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Vr Bank Bamberg Forchheim

Bank­haus stellt wich­ti­ge Wei­chen für eine erfolg­rei­che Zukunft

VR Bank Bam­berg-Forch­heim zieht posi­ti­ve Jah­res­bi­lanz 2024

Die VR Bank Bam­berg-Forch­heim eG hat auf ihrer dies­jäh­ri­gen Ver­tre­ter­ver­samm­lung in der Bam­ber­ger Kon­gress­hal­le eine ein­drucks­vol­le Bilanz für das Geschäfts­jahr 2024 gezogen.

Vor­stands­vor­sit­zen­der Joa­chim Haus­ner mach­te in sei­ner Rede deut­lich, dass die Bank den Her­aus­for­de­run­gen des wirt­schaft­lich und poli­tisch tur­bu­len­ten Jah­res mit einer kla­ren Stra­te­gie begeg­net ist: “Wir sehen nicht Pro­ble­me, son­dern Lösun­gen – und wir ergrei­fen Chan­cen, wo ande­re Schwie­rig­kei­ten sehen.”


Star­kes Ergeb­nis in einem her­aus­for­dern­den Umfeld

Trotz schwa­cher Kon­junk­tur ver­zeich­ne­te die VR Bank ein Betriebs­er­geb­nis deut­lich über dem Durch­schnitt der baye­ri­schen Volks- und Raiff­ei­sen­ban­ken. Die Bilanz­sum­me wuchs um 126 Mio. Euro auf 3,7 Mrd. Euro, die Kun­den­ein­la­gen stie­gen um 101 Mio. Euro auf 3,1 Mrd. Euro, die Kre­dit­neu­zu­sa­gen erreich­ten mit 451 Mio. Euro einen his­to­ri­schen Höchst­wert. Damit wuchs der Bestand der Kun­den­kre­di­te auf ins­ge­samt 2,3 Mrd. Euro, ein Plus von 5,7%. Ins­ge­samt stieg das betreu­te Kun­den­vo­lu­men um 455 Mio. Euro auf ins­ge­samt 8,1 Mrd. Euro. Damit habe die VR Bank im ver­gan­ge­nen Jahr erneut bewie­sen, dass sich Pri­vat­kun­den und der regio­na­le Mit­tel­stand auf die Bank ver­las­sen kön­nen. Mit annäh­rend 140.000 Kun­den ist die VR Bank Bam­berg-Forch­heim eine der größ­ten VR Ban­ken im Freistaat.

„Genos­sen­schafts­ban­ken sind ver­läss­li­che Part­ner in Finanz­fra­gen für eine lan­ge Weg­be­glei­tung auch und gera­de in her­aus­for­dern­den Zei­ten“, bekräf­tig­te Thors­ten Glau­ber, Baye­ri­scher Staats­mi­nis­ter für Umwelt und Ver­brau­cher­schutz, die Stär­ke der VR Bank Bam­berg-Forch­heim in sei­nem Gruß­wort. Auch Bam­bergs Ober­bür­ger­meis­ter Andre­as Star­ke beton­te die prä­gen­de Rol­le der VR Bank für den Wirt­schafts­stand­ort Bam­berg und lob­te das gro­ße Enga­ge­ment bei der För­de­rung von Kul­tur, Ehren­amt oder Gemeinwohl.

Die VR Bank erhöh­te wegen des guten Ergeb­nis­ses die Divi­den­de auf 2,5%, die übri­gen Gewin­ne wur­den zur Stär­kung der Eigen­ka­pi­tal­ba­sis den Rück­la­gen zuge­führt. Damit ist die Bank auch auf mög­li­che Kre­dit­ri­si­ken in der ange­spann­ten Kon­junk­tur­la­ge bes­tens vor­be­rei­tet. Die erfolg­rei­che und umsich­ti­ge Geschäfts­füh­rung hono­rier­ten die Ver­tre­te­rin­nen und Ver­tre­ter mit einer ein­stim­mi­gen Ent­las­tung von Vor­stand und Auf­sichts­rat. Sat­zungs­ge­mäß schied Auf­sichts­rats­mit­glied Johan­nes Nüß­lein sowie Auf­sichts­rats­vor­sit­zen­der Gün­ter Schus­ter nach 26 Jah­ren an der Spit­ze des Auf­sichts­rats aus. Zu sei­nem Nach­fol­ger wur­de der eben­falls erfah­re­ne Auf­sichts­rat Dr. Ste­fan Jablon­ski gewählt.


Inves­ti­tio­nen in per­sön­li­che und digi­ta­le Beratung

Im Fokus habe 2024 erneut die Digi­ta­li­sie­rung gestan­den, ohne den per­sön­li­chen Kun­den­fo­kus dabei zu ver­nach­läs­si­gen. Die VR Bank ist mit 40 Filia­len wei­ter­hin groß­flä­chig in der Regi­on für die Men­schen erreich­bar. Mit dem „Mein­Zu­hau­se­por­tal“ sei ein digi­ta­les Öko­sys­tem rund um Immo­bi­li­en­fi­nan­zie­rung eta­bliert wor­den. Gleich­zei­tig habe die Bank in moder­ne Bera­tungs­for­ma­te und neue Kon­to­mo­del­le inves­tiert. Über 440 Mit­ar­bei­ten­de tra­gen die Trans­for­ma­ti­on aktiv mit – von neu­en Aus­zu­bil­den­den bis zu erfah­re­nen Fach­kräf­ten, für die geziel­te Ent­wick­lungs­pro­gram­me bereitstehen.


Mehr als Ban­king – Genos­sen­schaft­li­ches Engagement

Als Genos­sen­schafts­bank ist das Enga­ge­ment für die Regi­on Teil der DNA. Mit rund 100.000 Euro jähr­li­cher Unter­stüt­zung auf der Crowd­fun­ding-Platt­form „Vie­le schaf­fen mehr“, wur­den seit Pro­jekt­start 2020 etwa 140 regio­na­le Pro­jek­te geför­dert. Mit Bil­dungs­pro­jek­ten wie „Wir und der Wald“ und kul­tu­rel­len Ver­an­stal­tun­gen stär­ke die Bank nicht nur ihre wirt­schaft­li­che Rol­le, son­dern auch den sozia­len Zusam­men­halt in der Regi­on. Mit über einer hal­ben Mil­li­on Euro Spen­den und Spon­so­ring enga­gie­re sich die VR Bank Bam­berg-Forch­heim vor Ort.


Aus­blick 2025: Chan­cen nut­zen – Wachs­tum gestalten

Für das lau­fen­de Jahr kün­dig­te Haus­ner ein Ziel­wachs­tum im Kre­dit­be­reich von 4,0%, ein sta­bi­les Pro­vi­si­ons­er­geb­nis und neue Digi­tal­pro­jek­te wie das „Mein­Be­ra­tungs­por­tal“ an. Stra­te­gisch will die Bank öko­no­mi­sche Stär­ke mit öko­lo­gi­scher und sozia­ler Ver­ant­wor­tung ver­bin­den – etwa durch geziel­te För­der­fi­nan­zie­run­gen für die Ener­gie­wen­de und eine ver­stärk­te Inte­gra­ti­on des Versicherungsgeschäfts.


