Basketball-Bundesliga
Bamberg Baskets holen in Vechta ersten Saisonsieg
Am 2. Spieltag in der Basketball-Bundesliga haben die Bamberg Baskets gestern bei RASTA Vechta mit 108:67 gewonnen und damit ihren ersten Saisonsieg gefeiert.
Der RASTA Dome in der Pariser Straße in Vechta gilt für Auswärtsteams aufgrund der immensen Lautstärke als wohl eine der am unangenehmsten zu spielenden Hallen in der easyCredit Basketball Bundesliga. In der Partie des 2. BBL-Spieltags zwischen RASTA Vechta und den BMA365 Bamberg Baskets war am Donnerstagabend davon aber nur wenig zu hören, denn nach fünf zunächst ausgeglichenen Minuten übernahmen die Gäste aus Freak City das Kommando auf dem Parkett und zogen von hier an auf und davon.
Nach einem 32:13 im zweiten Viertel lag das Team von Head Coach Jesús Ramírez zur Pause vor 2.922 Zuschauern bereits klar mit 57:28 in Führung. 41 Zähler betrug letztlich der Bamberger Vorsprung, nachdem man auch die Abschnitte drei und vier für sich entscheiden konnte. Am Ende stand ein 108:67-Auswärtssieg der BMA365 Bamberg Baskets auf der Anzeigetafel, die so mit einem Sieg und einer Niederlage gegen die an diesem Spieltag ebenfalls erfolgreichen MHP RIESEN aus Ludwigsburg am kommenden Samstag in ihr erstes Heimspiel der Saison gehen können.
Bester Werfer bei RASTA war Armaan Franklin mit 12 Punkten. Im Team der BMA365 Bamberg Baskets punkteten gleich sieben Spieler zweistellig (Wright 17, Obiesie 15, Wilson 14, Jones und Scott je 13, Hochstadter 11, Balint 10).
Der Spielverlauf
Im Vergleich zum Bayern-Spiel stellte Coach Jesús Ramírez seine Startformation diesmal auf zwei Positionen um. Jordan Jones und Jordan Wright begannen die Partie im Vechta Dome anstelle von Mylik Wilson und Richard Balint, die zunächst auf der Bank Platz nahmen. Gleich von Beginn an zeigte das Bamberger Team ein anderes Gesicht als im ersten Saisonspiel. Mit großer Intensität ging man in der Verteidigung zu Werke und suchte in der Offensive immer wieder den Weg zum Korb. Aus vier Korblegern sowie einem erfolgreichen Dreier von Trevon Scott resultierten die ersten 11 Bamberger Zähler (11:11/5.). Vechta hingegen tat sich schwer in Korbnähe, vor allem weil an Geburtstagskind Hason Ward in der Anfangsphase kein Vorbeikommen war. Drei Würfe hatte der Bamberger Center bereits in den ersten 3:40 Spielminuten geblockt. Die Verteidigung der Bamberger stand gut und immer wieder konnte man nach Ballgewinnen Tempo ins eigene Spiel bringen. 11 von 19 Bamberger Würfen im ersten Viertel fielen und nach dem Drei-Punkte-Spiel von Tre Scott gingen die Gäste mit einer 25:15-Führung in die erste Viertelpause.
Mit einem Dreier von Yuval Hochstadter starteten die BMA365 Bamberg Baskets ins zweite Viertel. Allein in den ersten 73 Sekunden des zweiten Viertels hatten Jordan Jones & Co. den Vechtaern vier-mal den Ball abgenommen. Zu den 6 RASTA-Turnovern im ersten kamen weitere 10 im zweiten Viertel hinzu, welche die Bamberger zu einem 19:1‑Run zum 44:16 (16.) nutzten. Dem Fast-Break-Dunk von Hason Ward nach wunderschönem Anspiel von Jordan Jones ließ der Aufbauspieler selbst einen weiteren Korbleger folgen und stellte den Bamberger Vorsprung erstmals auf 30 Zähler (51:21/18.). Beim Stand von 57:28 ging es in die Halbzeitpause, in der es lediglich die 10 Vechtaer Offensiv-Rebounds zu monieren gab.
„Wir hatten Konstanz in unserem Spiel“
Auch der Start in die zweite Halbzeit gehörte dem amtierenden Pokalsieger, der weiterhin stark den Weg direkt zum RASTA-Korb suchte. Mit einem 10:0‑Run schraubte man die Führung auf 67:30 (23.), ehe nach dem Drei-Punkte-Spiel von Yuval Hochstadter das Spiel nun etwas an Struktur verlor. Beide Teams nun mit vielen Fehlern im Spiel (73:44/28.), doch zum Ende des Viertels verstanden es die BMA365 Bamberg Baskets erneut, ihre Führung vor dem Schlussabschnitt auf 82:48 wieder etwas auszubauen.
Die Bamberger hielten auch zu Beginn des letzten Viertels die Konzentration hoch und zogen wieder etwas weiter davon (91:52/33.). Auch wenn die Partie bereits längst entschieden war, versuchte RASTA sein Möglichstes und kam mit einer 15:5‑Serie bis zur 38. Minute nochmals etwas heran (96:67). Das Team von Jesús Ramírez schlug aber nochmals zurück und beendete mit einem 12:0‑Lauf das Spiel. Brendan Terry sorgte mit seinen ersten BBL-Punkten für die Zähler 99 und 100. Daniel Keppeler sorgte mit einem weiteren Korbleger für den 108:67 Endstand.
Das hat das Spiel entschieden:
Die Bamberger Verteidigung machte an diesem Abend den Unterschied. 19 Ballgewinne hatten Mylik Wilson, Richard Balint & CO. am Ende auf dem Zettel stehen. Mit 40:36 gewannen die Bamberger zudem das Rebound-Duell. Das Verhältnis zwischen Assists und Ballverlusten sprach am Ende der Partie ebenfalls eindeutig für Bamberg. Während sich die BMA365 Bamberg Baskets bei 22 Assists insgesamt 16 Turnover leisteten, waren es auf Seiten von RASTA bei nur 13 Korbvorlagen unglaubliche 30 Ballverluste.
