubauen. Im Mittelpunkt stand, die Auszubildenden aus höheren Lehrjahren auf ihre Mentorenrolle vorzubereiten. Mithilfe einer fünfteiligen digitalen Workshopreihe übten sie Soft-Skills wie Selbstreflexion, Kommunikationsfähigkeit und Kulturkompetenz. Die Personal- und Ausbildungsverantwortlichen erhielten außerdem Input zum Thema ‚Diversity Management‘.”
„Wir möchten den bayerischen Unternehmen das Handwerkszeug mitgeben, um ihre eigenen Programme aufzubauen und sie nach ihren Bedürfnissen zu gestalten. Hierfür stellen wir ihnen seit Dezember 2025 das ‘Schulungsset für zukünftige Mentoren’ zur Verfügung, das wir auf Basis der Erkenntnisse aus dem sprungbrett AzubiMentoring erstellt haben. Damit können die Betriebe Schritt für Schritt selbständig Mentorenprogramme wie dieses aufbauen und umsetzen. So steigern sie die Erfolge der Azubis und verbessern die Zufriedenheit der Jugendlichen während der Ausbildungszeit. Langfristig gewinnen sie als Arbeitgeber an Attraktivität und qualifiziertem Fachkräftenachwuchs.“
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Der Arbeitsmarkt im September 2025
Herbstbelebung auf Oktober verschoben
Die Herbstbelebung setzte im September aufgrund der andauernden Konjunkturschwäche auf dem Arbeitsmarkt spürbar weniger agil ein als üblich. Nachdem die Arbeitslosigkeit in den beiden Monaten zuvor saisonüblich stieg, begann sie trotz weiterer Massenentlassungen zumindest wieder leicht zu sinken, wie die Agentur für Arbeit Bamberg-Coburg mitteilt.
Die Zahl der Arbeitslosen verringerte sich demnach im letzten Monat um 25 Personen (-0,2 Prozent). Ende September waren 14.680 Frauen und Männer im Agenturbezirk Bamberg-Coburg arbeitslos gemeldet. Das sind 998 Personen (+7,3 Prozent) mehr als vor einem Jahr. Das liegt zum Großteil an den vielen Geflüchteten in der Region, die in der Regel Bürgergeld von den Job-centern beziehen. Ende September waren im Agenturbezirk 1.032 Ukrainer und weitere 949 Flüchtlinge anderer Herkunftsländer (davon 529 Syrer, 137 Afghanen, 43 Eritreer, 39 Iraker und 32 Iraner) arbeitslos gemeldet. Arbeitsuchend sind insgesamt 3.649 Geflüchtete registriert.
Die Arbeitslosenquote beträgt wie im August weiterhin 4,2 Prozent. Ihr Vorjahresniveau lag bei 3,9 Prozent. Im September wurden 1.452 Menschen arbeitslos, 11,2 Prozent (+146) mehr als vor einem Jahr. Gleichzeitig fanden 1.171 Personen einen neuen Arbeitsplatz. Das waren 96 beziehungsweise 7,6 Prozent weniger als in 2024.
Ernüchternder Start in den Herbst
„Mit dem Start in das neue Ausbildungs- und Schuljahr sank die Arbeitslosigkeit der unter 25-Jährigen im September wieder. Durch den Beginn des Herbstsemesters an den Hochschulen wird die Arbeitslosigkeit der unter 25-Jährigen im Oktober weiter sinken. Ende September war etwas mehr als jeder zehnte Arbeitslose (10,9 Prozent) jünger als 25 Jahre alt. Aktuell sind 1.606 junge Menschen arbeitslos; 128 beziehungsweise 8,7 Prozent mehr als letztes Jahr. Davon sind 290 Geflüchtete“, lautet die Einschätzung zum Arbeitsmarkt von Stefan Trebes, dem Leiter der Agentur für Arbeit Bamberg-Coburg. „Die leichte Aufhellung der Stimmung am Arbeitsmarkt der letzten Monate scheint verflogen. Der normalerweise dynamische Start der Herbstbelebung nach den Sommerferien wurde überlagert von realisierten Massenentlassungen, die in letzter Zeit wieder deutlich zunahmen. Bei einigen Firmen ist mittlerweile die zweite oder dritte Welle des Personalabbaus in vollem Gange. Zeitgleich halten sich die Betriebe mit Investitionsvorhaben zurück. Positiv ist, dass es viele Übernahmen bei Insolvenzen gibt. Jedoch braucht es Zeit, bis die neu aufgestellten Firmen wieder Tritt fassen und Personal einstellen. Durch die Entlassungen bieten sich jedoch auch Chancen für Firmen, die suchen.“
Kurzarbeit sichert Arbeitsplätze querbeet
Im Mai 2025 (Hochrechnung aktuellster Wert) bezogen im Agenturbezirk insgesamt 152 Betriebe für 2.966 Arbeitnehmer konjunkturelles Kurzarbeitergeld. 1,2 Prozent aller sozialversicherungspflichtig Beschäftigten waren in Kurzarbeit. Die Kurzarbeiterquote bewegt sich weiterhin stabil auf einem sehr niedrigen Niveau. Seit dem Vorjahr ist die Zahl der Betriebe um 55 (+56,7 Prozent) und die der Kurzarbeiter um 968 (+48,4 Prozent) gestiegen.