Neu­bau in Forch­heim: Raum für Zukunft

Ein High­light der Ver­samm­lung war die Vor­stel­lung des geplan­ten Neu­baus in Forch­heim. Ab 2026 ent­steht ein moder­nes Kun­den- und Ver­wal­tungs­zen­trum mit gro­ßem inner­städ­ti­schen Mehr­wert und nach­hal­ti­ger Bau­wei­se. „Durch den Neu­bau kom­men wir mit 15 Pro­zent weni­ger Flä­che aus. Das Pro­jekt schafft nicht nur moder­ne Bera­tungs- und Arbeits­be­din­gun­gen, wir errei­chen damit auch eine Redu­zie­rung der Betriebs­kos­ten“, so Haus­ner. Die Bank ist somit auf dem bes­ten Weg, den Erfolgs­kurs fortzusetzen.

Lang­jäh­ri­ge Part­ner­schaft zwi­schen MTV Bam­berg und VR Bank

VR Bank Bam­berg-Forch­heim wird Namens­ge­ber neu­er Sportarena

Der MTV Bam­berg hat einen bedeu­ten­den Schritt in der Ent­wick­lung sei­ner neu­en Sport­stät­te gemacht: Die VR Bank Bam­berg-Forch­heim über­nimmt für die nächs­ten fünf Jah­re die Namens­rech­te an der ent­ste­hen­den Frei­luft-Sport­hal­le im MTV-Out­door­sport­park, wie der Ver­ein mitteilt.

Die neue “VR Bank Are­na” soll ab Sep­tem­ber 2025 Sport­be­geis­ter­ten aus der Regi­on viel­fäl­ti­ge Mög­lich­kei­ten bie­ten. Das teil­über­dach­te und bar­rie­re­freie Gelän­de ermög­licht Indoor- wie Out­door-Sport­ak­ti­vi­tä­ten bei nahe­zu jedem Wet­ter. Geplant sind unter ande­rem Ange­bo­te für Ath­le­tik­trai­ning, Vol­ley­ball, Fuß­ball sowie Bas­ket­ball im 3‑ge­gen-3-For­mat.

Tho­mas Schwarz, Vor­stand der VR Bank Bam­berg-Forch­heim, betont die Bedeu­tung des Pro­jekts: „Wir sind stolz dar­auf, Teil eines Vor­ha­bens zu sein, das den Men­schen in unse­rer Gemein­schaft eine moder­ne, bar­rie­re­freie und anspre­chen­de Sport­um­ge­bung bie­tet. Wir glau­ben, dass die­se Part­ner­schaft sowohl die Sport­land­schaft als auch das Gemein­schafts­ge­fühl in Bam­berg und Umge­bung stär­ken wird.”

Der MTV Bam­berg ver­zeich­ne bereits vor der Eröff­nung reges Inter­es­se an der neu­en Anla­ge, teilt er mit. Anfra­gen kom­men dem­zu­fol­ge von Betriebs­sport­grup­pen, Schu­len, Fuß­ball­ver­ei­nen, Men­schen mit Han­di­cap und inter­nen Abtei­lun­gen des Vereins.

„Das Inter­es­se dar­an, unse­ren Sport­park mit der VR Bank Are­na zu nut­zen, ist rie­sig“, zeigt sich Chris­ti­an Röckel­ein, 1. Vor­sit­zen­der des MTV 1882 Bam­berg, erfreut. „Das spricht für sich, und wir sind sehr froh, dass wir die­sen Weg trotz der hohen Inves­ti­ti­ons­kos­ten gegan­gen sind, und jetzt glück­lich, eine lang­jäh­ri­ge Part­ner­schaft mit der VR Bank Bam­berg-Forch­heim abge­schlos­sen zu haben.”

Neu­es Raum­kon­zept ver­eint Kun­den­ser­vice und Sicherheit

Wie­der­eröff­nung der VR Bank-Filia­le Strul­len­dorf nach Geldautomatensprengung

Nach inten­si­ven Mona­ten der Pla­nung und umfang­rei­chen Bau­maß­nah­men öff­net die VR Bank Bam­berg-Forch­heim ihre moder­ni­sier­te Filia­le in Strul­len­dorf wie­der für den Publi­kums­ver­kehr. Anlass für die Neu­ge­stal­tung war ein Vor­fall, der die Regi­on tief bewegt hat: die Spren­gung eines Geld­au­to­ma­ten in der Nacht zum 12. Juli 2024.

Die Tat reiht sich in eine bun­des­weit hohe Zahl von Geld­au­to­ma­ten­spren­gun­gen ein, die vor allem in länd­li­chen Regio­nen statt­fin­den. In Strul­len­dorf hat­te die Explo­si­on erheb­li­che bau­li­che Schä­den zur Folge.

Abschre­cken las­sen will sich die VR Bank Bam­berg-Forch­heim durch die Atta­cke nicht. Für den Wie­der­auf­bau der Filia­le in Strul­len­dorf und für die Siche­rung aller Stand­or­te hat die VR Bank Bam­berg-Forch­heim einen Mil­lio­nen­be­trag investiert.

In Strul­len­dorf wird die VR Bank ab kom­men­dem Mon­tag, 28. April, wie­der für Ihre Kun­den da sein. Am mor­gi­gen Sams­tag, 26. April, fin­det von 11–16 Uhr die Wie­der­eröff­nung mit einer klei­nen Fei­er statt. „Damit wol­len wir den Men­schen vor Ort auch unse­ren Dank aus­spre­chen. Die Soli­da­ri­tät, das Ver­ständ­nis und die Unter­stüt­zung, die uns wäh­rend der Reno­vie­rungs­pha­se ent­ge­gen­ge­bracht wur­den, waren außer­ge­wöhn­lich“, so Tho­mas Schwarz, Vor­stand der VR Bank Bamberg-Forchheim.

„Mit viel Herz­blut, kla­rem Kon­zept und gro­ßem Enga­ge­ment aller Betei­lig­ten haben wir die Gele­gen­heit genutzt, gezielt zu moder­ni­sie­ren, um unse­ren Kun­din­nen und Kun­den ein neu­ar­ti­ges Ser­vice- und Bera­tungs­er­leb­nis zu bie­ten”, erläu­tert Vor­stand Tho­mas Schwarz das Filialkonzept.

So wur­den nicht nur die beschä­dig­ten Berei­che instand­ge­setzt, son­dern ein Raum­kon­zept ent­wor­fen, dass auf Bera­tungs­ser­vice und Kun­den­er­leb­nis setzt, aber auch den neu­es­ten Sicher­heits­stan­dard vor­weist. „Dies spie­gelt unse­ren Anspruch wider, Tra­di­ti­on mit Inno­va­ti­on und Sicher­heit zu ver­bin­den – und dabei stets den Men­schen in den Mit­tel­punkt zu stel­len“, so Schwarz.

Mit der Wie­der­eröff­nung unter­streicht die VR Bank Bam­berg-Forch­heim ihr Bekennt­nis zur Prä­senz in der Flä­che und zur per­sön­li­chen Nähe vor Ort – auch in Zei­ten zuneh­men­der Digitalisierung.

