Zweimal geführt, am Ende 3:3
FC Eintracht remis beim TSV Abtswind
Der FC Eintracht Bamberg bleibt in der Fußball-Bayernliga auch im vierten Spiel ungeschlagen. Allerdings mussten sich die Domreiter am Samstag beim TSV Abtswind mit einem Remis begnügen. Am Ende kehrte der FCE beim 3:3 (2:1) mit einem Punkt aus dem Kräuterort zurück.
Die Offensive hat auch in Abtswind wieder geklappt mit drei erzielten Toren. Allerdings ließen die Gäste, die in ihren ersten drei Begegnungen nur ein Gegentor kassiert hatten, diesmal drei Treffer zu. Und das von einem Gegner, der in seinen vorherigen vier Spielen nur einmal über ein Tor jubeln konnte. Stichwort jubeln: Hier gab es zuerst bei den Gastgebern etwas zu feiern, als sie in Führung gingen: Einen Richtung Pfosten kommenden Ball verwertete Hansel mit seinem ersten Bayernligator zur 1:0 Führung (26.). Aufatmen bei den Kräuterkickern, war dieses Tor das erste seit 364 Minuten. Das Gegentor schien der Dosenöffner für den FCE zu sein, denn jetzt fanden sie in ihr Spiel und kamen auch zu Chancen. Warten musste der mitgereiste Anhang bis zur 37. Minute, als Helmer den Ball an die Latte setzte und von dort die Lederkugel den Weg in das Gehäuse fand. Und damit nicht genug. Die Oberfranken legten nach, Tranziska drehte mit dem Tor zum 2:1 kurz vor der Pause das Spiel (43.) zugunsten des FC Eintracht.
„Es war das erwartet hart umkämpfte Spiel”
Nach dem Seitenwechsel enttäuschten die Bamberger keineswegs, mussten jedoch den Ausgleich hinnehmen – Hartlehnert stellte auf 2:2 (68.). Dass die Domreiter nicht aufstecken und sich von Gegentoren nicht von ihrer Linie abbringen lassen, hatten sie ja in der ersten Halbzeit gezeigt – und taten das auch im zweiten Durchgang. Reck sorgte mit seinem ersten Bayernligator für die erneute FCE-Führung – 3:2, dafür benötigte der ehemalige Schweinfurter gerade mal zwölf Minuten (74.). Die Freude über den erneuten Vorsprung hatte sich gerade erst eingestellt, da zappelte der Ball wieder im Netz, allerdings im Bamberger. Der zuvor eingewechselte Riedel glich aus zum 3:3 (75.). In der Schlussviertelstunde waren die Bamberger nach zwei Standardsituationen noch mal gefährlich, es blieb jedoch in einem unterhaltsamen Spiel beim Unentschieden. Das sagt Trainer Julian Kolbeck: „Es war das erwartet hart umkämpfte Spiel. Abtswind hat das gut gemacht. Das eigene Spiel mit Ball hat mir gut gefallen, wir hatten gute Ballbesitzaktionen und uns drei Tore hervorragend herausgespielt. Allerdings haben wir defensiv zu viel zugelassen und verlieren leider, trotz drei geschossener Tore auswärts, zwei Punkte.“
Aufstellung des FC Eintracht Bamberg
Dellermann – Ljevsic, Popp, Kollmer (ab 62. Reck), Linz, Kaube, Kettler, Reischmann, Schmittschmitt (ab 82. Hack), Tranziska (ab 71. Schmitt), Helmer.
Tore
1:0 Hansel (26.), 1:1 Helmer (37.), 1:2 Tranziska (43.), 2:2 Hartlehnert (68.), 2:3 Reck (74.), 3:3 Riedel (75.)
Zuschauer: 200
Die nächsten Spiele des FC Eintracht Bamberg
Nach zuletzt zwei Auswärtsspielen in Serie ist der FCE am kommenden Samstag, 14. August, wieder Gastgeber und erwartet den Würzburger FV. Am 18. August folgt die Partie beim ASV Cham, ehe am 21. August die SpVgg Ansbach in Bamberg zu Gast ist. Bereits am kommenden Dienstag, 10. August, absolviert der FCE im Fuchsparkstadion ein Testspiel gegen Al-Gharafa SC, einer Spitzenmannschaft aus Katar. Für dieses Spiel ist die zulässige Zuschauerzahl auf 200 begrenzt.
Fairplay wichtiger als drei Punkte auf dem Konto
Baunachs Trainer Stefan Meißel ist „Fair ist mehr“-Landessieger
Stefan Meißel wies als Trainer der D‑Junioren des 1. FC 1911 Baunach in der Partie gegen die DJK Don Bosco Bamberg II die Schiedsrichterin auf die Korrektheit eines Treffers des Gegners hin, den diese wegen vermeintlicher Abseitsstellung zunächst nicht gegeben hatte. Dafür wurde Meißel heute vom Bayerischer Fußball-Verband e.V. als „Fair ist mehr“-Landessieger ausgezeichnet.
Jugendtrainerinnen und ‑trainer haben im Amateurfußball eine ganz besondere Verantwortung. Ihre Aufgabe ist es, Kindern und Jugendlichen den Spaß am Fußball zu vermitteln und ihnen gleichzeitig das spielerische, technische und taktische Rüstzeug mit auf den Weg zu geben, von dem die Spielerinnen und Spieler profitieren. Soweit die sportliche Seite. Aber moderne, zeitgemäße Trainerinnen und Trainer sind auch als Vorbilder und Pädagogen gefragt, die Werte wie Toleranz, Solidarität, Integrationsfähigkeit, Teamgeist oder Fairplay nicht nur mit Worten vermitteln, sondern mit Taten vorleben und untermauern.