„Wir müssen dieses Spiel ins Verhältnis zu unserem vom Sonntag in München setzen. Heute haben wir eine Reaktion darauf gezeigt – die war positiv. Zugleich muss man sagen, dass Vechta war aufgrund der letzten Woche wirklich müde war“, so Bambergs Head Coach Jesus Ramirez. „Ich möchte RASTA an dieser Stelle auch noch zur BCL-Qualifikation gratulieren. Sie haben dafür allen Respekt verdient. Vier Spiele in sechs Tagen inklusive Verletzungsproblemen, das hat seinen Preis. Unabhängig davon haben wir heute einen guten Job gemacht. Wir hatten Konstanz in unserem Spiel, haben über das gesamte Spielfeld Druck gemacht und physisch gespielt. Das sind alles Dinge, die wir trainieren.“
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Basketball Bundesliga
Comeback nach 629-Fehlstart kostet BMA365 Bamberg Baskets Kraft und Sieg in Vechta
Betrachtet man aus Bamberger Sicht das gesamte Spiel, so kann man durchaus feststellen, dass der Ausgang der Partie des 27. Spieltags der BMA365 Bamberg Baskets bei RASTA Vechta am Donnerstagabend so nicht hätte sein müssen. Das Team um Kapitän Ibi Watson brachte sich nach einem kapitalen Fehlstart von 6:29 innerhalb der ersten gut sieben gespielten Minuten jedoch selbst derart weit ins Hintertreffen, dass man am Ende nach zuletzt sechs BBL-Siegen in Serie mit 93:96 (38:50) wieder eine Niederlage hinnehmen musste.
Vor 3.140 Zuschauern im ausverkauften RASTA Dome gelang den Bambergern bis zum Ende des dritten Abschnitts zwar tatsächlich das Comeback, doch die 71:66-Führung zu Beginn des Schlussabschnitts konterten die Vechtaer nochmals stark und drehten die Partie letztlich doch noch zu ihren Gunsten.
Die besten Werfer waren Tevin Brown (Vechta) und Cobe Williams (Bamberg) mit je 22 Punkten. Effektivster Spieler im Team aus Freak City war an diesem Abend war Austin Crowley (21), der neben seinen 15 Punkten auch 7 Rebounds einsammelte, 5 Assists verteilte und mit 25 den besten Plus/Minus-Wert aller Spieler auf dem Parkett hatte.
Spielverlauf
Der alte BBL-Rekord wurde gebrochen, dann auch im 27. Bundesliga-Spiel dieser Saison schickte Head Coach Anton Gavel die gleiche Startformation mit Cobe Williams, Richard Balint, Ibi Watson, Demarcus Demonia und EJ Onu aufs Parkett. Nicht nur diese fünf staunten jedoch nicht schlecht, denn so gut wie nichts wollte in den Anfangsminuten klappen. Die Vechtaer spielten wie aufgedreht und der zu diesem Zeitpunkt bereits dritte Dreier der Hausherren zum 2:17 ließ Bambergs Cheftrainer keine andere Wahl, als die Partie mit seiner ersten Auszeit erst einmal zu unterbrechen. Doch auch danach wurde es zunächst nicht besser. In der Verteidigung war man stets zu spät und auch offensiv gelang es nicht, gute Wurfmöglichkeiten herauszuspielen. Die Hausherren hingegen ließen nicht locker und zogen bis auf 6:29 (8.) davon. Moritz Krimmer (mit zwei Dreiern) und auch Austin Crowley brachten gemeinsam nun deutlich mehr Schwung ins Bamberger Spiel und man verkürzte mit einem 8:0‑Lauf bis zum Viertelende auf 14:29.
Mit einem Dreier von Zach Ensminger starteten die BMA365 Bamberg Baskets ins zweite Viertel (17:29/11.). Jetzt drehte auch Cobe Williams auf und nur wenig später waren die Bamberger auf 24:31 heran, worauf nun Christian Held seinem Team neue Anweisungen geben musste. Das gelang ihm ausgezeichnet, denn RASTA zog wieder an und lag nach einem 9:0‑Lauf wieder mit 24:40 deutlich in Führung. Die Partie gestaltete sich nun ausgeglichen, wobei sich am Vorsprung der Hausherren nur wenig änderte. Bis auf zwölf Zähler Rückstand konnten die Bamberger zur Pause verkürzen (38:50).
„Dann ist es schwierig, noch zu gewinnen“
Auch das dritte Viertel begannen die Bamberger mit einem erfolgreichen Dreier. Diesmal traf Austin Crowley aus der Distanz und leitete damit einen 15:2‑Run ein, der mit dem Dunk von EJ Onu die erste Bamberger Führung des Abends bedeutete (53:52/24.). Von hier an lieferten sich beide Teams einen offenen Schlagabtausch. Einer legte vor, der andere konterte. Vor allem Philipp Herkenhoff und Austin Crowley taten sich hier für ihre Teams hervor und stellten das Ergebnis knapp eine Minute vor Ende des dritten Abschnitts auf unentschieden (66:66). Den Korberfolg von Zach Ensminger zum 68:66 beantwortete Tommy Kuhse auf der Gegenseite dann zwar noch mit einem Floater, sein Wurf kam jedoch einen Wimpernschlag zu spät und so gingen die BMA365 Bamberg Baskets mit einer 68:66-Führung ins Schlussviertel.
Aller guten Dinge sind drei – sagte sich Adrian Petković und begann auch den Schlussabschnitt für die Bamberger mit einem Treffer aus mehr als 6,75 Metern Entfernung (71:66/31.). Bei Vechta lief nun aber Tommy Kuhse heiß. Acht Punkte machte der Point Guard in Folge und brachte sein Team so wieder in Führung (73:74/33.). Wenig später ließ Philipp Herkenhoff zwei Dreier folgen und Vechta zog auf 75:82 (35.) davon, ehe Tommy Kuhse nochmals sechs Punkte nachlegte und Vechta beim 77:90 (37.) schon wie der sichere Sieger aussah. Die Bamberger aber bissen, kämpften und kamen nach dem Alley-Oop von Demarcus Demonia tatsächlich nochmals heran (85:90/39.) – Auszeit Vechta. Mit dem nächsten Spielzug brachte Tevin Brown per Dreier Vechta wieder mit acht Punkten in Führung, doch Cobe Williams konterte auf der Gegenseite prompt (88:93). Es folgte ein Ballverlust von Kuhse, worauf EJ Onu per Dunk auf 90:93 verkürzte. 18 Sekunden vor dem Ende ging nun Lloyd Pandi an die Freiwurflinie. Während er nur einen traf, netzte Zach Ensminger gegenüber für drei zum 93:94 ein. Nun musste es schnell gehen und man foulte Kuhse, der beide Freiwürfe zum 93:96 traf. Neun Sekunden blieben den Bambergern nun noch, um mit einem Dreier das Spiel doch noch in die Overtime zu schicken. Die Würfe von Austin Crowley und Cobe Williams verfehlten jedoch das Ziel und die Siegesserie war gerissen.
