Nach 22 Jah­ren als Direk­to­rin der Muse­en der Stadt Bamberg

Dr. Regi­na Hane­mann nimmt Abschied

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Hanemann
Dr. Regina Hanemann vor dem Alten Rathaus, Foto: Sebastian Quenzer
Am 1. Sep­tem­ber 1999 trat sie die Stel­le an, am 1. Janu­ar 2022 ging sie in den Ruhe­stand. Als Direk­to­rin der Muse­en der Stadt Bam­berg, nament­lich His­to­ri­sches Muse­um, Vil­la Des­sau­er und Samm­lung Lud­wig, hat Dr. Regi­na Hane­mann die Geschi­cke der ört­li­chen Kul­tur­sze­ne 22 Jah­re lang mit­be­stimmt. Im Inter­view erzählt die gebo­re­ne Ober­baye­rin, war­um sie die Stel­le anfangs eigent­lich nicht woll­te, von Macho-Reak­tio­nen aus der Bevöl­ke­rung und war­um man immer alles anders machen soll­te als die Vorgänger.
Frau Dr. Hane­mann, 1999 haben Sie die Stel­le der Direk­to­rin der Muse­en der Stadt Bam­berg ange­tre­ten. War­um hat­ten Sie sich damals in Bam­berg beworben?

Regi­na Hane­mann: Ich hat­te in Bam­berg stu­diert und danach eigent­lich gedacht, dass ich an einen Ort, in dem ich bereits zum Stu­di­um so lan­ge Jah­re war, nicht zurück­keh­ren möch­te, son­dern ande­re Orte ken­nen­ler­nen. Eine Freun­din schick­te mir die dama­li­ge Stel­len­aus­schrei­bung zur Lei­tung der Muse­en der Stadt Bam­berg zu. Mir war damals aller­dings bekannt, in was für einem schlech­tem Zustand zum Bei­spiel das His­to­ri­sche Muse­um war, eine ewi­ge Bau­stel­le. Die­sen Augi­as­stall, dach­te ich mir, soll jemand anders aus­mis­ten und woll­te mich nicht bewer­ben. Aber mein Mann, der auch hier stu­diert hat und gro­ßer Bam­berg­fan war und ist, hat mich dann über­re­det, mich doch zu bewer­ben. Ich tat es und wie es scheint, gefiel dem Stadt­rat mei­ne Bewer­bung. Was ihm im Lauf der Jah­re aber nicht gefiel, war, dass ich immer direkt dar­auf hin­ge­wie­sen habe, was im Muse­um alles im Argen lag.

Wie wur­de die­ses Miss­fal­len zum Aus­druck gebracht?

Regi­na Hane­mann: Zuwei­len wur­de gelacht, wenn ich mit einem neu­en Antrag ankam und zum Bei­spiel neue Vitri­nen brauch­te. Ich wur­de ange­stellt, um die Muse­en zu ver­bes­sern, aber wenn ich kon­kre­te Vor­schlä­ge unter­brei­te­te, war so gut wie nie genug Geld da. Das wird auch mei­ner Nach­fol­ge­rin so gehen. Auch sie soll Ber­ge ver­set­zen, aber ohne Geld. Wie man die­sen Wider­spruch auf­lö­sen kann, weiß ich bis heu­te nicht. Das heißt, eigent­lich wüss­te ich es schon, aber dazu bräuch­te es auf der poli­ti­schen Ebe­ne eine kla­re Linie und eine kla­re Idee zum Stel­len­wert des kul­tu­rel­len Erbes.

Es wur­de gelacht? Fühlt man sich da in sei­ner Arbeit gewürdigt?

Regi­na Hane­mann: Ach, na ja. Man hat schon Respekt vor dem Stadt­rat, weil da Vol­kes Stim­me spricht und man es mit 44 ver­schie­de­nen Mei­nun­gen und 44 Rück­mel­dun­gen zu tun hat. Man sieht es ja zur­zeit wäh­rend Coro­na: Die Kul­tur steht bei der Bud­get­pla­nung nicht an ers­ter Stel­le und auch in Muse­en ist die Arbeit schon sehr müh­se­lig gewor­den. Ich habe über die Zeit gelernt, dass man nicht immer das Gan­ze for­dern kann. Am Anfang bin ich ange­tre­ten und habe Sachen gesagt wie „ich brau­che eins-kom­ma-soviel Mil­lio­nen für all das, was ich machen will“. Aber so geht das natür­lich nicht. Da habe ich ein­fach die Abläu­fe der Poli­tik nicht so gut verstanden.