„Es fällt auf, dass es bei der Kurzarbeit sowie dem Insolvenzgeld keinen branchenspezifischen Schwerpunkt gibt. Das Transferkurzarbeitergeld bewegt sich seit Monaten stabil auf einem hohen Niveau, besonders in der Region um Coburg, während der Raum Bamberg deutlich weniger betroffen ist. Eine Änderung der Situation im negativen wie positiven Sinne ist aktuell nicht in Sicht“, sagt dazu Stefan Trebes.
Arbeitsmarktentwicklung in den Regionen
In der Stadt Bamberg setzte die Herbstbelebung im September dieses Jahres weniger dynamisch ein. Die Arbeitslosigkeit nahm um 2,0 Prozent beziehungsweise 46 Personen leicht zu. Ende des Monats waren 2.331 Personen arbeitslos gemeldet. Das sind 12,9 Prozent (+266) mehr als im Vorjahr. In den vergangenen vier Wochen wurden 12,7 Prozent mehr Menschen entlassen, jedoch auch 6,6 Prozent mehr eingestellt als in 2024. Die Arbeitslosenquote stieg seit August um 0,1 Prozentpunkte auf aktuell 5,2 Prozent. Vor einem Jahr betrug sie 4,7 Prozent. Im September meldeten die Arbeitgeber aus dem Stadtgebiet 192 sozialversicherungspflichtige Stellen, lediglich 2,5 Prozent weniger als vor einem Jahr. Im Bestand betreut der Arbeitgeberservice aktuell 1.043 Beschäftigungsofferten, 20,9 Prozent weniger als im Vorjahr.
Im Landkreis Bamberg setzte im September eine leichte Herbstbelebung ein. Die Zahl der Arbeitslosen nahm seit Ende August um 18 Menschen (-0,7 Prozent) auf 2.496 leicht ab. Sie liegt um 1,5 Prozent (+38 Personen) leicht über dem Vorjahres-wert. Im September verloren 6,0 Prozent mehr Personen ihren Job als in 2024; gleichzeitig fanden 7,1 Prozent weniger eine Beschäftigung. Die Arbeitslosenquote beträgt unverändert weiterhin 2,8 Prozent (Vorjahr 2,8 Prozent). Dies ist die niedrigste Quote im gesamten Agenturbezirk und entspricht Vollbeschäftigung. Aus dem Landkreis Bamberg gingen in den vergangenen vier Wochen 168 sozial-versicherungspflichtige Stellenangebote bei den Vermittlungsexperten ein. 9,1 Pro-zent mehr als im Vorjahr. Der Personalmehrbedarf kam zum Großteil aus der Zeitarbeit. Im Stellenpool des Arbeitgeberservice befinden sich aktuell 1 294 Beschäftigungsangebote; 12,1 Prozent weniger als im September 2024.
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„sprungbrett AzubiMentoring“ – Integration durch Ausbildung stärken
Programm für geflüchtete und zugewanderte Azubis startet in zweite Runde
Zum Start des zweiten Projektdurchlaufs von „sprungbrett AzubiMentoring“ betont die vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V. die Vorteile für die erfahrenen Auszubildenden, die im Projekt eine Mentorenrolle einnehmen.
