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Amateursport

Baye­ri­scher Amateurfußball

Ab sofort Win­ter­pau­se für den kom­plet­ten Meis­ter­schafts- und Pokalspielbetrieb

Wäh­rend nahe­zu 95 Pro­zent der baye­ri­schen Ama­teur­fuß­bal­le­rin­nen und Ama­teur­fuß­bal­ler ohne­hin bereits in der regu­lä­ren Win­ter­pau­se sind, ruft der Baye­ri­sche Fuß­ball-Ver­band (BFV) auch für die rest­li­chen Klubs die spiel­freie Zeit aus und setzt die für die­ses Jahr noch vor­ge­se­he­nen Par­tien in den BFV-Ligen und ‑Pokal­wett­be­wer­ben ab.

Grund für die Ent­schei­dung der Coro­na-Taskfor­ce unter Vor­sitz von Vize-Prä­si­dent Robert Schraud­ner war der Beschluss des Baye­ri­schen Land­tags, der die epi­de­mi­sche Lage für den Frei­staat fest­ge­stellt hat. Mit die­ser Ent­schei­dung und den dar­aus resul­tie­ren­den, zunächst bis zum 15. Dezem­ber 2021 getrof­fe­nen Maß­nah­men zur Ein­däm­mung der Coro­na-Pan­de­mie sieht der BFV einen flä­chen­de­cken­den und gere­gel­ten Spiel­be­trieb für nicht mehr durch­führ­bar an – nicht zuletzt auf­grund der nicht aus­rei­chen­den Zeit für die Ver­ei­ne, sich kurz­fris­tig auf die neu­en Maß­nah­men und deren Umset­zung ein­zu­stel­len. Ein ent­spre­chen­der Vor­stands-Beschluss wur­de im Umlauf­ver­fah­ren gefasst.
Die Ent­schei­dung betrifft den Spiel­be­trieb bei Frau­en und Her­ren – mit Aus­nah­me der im Som­mer expli­zit als Pro­fi­li­ga ein­ge­stuf­ten Regio­nal­li­ga Bay­ern – sowie bei Junio­rin­nen und Junioren.

„Auch wenn die aller­meis­ten Ver­ei­ne ohne­hin schon in der Win­ter­pau­se sind, war es uns wich­tig, auch den rest­li­chen Teams eine Sicher­heit in die­ser unsi­che­ren Zeit zu geben. Das machen wir mit die­ser Ent­schei­dung“, sagt Robert Schraud­ner. Zum Ver­gleich: Wäh­rend an einem regu­lä­ren Spiel­tags-Wochen­en­de bay­ern­weit durch­schnitt­lich rund 10.000 Par­tien statt­fin­den, waren für das kom­men­de Wochen­en­de noch knapp 600 Matches ange­setzt. Auf die gesam­te Sai­son 2021/​/​22 gese­hen hat der BFV – unter Berück­sich­ti­gung der jetzt aus­ge­ru­fe­nen Win­ter­pau­se – bis­lang 98,6 Pro­zent sei­ner Par­tien durchgeführt.


Zuver­sicht, die Sai­son bis Ende Juni abschlie­ßen zu können

„Wir in Bay­ern sind im Ver­gleich zu ande­ren Lan­des­ver­bän­den in einer kom­for­ta­blen Situa­ti­on, dass wir auch in die­ser Sai­son wie­der sehr früh­zei­tig mit dem Spiel­be­trieb begon­nen haben und nahe­zu das vol­le Pen­sum absol­vie­ren konn­ten. Die­se Weit­sicht zahlt sich jetzt aus. Zusätz­lich haben wir durch die Ent­schei­dung, die Sai­son 2019/​/​20 nicht vor­zei­tig abzu­bre­chen, die Ligen-Stär­ken bei­be­hal­ten kön­nen. Wir sind trotz der aktu­ell pre­kä­ren pan­de­mi­schen Lage in unse­rem Land zuver­sicht­lich, dass wir die Sai­son 2021/​/​22 auch bis zum 30. Juni 2022 sport­lich über die Büh­ne bekom­men wer­den. In nahe­zu jeder Spiel­klas­se befin­den wir uns bereits in der Rück­run­de oder haben die ers­te Spiel­run­de bei den Junio­rin­nen und Junio­ren weit­ge­hend kom­plett abge­schlos­sen“, betont BFV-Schatz­meis­ter Jür­gen Fal­ten­ba­cher, der im Prä­si­di­um den Spiel­be­trieb in Bay­ern verantwortet.

Die Staats­re­gie­rung hat die Maß­nah­men im Kampf gegen die Pan­de­mie jetzt noch­mals ver­stärkt: So gilt etwa ein gene­rel­les Sport­ver­bot in Städ­ten und Krei­sen mit Inzi­den­zen über 1000 Infi­zier­ten je 100.000 Ein­woh­ne­rin­nen und Ein­woh­nern – aus­ge­nom­men ist der Trai­nings- und Spiel­be­trieb der Regio­nal­li­ga Bay­ern. Auch ist die 2G-plus-Rege­lung für Sport­le­rin­nen und Sport­ler, Zuschaue­rin­nen und Zuschau­er (mit Aus­nah­me von Kin­dern und Schü­le­rin­nen und Schü­lern, die sich regel­mä­ßi­gen Tests in der Schu­le unter­zie­hen) bin­dend. Die Ver­ei­ne aber kön­nen unter die­sen Vor­aus­set­zun­gen wei­ter­hin Sport­an­ge­bo­te für ihre Spie­le­rin­nen und Spie­ler machen, ins­be­son­de­re für Kin­der und Jugend­li­che unter erleich­ter­ten Bedin­gun­gen, weil hier die schu­li­schen Tes­tun­gen aner­kannt wer­den. „Wir alle wis­sen, wie wich­tig Bewe­gung ist und wel­che phy­si­schen sowie psy­chi­schen Fol­gen das gera­de für unse­re Kin­der und Jugend­li­chen hat, wenn dies nicht mög­lich ist. Des­halb begrü­ßen wir es aus­drück­lich, dass die jet­zi­ge Geset­zes­la­ge Kin­der und Jugend­li­chen in eini­gen Tei­len aus­nimmt und Sport zumin­dest zulässt“, sagt Robert Schraud­ner, er betont aber auch, dass Stand jetzt noch kein über­ar­bei­te­tes Rah­men­kon­zept Sport für Bay­ern vor­liegt: „Dies bil­det die Grund­la­ge, um detail­liert zu wis­sen, wie und unter wel­chen Maß­ga­ben ich im Ver­ein künf­tig Sport­an­ge­bo­te machen kann.“

Aus­zeich­nung für 22 Sie­ge­rin­nen und Sie­ger aus allen Fußball-Kreisen

BFV wür­digt ehren­amt­li­ches Enga­ge­ment im baye­ri­schen Amateurfußball

Der Baye­ri­sche Fuß­ball-Ver­band (BFV) hat bei sei­ner 26. Ehren­amts­preis­ver­lei­hung im Münch­ner GOP Varie­té-Thea­ter ins­ge­samt 22 ehren­amt­li­che Ver­eins­mit­ar­bei­te­rin­nen und ‑mit­ar­bei­ter aus dem gesam­ten Frei­staat für ihr außer­ge­wöhn­li­ches Enga­ge­ment im und für den Ama­teur­fuß­ball aus­ge­zeich­net, aus dem Kreis Bam­berg Yvonne Bret­ter­reich vom TSV Hirschaid.

Platz eins beleg­te Bir­ger Kras­ka (STV Deu­ten­bach), den zwei­ten Platz tei­len sich Kris­ti­na Hecht (SV Zin­zen­zell) und Ange­li­ka Kör­ner (SC Loren­zen). Sie wur­den von BFV-Part­ner Lot­to Bay­ern mit Geld­prä­mi­en für ihre Ver­ei­ne in einer Gesamt­hö­he von ins­ge­samt 10.000 Euro belohnt. Die Urkun­den über­reich­ten Lot­to-Bay­ern-Vize-Prä­si­dent Josef Mül­ler, BFV-Prä­si­dent Rai­ner Koch, Ver­bands-Ehren­amts­re­fe­rent Ste­fan Mer­kel und mit der frü­he­ren Bay­ern-Spie­le­rin Simo­ne Laudehr der Ehren­gast der Gala.

