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Fußball - Page 8

Zwei­mal geführt, am Ende 3:3

FC Ein­tracht remis beim TSV Abtswind

Der FC Ein­tracht Bam­berg bleibt in der Fuß­ball-Bay­ern­li­ga auch im vier­ten Spiel unge­schla­gen. Aller­dings muss­ten sich die Dom­rei­ter am Sams­tag beim TSV Abts­wind mit einem Remis begnü­gen. Am Ende kehr­te der FCE beim 3:3 (2:1) mit einem Punkt aus dem Kräu­ter­ort zurück.

Die Offen­si­ve hat auch in Abts­wind wie­der geklappt mit drei erziel­ten Toren. Aller­dings lie­ßen die Gäs­te, die in ihren ers­ten drei Begeg­nun­gen nur ein Gegen­tor kas­siert hat­ten, dies­mal drei Tref­fer zu. Und das von einem Geg­ner, der in sei­nen vor­he­ri­gen vier Spie­len nur ein­mal über ein Tor jubeln konn­te. Stich­wort jubeln: Hier gab es zuerst bei den Gast­ge­bern etwas zu fei­ern, als sie in Füh­rung gin­gen: Einen Rich­tung Pfos­ten kom­men­den Ball ver­wer­te­te Han­sel mit sei­nem ers­ten Bay­ern­li­ga­tor zur 1:0 Füh­rung (26.). Auf­at­men bei den Kräu­ter­ki­ckern, war die­ses Tor das ers­te seit 364 Minu­ten. Das Gegen­tor schien der Dosen­öff­ner für den FCE zu sein, denn jetzt fan­den sie in ihr Spiel und kamen auch zu Chan­cen. War­ten muss­te der mit­ge­reis­te Anhang bis zur 37. Minu­te, als Hel­mer den Ball an die Lat­te setz­te und von dort die Leder­ku­gel den Weg in das Gehäu­se fand. Und damit nicht genug. Die Ober­fran­ken leg­ten nach, Tran­zis­ka dreh­te mit dem Tor zum 2:1 kurz vor der Pau­se das Spiel (43.) zuguns­ten des FC Eintracht.


„Es war das erwar­tet hart umkämpf­te Spiel”


Nach dem Sei­ten­wech­sel ent­täusch­ten die Bam­ber­ger kei­nes­wegs, muss­ten jedoch den Aus­gleich hin­neh­men – Hart­leh­nert stell­te auf 2:2 (68.). Dass die Dom­rei­ter nicht auf­ste­cken und sich von Gegen­to­ren nicht von ihrer Linie abbrin­gen las­sen, hat­ten sie ja in der ers­ten Halb­zeit gezeigt – und taten das auch im zwei­ten Durch­gang. Reck sorg­te mit sei­nem ers­ten Bay­ern­li­ga­tor für die erneu­te FCE-Füh­rung – 3:2, dafür benö­tig­te der ehe­ma­li­ge Schwein­fur­ter gera­de mal zwölf Minu­ten (74.). Die Freu­de über den erneu­ten Vor­sprung hat­te sich gera­de erst ein­ge­stellt, da zap­pel­te der Ball wie­der im Netz, aller­dings im Bam­ber­ger. Der zuvor ein­ge­wech­sel­te Rie­del glich aus zum 3:3 (75.). In der Schluss­vier­tel­stun­de waren die Bam­ber­ger nach zwei Stan­dard­si­tua­tio­nen noch mal gefähr­lich, es blieb jedoch in einem unter­halt­sa­men Spiel beim Unent­schie­den. Das sagt Trai­ner Juli­an Kol­beck: „Es war das erwar­tet hart umkämpf­te Spiel. Abts­wind hat das gut gemacht. Das eige­ne Spiel mit Ball hat mir gut gefal­len, wir hat­ten gute Ball­be­sitz­ak­tio­nen und uns drei Tore her­vor­ra­gend her­aus­ge­spielt. Aller­dings haben wir defen­siv zu viel zuge­las­sen und ver­lie­ren lei­der, trotz drei geschos­se­ner Tore aus­wärts, zwei Punkte.“


Auf­stel­lung des FC Ein­tracht Bamberg

Dell­er­mann – Ljev­sic, Popp, Koll­mer (ab 62. Reck), Linz, Kau­be, Kett­ler, Reisch­mann, Schmitt­sch­mitt (ab 82. Hack), Tran­zis­ka (ab 71. Schmitt), Helmer.


Tore

1:0 Han­sel (26.), 1:1 Hel­mer (37.), 1:2 Tran­zis­ka (43.), 2:2 Hart­leh­nert (68.), 2:3 Reck (74.), 3:3 Rie­del (75.)


Zuschau­er: 200


Die nächs­ten Spie­le des FC Ein­tracht Bamberg

Nach zuletzt zwei Aus­wärts­spie­len in Serie ist der FCE am kom­men­den Sams­tag, 14. August, wie­der Gast­ge­ber und erwar­tet den Würz­bur­ger FV. Am 18. August folgt die Par­tie beim ASV Cham, ehe am 21. August die SpVgg Ans­bach in Bam­berg zu Gast ist. Bereits am kom­men­den Diens­tag, 10. August, absol­viert der FCE im Fuch­s­park­sta­di­on ein Test­spiel gegen Al-Gha­ra­fa SC, einer Spit­zen­mann­schaft aus Katar. Für die­ses Spiel ist die zuläs­si­ge Zuschau­er­zahl auf 200 begrenzt.

Fair­play wich­ti­ger als drei Punk­te auf dem Konto

Bau­nachs Trai­ner Ste­fan Mei­ßel ist „Fair ist mehr“-Landessieger

Ste­fan Mei­ßel wies als Trai­ner der D‑Junioren des 1. FC 1911 Bau­nach in der Par­tie gegen die DJK Don Bosco Bam­berg II die Schieds­rich­te­rin auf die Kor­rekt­heit eines Tref­fers des Geg­ners hin, den die­se wegen ver­meint­li­cher Abseits­stel­lung zunächst nicht gege­ben hat­te. Dafür wur­de Mei­ßel heu­te vom Baye­ri­scher Fuß­ball-Ver­band e.V. als „Fair ist mehr“-Landessieger ausgezeichnet.

Jugend­trai­ne­rin­nen und ‑trai­ner haben im Ama­teur­fuß­ball eine ganz beson­de­re Ver­ant­wor­tung. Ihre Auf­ga­be ist es, Kin­dern und Jugend­li­chen den Spaß am Fuß­ball zu ver­mit­teln und ihnen gleich­zei­tig das spie­le­ri­sche, tech­ni­sche und tak­ti­sche Rüst­zeug mit auf den Weg zu geben, von dem die Spie­le­rin­nen und Spie­ler pro­fi­tie­ren. Soweit die sport­li­che Sei­te. Aber moder­ne, zeit­ge­mä­ße Trai­ne­rin­nen und Trai­ner sind auch als Vor­bil­der und Päd­ago­gen gefragt, die Wer­te wie Tole­ranz, Soli­da­ri­tät, Inte­gra­ti­ons­fä­hig­keit, Team­geist oder Fair­play nicht nur mit Wor­ten ver­mit­teln, son­dern mit Taten vor­le­ben und untermauern.

