Belieb­ter Brauch am Rat­haus wird wie­der aufgenommen

Fron­leich­nam in Bam­berg: Tra­di­tio­nen sicht­bar erleben

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Bamberg
Blick auf das Bamberger Rathaus am Maxplatz. Foto: Stadt Bamberg, Steffen Schützwohl
Zur dies­jäh­ri­gen Fron­leich­nams­pro­zes­si­on in Bam­berg prä­gen wie­der zahl­rei­che tra­di­tio­nel­le Ele­men­te das Bild der Innen­stadt. So wird auch in die­sem Jahr der Altar vor dem Rat­haus am Max­platz auf­ge­baut und zen­tra­ler Bestand­teil der Pro­zes­si­on sein, wie die Stadt Bam­berg mitteilt.

Neu belebt wird dage­gen ein Brauch, den vie­le Bam­ber­ge­rin­nen und Bam­ber­ger noch aus frü­he­ren Jah­ren ken­nen: Sie­ben Fens­ter des Rat­hau­ses wer­den wie­der mit gelb-wei­ßen Kir­chen­fähn­chen geschmückt und zei­gen so, dass das Bam­ber­ger Rat­haus am Max­platz in ein kirch­li­ches Fest ein­ge­bun­den ist.

Auch der Bal­kon des Alten Rat­hau­ses wird mit zwei Kir­chen­fah­nen fest­lich beflaggt sein.

Ein beson­de­res Zei­chen der Ver­bun­den­heit mit der Pro­zes­si­on und Tra­di­ti­on setzt außer­dem der neu­ge­wähl­te Ober­bür­ger­meis­ter Sebas­ti­an M. Nie­der­mai­er. Der gelern­te Gärt­ner­meis­ter wird nicht gemein­sam mit den Wür­den­trä­gern an der Spit­ze der Pro­zes­si­on gehen, son­dern – wie bereits seit vie­len Jah­ren – das his­to­risch wert­vol­le „Hei­li­gen­bild der Bam­ber­ger Gärt­ner“, das Mas­ter­bild, tra­gen. Damit knüpft er bewusst an die lan­ge Tra­di­ti­on der Bam­ber­ger Gärt­ner­fa­mi­li­en an und unter­streicht die enge Ver­bin­dung zwi­schen Stadt, Brauch­tum und Gärtnerkultur.

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