Land­schafts­mo­ti­ve und Stadtansichten

VR Bank stellt Kunst­ka­len­der 2025 vor

Die VR Bank Bam­berg-Forch­heim hat den Kunst­ka­len­der 2025 vor­ge­stellt. In die­sem wird ein Mix aus Land­schafts­mo­ti­ven und Stadt­an­sich­ten aus dem Fusi­ons­ge­biet der Bank gezeigt. Geschaf­fen wur­den die Wer­ke in ver­schie­de­nen Tech­ni­ken wie Aqua­rell, Acryl und Kohlezeichnung.

Der Kunst­ka­len­der der VR Bank Bam­berg-Forch­heim hat eine lan­ge Tra­di­ti­on, die auch in die­sem Jahr fort­ge­führt wird. Für das Jahr 2025 konn­te die Kunst­schu­le Ecken­tal unter Lei­tung von Frau Bea­te Waschneck-Unbe­haun als Künst­ler gewon­nen werden.

Prä­sen­tiert wird in die­sem Jahr ein far­ben­fro­her Mix aus Land­schafts­mo­ti­ven der Frän­ki­schen Schweiz sowie Stadt­an­sich­ten von Bam­berg und Forch­heim. Die­se beein­dru­cken­den Wer­ke wur­den in ver­schie­de­nen Tech­ni­ken wie Aqua­rell, Acryl und Koh­le­zeich­nung geschaf­fen. „Der Kunst­ka­len­der der VR Bank ist seit Jah­ren ein fes­ter Bestand­teil in den Haus­hal­ten unse­rer Kun­din­nen und Kun­den“, weiß Joa­chim Haus­ner, Vor­stands­vor­sit­zen­der der VR Bank Bam­berg-Forch­heim eG. „Wir freu­en uns sehr, dass es uns mit der Kunst­schu­le Ecken­tal und der Dru­cke­rei Streit wie­der gelun­gen ist, einen Kalen­der zusam­men­zu­stel­len, der mit regio­na­len Moti­ven durch das Jahr beglei­tet und gleich­zei­tig ins­ge­samt neun regio­na­len Künst­lern die Mög­lich­keit bie­tet, ihre Wer­ke zu präsentieren.“

Erhält­lich ist der Kunst­ka­len­der ab sofort kos­ten­los in allen Filia­len der VR Bank Bamberg-Forchheim.

Crowd­fun­ding-Platt­form “Vie­le schaf­fen mehr”

Zusätz­li­cher Bonus für Pro­jek­te mit Nachhaltigkeitsbezug

Die VR Bank Bam­berg-Forch­heim hat im Jahr 2024 erneut ihr Enga­ge­ment für nach­hal­ti­ge Ent­wick­lun­gen unter Beweis gestellt. In einer außer­ge­wöhn­li­chen Initia­ti­ve hat die Bank alle Crowd­fun­ding-Pro­jek­te, die in die­sem Jahr auf der haus­ei­ge­nen Crowd­fun­ding-Platt­form “Vie­le schaf­fen mehr” gestar­tet wur­den und einen Nach­hal­tig­keits­be­zug auf­wei­sen, mit einem zusätz­li­chen Bonus ausgezeichnet.

Eine Bewer­bung für die Nach­hal­tig­keits-Prä­mie war nicht erfor­der­lich. Statt­des­sen wur­den alle Pro­jek­te am Ende des Jah­res durch eine unab­hän­gi­ge Fach­kom­mis­si­on bewer­tet. Bei der Aus­wahl der Gewin­ner­pro­jek­te ori­en­tier­te sich die Jury an den 17 glo­ba­len Nach­hal­tig­keits­zie­len (Sus­tainable Deve­lo­p­ment Goals, SDGs) der Ver­ein­ten Natio­nen. Dabei wur­den sowohl der Out­put der Pro­jek­te, wie die Ver­bes­se­rung des Kli­mas oder Ener­gie­spar­maß­nah­men, als auch der Input, wie regio­na­le Bezü­ge, Recy­cling oder Öko-Zer­ti­fi­zie­run­gen, berücksichtigt.

Am Don­ners­tag, dem 5. Dezem­ber, fand die fei­er­li­che Über­ga­be der Prä­mi­en statt. Alex­an­der Brehm, der stell­ver­tre­ten­de Vor­stands­vor­sit­zen­de der VR Bank Bam­berg-Forch­heim, über­reich­te gemein­sam mit Jas­min Geb­hardt, der Crowd­fun­ding-Ver­ant­wort­li­chen der VR Bank, den drei Preis­trä­gern jeweils einen Bonus von 1.000 Euro und wür­dig­te die posi­ti­ven Bei­trä­ge der Pro­jek­te für unse­re Gemein­schaft und Umwelt.

Die drei prä­mier­ten Pro­jek­te zeich­nen sich durch ihren Bei­trag zu einer sozi­al, wirt­schaft­lich und öko­lo­gisch nach­hal­ti­gen Ent­wick­lung aus und die­nen als Vor­bil­der für zukünf­ti­ge Initia­ti­ven. „Die Unter­stüt­zung sol­cher Pro­jek­te ist uns ein beson­de­res Anlie­gen. Sie tra­gen maß­geb­lich dazu bei, unse­re Regi­on und die Welt nach­hal­ti­ger zu gestal­ten“, so Alex­an­der Brehm.


Aus­ge­zeich­ne­te Initiativen

Aus­ge­zeich­net wur­de die Anschaf­fung eines gemein­de­über­grei­fen­den Feu­er­wehr-Ein­satz­zelts durch die FFW Ober­tru­bach (Nach­hal­tig­keits­ziel #3 Gesund­heit und Wohl­erge­hen). Die­ses Pro­jekt war von der Pro­jekt­sum­me eines der größ­ten, die im Jahr 2024 auf der Crowd­fun­ding-Platt­form der VR Bank Bam­berg-Forch­heim umge­setzt wur­den. Dar­über hin­aus haben sich hier sechs Feu­er­weh­ren (Ober­tru­bach, Wei­ßen­ohe, Igens­dorf, Grä­fen­berg, Hilt­polt­stein, Egloff­stein) zusam­men­ge­schlos­sen, um gemein­sam ein Crowd­fun­ding-Ziel zu errei­chen – die­ser Zusam­men­schluss erfüllt das genos­sen­schaft­li­che Mot­to „Vie­le schaf­fen mehr“ über alle Maßen.

Wei­ter­hin wur­de die Anbrin­gung einer Ram­pe für den bar­rie­re­frei­en Zugang zum Sport­heim des 1. FC Strul­len­dorf 1933 aus­ge­zeich­net (Nach­hal­tig­keits­ziel #10 Weni­ger Ungleich­hei­ten). Das FCS-Ver­eins­heim war bis­her nur über eine Trep­pe zugäng­lich. Dank des neu­en bar­rie­re­frei­en Zugangs zum Sport­heim kön­nen nun auch Per­so­nen­grup­pen, die auf einen Roll­stuhl oder Rol­la­tor ange­wie­sen sind, sowie Per­so­nen mit Kin­der­wä­gen, die bis­lang weit­ge­hend vom Ver­eins­le­ben und Ver­an­stal­tun­gen aus­ge­schlos­sen waren, end­lich dar­an teil­neh­men. Da nicht nur ver­eins­in­ter­ne Ver­an­stal­tun­gen im Sport­heim statt­fin­den, ist der bar­rie­re­frei­en Zugang ein Mehr­wert für ganz Strullendorf!

