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Weihnachten

Uner­wünsch­te Geschen­ke haben ein neu­es Zuhau­se gefunden

Lachen­de Gesich­ter beim „Markt der lan­gen Gesichter“

Ob Ker­zen mit Wein­duft, Hari­bo-Socken, ein Kal­li­gra­phie-Set oder eine Unter­ho­se mit einem Auf­druck von Speck und Eiern – beim „Markt der lan­gen Gesich­ter“ in der Volks­hoch­schu­le Bam­berg wur­den unlieb­sa­me Weih­nacht­ge­schen­ke ver­stei­gert. Mode­riert wur­de die belieb­te Ver­an­stal­tung in bewähr­ter Wei­se wie seit 2016 vom Drit­ten Bür­ger­meis­ter Wolf­gang Metz­ner, der nahe­zu alle Gegen­stän­de erfolg­reich an neue Besit­ze­rin­nen und Besit­zer ver­mit­tel­te, wie die Stadt Bam­berg mitteilt.

Mit der Ver­stei­ge­rung wur­de auch dem guten Zweck gehol­fen. 30 Pro­zent des Erlö­ses gin­gen an die Bam­ber­ger Tafel. Wolf­gang Metz­ner pries die Geschen­ke wie­der humor­voll an, bei­spiels­wei­se mit Hil­fe von Gesangs­ein­la­gen. Er selbst erstei­ger­te ein „Gale­rie-Licht“ und reg­te die Besu­che­rin­nen und Besu­cher dazu an, bereits jetzt die Weih­nachts­ein­käu­fe für 2026 zu täti­gen, denn „Weih­nach­ten ist ja in etwa 360 Tagen schon wieder“.

Frank Pöhlau erstei­ger­te drei USA-Bücher von Natio­nal Geo­gra­phic. Er selbst war schon in 47 Staa­ten zu Besuch und kann so „in Erin­ne­run­gen schwel­gen und sich his­to­risch wei­ter­bil­den“. Der Kauf war unge­plant, denn eigent­lich woll­te er nur Wolf­gang Metz­ner in des­sen Para­de­rol­le als Auk­tio­na­tor zuse­hen. „Bei die­sem Ange­bot woll­te ich mich aber nicht zurück­hal­ten und kann so gleich­zei­tig mit einer Spen­de etwas Gutes tun“, sag­te der neue, glück­li­che Besitzer.


Bam­ber­ger Tafel freut sich

Bei­rats­mit­glied und akti­ver Fah­rer der Tafel, Frank Hof­mann, freu­te sich über die groß­zü­gi­gen Gebo­te: „Der Ter­min schafft nicht nur Bewusst­sein für die Bam­ber­ger Tafel, die Men­schen vor Ort gene­rie­ren mit ihren Spen­den einen wert­vol­len Bei­trag für die Gesell­schaft.“ Die Arbeit der Bam­ber­ger Tafel wird durch Spon­so­ren und Mit­glie­der ermög­licht und auch ehren­amt­li­che Unter­stüt­zung ist immer herz­lich will­kom­men! Die Tafel ist in der Hoh­mann­stra­ße 5a, 96052 Bam­berg, unter­ge­bracht und tele­fo­nisch unter 095161507 zu errei­chen. Wer die Arbeit der Bam­ber­ger Tafel unter­stüt­zen möch­te, kann an die­se Bank­ver­bin­dung spenden:

IBAN: DE54 7509 0300 0009 0180 18

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Weih­nachts­pre­digt von Erz­bi­schof Gössl

„Weih­nach­ten ist kei­ne welt­frem­de Idylle“

Die Frie­dens­bot­schaft der Hei­li­gen Nacht ist nach Wor­ten von Erz­bi­schof Her­wig Gössl kei­ne Blind­heit vor der Rea­li­tät und kein über­trie­be­ner Opti­mis­mus, beton­te der Erz­bi­schof in sei­ner Weihnachtspredigt.

„Weih­nach­ten sagt uns alle Jah­re wie­der, dass Gott die­se Mensch­heit nicht auf­ge­ge­ben hat, trotz aller Unver­nunft und Wider­sprüch­lich­keit im Ver­hal­ten, trotz der Nei­gung zur Gewalt, die dem Frie­den so oft im Weg steht“, sag­te Gössl in sei­ner Pre­digt am Hei­lig­abend im Bam­ber­ger Dom.

Der Erz­bi­schof stell­te die Fra­ge, war­um es der Mensch­heit so schwer­fal­le, Mei­nungs­ver­schie­den­hei­ten ohne Gewalt zu regeln. Offen­sicht­lich schlum­me­re im Men­schen eine Nei­gung zur Eska­la­ti­on, die dann erwa­che, wenn man sich bedroht oder unge­recht behan­delt füh­le. Die­se Mecha­nis­men zeig­ten sich nicht nur im Krieg, son­dern auch in den sozia­len Netz­wer­ken, wo Empö­rung, Feind­bil­der und gegen­sei­ti­ge Schuld­zu­wei­sun­gen vie­le Debat­ten prägten.