„Glückwunsch an Vechta zu diesem Sieg. Sie haben in der 1. Halbzeit superaggressiv und physisch gespielt. Das konnten wir am Anfang nicht matchen und hat uns den Sieg gekostet. Ich denke, dass das erste und das 3. Viertel entscheidend waren. Wir waren schnell mit 23 Punkten im Rückstand. Dann ist es schwierig, noch zu gewinnen“, so Bambergs Head Coach Anton Gavel. „Zwar haben wir noch einen Weg zurück ins Spiel gefunden, aber im 4. Viertel fehlten uns dann erneut die Stopps, gerade gegen Tommy Kuhse und das Pick and Pop mit Philipp Herkenhoff. Das hat uns auf jeden Fall wehgetan, da hätten wir besser sein müssen. Am Ende haben wir noch zwei Würfe, um die Verlängerung zu erreichen. Das wäre aber nicht verdient gewesen. Bis jetzt habe ich noch keine Gedanken an das Spiel am Montag gegen Jena verwendet. Ich denke, wir müssen uns erst einmal dieses Spiel hier auf Video anschauen, was wir daraus mitnehmen können. Das werden genügend Dinge sein und dann geht es darum sich auf Jena zu konzentrieren.“
Bereits am kommenden Montag geht es für die BMA365 Bamberg Baskets weiter. Am 28. Spieltag empfängt man dann zum Oster-Familienspieltag den Aufsteiger aus Jena in der BROSE ARENA.
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Basketball Bundesliga
BMA365 Bamberg Baskets erwarten heißen Tanz im RASTA Dome
Eine hohe Auswärtshürde gilt es für die BMA365 Bamberg Baskets am 27. Spieltag in der easyCredit Basketball Bundesliga zu meistern. Am heutigen Gründonnerstag sind die Bamberger zu Gast bei RASTA Vechta, die nach zuletzt vier Siegen aus den letzten fünf Spielen im Kampf um die Play-In-Plätze wieder voll mitmischen.
Das Team von Head Coach Anton Gavel reist als Tabellendritter mit sechs BBL-Siegen in Serie nach Niedersachsen und wird heute Abend ab 18:30 Uhr wieder alles dafür tun, die Serie weiter auszubauen und so den nächsten Sieg im Kampf um einen der begehrten Playoff-Plätze nach Freak City holen zu können.
Rekordverdächtig!
Sollte Head Coach Anton Gavel auch bei RASTA Vechta wieder mit der gleichen Startformation wie bisher die Partie beginnen, wäre das ein neuer Ligarekord!
Die bisherige Bestmarke, die seit der Erfassung der Startformationen in der BBL-Saison 2004//05 dokumentiert ist, nämlich 26 Spielen in Serie mit der gleichen Startformation, hat man schon eingestellt. Der bisherige Rekord stammte aus der Saison 2011//12 als die EWE Baskets Oldenburg in 26 Ligaspielen (plus ein Pokalspiel) mit Bobby Brown, Kenny Hasbrouck, Rickey Paulding, Ronald Burrell und Adam Chubb die Spiele begannen.
Apropos Zahlen und Bestwerte: Für Moritz Krimmer wird das Spiel in Vechta sein 100. BBL-Spiel sein.
„In Vechta erwartet uns ein schwieriges Auswärtsspiel. Vechta hatte bis zum letzten Spiel eigentlich einen guten Lauf gehabt und zuvor mehrere Spiele in Folge gewonnen“, so Bambergs Head Coach Anton Gavel. „Mit Malik Parsons haben sie sich jetzt kürzlich auch noch einmal verstärkt. Vor allem auf den kleinen Positionen und mit ihrem Guard-Play sind sie extrem gefährlich und können gut scoren. Deshalb wird es wichtig sein, dass wir vor allem die Guards stoppen, beziehungsweise sie verlangsamen, denn ganz stoppen kann man sie nicht. In Vechta ist es mit dieser Atmosphäre sehr schwer zu spielen. Hierfür müssen wir gewappnet sein, aber vor allem kommt es darauf an, dass wir defensiv gutstehen, um deren Guards zu stoppen.“
In den ersten drei Vierteln des Hinspiels ging es hin und her. Die Bamberger legten zunächst vor und lagen nach dem ersten Abschnitt mit fünf Zählern in Führung. Bis zur Pause kamen die Gäste aus Niedersachsen jedoch bis auf 49:48 wieder heran. Nach 30 Minuten stand es unentschieden und so musste das letzte Viertel die Entscheidung bringen. Sechseinhalb Minuten vor dem Ende war beim 83:81 noch immer alles offen, doch dann starteten Ibi Watson & Co. einen 11:2‑Lauf und zogen drei Minuten vor Schluss vorentscheidend auf 94:83 davon.
Seit Anfang März sind die Vechtaer wieder richtig stark unterwegs. Vier Siege holte das Team von Head Coach Christian Held in den letzten vier Wochen und steht mit einer Bilanz von 11 Siegen und 15 Niederlagen auf Position 12 der Tabelle. Der Abstand zu den Play-In-Plätzen und den Teams aus Rostock (9.) und Chemnitz (10.) beträgt gerade einmal einen Sieg.
Wie schon das Hinspiel könnte auch die Partie am Donnerstagabend ein offensivgeprägtes Spiel werden, denn beide Mannschaften stehen für viele Punkte in dieser Saison. Mit exakt 87 Zählern pro Partie hat RASTA ligaweit den viertbesten Wert. Bamberg belegt hinter dem Aufsteiger aus Trier (90,4) Platz zwei.
Vor allem aus der Distanz können beide Teams heiß laufen. Mit der identischen Quote von jenseits der 6,75-Meter-Linie belegt man in der easyCredit BBL gemeinsam hinter den Oldenburgern (38,2%) und dem FC Bayern (38,1%) Rang drei.
Mit einer Ausbeute von 18,2 Zählern pro Partie (Platz 3 in der BBL) hat Alonzo Verge Jr. den besten Wert von insgesamt sechs Spielern im Team von RASTA, die einen zweistelligen Punkteschnitt vorweisen können. Mit einer Trefferquote von 50,7 Prozent aus dem Zwei-Punktbereich sowie 33,3 Prozent bei den Dreiern bringt es der in Aurora, Illinois geborene Guard auf eine hervorragende Trefferquote aus dem Feld von 47,3 Prozent.
