Browse Tag

Fußball - Page 7

Fuß­ball-Bay­ern­li­ga Nord

FC Ein­tracht Bam­berg erwar­tet SV Vat­an Spor Aschaffenburg

Am zwölf­ten Spiel­tag der Fuß­ball-Bay­ern­li­ga heißt es Ober- gegen Unter­fran­ken, wenn am mor­gi­gen Sams­tag der FC Ein­tracht Bam­berg den SV Vat­an Spor Aschaf­fen­burg zu Gast hat. Zum ers­ten Mal ste­hen sich die zwei Ver­ei­ne gegen­über, das Spiel gegen den Auf­stei­ger beginnt um 14 Uhr.

Am ver­gan­ge­nen Sonn­tag kehr­ten die Bam­ber­ger mit drei Punk­ten im Gepäck vom Spit­zen­spiel bei der DJK Ammer­thal in die Dom­stadt zurück. Schmitt­sch­mitt und zwei Tore von Hack sicher­ten den Fran­ken den Aus­wärts­sieg. Damit blei­ben die Dom­rei­ter in der Frem­de zusam­men mit dem ATSV Erlan­gen als ein­zi­ge Mann­schaft der Liga unge­schla­gen. Und nicht nur das. Mit dem Sieg haben die Bam­ber­ger die Tabel­len­füh­rung ver­tei­digt. Die Fans und Gön­ner des Ver­eins sehen ihre Mann­schaft mit 28 Punk­ten und einem Tor­ver­hält­nis von +27 auf Tabel­len­platz eins. Damit gehen die Dom­rei­ter als Spit­zen­rei­ter in das Duell gegen den Auf­stei­ger aus Aschaf­fen­burg. Dazu ver­fügt der Liga­pri­mus mit über die bes­te Abwehr der Liga. Mit acht Gegen­to­ren sind die Blau/​Weiß/​Violetten nur sehr schwer zu kna­cken. Die Erfolgs­se­rie soll daher gegen die Unter­fran­ken eine Fort­set­zung fin­den. Aller­dings muss der FCE vor­aus­sicht­lich drei Wochen auf Franz Hel­mer ver­zich­ten. Der zweit­bes­te inter­ne Tor­schüt­ze brach sich beim Spiel in Ammer­thal das Nasen­bein. Zum Gast: Nach dem Abbruch der Sai­son 2019/​/​2021 im Früh­jahr stieg der SV Vat­an Spor Aschaf­fen­burg als unan­ge­foch­te­ner Tabel­len­füh­rer der Lan­des­li­ga Nord­west und Meis­ter in die Bay­ern­li­ga auf.


Gäs­te sind seit drei Spie­len ungeschlagen


In die­ser Spiel­klas­se star­te­te Vat­an Spor zum ers­ten Mal in der fast 50-jäh­ri­gen Ver­eins­ge­schich­te. Zu Beginn der Sai­son muss­te Aschaf­fen­burg ver­let­zungs­be­dingt auf zahl­rei­che Spie­ler ver­zich­ten. Die Fol­ge waren acht Nie­der­la­gen am Stück. Eine für den Klub unge­wohn­te Situa­ti­on, gab es doch in den letz­ten vier Jah­ren kei­ne zwei ver­lo­re­nen Spie­le hin­ter­ein­an­der. Dann lich­te­te sich das Laza­rett, und damit kehr­te der Erfolg der letz­ten Jah­re zurück. Am neun­ten Spiel­tag gab es den ers­ten Sieg. Der jedoch hat­te es in sich. Zu Hau­se besieg­te der Neu­ling das Spit­zen­team DJK Vil­z­ing mit 3:0. Wei­ter ging es dann mit einem Remis beim TSV Karl­burg und vor einer Woche mit einem 2:0‑Heimsieg gegen Mit­auf­stei­ger ASV Neu­markt. Mit der bis­he­ri­gen Aus­beu­te belegt Vat­an Spor den vor­letz­ten Tabel­len­platz. Trai­niert wer­den die Unter­fran­ken von Slo­bo­dan Koml­je­no­vic. Der ehe­ma­li­ge Pro­fi­fuß­bal­ler spiel­te unter ande­rem von 1992 bis 1997 für Ein­tracht Frank­furt in der Bun­des­li­ga und nahm an der WM 1998 in Frank­reich sowie der EM 2000 in Bel­gi­en und Hol­land teil. Ins­ge­samt kommt „Slo­bo“ auf 210 Bun­des­li­ga­spie­le für Ein­tracht Frank­furt, den MSV Duis­burg und den 1. FC Kai­sers­lau­tern. Wäh­rend Vat­an Spor am Sams­tag zum ers­ten Mal im Bam­ber­ger Sta­di­on antritt, kennt der Schwie­ger­sohn von Dra­go­slav “Ste­pi” Ste­pa­no­vic übri­gens den Fuch­s­park – Koml­je­no­vic war zu Regio­nal­li­ga­zei­ten des FCE als Trai­ner von Vik­to­ria Aschaf­fen­burg zu Gast in der Domstadt.

Das sagt FCE-Vor­stands­vor­sit­zen­der Jörg Schmal­fuß im Vor­feld: „Die Par­tie wird ein ganz dickes Brett. Nach dem extrem schlech­ten Start sind unse­re Gäs­te seit drei Spie­len unge­schla­gen und haben mit Heim­sie­gen gegen die Meis­ter­schafts­an­wär­ter DJK Vil­z­ing und ASV Neu­markt auf­hor­chen las­sen. Dar­in sieht man, wie viel Poten­zi­al in den Unter­fran­ken steckt. Unser Trai­ner Juli­an Kol­beck hat den Geg­ner jedoch wie­der genau ana­ly­siert und wird die Dom­rei­ter ent­spre­chend ein­stel­len. Selbst­si­cher­heit ja, Über­heb­lich­keit nein, heißt unse­re Devise.”

Das sagt FCE-Trai­ner Juli­an Kol­beck: „Die Stim­mung ist nach dem Erfolg in Ammer­thal natür­lich sehr gut. Sie wol­len wir in das Spiel mit­neh­men. Den­noch wis­sen wir, dass uns ein durch­aus kom­pli­zier­tes Spiel erwar­tet. Aschaf­fen­burg steht zwar tabel­la­risch im unte­ren Drit­tel, den­noch hat der Geg­ner gezeigt, dass er Qua­li­tät hat. Denn nicht ein­fach so schlägt man Vil­z­ing und Neu­markt. Daher sind wir gewarnt und wis­sen, dass wir unser Spiel zu 100 Pro­zent durch­zie­hen müs­sen. Natür­lich mit dem Ziel, die drei Punk­te in Bam­berg zu behalten.”

Vor­aus­sicht­li­ches FCE Auf­ge­bot: Dell­er­mann, Grie­bel – Elsha­ni, Hack, Hof­mann, Kau­be, Kett­ler, Kha­lil, Koll­mer, Lang, Linz, Ljev­sic, Popp, Reck, Reisch­mann, Schmitt, Schmitt­sch­mitt, Stroh­mer, Tran­zis­ka, Val­dez. Es feh­len: Heinz, Hel­mer, Saprykin.


Spiel im Livestream 

Zu sehen ist die Par­ty bei sporttotal.tv – zusam­men mit die­sem Part­ner bringt der Baye­ri­sche Fuß­ball-Ver­band Woche für Woche den baye­ri­schen Ama­teur­fuß­ball ins Netz. Das Spiel wird kom­men­tiert von Wolf­gang Reich­mann, ehe­ma­li­ger und lang­jäh­ri­ger Sport­re­por­ter des Baye­ri­schen Rund­funks. An des­sen Sei­te fun­giert Gerd Schim­mer, sport­li­cher Lei­ter des Lan­des­li­gis­ten SV Mem­mels­dorf, als Exper­te. Zu sehen ist das Spiel nicht nur im Live­stream, es ist danach noch in vol­ler Län­ge abrufbar.

