Jüdi­sches Lehr­haus Bamberg

Podi­ums­ge­spräch: Anti­se­mi­tis­mus-Betrof­fen­heit aus unter­schied­li­chen Perspektiven

1 Min. zu lesen
Podiumsgespräch
Patrick Nitzsche, Foto: S. Quenzer
Die Israe­li­ti­sche Kul­tus­ge­mein­de Bam­berg und die IG Freun­de Isra­els Fran­ken laden für den 14. Juni zu einem Podi­ums­ge­spräch in das Jüdi­sche Lehr­haus Bam­berg ein. Die Ver­an­stal­tung möch­te Betrof­fe­nen­per­spek­ti­ven von Anti­se­mi­tis­mus aus ver­schie­de­nen Per­spek­ti­ven darstellen.

Seit Jah­ren stei­gen die Zah­len anti­se­mi­ti­scher Vor­fäl­le in Deutsch­land. Zugleich gibt es aber auch immer mehr Anti­se­mi­tis­mus­be­auf­trag­te. Soll­te nicht jede Par­tei, jede Insti­tu­ti­on, jede Orga­ni­sa­ti­on und jeder Ver­ein sei­nen eige­nen Anti­se­mi­tis­mus-Beauf­trag­ten haben? Wie sieht der deut­sche Kampf gegen Juden­hass gene­rell aus und was bedeu­tet er für Jüdin­nen und Juden? Über sol­che und wei­te­re Fra­gen wird am 14. Juni, 19 Uhr, bei einem Podi­ums­ge­spräch im Jüdi­schen Lehr­haus in der Bam­ber­ger Wil­ly-Les­sing-Stra­ße 7a dis­ku­tiert. Dies teil­te die Israe­li­ti­sche Kul­tus­ge­mein­de Bam­berg (IKG) mit.

Teil­neh­men am Gespräch wer­den Simo­ne Scher­mann und Patrick Nitz­sche (hier im Web­echo-Inter­view). Die jüdi­sche His­to­ri­ke­rin aus Frei­burg bringt die Per­spek­ti­ve ihrer aktu­el­len und fami­li­är-his­to­ri­schen Anti­se­mi­tis­mus­be­trof­fen­heit ins Gespräch ein. Bam­bergs Anti­se­mi­tis­mus­be­auf­trag­ter wird Erfah­run­gen und Beur­tei­lun­gen nach andert­halb Jah­ren als ehren­amt­li­cher Beauf­trag­ter tei­len. Auch sol­len mög­li­che Per­spek­ti­ven für die Zukunft gemein­sam mit dem Publi­kum dis­ku­tiert wer­den. Die Mode­ra­ti­on des Podi­ums­ge­sprächs über­nimmt der Autor, Blog­ger, Mode­ra­tor, Regis­seur, Come­di­an und Schau­spie­ler Gerd Buurmann.

Weiterer Artikel

Bio­di­ver­si­täts­zen­trum Rhön und AELF Bamberg

Tag der bio­lo­gi­schen Viel­falt im Wald von Kirchehrenbach

Nächster Artikel

Sibyl­le Broll-Pape geht 2025

Neue Inten­danz für das E.T.A‑Hoffmann-Theater gesucht