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Bayerisches Staatsministerium für Gesundheit und Pflege

Bay­erns Gesund­heits­mi­nis­ter rüs­tet auf 

Impf­be­auf­trag­te für Alten- und Pflegeeinrichtungen

Bay­erns Gesund­heits- und Pfle­ge­mi­nis­ter Klaus Holet­schek will die Coro­na-Auf­fri­schungs­imp­fun­gen in den Alten- und Pfle­ge­hei­men vor­an­trei­ben, unter ande­rem sol­len Impf­be­auf­trag­te unter­stüt­zen. Dazu äußer­te er sich heu­te in Mün­chen, wie das Baye­ri­sches Staats­mi­nis­te­ri­um für Gesund­heit und Pfle­ge mitteilt.

Ange­dacht sei, dass Impf­be­auf­trag­te in den Impf­zen­tren die Alten- und Pfle­ge­ein­rich­tun­gen zukünf­tig eng betreu­en und sich gezielt um die ers­te oder zwei­te Auf­fri­schungs­imp­fung der Bewoh­ne­rin­nen und Bewoh­ner küm­mern. So sol­le erreicht wer­den, dass die Ein­rich­tun­gen durch die Impf­be­auf­trag­ten unter­stützt und ent­las­ten werden.

„Trotz unse­rer schon bis­her inten­si­ven Bemü­hun­gen ist die Quo­te der Auf­fri­schungs­imp­fun­gen in den Ein­rich­tun­gen – vor allem der vier­ten Imp­fung – noch nicht zufrie­den­stel­lend“, so Holet­schek. „Gera­de Risi­ko­grup­pen sind durch eine zwei­te Auf­fri­schungs­imp­fung gut vor einem schwe­ren Krank­heits­ver­lauf geschützt. Der Bund ist mit einem Geset­zes­pro­jekt vor­ge­prescht, dass die Ein­rich­tun­gen vor Pro­ble­me stellt in punk­to Büro­kra­tie und Finan­zie­rung. Bay­ern geht jetzt mit einem eige­nen Kon­zept in Vor­leis­tung. Denn klar ist: Wir las­sen die Ein­rich­tun­gen bei die­ser wich­ti­gen Auf­ga­be nicht allein.“

„Wir wol­len gut vor­be­rei­tet in den Herbst und Win­ter gehen!“

Holet­schek erläu­ter­te, die Regie­rung ste­he in engem Aus­tausch mit den Städ­ten und Land­krei­sen sowie den Ver­bän­den der Leis­tungs­er­brin­ger. So habe das Minis­te­ri­um nun die Impf­zen­tren gebe­ten, Impf­be­auf­trag­te für Alten- und Pfle­ge­hei­me zu ernen­nen, die als fes­te Ansprech­part­ner für die Ein­rich­tun­gen die­nen sol­len. Geplant sei, dass sie die Arbeit der nie­der­ge­las­se­nen Ärz­tin­nen und Ärz­te unter­stüt­zen und ergän­zen, die in den Ein­rich­tun­gen tätig sind und dort bereits Imp­fun­gen durch­füh­ren. Ab Mit­te August sei geplant, dass Impf­be­auf­trag­te in Abspra­che mit den Ver­bän­den in allen Ein­rich­tun­gen der Pfle­ge bei­spiels­wei­se eine Bera­tungs­wo­che anbie­ten. Ziel sei es, dass Impf­be­auf­trag­te vor Ort in die Ein­rich­tun­gen gehen, mit Bewoh­ne­rin­nen und Bewoh­nern spre­chen, unbe­grün­de­te Ängs­te neh­men und bei Bedarf über mobi­le Impf­teams auch Imp­fun­gen organisieren.

„Auch unse­re Impf­kam­pa­gne ‚Na Sicher‘ rich­tet sich im Beson­de­ren an Bewoh­ne­rin­nen und Bewoh­ner in Alten- und Pfle­ge­hei­men“, so Holet­schek wei­ter. „Ab Mit­te August wer­ben wir dort ver­stärkt für die vier­te Imp­fung. Schließ­lich emp­fiehlt die Stän­di­ge Impf­kom­mis­si­on die zwei­te Auf­fri­schungs­imp­fung unter ande­ren für Men­schen ab 70 Jah­ren, für Bewoh­ne­rin­nen und Bewoh­ner in Ein­rich­tun­gen der Pfle­ge, für Per­so­nen mit einem Risi­ko für einen schwe­ren Krank­heits­ver­lauf in Ein­rich­tun­gen der Ein­glie­de­rungs­hil­fe, für Men­schen mit Immun­schwä­che ab fünf Jah­ren und für Per­so­nal in medi­zi­ni­schen Ein­rich­tun­gen und Pfle­ge­ein­rich­tun­gen. Wir wol­len gut vor­be­rei­tet in den Herbst und Win­ter gehen!“

Baye­ri­scher ambu­lan­ter COVID-19-Monitor

Stu­die soll Daten und Ana­ly­sen für künf­ti­ge Kri­sen liefern

Bay­erns Gesund­heits- und Pfle­ge­mi­nis­ter Klaus Holet­schek hat anläss­lich des Zwi­schen­be­richts der BaCom-Stu­die (Baye­ri­scher ambu­lan­ter COVID-19-Moni­tor) auf die psy­chi­schen Aus­wir­kun­gen der Coro­na-Pan­de­mie auf Pfle­ge­be­dürf­ti­ge und ihre Ange­hö­ri­gen hingewiesen.

„Die ers­ten Ergeb­nis­se der Stu­die ver­deut­li­chen nach­drück­lich: Die Pan­de­mie war und ist eine star­ke psy­chi­sche Belas­tung für Pfle­ge­be­dürf­ti­ge wie auch für pfle­gen­de Ange­hö­ri­ge“, sag­te Holet­schek heu­te in München.

Holet­schek beton­te, der Zwi­schen­be­richt zei­ge, dass Ange­hö­ri­ge, die im häus­li­chen Umfeld pfle­gen, beson­ders gefor­dert gewe­sen sei­en, weil Ent­las­tungs- und Unter­stüt­zungs­mög­lich­kei­ten wie Tages­ein­rich­tun­gen, Kurz­zeit­pfle­ge oder Ergo­the­ra­pie aus­fie­len. Auf der ande­ren Sei­te hät­ten Ange­hö­ri­ge von Pfle­ge­be­dürf­ti­gen, die in sta­tio­nä­ren Ein­rich­tun­gen leben, erlebt, dass die Kon­takt­be­schrän­kun­gen ihre Sor­ge um die Pfle­ge­be­dürf­ti­gen verstärkten.

„Das Gefühl des Allein­seins hat bei Pfle­ge­be­dürf­ti­gen mit und ohne COVID-Erkran­kung im Ver­gleich zu vor der Pan­de­mie deut­lich zuge­nom­men. Es sind die unter­bro­che­nen Pro­zes­se in den Fami­li­en, die die Pfle­ge­be­dürf­ti­gen beson­ders bein­träch­ti­gen: Die ver­trau­ten Bezie­hun­gen ändern sich, wenn sie nur noch über das Tele­fon gelebt wer­den kön­nen. Wich­ti­ge bera­ten­de Auf­ga­ben einer Groß­el­tern­schaft kön­nen nicht mehr über­nom­men wer­den und redu­zie­ren die Teil­ha­be am Fami­li­en­le­ben“, unter­strich Stu­di­en­lei­ter Pro­fes­sor Jochen Gen­si­chen, Direk­tor am Insti­tut für All­ge­mein­me­di­zin der Lud­wig-Maxi­mi­li­ans-Uni­ver­si­tät Mün­chen (LMU), hin­sicht­lich der psy­cho­so­zia­len Aus­wir­kun­gen auf die Pfle­ge­be­dürf­ti­gen selbst.