So wie der bayerische „Fair ist mehr“-Landessieger 2020//21 Stefan Meißel (Trainer der D‑Junioren des 1. FC 1911 Baunach) in der D‑Junioren-Kreisliga des Kreises Bamberg/Bayreuth/Kulmbach in der Partie gegen den späteren Staffelmeister DJK Don Bosco Bamberg II. Mit einem bereits sicheren Zwei-Tore-Vorsprung im Rücken erzielten die Gäste nach 20 Minuten das vorentscheidende 3:0 – durch einen regelkonformen Treffer, dem Schiedsrichterin Paula Gerhardt allerdings die Anerkennung wegen einer vermeintlichen Abseitsstellung zunächst verweigerte. Aus einer Fehlentscheidung einen sportlichen Vorteil ziehen? Das kam für Meißel nicht in Frage. Er wies die junge Schiedsrichterin auf die Korrektheit des Treffers hin, so dass sie ihre Entscheidung revidieren konnte. Am Ende unterlagen die Baunacher Kicker knapp mit 3:4.
„Ich war genau auf Ballhöhe und habe sofort gesehen, dass bei dem Treffer alles korrekt war. Ich musste auch nicht lange überlegen, wie ich mich verhalten soll. Für mich ist es selbstverständlich, dass man zugibt, wenn etwas nicht gepasst hat. Egal ob das ein mit der Hand erzielter Treffer ist oder eben ein korrektes Tor, das wegen Abseits zurückgepfiffen wird. Natürlich haben wir die Situation im Nachgang auch mit den Jungs besprochen und ihnen erklärt, warum Fairplay immer wichtiger ist als drei Punkte auf dem Konto. Und es war keiner dabei, der das nicht verstanden hätte oder meine Entscheidung auf dem Platz kritisiert hätte“, sagt Stefan Meißel.
„Wahre Größe bewiesen“
„Wer auf dem Platz steht, will am Ende auch gewinnen. Aber bei allem gesunden sportlichen Ehrgeiz sollte man den respektvollen Umgang mit Mitspielern, Gegnern, Schiedsrichtern und Zuschauern dabei nie aus den Augen verlieren. Schließlich ist es genau der faire Umgang miteinander, der den Fußball auszeichnet und so einzigartig macht. Stefan Meißel hat mit seiner Entscheidung wahre Größe bewiesen und ein wichtiges Zeichen dafür gesetzt, dass der Fairplay-Gedanke immer an erster Stelle steht und niemals dem eigenen Vorteil geopfert werden sollte. Ich hoffe, dass sich viele Trainerinnen und Trainer Stefan Meißel zum Vorbild nehmen und in vergleichbaren Situationen ähnlich entschlossen handeln”, erklärt der Vizepräsident und Fairplay-Beauftragte des BFV, Jürgen Pfau, der Meißel im Rahmen der DFB-Pokal-Erstrundenpartie zwischen der SpVgg Bayreuth und Arminia Bielefeld (3:6) einen Gutschein für zwei Länderspiel-Tickets sowie die „Fair ist mehr“-Urkunde überreichte.
BFV schreibt Fairplay groß
Der BFV kürt jeden Monat einen „Fair ist mehr“-Monatssieger, der für sein vorbildliches Verhalten auf oder neben dem Platz ein Präsent erhält. Nach Saisonende wählt der Verband aus den monatlichen Gewinnern dann den bayerischen Landessieger. Trotz der langen Unterbrechungen hat der BFV in der Corona-Saison 2019//21 56 Personen für ihr vorbildliches Verhalten ausgezeichnet. Faire Gesten können jederzeit unter fairplay@bfv.de gemeldet werden.
“Kurzweiliger Austausch in angenehmer Atmosphäre”
BFV-Präsident und DFB-Vize Dr. Rainer Koch zu Gast in Bamberg
Der Präsident des Bayerischen Fußballverbandes, Dr. Rainer Koch, war am Mittwoch in Bamberg zu Gast. Der erste Mann des Verbandes traf sich unter anderem mit dem Vorstandsvorsitzenden Jörg Schmalfuß und Frank Nitsche von der Fußball-Abteilungsleitung des FC Eintracht Bamberg zum Mittagessen.
Im Rahmen des Treffens erörterte die Bamberger Delegation, darunter auch Vertreter der DJK Don Bosco Bamberg, mit Koch die aktuelle Situation des Amateurfußballs. Jörg Schmalfuß: „Wir hatten einen wirklich sehr guten und kurzweiligen Austausch in angenehmer Atmosphäre. Und letztendlich auch das Gefühl, dass in München wahrgenommen wird, was sich hier in Bamberg und speziell auch beim FCE tut. Für uns eine Motivation, die kommenden Aufgaben mit Entschlossenheit anzugehen.”
