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Wirtschaft

vbw-Kon­gress „Moder­ner Staat und Bürokratieabbau“

vbw for­dert Abbau von min­des­tens zehn Pro­zent der Ver­wal­tungs­vor­schrif­ten in 2026

Auf einem Kon­gress der vbw – Ver­ei­ni­gung der Baye­ri­schen Wirt­schaft e. V. dis­ku­tier­ten Ver­tre­ter aus Poli­tik, Wirt­schaft und Wis­sen­schaft über den Fort­schritt der Bun­des­re­gie­rung bei Dere­gu­lie­rung und Digi­ta­li­sie­rung. Dabei for­der­te der vbw-Haupt­ge­schäfts­füh­rer den Abbau von min­des­tens zehn Pro­zent der Ver­wal­tungs­vor­schrif­ten im Jahr 2026.

„Die über­bor­den­de Büro­kra­tie hängt unse­ren Unter­neh­men wie ein Mühl­stein um den Hals. Sie schränkt ihre inter­na­tio­na­le Wett­be­werbs­fä­hig­keit stark ein“, beton­te vbw-Haupt­ge­schäfts­füh­rer Bert­ram Bros­sardt. Der Staat müs­se sei­ne admi­nis­tra­ti­ven Ansprü­che wei­ter deut­lich zurück­fah­ren, Leis­tun­gen effi­zi­en­ter zur Ver­fü­gung stel­len und auf allen Ebe­nen Abläu­fe ver­ein­fa­chen und beschleunigen.

Die vbw begrüßt, dass die Dring­lich­keit die­ses zen­tra­len Anlie­gens der Wirt­schaft inzwi­schen auch in Ber­lin ver­stan­den ist und sich das neu ein­ge­rich­te­te Bun­des­mi­nis­te­ri­um für Digi­ta­les und Staats­mo­der­ni­sie­rung auf die The­men kon­zen­triert. Bros­sardt erklär­te: „Mit der Moder­ni­sie­rungs­agen­da und dem ‚Ent­las­tungs­ka­bi­nett‘ hat die schwarz-rote Koali­ti­on ers­te erfolg­ver­spre­chen­de Maß­nah­men auf den Weg gebracht. Aber wir brau­chen wei­te­re Initia­ti­ven, um unse­re Unter­neh­men nach­hal­tig zu ent­las­ten und unse­ren Stand­ort wie­der attrak­tiv für Inves­ti­tio­nen zu machen.“

Wich­tig ist laut dem vbw-Haupt­ge­schäfts­füh­rer aber vor allem, dass beim Büro­kra­tie­ab­bau jetzt schnell auch wirk­lich spür­ba­re Ent­las­tun­gen ein­tre­ten. Als kurz­fris­ti­ge Hand­lungs­fel­der nann­te er die im Koali­ti­ons­ver­trag ver­ein­bar­te Arbeits­zeit­fle­xi­bi­li­sie­rung, ein wir­kungs­vol­les Sofort­pro­gramm zur Redu­zie­rung von Doku­men­ta­ti­ons- und Mel­de­pflich­ten sowie ein Mora­to­ri­um für Sta­tis­tik­pflich­ten. „Bis Ende 2026 müs­sen min­des­tens zehn Pro­zent der Ver­wal­tungs­vor­schrif­ten abge­baut sein“, for­dert Brossardt.

Dar­über hin­aus mach­te er klar, dass es nicht nur dar­um gehe, bestehen­de Büro­kra­tie abzu­bau­en. Genau­so wich­tig sei es, bei künf­ti­gen Geset­zen so wenig neue Büro­kra­tie auf­zu­bau­en wie mög­lich. „Neue Vor­ga­ben für die Wirt­schaft müs­sen viel kri­ti­scher als in der Ver­gan­gen­heit auf Sinn­haf­tig­keit und Umsetz­bar­keit hin­ter­fragt und dazu kon­se­quent Pra­xis- und Digi­tal­ch­ecks für jedes neue Geset­zes­vor­ha­ben eta­bliert werden.“

vbw-Pres­se­mit­tei­lung zum Kon­gress „Star­ke Wirt­schaft – star­ke Kommunen“

Wirt­schafts­freund­li­che Ansät­ze machen Kom­mu­nen erfolgreich

Die vbw – Ver­ei­ni­gung der Baye­ri­schen Wirt­schaft e. V. benennt wich­ti­ge Punk­te, mit denen Kom­mu­nen ihre Attrak­ti­vi­tät und den Erfolg der Wirt­schaft vor Ort stei­gern kön­nen. Dazu gehör­ten natur­ge­mäß Inves­ti­tio­nen in die Infra­struk­tur als kom­mu­na­le Daueraufgabe.

„Eine leis­tungs­fä­hi­ge Infra­struk­tur macht den wirt­schaft­li­chen Erfolg einer Kom­mu­ne über­haupt erst mög­lich. Kom­mu­nen müs­sen ihre Infra­struk­tur im eige­nen Inter­es­se bedarfs­ge­recht wei­ter­ent­wi­ckeln, erklärt vbw Haupt­ge­schäfts­füh­rer Bert­ram Bros­sardt anläss­lich des vbw-Kon­gres­ses „Star­ke Wirt­schaft – star­ke Kommunen“.