Dem setz­te Erz­bi­schof Gössl die bibli­sche Frie­dens­bot­schaft ent­ge­gen. Der Pro­phet Jesa­ja spre­che von der Sehn­sucht nach Frie­den, ver­schwei­ge aber auch nicht die Trüm­mer und das Leid in der Stadt Jeru­sa­lem, die dem Frie­den vor­aus­gin­gen. Auch Weih­nach­ten sei kei­ne welt­frem­de Idyl­le. „Das Evan­ge­li­um redet sehr klar von der Fins­ter­nis in die­ser Welt“, sag­te Gössl. Zugleich ver­kün­de es, dass ein Licht in die­ser Fins­ter­nis leuch­te und Ori­en­tie­rung sowie Hoff­nung gebe.

Die Weih­nachts­bot­schaft ver­steht der Erz­bi­schof als Hoff­nungs­zei­chen und Auf­trag zugleich. Sie zei­ge, wie die Welt nach Got­tes Wil­len sein kön­ne, und ermu­ti­ge dazu, Gewalt zu dees­ka­lie­ren und aktiv zum Frie­den bei­zu­tra­gen. Weil Gott die Mensch­heit trotz Krieg, Hass und Kon­flik­ten nicht auf­ge­be, dürf­ten auch Men­schen ein­an­der nicht auf­ge­ben – weder in Kriegs- und Kri­sen­ge­bie­ten noch in digi­ta­len Aus­ein­an­der­set­zun­gen oder im pri­va­ten All­tag. Auch wenn Frie­dens­ar­beit oft wie ein schwa­ches Licht erschei­ne, blei­be sie wirk­sam. Die Geburt Chris­ti sei das Zei­chen für Got­tes Ja zur Welt „Es ermu­tigt uns, auch selbst zu den Mit­men­schen Ja zu sagen“, so Gössl.

Bis­tums­gren­ze wird verschoben

Erz­bis­tum Bam­berg und Bis­tum Eich­stätt tau­schen klei­ne Gebiete

Die Gren­ze zwi­schen dem Erz­bis­tum Bam­berg und dem Bis­tum Eich­stätt ändert sich. Der Vati­kan ent­sprach dem Wunsch von Erz­bi­schof Her­wig Gössl und des dama­li­gen Eich­stät­ter Bischofs Gre­gor Maria Han­ke, die Anfang des Jah­res eine Anpas­sung der Gren­ze an die pas­to­ra­le Pra­xis bean­tragt hat­ten. Betrof­fen sind nur weni­ge Hun­dert Katho­li­ken, wie das Erz­bis­tum Bam­berg mitteilt.

Hin­ter­grund ist, dass vor Jahr­zehn­ten mit dem Bau des Main-Donau-Kanals im Süden der Stadt Nürn­berg (Mart­erlach­sied­lung) die zu Eich­stätt gehö­ren­de Kura­tie St. Gabri­el von ihrer Mut­ter­pfar­rei St. Wal­bur­ga (Eibach) abge­schnit­ten wur­de. Die­ser Teil der Pfar­rei ist seit­dem nicht mehr ohne gro­ße Umwe­ge zu errei­chen. 1971 wur­den von bei­den Bis­tü­mern das Gebiet von St. Gabri­el im Bereich der Pfar­rei St. Wal­bur­ga (Eich­stätt) und der Stadt­teil Wer­der­au im Bereich der Pfar­rei St. Lud­wig (Bam­berg) zur Seel­sor­ge­stel­le Mart­erlach­sied­lung-Wer­der­au zusam­men­ge­fasst. Im Lau­fe der Zeit hat sich dann für das Gebiet der Name St. Gabri­el durch­ge­setzt. 2018 ver­ein­bar­ten die Bis­tü­mer, die Pfarr­kir­chen­stif­tung St. Fran­zis­kus in Nürn­berg (Erz­bis­tum Bam­berg) sowie die Kura­tie­kir­chen­stif­tung St. Gabri­el in Nürn­berg (Bis­tum Eich­stätt) mit ihren jewei­li­gen Kir­chen­ge­mein­den auf­zu­he­ben und der Pfarr­kir­chen­ge­mein­de St. Lud­wig (Erz­bis­tum Bam­berg) zuzu­le­gen. Das Kul­tus­mi­nis­te­ri­um stimm­te dem zu.

Ein ande­rer Fall von bis­tums­grenz­über­schrei­ten­der Seel­sor­ge wur­de in der Pfar­rei St. Lud­wig in Ans­bach (Erz­bis­tum Bam­berg) berei­nigt. Hier wer­den seit jeher meh­re­re Orts­tei­le von zwei Pfar­rei­en des Bis­tums Eich­stätt mit­be­treut. Betrof­fen sind 340 Katho­li­ken in Nürn­berg und 411 in Ans­bach, die sich auch den sie betreu­en­den Pfar­rei­en zuge­hö­rig füh­len. Bezüg­lich der Kir­chen­steu­er han­delt sich dahin­ge­hend um einen „gerech­ten Tausch“. Die Ände­rung tritt zum 1. Janu­ar 2026 in Kraft.


Die Ver­än­de­run­gen

Von Eich­stätt zu Bam­berg: das gesam­te Gebiet der (ursprüng­li­chen) Kura­tie St. Gabri­el in Nürn­berg, Stadt­teil Marterlachsiedlung.

