Der Basketball-Spielbetrieb in Freak City geht wieder los! Den Auftakt machen in diesem Jahr die Damen der Medikamente per Klick Bamberg Baskets, die am morgigen Sonntag um 16:30 Uhr in ihrem ersten Pflichtspiel im DBBL-Pokal in eigener Halle auf die QOOL Sharks Würzburg treffen.
Für die Bambergerinnen ist das Pokalspiel gegen Würzburg gleich ein echter Härtetest. Verletzungsbedingt musste das Team in der Vorbereitung immer wieder auf Leistungsträgerinnen wie die US-amerikanische Aufbauspielerin Faith Alston und Mannschaftskapitänin Elise Tweedie verzichten und konnte sich so noch nicht wirklich richtig einspielen. Auch zum Saisonstart am Sonntag gegen Würzburg werden die Damen noch nicht in voller Besetzung antreten können.
„Unsere Vorbereitung war in diesem Jahr ein großer Fortschritt im Vergleich zur vergangenen Saison, in der wir kein einziges Testspiel bestreiten konnten. Durch mehrere Partien hatten wir nun die Möglichkeit, intensiv an unseren Inhalten zu arbeiten und ein Gefühl dafür zu bekommen, auf welches Niveau wir uns steigern müssen, um unsere Ziele in der Liga zu erreichen“, sagt Head Coach Samuel Gloser. „Mit Würzburg erwartet uns zum Auftakt ein sehr starker Gegner. Das Team belegte in der vergangenen Saison den dritten Platz in der 2. DBBL und gehört auch in dieser Spielzeit zu den Favoriten. Die Mannschaft ist nahezu unverändert geblieben und hat sich mit der ehemaligen Bambergerin Kate Hill auf der Import Position nochmals verstärkt. Wir wissen, dass wir Würzburg über 40 Minuten fordern können. Das haben wir im letzten direkten Duell gesehen, welches wir mit elf Punkten Differenz verloren haben. Unser Ziel ist es, mit intensiver Verteidigung ihren Rhythmus zu brechen und deren schnelles Offensivspiel zu unterbinden. Mein Wunsch, die Blaue so voll wie möglich zu sehen, ist mit bereits über 500 verkauften Tickets schon in Erfüllung gegangen. Sollten wir es schaffen, die Halle bis an ihre Kapazitätsgrenze von 750 Plätzen zu füllen, wäre das ein unglaubliches Gefühl.“
Das Team der QOOL Sharks Würzburg
In der Pre-Season lief es bei den Würzburgerinnen schon richtig rund. Wenig verwunderlich, denn Cheftrainerin Janet Fowler-Michel hat insgesamt 10 Spielerinnen aus der Vorsaison nach wie vor an Bord. Insgesamt kann die ehemalige kanadische Nationalspielerin auf einen bunten Mix aus jungen und sehr talentierten sowie gestandenen und sehr erfahrenen Bundesliga-Spielerinnen zurückgreifen. Moescha Bakam, die erstmals dem erweiterten Bundesliga-Kader angehört, ist gerade einem 15 Jahre alt. Alexandra Daub geht mit ihren 28 Jahren bereits in ihre 11. Spielzeit.
Beste Werferin der Würzburgerinnen in der Vorsaison war Power Forward Johanna Michel. Die 26-jährige Tochter der Cheftrainerin erzielte in 22 Spielen in knapp 30 Minuten Einsatzzeit pro Partie im Schnitt 16,3 Punkte.
Neu ins Team gekommen ist Kathleen Hill. Die kanadische Aufbauspielerin kam vom Ligakonkurrenten aus Wasserburg, wo sie in der letzten Saison überragende Statistiken auflegte. 15,0 Punkte, 5,3 Assists und 1,3 Steals pro Partie brachte die 27-Jährige im Schnitt auf den Statistikzettel.
Wozu das Würzburger Team im Stande sind, hat es nicht nur in der letzten Saison mit Platz drei im Final 4 gezeigt, wo den Sharks im Finalturnier mit einer 63:70-Niederlage im Halbfinale gegen die AstroLadies Bochum der Aufstieg in die 1. DBBL nur knapp verwehrt blieb.
Beim eigenen Vorbereitungsturnier am vergangenen Wochenende konnte man eben jene Bochumerinnen schlagen (72:66). Auch gegen die Nordzweitligisten aus Braunschweig (60:52) und die Talents BonnRhöndorf (51:47) ging man als Sieger vom Parkett und gewann in der Arena Kitzingen das eigene Turnier.