Die Liga staunte nicht schlecht, als RASTA Vechta Anfang Dezember die Verpflichtung von Tibor Pleiß bekanntgab. Der zweifache EuroLeague-Champion verlieh dem Spiel der Niedersachsen nicht nur wegen seiner 2,18 Meter Körpergröße eine neue Dimension. Auch von seiner immensen Erfahrung aus fast zwei Jahrzehnten als Basketball-Profi profitierte RASTA. Aktuell müssen die Niedersachsen aber auf ihren besten Rebounder verzichten. Der 109-fache deutsche Nationalspieler zog sich beim Heimspiel gegen Ludwigsburg einen Innenbandriss im rechten Knie zu und wird länger ausfallen.
Die Nachverpflichtung eines weiteren Guards sorgte bei so manchem Experten ein wenig für Unverständnis. RASTA aber traf hier ins Schwarze, denn seit Malik Parsons zum Team gehört, konnten eben die schon mehrfach angesprochenen vier Siege aus den letzten fünf Spielen geholt werden. Der US-Amerikaner, der aus seiner Zeit in Frankfurt bereits über BBL-Erfahrung verfügt, steuerte in seinen bisherigen Einsätzen im Schnitt gut 12 Punkte pro Partie bei und fügte sich nahezu nahtlos ins Team ein. In allen fünf Partien scorte er zweistellig und holte zudem durchschnittlich 5,0 Rebounds und gab 3,0 Assists (Effektivität: 16,2).
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Heimsieg gegen Vechta
BMA365 Bamberg Baskets beschließen Hinrunde mit positiver Bilanz
Nach dem Sieg im Frankenderby gegen Würzburg haben die BMA365 Bamberg Baskets einen weiteren Erfolg auf eigenem Parkett folgen lassen. Im Nachholspiel des 2. Spieltags in der easyCredit Basketball Bundesliga bezwangen die Bamberger am Mittwochabend RASTA Vechta mit 96:86 (49:48).
Vor 4.123 Zuschauern konnte das Team von Head Coach Anton Gavel seinen neunten Saisonsieg verbuchen und somit die Hinrunde mit einer positiven Bilanz beenden.
Die Zuschauer in der BROSE ARENA bekamen eine intensive und auch spannende Begegnung zu sehen, in der beide Mannschaften nach dreißig Minuten noch Kopf an Kopf lagen. Der letzte Spielabschnitt ging mit 23:13 dann jedoch deutlich an die Gastgeber, die sich so letztlich auch verdient den Heimsieg sichern konnten.
Topscorer im Team der BMA365 Bamberg Baskets war erneut Mannschaftskapitän Ibi Watson mit 28 Punkten. Auch Cobe Williams (19) sowie Richard Balint und Demarcus Demonia (je 13) kamen auf eine zweistellige Punktausbeute. Bester Werfer im Team der Niedersachsen war Tommy Kuhse mit 24 Punkten. Liga-Topscorer Alonzo Verge Jr. hielt die Bamberger Verteidigung in diesem Spiel bei nur 6 Punkten.
Spielverlauf
Mit der auch im 17. BBL-Spiel gleichen Startformation begannen die Bamberger gut. Während man selbst in den ersten Angriffen den Vechtaer Korb gut und konsequent attackierte, ließ man die Offensive des Gegners zunächst nicht zur Entfaltung kommen. Nach zwei Ballverlusten der Niedersachsen führte man so mit 4:0 (2.). Ein eigener Ballverlust führte dann auch zu den ersten Zählern der Gäste, die nun angetrieben durch Tommy Kuhse langsam besser ins Spiel fanden. Der US-Amerikaner traf zunächst von jenseits der 6,75-Meter-Linie zum 6:5, ehe auf der Gegenseite Ibi Watson ebenfalls mit einem Dreier konterte. Richard Balint packte einen weiteren erfolgreichen Distanzwurf zum 12:5 (4.) obendrauf. Bei Vechta ging es immer wieder über Kuhse, der beim 18:14 (7.) bereits 10 Zähler auf seinem Konto hatte. Trotz ihrer zu diesem Zeitpunkt schon vier Ballverluste gingen die Gäste nach dem Dreier von Lloyd Pandi beim 18:19 (8.) dann sogar erstmals in Führung. Anton Gavel reagierte sofort und nahm eine Auszeit, die sein Team bis zum Ende des Viertels auch tatsächlich wieder auf Kurs brachte. Nach einem 8:2‑Lauf, den Richard Balint mit seinen Zählern neun und zehn im ersten Viertel abschloss, lag man zum Ende des ersten Abschnitts mit 26:21 in Front.
Diese Führung war nach nur 90 Sekunden im zweiten Viertel allerdings schon wieder weg, nachdem Tommy Kuhse abermals traf und zum 26:26 (12.) wieder ausglich. Per Alley-Oop auf Zuspiel von Cobe Williams brachte Daniel Keppeler die Bamberg dann erneut leicht in Führung (31:29/13.), ehe letztlich fünf Punkte von Rückkehrer Tibor Pleiß das Momentum zurück in Richtung Vechta kippen ließ (31:35/14.). Ibi Watson & Co. blieben dran, doch es dauerte bis zur 19. Minute, ehe Adrian Petković nach einem Ballgewinn per Korbleger die Führung wieder auf Bamberger Seite zurückholen konnte (44:43). Diese Ein-Punkt-Führung nahmen die Hausherren dann auch zur Pause mit in die Kabine (49:48). Während zur Halbzeit auf Bamberger Seite bereits drei Spieler zweistellig gepunktet hatten (Williams 12, Balint und Demonia je 10) war Tommy Kuhse mit 17 Punkten der überragende Spieler in Reihen der Gäste.
„Ich bin froh, dass wir dann im letzten Viertel die Stopps bekommen haben“
Voll fokussiert starteten die BMA365 Bamberg Baskets in die zweite Halbzeit. Allen voran Ibi Watson. In nur 2:42 Minuten verdoppelte er seine Punktausbeute der ersten Halbzeit von 9 auf 18 Zähler und brachte buchstäblich im Alleingang sein Team beim 58:50 (23.) wieder etwas deutlicher in Führung. Die Bamberger behaupteten ihren Vorsprung (63:55/24.), weiter abschütteln konnten sie ihren Gegner jedoch nicht. Im Gegenteil: Vechta kämpfte sich zurück. Bamba, Dandridge und Brown drehten das Spiel für RASTA mit einem 10:1‑Lauf abermals auf den Kopf (64:65/26.) worauf die nächste Bamberger Auszeit fällig wurde. Das Spiel wogte nun richtig hin und her. Bamberg ging wieder in Führung (66:65), doch Vechta antwortete (66:70). Mit einem unglaublichen Dunking trotz Foul brachte Austin Crowley sein Team 43 Sekunden vor dem Ende des dritten Viertels mit 73:70 erneut nach vorne, ehe Tevin Brown per Dreier nach 30 Minuten auf unentschieden stellte.
