Bros­sardt: „Jury hat Wert der Tan­dem-Idee für Arbeits­kräf­te- und Fach­kräf­te­si­che­rung erkannt“

Pro­jekt ‚sprung­brett Azu­bi­Men­to­ring‘ erhält Preis für inno­va­ti­ven Ansatz zur Arbeitsmarktintegration

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sprungbrett
Symbolbild, Foto: Pixabay
Das Pro­jekt „sprung­brett Azu­bi­Men­to­ring“ hat sich für sei­nen inno­va­ti­ven Ansatz, geflüch­te­ten und zuge­wan­der­ten Jugend­li­chen in Aus­bil­dung erfah­re­ne Azu­bis als Men­to­ren zur Sei­te zu stel­len, die Aus­zeich­nung im Wett­be­werb ‚Zusam­men wach­sen – Gute Ideen für Inte­gra­ti­on am Arbeits­markt‘ gesichert.

Der Preis wird getra­gen von der Initia­ti­ve „Deutsch­land – Land der Ideen“ der Ber­tels­mann Stif­tung, dem Bun­des­ver­band der Deut­schen Indus­trie und der Stif­tung Mer­ca­tor. Gewür­digt wur­den ins­ge­samt 50 her­aus­ra­gen­de Ideen für die Inte­gra­ti­on inter­na­tio­na­ler Fach- und Arbeits­kräf­te in den deut­schen Arbeits­markt. Die vbw – Ver­ei­ni­gung der Baye­ri­schen Wirt­schaft e. V. und das Baye­ri­sche Staats­mi­nis­te­ri­um für Wirt­schaft, Lan­des­ent­wick­lung und Ener­gie unter­stüt­zen “sprung­brett Azu­bi­Men­to­ring” als Haupt­för­de­rer. Umge­setzt wird das Pro­jekt vom Bil­dungs­werk der Baye­ri­schen Wirt­schaft (bbw) e. V.

Anläss­lich der Preis­ver­lei­hung in Ber­lin fand vbw Haupt­ge­schäfts­füh­rer Bert­ram Bros­sardt loben­de Wor­te: „Wir freu­en uns sehr, dass sich das Pro­jekt im Wett­be­werb durch­set­zen konn­te – die Jury hat den Wert des Tan­dem-Ansat­zes für die Inte­gra­ti­on erkannt. Indem es im lau­fen­den Betrieb erfah­re­ne Nach­wuchs­kräf­te und neue Azu­bis mit Migra­ti­ons- und Flucht­hin­ter­grund zusam­men­bringt, schafft es Syn­er­gie­ef­fek­te für alle Betei­lig­ten. Die Men­to­ren pro­fi­tie­ren für ihre per­sön­li­che Ent­wick­lung, den aus­län­di­schen Azu­bis wie­der­um erleich­tert das Tan­dem die Inte­gra­ti­on in ihren Aus­bil­dungs­be­trieb. Die Unter­neh­men erhal­ten die Chan­ce, ihren Nach­wuchs zu för­dern. Davon kön­nen sie lang­fris­tig auch für die eige­ne Arbeits- und Fach­kräf­te­si­che­rung profitieren.”

Die vbw star­te­te das Pro­jekt im ver­gan­ge­nen Jahr, um Jugend­li­che mit Flucht- und Zuwan­de­rungs­hin­ter­grund dabei zu unter­stüt­zen, sprach­li­che und kul­tu­rel­le Hür­den zu über­win­den und ihnen einen erfolg­rei­chen Aus­bil­dungs­ab­schluss zu ermög­li­chen. Bros­sardt erklär­te das Kon­zept: „In zwei Durch­läu­fen wur­den die teil­neh­men­den Unter­neh­men dabei unter­stützt, ein eige­nes Men­to­ren­pro­gramm in ihrem Betrieb auf­zu­bau­en. Im Mit­tel­punkt stand, die Aus­zu­bil­den­den aus höhe­ren Lehr­jah­ren auf ihre Men­to­ren­rol­le vor­zu­be­rei­ten. Mit­hil­fe einer fünf­tei­li­gen digi­ta­len Work­shop­rei­he übten sie Soft-Skills wie Selbst­re­fle­xi­on, Kom­mu­ni­ka­ti­ons­fä­hig­keit und Kul­tur­kom­pe­tenz. Die Per­so­nal- und Aus­bil­dungs­ver­ant­wort­li­chen erhiel­ten außer­dem Input zum The­ma ‚Diver­si­ty Management‘.”

„Wir möch­ten den baye­ri­schen Unter­neh­men das Hand­werks­zeug mit­ge­ben, um ihre eige­nen Pro­gram­me auf­zu­bau­en und sie nach ihren Bedürf­nis­sen zu gestal­ten. Hier­für stel­len wir ihnen seit Dezem­ber 2025 das ‘Schu­lungs­set für zukünf­ti­ge Men­to­ren’ zur Ver­fü­gung, das wir auf Basis der Erkennt­nis­se aus dem sprung­brett Azu­bi­Men­to­ring erstellt haben. Damit kön­nen die Betrie­be Schritt für Schritt selb­stän­dig Men­to­ren­pro­gram­me wie die­ses auf­bau­en und umset­zen. So stei­gern sie die Erfol­ge der Azu­bis und ver­bes­sern die Zufrie­den­heit der Jugend­li­chen wäh­rend der Aus­bil­dungs­zeit. Lang­fris­tig gewin­nen sie als Arbeit­ge­ber an Attrak­ti­vi­tät und qua­li­fi­zier­tem Fachkräftenachwuchs.“

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