Zudem ver­gab der BFV drei BFV-Son­der­prei­se für beson­de­re Ver­diens­te im Frau­en- und Mäd­chen­fuß­ball an Hans Bru­der (TSV Uengershausen/​ETSV Würz­burg), Irm­gard Öchsl (TSV Olching) und Corin­na Höß (SpVgg Zie­gets­dorf). Bru­der hat­te vor über 40 Jah­re gemein­sam mit sei­ner Frau Rosi die Frau­en­fuß­ball­ab­tei­lung des TSV Uen­gers­hau­sen gegrün­det, ihn zum füh­ren­den Frau­en-Fuß­ball­klub in Unter­fran­ken geformt und nach dem Zusam­men­schluss mit dem ETSV Würz­burg als Trai­ner und Mana­ger bis in die 2. Frau­en-Bun­des­li­ga geführt. Öchsl ist ein ech­tes Urge­stein des SC Olching. 37 Jah­re lang stand sie selbst als Spie­le­rin auf dem Platz, seit zwei Jahr­zehn­ten enga­giert sie sich als Trai­ne­rin und Lei­te­rin Frau­en­fuß­ball für ihren Klub. Corin­na Höß küm­mert sich bereits seit 1999 als Abtei­lungs­lei­te­rin um den Frau­en­fuß­ball bei der SpVgg Zie­gets­dorf und über­nahm par­al­lel dazu von 2006 bis 2009 als Vor­sit­zen­de des Bezirks-Frau­en und Mäd­chen­aus­schus­ses die Ver­ant­wor­tung für den Frau­en- und Mäd­chen­fuß­ball in der Oberpfalz.


„Sehr wich­ti­ge gesell­schaft­li­che Bedeutung“

Das Trio hat­te für sein Lebens­werk bereits im ver­gan­ge­nen Jahr und damit pünkt­lich zum 50. Geburts­tag des orga­ni­sier­ten Frau­en-Spiel­be­triebs in Bay­ern geehrt wer­den sol­len. Die Pan­de­mie aber hat­te eine Preis­ver­lei­hung sei­ner­zeit unmög­lich gemacht. Das wur­de nun unter ver­ant­wor­tungs­vol­ler Beach­tung der gel­ten­den Coro­na-Maß­nah­men gebüh­rend nachgeholt.

„Das Ehren­amt hat im Brei­ten­sport, ins­be­son­de­re im Ama­teur­fuß­ball, eine sehr wich­ti­ge gesell­schaft­li­che Bedeu­tung. Der Ama­teur­fuß­ball erfüllt hier wich­ti­ge Auf­ga­ben wie zum Bei­spiel die Inte­gra­ti­on neu­er Mit­bür­ger. Beson­ders wich­tig sind des­halb Ver­an­stal­tun­gen wie die heu­ti­ge Ehren­amts­preis­ver­lei­hung, weil ehren­amt­lich Täti­ge beson­de­re Aner­ken­nung und Respekt ver­die­nen. Des­halb haben wir uns als Part­ner der Ehren­amts­be­we­gung des BFV vor zwei Jah­ren bewusst dazu ent­schlos­sen, die Prä­mi­en der Ehren­amts­preis­trä­ger zu ver­dop­peln, um noch­mal die Wich­tig­keit und Wer­tig­keit der ehren­amt­li­chen Tätig­keit her­vor­he­ben“, erklär­te Josef Mül­ler (Vize­prä­si­dent Lot­to Bay­ern). 5.000 Euro gin­gen an den STV Deu­ten­bach aus dem Kreis Nürnberg/​Frankenhöhe, jeweils 2.500 Euro flie­ßen in die Ver­eins­kas­sen des SV Zin­zen­zell (Kreis Nie­der­bay­ern Ost) und des SC Loren­zen (Kreis Regensburg).

„Die Coro­na-Pan­de­mie hat unse­re Ver­ei­ne von heu­te auf mor­gen vor unge­ahn­te Her­aus­for­de­run­gen gestellt. Nie­mand hat­te eine sol­che Situa­ti­on schon ein­mal erlebt, nichts war mehr wirk­lich plan­bar. Nie­mand hat­te in die­ser für uns alle neu­en Lage ein Rezept in der Schub­la­de. Aber gera­de in die­ser Aus­nah­me­si­tua­ti­on hat das Ehren­amt wie­der ein­mal sei­ne gan­ze Stär­ke ent­fal­tet. Der Ideen­reich­tum unse­rer Ehren­amt­ler war beein­dru­ckend. Mit Online- und Indi­vi­du­al­trai­ning, Ein­kaufs­hil­fen, Test- und Impf­ak­tio­nen oder aber auch Online-Ver­eins­ver­samm­lun­gen waren Sie die ganz beson­ders krea­ti­ven und trei­ben­den Kräf­te, um unse­re Ver­ei­ne, deren Mit­glie­der und ins­be­son­de­re auch die vie­len uns anver­trau­ten Kin­der und Jugend­li­chen best­mög­lich durch die Unwäg­bar­kei­ten die­ser zum Teil chao­ti­schen und wil­den Zeit zu brin­gen“, erklär­te BFV-Ehren­amts­re­fe­rent Ste­fan Merkel.


Die 22 Ehren­amts­kreis­sie­ge­rin­nen und –sie­ger 2021 


Bezirk Ober­bay­ern

Kreis Mün­chen: Kurt Neu­ge­bau­er, SC Baldham-Vaterstetten

Kreis Donau/​Isar: Georg Frau­en­holz, Hei­mat-Sport­ver­ein Rottenegg

Kreis Inn/​Salzach: Johann Fritz, TSV Schnaitsee

Kreis Zug­spit­ze: Mar­kus Weber, TSV Schaftlach


Bezirk Nie­der­bay­ern

Kreis Nie­der­bay­ern Ost: Kris­ti­na Hecht, SV Zinzenzell

Kreis Nie­der­bay­ern West: Ste­fan Her­mann, SC Thaldorf


Bezirk Schwa­ben

Kreis Augs­burg: Andre­as Czer­ny, FC Rennertshofen

Kreis Donau: Bene­dikt Wink­ler, TSV Binswangen

Kreis All­gäu: Wer­ner Mayr, FC Nesselwang


Bezirk Ober­pfalz

Kreis Amberg/​Weiden: Wolf­gang Rin­ger, JFG Obe­re Vils

Kreis Cham/​Schwandorf: Fried­lin­de Faderl, SV Leonberg

Kreis Regens­burg: Ange­li­ka Kör­ner, SC Lorenzen


Bezirk Ober­fran­ken

Kreis Bamberg/​Bayreuth/​Kulmbach: Yvonne Bret­ter­reich, TSV Hirschaid

Kreis Coburg/​Kronach/​Lichtenfels: Yan­nick Grei­ner, SV Meilschnitz

Kreis Hof/​Tirschenreuth/​Wunsiedel: Ste­fan Schind­ler, TSV Waldershof


Bezirk Mit­tel­fran­ken

Kreis Nürnberg/​Frankenhöhe: Bir­ger Kras­ka, STV Deutenbach

Kreis Erlangen/​Pegnitzgrund: Mar­tin Roser Mar­tin, FC Eschenau

Kreis Neumarkt/​Jura: Anke Nie­ru­la, TV 21 Büchenbach


Bezirk Unter­fran­ken

Kreis Würz­burg: Mat­thi­as Puru­cker, TSV Rottenbauer

Kreis Schwein­furt: Peter Kel­ler, SV Sömmersdorf

Kreis Aschaf­fen­burg: Jörg Zieg­ler, TSV Ein­tracht Eschau

Kreis Rhön: Robin Die­te­rich, SV Herschfeld

Außer­or­dent­li­cher Ver­bands­tag des Baye­ri­schen Fußballverbandes 

Dele­gier­te beschlie­ßen Neu­bau­pro­jekt und wei­te­ren Sitz für eine Frau im Präsidium

Ein­stim­mig haben die Dele­gier­ten auf dem außer­or­dent­li­chen Ver­bands­tag des Baye­ri­schen Fuß­ball-Ver­ban­des (BFV) für einen Neu­bau gestimmt, außer­dem wur­de ein Min­dest-Frau­en-Anteil im Prä­si­di­um beschlossen.

Die Ampel steht auf Grün, die Bag­ger kön­nen rol­len: Ein­stim­mig haben die Dele­gier­ten auf dem außer­or­dent­li­chen Ver­bands­tag des Baye­ri­schen Fuß­ball-Ver­ban­des (BFV) im Regens­bur­ger Jahn­sta­di­on für einen durch den Umzug des Münch­ner Volks­thea­ters not­wen­dig gewor­de­nen Neu­bau von gewerb­li­chen Büro­flä­chen und Woh­nun­gen auf dem Grund­stück an der Bri­en­ner Stra­ße 50 gestimmt. Das seit 2017 inten­siv vor­be­rei­te­te und mit rund 40 Mil­lio­nen Euro ver­an­schlag­te Pro­jekt soll nach dem über­ra­gen­den Votum aller 152 anwe­sen­den, stimm­be­rech­tig­ten Dele­gier­ten bereits im Janu­ar 2022 begin­nen, mit der Fer­tig­stel­lung ist im Jahr 2024 zu rechnen.

Über­dies bestä­tig­ten die Dele­gier­ten bei zwei Gegen­stim­men den Beschluss des Vor­stan­des, wonach ab dem ordent­li­chen Ver­bands­tag 2022 min­des­tens zwei Frau­en fest zum dann sie­ben­köp­fi­gen Prä­si­di­um zäh­len werden.