In der Tat gab es Lob von Rainer Koch für den FCE, der bekanntlich vor ein paar Jahren den Betrieb des Verbands-Nachwuchsleistungszentrums wegen wirtschaftlicher, aber auch infrastruktureller Probleme abgeben musste: „Das scheint aber aktuell auf einem guten, bodenständigen und trotzdem auf den Nachwuchs fokussierten Weg zu sein”, so der Verbandschef gegenüber Schmalfuß und Nitsche. Denn die damalige Entscheidung bedeutete für den FC Eintracht Bamberg nicht, seinen bisher seit vielen Jahren äußerst erfolgreichen und kontinuierlichen Weg im leistungsorientierten Jugendfußball aufzugeben. Im Gegenteil: Mit dem Domreiter-Leistungszentrum steht der FCE seit ein paar Jahren und auch zukünftig für leistungsorientierte Nachwuchsarbeit im Bereich Jugendfußball. Aktuell stehen im 23 Spieler umfassenden Bayernligakader 18 Akteure, die bereits in der Jugend für den Verein aufgelaufen und beim FCE ausgebildet worden sind.
64 Mannschaften, ein Ziel
Toto-Pokal-Wettbewerb: 1. Hauptrunde ausgelost
Der Bayerische Fußball-Verband (BFV) und Partner LOTTO Bayern haben in der Spielbank in Bad Wiessee die 1. Hauptrunde im bayerischen Toto-Pokal-Wettbewerb 2021//22 ausgelost. Dabei durften sich die Kreispokal-Sieger ihren Wunschgegner aussuchen. Das große Los zog der Kreisligist SV Birkenfeld: Der Kreissieger aus dem Fußballkreis Würzburg empfängt in der 1. BFV-Hauptrunde den TSV 1860 München aus der 3. Liga.
Der amtierende Titelträger und Drittligist Türkgücü München gastiert beim FSV Pfaffenhofen (Kreissieger Donau/Isar), Zweitliga-Absteiger Würzburger Kickers reist zum SV Gutenstetten-Steinachgrund (Kreissieger Nürnberg/Frankenhöhe). Zu einem attraktiven Lokalderby kommt es in Memmingen. Dort bittet die DJK SV Ost Memmingen (Kreissieger Allgäu) den Stadtrivalen FC Memmingen zum Pokalfight. Gespielt wird die erste Runde im bayerischen Pokal-Wettbewerb am 10. und 11. August 2021.
Partien der vermeintlichen Underdogs gegen die bayerischen Top-Teams bieten immer einen großen Reiz
„Dass sich die Kreissieger ihren Wunschgegner aussuchen dürfen, hat sich über viele Jahre hinweg bewährt. So bekommen auch die vermeintlich kleinen Mannschaften die Chance, in einem Pflichtspiel gegen ein bayerisches Spitzenteam aus der Regionalliga oder 3. Liga anzutreten. Ich freue mich auf attraktive Paarungen, spannende Derbys und tolle Pokalabende. Vielleicht gelingt dem einen oder anderem Kreissieger ja die große Überraschung“, sagte Verbands-Spielleiter Josef Janker.
Zufrieden zeigte sich auch „Losfee“ Josef Müller, Vizepräsident bei LOTTO Bayern: „Als langjähriger Partner des Bayerischen Fußball-Verbandes freuen wir uns natürlich, dass nun endlich wieder der Ball im bayerischen Amateurfußball rollt. Die Partien der vermeintlichen Underdogs gegen die bayerischen Top-Teams bieten immer einen großen Reiz. Ich hoffe nun, dass sich möglichst viele Menschen die Partien live vor Ort anschauen können.“
2.960 Euro für die BFV-Sozialstiftung – LOTTO Bayern verlängert Tor-Aktion
Und noch eine Überraschung präsentierte Müller dem Verband. Im Rahmen der Auslosung übergab er einen Scheck über 2.960 Euro an BFV-Vizepräsident Reinhold Baier. Das Geld stammt aus der Werbeaktion des BFV-Partners für die BFV-Sozialstiftung. Wie bereits in der Spielzeit zuvor hatte LOTTO Bayern in der Pokalsaison 2020//21 erneut für jeden erzielten Treffer zehn Euro für die BFV-Sozialstiftung ausgelobt. Josef Müller sagte außerdem zu, die Aktion auch in der Saison 2021//22 fortzuführen.
„Vielen Dank an LOTTO Bayern für diese großartige Aktion. Die Summe kommt vollumfänglich der BFV-Sozialstiftung zugute, die mit dem Geld in Not geratene Mitglieder der bayerischen Fußballfamilie schnell und unbürokratisch unterstützt. Dass LOTTO Bayern die Aktion nun im vierten Jahr fortführt, betont die starke Partnerschaft und zeigt, dass Fußball mehr ist als die 90 Minuten auf dem Platz. Ich hoffe nun natürlich auf möglichst viele Tore“, sagte BFV-Vizepräsident Reinhold Baier, der zudem Mitglied im Vorstand der BFV-Sozialstiftung ist.
Der Toto-Pokal-Wettbewerb wird bereits seit 1998 in Bayern ausgespielt. Dabei geht es nicht nur um Prestige und einen großen Pokal, sondern auch um einen Startplatz in der lukrativen 1. Hauptrunde des DFB-Pokal-Wettbewerbs – inklusive der garantierten Prämien in Höhe von rund 130.000 Euro aus den Vermarktungserlösen. In diesem Jahr hatte sich Drittligist Türkgücü München im Endspiel gegen Regionalligist FV Illertissen mit 8:7 nach Elfmeterschießen durchgesetzt und sich erstmals den Titel im bayerischen Toto-Pokal-Wettbewerb gesichert. Namensgeber des bayerischen Verbandspokals ist der langjährige BFV-Partner LOTTO Bayern.
