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IHK für Oberfranken Bayreuth

IHK-Gre­mi­um Bam­berg im Aus­tausch mit Land­rat und Oberbürgermeister

Wirt­schaft und Poli­tik suchen Schul­ter­schluss für Bamberg

Der enge Schul­ter­schluss zwi­schen Wirt­schaft, Poli­tik und Ver­wal­tung steht im Mit­tel­punkt des Unter­neh­mer­früh­stücks des IHK-Gre­mi­ums Bam­berg mit Ober­bür­ger­meis­ter Sebas­ti­an M. Nie­der­mai­er und Land­rat Johan­nes Macie­jon­c­zyk, wie die IHK für Ober­fran­ken Bay­reuth mitteilt.

„Gera­de in Zei­ten von Trans­for­ma­ti­ons­druck und wach­sen­der Unsi­cher­heit ist es ent­schei­dend, dass Wirt­schaft, Ver­wal­tung und Poli­tik gemein­sam Lösun­gen vor Ort ent­wi­ckeln und Hand in Hand zusam­men­ar­bei­ten“, betont Her­bert Grim­mer, Vor­sit­zen­der des IHK-Gre­mi­ums Bam­berg. Ober­bür­ger­meis­ter Nie­der­mai­er kün­digt in die­sem Zusam­men­hang an, dass ein Wirt­schafts­se­nat gegrün­det wer­den soll, um den The­men Wirt­schaft und Digi­ta­li­sie­rung mehr Sicht­bar­keit und Bedeu­tung zu ver­lei­hen. „Wir ent­wi­ckeln einen direk­ten Draht in die Poli­tik und stel­len damit sicher, dass wirt­schaft­li­che The­men zügig behan­delt wer­den“, so Niedermaier.

Auch Land­rat Macie­jon­c­zyk unter­streicht die Bedeu­tung einer star­ken regio­na­len Wirt­schaft: „Am Anfang der Nah­rungs­ket­te steht immer das, was erwirt­schaf­tet wird. Nur wenn unse­re Wirt­schaft stark bleibt, kön­nen wir auch künf­tig Wohl­stand, sozia­le Sta­bi­li­tät und gesell­schaft­li­che Leis­tun­gen sichern.“

Im wei­te­ren Ver­lauf der Ver­an­stal­tung wer­den kon­kre­te The­men aus Han­del, Logis­tik, Tou­ris­mus, Stadt­ent­wick­lung und Denk­mal­pfle­ge ange­spro­chen. Ver­tre­ter aus der regio­na­len Wirt­schaft wer­ben dabei für bes­se­re Rah­men­be­din­gun­gen, mehr Prag­ma­tis­mus in Geneh­mi­gungs­ver­fah­ren und ein stär­ke­res Bewusst­sein für die Bedeu­tung, aber auch die Sor­gen regio­na­ler Unternehmen.


Her­bert Grim­mer: Bil­dung als ele­men­ta­rer Schlüsselfaktor

Ein wei­te­rer Schwer­punkt ist die Bedeu­tung von Bil­dung und beruf­li­cher Qua­li­fi­ka­ti­on. Das IHK-Gre­mi­um spricht sich für eine stär­ke­re Ver­net­zung von Unter­neh­men, Schu­len, Hoch­schu­len und For­schungs­ein­rich­tun­gen aus, um jun­gen Men­schen Per­spek­ti­ven auf­zu­zei­gen und das Ver­ständ­nis für Selbst­stän­dig­keit und Mit­tel­stand zu stärken.

„Bil­dung ist die Ren­di­te der Zukunft. Das kön­nen wir direkt hier in Bam­berg gestal­ten gemein­sam mit Schu­len, Hoch­schu­len und Unter­neh­men“, so der IHK-Gremiumsvorsitzende.

“Kom­pass” für die kom­men­den Jah­re überreicht

Zum Abschluss über­reicht Grim­mer im Namen des IHK-Gre­mi­ums den Gäs­ten einen Aus­zug aus Arti­kel 153 der Baye­ri­schen Ver­fas­sung als sym­bo­li­schen “Kom­pass“ für die kom­men­den Jah­re. Dort ist klar als Ver­fas­sungs­auf­trag for­mu­liert, die selb­stän­di­gen Klein- und Mit­tel­stands­be­trie­be zu för­dern und gegen “Über­las­tung und Auf­sau­gung“ zu schüt­zen, aber auch den Auf­stieg „aus nicht­selb­stän­di­ger Arbeit zu selb­stän­di­gen Exis­ten­zen zu för­dern“. Grim­mer lei­tet dar­aus ab, dass Wirt­schaft, Ver­wal­tung und Poli­tik mit­ein­an­der Lösun­gen suchen, um Hin­der­nis­se abzu­bau­en. „Wir freu­en uns auf eine inten­si­ve und ver­trau­ens­vol­le Zusam­men­ar­beit,” so Grimmer.

Ein­satz für den Wirt­schafts­stand­ort Oberfranken

IHK zeich­net ehren­amt­lich enga­gier­te Per­sön­lich­kei­ten aus Land­kreis Bam­berg aus

Fast 100 Prü­fe­rin­nen und Prü­fer aus Ober­fran­ken, die seit min­des­tens 20 Jah­ren die­ser Tätig­keit ehren­amt­lich nach­ge­hen, hat die Indus­trie- und Han­dels­kam­mer für Ober­fran­ken Bay­reuth für ihr gro­ßes Enga­ge­ment aus­ge­zeich­net. Eini­ge der Geehr­ten kom­men dabei auch aus dem Ein­zugs­ge­biet des IHK-Gre­mi­ums Bam­berg, wie die IHK für Ober­fran­ken Bay­reuth mitteilt.

Aus der Stadt und dem Land­kreis Bam­berg wer­den geehrt: Johan­nes Barth, Man­fred Bur­ger, Tho­mas Hein, Kers­tin Rich­ter und Katha­ri­na Schumm für 20 Jah­re sowie Hans-Peter Beusch­lein, Mat­thi­as Lebert und Jochen Roll für 30 Jahre.

„Beruf­li­che und aka­de­mi­sche Bil­dung sind längst abso­lut gleich­wer­tig”, macht Dr. Micha­el Waas­ner deut­lich, Prä­si­dent der IHK für Ober­fran­ken Bay­reuth, vor dem Hin­ter­grund des nach wie vor anhal­ten­den Trends zur aka­de­mi­schen Bil­dung. Die Gleich­wer­tig­keit bezie­he sich dabei nicht nur auf die Kar­rie­re­mög­lich­kei­ten, son­dern auch auf die Ver­dienst­chan­cen. Des­halb habe das The­ma Beruf­li­che Bil­dung bei der IHK auch obers­te Prio­ri­tät. Sie siche­re den qua­li­fi­zier­ten Fach­kräf­te­nach­wuchs und damit auch die Zukunft des Wirt­schafts­stand­or­tes Ober­fran­ken. „Die beruf­li­che Bil­dung ist das gro­ße Rad, das die ober­frän­ki­sche Wirt­schaft am Lau­fen hält und dar­an haben auch die rund 2000 ehren­amt­lich täti­gen Prü­fer gro­ßen Anteil”, so Dr. Waas­ner weiter.