„Bei­de Beschlüs­se sind ech­te Mei­len­stei­ne in der His­to­rie des BFV“, sag­te Prä­si­dent Rai­ner Koch: „Wir haben heu­te einen außer­or­dent­li­chen Ver­bands­tag erlebt, der gera­de im Hin­blick auf den Bau in der Vor­be­rei­tung von maxi­ma­ler Trans­pa­renz gelebt hat und fun­diert vor­be­rei­tet war. Die jetzt zu schul­tern­de Inves­ti­ti­on, ohne die Ver­ei­ne mit zusätz­li­chen Gebüh­ren und Bei­trä­gen zu belas­ten, wird den BFV und sei­ne Mit­glie­der über Jahr­zehn­te hin­weg in eine siche­re Zukunft füh­ren.“ Für BFV-Schatz­meis­ter Jür­gen Fal­ten­ba­cher war das ein­stim­mi­ge Ergeb­nis „ein ech­ter Ver­trau­ens­be­weis in unse­re Arbeit und die der AG Finan­zen, in der wir seit 2017 gemein­sam mit Vereinsvertreter*innen aus ganz Bay­ern unse­ren Finanz­kurs bestim­men. Wir alle wer­den wohl erst in ein paar Jah­ren tat­säch­lich rea­li­sie­ren, wie wich­tig die­se Wei­chen­stel­lung heu­te in Regens­burg war“.


„Diver­si­tät und Weib­lich­keit sind aktu­el­ler denn je, das gilt auch für den Fußball.“

Alle jetzt auch im Jahn­sta­di­on vor­ge­stell­ten Finan­zie­rungs­mög­lich­kei­ten einen dabei ein Ziel: An der Gebüh­ren- und Bei­trags­schrau­be wird für das Neu­bau­pro­jekt nicht gedreht, viel­mehr wer­den die stei­gen­den Erlö­se aus der Ver­mie­tung – das Münch­ner Volks­thea­ter als bis­he­ri­ger Mie­ter war vor weni­gen Wochen in sei­ne neue, rund 130 Mil­lio­nen kos­ten­de neue Spiel­stät­te am Schlacht­hof umge­zo­gen – dem BFV-Haus­halt zusätz­li­che Sta­bi­li­tät ver­lei­hen und damit Ver­band und sei­ne Mit­glieds­ver­ei­ne in eine lang­fris­tig siche­re Zukunft füh­ren. Dies ver­deut­lich­ten die wirt­schaft­li­chen Gut­ach­ten, die auch von exter­nen Wirt­schafts­prü­fern der Klee­berg Valua­ti­on Ser­vices GmbH jetzt noch­mals in Regens­burg prä­sen­tiert wor­den waren. Zudem berich­te­te Archi­tekt Mar­tin Pen­ner (Lanz Archi­tek­ten, Mün­chen) über bau­li­che Details. Georg Appel als Spre­cher der AG Finan­zen befür­wor­te­te in sei­ner Stel­lung­nah­me das Neu­bau­pro­jekt eben­so wie Gün­ther Huber als Vor­sit­zen­der der Prüfungskommission.

Über­dies bestä­tig­ten die Dele­gier­ten jetzt mit über­ra­gen­der Mehr­heit (147 Ja-Stim­men, zwei Nein-Stim­men, drei Ent­hal­tun­gen) den jüngs­ten Vor­stands­be­schluss, auf dem ordent­li­chen Ver­bands­tag 2022 die Zahl der Prä­si­di­ums­mit­glie­der auf­grund einer stark gestie­ge­nen Arbeits­be­las­tung von aktu­ell sechs auf dann sie­ben Per­so­nen zu erhö­hen – aller­dings ver­bun­den mit der zwin­gen­den Maß­ga­be, dass dann min­des­tens zwei Frau­en zu die­sem Kreis zäh­len müs­sen. „Für den BFV war es schon immer wich­tig, vor­an und vor allem mit der Zeit zu gehen. Diver­si­tät und Weib­lich­keit sind aktu­el­ler denn je, das gilt auch für den Fuß­ball. Des­halb haben wir uns dazu ent­schlos­sen, den Min­dest-Frau­en-Anteil im Prä­si­di­um auch so klar in unse­rer Sat­zung fest­zu­schrei­ben und damit ein kla­res Zei­chen aus­zu­sen­den. Es ist der nächs­te Schritt von vie­len klei­nen auf einem Weg, den es kon­se­quent wei­ter­zu­ge­hen gilt“, beton­te Vize-Prä­si­den­tin Sil­ke Raml. Die Nie­der­baye­rin ist aktu­ell die ein­zi­ge Frau im sechs­köp­fi­gen Gre­mi­um. Rai­ner Koch bezeich­ne­te den Schritt als „star­kes Signal an die baye­ri­schen Sport­land­schaft“. Sogar ein­stim­mig bestä­tig­ten die Dele­gier­ten außer­dem alle wei­te­ren bis­her in die­ser Legis­la­tur­pe­ri­ode vor­ge­nom­me­nen Sat­zungs- und Ordnungsänderungen.

Nach Absa­ge im Vorjahr

Baye­ri­sche Hal­len­meis­ter­schaf­ten sol­len stattfinden

Nach der coro­nabe­ding­ten Absa­ge im Vor­jahr wird der Baye­ri­sche Fuß­ball-Ver­band (BFV) in die­sem Win­ter wie­der sei­ne baye­ri­schen Hal­len­meis­ter bei Frau­en und Män­nern, Junio­rin­nen und Junio­ren küren – immer vor­aus­ge­setzt, die pan­de­mi­sche Lage und staat­li­che Vor­ga­ben las­sen einen gere­gel­ten Spiel­be­trieb auch unterm Hal­len­dach zu.

Ter­mi­ne und Aus­tra­gungs­or­te für die End­tur­nie­re auf Lan­des­ebe­ne ste­hen, die Gestal­tung der Qua­li­fi­ka­ti­on auf Kreis- und Bezirks­ebe­ne obliegt dabei den zustän­di­gen Aus­schüs­sen vor Ort und kann indi­vi­du­ell auch vom gän­gi­gen Pro­ze­de­re abweichen.

„Unser Ziel ist es, in allen Alters­klas­sen baye­ri­sche Meis­ter zu ermit­teln. Wir sind opti­mis­tisch, dass Ver­ei­ne aus allen Bezir­ken bei den End­tur­nie­ren mit dabei sein wer­den“, sagt der im Prä­si­di­um für den Spiel­be­trieb im Frei­staat zustän­di­ge BFV-Schatz­meis­ter Jür­gen Fal­ten­ba­cher. Josef Jan­ker, Vor­sit­zen­der des Ver­bands-Spiel­aus­schus­ses, sagt: „Es wird dabei sicher­lich bay­ern­weit auch Unter­schie­de geben, was die Qua­li­fi­ka­ti­ons­tur­nie­re für die Lan­des­fi­nals angeht. Grund­sätz­lich gilt es, die pan­de­mi­sche Lage und dar­aus resul­tie­ren­de staat­li­che Maß­nah­men zu berück­sich­ti­gen. Ent­schei­dend wird sein, wel­che Hal­len­ka­pa­zi­tä­ten zur Ver­fü­gung ste­hen, wel­che Vor­aus­set­zun­gen hin­sicht­lich der Hygie­ne­re­geln für die ein­zel­nen Aus­tra­gungs­or­te zu berück­sich­ti­gen sind und wie vie­le Mann­schaf­ten mel­den. Die­se Kom­po­nen­ten wer­den dann auch den Modus für das Lösen der Tickets zur Teil­nah­me an den baye­ri­schen Meis­ter­schaf­ten bestim­men – die­se Ent­schei­dung muss rich­ti­ger­wei­se vor Ort in den Bezir­ken und Krei­sen in enger Abstim­mung mit den Ver­bands-Spiel­aus­schüs­sen getrof­fen werden.“

San­dra Hof­mann, Vor­sit­zen­de des Ver­bands-Frau­en- und Mäd­chen-Aus­schus­ses, und Flo­ri­an Weiß­mann, Vor­sit­zen­der des Ver­bands-Jugend-Aus­schus­ses wer­ten den weit­ge­hend rei­bungs­los ver­lau­fe­nen Start der klas­si­schen Hal­len­sport­ar­ten wie etwa Hand­ball, Bas­ket­ball oder Vol­ley­ball als „sehr gutes Zei­chen. Wir haben die Grund­satz­ent­schei­dung getrof­fen, den im Frei­en gut funk­tio­nie­ren­den Spiel­be­trieb ganz bewusst nicht im Win­ter wie­der kom­plett aus­zu­set­zen, son­dern auch in die­sen Mona­ten sprich­wört­lich am Ball zu blei­ben. Wir alle wis­sen nach einer Zeit des staat­lich ver­ord­ne­ten Still­stands um die Not­wen­dig­keit der Kon­ti­nui­tät für den Sport“.