So wie der baye­ri­sche „Fair ist mehr“-Landessieger 2020/​/​21 Ste­fan Mei­ßel (Trai­ner der D‑Junioren des 1. FC 1911 Bau­nach) in der D‑Ju­nio­ren-Kreis­li­ga des Krei­ses Bamberg/​Bayreuth/​Kulmbach in der Par­tie gegen den spä­te­ren Staf­fel­meis­ter DJK Don Bosco Bam­berg II. Mit einem bereits siche­ren Zwei-Tore-Vor­sprung im Rücken erziel­ten die Gäs­te nach 20 Minu­ten das vor­ent­schei­den­de 3:0 – durch einen regel­kon­for­men Tref­fer, dem Schieds­rich­te­rin Pau­la Ger­hardt aller­dings die Aner­ken­nung wegen einer ver­meint­li­chen Abseits­stel­lung zunächst ver­wei­ger­te. Aus einer Fehl­ent­schei­dung einen sport­li­chen Vor­teil zie­hen? Das kam für Mei­ßel nicht in Fra­ge. Er wies die jun­ge Schieds­rich­te­rin auf die Kor­rekt­heit des Tref­fers hin, so dass sie ihre Ent­schei­dung revi­die­ren konn­te. Am Ende unter­la­gen die Bau­nacher Kicker knapp mit 3:4.

„Ich war genau auf Ball­hö­he und habe sofort gese­hen, dass bei dem Tref­fer alles kor­rekt war. Ich muss­te auch nicht lan­ge über­le­gen, wie ich mich ver­hal­ten soll. Für mich ist es selbst­ver­ständ­lich, dass man zugibt, wenn etwas nicht gepasst hat. Egal ob das ein mit der Hand erziel­ter Tref­fer ist oder eben ein kor­rek­tes Tor, das wegen Abseits zurück­ge­pfif­fen wird. Natür­lich haben wir die Situa­ti­on im Nach­gang auch mit den Jungs bespro­chen und ihnen erklärt, war­um Fair­play immer wich­ti­ger ist als drei Punk­te auf dem Kon­to. Und es war kei­ner dabei, der das nicht ver­stan­den hät­te oder mei­ne Ent­schei­dung auf dem Platz kri­ti­siert hät­te“, sagt Ste­fan Meißel.


„Wah­re Grö­ße bewiesen“

„Wer auf dem Platz steht, will am Ende auch gewin­nen. Aber bei allem gesun­den sport­li­chen Ehr­geiz soll­te man den respekt­vol­len Umgang mit Mit­spie­lern, Geg­nern, Schieds­rich­tern und Zuschau­ern dabei nie aus den Augen ver­lie­ren. Schließ­lich ist es genau der fai­re Umgang mit­ein­an­der, der den Fuß­ball aus­zeich­net und so ein­zig­ar­tig macht. Ste­fan Mei­ßel hat mit sei­ner Ent­schei­dung wah­re Grö­ße bewie­sen und ein wich­ti­ges Zei­chen dafür gesetzt, dass der Fair­play-Gedan­ke immer an ers­ter Stel­le steht und nie­mals dem eige­nen Vor­teil geop­fert wer­den soll­te. Ich hof­fe, dass sich vie­le Trai­ne­rin­nen und Trai­ner Ste­fan Mei­ßel zum Vor­bild neh­men und in ver­gleich­ba­ren Situa­tio­nen ähn­lich ent­schlos­sen han­deln”, erklärt der Vize­prä­si­dent und Fair­play-Beauf­trag­te des BFV, Jür­gen Pfau, der Mei­ßel im Rah­men der DFB-Pokal-Erst­run­den­par­tie zwi­schen der SpVgg Bay­reuth und Armi­nia Bie­le­feld (3:6) einen Gut­schein für zwei Län­der­spiel-Tickets sowie die „Fair ist mehr“-Urkunde überreichte.


BFV schreibt Fair­play groß

Der BFV kürt jeden Monat einen „Fair ist mehr“-Monatssieger, der für sein vor­bild­li­ches Ver­hal­ten auf oder neben dem Platz ein Prä­sent erhält. Nach Sai­son­ende wählt der Ver­band aus den monat­li­chen Gewin­nern dann den baye­ri­schen Lan­des­sie­ger. Trotz der lan­gen Unter­bre­chun­gen hat der BFV in der Coro­na-Sai­son 2019/​/​21 56 Per­so­nen für ihr vor­bild­li­ches Ver­hal­ten aus­ge­zeich­net. Fai­re Ges­ten kön­nen jeder­zeit unter fairplay@bfv.de gemel­det werden.

“Kurz­wei­li­ger Aus­tausch in ange­neh­mer Atmosphäre”

BFV-Prä­si­dent und DFB-Vize Dr. Rai­ner Koch zu Gast in Bamberg

Der Prä­si­dent des Baye­ri­schen Fuß­ball­ver­ban­des, Dr. Rai­ner Koch, war am Mitt­woch in Bam­berg zu Gast. Der ers­te Mann des Ver­ban­des traf sich unter ande­rem mit dem Vor­stands­vor­sit­zen­den Jörg Schmal­fuß und Frank Nit­sche von der Fuß­ball-Abtei­lungs­lei­tung des FC Ein­tracht Bam­berg zum Mittagessen.

Im Rah­men des Tref­fens erör­ter­te die Bam­ber­ger Dele­ga­ti­on, dar­un­ter auch Ver­tre­ter der DJK Don Bosco Bam­berg, mit Koch die aktu­el­le Situa­ti­on des Ama­teur­fuß­balls. Jörg Schmal­fuß: „Wir hat­ten einen wirk­lich sehr guten und kurz­wei­li­gen Aus­tausch in ange­neh­mer Atmo­sphä­re. Und letzt­end­lich auch das Gefühl, dass in Mün­chen wahr­ge­nom­men wird, was sich hier in Bam­berg und spe­zi­ell auch beim FCE tut. Für uns eine Moti­va­ti­on, die kom­men­den Auf­ga­ben mit Ent­schlos­sen­heit anzugehen.”

