Arbeits­markt

Agen­tur für Arbeit: „Ist die Ampel in der Gas­tro­no­mie grün, wird ein­ge­stellt, stei­gen die Infek­ti­ons­zah­len, wird entlassen“

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Agentur für Arbeit Bamberg
Agentur für Arbeit Bamberg, Foto: Matthias Klar
Die öffent­li­chen Beschrän­kun­gen, die in den ver­gan­ge­nen Mona­ten zur Bekämp­fung der Coro­na-Pan­de­mie unter­nom­men wur­den, haben sich in so gut wie allen Tei­len der Gesell­schaft aus­ge­wirkt. Auch der Arbeits­markt ist betrof­fen – vie­le Men­schen haben ihre Arbeits­stel­le ver­lo­ren. Bian­ca Heger ist Beauf­trag­te für Chan­cen­gleich­heit am Arbeits­markt bei der Agen­tur für Arbeit Bam­berg- Coburg. Unter ihrer Lei­tung bie­tet die Behör­de ab dem 27. Novem­ber ein kos­ten­lo­ses Online-Semi­nar zu Mög­lich­kei­ten des Wie­der­ein­stiegs in den Arbeits­markt an. Bei Frau Heger haben wir nach­ge­fragt, wie die der­zei­ti­gen Chan­cen, eine Stel­le zu fin­den, aus­se­hen, wie sich der Arbeits­markt wegen Coro­na ver­än­dert hat und wie man sich im Vor­stel­lungs­ge­spräch am bes­ten verhält.
Frau Heger, Sie sind bei der Agen­tur für Arbeit Bam­berg-Coburg Beauf­trag­te für Chan­cen­gleich­heit am Arbeits­markt. Wel­chen Anfor­de­run­gen sind Arbeit­neh­me­rin­nen und Arbeit­neh­mer am Arbeits­markt ausgesetzt?
Agentur für Arbeit Bamberg-Coburg: Bianca Heger
Bian­ca Heger, Foto: Agen­tur für Arbeit Bamberg-Coburg

Bian­ca Heger: Gera­de zu Zei­ten der Pan­de­mie ver­la­gern sich die Anfor­de­run­gen an die Arbeit­neh­mer, aber auch an die Arbeit­ge­ber sehr stark. Neben der eigent­li­chen täg­li­chen Arbeit bezie­hungs­wei­se der Suche nach einer Arbeits­stel­le oder pas­sen­den Mit­ar­bei­tern gilt es, Fami­lie und Beruf trotz geschlos­se­ner Kin­der­ta­ges­stät­ten, Home Schoo­ling und ver­mehr­ter Tele­ar­beits­wün­sche unter einen Hut zu brin­gen. Da ist die Mög­lich­keit, Bera­tungs- und Unter­stüt­zungs­an­ge­bo­te in Anspruch zu neh­men, umso wich­ti­ger. Wir bie­ten daher allen Bür­gern und Arbeit­ge­bern ein viel­fäl­ti­ges indi­vi­du­el­les Ange­bot, das auf die jewei­li­ge per­sön­li­che Lebens­la­ge abge­stimmt ist. Ich kann allen, die an einem Schei­de­weg ste­hen, nur wärms­tens emp­feh­len, die Situa­ti­on auch als Chan­ce zu ver­ste­hen, neue Wege zu gehen. Die Agen­tur für Arbeit und ich bera­ten Sie gerne.

Wel­che Maß­nah­men ergreift die Agen­tur für Arbeit genau?

Bian­ca Heger: Wir bie­ten unter­schied­lichs­te Bera­tungs­for­ma­te an. So haben Arbeit­neh­mer, genau­so aber auch Arbeit­ge­ber – neben der regu­lä­ren Arbeits­ver­mitt­lung – die Mög­lich­keit, Bera­tungs­ter­mi­ne bei der Beauf­trag­ten für Chan­cen­gleich­heit am Arbeits­markt wahr­zu­neh­men.
Als Beauf­trag­te für Chan­cen­gleich­heit bie­te ich ein sehr umfang­rei­ches Ange­bot: Ich infor­mie­re über die Situa­ti­on von Frau­en und Män­nern auf dem Aus­bil­dungs- und Arbeits­markt und zei­ge Hand­lungs­be­dar­fe auf, wo Benach­tei­li­gun­gen abge­baut wer­den soll­ten. Ich bera­te zum Wie­der­ein­stieg in den Beruf nach einer Fami­li­en- oder Pfle­ge­pha­se sowie über Fra­gen der Ver­ein­bar­keit von Fami­lie und Beruf und bera­te und unter­stüt­ze Arbeit­ge­ber sowie deren Orga­ni­sa­tio­nen in die­sen Fra­gen. Außer­dem arbei­te ich als Netz­werk­part­ne­rin mit dem Ziel der gleich­be­rech­tig­ten Teil­ha­be von Frau­en und Män­nern am Erwerbs­le­ben, dem soge­nann­ten Gen­der-Main­strea­ming, mit kom­mu­na­len und öffent­li­chen Stel­len, Kir­chen, Unter­neh­men, Ver­bän­den, Kam­mern, Ver­ei­nen und Netz­wer­ken zusam­men. Dann wir­ke ich bei der Ent­wick­lung von geschäfts­po­li­ti­schen Kon­zep­ten der Agen­tur für Arbeit zur Gleich­stel­lung von Frau­en und Män­nern am Arbeits­markt mit und bera­te und unter­stüt­ze Fach- und Füh­rungs­kräf­te bei der frau­en- und fami­li­en­ge­rech­ten fach­li­chen Aufgabenerledigung.

