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TSV Buchbach

Null­num­mer in Buchbach

“Dom­rei­ter” hal­ten Ober­bay­ern auf Abstand

Haben die Bam­ber­ger nun in Buch­bach Punk­te lie­gen las­sen oder hat man einen Kon­kur­ren­ten um den Abstieg auf Distanz gehal­ten? So sicher waren sich die “Dom­rei­ter” nach dem Abpfiff selbst nicht. In Buch­bach gab es ges­tern ein 0:0.

Dabei waren die Gäs­te gut ins Spiel gekom­men. Phil­ipp Hack nach weni­gen Sekun­den und David Lang etwas spä­ter hat­ten die Chan­ce, ihr Team in Füh­rung zu brin­gen, konn­ten aber ihre Ver­su­che nicht im Kas­ten unter­brin­gen. Mit zuneh­men­der Spiel­dau­er befrei­ten sich die Haus­her­ren aber vom Druck der Ober­fran­ken und kämpf­ten sich in die Par­tie zurück. Zwei­mal muss­te in der Pha­se vor dem Sei­ten­wech­sel der Pfos­ten für Bam­bergs Tor­wart Fabi­an Dell­er­mann ret­ten. Wären die “Dom­rei­ter” mit einem Rück­stand in die Kabi­ne gegan­gen – sie hät­ten sich nicht beschwe­ren können.

Einen letz­ten Höhe­punkt hat­te die Par­tie zwi­schen dem 18. und dem 16. der Regio­nal­li­ga aber noch vor dem Pau­sen­tee zu bie­ten: Tobi­as Linz und Buch­bachs Samed Bahar waren im Zwei­kampf anein­an­der­ge­ra­ten, die Emo­tio­nen koch­ten hoch und mün­de­ten in einer glatt roten Kar­te für Bahar. Eine von vie­len Ent­schei­dun­gen der Spiel­lei­tung von Schieds­rich­ter Felix Wag­ner, die für Kopf­schüt­ten auf den Rän­gen sorgte.

Die Bam­ber­ger kamen nach der Sei­ten­wech­sel aber auf dem extrem schwer zu bespie­len­den Rasen nicht mehr in die spie­le­ri­sche Über­le­gen­heit, um ein Tor zu erzie­len. „Wir waren in die­ser Pha­se aus mei­ner Sicht nicht gie­rig genug, unbe­dingt ein Tor erzie­len zu wol­len”, bilan­zier­te der Trai­ner der Dom­rei­ter, Jan Gern­lein. „Statt die Bäl­le mit Druck in den Sech­zehn­me­ter­raum zu zie­hen, sind wir zu viel in Dribb­lings gegan­gen oder haben Ali­bi-Flan­ken serviert.”

Von Buch­bach war in der End­pha­se nichts mehr zu sehen, zumal mit Chris­ti­an Bru­cia kurz vor Spiel­schluss ein wei­te­re Heim­ak­teur mit gelb-rot das Feld ver­las­sen musste.

„Natür­lich kön­nen wir mit dem Punkt leben und hät­ten ihn vor Spiel­be­ginn so unter­schrie­ben”, war das State­ment von Jan Gern­lein auf der Pres­se­kon­fe­renz. „Den­noch war für uns heu­te mehr drin, dar­an wer­den wir in der Spiel­vor­be­rei­tung für Fürth arbeiten.”

Die Regio­nal­li­ga Bay­ern beginnt wieder

Abstiegs­du­ell: FC Ein­tracht Bam­berg gas­tiert bei Schluss­licht TSV Buchbach

Die Win­ter­pau­se in der Regio­nal­li­ga Bay­ern ist vor­bei, am Wochen­en­de beginnt die Rück­run­de. Für den FC Ein­tracht Bam­berg steht das wich­ti­ge Abstiegs­du­ell beim TSV Buch­bach an.

Am Sams­tag, 24. Febru­ar, tref­fen in der Buch­ba­cher Are­na der Tabel­len­sech­zehn­te, FC Ein­tracht Bam­berg, auf den Tabel­len­ach­zehn­ten, den TSV Buch­bach, im Abstiegs­du­ell auf­ein­an­der. Wegen schlech­ten Wet­ters wur­de die Par­tie Ende Novem­ber 2023 abge­sagt und wird nun nach­ge­holt. Mit einem Sieg hät­te Bam­berg 22 Punk­te und könn­te mit dem SV Schal­ding-Hei­ning (Platz 15) gleich­zie­hen – sofern die­ser sein Spiel gegen den SV Wacker Burg­hau­sen verliert.

Die Hin­run­de been­de­te Bam­berg mit einem 2:0‑Heimsieg gegen den SV Vik­to­ria Aschaf­fen­burg. Ins­ge­samt sam­mel­te das Team in der lau­fen­den Sai­son 19 Punk­te in 21 Par­tien. Die Vor­be­rei­tung der Ein­tracht auf den Rück­run­den­start waren unter­des­sen erfolgversprechend.

Sechs Test­spie­le absol­vier­te der FCE, wovon die Mann­schaft fünf gewann. Ein­zig gegen den Liga­kon­kur­ren­ten FC Augs­burg II trenn­te sich Bam­berg mit 2:2 unent­schie­den. Ein Ach­tungs­er­folg gelang hin­ge­gen gegen den TSV Aub­stadt (2:1). Gegen den Drit­ten der Regio­nal­li­ga hat­ten die Dom­rei­ter zuvor bei­de Liga­par­tien verloren.