Ter­mi­ne und Aus­tra­gungs­or­te der Final­tur­nie­re um die baye­ri­schen Hal­len­meis­ter­schaf­ten in der Übersicht:


Herren

29. Janu­ar 2022, LOTTO Bay­ern Hal­len­cup, Kronach

Frauen

  1. Febru­ar 2022, Bad Neustadt/​Saale

U19-Junioren

  1. Janu­ar 2022, Herrieden

U17-Juniorinnen

  1. Febru­ar 2022, Dingolfing

U17-Junioren

  1. Janu­ar 2022, Deggendorf

U15-Juniorinnen

  1. Febru­ar 2022, Herrieden

U15-Junioren

  1. Febru­ar 2022, Ebermannstadt

U13-Junioren

  1. Febru­ar 2022, Burghausen

Nach 555 Tagen Warten

Rai­ner Koch ehrt Yan­nick Han­nes vom TSV Natternberg

Im Rah­men des Län­der­spiels zwi­schen der DFB-Elf und Rumä­ni­en in Ham­burg gab es für den Nie­der­bay­er Yan­nick Han­nes die Tro­phäe als Sie­ger der Wahl zu Deutsch­lands „Ama­teur­fuss­bal­ler des Jah­res 2019“. Als „Ama­teur­fuss­bal­le­rin des Jah­res 2019“ wur­de The­re­sa Altend­ei­te­ring aus Nie­der­sach­sen ausgezeichnet.

2021 statt 2020, Ham­burg statt Nürn­berg, Rumä­ni­en statt Ita­li­en: Yan­nick Han­nes, der in weni­gen Tagen sei­nen 20. Geburts­tag fei­ert, muss­te lan­ge war­ten, ehe er end­lich auch den sil­ber­nen Pokal als ver­dien­ter Sie­ger der Wahl zu Deutsch­lands „Ama­teur des Jah­res 2019“ in den Hän­den hält. Ursprüng­lich hat­te der Kicker des TSV Nat­tern­berg sei­ne Tro­phäe im Rah­men des Län­der­spiels zwi­schen Deutsch­land und Ita­li­en am 31. März ver­gan­ge­nen Jah­res in Nürn­berg über­reicht bekom­men sol­len. Die Aus­wir­kun­gen der Coro­na-Pan­de­mie sorg­ten jedoch für die Absa­ge des Tests der Aus­wahl des Deut­schen Fuß­ball-Bun­des (DFB) gegen den spä­te­ren Euro­pa­meis­ter – und damit fiel auch die Ehrung von Yan­nick Han­nes aus Nie­der­bay­ern ins Was­ser. Jetzt, exakt 555 Tage nach dem Ursprungs­ter­min, war es dann aber end­lich soweit: Im aus­ver­kauf­ten Ham­bur­ger Volks­park­sta­di­on hat­te der „Ama­teur des Jah­res 2019“ sei­ne ihm gebüh­ren­de Büh­ne vor 25.000 Zuschaue­rin­nen und Zuschau­ern. In der Halb­zeit­pau­se über­reich­te ihm Rai­ner Koch, DFB-Inte­rims­prä­si­dent und Prä­si­dent des Baye­ri­schen Fuß­ball-Ver­ban­des (BFV) die Trophäe.


„Ama­teur­fuß­ball auf dem Weg zurück zur Normalität“


„Wir alle hät­ten Yan­nick sehr ger­ne zum ver­ein­bar­ten Ter­min im März ver­gan­ge­nen Jah­res geehrt und ihm per­sön­lich gra­tu­liert. Wir alle hät­ten uns die­se Pan­de­mie, die auch für den Ama­teur­fuß­ball mit gro­ßen, bis dato so nicht gekann­ten Her­aus­for­de­run­gen ver­bun­den ist, sehr ger­ne erspart“, sag­te Rai­ner Koch in der Han­se­stadt: „Umso erfreu­li­cher ist es, dass es jetzt mög­lich ist. Die­se Über­ga­be an den Ama­teur des Jah­res soll auch sinn­bild­lich dafür ste­hen, dass der Ama­teur­fuß­ball die­se Nagel­pro­be bestan­den und auf dem Weg zurück zur Nor­ma­li­tät ist. Yan­nick steht mit sei­ner Geschich­te und sei­nem ehren­amt­li­chen Wir­ken auch stell­ver­tre­tend für die vie­len Mil­lio­nen Men­schen, die sich gera­de in den letz­ten mehr als ein­ein­halb Jah­ren unei­gen­nüt­zig, ehren­amt­lich und mit ganz viel Herz­blut in den Dienst der Gesell­schaft gestellt haben.“

Sei­ner­zeit noch als A‑Jugendlicher hat­te Han­nes 2019 den baye­ri­schen Hat­trick per­fekt gemacht: Der Nie­der­bay­er vom Deg­gen­dor­fer Stadt­teil­ver­ein TSV Nat­tern­berg setz­te sich bei der deutsch­land­wei­ten Wahl zum „Ama­teur des Jah­res“ 2019 durch und hol­te so nach Nina Hirsch (SV 67 Wein­berg, 2017) und Tho­mas Ball­bach (SV Mos­bach, 2018) den drit­ten Titel in Fol­ge in den Frei­staat. Der damals 18 Jah­re alte Junio­ren­spie­ler setz­te sich im Online-Voting mit kla­rem Vor­sprung auf die Kon­kur­ren­ten durch und über­zeug­te auch die pro­mi­nent besetz­te Jury.

„Sei­ne Geschich­te zeigt, wel­che Kraft der Fuß­ball haben kann und wie wil­lens­stark ein jun­ger Mensch sein kann. Trotz Herz­still­stand und Koma stell­te er sich nie die Fra­ge, ob, son­dern wann er auf den Platz zurück­keh­ren könn­te. Yan­nick ist ein ech­tes Vor­bild, weil er sich von einem kras­sen Schick­sals­schlag nicht unter­krie­gen ließ, son­dern aus sei­ner Lei­den­schaft für den Fuß­ball die Moti­va­ti­on zog, schnellst­mög­lich wie­der gesund zu wer­den. Heu­te tritt er nicht nur selbst wie­der gegen den Ball, son­dern küm­mert sich als Jugend­trai­ner um den Fuß­ball­nach­wuchs in Nat­tern­berg und ist dane­ben noch als Schieds­rich­ter und Tur­nier­lei­ter aktiv“, wür­dig­te BFV-Ver­bands-Jugend­lei­ter Flo­ri­an Weiß­mann den Nie­der­bay­er nach Bekannt­wer­den des Wahl-Ergebnisses.

Seit 2008 trägt Yan­nick Han­nes das Tri­kot des TSV Nat­tern­berg. Im März 2016 brach er wäh­rend eines Jugend­spiels plötz­lich mit einem Herz­still­stand zusam­men. Noch auf dem Fuß­ball­platz muss­te er reani­miert wer­den und lag anschlie­ßend meh­re­re Tage im Koma. Längst aber ist er wie­der auf dem Platz, führ­te damals auch recht schnell wie­der sei­ne A‑Jugend vol­ler Stolz als Kapi­tän aufs Feld.


Kei­ne Sor­gen wegen des Defibrillators


Ein Defi­bril­la­tor, der von einer Man­schet­te geschützt wird, gibt ihm heu­te ein siche­res Gefühl auf dem Platz. „Ich habe schnell gemerkt, dass ich mir wegen des Defis kei­ne Sor­gen machen muss. Selbst dann, wenn der Ball Mal den Bereich stär­ker trifft, pas­siert mir nichts. Auch bei Zwei­kämp­fen bin ich nicht vor­sich­ti­ger als zuvor.“ Und nicht nur auf dem Rasen zeigt Yan­nick vol­len Ein­satz, auch im Ver­eins­le­ben bringt er sich in allen Berei­chen ein: Er orga­ni­siert Tur­nie­re in Nat­tern­berg, lei­tet bei Ver­eins­tur­nie­ren als Schieds­rich­ter Par­tien und betreut die E‑Junioren des Ver­eins. „Er ist gut im Fuß­ball und kann gut erklä­ren“, schwärm­te Arlind, einer sei­ner Schütz­lin­ge, als er von der Aus­zeich­nung erfah­ren hat­te. Und auch Dani­el Rei­chelt, der Jugend­lei­ter des TSV, schätzt den „Ama­teur des Jah­res“ sehr: „Er ist ein fei­ner Kerl und ein rich­tig guter Fuß­bal­ler, der Gott sei Dank in unse­rem Ver­ein spielt.“

Nach dem tra­gi­schen Vor­fall im Früh­jahr 2016 sind sei­ne Eltern nicht nur über­glück­lich, ihren Sohn wie­der gesund auf dem Platz zu sehen. Unheim­lich stolz erzählt Vater Mar­tin: „Gleich nach dem Auf­wa­chen im Kran­ken­haus hat er die Ärz­te gefragt, wann er wie­der Fuß­ball spie­len kann. Für ihn war nie die Fra­ge, ob, son­dern wann. Er hat nie gezwei­felt. Er hat uns da auch kei­ne wirk­li­che Wahl gelas­sen – für ihn war immer klar: Er wird Fuß­ball spie­len.“ Nun geht Yan­nick sei­nem liebs­ten Hob­by wie­der vol­ler Freu­de nach und irgend­wann wird er rück­bli­ckend erzäh­len kön­nen, wie das war mit der um 555 Tage ver­spä­te­ten Pokalübergabe.