Änder­te sich das im Lauf der Zeit?

Regi­na Hane­mann: Zusam­men mit Wer­ner Hipe­li­us, dem dama­li­gen Bam­ber­ger Bür­ger­meis­ter und Kul­tur­re­fe­rent, habe ich es dann so aus­ge­macht, dass wir die Finan­zie­rung in klei­nen Schrit­ten ange­hen. Die Aus­stel­lun­gen „Das Jüdi­sche in Bam­berg“ und „Die Lebens­ader Reg­nitz“ haben wir als Dau­er­aus­stel­lun­gen dekla­riert, was die Finan­zie­rung und die Ein­rich­tung der Aus­stel­lun­gen ver­ein­facht. Ich muss aller­dings sagen, dass die­se Anstren­gun­gen und das Fast-Fer­tig­stel­len des His­to­ri­schen Muse­um den Bam­ber­ge­rin­nen und Bam­ber­gern in den 22 Jah­ren mei­ner Amts­zeit kaum auf­ge­fal­len sind – im Gegen­satz zu den Tou­ris­ten. Nur zehn Pro­zent unse­res Publi­kums kom­men aus Bamberg.

Caro­la Schmidt, die neue Direk­to­rin des Diö­ze­san­mu­se­ums, hat im Stadtecho-Inter­view einen ähn­li­chen Ein­druck geschil­dert. Sie sag­te, dass sich die Bam­ber­ge­rin­nen und Bam­ber­ger nicht beson­ders bewusst zu sein schei­nen, wel­che kul­tu­rel­len Schät­ze die Muse­en am Dom­berg beher­ber­gen. Sehen Sie das für die Muse­en der Stadt auch so?

Regi­na Hane­mann: Ja, aber so etwas ist nicht unge­wöhn­lich. Das ken­ne ich als Kla­ge von eigent­lich allen Muse­en und das The­ma „Nicht-Besu­cher“ wird auf vie­len Muse­ums­ta­gun­gen dis­ku­tiert. Viel­leicht ist das sys­tem­im­ma­nent und eine Geis­tes­hal­tung heut­zu­ta­ge. Vor 100 Jah­ren waren die Leu­te noch stol­zer auf ihre Muse­en. Sie hat­ten ein Gefühl dafür, dass das ihre eige­ne Geschich­te und ihr eige­ner Besitz ist, der da vor­ge­zeigt wird. Das scheint ver­lo­ren­ge­gan­gen zu sein.

Wenn Sie Ihre 22 Jah­re als Direk­to­rin der Muse­en der Stadt Bam­berg mit eini­gen Adjek­ti­ven zusam­men­fas­sen müss­ten, was wür­den Sie sagen?

Regi­na Hane­mann: Das ers­te, was mir ein­fällt, ist jetzt kein Adjek­tiv, aber ich war immer unter Voll­dampf. Man rennt immer wie im Galopp auf das nächs­te Pro­jekt zu. Adjek­ti­ve wären, auch wenn es ein biss­chen platt ist, schön, zufrie­den und erfüllend.

Was aus den 22 Jah­ren bereu­en Sie?

Regi­na Hane­mann: Es hat mir immer leid getan, wenn ich ein­mal sehr streng mit den Mit­ar­bei­tern sein muss­te. Aber so rich­tig bereu­en tue ich nichts. Oder ich habe es vergessen.

Hat die Stel­le Sie verändert?