Weit über ihre Tätig­keit in den Betrie­ben hin­aus sei­en die ehren­amt­li­chen Prü­fer für die Regi­on von gro­ßer Bedeu­tung. so der Hofer Land­rat Dr. Oli­ver Bär stell­ver­tre­tend für die Kom­mu­nal­po­li­tik. Wenn Ober­fran­ken auf jun­ge Leu­te set­zen kann, die auf her­vor­ra­gen­de Art und Wei­se aus­ge­bil­det wur­den und die sich glo­bal behaup­ten könn­ten, dann haben dar­an auch die vie­len ehren­amt­li­chen Prü­fer gro­ßen Anteil. „Sie sind ein wesent­li­cher Bestand­teil der Wirt­schaft von heu­te und einer mög­lichst guten Zukunft der Wirt­schaft von mor­gen”, so der Land­rat zu den Ausgezeichneten.

Wirt­schaft im Raum Bam­berg trotzt schwie­ri­gen Rahmenbedingungen

Bam­ber­ger Wirt­schaft wächst – Indus­trie schwächelt

Die Zahl der sozi­al­ver­si­che­rungs­pflich­tig Beschäf­tig­ten im Raum Bam­berg ist seit 2019, dem Jahr vor Coro­na, um 3.157 auf 97.770 ange­stie­gen, so die IHK für Ober­fran­ken Bay­reuth in einer aktu­el­len regio­na­len Ana­ly­se. Die Stadt Bam­berg ver­zeich­ne­te ein Plus von 3.269 auf 57.747, der Land­kreis Bam­berg hin­ge­gen einen leich­ten Rück­gang um 112 auf 40.023 Beschäftigte.

Die IHK für Ober­fran­ken Bay­reuth wirft einen genaue­ren Blick auf die Zah­len der Bun­des­agen­tur für Arbeit für die ein­zel­nen Bran­chen. Eine Ana­ly­se der ein­zel­nen Wirt­schafts­ab­schnit­te zeigt, dass in der Stadt Bam­berg die frei­be­ruf­li­chen, wis­sen­schaft­li­chen und tech­ni­schen Dienst­leis­tun­gen mit einem Beschäf­tig­ten­plus von 923, der Bereich Infor­ma­ti­on und Kom­mu­ni­ka­ti­on mit einem Plus von 646 und der Bereich Ver­kehr und Lage­rei mit 607 die höchs­ten Zuwäch­se ver­zeich­nen. Von einem Beschäf­tig­ten­ab­bau beson­ders betrof­fen war in der Stadt Bam­berg vor allem das Ver­ar­bei­ten­de Gewer­be (-1.465). In nur sechs Jah­ren ging jeder zehn­te Indus­trie­ar­beits­platz verloren.

Auch im Land­kreis Bam­berg zeigt sich das Ver­ar­bei­ten­de Gewer­be mit einem Beschäf­tig­ten­rück­gang um 2.154 auf 11.278 sicht­lich ange­schla­gen. Gegen­über 2019 gin­gen hier 16 Pro­zent der Arbeits­plät­ze ver­lo­ren. Aber auch das Gast­ge­wer­be ver­zeich­net ein deut­li­ches Minus von 239 oder 19,5 Pro­zent auf 989. Das größ­te Plus gab es im Land­kreis beim Han­del inklu­si­ve Instand­hal­tung und Repa­ra­tur von Kraft­fahr­zeu­gen (+813) sowie im Gesund­heits- und Sozi­al­we­sen (+561).


Beängs­ti­gen­der Beschäf­tig­ten­ab­bau in der Industrie

„Auch wenn die Beschäf­tig­ten­ent­wick­lung in der Sum­me in der Stadt und im Land­kreis Bam­berg noch posi­tiv ist: Der Beschäf­tig­ten­ver­lust in der Indus­trie ist beängs­ti­gend”, macht Her­bert Grim­mer deut­lich, IHK-Vize­prä­si­dent und Vor­sit­zen­der des IHK-Gre­mi­ums Bam­berg. „Vor allem im Land­kreis ist das kei­ne Kon­junk­tur­flau­te mehr, son­dern ein sub­stan­zi­el­ler Abbau. Es ist frag­lich, ob es gelin­gen wird, den dort erfolg­ten Beschäf­tig­ten­ver­lust in abseh­ba­rer Zeit wie­der auf­zu­fan­gen oder ob wir uns mit­ten in einem Pro­zess der Deindus­tria­li­sie­rung befinden.”


Trotz posi­ti­ver Ent­wick­lung: Durch Ver­lust der Indus­trie­ar­beits­plät­ze droht Gefahr

„Ober­fran­ken und dort vor allem Stadt und Land­kreis Bam­berg haben in den ver­gan­ge­nen zwei Jahr­zehn­ten ein Beschäf­tig­ten­wachs­tum hin­ge­legt, um das uns vie­le ande­re Regio­nen in Deutsch­land benei­den”, macht Grim­mer deut­lich. Von his­to­ri­schen Erfol­gen kön­ne die Regi­on aber nicht leben.

„Lan­ge Jah­re wur­de der Erfolg der deut­schen Indus­trie als selbst­ver­ständ­lich ange­nom­men”, so Grim­mer. „Die inter­na­tio­na­len Rah­men­be­din­gun­gen sind so schwie­rig wie sel­ten zuvor. Mit die­sen Bedin­gun­gen müs­sen ande­re Län­der genau­so klar­kom­men. In Deutsch­land sind wir uns aber außer­dem oft selbst im Weg. Vie­le unse­rer Pro­ble­me sind haus­ge­macht.” Das Spek­trum rei­che von der über­bor­den­den Büro­kra­tie über feh­len­de Dere­gu­lie­run­gen, lan­ge Geneh­mi­gungs­ver­fah­ren und die im inter­na­tio­na­len Ver­gleich hohen Ener­gie­kos­ten, die hohe Abga­ben- und Steu­er­last bis hin zur oft anti­quier­ten Infrastruktur.

Auch gegen­über 2024 ver­zeich­nen Stadt (+568) und Land­kreis (+239) einen leich­ten Beschäftigtenzuwachs.


Ober­fran­ken: Seit 2019 Ver­lust von 15.252 Industriearbeitsplätzen

In Gesamt­ober­fran­ken ver­zeich­net das Ver­ar­bei­ten­de Gewer­be einen sehr deut­li­chen Beschäf­tig­ten­ab­bau mit einem Minus von 15.252 Beschäf­tig­ten seit 2019 (-11,1 Pro­zent). Zudem ist bei den sons­ti­gen wirt­schaft­li­chen Dienst­leis­tun­gen eine nen­nens­wer­te Abnah­me zu ver­zeich­nen (-1.406 Beschäf­tig­te). Dies lässt sich durch deren enge Ver­knüp­fung mit dem Ver­ar­bei­ten­den Gewer­be erklä­ren. Es gibt aller­dings auch Wirt­schafts­ab­schnit­te, wel­che sich im Wachs­tum befin­den, etwa die öffent­li­che Ver­wal­tung, Ver­tei­di­gung und Sozi­al­ver­si­che­rung (+5.741 seit 2019), das Gesund­heits- und Sozi­al­we­sen (+3.342), Ver­kehr und Lage­rei (+2.566), Erzie­hung und Unter­richt (+2.557) oder die frei­be­ruf­li­chen, wis­sen­schaft­li­chen und tech­ni­schen Dienst­leis­tun­gen (+2.134).

