Medi­ka­men­te per Klick Bam­berg Baskets

Sai­son­auf­takt der Damen im Pokal gegen Würzburg

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Würzburg
Symbolbild, Foto: Pixabay
Der Bas­ket­ball-Spiel­be­trieb in Freak City geht wie­der los! Den Auf­takt machen in die­sem Jahr die Damen der Medi­ka­men­te per Klick Bam­berg Bas­kets, die am mor­gi­gen Sonn­tag um 16:30 Uhr in ihrem ers­ten Pflicht­spiel im DBBL-Pokal in eige­ner Hal­le auf die QOOL Sharks Würz­burg treffen.

Für die Bam­ber­ge­rin­nen ist das Pokal­spiel gegen Würz­burg gleich ein ech­ter Här­te­test. Ver­let­zungs­be­dingt muss­te das Team in der Vor­be­rei­tung immer wie­der auf Leis­tungs­trä­ge­rin­nen wie die US-ame­ri­ka­ni­sche Auf­bau­spie­le­rin Faith Als­ton und Mann­schafts­ka­pi­tä­nin Eli­se Tweed­ie ver­zich­ten und konn­te sich so noch nicht wirk­lich rich­tig ein­spie­len. Auch zum Sai­son­start am Sonn­tag gegen Würz­burg wer­den die Damen noch nicht in vol­ler Beset­zung antre­ten können.

„Unse­re Vor­be­rei­tung war in die­sem Jahr ein gro­ßer Fort­schritt im Ver­gleich zur ver­gan­ge­nen Sai­son, in der wir kein ein­zi­ges Test­spiel bestrei­ten konn­ten. Durch meh­re­re Par­tien hat­ten wir nun die Mög­lich­keit, inten­siv an unse­ren Inhal­ten zu arbei­ten und ein Gefühl dafür zu bekom­men, auf wel­ches Niveau wir uns stei­gern müs­sen, um unse­re Zie­le in der Liga zu errei­chen“, sagt Head Coach Samu­el Glo­ser. „Mit Würz­burg erwar­tet uns zum Auf­takt ein sehr star­ker Geg­ner. Das Team beleg­te in der ver­gan­ge­nen Sai­son den drit­ten Platz in der 2. DBBL und gehört auch in die­ser Spiel­zeit zu den Favo­ri­ten. Die Mann­schaft ist nahe­zu unver­än­dert geblie­ben und hat sich mit der ehe­ma­li­gen Bam­ber­ge­rin Kate Hill auf der Import Posi­ti­on noch­mals ver­stärkt. Wir wis­sen, dass wir Würz­burg über 40 Minu­ten for­dern kön­nen. Das haben wir im letz­ten direk­ten Duell gese­hen, wel­ches wir mit elf Punk­ten Dif­fe­renz ver­lo­ren haben. Unser Ziel ist es, mit inten­si­ver Ver­tei­di­gung ihren Rhyth­mus zu bre­chen und deren schnel­les Offen­siv­spiel zu unter­bin­den. Mein Wunsch, die Blaue so voll wie mög­lich zu sehen, ist mit bereits über 500 ver­kauf­ten Tickets schon in Erfül­lung gegan­gen. Soll­ten wir es schaf­fen, die Hal­le bis an ihre Kapa­zi­täts­gren­ze von 750 Plät­zen zu fül­len, wäre das ein unglaub­li­ches Gefühl.“


Das Team der QOOL Sharks Würzburg

In der Pre-Sea­son lief es bei den Würz­bur­ge­rin­nen schon rich­tig rund. Wenig ver­wun­der­lich, denn Chef­trai­ne­rin Janet Fow­ler-Michel hat ins­ge­samt 10 Spie­le­rin­nen aus der Vor­sai­son nach wie vor an Bord. Ins­ge­samt kann die ehe­ma­li­ge kana­di­sche Natio­nal­spie­le­rin auf einen bun­ten Mix aus jun­gen und sehr talen­tier­ten sowie gestan­de­nen und sehr erfah­re­nen Bun­des­li­ga-Spie­le­rin­nen zurück­grei­fen. Moescha Bak­am, die erst­mals dem erwei­ter­ten Bun­des­li­ga-Kader ange­hört, ist gera­de einem 15 Jah­re alt. Alex­an­dra Daub geht mit ihren 28 Jah­ren bereits in ihre 11. Spielzeit.

Bes­te Wer­fe­rin der Würz­bur­ge­rin­nen in der Vor­sai­son war Power For­ward Johan­na Michel. Die 26-jäh­ri­ge Toch­ter der Chef­trai­ne­rin erziel­te in 22 Spie­len in knapp 30 Minu­ten Ein­satz­zeit pro Par­tie im Schnitt 16,3 Punkte.

Neu ins Team gekom­men ist Kath­le­en Hill. Die kana­di­sche Auf­bau­spie­le­rin kam vom Liga­kon­kur­ren­ten aus Was­ser­burg, wo sie in der letz­ten Sai­son über­ra­gen­de Sta­tis­ti­ken auf­leg­te. 15,0 Punk­te, 5,3 Assists und 1,3 Ste­als pro Par­tie brach­te die 27-Jäh­ri­ge im Schnitt auf den Statistikzettel. 

Wozu das Würz­bur­ger Team im Stan­de sind, hat es nicht nur in der letz­ten Sai­son mit Platz drei im Final 4 gezeigt, wo den Sharks im Final­tur­nier mit einer 63:70-Niederlage im Halb­fi­na­le gegen die Astro­La­dies Bochum der Auf­stieg in die 1. DBBL nur knapp ver­wehrt blieb.

Beim eige­nen Vor­be­rei­tungs­tur­nier am ver­gan­ge­nen Wochen­en­de konn­te man eben jene Bochu­me­rin­nen schla­gen (72:66). Auch gegen die Nord­zweit­li­gis­ten aus Braun­schweig (60:52) und die Talents Bonn­Rhön­dorf (51:47) ging man als Sie­ger vom Par­kett und gewann in der Are­na Kit­zin­gen das eige­ne Turnier.

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