In der Tat gab es Lob von Rai­ner Koch für den FCE, der bekannt­lich vor ein paar Jah­ren den Betrieb des Ver­bands-Nach­wuchs­leis­tungs­zen­trums wegen wirt­schaft­li­cher, aber auch infra­struk­tu­rel­ler Pro­ble­me abge­ben muss­te: „Das scheint aber aktu­ell auf einem guten, boden­stän­di­gen und trotz­dem auf den Nach­wuchs fokus­sier­ten Weg zu sein”, so der Ver­bands­chef gegen­über Schmal­fuß und Nit­sche. Denn die dama­li­ge Ent­schei­dung bedeu­te­te für den FC Ein­tracht Bam­berg nicht, sei­nen bis­her seit vie­len Jah­ren äußerst erfolg­rei­chen und kon­ti­nu­ier­li­chen Weg im leis­tungs­ori­en­tier­ten Jugend­fuß­ball auf­zu­ge­ben. Im Gegen­teil: Mit dem Dom­rei­ter-Leis­tungs­zen­trum steht der FCE seit ein paar Jah­ren und auch zukünf­tig für leis­tungs­ori­en­tier­te Nach­wuchs­ar­beit im Bereich Jugend­fuß­ball. Aktu­ell ste­hen im 23 Spie­ler umfas­sen­den Bay­ern­li­gaka­der 18 Akteu­re, die bereits in der Jugend für den Ver­ein auf­ge­lau­fen und beim FCE aus­ge­bil­det wor­den sind.

64 Mann­schaf­ten, ein Ziel 

Toto-Pokal-Wett­be­werb: 1. Haupt­run­de ausgelost

Der Baye­ri­sche Fuß­ball-Ver­band (BFV) und Part­ner LOTTO Bay­ern haben in der Spiel­bank in Bad Wies­see die 1. Haupt­run­de im baye­ri­schen Toto-Pokal-Wett­be­werb 2021/​/​22 aus­ge­lost. Dabei durf­ten sich die Kreis­po­kal-Sie­ger ihren Wunsch­geg­ner aus­su­chen. Das gro­ße Los zog der Kreis­li­gist SV Bir­ken­feld: Der Kreis­sie­ger aus dem Fuß­ball­kreis Würz­burg emp­fängt in der 1. BFV-Haupt­run­de den TSV 1860 Mün­chen aus der 3. Liga.

Der amtie­ren­de Titel­trä­ger und Dritt­li­gist Türk­gücü Mün­chen gas­tiert beim FSV Pfaf­fen­ho­fen (Kreis­sie­ger Donau/​Isar), Zweit­li­ga-Abstei­ger Würz­bur­ger Kickers reist zum SV Guten­stet­ten-Steinach­grund (Kreis­sie­ger Nürnberg/​Frankenhöhe). Zu einem attrak­ti­ven Lokal­der­by kommt es in Mem­min­gen. Dort bit­tet die DJK SV Ost Mem­min­gen (Kreis­sie­ger All­gäu) den Stadt­ri­va­len FC Mem­min­gen zum Pokal­fight. Gespielt wird die ers­te Run­de im baye­ri­schen Pokal-Wett­be­werb am 10. und 11. August 2021.


Par­tien der ver­meint­li­chen Under­dogs gegen die baye­ri­schen Top-Teams bie­ten immer einen gro­ßen Reiz


„Dass sich die Kreis­sie­ger ihren Wunsch­geg­ner aus­su­chen dür­fen, hat sich über vie­le Jah­re hin­weg bewährt. So bekom­men auch die ver­meint­lich klei­nen Mann­schaf­ten die Chan­ce, in einem Pflicht­spiel gegen ein baye­ri­sches Spit­zen­team aus der Regio­nal­li­ga oder 3. Liga anzu­tre­ten. Ich freue mich auf attrak­ti­ve Paa­run­gen, span­nen­de Der­bys und tol­le Pokal­a­ben­de. Viel­leicht gelingt dem einen oder ande­rem Kreis­sie­ger ja die gro­ße Über­ra­schung“, sag­te Ver­bands-Spiel­lei­ter Josef Janker.

Zufrie­den zeig­te sich auch „Los­fee“ Josef Mül­ler, Vize­prä­si­dent bei LOTTO Bay­ern: „Als lang­jäh­ri­ger Part­ner des Baye­ri­schen Fuß­ball-Ver­ban­des freu­en wir uns natür­lich, dass nun end­lich wie­der der Ball im baye­ri­schen Ama­teur­fuß­ball rollt. Die Par­tien der ver­meint­li­chen Under­dogs gegen die baye­ri­schen Top-Teams bie­ten immer einen gro­ßen Reiz. Ich hof­fe nun, dass sich mög­lichst vie­le Men­schen die Par­tien live vor Ort anschau­en können.“


2.960 Euro für die BFV-Sozi­al­stif­tung – LOTTO Bay­ern ver­län­gert Tor-Aktion

Und noch eine Über­ra­schung prä­sen­tier­te Mül­ler dem Ver­band. Im Rah­men der Aus­lo­sung über­gab er einen Scheck über 2.960 Euro an BFV-Vize­prä­si­dent Rein­hold Bai­er. Das Geld stammt aus der Wer­be­ak­ti­on des BFV-Part­ners für die BFV-Sozi­al­stif­tung. Wie bereits in der Spiel­zeit zuvor hat­te LOTTO Bay­ern in der Pokal­sai­son 2020/​/​21 erneut für jeden erziel­ten Tref­fer zehn Euro für die BFV-Sozi­al­stif­tung aus­ge­lobt. Josef Mül­ler sag­te außer­dem zu, die Akti­on auch in der Sai­son 2021/​/​22 fortzuführen.

„Vie­len Dank an LOTTO Bay­ern für die­se groß­ar­ti­ge Akti­on. Die Sum­me kommt voll­um­fäng­lich der BFV-Sozi­al­stif­tung zugu­te, die mit dem Geld in Not gera­te­ne Mit­glie­der der baye­ri­schen Fuß­ball­fa­mi­lie schnell und unbü­ro­kra­tisch unter­stützt. Dass LOTTO Bay­ern die Akti­on nun im vier­ten Jahr fort­führt, betont die star­ke Part­ner­schaft und zeigt, dass Fuß­ball mehr ist als die 90 Minu­ten auf dem Platz. Ich hof­fe nun natür­lich auf mög­lichst vie­le Tore“, sag­te BFV-Vize­prä­si­dent Rein­hold Bai­er, der zudem Mit­glied im Vor­stand der BFV-Sozi­al­stif­tung ist.

Der Toto-Pokal-Wett­be­werb wird bereits seit 1998 in Bay­ern aus­ge­spielt. Dabei geht es nicht nur um Pres­ti­ge und einen gro­ßen Pokal, son­dern auch um einen Start­platz in der lukra­ti­ven 1. Haupt­run­de des DFB-Pokal-Wett­be­werbs – inklu­si­ve der garan­tier­ten Prä­mi­en in Höhe von rund 130.000 Euro aus den Ver­mark­tungs­er­lö­sen. In die­sem Jahr hat­te sich Dritt­li­gist Türk­gücü Mün­chen im End­spiel gegen Regio­nal­li­gist FV Iller­tis­sen mit 8:7 nach Elf­me­ter­schie­ßen durch­ge­setzt und sich erst­mals den Titel im baye­ri­schen Toto-Pokal-Wett­be­werb gesi­chert. Namens­ge­ber des baye­ri­schen Ver­bands­po­kals ist der lang­jäh­ri­ge BFV-Part­ner LOTTO Bayern.