Aus Sicht der Baye­ri­schen Wirt­schaft muss zudem die wirt­schafts­freund­li­che Aus­rich­tung der Kom­mu­nen lau­fend wei­ter­ent­wi­ckelt wer­den. So bie­te es sich etwa an, loka­le Anbie­ter durch eine mit­tel­stands­freund­li­che Los­ver­ga­be kom­mu­na­ler Auf­trä­ge zu stär­ken. Dane­ben brau­che es auch deut­lich schnel­le­re Ver­fah­ren bei Bau­ge­neh­mi­gun­gen und sons­ti­gen Ver­wal­tungs­vor­gän­gen. Zudem müss­ten die Kom­mu­nen die Wirt­schafts­för­de­rung ins Zen­trum ihrer Bemü­hun­gen stel­len. „Eine star­ke Wirt­schaft steht für mehr wohn­ort­na­he Arbeits­plät­ze, für bes­se­re Per­spek­ti­ven der Men­schen vor Ort und damit für höhe­re Steu­er­ein­nah­men“, fin­det Bros­sardt und ergänzt: „Eine flo­rie­ren­de Wirt­schaft stärkt nicht nur die Kom­mu­ne, son­dern auch unse­re Demokratie.“

Ein wei­te­res zen­tra­les Anlie­gen der vbw ist die Ener­gie­wen­de. „Wir brau­chen bezahl­ba­re und mög­lichst nach­hal­ti­ge Ener­gie. Das Tem­po der Ent­wick­lung wird maß­geb­lich in den Kom­mu­nen bestimmt. Sie müs­sen als Motor der Trans­for­ma­ti­on wir­ken. Mit ihrer Pla­nungs­ho­heit und als Bin­de­glied zur Bevöl­ke­rung sind sie die­je­ni­gen, die die Akzep­tanz für not­wen­di­ge Maß­nah­men schaf­fen kön­nen“, erläu­tert Bros­sardt. Zu guter Letzt for­dert die vbw mehr Enga­ge­ment für attrak­ti­ve Innen­städ­te und Orts­ker­ne. „Das ist ein wesent­li­cher Stand­ort­fak­tor für Unter­neh­men, ihre Beschäf­tig­ten, alle Bür­ger vor Ort und für tou­ris­ti­sche Gäs­te, die auch zum loka­len Wohl­stand beitragen.“

Der Kon­gress ist der Auf­takt der vbw Akti­vi­tä­ten im Vor­lauf auf die Kom­mu­nal­wahl im Frei­staat am 8. März 2026. Die gebün­del­ten For­de­run­gen der vbw sind hier zu finden.

vbw begrüßt res­sort­über­grei­fen­den Ansatz zur Ent­las­tung der Wirtschaft

Bros­sardt „Ein Anfang ist gemacht, jetzt muss die Bun­des­re­gie­rung dranbleiben!“

„Die schwarz-rote Koali­ti­on hat beim Büro­kra­tie­ab­bau die Zei­chen der Zeit erkannt. Mit der Moder­ni­sie­rungs­agen­da und dem ‚Ent­las­tungs­ka­bi­nett‘ bringt sie ers­te erfolg­ver­spre­chen­de Maß­nah­men auf den Weg, mit denen sie den über­fäl­li­gen Büro­kra­tie­ab­bau res­sort­über­grei­fend ange­hen und die Digi­ta­li­sie­rung end­lich vor­an­trei­ben will“, erklärt der Haupt­ge­schäfts­füh­rer der vbw – Ver­ei­ni­gung der Baye­ri­schen Wirt­schaft e. V., Bert­ram Bros­sardt, im Nach­gang der Kabi­netts­sit­zung mit dem Schwer­punkt Büro­kra­tie­rück­bau in der ver­gan­ge­nen Woche.

Das sei ein Anfang, die Rich­tung stim­me. Neben der schnel­len Umset­zung der ange­sto­ße­nen Geset­zes­ver­fah­ren brau­che es wei­te­re Initia­ti­ven, um Unter­neh­men am Stand­ort deut­lich und nach­hal­tig zu ent­las­ten und zu unter­stüt­zen. „Die Bun­des­re­gie­rung muss an dem wich­ti­gen The­ma dranbleiben!“

Bros­sardt betont, anhal­ten­de glo­ba­le Kri­sen, ver­stärk­ter Pro­tek­tio­nis­mus, die vor­an­schrei­ten­de De-Indus­tria­li­sie­rung in Deutsch­land und eine schwä­cheln­de Nach­fra­ge in vie­len Bran­chen und Märk­ten stell­ten Unter­neh­men schon seit län­ge­rem vor enor­me Her­aus­for­de­run­gen. „Die Bun­des­re­gie­rung muss alles dafür tun, die Rah­men­be­din­gun­gen am Stand­ort aktiv wirt­schafts­freund­li­cher und wett­be­werbs­fä­hi­ger zu gestal­ten. Die Wirt­schaft trägt seit Jah­ren schwer an über­bor­den­den büro­kra­ti­schen Ver­pflich­tun­gen und einer zu lang­sam vor­an­schrei­ten­den Digi­ta­li­sie­rung. Der Staat muss sei­ne admi­nis­tra­ti­ven Ansprü­che wei­ter deut­lich zurück­fah­ren, Leis­tun­gen effi­zi­en­ter zur Ver­fü­gung stel­len und auf allen Ebe­nen Abläu­fe ver­ein­fa­chen und beschleunigen.“

