Test technischer Systeme unter realen Bedingungen
Bundesweiter Warntag: Positive Bilanz für den Regierungsbezirk Oberfranken
Der heutige bundesweite Warntag ist in Oberfranken nach einem ersten Überblick insgesamt positiv verlaufen. Dies teilt die Regierung von Oberfranken mit.
Die beteiligten Behörden und Organisationen haben die Abläufe reibungslos umgesetzt, was auf eine gute Vorbereitung und Zusammenarbeit hinweist.
Die digitalen Warnungen wurden über das Modulare Warnsystem an Warn-Apps und Cell Broadcast erfolgreich versendet. Auch die Sirenen, soweit technisch digital aufgerüstet, gaben eine akustische Warnung und Entwarnung ab. Neben dem Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) beteiligten sich in Oberfranken 138 Kommunen mit Sirenenwarnung (insgesamt rund 650 Sirenen) und Lautsprecherwagen.
Die gewonnenen Erfahrungen fließen nun in die bundesweite Auswertung des BBK ein.
Mit jedem Probealarm werden die technischen Systeme unter realen Bedingungen getestet, um Schwachstellen zu erkennen und die Effizienz und Effektivität zukünftiger Alarmierungen zu optimieren. Darüber hinaus tragen sie dazu bei, die Bevölkerung über die verschiedenen Formen der Warnung zu informieren und zu sensibilisieren. Dies ist eine Grundvoraussetzung für die Selbsthilfefähigkeit der Menschen in Deutschland im Krisenfall.
Die beim letzten Warntag aufgetretenen technischen Probleme bei der Entwarnung im Bereich einer Leitstelle konnten inzwischen behoben werden. Dies unterstreicht den Nutzen des Warntages als Instrument zur stetigen technischen Optimierung der Warnsysteme.
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Am 11. September werden die Warnsysteme getestet
Warntag auch in der Stadt Bamberg
Am morgigen Donnerstag, dem 11. September 2025, werden bundesweit die vorhandenen Warnsysteme erprobt. So auch in Bamberg, wie die Stadt Bamberg mitteilt.
Am Warntag geht es auch darum, die Bevölkerung auf diese Angebote aufmerksam zu machen und dafür zu sensibilisieren. Wie bei den bisherigen Warntagen in den Jahren 2020, 2022, 2023 und 2024 soll auch dieser Test dabei helfen, die Warnungen in Deutschland weiterzuentwickeln und zu optimieren.
Um 11 Uhr löst das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) über das Modulare Warnsystem des Bundes (MoWas) eine Probewarnung aus. Diese wird an alle angeschlossenen Warnmultiplikatoren, zum Beispiel Rundfunk- und Fernsehsender sowie App-Server geschickt. Die Warnmultiplikatoren versenden die Probewarnung an verschiedene Warnmittel, darunter Cell Broadcast, Warn-Apps wie die vom BBK betriebene Warn-App NINA, Radio und TV-Sender, digitale Stadtinformationstafeln, Taxi-Dach-Werbung und diverse Fahrgastinformationssysteme an Bahnhöfen. Auch auf www.warnung.bund.de ist die Warnung zu finden. Auch die Stadt Bamberg ist beim bundesweiten Warntag dabei.
Der Aktionstag ist wichtig, um Bürgerinnen und Bürgern im Vorfeld die Bedeutung des Warnens und die damit verbundenen Signale zu zeigen und gleichzeitig die bestehenden Warnsysteme zu testen. Derzeit wird in Bamberg ausschließlich mit Warn-Apps und Cell Broadcast gewarnt. Daher ergeht die Bitte an die Bürgerinnen und Bürger sicherzustellen, dass die Betriebssysteme der Smartphones auf dem aktuellen Stand sind (für Cell Broadcast erforderlich) und die App- und Lautstärkeeinstellungen passen.
Im vergangenen Jahr gaben bei einer Umfrage zum Warntag 97 Prozent der Befragten an, dass sie die Warnung erhalten haben (plus 1 Prozentpunkt im Vergleich zu 2023). Der reichweitenstärkste Warnkanal ist dabei Cell Broadcast, über den 73 Prozent der Befragten erreicht wurden. Bei dieser Technik werden Nutzerinnen und Nutzer von Cell-Broadcast-kompatiblen Handys direkt über ihr Gerät informiert unabhängig von Warn-Apps.
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Probealarm am 13. März
Landesweiter Warntag: Bilanz für den Regierungsbezirk Oberfranken
Am vergangenen Donnerstag, dem 13. März, fand der landesweite Warntag statt. Um 11 Uhr wurden in ganz Bayern sämtliche Warnmittel getestet, um die Bevölkerung auf den Ernstfall vorzubereiten. Die Regierung von Oberfranken hat eine Bilanz für den Regierungsbezirk veröffentlicht.