Fuß­ball-Sai­son 2020/​/​21

Sai­son­ab­bruch mit Auf- und Abstieg auch im Juniorenbereich

Der Fahr­plan bei den Junio­ren der baye­ri­schen Fuß­bal­ler steht: Ver­bands-Jugend­lei­ter Flo­ri­an Weiß­mann hat am ver­gan­ge­nen Sams­tag in ins­ge­samt drei digi­ta­len Info-Semi­na­ren die Vereinsvertreter*innen aus dem Nach­wuchs­be­reich dar­über infor­miert, dass nun auch der Spiel­be­trieb der Sai­son 2020/​/​21 im Junio­ren-Bereich pan­de­mie­be­dingt nicht mehr zu Ende geführt wird.

Neben der Abbruch-Ent­schei­dung erläu­ter­te Weiß­mann den ins­ge­samt über 1700 Teilnehmer*innen die genau­en Abbruch-Moda­li­tä­ten und gab einen Aus­blick auf die anste­hen­de Spiel­zeit 2021/​/​22.

Gewer­tet wird die Sai­son 2020/​/​21 bei den Junio­ren gemäß §54 der BFV-Jugend­ord­nung auf­grund der Quo­ti­en­ten­re­gel, Auf- und Abstieg wer­den voll­zo­gen. In Spiel­klas­sen, in denen zur Ermitt­lung des Auf­stei­gers eine Rele­ga­ti­on vor­ge­se­hen ist, wird der Auf­stieg unter den Rele­gan­ten durch den zustän­di­gen Jugend­aus­schuss per Los­ver­fah­ren ermit­telt. Dies ist an den Schnitt­stel­len zwi­schen Kreis­li­ga und Bezirks­ober­li­ga sowie zwi­schen Bezirks­ober­li­ga und Ver­bands­ebe­ne der Fall.


Weiß­mann: „Gel­ten­de Regeln anneh­men und akzeptieren“

„Im ver­gan­ge­nen Jahr haben wir auf­grund feh­len­der Regeln im Rah­men eines Sai­son­ab­bruchs auf­grund höhe­rer Gewalt den Auf­stieg groß­zü­gig gestal­tet und den Abstieg wei­test­ge­hend aus­ge­setzt. Für das aktu­el­le Spiel­jahr haben wir jedoch kla­re Rege­lun­gen geschaf­fen, die jetzt auch so zum Tra­gen kom­men wer­den. Ich wer­be dar­um, die­se Regeln anzu­neh­men und zu akzep­tie­ren“, sagt Weiß­mann: „Ein erneu­ter groß­zü­gi­ger Auf­stieg mag zwar ein­zel­ne Mann­schaf­ten moti­vie­ren. Wir müs­sen aber beach­ten, dass oft­mals ein Teil die­ser Mann­schaf­ten die Alters­klas­se wech­selt. Gleich­zei­tig müs­sen sich die Spie­ler in den nächs­ten Jah­ren mit einem erhöh­ten Abstieg aus­ein­an­der­set­zen. Eine Sai­son nur gegen den Abstieg zu spie­len, sehen wir als eine deut­lich grö­ße­re Demo­ti­va­ti­on an.“

Der Start der neu­en Spiel­zeit soll ab dem 1. Sep­tem­ber 2021 erfol­gen, über Spiel­Plus kön­nen alle baye­ri­schen Ver­ei­ne ab 15. Juni ihre Mann­schaf­ten für die neue Sai­son mel­den. Die Mel­de­frist endet bei den Junio­ren am 31. Juli 2021. Für den Spiel­be­trieb in der Hal­le und die Fut­sal-Ligen ist der Mel­de­bo­gen bis zum 17. Okto­ber 2021 geöffnet.


Arbeits­grup­pe mit Vereinsvertreter*innen nimmt ab Juni Arbeit auf

Mit Blick auf die anste­hen­de Spiel­zeit wird der Ver­bands-Jugend­aus­schuss außer­dem eine Arbeits­grup­pe (AG) ins Leben rufen, die sich ins­be­son­de­re mit den The­men „Spiel­klas­sen­for­mat“ und „Überarbeitung/​Optimierung der Rege­lung §54 Jugend­ord­nung“ aus­ein­an­der­set­zen soll. Die Mit­ar­beit durch Vereinsvertreter*innen bzw. Jugendleiter*innen in der AG, die ihre Arbeit Anfang Juni auf­neh­men wird, ist aus­drück­lich erwünscht. Inter­es­sier­te Jugendleiter*innen kön­nen sich hier anmelden.

„Wir haben im ver­gan­ge­nen Jahr gute Erfah­run­gen mit der Lösungs-Arbeits­grup­pe für das Spiel­jahr 202021 gemacht. In den letz­ten Mona­ten haben wir alle – Ver­bands- und Ver­eins­ver­tre­ter – wei­te­re Ideen gesam­melt. Jetzt gilt es, die­se gemein­sam in die Pla­nun­gen und Rege­lun­gen für das Spiel­jahr 2021/​/​22 ein­zu­brin­gen. Wir freu­en uns auf den Aus­tausch mit den Ver­eins­ver­tre­tern!“, sagt Karl Helm­ber­ger, Mit­glied im Ver­bands-Jugend­aus­schuss und Spiel­lei­ter der Junioren-Bayernligen.


Trai­nings­be­trieb: Wei­te­re Locke­run­gen notwendig

The­ma der Info-Semi­na­re waren außer­dem die aktu­ell gel­ten­den Regeln für den Trai­nings­be­trieb in Bay­ern. Die­se sei­en zwar mitt­ler­wei­le deut­lich pra­xis­nä­her gestal­tet, für die baye­ri­schen Ver­ei­ne aber den­noch wei­ter mit hohen Hür­den ver­bun­den. Der BFV wer­de sich daher wei­ter­hin mit Nach­druck für wei­te­re Locke­run­gen einsetzen.

Die stell­ver­tre­ten­de Ver­bands-Jugend­lei­te­rin Kers­tin Hug sag­te dazu: „Bei unse­ren Kids unter 14 Jah­ren ist die Not­wen­dig­keit eines Tests sicher ein Rück­schritt, die Frei­ga­be des Kon­takt­sports in alters­un­ab­hän­gi­gen Grup­pen bis 25 Per­so­nen dage­gen ein rie­si­ger Schritt nach vor­ne. Wir hof­fen nun auf wei­ter­hin stark sin­ken­de Inzi­den­zen und gleich­zei­tig wei­te­re Erleich­te­run­gen für den Frei­luft­sport – wie bei­spiels­wei­se die Aner­ken­nung der Schul-Tes­tun­gen oder sogar eine Trai­nings­frei­ga­be unab­hän­gig von Inzidenzwerten.“

Fuß­ball-Sai­son 2019/​/​21

Sai­son-Abbruch mit Auf- und Abstei­gern: BFV-Vor­stand folgt der kla­ren Mehr­heits­mei­nung der Vereine

Nach dem Votum der baye­ri­schen Ver­ei­ne hat sich der Baye­ri­sche Fuß­ball-Ver­band (BFV) in sei­ner gest­ri­gen Sit­zung ent­schie­den, der kla­ren Mehr­heits­mei­nung zu fol­gen. Die 2019/​/​21 wird unter der Maß­ga­be abge­bro­chen, dass es direk­te Auf- und Abstei­ger gibt und die Rele­ga­ti­on ersatz­los entfällt.

„Unser gro­ßes Dan­ke­schön geht an alle Ver­ei­ne in ganz Bay­ern, die in solch‘ über­ra­gen­der Mehr­heit von über 80 Pro­zent mit ihrer Stimm­ab­ga­be dazu bei­getra­gen haben, dass die­ses Mei­nungs­bild auf einem ganz fes­ten und brei­ten Fun­da­ment steht. Völ­lig los­ge­löst davon, wie jeder Ver­ein abge­stimmt hat, lebt Demo­kra­tie vom Mit­ma­chen – und unse­re Ver­ei­ne haben das auch in die­ser für uns alle äußerst schwie­ri­gen Lage ein­drucks­voll getan. Umso wich­ti­ger ist es jetzt, dass wir alle auch schnell wie­der zusam­men­fin­den und das Ergeb­nis wech­sel­sei­tig respek­tie­ren – egal, wer wie gestimmt hat“, sagt BFV-Prä­si­dent Rai­ner Koch. „Der Vor­stand hat immer betont, dass er jeden Weg, den die Ver­ei­ne mehr­heit­lich wäh­len, auch kon­se­quent mit­ge­hen wird. Ent­spre­chend sind die Beschlüs­se im Vor­stand auch jetzt so gefasst wor­den“, betont BFV-Schatz­meis­ter Jür­gen Fal­ten­ba­cher, der für den Spiel­be­trieb in Bay­ern ver­ant­wort­lich ist.