Von Bam­berg zu Eich­stätt: die Ort­schaf­ten Brodswin­den mit Brodswin­de­ner Müh­le, Ham­mer­schmie­de, Höf­stet­ten, Höf­stet­ter Müh­le, Wal­lers­dorf, der west­li­che Teil der Ort­schaft Wolf­arts­win­den sowie Albern­dorf mit Büchen­müh­le, Hirsch­bronn, Neu­kir­chen und Stein­bach, fer­ner der öst­li­che der Bun­des­stra­ße B13 gele­gen Teil der Gemar­kung Bern­hards­win­den mit Louismühle.

Weih­nach­ten im Bam­ber­ger Dom

Christ­met­te mit Erz­bi­schof Gössl im Livestream

An Hei­lig­abend fin­det die tra­di­tio­nel­le Christ­met­te im Bam­ber­ger Dom mit Erz­bi­schof Her­wig Gössl um 22.30 Uhr statt. Das Erz­bis­tum Bam­berg hat den Ablauf vom dies­jäh­ri­gen Weih­nachts­fest bis Drei­kö­nig bekanntgegeben.

An Hei­lig­abend sin­gen und spie­len wäh­rend der Christ­met­te die Mäd­chen­kan­to­rei, der Frau­en­kam­mer­chor der Dom­kan­to­rei und Mit­glie­der der Bam­ber­ger Sym­pho­ni­ker die Mis­sa in A „in nati­vi­ta­te Domi­ni“ von Josef Gabri­el Rheinberger.

An der Orgel spielt Dom­or­ga­nist Mar­kus Wil­lin­ger. Die Christ­met­te wird im Live­stream über­tra­gen. Um 16.00 Uhr fin­det ein Kin­der­got­tes­dienst mit Krip­pen­spiel statt, der vom Auf­bau­chor der Mäd­chen­kan­to­rei und den Vor­chö­ren der Dom­mu­sik gestal­tet wird. Um 17.30 Uhr wird eine Fami­li­en­met­te mit Dom­pfar­rer Mar­kus Koh­mann gefeiert.

Das Pon­ti­fi­kal­amt am Hoch­fest der Geburt des Herrn, Don­ners­tag, 25. Dezem­ber, mit Erz­bi­schof Gössl, beginnt um 9.30 Uhr. Die Dom­kan­to­rei, Solis­ten und Musi­ker der Bam­ber­ger Sym­pho­ni­ker sin­gen und spie­len unter Lei­tung von Dom­ka­pell­meis­ter Vin­cent Heit­zer die Mis­sa bre­vis in C „Mis­sa auli­ca“ von F. X. Bri­xi. An der Orgel spielt Dom­or­ga­nist Mar­kus Wil­lin­ger. Der Got­tes­dienst wird im Live­stream über­tra­gen. Eine wei­te­re Eucha­ris­tie­fei­er fin­det um 11.30 Uhr statt. Um 17.00 Uhr fei­ert Erz­bi­schof Gössl eine Pon­ti­fi­kal­ves­per. Es sin­gen der Dom­chor, die Mäd­chen­kan­to­rei und die Dom­kan­to­rei Chor­mu­sik, Psal­men und Wechselgesänge.

Am zwei­ten Weih­nachts­fei­er­tag, Frei­tag, 26. Dezem­ber, fin­det um 9.30 Uhr eine Eucha­ris­tie­fei­er statt, der Dom­de­kan Hubert Schiepek vor­steht. Der Män­ner­chor des Dom­cho­res und die Sopra­nis­tin Vic­to­ria Kun­ze sin­gen die „Mis­sa clas­si­ca“ von G. Sorg. Um 11.30 Uhr fin­det eine wei­te­re Mess­fei­er statt, um 17.00 Uhr eine Festandacht.

Am Sonn­tag, 28. Dezem­ber, sind Eucha­ris­tie­fei­ern um 9.30 Uhr und um 11.30 Uhr. Um 17 Uhr wird das Weih­nachts­ora­to­ri­um von Johann Sebas­ti­an Bach, Kan­ta­ten I, IV, VI, vom Dom­chor, Solis­ten und dem Barock­or­ches­ter La Ban­da unter Lei­tung von Vin­cent Heit­zer aufgeführt.

Am Sil­ves­ter­tag, Mitt­woch, 31. Dezem­ber, beginnt die fei­er­li­che Ves­per zum Jah­res­schluss mit Erz­bi­schof Gössl um 17.00 Uhr. Musi­ka­lisch mit­ge­stal­tet wird sie vom Kathe­dral­ju­gend­chor mit Psal­men, Wech­sel­ge­sän­gen und weih­nacht­li­cher Chormusik.

An Neu­jahr (Hoch­fest der Got­tes­mut­ter Maria), Don­ners­tag, 1. Janu­ar, fin­det um 9.30 Uhr ein Got­tes­dienst mit Dom­de­kan Hubert Schiepek mit deut­schen Kir­chen­lie­dern und Kan­to­ren­ge­sän­gen statt. Um 11.30 Uhr ist eine wei­te­re Eucharistiefeier.

Am Hoch­fest der Erschei­nung des Herrn, (Drei­kö­nig) Diens­tag, 6. Janu­ar, wird die Eucha­ris­tie­fei­er um 9.30 Uhr, der Dom­de­kan Hubert Schiepek vor­steht, vom Dom­Vo­kal musi­ka­lisch gestal­tet. Um 11.30 Uhr fin­det ein wei­te­rer Got­tes­dienst mit Aus­sendung der Stern­sin­ger statt. Um 17.00 Uhr wird ein weih­nacht­li­cher Ves­per­got­tes­dienst „A Cerem­o­ny of Nine Les­sons and Carols“ in angli­ka­ni­scher Form gefei­ert. Es singt die Domkantorei.