Die drit­te aus­ge­zeich­ne­te Initia­ti­ve war die Ver­le­gung einer Trink­was­ser­lei­tung zur Dienst­hüt­te der Berg­wacht Bam­berg in Burg­le­sau (Nach­hal­tig­keits­ziel #6 Sau­be­res Was­ser und Sani­tär­ein­rich­tun­gen). Bis­her wur­de das Was­ser für die Dienst­hüt­te der Berg­wacht von einer Quel­le mit Kanis­tern zur Hüt­te gebracht. Die­ses Was­ser muss­te vor der Ver­wen­dung abge­kocht wer­den. Mit­hil­fe des Pro­jekts konn­te eine Trink­was­ser­lei­tung ver­legt wer­den, um den Zugang zu sau­be­rem Was­ser in der Dienst­hüt­te sicher­zu­stel­len. Die Berg­wacht­be­reit­schaft Bam­berg über­nimmt in ihrem Ein­satz­ge­biet die Ber­gung von Ver­un­glück­ten, deren Suche und die not­fall­me­di­zi­ni­sche Ver­sor­gung und betä­tigt sich auch aktiv im Umweltschutz.

Die Crowd­fun­ding-Platt­form „Vie­le schaf­fen mehr“ wur­de 2022 von der VR Bank Bam­berg-Forch­heim gestar­tet. Ende Okto­ber wur­de der Spen­den­topf für 2024 von anfangs 100.000 Euro auf 150.000 Euro erhöht.

Finan­zie­rung in drei Phasen

VR Bank Bam­berg-Forch­heim unter­stützt Crowdfunding-Projekte

Die VR Bank Bam­berg-Forch­heim hat einen neu­en För­der­topf zur finan­zi­el­len Unter­stüt­zung für Crowd­fun­ding-Pro­jek­te auf­ge­legt. Die Finan­zie­rung sol­cher Pro­jek­te hat drei Phasen.

2022 star­te­te die VR Bank Bam­berg-Forch­heim die Crowd­fun­ding-Platt­form „Vie­le schaf­fen mehr“. Mehr als 6.200 Unterstützer:innen haben laut einer Mit­tei­lung der Bank seit­her etwa 740.000 Euro für 115 gemein­nüt­zi­ge Pro­jek­te gesam­melt. Zu Beginn des Jah­res 2024 stell­te die Bank einen Spen­den­topf in Höhe von 100.000 Euro zur Ver­fü­gung. Auf­grund der hohen Nach­fra­ge wur­de der Betrag Ende Okto­ber nun auf 150.000 Euro erhöht.

Die Bank tritt dabei auch selbst als Spen­de­rin auf. Jeder gespen­de­te Betrag wer­de vom Geld­haus bis zu einem Höchst­be­trag von 50 Euro ver­dop­pelt. Jedes geför­der­te Pro­jekt kann maxi­mal einen Zuschuss von 5.000 Euro erhalten.

„Mit unse­rer Crowd­fun­ding-Platt­form bie­ten wir einen digi­ta­len Ort der Begeg­nung, an dem gemein­nüt­zi­ge Pro­jek­te und Unter­stüt­zer zusam­men­fin­den“, sagt Joa­chim Haus­ner, Vor­stands­vor­sit­zen­der Bank. „Gemäß dem genos­sen­schaft­li­chen Prin­zip ‚was einer allein nicht schafft, das schaf­fen vie­le gemein­sam‘, för­dern wir so das bür­ger­schaft­li­che Enga­ge­ment in unse­rer Region.“

Online kön­nen sozia­le, kul­tu­rel­le und öffent­li­che Ein­rich­tun­gen oder Initia­ti­ven und Ver­ei­ne ihre Pro­jekt­ideen prä­sen­tie­ren. Inter­es­sier­te haben dann die Mög­lich­keit, ihre Lieb­lings­pro­jek­te finan­zi­ell zu unterstützen.

Die Finan­zie­rung eines gemein­nüt­zi­gen Pro­jekts hat drei Pha­sen. Bei der Pro­jekt­vor­stel­lung kön­nen Ver­ei­ne und Initia­ti­ven ihre Pro­jek­te auf der Platt­form beschrei­ben und die gewünsch­te Pro­jekt­sum­me fest­le­gen. In der Finan­zie­rungs­pha­se ver­su­chen die Initia­to­ren Unter­stüt­zung zu mobi­li­sie­ren, um die fest­ge­leg­te Sum­me durch Spen­den zu errei­chen. Und wäh­rend der Umset­zungs­pha­se sol­len die Pro­jek­te dann ver­wirk­licht wer­den, sobald das Finan­zie­rungs­ziel erreicht ist.

„ubiMaster“-App

VR Bank Bam­berg-Forch­heim bie­tet digi­ta­le Lernunterstützung

Zum Start ins neue Schul­jahr macht die VR Bank Bam­berg-Forch­heim ein Unter­stüt­zungs­an­ge­bot für Schüler:innen. Ab sofort kön­nen sich Kin­der und Jugend­li­che ab der 5. Jahr­gangs­stu­fe ein Jahr lang eine „Lern­flat­rate“ per Lern-App „ubi­Mas­ter“ sichern. Dafür gibt es nur eine Voraussetzung.

Bei aller Vor­freu­de auf das Wie­der­se­hen mit den Klas­sen­ka­me­ra­den bli­cken sicher­lich eini­ge Schüler:innen mit gemisch­ten Gefüh­len auf das neue Schul­jahr. Wer­den die anste­hen­den Prü­fun­gen gemeis­tert oder gibt es Dis­kus­sio­nen und Frust über Noten? Viel­leicht wur­de auch schon ein­mal an Nach­hil­fe gedacht. Aber eine pas­sen­de und bezahl­ba­re Nach­hil­fe zu fin­den, ist laut einer Mit­tei­lung der VR Bank Bam­berg-Forch­heim nicht einfach.

Die­se Unsi­cher­hei­ten könn­ten bald der Ver­gan­gen­heit ange­hö­ren. Denn über die Bank kön­nen Schul­kin­der ab sofort die „ubiMaster“-App erhal­ten. Damit soll eine unmit­tel­ba­re und indi­vi­du­el­le Lern­un­ter­stüt­zung in den Fächern Mathe­ma­tik, Deutsch, Eng­lisch, Che­mie oder Phy­sik erfolgen.