Wäh­rend in der Sum­me seit 2019 ober­fran­ken­weit 4.224 neue Arbeits­plät­ze ent­stan­den sind, ist die Ent­wick­lung zuletzt spür­bar gekippt. Gegen­über 2024 ver­zeich­net Ober­fran­ken einen Rück­gang von 1.858 sozi­al­ver­si­che­rungs­pflich­tig Beschäf­tig­ten, ver­ur­sacht vor allem durch den Abbau im Ver­ar­bei­ten­den Gewer­be (-3.764), aber auch im Han­del und den wirt­schafts­na­hen Dienst­leis­tun­gen. Neue Arbeits­plät­ze sind im ver­gan­ge­nen Jahr vor allem im Gesund­heits- und Sozi­al­we­sen ent­stan­den (+1.524). Hin­weis: Die Berech­nun­gen basie­ren auf Daten der Bun­des­agen­tur für Arbeit zu den sozi­al­ver­si­che­rungs­pflich­tig Beschäf­tig­ten mit Stich­tag 30.6. des jewei­li­gen Jahres.

Für 1.957 Azu­bis aus Ober­fran­ken wird es ernst

Start der IHK-Abschlussprüfungen

Am mor­gi­gen Diens­tag, dem 28. April, begin­nen für vie­le Aus­zu­bil­den­de die IHK-Abschluss­prü­fun­gen, wie die IHK für Ober­fran­ken Bay­reuth mit­teilt. Ins­ge­samt 1.957 Aus­zu­bil­den­de legen bei der IHK für Ober­fran­ken Bay­reuth ihre Prü­fun­gen in ins­ge­samt 100 Beru­fen ab.

Für Micha­el von Her­tell, Lei­ter der beruf­li­chen Bil­dung, ist die dua­le Aus­bil­dung ein ech­ter Erfolgs­fak­tor: Die Aus­bil­dung in einem Betrieb lege das Fun­da­ment für einen nach­hal­ti­gen, erfolg­rei­chen Berufs­weg. Die Azu­bis bau­ten nicht nur umfang­rei­che Fach­kennt­nis­se auf, son­dern ent­wi­ckel­ten sich dabei auch per­sön­lich stark wei­ter. Er betont, wer sich für eine Aus­bil­dung ent­schei­de, stell die rich­ti­gen Wei­chen für die Zukunft.

Zunächst ste­hen am 28. und 29. April für 1.465 Prüf­lin­ge in 52 kauf­män­ni­schen und kauf­män­nisch ver­wand­ten Beru­fen die schrift­li­chen Abschluss­prü­fun­gen auf dem Pro­gramm. Dazu gehö­ren Kauf­leu­te für Büro­ma­nage­ment sowie Ein­zel­han­dels- und Bank­kauf­leu­te. Ab dem 5. und 6. Mai fol­gen die Prü­fun­gen für 492 Prüf­lin­ge in 48 tech­ni­schen Beru­fen, dar­un­ter Indus­trie­me­cha­ni­ker, Mecha­tro­ni­ker und Elek­tro­ni­ker. Die münd­li­chen und prak­ti­schen Prü­fun­gen fin­den für die tech­ni­schen Beru­fe zwi­schen dem 22. Juni und 31. Juli 2026, für die kauf­män­ni­schen Beru­fe zwi­schen dem 29. Juni und dem 31. Juli 2026 statt.

Zwei von drei Aus­bil­dungs­ver­hält­nis­sen bei IHK-Unternehmen

Für die Prüf­lin­ge geht mit der Abschluss­prü­fung ein wich­ti­ger Lebens­ab­schnitt zu Ende: Unse­re Unter­neh­men sind auf qua­li­fi­zier­te Nach­wuchs­kräf­te ange­wie­sen, um die Her­aus­for­de­run­gen von heu­te und mor­gen zu meis­tern, unter­streicht von Her­tell. Eine fun­dier­te Aus­bil­dung ist aber auch der Schlüs­sel, um den Wirt­schafts­stand­ort Ober­fran­ken lang­fris­tig zu stärken.

Die För­de­rung der beruf­li­chen Bil­dung bleibt zen­tra­le Auf­ga­be der deut­schen IHKs. Mit einer bun­des­wei­ten Aus­bil­dungs­kam­pa­gne set­zen die deut­schen IHKs Impul­se, um das Anse­hen der dua­len Aus­bil­dung wei­ter zu erhö­hen und mehr jun­ge Men­schen für die­sen Kar­rie­re­weg zu begeis­tern. Unter dem Mot­to “Jetzt #kön­nen­ler­nen – Aus­bil­dung macht mehr aus uns” geben ech­te Aus­zu­bil­den­de Ein­bli­cke in ihre Arbeits­welt und zei­gen: Aus­bil­dung lohnt sich.

Die schrift­li­chen IHK-Abschluss­prü­fun­gen fin­den an bun­des­weit ein­heit­li­chen Ter­mi­nen statt. Die IHKs in Ober­fran­ken ste­hen für knapp zwei Drit­tel aller Aus­bil­dungs­ver­hält­nis­se in der Region.

IHK unter­stützt TTZ-Antrag für Hallstadt

„Nach­hal­ti­ge Ener­gie­ver­sor­gung muss prak­ti­ka­bel sein“

In Hall­stadt soll ein Tech­no­lo­gie­trans­fer­zen­trum (TTZ) “Clean Ener­gy – Regio­na­le Ener­gie­sys­te­me“ ent­ste­hen. Ein ent­spre­chen­der För­der­an­trag wur­de von der Tech­ni­schen Hoch­schu­le Würz­burg-Schwein­furt (THWS) in Koope­ra­ti­on mit dem Land­kreis Bam­berg und dem Cle­an­tech Inno­va­ti­on Park in Hall­stadt dem Baye­ri­schen Wis­sen­schafts­mi­nis­te­ri­um zuge­lei­tet. Bei einem Besuch im Cle­an­tech Inno­va­ti­on Park sag­te die Spit­ze der IHK für Ober­fran­ken Bay­reuth ihre Unter­stüt­zung zu.

„Die Ener­gie­ver­sor­gung ist für unse­re ober­frän­ki­schen Unter­neh­men ein zen­tra­ler Stand­ort­fak­tor, gera­de in der Indus­trie. Hier braucht es neue, inno­va­ti­ve Wege. Künf­ti­ge Ener­gie­sys­te­me müs­sen deut­lich regio­na­ler gedacht und dann auch vor Ort umge­setzt wer­den“, betont IHK-Prä­si­dent Dr. Micha­el Waasner.