Das Par­ken auf dem Dom­platz ist zu den Got­tes­dienst­zei­ten und zum Weih­nachts­ora­to­ri­um erlaubt.

Die Live­streams am 24. und 25. Dezem­ber wer­den auf www.youtube.com/erzbistumbamberg übertragen.

Her­zens­an­ge­le­gen­heit zur Weihnachtszeit

Spar­kas­se Bam­berg spen­det 10.000 Euro an regio­na­le Vereine

Mit ihrer tra­di­tio­nel­len Weih­nachts­spen­de unter­stützt die Spar­kas­se Bam­berg in die­sem Jahr zwei enga­gier­te Ver­ei­ne, die sich über eine Unter­stüt­zung von ins­ge­samt 10.000 Euro freu­en dürfen.

5.000 Euro gehen an die Kreis­ver­kehrs­wacht Bam­berg e.V. Das Geld wird in neue Kin­der­fahr­rä­der inves­tiert, die künf­tig bei der Rad­fahr­aus­bil­dung in den Schu­len ein­ge­setzt wer­den. Grund­schü­le­rin­nen und ‑schü­ler kön­nen damit ihren „Radl­füh­rer­schein“ absol­vie­ren, um sich sicher im Stra­ßen­ver­kehr zu bewe­gen. „Ich freue mich wirk­lich sehr über die Spen­de, mit der wir vie­len Schü­le­rin­nen und Schü­lern wich­ti­ge Sicher­heit im Stra­ßen­ver­kehr ver­mit­teln kön­nen. Auch die Eltern sind davon begeis­tert“, bedankt sich Mat­thi­as Wen­nin­ger, 1. Vor­sit­zen­der der Kreis­ver­kehrs­wacht Bam­berg e.V.

Wei­te­re 5 000 Euro erhält der Freun­des- und För­der­kreis der Kin­der­kli­nik Bam­berg e.V. Die Spen­de fließt in die Anschaf­fung eines neu­en Unter­su­chungs­ge­räts, mit dem bei Früh­ge­bo­re­nen mög­li­che Netz­haut­schä­den früh­zei­tig erkannt und behan­delt wer­den kön­nen. Das ist ein wich­ti­ger Bei­trag zu Gesund­heits­vor­sor­ge der Kleins­ten, damit die­se gesund auf­wach­sen und spä­ter gut sehen kön­nen. „Es ist wich­tig, dass die­se Erkran­kun­gen früh­zei­tig erkannt wer­den, um gleich die opti­ma­le medi­zi­ni­sche Behand­lung der klei­nen Pati­en­ten ein­zu­lei­ten. So bleibt den Kin­dern, aber auch den Eltern viel Leid erspart und für spä­ter wird Lebens­qua­li­tät geschenkt“, freut sich Ines Roh­wer, 1. Vor­sit­zen­de des Freun­des- und För­der­krei­ses der Kin­der­kli­nik Bam­berg e.V.

„Wir freu­en uns, mit unse­rer Spen­de Pro­jek­te hier in unse­rer Hei­mat zu unter­stüt­zen, die auch direkt den Men­schen vor Ort zugu­te­kom­men“, betont Ste­phan Kirch­ner, Vor­stands­vor­sit­zen­der der Spar­kas­se Bam­berg. „Gera­de in der Weih­nachts­zeit möch­ten wir zei­gen, dass wir für­ein­an­der da sind. Es ist uns eine Her­zens­an­ge­le­gen­heit, Ver­ei­ne zu för­dern, die Groß­ar­ti­ges für Kin­der und Fami­li­en in unse­rer Regi­on leis­ten. Sol­ches Enga­ge­ment macht unse­re Regi­on stark – heu­te und in Zukunft.“

Seit vie­len Jah­ren enga­giert sich die Spar­kas­se Bam­berg regel­mä­ßig für regio­na­le Ver­ei­ne und sozia­le Ein­rich­tun­gen. Mit ihrer Unter­stüt­zung trägt sie dazu bei, dass die Bam­ber­ger Regi­on lebens- und lie­bens­wert bleibt – für Jung und Alt. Die Spen­den stam­men aus dem Spar­kas­sen-PS-Spa­ren und Gewinnen.

Weih­nachts­pre­digt von Erz­bi­schof Gössl

„Gott ist nicht Zuschau­er geblieben“

Weih­nach­ten bringt nach Wor­ten des Bam­ber­ger Erz­bi­schofs Her­wig Gössl das Licht der Hoff­nung in eine von Ver­zweif­lung gepräg­te Welt. Die Weih­nachts­bot­schaft ver­än­de­re tat­säch­lich die Welt, so der Erz­bi­schof heu­te in sei­ner Weihnachtspredigt.

