Aufwertung der Grünfläche unter Berücksichtigung ökologischer Belange
Eröffnung des Heidelsteig-Parks
In Bamberg-Ost ist unter großer Bürgerbeteiligung eine Grünfläche neben der Universität aufgewertet worden, die kommende Woche eröffnet wird, wie die Stadt Bamberg mitteilt.
Im Rahmen des Bundesförderprojektes „MitMachKlima“ der Stadt Bamberg findet am 7. Oktober 2025 die Eröffnung der Grünfläche am Heidelsteig statt, die mit vielen helfenden Händen umgestaltet wurde. Ziel der Umgestaltung war die Aufwertung der Grünfläche für mehr Aufenthaltsqualität unter Berücksichtigung ökologischer Belange.
Am Heidelsteig können die Ergebnisse nun direkt vor Ort besichtigt werden: Alle Bürgerinnen und Bürger sind am 7. Oktober 2025, ab 16.30 Uhr, herzlich eingeladen, gemeinsam die Eröffnung des Heidelsteig-Parks zu feiern und sich alles genau anzuschauen. Der Park befindet sich neben der Mensa und Teilbibliothek 3 der Universität.
Im vergangenen Jahr wurde in Workshops mit engagierten Bürgerinnen und Bürgern, dem Bürgerverein Ost, ansässigen Schulen sowie Anwohnerinnen und Anwohnern ein Gesamtkonzept mit konkreten MitMach-Baustellen entwickelt, um die Fläche kontinuierlich aufzuwerten. Alle Interessierten brachten sich nicht nur in der Ideengebung ein, sondern wirkten auch praktisch mit. Über mehrere Monate wurde tatkräftig angepackt, geschraubt, geschaufelt und gepflanzt. Entstanden sind vielfältige Projekte im Bereich Bildung, Arten- und Klimaschutz und zur Verbesserung der Lebensqualität. Über die große Bürgerbeteiligung freut sich besonders Zweiter Bürgermeister und Umweltreferent Jonas Glüsenkamp: „Die Aufwertung der Fläche ist das Ergebnis nachhaltiger Zukunftsperspektiven aus unserer Stadtgesellschaft. Sie macht unsere Stadt nicht nur lebenswerter, sondern führt uns auch vor Augen, welch großen Unterschied es macht, wenn Bürgerinnen und Bürger unsere Stadt aktiv mitgestalten.“
So bieten nun beispielsweise ein Wildbienenbeet und eine Totholzhecke zahlreichen Arten Lebensraum und Nistplätze. Ergänzt wird dies durch Wild-Gehölzpflanzungen, Naschobst und eine Wildblumenwiese. Das „Grüne Klassenzimmer“ aus regionalem Muschelkalk kann im Schatten der Bäume als Raum für Schulunterricht, Workshops, Ausstellungen oder einfach zum Entspannen genutzt werden. Zum Verweilen laden auch eine Mehrgenerationenbank, XXL-Chillbänke und eine außergewöhnliche Lümmelbank ein. Bunte Akzente setzen zusätzlich die in Schulworkshops gestalteten Stelen.
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Grüne freuen sich über Verhandlungserfolg
Nato-Siedlung bekommt eigenen Spiel- und Bolzplatz
Bald dürfen die Kinder und Jugendlichen aus der so genannten Nato-Siedlung auf einem Spiel- und Bolzplatz neben der Kastanienstraße toben, spielen und sporteln. Denn die Stadt Bamberg konnte nun endlich das dort befindliche Grundstück dafür pachten, was besonders die Grünen freut, die sich im Stadtrat unter anderem dafür eingesetzt haben.
Der entsprechende Pachtvertrag zwischen Stadt Bamberg und BImA wurde kürzlich unterschrieben und der Stadt Bamberg damit die Fläche zur Verfügung gestellt, solange von Landes- oder Bundesseite kein Eigenbedarf angemeldet wird.