Das geplan­te Tech­no­lo­gie­trans­fer­zen­trum im Land­kreis Bam­berg (TTZ-BA) soll die zen­tra­len Her­aus­for­de­run­gen der Ener­gie­wen­de adres­sie­ren, näm­lich Ver­sor­gungs­si­cher­heit, Wirt­schaft­lich­keit und Kos­ten­ef­fi­zi­enz sowie öko­lo­gi­sche Ver­träg­lich­keit. „Es zielt dar­auf ab, die Resi­li­enz von Unter­neh­men und Kom­mu­nen zu stär­ken und die Abhän­gig­keit von inter­na­tio­na­len Ener­gie­im­por­ten zu redu­zie­ren“, erläu­tert Prof. Dr.-Ing. Arnulf Hört­nagl von der TH Würz­burg-Schwein­furt, der den wis­sen­schaft­li­chen Teil des TTZ koor­di­niert. Das TTZ Bam­berg fokus­sie­re dabei sowohl die Aus­wahl­ent­schei­dun­gen zu Ener­gie­sys­te­men als auch die Ent­wick­lung, Inte­gra­ti­on und Tes­tung von Sys­tem­kom­po­nen­ten ent­lang der gesam­ten Wert­schöp­fungs­ket­te “Clean Ener­gy“. „Schlüs­sel für die Wirt­schaft­lich­keit ist dabei die Dezen­tra­li­sie­rung der Ener­gie­ge­win­nung, ‑spei­che­rung und ‑nut­zung in Ver­bin­dung mit der ver­stärk­ten Sek­to­ren­kopp­lung von Strom, Gas und Wär­me“, so Hörtnagl.

Kon­kret soll im TTZ Bam­berg die Pra­xis­taug­lich­keit nach­hal­ti­ger Ener­gie­sys­te­me getes­tet wer­den, etwa die Nutz­bar­keit von Was­ser­stoff in kon­kre­ten Indus­trie­an­wen­dun­gen, die Mög­lich­kei­ten und Gren­zen ver­schie­de­ner Spei­cher­tech­ni­ken im Real­be­trieb oder der Ein­satz von KI in der Sys­tem­steue­rung. „Alles Zukunfts­the­men, von deren Lösun­gen die Wett­be­werbs­fä­hig­keit unse­rer Unter­neh­men abhängt“, ergänzt IHK-Vize­prä­si­dent Her­bert Grim­mer, der mit sei­nem Unter­neh­men Grim­mer GmbH als Part­ner in das Pro­jekt ein­stei­gen will.


Zen­tra­les Zukunftsthema

Das Wis­sen­schafts­mi­nis­te­ri­um des Frei­staats Bay­ern hat eine För­de­rung des TTZ Bam­berg mit 5 Mil­lio­nen Euro über fünf Jah­re avi­siert und auch von Minis­ter­prä­si­dent Dr. Mar­kus Söder bereits kon­kret in Aus­sicht gestellt, doch vor­her muss die Regi­on lie­fern und eine Stif­tungs­pro­fes­sur sowie den Stand­ort für das TTZ bereit­stel­len. „Der Land­kreis Bam­berg unter­stützt die­ses Vor­ha­ben bewusst sowohl bei der Unter­brin­gung im Cle­an­tech Inno­va­ti­on Park als auch bei der Finan­zie­rung der Stif­tungs­pro­fes­sur, weil wir fest davon über­zeugt sind, dass Inves­ti­tio­nen in Inno­va­ti­on und Wis­sens­trans­fer zen­tra­le Bau­stei­ne für nach­hal­ti­gen wirt­schaft­li­chen Erfolg sind“, so Bam­bergs Land­rat Johann Kalb. “Mit der Ansied­lung des TTZ im Cle­an­tech Inno­va­ti­on Park set­zen wir ein star­kes Zei­chen für die Zukunfts­fä­hig­keit unse­rer Region.“

Die IHK will zum Gelin­gen des Tech­no­lo­gie­trans­fer­zen­trums “Clean Ener­gy – regio­na­le Ener­gie­sys­te­me“ tat­kräf­tig bei­tra­gen, „zumal Ober­fran­ken bei der bis­he­ri­gen Ver­tei­lung von TTZs in Bay­ern nicht gera­de begüns­tigt wor­den ist und mit dem jetzt vor­lie­gen­den Antrag wirk­lich ein zen­tra­les Zukunfts­the­ma ange­packt wird“, so Dr. Waas­ner. Die IHK will bei der Ver­net­zung von Wirt­schaft, Dienst­leis­tern und Poli­tik, bei der kon­kre­ten Anspra­che inter­es­san­ter Unter­neh­men sowie bei der Öffent­lich­keits­ar­beit Hil­fe­stel­lung leis­ten – sowie bei der Argu­men­ta­ti­on gegen­über der Politik.

Nur vier Zusa­gen für neue TTZs soll es in die­sem Jahr für ganz Bay­ern geben, doch Prof. Hört­nagl ist zuver­sicht­lich, dass man mit “Clean Ener­gy“ das aktu­ell wohl drän­gends­te The­ma besetzt. Dem stimmt IHK-Prä­si­dent Dr. Waas­ner zu: „Die aktu­el­le Ent­wick­lung am Per­si­schen Golf zeigt, wie sen­si­bel das The­ma Ener­gie­ver­sor­gung auch für Bay­ern ist. Hier müs­sen wir schnell umsetz­ba­re Alter­na­ti­ven zu den fos­si­len Ener­gie­trä­gern ent­wi­ckeln, die auch dann Ener­gie lie­fern, wenn kein Wind weht und kei­ne Son­ne scheint.“

IHK-Prä­si­dent Dr. Micha­el Waas­ner mahnt drin­gen­de Refor­men an

Ober­fran­ken: 15.252 Indus­trie­ar­beits­plät­ze seit 2019 verloren

Ober­fran­ken hat 15.252 Indus­trie­ar­beits­plät­ze seit dem Jahr 2019 ver­lo­ren, teilt die IHK für Ober­fran­ken Bay­reuth mit und bezieht sich bei den Berech­nun­gen auf Daten des Baye­ri­schen Lan­des­am­tes für Sta­tis­tik zu den sozi­al­ver­si­che­rungs­pflich­tig Beschäftigten.

„Die Deindus­tria­li­sie­rung Ober­fran­kens schrei­tet unge­bremst vor­an“, warnt Dr. Micha­el Waas­ner, Prä­si­dent der IHK für Ober­fran­ken Bay­reuth. „Allei­ne von 2024 auf 2025 gin­gen 3.764 Indus­trie­ar­beits­plät­ze ver­lo­ren. Damit sum­mie­ren sich die Beschäf­tig­ten­ver­lus­te in der Indus­trie seit 2019 auf 15.252.“ Dr. Waas­ner mahnt drin­gend eine Ertüch­ti­gung des Stand­or­tes Deutsch­land an.

Der Beschäf­tig­ten­ab­bau um 15.252 oder 11,1 Pro­zent ent­spricht in etwa den Ein­woh­ner­zah­len von Städ­ten wie Kro­nach (16.600), Selb (14.700), Peg­nitz (13.700) oder Hirschaid (12.400). Hin­zu kom­me ein Abbau von 1.406 Beschäf­tig­ten seit 2019 bei den “wirt­schaft­li­chen Dienst­leis­tun­gen” – nicht zuletzt, weil Auf­trä­ge aus der Indus­trie ausblieben.