Dem fünf­tä­gi­gen Wahl­zeit­raum waren am ver­gan­ge­nen Frei­tag und Sams­tag ins­ge­samt acht vir­tu­el­le Infor­ma­ti­ons-Ver­an­stal­tun­gen mit nahe­zu 2500 Teil­neh­mern aus Ver­ei­nen im gesam­ten Frei­staat vor­aus­ge­gan­gen. „Es war wich­tig und rich­tig, die­sen Weg jetzt so offen zu gehen und allen Betei­lig­ten die Zeit zu geben, um das Votum für den Ver­ein abzu­ge­ben. Unab­hän­gig vom Aus­gang des Mei­nungs­bil­des dürf­te die Erleich­te­rung über­all um sich grei­fen, dass die­se Sai­son jetzt Geschich­te ist. Wir wis­sen um die zuta­ge tre­ten­den Här­te­fäl­le, die es auch jetzt gibt. Zur Wahr­heit gehört aber auch, dass die­se Här­te­fäl­le mit kei­ner Lösung zu ver­mei­den gewe­sen wären. Es ging letzt­lich dar­um, die bes­te unter allen schlech­ten Lösun­gen zu fin­den und auch in die Tat umzu­set­zen“, sagt BFV-Vize­prä­si­dent Robert Schraud­ner, der die sechs­köp­fi­ge Arbeits­grup­pe zu den Moda­li­tä­ten des unver­meid­ba­ren Sai­son-Abbruchs gelei­tet hat­te: „Wir alle woll­ten uns eine Ent­schei­dung am Grü­nen Tisch erspa­ren. Des­halb war es auch der rich­ti­ge Weg, die Sai­son 2019/​/​20 zunächst zu ver­län­gern. Dass wir zu kei­nem sport­li­chen Ende fin­den, war in die­ser Form nicht abseh­bar. Aber die Wucht der Pan­de­mie hat uns letzt­lich kei­ne ande­re Wahl gelas­sen. Wir bli­cken jetzt posi­tiv der neu­en, hof­fent­lich weit­ge­hend stö­rungs­frei­en Sai­son entgegen.“


Sechs-Monats-Frist wie­der aktiviert

Neben dem Beschluss zum Abbruch der ver­län­ger­ten Sai­son 2019/​/​20 bei Frau­en und Her­ren (aus­ge­nom­men Play-off-Spie­le der Regio­nal­li­ga Bay­ern und Liga­po­kal-Wett­be­werb der Regio­nal­li­ga Bay­ern) sowie dem Ver­bands­po­kal-Wett­be­werb der Frau­en 2020/​/​21 hat der BFV-Vor­stand die zuletzt auf­grund der Pan­de­mie aus­ge­setz­te Sechs-Monats-Frist bei Ver­eins­wech­seln akti­viert und auch die per­sön­li­chen Spieler*innen-Strafen wie­der in Gang gesetzt. Auf­grund der staat­li­chen Coro­na-Ver­fü­gungs­la­gen blei­ben bei Spieler*innen-Wechsel auf­grund von Inak­ti­vi­tät die Zeit­räu­me vom 13. März bis 29. Juli 2020 (Lock­down I) sowie vom 2. bis 30. Novem­ber 2020 (Lock­down II) und vom 1. Febru­ar bis 18. Mai 2021 (Lock­down III) unberücksichtigt.


Sai­son-Abbruch auch bei den Juniorinnen

Der BFV-Vor­stand hat jetzt auch ein­stim­mig dafür votiert, die Sai­son bei den Junio­rin­nen abzu­bre­chen. „Es gab auch hier in den ver­gan­ge­nen Tagen einen regen Aus­tausch mit den Ver­ei­nen und den Aus­schüs­sen – es ist der kla­re Wunsch der gro­ßen Mehr­heit aller Junio­rin­nen-Ver­ei­ne, einen Schluss­strich zu zie­hen. Dem kom­men wir jetzt auch nach“, sagt San­dra Hof­mann, Vor­sit­zen­de des Ver­bands-Frau­en- und Mädchenausschusses.

Bei den Junio­ren, die ihre Sai­son 2019/​/​20 bekannt­lich abge­bro­chen hat­ten und bereits vor dem Start in die Spiel­zeit 2020/​/​21 Rege­lun­gen für einen neu­er­li­chen pan­de­mie­be­ding­ten Abbruch getrof­fen haben, dem der Vor­stand auch zuge­stimmt hat, wird es am Sams­tag, 22. Mai 2021, eige­ne vir­tu­el­le Info-Semi­na­re geben. Dort wird Flo­ri­an Weiß­mann, Vor­sit­zen­der des Ver­bands­ju­gend­aus­schus­ses, mit sei­nem Team die Klubs über das wei­te­re Vor­ge­hen infor­mie­ren. Die ent­spre­chen­den Ein­la­dun­gen hier­zu sind bereits über die offi­zi­el­len Ver­eins-Post­fä­cher zuge­stellt worden.

Mit Hin­blick auf die neue Sai­son, deren Start sich auf­grund der pan­de­mi­schen Lage aktu­ell eben­so wenig pro­gnos­ti­zie­ren lässt wie deren Ver­lauf unter dem Ein­druck von Coro­na, wird der BFV ab der neu­en Spiel­zeit 2021/​/​22 auch eine begrenz­te Zahl alter­na­ti­ver Spiel­klas­sen­mo­del­le zum klas­si­schen Sys­tem mit Hin- und Rück­run­de anbie­ten. „Die­se Alter­na­ti­ven wer­den in den nächs­ten Wochen fina­li­siert. Im zwei­ten Schritt über­las­sen wir es den Krei­sen sowie Bezir­ken in direk­ter Abstim­mung zusam­men mit den Ver­ei­nen der ein­zel­nen Spiel­klas­sen, wel­ches der zur Ver­fü­gung ste­hen­den Model­le sie für sich wäh­len“, so Fal­ten­ba­cher. Dabei ist klar, dass es nur eine begrenz­te Aus­wahl geben kann: „Wir wer­den die­se Alter­na­tiv­mo­del­le zur her­kömm­li­chen Sai­son mit Hin- und Rück­run­de ent­spre­chend bin­dend vor­be­rei­ten. Die ein­zel­nen Ligen und die dar­in betei­lig­ten Ver­ei­ne sol­len hier gemein­sam mit den Ver­bands­ver­tre­tern vor Ort in Zukunft also Wahl­mög­lich­kei­ten haben. Wir alle hof­fen es nicht, aber auch in der neu­en Spiel­zeit kann es dazu kom­men, dass wir nicht alle Spiel­ta­ge über die Büh­ne brin­gen wer­den und es zu einer Wer­tung anhand der gespiel­ten Par­tien kom­men kann. Das muss allen Betei­lig­ten schon heu­te klar sein“, beto­nen die bei­den Ver­bands­spiel­lei­ter San­dra Hof­mann und Josef Janker.

Fuß­ball-Sai­son 2019/​/​21

Kla­re Mehr­heits­mei­nung der Ver­ei­ne zum Sai­son­ab­bruch: 71,14 Pro­zent für Wer­tung mit Auf- und Absteigern

Ein­deu­ti­ges Votum der baye­ri­schen Ver­ei­ne: Eine kla­re Mehr­heit von 71,14 Pro­zent (2115 Stim­men) hat sich in einem vom Baye­ri­schen Fuß­ball-Ver­band (BFV) ein­ge­hol­ten Mei­nungs­bild für einen Sai­son­ab­bruch mit Auf- und Abstei­gern ausgesprochen.

Die bis zuletzt auf­grund der Coro­na-Pan­de­mie unter­bro­che­ne Spiel­zeit 2019/​/​21 bei den Frau­en und Her­ren wird jetzt unter der Maß­ga­be abge­bro­chen, dass es durch Anwen­dung der in §93 der Spiel­ord­nung ver­an­ker­ten Quo­ti­en­ten-Rege­lung direk­te Auf- und Abstei­ger in den ein­zel­nen Spiel­klas­sen gibt und die Rele­ga­ti­on ersatz­los entfällt.


Wahl­be­tei­li­gung von 80,46 Prozent

Das zur Abstim­mung ste­hen­de Alter­na­tiv­mo­dell, wonach alle Ver­ei­ne, die unter Berück­sich­ti­gung der Quo­ti­en­ten-Regel in der Tabel­le auf einem Auf­stiegs- und Rele­ga­ti­ons­platz ste­hen, auf­stei­gen kön­nen und der Abstieg nicht zum Tra­gen gekom­men wäre, erhielt eine Zustim­mung von 28,86 Pro­zent (858 Stimmen).