In die­sem Zusam­men­hang bewer­tet der vbw Haupt­ge­schäfts­füh­rer posi­tiv, dass sich das Bun­des­ka­bi­nett über Eck­punk­te zum Auf­bau einer Work-and-Stay-Agen­tur ver­stän­digt hat, um die Inte­gra­ti­on von Fach­kräf­ten aus dem Aus­land in den deut­schen Arbeits­markt zu ver­bes­sern. „Die Unter­neh­men in Bund und Frei­staat sind auf gut qua­li­fi­zier­te Fach­kräf­te aus dem Aus­land ange­wie­sen. Dar­um müs­sen wir zügig und beherzt Hür­den abbau­en, die ihnen den Weg in den Arbeits­markt erschwe­ren“, sagt Bros­sardt. Auch das Geset­zes­vor­ha­ben zur Erhö­hung von Schwel­len­wer­ten zur Bestel­lung von Sicher­heits­be­auf­trag­ten unter­stützt die vbw „Unter­neh­men gehen sehr ver­ant­wor­tungs­be­wusst mit mög­li­chen Gefah­ren für die Gesund­heit ihrer Mit­ar­bei­ten­den um. Die geplan­te Locke­rung der Vor­ga­ben, wie vie­le Sicher­heits­be­auf­trag­te Geschäfts­füh­rer von Klein- und mit­tel­stän­di­schen Unter­neh­men bestel­len müs­sen, um ihren gesetz­li­chen Ver­pflich­tun­gen nach­zu­kom­men, ver­schafft ihnen mehr Fle­xi­bi­li­tät“, so Bros­sardt abschließend.

vbm zur Pres­se­kon­fe­renz der IG Metall Bayern

Trans­for­ma­ti­on und Stand­ort­kos­ten belas­ten die Auto­mo­bil­zu­lie­fe­rer in Bayern

Anläss­lich der heu­ti­gen Pres­se­kon­fe­renz der IG Metall Bay­ern zur Situa­ti­on der baye­ri­schen Auto­mo­bil­zu­lie­fer­indus­trie betont der vbm – Ver­band der Baye­ri­schen Metall- und Elek­tro-Indus­trie e. V., dass die Unter­neh­men alles ver­su­chen, die Pro­duk­ti­on am Stand­ort auf­recht zu erhalten.

Anläss­lich der heu­ti­gen Pres­se­kon­fe­renz der IG Metall Bay­ern zur Situa­ti­on der baye­ri­schen Auto­mo­bil­zu­lie­fer­indus­trie sag­te der Haupt­ge­schäfts­füh­rer des vbm – Ver­band der Baye­ri­schen Metall- und Elek­tro-Indus­trie e. V., Bert­ram Bros­sardt: „Auch nach unse­ren Berech­nun­gen ist die Lage bedroh­lich. Die baye­ri­sche Metall- und Elek­tro­in­dus­trie hat allein in die­sem Jahr bereits rund 24.000 Stel­len ver­lo­ren und die Abbau­plä­ne für die kom­men­den Jah­re – vor allem auch der Auto­mo­bil­bau­er und ‑zulie­fe­rer – sind ein ernst­haf­tes Warn­si­gnal. Des­halb müs­sen wir zwin­gend bestehen­de Belas­tun­gen abbau­en und die Rah­men­be­din­gun­gen der Unter­neh­men ins­ge­samt ver­bes­sern.“ Dazu zäh­le eine bezahl­ba­re Strom­ver­sor­gung und ein kon­se­quen­ter Abbau unnö­ti­ger Berichts- und Doku­men­ta­ti­ons­pflich­ten. Den Abbau der vie­len büro­kra­ti­schen Hür­den for­de­re zu Recht auch die IG Metall.

Der vbm betont, dass die Unter­neh­men alles ver­su­chen, die Pro­duk­ti­on am Stand­ort auf­recht zu erhal­ten. Ein wesent­li­cher Erfolgs­fak­tor der deut­schen und baye­ri­schen Auto­mo­bil­in­dus­trie sei die Inno­va­ti­ons­kraft – und die ste­he auf dem Spiel. „Denn vie­le Impul­se kom­men aus der Zulie­fe­rer­bran­che, und deren wirt­schaft­li­che Ent­wick­lung ist dra­ma­tisch. Unter­neh­men müs­sen Gewin­ne erzie­len, um im inter­na­tio­na­len Wett­be­werb bestehen, wei­ter inves­tie­ren und Arbeits­plät­ze am Stand­ort Bay­ern hal­ten zu kön­nen“, so Bros­sardt. „Außer­dem benö­ti­gen sie mehr Pla­nungs­si­cher­heit und zugleich grö­ße­re finan­zi­el­le Hand­lungs­spiel­räu­me. Eine Abkehr vom strik­ten Ver­bren­ner-Ver­bot 2035 sehen wir, wie die IG Metall Bay­ern, daher als drin­gend nötig. Nur mit Tech­no­lo­gie­of­fen­heit kann die Trans­for­ma­ti­on zu einer kli­ma­neu­tra­len Mobi­li­tät gelingen.“

