„Bewah­ren wir Acht­sam­keit und Rücksichtnahme“

Erz­bi­schof Schick dankt Seel­sor­ge­rin­nen und Seel­sor­gern für den Ein­satz in der Corona-Pandemie

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Erzbischof Ludwig Schick, Foto: Pressestelle Erzbistum Bamberg / Dominik Schreiner
Erz­bi­schof Lud­wig Schick dankt den Seel­sor­ge­rin­nen und Seel­sor­gern im Erz­bis­tum Bam­berg für ihren Ein­satz wäh­rend der Coro­na­zeit. Got­tes­diens­te und Ver­an­stal­tun­gen hät­ten unter Beach­tung der Hygie­nekon­zep­te wür­dig und acht­sam statt­ge­fun­den, sodass es kei­ne Aus­brei­tung von Infek­tio­nen gege­ben habe.

„Sie haben sich auch – ohne ängst­li­che Sor­ge um sich selbst – den kran­ken und alten Men­schen, den Men­schen mit Behin­de­run­gen und allen, die beson­de­re Seel­sor­ge und Nähe brau­chen gewid­met“, schreibt Schick in einem Brief an die Pries­ter, Dia­ko­ne und pas­to­ra­len Mit­ar­bei­te­rin­nen und Mit­ar­bei­ter zum Beginn der Sommerferien.

Der Erz­bi­schof wür­digt außer­dem den phan­ta­sie­vol­len Ein­satz der neu­en Medi­en und betont: „Die Nut­zung und der Aus­bau der neu­en Kom­mu­ni­ka­ti­ons­for­men blei­ben wich­tig, wenn wir uns nicht kör­per­lich und per­sön­lich begeg­nen kön­nen.“ Wei­ter ruft Schick dazu auf: „Bewah­ren wir uns, was wir in die­ser Zeit ver­stärkt gelernt haben: die Acht­sam­keit und Rück­sicht­nah­me sowie die Balan­ce zwi­schen Nähe und Distanz im Umgang miteinander.“


„Zei­gen wir auch den aus der Kir­che Aus­ge­tre­te­nen und denen, die sich distan­ziert haben, dass wir mit ihnen in Ver­bin­dung blei­ben wollen“


Erz­bi­schof Schick ermun­tert wei­ter zu einer „Spi­ri­tua­li­tät des Sam­melns“, um die Got­tes­dienst­be­su­cher und Ehren­amt­li­chen wie­der zu sam­meln, die sich in der Coro­na­zeit vom kirch­li­chen Leben in den Gemein­den ent­fernt haben. „Zei­gen wir auch den aus der Kir­che Aus­ge­tre­te­nen und denen, die sich distan­ziert haben, dass wir mit ihnen in Ver­bin­dung blei­ben wol­len“, fügt Schick hin­zu und wünscht allen Seel­sor­ge­rin­nen und Seel­sor­gern eine erhol­sa­me Feri­en­zeit und einen hoff­nungs­vol­len Start in das neue Arbeitsjahr.

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