„Unsere Unternehmen sind für die Sicherung des Fachkräftebedarfs auf gut qualifizierte und engagierte junge Nachwuchskräfte angewiesen. Neben sprachlichen und mathematischen Basiskompetenzen spielen dabei auch die ‚soft skills‘ der Jugendlichen eine entscheidende Rolle, also etwa Kommunikationsfähigkeit, die Fähigkeit zur Selbstreflexion, Konflikt- und Kulturkompetenz“, führt vbw-Hauptgeschäftsführer Bertram Brossardt aus. Indem sie sich im Programm als Mentorinnen und Mentoren für Azubis mit Migrationshintergrund engagieren, schulten sie diese Fähigkeiten und erhöhten dadurch langfristig ihre Chancen, im Unternehmen eine verantwortungsvolle Rolle einzunehmen. Gleichzeitig trage das Mentoringprogramm dazu bei, die Integration der geflüchteten und zugewanderten Azubis in den Betrieb zu erleichtern. Von diesen Synergieeffekten profitierten alle Beteiligten.
Die vbw startete das Projekt im vergangenen Jahr, um Jugendliche mit Flucht- und Zuwanderungshintergrund dabei zu unterstützen, sprachliche und kulturelle Hürden zu überwinden und ihnen einen erfolgreichen Ausbildungsabschluss zu ermöglichen. Dabei werden den Jugendlichen während ihrer Ausbildung erfahrene Azubis zur Seite gestellt, die sie begleiten und beraten. „Die Auszubildenden aus höheren Lehrjahren werden auf ihre Mentorenrolle entsprechend vorbereitet und dafür qualifiziert. Mithilfe einer fünfteiligen digitalen Workshopreihe werden sie dabei unterstützt, in ihre Rolle zu finden, sodass sie den neuen Azubi entsprechend an die Hand nehmen können“, erklärt Brossardt das Konzept. Die Unternehmen selbst seien ebenfalls eng in das Programm eingebunden. So fänden in den Betrieben während der zweijährigen Projektlaufzeit insgesamt zwei Durchläufe statt.
„Langfristig möchten wir den Unternehmen mit Initiativen wie dieser das Handwerkszeug mitgeben, um ihre eigenen Programme aufzubauen und sie nach ihren Bedürfnissen zu gestalten. Hierfür stellen wir Ihnen ab Dezember 2025 eine Handreichung zur Verfügung, die wir auf Basis der Erkenntnisse aus dem sprungbrett AzubiMentoring erstellt haben“, betont Brossardt abschließend. Mit Hilfe dieser Schritt-für-Schritt Anleitung könnten die Betriebe mit geringem Aufwand selbstständig Mentorenprogramme wie dieses aufbauen. So steigerten sie die Erfolge der Azubis, verbesserten die Zufriedenheit der Jugendlichen während der Ausbildungszeit und gewännen langfristig als Arbeitgeber an Attraktivität.
Hauptförderer des Projektes sind die vbw sowie das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie. Projektträger ist SCHULEWIRTSCHAFT Bayern im Bildungswerk der Bayerischen Wirtschaft e. V. Weitere Informationen zum Projekt sind hier zu finden.
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Bürgermeister Glüsenkamp begrüßt 32 Azubis
Auszubildende der Stadt Bamberg starten ins Berufsleben
Bei der Stadt Bamberg und ihren Töchtern haben am 1. September 2025 32 neue Auszubildende und Beamtenanwärterinnen und –anwärter ihre berufliche Laufbahn begonnen. Diese werden bei der Stadt Bamberg, bei den Stadtwerken Bamberg, beim Zweckverband Rettungsdienst und Feuerwehralarmierung (ZRF) Bamberg–Forchheim und bei der Stadtbau GmbH ausgebildet, wie die Stadt Bamberg mitteilt.
„Somit haben wir auch im Jahr 2025 wieder einen starken Ausbildungsjahrgang. Das ist auch dringend notwendig, auch im Hinblick auf den Fachkräftemangel und den demographischen Faktor“, sagte Bürgermeister und Personalreferent Jonas Glüsenkamp im Rahmen der Begrüßung im Spiegelsaal der Harmonie.