Erneut starteten die Bamberger besser ins Viertel und lagen nach dem Dreier von Demarcus Demonia mit 80:75 (32.) in Führung. Bamba und Brown egalisierten die Führung jedoch umgehend (80:80/33.). Die BMA365 Bamberg Baskets standen nun aber in der Defensive wieder stabiler und waren im Angriff mit Zach Ensminger und Ibi Watson erfolgreich (87:81/35.). Vier Minuten vor dem Spielende dann die große Möglichkeit für RASTA, das Spiel nochmals zu seinen Gunsten kippen zu können. Nach einem Foulspiel von Ibi Watson wurde das Vergehen nach Coaches Challenge auf unsportliches Foul upgegradet. Dandridge ließ jedoch beide Freiwürfe liegen und auch der anschließende Ballbesitz brachte keine Punkte für Vechta. Stattdessen traf Cobe Williams auf der Gegenseite per Dreier zum 91:83 (37.). Im darauffolgenden Angriff kassierte Tibor Pleiß beim Rebound sein 5. Foul. Zudem erhielt RASTA Coach Christian Held ein Technisches Foul. Die fälligen Freiwürfe nutzten Ibi Watson und EJ Onu zum 94:83 und sorgten so gut drei Minuten vor dem Ende für die Vorentscheidung.
„Glückwunsch an unsere Spieler zum Sieg. Es war ein offensives Spiel, was wir uns gerne anders vorgestellt und somit defensiv natürlich auch besser Zugriff bekommen hätten. Gerade in der ersten Halbzeit haben wir Tommy Kuhse nicht kontrollieren können und 48 Punkte für Vechta sind einfach zu viel“, so Bambergs Head Coach Anton Gavel. „Wir haben auch gescort, aber das war eher das Spiel, das in Vechtas Richtung geht. Wir hatten dann im dritten Viertel auch einmal das Momentum, das wir aber auch relativ schnell wieder verloren haben. Ich bin froh, dass wir dann im letzten Viertel die Stopps bekommen haben, die für uns wichtig waren, um den Sieg nach Hause zu fahren. Gerade in der Situation, in der sich Vechta befindet, sind sie unfassbar schwer und gefährlich zu spielen. Genau das waren sie heute auch und so bin ich froh darüber, dass wir auch so ein knappes Spiel gewinnen konnten.“
Wie schon zuletzt bleibt den BMA365 Bamberg Baskets auch nach dem Heimsieg gegen RASTA Vechta nicht großartig viel Zeit zum Verschnaufen. Bereits am kommenden Sonntag steht für die Bamberger das nächste Spiel in der easyCredit Basketball Bundesliga auf dem Spielplan. Für das Team aus Freak City geht es zur Neuauflage des Frankenderbys zu den Fitness First Würzburg Baskets. Das Hinspiel in der BROSE ARENA hatten die Bamberger vor wenigen Tagen mit 92:86 für sich entscheiden können. Tip-Off zum Rückspiel in der tectake Arena in Würzburg ist am kommenden Sonntag um 16:30 Uhr.
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Basketball-Bundesliga
Heimsieg gegen Vechta beim Abschiedsspiel von Karsten Tadda
Mit einem 86:73-Heimsieg gegen RASTA Vechta haben die Bamberg Baskets im letzten Spiel von Karsten Tadda die Saison in der easyCredit Basketball Bundesliga beendet.
Wie schon das Hinspiel war auch das Rückspiel höchst emotionsgeladen und die Schiedsrichter hatten alle Hände voll zu tun. Ebenso wie schon im Hinspiel waren es auch in der BROSE ARENA wieder Ronaldo Segu und RASTA-Coach Martin Schiller die aneinandergerieten, mit dem Endergebnis, dass für Bambergs Spielmacher die Partie auch diesmal vorzeitig beendet war.
Der Spielausschluss von Segu verwandelte die Arena jedoch zum Hexenkessel und durch die Unterstützung von den Rängen zogen die Bamberg Baskets nochmals richtig Energie und kämpften die Vechta auf beindruckende Art und Weise nieder.
Am 34. und damit letzten Spieltag der Hauptrunde besiegte die Mannschaft von Head Coach Anton Gavel am Sonntagnachmittag das Team von RASTA Vechta mit 86:73 (36:34) und schenkte ihrem Kapitän Karsten Tadda in dessen letzten Karrierespiel nochmals einen Sieg.
Mit diesem Erfolg verdarben die Bamberger zum einen den Gästen aus Niedersachsen den noch erhofften Sprung in die Play-Ins, zum anderen sorgte man so für die perfekte Stimmung für die an das Spiel anschließende, sehr emotionale Abschiedsfeier von Bambergs Nummer 9, bei der ein Großteil der 4.830 Zuschauer auch nach dem Spiel in der Arena blieb und so der Feier für Karsten Tadda einen wunderbaren Rahmen verlieh.
Bester Akteur der Gäste war Tyger Campbell mit 23 Punkten. Noah Locke brachte es ebenfalls auf 23 Zähler, gefolgt von Moritz Krimmer mit 16 und Filip Stanić mit 11 Punkten. Stanić holte zudem 15 Rebounds und war mit einem Wert von 25 Bambergs effektivster Spieler.
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Basketball-Bundesliga
Saisonfinale gegen Vechta mit großer Verabschiedung von Karsten Tadda
Mit dem Heimspiel gegen RASTA Vechta beschließen die Bamberg Baskets an diesem Sonntag um 16:30 Uhr ihre Saison in der easyCredit Basketball Bundesliga. Während die Partie des 34. Spieltages für die Bamberger in tabellarischer Hinsicht bedeutungslos ist, kämpfen die Gäste aus Niedersachsen noch um den Einzug in die Post-Season.
Das Team von Gäste Coach Martin Schiller steht aktuell auf Position elf und benötigt für den Sprung in die Play-Ins am Sonntag ab 16:30 Uhr in der BROSE ARENA unbedingt einen Sieg. Nur mit einem Erfolg in Freak City können die Vechtaer eines der punktgleich vor ihnen liegenden Teams aus Rostock, Ludwigsburg und Weißenfels noch überholen und ihre Saison somit verlängern. Ebenfalls noch mit im Rennen um die Play-In Plätze ist neben diesem Quartett auch das Team aus Oldenburg, das trotz eines Sieges Rückstand noch theoretische Chancen sogar auf Platz neun hat.
