75 Pro­zent der Kosten

E.T.A Hoff­mann-Haus: Bund för­dert Sanierung

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E.T.A. Hoffmann-Haus
Grau in der Mitte: Das E.T.A. Hoffmann-Haus am Schillerplatz, Foto: Webecho Bamberg
Das denk­mal­ge­schütz­te E.T.A. Hoff­mann-Haus am Schil­ler­platz muss saniert wer­den. Für das Pro­jekt hat der Bund nun 2,55 Mil­lio­nen Zuschuss bewilligt.

Das der­zeit wegen Sanie­rungs­ar­bei­ten E.T.A Hoff­mann-Haus am Bam­ber­ger Schil­ler­platz ist deutsch­land­weit das ein­zi­ge Muse­um für den Künst­ler Ernst Theo­dor Ama­de­us Hoff­mann. Von 1809 bis 1813 leb­te und arbei­te­te er dort. Vor gut einem Jahr zeig­ten Mitarbeiter:innen der Stadt­ver­wal­tung dem Bam­ber­ger Bun­des­tags­ab­ge­ord­ne­ten Andre­as Schwarz (SPD) auf einer För­der­tour das Gebäu­de, wie Schwarz’ Büro nun mitteilte.

Wei­ter­hin teil­te der Abge­ord­ne­te mit, dass der Bund im Rah­men der För­der­ku­lis­se „Sanie­rung kom­mu­na­ler Ein­rich­tun­gen“ die Instand­set­zung des Hau­ses nun mit 2,55 Mil­lio­nen Euro unter­stüt­zen will. Das sind etwa 75 Pro­zent der ver­an­schlag­ten Sanie­rungs­kos­ten von 3,4 Mil­lio­nen Euro. Auch eine Neu­kon­zep­ti­on des Muse­ums soll dabei auf den Weg gebracht werden.

Denn: „Die­ses beson­de­re Haus soll zu einem Ort für kunst- und lite­ra­tur­in­ter­es­sier­te Men­schen wer­den“, sag­te Andre­as Schwarz, der Mit­glied Haus­halts­aus­schus­ses des Bun­des­ta­ges ist. „Ein erleb­nis­ori­en­tier­tes, zeit­ge­mä­ßes Muse­um, das auch inter­na­tio­na­le Gäs­te nach Bam­berg lockt.“

Im Zuge der Sanie­rung soll zudem der Ener­gie­be­darf des Gebäu­des mini­miert wer­den. Das Hin­ter­ge­bäu­de bie­te zudem genug Platz für einen Auf­zug, der Bar­rie­re­frei­heit ermög­li­chen soll.

Zweck des Muse­ums ist es, das Leben und Werk E.T.A. Hoff­manns für das Publi­kum erfahr­bar zu machen und einen Bezug zur heu­ti­gen Lebens­welt herzustellen.

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