„Weih­nach­ten ist nicht bloß ein Appell für mehr Mensch­lich­keit, Frie­den und Ver­söh­nung. Weih­nach­ten besagt viel­mehr, dass Gott selbst die Initia­ti­ve ergrif­fen hat und durch die Mensch­wer­dung sei­nes Soh­nes einen neu­en Anfang gesetzt hat“, sag­te Gössl in sei­ner Pre­digt am ers­ten Weih­nachts­tag im Bam­ber­ger Dom. Weih­nach­ten bedeu­te auch: „Gott ist nicht Zuschau­er geblie­ben, der das oft wun­der­li­che Ver­hal­ten der Men­schen von oben her­ab betrachtet.“

Die Weih­nachts­bot­schaft ver­än­de­re tat­säch­lich die Welt, so der Erz­bi­schof. Wer die Bot­schaft der Mensch­wer­dung Got­tes ganz an sich her­an­kom­men las­se und sie dank­bar im Her­zen auf­neh­me, der blei­be in sei­nen Gedan­ken und Emp­fin­dun­gen nicht hän­gen beim nächs­ten Pro­blem, das am Hori­zont des Lebens auf­tau­che, der blei­be nicht fixiert auf per­sön­li­che Ent­täu­schun­gen, der erwar­te auch nicht, dass alles nach den eige­nen Vor­stel­lun­gen läuft. „Wer die Bot­schaft von der Mensch­wer­dung Got­tes auf­ge­nom­men hat, der weiß, dass die­se gan­ze, manch­mal ver­rück­te Welt und Mensch­heit gehal­ten und getra­gen ist.“

Gössl füg­te hin­zu: „Von die­ser Gewiss­heit erfüllt kön­nen wir uns ein­set­zen für Gerech­tig­keit, Ver­söh­nung Frie­den unter den Men­schen. Wir kön­nen uns bemü­hen, dass die ego­is­ti­sche Gier nach immer mehr über­wun­den wird, und am bes­ten fängt man damit immer bei sich selbst an.“

Der Erz­bi­schof erin­ner­te in sei­ner Pre­digt auch an die Not­wen­dig­keit, das Leben zu schüt­zen, die Schöp­fung zu bewah­ren und dafür zu sor­gen, dass die Erde ein Ort des Lebens bleibt. „Ehr­furcht vor der Schöp­fung ist und bleibt ein Auf­trag, auch und gera­de in wirt­schaft­lich schwie­ri­gen Zei­ten.“ Wenn es um den Schutz des Lebens gehe, dürf­ten die unge­bo­re­nen Kin­der und pfle­ge­be­dürf­ti­ge älte­re Men­schen nicht ver­ges­sen wer­den. Gott habe allen Men­schen die Wür­de von Got­tes­kin­dern ver­lie­hen, weil er sie lie­be und ihnen immer wie­der Gro­ßes zutraue. „Gott rech­net bei uns Men­schen mit dem Wun­der. Tun wir es auch!“, schloss der Erz­bi­schof sei­ne Weihnachtspredigt.

Der wei­te­re Ablauf bis zum Drei­kö­nigs­fest ist hier zu finden.

Weih­nach­ten im Bam­ber­ger Dom

Christ­met­te im Livestream

An Hei­lig­abend fin­det die tra­di­tio­nel­le Christ­met­te im Bam­ber­ger Dom mit Erz­bi­schof Her­wig Gössl um 22.30 Uhr statt. Das Erz­bis­tum Bam­berg hat den Ablauf vom dies­jäh­ri­gen Weih­nachts­fest bis Drei­kö­nig bekanntgegeben.

An Hei­lig­abend wer­den wäh­rend der Christ­met­te der Dom­chor, Mit­glie­der der Bam­ber­ger Sym­pho­ni­ker und Solis­ten unter Lei­tung von Dom­ka­pell­meis­ter Vin­cent Heit­zer die Mis­sa bre­vis in B von Wolf­gang Ama­de­us Mozart sin­gen und spie­len. An der Orgel spielt Dom­or­ga­nist Mar­kus Wil­lin­ger. Die Christ­met­te wird auch im Live­stream über­tra­gen. Bereits um 16.00 Uhr fin­det eine Krip­pen­fei­er für Fami­li­en mit Klein­kin­dern statt, um 18.00 Uhr wird eine Fami­li­en­met­te mit Dom­pfar­rer Mar­kus Koh­mann gefeiert.

Das Pon­ti­fi­kal­amt am Hoch­fest der Geburt des Herrn, Mitt­woch, 25. Dezem­ber, mit Erz­bi­schof Gössl, beginnt um 9.30 Uhr. Die Dom­kan­to­rei, Solis­ten und Musi­ker der Bam­ber­ger Sym­pho­ni­ker sin­gen und spie­len unter Lei­tung von Dom­ka­pell­meis­ter Vin­cent Heit­zer die Mis­sa bre­vis in F von Wolf­gang Ama­de­us Mozart sowie weih­nacht­li­che Chor­mu­sik. An der Orgel spielt Dom­or­ga­nist Mar­kus Wil­lin­ger. Der Got­tes­dienst wird auch im Live­stream über­tra­gen. Eine wei­te­re Eucha­ris­tie­fei­er fin­det um 11.30 Uhr statt. Um 17.00 Uhr fei­ert Erz­bi­schof Gössl eine Pon­ti­fi­kal­ves­per. Es sin­gen der Dom­chor, die Mäd­chen­kan­to­rei und die Dom­kan­to­rei Chor­mu­sik, Psal­men und Wech­sel­ge­sän­ge unter der Lei­tung von Katha­ri­na Ack­va. An der Orgel spielt Dom­or­ga­nist Mar­kus Willinger.