Ent­spre­chend zeig­te sich Coach Gern­lein zufrie­den mit der Vor­be­rei­tung: „Wir zie­hen ein sehr posi­ti­ves Resü­mee. Wir haben unse­re Ideen sehr schnell adap­tie­ren kön­nen und wur­den von Woche zu Woche stabiler.“

Bam­bergs Geg­ner TSV Buchbach

Der TSV Buch­bach spielt seit 2012 durch­gän­gig in Deutsch­lands vier­ter Liga. Aktu­ell liegt das Team mit zehn Punk­ten aller­dings auf dem letz­ten Tabel­len­platz. Dabei weist der TSV eine Bilanz von drei Sie­gen, einem Unent­schie­den und 16 Nie­der­la­gen auf. Die letz­te Par­tie vor der Win­ter­pau­se ver­lor das Team aus Ober­bay­ern mit 0:4 gegen die SpVgg Greu­ther Fürth II.

„Wer schon mal in Buch­bach gespielt hat“, sag­te Gern­lein, „weiß, dass es ein abso­lut außer­ge­wöhn­li­ches Aus­wärts­spiel ist. Sie haben ihre Punk­te alle daheim geholt. Das ist nicht grund­los passiert.“

Trai­ner des TSV Buch­bach ist seit Mit­te Sep­tem­ber Alek­san­dro Petro­vic, der zuvor als spie­len­der Co-Trai­ner der Mann­schaft fun­gier­te. „Aleks Petro­vic ist der Rekord­spie­ler der Regio­nal­li­ga Bay­ern und hat somit mehr Erfah­rung als jeder ande­re in der Liga“, sag­te Gern­lein über sei­nen Kol­le­gen. „Ich weiß noch nicht, ob ich es gut oder schlecht fin­de, dass er nicht mehr spielt, weil er enor­me Qua­li­tät hatte.“

Vie­le Ausfälle

FCE reist dezi­miert zum letz­ten Spiel des Jah­res gegen TSV Buchbach

Für den FC Ein­tracht Bam­berg steht am Sams­tag das letz­te Spiel des Jah­res an. Mit Per­so­nal­sor­gen geht es gegen den Tabel­len­letz­ten TSV Buchbach.

Nach­dem der Jah­res­ab­schluss vor eige­nem Publi­kum im Fuchs-Park-Sta­di­on am ver­gan­ge­nen Sams­tag mit einem 2:0‑Erfolg über die SpVgg Aschaf­fen­burg gelun­gen ist, möch­te der FC Ein­tracht Bam­berg laut einer Mit­tei­lung des Ver­eins am kom­men­den Sams­tag (25. Novem­ber) eine ähn­li­che Leis­tung abru­fen, um auch gegen den TSV Buch­bach zu bestehen. Das Hin­spiel im August hat­te die Ein­tracht mit 2:1 gewonnen.

Im Fal­le eines erneu­ten Sie­ges könn­ten die Bam­ber­ger ihr Punk­te­kon­to vor dem Jah­res­wech­sel auf 22 Zäh­ler aus­bau­en. Momen­tan liegt die Ein­tracht mit 19 Zäh­lern auf Rang 16, hin­ter Fürth (21 Punk­te) und Schal­ding-Hei­ning (22). „Auf­grund der Tabel­len­si­tua­ti­on ist das für uns eine beacht­li­che Aus­beu­te. Damit bin ich zufrie­den“, sag­te FCE-Trai­ner Jan Gernlein.

Der Geg­ner TSV Buchbach

Mit zehn Punk­ten ist der TSV Buch­bach das Schluss­licht der Tabel­le in der Regio­nal­li­ga Bay­ern. Zuletzt muss­te sich die Mann­schaft mit 4:0 gegen die SpVgg Greu­ther Fürth II geschla­gen geben. Vor­her gelang den Ober­bay­ern aller­dings ein beacht­li­cher 4:1‑Sieg gegen Schwein­furt 05, den Tabellenfünften.

Nach einer Serie von Nie­der­la­gen trenn­te sich der TSV bereits im Sep­tem­ber von sei­nem Trai­ner. Seit­dem diri­giert Regio­nal­li­ga-Rekord­spie­ler Alek­san­dro Petro­vic, der bereits als spie­len­der Co-Trai­ner fun­gier­te, die Mannschaft.

„Die Jungs wis­sen, dass es ein außer­ge­wöhn­li­ches Spiel wird und es auf spe­zi­el­le Tugen­den ankom­men wird“, schätz­te Gern­lein das Duell mit dem direk­ten Kon­kur­ren­ten im Tabel­len­kel­ler ein. „Wir wol­len auf jeden Fall etwas Zähl­ba­res mitnehmen.“

Das Bam­ber­ger Personal

Im Hin­blick auf die per­so­nel­le Situa­ti­on ste­hen der FC Ein­tracht Bam­berg und sein Trai­ner jedoch vor einer Her­aus­for­de­rung. „Wir haben lei­der sehr vie­le Aus­fäl­le und frag­li­che Spie­ler auf­grund von Krank­hei­ten oder Pro­ble­men aus dem Aschaf­fen­burg-Spiel. Wir müs­sen auch in der U19 schau­en, wen wir mit­neh­men kön­nen“, sag­te Jan Gernlein.

Klar ist trotz­dem, dass nach dem Spiel die Win­ter­pau­se ansteht. Für Gern­lein gilt daher, „die letz­ten Kör­ner“ zu las­sen: „Die Jungs sind heiß und freu­en sich auf das letz­te Spiel, wohl wis­send, dass danach auch end­lich mal ein wenig Ruhe einkehrt.“