Kon­junk­tur und Markt­ent­wick­lung las­sen sich kaum beein­flus­sen. Eine wich­ti­ge Stell­schrau­be zur Ver­bes­se­rung der Stand­ort­be­din­gun­gen und damit der Wett­be­werbs­fä­hig­keit von Unter­neh­men in Deutsch­land sei­en aber die Per­so­nal­kos­ten. „Aus unse­ren Mit­glie­der­be­fra­gun­gen wis­sen wir, dass die­se in der baye­ri­schen Metall- und Elek­tro­in­dus­trie einen Anteil von durch­schnitt­lich rund 30 Pro­zent an den Gesamt­kos­ten aus­ma­chen“, warnt Bros­sardt und ergänzt „Die rasan­te Lohn­kos­ten-Ent­wick­lung der ver­gan­ge­nen Jah­re kann so nicht wei­ter gehen. Allein in den letz­ten zehn Jah­ren sind die Tari­fent­gel­te um rund 30 Pro­zent gestie­gen und das hat­te direk­ten Ein­fluss auf die kri­sen­be­dingt schrump­fen­de Liqui­di­tät der Unter­neh­men. Die Tarif­part­ner tra­gen gemein­schaft­lich die Ver­ant­wor­tung, der Deindus­tria­li­sie­rung in unse­rem Land ent­ge­gen­zu­wir­ken. Ins­be­son­de­re die Auto­mo­bil­zu­lie­fe­rer als Inno­va­ti­ons­trei­ber müs­sen in der Trans­for­ma­ti­on ent­las­tet wer­den, um eine nach­hal­ti­ge Mobi­li­tät der Zukunft mit­ge­stal­ten zu kön­nen“, sagt Brossardt.

vbw for­dert ganz­heit­li­che Unter­stüt­zung in der Transformation

Baye­ri­scher Trans­for­ma­ti­ons­kon­gress für die Auto­mo­bil- und Zulieferindustrie

Die vbw – Ver­ei­ni­gung der Baye­ri­schen Wirt­schaft e. V. bekräf­tigt beim Baye­ri­schen Trans­for­ma­ti­ons­kon­gress die Not­wen­dig­keit einer ganz­heit­li­chen Unter­stüt­zung der Auto­mo­bil­in­dus­trie im Wandel.

„Die Bran­che steckt in einem tief­grei­fen­den Trans­for­ma­ti­ons­pro­zess und ist gleich­zei­tig mit struk­tu­rel­len Her­aus­for­de­run­gen am Stand­ort und geo­po­li­ti­schen Unsi­cher­hei­ten kon­fron­tiert“, so vbw Haupt­ge­schäfts­füh­rer Bert­ram Bros­sardt auf dem „Baye­ri­schen Trans­for­ma­ti­ons­kon­gress für die Auto­mo­bil- und Zulie­fer­indus­trie“. „Im Rah­men des Ver­bund­pro­jekts ‚transform.by‘ unter­stüt­zen Bil­dungs­ein­rich­tun­gen der IG Metall Bay­ern und der baye­ri­schen Arbeit­ge­ber­ver­bän­de bay­me vbm vbw unter der Kon­sor­ti­al­füh­rung der Bay­ern Inno­va­tiv GmbH die Betrie­be bei der Erhal­tung ihrer Zukunfts­fä­hig­keit – vor allem mit Blick auf die Qua­li­fi­zie­rung. Gera­de in die­sen wirt­schaft­lich her­aus­for­dern­den Zei­ten bie­ten die Trans­for­ma­ti­ons­netz­wer­ke Ori­en­tie­rung für die Branche.“

Die vbw hält geziel­te Ange­bo­te für Zulie­fe­rer für gebo­ten, um den teil­wei­se poli­tisch for­cier­ten Wan­del erfolg­reich zu gestal­ten. „Fakt ist: Die Arbeits- und Fach­kräf­te­nach­fra­ge für die Auto­mo­bil­in­dus­trie wird sich bis zum Jahr 2040 stark ver­än­dern. Vor allem wer­den Elek­tro- und Ener­gie­tech­nik- sowie IT-Exper­ten drin­gend gefragt sein“, erklärt Bros­sardt. Mitt­le­re und klei­ne Zulie­fer­be­trie­be wür­den daher Unter­stüt­zung brau­chen, um die Trans­for­ma­ti­on – auch in der Mit­ar­bei­ter­struk­tur – erfolg­reich zu meis­tern. ‚transform.by‘ und die wei­te­ren baye­ri­schen Trans­for­ma­ti­ons­netz­wer­ke leis­te­ten hier einen wich­ti­gen Bei­trag. Das Bekennt­nis der schwarz-roten Bun­des­re­gie­rung zur Wei­ter­füh­rung der regio­na­len Trans­for­ma­ti­ons­net­ze auch über 2025 hin­aus sei daher ein wich­ti­ges Signal.