Der Mitteilung zufolge zeigten sich beim landesweiten Probealarm für Oberfranken folgende Ergebnisse. Die Warnung über Cell-Broadcast verlief erfolgreich. Das bedeutet, dass bei allen Handys, die nicht lautlos gestellt waren, ein Warnton erklang. Beim landesweiten Warntag wird bewusst nur die Warnstufe 2 ausgelöst, anders als beim bundesweiten Test mit Warnstufe 1, bei dem auch Handys im Stummmodus warnen. Voraussetzung ist stets, dass die Cell-Broadcast-Funktion am Handy in den privaten Einstellungen nicht blockiert ist.
Die WarnApp “NINA” hat oberfrankenweit funktioniert. Nicht ausgelöst hat hingegen “KATWARN”. Diese Erfahrungen werden an das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) weitergegeben, das die Analyse vornehmen wird.
Die Sirenen in Oberfranken haben bis auf wenige Ausnahmefälle ausgelöst. Allerdings kam es im Bereich der Integrierten Leitstelle (ILS) Coburg bei der Entwarnung zu einer technischen Störung: Dort schaltete sich der Dauerton nicht nach einer Minute von alleine ab. Die ILS konnte bereits einen Programmierfehler als Ursache ausfindig machen. Aufgrund der Dauerbelastung einer Sirene kam es zu einer Überhitzung, wodurch die Sirene beschädigt wurde.
Mit jedem Probealarm werden die technischen Systeme unter realistischen Bedingungen getestet. Auf diese Weise können Fehler entdeckt und korrigiert werden. Seitens der Regierung von Oberfranken wird die Auswertung und Aufarbeitung der Ergebnisse eng begleitet, die sich auch bei der Bevölkerung für alle eingegangenen Hinweise bedankt. Die Erfahrungen sind wertvoll für die Weiterentwicklung der Warninfrastruktur.
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Am Donnerstag probt die Stadt ihre Warnsysteme
Landesweiter Warntag: Auch die Stadt Bamberg ist dabei
An diesem Donnerstag, 13. März, wird ab 11 Uhr im Freistaat Bayern die Funktionsfähigkeit der Warnsysteme und die Warnung der Bevölkerung geprobt. Auch die Stadt Bamberg beteiligt sich am landesweiten Warntag.
In Krisensituationen und bei Gefahrenlagen ist das Wissen um die Bedeutung einer Warnung und das weitere Verhalten unerlässlich. Demzufolge gibt es Warntage: So an diesem Donnerstag, 13. März, an dem ab 11 Uhr im Freistaat Bayern die Funktionsfähigkeit der Warnsysteme und die Warnung der Bevölkerung geprobt wird. Auch die Stadt Bamberg beteiligt sich am landesweiten Warntag.
Gegen 11 Uhr löst die Regierung von Oberfranken über das Modulare Warnsystem des Bundes (MoWas) eine Probewarnung aus. Diese wird an alle angeschlossenen App-Server geschickt. Die Warnmultiplikatoren versenden die Probewarnung an verschiedene Warnmittel, darunter Cell Broadcast und Warn-Apps. Diese transportieren die Warnung an die Bevölkerung. Daher ergeht die Bitte an die Bürgerinnen und Bürger sicherzustellen, dass die Betriebssysteme der Smartphones und die Apps auf dem aktuellen Stand sind (für Cell Broadcast erforderlich) und die App- und Lautstärkeeinstellungen passen.
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Warnung der Bevölkerung
Probealarm am landesweiten Warntag am 13. März
Am kommenden Donnerstag, dem 13. März, findet der nächste landesweite Warntag statt. Ab 11:00 Uhr werden in ganz Bayern sämtliche Warnmittel getestet, um die Bevölkerung auf den Ernstfall vorzubereiten, wie die Regierung von Oberfranken mitteilt.
Diese wichtige Sicherheitsmaßnahme zielt darauf ab, möglichst viele Bürgerinnen und Bürger durch Warnungen zu erreichen, sie für den Umgang mit Warnmeldungen zu sensibilisieren und die Funktionsfähigkeit der Warnsysteme zu überprüfen. Im Ernstfall – etwa bei Naturkatastrophen, Großbränden oder anderen Gefahrenlagen – kann eine schnelle und effektive Warnung Leben retten.
Der jährliche landesweite Warntag ist eine Initiative des Bayerischen Staatsministeriums des Innern, für Sport und Integration. Neben der technischen Überprüfung des sogenannten Warnmittel-Mix steht vor allem die Sensibilisierung der Bevölkerung im Vordergrund. Alle an das Modulare Warnsystem angeschlossenen Warnmittel wie Warn-Apps, Cell Broadcast, Rundfunkdurchsagen sowie digitale Werbetafeln werden ausgelöst. Um die Funktionsfähigkeit einer regierungsbezirksweiten Auslösung unter realistischen Bedingungen zu erproben, erfolgt die zentrale Auslösung erstmals durch die Regierungen als obere Katastrophenschutzbehörde für ihren jeweiligen Regierungsbezirk.
Zusätzlich testen die Kommunen, wo technisch möglich, eigene Warnmittel wie Sirenen und Lautsprecherwagen. Technische Voraussetzung dafür ist die Umrüstung von analogen auf digitale Sirenen. Erstmalig soll auch der Entwarnungston bei einem Teil der Sirenen in Bayern getestet werden. Hierbei handelt es sich um einen gleichbleibenden Heulton, der eine Minute dauert.