Alle Spie­le der 1. Haupt­run­de des Toto-Pokal-Wettbewerbs

SV Bir­ken­feld – TSV 1860 München

FC Wen­del­stein – SpVgg Unterhaching

SV Guten­stet­ten-Steinach­grund – FC Würz­bur­ger Kickers

1. FC Mit­witz – SV Friesen

FSV Pfaf­fen­ho­fen – Türk­gücü München

DJK Wald­ram – SV Heimstetten

SV 08 Auer­bach – SpVgg Bayreuth

Kis­sin­ger SC – TSV Rain/​Lech

FC Ein­tracht Lands­hut – TSV Buchbach

TSV Ober­pfram­mern – FC Wacker Burghausen

ASV Wun­sie­del – SV Mitterteich

FC Tie­fen­bach DJK – 1. FC Schwein­furt 05

DJK SV Ost Mem­min­gen – FC Memmingen

SV Schwarz­ho­fen – SV Schalding-Heining

SV Bruck­mühl – TSV 1860 Rosenheim

TuS Prien – SV Kirchanschöring

FC Fran­ko­nia Thul­ba – TSV Aubstadt

SV Wör­nitz­stein-Berg – FC Gundelfingen

SV Ger­ma­nia Det­tin­gen – SV Ale­man­nia Haibach

BSC Saas-Bay­reuth – SV Vik­to­ria Aschaffenburg

SC Adels­dorf – SC Eltersdorf

TSV Gochs­heim – TSV Großbardorf

Sie­ger Kreis Regens­burg – SC Ettmannsdorf

TSV 1874 Kot­tern – VfB Eichstätt

FC Dei­sen­ho­fen – FC Pipinsried

VfR Gar­ching – FV Illertissen

FC Isma­ning – Türks­por Augsburg

TSV Schwab­mün­chen – TSV 1882 Landsberg

1. SC Feucht – SpVgg Ansbach

TSV Buch – Würz­bur­ger FV

DJK Ammer­thal – DJK Vilzing

SC 04 Schwa­bach – ASV Neumarkt

Drit­ter Sieg im drit­ten Spiel

FC Ein­tracht siegt beim SV Seli­gen­por­ten mit 5:0

In der Fuß­ball-Bay­ern­li­ga hat der FC Ein­tracht Bam­berg auch das drit­te Spiel gewon­nen. Am Sams­tag­nach­mit­tag gewann der FCE mit 5:0 (1:0) beim SV Seli­gen­por­ten. Mit neun Punk­ten aus drei Spie­len ist der FC Ein­tracht – neben der DJK Vil­z­ing – als ein­zi­ge Mann­schaft der Liga noch ohne Punkt­ver­lust und führt die Tabel­le an.

In den ers­ten 20 Minu­ten lie­fer­ten sich bei­de Mann­schaf­ten ein Duell auf Augen­hö­he. Dann jedoch über­nahm der FC Ein­tracht Bam­berg die Kon­trol­le über das Spiel. Und krön­te das dann auch mit der Füh­rung: ein Pass auf Tran­zis­ka, der Stür­mer lief über rechts auf das Tor der Gast­ge­ber zu und been­de­te den Angriff mit der Bam­ber­ger 1:0 Füh­rung. Auch nach dem Tref­fer hat­te Bam­berg das Duell gut im Griff, die Dom­rei­ter besa­ßen auch mehr Tor­chan­cen. So hat­ten die Fran­ken unter ande­rem Pech, dass ein Kopf­ball nur an der Quer­lat­te lan­de­te. Mit einem knap­pen und ver­dien­ten Vor­sprung für den FCE ging es in die Pause.

„Wir haben dem Spiel unse­ren Stem­pel aufgedrückt”

Auch nach dem Sei­ten­wech­sel hat­te der FC Ein­tracht das Spiel voll­stän­dig unter Kon­trol­le. Die Mann­schaft von Trai­ner Kol­beck gestat­te­te den Haus­her­ren, die nicht auf alle Spie­ler zurück­grei­fen konn­ten, so gut wie kei­ne kla­ren Tor­chan­cen. Dazu erspiel­ten sich die Bam­ber­ger gute Tor­mög­lich­kei­ten, die auch genutzt wur­den. Und nicht nur das. Alle vier Tref­fer in der zwei­ten Halb­zeit wur­den nach guten Kom­bi­na­tio­nen her­aus­ge­spielt. Der Sieg hät­te am Ende sogar noch ein oder zwei Tore höher aus­fal­len kön­nen. Trai­ner Juli­an Kol­beck: „Auch die­ses Spiel haben wir sehr fokus­siert und enga­giert ange­gan­gen. Wir haben dem Spiel unse­ren Stem­pel auf­ge­drückt und sind ein gutes Tem­po gegan­gen. Dafür haben wir uns dann auch mit einem kla­ren Sieg belohnt. Bes­ser kann ein Liga­start mit drei Sie­gen aus drei Spie­len und einer eng­li­schen Woche nicht lau­fen. Daher bin ich sehr zufrie­den, was die Jungs abge­lie­fert haben. Jetzt heißt es erst­mal ein, zwei Tage run­ter­kom­men, und dann mit vol­lem Fokus auf das nächs­te Spiel vorzubereiten.”

Der FCE spiel­te mit: Dell­er­mann – Ljev­sic, Popp (ab 79. Reck), Koll­mer, Linz (ab 59. Elsha­ni), Kau­be, Kett­ler (ab 82. Hof­mann), Reisch­mann (ab 71. Val­dez), Tran­zis­ka, Hel­mer (ab 59. Schmitt)

Die Tore: 0:1 Tran­zis­ka (24.), 0:2 Hel­mer (52.), 0:3 Hel­mer (56.), 0:4 Tran­zis­ka (81.), 0:5 Schmitt­sch­mitt (85.).

Wei­ter geht es für den FC Ein­tracht Bam­berg am 7. August beim TSV Abts­wind, am 14. August ist der Würz­bur­ger FV zu Gast in der Domstadt.