Mit einer Bilanz von 16 Siegen und 15 Niederlagen kommt RASTA in die BROSE ARENA, wo man mit Sicherheit auf eine bis in die Haarspitzen motivierte Bamberger Mannschaft treffen wird. Im letzten Karrierespiel von Karsten Tadda werden die Mannschaftskameraden von Bambergs Nummer 9 nochmals alles geben, um ihren Kapitän mit einem Sieg zu verabschieden. Zudem dürften die Erinnerungen an die Vorfälle aus dem Hinspiel dem einen oder anderen Bamberger das gewisse Maß an Extra-Motivation für die Partie liefern.
Goodbye Captain!
„Danke Karsten!“, wollen die Bamberg Baskets gemeinsam unmittelbar nach dem Spiel gegen Vechta sagen und werden ihren Kapitän im Rahmen einer kleinen Feier auf dem Parkett der BROSE ARENA offiziell verabschieden. Mehrere Weggefährten von Karsten Tadda haben sich angekündigt, um bei seinem letzten Spiel dabei zu sein und auch im Rahmen der Abschiedsfeier ein paar Worte zu sagen.
Hierfür bitten die Bamberg Baskets alle Zuschauer, am Sonntag direkt nach Spielende noch auf ihren Plätzen zu bleiben, um der Abschiedsfeier von Tadda einen tollen Rahmen zu verleihen und ihrem Kapitän einen tollen Abend zu bereiten.
Schon vor dem Spiel gegen Vechta wird Karsten von der easyCredit Basketball Bundesliga ausgezeichnet. Robert Wintermantel, Head of Sports & Finance der BBL, wird die Ehrung vornehmen.
98:101-Niederlage der Baskets im Hinspiel
Auf der Zielgerade scheint RASTA Vechta ein wenig die Luft auszugehen. Nur drei Siege aus den letzten zehn Spielen lassen die vor Wochen noch sicher geglaubte Teilnahme an der Post-Season nochmals ins Wackeln geraten. Stand man nach dem 24. Spieltag noch auf Tabellenposition vier und damit auf einem direkten Playoff-Platz, rutschte man in den letzten Wochen langsam nach unten und steht aktuell auf Position 11. In Freak City muss also unbedingt ein Sieg für RASTA her, soll die Saison nicht doch noch mit einer Enttäuschung enden.
98:101 verloren die Bamberg Baskets das Spiel am 8. November vergangenen Jahres in Vechta. Ibi Watson war mit 24 Punkten bester Werfer auf Bamberger, Brandon Randolph mit 23 Zählern auf Vechtaer Seite. Die tragische Figur in dieser Partie war Bambergs Point Guard Ronaldo Segu. Nach zwei technischen Fouls war in der 27. Spielminute die Partie für ihn vorzeitig beendet.
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Basketball-Bundesliga
Aufregung um Bamberger Niederlage gegen Rasta Vechta
Am Freitag (8. November) mussten sich die Bamberg Baskets am 8. Spieltag der Basketball-Bundesliga Rasta Vechta geschlagen geben. Als einen Grund für die Niederlage machte Bamberg eine Schiedsrichterentscheidung aus dem dritten Viertel aus.
Auch Stunden nach Spielende dürfte der Blutdruck der Bamberger Basketballfans noch über dem Normalwert gelegen haben. Verantwortlich dafür wäre eine Spielsituation aus der 27. Minute der Auswärtspartie gegen Rasta Vechta, wie die Baskets mitteilen. So habe eine Schiedsrichterentscheidung einen wesentlichen Einfluss auf die 101:98-Niederlage Bambergs gehabt.
Spielverlauf
Die Bamberger wollten der Energie der Vechtaer gleich zu Beginn des Spiels etwas entgegensetzen, was der Mannschaft zunächst auch gelang. Nach einem Dreier von Ibi Watson lag die Mannschaft nach nur drei Minuten bereits mit 9:2 in Führung. Erneut war es der US-Amerikaner, der beim 15:5 mit seinen Zählern sechs und sieben für die erste zweistellige Bamberger Führung sorgte (5. Minute).
Doch plötzlich drehte sich das Spiel. Rasta kam nun immer besser ins Laufen und nach einem 12:4‑Run waren die Gastgeber 93 Sekunden vor Ende des ersten Viertels wieder auf 19:17 herangekommen. Mike Bothwell sorgte mit seinem Drive zum Ende des Abschnitts dann sogar für die Führung der Hausherren. Auf Bamberger Seite kam in diesem ersten Viertel auch Adrian Petković zum Einsatz und so zu seinem Bundesliga-Debüt.
Mit Joschka Ferner lief bei Rasta Vechta gleich zu Beginn des zweiten Viertels ein weiterer Spieler heiß. Vier Dreier netzte Vechtas Kapitän in nur 3:15 Minuten ein. So warf er sein Team noch etwas deutlicher in Front (27:34/14. Minute).
Die Bamberger aber schlugen prompt zurück und waren nach zwei erfolgreichen Freiwürfen von MaCio Teague beim 34:35 (15. Minute) wieder dran. Mit seinem zehnten Punkt sorget Filip Stanić beim 45:44 (19. Minute) sogar für die erneute Bamberger Führung. Diese luchste Brandon Randolph den Bamberger Gästen aber nochmals ab (48:50 Minute). Den Schlusspunkt unter diese erste Halbzeit setzte dann jedoch MaCio Teague, der tief aus der eigenen Hälfte per Dreier mit der Sirene noch die Bamberger Halbzeitführung erzielte (51:50).
Aufreger der Partie
Zu Beginn der zweiten Hälfte waren die Bamberg Baskets erneut die stärkere Mannschaft und erspielten sich beim 63:57 (23. Minute) einen kleinen Vorsprung. Vechta blieb aber dran und ein Dreier von Johann Grünloh bedeutete in der 25. Minute den erneuten Ausgleich (63:63). Beide Teams lagen nun gleichauf, ehe es 3:03 Minuten vor dem Ende des dritten Viertels beim 70:70 zum Aufreger der Partie kam.
Was war geschehen? Ronaldo Segu und Vechtas Brandon Randolph waren unter dem Bamberger Korb aneinandergeraten. KeyShawn Feazell eilte seinem bis dahin mit 19 Punkten und zehn Assists überragenden Point Guard Segu zu Hilfe und versuchte zu schlichten. Auch Vechtas Coach Martin Schiller betrat das Spielfeld und „rammelte bewusst mit Segu zusammen“, so Schiedsrichter Robert Lottermoser während der Videobegutachtung der Szene. „Was Schiller hier macht, ist nicht deeskalierend, im Gegenteil“, so Lottermoser weiter.
