Müll­sam­mel-Akti­on

World Cleanup Day: Bam­berg räumt auf

1 Min. zu lesen
World Cleanup Day
Bamberger Bürgerinnen und Bürger beim World Cleanup Day auf der Erba-Insel, Foto: Michael Memmel, Stadt Bamberg
Jähr­lich am drit­ten Sams­tag des Sep­tem­bers sind zum „World Cleanup Day“ welt­weit Men­schen auf­ge­ru­fen, ihre Umge­bung von Abfall zu säu­bern. Auch das Büro für Nach­hal­tig­keit der Stadt Bam­berg hat­te die Men­schen ein­ge­la­den, sich am Müll­sam­meln zu beteiligen.

Durch die gut gefüll­te, blaue Abfall­tü­te hat sich unten ein Eisen­rohr gebohrt. Bar­ba­ra Leh­mann zieht das ein Meter lan­ge Metall­stück her­aus und schüt­telt den Kopf: „Mein bis­her unge­wöhn­lichs­ter Fund. Das kann man doch nicht ein­fach so in die Natur wer­fen!“ Mit ihrem Mann Uwe streift sie über die Erba-Insel, blickt in Büsche, klet­tert Böschun­gen hin­un­ter und sam­melt Unrat ein, den ande­re Men­schen hier zurück­ge­las­sen haben. Das Ehe­paar gehört damit zu den über 50 Bam­ber­ge­rin­nen und Bam­ber­gern, die sich am 17. Sep­tem­ber trotz Regen und sich am World Cleanup Day betei­ligt haben. Das teil­te die Stadt am 21. Sep­tem­ber mit.

„Ich freue mich“, sag­te Bür­ger­meis­ter und Kli­ma­re­fe­rent Jonas Glü­sen­kamp, „dass trotz des nass­kal­ten Wet­ters so vie­le Per­so­nen mit­ge­macht haben. Mit jedem gefüll­ten Müll­sack haben sie der Natur, der Stadt und den Mit­men­schen etwas Gutes getan.“

Mehr als fünf Stun­den waren die Müll­samm­le­rIn­nen am World Cleanup Day im Stadt­ge­biet unter­wegs. Jonas Glü­sen­kamp selbst sam­mel­te Abfall rund um das Anker-Zen­trum ein.

Ins­ge­samt sei­en etwa zwei­ein­halb Kubik­me­ter Abfall ein­ge­sam­melt wor­den – eine deut­li­che Stei­ge­rung im Ver­gleich zum ver­gan­ge­nen Jahr. Die Pla­nun­gen für 2023 lau­fen bereits. Dann sol­len Spon­so­ren hin­zu­kom­men, um die Akti­on wei­ter aus­zu­bau­en. Grund­le­gend besteht aber ein ande­res Ziel, sag­te Tobi­as Schenk, Lei­ter des Umwelt­amts. „Wenn es uns vor dem Sam­meln noch gelingt, Müll zu ver­mei­den, bringt uns das hof­fent­lich irgend­wann zu einer sau­be­ren Umgebung.“

Weiterer Artikel

Uni­ver­si­tät Bamberg

4. Inter­na­tio­na­le Kon­fe­renz in Skandalogie

Nächster Artikel

Fami­lie Gress

1.000.000. Besu­cher am Baumwipfelpfad