Fuß­ball-Bay­ern­li­ga Nord

Tabel­len­füh­rung ver­tei­digt – FC Ein­tracht siegt in Ammer­thal 3:0

Gro­ßer Jubel beim FC Ein­tracht Bam­berg, der heu­te Nach­mit­tag die Tabel­len­füh­rung ver­tei­digt hat. Die Dom­rei­ter haben in der Fuß­ball-Bay­ern­li­ga Nord das Spit­zen­spiel bei der DJK Ammer­thal mit 3:0 gewon­nen und blei­ben auf Platz 1 der Tabel­le mit 28 Punk­ten vor der SpVgg Ans­bach (25 Punkte).

Es war umkämpft, das Spit­zen­spiel zwi­schen dem FC Ein­tracht Bam­berg und der DJK Ammer­thal. Und es gab rela­tiv früh die ers­te Auf­re­gung. In der ach­ten Spiel­mi­nu­te wur­de im Straf­raum der Gast­ge­ber Bam­bergs Top­stür­mer Tran­zis­ka vom Haus­her­ren­tor­wart zu Fall gebracht. Wur­de den Bam­ber­gern im Heim­spiel gegen Erlan­gen vor einer Woche ein kla­rer Elf­me­ter noch ver­sagt, gab es ihn am Sonn­tag. Den fäl­li­gen Straf­stoß ver­wan­del­te Schmitt­sch­mitt und sorg­te für das, was in vie­len Spie­len ein­fach wich­tig ist, näm­lich eine schnel­le 1:0‑Führung (9.). Die­sen Vor­sprung hät­ten die Fran­ken aus­bau­en kön­nen. Gute Chan­cen jedoch lie­ßen sie jedoch unge­nutzt. Die knap­pe Füh­rung zur Halb­zeit war daher abso­lut verdient.


„Mit allem, was wir hat­ten, haben wir die Füh­rung verteidigt“


Nach der Pau­se über­nahm Ammer­thal das Kom­man­do. Die Haus­her­ren und FCE-Ver­fol­ger in der Tabel­le dräng­ten auf den Aus­gleich, der Gast hielt jedoch sehr gut dage­gen. In der Schluss­pha­se schlu­gen die Bam­ber­ger dann noch ein­mal eis­kalt zu. Die Ent­schei­dung erziel­te Hack kurz vor Abschluss der 90 Minu­ten mit dem Tor zum 2:0 (88.). Hack blieb es dann vor­be­hal­ten, in der Nach­spiel­zeit sogar noch das drit­te Bam­ber­ger Tor zu set­zen, der Sieg und die erneu­te Tabel­len­füh­rung waren geret­tet. Aller­dings lief nicht alles gut für die Fran­ken: Offen­siv­mann Hel­mer hat sich in der Anfangs­pha­se das Nasen­bein gebro­chen, der ehe­ma­li­ge Reich­manns­dor­fer wur­de vor Ort in einer Kli­nik behan­delt. Trai­ner Juli­an Kol­beck: „Es war ein sehr inten­si­ves Spiel mit vie­len Zwei­kämp­fen auf einem engen Platz. Nach dem frü­hen 1:0 hät­ten wir auf 2:0 und 3:0 erhö­hen kön­nen. In der zwei­ten Halb­zeit hat Ammer­thal deut­lich Druck gemacht. Mei­ne Mann­schaft hat das in die­ser Pha­se ordent­lich gespielt, ist viel über die Außen gekom­men. Mit allem, was wir hat­ten, haben wir die Füh­rung ver­tei­digt. Ein gutes Umschalt­spiel hat dann für das 2:0 gesorgt. Ammer­thal hat dann auf­ge­macht, wir haben das 3:0 nach­ge­legt. Unter dem Strich haben wir ver­dient gewon­nen. An die­ser Stel­le noch ein Gruß an Franz Hel­mer, der sich das Nasen­bein gebro­chen hat.”


Tore

0:1 Schmitt­sch­mitt (9., FE), 0:2 Hack (88.), 0:3 Hack (90. +3)


Wei­ter geht es für den FC Ein­tracht am 18. Sep­tem­ber zu Hau­se gegen den SV Vat­an Spor Aschaf­fen­burg, am 25. Sep­tem­ber gas­tie­ren die Dom­rei­ter bei der DJK Vilzing.

Toto-Pokal-Vier­tel­fi­na­le

Löwen zum Vier­tel­fi­na­le nach Buch­bach, Schwein­furt erwar­tet die Kickers aus Würzburg

Dank des drei­fa­chen Renn­ro­del-Olym­pia­sie­gers Felix Loch fin­den die Schla­ger­spiel-Wochen im Toto-Pokal-Wett­be­werb des Baye­ri­schen Fuß­ball-Ver­ban­des (BFV) auch im Vier­tel­fi­na­le ihre Fort­set­zung. Unter ande­rem kommt es in der Run­de der letz­ten Acht zur Neu­auf­la­ge des unter­frän­ki­schen Top-Duells zwi­schen Regio­nal­li­gist 1. FC Schwein­furt 05 und dem FC Würz­bur­ger Kickers aus der 3. Liga.

Der TSV 1860 Mün­chen reist wie schon im Vier­tel­fi­na­le 2018 wie­der zum TSV Buch­bach, ein erneut zuschau­er­träch­ti­ges Fuß­ball-Fest ist da zwei­fels­frei garan­tiert. Mit Toto-Pokal-Titel­ver­tei­di­ger Türk­gücü Mün­chen gas­tiert der drit­te im Wett­be­werb ver­blie­be­ne Dritt­li­gist schließ­lich beim TSV Aub­stadt. Kom­plet­tiert wird die Run­de mit dem ein­zi­gen Regio­nal­li­ga-Duell zwi­schen dem FV Iller­tis­sen und der SpVgg Bay­reuth. Das hat die vom BR-Fern­se­hen live aus Würz­burg über­tra­ge­ne Aus­lo­sung der Vier­tel­fi­nal-Begeg­nun­gen ergeben.

„Ech­te Zuschauermagneten“

Die Lose hat­te Aus­nah­me­sport­ler Felix Loch in der Halb­zeit-Pau­se des Dritt­li­ga-Duells zwi­schen dem FC Würz­bur­ger Kickers und dem TSV Havel­se am Dal­len­berg gezo­gen, die Zie­hungs­auf­sicht oblag Ver­band-Spiel­lei­ter Josef Jan­ker vom BFV. „Titel­ver­tei­di­ger Türk­gücü ist mit Sicher­heit wie­der ein hei­ßer Kan­di­dat für den Toto-Pokal­sieg – ich drü­cke aber natür­lich auch ein Stück weit dem TSV 1860 Mün­chen die Dau­men. Die Löwen sind im nächs­ten Jahr bei mei­nem Ver­ein, der SG Schön­au, zu einem Bene­fiz­spiel nach dem Hoch­was­ser zu Gast – von daher wür­de es mich freu­en, wenn sie im Toto-Pokal-Wett­be­werb weit kom­men. Aber ich will mich da gar nicht fest­le­gen und glau­be, dass auch das Unter­fran­ken-Duell zwi­schen Schwein­furt und Würz­burg ganz vie­le Fans freut“, sag­te der drei­fa­che Olym­pia­sie­ger nach der Auslosung.