Zahl der Indus­trie­be­schäf­tig­ten in Ober­fran­ken auf his­to­ri­schem Tief

„Mit 121.545 hat die Zahl der Beschäf­tig­ten im Ver­ar­bei­ten­den Gewer­be einen his­to­ri­schen Tiefst­stand erreicht“, so Dr. Waas­ner. „Unse­re schlimms­ten Befürch­tun­gen sind lei­der eingetreten.“

Für die­se besorg­nis­er­re­gen­de Ent­wick­lung gebe es drei Haupt­grün­de: die schlech­ten Stand­ort­be­din­gun­gen für die Indus­trie, die unsi­che­ren inter­na­tio­na­len Märk­te und die Kri­se der deut­schen Auto­mo­bil­her­stel­ler, die voll auf die über 200 Auto­mo­bil­zu­lie­fe­rer in Ober­fran­ken durchschlage.

Zwar gebe es laut Berech­nun­gen der IHK für Ober­fran­ken Bay­reuth Zuwäch­se in ande­ren Wirt­schafts­zwei­gen, aber die reich­ten nicht aus, um die Ver­lus­te in der Indus­trie zu kom­pen­sie­ren, etwa in der öffent­li­chen Ver­wal­tung (+5.741 seit 2019), im Gesund­heits- und Sozi­al­we­sen (+3.342), im Bereich Ver­kehr und Logis­tik (+2.566), Erzie­hung und Unter­richt (+2.557) oder den frei­be­ruf­li­chen, wis­sen­schaft­li­chen und tech­ni­schen Dienst­leis­tun­gen (+2.134) Die Gesamt­zahl der sozi­al­ver­si­che­rungs­pflich­tig Beschäf­tig­ten ist zwi­schen 2019 und 2025 mit einem Plus mit 4.224 oder 1,0 Pro­zent noch leicht gestie­gen. Im ver­gan­ge­nen Jahr gin­gen in der Sum­me 1.858 Arbeits­plät­ze verloren.

Ber­lin habe ers­te Wei­chen gestellt, aber das rei­che bei wei­tem nicht aus. Dr. Waas­ner for­dert ent­schlos­se­nes Han­deln: „Arbeits­kos­ten, Steu­er- und Abga­ben­last sowie Büro­kra­tie müs­sen run­ter, Pla­nungs­si­cher­heit und Infra­struk­tur­aus­ga­ben rauf!“ Er erin­nert an die Agen­da 2010: Damals wur­de Deutsch­land vom „kran­ken Mann“ zur wirt­schaft­li­chen Loko­mo­ti­ve Euro­pas. Ober­fran­ken pro­fi­tier­te davon erheb­lich – die Arbeits­lo­sig­keit sank, die Beschäf­ti­gung stieg.

Aber nicht nur in Brüs­sel, Ber­lin und Mün­chen müss­ten die Wei­chen für die Zukunft gestellt wer­den, son­dern auch auf kom­mu­na­ler Ebe­ne. „Noch mehr als bis­her müs­sen auch in der Kom­mu­nal­po­li­tik bei jeder Ent­schei­dung Aus­wir­kun­gen auf den Stand­ort und die Wirt­schaft mit­ge­dacht wer­den”, so Dr. Waas­ner mit einem Appell an alle neu oder wie­der gewähl­ten Kom­mu­nal­po­li­ti­ke­rin­nen und ‑poli­ti­ker.

Deutsch­land brau­che Ant­wor­ten auf eine sich radi­kal ver­än­der­te Welt­ord­nung, den immer här­ter wer­den­den inter­na­tio­na­len Wett­be­werb und den demo­gra­fi­schen Wan­del. „Jetzt braucht es wie­der einen Kraft­akt, die Lage ist so ernst wie sel­ten zuvor“, macht Dr. Waas­ner deut­lich. „Wir brau­chen ein Jahr der Refor­men, eine Agen­da 2030, eine Agen­da für mehr Wachs­tum. Unse­re Unter­neh­men brau­chen wie­der eine ver­läss­li­che Zukunfts­per­spek­ti­ve. Und zwar jetzt!“

Ober­frän­ki­sche Wirt­schafts­kam­mern bezeich­nen Stim­mung als alarmierend

Ober­fran­ken braucht Taten, kei­ne Ankündigungen

Der Wirt­schafts­stand­ort Ober­fran­ken steht am Schei­de­weg. Daher müs­se die Regie­rung end­lich zu einem ech­ten Befrei­ungs­schlag anset­zen, so die Prä­si­den­ten der IHK für Ober­fran­ken Bay­reuth, der HWK für Ober­fran­ken und der IHK zu Coburg, Dr. Micha­el Waas­ner, Mat­thi­as Graß­mann und Dr. Andre­as Engel. Ohne Befrei­ungs­schlag kom­me die Wirt­schaft nicht aus der Kri­se, die Unter­neh­men war­te­ten auf den ver­spro­che­nen Wachstumsbooster.

Im April 2024 hat­ten die ober­frän­ki­schen Wirt­schafts­kam­mern gemein­sam im Rah­men einer Pres­se­kon­fe­renz in Kasen­dorf „Wirtschaft@Politik“ die Dring­lich­keit von wirt­schafts­po­li­ti­schen Refor­men unter­stri­chen. „Zwei Jah­re spä­ter ist die poli­ti­sche Bilanz abso­lut ernüch­ternd. Wir erken­nen wei­ter­hin kei­nen Wil­len zu gro­ßen, struk­tu­rel­len zukunfts­ori­en­tier­ten Refor­men“, resü­miert der Prä­si­dent der HWK für Ober­fran­ken, Mat­thi­as Graß­mann. Das Hand­werk blei­be zwar sta­bil, die Stim­mung aber sei abso­lut alar­mie­rend. Dr. Micha­el Waas­ner, Prä­si­dent der IHK für Ober­fran­ken Bay­reuth ergänzt: „Die Lage ist mehr als ernst. Seit 2019 sind im Ver­ar­bei­ten­den Gewer­be, also in der Indus­trie und im Pro­du­zie­ren­den Hand­werk, in Ober­fran­ken 11.500 Arbeits­plät­ze ver­lo­ren­ge­gan­gen.“ Nur noch 125.000 Men­schen arbei­ten in die­sem Bereich – so weni­ge wie nie zuvor.

Die drei Wirt­schafts­kam­mern ver­tre­ten rund 77.000 Unter­neh­men aus Indus­trie, Hand­werk, Han­del, Tou­ris­mus und Dienst­leis­tun­gen. Sie for­dern von der Bun­des­re­gie­rung end­lich einen kla­ren Kurs für den Stand­ort Deutsch­land. Dr. Andre­as Engel, Prä­si­dent der IHK zu Coburg, bringt es auf den Punkt: „Auf Sei­ten der Poli­tik dürf­te es längst kein Erkennt­nis­pro­blem mehr geben, dass höchs­ter Hand­lungs­druck herrscht, und es wur­den ja auch Refor­men und Ent­las­tun­gen ange­kün­digt – aber pas­siert ist viel zu wenig.“


Büro­kra­tie lähmt Betriebe

Büro­kra­tie, Ener­gie & Roh­stof­fe, Infra­struk­tur, Fach­kräf­te­si­che­rung, Steu­ern & Abga­ben und Pla­nungs­si­cher­heit – 2026 bestim­men noch die glei­chen Schlag­wor­te die Dis­kus­si­on, die die Wirt­schafts­kam­mern 2024 ver­stärkt in den Fokus gerückt haben. Dr. Engel: „Wir haben kei­ne Zeit mehr für wei­te­re Stol­per­schrit­te im Klein-Klein – unser Stand­ort braucht tief­grei­fen­de Refor­men zur Ver­bes­se­rung der Stand­ort­qua­li­tät, und zwar schnellstmöglich!“

Gera­de die jüngs­ten Dis­kus­sio­nen – Abschaf­fung des Anspruchs auf Teil­zeit­ar­beit („Life­style-Teil­zeit“), Erhö­hung der Erb­schafts­steu­er, Kür­zun­gen des Leis­tungs­ka­ta­logs bei der gesetz­li­chen Kran­ken­kas­se, Ein­be­zie­hung wei­te­rer Ein­künf­te in die Bei­trags­rech­nung – wür­den nur wei­ter das Kli­ma ver­gif­ten. „Außer­dem wird so jeder mög­li­che Reform­an­satz sofort zer­re­det. Die­ses Vor­ge­hen ist der schwie­ri­gen Lage abso­lut nicht ange­mes­sen“, kri­ti­siert Graßmann.