Die Wahl­be­tei­li­gung lag bei 80,46 Pro­zent. Auf­ge­ru­fen, ihr Votum abzu­ge­ben, waren ins­ge­samt 3695 Ver­ei­ne im gesam­ten Frei­staat, die am Erwach­se­nen­spiel­be­trieb teil­neh­men. Dabei hat­te jeder Ver­ein eine Stim­me. Von ihrem Wahl­recht mach­ten letzt­lich 2973 Klubs Gebrauch. Mit der tech­ni­schen Durch­füh­rung der Abstim­mung und der Fest­stel­lung des Ergeb­nis­ses hat­te der BFV einen exter­nen Dienst­leis­ter beauf­tragt. Der BFV-Vor­stand wird sich an die­sem Diens­tag bereits ab 15.30 Uhr in sei­ner vir­tu­el­len Sit­zung mit dem Ergeb­nis beschäf­ti­gen und die ent­spre­chen­de Beschluss­fas­sung vornehmen.

Qua­li­fi­ka­ti­on für DFB-Pokal 

FC Ein­tracht Bam­berg setzt Toto-Pokal fort

Acht von 17 Regio­nal­li­gis­ten hal­ten an ihrem Liga­po­kal-Start­recht fest. Dar­über­hin­aus spra­chen sich für eine Teil­nah­me an der Fort­set­zung des Toto-Pokal-Wett­be­werbs mit dem FC Ein­tracht Bam­berg und dem TSV Abts­wind zwei von 24 im Wett­be­werb ver­blie­be­nen Klubs von der Bay­ern­li­ga abwärts aus.

Nach­dem das zustän­di­ge Baye­ri­sche Staats­mi­nis­te­ri­um des Innern, für Sport und Inte­gra­ti­on den baye­ri­schen Regio­nal­li­gis­ten eine Son­der­ge­neh­mi­gung unter Ein­hal­tung eines vom BFV erar­bei­te­ten Hygie­nekon­zepts zur sofor­ti­gen Wie­der­auf­nah­me des Mann­schafts­trai­nings und für das Bestrei­ten der aus­ste­hen­den Liga­po­kal-Spie­le erteilt hat, haben sich mit dem SV Wacker Burg­hau­sen, dem TSV Buch­bach, dem VfB Eich­stätt, Vik­to­ria Aschaf­fen­burg, der SpVgg Bay­reuth, dem FV Iller­tis­sen, dem 1. FC Schwein­furt 05 und dem TSV Aub­stadt (unter Ver­zicht auf das Heim­recht) acht der 17 Regio­nal­li­gis­ten für eine Fort­set­zung des neu geschaf­fe­nen Wett­be­werbs aus­ge­spro­chen, über den einer von zwei baye­ri­schen Star­tern im DFB-Pokal-Wett­be­werb aus­ge­spielt wird. Die übri­gen neun Klubs reich­ten frist­ge­recht eine Ver­zichts­er­klä­rung beim Baye­ri­schen Fuß­ball-Ver­band (BFV) ein. Für eine Teil­nah­me an der Fort­set­zung des Toto-Pokal-Wett­be­werbs, über den der zwei­te baye­ri­sche DFB-Pokal-Start­platz für die Pokal­sai­son 2021/​/​22 aus­ge­spielt wird, spra­chen sich mit dem FC Ein­tracht Bam­berg und dem TSV Abts­wind zwei von 24 im Wett­be­werb ver­blie­be­nen Klubs von der Bay­ern­li­ga abwärts aus.

Der Liga­po­kal-Wett­be­werb der Regio­nal­li­ga Bay­ern wird wie vor­ge­se­hen in Final- und Trost­run­de aus­ge­tra­gen. Der Sie­ger des Wett­be­werbs löst das DFB-Pokal-Ticket. Die Halb­fi­nal-Ver­lie­rer, der unter­le­ge­ne Fina­list sowie der Sie­ger der Trost­run­de qua­li­fi­zie­ren sich für das Toto-Pokal-Vier­tel­fi­na­le. In der ers­ten Run­de der Final­run­de ste­hen sich Vik­to­ria Aschaf­fen­burg und die SpVgg Bay­reuth (15. Mai, 14 Uhr), der VfB Eich­stätt und der 1. FC Schwein­furt 05 (25. Mai, 18.30 Uhr) und der SV Wacker Burg­hau­sen und der TSV Buch­bach (25. Mai, 19 Uhr) gegen­über. Der FV Iller­tis­sen hat ein Frei­los und ist für das Halb­fi­na­le gesetzt. Der TSV Aub­stadt star­tet in der Trostrunde.


Zuschau­er sind – Stand heu­te –nicht zugelassen

Für eine Teil­nah­me am Toto-Pokal-Wett­be­werb, über den der zwei­te baye­ri­sche DFB-Pokal-Start­platz für die Pokal­sai­son 2021/​/​22 aus­ge­spielt wird, spra­chen sich mit dem FC Ein­tracht Bam­berg und dem TSV Abts­wind zwei von 24 im Wett­be­werb ver­blie­be­nen Klubs von der Bay­ern­li­ga abwärts aus. Im Gegen­satz zum Liga­po­kal der Regio­nal­li­gis­ten hat­te das Baye­ri­sche Staats­mi­nis­te­ri­um des Innern, für Sport und Inte­gra­ti­on hier kei­ne gene­rel­le Son­der­ge­neh­mi­gung erteilt, son­dern die Fra­ge der Zulas­sung den ört­li­chen zustän­di­gen Kreis­ver­wal­tungs­be­hör­den über­las­sen. Wie aktu­ell bereits von ande­ren Lan­des­ver­bän­den prak­ti­ziert, wird auch der BFV den 22 in der zwei­ten Haupt­run­de ver­blie­be­nen Toto-Pokal-Star­tern, die sich auf­grund der jetzt bekann­ten Rah­men­be­din­gun­gen gegen das Wei­ter­spie­len aus­ge­spro­chen haben, mit einer pari­tä­ti­schen Aus­schüt­tung der jetzt noch zur Ver­fü­gung ste­hen­den Prä­mi­en ent­schä­di­gen. Außer­dem garan­tiert der BFV die­sen Klubs eine sport­li­che Qua­li­fi­ka­ti­ons­mög­lich­keit für die direk­te Teil­nah­me an der Toto-Pokal-Haupt­run­de in der Sai­son 2021/​/​22.

Zuschau­er sind – Stand heu­te – in bei­den Wett­be­wer­ben nicht zuge­las­sen. Die bei­den baye­ri­schen DFB-Pokal-Teil­neh­mer müs­sen bis zum 30. Juni 2021 fest­ste­hen, Dritt­li­gist Türk­gücü Mün­chen hat sich als bis­lang ein­zi­ges Team für das Toto-Pokal-Vier­tel­fi­na­le qualifiziert.

Fuß­ball-Sai­son 2019/​/​21

BFV stellt den Ver­ei­nen zwei Model­le für den Sai­son-Abbruch zur Abstimmung

Nach der außer­or­dent­li­chen Sit­zung des Baye­ri­schen Fuß­ball-Ver­ban­des (BFV) am gest­ri­gen Don­ners­tag­abend wird die­ser die Mit­glieds­ver­ei­ne über die genau­en Moda­li­tä­ten der Wer­tung der nicht zu Ende zu füh­ren­den Spiel­zeit 2019/​/​21 in einem Mei­nungs­bild befra­gen. Zur Debat­te ste­hen die Alter­na­ti­ven einer Wer­tung für Auf- und Abstieg nach der Quo­ti­en­ten-Rege­lung oder die Lösung „Nur Auf­stei­ger, kei­ne Absteiger“.

Der Fahr­plan für den Abbruch der Sai­son 2019/​/​21 bei Frau­en und Her­ren im Frei­staat steht: Der Vor­stand des Baye­ri­schen Fuß­ball-Ver­ban­des (BFV) hat sich in sei­ner außer­or­dent­li­chen Sit­zung am gest­ri­gen Don­ners­tag­abend inten­siv mit den weit­rei­chen­den Ergeb­nis­sen der ein­ge­setz­ten Arbeits­grup­pe unter Lei­tung von Vize­prä­si­dent Robert Schraud­ner beschäf­tigt und wird sei­ne am Erwach­se­nen­spiel­be­trieb teil­neh­men­den Mit­glieds­ver­ei­ne über die genau­en Moda­li­tä­ten der Wer­tung der nicht zu Ende zu füh­ren­den Spiel­zeit 2019/​/​21 in einem Mei­nungs­bild befra­gen. Je nach Aus­gang der Umfra­ge kann auch ein Außer­or­dent­li­cher Ver­bands­tag von­nö­ten sein.