Für Ver­bands-Spiel­lei­ter Josef Jan­ker sind die Vier­tel­fi­nal-Paa­run­gen „ech­te Zuschau­er­ma­gne­ten. Klar, dass 1860 in Buch­bach sicher­lich ganz vie­le Fans sehen wol­len, aber natür­lich auch das Match zwi­schen Schwein­furt und den Kickers. Und ein Dritt­li­gist kommt auch nicht jeden Tag nach Aub­stadt. Span­nung ver­spricht auch das Aus­wärts­spiel von Bay­reuth in Illertissen.“

Die Run­de der letz­ten acht Teams wird aller Vor­aus­sicht nach am 9. und 10. Okto­ber 2021 aus­ge­tra­gen – Aus­nah­me bil­den die Par­tien des 1. FC Schwein­furt 05 und der SpVgg Bay­reuth, das steht aus gutem Grund bereits jetzt fest: Denn die bei­den Regio­nal­li­gis­ten tref­fen am Sams­tag, 9. Okto­ber, ab 14 Uhr im Hans-Wal­ter-Wild-Sta­di­on auf­ein­an­der. Das BR-Fern­se­hen wird das Top­spiel der baye­ri­schen Spit­zen­li­ga an die­sem Tag live aus Bay­reuth im Free-TV über­tra­gen. Die genau­en ter­min­li­chen Anset­zun­gen für das Toto-Pokal-Vier­tel­fi­na­le wer­den in den kom­men­den Tagen in Abstim­mung mit den betei­lig­ten Klubs und dem BFV fest­ge­legt und ent­spre­chend zeit­nah auf https://www.bfv.de veröffentlicht.


Das Vier­tel­fi­na­le im Überblick

1. FC Schwein­furt 05 (Regio­nal­li­ga Bay­ern) – Würz­bur­ger Kickers (3. Liga)

FV Iller­tis­sen (Regio­nal­li­ga Bay­ern) – SpVgg Bay­reuth (Regio­nal­li­ga Bayern)

TSV Aub­stadt (Regio­nal­li­ga Bay­ern) – Türk­gücü Mün­chen (3. Liga)

TSV Buch­bach (Regio­nal­li­ga Bay­ern) – TSV 1860 Mün­chen (3. Liga)


Tore­schie­ßen für den guten Zweck – Lot­to Bay­ern ver­län­gert Aktion

Wie bereits in den ver­gan­ge­nen Spiel­zei­ten über­gibt LOTTO Bay­ern auch jetzt wie­der für jeden erziel­ten Pokal-Tref­fer ab der 1. Haupt­run­de bis zum gro­ßen Toto-Pokal-Fina­le zehn Euro an die BFV-Sozi­al­stif­tung. In der ver­gan­ge­nen Sai­son kamen so 2960 Euro zusam­men, die unver­schul­det in Not gera­te­nen Mit­glie­dern der baye­ri­schen Fuß­ball­fa­mi­lie zugu­te­kom­men. Aktu­ell sind in der jetzt lau­fen­den Toto-Pokal-Run­de bereits 363 Tref­fer gefal­len, der Prä­mi­en­stand liegt dem­nach bei 3630 Euro.

Der Toto-Pokal-Wett­be­werb wird bereits seit 1998 im Frei­staat aus­ge­spielt. Dabei geht es nicht nur um Pres­ti­ge und die begehr­te Tro­phäe, son­dern auch um einen Start­platz in der lukra­ti­ven 1. Haupt­run­de des DFB-Pokal-Wett­be­werbs – inklu­si­ve der garan­tier­ten Prä­mi­en in Höhe von rund 130.000 Euro aus den Ver­mark­tungs­er­lö­sen. In die­sem Jahr hat­te sich Dritt­li­gist Türk­gücü Mün­chen im End­spiel gegen Regio­nal­li­gist FV Iller­tis­sen mit 8:7 nach Elf­me­ter­schie­ßen durch­ge­setzt und sich erst­mals den Titel im baye­ri­schen Toto-Pokal-Wett­be­werb gesi­chert. Namens­ge­ber des baye­ri­schen Ver­bands­po­kals ist der lang­jäh­ri­ge BFV-Part­ner LOTTO Bayern.

FC Ein­tracht Bamberg

Als Tabel­len­füh­rer zum Drit­ten DJK Ammerthal

Zu einem Spit­zen­spiel kommt es am kom­men­den Sonn­tag in der Fuß­ball-Bay­ern­li­ga, wenn Tabel­len­füh­rer FC Ein­tracht Bam­berg beim Drit­ten DJK Ammer­thal zu Gast ist.

Was am Sonn­tag in Ammer­thal zu sehen ist, dürf­te mit das Bes­te sein, was die Bay­ern­li­ga Nord zu bie­ten hat? Die Aus­gangs­si­tua­ti­on: Der FC Ein­tracht Bam­berg geht als Tabel­len­füh­rer, die DJK Ammer­thal als Drit­ter in das Spiel­tags-Wochen­en­de. Auch wenn die Ergeb­nis­se am Sams­tag das Ran­king der Tabel­le ver­schie­ben kön­nen, das Duell in der Ober­pfalz am Sonn­tag ist ein Top­spiel. Die Par­tie bringt jedoch noch eine wei­te­re inter­es­san­te Kom­po­nen­te mit. Die DJK Ammer­thal wird von Micha­el Hutz­ler trai­niert. Der Kom­mu­ni­ka­ti­ons­elek­tro­ni­ker war zuletzt vier Jah­re beim FC Ein­tracht Bam­berg sehr erfolg­reich, führ­te er doch die Dom­rei­ter mit zwei Auf­stie­gen in Fol­ge von der Bezirks­li­ga in die Bay­ern­li­ga. Und noch etwas ver­bin­det die zwei Mann­schaf­ten. Bei­de Teams gin­gen als ein­zi­ge Mann­schaf­ten der Liga am letz­ten Spiel­tag unge­schla­gen in das Spiel­tags-Wochen­en­de, und bei­de muss­ten zum ers­ten Mal als Ver­lie­rer den Rasen ver­las­sen. Wäh­rend die DJK Ammer­thal im Ober­pfalz­der­by beim Neu­ling ASV Neu­markt mit 2:3 unter­lag, blieb der FC Ein­tracht Bam­berg beim 0:1 zu Hau­se gegen den ATSV Erlan­gen zum ers­ten Mal in der Sai­son punkt- und tor­los. Man darf somit gespannt sein, wel­che Mann­schaft die jüngs­te Nie­der­la­ge am bes­ten aus den Klei­dern geschüt­telt hat. Auf die Bam­ber­ger kom­men dann noch wei­te­re rich­tig schwe­re Aus­wärts­spie­le zu. In den nächs­ten Wochen ist die jun­ge Mann­schaft unter ande­rem noch bei der DJK Vil­z­ing, einem Anwär­ter auf die Meis­ter­schaft, und beim star­ken Auf­stei­ger ASV Neu­markt gefordert.