Wie haben sich die Arbeits­lo­sen­zah­len seit Beginn der Pan­de­mie entwickelt?

Bian­ca Heger: Im Okto­ber setz­te sich der Herbst­auf­schwung in einer für die­sen Monat übli­chen Inten­si­tät fort. Die Arbeits­lo­sig­keit sank den zwei­ten Monat in Fol­ge seit Beginn der Kri­se. Seit drei Mona­ten ver­lo­ren kon­ti­nu­ier­lich weni­ger Men­schen ihren Arbeits­platz, wäh­rend mehr eine neue Beschäf­ti­gung fan­den als im letz­ten Jahr. Allein im letz­ten Monat wur­den 366 Per­so­nen in der Pro­duk­ti­on und Fer­ti­gung ein­ge­stellt, 15,5 Pro­zent mehr als im Vor­jahr. Im Bereich Ver­kehr und Logis­tik waren es 214 Per­so­nen, 11,5 Pro­zent mehr. Wir hat­ten bis­her nur weni­ge für den Win­ter vor­sorg­li­che Arbeits­los­mel­dun­gen vom Bau. Fach­kräf­te wer­den in der Regel gehal­ten. Wir ste­hen momen­tan an einem Schei­de­weg. Die Ent­wick­lun­gen in den nächs­ten Tagen und Wochen wer­den ent­schei­dend sein.

Wel­che Bevöl­ke­rungs­grup­pen sind oder waren beson­ders der Gefahr aus­ge­setzt, ihre Arbeits­stel­le auf­grund der im Zuge der Virus­be­kämp­fung unter­nom­me­nen Ein­schrän­kun­gen der Wirt­schaft zu verlieren?

Bian­ca Heger: Der Arbeits­markt geriet ab April durch die vom Virus her­vor­ge­ru­fe­nen wirt­schaft­li­chen Fol­gen und Gegen­maß­nah­men zuneh­mend unter Druck. Das schlägt sich in einem sprung­haf­ten Anstieg der Arbeits­lo­sig­keit nie­der. Die­ser wur­de jedoch durch die rege Inan­spruch­nah­me von Kurz­ar­bei­ter­geld deut­lich abge­mil­dert. Die meis­ten Arbeits­los­mel­dun­gen kamen in den ers­ten Mona­ten aus dem ver­ar­bei­ten­den Gewer­be, ins­be­son­de­re aus der Metall- und Elek­tro­in­dus­trie. Neben der Zeit­ar­beit sind auch der Han­del sowie das Gast­ge­wer­be stark betrof­fen. Aber auch Selb­stän­di­ge mel­de­ten sich arbeits­los. Jedoch ver­zeich­ne­ten wir in der Forst­wirt­schaft, dem Gar­ten­bau sowie bei den Bau­be­ru­fen der Kri­se zum Trotz kei­nen Anstieg der Arbeits­lo­sig­keit. Knapp die Hälf­te der Ent­las­se­nen übten Hel­fer­tä­tig­kei­ten aus. Die Jugend­ar­beits­lo­sig­keit sowie die der Aus­län­der erhöh­ten sich über­pro­por­tio­nal. Das sind jedoch kri­sen­ty­pi­sche Ent­wick­lun­gen. Die Gas­tro­no­mie ist ein Spie­gel­bild der Pan­de­mie. Ist die Ampel grün, wird ein­ge­stellt, stei­gen die Infek­ti­ons­zah­len, wird ent­las­sen. Ein bis­he­ri­ges Novum – erst­mals mel­de­ten sich auf­grund der ange­spann­ten Situa­ti­on im Tou­ris­mus Deut­sche bei uns zurück, die seit Jah­ren auf­grund der bes­se­ren Ver­dienst­mög­lich­kei­ten in Öster­reich arbei­ten. Um tem­po­rä­re Auf­trags­spit­zen abzu­de­cken, steigt die Beschäf­ti­gung in der Zeit­ar­beit wie­der. Aller­dings beob­ach­ten wir hier einen Dreh­tür­ef­fekt bei Ein­stel­lun­gen und Freisetzungen.

