Browse Tag

Benefiz

Erlös kommt der Stif­tung Zir­kus Gio­van­ni zugute

Gro­ßer Erfolg für Bene­fiz­kon­zert im E.T.A.-Hoffmann-Theater

Das „BOB – Bene­fiz­or­ches­ter Bam­berg“ hat mit sei­nem zwei­ten Bene­fiz­kon­zert im aus­ver­kauf­ten E.T.A.-Hoffmann-Theater erneut zahl­rei­che Besu­che­rin­nen und Besu­cher begeis­tert, wie die Stadt Bam­berg mit­teilt. Der gesam­te Erlös kommt der Stif­tung Zir­kus Gio­van­ni zugute.

Gemein­sam mit Schirm­herr Jonas Glüsen­kamp über­reich­ten die Orga­ni­sa­to­ren des Bene­fiz­or­ches­ters Bam­berg den Spen­den­scheck an die Ver­ant­wort­li­chen der Stif­tung Zir­kus Gio­van­ni um die bei­den Vor­stän­de Emil Hart­mann und Petra Heckel. Waren es vor zwei Jah­ren noch 5555 Euro, so wur­de in die­sem Jahr die stol­ze Sum­me von 9333 Euro an die Stif­tung übergeben.

Das „BOB – Bene­fiz­or­ches­ter Bam­berg“ hat mit sei­nem zwei­ten Bene­fiz­kon­zert im aus­ver­kauf­ten E.T.A.-Hoffmann-Theater erneut zahl­rei­che Besu­che­rin­nen und Besu­cher begeis­tert. Das 54-köp­fi­ge sym­pho­ni­sche Blas­or­ches­ter unter der Lei­tung von Diri­gent Chris­ti­an Lang prä­sen­tier­te ein abwechs­lungs­rei­ches Pro­gramm aus Musi­cal- und Filmmusik.

Das Kon­zert wur­de durch den Unter­stüt­zungs­fonds der Stadt Bam­berg geför­dert. Dadurch konn­ten – wie bereits bei der ers­ten Auf­la­ge – sämt­li­che Ein­tritts­gel­der sowie zusätz­li­che Spen­den voll­stän­dig an die Stif­tung Zir­kus Gio­van­ni wei­ter­ge­ge­ben wer­den. In die­sem Jahr kam die beacht­li­che Sum­me von 9.333 Euro zusammen.

Sozi­al­re­fe­rent und Zwei­ter Bür­ger­meis­ter Jonas Glüsen­kamp, der die Schirm­herr­schaft über­nom­men hat­te, beton­te die Bedeu­tung der Zusam­men­ar­beit: „Das Bene­fiz­or­ches­ter Bam­berg zeigt ein­drucks­voll, wie viel durch ehren­amt­li­ches Enga­ge­ment erreicht und bewegt wer­den kann. Umso mehr freut es mich, dass die Stadt Bam­berg ein sol­ches Pro­jekt unter­stüt­zen konnte.“

Die Stif­tung för­dert die Jugend- und Bil­dungs­ar­beit im Don Bosco Jugend­werk Bam­berg und erreicht mit ihren Ange­bo­ten – ins­be­son­de­re der Zir­kus­päd­ago­gik – seit Jahr­zehn­ten vie­le jun­ge Menschen.

Musik und Mär­chen für den guten Zweck

Kul­tur­bo­den goes Benefiz

Der Kul­tur­bo­den Hall­stadt stellt sich in die­sem Früh­jahr in den Dienst der guten Sache: Mit gleich zwei Bene­fiz­ver­an­stal­tun­gen wird gezeigt, dass Kul­tur nicht nur Men­schen ver­bin­det, son­dern auch Hoff­nung schen­ken kann. Denn wenn Musik mehr ist als Unter­hal­tung, ent­ste­hen Momen­te, die unter die Haut gehen und nach­hal­tig wirken.