„Was da in Ammer­thal pas­siert, da zie­hen wir den Hut“

Das sagt Abtei­lungs­lei­ter Sascha Dorsch: „Ich darf Micha­el Hutz­ler noch­mal dan­ken für die Zeit bei uns. Er hat uns mit erho­be­nem Haupt ver­las­sen, und das konn­te er auch. Das beweist der Emp­fang für ihn, als er vor ein paar Wochen bei uns im Sta­di­on war und ein Heim­spiel von uns gese­hen hat. Wir ste­hen immer noch inten­siv in Kon­takt und tau­schen uns aus. Wel­che Qua­li­tät Micha­el Hutz­ler als Trai­ner hat, zeigt, dass sei­ne alte Mann­schaft auf Platz eins und sei­ne neue Mann­schaft auf Platz drei der Tabel­le steht. Was da in Ammer­thal pas­siert, da zie­hen wir den Hut. Hut­zi hat einen Umbruch dort durch­lebt und hat es wie­der geschafft, eine tol­le Mann­schaft zusam­men­zu­stel­len, die bis­her fan­tas­tisch gespielt hat. Auch das zeigt, wie Hut­zi es schafft, Mann­schaf­ten neu zu for­mie­ren und dann nach vor­ne zu füh­ren, wie er es auch bei uns gemacht hat. Für unse­re Mann­schaft ist Ammer­thal, nach dem Spiel zuletzt gegen Erlan­gen, wie­der ein star­ker Geg­ner. Der Vor­teil liegt bei der DJK, denn Hut­zi kennt unse­re Mann­schaft so gut wie kaum ein ande­rer. Er weiß, wel­cher Spie­ler wel­che Stär­ken und Schwä­chen hat. Da bin ich gespannt, wie wir dage­gen agie­ren wer­den. Und ein Zei­chen: Hut­zi hat unse­re gesam­te Mann­schaft inklu­si­ve Betreu­er und Trai­ner nach dem Spiel zum Essen in Ammer­thal ein­ge­la­den. Das zeigt, unab­hän­gig vom Spiel­ergeb­nis, dass wir immer noch einen guten Draht zuein­an­der haben. Aber in den 90 Minu­ten sind wir natür­lich kei­ne Freun­de, auch klar. Da geht es um den Sieg, wir wol­len den Platz an der Spit­ze behaup­ten, wol­len Ammer­thal wei­ter weg von uns drü­cken. Aber nach dem Spiel sind wir wie­der Freun­de. Es wer­den bestimmt 90 span­nen­de Minu­ten wer­den, und da freu­en wir uns drauf.”

Vor­aus­sicht­li­ches FCE-Auf­ge­bot: Dell­er­mann, Grie­bel – Elsha­ni, Hack, Hel­mer, Hof­mann, Kau­be, Kett­ler, Kha­lil, Koll­mer, Lang, Linz, Ljev­sic, Popp, Reck, Reisch­mann, Schmitt, Schmitt­sch­mitt, Stroh­mer, Tran­zis­ka, Val­dez. Es feh­len: Heinz, Saprykin.

Am 18. Sep­tem­ber hat der FC Ein­tracht Bam­berg Auf­stei­ger SV Vat­an Spor Aschaf­fen­burg zu Gast, anschlie­ßend spie­len die Dom­rei­ter am 25. Sep­tem­ber bei der DJK Vilzing.

Die zwei­te Mann­schaft des FCE ist in der A‑Klasse 1 Bam­berg am kom­men­den Sonn­tag aus­wärts gefor­dert. Um 15:00 Uhr beginnt das Spiel bei (SG) SC Pödel­dorf I/​ASV Naisa II.

Durch spä­tes Tor 0:1 gegen ATSV Erlangen 

FC Ein­tracht mit ers­ter Saisonniederlage

Am zehn­ten Spiel­tag der Fuß­ball-Bay­ern­li­ga Nord gab es für den FC Ein­tracht Bam­berg am Sams­tag­nach­mit­tag die ers­te Sai­son­nie­der­la­ge. Durch ein spä­tes­tens Tor unter­la­gen die Dom­rei­ter zu Hau­se dem Top­tteam ATSV Erlan­gen mit 0:1. Trotz Nie­der­la­ge bleibt der FCE Tabel­len­füh­rer mit 25 Zäh­lern – punkt­gleich mit dem Zwei­ten ASV Neumarkt.

Mit 607 Zuschau­ern gab es eine sehr gute Kulis­se, die eine inter­es­san­te Par­tie sah. Und sie sah eine Bam­ber­ger Mann­schaft in der ers­ten Halb­zeit, die ihr gewohn­tes Spiel nicht rich­tig auf­zie­hen konn­te. Grund war eine sta­bil ste­hen­de Mann­schaft aus der Huge­not­ten­stadt, die gut die Räu­me zu und den Bam­ber­gern so das Leben nicht ein­fach mach­te. Hin­zu kam Pech, als nach einem Zwei­kampf im Straf­raum der Gäs­te Hel­mer nicht regel­kon­form zu Fall gebracht wur­de, den kla­ren Elf­me­ter gab es jedoch nicht (9.). So ging es in die Schluss­pha­se der ers­ten Halb­zeit, in der der FCE durch­aus gute Chan­cen hat­te. Schmitt­sch­mitt, Hel­mer und Tran­zis­ka waren jedoch nicht erfolg­reich und ver­pass­ten die Führung.


„Sehr zufrie­den mit den Leis­tun­gen der ver­gan­ge­nen Wochen”


In der zwei­ten Halb­zeit kamen die Gast­ge­ber erst ein­mal nicht zu guten Tor­chan­cen. Der ATSV blieb sei­ner Linie treu, agier­te nach wie vor kom­pakt und hat­te die jun­gen Gast­ge­ber gut im Griff. In der Schluss­vier­tel­stun­de änder­te sich das. Jetzt gab es für bei­de Mann­schaf­ten Tor­mög­lich­kei­ten, sie blie­ben lan­ge unge­nutzt. Als sich wohl vie­le schon auf ein Unent­schie­den ein­stell­ten, gab es dann doch noch einen Tref­fer. Der fiel unglück­lich aus Sicht von Bam­ber­ger – für Minu­ten vor Schluss und dann zu allem Über­fluss auch noch durch einen abge­fälsch­ten Schuss. FCE Tor­hü­ter Grie­bel, der auch gegen die Huge­not­ten­städ­ter wie­der zwi­schen den Pfos­ten stand, hat­te kei­ne Chan­ce. In den ver­blei­ben­den Minu­ten ver­such­ten die Haus­her­ren, das Aus­gleichs­tor zu schie­ßen, aber es blieb beim Ende beim 0:1. Somit gin­gen die Dom­rei­ter zum ers­ten Mal in der Sai­son als Ver­lie­rer, ohne Punkt und ohne eige­nes Tor vom Rasen.

Das sagt Trai­ner Juli­an Kol­beck: „Wie erwar­tet konn­ten wir Erlan­gen nach dem Trai­ner­wech­sel schwe­rer ein­schät­zen und so kam es dann auch. Der ATSV hat in einem ande­ren Sys­tem gespielt, auf das wir uns dann im Spiel ein­stel­len muss­ten. Die ers­te Vier­tel­stun­de haben wir das ordent­lich gemacht und hät­ten auch durch­aus den Elf­me­ter für uns bekom­men kön­nen. Nichts­des­to­trotz hat Erlan­gen dann gut ins Spiel gefun­den, wodurch wir uns sehr auf das Ver­tei­di­gen des eige­nen Tores fokus­sie­ren muss­ten. Bis zum Tor haben wir das auch gut gemacht, aller­dings haben uns Power, Durch­schlags­kraft und sicher­lich die letz­te Fri­sche in der Offen­si­ve nach den inten­si­ven letz­ten Wochen gefehlt. Den­noch bin ich sehr zufrie­den mit der Mann­schaft und ihren Leis­tun­gen der ver­gan­ge­nen Wochen. Jetzt heißt es, die Nie­der­la­ge abha­ken und wei­ter­ma­chen. Wir sind eine super jun­ge Mann­schaft, die erst recht auch durch Nie­der­la­gen viel lernt und mit­neh­men kann.”


Tor

0:1 Ulu­ca (85.)


Zuschau­er
: 607


Auf­stel­lung des FC Ein­tracht Bamberg

Grie­bel – Popp, Linz (ab 80. Stroh­mer), Kett­ler, Ljev­sic, Hack (ab 59. Schmitt), Reisch­mann, Kau­be (ab 88. Elsha­ni), Schmitt­sch­mitt (ab 75. Reck), Tran­zis­ka, Helmer


Für den FC Ein­tracht Bam­berg steht die nächs­te Par­tie am 12. Sep­tem­ber beim Tabel­len­drit­ten DJK Ammer­thal im Kalen­der. Dann fol­gen am 18. Sep­tem­ber das Heim­spiel gegen den SV Vat­an Spor Aschaf­fen­burg und am 25. Sep­tem­ber das Spiel bei der DJK Vilzing.

