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Zentrum Welterbe Bamberg

Ein Jahr für Kul­tur und Bildung

Frei­wil­li­ges Sozia­les Jahr

Nach der Schu­le wol­len sich vie­le jun­ge Erwach­se­ne erst ein­mal ori­en­tie­ren, bevor sie sich für einen Berufs­weg ent­schei­den. Ein Frei­wil­li­ges Sozia­les Jahr gibt eine gute Mög­lich­keit ab, neue Auf­ga­ben aus­zu­pro­bie­ren. Ab Sep­tem­ber 2022 bie­tet die Stadt Bam­berg drei FSJ-Plät­ze an.

Eli­na Fon­dis absol­viert gera­de ein Frei­wil­li­ges Sozia­les Jahr im Kul­tur­be­reich und lernt den Berufs­all­tag an der Städ­ti­schen Musik­schu­le Bam­berg ken­nen. „Das FSJ hilft, den eige­nen Hori­zont zu erwei­tern“, sagt die 19-Jäh­ri­ge. Sie unter­stützt das Sekre­ta­ri­at der Musik­schu­le und hat bereits Rou­ti­ne im tele­fo­ni­schen Umgang mit Anfra­gen gewonnen.

Ins­ge­samt vier jun­ge Men­schen absol­vie­ren aktu­ell ihr Frei­wil­li­ges Sozia­les Jahr bei der Stadt Bam­berg. „Zum ers­ten Mal ler­ne ich einen klas­si­schen Arbeits­tag ken­nen“, sagt Tom­ma Sei­ler, FSJ-lerin beim Zen­trum Welt­erbe Bam­berg, „und bekom­me Ein­bli­cke in die ver­schie­de­nen Abläu­fe der Kom­mu­ne. Das ist nicht nur total inter­es­sant, son­dern auch hilf­reich für mei­ne beruf­li­che Orientierung.“

Semi­na­re und Work­shops beglei­ten dabei den Pra­xis­ein­satz. Dabei kön­nen sich die Frei­wil­li­gen bay­ern­weit aus­tau­schen, ihre Erleb­nis­se reflek­tie­ren und neue Fähig­kei­ten erwerben.

Die Stadt­bü­che­rei, die Städ­ti­schen Musik­schu­le und das Zen­trum Welt­erbe Bam­berg bie­ten ab Sep­tem­ber 2022 je einen Platz für ein Frei­wil­li­ges Sozia­les Jahr. Inter­es­sier­te im Alter von 15 bis 26 Jah­ren kön­nen sich bis zum 15. März hier bewerben.

Weih­nach­ten

Weih­nachts­ge­schen­ke-Akti­on für bedürf­ti­ge Kinder

Auch die­ses Weih­nach­ten hat die pri­va­te Wohl­tä­tig­keits-Initia­ti­ve „Weih­nachts­ge­schen­ke-Akti­on für bedürf­ti­ge Kin­der“ wie­der Geschen­ke für Kin­der aus ein­kom­mens­schwa­chen Fami­li­en gesammelt.

Bereits im Flur des Zen­trums Welt­erbe Bam­berg ist der Geschen­ke-Berg durch die Glas­tür sicht­bar. Über 120 Geschen­ke war­ten die­ser Tage dar­auf, im Zuge einer Weih­nachts­ge­schen­ke-Akti­on ver­teilt zu wer­den. Bestimmt sind sie für Bam­ber­ger Kin­der, die aus ein­kom­mens­schwa­chen Fami­li­en kommen.

Im Vor­feld der Weih­nachts­ge­schen­ke-Akti­on haben Mit­ar­bei­te­rin­nen und Mit­ar­bei­ter des Jugend­am­tes in den von ihnen betreu­ten Fami­li­en Weih­nachts­wün­sche der Kin­der gesam­melt und an spen­den­wil­li­ge Bam­ber­ge­rin­nen und Bam­ber­ger wei­ter­ge­ge­ben. Die Wün­sche wur­den erfüllt, nun wer­den die Geschen­ke vom Jugend­amt an die teil­neh­men­den Fami­li­en verteilt.

Die Geschen­ke­ak­ti­on fin­det bereits zum zwölf­ten Mal statt. Moni­ka Hader­lein, Mit­ar­bei­te­rin aus dem Refe­rat für Kli­ma, Mobi­li­tät und Sozia­les, hat die pri­va­te Initia­ti­ve 2010 ins Leben gerufen.

2021 ging Frau Hader­lein in den Ruhe­stand und über­gab ihre Akti­on in die Hän­de von Dia­na Bütt­ner und Petra Klaas­sen vom Zen­trum Welt­erbe Bam­berg.

In Zusam­men­ar­beit mit den Sozi­al­ar­bei­te­rin­nen und Sozi­al­ar­bei­tern der Stadt, die die Wunsch­lis­ten für die Kin­der erstel­len, koor­di­nie­ren Dia­na Bütt­ner und Petra Klaas­sen die Geschen­ke­samm­lung. Dank vie­ler Schen­ken­der – vor allem Kol­le­gin­nen und Kol­le­gen aus der Stadt­ver­wal­tung, Fami­li­en­mit­glie­der aber auch Freun­de – kön­nen die­ses Jahr über 120 Wün­sche erfüllt werden.

„Die Zahl ein­kom­mens­schwa­cher Fami­li­en nimmt jedes Jahr zu“, sagt Petra Klaa­sen, „und wenn wir uns vor­stel­len, dass es in Bam­berg Kin­der gibt, die am Hei­li­gen Abend kein Geschenk unter dem Baum erwar­tet, blu­tet uns das Herz. Des­halb ist es uns wich­tig, die Weih­nachts­ge­schen­ke-Akti­on weiterzuführen.“