Bam­berg Ser­vice setzt auf moder­ne Tech­no­lo­gie für eine kli­ma­fit­te und res­sour­cen­scho­nen­de Bewässerung

Smar­te Sen­so­ren für star­ke Bäume

1 Min. zu lesen
für
Unscheinbar, aber nützlich – ein von Bamberg Service installierter Bodenfeuchtesensor. Foto: Bamberg Service
Hit­ze und lan­ge Tro­cken­pe­ri­oden machen den Bäu­men im Bam­ber­ger Stadt­ge­biet zuneh­mend zu schaf­fen. Um ins­be­son­de­re jun­ge Stadt­bäu­me fit für den Som­mer zu machen, setzt die Abtei­lung Grün­an­la­gen und Fried­hö­fe bei Bam­berg Ser­vice künf­tig auf digi­ta­le Unter­stüt­zung, wie die Stadt Bam­berg mit­teilt. Mit moderns­ter Sen­sor­tech­nik wird das Gie­ßen jetzt „smart“.

Ins­ge­samt 35 Boden­feuch­te­sen­so­ren wur­den an aus­ge­wähl­ten Stand­or­ten im gesam­ten Stadt­ge­biet instal­liert. Sie mes­sen die Boden­feuch­tig­keit nicht nur an der Ober­flä­che, son­dern in drei ver­schie­de­nen Tie­fen pro Stand­ort. Zusätz­lich erfas­sen sie die Boden­tem­pe­ra­tur. Ergänzt wird das Sys­tem durch sechs soge­nann­te Den­d­ro­me­ter – hoch­prä­zi­se Mess­ge­rä­te, die das Wachs­tum sowie mini­ma­le Deh­nungs­ver­hal­ten der Baum­stäm­me minu­ten­ge­nau aufzeichnen.

Die Boden­feuch­te zählt zu den wich­tigs­ten Fak­to­ren für gesun­des Pflan­zen­wachs­tum. Anhal­ten­de Tro­cken­heit bedeu­tet für Stadt­bäu­me erheb­li­chen Stress, schwächt ihre Vita­li­tät und macht sie anfäl­li­ger für Krank­hei­ten und Schädlinge.

Mit den neu­en Mess­da­ten kön­nen die Stadt­gärt­ner künf­tig noch geziel­ter pla­nen, wel­cher Baum wann und wie viel Was­ser benö­tigt. Ziel ist eine bedarfs­ge­rech­te und res­sour­cen­scho­nen­de Bewäs­se­rung, von der ins­be­son­de­re jun­ge Bäu­me pro­fi­tie­ren. Was­ser als wert­vol­le Res­sour­ce soll dadurch effi­zi­ent und nach­hal­tig ein­ge­setzt werden.

In Kom­bi­na­ti­on mit einer vor­aus­schau­en­den Aus­wahl viel­fäl­ti­ger und kli­ma­ro­bus­ter Baum­ar­ten sowie einer opti­ma­len Pfle­ge trägt die neue Tech­nik dazu bei, den Anwachs­er­folg der Stadt­bäu­me lang­fris­tig zu sichern. So bleibt Bam­berg auch künf­tig von vita­len, gesun­den und ver­kehrs­si­che­ren Bäu­men geprägt.

Ermög­licht wur­de das Pro­jekt durch die Unter­stüt­zung des Bam­ber­ger Smart-City-Pro­jekts BaK­IM (Baum­KI­Mensch). Das Vor­ha­ben zeigt bei­spiel­haft, wie moder­ne Tech­no­lo­gie kon­kret zum Umwelt- und Kli­ma­schutz bei­trägt und gleich­zei­tig den Bür­ge­rin­nen und Bür­gern direkt zugutekommt.

Weiterer Artikel

2. Damen Bas­ket­ball Bundesliga

Medi­ka­men­te per Klick Bam­berg Bas­kets prä­sen­tie­ren ers­ten Neuzugang

Nächster Artikel

Fach­leu­te aus ganz Euro­pa dis­ku­tier­ten in Bam­berg über den Schutz des UNESCO-Welt­erbes vor den Klimafolgen

Bam­berg als inter­na­tio­na­ler Vor­rei­ter im kli­ma­re­si­li­en­ten Welterbe-Management