Toto-Pokal-Ach­tel­fi­na­le

Türks­por Augs­burg erwar­tet Titel­ver­tei­di­ger Türk­gücü München

Die Fans im Frei­staat dür­fen sich auf span­nen­de und auch ganz beson­ders nam­haf­te Duel­le im Toto-Pokal-Ach­tel­fi­na­le freu­en: So erwar­tet etwa Regio­nal­li­gist SV Wacker Burg­hau­sen den TSV 1860 Mün­chen aus der 3. Liga, Titel­ver­tei­di­ger Türk­gücü Mün­chen (3. Liga) muss bei Türks­por Augs­burg (Bay­ern­li­ga Süd) ran und der drit­te Dritt­li­gist im Toto-Pokal-Wett­be­werb, der FC Würz­bur­ger Kickers, reist zum mit­tel­frän­ki­schen Regio­nal­li­ga-Auf­stei­ger SC Eltersdorf.

Das hat die Aus­lo­sung des Baye­ri­schen Fuß­ball-Ver­ban­des (BFV) im Münch­ner „Haus des Fuß­balls“ erge­ben. Die Run­de der letz­ten 16 Teams fin­det am 7. und 8. Sep­tem­ber 2021 statt, die zeit­ge­nau­en Anset­zun­gen wer­den in Abspra­che mit den betei­lig­ten Ver­ei­nen in den kom­men­den Tagen vor­ge­nom­men und dann auf https://www.bfv.de/ veröffentlicht.

Ein­mal mehr hat­te Xaver Faul von LOTTO Bay­ern unter der Auf­sicht von Ver­bands­spiel­lei­ter Josef Jan­ker ein glück­li­ches Händ­chen bewie­sen. „Vor allem das Match der Löwen bei Wacker Burg­hau­sen aber auch das Duell zwi­schen Türks­por und Türk­gücü sind ech­te High­lights, die jetzt schon für Vor­freu­de sor­gen“, sag­te Faul nach der Zie­hung: „Aber jede die­ser acht Par­tie hat ihren eige­nen Reiz.“ Für Josef Jan­ker ist ohne­hin klar, „wer es ins Ach­tel­fi­na­le geschafft hat, will auch die nächs­te Run­de errei­chen, sport­lich sind das alle­samt abso­lut reiz­vol­le Matches“.


Das Ach­tel­fi­na­le in der Übersicht


Grup­pe Nord
:

SC Elters­dorf (Regio­nal­li­ga Bay­ern) – FC Würz­bur­ger Kickers (3. Liga)

SV Ale­man­nia Hai­bach (Lan­des­li­ga Nord­west) – 1. FC Schwein­furt 05 (Regio­nal­li­ga Bayern)

Sie­ger SC Ett­manns­dorf (Lan­des­li­ga Mitte)/ASV Neu­markt (Bay­ern­li­ga Nord) – SpVgg Bay­reuth (Regio­nal­li­ga Bayern)

TSV Aub­stadt (Regio­nal­li­ga Bay­ern) – TSV Rain/​Lech (Regio­nal­li­ga Bayern)


Grup­pe Süd:

SV Wacker Burg­hau­sen (Regio­nal­li­ga Bay­ern) – TSV 1860 Mün­chen (3. Liga)

Türks­por Augs­burg (Bay­ern­li­ga Süd) – Türk­gücü Mün­chen (3. Liga)

SV Heim­stet­ten (Regio­nal­li­ga Bay­ern) – TSV Buch­bach (Regio­nal­li­ga Bayern)

SV Kirch­ans­chö­ring (Bay­ern­li­ga Süd) – FV Iller­tis­sen (Regio­nal­li­ga Bayern)


Tore­schie­ßen für den guten Zweck – LOTTO Bay­ern ver­län­gert Aktion

Wie bereits in den ver­gan­ge­nen Spiel­zei­ten über­gibt LOTTO Bay­ern erneut für jeden erziel­ten Pokal-Tref­fer ab der 1. Haupt­run­de bis zum gro­ßen Fina­le zehn Euro an die BFV-Sozi­al­stif­tung. In der ver­gan­ge­nen Sai­son kamen so 2.960 Euro zusam­men, die unver­schul­det in Not gera­te­nen Mit­glie­dern der baye­ri­schen Fuß­ball­fa­mi­lie zugu­te­kom­men. Aktu­ell sind in der jetzt lau­fen­den Toto-Pokal-Run­de bereits 334 Tref­fer gefal­len, der Prä­mi­en­stand liegt dem­nach bei 3.340 Euro.

Der Toto-Pokal-Wett­be­werb wird bereits seit 1998 in Bay­ern aus­ge­spielt. Dabei geht es nicht nur um Pres­ti­ge und einen gro­ßen Pokal, son­dern auch um einen Start­platz in der lukra­ti­ven 1. Haupt­run­de des DFB-Pokal-Wett­be­werbs – inklu­si­ve der garan­tier­ten Prä­mi­en in Höhe von rund 130.000 Euro aus den Ver­mark­tungs­er­lö­sen. In die­sem Jahr hat­te sich Dritt­li­gist Türk­gücü Mün­chen im End­spiel gegen Regio­nal­li­gist FV Iller­tis­sen mit 8:7 nach Elf­me­ter­schie­ßen durch­ge­setzt und sich erst­mals den Titel im baye­ri­schen Toto-Pokal-Wett­be­werb gesi­chert. Namens­ge­ber des baye­ri­schen Ver­bands­po­kals ist der lang­jäh­ri­ge BFV-Part­ner LOTTO Bayern.

Mit gutem Fuß­ball und Geschlossenheit

FC Ein­tracht siegt im Spit­zen­spiel der Bayernliga

In der Fuß­ball-Bay­ern­li­ga Nord ist der FC Ein­tracht Bam­berg ges­tern auf den zwei­ten Tabel­len­platz geklet­tert. Mög­lich mach­te dies der 2:1 (0:0)-Heimsieg gegen den bis dato auf Platz drei ste­hen­den Gast SpVgg Ansbach.

Mit gutem Fuß­ball und Geschlos­sen­heit prä­sen­tier­ten sich dabei die Bam­ber­ger ihren Fans. Und die Dom­rei­ter blei­ben in der Liga ohne Nie­der­la­ge – als eine von zwei Mannschaften.

Die drei Punk­te gehö­ren nach Ans­bach – so hieß es vor dem Spiel auf der Face­book­sei­te der Ans­ba­cher. Dass die Zäh­ler tat­säch­lich nach Mit­tel­fran­ken gehen könn­ten, konn­te man dem Tabel­len­bild ent­neh­men. Die SpVgg Ans­bach ging als Vier­ter in das Spiel beim Drit­ten und ver­fügt über eine star­ke Mann­schaft. Ent­schie­den wer­den Fuß­ball­spie­le jedoch auf dem Platz. Da sahen die 500 Zuschau­er in der ers­ten Halb­zeit eine aus­ge­gli­che­ne Par­tie ohne gro­ße Tor­mög­lich­kei­ten. Die Abwehr­rei­hen hat­ten näm­lich alles im Griff und lie­ßen wenig zu. Den­noch, schlecht anzu­se­hen war die Par­tie des­we­gen nicht.