„Wir brau­chen eine Agen­da 2030 und kei­ne Poli­tik unko­or­di­nier­ter Ein­zel­maß­nah­men. Mit einem sol­chen Mas­ter­plan sol­len Inves­ti­tio­nen, Arbeits­vo­lu­men und Pro­duk­ti­vi­tät dau­er­haft gestärkt wer­den”, macht Dr. Waas­ner deut­lich. „Es kann doch nicht sein, dass schul­ter­zu­ckend zur Kennt­nis genom­men wird, dass durch die De-Indus­tria­li­sie­rung die Basis unse­res Wohl­stands schlei­chend ero­diert, dass Inves­ti­tio­nen immer wei­ter gekürzt wer­den, dass der Job­ab­bau an Tem­po gewinnt“, so Dr. Engel.

Auch bei den wei­te­ren Stich­wor­ten aus der Pres­se­kon­fe­renz 2024 „Wirtschaft@Politik“ sehen die ober­frän­ki­schen Indus­trie- und Han­dels­kam­mern und die Hand­werks­kam­mer für Ober­fran­ken kaum Bewe­gung. Büro­kra­tie bleibt ein gro­ßes Hin­der­nis. „Es gibt vie­le Ankün­di­gun­gen, aber kaum ech­te Erleich­te­run­gen“, kri­ti­siert Graß­mann. Selbst ein­fa­che Maß­nah­men wie die Abschaf­fung der Bon­pflicht wur­den nicht umge­setzt. Die Fol­ge: Unter­neh­men ver­lie­ren Zeit und Geld durch unnö­ti­ge Vor­schrif­ten – und zudem längst die Geduld.

Infra­struk­tur: Hier zei­ge sich schon jetzt, dass nur Tei­le des soge­nann­ten Son­der­ver­mö­gens für Infra­struk­tur­maß­nah­men tat­säch­lich sach­ge­recht aus­ge­ge­ben wer­den. Graß­mann wei­ter: „Pla­nungs­si­cher­heit? Beim Hei­zungs­ge­setz etwa zeigt sich, wie wenig die Poli­tik auf die Wirt­schaft hört.“

„Die Stim­mung unter unse­ren Betrie­ben ist schlecht. Dies ändert sich nur, wenn die Poli­tik ihre dring­lichs­ten Haus­auf­ga­ben macht und die Regie­rung als ent­schlos­se­ne Ein­heit auf­tritt“, so Dr. Waas­ner. Als Fazit for­mu­liert er eine ein­deu­ti­ge Bot­schaft: „Der Herbst ist vor­bei, einen Herbst der Refor­men habe ich nicht wahr­ge­nom­men. Was wir wirk­lich brau­chen, ist kein Früh­ling der Dis­kus­sio­nen, kein Früh­ling der Dampf­plau­de­rei und erst recht kein Früh­ling neu­er Vor­schrif­ten, son­dern ein Früh­ling der Taten!“ Die Poli­tik müs­se jetzt han­deln, damit Ober­fran­ken und ganz Deutsch­land wie­der auf Kurs kommen.

Viel­falt als Chance

Neu­jahrs­emp­fang der IHK für Ober­fran­ken Bayreuth

Beim Neu­jahrs­emp­fang der IHK für Ober­fran­ken Bay­reuth betont Prä­si­dent Dr. Micha­el Waas­ner die schwie­ri­ge wirt­schaft­li­che Lage der Regi­on, ins­be­son­de­re den Ver­lust von Indus­trie­ar­beits­plät­zen und die Not­wen­dig­keit, Büro­kra­tie abzu­bau­en und die Wett­be­werbs­fä­hig­keit zu stär­ken. RTL-Mana­ge­rin Miri­jam Trunk hebt in ihrem Fest­vor­trag die Bedeu­tung von Viel­falt und Diver­si­tät in Unter­neh­men her­vor, die nach­weis­lich Inno­va­ti­on und Unter­neh­mens­er­folg fördere.

Die IHK für Ober­fran­ken Bay­reuth hat ihren tra­di­tio­nel­len Neu­jahrs­emp­fang in der Even­ta­re­na Him­mel­kron aus­ge­rich­tet. Rund 200 Gäs­te aus Wirt­schaft, Poli­tik und Gesell­schaft nutz­ten in der Even­ta­re­na Him­mel­kron die Gele­gen­heit zu Aus­tausch und Stand­ort­be­stim­mung zum Jahresauftakt.

Dr. Waas­ner geht in sei­ner Anspra­che auf die aktu­el­le Wirt­schafts­la­ge in Ober­fran­ken ein. Seit 2019 hat die ober­frän­ki­sche Indus­trie 11.500 Arbeits­plät­ze ver­lo­ren, die Indus­trie beschäf­tigt so weni­ge Men­schen wie nie zuvor, nur noch rund 125.000. Einen Beschäf­tig­ten­zu­wachs gab es nur bei den Dienst­leis­tun­gen und vor allem in der öffent­li­chen Ver­wal­tung, wo 5.500 neue ver­si­che­rungs­pflich­ti­ge Stel­len ent­stan­den. Dr. Waas­ner: „Für jeden zwei­ten Arbeits­platz, der in der Indus­trie ver­lo­ren ging, ent­stand einer in der Ver­wal­tung. Mei­ne Damen und Her­ren, das ist kein nach­hal­ti­ges Wachs­tums­mo­dell!” Lei­der stim­men auch die wei­te­ren Per­spek­ti­ven wenig opti­mis­tisch. „Die ers­ten Trend­er­geb­nis­se der IHK-Kon­junk­tur­er­geb­nis­se zei­gen, dass bei den Erwar­tun­gen für 2026 Pes­si­mis­mus wei­ter­hin über­wiegt, wenn­gleich der Trend wie­der in die rich­ti­ge Rich­tung geht”, so der IHK-Präsident.