Aus Sicht der vbw braucht es dar­über hin­aus eine grund­le­gend neue Stand­ort­po­li­tik, um die Trans­for­ma­ti­on in der Auto­mo­bil­in­dus­trie erfolg­reich zu stem­men. „Natür­lich brau­chen wir wei­te­re spe­zi­fi­sche Unter­stüt­zungs­maß­nah­men für die Betrie­be in der Bran­che. Gleich­zei­tig dür­fen wir das gro­ße Gan­ze nicht ver­ges­sen: Unser Indus­trie­stand­ort muss wie­der attrak­tiv und wett­be­werbs­fä­hig wer­den. Über­bor­den­de Büro­kra­tie, hohe Ener­gie- und Arbeits­kos­ten sowie zu hohe Unter­neh­mens­steu­ern hem­men die Inves­ti­ti­ons­lust der Betrie­be wei­ter­hin mas­siv. Die von der neu­en Bun­des­re­gie­rung ein­ge­lei­te­te Wirt­schafts­wen­de stimmt uns hoff­nungs­voll, dass wir eine ech­te Trend­wen­de schaf­fen kön­nen. Der Koali­ti­ons­ver­trag ent­hält hier vie­le gute Ansät­ze. Wich­tig ist jetzt die schnel­le Umset­zung“, so Bros­sardt abschließend.

vbw setzt auf wirt­schafts­po­li­ti­schen Kurswechsel

Poli­ti­scher Dia­log in Berlin

Die vbw – Ver­ei­ni­gung der Baye­ri­schen Wirt­schaft e. V. hat sich in Ber­lin mit hoch­ran­gi­gen Ver­tre­tern aus der Bun­des­po­li­tik zum poli­ti­schen Dia­log getrof­fen. Rund 40 Reprä­sen­tan­ten von vbw-Mit­glieds­ver­bän­den nah­men an den Gesprä­chen und an einer Spree­fahrt teil.

Die vbw benann­te bei den Tref­fen als größ­te Her­aus­for­de­run­gen die The­men Kon­junk­tur- und Struk­tur­kri­se, Zoll­po­li­tik der USA und den nach wie vor unge­lös­ten Kon­flikt in der Ukrai­ne. vbw-Haupt­ge­schäfts­füh­rer Bert­ram Bros­sardt for­der­te ange­sichts der Lage, Euro­pa wie­der stark zu machen und ins­be­son­de­re in der Wirt­schafts­po­li­tik den drin­gend not­wen­di­gen Kurs­wech­sel einzuleiten.

Er zeig­te sich mit Blick auf die Regie­rungs­er­klä­rung von Bun­des­kanz­ler Fried­rich Merz zuver­sicht­lich, dass Schwarz-Rot die dafür not­wen­di­gen Auf­ga­ben zügig ange­hen wird. „Der Koali­ti­ons­ver­trag ent­hält ein Bün­del an Maß­nah­men zur Siche­rung des Wirt­schafts­stand­orts und setzt Wachs­tums­im­pul­se. Die degres­si­ve Son­der­ab­schrei­bung für Aus­rüs­tungs­in­ves­ti­tio­nen brau­chen wir bei­spiels­wei­se eher ges­tern als heu­te. Eben­so wich­tig sind die Maß­nah­men für nied­ri­ge­re Ener­gie­prei­se: Die Absen­kung der Strom­steu­er sowie der Netz­ent­gel­te und ein Brü­cken­strom­preis sind zwin­gend not­wen­dig. Immens wich­tig ist der im Koali­ti­ons­ver­trag ent­hal­te­ne Plan zum Büro­kra­tie­ab­bau. Dazu gehört eine ver­bind­li­che Fest­set­zung, sämt­li­che Büro­kra­tie­kos­ten mög­lichst schon im Jahr 2025 um 25 Pro­zent zu redu­zie­ren“, sag­te Brossardt.

Für eben­so zen­tral hält die vbw die ver­ein­bar­te Fle­xi­bi­li­sie­rung der Arbeits­zei­ten. „Wir brau­chen end­lich eine wöchent­li­che statt einer täg­li­chen Höchst­ar­beits­zeit. Wir müs­sen aber auch wie­der mehr arbei­ten, um zukunfts­fä­hig zu blei­ben“, so Bros­sardt wei­ter. „Luft nach oben“ sieht die vbw bei der Reform der Sozi­al­ver­si­che­rungs­sys­te­me. „Wir set­zen jetzt dar­auf, dass die Reform­kom­mis­sio­nen schnell ein­ge­setzt wer­den, dass sie schnell Ergeb­nis­se lie­fern – und dass die­se Ergeb­nis­se dann auch umge­setzt wer­den. Die Sozi­al­ver­si­che­rungs­bei­trä­ge dür­fen nicht ins Uner­mess­li­che stei­gen. Das ist Teil des ver­spro­che­nen Poli­tik­wech­sels“, erklär­te der vbw Hauptgeschäftsführer.

