vbw begrüßt res­sort­über­grei­fen­den Ansatz zur Ent­las­tung der Wirtschaft

Bros­sardt „Ein Anfang ist gemacht, jetzt muss die Bun­des­re­gie­rung dranbleiben!“

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Brossardt
Symbolbild, Foto: Pixabay
„Die schwarz-rote Koali­ti­on hat beim Büro­kra­tie­ab­bau die Zei­chen der Zeit erkannt. Mit der Moder­ni­sie­rungs­agen­da und dem ‚Ent­las­tungs­ka­bi­nett‘ bringt sie ers­te erfolg­ver­spre­chen­de Maß­nah­men auf den Weg, mit denen sie den über­fäl­li­gen Büro­kra­tie­ab­bau res­sort­über­grei­fend ange­hen und die Digi­ta­li­sie­rung end­lich vor­an­trei­ben will“, erklärt der Haupt­ge­schäfts­füh­rer der vbw – Ver­ei­ni­gung der Baye­ri­schen Wirt­schaft e. V., Bert­ram Bros­sardt, im Nach­gang der Kabi­netts­sit­zung mit dem Schwer­punkt Büro­kra­tie­rück­bau in der ver­gan­ge­nen Woche.

Das sei ein Anfang, die Rich­tung stim­me. Neben der schnel­len Umset­zung der ange­sto­ße­nen Geset­zes­ver­fah­ren brau­che es wei­te­re Initia­ti­ven, um Unter­neh­men am Stand­ort deut­lich und nach­hal­tig zu ent­las­ten und zu unter­stüt­zen. „Die Bun­des­re­gie­rung muss an dem wich­ti­gen The­ma dranbleiben!“

Bros­sardt betont, anhal­ten­de glo­ba­le Kri­sen, ver­stärk­ter Pro­tek­tio­nis­mus, die vor­an­schrei­ten­de De-Indus­tria­li­sie­rung in Deutsch­land und eine schwä­cheln­de Nach­fra­ge in vie­len Bran­chen und Märk­ten stell­ten Unter­neh­men schon seit län­ge­rem vor enor­me Her­aus­for­de­run­gen. „Die Bun­des­re­gie­rung muss alles dafür tun, die Rah­men­be­din­gun­gen am Stand­ort aktiv wirt­schafts­freund­li­cher und wett­be­werbs­fä­hi­ger zu gestal­ten. Die Wirt­schaft trägt seit Jah­ren schwer an über­bor­den­den büro­kra­ti­schen Ver­pflich­tun­gen und einer zu lang­sam vor­an­schrei­ten­den Digi­ta­li­sie­rung. Der Staat muss sei­ne admi­nis­tra­ti­ven Ansprü­che wei­ter deut­lich zurück­fah­ren, Leis­tun­gen effi­zi­en­ter zur Ver­fü­gung stel­len und auf allen Ebe­nen Abläu­fe ver­ein­fa­chen und beschleunigen.“

In die­sem Zusam­men­hang bewer­tet der vbw Haupt­ge­schäfts­füh­rer posi­tiv, dass sich das Bun­des­ka­bi­nett über Eck­punk­te zum Auf­bau einer Work-and-Stay-Agen­tur ver­stän­digt hat, um die Inte­gra­ti­on von Fach­kräf­ten aus dem Aus­land in den deut­schen Arbeits­markt zu ver­bes­sern. „Die Unter­neh­men in Bund und Frei­staat sind auf gut qua­li­fi­zier­te Fach­kräf­te aus dem Aus­land ange­wie­sen. Dar­um müs­sen wir zügig und beherzt Hür­den abbau­en, die ihnen den Weg in den Arbeits­markt erschwe­ren“, sagt Bros­sardt. Auch das Geset­zes­vor­ha­ben zur Erhö­hung von Schwel­len­wer­ten zur Bestel­lung von Sicher­heits­be­auf­trag­ten unter­stützt die vbw „Unter­neh­men gehen sehr ver­ant­wor­tungs­be­wusst mit mög­li­chen Gefah­ren für die Gesund­heit ihrer Mit­ar­bei­ten­den um. Die geplan­te Locke­rung der Vor­ga­ben, wie vie­le Sicher­heits­be­auf­trag­te Geschäfts­füh­rer von Klein- und mit­tel­stän­di­schen Unter­neh­men bestel­len müs­sen, um ihren gesetz­li­chen Ver­pflich­tun­gen nach­zu­kom­men, ver­schafft ihnen mehr Fle­xi­bi­li­tät“, so Bros­sardt abschließend.

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