Bundespolizeiaus- und ‑fortbildungszentrum Bamberg
Spendenübergabe des Bundespolizeiaus- und ‑fortbildungszentrums Bamberg
Anfang Dezember veranstaltete das Bundespolizeiaus- und ‑fortbildungszentrum Bamberg zusammen mit dem Bundespolizeiorchester München ein Benefizkonzert in der Pfarrkirche Unsere Liebe Frau (Obere Pfarre) in Bamberg, dessen Erlös jetzt übergeben wurde.
Etwa 300 Gäste kamen beim Konzert zusammen, um nicht nur eine beeindruckende musikalische Darbietung zu erleben, sondern auch einen Beitrag zu leisten, um die wichtige Arbeit des St. Vinzenzvereins Bamberg e.V. zu unterstützen.
Chefdirigent Philipp Armbruster verzauberte mit 40 Musikerinnen und Musikern die vollbesetzten Bankreihen mit Klängen von Anton Bruckner, John Williams und James Barnes.
Der Eintritt zum Konzert war frei. Die Bundespolizei erbat Spenden zugunsten des St. Vinzenzvereins Bamberg e.V. in Bamberg. Die Spenden der Konzertbesucherinnen und Konzertbesucher wurden vergangene Woche gemeinsam mit diversen Spenden der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie der Auszubildenden des Bundespolizeiaus- und ‑fortbildungszentrums Bamberg an Herrn Hans-Jochen Sievers übergeben, den Vorsitzenden des St. Vinzenzvereins. Insgesamt kamen 3.750€ zusammen.
Für guten Zweck getanzt und gesungen
Benefizkonzert im Kulturboden wurde zum vollen Erfolg
Gesungen, getanzt, gelacht, gerappt, gewonnen und bei alledem auch noch geholfen. Zu einem vollen Erfolg wurde die sechste Auflage des Benefizkonzerts von Veranstaltungsservice Bamberg (VSB) und Kulturboden Hallstadt in Kooperation mit dem Wirtschaftsclub und dem Stadtmarketing Bamberg im ausverkauften Saal über der Marktscheune.
Am Ende der fast sechsstündigen Veranstaltung mit regionalen Musiker*innen, 300 Besuchern und einer Tombola mit 1000 Losen und 1000 Gewinnen überreichte VSB-Chef Wolfgang Heyder Spenden in Höhe von 10.000 Euro an die Vertreter von sechs sozialen Hilfsdiensten aus Bamberg. Zusätzliche 4000 Euro gingen aus dem Erlös einer Gutscheinaktion der Lions 5 GmbH an vier dieser Sozialdienste, die Geschäftsführer Dr. Andreas Schönberger aushändigte.
Es war ein bemerkenswerter Sonntagabend, durch dessen Programm Thomas Ötinger, Geschäftsführer der Marketingagentur Marcapo aus Ebern und Mitglied im Wirtschaftsclub Bamberg, souverän und gekonnt führte: Abwechslungsreiche Musikauswahl, durchaus selten zu erlebende Bandkonstellationen, bekannte Rockklassiker in neuen Gewändern verpackt: Ohrwürmer von Pink Floyd, U2, Jethro Tull, Pink, John Denver, Beatles, Coldplay, David Bowie oder Free waren zu hören. Und dabei traten bekannte Musiker*innen aus Bamberg und Umgebung in ganz neuen Kombinationen auf, mit einem Programm, das eigens für diesen Abend einstudiert worden war.
So brachten „Soul jam“ um Michael Kratzer zusammen mit Jonas Ochs‘ Bambägga den Saal zum Kochen und Hüpfen, ebenso wie Peter Hader, im Hauptberuf eigentlich Sound- und Lichttechniker im Kulturboden und Frontmann der Nürnberger Rockband Dr. Woo‘s Rock’n‘Roll Circus, mit seiner genialen Premiere als Swing-Nostalgiker, der Fred Astaire und Frank Sinatra wieder Leben einhauchte. Dazu der Mundart-Akrobat Wastel Kauz aus Waischenfeld und der Ausflug von Heino Mendoza in die Schlagerwelt. Ihre Frauenstimmen erhoben eindrucksvoll Kerstin Stieringer aus Hallstadt (mit Harald Schuberth aus Breitengüßbach) als Duo „Zweilight“ sowie Julie D’Alquen aus Möhrendorf mit ihren zwei Mikes im Trio. Immer wieder in modifizierter Besetzung sind die „Long lost hippies“ um Steff Porzel zu erleben, diesmal mit akustischen Gitarren und Geige.
Zum Abschluss rockten noch „Lucky and the heartbreakers“ den Saal und rissen die Letzten von den Sitzen.
Von diesen musikalischen Leckerbissen, den Eintrittsgeldern und Verkäufen, Spenden sowie dem Tombola-Erlös profitieren der Förderverein der Lebenshilfe, goolkids, der AWO-Migrationsdienst, der MGO-Spendenverein „Franken helfen Franken“, die Kinder- und Jugendarbeit des Hospizvereins Bamberg und der Zirkus Giovanni.
Ein Konzert für den Frieden
Benefizkonzert ein voller Erfolg
Gestern Abend brachte der Veranstaltungsservice Bamberg im Kulturboden Hallstadt ein Benefizkonzert mit neun Solokünstlern und Bands auf die Bühne, das dank Sponsoren und rund 250 Besuchern einen Erlös von 5.000 Euro zu Gunsten des Ukrainischen Vereins in Bamberg „Bamberg:UA e.V.“ erzielte.