Alle Spiele der 1. Hauptrunde des Toto-Pokal-Wettbewerbs
SV Birkenfeld – TSV 1860 München
FC Wendelstein – SpVgg Unterhaching
SV Gutenstetten-Steinachgrund – FC Würzburger Kickers
1. FC Mitwitz – SV Friesen
FSV Pfaffenhofen – Türkgücü München
DJK Waldram – SV Heimstetten
SV 08 Auerbach – SpVgg Bayreuth
Kissinger SC – TSV Rain/Lech
FC Eintracht Landshut – TSV Buchbach
TSV Oberpframmern – FC Wacker Burghausen
ASV Wunsiedel – SV Mitterteich
FC Tiefenbach DJK – 1. FC Schweinfurt 05
DJK SV Ost Memmingen – FC Memmingen
SV Schwarzhofen – SV Schalding-Heining
SV Bruckmühl – TSV 1860 Rosenheim
TuS Prien – SV Kirchanschöring
FC Frankonia Thulba – TSV Aubstadt
SV Wörnitzstein-Berg – FC Gundelfingen
SV Germania Dettingen – SV Alemannia Haibach
BSC Saas-Bayreuth – SV Viktoria Aschaffenburg
SC Adelsdorf – SC Eltersdorf
TSV Gochsheim – TSV Großbardorf
Sieger Kreis Regensburg – SC Ettmannsdorf
TSV 1874 Kottern – VfB Eichstätt
FC Deisenhofen – FC Pipinsried
VfR Garching – FV Illertissen
FC Ismaning – Türkspor Augsburg
TSV Schwabmünchen – TSV 1882 Landsberg
1. SC Feucht – SpVgg Ansbach
TSV Buch – Würzburger FV
DJK Ammerthal – DJK Vilzing
SC 04 Schwabach – ASV Neumarkt
Dritter Sieg im dritten Spiel
FC Eintracht siegt beim SV Seligenporten mit 5:0
In der Fußball-Bayernliga hat der FC Eintracht Bamberg auch das dritte Spiel gewonnen. Am Samstagnachmittag gewann der FCE mit 5:0 (1:0) beim SV Seligenporten. Mit neun Punkten aus drei Spielen ist der FC Eintracht – neben der DJK Vilzing – als einzige Mannschaft der Liga noch ohne Punktverlust und führt die Tabelle an.
In den ersten 20 Minuten lieferten sich beide Mannschaften ein Duell auf Augenhöhe. Dann jedoch übernahm der FC Eintracht Bamberg die Kontrolle über das Spiel. Und krönte das dann auch mit der Führung: ein Pass auf Tranziska, der Stürmer lief über rechts auf das Tor der Gastgeber zu und beendete den Angriff mit der Bamberger 1:0 Führung. Auch nach dem Treffer hatte Bamberg das Duell gut im Griff, die Domreiter besaßen auch mehr Torchancen. So hatten die Franken unter anderem Pech, dass ein Kopfball nur an der Querlatte landete. Mit einem knappen und verdienten Vorsprung für den FCE ging es in die Pause.
„Wir haben dem Spiel unseren Stempel aufgedrückt”
Auch nach dem Seitenwechsel hatte der FC Eintracht das Spiel vollständig unter Kontrolle. Die Mannschaft von Trainer Kolbeck gestattete den Hausherren, die nicht auf alle Spieler zurückgreifen konnten, so gut wie keine klaren Torchancen. Dazu erspielten sich die Bamberger gute Tormöglichkeiten, die auch genutzt wurden. Und nicht nur das. Alle vier Treffer in der zweiten Halbzeit wurden nach guten Kombinationen herausgespielt. Der Sieg hätte am Ende sogar noch ein oder zwei Tore höher ausfallen können. Trainer Julian Kolbeck: „Auch dieses Spiel haben wir sehr fokussiert und engagiert angegangen. Wir haben dem Spiel unseren Stempel aufgedrückt und sind ein gutes Tempo gegangen. Dafür haben wir uns dann auch mit einem klaren Sieg belohnt. Besser kann ein Ligastart mit drei Siegen aus drei Spielen und einer englischen Woche nicht laufen. Daher bin ich sehr zufrieden, was die Jungs abgeliefert haben. Jetzt heißt es erstmal ein, zwei Tage runterkommen, und dann mit vollem Fokus auf das nächste Spiel vorzubereiten.”
Der FCE spielte mit: Dellermann – Ljevsic, Popp (ab 79. Reck), Kollmer, Linz (ab 59. Elshani), Kaube, Kettler (ab 82. Hofmann), Reischmann (ab 71. Valdez), Tranziska, Helmer (ab 59. Schmitt)
Die Tore: 0:1 Tranziska (24.), 0:2 Helmer (52.), 0:3 Helmer (56.), 0:4 Tranziska (81.), 0:5 Schmittschmitt (85.).
Weiter geht es für den FC Eintracht Bamberg am 7. August beim TSV Abtswind, am 14. August ist der Würzburger FV zu Gast in der Domstadt.