Haus­her­ren über­ste­hen Nach­spiel­zeit schadlos


In der zwei­ten Halb­zeit nahm das Spit­zen­spiel rich­tig Fahrt auf. Das lag am FC Ein­tracht Bam­berg, der mit einem frü­hen Tor in die zwei­te Halb­zeit star­te­te: Ein Pass auf Tran­zis­ka, der mit der ers­ten guten Chan­ce den Gast­ge­ber mit einem sou­ve­rä­nen Abschluss mit 1:0 in Füh­rung brach­te (47.). Das zehn­te Tor des Stür­mers in die­ser Sai­son. Danach muss­ten die ambi­tio­nier­ten Ans­ba­cher mehr für das Spiel tun, und sie mach­ten das aus. Die Bam­ber­ger jedoch prä­sen­tier­ten sich kampf­stark und hiel­ten gut dage­gen. Vor allem stand die Abwehr­rei­he sehr sicher, Popp hat­te mit sei­nem Part­ner Kett­ler Ans­bachs Top­stür­mer Kroiß gut im Griff. Die Fol­ge war, dass die Gäs­te nur ein­mal gefähr­lich in der Offen­si­ve zu sehen waren. Die­se Situa­ti­on jedoch hat­te es in sich. Kroiß wur­de bedient, dann eine schnel­le Dre­hung und ein ziel­stre­bi­ger Abschluss per Schuss auf das lin­ke Eck. Bam­bergs Tor­hü­ter Dell­er­mann jedoch mach­te sich baum­lang und dreh­te den Ball gera­de noch um den Pfos­ten. Für Ent­span­nung bei den Bam­ber­ger Fans samt Funk­tio­nä­re hät­te der FCE sor­gen kön­nen, ja sogar müs­sen. Aus einem Kon­ter her­aus schlos­sen die Haus­her­ren jedoch nicht gut ab, Mög­lich­keit ver­tan. Das zwei­te Tor fiel den­noch. Der zuvor ein­ge­wech­sel­te Schmitt­sch­mitt nutz­te eine Frei­stoß­mög­lich­keit, genau aus der Posi­ti­on, die Bam­bergs Num­mer 30 so ger­ne hat – 2:0 für die Dom­rei­ter, und das auch ver­dient (81.) Jetzt war klar: Wenn die Gäs­te etwas mit­neh­men wol­len, muss ein schnel­les Tor her. Das gelang den Grün-Wei­ßen auch, aller­dings mit Hil­fe der Gast­ge­ber. Erst ver­säum­ten die jun­gen Bam­ber­ger, das tak­ti­sche Foul im Mit­tel­feld zu zie­hen. So lie­ßen sie den Pass auf Kroiß zu. Dann grif­fen zwei Bam­ber­ger nicht rich­tig ein, und mit einem Schlen­zer sorg­te der Top­stür­mer der Gäs­te für das Anschluss­tor (86.) – nur noch 2:1 für die Haus­her­ren. In einer span­nen­den Schluss­pha­se ver­such­ten die Ans­ba­cher, auf Remis zu stel­len. Die Haus­her­ren jedoch gaben alles, und über­stan­den auch die fünf­mi­nü­ti­ge Nach­spiel­zeit schad­los. So stand es am Ende 2:1 für den FCE.

Das sagt Mit­tel­feld­spie­ler Mar­co Schmitt: „Spie­le­risch wuss­ten wir, was auf uns zukommt, näm­lich ein guter Geg­ner. Wir haben uns tak­tisch dar­auf ein­ge­stellt, dass Ans­bach außen stark bespiel­bar ist. Daher konn­ten wir die Außen­bahn mit den Ver­tei­di­gern gut zustel­len. Der Mit­tel­feld­spie­ler ist dann zwi­schen die Innen­ver­tei­di­ger gefal­len, hat­te kei­ne Spiel­idee. Der Schlüs­sel war, dass wir zwi­schen den Ket­ten den Ball bekom­men haben, und meis­tens den tie­fen Weg zu den Stür­mern gesucht haben. So konn­ten wir den Geg­ner aus­he­beln. Am Ende den­ke ich war es ein ver­dien­ter Sieg, es war aller­dings sehr schwer, die­ses Spiel zu gewin­nen. Das lag auch an der Hit­ze. Wenn wir so wei­ter machen, könn­te die Sai­son ein gutes Ende haben. Aber wir dür­fen auch nicht ver­ges­sen, dass wir noch jung sind und noch vie­le Spie­le vor uns haben. Daher soll­ten wir mit Demut spie­len und die nächs­ten Spie­le step für step angehen.”

Tore

1:0 Tran­zis­ka (47.), 2:0 Schmitt­sch­mitt (81.), 2:1 Kroiß (86.)

Zuschau­er: 500


Auf­stel­lung des FC Ein­tracht Bamberg

Dell­er­mann – Val­dez (ab 51. Hof­mann), Popp, Koll­mer (ab 59. Schmitt­sch­mitt), Linz, Kau­be, Kett­ler, Schmitt (ab 46. Hack, ab 92. Lang), Reisch­mann, Tran­zis­ka (ab 85. Reck), Helmer

Wei­ter geht es für den FC Ein­tracht am Sams­tag, 28. August, bei der DJK Geben­bach und am 31. August zu Hau­se gegen den TSV Großbardorf.

FC Ein­tracht Bamberg

Sou­ve­rä­ner Sieg beim ASV Cham, am Sams­tag kommt Ansbach

Nach der Aus­wärts­par­tie am Mitt­woch­abend beim ASV Cham, die der FC Ein­tracht Bam­berg mit 4:0 gewon­nen hat, gibt es für den FCE zum Abschluss sei­ner zwei­ten eng­li­schen Woche in der Fuß­ball-Bay­ern­li­ga Nord am kom­men­den Sams­tag ein Heim­spiel. Die Dom­rei­ter erwar­ten die SpVgg Ans­bach. Anstoß ist um 14:00 Uhr.

Vom Spiel beim 200 Kilo­me­ter ent­fern­ten Geg­ner im Cham kehr­te der FC Ein­tracht Bam­berg mit einem 4:0 und drei Punk­ten im Gepäck nachts nach Hau­se zurück. In einer ein­sei­ti­gen Begeg­nung über­zeug­ten die Fran­ken in allen Berei­chen und spiel­ten eine star­ke Par­tie. Die Gast­ge­ber, die zuletzt durch frü­he Gegen­to­re auf die Ver­lie­rer­stra­ße gera­ten sind, konn­ten gegen den FCE nur in der Anfangs­vier­tel­stun­de die Null hal­ten. Dann sorg­ten die Gäs­te mit einem Dop­pel­schlag durch Tran­zis­ka (18.) und Hel­mer (20.) für eine 2:0 Füh­rung. Die­se bau­ten die Fran­ken noch vor der Pau­se auf 3:0 (25.) aus, Tran­zis­ka jubel­te zum zwei­ten Mal. Nach dem Sei­ten­wech­sel war erneut Hel­mer erfolg­reich, als er zum 4:0 für die Dom­rei­ter ein­setz­te (54.). Trai­ner Juli­an Kol­beck: „Es war eine lan­ge Aus­wärts­fahrt zu einem ange­schla­ge­nen Geg­ner und auf einem sehr engen und klei­nen Platz. Wir waren von Anfang drin im Spiel und haben das gut gemacht. Die Mann­schaft war fokus­siert, hat gut den Ball lau­fen las­sen und ist aggres­siv in die Zwei­kämp­fe gekom­men. Und das alles von Anfang an. Mit dem drei­fa­chen Schlag inner­halb von ein paar Minu­ten war das Spiel dann auch durch, das hat dem ASV Cham das Genick gebro­chen. In der zwei­ten Halb­zeit haben wir das sou­ve­rän her­un­ter­ge­spielt und auch viel gewech­selt. Am Ende haben wir ver­dient mit 4:0 gewonnen.”