Stu­die ermög­licht geziel­te Maß­nah­men zur Ver­bes­se­rung der pfle­ge­ri­schen Versorgung 

Der Baye­ri­sche ambu­lan­te COVID-19 Moni­tor (BaCoM) ist 2021 unter Feder­füh­rung des Kli­ni­kums der LMU gestar­tet, um die psy­chi­schen, phy­si­schen und sozia­len Aus­wir­kun­gen der COVID-19 Pan­de­mie bei Pfle­ge­be­dürf­ti­gen und Ange­hö­ri­gen in der ambu­lan­ten und sta­tio­nä­ren Lang­zeit­pfle­ge Bay­erns umfas­send und inter­dis­zi­pli­när zu untersuchen.

„Der Baye­ri­sche ambu­lan­te Covid-19 Moni­tor soll ent­schei­dungs­re­le­van­te Daten und Ana­ly­sen für bevor­ste­hen­de Pan­de­mien oder ver­gleich­ba­re Kri­sen­si­tua­tio­nen lie­fern“, erläu­ter­te Klaus Holet­schek. Hier­für sam­melt und ana­ly­siert die Stu­die unter ande­rem Daten zu gesund­heit­li­chen Fol­gen der Covid-19-Pan­de­mie wie Long-COVID oder Depres­si­on sowie deren Risi­ko­fak­to­ren. So sol­len gezielt pas­sen­de Prä­ven­ti­ons- und Nach­sor­ge­stra­te­gien in die Wege gelei­tet wer­den kön­nen, zum Bei­spiel eine Anbin­dung Betrof­fe­ner an Long-COVID-Ambu­lan­zen oder an psy­cho­lo­gi­sche Betreu­ungs- und Therapieangebote.

Auch erfasst die Stu­die die Fol­gen psy­chi­scher und phy­si­scher Belas­tun­gen der ver­sor­gen­den Pfle­ge­kräf­te und Ange­hö­ri­gen – dar­un­ter Bur­nout und Depres­si­on – gemein­sam mit den Struk­tur­merk­ma­len der Pfle­ge­ein­rich­tun­gen und Haus­hal­te. „So kön­nen gezielt Ver­sor­gungs­eng­päs­se iden­ti­fi­ziert und in der Fol­ge kon­kre­te Maß­nah­men zur Ver­bes­se­rung der pfle­ge­ri­schen Ver­sor­gung getrof­fen wer­den“, unter­strich der Minis­ter. Auch Haus­ärz­tin­nen und Haus­ärz­te wer­den im Rah­men der Stu­die befragt. Das Baye­ri­sche Gesund­heits- und Pfle­ge­mi­nis­te­ri­um stellt dem For­schungs­team aus Pfle­ge­kräf­ten, Haus­ärz­ten, Infek­tio­lo­gen und Sozio­lo­gen För­der­mit­tel in Höhe von 3,4 Mil­lio­nen Euro bereit.
Neben dem LMU Kli­ni­kum Mün­chen sind die Katho­li­sche Stif­tungs­hoch­schu­le Mün­chen sowie die Uni­ver­si­täts­kli­ni­ken in Würz­burg und Erlan­gen an dem Pro­jekt betei­ligt. Im ers­ten Jahr haben sich ins­be­son­de­re bereits fast 500 Pfle­ge­be­dürf­ti­ge, Leis­tungs­er­brin­ger und Ange­hö­ri­ge an der Stu­die betei­ligt. Für den wei­te­ren Ver­lauf der Stu­die wer­den noch zusätz­li­che Teil­neh­mer gesucht.

“Prä­ven­ti­on ist das A und O”

Holet­schek wirbt für mehr Eigen­ver­ant­wor­tung für die eige­ne Gesundheit

Bay­erns Gesund­heits­mi­nis­ter Klaus Holet­schek hat beim Fest­akt zum 200. Geburts­tag von Sebas­ti­an Kneipp in Bad Wöris­ho­fen für mehr Eigen­ver­ant­wor­tung für die eige­ne Gesund­heit gewor­ben. Eine gesun­de Lebens­wei­se sei die bes­te Vor­aus­set­zung, das Immun­sys­tem zu stärken.

„Die letz­ten Jah­re haben uns noch­mal ver­deut­licht, wie wich­tig Gesund­heit für jeden von uns ist. Dabei ist Prä­ven­ti­on das A und O“, beton­te der Minis­ter am Frei­tag. „Es besteht kein Zwei­fel dar­an, dass eine gesun­de Lebens­wei­se die bes­te Vor­aus­set­zung ist, das Immun­sys­tem zu stär­ken und Krank­hei­ten vorzubeugen.“

Holet­schek ergänz­te, die meis­ten Men­schen wür­den an Erkran­kun­gen ster­ben, die mit ihrem Lebens­stil zusam­men­hän­gen. Auch die Zahl chro­nisch kran­ker Pati­en­tin­nen und Pati­en­ten, die an soge­nann­ten Zivi­li­sa­ti­ons­krank­hei­ten wie Herz-Kreis­lauf-Erkran­kun­gen oder Dia­be­tes mel­li­tus Typ 2 lei­den, sei deut­lich gestie­gen. Umso wich­ti­ger sei es, dass wir alle auf unse­re kör­per­li­che und see­li­sche Gesund­heit achten.

„Ich bin über­zeugt davon, dass dazu auch die Anwen­dun­gen von Kneipp einen wich­ti­gen Bei­trag leis­ten kön­nen. Sebas­ti­an Kneipp war ein Visio­när der Prä­ven­ti­on und Gesund­heits­vor­sor­ge“, so Holet­schek. „Er war ein Pio­nier auf dem Gebiet der Natur­heil­kun­de. Sein Ansatz ist aktu­el­ler denn je.“

Kam­pa­gne ‚Hand aufs Herz – Aktiv gegen Herzinfarkt‘

Der ganz­heit­li­che Ansatz zur Gesund­erhal­tung von Kör­per, Geist und See­le von Kneipp beruht auf fünf Säu­len: Was­ser, Bewe­gung, Ernäh­rung, Heil­pflan­zen und Lebens­ord­nung. Ziel­set­zung der seit ihren Anfän­gen ste­tig wei­ter­ent­wi­ckel­ten Leh­re ist es, im Ein­klang von Mensch und Natur die Gesund­heit zu erhal­ten und Krank­hei­ten aktiv vor­zu­beu­gen. Holet­schek erläu­ter­te, hin­ter Kneipps Ansatz ver­ber­ge sich die Erkennt­nis, dass ein gut funk­tio­nie­ren­des Immun­sys­tem, kör­per­li­che Fit­ness und eine gute Stress­re­sis­tenz wich­tig sind, um gesund zu blei­ben oder wie­der zu wer­den. Das Behand­lungs­spek­trum der fünf Ele­men­te sei immens – neben dem Aspekt der Prä­ven­ti­on könn­ten gesund­heit­li­che Beschwer­den auch geheilt oder Schmer­zen gelin­dert wer­den. Dies betref­fe ins­be­son­de­re chro­ni­sche Erkrankungen.