Am zwei­ten Weih­nachts­fei­er­tag, Don­ners­tag, 26. Dezem­ber, fin­det um 9.30 Uhr eine Eucha­ris­tie­fei­er statt, der Dom­de­kan Hubert Schiepek vor­ste­hen wird. Die Mäd­chen­kan­to­rei singt die Mes­se in Es-Dur von Joseph Gabri­el Rhein­ber­ger sowie weih­nacht­li­che Chor­mu­sik unter der Lei­tung von Katha­ri­na Ack­va. An der Orgel spielt Karl-Heinz Böhm. Um 11.30 Uhr fin­det eine wei­te­re Mess­fei­er statt, um 17.00 Uhr eine Festandacht.

Am Sonn­tag, 29. Dezem­ber, wird mit einem Pon­ti­fi­kal­amt das Hei­li­ge Jahr eröff­net. Die Fei­er beginnt um 17.00 Uhr in der Pfarr­kir­che St. Mar­tin am Grü­nen Markt. Von dort zieht eine Pro­zes­si­on zum Dom, wo gegen 18.00 Uhr die Eucha­ris­tie­fei­er beginnt, die im Live­stream über­tra­gen wird. Ein Vokal­ensem­ble der Dom­kan­to­rei singt die Mis­sa O quam glo­rio­sum von T. L. de Vic­to­ria sowie weih­nacht­li­che Chor­mu­sik. An der Orgel spielt Karl-Heinz Böhm. Die Sonn­tags­got­tes­diens­te fin­den wie üblich um 9.30 Uhr und 11.30 Uhr statt.

Am Sil­ves­ter­tag beginnt die fei­er­li­che Ves­per zum Jah­res­schluss mit Erz­bi­schof Gössl um 17.00 Uhr. Musi­ka­lisch mit­ge­stal­tet wird sie von der Mäd­chen­kan­to­rei am Bam­ber­ger Dom mit Psal­men, Wech­sel­ge­sän­gen und weih­nacht­li­cher Chor­mu­sik unter der Lei­tung von Dom­ka­pell­meis­ter Vin­cent Heit­zer. An der Orgel spielt Karl-Heinz Böhm. Um 19.00 Uhr fin­det eine Eucha­ris­tie­fei­er statt.

An Neu­jahr – dem Hoch­fest der Got­tes­mut­ter Maria – fin­det um 9.30 Uhr ein Got­tes­dienst mit Dom­de­kan Hubert Schiepek mit deut­schen Kir­chen­lie­dern statt. Um 11.30 Uhr ist eine wei­te­re Eucharistiefeier.

Am Hoch­fest der Erschei­nung des Herrn, Drei­kö­nig, singt in der Eucha­ris­tie­fei­er um 9.30 Uhr, der Dom­de­kan Hubert Schiepek vor­steht, ein Vokal­ensem­ble der Dom­kan­to­rei unter Lei­tung von Katha­ri­na Ack­va. Um 11.30 Uhr fin­det ein wei­te­rer Got­tes­dienst statt. Um 17.00 Uhr wird ein weih­nacht­li­cher Ves­per­got­tes­dienst „A Cerem­o­ny of Nine Les­sons and Carols“ in angli­ka­ni­scher Form gefei­ert. Es singt die Dom­kan­to­rei unter Lei­tung von Dom­ka­pell­meis­ter Vin­cent Heit­zer. An der Orgel spielt Geor­ge Warren.

Die Live­streams am 24., 25. und 29. Dezem­ber wer­den hier übertragen.

Weih­bi­schof Gössl und Prä­lat Kes­tel pre­di­gen über „Woke­ness“ und „Zei­ten­wen­de“

„Frie­de kommt nicht allein durch das Schwei­gen der Waffen“

Weih­bi­schof Her­wig Gössl hat in sei­ner heu­ti­gen Weih­nachts­pre­digt zur Wach­sam­keit gegen­über allen For­men der Dis­kri­mi­nie­rung und Aus­gren­zung auf­ge­ru­fen. Er hal­te Wach­sam­keit für wich­tig und ging auf umstrit­te­nen Begriff „Woke­ness“ ein. In der Christ­met­te am Hei­li­gen Abend ging Prä­lat Georg Kes­tel im Dom auf den Begriff „Zei­ten­wen­de“ ein, der das Wort des Jah­res 2022 gewor­den ist.

„Ich hal­te Wach­sam­keit für wich­tig, damit sich bei uns nicht Ver­hal­tens­wei­sen ein­schlei­chen oder kul­ti­vie­ren, die Men­schen aus­gren­zen und bedro­hen“, sag­te Weih­bi­schof Her­wig Gössl in sei­ner heu­ti­gen Pre­digt im Bam­ber­ger Dom. „Ras­sis­mus, Anti­se­mi­tis­mus und Frem­den­feind­lich­keit dür­fen in unse­rer Gesell­schaft kei­nen Platz haben, erst recht nicht unter Christen.“

Gössl ging dabei auf den umstrit­te­nen Begriff „Woke­ness“ ein. Es sei gut, dass die Sen­si­bi­li­tät wach­se, damit sich nicht Extre­mis­ten durch­set­zen, weil die Mehr­heit geschla­fen habe. Die Wach­sam­keit müs­se sich auch noch aus­wei­ten auf die welt­wei­ten sozia­len Unge­rech­tig­kei­ten wie die Fol­gen von Krie­gen und Kli­ma­wan­del. „Ich sehe aber auch die Pro­ble­me bei dem, was ich bei der geleb­ten Woke­ness unse­rer Tage wahr­neh­me: Es ist die tota­le Fixiert­heit auf das Nega­ti­ve, das es zu bekämp­fen gilt.“ Es sei nicht vor­stell­bar, wie aus einer solch kämp­fe­ri­schen Grund­hal­tung eine gute, fried­vol­le Zukunft wach­sen sol­le, mahn­te Gössl.