Zwei beson­de­re Bene­fiz­ver­an­stal­tun­gen, die zei­gen, wie kraft­voll Kul­tur sein kann, wenn sie Herz und Enga­ge­ment ver­bin­det, ste­hen an. 


„Ein Kon­zert für Charlie“

Zunächst bie­tet der Kul­tur­bo­den in Hall­stadt am kom­men­den Sonn­tag wie­der eine Büh­ne für einen beson­de­ren Bene­fiz­abend. Mit Live-Musik ver­schie­de­ner Künst­ler und einer Tom­bo­la mit attrak­ti­ven Gewin­nen zuguns­ten des vier­jäh­ri­gen Char­lie soll Hoff­nung hör- und spür­bar wer­den: Am Sonn­tag, den 26. April ab 17 Uhr im Kul­tur­bo­den in Hall­stadt beim Bene­fiz­kon­zert „Ein Kon­zert für Char­lie“ mit Live-Musik und einer Tom­bo­la, deren Erlös dem vier­jäh­ri­gen Char­lie zugu­te kommt.

Char­lie ist gera­de ein­mal vier Jah­re alt und doch kämpft er schon mit einer unglaub­lich schwe­ren Dia­gno­se: MPS IIIA, eine sel­te­ne, neu­ro­de­ge­nera­ti­ve Krank­heit, die ihm nach und nach sei­ne Fähig­kei­ten nimmt. Um Char­lie mehr Leben, Zeit und gemein­sa­me Momen­te mit sei­ner Fami­lie zu ermög­li­chen, wer­den Spen­den für eine benö­tig­te Gen­the­ra­pie in den USA gesam­melt, denn die Kos­ten dafür sind rie­sig, sie umfas­sen meh­re­re Mil­lio­nen Euro. Jeder kann hel­fen, dem klei­nen Jun­gen ein Stück Zukunft zu schen­ken – und dabei einen musi­ka­li­schen Abend mit tol­len Bands beim Kon­zert für Char­lie erleben.

Mit dabei sind am Sonn­tag Lucky and the Heart­brea­k­ers, die ENDLICH KERWA BAND, Bam­bäg­ga, TRIPLE B, Slam Ele­phant, 1516 und David Saam. Beim Kon­zert wird es auch eine Tom­bo­la mit attrak­ti­ven Prei­sen geben, deren Erlös Char­lie zugutekommt.


„Der Stern in dir“

Am 16. Mai um 19:30 Uhr wird dann das musi­ka­li­sche Bene­fiz­mär­chen „Der Stern in dir“ auf­ge­führt, das deut­sche Pre­mie­re fei­ert. „Der Stern in dir“ ist mehr als ein Musik­mär­chen – es ist eine emo­tio­na­le Rei­se durch Licht, Schat­ten und Mensch­lich­keit. Als der Stern über einem klei­nen Dorf ver­schwin­det, macht sich die jun­ge Liva auf den Weg, ihn wie­der­zu­fin­den. Auf ihrer Rei­se begeg­net sie einem mut­lo­sen Löwen, einer zer­bro­che­nen Köni­gin und einem stil­len Künst­ler – Sym­bol­fi­gu­ren für das, was wir alle in uns tra­gen: Angst, Zwei­fel, aber auch Mut und Hoffnung.

Zwi­schen Live-Gesang, Licht und Pro­jek­tio­nen ent­fal­tet sich eine magi­sche Erzäh­lung, die zeigt, wie wir selbst zu unse­rem eige­nen Licht wer­den kön­nen. Geschrie­ben wur­de die Geschich­te von Andrea Raf­fae­la Böll gemein­sam mit Saskia Steck. Unter­stützt von fünf bis sechs Künstler:innen und einer Erzäh­le­rin brin­gen sie ein Pro­gramm auf die Büh­ne, das Herz, Stim­me und Hal­tung vereint.