Wie wirkt sich die Pan­de­mie auf die Zahl offe­ner Arbeits­stel­len aus?

Der Arbeit­ge­ber­ser­vice der Agen­tur für Arbeit Bam­berg-Coburg bekam im Okto­ber 1.594 sozi­al­ver­si­che­rungs­pflich­ti­ge Stel­len­an­ge­bo­te gemel­det, 6,1 Pro­zent mehr als im letz­ten Jahr. Im Zuge der Herbst­be­le­bung zieht der Stel­len­markt von Sep­tem­ber auf Okto­ber in wirt­schaft­lich pro­spe­rie­ren­den Zei­ten an. In die­sem Jahr fiel der Neu­zu­gang an Stel­len trotz der andau­ern­den Coro­na-Kri­se im ver­gan­ge­nen Monat sogar um 31,5 Pro­zent grö­ßer aus als im Sep­tem­ber. Zum Ver­gleich – im letz­ten Jahr, als die Kon­junk­tur bereits leicht abflau­te, gin­gen im Okto­ber 7,3 Pro­zent weni­ger sozi­al­ver­si­che­rungs­pflich­ti­ge Stel­len­an­ge­bo­te ein als im Vor­mo­nat. Gut ein Drit­tel der Stel­len kamen aus dem Bereich der Zeit­ar­beit, die im Ver­gleich zum Vor­jahr 46,5 Pro­zent mehr Job­an­ge­bo­te mel­de­te. Der Stel­len­be­stand leg­te im Okto­ber um 193 Offer­ten, ein Plus von 3,2 Pro­zent auf 6.246, zu. Er ist den vier­ten Mona­ten in Fol­ge leicht gewach­sen und erholt sich peu à peu. Vor einem Jahr war er um 794 Ange­bo­te bezie­hungs­wei­se 11,3 Pro­zent grö­ßer gewe­sen. Seit sei­nem Tief­punkt vor vier Mona­ten ver­rin­ger­te sich der Abstand zum Vor­jah­res­ni­veau um 1.015 Job­an­ge­bo­te. Auf 100 gemel­de­te Beschäf­ti­gungs­an­ge­bo­te kom­men rein sta­tis­tisch nur 198 arbeits­lo­se poten­ti­el­le Bewerber.

Das Online-Semi­nar, das Sie ab 27. Novem­ber anbie­ten, wen­det sich an Men­schen, die den beruf­li­chen Wie­der­ein­stieg vor­ha­ben. Ist es auch für Leu­te geeig­net, die zum ers­ten Mal auf Job­su­che sind?

Bian­ca Heger: Das Semi­nar greift ver­schie­de­ne The­men um den beruf­li­chen Wie­der­ein­stieg auf, aber natür­lich kön­nen auch Arbeits­su­chen­de auf der Suche nach der ers­ten Arbeits­stel­le von den Inhal­ten der Semi­na­re pro­fi­tie­ren. Vie­le Schrit­te wie­der­ho­len sich in der Suche nach einer Arbeits­stel­le immer wie­der, aber die ers­te Arbeits­stel­le und somit auch das ers­te eige­ne Gehalt setzt mög­li­cher­wei­se den Grund­stein einer beruf­li­chen Zukunft – daher gilt es hier auf jeden Fall sich gut vorzubereiten.

Ein Seg­ment des Semi­nars beschäf­tigt sich mit Bewer­bungs­stra­te­gien. Wie sieht eine erfolg­ver­spre­chen­de Bewer­bungs­stra­te­gie aus?

Bian­ca Heger: Es gibt die unter­schied­lichs­ten Lebens­si­tua­tio­nen, die Men­schen dazu ver­an­las­sen, sich auf dem Arbeits­markt zu bewer­ben. So reizt plötz­lich eine inter­es­san­te Stel­len­an­zei­ge zu einem beruf­li­chen Neu­start oder Wech­sel oder nach einer län­ge­ren Erzie­hungs­pau­se oder Pfle­ge­pha­se steht der Wie­der­ein­stieg an. Vie­les ist im spä­te­ren Berufs­le­ben nicht mehr so selbst­ver­ständ­lich wie kurz nach der Aus­bil­dung oder vor eini­gen Jah­ren und es tau­chen immer wie­der neue Fra­gen auf: Wie bewer­be ich mich zeit­ge­mäß? Wann ist eine Bewer­bung erfolgs­ver­spre­chend? Wo fin­de ich eigent­lich Jobs? Wie brin­ge ich einen roten Faden in mei­nen Lebens­lauf? Wie ver­mit­te­le ich trotz Unsi­cher­heit einen pro­fes­sio­nel­len Ein­druck? All die­se Fra­gen sind wich­ti­ge Punk­te einer erfolgs­ver­spre­chen­den Bewer­bungs­stra­te­gie, aber die eine per­fek­te und immer pas­sen­de Stra­te­gie gibt es nicht. Dazu ist der Arbeits­markt zu viel­fäl­tig und dafür sind die Men­schen auch zu unter­schied­lich. Das ist auch gut so. Denn unse­re Viel­falt ist unse­re Stär­ke. Im Gegen­satz zu ande­ren Län­dern wir­ken sich daher die wirt­schaft­li­chen Fol­gen der Pan­de­mie in Deutsch­land nicht so gra­vie­rend aus. Ein wich­ti­ger Erfolgs­bau­stein ist aber auch, eine selbst­be­wuss­te posi­ti­ve inne­re Ein­stel­lung zu haben und die­se auch durch ein über­zeu­gen­des Auf­tre­ten zu untermauern.