Die Dom­rei­ter im Torrausch

FC Ein­tracht Bam­berg schlägt SpVgg Bay­ern Hof 7:1

Am zwei­ten Spiel­tag der Fuß­ball Bay­ern­li­ga sorg­te der FC Ein­tracht Bam­berg am Diens­tag­abend für ein Tor­fes­ti­val. Die Mann­schaft von Trai­ner Juli­an Kol­beck besieg­te zu Hau­se im Ober­fran­ken­der­by die SVgg Bay­ern Hof mit 7:1 (6:0). Damit fei­er­te der FCE nach dem Sieg beim FC Sand den zwei­ten Erfolg im zwei­ten Spiel.

Das Ober­fran­ken­der­by begann genau nach dem Geschmack der Gast­ge­ber. Zwei schnel­le Foul­elf­me­ter, die Schmitt­sch­mitt sou­ve­rän ver­wan­del­te, sorg­ten für eine schnel­le 2:0‑Führung nach nicht ein­mal einer Vier­tel­stun­de. Druck mach­ten die Gast­ge­ber in die­ser Pha­se, und auch nach den zwei schnel­len Tref­fern wur­de der Gast aus Hof kräf­tig bespielt. Ja, die Saal­e­städ­ter kamen über­haupt nicht in das Spiel rich­tig hin­ein. Die Fol­ge waren wei­te­re Tref­fer für die Dom­rei­ter, die zudem auch noch schön her­aus­ge­spielt waren. Dabei zeig­te sich Hel­mer als Mann mit dem Tor­rie­cher, der drei Tref­fer setz­te. Den Hat­trick, den man ver­mu­ten mag, gab es für den Neu­zu­gang jedoch nicht. Tran­zis­ka mach­te auf Spiel­ver­der­ber, der blut­jun­ge Stür­mer trug sich zwi­schen­zeit­lich eben­falls in die Tor­schüt­zen­lis­te ein. Wie dem auch sei, die Zuschau­er waren sehr ange­tan vom Spiel der Don­rei­ter und trau­ten ihren Augen kaum, aber es war schon so: Der FCE zeig­te star­ken Fuß­ball, dem Hof in der ers­ten Halb­zeit nichts ent­ge­gen­zu­set­zen hat­te. Und so war das Spiel zur Pau­se beim Stand von 6:0 für die Dom­rei­ter ent­schie­den. Nach dem Sei­ten­wech­sel kamen die Saal­e­städ­ter dann bes­ser in das Spiel, obwohl Bam­berg die Par­tie nach wie vor im Griff hat­te. Die Gäs­te erspiel­ten sich auch die eine oder ande­re Chan­ce. Aller­dings muss­ten sie lan­ge war­ten, bis der Ball im Netz der Haus­her­ren lan­de­te. Erst kurz vor Schluss traf Schmitt, nach­dem der Bam­ber­ger Schmitt kurz zuvor für den sieb­ten FCE Tor­ju­bel gesorgt hatte.

„Umge­setzt, was wir uns vorgenommen”

Das sagt Trai­ner Juli­an Kol­beck: „Es war ein hoch­ver­dien­ter Sieg, mit dem ich so nicht gerech­net habe. Nach so einer ers­ten Halb­zeit kann man nicht viel sagen, außer, dass wir rich­tig gut waren. Die Jungs haben das umge­setzt, was wir uns vor­ge­nom­men haben, näm­lich ein schnel­les Tor zu erzie­len. Mit sechs Tref­fern in der ers­ten Halb­zeit habe ich natür­lich nicht gerech­net, aber so etwas ist nicht ver­kehrt. Am Sams­tag geht es wei­ter, da liegt der Fokus auf den Geg­ner Seli­gen­por­ten. Das wird auch wie­der ein schwe­res Spiel, wo wir von Anfang an da sein und Voll­gas geben müs­sen. Ziel ist es natür­lich, auch aus Seli­gen­por­ten etwas mitzunehmen.“

Der FCE spiel­te mit: Dell­er­mann – Hack (ab 72. Elsha­ni), Ljev­sic (ab 65. Hof­mann), Popp, Linz, Kau­be, Kett­ler, Reisch­mann, Schmitt­sch­mitt, Tran­zis­ka (ab 46. Reck), Hel­mer (ab 63. Schmitt)

Die Tore: 1:0 Schmitt­sch­mitt (9., FE), 2:0 Schmitt­sch­mitt (16.), 3:0 Hel­mer (31.), 4:0 Tran­zis­ka (35.), 5:0 Hel­mer (40.), 6:0 Hel­mer (43.), 7:0 Schmitt (87.), 7:1 Schmitt (89)

Zuschau­er: 495

Wei­ter geht es für den FC Ein­tracht Bam­berg mit dem Spiel beim SV Seli­gen­por­ten am kom­men­den Sams­tag, 31. Juli.

FCE gewinnt 2:0 beim FC Sand

Dom­rei­ter star­ten mit Sieg in neue Saison

Gelun­ge­nes Bay­ern­li­ga­de­büt für den neu­en FCE-Trai­ner Juli­an Kol­beck. Beim FC Sand sieg­ten die Fuß­bal­ler des FC Ein­tracht Bam­berg ges­tern Nach­mit­tag mit 2:0 (0:0).

Bam­bergs neu­er Trai­ner setz­te bei sei­nem Punkt­spiel­de­büt eine Mann­schaft ein, die im Durch­schnitt 23,1 Jah­re alt war. Ein Schnitt, den es in etwa in allen Spie­len der Sai­son geben wird. Die­se jun­ge Mann­schaft begann stark, sie kon­trol­lier­te die Anfangs­pha­se und hat­te durch Linz die ers­te Mög­lich­keit (3.). Nach einer Vier­tel­stun­de kamen die Haus­her­ren bes­ser in das Spiel. Sie hat­ten dann auch die ers­te gute Mög­lich­keit, Fischer setz­te einen Schlen­zer an den Innen­pfos­ten. Den Abpral­ler konn­ten die Bam­ber­ger dann gera­de noch klä­ren. Mit einem tor­lo­sen Remis ging es dann in die Pau­se. Nach dem Sei­ten­wech­sel sahen die Zuschau­er dann ein völ­lig ande­res Spiel: Bam­berg kon­trol­lier­te Ball und Geg­ner, von den Gast­ge­bern war nichts mehr zu sehen. Sicher­lich kamen den Gäs­ten die zwei schnel­len Tore zur Hil­fe: Nach einem Frei­stoß von Schmitt­sch­mitt köpf­te Popp zur Füh­rung ein (55.), und eine Zei­ger­um­dre­hung spä­ter leg­te Tran­zis­ka nach und stell­te auf 2:0. Der blut­jun­ge Stür­mer umspiel­te den Tor­hü­ter der San­der und schob den Ball in das lee­re Tor (56.). Der Trai­ner des FCE konn­te fort­an rela­tiv ent­spannt sein Bay­ern­li­ga­de­büt an der Sei­ten­li­nie bege­hen. In der Zeit bis zum Schluss­pfiff erspiel­ten sich die Dom­rei­ter durch Schmitt­sch­mitt, Hel­mer, Tran­zis­ka und Elsha­ni noch wei­te­re gute Mög­lich­kei­ten. Es blieb jedoch beim 2:0 für die Ober­fran­ken. Der FCE hat am Ende sicher­lich ver­dient als Sie­ger das See­sta­di­on ver­las­sen. Er hat es jedoch ver­säumt, höher zu gewinnen. 

