Weni­ge Stun­den nach Ein­tref­fen gehen die Gerä­te in den über­re­gio­na­len Waldbrandeinsatz

Bam­bergs neue Kreis­reg­ner bewäh­ren sich sofort im Katastrophengebiet

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Kreisregner
Bei der Brandbekämpfung im Müritz-Nationalpark sind auch 22 Kreisregner aus Bamberg im Einsatz, die gerade erst angeschafft wurden. Foto: Matthias Rocca
Kaum gelie­fert, schon im Ein­satz: Erst am Mon­tag wur­den die neu­en Kreis­reg­ner vom Her­stel­ler an die Stän­di­ge Wache der Feu­er­wehr Bam­berg gebracht, am Mitt­woch­vor­mit­tag erfolg­te die Ein­gangs­kon­trol­le – und nur weni­ge Stun­den spä­ter erreich­te die Stadt­ver­wal­tung die Anfor­de­rung der Regie­rung von Ober­fran­ken: Die Spe­zi­al­ge­rä­te wer­den drin­gend zur Bekämp­fung des groß­flä­chi­gen Wald­bran­des im Müritz-Natio­nal­park in Meck­len­burg-Vor­pom­mern benötigt.

Bereits am Don­ners­tag brach­te die Feu­er­wehr Bam­berg 22 der ins­ge­samt 40 neu beschaff­ten Kreis­reg­ner zur Feu­er­wehr Bay­reuth. Dort wur­den sie mit wei­te­ren Gerä­ten aus den Land­krei­sen Bay­reuth, Kro­nach und Lich­ten­fels zusam­men­ge­führt. Ins­ge­samt ent­sen­det Ober­fran­ken 72 mobi­le Bereg­nungs­ge­rä­te zur Unter­stüt­zung der Lösch­ar­bei­ten in Ost­deutsch­land. Gemein­sam mit einem baye­ri­schen Fähig­keits­mo­dul aus 36 Ein­satz­kräf­ten und 15 Fahr­zeu­gen wur­den sie in das rund 500 Kilo­me­ter ent­fern­te Scha­dens­ge­biet trans­por­tiert. Die Kreis­reg­ner die­nen dazu, gefähr­de­te Berei­che zu bereg­nen und den Brand­herd abzu­gren­zen – eine ent­schei­den­de Maß­nah­me in muni­ti­ons­be­las­te­ten Gebie­ten, die von Ein­satz­kräf­ten nicht betre­ten wer­den können.

Die Beschaf­fung der Kreis­reg­ner erfolg­te durch das Amt für Brand- und Kata­stro­phen­schutz in enger Zusam­men­ar­beit mit der Frei­wil­li­gen Feu­er­wehr Bam­berg und dem städ­ti­schen Forst­amt. Sie ist Teil eines Kon­zepts zur Wald­brand­be­kämp­fung in den städ­ti­schen Wäl­dern. Auch der Land­kreis hat 40 Gerä­te angeschafft.

„Dass die Kreis­reg­ner unmit­tel­bar nach ihrer Lie­fe­rung bereits bei einem über­re­gio­na­len Groß­ein­satz benö­tigt wer­den, zeigt ein­drucks­voll, wie vor­aus­schau­end und bedarfs­ori­en­tiert die­se Beschaf­fung war“, sagt Chris­ti­an Seitz, Lei­ter des Amts für Brand- und Kata­stro­phen­schutz. Zugleich freue es ihn, dass Bam­berg mit sei­ner Aus­stat­tung einen wich­ti­gen Bei­trag zur bun­des­wei­ten Hil­fe­leis­tung leis­ten kön­ne. „Das Sys­tem des Kata­stro­phen­schut­zes basiert auf der gegen­sei­ti­gen Hil­fe und Unter­stüt­zung durch weni­ger betrof­fe­nen Regio­nen und Städte.“

Der Wald­brand im Müritz-Natio­nal­park brei­tet sich seit meh­re­ren Tagen aus und hat inzwi­schen eine Flä­che von rund 270 Hekt­ar erfasst. Die Lösch­ar­bei­ten wer­den durch die Muni­ti­ons­be­las­tung des Gelän­des erheb­lich erschwert. Der Ein­satz der baye­ri­schen Kräf­te ist zunächst bis Sonn­tag, 19. Juli, vorgesehen.

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