Der weih­nacht­li­che Glau­be zei­ge eine ande­re Form der Wach­sam­keit auf: „Die Men­schen müs­sen wach­sam sein, denn Got­tes Kom­men in die­se Welt ist nicht offen­sicht­lich. Es voll­zieht sich im Ver­bor­ge­nen, aber es schenkt tie­fe Zufrie­den­heit, den Anfang allen Frie­dens.“ Frie­de sei die gro­ße Sehn­sucht die­ser Tage. Frie­de kom­me jedoch nicht auto­ma­tisch allein durch die Äch­tung von Krieg, durch das Schwei­gen der Waf­fen oder einen Frie­dens­schluss: „Frie­de wächst viel­mehr aus der inne­ren Zufrie­den­heit der Men­schen, aus einer Hal­tung der Dank­bar­keit, der Genüg­sam­keit und der Demut. Wer immer mehr haben und sein will als die ande­ren, der wird nie zu einem fried­li­chen Men­schen“, sag­te Gössl.


Weih­nach­ten zeigt Geduld als eine der wich­tigs­ten Christentugenden

In der Christ­met­te am Hei­li­gen Abend ging Prä­lat Georg Kes­tel im Dom auf den Begriff „Zei­ten­wen­de“ ein, der das Wort des Jah­res 2022 gewor­den ist. Die Geburt Jesu sei eine Zei­ten­wen­de für die Mensch­heit. In Bet­le­hem sei der Frie­den auf Erden als Ver­hei­ßung und Hoff­nung pro­kla­miert wor­den, die in Jeru­sa­lem mit dem Tod Jesu am Kreuz und der Auf­er­ste­hung voll­endet wur­de. Die Ver­kün­di­gung durch die Jün­ger habe eine Zei­ten­wen­de in Gang gesetzt, die bis heu­te welt­weit anhal­te, bei allen Schwä­chen und Feh­lern der nach­fol­gen­den Chris­ten­ge­ne­ra­tio­nen, so der Stän­di­ge Ver­tre­ter des Diözesanadministrators.

Die Engel hät­ten den Hir­ten eine Zei­ten­wen­de ange­sagt mit den Wor­ten „Fürch­tet euch nicht!“ Mit der Geburt Jesu und sei­nem spä­te­ren Han­deln sei die Zeit vor­bei, in der Reli­gi­on auf Macht, Gewalt und Ein­schüch­te­rung gesetzt habe. Gott sei nicht Eigen­tum der Kon­ser­va­ti­ven oder der Pro­gres­si­ven, auch nicht der Athe­is­ten, die mei­nen, dass es ihn gar nicht gebe. „Gott ent­zieht sich den all­zu Selbst­si­che­ren und Glau­ben­s­eif­ri­gen und nähert sich denen, die gar nicht mehr mit ihm gerech­net haben“, so Kes­tel. „Er ist uns mög­li­cher­wei­se näher in unse­ren Fra­gen und Zwei­feln als in stol­zer Selbst­ge­wiss­heit und im demons­tra­ti­ven Glaubensstolz.“

Weih­nach­ten zei­ge auch, dass Geduld eine der wich­tigs­ten Chris­ten­tu­gen­den sei: „Der Mes­si­as wird ange­kün­digt, dann fin­den die Hir­ten ein klei­nes Kind in der Krip­pe. Die ver­spro­che­ne Zei­ten­wen­de lässt noch auf sich war­ten. Aber genau so kommt Gott in die Welt. Er tritt uns ent­ge­gen im Klei­nen und Unschein­ba­ren. Sein Wort ist lei­se im Lärm unse­rer Zeit.“

Für die Weihnachtszeit

Erleich­ter­te Coro­na-Tests für Besu­che in Kran­ken­häu­sern und Pflegeheimen

Bay­erns Gesund­heits­mi­nis­te­ri­um hat für die Weih­nachts­zeit Erleich­te­run­gen bei Coro­na-Tests für Besu­che­rin­nen und Besu­cher von Kran­ken­häu­sern, Reha-Ein­rich­tun­gen oder Pfle­ge­hei­men eingeführt.

Wer zwi­schen 23. Dezem­ber und 9. Janu­ar ein Kran­ken­haus, Pfle­ge­heim oder ande­re medi­zi­ni­sche Ein­rich­tun­gen besu­chen möch­te, kann einen nega­ti­ven Coro­na-Test bin­nen 24 Stun­den auch in einer wei­te­ren Ein­rich­tung vor­le­gen, für deren Besuch ein sol­cher Nach­weis erfor­der­lich wäre. Bis­her hät­te man sich für jeden neu­en Besuch einer Ein­rich­tung neu tes­ten las­sen müssen.