Regi­na Hane­mann: In gewis­ser Wei­se. Man arbei­tet 22 Jah­re im Team mit Men­schen, die einem nahe ste­hen, von denen man aber die Che­fin ist. Dar­an muss­te ich mich gewöh­nen. Und ich habe ler­nen müs­sen, Vor­wür­fe und Kri­tik zu ertra­gen. Man kann es nicht allen recht machen, das muss­te ich auch erst­mal begrei­fen. Obwohl, teil­wei­se gab es wirk­lich völ­lig unge­recht­fer­tig­te per­sön­li­che Kri­tik – „mit Ihnen wird das nichts“ oder „Sie haben die fal­schen Kla­mot­ten an“ und so weiter.

Kön­nen sol­che Vor­wür­fe dar­an gele­gen haben, dass Sie die ers­te Frau im Amt der Direk­to­rin waren?

Regi­na Hane­mann: Das kann gut sein. Das ist schon lan­ge her und ich habe das damals nicht so emp­fun­den, weil ich es mir nicht vor­stel­len konn­te, dass die Vor­wür­fe dar­an lie­gen könn­ten. Das war vor „metoo“. Aber ich glau­be, einem Mann wäre das nicht passiert.

Wofür haben Sie jetzt Zeit, was vor­her nicht drin war?

Regi­na Hane­mann: Ich freue mich sehr dar­auf, jetzt mehr Zeit für ande­re Muse­en zu haben. Ich wür­de zum Bei­spiel ger­ne ein­fach mal zwei Wochen im Ruhr­pott rum­fah­ren und mir die gan­zen Muse­en anschau­en, die es dort gibt. Und was ich auch wahn­sin­nig gern tue, ist in Urlaub zu fah­ren, um zwei Wochen nur zu lesen. Das ist für mich der schöns­te Urlaub. Aber das erlaubt mein Mann nicht. Er will im Urlaub auch irgend­wel­che Akti­vi­tä­ten machen, wie wan­dern zu gehen.

Sie spie­len Bari­ton-Horn im Posau­nen­chor der Erlö­ser­ge­mein­de Bam­berg und in der Big­band der städ­ti­schen Musik­schu­le. Kann man Sie da jetzt öfter hören?

Regi­na Hane­mann: Das konn­te man vor­her schon. Die Big Band muss­te in letz­ter Zeit zwar vie­le Auf­trit­te aus­fal­len las­sen, aber im Posau­nen­chor konn­te man mich schon vie­le Sonn­ta­ge im Got­tes­dienst mit­spie­len hören.

Was wer­den Sie an den drei Muse­en, His­to­ri­sches Muse­um, Vil­la Des­sau­er, Samm­lung Lud­wig, am meis­ten vermissen?

Regi­na Hane­mann: Ich wer­de es schon ver­mis­sen, jetzt kei­nen Zugriff mehr zu haben auf die Bestän­de der Muse­en. Ich gehe zum Bei­spiel Inven­tar­lis­ten durch, die für die eine oder ande­re Abtei­lung viel­leicht noch lücken­haft sind. Dabei sehe ein ums ande­re Mal, was wir für tol­le Objek­te in den Bestän­den haben und kann gleich­zei­tig die­se Lücken schlie­ßen. Toll!

Was wer­den Sie nicht vermissen?

Regi­na Hane­mann: Ich wer­de es nicht ver­mis­sen, eine Che­fin zu sein, also die eine Per­son, die ande­re anschie­ben und ihnen sagen muss „macht dies oder das, so oder so“. Und was ich auch ganz sicher nicht ver­mis­sen wer­de, sind nächt­li­che Tele­fon­an­ru­fe aus dem Muse­um, dass es einen Was­ser­scha­den im Depot gibt, wie mehr­mals geschehen.

Sie haben es schon ange­spro­chen: Das His­to­ri­sche Muse­um war 1999 in kei­nem guten Zustand. Was hieß das genau?

Regi­na Hane­mann: Es war in einem furcht­ba­ren. Mein Vor­gän­ger hat sich in ers­ter Linie mit Aus­stel­lun­gen beschäf­tigt und das Muse­um damit zuge­ge­be­ner­ma­ßen im Anse­hen geho­ben. Die Pfle­ge des Bestands und des Depots hat er aber zurück­fal­len las­sen. Es gab neun sehr schlech­te Depots, in man­che hat es rein­ge­reg­net und es gab Inven­ta­re ohne Stand­or­te der Objek­te. Als ich das in mei­ner ers­ten Woche gese­hen habe, war ich kurz davor, gleich wie­der alles hin­zu­schmei­ßen. Aber zusam­men mit einer tap­fe­ren Volon­tä­rin, die heu­te mei­ne Stell­ver­tre­te­rin ist, habe ich ein­fach ange­fan­gen, die­sen Sau­stall aufzuräumen.