Doch während Segu für seine Reaktion auf die Provokationen von Randolph und Schiller mit zwei Technischen Fouls bestraft und damit disqualifiziert wurde, kam Randolph mit seiner Provokation und einem Schubser nur mit einem Technischen Foul davon.
Vor allem die Schiedsrichterentscheidung gegen Segu betrachteten die Baskets und der Kommentator der Spielübertragung, Stefan Koch, als nicht gerechtfertigt. Trotzdem mussten die Baskets nun ohne ihren Spielmacher auskommen und schienen dadurch aus der Bahn geworfen. Nach dem Dreier von Kyle Lofton zum Ende des dritten Abschnitts lag man mit 78:81 aber noch gut im Rennen.
Bamberg kommt nochmals ran
Wie schon zu Beginn des zweiten Viertels starteten die Vechtaer auch in den Schlussabschnitt mit zwei erfolgreichen Distanzwürfen (78:87/32. Minute). Bambergs Coach Anton Gavel nahm eine Auszeit, doch gegen die Dreier der Gastgeber fand man an kein Gegenmittel. So zogen die Hausherren immer weiter davon.
5:29 Minuten vor dem Ende schien die Partie für Bamberg beim 82:98 gelaufen. Die Baskets bäumten sich aber nochmal auf und kamen zurück. Nach einem 16:1‑Lauf verkürzte man fünf Sekunden vor dem Ende auf 98:99.
Tyger Campbell bewies für Vechta aber Nervenstärke und verwandelte nach einem Foul zwei Freiwürfe. 4,8 Sekunden blieben Bamberg noch, um in die Verlängerung zu kommen – doch der letzte Wurf von KeyShawn Feazell ging daneben. Rasta Vechta gewann mit 101:98.
Am Ende des Spiels hatte Bamberg mehr Rebounds und weniger Ballverluste als der Gegner produziert und war die effektivere Mannschaft. Die hervorragende Dreipunktequote von 19 Treffern bei 33 Versuchen war jedoch letztlich der gewinnbringende Faktor für Rasta Vechta.
Anton Gavel kam nach dem Spiel jedoch auch noch einmal auf die Disqualifizierung von Segu zu sprechen. „Ich glaube, dass ich bei der Szene im 3. Viertel einen besseren Job machen muss, um die Situation zu schlichten. Ich wusste nicht, dass man, wenn man als Coach aufs Feld läuft, nur ein Technisches Foul bekommt. Deswegen muss ich da einen besseren Job machen, damit so eine Situation auf jeden Fall nicht noch einmal vorkommt und sich unsere Mannschaft am Riemen reißt und einen kühlen Kopf bewahrt. Die Szene hat sicherlich Einfluss aufs Spiel gehabt. Aber ich glaube, dass wir im 3. Viertel defensiv keinen guten Job gemacht haben. Vechta hat viele Dreier, mit denen wir vielleicht nicht so gerechnet haben, getroffen. Erst gegen Ende des Spiels haben wir ein anderes Gesicht gezeigt und defensiv mehr Stabilität gehabt. Das war letztlich aber nicht genug.“
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Basketball
Bamberg Baskets überrollen Rasta Vechta
Am vorletzten Spieltag der Basketball-Bundesliga-Saison haben die Bamberg Baskets einen überlegenen Sieg gegen Rasta Vechta eingefahren. Unter gewissen Umständen kann Bamberg nun immer noch in die Play-Ins einziehen.
Bach dem Sieg gegen Crailsheim haben die Bamberg Baskets nun überlegen nachgelegt. Wie der Verein in einer Mitteilung schreibt, war die zweite Halbzeit der Bamberg Baskets im Heimspiel gegen Rasta Vechta die beste Halbzeit, die die Mannschaft in der gesamten Spielzeit gezeigt hat. Mit 29:9 gewann das Team von Coach Arne Woltmann den dritten Spielabschnitt und gestattete den Gästen nur insgesamt 20 Punkte in der zweiten Hälfte.
Nach einer zunächst ausgeglichenen und hart umkämpften ersten Halbzeit zogen die Bamberger nach der Pause davon und siegten gestern Nachmittag (9. Mai) in der Partie des 33. Spieltages der Basketball-Bundesliga vor 4.464 Zuschauerinnen und Zuschauern mit 94:65 (45:45).
Im Team der Baskets war Adrian Nelson mit 23 Zählern bester Werfer und effektivster Akteur. Filip Stanić schnappte sich 15 Abpraller und knackte damit die 750-Rebound-Marke in seiner BBL-Karriere. Bei Rasta traf Ryan Schwieger mit 14 Zählern am häufigsten.
Nach dem Sieg gegen Rasta Vechta ist der Sprung in die Play-Ins für die Bamberg Baskets nach wie vor möglich. Dafür muss Bamberg am letzten Spieltag am kommenden Sonntag (12. Mai) in Oldenburg gewinnen. Gleichzeitig müsste Göttingen allerdings gegen die in der Tabelle vor Bamberg platzierten Hamburger und Ulm gegen Braunschweig, in der Tabelle direkt hinter den Baskets, siegen.
Bamberger Stimmen nach dem Spiel
Bambergs Center Filip Stanić sagte nach dem Sieg gegen Vechta: „Großes Kompliment an unsere gesamte Mannschaft. Das war heute wirklich ein sehr gutes Spiel. In der Verteidigung waren wir stark, in der Offensive haben wir hervorragend zusammengespielt und natürlich haben uns auch unsere Fans heute hier wieder ordentlich Rückenwind gegeben. Wir wollen jetzt natürlich am letzten Spieltag in Oldenburg nochmals so eine Performance wie heute aufs Parkett bringen und dann hoffen wir auf die anderen Teams, dass es am Ende für uns passt.“
Arne Woltmann fasste die Partie ähnlich zusammen: „Wir haben heute eine wirklich tolle zweite Halbzeit gespielt. Sie hat sehr gut gezeigt, wohin wir uns als Mannschaft insgesamt über die gesamte Spielzeit hin entwickelt haben. Natürlich wünscht man sich als Trainer, dass man diesen Schritt schon etwas früher in der Saison machen kann, aber das gehört zum Sport einfach dazu. Mit Blick auf die Play-Ins wollten wir heute das tun, was in unserer Macht stand, und das war ein Heimsieg gegen Vechta. Das ist uns auch richtig gut gelungen.“
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Denkbar knapper Sieg
BBL-Pokal: Bamberg Baskets besiegen Rasta Vechta
Denkbar knapp haben die Bamberg Baskets am Wochenende Rasta Vechta im Viertelfinale des BBL-Pokals besiegt. Mit 88:87 gelang den Bambergern der Einzug ins Halbfinale. Dort wartet der Titelverteidiger.