„Vor­sor­ge ist für mich ein Her­zens­an­lie­gen“, beton­te der Minis­ter. „Wir set­zen uns mit unse­rem Baye­ri­schen Prä­ven­ti­ons­plan daher aktiv dafür ein, Bür­ge­rin­nen und Bür­ger bei ihrer Ent­schei­dung für eine gesund­heits­för­der­li­che Lebens­wei­se zu unter­stüt­zen, gesun­de Lebens­wel­ten zu gestal­ten und die gesund­heit­li­che Chan­cen­gleich­heit zu fördern.“

Der Minis­ter ergänz­te: „Mit unse­rer aktu­el­len Kam­pa­gne ‚Hand aufs Herz – Aktiv gegen Herz­in­farkt‘ legen wir den Schwer­punkt in die­sem Jahr auf die Prä­ven­ti­on von Herz­in­fark­ten. Wir wol­len die Bür­ge­rin­nen und Bür­ger zu einem herz­ge­sun­den Lebens­stil moti­vie­ren. Aus­ge­wo­ge­ne Ernäh­rung, aus­rei­chend Bewe­gung, Ent­span­nung, Nicht­rau­chen, aber auch ein ver­ant­wor­tungs­vol­ler Alko­hol­kon­sum sind der bes­te Weg für ein gesun­des Leben.“ 

Virus­va­ri­an­te BA.5 kann zu neu­em Infek­ti­ons­druck führen

Holet­schek ruft zu Auf­fri­schungs­imp­fun­gen auf

Bay­erns Gesund­heits­mi­nis­ter Klaus Holet­schek hat ange­sichts der sich auch in Deutsch­land aus­brei­ten­den Sub­li­nie BA.5 der Coro­na­vi­rus-Vari­an­te Omi­kron zur Vor­sicht gemahnt. Er beton­te heu­te, Imp­fung blei­be der bes­te Schutz vor einer schwe­ren Coro­na-Erkran­kung und ruft zu Auf­fri­schungs­imp­fun­gen auf.

„Die Virus­va­ri­an­te hat in Län­dern wie Por­tu­gal und Süd­afri­ka zu neu­en Infek­ti­ons­wel­len geführt. Der BA.5‑Anteil in Deutsch­land hat sich zuletzt wöchent­lich in etwa ver­dop­pelt und lag laut dem aktu­el­len RKI-Bericht in der 21. Kalen­der­wo­che bei rund 10 Pro­zent. Wir müs­sen daher damit rech­nen, das BA.5 in Kür­ze auch bei uns zur vor­herr­schen­den Vari­an­te wird“, sag­te Holet­schek heu­te in Mün­chen. Da BA.5 offen­bar Über­tra­gungs­vor­tei­le besit­ze, kön­ne es zu einem neu­en Anstieg der Infek­ti­ons­zah­len kom­men, was den Infek­ti­ons­druck stei­gen ließe.

Der Minis­ter beton­te, es gebe auch gute Nach­rich­ten: Die Krank­heits­schwe­re schei­ne sich nach den bis jetzt vor­lie­gen­den Daten nicht wesent­lich von der frü­he­rer Omi­kron-Sub­li­ni­en zu unter­schei­den. Und beson­ders wich­tig: Die Imp­fung schüt­ze nach bis­he­ri­gen Erkennt­nis­sen auch vor schwe­ren Erkran­kun­gen nach einer Infek­ti­on mit der BA.5‑Variante.

„Vie­le Men­schen sind gera­de in Som­mer­lau­ne und sor­gen sich aktu­ell wenig vor einer Anste­ckung“, so Holet­schek wei­ter. „Die Coro­na-Pan­de­mie ist aber noch nicht vor­bei, wie uns die aktu­el­le Situa­ti­on vor Augen führt. Daher emp­feh­le ich jedem, der dies noch nicht getan hat, jetzt eine Boos­ter­imp­fung durch­füh­ren zu las­sen. Die bis­he­ri­gen Daten zei­gen: Ins­be­son­de­re wenn eine Infek­ti­on oder Imp­fung schon län­ger zurück­liegt, kann man sich wie­der mit BA.5 infi­zie­ren. Jetzt ist daher die rich­ti­ge Zeit, sich ein Impf-Update abzuholen.

Imp­fung bleibt der bes­te Schutz vor einer schwe­ren Corona-Erkrankung

Die Stän­di­ge Impf­kom­mis­si­on am Robert Koch-Insti­tut (STIKO) emp­fiehlt zudem eine zwei­te Auf­fri­schungs­imp­fung frü­hes­tens drei Mona­te nach der Dritt­imp­fung allen Men­schen, die älter als 70 Jah­re sind, Bewoh­ne­rin­nen und Bewoh­nern in Ein­rich­tun­gen der Pfle­ge sowie Per­so­nen mit einem geschwäch­ten Immun­sys­tem. Zudem wird sie Beschäf­tig­ten in medi­zi­ni­schen Ein­rich­tun­gen und Pfle­ge­ein­rich­tun­gen emp­foh­len – hier jedoch in der Regel frü­hes­tens sechs Mona­te nach der drit­ten Impfung.

„Die Imp­fung bleibt wei­ter­hin der bes­te Schutz vor einer schwe­ren Coro­na-Erkran­kung. Auch die bekann­ten AHA+L‑Regeln – also Abstand, Hygie­ne, Mas­ke und Lüf­ten – hel­fen wei­ter­hin dabei, sich und ande­re vor einer Anste­ckung zu schüt­zen“, unter­strich Holetschek.

Der Minis­ter erläu­ter­te: „Die aktu­el­le Ent­wick­lung bestä­tigt unse­re Ein­schät­zung, dass wir mit Blick auf den Herbst wei­ter­hin mit neu­en, womög­lich auch anste­cken­de­ren oder gefähr­li­che­ren Virus­va­ri­an­ten rech­nen und uns auf die­se vor­be­rei­ten müs­sen. Als Teil unse­res 5‑Punk­te-Plans bau­en wir daher die viro­lo­gi­sche Über­wa­chung aus und stel­len sie auf drei Stand­bei­ne: Wir erwei­tern das Baye­ri­sche Ver­bund­pro­jekt Bay­VOC zur Sequen­zie­rung von SARS-CoV-2-Vari­an­ten. Wir erhö­hen die Zahl aus­ge­wähl­ter Sen­ti­nel-Arzt­pra­xen zur Beob­ach­tung der Ver­brei­tung von Atem­wegs­in­fek­tio­nen. Zudem bau­en wir das Abwas­ser­mo­ni­to­ring zur Pro­gno­se des Infek­ti­ons­ge­sche­hens und zum Nach­weis zir­ku­lie­ren­der Virus­va­ri­an­ten aus.“