„Nach so einer eng­li­schen Woche ist ein Heim­spiel beson­ders klasse”

Mit dem Sams­tags­geg­ner, der SpVgg Ans­bach, hat der FC Ein­tracht Bam­berg eine der Top­mann­schaf­ten der Liga zu Gast. Und nicht nur das. Im Fuch­s­park­sta­di­on kommt es zum Spit­zen­spiel, schließ­lich emp­fängt der durch den Sieg in Cham auf den drit­ten Tabel­len­platz gerück­te FCE den mit 16 Zäh­lern punkt­glei­chen Tabel­len­vier­ten aus Ans­bach. Die Zuschau­er dür­fen sich somit auf ein attrak­ti­ves Spiel freu­en. In die­sem möch­te der FC Ein­tracht, der mit 24 Toren über die bes­te Offen­si­ve der Liga ver­fügt, wei­ter­hin unge­schla­gen blei­ben. Neben den Bam­ber­gern ist es nur der Tabel­len­zwei­te DJK Ammer­thal, der bis­her noch nie als Ver­lie­rer den Platz ver­las­sen muss­ten. Die Gäs­te aus der mit­tel­frän­ki­schen Regie­rungs­stadt Ans­bach möch­ten eine gute Rol­le spie­len und nach eige­ner Aus­sa­ge bis zum Schluss der Sai­son vor­ne mit­spie­len. Für die Zukunft, so hieß es vor Mona­ten, sei auch die Regio­nal­li­ga durch­aus ein The­ma. Vor­stands­vor­sit­zen­der Jörg Schmal­fuß: „Ich bin schon froh, dass wir wie­der zu Hau­se spie­len und uns wie­der den eige­nen Fans zei­gen dür­fen. Natür­lich ist ein Heim­spiel immer schön, ganz klar, nach so einer eng­li­schen Woche ist ein Heim­spiel beson­ders klas­se. War­um ist das so? Unter der Woche bescher­te uns der Spiel­plan das Aus­wärts­spiel beim ASV Cham. Im Ergeb­nis ist völ­lig klar, dass wir gegen jeden Geg­ner spie­len müs­sen. Aber im Ama­teur­be­reich einer Mann­schaft unter der Woche eine Anfahrt von 200 Kilo­me­tern zuzu­mu­ten, stell­te uns vor eine ech­te Her­aus­for­de­rung. Und vor einer Woche gab es das Heim­spiel gegen den Würz­bur­ger FV mit, sagen wir mal, zwei unter­schied­li­chen Halb­zei­ten. Vor der Pau­se hat­ten wir uns ja eini­ge gute Chan­cen erspielt, haben sie aber nicht genutzt und lagen zurück. Nach der Halb­zeit­an­spra­che und eini­gen Umstel­lun­gen unse­res Trai­ners, konn­te unse­re Mann­schaft das Spiel dre­hen und sieg­te ver­dient mit 3:1. Die SpVgg Ans­bach gehört sicher zu den Spit­zen­mann­schaf­ten der Liga. Sie wird unse­ren jun­gen Dom­rei­tern sicher­lich alles abver­lan­gen. Aber es wird wie­der einen Plan geben, wie wir auch die­ses Spit­zen­spiel erfolg­reich bestrei­ten können.”


Vor­aus­sicht­li­ches FCE-Aufgebot

Dell­er­mann, Grie­bel – Elsha­ni, Hack, Hel­mer, Hof­mann, Kau­be, Kett­ler, Kha­lil, Koll­mer, Lang, Linz, Ljev­sic, Popp, Reck, Reisch­mann, Schmitt, Schmitt­sch­mitt, Tran­zis­ka, Valdez.


Spiel im Livestream

Bei sporttotal.tv ist die Par­tie kos­ten­los und in vol­ler Län­ge zu sehen. Kom­men­tiert wird sie von Wolf­gang Reich­mann, ehe­ma­li­ger Sport­re­por­ter des Baye­ri­schen Rundfunks.


FC Ein­tracht Bam­berg 2

Die zwei­te Mann­schaft ist in der A Klas­se 1 Bam­berg bereits am Frei­tag­abend (20. August) Gast­ge­ber für den SC Lich­ten­ei­che. Spiel­be­ginn im Sport­park Ein­tracht in der Armee­stra­ße 45 ist um 18:30 Uhr.

Wei­ter­hin ungeschlagen

FC Ein­tracht gewinnt gegen den Würz­bur­ger FV mit 3:1

In der Fuß­ball Bay­ern­li­ga Nord bleibt der FC Ein­tracht Bam­berg unge­schla­gen. Am Sams­tag­nach­mit­tag sieg­ten die Dom­rei­ter zu Hau­se gegen den Würz­bur­ger FV mit 3:1 (0:1). Mit jetzt 13 Punk­ten belegt der FCE den vier­ten Tabel­len­platz und liegt – bei einem Spiel weni­ger – fünf Punk­te hin­ter Tabel­len­füh­rer DJK Vilzing.
In der Anfangs­vier­tel­stun­de gestal­te­te sich das Spiel rela­tiv aus­ge­gli­chen. Tor­chan­cen gab es kei­ne. Dann aller­dings waren die Bam­ber­ger die akti­ve­re Mann­schaft, sie erspiel­ten sich auch gute Tor­chan­cen. Man­ko jedoch in die­ser ers­ten Halb­zeit war aus Bam­ber­ger Sicht die man­geln­de Chan­cen­ver­wer­tung. So lie­ßen die Haus­her­ren bei einem Kon­ter eine zwei auf eins Über­zahl unge­nutzt (18.), Hel­mer schei­ter­te aus sechs Metern mit einem Schuss am Tor­hü­ter der Gäs­te (24.), und erneut Hel­mer konn­te im lin­ken Teil des Straf­rau­mes agie­rend den Würz­bur­ger Tor­ste­her erneut nicht über­win­den. Auch aus der Distanz gab es nichts zu holen für die Heim­elf – Schmitt­sch­mitt hat­te eine gute Schuss­po­si­ti­on, und auch da war der Goa­lie des Gas­tes nicht zu bezwin­gen (33.). Die Würz­bur­ger hin­ge­gen hat­ten nur eine Tor Mög­lich­keit, Dan schei­ter­te jedoch mit einem Kopf­ball aus fast schon spit­zem Win­kel an Bam­bergs Tor­hü­ter (20.). Dass die Gäs­te den­noch zur Pau­se in Front lagen, resul­tier­te aus einer Ver­ket­tung meh­re­rer Umstän­de bezie­hungs­wei­se Klä­rungs­ver­su­che. Nach einem lan­gen Ball in den rech­ten Teil des Bam­ber­ger Straf­raums kam Gast­ge­ber- Tor­hü­ter Dell­er­mann aus sei­nem Tor her­aus, Abwehr­spie­ler Popp woll­te eben­falls klä­ren und mit Würz­burgs Schäf­fer war auch ein Gäs­te­ak­teur mit invol­viert. Aus die­sem Pulk her­aus und beim Kampf um den Ball sprang das Spiel­ge­rät Rich­tung Bam­ber­ger Tor und lan­de­te im Netz (35.) Kuri­os der Tref­fer, und damit auch das Ergeb­nis, denn die­ses ent­sprach nicht dem Ver­lauf der Par­tie – ver­kehr­te Fuß­ball­welt nennt man sowas.