Oberfränkische Teilnehmer am Warntag
Neben der Regierung von Oberfranken beteiligen sich 118 Kommunen mit Sirenenwarnung und vier Kommunen mit einem Lautsprecherwagen. Durch die fortschreitende digitale Ertüchtigung analoger Feuerwehrsirenen, gefördert durch den Freistaat Bayern, konnte die Anzahl der teilnehmenden Kommunen von 33 über zwischenzeitlich 80 auf nunmehr 118 teilnehmende Kommunen innerhalb der letzten beiden Warntage gesteigert werden. In den nächsten zwei Jahren werden voraussichtlich alle Sirenen in Oberfranken von analog auf digital umgestellt sein, wodurch sich die Zahl der teilnehmenden Kommunen weiter erhöhen wird.
Ablauf des Warntags
Ab 11:00 Uhr: Bayernweite Auslösung der Warnmittel, die nicht direkt an MoWaS (modulares Warnsystem) angeschlossen sind, wie zum Beispiel Sirenen, durch die teilnehmenden kommunalen Stellen.
Ab 11:05 Uhr: Zentrale Auslösung (Warnstufe 2) aller an MoWaS angeschlossenen Warnmittel durch die Regierung von Oberfranken für den Regierungsbezirk Oberfranken.
Ab 11:15 Uhr: Zusätzliche Auslösung aller an MoWaS angeschlossenen Warnmittel, ohne Cell Broadcast, durch teilnehmende Kreisverwaltungsbehörden für ihren Zuständigkeitsbereich.
Ab 11:30 Uhr: Entwarnung der Warnmeldung “Landesweit einheitlicher Probealarm – Probewarnung” durch die Regierungen. Zeitgleich lösen die teilnehmenden Kommunen eine regionale Sirenen-Entwarnung für ihren Zuständigkeitsbereich aus, soweit sie dazu technisch in der Lage sind.
Ab 11:45 Uhr: Entwarnung der zusätzlichen Warnmeldungen durch die Kreisverwaltungsbehörden für ihren Zuständigkeitsbereich.
Weitere Informationen zum Probealarm sowie eine Übersicht der teilnehmenden bayerischen Landkreise, Städte und Gemeinden sind auch auf der Internetseite des Bayerischen Staatsministeriums des Innern zu finden.
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Probealarm
Bundesweiter Warntag am 12. September ab 11 Uhr
Nicht erschrecken: Morgen, am 12. September, findet erneut ein bundesweiter Warntag statt. Ab 11 Uhr sollen in ganz Deutschland sämtliche Warnmittel getestet werden, um die Bevölkerung auf einen möglichen Ernstfall vorzubereiten.
Seit 2020 findet jeden September ein bundesweiter Warntag statt. Zu den Warnkanälen zählen unter anderem Radio und Fernsehen, Warn-Apps wie NINA oder KATWARN, Stadtinformationstafeln, Sirenen, Lautsprecherwagen, Infosysteme der Deutschen Bahn und der Mobilfunkdienst Cell Broadcast. In diesem Jahr fällt der Warntag auf den 12. September, beginnen soll er um 11 Uhr.
Diese Sicherheitsmaßnahme zielt darauf ab, wie die Regierung von Oberfranken aktuell mitteilt, möglichst viele Bürger:innen durch Warnungen zu erreichen, sie für den Umgang mit Warnmeldungen zu sensibilisieren und die Funktionsfähigkeit der Warnsysteme zu überprüfen. Im Ernstfall – etwa bei Naturkatastrophen, Großbränden, Kriegen oder anderen Gefahrenlagen – kann eine schnelle und effektive Warnung möglicherweise Leben retten.
Der jährliche Warntag ist eine Initiative des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) sowie der Innenministerien der Länder. Alle an das Modulare Warnsystem (MoWaS) angeschlossenen Warnmittel werden zentral durch das BBK ausgelöst. Zusätzlich testen die Kommunen, wo technisch möglich, eigene Warnmittel wie Sirenen und Lautsprecherwagen.
Warntag in Oberfranken
Neben dem BBK beteiligen sich in Oberfranken 83 Kommunen mit Sirenenwarnungen und eine Kommune mit einem Lautsprecherwagen. Auch im Bamberger Landkreis testen einige Kommunen Sirenen. In der Stadt Bamberg wird allerdings nur das MoWaS eingesetzt.
Ab 11 Uhr soll es zu einer zentralen Auslösung aller an das MoWaS (modulares Warnsystem) angeschlossenen Warnmittel durch das BBK kommen. Parallel dazu versuchen die Länder und die teilnehmenden kommunalen Stellen, zeitgleich die in ihrem Zuständigkeitsbereich befindlichen, nicht direkt an das MoWaS angeschlossenen Warn- und Kommunikationsmittel wie Sirenen manuell auszulösen.
Ab 11:45 Uhr soll eine Entwarnung durch die nationale Warnzentrale des BBK folgen. Diese Entwarnung signalisiert das Ende des Tests und dient der Überprüfung, ob die Systeme auch im Ernstfall zuverlässig funktionieren.