Das sagt Trai­ner Juli­an Kol­beck: „Es war das erwar­tet schwe­re und umkämpf­te Spiel gegen einen Geg­ner, der vor allem in der ers­ten Halb­zeit rich­tig hart und gut ver­tei­digt hat. Wir wie­der­um hat­ten wenig Tem­po in unse­ren Abläu­fen mit Ball. Und wir hat­ten Glück in der ers­ten Halb­zeit, denn Sand hat­te eine Rie­sen­mög­lich­keit, unser Tor­hü­ter Fabi Dell­er­mann hat rich­tig gut gehal­ten. In der Halb­zeit hat­ten wir ein biss­chen etwas ange­passt und sind dann mit einer rich­tig guten Dyna­mik in die zwei­te Halb­zeit gegan­gen. Wir haben dann schnell das 1:0 gemacht und nach dem Tor ist der Kno­ten geplatzt. Das 2:0 haben wir dann drauf­ge­setzt und hät­ten dann noch das drit­te oder vier­te Tor machen kön­nen, ja viel­leicht sogar müs­sen. Aber im Gro­ßen und Gan­zen bin ich mit dem 2:0 zufrie­den und unter dem Strich, den­ke ich, ist der Sieg auch verdient.”

Der FCE spiel­te mit: Dell­er­mann – Hack (ab 69. Schmitt), Ljev­sic, Popp, Koll­mer (ab 57. Hel­mer), Linz, Kau­be (ab 76. Hof­mann), Kett­ler, Reisch­mann, Schmitt­sch­mitt (ab 76. Val­dez), Tran­zis­ka (ab 81. Elshani).

Die Tore: 0:1 Popp (55.), 0:2 Tran­zis­ka (56.)


Die nächs­ten Spiele

Wei­ter geht es für den FC Ein­tracht Bam­berg am kom­men­den Diens­tag, 27. Juli. Am zwei­ten Spiel­tag erwar­ten die Dom­städ­ter in ihrem ers­ten Heim­spiel die SpVgg Bay­ern Hof. Anstoß ist um 19:00 Uhr. Die Par­tie war für den 28. Juli vor­ge­se­hen, wur­de ver­gan­ge­ne Woche jedoch um einen Tag vor­ver­legt. Der Monat endet für die Bam­ber­ger mit dem Spiel beim SV Seli­gen­por­ten am 31. Juli.

Zu guter Letzt: Der FCE macht für das Spiel am Diens­tag gegen die SpVgg Bay­ern Hof auf die begrenz­te Zuschau­er­zahl auf­merk­sam und emp­fiehlt, Tickets im Vor­ver­kauf unter ande­rem an fol­gen­den Stel­len zu erwer­ben: bvd Kar­ten­ser­vice Bam­berg (Lan­ge Stra­ße 3941), Kar­ten­ki­osk Bam­berg an der Bro­se Are­na (Forch­hei­mer Stra­ße), Medi­en­grup­pe Ober­fran­ken Bam­berg (Guten­berg­stra­ße 1), Lot­to Hüm­mer Hall­stadt (Emil-Kem­mer-Stra­ße 19), Rei­se­bü­ro Ebern (Rit­ter-von-Schmitt-Stra­ße 8), Annett´s Rei­se­bü­ro Hirschaid (Kirch­platz 5) oder online im Ticket­shop des FCE. Ob die Tages­kas­se am Spiel­tag öff­net oder geschlos­sen bleibt, rich­tet sich nach der Zahl der im Vor­ver­kauf abge­setz­ten Kar­ten und den dann noch zur Ver­fü­gung ste­hen­den Tickets. Die Ent­schei­dung, ob geöff­net wird oder nicht, kann durch­aus erst am spä­ten Diens­tag­nach­mit­tag fallen.

Frie­sen wird zum Angstgegner 

FC Ein­tracht Bam­berg ver­liert im Pokal mit 1:2

Ers­tes Pflicht­spiel der Sai­son für den FC Ein­tracht Bam­berg, ers­te Nie­der­la­ge: Mit 1:2 unter­la­gen die „Dom­rei­ter“ im Qua­li­fi­ka­ti­ons­spiel zum Toto Pokal des Baye­ri­schen Fuß­ball-Ver­ban­des am gest­ri­gen Frei­tag­abend beim Lan­des­li­gis­ten SV Frie­sen. Der Toto-Pokal 2021/​/​2022 wird damit ohne die Dom­rei­ter ausgetragen.

Der Spiel­ver­lauf: Die Bam­ber­ger kamen gut in das Spiel, beherrsch­ten den Geg­ner und hat­ten auch in den ers­ten Minu­ten ers­te „Halb­chan­cen“ durch Jakob Tran­zis­ka. Tief stan­den dage­gen die Haus­her­ren und lau­er­ten auf Kon­ter, mit denen sie die Hin­ter­mann­schaft des Bay­ern­li­gis­ten ein ums ande­re Mal in Bedräng­nis brach­ten. Nach die­sem Mus­ter fiel dann auch das 1:0 durch Ex-FCE­ler Niko­lai Alt­was­ser. Einen lan­gen Ball auf den flin­ken Außen­stür­mer schien Luca Ljevsìc kon­trol­lie­ren zu kön­nen, doch Alt­was­ser schnapp­te sich cle­ver den Ball und schob ihn am aus dem Tor her­aus­stür­zen­den Goa­lie Fabi­an Dell­er­mann vor­bei in die Maschen. Der FCE hat­te wei­ter deut­lich mehr Ball­be­sitz und dräng­te auf den Aus­gleich. Der fiel nur weni­ge Minu­ten spä­ter, als Lukas Schmitt­sch­mitt nach einer Flan­ke von der Außen­bahn zur Stel­le war und aus 8m Ent­fer­nung den Ball ein­köpf­te. So ging die Par­tie ohne wei­te­re nen­nens­wer­te Höhe­punk­te in die Halb­zeit­pau­se. Die war gera­de eben 30 Sekun­den vor­über, da „klin­gel­te“ es erneut im Kas­ten der Bam­ber­ger. Der erst ein­ge­wech­sel­te David Dau­mann erziel­te frei­ste­hend aus kur­zer Distanz den Füh­rungs­tref­fer für sei­ne Far­ben. Noch blie­ben den „Dom­rei­tern“ 45 Minu­ten, um die­sen Vor­sprung aus­zu­glei­chen. Allein – es soll­te nicht mehr gelin­gen. Die Haus­her­ren über­lie­ßen dem klas­sen­hö­he­ren Gast Ball und Raum und stan­den tief posi­tio­niert in der eige­nen Hälf­te. Gegen die­se For­ma­ti­on fand der FC Ein­tracht kein Mit­tel und konn­te sich kaum Chan­cen erspielen.