„In der zwei­ten Halb­zeit eine Reak­ti­on gezeigt”

Zur zwei­ten Halb­zeit hat­te dann Bam­bergs Trai­ner Kol­beck bestimm­te Umstel­lun­gen vor­ge­nom­men. Und die­se zahl­ten sich aus und mach­ten sich auch im Spiel der Gast­ge­ber deut­lich bemerk­bar. Die Dom­rei­ter waren nun die spiel­be­stim­men­de Mann­schaft und kamen durch Tran­zis­ka zum hoch­ver­dien­ten Aus­gleich – eine Her­ein­ga­be von der rech­ten Sei­te von Ljev­sic ver­wer­te­te der FCE Stür­mer zum Aus­gleich (52.). Kurz dar­auf war das Spiel aus Sicht der Haus­her­ren gedreht, nach einem Foul an Hel­mer gab es Foul­elf­me­ter für die Gast­ge­ber, Schmitt­sch­mitt ver­wan­del­te zum 2:1 (55.). Würz­burg agier­te nun muti­ger nach vor­ne, ohne die Bam­ber­ger jedoch ernst­haft zu gefähr­den. Die Gast­ge­ber selbst hat­ten alles unter Kon­trol­le und hat­ten durch Popp (66.) und Tran­zis­ka (67.) zwei Mög­lich­kei­ten für wei­te­re Tref­fer. Aus einem lan­gen Ball resul­tie­rend dann der End­stand zum 3:1, als das Spiel­ge­rät von Tran­zis­ka ange­nom­men wur­de – mit einem Heber über­lis­te­te er den zu weit vor sei­nem Tor ste­hen­den Tor­hü­ter mit dem Tor zum 3:1 (81.). Und wenn die Quer­lat­te des Würz­bur­ger Gehäu­ses zehn Zen­ti­me­ter höher gewe­sen wäre, hät­te wie­der Tran­zis­ka sogar noch das vier­te Tor erzielt. Dass am Schluss ein Würz­bur­ger wegen einer, so wohl die Aus­le­gung des Schieds­rich­ters, Not­bre­me mit einer roten Kar­te des Fel­des ver­wie­sen wor­den war, war nicht mehr spiel­ent­schei­dend. So blieb es am Ende vor 464 Zuschau­ern beim gerech­ten Heim­sieg des FC Ein­tracht Bam­berg. FCE-Trai­ner Juli­an Kol­beck: „Es war ein schwe­res Spiel für uns. Wir haben es in der ers­ten Halb­zeit nicht gut gemacht, stan­den uns ein biss­chen sel­ber im Weg und hat­ten den­noch 100 pro­zen­ti­ge Chan­cen. Da hät­ten wir eigent­lich in Füh­rung gehen müs­sen. Wir krie­gen dann nicht ganz unver­dient das Gegen­tor, weil sich Würz­burg rein­ge­bis­sen hat­te in das Spiel. Die Mann­schaft hat dann in der zwei­ten Halb­zeit eine Reak­ti­on gezeigt nach der schlech­ten ers­ten Halb­zeit. Sie hat ein paar Gän­ge hoch­ge­schal­tet und am Ende des Tages auch ver­dient mit 3:1 gewon­nen mei­ner Mei­nung nach.”

Auf­stel­lung des FC Ein­tracht Bamberg
Dell­er­mann – Popp, Tran­zis­ka, Linz (ab 64. Schmitt), Hack (ab 57. Stroh­mer), Reisch­mann, Hel­mer (ab 72. Lang), Kau­be, Kett­ler, Ljev­sic (ab 85. Hof­mann), Schmittschmitt.

Test­spiel

FC Ein­tracht Bam­berg gewinnt gegen Al-Gha­ra­fa SC mit 3:1

In einem Test­spiel hat Fuß­ball-Bay­ern­li­gist FC Ein­tracht Bam­berg am Diens­tag­abend gegen das Spit­zen­team Al-Gha­ra­fa SC aus Katar mit 3:1 (0:0) gewon­nen. Dabei dreh­te der FCE das Spiel nach Rückstand.

FC Ein­tracht-Trai­ner Juli­an Kol­beck nutz­te die­ses Spiel, um Akteu­ren, die bis­her eher wenig Spiel­zeit erhal­ten hat­ten, Ein­satz­zeit zu gewäh­ren. Die Mann­schaft, die auf dem Platz stand, mach­te ihre Sache in der ers­ten Halb­zeit auch recht ordent­lich. Die Zuschau­er sahen dabei in der ers­ten Halb­zeit eine aus­ge­gli­che­ne Par­tie. Tor­mög­lich­kei­ten gab es jedoch rela­tiv weni­ge, so ging es fol­ge­rich­tig mit einem tor­lo­sen Unent­schie­den in die Pau­se. Nach dem Sei­ten­wech­sel sahen die 200 Zuschau­er – auf­grund der Steh­platz­re­ge­lung waren für die­ses Spiel nicht mehr Besu­cher zuge­las­sen, so dass der Sta­di­on­spre­cher “aus­ver­kauft” mel­de­te – dafür vier Treffer.

„In der zwei­ten Halb­zeit haben wir eine Schip­pe draufgelegt“

Zuerst jubel­ten die Gäs­te, die durch einen zumin­dest frag­wür­di­gen Foul­elf­me­ter mit 1:0 in Füh­rung gin­gen (62.). Bam­bergs Tor­hü­ter Grie­bel, der den etat­mä­ßi­gen Tor­hü­ter Dell­er­mann sou­ve­rän ver­trat, ahn­te zwar die Ecke, konn­te aber das Tor nicht ver­hin­dern. Der FC Ein­tracht dreh­te dann jedoch das Spiel. Hel­mer stell­te zuerst auf 1:1 (66.), und nur vier Minu­ten spä­ter stand er erneut gold­rich­tig und brach­te die Gast­ge­ber aus kur­zer Distanz zum ers­ten Mal in Füh­rung – 2:1 (70.). Zwar hat­ten die Gäs­te noch die gro­ße Mög­lich­keit zum Aus­gleich, Grie­bel stand jedoch sicher und konn­te den Schuss aus sechs Metern hal­ten. Den Schluss­punkt in der von bei­den Sei­ten fair geführ­ten Par­tie setz­te Ljev­sic, der kurz vor Schluss mit dem 3:1 den End­stand pro­du­zier­te. Fazit: Der FC Ein­tracht hat in der zwei­ten Halb­zeit mehr für das Spiel getan, hat sich sta­bil und anstän­dig prä­sen­tiert und am Ende ver­dient gewon­nen. Wich­tig war zudem, dass sich kein Spie­ler ver­letz­te. Trai­ner Juli­an Kol­beck: „Es war ein Freund­schafts­spiel, von dem wir nicht wuss­ten, was für ein Geg­ner auf uns zukommt. Ich habe auch ein biss­chen durch­ge­wech­selt, um den Spie­lern, die bis­her noch nicht so viel gespielt haben, Spiel­pra­xis zu geben. In der ers­ten Halb­zeit haben wir auch ein biss­chen was aus­pro­biert, haben das aber nicht ganz so umge­setzt. In der zwei­ten Halb­zeit haben wir dann eine Schip­pe drauf­ge­legt und waren dann akti­ver und bes­ser drin im Spiel, und haben dann auch 3:1 gewon­nen. Unter dem Strich den­ke ich war der Sieg ver­dient. Wich­tig war mir für die­ses Spiel, dass wir rich­tig Spiel­pra­xis sam­meln und einen Rhyth­mus haben.”


Auf­stel­lung des FC Ein­tracht Bamberg

Grie­bel – Stoh­mer, Schmitt, Elsha­ni, Hack, Reck, Hof­mann, Reisch­mann, Lang, Kau­be, Kha­lil, Popp, Koll­mer, Tran­zis­ka, Linz, Hel­mer, Ljev­sic, Schmittschmitt.


Zuschau­er
: 200


Am kom­men­den Sams­tag, 14. August, ist der FC Ein­tracht Bam­berg wie­der in der Bay­ern­li­ga gefor­dert und erwar­tet den Würz­bur­ger FV. Kar­ten gibt es nur im Vor­ver­kauf, die Tages­kas­se bleibt geschlossen.

1 5 6 7 8 9 11