Mit dem 5‑Punk­te-Plan habe Bay­ern die Wei­chen für den Herbst bereits gestellt. Die in der Coro­na-Fra­ge zer­strit­te­ne Ber­li­ner Ampel lau­fe der­weil Gefahr, den Zug zu ver­pas­sen, recht­zei­tig vor der Som­mer­pau­se des Bun­des­tags die nöti­gen Ände­run­gen auf den Weg zu brin­gen und das Infek­ti­ons­schutz­ge­setz (IfSG) fit für den Herbst zu machen, warn­te Holet­schek. Er bekräf­tig­te, der Bund müs­se den Län­dern end­lich die Werk­zeu­ge an die Hand geben, mit denen sie auf mög­li­che neue Infek­ti­ons­wel­len schnell und ange­mes­sen reagie­ren kön­nen. „Das Infek­ti­ons­schutz­ge­setz ist in sei­ner aktu­el­len Form hier­für untauglich.“

„Bun­des­re­gie­rung muss hier jetzt end­lich handeln“

Holet­schek for­dert mehr Tem­po bei Gesund­heits- und Pflegereform

Bay­erns Gesund­heits- und Pfle­ge­mi­nis­ter Klaus Holet­schek hat die Bun­des­re­gie­rung auf­ge­for­dert, die not­wen­di­gen Gesund­heits- und Pfle­ge­re­for­men nicht län­ger zu ver­zö­gern. Büro­kra­tie müs­se abge­baut wer­den, Doku­men­ta­ti­ons- und Nach­weis­pflich­ten auf das tat­säch­lich zwin­gend Not­wen­di­ge beschränkt werden.

Holet­schek beton­te heu­te, die Coro­na-Pan­de­mie habe wie unter einem Brenn­glas offen­bart, wo wir im deut­schen Gesund­heits- und Pfle­ge­sys­tem drin­gen­den Reform­be­darf haben. „Grund­sätz­lich hat sich unser Gesund­heits- und Pfle­ge­sys­tem zwar als robust erwie­sen und die enor­men Her­aus­for­de­run­gen durch die Pan­de­mie bis­her gut gemeis­tert – dafür noch­mal mein Dank an alle, die hier gehol­fen, geheilt und ver­sorgt haben. Aber es haben sich auch Defi­zi­te gezeigt. Die Bun­des­re­gie­rung muss hier jetzt end­lich handeln.“

Eines der Zie­le müs­se sein, eine hoch­wer­ti­ge Kran­ken­haus­ver­sor­gung flä­chen­de­ckend zu gewähr­leis­ten. Dafür brau­che es auch bedarfs- und leis­tungs­ge­rech­te Kran­ken­haus­fi­nan­zie­rungs­struk­tu­ren. „Wir müs­sen unse­re Kran­ken­häu­ser stär­ken, indem wir bei­spiels­wei­se das Fall­pau­scha­len­sys­tem gründ­lich refor­mie­ren. Die Ver­gü­tungs­struk­tu­ren müs­sen eine aus­kömm­li­che Finan­zie­rung der Kli­ni­ken ermög­li­chen. Ich for­de­re des­halb von der Bun­des­ebe­ne bereits seit län­ge­rem eine grund­sätz­li­che Über­prü­fung der gel­ten­den Rege­lun­gen. Ich tre­te dafür ein, Leis­tun­gen der Grund- und Regel­ver­sor­gung in grö­ße­rer Brei­te als bis­her los­ge­löst von den Fall­pau­scha­len zu finan­zie­ren. Dabei müs­sen wir ganz beson­ders die Ver­sor­gung von Kin­dern in den Blick neh­men und die Mög­lich­keit schaf­fen, dass die Päd­ia­trie und Geburts­hil­fe als soge­nann­te ‚beson­de­re Ein­rich­tun­gen‘ ent­spre­chend ihrem indi­vi­du­el­len Bedarf abrech­nen können.“

Holet­schek ergänz­te, dass Büro­kra­tie abge­baut wer­den müs­se. Der Bund und die Selbst­ver­wal­tungs­part­ner, ins­be­son­de­re der Gemein­sa­me Bun­desau­schuss (G‑BA), müss­ten strikt dar­auf ach­ten, Doku­men­ta­ti­ons- und Nach­weis­pflich­ten für das Kran­ken­haus­per­so­nal auf das tat­säch­lich zwin­gend Not­wen­di­ge zu beschrän­ken. Nur so kön­ne sicher­ge­stellt wer­den, dass Zeit und Kraft sinn­voll in die eigent­li­chen Auf­ga­ben inves­tiert wer­den und nicht in unnö­ti­gen und erheb­li­chen Admi­nis­tra­ti­ons- und Doku­men­ta­ti­ons­auf­wand. „Eine Ver­ste­ti­gung der zeit­lich befris­te­ten Coro­na-Son­der­re­ge­lun­gen durch den G‑BA im Bereich der Qua­li­täts­si­che­rung oder ande­re Wege zur Ent­bü­ro­kra­ti­sie­rung sind daher drin­gend zu prü­fen und rasch umzusetzen.“

Regu­lie­run­gen bei inves­to­ren­ge­tra­ge­nen medi­zi­ni­schen Versorgungszentren

Aber auch das Zusam­men­spiel zwi­schen sta­tio­nä­rer und ambu­lan­ter Ver­sor­gung müs­se ver­bes­sert wer­den. So müs­se die durch die Pan­de­mie gestopp­te Not­fall­re­form zeit­nah fort­ge­führt wer­den. Eine der Leh­ren der Pan­de­mien sei, dass eine sek­to­ren­über­grei­fen­de Ver­sor­gung wich­ti­ger denn je ist: Es gehe vor allem dar­um, die Pati­en­tin­nen und Pati­en­ten in die für sie rich­ti­ge Ver­sor­gungs­ebe­ne zu steu­ern. Auch müss­ten die Kas­sen­ärzt­li­chen Ver­ei­ni­gun­gen pan­de­mie­fest gemacht wer­den, vor allem durch eine dau­er­haf­te und aus­rei­chen­de finan­zi­el­le Aus­stat­tung für die beson­de­ren Her­aus­for­de­run­gen einer Pan­de­mie – hier gehe es bei­spiels­wei­se um die Ein­rich­tung von spe­zi­el­len Infekt­sprech­stun­den oder einen Aus­bau der Tele­fon­hot­line 116 117.

Dring­lich sei es auch, Regu­lie­run­gen bei inves­to­ren­ge­tra­ge­nen medi­zi­ni­schen Ver­sor­gungs­zen­tren (MVZ) auf den Weg zu brin­gen. „Die Zahl sol­cher MVZ steigt ste­tig an, hier ver­än­dert sich aktu­ell schlei­chend und unum­kehr­bar unse­re Ver­sor­gungs­land­schaft mit unab­seh­ba­ren Fol­gen“, so Holet­schek. „Die Gesund­heits­mi­nis­ter­kon­fe­renz hat dem Bund bereits im Novem­ber 2021 Regu­lie­rungs­vor­schlä­ge über­mit­telt und die Ein­rich­tung einer Bund-Län­der-Arbeits­grup­pe gefor­dert – pas­siert ist bis­her aber lei­der nichts.“

Fer­ner müs­se nach Holet­scheks Ansicht die zwi­schen Bund und Län­dern ver­ein­bar­te Reform der Berufs­ge­set­ze für die Gesund­heits­fach­be­ru­fe wei­ter­ge­führt wer­den, um die Berufs­bil­der – ins­be­son­de­re in den The­ra­pie­be­ru­fen – zu moder­ni­sie­ren und für jun­ge Men­schen attrak­ti­ver zu machen. Auch die im Mas­ter­plan Medi­zin­stu­di­um 2020 ver­ein­bar­te Novel­lie­rung der ärzt­li­chen Appro­ba­ti­ons­ord­nung müs­se auf­ge­grif­fen und zeit­nah abge­schlos­sen werden.

