Euro­pean North Bas­ket­ball League

Bam­berg Bas­kets tref­fen auf Dzi­ki Warschau

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Warschau
Symbolbild, Foto: Pixabay
Im Bas­ket­ball ist bekannt­lich vie­les mög­lich und wer schon ein­mal in der BROSE ARENA bei einem Spiel dabei war, der weiß, dass in Freak City häu­fig sogar noch etwas mehr geht. Genau die­ses „etwas mehr“ wer­den die Bam­berg Bas­kets am Mitt­woch­abend im Play­off-Vier­tel­fi­na­le in der Euro­pean North Bas­ket­ball League auch brau­chen, gilt es im Rück­spiel gegen Dzi­ki War­schau den 21-Punk­te-Rück­stand aus dem ers­ten Auf­ein­an­der­tref­fen in Polen auf­zu­ho­len und so doch noch den Ein­zug ins Final Four der ENBL schaf­fen zu können.

Die Auf­ga­be ist schwer, doch im Team der Bam­berg Bas­kets glaubt man fest dar­an, das Ruder mit den eige­nen Fans im Rücken noch her­um­rei­ßen zu kön­nen. Tip-Off zur Par­tie der Bam­berg Bas­kets gegen Dzi­ki War­schau ist am Mitt­woch­abend um 20:00 Uhr. „Jeder von uns weiß, was für eine Leis­tung wir in War­schau abge­lie­fert haben. Sie war desas­trös“, sagt Head Coach Anton Gavel. „Egal wie schlimm sie aber auch war, haben wir jetzt noch eine zwei­te Chan­ce. Die­se ist zwar sehr schwie­rig zu meis­tern, aber das ist ein Spiel mit einer rie­sen­gro­ßen Cha­rak­ter­fra­ge für uns und man wird sehen, wel­ches Gesicht wir zei­gen und wie hart wir kämp­fen wer­den, um doch noch wei­ter­zu­kom­men. Dass es mit die­sem gro­ßen Rück­stand natür­lich schwie­rig wird, wis­sen wir alle, aber wir müs­sen ein­fach alles ver­su­chen, um das Unmög­li­che doch noch mög­lich zu machen.“

Nach Sieg gegen Bam­berg bis­lang ungeschlagen

Beim Rück­spiel in Bam­berg wer­den die Polen einen Spie­ler mit dabei­ha­ben, der beim Hin­spiel noch nicht zum Team der „Wild­schwei­ne“ zähl­te. Erst ver­gan­ge­ne Woche nahm man den US-Ame­ri­ka­ner Ali­jah Comit­hi­er unter Ver­trag. Der 23-Jäh­ri­ge spiel­te zuvor in Finn­land für KTP Kot­ka Bas­ket, wo er im Schnitt 16,6 Punk­te und 6,2 Rebounds ablie­fer­te. Für sein neu­es Team kam der 2,01 Meter gro­ße Flü­gel­spie­ler am Wochen­en­de in der pol­ni­schen Liga erst­mals zum Ein­satz. Beim 90:80-Heimsieg gegen GTK Gli­wice erziel­te der Neu­zu­gang in 21 Minu­ten Spiel­zeit 19 Punk­te, gab drei Assists und kam bei nur einem Fehl­wurf aus dem Feld auf eine Effek­ti­vi­tät von 26.

Der Heim­sieg im Hin­spiel gegen die Bam­berg Bas­kets hat den Polen offen­sicht­lich Rücken­wind ver­lie­hen. Hat­ten das Team von Chef­trai­ner Krzy­sz­tof Sza­b­low­ski vor dem Play­off Hin­spiel in der ENBL vier Spie­le in der hei­mi­schen OBL in Fol­ge ver­lo­ren, konn­ten die Polen nach dem Sieg gegen Bam­berg auch ihre bei­den fol­gen­den Liga­spie­le beim Tabel­len­drit­ten Gor­nik Zamek Ksiaz Wal­brzych und gegen Gli­wice gewinnen.

Knack­punkt im Hin­spiel war ganz klar das letz­te Vier­tel. Den Bam­ber­gern woll­te zwar auch in den ers­ten drei­ßig Minu­ten nicht wahr­lich viel gelin­gen, doch beim 58:64 nach dem drit­ten Vier­tel lag man noch gut im Ren­nen. Was dann aller­dings im letz­ten Abschnitt geschah, ver­schlim­mer­te die Aus­gangs­si­tua­ti­on für die Bam­berg Bas­kets vor dem Rück­spiel erheb­lich. Mit 16:31 ging der Schluss­ab­schnitt an die Polen, die sich so ein ordent­li­ches Pols­ter für das Rück­spiel erkämp­fen konnten.

Auf­fäl­ligs­ter Akteur der Polen im Hin­spiel war der Este Jana­ri Jõe­saar, der mit 19 Punk­ten und 10 Rebounds ein Dou­ble Dou­ble auf­leg­te. Tops­corer im Team aus Freak City war Ronal­do Segu mit 16 Punkten.

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