In wel­chem Zustand über­ge­ben Sie das Museum?

Regi­na Hane­mann: In 500 Pro­zent bes­se­rem Zustand als es war.

Haben Sie Tipps für Ihre Nach­fol­ge­rin Kris­tin Knebel?

Regi­na Hane­mann: Sie braucht einen lan­gen Atem. Der lan­ge Atem lohnt sich hier. Ich habe dicke Bret­ter vor­ge­bohrt in Rich­tung, was man noch alles bräuch­te. Sie muss schau­en, dass sie wei­ter bohrt und darf wahr­schein­lich auch nicht gleich zu gro­ße Geld­sum­men zur Finan­zie­rung verlangen.

Frau Kne­bel hat eine inhalt­li­che Neu­aus­rich­tung der Muse­en ange­kün­digt. Was hal­ten Sie davon?

Regi­na Hane­mann: So etwas muss man sagen, wenn man neu anfängt. Man muss sagen „ich mache alles anders“. Alle zehn oder 20 Jah­re muss sowie­so alles umge­krem­pelt wer­den. Eine Insti­tu­ti­on, die so weni­ge Mit­ar­bei­ter hat, wird außer­dem ganz stark geprägt von der Per­son, die die Insti­tu­ti­on führt. Ich ken­ne Frau Kne­bels genaue Plä­ne nicht, aber ich wün­sche ihr alles Gute. Ich habe auch fast alles anders gemacht als alle mei­ne Vor­gän­ger seit 1838.

Aber könn­ten Sie eine sol­che Aus­sa­ge nicht auch inso­fern auf­fas­sen, als dass da jemand vor­hat, Ihr Ver­mächt­nis umzuwerfen?

Regi­na Hane­mann: Nein. Es han­delt sich ja vor allem nicht um mein per­sön­li­ches Ver­mächt­nis, son­dern ich habe es für die Stadt und das Muse­um getan. Was ich mei­ner Nach­fol­ge­rin auf kei­nen Fall antun wer­de, ist, was mein Vor­gän­ger mir ange­tan hat, näm­lich rein­zu­pfu­schen. Mir wur­den ja Hin­der­nis­se in den Weg gelegt, ich konn­te gar nicht so hoch springen.

Auf wel­che Aus­stel­lung der 22 Jah­re sind Sie am stolzesten?

Regi­na Hane­mann: Es gibt das Sprich­wort „Dumm­heit und Stolz wach­sen auf einem Holz“. Stolz ist nicht so sehr meins, aber wor­über ich doch froh bin, sind die bei­den schon genann­ten Dau­er­aus­stel­lun­gen, die wir im Muse­um haben, also „Das Jüdi­sche in Bam­berg“ und „Lebens­ader Reg­nitz“. Wor­über ich mich auch freue, ist die Aus­stel­lung „100 Meis­ter­wer­ke“, mit der wir den Bam­ber­ge­rin­nen und Bam­ber­gern in einer klei­nen, aber fei­nen Aus­wahl zei­gen konn­ten, was sie in und mit die­sem Muse­um haben. Mit die­ser Aus­stel­lung haben wir das His­to­ri­sche Muse­um außer­dem sozu­sa­gen zu sei­nem Ursprung zurück­füh­ren kön­nen. Es wur­de 1838 als städ­ti­sche Kunst­samm­lung mit eige­nen Bestän­den gegründet.

Was oder wen hät­ten Sie ger­ne ein­mal ausgestellt?