Die etwa 250 Besucher im Kulturboden in Hallstadt kamen in den Genuss eines der ersten Konzerte nach zwei Jahren Pandemie überhaupt. Und diese Veranstaltung „Bands for Ukraine“ hatte es in sich. In kürzester Zeit auf die Bühne gestellt, um die von Russland angegriffene Ukraine zu unterstützen, versammelte der Veranstaltungsservice Bamberg, unterstützt durch den Wirtschaftsclub Bamberg und das Stadtmarketing Bamberg, neun Solokünstler und Bands auf der Bühne, die nacheinander für jeweils etwa 20 Minuten auftraten.
„Ich freue mich, dass wir die Hochkaräter der Bamberger und Nürnberger Musikszene gagefrei für dieses tolle Konzert gewinnen konnten“, so Wolfgang Heyder, Geschäftsführer des Veranstaltungsservice Bamberg und Vorstand des Wirtschaftclubs Bamberg. Wilfried Kämper, ebenfalls Vorstand vom Wirtschaftsclub Bamberg, ergänzte: „Neben der humanitären Katastrophe kriegen wir allmählich auch die wirtschaftlichen Folgen zu spüren. Für uns steht fest, dass in den nächsten Wochen und Monaten die Veranstaltungen immer wieder im Zeichen der Ukrainekrise stehen werden.“
Durch den Abend führte als Moderator Marc Peratoner, der die Bands und Solokünstler Bambägga, Flávio Martins & Clueless, Lucky and the Heart-breakers, Maike May, Ramrods, Tigatoe, Tony Bullock, Two in Tune und „Zweilight“ begrüßte. Zwischen den Auftritten nutzte der Radio Bamberg-Moderator die Zeit, um die Beteiligten zu Wort kommen zu lassen.
Anschaffung von Krankenwägen im Fokus
„Es ist schön, mit der Teilnahme an einem Konzert etwas Gutes für unsere europäischen Nachbarn und Freunde zu tun“, äußerte eine Besucherin des Konzerts.
„Trotz der kurzen Vorbereitungszeit können wir mit Stolz sagen, dass das Benefizkonzert ein voller Erfolg war. Ich danke den über 200 freiwilligen Helfern unseres Vereins Bamberg:UA für ihr Enga-gement“, so Khrystyna Pavliukh, Initiatorin des Vereins Bamberg:UA e.V. „Und natürlich geht mein Dank auch an unsere Sponsoren und die Bands, ohne deren Unterstützung das gar nicht möglich gewesen wäre.“
Der Erlös des Abends von 5.000 Euro geht komplett an den Verein Bamberg:UA e.V. „Wir werden das Geld vor allem für die Anschaffung von Krankenwägen verwenden“, so Khrystyna Pavliukh. Der Verein wurde bereits 2017 von ukrainischen Studierenden aus Bamberg gegründet. Neben dem Schicken von Transportern mit Hilfspaketen und Ausrüstung helfen auch Veranstaltungen wie dieses Benefizkonzert, Spenden zu sammeln. In den Städten Bamberg und Nürnberg baut der Verein große Sammelstellen für medizinische Produkte und dringend benötigte Ausrüstung auf.
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Benefizkonzert
Bands for Ukraine
Auch der Veranstaltungsservice Bamberg trägt seinen Teil bei, die von Russland angegriffene Ukraine zu unterstützen. Sämtliche Einnahmen des Benefizkonzerts „Bands for Ukraine“ am 11. März kommen dem ukrainischen Verein „Bamberg:UA“ zugute.
„Wir haben uns sofort nach Kriegsausbruch gefragt, wie wir die Menschen in der Ukraine unterstützen könnten“, sagt Wolfgang Heyder, Geschäftsführer des Veranstaltungsservice, der das Benefizkonzert „Bands for Ukraine“ organisiert. „Was können wir mit unserem Mittel der Unterhaltung als humanitäre Hilfe machen? Nach drei oder vier Tagen Brainstorming waren wir auf das Benefizkonzert „Bands for Ukraine“ gekommen.“
Ab 19:30 treten am 11. März, jeweils für ungefähr 20 Minuten, im Hallstadter Kulturboden Bands aus Bamberg und Nürnberg auf. Mit dabei sind Bambägga, Flávio Martins & Clueless, Two in Tune, Zweilight, Tony Bulluck, Maike May, Tigatoe, Ramrods und Lucky & the Heartbreakers.
„Wir haben gezielt bei diesen Bands angefragt und sofort durch die Bank ein positives Feedback bekommen. Auch von der Kulturbühne. Ursprünglich hatten wir nur acht Gruppen gefragt, mittlerweile sind es aber mehr. Es gibt sogar noch weitere Bands, die gerne mitgemacht hätten, aber das hätte zeitlich nicht in den Abend gepasst. Wir mussten den einen oder anderen sogar absagen.“
Einnahmen gehen an „Bamberg:UA e.V.“
Russlands Krieg gegen die Ukraine begann am 24. Februar. Knapp drei Wochen später, am 11. März ist das Benefizkonzert. Wolfgang Heyder ist sich nicht sicher, jemals in so kurzer Zeit einen ganzen Konzertabend organisiert zu haben.
„Mit so einem kleinen Zeitraum haben wir, glaube ich, selten etwas organisiert. Aber als wir uns entschieden hatten, das Benefizkonzert auf die Beine zu stellen, ging es ganz fix. Innerhalb eines Tages hatten wir die Bands zusammengestellt und die konkrete Organisation begonnen.“
Die Einnahmen von „Bands for Ukraine“ geht an den Bamberger ukrainischen Verein „Bamberg:UA e.V.“. Die Hilfsorganisation sammelt seit Kriegsausbruch überall in der Region finanzielle und humanitäre Hilfen für die Ukraine.