„Das alles setzt ein Umden­ken bei der Finan­zie­rung der gesetz­li­chen Kran­ken­ver­si­che­rung vor­aus: Es gilt nun, rasch und klar zu defi­nie­ren, wel­che gesamt­ge­sell­schaft­li­chen Auf­ga­ben den Kran­ken­kas­sen auf­er­legt sind“, unter­strich der Minis­ter. Dafür müs­se end­lich eine voll­stän­di­ge Gegen­fi­nan­zie­rung aus Steu­er­mit­teln vor­ge­se­hen werden.

„Wir brau­chen eine umfas­sen­de Struk­tur- und Finanz­re­form der Pfle­ge­ver­si­che­rung, ein attrak­ti­ves Berufs­bild und ein steu­er­fi­nan­zier­tes Pfle­ge­zeit­geld“, bekräf­tig­te Holet­schek zudem. „Wir müs­sen den gesam­ten Pfle­ge­be­reich refor­mie­ren. Wir müs­sen kon­se­quent ver­ein­fa­chen, fle­xi­bi­li­sie­ren und ent­las­ten! Das kön­nen wir nur mit einer ech­ten Struk­tur­re­form der Pfle­ge­ver­si­che­rung errei­chen. Wir kön­nen es uns nicht leis­ten, Pfle­ge­be­dürf­ti­ge, Pfle­ge­kräf­te und Pfle­ge­an­bie­ter mit ver­meid­ba­ren kom­ple­xen Struk­tu­ren recht­li­cher, abrech­nungs­tech­ni­scher und orga­ni­sa­to­ri­scher Art davon abzu­hal­ten, sich um die best­mög­li­che Ver­sor­gung zu kümmern.“

Holet­schek ergänz­te, Deutsch­land brau­che einen attrak­ti­ven Pfle­ge­be­ruf. Mit der im Sep­tem­ber in Kraft tre­ten­den Ver­pflich­tung zur Zah­lung von Tarif­löh­nen sei ein wich­ti­ger Schritt für die not­wen­di­ge bes­se­re Bezah­lung getan. „Was wir jetzt noch brau­chen, sind steu­er­freie Zuschlä­ge für belas­ten­de Diens­te und attrak­ti­ve Auf­stiegs- und Ver­dienst­mög­lich­kei­ten für beson­ders qua­li­fi­zier­te Pfle­ge­kräf­te. Aber Geld ist nicht alles, wir brau­chen vor allem attrak­ti­ve Arbeits­be­din­gun­gen und mehr Ver­läss­lich­keit bei den Arbeitszeiten.“

„Gesund­heits­da­ten kön­nen Leben retten“

Holet­schek ver­wies dar­auf, dass er bereits einen eige­nen Reform­vor­schlag mit Eck­punk­ten für eine zukunfts­fes­te Pfle­ge­re­form vor­ge­legt habe und for­de­re ins­be­son­de­re, die Sek­to­ren­gren­zen im Leis­tungs­recht der Pfle­ge­ver­si­che­rung auf­zu­he­ben und die Kos­ten der medi­zi­ni­schen Behand­lungs­pfle­ge unab­hän­gig vom Ort der Ver­sor­gung voll durch die Pfle­ge­ver­si­che­rung zu refi­nan­zie­ren. „Vor allem brau­chen wir eine ver­bind­li­che regel­mä­ßi­ge Dyna­mi­sie­rung der Leis­tungs­be­trä­ge der Pfle­ge­ver­si­che­rung. Die bes­se­re Bezah­lung von Pfle­ge­kräf­ten, bes­se­re Per­so­nal­schlüs­sel und auch stei­gen­de Ener­gie­kos­ten wir­ken sich auf die Kos­ten der Pfle­ge aus. Damit dür­fen wir Pfle­ge­be­dürf­ti­ge und ihre Fami­li­en nicht allein lassen.“

Auch mit Blick auf den Öffent­li­chen Gesund­heits­dienst (ÖGD) gibt es aus Sicht des baye­ri­schen Gesund­heits­mi­nis­ters viel zu tun. Holet­schek erläu­ter­te, der im Ange­sicht der Pan­de­mie zwi­schen Bund und Län­dern bereits Ende 2020 geschlos­se­ne Pakt für den ÖGD sehe hier vie­le Maß­nah­men ins­be­son­de­re zur per­so­nel­len Ver­bes­se­rung vor. Doch mit ein­sei­tig vom Bund vor­ge­nom­me­nen Frist­set­zun­gen sei­en prak­ti­ka­ble Lösun­gen sei­tens der Län­der genau­so wenig mög­lich wie mit engen inhalt­li­chen Vor­ga­ben bei den För­der­pro­gram­men. „Zwar hat der Bund bereits vor Mona­ten bei allen Pro­blem­fel­dern Gesprächs­be­reit­schaft signa­li­siert, doch kon­kre­te Zusa­gen oder Ent­ge­gen­kom­men sind bis­lang nicht erfolgt. Das betref­fe ins­be­son­de­re die drin­gend zu klä­ren­de Fol­ge­fi­nan­zie­rung der neu geschaf­fe­nen Stel­len im ÖGD nach Ende der Pakt­lauf­zeit oder die Digi­ta­li­sie­rung des ÖGD.

„Wir brau­chen zum Bei­spiel prak­ti­ka­ble tech­ni­sche und recht­li­che Vor­aus­set­zun­gen für die Nut­zung von Gesund­heits­da­ten im Rah­men der Tele­ma­tik­in­fra­struk­tur! Die Bun­des­re­gie­rung muss des­halb das im Ampel-Koali­ti­ons­ver­trag vor­ge­se­he­ne Regis­ter­ge­setz und Gesund­heits­da­ten­nut­zungs­ge­setz end­lich ange­hen. Ich bin über­zeugt: Gesund­heits­da­ten kön­nen Leben ret­ten, etwa wenn alle rele­van­ten Daten in der Not­auf­nah­me schnell ver­füg­bar sind – aber auch lang­fris­tig gese­hen durch medi­zi­ni­sche For­schung mit kli­ni­schen Daten. Ein Gesund­heits­we­sen ohne Daten, ohne Digi­ta­li­sie­rung ver­schenkt die Chan­cen auf ein bes­se­res und gesün­de­res Leben.“

Der Minis­ter ergänz­te, Coro­na habe deut­lich vor Augen geführt, dass es hier noch rie­si­ges Poten­zi­al gebe. „Wir müs­sen die Nut­zung von Gesund­heits­da­ten in Deutsch­land neu den­ken. Für eine bes­se­re Ver­sor­gung der Pati­en­tin­nen und Pati­en­ten müs­sen wir Gesund­heits­da­ten für die Ver­sor­gung und die For­schung nut­zen kön­nen – und gleich­zei­tig den Daten­schutz wah­ren.“ Es brau­che eine natio­na­le Daten­stra­te­gie (E‑Healthstrategie) ein­ge­bet­tet in einen euro­päi­schen Rah­men, der die digi­tal unter­stütz­te Ver­sor­gung und auch die medi­zi­ni­sche For­schung in der gesam­ten EU ermöglicht.“