Die Domreiter im Torrausch
FC Eintracht Bamberg schlägt SpVgg Bayern Hof 7:1
Am zweiten Spieltag der Fußball Bayernliga sorgte der FC Eintracht Bamberg am Dienstagabend für ein Torfestival. Die Mannschaft von Trainer Julian Kolbeck besiegte zu Hause im Oberfrankenderby die SVgg Bayern Hof mit 7:1 (6:0). Damit feierte der FCE nach dem Sieg beim FC Sand den zweiten Erfolg im zweiten Spiel.
Das Oberfrankenderby begann genau nach dem Geschmack der Gastgeber. Zwei schnelle Foulelfmeter, die Schmittschmitt souverän verwandelte, sorgten für eine schnelle 2:0‑Führung nach nicht einmal einer Viertelstunde. Druck machten die Gastgeber in dieser Phase, und auch nach den zwei schnellen Treffern wurde der Gast aus Hof kräftig bespielt. Ja, die Saalestädter kamen überhaupt nicht in das Spiel richtig hinein. Die Folge waren weitere Treffer für die Domreiter, die zudem auch noch schön herausgespielt waren. Dabei zeigte sich Helmer als Mann mit dem Torriecher, der drei Treffer setzte. Den Hattrick, den man vermuten mag, gab es für den Neuzugang jedoch nicht. Tranziska machte auf Spielverderber, der blutjunge Stürmer trug sich zwischenzeitlich ebenfalls in die Torschützenliste ein. Wie dem auch sei, die Zuschauer waren sehr angetan vom Spiel der Donreiter und trauten ihren Augen kaum, aber es war schon so: Der FCE zeigte starken Fußball, dem Hof in der ersten Halbzeit nichts entgegenzusetzen hatte. Und so war das Spiel zur Pause beim Stand von 6:0 für die Domreiter entschieden. Nach dem Seitenwechsel kamen die Saalestädter dann besser in das Spiel, obwohl Bamberg die Partie nach wie vor im Griff hatte. Die Gäste erspielten sich auch die eine oder andere Chance. Allerdings mussten sie lange warten, bis der Ball im Netz der Hausherren landete. Erst kurz vor Schluss traf Schmitt, nachdem der Bamberger Schmitt kurz zuvor für den siebten FCE Torjubel gesorgt hatte.
„Umgesetzt, was wir uns vorgenommen”
Das sagt Trainer Julian Kolbeck: „Es war ein hochverdienter Sieg, mit dem ich so nicht gerechnet habe. Nach so einer ersten Halbzeit kann man nicht viel sagen, außer, dass wir richtig gut waren. Die Jungs haben das umgesetzt, was wir uns vorgenommen haben, nämlich ein schnelles Tor zu erzielen. Mit sechs Treffern in der ersten Halbzeit habe ich natürlich nicht gerechnet, aber so etwas ist nicht verkehrt. Am Samstag geht es weiter, da liegt der Fokus auf den Gegner Seligenporten. Das wird auch wieder ein schweres Spiel, wo wir von Anfang an da sein und Vollgas geben müssen. Ziel ist es natürlich, auch aus Seligenporten etwas mitzunehmen.“
Der FCE spielte mit: Dellermann – Hack (ab 72. Elshani), Ljevsic (ab 65. Hofmann), Popp, Linz, Kaube, Kettler, Reischmann, Schmittschmitt, Tranziska (ab 46. Reck), Helmer (ab 63. Schmitt)
Die Tore: 1:0 Schmittschmitt (9., FE), 2:0 Schmittschmitt (16.), 3:0 Helmer (31.), 4:0 Tranziska (35.), 5:0 Helmer (40.), 6:0 Helmer (43.), 7:0 Schmitt (87.), 7:1 Schmitt (89)
Zuschauer: 495
Weiter geht es für den FC Eintracht Bamberg mit dem Spiel beim SV Seligenporten am kommenden Samstag, 31. Juli.
FCE gewinnt 2:0 beim FC Sand
Domreiter starten mit Sieg in neue Saison
Gelungenes Bayernligadebüt für den neuen FCE-Trainer Julian Kolbeck. Beim FC Sand siegten die Fußballer des FC Eintracht Bamberg gestern Nachmittag mit 2:0 (0:0).
Bambergs neuer Trainer setzte bei seinem Punktspieldebüt eine Mannschaft ein, die im Durchschnitt 23,1 Jahre alt war. Ein Schnitt, den es in etwa in allen Spielen der Saison geben wird. Diese junge Mannschaft begann stark, sie kontrollierte die Anfangsphase und hatte durch Linz die erste Möglichkeit (3.). Nach einer Viertelstunde kamen die Hausherren besser in das Spiel. Sie hatten dann auch die erste gute Möglichkeit, Fischer setzte einen Schlenzer an den Innenpfosten. Den Abpraller konnten die Bamberger dann gerade noch klären. Mit einem torlosen Remis ging es dann in die Pause. Nach dem Seitenwechsel sahen die Zuschauer dann ein völlig anderes Spiel: Bamberg kontrollierte Ball und Gegner, von den Gastgebern war nichts mehr zu sehen. Sicherlich kamen den Gästen die zwei schnellen Tore zur Hilfe: Nach einem Freistoß von Schmittschmitt köpfte Popp zur Führung ein (55.), und eine Zeigerumdrehung später legte Tranziska nach und stellte auf 2:0. Der blutjunge Stürmer umspielte den Torhüter der Sander und schob den Ball in das leere Tor (56.). Der Trainer des FCE konnte fortan relativ entspannt sein Bayernligadebüt an der Seitenlinie begehen. In der Zeit bis zum Schlusspfiff erspielten sich die Domreiter durch Schmittschmitt, Helmer, Tranziska und Elshani noch weitere gute Möglichkeiten. Es blieb jedoch beim 2:0 für die Oberfranken. Der FCE hat am Ende sicherlich verdient als Sieger das Seestadion verlassen. Er hat es jedoch versäumt, höher zu gewinnen.