Die Gesamtzahl aller aktuellen Ausbildungsplätze liegt derzeit bei 58 Azubis in der Stadtverwaltung, drei Azubi bei der Stadtbau GmbH und einer dem ZRF Bamberg-Forchheim und 32 Azubis bei den Stadtwerken Bamberg. Mit insgesamt 94 Auszubildenden zählt die Stadt Bamberg zu den größten Ausbildungsbetrieben in der gesamten Region. Dies gilt umso mehr, wenn auch noch die Sozialstiftung Bamberg miteinbezogen wird: Bei ihr beginnen in diesem Herbst 186 neue Auszubildende, allerdings 25 davon erst am 1. Oktober. Dann werden insgesamt 498 junge Menschen in der Sozialstiftung ausgebildet. Somit kann der Konzern Stadt Bamberg insgesamt 592 Auszubildende vorweisen.
Zahlreiche verschiedene Ausbildungsberufe
Die Bandbreite der insgesamt 20 Ausbildungsberufe des neuen Ausbildungsjahrganges spiegelt die Vielfalt der städtischen Aufgaben wider. So werden in der Stadtverwaltung Beamtenanwärterinnen und –anwärter, Verwaltungsfachangestellte, ein Brandmeisteranwärter, zwei Fachinformatiker, eine Fachangestellte für Medien und Informationsdienste und eine Fachkraft für Veranstaltungstechnik im Theater ausgebildet. Darüber hinaus bei Bamberg Service ein Straßenbauer, ein Umwelttechnologe für Abwasserbewirtschaftung, ein Elektroniker für Betriebstechnik sowie eine Gärtnerin. Die Stadtwerke Bamberg verstärken künftig Auszubildende in Umwelttechnologie für Wasserversorgungstechnik, Kfz-Mechatronik, IT-Systemelektronik, Elektronik für Energie- und Gebäudetechnik, Anlagenmechanik SHK sowie ein Azubi zum Industriekaufmann und zwei Azubis zum Berufskraftfahrer. Ein Immobilienkaufmann wird bei der Stadtbau GmbH und erstmals ein Disponent in der Integrierten Leitstelle beim Zweckverband Rettungsdienst und Feuerwehralarmierung Bamberg–Forchheim ausgebildet.
Viel Abwechslung und neue Herausforderungen
Die neuen Auszubildenden sind zwischen 15 und 38 Jahre jung (Durchschnittsalter 19,5 Jahre) und kommen aus der Stadt Bamberg, den Landkreisen Bamberg, Haßberge, Coburg und Lichtenfels. Einige unter ihnen bringen bereits berufliche Erfahrungen aus vorangegangenen Ausbildungen mit. Bürgermeister Jonas Glüsenkamp hat die neuen Azubis der Stadt Bamberg zum Ausbildungsbeginn herzlich willkommen geheißen: „Im Rahmen Ihrer jeweiligen Ausbildungsberufe kommt viel Neues auf Sie zu. Menschen, Themen, Gesetze und Regelungen, Fachämter – all das zusammen sorgt für viel Abwechslung, aber auch für neue Herausforderungen. Ich möchte Sie ermutigen, sich nicht nur passiv ausbilden zu lassen, sondern den Prozess Ihrer Ausbildung aktiv mitzugestalten.“
Im Rahmen ihres ersten Tages haben die neuen Azubis die Ausbilderinnen und Ausbilder sowie die Ansprechpartnerinnen und ‑partner aus den verschiedenen Ämtern kennengelernt, ebenso wie die Vertretungen aus dem Personalrat und der Gleichstellungsstelle. An ein Gruppenfoto hat sich schließlich noch eine Führung mit Drittem Bürgermeister Wolfgang Metzner durch verschiedene Ämter angeschlossen.
16 Ausbildungsformate bei der Sozialstiftung
Beeindruckende Zahlen kann die Sozialstiftung Bamberg vorweisen. Ihre ab 1. Oktober 498 Azubis werden in 16 verschiedenen Formaten ausgebildet, darunter auch die zwei Studiengänge für Primärqualifizierende Pflege und für Hebammenwissenschaften. Von den 186 „Neuen“ im Herbst 2025 beginnen die meisten ihre Ausbildung als Pflegefachkraft (41), als Pflegefachhelfer:innen (26), in der Physiotherapie (26), als medizinische Fachangestellte (19) und als Pflegefachhelfer:innen in der Altenhilfe (15). Aber unter anderem auch eine Fachkraft für Lagerlogistik oder zwei Fachinformatiker werden bei der Sozialstiftung Bamberg ausgebildet.