Bekann­te Songs von Sarah Con­nor, Pur, Rosen­stolz, Hele­ne Fischer und Unhei­lig ver­schmel­zen mit einer moder­nen Mär­chen­er­zäh­lung zu einem Abend, der berührt, inspi­riert und Gutes tut. Denn der Erlös kommt Hilfs­or­ga­ni­sa­tio­nen zugu­te, die sich für Kin­der und Jugend­li­che ein­set­zen: dem «Kin­der- und Jugend­hos­piz Ster­nen­zelt» in Bam­berg (Deutsch­land) und dem Ver­ein «Against Child Abu­se» in der Schweiz.

Kar­ten für die Ver­an­stal­tun­gen gibt es an allen bekann­ten Vor­ver­kaufs­stel­len, tele­fo­nisch unter 0951–23837, oder unter www.kartenkiosk-bamberg.de .

Das Jahr im Schnelldurchlauf

9 Fra­gen, 9 Ant­wor­ten mit Robert Bartsch

Der För­der­kreis gool­kids, der sich um Inklu­si­on und Inte­gra­ti­on küm­mert, ist mitt­ler­wei­le fünf Jah­re alt. In der Serie „Das Jahr im Schnell­durch­lauf” las­sen wir heu­te Robert Bartsch, den Initia­tor der Bam­ber­ger Orga­ni­sa­ti­on, auf 2020 zurück­bli­cken und einen Aus­blick in das kom­men­de Jahr wagen.
Herr Bartsch, das Jahr 2020 war geprägt von der Coro­na-Pan­de­mie. Wenn sie so kurz vor dem Jah­res­wech­sel zurück­bli­cken: Was neh­men Sie als Fazit aus die­sem Jahr mit?

Wir dür­fen uns nie sicher sein, dass Gesund­heit eine Selbst­ver­ständ­lich­keit ist. Die Kri­se hat mir gezeigt, wer die ech­ten Freun­de sind und wie sie sich in sol­chen Zei­ten verhalten.

Was war das Schlimms­te für Sie an die­sem Jahr?

Die Erkennt­nis, dass die Gesell­schaft mehr und mehr von Ego­is­mus geprägt wird. In der Kri­se wur­den eher Kon­fron­ta­ti­on und Streit statt ein MIT­ein­an­der gesucht. Men­schen am Rand der Gesell­schaft wur­den noch mehr igno­riert und beson­ders unse­re Schütz­lin­ge bei gool­kids hatten/​haben extrem stark mit der Aus­gren­zung zu kämpfen.

Wenn Ihnen vor dem Lock­down im Früh­jahr gesagt wor­den wäre wie sich die Situa­ti­on zum Ende des Jah­res dar­stellt, wann und wie hät­ten Sie seit­dem anders gehan­delt als Sie es getan haben?

Viel­leicht hät­ten ich bezie­hungs­wei­se unser Team noch inten­si­ver auf digi­ta­le Ange­bo­te für Trai­ning im eige­nen Zuhau­se set­zen sol­len? Aber gene­rell hat­ten auch wir sehr viel mit der aku­ten Ver­sor­gung oder per­sön­li­chen Betreu­ung unse­rer Mit­men­schen zu tun. Ein­kaufs­ser­vice oder Gesprächs­zei­ten per Telefon/​Video waren so wich­tig für sie, um sich nicht gänz­lich abge­hängt zu fühlen.

Wenn Sie eine posi­ti­ve Sache aus die­sem Jahr her­aus­stel­len möch­ten, wel­che wäre das?

Es gab eine extrem gro­ße Wel­le der Hilfs­be­reit­schaft; sogar mehr als Hil­fen ange­fragt wur­den. Das Schö­ne dar­an, bei all den tol­len Hel­fern und Hilfs­an­ge­bo­ten war es leicht, die Hass­pre­di­ger und Lüg­ner zu igno­rie­ren. Es war viel leich­ter oder es gelang frü­her, die Guten unter den Men­schen zu erken­nen. Wir waren und wir sind mehr!