Der Minis­ter unter­strich, not­wen­di­ge Refor­men dürf­ten nicht län­ger lie­gen blei­ben. „Wir müs­sen rasch und kon­se­quent die Leh­ren aus der Pan­de­mie zie­hen – alles ande­re wäre fatal! Die Zeit dafür ist jetzt.“

Holet­schek dankt Kli­nik­be­schäf­tig­ten für Ein­satz in der Pandemie 

Kran­ken­häu­ser haben bei­spiel­lo­se Situa­tio­nen bewältigt

Bay­erns Gesund­heits­mi­nis­ter Klaus Holet­schek hat den Beschäf­tig­ten baye­ri­scher Kran­ken­häu­ser für ihren fort­wäh­ren­den Ein­satz zur Bewäl­ti­gung der Coro­na-Pan­de­mie gedankt. Zugleich zog Holet­schek eine Zwi­schen­bi­lanz, wie die staat­li­chen Maß­nah­men zur Ent­las­tung der Kli­ni­ken wirk­ten – zunächst in der Del­ta- und anschlie­ßend in der Omikron-Welle.

Holet­schek beton­te, das Per­so­nal den Kli­ni­ken habe sich im ver­gan­ge­nen Herbst und Win­ter erneut enor­men Her­aus­for­de­run­gen stel­len müs­sen. „Und die­se sind immer noch nicht vor­bei – auch wenn das in der öffent­li­chen Wahr­neh­mung manch­mal zu kurz kommt. Allen Beschäf­tig­ten, die sich nach wie vor an vor­ders­ter Front für die Pan­de­mie­be­wäl­ti­gung, für die Behand­lung und Pfle­ge teils schwer erkrank­ter Men­schen ein­set­zen, möch­te ich erneut mei­nen herz­li­chen Dank aussprechen!“

Holet­schek unter­strich, die Staats­re­gie­rung habe die Kran­ken­häu­ser und die dort Beschäf­tig­ten in die­sem Win­ter und Früh­jahr mit einer Viel­zahl an ziel­ge­rich­te­ten staat­li­chen Maß­nah­men unter­stützt und wer­de dies auch in Zukunft tun, wo immer nötig und mög­lich. Bay­ern habe sich bei­spiels­wei­se erfolg­reich beim Bund dafür stark gemacht, dass die Ver­sor­gungs­auf­schlä­ge des Bun­des bis zum 30. Juni 2022 ver­län­gert wur­den. „Ins­ge­samt haben wir hier bereits Zah­lun­gen in Höhe von rund 213 Mil­lio­nen Euro an die baye­ri­schen Kran­ken­häu­ser leis­ten kön­nen.“ Auch die Aus­gleichs­zah­lun­gen des Bun­des für Kran­ken­häu­ser, die plan­ba­re Auf­nah­men, Ope­ra­tio­nen oder Ein­grif­fe ver­schie­ben, um die Ver­füg­bar­keit von Behand­lungs­ka­pa­zi­tä­ten für COVID-19 Pati­en­ten zu erhö­hen, sei auf Drän­gen Bay­erns zuletzt bis zum 18. April ver­län­gert wor­den. Bis­lang hät­ten so rund 415 Mil­lio­nen Euro an die baye­ri­schen Kran­ken­häu­ser aus­ge­reicht wer­den kön­nen, um finan­zi­el­le Här­ten abzu­fe­dern. Für eine Ver­län­ge­rung der Aus­gleichs­zah­lun­gen bis zum 30. Juni 2022 mache er sich wei­ter­hin stark und habe sich dazu an Bun­des­ge­sund­heits­mi­nis­ter Lau­ter­bach gewandt.

„Was hier geleis­tet wird, ist außergewöhnlich“

„Bei uns in den Kli­ni­ken ist die Pan­de­mie noch längst nicht vor­bei“, beton­te Roland Enge­hau­sen, Geschäfts­füh­rer der Baye­ri­schen Kran­ken­haus­ge­sell­schaft, mit Blick auf die finan­zi­el­le Lage der Kli­ni­ken in Bay­ern. „Eine Ver­län­ge­rung der Aus­gleichs­zah­lun­gen des Bun­des bis 30. Juni 2022 ist drin­gend gebo­ten. Außer­dem benö­ti­gen die Kli­ni­ken eine Bud­get­si­cher­heit für die Zeit nach der Pan­de­mie bis nächs­tes Jahr, um die nöti­gen Wei­chen zu stel­len, das Ver­sor­gungs­an­ge­bot bedarfs­ge­recht anpas­sen und die Fach­kräf­te ent­las­ten zu können.“

Holet­schek beton­te, der Frei­staat unter­stüt­ze die Kli­ni­ken mit der baye­ri­schen COVID-Son­der­zah­lung dar­in, die viel­fäl­ti­gen Mehr­be­las­tun­gen infol­ge der hohen Zahl an COVID-19-Erkrank­ten zu meis­tern. Die Kli­ni­ken müss­ten dabei min­des­tens die Hälf­te der Son­der­zah­lung an das mit der Behand­lung von COVID-19-Erkrank­ten beson­ders belas­te­te Per­so­nal wei­ter­ge­ben. Damit wol­le die Regie­rung das gro­ße Enga­ge­ment der Mit­ar­bei­ter beson­ders wür­di­gen und aner­ken­nen. Dane­ben erhal­ten Kli­ni­ken, die im Win­ter selbst vor dem Hin­ter­grund mas­si­ver Per­so­nal­aus­fäl­le drin­gend benö­tig­te Inten­siv­ka­pa­zi­tä­ten teils noch auf­ge­stockt haben, einen baye­ri­schen Inten­siv­pfle­ge­bo­nus, der zu 100 Pro­zent an das Per­so­nal gehe.

„Durch bewähr­te Orga­ni­sa­ti­ons­struk­tu­ren – die Bezirks­ko­or­di­na­to­ren sowie die Ärzt­li­chen Lei­ter Kran­ken­haus­ko­or­di­nie­rung – und weit­rei­chen­de Anord­nungs­be­fug­nis­se haben wir zudem die best­mög­li­che Nut­zung der Kran­ken­haus­ka­pa­zi­tä­ten ermög­licht“, ergänz­te der Minis­ter. Er füg­te hin­zu, um Kran­ken­häu­ser schnell durch geeig­ne­tes Per­so­nal zu ent­las­ten, kön­nen Per­so­nal von Reha-Ein­rich­tun­gen vor­über­ge­hend in Kran­ken­häu­ser abge­ord­net wer­den. Nicht zuletzt haben wei­te­re Kran­ken­häu­ser wie Fach­kli­ni­ken erfolg­reich in die Ver­sor­gung von COVID-Pati­en­ten ein­ge­bun­den wer­den kön­nen, die nicht von den Aus­gleichs­zah­lun­gen des Bun­des pro­fi­tie­ren. Auch für die­se Fäl­le habe der Frei­staat finan­zi­el­le Unter­stüt­zung zuge­sagt. Anäs­the­sis­ten aus dem ambu­lan­ten Bereich könn­ten zudem – bei Bedarf – frei­wil­lig in den Kran­ken­häu­sern tätig wer­den – hier­für habe der Frei­staat eine ent­spre­chen­de Ver­ein­ba­rung mit der Kas­sen­ärzt­li­chen Ver­ei­ni­gung tref­fen können.