Per Han­dy oder Tablet wird man mit einer aus­ge­bil­de­ten Nach­hil­fe­lehr­kraft ver­bun­den, die gezielt auf die Bedürf­nis­se des Schul­kin­des ein­geht. Dies ist ohne Ter­min­ver­ein­ba­rung mög­lich, an sie­ben Tagen in der Woche, ohne Anfahrts­we­ge, so oft und so lan­ge, wie es benö­tigt wird. Dabei spielt es kei­ne Rol­le, ob Hil­fe bei den Haus­auf­ga­ben gebraucht wird, man ein Schul­the­ma noch­mals erklärt bekom­men möch­te, etwas bei der Prü­fungs­vor­be­rei­tung unklar ist, oder man gene­rel­le Lern­tipps erhal­ten möch­te. Den Zugang zur App stellt die Bank ein Jahr lang kos­ten­frei zur Ver­fü­gung, ohne Abon­ne­ment oder Bindung.

Gerich­tet ist die Anwen­dung an Schüler:innen der Klas­sen­stu­fen 5 bis 13 aller Schul­for­men oder auch an Aus­zu­bil­den­de (Alters­grup­pe 10 bis 18 Jah­re). Ein­zi­ge Vor­aus­set­zung ist, dass die Schul­kin­der ein Jugend­gi­ro­kon­to bei der VR Bank Bam­berg-Forch­heim besit­zen oder eines eröffnen.

„Das The­ma ‚Bil­dung‘ ist uns beson­ders wich­tig und wir för­dern dies auf ganz ver­schie­de­ne Wei­se“, sagt Joa­chim Haus­ner, Vor­stands­vor­sit­zen­der der Bank. „Wir freu­en uns über eine zahl­rei­che Nut­zung die­ses Unter­stüt­zungs­an­ge­bots und wün­schen allen Schü­lern maxi­ma­le Lern­erfol­ge sowie viel Spaß bei die­sem kurz­wei­li­gen Lernformat.“

„Mein­Zu­hau­se“

Immo­bi­li­en-Por­tal der VR Bank Bamberg-Forchheim

Seit Mit­te Mai betreibt die VR Bank Bam­berg-Forch­heim das Immo­bi­li­en-Por­tal „Mein­Zu­hau­se“. Dort las­sen sich gebün­delt Infor­ma­tio­nen zum Bau­en, Kau­fen oder Mie­ten fin­den. Auch möch­te das Por­tal zu Fra­gen des Drum­her­um, wie Moder­ni­sie­rung oder ener­ge­ti­sche Sanie­rung, wei­ter­füh­ren­de Ant­wor­ten und Kon­tak­te zum regio­na­len Hand­werk lie­fern. Die Bank selbst ver­spricht sich davon eine zukunfts­wei­sen­de Ver­net­zung von per­sön­li­chem und digi­ta­lem Ban­king rund um die The­men Bau­en und Woh­nen. Wir haben mit Vor­stands­mit­glied Tho­mas Schwarz über das Por­tal und den Bam­ber­ger Immo­bi­li­en­markt gesprochen.
Immobilien-Portal
Tho­mas Schwarz, Foto: VR Bank Bamberg-Forchheim
Herr Schwarz, was unter­schei­det das Immo­bi­li­en-Por­tal „Mein­Zu­hau­se“ von ande­ren, ähn­li­chen Angeboten?

Tho­mas Schwarz: Das Beson­de­re am „MeinZuhause“-Portal ist, dass es ein digi­ta­les Lösungs­an­ge­bot für fast alles rund um die The­men Bau­en und Woh­nen dar­stellt. Es bie­tet Lösun­gen vom Bau­kos­ten­rech­ner bis zur Bau­ab­nah­me, von der Schnell­be­wer­tung einer Immo­bi­lie bis zum Umzug oder auch vom Moder­ni­sie­rungs­maß­nah­men-Check bis zur Män­gel­prü­fung und vie­les mehr. Das Ein­zig­ar­ti­ge ist, dass wir es aber nicht nur bei Infor­ma­tio­nen zu Immo­bi­li­en-Ideen oder ‑Wün­schen belas­sen. Die Kund­schaft kann sich ganz kon­kret mit der Umset­zung beschäf­ti­gen, da wir auch einen direk­ten Zugang zu Unter­neh­men und Dienst­lei­tern wie Archi­tek­ten, Hand­wer­kern oder Ener­gie­be­ra­tern aus der Regi­on bie­ten. Kurz gesagt: Das Por­tal ist ein digi­ta­les und regio­na­les Öko­sys­tem in den Berei­chen Bau­en und Woh­nen. Wir möch­ten damit unse­re guten Finan­zie­rungs­lö­sun­gen mit nütz­li­chen Mehr­wer­ten erwei­tern und unse­re Kun­den auch außer­halb unse­res Kern­ge­schäf­tes mit Infor­ma­tio­nen und Lösun­gen versorgen.

War­um wur­de es eingerichtet?

Tho­mas Schwarz: Beim Erwerb von Wohn­ei­gen­tum, beim Bau­en oder Moder­ni­sie­ren, muss man an sehr vie­les den­ken und vor allem sehr vie­les vor­aus­den­ken. Unter ande­rem sor­gen die heu­ti­gen gesetz­li­chen Vor­ga­ben dafür, dass die Lis­te der Fra­gen wie etwa zu Kos­ten oder zu Ener­gie­ver­ord­nun­gen immer län­ger und damit die Vor­ha­ben kom­ple­xer wer­den. Daher war es für uns an der Zeit, unse­rer Kund­schaft eben nicht nur mit einer Bau­fi­nan­zie­rung zur Sei­te zu ste­hen, son­dern auch pas­sen­de Infor­ma­tio­nen und Lösun­gen für das Drum­her­um mit­zu­lie­fern. Unser Haupt­au­gen­merk liegt dabei wei­ter­hin dar­auf, unse­re per­sön­li­chen Bera­tungs- und Betreu­ungs­an­ge­bo­te aus­zu­bau­en und gleich­zei­tig unse­re digi­ta­len Dienst­leis­tun­gen zu erwei­tern. Mit unse­rem „MeinZuhause“-Portal gelingt uns genau die­se Ver­net­zung von digi­ta­lem und per­sön­li­chem Ban­king unse­rer über 50 aus­ge­bil­de­ten Bau­fi­nan­zie­rungs- und Modernisierungsberater.

Wel­che Anfor­de­run­gen an die Poli­tik soll­ten der­zeit beson­ders erfüllt werden?

Tho­mas Schwarz: Was sowohl für Unter­neh­men als auch für Pri­vat­per­so­nen wich­tig ist, ist die Sta­bi­li­tät der Rah­men­be­din­gun­gen. Dass wir in den Bereich Bau­en und Woh­nen nach­hal­ti­ger wer­den müs­sen, um unse­re Kli­ma­zie­le zu errei­chen, ist selbst­ver­ständ­lich. Aber Inves­ti­tio­nen, die die­se Zie­le ermög­li­chen, sind eher lang­fris­tig aus­ge­rich­tet und man braucht dafür Pla­nungs­si­cher­heit. Und die­se Sicher­heit war unter ande­rem beim The­ma Hei­zungs­an­la­gen in den letz­ten zwei Jah­ren nicht immer gegeben.