Auch Weih­nach­ten wird für die meis­ten Men­schen anders statt­fin­den als in den Jah­ren zuvor. Wie ver­brin­gen Sie das Fest?

Da ich kei­ne Fami­lie habe, muss (darf?) ich das Fest allei­ne ver­brin­gen. Ich nut­ze die Zeit, all die schö­nen Bil­der aus den weni­gen Begeg­nun­gen mit unse­ren Freun­den in den Pro­jek­ten von 2020 ins Gedächt­nis zu rufen. Ich genie­ße die wun­der­ba­ren Stun­den noch ein­mal und gön­ne mir dabei lecke­re Weih­nachts­ge­schen­ke, die ich von sehr guten Freun­den bekom­men habe.

Auf­grund der Erfah­run­gen in die­sem Jahr: Wie ver­än­dert sich der pri­va­te Robert Bartsch und wie sei­ne Arbeits­wei­se für die Zukunft?

Der pri­va­te Mensch wird noch mehr an sei­nen Stär­ken arbei­ten. Sie haben mich durch die Kri­se geführt und gezeigt, dass Mensch­lich­keit ein Geschenk ist, das man pfle­gen darf. Für die Arbeit bedeu­tet das kaum Unter­schie­de, weil mir die Zie­le schon immer mehr bedeu­tet haben als kurz­fris­ti­ges Schul­ter­klop­fen. Viel­leicht wer­de ich sie noch inten­si­ver ver­fol­gen als bisher?

Was berei­tet Ihnen Sor­gen im Hin­blick auf das neue Jahr?

In Wahr­heit der Gedan­ke, dass die Hass­re­den und Ver­schwö­rungs­mär­chen noch unge­hemm­ter und noch düm­mer wer­den. Dass sich die schlei­chen­de Spal­tung wei­ter fort­setzt, weil die Bewäl­ti­gung der Pan­de­mie nicht im Sin­ne der ego­is­ti­schen Moti­ve die­ser Leer(nicht)denker geschafft wer­den kann. Noch mehr Sor­gen berei­tet mir die Poli­tik mit ihren zuneh­mend popu­lis­ti­schen statt weit bli­cken­den Pau­schal-Ent­schei­dun­gen. Man ist zu faul, oder sind es Lob­by­in­ter­es­sen, die Mög­lich­kei­ten von Maß­nah­men dif­fe­ren­zier­ter ein­zu­set­zen. Es wird immer nur über den Kamm geschert, kos­te es (Steu­er­gel­der und Plei­ten) was es wol­le. Dies führt zu einer Ent­frem­dung, die durch nichts mehr repa­riert wer­den kann. Die Wah­len wer­den es hof­fent­lich den „Köni­gen“ die­ses Lan­des zeigen.

Wel­che Wün­sche haben Sie für das neue Jahr?

Gesund­heit! Was sonst ist wich­tig für uns? Mehr MIT­ein­an­der, wenig Ego­is­mus, weni­ger Streit und vor allem, mehr Weit­sicht bei Poli­ti­kern und bei den Men­schen selbst. Dann gelingt es schon bald wie­der, gemein­sam in unse­ren Pro­jek­ten das Leben und den Sport zu genie­ßen. Neue Begeg­nun­gen braucht das Land.

Was macht Ihnen Mut für das neue Jahr?

Schlech­te Zei­ten machen uns bewusst, wie wert­voll das Leben ist. Doch schlech­te Zei­ten sind nie von Dau­er. Ich ver­traue dar­auf, dass sich das Pen­del wie­der in die bes­se­re Rich­tung dreht. Es gab sogar in schwe­ren Tagen neue Begeg­nun­gen, die für die guten Zei­ten rich­ti­ge Lebens­freu­de versprechen.