Zu den Gesprächs­part­nern der vbw in Ber­lin zähl­ten unter ande­rem Dr. Rein­hard Brandl, Hans­jörg Durz und Dr. Andre­as Lenz (alle CSU), Dr. Caro­lin Wag­ner und Sebas­ti­an Rol­off (bei­de SPD), Rebec­ca Len­hard, Sascha Mül­ler und Johan­nes Wag­ner (alle Bünd­nis 90/​Die Grünen).

vbw-State­ment zum Tag des Grundgesetzes

Grund­ge­setz: Fun­da­ment für Frie­den, Frei­heit und Wohl­stand in ganz Europa

Am 23. Mai 1949 wur­de es Grund­ge­setz ver­kün­det. Die vbw – Ver­ei­ni­gung der Baye­ri­schen Wirt­schaft e. V. hat anläss­lich des Jah­res­tags das Rege­lungs­werk als Mei­len­stein der deut­schen Geschich­te gewürdigt.

„Nach der natio­nal­so­zia­lis­ti­schen Dik­ta­tur in Deutsch­land hat das Grund­ge­setz Deutsch­land einen ver­läss­li­chen Rah­men für die Demo­kra­tie gebracht. Es hat den Weg für ein Zusam­men­le­ben der Völ­ker in Frie­den und Frei­heit geeb­net. Damit war auch der Grund­stein für wirt­schaft­li­chen Auf­schwung und Wohl­stand in Bay­ern, Deutsch­land und in ganz Euro­pa gelegt. Und das Grund­ge­setz hat auch den Weg Deutsch­lands in die EU und die NATO geeb­net“, sag­te vbw-Haupt­ge­schäfts­füh­rer Bert­ram Brossardt.

Die vbw sieht Deutsch­land und Euro­pa ange­sichts der der­zei­ti­gen geo­po­li­ti­schen Ver­wer­fun­gen vor gro­ße Her­aus­for­de­run­gen gestellt. „Dies hat auch Fol­gen für die Demo­kra­tie. Mehr denn je zeigt sich: Eine plu­ra­lis­ti­sche Gesell­schaft, Frei­heit und Wohl­stand sind nicht selbst­ver­ständ­lich, son­dern müs­sen immer wie­der aufs Neue erar­bei­tet wer­den“ sag­te Bros­sardt. „Für uns heißt das: Wir müs­sen in Euro­pa die Ver­tei­di­gungs­fä­hig­keit mas­siv stär­ken, wie wir das in Deutsch­land zuletzt ja auch durch eine Grund­ge­setz­än­de­rung ermög­licht haben. Die baye­ri­sche Wirt­schaft kann als Zen­trum der deut­schen Sicher­heits­in­dus­trie hier einen wich­ti­gen Bei­trag leisten.“

Die vbw betont, dass das Grund­ge­setz zwar kei­ne kon­kre­te Wirt­schafts­ord­nung vor­schreibt, aber klar defi­nier­te Gren­zen zieht, in denen sich die­se bewe­gen muss: „Das Sys­tem der Sozia­len Markt­wirt­schaft hat sich sehr bewährt. Der Koali­ti­ons­ver­trag zwi­schen Uni­on und SPD ist eine gute Grund­la­ge, die­se wie­der zu stär­ken. Jetzt gilt es, mit der Umset­zung der dort beschlos­se­nen Maß­nah­men rasch zu begin­nen und den Unter­neh­men das Ver­trau­en in die Ver­läss­lich­keit der ver­spro­che­nen wirt­schafts­freund­li­chen Poli­tik zurück­zu­ge­ben“, so Brossardt.

vbw-State­ment zum Koalitionsvertrag

vbw for­dert, wirt­schafts­för­dern­de Maß­nah­men nach Dring­lich­keit zu behandeln

Die vbw – Ver­ei­ni­gung der Baye­ri­schen Wirt­schaft e. V. hat eine Lis­te mit Maß­nah­men erstellt, die die neue Bun­des­re­gie­rung jetzt sofort anpa­cken soll­te. „Wir freu­en uns, dass Deutsch­land jetzt über eine neue Regie­rung ver­fügt. Ange­sichts der Kon­junk­tur- und Struk­tur­kri­se braucht die Wirt­schaft jetzt schnell posi­ti­ve Impul­se. Der Koali­ti­ons­ver­trag ent­hält ein Bün­del an Maß­nah­men, die der Wirt­schaft wei­ter­hel­fen. Die­se müs­sen jetzt prio­ri­tär ange­packt wer­den“, so vbw- Haupt­ge­schäfts­füh­rer Bert­ram Brossardt.

Beson­ders dring­lich ist laut Bros­sardt dabei etwa die sofor­ti­ge Ein­füh­rung der degres­si­ven Son­der­ab­schrei­bung für Aus­rüs­tungs­in­ves­ti­tio­nen der Unter­neh­men sowie die Maß­nah­men zur Sen­kung der Ener­gie­prei­se. Dazu zählt nach Anga­ben von Bros­sardt neben der Absen­kung der Strom­steu­er und der Absen­kung der Netz­ent­gel­te vor allem die Ein­füh­rung eines Brü­cken­strom­prei­ses. „Ein Brü­cken­strom­preis ist zwin­gend not­wen­dig, um die ener­gie­in­ten­si­ven Indus­trien in Deutsch­land zu hal­ten“, so Brossardt.