Vor 3.140 Zuschauerinnen und Zuschauern gelang den Bamberg Baskets gegen Rasta Vechta am Samstag (9. Dezember) die Revanche für die Niederlage am ersten Liga-Spieltag und der Einzug ins Viertelfinale des BBL-Pokals. Ein unkomplizierter Sieg war es allerdings nicht. Denn knapp acht Minuten vor dem Ende führten die Baskets mit fast 20 Punkten und hatten scheinbar alles fest im Griff. Dann aber kamen die Gastgeber nochmals zurück.
Zach Copeland im Alleingang
Die Gastgeber von Rasta Vechta kamen deutlich besser in die Partie und fanden schnell zu ihrem Spiel. Die Bamberg Baskets, die ohne den erkrankten Justin Gray auskommen mussten, lagen schnell zurück. Gerade einmal zwei Minuten waren gespielt, als Trainer Oren Amiel mit einer Auszeit beim Stand von 2:10 nachjustieren musste. Deutlich besser wurde das Bamberger Spiel zunächst aber dennoch nicht. Mit einem 14:23-Rückstand ging es in die erste Viertelpause.
Zu Beginn des zweiten Abschnitts taute Adrian Nelson auf. Er führte sein Team mit sechs Punkten in Folge wieder heran (20:25, 13. Minute). Die Gastgeber reagierten aber stark, legten nach und nach einem And-One von Joschka Ferner lag Rasta wieder deutlich vorne (20:32, 14. Minute).
Nun aber übernahm Zach Copeland auf Bamberger Seite quasi im Alleingang. Elf Zähler des Shooting Guards in Serie bedeuteten das 31:32 in der 16. Minute. Wenig später glich EJ Onu mit einem And-One die Partie bei 34:34 aus, ehe Copeland 3:12 Minuten vor der Halbzeit Bamberg mit 36:34 in Führung brachte. 16 Zähler, alle erzielt im zweiten Viertel, hatte Copeland zur Pause auf seinem Konto und die Bamberg Baskets führten mit 42:39.
Spannung bis zum Schluss
Wie schon zu Beginn des Spiels, gehörte der Start in die Halbzeit aber erneut den Gastgebern. Zwei schnelle Dreier brachten das Team von Coach Ty Harrelson wieder in Front. Nun aber begann die wohl stärkste Bamberger Phase des Spiels.
Zunächst holte Filip Stanic mit seinem Korberfolg in der Zone die Führung zurück (48:47), die die Baskets nun mit einer sehr guten Trefferquote von der 6,75-Meter-Linie Punkt um Punkt ausbauten. Zwei Dreier von Copeland, zwei von EJ Onu sowie zwei erfolgreiche Distanzwürfe von Trey Woodbury schraubten die Bamberger Führung auf 73:56 nach 30 gespielten Minuten.
Die Baskets hatten das Spiel zu diesem Zeitpunkt komplett im Griff und legten weiter nach. 80:59 führte die Mannschaft acht Minuten vor dem Ende. Dann rief Vechtas Ty Harrelson seine Mannschaft aber zur Auszeit. Ab hier war das Spiel der Bamberger plötzlich wie abgerissen. Rasta Vechta holte Punkt um Punkt auf und nach einem Dreier von Ryan Schwieger lag Vechta nach einem 25:3‑Lauf wieder in Führung (83:84, 39. Minute).
Bamberg in Person von Patrick Heckmann konterte zum 85:84, doch Joschka Ferners fünfter Dreier bedeutete 25 Sekunden vor dem Ende den erneuten Führungswechsel. Bamberg brauchte Punkte und hatte Zach Copeland. Der US-Amerikaner übernahm die Verantwortung und netzte 12 Sekunden vor dem Ende per Dreier zum 88:87 ein.
Die Spannung für die mitgereisten Bamberger Fans stieg während der nächsten Auszeit von Rasta ins Unermessliche. Thommy Kuhse sollte es in den letzten Sekunden für die Gastgeber richten. Doch seinen Wurf konnte EJ Onu blocken. Als der letzte Wurf des Spiels von Joschka Ferner dann daneben ging und Bambergs Patrick Heckmann den Rebound sicherte, stand dem Bamberger Sieg nichts mehr im Wege. Mit 88:87 bezwangen die Baskets Rasta Vechta und haben sich so für das Halbfinale des BBL-Pokals qualifiziert.
Gegen den Titelverteidiger
Gestern (10. Dezember) stand dann die Auslosung der Halbfinal-Paarungen des Pokals an. Darin werden es die Bamberg Baskets am 17.Februar 2024 mit dem Titelverteidiger des FC Bayern Basketball aus München zu tun bekommen. Die Münchner hatten sich in ihrem Viertelfinalspiel mit 86:78 gegen Bonn durchsetzen können. Am 18. Februar stehen sich im zweiten Halbfinalspiel Alba Berlin und Ratiopharm Ulm gegenüber.
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Gegen Rasta Vechta
Bamberg Baskets können in Top Four des BBL-Pokals einziehen
Für die Bamberg Baskets geht es heute Nachmittag um den Einzug in die Top Four-Phase des BBL-Pokals. Auswärts spielt die Mannschaft gegen Rasta Vechta.
Wenn die Bamberg Baskets und Rasta Vechta heute Nachmittag (9. Dezember) um die Top Four-Plätze des BBL-Pokals spielen, treffen die beiden Mannschaft bereits zum zweiten in dieser Spielzeit aufeinander. Am ersten Spieltag der aktuellen Saison der Basketball-Bundesliga gewannen die Niedersachsen mit 101:79. In eigener Halle ist Vechta ohnehin erfolgreich. 29 der letzten 30 Heimspiele konnten die Mannschaft gewinnen. Erst der FC Bayern München war es, der am 9. Liga-Spieltag (26. November) die Serie beendete.
Der Sieger dieses Spiels der Bamberg Baskets gegen Rasta Vechta kann sich das Wochenende um den 17. und 18. Februar kommenden Jahres schon einmal in den Kalender eintragen. An diesen beiden Tagen findet das Top Four statt. Der Austragungsort, steht allerdings noch nicht fest und wird erst im Anschluss an das Viertelfinale unter den vier im Wettbewerb verbliebenen Teams ausgeschrieben.
In den weiteren Partien der Viertelfinals des BBL-Pokals spielen Syntainics MBC gegen Alba Berlin, die Niners Chemnitz gegen Ratiopharm Ulm und die Telekom Baskets Bonn gegen FC Bayern München Basketball.