Ein ande­res Seg­ment han­delt von über­zeu­gen­dem Auf­tre­ten im Vor­stel­lungs­ge­spräch. Wor­auf gilt es in solch einer Situa­ti­on zu achten?

Bian­ca Heger: Es gibt in jedem Vor­stel­lungs­ge­spräch fünf ver­schie­de­ne Pha­sen: den Small­talk als Ein­stieg, das Ken­nen­ler­nen, die Selbst­prä­sen­ta­ti­on, Rück­fra­gen und den Abschluss. Grund­le­gend gilt, wer zu einem Vor­stel­lungs­ge­spräch ein­ge­la­den wird, hat schon mal gute Kar­ten in der Hand. Denn zu einem Vor­stel­lungs­ge­spräch wer­den in der Regel nur jene Bewer­be­rin­nen und Bewer­ber ein­ge­la­den, die dem Anfor­de­rungs­pro­fil ent­spre­chen oder die das Inter­es­se des Arbeit­ge­bers geweckt haben. Trotz­dem gibt es eini­ge Feh­ler im Vor­stel­lungs­ge­spräch, die Sie leicht ver­mei­den kön­nen. Bei­spie­le hier­für sind: Unpünkt­lich­keit, feh­len­de Vor­be­rei­tung oder feh­len­de Ant­wor­ten, ein klin­geln­des Han­dy, unrea­lis­ti­sche Gehalts­vor­stel­lun­gen, offen­sicht­li­che Lügen, unpas­sen­des Auf­tre­ten oder unpas­sen­de Klei­dung, kein abschlie­ßen­des Dan­kes­wort und schlecht über ande­re oder ehe­ma­li­ge Arbeit­ge­ber zu spre­chen. Wenn Sie die­se Punk­te beach­ten und mit einer posi­ti­ven Ein­stel­lung zum Vor­stel­lungs­ge­spräch gehen, ste­hen die Chan­cen gut, dass Sie in die enge­re Aus­wahl kommen.

Zum letz­ten Ter­min des Semi­nars geht es um Gehalts­ver­hand­lun­gen. Wie for­dernd darf man hier sein, was soll­te man vermeiden?

Bian­ca Heger: Mitt­ler­wei­le gibt es vie­le Mög­lich­kei­ten, über Gehäl­ter zu recher­chie­ren, um sich auch vor dem Gespräch Gedan­ken über per­sön­li­che Gehalts­un­ter­gren­zen zu machen. Dies soll­te man auf jeden Fall tun. Spre­chen Sie aber auf kei­nen Fall als ers­tes über das Gehalt, hier macht das Unter­neh­men den ers­ten Schritt. Wei­te­re Tipps sind: Begrün­den Sie den Gehalts­wunsch stets mit guten Argu­men­ten, wie Zusatz­qua­li­fi­ka­tio­nen, Sprach­kennt­nis­sen und Arbeits­er­fah­run­gen. Wenn Sie nach dem vor­he­ri­gen Gehalt gefragt wer­den, sagen Sie die Wahr­heit – Lügen wer­den schnell ent­tarnt und sind ein abso­lu­tes Aus­schluss­kri­te­ri­um. Klä­ren Sie ab, ob es sich bei dem ver­han­del­ten Gehalt um das Brut­to- oder Net­to­ge­halt han­delt und ob Zusatz­ver­gü­tun­gen wie Urlaubs- oder Weih­nachts­geld schon mit ein­be­rech­net wur­den. Aus­führ­lich wird das The­ma der Gehalts­ver­hand­lun­gen in unse­rem Semi­nar am 14. Dezem­ber besprochen.

Online-Semi­nar zum beruf­li­chen Wiedereinstieg

Ab 27. Novem­ber, jeweils 9 Uhr

Anmel­dung an:

Bian­ca Heger, Email: Bamberg-Coburg.BCA@arbeitsagentur.de

Wei­te­re Informationen:

www.arbeitsagentur.de/vor-ort/bamberg-coburg/bamberg

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