In einer aktu­el­len Pres­se­mit­tei­lung zum Geschäfts­jahr 2023 schreibt die VR Bank Bam­berg Forch­heim von einem Nach­fra­ge­rück­gang bei lang­fris­ti­gen Immo­bi­li­en-Finan­zie­run­gen. Erhof­fen Sie sich von ihrem Por­tal auch eine Ver­bes­se­rung der eige­nen finan­zi­el­len Situation?

Tho­mas Schwarz: Der Nach­fra­ge­rück­gang hat aus unse­rer Sicht zwei wesent­li­che Grün­de. Zum einen muss man fest­hal­ten: die Bau­fi­nan­zie­rungs­zin­sen sind im Ver­gleich zu vor zwei Jah­ren deut­lich gestie­gen. Gleich­zei­tig haben sich die Bau­kos­ten für einen Neu­bau oder Sanie­rungs­maß­nah­men deut­lich erhöht. Bei­des hat dazu geführt, dass pri­va­te Inves­ti­tio­nen zurück­hal­ten­der gewor­den sind. Der zwei­te Punkt war die ver­stärk­te Zurück­hal­tung für eine Immo­bi­li­en-Kauf­ent­schei­dung, ins­be­son­de­re für Bestands­im­mo­bi­li­en. Was muss ich tun, um die Immo­bi­lie ener­ge­tisch auf den neus­ten Stand zu brin­gen und wie wir­ken sich die Sanie­rungs­maß­nah­men auf mei­ne Ener­gie­kos­ten aus? Die­se und ande­re Fra­ge­stel­lun­gen haben eben­falls eher Zurück­hal­tung aus­ge­löst. Mit unse­rem „MeinZuhause“-Portal geben wir Ant­wor­ten auf die­se Fra­gen, so dass sich unse­re Kun­den wie­der mit mehr Klar­heit und Sicher­heit für einen Kauf oder Bau einer Immo­bi­lie ent­schei­den kön­nen und damit auch die Finan­zie­rungs­an­fra­gen bei uns wei­ter steigen.

Wel­che Ziel­grup­pe haben Sie mit dem Immo­bi­li­en-Por­tal im Blick?

Tho­mas Schwarz: Woh­nen betrifft uns alle. Und so ist auch unser „MeinZuhause“-Portal aus­ge­rich­tet. Es bie­tet Lösungs­an­ge­bo­te für nahe­zu jedes Vor­ha­ben rund um die The­men­be­rei­che Bau­en und Woh­nen, sowohl für Käu­fer wie auch für Ver­käu­fer, für Mie­ter wie auch für Vermieter.

Wie steht es um den Bam­ber­ger Immo­bi­li­en­markt? Fin­den die Ent­wick­lun­gen zum Wohn­raum­man­gel und zu stei­gen­den Prei­se auch hier statt?

Tho­mas Schwarz: Im Immo­bi­li­en­markt spe­zi­ell in der Stadt Bam­berg haben wir sicher­lich eine beson­de­re Situa­ti­on. Mit rund 1.500 Ein­woh­nern pro Qua­drat­ki­lo­me­ter Flä­che ist Bam­berg eine der am dicht­be­sie­dels­ten Städ­te in Bay­ern. Und mit einer Flä­che von 54,6 Qua­drat­ki­lo­me­ter ist der Immo­bi­li­en­markt eher klein. Auf der einen Sei­te hat dies den Vor­teil, dass die Prei­se für Wohn­ei­gen­tum rela­tiv sta­bil sind, da die Nach­fra­ge auf ein eher klei­nes Ange­bot trifft. Auf der ande­ren Sei­te führt das aber auch zu Eng­pass-Situa­tio­nen. Das spürt man vor allem bei Woh­nun­gen mit der Ten­denz stei­gen­der Mieten.

Wer kau­fen will, soll­te also nicht war­ten, weil alles noch teu­rer wer­den wird?

Tho­mas Schwarz: Die Prei­se für Wohn­im­mo­bi­li­en sind etwas zurück­ge­gan­gen. Auf­grund des begrenz­ten Ange­bots erwar­ten wir kurz­fris­tig auf die­sem Niveau eher sta­bi­le Prei­se, die mit­tel­fris­tig aber wie­der stei­gen könnten.

Eine immer wie­der im Por­tal auf­tau­chen­de Fra­ge lau­tet „Was kann ich mir leis­ten?“ Wie hat sich die Finanz­kraft in Bam­berg in den letz­ten Jah­ren entwickelt?

Tho­mas Schwarz: Zunächst hat die Infla­ti­on der letz­ten bei­den Jah­re viel Kauf­kraft genom­men. Im Gegen­zug konn­te die Lohn­stei­ge­rung in der jüngs­ten Ver­gan­gen­heit die­sen Effekt ein Stück weit wie­der aus­glei­chen. Eine wei­te­re Belas­tung für die Kauf­kraft kam durch die zunächst stark gestie­ge­nen Ener­gie­kos­ten zustan­de. Die­se Kos­ten gehen der­zeit wie­der zurück, wenn auch nicht auf das Niveau von vor 2021. Ins­ge­samt kann man also davon aus­ge­hen, dass die Kauf­kraft wie­der zulegt. In der Fra­ge, ob man sich eine Immo­bi­lie leis­ten kann, muss man aber noch ein ande­res The­ma berück­sich­ti­gen, denn die Finan­zie­rungs­zin­sen für Immo­bi­li­en­kre­di­te sind heu­te deut­lich höher als noch vor zwei Jah­ren. Des­we­gen ist die Ant­wort auf Fra­ge nach der Leist­bar­keit auch davon abhän­gig, wie viel Eigen­ka­pi­tal man für die Finan­zie­rung mit­bringt, um die Finan­zie­rungs­ra­te stem­men zu können.

Wie locker sitzt ent­spre­chend das Geld der­zeit, wie opti­mis­tisch oder pes­si­mis­tisch ist man, ob sich Inves­ti­tio­nen in Immo­bi­li­en ren­tie­ren könnten?

Tho­mas Schwarz: Die Wahr­neh­mung im Jah­re 2023 war eher so, dass vie­le Men­schen von Bau­vor­ha­ben oder Immo­bi­li­en­käu­fen zunächst ein­mal Abstand genom­men haben. Grün­de dafür waren auf der einen Sei­te die Bau­kos­ten­stei­ge­run­gen, die gestie­ge­nen Lebens­hal­tungs­kos­ten und Finan­zie­rungs­zin­sen. Das führ­te dazu, dass sich der finan­zi­el­le Rah­men ein­ge­schränkt hat und eher abge­war­tet wur­de. Seit Ende letz­ten Jah­res stel­len wir aber fest, dass die Immo­bi­li­en­käu­fer oder Bau­wil­li­gen immer stär­ker zurück­kom­men und sich ihren Traum vom eige­nen Heim erfül­len wollen.

Kla­re Plä­ne für die Zukunft

Erfolg­rei­ches Jahr 2023 der VR Bank Bamberg-Forchheim

In einem gesamt­wirt­schaft­lich anspruchs­vol­len Umfeld konn­te die VR Bank Bam­berg-Forch­heim ihr Kre­dit- und Ein­la­gen­ge­schäft im Geschäfts­jahr 2023 deut­lich aus­wei­ten, wie das Bank­haus mit­teilt. Für die Zukunft gibt es kla­re Plä­ne, beson­ders auch im infra­struk­tu­rel­len Bereich mit der Pla­nung des Baus eines neu­en zen­tra­len Ver­wal­tungs­stand­or­tes in Forchheim.