För­der­ver­ein goolkids 

Bene­fiz-Golf­tur­nier zuguns­ten von Inte­gra­ti­on und Inklusion

Men­schen durch Sport zu ver­bin­den! Das ist der Leit­ge­dan­ke, den der För­der­ver­ein gool­kids ver­folgt. Ob klein oder groß, mit oder ohne Behin­de­rung, wel­cher Nati­on oder Reli­gi­on auch immer sie ange­hö­ren, bei gool­kids geht es um das Mit­ein­an­der, oder in der gool­kids-Schreib­wei­se MIT­ein­an­der. Im Okto­ber fand zum zwei­ten Mal das „BKM-Man­nes­mann-Bene­fiz-Golf­tur­nier“ auf der Golf­an­la­ge Gut Lei­mers­hof statt, das dazu die­nen soll­te, auf den För­der­kreis gool­kids und des­sen Pro­jekt ginaS auf­merk­sam zu machen und des­sen Erlös deren Pro­jek­ten zukam. Robert Bartsch, der Initia­tor von gool­kids, und Lau­ra Stel­zer, die Pro­jekt­lei­te­rin von ginaS, blick­ten für uns zurück auf die Veranstaltung.

Im ver­gan­ge­nen Jahr kam Bene­dikt Zeng­lein von der Golf­an­la­ge Gut Lei­mers­hof auf Robert Bartsch zu und schlug vor, ein Bene­fiz-Golf­tur­nier auf die Bei­ne zu stel­len. „Die Idee dahin­ter war es, gemäß dem Wunsch vie­ler Akteu­re, den Golf­sport und sei­ne Anla­gen etwas offe­ner für die Bevöl­ke­rung zu hal­ten, um zu zei­gen, dass Golf nicht immer nur eli­tär sein muss. Die­se Idee ver­band man mit dem Wunsch, dabei auch etwas Gutes für gool­kids zu tun“, erin­nert sich Herr Bartsch. Gesagt, getan, die Pre­mie­ren­ver­an­stal­tung zeig­te den gewünsch­ten Erfolg. Nach dem Gol­fen inklu­si­ve Rah­men­pro­gramm gab es ein gemüt­li­ches Bei­sam­men­sein umrahmt von Show­gril­len und Musik.

Im Zuge der Coro­na-Pan­de­mie stand die dies­jäh­ri­ge zwei­te Auf­la­ge unter beson­de­ren Vor­zei­chen. Nach dem Lock­down im Früh­jahr war die Pla­nung schwie­rig. Dem­entspre­chend war zunächst das Prin­zip Hoff­nung vor­herr­schend, wie Lau­ra Stel­zer betont. „Ein Bene­fiz­tag soll­te ja nicht nur den Gol­fern, son­dern auch den Besu­chern Spaß machen. Dies schien im Früh­jahr noch undenk­bar. Wir muss­ten dann den Ter­min um drei Mona­te nach hin­ten ver­le­gen. Aber für uns war es wich­tig, den­noch ein Pro­jekt die­ses Jahr statt­fin­den zu lassen.“ 

Gün­ter Lückemei­er (links) von Haupt­spon­sor BKM-Man­nes­mann und Bene­dikt Zeng­lein von der Golf­an­la­ge Gut Lei­mers­hof nah­men gemein­sam die Sie­ger­eh­rung vor

Gol­fen sehr gut, Rah­men­pro­gramm regen­be­dingt nur ein­ge­schränkt möglich 

Um die Hygie­ne­maß­nah­men ein­zu­hal­ten, wur­de im Ver­gleich zum Vor­jahr Per­so­nal auf­ge­stockt. „Wir brauch­ten Kenn­zeich­nun­gen für Weg­ab­läu­fe, Mas­ken­pflicht, Abstand hal­ten und Gäs­te­re­gis­trie­rung am Ein­gang. All dies ist ja aktu­ell gang und gäbe. Dadurch, dass das Golf­tur­nier im Außen­be­reich statt­fand, konn­te jedoch dar­auf gut geach­tet wer­den“, so Herr Bartsch. Da dies­mal das Tur­nier erst im Herbst statt­fand, wur­de ein Zelt auf­ge­baut, das vom Haupt­spon­sor der Ver­an­stal­tung orga­ni­siert wur­de, Heiz­pil­ze und war­me Geträn­ke hal­fen zusätzlich.