Regi­na Hane­mann: Ich hät­te ger­ne mal eine Aus­stel­lung zu den Treus gemacht, die­ser gro­ßen Bam­ber­ger Maler-Fami­lie aus dem 18. Jahr­hun­dert. Aber deren Gemäl­de hät­ten wir uns von ande­ren Samm­lun­gen aus­lei­hen müs­sen. Dazu muss ich aller­dings gene­rell sagen, dass wir Gemäl­de­aus­stel­lun­gen nur aus den Bestän­den des His­to­ri­schen Muse­ums zusam­men­set­zen kön­nen. Unse­re Gebäu­de sind näm­lich nach wie vor in einem so bedenk­li­chen Zustand, dass uns ande­re Muse­en wegen der kli­ma­ti­schen Vor­aus­set­zun­gen kaum etwas lei­hen wür­den. Von daher kann ich mir für Aus­stel­lun­gen wün­schen, was ich will, ich bekom­me es nicht.

Wie hat sich die Bam­ber­ger Muse­ums­land­schaft in Ihrer Zeit verändert?

Regi­na Hane­mann: Es hat sich eini­ges ver­än­dert. Als ich anfing, gab es noch ein Muse­um für Büro­ma­schi­nen und eines für Holo­gram­me. Neu ist aber zum Bei­spiel die Ver­net­zung der Muse­en am Dom­berg, die soge­nann­te Dom­berg-Koope­ra­ti­on. Die­se fin­de ich eine tol­le Ent­wick­lung. Auch wenn man viel­leicht noch ein biss­chen mehr Geld und Per­so­nal rein­ste­cken könn­te, um die Bam­ber­ger Akro­po­lis noch mehr ins Licht zu rücken.

Haben Sie Spu­ren in der Bam­ber­ger Kul­tur­sze­ne hinterlassen?

Regi­na Hane­mann: Das möch­te ich hof­fen. Und wenn sie nur dar­in lie­gen, den Leu­ten ver­deut­licht und gezeigt zu haben, was wir in unse­ren Bestän­den alles haben.

Gibt es eine Abschiedsausstellung?

Regi­na Hane­mann: Ja, sogar zwei. Das ist ein­mal die Aus­stel­lung „Geschenkt! Geschen­ke aus 22 Jah­ren an die Muse­en der Stadt Bam­berg“. Und seit 19. Dezem­ber die Aus­stel­lung zu Paul Maar.

Wel­chen Rat haben Sie an all die Stu­die­ren­den der Kunst­ge­schich­te, ein Fach, des­sen kar­rie­re­mä­ßi­ge Umset­zung oft nicht von Erfolg gekrönt ist? Es wird nicht allen gelin­gen, eine Stel­le wie die Ihre zu bekommen.

Regi­na Hane­mann: Damals in der Stu­di­en­be­ra­tung woll­te man mich mit dem Kli­schee des taxi­fah­ren­den Kunst­wis­sen­schaft­lers von die­sem Stu­di­en­gang abbrin­gen, aber ich sehe das ganz anders. Viel­leicht bekom­men tat­säch­lich nicht alle so eine Stel­le wie ich, aber die Kunst­ge­schich­te ist ein Fach, in dem man das Den­ken in einer Art und Wei­se lernt, dass es an sehr vie­len Stel­len sehr gut ein­ge­setzt wer­den kann. In mei­ner Stu­di­en­zeit gab es zu den Geis­tes­wis­sen­schaf­ten den Spruch „mit Kant und Kaf­ka in die Wirt­schaft“. Das gilt auch für die Kunst­ge­schich­te. Wer Kunst­ge­schich­te stu­diert, kann, mei­ner Mei­nung nach, fast über­all, in sehr vie­len Berei­chen unter­kom­men. Wer grip­sig genug ist, wird etwas finden.

Wenn Sie zu Ihrem Abschied einen Zap­fen­streich inklu­si­ve Musik­aus­wahl bekä­men, wel­che Stü­cke soll­ten gespielt werden?

Ich wür­de einen mili­tä­ri­schen Zap­fen­streich ganz sicher ableh­nen, aber über ein Abschieds­fest mit einem Auf­tritt von Box­ga­lopp oder der Grup­pe Feder­spiel oder einem Solo­auf­tritt von Den­nis Cham­bers wäre ich höchst erfreut!

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