Das sagt Trainer Julian Kolbeck: „Es war das erwartet schwere und umkämpfte Spiel gegen einen Gegner, der vor allem in der ersten Halbzeit richtig hart und gut verteidigt hat. Wir wiederum hatten wenig Tempo in unseren Abläufen mit Ball. Und wir hatten Glück in der ersten Halbzeit, denn Sand hatte eine Riesenmöglichkeit, unser Torhüter Fabi Dellermann hat richtig gut gehalten. In der Halbzeit hatten wir ein bisschen etwas angepasst und sind dann mit einer richtig guten Dynamik in die zweite Halbzeit gegangen. Wir haben dann schnell das 1:0 gemacht und nach dem Tor ist der Knoten geplatzt. Das 2:0 haben wir dann draufgesetzt und hätten dann noch das dritte oder vierte Tor machen können, ja vielleicht sogar müssen. Aber im Großen und Ganzen bin ich mit dem 2:0 zufrieden und unter dem Strich, denke ich, ist der Sieg auch verdient.”
Der FCE spielte mit: Dellermann – Hack (ab 69. Schmitt), Ljevsic, Popp, Kollmer (ab 57. Helmer), Linz, Kaube (ab 76. Hofmann), Kettler, Reischmann, Schmittschmitt (ab 76. Valdez), Tranziska (ab 81. Elshani).
Die Tore: 0:1 Popp (55.), 0:2 Tranziska (56.)
Die nächsten Spiele
Weiter geht es für den FC Eintracht Bamberg am kommenden Dienstag, 27. Juli. Am zweiten Spieltag erwarten die Domstädter in ihrem ersten Heimspiel die SpVgg Bayern Hof. Anstoß ist um 19:00 Uhr. Die Partie war für den 28. Juli vorgesehen, wurde vergangene Woche jedoch um einen Tag vorverlegt. Der Monat endet für die Bamberger mit dem Spiel beim SV Seligenporten am 31. Juli.
Zu guter Letzt: Der FCE macht für das Spiel am Dienstag gegen die SpVgg Bayern Hof auf die begrenzte Zuschauerzahl aufmerksam und empfiehlt, Tickets im Vorverkauf unter anderem an folgenden Stellen zu erwerben: bvd Kartenservice Bamberg (Lange Straße 39⁄41), Kartenkiosk Bamberg an der Brose Arena (Forchheimer Straße), Mediengruppe Oberfranken Bamberg (Gutenbergstraße 1), Lotto Hümmer Hallstadt (Emil-Kemmer-Straße 19), Reisebüro Ebern (Ritter-von-Schmitt-Straße 8), Annett´s Reisebüro Hirschaid (Kirchplatz 5) oder online im Ticketshop des FCE. Ob die Tageskasse am Spieltag öffnet oder geschlossen bleibt, richtet sich nach der Zahl der im Vorverkauf abgesetzten Karten und den dann noch zur Verfügung stehenden Tickets. Die Entscheidung, ob geöffnet wird oder nicht, kann durchaus erst am späten Dienstagnachmittag fallen.
Friesen wird zum Angstgegner
FC Eintracht Bamberg verliert im Pokal mit 1:2
Erstes Pflichtspiel der Saison für den FC Eintracht Bamberg, erste Niederlage: Mit 1:2 unterlagen die „Domreiter“ im Qualifikationsspiel zum Toto Pokal des Bayerischen Fußball-Verbandes am gestrigen Freitagabend beim Landesligisten SV Friesen. Der Toto-Pokal 2021//2022 wird damit ohne die Domreiter ausgetragen.
Der Spielverlauf: Die Bamberger kamen gut in das Spiel, beherrschten den Gegner und hatten auch in den ersten Minuten erste „Halbchancen“ durch Jakob Tranziska. Tief standen dagegen die Hausherren und lauerten auf Konter, mit denen sie die Hintermannschaft des Bayernligisten ein ums andere Mal in Bedrängnis brachten. Nach diesem Muster fiel dann auch das 1:0 durch Ex-FCEler Nikolai Altwasser. Einen langen Ball auf den flinken Außenstürmer schien Luca Ljevsìc kontrollieren zu können, doch Altwasser schnappte sich clever den Ball und schob ihn am aus dem Tor herausstürzenden Goalie Fabian Dellermann vorbei in die Maschen. Der FCE hatte weiter deutlich mehr Ballbesitz und drängte auf den Ausgleich. Der fiel nur wenige Minuten später, als Lukas Schmittschmitt nach einer Flanke von der Außenbahn zur Stelle war und aus 8m Entfernung den Ball einköpfte. So ging die Partie ohne weitere nennenswerte Höhepunkte in die Halbzeitpause. Die war gerade eben 30 Sekunden vorüber, da „klingelte“ es erneut im Kasten der Bamberger. Der erst eingewechselte David Daumann erzielte freistehend aus kurzer Distanz den Führungstreffer für seine Farben. Noch blieben den „Domreitern“ 45 Minuten, um diesen Vorsprung auszugleichen. Allein – es sollte nicht mehr gelingen. Die Hausherren überließen dem klassenhöheren Gast Ball und Raum und standen tief positioniert in der eigenen Hälfte. Gegen diese Formation fand der FC Eintracht kein Mittel und konnte sich kaum Chancen erspielen.