Abso­lut zen­tral für die Wirt­schaft ist laut Bros­sardt zudem, dass die im Koali­ti­ons­ver­trag ver­ein­bar­te Fle­xi­bi­li­sie­rung der Arbeits­zei­ten schnell umge­setzt wird. So muss laut Bros­sardt die Tages­höchst­ar­beits­zeit von maxi­mal zehn Stun­den drin­gend durch eine wöchent­li­che Höchst­ar­beits­zeit ersetzt wer­den. Bros­sardt: „Es geht nicht dar­um, dass ‚mehr‘ gear­bei­tet wird, son­dern fle­xi­bler.“ Gleich­zei­tig for­der­te Bros­sardt, dass zusätz­lich auch die vor­ge­schrie­be­ne täg­li­che unun­ter­bro­che­ne Ruhe­zeit von elf Stun­den ange­passt wer­den muss – auch wenn dies nicht im Koali­ti­ons­ver­trag steht. Bros­sardt: „Die grund­sätz­lich unun­ter­bro­che­ne elf­stün­di­ge Ruhe­zeit je Arbeits­tag kann nach den euro­päi­schen Vor­ga­ben fle­xi­bler umge­setzt wer­den als dies im deut­schen Recht der Fall ist.“

Ein wei­te­res drän­gen­des Anlie­gen ist für die vbw der zügi­ge Büro­kra­tie­ab­bau. „Die neue Bun­des­re­gie­rung muss jetzt han­deln und die Büro­kra­tie­kos­ten­sen­kun­gen für die Wirt­schaft umge­hend aufs Gleis brin­gen. Dazu gehört eine ver­bind­li­che Fest­set­zung der Redu­zie­rung aller Büro­kra­tie­kos­ten für die Wirt­schaft um 25 Pro­zent sowie Bei­trä­ge aus den Res­sorts für wei­te­re Ent­las­tun­gen. Dies mög­lichst schon 2025, spä­tes­tens aber 2026“, for­dert Bros­sardt. In die­sem Zusam­men­hang sei es auch zwin­gend not­wen­dig, den Stel­len­ab­bau in der Bun­des­ver­wal­tung sofort in Gang zu set­zen. „Stich­tag dafür soll­te der Tag der Wahl zum Bun­des­kanz­ler und die Ver­ei­di­gung der Kabi­netts­mit­glie­der sein. So wird sicher­ge­stellt, dass nicht im Rah­men der anste­hen­den Res­sort­neu­or­ga­ni­sa­ti­on wie­der ein neu­er Auf­wuchs gene­riert wird. Das ist in der Ver­gan­gen­heit lei­der viel zu häu­fig pas­siert“, so Bros­sardt abschließend.

IHK für Ober­fran­ken Bayreuth

Ober­fran­kens Wirt­schaft unter Druck

Die Erwar­tun­gen in der ober­frän­ki­schen Wirt­schaft für die kom­men­den Mona­te trü­ben sich ein, so die Ergeb­nis­se einer Kon­junk­tur­be­fra­gung der IHK für Ober­fran­ken Bay­reuth. Die aktu­el­le Geschäfts­la­ge bewer­ten zwar mehr hie­si­ge Unter­neh­men posi­tiv als nega­tiv, zukünf­ti­ge Geschäfts­er­war­tun­gen fal­len jedoch pes­si­mis­tisch aus.

Die ober­frän­ki­sche Kon­junk­tur kühlt sich zum Start in das Win­ter­halb­jahr ab, wie die IHK für Ober­fran­ken Bay­reuth mit­teilt. „Ob Ener­gie- und Roh­stoff­prei­se, die Arbeits­kos­ten oder die über­bor­den­de Büro­kra­tie − der Stand­ort Deutsch­land hat sich im inter­na­tio­na­len Ver­gleich in vie­len The­men­fel­dern weit von der Spit­ze ent­fernt“, sagt Micha­el Waas­ner, Prä­si­dent der ört­li­chen IHK. Sor­gen wür­de ihm vor allem berei­ten, dass Zukunfts­in­ves­ti­tio­nen immer mehr im Aus­land erfol­gen. Das schwä­che die Wirt­schaft des Stand­orts Oberfranken.

Die­se Ent­wick­lun­gen wür­den die regio­na­le Wirt­schaft belas­ten und eine erhoff­te kon­junk­tu­rel­le Erho­lung ver­hin­dern. In einer Kon­junk­tur­um­fra­ge der IHK für Ober­fran­ken Bay­reuth bewer­ten 28 Pro­zent der befrag­ten Unter­neh­men ihre aktu­el­le Geschäfts­la­ge posi­tiv, 24 Pro­zent nega­tiv. Der leicht posi­ti­ve Sal­do von +4 für die aktu­el­le Lage ver­harrt auf dem Niveau der Frühjahrsbefragung.