Das sagt Trai­ner Juli­an Kol­beck: „Wie erwar­tet sind wir auf einen kämp­fe­ri­schen Geg­ner getrof­fen, der alles rein­ge­hau­en hat. Sie haben uns den Ball über­las­sen und Nadel­sti­che gesetzt, was lei­der auch zwei­mal erfolg­reich war. Wir konn­ten die­ses Boll­werk nicht über­win­den, wir müs­sen an unse­rer Effi­zi­enz in der Box arbeiten.“

Wei­ter geht es für den FC Ein­tracht Bam­berg am Sams­tag, 24. Juli, um 16.00 Uhr – dann star­ten die Dom­rei­ter mit dem Spiel beim FC Sand in die neue Sai­son der Bay­ern­li­ga Nord. Im Juli ste­hen dann noch die Begeg­nun­gen zu Hau­se gegen die SpVgg Bay­ern Hof am 28. Juli und das Aus­wärts­spiel beim SV Seli­gen­por­ten an.

Regio­nal­li­ga Bayern

Der Ball rollt! Far­ben­fro­he Eröff­nungs­fei­er in Aubstadt

Vor­hang auf für die nun­mehr neun­te Spiel­zeit in der Regio­nal­li­ga Bay­ern: Mit der Par­tie zwi­schen dem TSV Aub­stadt und Dritt­li­ga-Abstei­ger SpVgg Unter­ha­ching hat der Baye­ri­sche Fuß­ball-Ver­band (BFV) ges­tern den offi­zi­el­len Start­schuss zur Sai­son 2021/​/​22 gegeben.

Vor dem Anpfiff der Auf­takt­be­geg­nung erleb­ten die 1000 zuge­las­se­nen Zuschauer*innen in der aus­ver­kauf­ten NGN-Are­na eine far­ben­fro­he Eröff­nungs-Zere­mo­nie, bei der nach Stark­re­gen pünkt­lich zu Beginn die Son­ne durchs Wol­ken­di­ckicht blin­zel­te: Nachwuchsfußballer*innen aus dem Grab­feld prä­sen­tier­ten zusam­men mit den Ver­eins-Offi­zi­el­len die Tri­kots der 20 teil­neh­men­den Klubs, Ver­bands-Spiel­lei­ter Josef Jan­ker schob den Ball beim offi­zi­el­len Anstoß Aub­stadts Bür­ger­meis­ter Burk­hard Wachen­brön­ner zu, dann kre­denz­ten die Aub­städ­ter Musi­kan­ten die Bay­ern-Hym­ne – und schließ­lich pfiff Refe­ree Roman Potem­kin (Frie­sen) mit dem Match auch das ers­te Punkt­spiel die­ser Sai­son im Frei­staat an. „War­um der TSV Aub­stadt den Zuschlag für die­ses Eröff­nungs­spiel bekom­men hat, zeigt sich heu­te mit die­ser per­fek­ten Orga­ni­sa­ti­on“, sag­te BFV-Prä­si­dent Rai­ner Koch: „Das zeigt, was Zusam­men­halt und Anpa­cken bedeu­tet – und was es in einem Ver­ein wie dem TSV Aub­stadt bewegt.“

Zuvor hat­ten sich die Vertreter*innen aller 20 baye­ri­schen Regio­nal­li­ga-Klubs zum Aus­tausch getrof­fen – auch mit BFV-Vize-Prä­si­dent Jür­gen Pfau, der gleich­zei­tig Bezirks-Vor­sit­zen­der in Unter­fran­ken ist, sowie Ver­bands-Schieds­richt­er­ob­mann Wal­ter Moritz. „Wir alle freu­en uns auf die­se Sai­son, die ganz beson­ders attrak­tiv ist, wenn wir uns das Feld anse­hen“, sag­te Koch: „Wir dür­fen aber nicht ein­zig und allei­ne auf die Klubs schau­en, die die gro­ßen Dritt­li­ga-Plä­ne schmie­den und for­cie­ren. Wir sind vor neun Jah­ren mit der Regio­nal­li­ga Bay­ern mit dem Ziel gestar­tet, dass die­se Spiel­klas­se für die ambi­tio­nier­ten Ama­teur­klubs als ech­te Spit­zen­li­ga erreich­bar blei­ben muss. Die­se Mischung spie­geln die 20 Ver­ei­ne auch per­fekt wider.“


Dickes Dan­ke­schön für Aus­rich­ter TSV Aubstadt

„Unser Dank geht an den TSV Aub­stadt mit sei­nen vie­len Hel­fe­rin­nen und Hel­fern, die alle­samt dafür gesorgt haben, dass die Eröff­nung der neu­en Sai­son in die­sem tol­len Rah­men über die Büh­ne gegan­gen ist. Das war eine per­fek­te Orga­ni­sa­ti­on“, sag­te Ver­bands-Spiel­lei­ter Josef Jan­ker. Aub­stadts Vor­sit­zen­der Her­bert Köh­ler bezeich­ne­te die Auf­takt­ver­an­stal­tung „als wirk­lich gro­ße Büh­ne für uns in unse­rer 800-See­len-Gemein­de. Umso glück­li­cher sind wir, dass dies trotz Coro­na und einer gefühl­ten Ewig­keit ohne Fuß­ball jetzt wie­der mög­lich ist“. Der Turn- und Sport­ver­ein fei­ert in die­sem Jahr sei­nen 100. Geburtstag.


Flam­men­de Impf-Appelle

Bür­ger­meis­ter Bur­kard Wachen­brön­ner nann­te die Durch­füh­rung des Eröff­nungs­spiels für den TSV Aub­stadt und die Gemein­de „eine gro­ße Ehre – nicht zuletzt auch des­halb, weil es mit der SpVgg Unter­ha­ching gegen einen ehe­ma­li­gen Erst­li­gis­ten geht. Dass das alles so funk­tio­niert, liegt dar­an, dass hier ganz vie­le Men­schen mit anpa­cken“. Land­rat Tho­mas Haber­mann sprach indes von „einem für alle schwe­ren Jahr, das hin­ter uns liegt – und wenn wir auch im Herbst alle unbe­schwert leben und damit auch Fuß­ball spie­len wol­len, dann müs­sen wir jetzt all die­je­ni­gen, die noch nicht geimpft sind, davon über­zeu­gen, es auch unbe­dingt zu tun“. Auch BFV-Prä­si­dent Rai­ner Koch unter­strich die Wich­tig­keit des Imp­fens: „Wir Fußballer*innen müs­sen jetzt mög­lichst vie­le Men­schen dazu bewe­gen, sich imp­fen zu las­sen. Auch der Baye­ri­sche Fuß­ball-Ver­band mit sei­nen Ver­ei­nen wird die­se Impf­an­ge­bo­te umset­zen und befin­det sich in Gesprä­chen mit dem Gesundheitsministerium.“

