Bas­ket­ball-Bun­des­li­ga

Dezi­mier­te Bam­ber­ger unter­lie­gen in Göttingen

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Göttingen
Foto: Pixabay
Bro­se Bam­berg muss­te am 10. Spiel­tag der easy­Credit Bas­ket­ball Bun­des­li­ga bei der BG Göt­tin­gen eine 79:95-Niederlage hin­neh­men. Die dezi­mier­ten Gäs­te – es fehl­ten Bell und Mil­ler, dazu ver­letz­te sich Blunt – hiel­ten 33 Minu­ten gut dage­gen, muss­ten am Ende aber abrei­ßen las­sen. Bes­ter Bam­ber­ger Wer­fer war Chris­ti­an Seng­fel­der mit 22 Punkten.

Nach­dem vor einer Woche mit der Nie­der­la­ge gegen Syn­tai­nics MBC eine fünf Spie­le andau­ern­de Sie­ges­se­rie geris­sen war, setz­te sich nach dem 80:82 gegen CSM CSU Ora­dea unter der Woche die Rei­he an ver­lo­re­nen Spie­len jetzt gegen Göt­tin­gen fort.
Die ers­te Hiobs­bot­schaft kam vor Spiel­be­ginn. Bro­se muss­te ver­let­zungs­be­dingt auf Amir Bell und Patrick Mil­ler ver­zich­ten. Der Rest mach­te sei­ne Sache aber zunächst mehr als ordent­lich. Ein­zig Har­per Kamp beka­men die Bam­ber­ger nicht in den Griff. Der Göt­tin­ger war für die ers­ten elf Punk­te der Haus­her­ren ver­ant­wort­lich. Die Gäs­te aber hiel­ten ansons­ten gut dage­gen, gin­gen durch Kevin Wohl­rath nach drei Minu­ten erst­mals mit 5:4 in Füh­rung und hiel­ten die­se auch kon­stant. Spen­cer Rea­ves und Gabri­el Chach­ash­vi­li schos­sen zwei Minu­ten vor Vier­te­len­de den höchs­ten Vor­sprung her­aus: 17:11. Fünf Punk­te davon blie­ben nach dem ers­ten Abschnitt beim Stand von 22:17 noch übrig.

Im zwei­ten Vier­tel war es zunächst Rays­haun Ham­monds, der mit zwei schnel­len Drei­ern Bro­se wie­der in Rück­stand brach­te (22:23, 11.). Über­haupt die Drei­er. Tra­fen die Haus­her­ren im ers­ten Vier­tel kei­nen ein­zi­gen, waren es in den zwei­ten zehn Minu­ten deren sie­ben, fünf davon am Stück direkt zu Beginn. Da aber auch Bro­se zunächst beim mun­te­ren Distanz­wer­fen erfolg­reich mit­mach­te, blieb es eine aus­ge­gli­che­ne Par­tie (32:32, 14.). Aller­dings soll­te das in der Fol­ge nicht so wei­ter­ge­hen. Die Gäs­te hat­ten nun zuse­hends Pro­ble­me, in der Offen­si­ve den Ball an den rich­ti­gen Mann zu bekom­men, hin­ten waren sie oft­mals einen Schritt zu lang­sam. Das nutz­te vor allem Ham­monds wei­ter aus, der zur Pau­se auf 17 Punk­te kam. Mit einem 41:50-Rückstand ging es in die Kabine.


Blunt mit Wadenverletzung

Die zwei­te Hiobs­bot­schaft kam mit Wie­der­be­ginn. Tyree­se Blunt konn­te auf­grund einer Waden­ver­let­zung nicht mehr mit­spie­len. Die ver­blie­be­nen nun sie­ben Bam­ber­ger – Jan­nis Son­ne­feld und Leon Bulič hat­ten bereits ein ProB-Spiel in den Kno­chen und waren nur im äußers­ten Not­fall für einen Ein­satz vor­ge­se­hen – hiel­ten sich wacker. Mehr noch: sie konn­ten den Rück­stand suk­zes­si­ve ver­kür­zen. Chach­ash­vi­li brach­te sei­ne Mann­schaft mit einem And1 Mit­te des Vier­tels wie­der auf fünf Punk­te ran: 56:61. Vor allem von der Frei­wurf­li­nie mach­ten die Bam­ber­ger kaum Feh­ler (14÷15 nach drei Abschnit­ten). Daher wur­de es wie­der ein span­nen­des Spiel, das nach einem Drei­er von Spen­cer Rea­ves kurz vor der Sire­ne mit 65:69 ins Schluss­vier­tel ging.

Dort war es direkt zu Beginn Kevin Wohl­rath, der den Rück­stand nur noch auf zwei Punk­te stell­te (67:69, 31.). Rea­ves hat­te kurz dar­auf die Chan­ce auf den Aus­gleich, ver­pass­te die jedoch und Bro­se fing sich im Gegen­zug den Drei­er durch Frey, der zwei wei­te­re Punk­te fol­gen ließ (67:74, 33.). Bei Bam­berg merk­te man das Schwin­den der Kräf­te. Vor­ne wur­den die Wür­fe nun schwe­rer, es kamen wei­te­re Ball­ver­lus­te (am Ende 18) hin­zu, hin­ten waren die Gäs­te nun wie­der eini­ge Male zu lang­sam. Göt­tin­gen nutz­te das gna­den­los aus und zog wie­der zwei­stel­lig davon. Zwar zeig­te Bro­se bis zur letz­ten Sekun­de Moral, rich­tig viel bewe­gen konn­ten sie sich und auch im Spiel aber nicht mehr. Am Ende muss­te sich Bro­se Bam­berg mit 79:95 der BG Göt­tin­gen geschla­gen geben.

„Wir haben unter den gege­be­nen Umstän­den 33 Minu­ten auf Augen­hö­he gespielt. Am Ende ging uns die Luft aus, sie sind davon­ge­zo­gen. Ich kann mei­nen Spie­lern aber kei­nen Vor­wurf machen, sie haben alles auf dem Par­kett gelas­sen“, resü­mier­te Bam­bergs Trai­ner Oren Amiel.

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