Die Bank ist eine der größ­ten Genos­sen­schafts­ban­ken in Fran­ken mit einem betreu­ten Kun­den­vo­lu­men von rund 7,6 Mrd. Euro und über 140.000 Kun­den. Die Bilanz­sum­me lag 2023 bei rund 3,5 Mrd. Euro. Das betreu­te Kun­den­an­la­ge­vo­lu­men betrug Ende 2023 rund 5,1 Mrd. Euro und das Wert­pa­pier­ge­schäft hat sich mit einem Bestand von 1,3 Mrd. Euro auf ein Rekord­ni­veau entwickelt.


Ein­la­gen gegen den all­ge­mei­nen Trend sehr positiv

Wie wei­ter aus der Pres­se­infor­ma­ti­on her­vor­geht, hat sich das Kre­dit­ge­schäft der VR Bank Bam­berg-Forch­heim im abge­lau­fe­nen Geschäfts­jahr posi­tiv ent­wi­ckelt, die hohen Wachs­tums­ra­ten der Vor­jah­re sei­en aber nicht erreicht wor­den. Der Nach­fra­ge­rück­gang, ins­be­son­de­re bei lang­fris­ti­gen Immo­bi­li­en­fi­nan­zie­run­gen, und das damit ver­bun­de­ne rück­läu­fi­ge Kre­dit­neu­ge­schäft schla­gen sich im Ver­gleich zu den Vor­quar­ta­len in den Bestands­ver­än­de­run­gen nieder.

Den­noch habe die VR Bank Bam­berg-Forch­heim in die­sem dämp­fen­den Wirt­schafts­um­feld ihre Kre­dit­ver­ga­be deut­lich stei­gern kön­nen. So erhöh­ten sich die bilan­zi­el­len Kun­den­for­de­run­gen der Genos­sen­schafts­bank im Vor­jah­res­ver­gleich um 5,1%, bezie­hungs­wei­se 104 Mio. Euro auf 2,15 Mrd. Euro.

Die Ent­wick­lung der Kun­den­ein­la­gen sei eben­falls sehr erfreu­lich ver­lau­fen. Ent­ge­gen dem all­ge­mei­nen sin­ken­den Ein­la­gen­be­stand bei Ver­gleichs­ban­ken konn­te die VR Bank Bam­berg-Forch­heim ihre Kun­den­ein­la­gen um sehr gute 74,6 Mio. Euro, was ein Plus von 2,5 Pro­zent zum Vor­jahr bedeu­te, auf über 3,03 Mrd. Euro stei­gern. Das gestie­ge­ne Zins­ni­veau habe den Kun­din­nen und Kun­den des Bank­hau­ses erst­mals seit der Nega­tiv- und Null­zins­pha­se attrak­ti­ve Anla­ge­mög­lich­kei­ten in klas­si­schen Fest- und Ter­min­gel­dern eröffnet.


Betriebs­er­geb­nis gesteigert

Eine sehr erfreu­li­che Ent­wick­lung haben die Wert­pa­pier­be­stän­de in den Kun­den­de­pots genom­men. Im Ver­gleich zum Jahr 2022 ent­wi­ckel­ten sich die Bestän­de in Wert­pa­pie­ren um cir­ca 221 Mio. Euro auf einen Gesamt­be­stand von 1,32 Mrd. zum Ende des Jah­res 2023. Dies ent­spre­che einem Wachs­tum von 20,1 Pro­zent. Begrün­det sei das Wachs­tum zum einen durch neue Anla­gen und Spar­ra­ten in Höhe von cir­ca 76 Mio. Euro, zum ande­ren durch eine sehr gute durch­schnitt­li­che Wert­ent­wick­lung in Form von Kurs­ent­wick­lun­gen und Zinserträgen.

Die VR Bank Bam­berg-Forch­heim blickt aber­mals auf ein ertrags­star­kes Geschäfts­jahr zurück. Auf­grund des ver­bes­ser­ten Zins­er­geb­nis­ses klet­ter­te das Ergeb­nis der nor­ma­len Geschäfts­tä­tig­keit auf rund 36,6 Mio. Euro. „Wir haben die gute Ertrags­ent­wick­lung genutzt, um unse­re Eigen­ka­pi­tal­ba­sis für wei­te­res Wachs­tum zu stär­ken“, erklärt Alex­an­der Brehm, stell­ver­tre­ten­der Vor­stands­vor­sit­zen­der. Damit habe die VR Bank Bam­berg-Forch­heim eine sehr gute Kapi­tal­ba­sis auf­zu­wei­sen und sei gut gewapp­net für die Zukunft.


Genos­sen­schaft­li­ches Engagement

Die VR Bank Bam­berg-Forch­heim beschäf­tig­te zum 31.12.2023 ins­ge­samt 413 Mit­ar­bei­ten­de, mit 147 Teil­zeit­kräf­ten und 22 Aus­zu­bil­den­den. Das sei­en 7 Mit­ar­bei­ten­de mehr als im Vor­jahr. Ent­ge­gen dem all­ge­mei­nen Trend des Fach­kräf­te­man­gels set­ze die Bank hier ein posi­ti­ves Ausrufezeichen.

„Wir inves­tier­ten mit durch­schnitt­lich 7,9 Wei­ter­bil­dungs­ta­gen in die Qua­li­fi­ka­ti­on unse­rer Mit-arbei­ten­den und haben mit einer Betriebs­zu­ge­hö­rig­keit von 19,8 Jah­ren eine hohe Bestän­dig­keit in unse­ren Teams auf­zu­wei­sen. Trotz der Her­aus­for­de­run­gen, die der Arbeits­markt bie­tet, sind wir ein attrak­ti­ver Arbeit­ge­ber und wer­den auch so wahr­ge­nom­men. Wir sind sehr froh über unse­re moti­vier­ten und ver­än­de­rungs­be­rei­ten Mit­ar­bei­ten­den, die eine zen­tra­le Bedeu­tung für die Zukunfts­fä­hig­keit unse­rer Bank haben“, berich­tet Joa­chim Haus­ner, Vor­stands­vor­sit­zen­der der VR Bank Bamberg-Forchheim.

Sozia­les Enga­ge­ment gehört seit Grün­dung der Genos­sen­schaf­ten zur unter­neh­me­ri­schen DNA und ist ein Grund­wert, auf den sich auch die VR Bank Bam­berg-Forch­heim stützt. Vie­le ver­schie­de­ne Initia­ti­ven und Maß­nah­men wur­den im Jahr 2023 unter­stützt und somit ein Bei­trag für eine lebens­wer­te Regi­on und ein intak­tes Gemein­schafts­le­ben geleis­tet. In Sum­me habe die VR Bank Bam­berg-Forch­heim 479.000 Euro gespen­det und sei damit einer der grö­ße­ren För­de­rer von Ver­ei­nen und Inter­es­sens­grup­pen und in der Regi­on. Beson­ders her­vor­zu­he­ben sei ihr Crowd-Fun­ding, mit dem sie mitt­ler­wei­le über 570.000 Euro für regio­na­le Pro­jek­te ein­ge­sam­melt und geför­dert habe.