Heu­ti­ge Aus­lo­sung der 1. Runde

DFB-Pokal: SpVgg Bay­reuth trifft auf Armi­nia Bie­le­feld, Türk­gücü Mün­chen emp­fängt Uni­on Berlin

Der Deut­sche Fuß­ball-Bund (DFB) hat im Rah­men der ARD-Sport­schau die ers­te Haupt­run­de im DFB-Pokal-Wett­be­werb 2021/​/​22 aus­ge­lost: Die SpVgg Bay­reuth, die sich als Gewin­ner des Liga­po­kals der Regio­nal­li­ga Bay­ern den Start­platz gesi­chert hat­te, bekommt es mit Erst­li­gist Armi­nia Bie­le­feld zu tun. Der baye­ri­sche Toto-Pokal-Sie­ger Türk­gücü Mün­chen trifft auf den 1. FC Uni­on Ber­lin. Die Paa­run­gen zog der ehe­ma­li­ge U21-Natio­nal­spie­ler und heu­ti­ge ARD-Fuß­ball­ex­per­te Tho­mas Broich.

Die SpVgg Bay­reuth um Chef­trai­ner Timo Rost qua­li­fi­zier­te sich mit dem Liga­po­kal-Gewinn erst­mals seit 15 Jah­ren (0:2 gegen Kickers Offen­bach in der Sai­son 2006/​/​2007) wie­der für den DFB-Pokal-Wett­be­werb. Mit einem 3:0‑Erfolg im Fina­le gegen den VfB Eich­stätt lös­ten die Ober­fran­ken das Ticket für den DFB-Pokal-Wett­be­werb 2021/​/​2022. Zwi­schen dem 6. und 9. August wird der Tra­di­ti­ons­klub nun Armi­nia Bie­le­feld im Hans-Wal­ter-Wild-Sta­di­on, das dann mit neu­em Flut­licht und Rasen­hei­zung aus­ge­stat­tet sein wird, empfangen.

„Wir kön­nen uns auf span­nungs­ge­la­de­ne Par­tien in der 1. Haupt­run­de freu­en. Das Duell der SpVgg Bay­reuth gegen Bun­des­li­gist Armi­nia Bie­le­feld wird die baye­ri­schen Ama­teur­fuß­ball-Fans begeis­tern und ist ein ech­tes High­light für den ober­frän­ki­schen Tra­di­ti­ons­klub! Wir hof­fen auf wei­te­re Locke­run­gen durch die Poli­tik, damit mög­lichst vie­le Fans die Duel­le mit baye­ri­scher Betei­li­gung auch live im Sta­di­on erle­ben kön­nen“, sagt der für den Spiel­be­trieb in Bay­ern zustän­di­ge BFV-Schatz­meis­ter Jür­gen Faltenbacher.

Dritt­li­gist und Toto-Pokal-Sie­ger Türk­gücü Mün­chen trifft im ers­ten DFB-Pokal-Spiel der Ver­eins­ge­schich­te auf den 1. Uni­on Ber­lin (1. Bun­des­li­ga). Rekord­po­kal­sie­ger FC Bay­ern Mün­chen muss die Rei­se zum Bre­mer SV (Bre­men Liga, Sie­ger des Bre­mer Lan­des­po­kals) antre­ten. Der zwei­te baye­ri­sche Bun­des­li­gist aus Augs­burg reist in der ers­ten Haupt­run­de des DFB-Pokals zum Greifs­wal­der FC (Ober­li­ga Nord). Bun­des­li­ga-Auf­stei­ger SpVgg Greu­ther Fürth bekam den SV Babels­berg 03 (Regio­nal­li­ga Nord­ost, Sie­ger Bran­den­burg-Pokal) zuge­lost. Der SSV Jahn Regens­burg trifft auf den FC Rot-Weiß Koblenz (Regio­nal­li­ga Süd­west, Sie­ger Rhein­land­po­kal), der 1. FC Nürn­berg muss gegen den SSV Ulm (Regio­nal­li­ga Süd­west, Sie­ger Würt­tem­berg-Pokal) antre­ten. Der FC Würz­bur­ger Kickers bekommt es mit Bun­des­li­gist SC Frei­burg zu tun, der FC Ingol­stadt 04 erwar­tet den FC Erz­ge­bir­ge Aue (2. Liga) und der TSV 1860 Mün­chen freut sich auf ein Duell gegen SV Darm­stadt 98 (2. Liga).

Die 36 Pro­fi­mann­schaf­ten der Bun­des­li­ga und 2. Bun­des­li­ga des abge­lau­fe­nen Spiel­jah­res sind immer für den DFB-Pokal-Wett­be­werb der fol­gen­den Sai­son gesetzt. Glei­ches gilt für den Meis­ter, den Zweit‑, Dritt- und Viert­plat­zier­ten der 3. Liga des vor­he­ri­gen Spieljahres.


Alle Par­tien mit baye­ri­scher Betei­li­gung im Über­blick:

SpVgg Bay­reuth (Sie­ger Liga­po­kal Regio­nal­li­ga Bay­ern) – Armi­nia Bie­le­feld (1. Bundesliga)

Türk­gücü Mün­chen (Toto-Pokal-Sie­ger) – 1. FC Uni­on Ber­lin (1. Bundesliga)

Bre­mer SV (Sie­ger des Bre­mer Lan­des­po­kals) – FC Bay­ern Mün­chen (1. Bundesliga)

Greifs­wal­der FC (Ober­li­ga Nord) – FC Augs­burg (1. Bundesliga)

SV Babels­berg 03 (Regio­nal­li­ga Nord­ost, Sie­ger im Bran­den­burg-Pokal) – SpVgg Greu­ther Fürth (1. Bundesliga)

FC Ingol­stadt 04 (2. Bun­des­li­ga) – FC Erz­ge­bir­ge Aue (2. Bundesliga)

SSV Ulm (Regio­nal­li­ga Süd­west, Sie­ger Würt­tem­berg-Pokal) – 1. FC Nürn­berg (2. Bundesliga)

FC Rot-Weiß Koblenz (Regio­nal­li­ga Süd­west, Sie­ger Rhein­land­po­kal) – SSV Jahn Regens­burg (2. Bundesliga)

FC Würz­bur­ger Kickers (3. Liga) – SC Frei­burg (1. Bundesliga)

TSV 1860 Mün­chen (3. Liga) – SV Darm­stadt 98 (2. Bundesliga)

1 6 7 8 9 10 11