„Kom­men denn auch wirk­lich alle gemel­de­ten Spie­ler? Und kom­men über­haupt Gäs­te mit Kin­dern?“ Die­se Fra­gen gin­gen Herrn Bartsch durch den Kopf, als er am Sams­tag­mor­gen bei leich­tem Regen von Bam­berg gen Lei­mers­hof fuhr. Und letz­ten Endes unter­schei­det er beim Resu­mee. „Golf lief sehr gut. Bei der Zahl der akti­ven Gol­fer wur­den wir sogar sehr posi­tiv über­rascht. Trotz schlech­ten Wet­ters gab es deut­lich mehr Akti­ve als Vor­anmel­dun­gen. Was die Infor­ma­ti­on über unse­re Pro­jek­te betrifft, so waren per­sön­li­che Gesprä­che lei­der nur begrenzt durch­führ­bar. Da fehl­ten uns die Begeg­nun­gen in klei­nen Grup­pen. Wir hät­ten auch ger­ne mehr Kin­der mit Fami­li­en sowie Men­schen mit Behin­de­rung ange­spro­chen, um mit­ein­an­der einen schö­nen Tag zu erle­ben. Lei­der war uns dies durch die aktu­el­le Lage nicht mög­lich.“
Dies ist beson­ders scha­de, weil gool­kids dies­mal im Ver­gleich zur Pre­mie­re für ein Kin­der­pro­gramm in Form einer Spie­le­wie­se mit vie­len kos­ten­lo­sen Aktio­nen sowie für Begeg­nungs­or­te für Men­schen mit Behin­de­rung gesorgt hatte.

Ins­ge­samt zei­gen sich die Ver­ant­wort­lich jedoch sehr zufrie­den, nicht nur wegen des hohen zusam­men­ge­kom­me­nen Erlö­ses. „Zu sehen, wie trotz der schlech­ten Wet­ter­la­ge so vie­le Gol­fer Spaß hat­ten und den Tag genie­ßen konn­ten“ sei sein per­sön­li­ches High­light an die­sem Tag gewe­sen, so Robert Bartsch.

Aktu­ell trei­ben den För­der­ver­ein Fra­gen um, wie er trotz der aktu­el­len Situa­ti­on wei­ter­hin für sei­ne Schütz­lin­ge da sein kann, ob Pro­jek­te gestar­tet wer­den kön­nen, in Klein­grup­pen oder sogar digi­tal, und wel­che Hilfs­an­ge­bo­te mög­lich sind bei einem Weih­nach­ten unter Distanz­re­geln. „Zusätz­lich haben wir bei ginaS eine neue bar­rie­re­freie Web­site ent­wi­ckelt, die für mehr Infor­ma­ti­ons­aus­tausch unter­ein­an­der sor­gen soll“, berich­tet Lau­ra Stelzer.

Und auch einen Ter­min für das drit­te Bene­fiz­golf­tur­nier gibt es bereits. „Es gibt eine Neu­auf­la­ge, die schon für den 12. Juni kom­men­den Jah­res fest­ge­legt wur­de“, so Lau­ra Stel­zer. „Wir hof­fen auf einen son­ni­gen Tag, mehr Begeg­nun­gen, ein ein­ge­dämm­tes Coro­na und vie­le freu­di­ge Gesich­ter, die nicht nur auf dem Golf­platz zu sehen sind.”

Wei­te­re Infor­ma­tio­nen rund um ginaS unter http://www.ginas.net