„Mit Hil­fe der beschlos­se­nen Maß­nah­men konn­ten wir in die­sem Win­ter kurz­fris­tig die akut­sta­tio­nä­re Ver­sor­gung stär­ken, um die Her­aus­for­de­run­gen zu bewäl­ti­gen. Dies war sowohl in der Del­ta- als auch in der Omi­kron-Wel­le von gro­ßer Bedeu­tung. Wir haben die Kran­ken­häu­ser – auch zusätz­lich zu Leis­tun­gen des Bun­des – unter­stützt, ent­las­tet und auch die per­sön­li­chen Leis­tun­gen der Mit­ar­bei­te­rin­nen und Mit­ar­bei­ter gewür­digt“, erklär­te der Minister.

Der Minis­ter füg­te hin­zu, die Kran­ken­häu­ser waren und sei­en – auch durch die ver­schie­de­nen Unter­stüt­zun­gen des Frei­staa­tes – in der Lage, sich auf das medi­zi­ni­sche Behand­lungs­ge­sche­hen zu kon­zen­trie­ren und die zuvor so nicht abseh­ba­ren Anfor­de­run­gen durch die ver­schie­de­nen Virus-Vari­an­ten best­mög­lich zu bewältigen.

„Auch mehr als zwei Jah­re nach Beginn der Pan­de­mie dür­fen wir den Ein­satz der Men­schen in den Kran­ken­häu­sern nicht als etwas Selbst­ver­ständ­li­ches sehen“, unter­strich Holet­schek. „Im Gegen­teil: Was hier geleis­tet wird, ist außer­ge­wöhn­lich. Des­halb unter­stüt­zen wir auch wei­ter­hin, wo wir können.“

Kei­ne Qua­ran­tä­ne mehr für Kontaktpersonen

Bay­ern ver­kürzt Iso­la­ti­on bei Symptomfreiheit

Bay­ern ver­kürzt die Iso­la­ti­on nach einem posi­ti­ven Coro­na-Test auf fünf Tage. Ein abschlie­ßen­des Frei­tes­ten ist künf­tig nicht mehr not­wen­dig. Vor­aus­set­zung ist aber 48 Stun­den Sym­ptom­frei­heit. Dies hat Bay­erns Gesund­heits­mi­nis­ter Klaus Holet­schek heu­te in Mün­chen angekündigt.

Hal­ten die Sym­pto­me an, muss die Iso­la­ti­on fort­ge­setzt wer­den, bis die Zei­chen der aku­ten COVID-19-Erkran­kung 48 Stun­den lang nicht mehr bestehen, maxi­mal aber zehn Tage. Qua­ran­tä­ne für enge Kon­takt­per­so­nen ent­fällt voll­stän­dig. Die ent­spre­chend geän­der­te All­ge­mein­ver­fü­gung Iso­la­ti­on gilt bereits ab dem mor­gi­gen Mitt­woch um 0:00 Uhr.

„Die Iso­la­ti­on ist wei­ter­hin ver­pflich­tend – eine Coro­na-Infek­ti­on ist kei­ne Pri­vat­sa­che! Aber der Frei­staat Bay­ern ent­wi­ckelt sei­ne Coro­na-Stra­te­gie wei­ter und passt sie an die aktu­el­le Lage an“, erläu­ter­te Holet­schek. Die Sai­son der aku­ten Atem­wegs­in­fek­tio­nen nähe­re sich dem Ende, der Infek­ti­ons­druck sin­ke und die Kran­ken­haus­be­las­tung sei sta­bil. Daher hal­te die Regie­rung es für mehr als ver­tret­bar, die Anord­nung der Iso­la­ti­on auf fünf Tage zu ver­kür­zen und die Qua­ran­tä­ne für enge Kon­takt­per­so­nen auf­zu­he­ben. „Zudem ent­spricht die­ses Vor­ge­hen den Über­le­gun­gen des Robert Koch-Insti­tuts, wel­ches sogar eine frei­wil­li­ge Selbst­iso­la­ti­on für zuläs­sig hielt, und auch inter­na­tio­nal ist eine fünf­tä­gi­ge Iso­la­ti­on etabliert.“

„Bestehen nach fünf Tagen noch aku­te Sym­pto­me wie Fie­ber oder Hus­ten, ist noch von einer Anste­ckungs­fä­hig­keit aus­zu­ge­hen. Klin­gen die Sym­pto­me ab, ist es aus fach­li­cher Sicht gebo­ten, noch 48 Stun­den zu war­ten, bis die Iso­la­ti­on end­gül­tig been­det wer­den kann“, sag­te Prof. Chris­ti­an Weid­ner, der Prä­si­dent des Baye­ri­schen Lan­des­am­tes für Gesund­heit und Lebens­mit­tel­si­cher­heit (LGL).

„Wir wol­len die Eigen­ver­ant­wor­tung der Men­schen stärken“

„Zum Schutz vul­nerabler Grup­pen gel­ten stren­ge­re Maß­nah­men“, ergänz­te Holet­schek. „Wer in vul­nerablen Ein­rich­tun­gen, wie zum Bei­spiel Kran­ken­häu­sern, Pfle­ge­ein­rich­tun­gen oder der Ein­glie­de­rungs­hil­fe arbei­tet, unter­fällt nach dem Ende der Iso­la­ti­on einem Tätig­keits­ver­bot und kann nur dann wie­der an den Arbeits­platz zurück­keh­ren, wenn er ein nega­ti­ves Test­ergeb­nis vor­legt (Anti­gen­test oder PCR-Test mit Ct-Wert >30). So stel­len wir den Schutz sicher!“

Er unter­strich, dass für alle ande­ren Bür­ge­rin­nen und Bür­ger eine abschlie­ßen­de Tes­tung nicht mehr not­wen­dig sei. Gleich­wohl appel­lie­re die Regie­rung an die Men­schen, sich ver­ant­wor­tungs­voll zu ver­hal­ten. Das heißt, es wer­de emp­foh­len, nach Iso­la­ti­ons­en­de noch eine Zeit lang eine Mas­ke zu tra­gen und Kon­tak­te zu redu­zie­ren. Holet­schek beton­te fer­ner: „Klar ist: Wer Sym­pto­me hat, für den ver­län­gert sich die Iso­la­ti­on auf maxi­mal 10 Tage. Denn schließ­lich gilt auch bei Erkäl­tun­gen oder grip­pa­len Infek­ten: Wer krank ist, bleibt zuhause!“

Die Qua­ran­tä­ne für enge Kon­takt­per­so­nen, die nicht geimpft oder gene­sen sind, ent­fal­le voll­stän­dig. Aber natür­lich bit­te er die Infi­zier­ten wei­ter­hin, ihre engen Kon­tak­te über ihre Infek­ti­on zu infor­mie­ren. Den engen Kon­takt­per­so­nen wer­de zudem emp­foh­len, Kon­tak­te zu redu­zie­ren und im Home-Office zu arbei­ten, wenn dies mög­lich sei, und sich frei­wil­lig fünf Tage lang selbst zu testen.