Aus­blick auf 2024

Die VR Bank Bam­berg-Forch­heim blickt auf ein span­nen­des Jahr 2024, mit Plä­nen, die sowohl die Stär­kung der Kun­den­be­zie­hun­gen als auch die Wei­ter­ent­wick­lung ihrer Dienst­leis­tun­gen umfas­sen. Mit dem neu­en Mein­Zu­hau­se-Por­tal wer­de in den nächs­ten Tagen ein kom­plet­tes Ange­bot rund ums Woh­nen ver­öf­fent­licht, wor­auf all ihre Kun­din­nen und Kun­den online zugrei­fen können.

Ein Haupt­au­gen­merk lie­ge wei­ter­hin auf der Digi­ta­li­sie­rung und Auto­ma­ti­sie­rung, wobei die Bank bestrebt ist, ihre Dienst­lei­tun­gen im digi­ta­len Ban­king wei­ter zu ver­bes­sern. Bei­spiels­wei­se wur­den mit­tels Robo­tik-Lösun­gen die Pro­zes­se im Bau­fi­nan­zie­rungs­be­reich grund­sätz­lich über­ar­bei­tet und wer­den im lau­fen­den Jahr wei­ter opti­miert. Damit stei­ge­re das Bank­haus sei­ne Geschwin­dig­keit in den Bear­bei­tungs­pro­zes­sen im Sin­ne sei­ner Kunden.

Beson­ders sei zu erwäh­nen, dass die Bank auch infra­struk­tu­rel­le Ent­wick­lun­gen pla­ne, wie den Bau eines neu­en zen­tra­len Ver­wal­tungs­stand­or­tes in Forch­heim. Der Bau­be­ginn ist für das Jahr 2025 ange­setzt und bis spä­tes­tens 2028 soll das neue Gebäu­de in der Nürn­ber­ger Stra­ße bezo­gen wer­den. Die­ses Pro­jekt wer­de nicht nur die Arbeits­be­din­gun­gen für die Mit­ar­bei­ten­den ver­bes­sern, die aktu­ell auf fünf Stand­or­te in der Regi­on ver­teilt sind. Es sei auch ein Zei­chen für die Sta­bi­li­tät, das Wachs­tums­po­ten­zi­al der Regi­on und die Zukunfts­aus­rich­tung der Bank. Die VR Bank Bam­berg-Forch­heim legt bei der Pla­nung beson­de­ren Wert auf eine Sym­bio­se aus Tra­di­ti­on und Zukunft, um sowohl die Iden­ti­tät und Grund­wer­te zu bewah­ren, als auch Raum für Krea­ti­vi­tät und Aus­tausch zu schaffen.

Mit dem Neu­bau des zen­tra­len Ver­wal­tungs­ge­bäu­des schaf­fe die Bank nicht nur neue zen­tra­le Arbeits­plät­ze, son­dern auch ein „Zuhau­se“ für ihre Mit­ar­bei­ten­den, das den Weg in eine neue Ära der Zusam­men­ar­beit ebne. Die Pla­nungs­pha­se lau­fe auf Hoch­tou­ren und die ers­ten not­wen­di­gen Maß­nah­men auf dem Bau­ge­län­de wer­den bereits durchgeführt.

„Wir sind sehr froh, dass wir gemein­sam mit der Stadt Forch­heim eine für alle Sei­ten gute Lösung gefun­den haben. Wir nut­zen unser seit Jah­ren vor­han­de­nes Grund­stück in Zen­trums­nä­he, um einen Mit­tel­punkt für unse­re Ver­wal­tung zu fin­den. Damit beken­nen wir uns klar zur Innen­stadt Forch­heims“, resü­miert Joa­chim Hausner.

Kli­ma-Initia­ti­ve „Mor­gen kann kommen“

VR Bank Bam­berg-Forch­heim pflanzt Bäu­me für Kli­ma­schutz in der Region

Die VR Bank Bam­berg-Forch­heim möch­te einen Bei­trag zum Kli­ma­schutz in der Regi­on leis­ten. Dafür betei­ligt sie sich an der Initia­ti­ve „Mor­gen kann kom­men“ und hilft, Bäu­me im Bisch­ber­ger Wald zu pflanzen.

Mit der Kli­ma-Initia­ti­ve „Mor­gen kann kom­men“ wol­len die Volks­ban­ken Raiff­ei­sen­ban­ken das Umwelt­enga­ge­ment ihrer etwa 800 Genos­sen­schafts­ban­ken in Deutsch­land bün­deln. Auch die VR Bank Bam­berg-Forch­heim ist Teil davon und möch­te Maß­nah­men gegen den Kli­ma­wan­del vor Ort för­dern. So enga­giert sie sich im Rah­men der bun­des­wei­ten Initia­ti­ve für die Baum­pflanz­ak­ti­on „Wur­zeln“ in Bisch­berg. Die­se wird von der Schutz­ge­mein­schaft Deut­scher Wald e. V. umge­setzt und sieht vor, beim Auf­fors­ten des Wal­des mit 6.000 neu gepflanz­ten Bäu­men zu helfen.

„Auf dem Weg zu einer nach­hal­ti­ge­ren Zukunft zählt jeder Bei­trag“, zitiert eine Mit­tei­lung der Bank ihren Vor­stands­vor­sit­zen­den Joa­chim Haus­ner. „Mit dem Pro­jekt „Wur­zeln“ kom­men wir als Genos­sen­schafts­bank unse­rer gesell­schaft­li­chen Ver­ant­wor­tung nach und unter­stüt­zen die Kli­ma-Initia­ti­ve „Mor­gen kann kom­men“.“ Damit möch­te das Geld­haus auch dort ein Zei­chen für Kli­ma­schutz set­zen, wo sie ver­wur­zelt ist – in der Region.

Die deut­sche Wald­flä­che ent­las­tet die Atmo­sphä­re der Erde jähr­lich um 62 Mil­lio­nen Ton­nen CO2. Etwa 277.000 Hekt­ar davon sind jedoch bereits so geschä­digt, dass sie auf­ge­fors­tet wer­den müs­sen. Ins­ge­samt sol­len dafür bis 2024 mehr als eine Mil­li­on neue Bäu­me in loka­len Baum­pflanz­ak­tio­nen wie in Bisch­berg gepflanzt werden.

Gesell­schaft­li­ches Enga­ge­ment ist laut Selbst­be­schrei­bung der Volks­ban­ken Raiff­ei­sen­ban­ken seit ihrer Grün­dung vor mehr als 180 Jah­ren fes­ter Bestand­teil ihres Selbst­ver­ständ­nis­ses. Ende 2023 soll bereits das nächs­te bun­des­wei­te Pro­jekt „Schul­wäl­der – Wir und der Wald“ gemein­sam mit der Stif­tung Zukunft Wald star­ten. Die­ses stellt Bil­dung rund um das The­ma Kli­ma­schutz in den Fokus.

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