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Prüferinnen

Gro­ßer Ein­satz für den Wirt­schafts­stand­ort Oberfranken

IHK wür­digt lang­jäh­ri­ge Prü­fe­rin­nen und Prü­fer aus Stadt und Land­kreis Bamberg

101 Prü­fe­rin­nen und Prü­fer hat die IHK für Ober­fran­ken Bay­reuth für ihre jahr­zehn­te­lan­ge ehren­amt­li­che Prü­fer­tä­tig­keit aus­ge­zeich­net. Sie alle haben über 20, 30 und teil­wei­se sogar 40 Jah­re hin­weg die beruf­li­che Bil­dung in Ober­fran­ken berei­chert, unzäh­li­ge Stun­den ihrer Zeit ehren­amt­lich inves­tiert und mit ihrem jah­re­lan­gen Enga­ge­ment die Aus- und Wei­ter­bil­dung in der Regi­on gestärkt, sag­te IHK-Prä­si­dent Dr. Micha­el Waasner.

Zu den geehr­ten Per­sön­lich­kei­ten aus Stadt und Land­kreis Bam­berg gehö­ren für 20 Jah­re Her­bert Grim­mer, Bru­no Mai­er­hö­fer, Claus Die­ter Hof­mann, Niko­laus Mot­schen­ba­cher, Bern­hard Zenk, Bern­hard Mül­ler, Mar­lies Stür­mer-Baum sowie Micha­el Zöber­lein, für 30 Jah­re Har­ry Ber­ner, Gise­la Hof­mann, Bern­hard Röder und Lie­se­lot­te Straub, sowie für 40 Jah­re Rai­mund Bähr.

„Sie haben Gro­ßes geleis­tet für die Zukunft unse­rer Wirt­schafts­re­gi­on“, so der IHK-Prä­si­dent. Qua­li­fi­zier­te Nach­wuchs­fach­kräf­te sei­en Vor­aus­set­zung für wett­be­werbs­fä­hi­ge Unter­neh­men. „Es ist das Ver­dienst aller Prü­fe­rin­nen und Prü­fer, dass die beruf­li­che Aus- und Wei­ter­bil­dung hier­zu­lan­de einen so guten Ruf genießt.“

Ehren­amt­li­ches Enga­ge­ment sei immer eine Leis­tung. Über so vie­le Jah­re hin­weg aus­ge­übt, sei das Ehren­amt aber schon ein beson­ders her­aus­ra­gen­des Ver­dienst, so IHK-Haupt­ge­schäfts­füh­rer Wolf­ram Brehm. Er bedank­te sich bei den Geehr­ten für deren gro­ße Einsatzbereitschaft.

Dr. Waas­ner nutz­te die Gele­gen­heit auch, um für die Gleich­wer­tig­keit beruf­li­cher und aka­de­mi­scher Bil­dung zu wer­ben. Nicht allein ein Stu­di­um führt zum Erfolg, sag­te der IHK-Prä­si­dent und warb für die erfolg­rei­che Kam­pa­gne #kön­nen­ler­nen der IHKs in den sozia­len Medi­en, in der Jugend­li­che über ihre Berufs­aus­bil­dung berich­ten. Nicht zuletzt sei die beruf­li­che Bil­dung einer der größ­ten Hebel gegen den Fach­kräf­te­man­gel und punk­te durch ihren hohen Praxisbezug.

Ein­satz für Wirt­schafts­stand­ort Oberfranken

IHK wür­digt Prü­fe­rin­nen und Prü­fer aus Stadt und Land­kreis Bamberg

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Mehr als 100 Prü­fe­rin­nen und Prü­fer aus dem Regie­rungs­be­zirk, die die­ser Tätig­keit ver­ein­zelt schon Jahr­zehn­te ehren­amt­lich nach­ge­hen, hat die Indus­trie- und Han­dels­kam­mer für Ober­fran­ken in Klos­ter Banz aus­ge­zeich­net. IHK-Prä­si­dent Micha­el Waas­ner wür­dig­te dabei vor allem das gro­ße Enga­ge­ment der Geehr­ten um den Berufsstand.

Man kön­ne die rein ehren­amt­li­che Tätig­keit der Prü­fe­rin­nen und Prü­fer gar nicht genug beto­nen, sag­te Micha­el Waas­ner in Klos­ter Banz. Ohne sie gäbe es kei­ne Aus- und Wei­ter­bil­dung in der Regi­on, kei­ne Qua­li­fi­zie­rung des Fach­kräf­te­nach­wuch­ses der ober­frän­ki­schen Unter­neh­men und kei­ne Zukunfts- und Wett­be­werbs­fä­hig­keit des Wirt­schafts­stand­or­tes Ober­fran­ken. Sei­nen Wor­ten zufol­ge sei­en aktu­ell mehr als 3.000 Prü­fe­rin­nen und Prü­fer in rund 380 Aus­schüs­sen bei der IHK für Ober­fran­ken tätig.

„Aus­bil­dung ist wich­ti­ger denn je“, sag­te Waas­ner. Die ober­frän­ki­sche Wirt­schaft benö­ti­ge Fach­kräf­te, um die Zukunfts­fä­hig­keit des Wirt­schafts­raums Ober­fran­ken zu sichern. Aber das Ehren­amt bestehe nicht nur aus Pflich­ten, son­dern habe auch Vor­tei­le. Es för­de­re die per­sön­li­che und beruf­li­che Ent­wick­lung, unter­stüt­ze beim Knüp­fen von Netz­wer­ken und kön­ne so zu Zufrie­den­heit führen.

Aus­bil­dung im Mittelpunkt

Erstaun­lich nann­te Micha­el Waas­ner zudem die Ent­wick­lung der Aus­bil­dungs- und Stu­di­en­zah­len. 1960 sei­en auf zehn Stu­die­ren­de noch 50 Aus­zu­bil­den­de gekom­men. Im Jahr 2000 rech­ne­risch 9,5 auf zehn und zuletzt sei­en es gera­de mal 4,3 Aus­zu­bil­den­de auf zehn Stu­die­ren­de gewe­sen. „Kei­ne Fra­ge, wir brau­chen Hoch­schul­ab­sol­ven­ten“, sag­te der IHK-Prä­si­dent. „Noch viel mehr brau­chen wir aber Fachkräfte.“

Waas­ner rief des­halb auch dazu auf, das The­ma Aus­bil­dung künf­tig noch mehr in den Mit­tel­punkt zu stel­len. Er for­der­te die Poli­tik auf, dem The­ma Aus­bil­dung die glei­che Auf­merk­sam­keit wie dem The­ma Stu­di­um zu widmen.