Von die­ser Erleich­te­rung ver­spricht sich das Minis­te­ri­um, Ein­rich­tun­gen, ihre Beschäf­tig­ten und ihre Besu­che­rIn­nen zu ent­las­ten. Das sei gera­de in der Weih­nachts­zeit sinn­voll, in der hohe Besuchs­auf­kom­men auf eine in vie­len Ein­rich­tun­gen per­so­nell ange­spann­te Lage trä­fen. Kran­ken­häu­ser, Reha-Ein­rich­tun­gen, Pfle­ge­hei­me und beson­de­re Wohn­for­men der Ein­glie­de­rungs­hil­fe könn­ten sich so zeit­lich begrenzt gegen­sei­tig unter­stüt­zen und entlasten.

Für die Beschei­ni­gung zu den Coro­na-Tests stellt das baye­ri­sche Gesund­heits­mi­nis­te­ri­um ein Mus­ter­for­mu­lar zur Ver­fü­gungNimmt eine Ein­rich­tung einen Test selbst vor, füllt sie das For­mu­lar aus und die Besu­che­rIn­nen kön­nen den Test auch in einer wei­te­ren Ein­rich­tung ver­wen­den, statt sich dort nicht erneut tes­ten las­sen zu müs­sen. Glei­ches gilt, wenn Ein­rich­tun­gen Selbst­tes­tun­gen der Besu­che­rIn­nen vor Ort ermöglichen.

Soll­te es Ein­rich­tun­gen auf­grund per­so­nel­ler Eng­päs­se und gerin­ger Test­ka­pa­zi­tä­ten wäh­rend der Fei­er­ta­ge aber nicht mög­lich sein, vor Ort zu tes­ten, kön­nen Besu­che­rIn­nen aus­nahms­wei­se auch eine Selbst­tes­tung ohne Auf­sicht unternehmen.

Für alle Erleich­te­run­gen gilt unter­des­sen: Die Ein­rich­tun­gen kön­nen die­se Erleich­te­run­gen frei­wil­lig umset­zen, sie müs­sen es aber nicht.

Hilfs­te­le­fon­an­ge­bot für die Feiertage

Mal­te­ser Paten­ruf: Gegen Vereinsamung

In der Weih­nachts­zeit kann sich Allein­sein beson­ders schlimm anfüh­len. Der Mal­te­ser Hilfs­dienst hat für die Fei­er­ta­ge einen Paten­ruf ein­ge­rich­tet. Dabei tele­fo­nie­ren Ehren­amt­li­che regel­mä­ßig mit ein­sa­men Menschen.

Men­schen, die in ihrer Mobi­li­tät ein­ge­schränkt oder auf ihre häus­li­che Umge­bung beschränkt sind, lau­fen erhöht Gefahr sozi­al zu ver­ein­sa­men. Beson­ders älte­re und kran­ke Men­schen sind gefährdet.

In der zwar durch­aus nöti­gen, aber nicht immer ein­fa­chen Iso­la­ti­on im Zuge der Pan­de­mie­be­kämp­fung und dem dar­aus resul­tie­ren­den Allein­sein kann sich die­se Lage noch ver­schär­fen. Vie­le älte­re und kran­ke Men­schen müs­sen ihre sozia­len Kon­tak­te zu Nach­barn, Freun­den und Fami­lie noch wei­ter redu­zie­ren. Ein Zustand, der gera­de zur Zeit des Fami­li­en­fes­tes Weih­nach­ten emo­tio­nal beson­ders bedrü­ckend sein kann.

Um der Gefahr der Ver­ein­sa­mung ent­ge­gen­zu­wir­ken, haben die Mal­te­ser nun ein tele­fo­ni­sches Gesprächs­an­ge­bot ein­ge­rich­tet. Der Mal­te­ser Paten­ruf bie­tet die Mög­lich­keit, Kon­tak­te per Tele­fon zu knüp­fen. Regel­mä­ßig rufen ehren­amt­li­che Mit­ar­bei­te­rin­nen und Mit­ar­bei­ter der Mal­te­ser kos­ten­los all die­je­ni­gen, die sich vor­her für den Paten­ruf ange­mel­det haben, an. In den Tele­fo­na­ten tau­schen sie sich mit den Ange­ru­fe­nen aus, hören zu und bie­ten durch die Gesprä­che eine Abwechs­lung im Alltag.

Im Rah­men des Paten­rufs erhält man eine fest zuge­wie­se­ne Patin oder einen fest zuge­wie­se­nen Paten. Ansons­ten bestim­men alle selbst, wor­über gespro­chen, wann und wie lan­ge mit­ein­an­der tele­fo­niert wird. Außer­dem behan­deln die Mal­te­ser jeden Paten­ruf und jedes Gespräch vertraulich.

Wie man sich zum Paten­ruf anmeldet

Wer inter­es­siert ist, kann sich bei den Mal­te­sern zum Paten­ruf unver­bind­lich unter die­sen Num­mern mel­den:
Bam­berg und Umge­bung: 0951 – 91 78 02 55
Nürn­berg und Fürth: 0911 – 9 68 91 31
Erlan­gen: 09131 – 4 04 61 46.

Per Mail kann man sich auch anmel­den, wei­te­re Infor­ma­tio­nen dazu hier.

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