Unter­schied­li­che Beur­tei­lung in ver­schie­de­nen Wirtschaftszweigen

Die aktu­el­le Lage­be­ur­tei­lung fällt in den ein­zel­nen Wirt­schafts­zwei­gen sehr unter­schied­lich aus, so die Mit­tei­lung wei­ter. Wäh­rend Dienst­leis­tun­gen, Bau, Ein­zel­han­del und Tou­ris­mus ihre aktu­el­le Geschäfts­la­ge im Sal­do posi­tiv bewer­ten, über­wie­gen in der Indus­trie und im Groß­han­del die nega­ti­ven Stim­men. „Die ein­zel­nen Wirt­schafts­zwei­ge ent­wi­ckeln sich immer mehr aus­ein­an­der“, sagt Wolf­ram Brehm, Haupt­ge­schäfts­füh­rer der IHK für Ober­fran­ken Bay­reuth. „Gera­de der wich­tigs­te Arbeit­ge­ber Ober­fran­kens, die Indus­trie, steht dabei erneut auf der Ver­lie­rer­sei­te.“ Nach­dem vie­le Dienst­leis­ter direkt oder indi­rekt von der Indus­trie abhän­gen, dro­he auch hier eine Ver­schlech­te­rung, der bis­lang zufrie­den­stel­len­den Geschäftslage.

Die Wirt­schafts­si­tua­ti­on spie­gelt sich zudem in der Auf­trags­la­ge wider. Beson­ders kri­tisch wird die­se in der Indus­trie und im Groß­han­del ein­ge­schätzt. Dort berich­tet mehr als die Hälf­te der Befrag­ten von einem gesun­ke­nen Auf­trags­vo­lu­mens, sowohl im Inland als auch im Aus­land. Die­se Nega­tiv­be­ur­tei­lung umfasst dabei inzwi­schen aus­nahms­los alle Weltregionen.

Geschäfts­er­war­tun­gen für Oberfranken

28 Pro­zent der Unter­neh­men rech­nen für die kom­men­den zwölf Mona­te mit einem Abwärts‑, nur 16 Pro­zent mit einem Auf­wärts­trend. Gegen­über der letz­ten IHK-Kon­junk­tur­be­fra­gung vom Früh­som­mer ver­schlech­tert sich der Sal­do um acht auf gan­ze zwölf Zähler.

Beson­ders pes­si­mis­tisch für die kom­men­den Mona­te sind der Groß­han­del, das Bau­ge­wer­be und der Tou­ris­mus. Beim Bau und beim Tou­ris­mus spie­len auch sai­so­na­le Effek­te eine Rol­le, der Rück­gang fällt laut IHK aber stär­ker aus als in den ver­gan­ge­nen Jah­ren. Ledig­lich im Dienst­leis­tungs­sek­tor hal­ten sich Nega­tiv- und Posi­tiv­ant­wor­ten die Waage.

Baye­ri­sches Lan­des­amt für Statistik

Baye­ri­sche Wirt­schaft erholt sich weiter

Die baye­ri­sche Wirt­schaft hat sich im ers­ten Halb­jahr 2022 wei­ter erholt. Das gab das Baye­ri­sche Lan­des­amt für Sta­tis­tik bekannt. Das Brut­to­in­lands­pro­dukt stieg preis­be­rei­nigt um 2,9 Pro­zent. Damit liegt Bay­ern etwa gleich­auf mit dem deutsch­land­wei­ten Zuwachs in Höhe von 2,8 Prozent.

Trotz der wirt­schaft­li­chen Aus­wir­kun­gen des Ukrai­ne­krie­ges konn­te die baye­ri­sche Wirt­schaft im ers­ten Halb­jahr 2022 eine Zunah­me ihrer Leis­tung ver­zeich­nen. Das teil­te das Baye­ri­sche Lan­des­amt für Sta­tis­tik mit. Dem­nach hat sich das Brut­to­in­lands­pro­dukt von Bay­erns Wirt­schaft im ers­ten Halb­jahr 2022 gegen­über dem ers­ten Halb­jahr 2021 preis­be­rei­nigt um 2,9 Pro­zent erhöht. Damit fal­le der Zuwachs in etwa gleich hoch aus wie in Deutsch­land insgesamt.

Die höchs­ten Zuwäch­se ver­zeich­nen Rhein­land-Pfalz (+6,4 Pro­zent), Meck­len­burg-Vor­pom­mern (+5,2 Pro­zent) und Bre­men (+5,0 Pro­zent). Ins­ge­samt ist das Wachs­tum der Wirt­schaft in den ost­deut­schen Län­dern mit 3,4 Pro­zent höher als in den West­deut­schen mit 2,7 Pro­zent (jeweils ohne Ber­lin). Die Unter­schie­de in den Län­dern folgt aus deren unter­schied­li­chen Wirtschaftsstrukturen.

Wie das Lan­des­amt aber auch angibt, han­delt es sich bei den Län­der­er­geb­nis­sen um eine ers­te vor­läu­fi­ge Berech­nung. Es sei zu beach­ten, dass die den Berech­nun­gen zugrun­de lie­gen­de Daten­ba­sis drei Mona­te nach Ende des Berichts­zeit­raums noch nicht voll­stän­dig vor­han­den ist. Dar­um erwar­tet das Lan­des­amt Ände­run­gen der Wachs­tums­ra­ten zu spä­te­ren Rechenständen.

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