Das sagt Trainer Julian Kolbeck: „Wie erwartet sind wir auf einen kämpferischen Gegner getroffen, der alles reingehauen hat. Sie haben uns den Ball überlassen und Nadelstiche gesetzt, was leider auch zweimal erfolgreich war. Wir konnten dieses Bollwerk nicht überwinden, wir müssen an unserer Effizienz in der Box arbeiten.“
Weiter geht es für den FC Eintracht Bamberg am Samstag, 24. Juli, um 16.00 Uhr – dann starten die Domreiter mit dem Spiel beim FC Sand in die neue Saison der Bayernliga Nord. Im Juli stehen dann noch die Begegnungen zu Hause gegen die SpVgg Bayern Hof am 28. Juli und das Auswärtsspiel beim SV Seligenporten an.
Regionalliga Bayern
Der Ball rollt! Farbenfrohe Eröffnungsfeier in Aubstadt
Vorhang auf für die nunmehr neunte Spielzeit in der Regionalliga Bayern: Mit der Partie zwischen dem TSV Aubstadt und Drittliga-Absteiger SpVgg Unterhaching hat der Bayerische Fußball-Verband (BFV) gestern den offiziellen Startschuss zur Saison 2021//22 gegeben.
Vor dem Anpfiff der Auftaktbegegnung erlebten die 1000 zugelassenen Zuschauer*innen in der ausverkauften NGN-Arena eine farbenfrohe Eröffnungs-Zeremonie, bei der nach Starkregen pünktlich zu Beginn die Sonne durchs Wolkendickicht blinzelte: Nachwuchsfußballer*innen aus dem Grabfeld präsentierten zusammen mit den Vereins-Offiziellen die Trikots der 20 teilnehmenden Klubs, Verbands-Spielleiter Josef Janker schob den Ball beim offiziellen Anstoß Aubstadts Bürgermeister Burkhard Wachenbrönner zu, dann kredenzten die Aubstädter Musikanten die Bayern-Hymne – und schließlich pfiff Referee Roman Potemkin (Friesen) mit dem Match auch das erste Punktspiel dieser Saison im Freistaat an. „Warum der TSV Aubstadt den Zuschlag für dieses Eröffnungsspiel bekommen hat, zeigt sich heute mit dieser perfekten Organisation“, sagte BFV-Präsident Rainer Koch: „Das zeigt, was Zusammenhalt und Anpacken bedeutet – und was es in einem Verein wie dem TSV Aubstadt bewegt.“
Zuvor hatten sich die Vertreter*innen aller 20 bayerischen Regionalliga-Klubs zum Austausch getroffen – auch mit BFV-Vize-Präsident Jürgen Pfau, der gleichzeitig Bezirks-Vorsitzender in Unterfranken ist, sowie Verbands-Schiedsrichterobmann Walter Moritz. „Wir alle freuen uns auf diese Saison, die ganz besonders attraktiv ist, wenn wir uns das Feld ansehen“, sagte Koch: „Wir dürfen aber nicht einzig und alleine auf die Klubs schauen, die die großen Drittliga-Pläne schmieden und forcieren. Wir sind vor neun Jahren mit der Regionalliga Bayern mit dem Ziel gestartet, dass diese Spielklasse für die ambitionierten Amateurklubs als echte Spitzenliga erreichbar bleiben muss. Diese Mischung spiegeln die 20 Vereine auch perfekt wider.“
Dickes Dankeschön für Ausrichter TSV Aubstadt
„Unser Dank geht an den TSV Aubstadt mit seinen vielen Helferinnen und Helfern, die allesamt dafür gesorgt haben, dass die Eröffnung der neuen Saison in diesem tollen Rahmen über die Bühne gegangen ist. Das war eine perfekte Organisation“, sagte Verbands-Spielleiter Josef Janker. Aubstadts Vorsitzender Herbert Köhler bezeichnete die Auftaktveranstaltung „als wirklich große Bühne für uns in unserer 800-Seelen-Gemeinde. Umso glücklicher sind wir, dass dies trotz Corona und einer gefühlten Ewigkeit ohne Fußball jetzt wieder möglich ist“. Der Turn- und Sportverein feiert in diesem Jahr seinen 100. Geburtstag.
