Bas­ket­ball

Bro­se Bam­berg ver­liert gegen Hakro Mer­lins Crailsheim

2 Min. zu lesen
Hakro Merlins Crailsheim
Foto: Pixabay
Am 2. Spiel­tag der Bas­ket­ball Bun­des­li­ga hat Bro­se Bam­berg gegen die HAKRO Mer­lins Crails­heim mit 82:84 ver­lo­ren. Damit war­tet Bam­berg wei­ter auf den ers­ten Sai­son­sieg.

Über wei­te Stre­cken der Par­tie sah es vor 3.018 Zuschaue­rin­nen und Zuschau­ern gut aus für die Bam­ber­ger. Zwi­schen­zeit­lich lag Bro­se gegen die HAKRO Mer­lins Crails­heim sogar mit zwölf Zäh­lern in Front lagen (62:50, 26. Minute).

Im letz­ten Vier­tel aber leis­te­ten sich die Bam­ber­ger sechs ihrer ins­ge­samt 13 Ball­ver­lus­te, die die Gäs­te gna­den­los bestraf­ten und 62 Sekun­den vor Ende mit 80:83 in Füh­rung gin­gen. Den letz­ten Wurf beim Stand von 82:84 hat­te Jus­tin Wright-Fore­man, doch sein Drei­er ver­fehl­te das Ziel.

Ent­spre­chend fasst Trai­ner Oren Amiel das Spiel zusam­men: „Ich bin sehr frus­triert. Ich den­ke, wenn das Spiel Spitz auf Knopf steht, dann ist das Wich­tigs­te, dass man Wür­fe bekommt und nicht den Ball ver­liert. Wenn man ein­fach nur auf die Sta­tis­tik sieht, dann haben wir 13 Ball­ver­lus­te, das ist voll­kom­men ok. Aber wenn fünf davon in den letz­ten vier Minu­ten des Spiels pas­sie­ren, dann killt dich das. Ich bin rich­tig ange­fres­sen! Ich den­ke, wir hat­ten das Spiel über wei­te Stre­cken unter Kon­trol­le und dann schmei­ßen wir immer wie­der leicht­fer­tig den Ball weg. Wir müs­sen als Team ler­nen, wie man sol­che Situa­ti­on bes­ser hin­be­kommt. Wir müs­sen nach vor­ne schau­en, es gibt nichts zu beschö­ni­gen, aber auch nichts schwarz zu sehen, es ist erst der Anfang der Saison.“

Erst Füh­rung, dann Rück­stand, dann wie­der Füh­rung für Bamberg

Bro­se kam zunächst gut ins Spiel. Wright-Fore­man traf schnell den Drei­er, Chach­ash­vi­li leg­te den Korb­le­ger nach (5:0, 2.). Vor allem defen­siv mach­ten die Bam­ber­ger in den Anfangs­mi­nu­ten ihre Auf­ga­be gut und lie­ßen den gefähr­li­chen Crails­hei­mer Schüt­zen kaum Platz zur Ent­fal­tung. Nach­dem offen­siv die Drei­er wei­ter fie­len – zwei wei­te­re Male traf Wright-Fore­man, ein­mal Bohačík –, lag Bro­se Mit­te des Vier­tels zwei­stel­lig in Füh­rung: 19:8.

Für die Gäs­te der HAKRO Mer­lins Crails­heim war es in die­ser Pha­se aber Mika­l­aus­kas, der sei­ne Mann­schaft durch sie­ben Zäh­ler in Serie ins Spiel zurück­brach­te (20:15, 8.). Fünf Punk­te betrug auch Bam­bergs Vor­sprung nach zehn Minu­ten. Das ers­te Vier­tel ende­te beim Stand von 27:22.

In den Anfangs­mi­nu­ten des zwei­ten Abschnitts war der Crails­hei­mer Korb zunächst wie ver­na­gelt. Ledig­lich drei Frei­wür­fe woll­ten in den ers­ten gut vier Minu­ten für Bro­se fal­len. Die Gäs­te indes tra­fen eben­falls von der Linie. Dazu kamen zwei Halb­di­stanz­tref­fer, die den Aus­gleich besorg­ten: 30:30 in der 15. Minute.

Chris­ti­an Seng­fel­der traf knapp vor Mit­te des Abschnitts erst­mals für Bam­berg aus dem Feld. Ein anschlie­ßen­des Vier-Punk­te-Spiel des Crails­hei­mers Max­h­uni bescher­te Bro­se jedoch den ers­ten Rück­stand der Par­tie: 32:34. Bam­bergs Kapi­tän aber hielt nun dage­gen. Er erziel­te alle sei­ne zehn Punk­te im zwei­ten Vier­tel und hat­te gro­ßen Anteil dar­an, dass sein Team mit einer erneu­ten Füh­rung in die Pau­se gehen konn­te: 46:40.

Crails­heim ging nur zwei­mal im gan­zen Spiel in Führung

Die ers­ten Punk­te der zwei­ten Halb­zeit erziel­te Crails­heim mit zwei Drei­ern. Die nächs­ten Minu­ten aber gehör­ten dann wie­der Bro­se. Wright-Fore­man, Kari­ni­aus­kas, Seng­fel­der und ein Bohačík-Drei­er sorg­ten für einen 9:0‑Lauf und die wie­der zwei­stel­li­ge Füh­rung (59:48, 24.).

Die Haus­her­ren hat­ten die Gäs­te gut im Griff. Dann ließ Bro­se aber vor allem defen­siv den einen oder ande­ren Frei­raum zu viel zu, den die Crails­hei­mer direkt bestraf­ten. Mika­l­aus­kas traf, dazu Lewis, Stu­ckey und schluss­end­lich folg­te ein Drei­er von Kind­ze­ka. 90 Sekun­den vor Vier­te­len­de waren die HAKRO Mer­lins Crails­heim wie­der auf vier Punk­te dran: 64:60. Spen­cer Rea­ves stell­te mit zwei erfolg­rei­chen Frei­wür­fen den 66:60-Viertelendstand her.

Den Schluss­ab­schnitt eröff­ne­te Crails­heims Stu­ckey mit dem Drei­er. Die Auf­hol­jagd der Gäs­te hat­te spä­tes­tens jetzt begon­nen. Aller­dings konn­te sich Bro­se noch erweh­ren, traf in den ent­schei­den­den Pha­sen auch schwie­ri­ge Wür­fe und ließ die Gäs­te nicht vor­bei­zie­hen. Abset­zen aber konn­te sich Bam­berg nicht. Daher war es nun ein Spiel, in dem Klei­nig­kei­ten entschieden.

Und da hat­te Bro­se das Nach­se­hen. Sechs Ball­ver­lus­te leis­te­ten sich die Bam­ber­ger im letz­ten Vier­tel. Crails­heim nutz­te das gna­den­los aus und ging 61 Sekun­den vor Ende durch einen Drei­er von Living­ston II zum erst zwei­ten Mal über­haupt im Spiel in Füh­rung: 80:83. Bro­se ver­such­te noch­mals alles, hat­te beim Stand von 82:84 den letz­ten Wurf, doch Jus­tin Wright-Fore­man ver­pass­te den Drei­er zum Sieg.

Weiterer Artikel

„Gutes Signal und Schritt in die rich­ti­ge Richtung“

Hand­werks­kam­mer für Ober­fran­ken begrüßt Maß­nah­men­pa­ket der Bundesregierung

Nächster Artikel

Für min­des­tens 100-jäh­ri­ges Bestehen

Zel­ter- und Pro Musi­ca-Pla­ket­ten für Chö­re und Musikkapellen