„Wir wol­len die Eigen­ver­ant­wor­tung der Men­schen stär­ken. Lässt der Infek­ti­ons­druck wei­ter­hin nach, soll im Rah­men einer zwei­ten Stu­fe die Iso­la­ti­on frei­wil­lig wer­den“, ergänzt der Minis­ter. „Die­sen Über­gang wol­len wir gestal­ten und die Men­schen mit­neh­men.“ Geplant sei, sich auf der Gesund­heits­mi­nis­ter­kon­fe­renz am 25. April noch ein­mal inten­siv mit die­sem The­ma zu befas­sen und mög­lichst einen Zeit­plan zum wei­te­ren Vor­ge­hen zu ent­wi­ckeln, ab wann die Iso­la­ti­on nicht mehr ver­pflich­tend sei. „Wir behal­ten aber selbst­ver­ständ­lich die Lage im Blick. Noch sind wir nicht in der ende­mi­schen Pha­se ange­kom­men – und der Herbst kann, wenn die Impf­quo­te sich nicht ver­bes­sert, noch ein­mal eine Her­aus­for­de­rung sein. Momen­tan sind die­se Locke­run­gen aber ver­tret­bar und sinn­voll“, so Holetschek.

Neue Coro­na-Basis­schutz­maß­nah­men ab heu­te in Kraft 

Bay­ern setzt auf Umsicht und Eigenverantwortung

Ab heu­te und zunächst bis zum 30. April gel­ten in Bay­ern die neu­en Coro­na-Basis­schutz­maß­nah­men. Der Frei­staat sieht Umsicht und Eigen­ver­ant­wor­tung als bes­ten Schutz für vul­nerable Grup­pen und das Gesundheitswesen.

Gesund­heits- und Pfle­ge­mi­nis­ter Klaus Holet­schek beton­te, Bay­ern set­ze um, was der Bund als Basis­schutz­rah­men las­se. „Die Hot­spot-Rege­lung ist für ein Flä­chen­land wie Bay­ern nicht umsetz­bar, es feh­len hier­für schlicht­weg rechts­si­che­re Kri­te­ri­en. Die Län­der müs­sen nun lei­der das schlech­te Gesetz der Ber­li­ner Ampel­re­gie­rung aus­ba­den.“
Die Ver­ord­nung ent­hiel­te zu man­chen Maß­nah­men wie etwa dem all­ge­mei­nen Mas­ken­tra­gen in Innen­räu­men oder der Erstel­lung eines Hygie­nekon­zepts nur Emp­feh­lun­gen. Recht­lich anord­nen könn­ten Bay­ern dies nicht mehr und set­ze hier auf die Ver­nunft und das Ver­ant­wor­tungs­be­wusst­sein der Menschen.

Der Minis­ter füg­te hin­zu, Bay­ern wol­le vul­nerable Grup­pen wei­ter­hin best­mög­lich schüt­zen. Des­halb blei­be die Mas­ken­pflicht in bestimm­ten Ein­rich­tun­gen bestehen. Dazu zäh­len Arzt­pra­xen, Kran­ken­häu­ser, Vor­sor­ge- und Reha-Ein­rich­tun­gen, in denen eine den Kran­ken­häu­sern ver­gleich­ba­re Ver­sor­gung erfolgt, Ein­rich­tun­gen für ambu­lan­tes Ope­rie­ren, Dia­ly­se­ein­rich­tun­gen, Tages­kli­ni­ken, Ret­tungs­diens­te, ambu­lan­te Pfle­ge­diens­te, voll- und teil­sta­tio­nä­ren Pfle­ge­ein­rich­tun­gen und Ein­rich­tun­gen für Men­schen mit Behin­de­rung. Dar­über hin­aus gel­te die Mas­ken­pflicht nach wie vor im ÖPNV und außer­dem in Obdach­lo­sen- und Flücht­lings­ein­rich­tun­gen, außer in den pri­va­ten Räumlichkeiten.

In allen ande­ren Innen­räu­men, wie zum Bei­spiel im Ein­zel­han­del, fällt die Mas­ken­pflicht – außer die Betrei­ber bezie­hungs­wei­se Inha­ber ord­nen sie in eige­ner Ver­ant­wor­tung per Haus­recht an. „Der Bund hat es sich hier ein­fach gemacht und schiebt die Ver­ant­wor­tung ab“, beton­te Holet­schek. „Aus mei­ner Sicht wäre es sinn­voll gewe­sen, die Mas­ken­pflicht im Ein­zel­han­del oder bei Ver­an­stal­tun­gen sowie in kul­tu­rel­len Ein­rich­tun­gen ange­sichts der Infek­ti­ons­la­ge für vier wei­te­re Wochen beizubehalten.“

„Voll­stän­di­ger Impf­schutz ent­las­tet alle im Gesund­heits­we­sen Tätigen“ 

Der Minis­ter erklär­te, Bay­ern blei­be in Schu­len und Kitas bei den bis­he­ri­gen Tes­terfor­der­nis­sen. Soll­te es einen bestä­tig­ten Infek­ti­ons­fall in einer Klas­se oder Grup­pe geben, fän­den auch wei­ter­hin ver­stärkt Tes­tun­gen statt. Auch der Zutritt zu vul­nerablen Ein­rich­tun­gen wie Kran­ken­häu­sern, Alten- und Pfle­ge­hei­men sowie der Zugang zu Jus­tiz­voll­zugs­an­stal­ten sei für Besu­che­rin­nen und Besu­cher nur mit einem tages­ak­tu­el­len Schnell­test mög­lich. Beschäf­tig­te der vul­nerablen Ein­rich­tun­gen brauch­ten wei­ter­hin zwei Tests pro Woche, wenn sie geimpft oder gene­sen sei­en, und tages­ak­tu­el­le Tests, wenn sie nicht geimpft oder gene­sen seien.

„Auch wenn wir uns alle nach Nor­ma­li­tät seh­nen: Dafür ist es noch zu früh. Wir ste­cken nach wie vor in der Coro­na-Pan­de­mie. Der Weg­fall von Maß­nah­men wiegt die Bür­ge­rin­nen und Bür­ger in einer fal­schen Sicher­heit“, so der Minis­ter. „Neben dem Schutz der vul­nerablen Grup­pen müs­sen wir end­lich auch die seit zwei Jah­ren andau­ern­de Höchst­last im Gesund­heits­sys­tem redu­zie­ren. Das sind wir den Mit­ar­bei­te­rin­nen und Mit­ar­bei­tern in die­sem Bereich schul­dig, die seit zwei Jah­ren Über­mensch­li­ches leis­ten.“ Holet­schek unter­stüt­ze hier nach­drück­lich den Auf­ruf der Baye­ri­schen Kran­ken­haus­ge­sell­schaft, sich und ande­re Men­schen jetzt eigen­ver­ant­wort­lich zu schüt­zen. Des­halb appel­liert er, nach wie vor Abstand zu hal­ten, die Mas­ke in allen Innen­räu­men zu tra­gen und nut­zen die Impf­an­ge­bo­te zu nut­zen. „Ein voll­stän­di­ger Impf­schutz – inklu­si­ve Auf­fri­schungs­imp­fung – ver­hin­dert schwe­re Krank­heits­ver­läu­fe am bes­ten und ent­las­tet alle im Gesund­heits­we­sen täti­gen Menschen.“