Ober­frän­ki­sche Wirt­schaft vor enor­men Herausforderungen

„Wir müs­sen uns fra­gen: Haben wir noch das rich­ti­ge Betriebs­sys­tem für unse­re Wirt­schaft? Oder lau­fen wir mit ver­al­te­ter Soft­ware, wäh­rend ande­re längst auf­ge­rüs­tet haben?”, so Dr. Waas­ner. Er geht auf die Her­aus­for­de­run­gen ein, vor denen die ober­frän­ki­sche Wirt­schaft steht. Der IHK-Prä­si­dent for­dert, Pla­nungs- und Geneh­mi­gungs­ver­fah­ren zu beschleu­ni­gen und die Büro­kra­tie abzu­bau­en, Inves­ti­tio­nen zu erleich­tern, Unter­neh­men steu­er­lich zu ent­las­ten, Arbeits­an­rei­ze zu ver­bes­sern und die Infra­struk­tur end­lich auf das Niveau des 21. Jahr­hun­derts zu brin­gen. „Die Bereit­schaft, Ver­än­de­run­gen anzu­ge­hen, ist in der Gesell­schaft und in der Poli­tik noch zu schwach aus­ge­prägt. Wir müs­sen gemein­sam dar­an arbei­ten, die Wett­be­werbs­fä­hig­keit unse­rer Regi­on zu sichern.“


Unter­schied­li­che Per­spek­ti­ven und Erfah­run­gen zusammenbringen

Ein beson­de­rer Höhe­punkt des Abends ist der Fest­vor­trag von Miri­jam Trunk, Chief Cross­me­dia Offi­cer, Chief Sus­taina­bi­li­ty & Diver­si­ty Offi­cer von RTL Deutsch­land und Best­sel­ler­au­torin. Unter dem Titel “Ver­schie­de­ne Köp­fe kom­men zu bes­se­ren Ergeb­nis­sen – wie Frau­en und Män­ner gemein­sam mehr Viel­falt in Unter­neh­men brin­gen“ spricht sie über die Bedeu­tung von Diver­si­tät für Inno­va­ti­on und Unter­neh­mens­er­folg. Trunk macht deut­lich: „Viel­falt ist viel mehr als Mann und Frau. Es geht dar­um, unter­schied­li­che Per­spek­ti­ven und Erfah­run­gen zusam­men­zu­brin­gen, um bes­se­re Lösun­gen zu finden.“

Sie schil­dert anschau­lich, wie unbe­wuss­te Denk­mus­ter und gesell­schaft­li­che Prä­gun­gen die Arbeits­welt beein­flus­sen und wie wich­tig es ist, die­se zu hin­ter­fra­gen: „Wir alle haben Bil­der im Kopf, die unser Han­deln bestim­men. Ent­schei­dend ist, dass wir uns des­sen bewusst wer­den und aktiv dar­an arbei­ten, Viel­falt zu för­dern.“ In ihrem Vor­trag stellt sie gegen­über, wie unter­schied­lich bestimm­te Eigen­schaf­ten bei Frau­en und bei Män­nern inter­pre­tiert wer­den. Zei­ge ein Mann Emo­tio­nen, gel­te er als ener­gisch und ein­fühl­sam, eine Frau dage­gen als “hys­te­risch und gaga.” Zei­ge ein Mann wenig Emo­tio­nen, habe er sich im Griff, eine Frau dage­gen gel­te als eiskalt.

In Deutsch­land gel­te für Frau­en wei­ter­hin das Mot­to “Kind oder Kar­rie­re”. Nicht von unge­fähr sei Deutsch­land inter­na­tio­na­ler Spit­zen­rei­ter bei Teil­zeit­ar­beit. Auch hät­ten Kin­der für Frau­en spür­ba­re Aus­wir­kun­gen auf ihr Einkommen.


Viel­falt als stra­te­gi­sche Chan­ce begreifen

Unter­neh­men, die Diver­si­tät leben, sind nach­weis­lich inno­va­ti­ver und erfolg­rei­cher: „Mit einem viel­fäl­ti­gen Manage­ment erzie­len Unter­neh­men 19 Pro­zent mehr Inno­va­tio­nen”. So Trunk. „Es geht dar­um, Pro­duk­te und Dienst­leis­tun­gen zu ent­wi­ckeln, die für alle Men­schen pas­sen – und damit neue Kun­den­grup­pen zu erschlie­ßen.“ Sie appel­liert an die Füh­rungs­kräf­te in Ober­fran­ken, Viel­falt als stra­te­gi­sche Chan­ce zu begrei­fen: „Viel­falt ist kein kurz­fris­ti­ger Trend, son­dern eine zen­tra­le Füh­rungs­auf­ga­be. Nur so kön­nen wir die Her­aus­for­de­run­gen des demo­gra­fi­schen Wan­dels und des Fach­kräf­te­man­gels meistern.“

Die gebür­ti­ge Bam­ber­ge­rin stu­dier­te Psy­cho­lo­gie, Kom­mu­ni­ka­ti­ons­wis­sen­schaft und Poli­tik in Mün­chen und Washing­ton D.C., absol­vier­te eine Aus­bil­dung an der Deut­schen Jour­na­lis­ten­schu­le in Mün­chen und arbei­te­te als Repor­te­rin beim Bay­ri­schen Rund­funk. Mit 27 wur­de die heu­te 34-jäh­ri­ge Geschäfts­füh­re­rin der Ber­tels­mann Audio Alli­ance und bau­te das Pod­cast-Geschäft des Unter­neh­mens auf, bevor sie RTL-Mana­ge­rin wurde.

Die Eli­te ihres Aus­bil­dungs­be­rufs im Freistaat

IHK ehr­te “Bay­ern­bes­te” aus dem Gre­mi­ums­be­zirk Bamberg

Bei einer Fei­er­stun­de auf Klos­ter Banz hat die IHK für Ober­fran­ken Bay­reuth zwölf “Bay­ern­bes­te” geehrt. Sie alle haben ihre Aus­bil­dung im aktu­el­len Prü­fungs­jahr­gang als Bes­te ihres jewei­li­gen Aus­bil­dungs­be­rufs abge­schlos­sen und sind damit die Bes­ten im Frei­staat, wie die IHK für Ober­fran­ken Bay­reuth mitteilt.

Mit Marie Hoh­le­weg aus Recken­dorf, Lisa-Marie Kül­le aus Bau­nach, Lui­sa Schrei­ber und Vanes­sa Neid aus Bam­berg und Nina Then aus Mem­mels­dorf kom­men dabei fünf “Bay­ern­bes­te” aus dem Bezirk des IHK-Gre­mi­ums Bamberg.

Die her­aus­ra­gen­de Leis­tung der “Bay­ern­bes­ten” wird unter ande­rem an den fol­gen­den Zah­len deut­lich: Rund 50.000 jun­ge Leu­te in etwa 200 Aus­bil­dungs­be­ru­fen sind in die­sem Prü­fungs­jahr­gang in ganz Bay­ern zu den IHK-Abschluss­prü­fun­gen ange­tre­ten. „Sie haben es in ihrem Beruf auf Platz 1 geschafft. Das ist eine außer­ge­wöhn­li­che Leis­tung, auf die Sie sehr stolz sein kön­nen”, macht der IHK-Prä­si­dent Dr. Micha­el Waas­ner bei der Ehrung deutlich.