Seit Jahren wünschen sich die Familien, die an der östlichen Stadtgrenze zwischen A73 und der eingezäunten Flüchtlingsunterkunft AEO leben, einen Bolzplatz. Dafür hatten sich in dieser Stadtratsperiode vor allem die Bamberger Grünen, insbesondere Stadträtin Karin Einwag, eingesetzt. Sie initiierte einen entsprechenden Antrag, der auch von Kolleginnen und Kollegen von SPD, ÖDP und Volt unterzeichnet wurde. Im Konversionssenat wurde dieser einstimmig angenommen.
In einem persönlichen Gespräch in München mit dem Bayerischen Staatsminister des Innern, Joachim Herrmann, warb Einwag, unterstützt von Stadträtin Ursula Sowa und Stadtrat Stefan Kuhn sowie Landtagsabgeordneter Melanie Huml erfolgreich dafür, die Fläche für die Anwohnenden der NATO-Siedlung im Bamberger Osten freizugeben. Denn auch der Freistaat Bayern hat seine Hände mit im Spiel, da die Fläche bisher zum Areal des benachbarten Ankerzentrums gehörte und mit einem hohen Zaun unzugänglich für die Bamberger Bevölkerung war.
Karin Einwag freut sich für die Familien in der Nato-Siedlung: „Die Jugendlichen und Kinder in diesem neuen Wohnviertel hatten bisher nur kleinere private Spielflächen im Freien. Ein öffentlicher und für alle zugänglicher Spiel- und Bolzplatz war dringend notwendig und kann endlich realisiert werden.“
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Konsequenzen für Standortausbau in Bamberg erwartet
Grünes Bamberg begrüßt Brose-Pläne zur Klimaneutralität
Die CO2-Bilanz wird vermutlich in naher Zukunft auch und gerade bei Unternehmen ein Wettbewerbsvor- oder Nachteil sein. Wie die Grünes Bamberg-Stadtratsfraktion nun mitteilt, gibt es erfreuliche Nachrichten in Bezug auf ein Unternehmen, das in Bamberg hier eine Vorreiterrolle einnehmen kann.
„Wie Brose in einer Pressemitteilung erklärt hat, will Brose ein CO2-neutrales Unternehmen werden und bis 2025 alle Standorte klimaneutral betreiben“, zeigt sich Bausenatsmitglied Christian Hader erfreut über diese Entwicklung. „Als Grünes Bamberg möchten wir, dass unsere lokalen Unternehmen zukunftsfähig aufgestellt sind und wer klimaneutral werden will, muss in erster Linie regenerative Energien vor Ort nutzen“, so Hader weiter.
Auch Markus Schäfer, neuer Sprecher der Bamberger Grünen im Bausenat bestätigt dies: „Kompensationsmaßnahmen wie zum Beispiel Aufforstungen sind immer nur die zweit- oder drittbeste Lösung. Gerade im Neubau, wie ihn Brose plant, sind die Möglichkeiten zur CO2-Einsparung gegeben.“
„Nur so gehen Ökonomie und Ökologie zusammen“
Insofern sind sich die Bamberger Grünen sicher, dass sich Brose die Chance auf einen möglichst klimaneutralen Vorzeige-Neubau in Bamberg sicher nicht entgehen lassen wird. „Die von uns schon in der Einleitung des Bebauungsplanverfahrens geforderte und von politischen Mitbewerbern abgelehnte Nutzung von Photovoltaik sollte also gar nicht mehr zur Debatte stehen. Alles andere wäre ja weder mit den Klima- noch mit den erfreulichen Unternehmenszielen vereinbar“, so Christian Hader.
Die Grünes Bamberg-Fraktion will dem Projekt zustimmen, wenn die Bamberger Brose-Erweiterung die neue Unternehmenslinie sichtbar macht und eine Vorreitertrolle einnimmt. „So und nur so gehen Ökonomie und Ökologie zusammen. Den klimaneutralen Unternehmen wird die Zukunft gehören“, so Markus Schäfer abschließend.