In über 100 Stra­ßen wur­de die­ses Jahr schon „geflickt“

Stra­ßen­un­ter­halt von Bam­berg Ser­vice ist im „Spe­zi­al­ein­satz“ gegen Schlaglöcher

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Schlaglöcher
Mit der Rüttelplatte wird verdichtet und mit abstumpfendem Material abgestreut. Foto: Stadt Bamberg, Sonja Seufferth
Immer wie­der errei­chen Hin­wei­se von Bür­ge­rin­nen und Bür­gern zu Schlag­lö­chern auf den Bam­ber­ger Stra­ßen und Rad­we­gen die Stadt­ver­wal­tung. Die Mit­ar­bei­te­rin­nen und Mit­ar­bei­ter von Bam­berg Ser­vice geben ihr Bes­tes, um die Schä­den zu repa­rie­ren, die durch Abnut­zung und Frost immer wie­der neu ent­ste­hen. Allein seit Anfang Febru­ar waren die Ein­satz­trupps bereits in mehr als 100 Stra­ßen unter­wegs, um die schlimms­ten Schlag­lö­cher zu fül­len, teilt die Stadt mit.

Schlag­lö­cher wer­den im Rah­men der vor­han­de­nen Res­sour­cen im gesam­ten Stadt­ge­biet aus­ge­bes­sert, aller­dings kön­nen die Mit­ar­bei­te­rin­nen und Mit­ar­bei­ter selbst­ver­ständ­lich nicht über­all gleich­zei­tig tätig wer­den. Den­noch: von A wie Ama­li­en­stra­ße bis Z wie Zoll­ner­stra­ße reicht die lan­ge Lis­te von Stra­ßen, in denen in die­sem Früh­jahr bereits eines oder meh­re­re Schlag­lö­cher geflickt wur­den (sie­he Tabel­le). Obers­te Prio­ri­tät hat dabei die Auf­recht­erhal­tung der Ver­kehrs­si­cher­heit der Stra­ßen, Brü­cken und Wege. Rei­ne „Schön­heits­re­pa­ra­tu­ren“ müs­sen daher hintenanstehen.

Da auch geflick­te Schlag­lö­cher immer wie­der neu auf­bre­chen kön­nen, hilft lang­fris­tig nur eine sach­ge­rech­te Stra­ßen­sa­nie­rung. Die­se bedarf aber – neben viel Geld und ver­füg­ba­ren Stra­ßen­bau­fir­men – einer genau­en Vor­pla­nung und Abstim­mung. Gera­de in der Innen­stadt kön­nen natür­lich auch die Aus­wir­kun­gen auf den Ver­kehrs­fluss ganz erheb­lich sein, mit ent­spre­chen­den Reak­tio­nen der Bür­ge­rin­nen und Bür­ger oder der betrof­fe­nen Gewer­be­trei­ben­den. Erschwe­rend hin­zu kommt die wei­ter­hin unkla­re Per­spek­ti­ve im Zusam­men­hang mit dem Bahn­aus­bau, denn zum jet­zi­gen Zeit­punkt ist nicht bekannt, wann und wie die Arbei­ten an sämt­li­chen Bahn-Über- und –Unter­füh­run­gen durch­ge­führt werden.

Eine wei­te­re Her­aus­for­de­rung für den Stra­ßen­un­ter­halt von Bam­berg Ser­vice stel­len „Not­maß­nah­men“ dar, die natur­ge­mäß unplan­bar sind, wie zum Bei­spiel die Behe­bung von Fahr­bahn­ab­sen­kun­gen, plötz­li­chen Stra­ßen­ein­brü­chen oder den Fol­gen von Was­ser­rohr­brü­chen. Dann müs­sen auch Schlag­lö­cher in der Prio­ri­tät nach hin­ten rücken.


Abtei­lung Stra­ßen- und Brückenbau

Die Abtei­lung Stra­ßen- und Brü­cken­bau von Bam­berg Ser­vice ist zustän­dig für den Neu­bau und Unter­halt der inner­städ­ti­schen Ver­kehrs­flä­chen. Dabei han­delt es sich um rund 270 km Stra­ßen, cir­ca 70 km Rad­we­ge und zahl­rei­che Brü­cken­bau­wer­ke: 61 Brü­cken bzw. Ste­ge, 14 wei­te­re Inge­nieur­bau­wer­ke und drei Lärm­schutz­wän­de. Auch die Ver­kehrs­be­schil­de­rung, die Stra­ßen­mar­kie­rung und die Ampel­an­la­gen fal­len in den Bereich von Bam­berg Service.

Zu den wei­te­ren Auf­ga­ben zäh­len außer­dem zum Bei­spiel das Auf­stel­len von Fahr­rad­bü­geln, der Bau und Unter­halt von öffent­li­chen Trep­pen­an­la­gen und Sicher­heits­ge­län­dern, der Unter­halt der Ruhe­bän­ke und der Brun­nen­an­la­gen sowie die Erneue­rung und Unter­hal­tung von Holz­brü­cken und ‑ste­gen.

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