Er beschei­nig­te den Absol­ven­tin­nen und Absol­ven­ten Ein­satz, Kön­nen und Durch­hal­te­ver­mö­gen. „Sie haben nicht auf­ge­ge­ben und Stand­fes­tig­keit gezeigt”, sag­te er. Um den Wan­del und die damit ver­bun­de­nen Her­aus­for­de­run­gen bewäl­ti­gen zu kön­nen, sei­en Sta­bi­li­tät und Fle­xi­bi­li­tät not­wen­dig. Stän­di­ge Ver­än­de­run­gen sei­en mitt­ler­wei­le nicht mehr nur Beglei­ter im täg­li­chen Berufs­le­ben, son­dern Antrei­ber. Die­se Situa­ti­on gel­te es anzu­neh­men. Die “Bay­ern­bes­ten” hät­ten durch ihre Aus­bil­dung bes­te Vor­aus­set­zun­gen für einen erfolg­rei­chen Berufs­weg geschaf­fen. „Sie haben das siche­re Fun­da­ment, das Ihnen erlaubt, mutig Neu­es zu wagen und mög­li­che Rück­schlä­ge abzu­fe­dern”, so der Präsident.


Bil­dung als Schlüsselfaktor

Die stän­di­gen Her­aus­for­de­run­gen unse­rer Zeit sprach auch der ober­frän­ki­sche Regie­rungs­vi­ze­prä­si­dent Tho­mas Engel an. Egal ob Ener­gie­wen­de, Digi­ta­li­sie­rung, Kli­ma­wan­del, all das gel­te es zu bewäl­ti­gen. Bil­dung und Qua­li­fi­ka­ti­on sei­en dazu die Schlüs­sel­fak­to­ren. Alle “Bay­ern­bes­ten” aus dem Gre­mi­ums­be­zirk hät­ten ein­drucks­voll unter Beweis gestellt, dass sie Ver­ant­wor­tung für sich selbst und ihre beruf­li­che Zukunft über­neh­men können.

IHK-Haupt­ge­schäfts­füh­rer Wolf­ram Brehm sag­te: „Wir ehren nicht die Bes­ten, son­dern die Aller­bes­ten, sozu­sa­gen die Eli­te.” Das sei wahr­lich ein Grund stolz zu sein, zumal die­ser Erfolg die Absol­ven­ten ein Leben lang beglei­ten werde.

Ehrung der bes­ten Wei­ter­bil­dungs­ab­sol­ven­tin­nen und ‑absol­ven­ten

Acht Meis­ter­preis­trä­ge­rin­nen und ‑trä­ger aus dem Raum Bamberg

Die 49 bes­ten der 425 Wei­ter­bil­dungs­ab­sol­ven­tin­nen und ‑absol­ven­ten, die ihren Abschluss bei der IHK für Ober­fran­ken gemacht haben, wur­den mit dem Meis­ter­preis der Baye­ri­schen Staats­re­gie­rung aus­ge­zeich­net, dar­un­ter auch acht aus dem Ein­zugs­ge­biet des IHK-Gre­mi­ums Bamberg.

Als gro­ßes Schwer­punkt­the­ma der Indus­trie- und Han­dels­kam­mer für Ober­fran­ken Bay­reuth hat deren Vize­prä­si­dent Micha­el Bit­zin­ger die Stär­kung der beruf­li­chen Bil­dung bezeich­net. Bei der Ehrung der Meis­ter­preis­trä­ger in Bay­reuth sagt der Vize­prä­si­dent: Wir wol­len zei­gen, was die beruf­li­che Bil­dung kann: Sie bringt her­vor­ra­gend qua­li­fi­zier­te Fach­kräf­te her­vor und trägt dazu bei, die Zukunft unse­res Wirt­schafts­stand­orts Ober­fran­ken zu stär­ken. Alle Meis­ter­preis­trä­ger hät­ten Her­aus­ra­gen­des geleis­tet, so Bit­zin­ger. Er bezeich­net die Absol­ven­ten als Aus­hän­ge­schil­der der beruf­li­chen Bil­dung. Der Abschluss selbst sei ein ech­ter Meilenstein.

Die Prü­fun­gen hat­ten dies­mal 425 Absol­ven­ten in 14 ver­schie­de­nen Abschlüs­sen bestan­den. Beson­ders gefragt waren die Wei­ter­bil­dun­gen zum Wirt­schafts­fach­wirt und zum Indus­trie­meis­ter Metall. 49 der 425 Absol­ven­ten wur­den mit dem Meis­ter­preis der Baye­ri­schen Staats­re­gie­rung aus­ge­zeich­net. Die­sen Preis erhal­ten jeweils die 20 Pro­zent Prü­fungs­bes­ten einer Fach­rich­tung, sofern sie min­des­tens ein gut als Abschluss­no­te erzielt haben. Alle Absol­ven­ten erhal­ten zudem den Meis­ter­bo­nus der Baye­ri­schen Staats­re­gie­rung, er beträgt der­zeit 3000 Euro pro Person.

“Lebens­lan­ges Ler­nen” viel mehr als nur ein Schlagwort

Nichts ist so bestän­dig wie der Wan­del, zitiert IHK-Haupt­ge­schäfts­füh­rer Wolf­ram Brehm den grie­chi­schen Phi­lo­so­phen Hera­klit. Gefühlt erfin­de sich die Welt täg­lich neu: Ges­tern noch Fax­ge­rät, heu­te schon KI-gesteu­er­tes Pro­jekt­ma­nage­ment. Ges­tern noch Meis­ter­brief auf Per­ga­ment, heu­te digi­ta­le Kom­pe­tenz­zer­ti­fi­ka­te auf Lin­ke­dIn.” Aber genau dafür stün­den die Absol­ven­tin­nen und Absol­ven­ten: Dafür, dass lebens­lan­ges Ler­nen kein lee­res Schlag­wort ist, son­dern geleb­te Rea­li­tät. Den Meis­ter­preis­trä­gern gibt der IHK-Haupt­ge­schäfts­füh­rer mit auf den Weg: Blei­ben Sie neu­gie­rig, blei­ben Sie mutig und behal­ten Sie Ihren Humor, gera­de dann, wenn die KI mal wie­der denkt, sie kön­ne Ihren Job bes­ser machen.

Sich den Ver­än­de­run­gen zu stel­len und Her­aus­for­de­run­gen anzu­neh­men, dazu ruft der ober­frän­ki­sche Regie­rungs­vi­ze­prä­si­dent Tho­mas Engel die Absol­ven­ten auf. Als eine der größ­ten Her­aus­for­de­run­gen für die ober­frän­ki­sche Wirt­schaft bezeich­ne­te er die Gewin­nung von Fach- und Füh­rungs­kräf­ten. Als Prü­fungs­bes­te hät­ten die Meis­ter­preis­trä­ger ihre her­aus­ra­gen­de Leis­tungs­be­reit­schaft und ihr beson­de­res Enga­ge­ment ein­drucks­voll unter Beweis gestellt.

Acht erfolg­rei­che Meis­ter­preis­trä­ger aus dem Raum Bamberg

Die Meis­ter­preis­trä­ger aus dem Bereich des IHK-Gre­mi­ums Bam­berg sind: Ele­na Hack (Pett­stadt), Niklas Kalb (Bam­berg), Sophie Mar­tins (Hall­stadt), Rag­na Schal­ler (Brei­ten­güß­bach), Adria­ne Seitz (Frens­dorf), Anne Stöhr (Zap­fen­dorf), Lau­ra Weiß (Bam­berg) und Kath­rin Zeich­ner (Bam­berg).

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