Flammende Impf-Appelle
Bürgermeister Burkard Wachenbrönner nannte die Durchführung des Eröffnungsspiels für den TSV Aubstadt und die Gemeinde „eine große Ehre – nicht zuletzt auch deshalb, weil es mit der SpVgg Unterhaching gegen einen ehemaligen Erstligisten geht. Dass das alles so funktioniert, liegt daran, dass hier ganz viele Menschen mit anpacken“. Landrat Thomas Habermann sprach indes von „einem für alle schweren Jahr, das hinter uns liegt – und wenn wir auch im Herbst alle unbeschwert leben und damit auch Fußball spielen wollen, dann müssen wir jetzt all diejenigen, die noch nicht geimpft sind, davon überzeugen, es auch unbedingt zu tun“. Auch BFV-Präsident Rainer Koch unterstrich die Wichtigkeit des Impfens: „Wir Fußballer*innen müssen jetzt möglichst viele Menschen dazu bewegen, sich impfen zu lassen. Auch der Bayerische Fußball-Verband mit seinen Vereinen wird diese Impfangebote umsetzen und befindet sich in Gesprächen mit dem Gesundheitsministerium.“
Heutige Auslosung der 1. Runde
DFB-Pokal: SpVgg Bayreuth trifft auf Arminia Bielefeld, Türkgücü München empfängt Union Berlin
Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) hat im Rahmen der ARD-Sportschau die erste Hauptrunde im DFB-Pokal-Wettbewerb 2021//22 ausgelost: Die SpVgg Bayreuth, die sich als Gewinner des Ligapokals der Regionalliga Bayern den Startplatz gesichert hatte, bekommt es mit Erstligist Arminia Bielefeld zu tun. Der bayerische Toto-Pokal-Sieger Türkgücü München trifft auf den 1. FC Union Berlin. Die Paarungen zog der ehemalige U21-Nationalspieler und heutige ARD-Fußballexperte Thomas Broich.
Die SpVgg Bayreuth um Cheftrainer Timo Rost qualifizierte sich mit dem Ligapokal-Gewinn erstmals seit 15 Jahren (0:2 gegen Kickers Offenbach in der Saison 2006//2007) wieder für den DFB-Pokal-Wettbewerb. Mit einem 3:0‑Erfolg im Finale gegen den VfB Eichstätt lösten die Oberfranken das Ticket für den DFB-Pokal-Wettbewerb 2021//2022. Zwischen dem 6. und 9. August wird der Traditionsklub nun Arminia Bielefeld im Hans-Walter-Wild-Stadion, das dann mit neuem Flutlicht und Rasenheizung ausgestattet sein wird, empfangen.
„Wir können uns auf spannungsgeladene Partien in der 1. Hauptrunde freuen. Das Duell der SpVgg Bayreuth gegen Bundesligist Arminia Bielefeld wird die bayerischen Amateurfußball-Fans begeistern und ist ein echtes Highlight für den oberfränkischen Traditionsklub! Wir hoffen auf weitere Lockerungen durch die Politik, damit möglichst viele Fans die Duelle mit bayerischer Beteiligung auch live im Stadion erleben können“, sagt der für den Spielbetrieb in Bayern zuständige BFV-Schatzmeister Jürgen Faltenbacher.
Drittligist und Toto-Pokal-Sieger Türkgücü München trifft im ersten DFB-Pokal-Spiel der Vereinsgeschichte auf den 1. Union Berlin (1. Bundesliga). Rekordpokalsieger FC Bayern München muss die Reise zum Bremer SV (Bremen Liga, Sieger des Bremer Landespokals) antreten. Der zweite bayerische Bundesligist aus Augsburg reist in der ersten Hauptrunde des DFB-Pokals zum Greifswalder FC (Oberliga Nord). Bundesliga-Aufsteiger SpVgg Greuther Fürth bekam den SV Babelsberg 03 (Regionalliga Nordost, Sieger Brandenburg-Pokal) zugelost. Der SSV Jahn Regensburg trifft auf den FC Rot-Weiß Koblenz (Regionalliga Südwest, Sieger Rheinlandpokal), der 1. FC Nürnberg muss gegen den SSV Ulm (Regionalliga Südwest, Sieger Württemberg-Pokal) antreten. Der FC Würzburger Kickers bekommt es mit Bundesligist SC Freiburg zu tun, der FC Ingolstadt 04 erwartet den FC Erzgebirge Aue (2. Liga) und der TSV 1860 München freut sich auf ein Duell gegen SV Darmstadt 98 (2. Liga).
Die 36 Profimannschaften der Bundesliga und 2. Bundesliga des abgelaufenen Spieljahres sind immer für den DFB-Pokal-Wettbewerb der folgenden Saison gesetzt. Gleiches gilt für den Meister, den Zweit‑, Dritt- und Viertplatzierten der 3. Liga des vorherigen Spieljahres.
Alle Partien mit bayerischer Beteiligung im Überblick:
SpVgg Bayreuth (Sieger Ligapokal Regionalliga Bayern) – Arminia Bielefeld (1. Bundesliga)
Türkgücü München (Toto-Pokal-Sieger) – 1. FC Union Berlin (1. Bundesliga)
Bremer SV (Sieger des Bremer Landespokals) – FC Bayern München (1. Bundesliga)
Greifswalder FC (Oberliga Nord) – FC Augsburg (1. Bundesliga)
SV Babelsberg 03 (Regionalliga Nordost, Sieger im Brandenburg-Pokal) – SpVgg Greuther Fürth (1. Bundesliga)
FC Ingolstadt 04 (2. Bundesliga) – FC Erzgebirge Aue (2. Bundesliga)
SSV Ulm (Regionalliga Südwest, Sieger Württemberg-Pokal) – 1. FC Nürnberg (2. Bundesliga)
FC Rot-Weiß Koblenz (Regionalliga Südwest, Sieger Rheinlandpokal) – SSV Jahn Regensburg (2. Bundesliga)
FC Würzburger Kickers (3. Liga) – SC Freiburg (1. Bundesliga)
TSV 1860 München (3. Liga) – SV Darmstadt 98 (2. Bundesliga)