Neben der aktu­ell gül­ti­gen Rege­lung in §93 der Spiel­ord­nung, die in Absatz 3.3 eine Wer­tung für Auf- und Abstieg nach der Quo­ti­en­ten-Rege­lung unter Weg­fall der Rele­ga­ti­ons­spie­le vor­sieht, kön­nen die Ver­eins­ver­tre­ter auch für die Alter­na­tiv­lö­sung „Nur Auf­stei­ger, kei­ne Abstei­ger“ votie­ren. Der Sai­son­ab­bruch sowie die für bei­de Vari­an­ten not­wen­di­ge Tabel­len­rei­hung ergibt sich in jedem Fall aus der Rege­lung der Spiel­ord­nung in §93. Vor der digi­ta­len Umfra­ge zum Mei­nungs­bild fin­den in allen sie­ben Bezir­ken am 14. und 15. Mai 2021 Online-Semi­na­re statt, die die Aus­wir­kun­gen der bei­den Model­le detail­liert auf­zei­gen. Die Online-Abfra­ge des Mei­nungs­bil­des – jeder Mit­glieds­ver­ein, der am Erwach­se­nen­spiel­be­trieb teil­nimmt, besitzt eine Stim­me – soll vom 14. bis 18. Mai 2021 durch­ge­führt wer­den. Der exak­te Zeit­punkt und der jewei­li­ge Abstim­mungs­link wird den Ver­ei­nen mög­lichst zeit­nah per offi­zi­el­lem Ver­eins­post­fach zuge­stellt – eben­so wie zuvor die Ter­mi­ne für die sie­ben geplan­ten Info-Veranstaltungen.

Damit folgt der Vor­stand sei­nem am 29. März 2021 ver­ab­schie­de­ten Vier-Punk­te-Plan. Dort heißt es: „Um noch mög­lichst vie­le oder alle der aus­ste­hen­den Spie­le der Punkt-Run­den zu Ende zu brin­gen, braucht es einen nahe­zu unein­ge­schränk­ten Trai­nings­be­trieb ab spä­tes­tens 3. Mai 2021. Soll­te dies nicht der Fall sein, muss über einen Abbruch der Ver­bands­spiel­run­den ent­schie­den wer­den. Hier­zu wer­den alle Ver­ei­ne vor der Ent­schei­dung des Ver­bands­vor­stands durch Ein­ho­lung eines Mei­nungs­bilds mit ein­be­zo­gen. Für den Fall des Abbruchs einer Sai­son sehen die Bestim­mun­gen der Spiel­ord­nung (§93 SpO) eine Wer­tung für Auf- und Abstieg nach der Quo­ti­en­ten-Rege­lung unter Weg­fall der Rele­ga­ti­ons­spie­le vor.“ Seit Wochen­be­ginn steht fest, dass die am 10. Mai 2021 in Kraft tre­ten­de und bis 6. Juni 2021 gül­ti­ge 12. Baye­ri­sche Infek­ti­ons­schutz­maß­nah­men­ver­ord­nung einen „nahe­zu unein­ge­schränk­ten Trai­nings­be­trieb“ nicht zulässt, ent­spre­chend hat das BFV-Gre­mi­um nun die nächs­ten Schrit­te eingeleitet.


Aus­wir­kun­gen betref­fen alle Ver­ei­ne: nicht nur Auf- und Absteiger

Die sechs­köp­fi­ge Arbeits­grup­pe unter Vor­sitz von Vize­prä­si­dent Robert Schraud­ner, der auch Bezirks­vor­sit­zen­der in Ober­bay­ern ist, war ein­ge­setzt wor­den, nach­dem in den ver­gan­ge­nen Wochen eine Viel­zahl offe­ner Brie­fe und ein­zel­ne Anträ­ge von Ver­ei­nen an den BFV adres­siert wor­den waren. Dabei wur­de der Vor­stand auf­ge­for­dert, die gül­ti­ge Quo­ti­en­ten-Rege­lung nur dahin­ge­hend anzu­wen­den, wonach es einen ver­stärk­ten Auf­stieg und kei­nen Abstieg geben soll. Wie­der­um ande­re Klub­ver­tre­ter set­zen sich für die voll­um­fäng­li­che Umset­zung des §93 der Spiel­ord­nung in der jet­zi­gen Fas­sung ein. Zudem gibt es sogar ein­zel­ne Stim­men, die sich für eine Fort­set­zung der Sai­son über den 30. Juni 2021 hin­aus stark machen. „Für uns in der Arbeits­grup­pe war klar, dass wir alle die­se Mei­nun­gen nicht ein­fach über­ge­hen. Ein Ver­band ist kei­ne Ein­bahn­stra­ße, so ver­ste­hen wir uns als Gre­mi­um auch nicht. Des­halb war es unser Ziel, unter Berück­sich­ti­gung der Viel­zahl recht­li­cher und spiel­tech­ni­scher Belan­ge zu prü­fen, inwie­weit es mög­lich ist, eine Ent­schei­dung auf brei­ter demo­kra­ti­scher Basis her­bei­zu­füh­ren. Dass der Vor­stand unser Ergeb­nis aus der Arbeits­grup­pe mit­trägt und sich trotz einer gül­ti­gen Abbruch­re­ge­lung dazu ent­schlos­sen hat, die Umfra­ge unter allen am Erwach­se­nen­spiel­be­trieb teil­neh­men­den Ver­ei­nen zu beschlie­ßen, ist in unse­ren Augen der bes­te Weg in einer für alle äußerst schwie­ri­gen Zeit – und das heißt aus­drück­lich nicht, dass wir unse­rer Ver­ant­wor­tung nicht gerecht wer­den. Im Gegen­teil. Für uns war es nicht mög­lich, die völ­lig unter­schied­li­chen Stim­mungs­la­gen in ganz Bay­ern in die eine oder ande­re Rich­tung zu inter­pre­tie­ren. Der Vor­stand hat klar ent­schie­den, dass ein Alter­na­tiv­mo­dell zur jetzt gül­ti­gen Rege­lung ange­bo­ten wird – und er sich unab­hän­gig vom Aus­gang dar­an gebun­den sieht“, sagt Schraud­ner nach ins­ge­samt sechs inten­si­ven Sit­zun­gen des Gre­mi­ums: „Umso wich­ti­ger ist es, jetzt in Info-Ver­an­stal­tun­gen klar und deut­lich auf­zu­zei­gen, wel­che Ent­schei­dung wel­che Fol­gen mit sich bringt. Und jede Ent­schei­dung wirkt sich auf jeden ein­zel­nen Ver­ein aus. Von daher bit­ten wir schon jetzt alle Stimm­be­rech­tig­ten, sich mit ihrem Votum an die­sem Mei­nungs­bild unbe­dingt zu beteiligen.“

Bei der voll­um­fäng­li­chen Umset­zung des aktu­ell gül­ti­gen §93 der Spiel­ord­nung wür­den die ein­zel­nen Spiel­klas­sen in ihren Mann­schafts­stär­ken nahe­zu unver­än­dert blei­ben, weil es direk­te Auf- und Abstei­ger gibt und sich die nicht statt­fin­den­den Rele­ga­ti­ons­spie­le nach oben und unten auf­he­ben. Im Fal­le eines mehr­heit­li­chen Votums für die Alter­na­ti­ve, wonach alle Ver­ei­ne, die mit­tels der anzu­wen­den­den Quo­ti­en­ten-Rege­lung auf einem Auf­stiegs- und Rele­ga­ti­ons­platz ste­hen, auf­stei­gen kön­nen und gleich­zei­tig der Abstieg nicht voll­zo­gen wird, steigt folg­lich die Zahl der Mann­schaf­ten in den ein­zel­nen Spiel­klas­sen an, die wei­ter unten ange­sie­del­ten Spiel­klas­sen wür­den ent­spre­chend aus­ge­dünnt. Hier hat der Vor­stand kon­se­quen­ter­wei­se bereits beschlos­sen, dass für die Ligen mit anwach­sen­den Mann­schafts­zah­len in den zwei Spiel­zei­ten 2021/​/​22 und 2022/​/​23 ein ver­schärf­ter Abstieg grei­fen muss, um zur Sai­son 2023/​/​24 wie­der die für den pyra­mi­da­len Spiel­klas­sen­auf­bau wich­ti­ge Soll­stär­ke flä­chen­de­ckend zu errei­chen. Der BFV wird im Lau­fe der der kom­men­den Woche eine Pro­gno­se-Über­sicht der ein­zel­nen Spiel­klas­sen – geord­net nach Bezir­ken – ver­öf­fent­li­chen und die­se auch zum Inhalt der vir­tu­el­len Info-Semi­na­re machen.


„Nur Auf­stei­ger, kei­ne Abstei­ger“: Außer­or­dent­li­cher Ver­bands­tag entscheidet

Je nach Aus­gang des Mei­nungs­bil­des hat der BFV unter­schied­li­che Wege ein­zu­schla­gen: Soll­te die Mehr­heit für die aktu­ell in §93 der Spiel­ord­nung ver­an­ker­te und gül­ti­ge Rege­lung votie­ren, wür­de der Vor­stand am 18. Mai 2021 Abbruch und Wer­tung for­mal beschlie­ßen kön­nen. Für den Fall, dass die Mehr­heit der baye­ri­schen Ver­ei­ne für die Vari­an­te unter dem Titel „Nur Auf­stei­ger, kei­ne Abstei­ger“ und damit einen ver­stärk­ten Abstieg in den nächs­ten bei­den Spiel­zei­ten stimmt, wür­de der Vor­stand am 18. Mai 2021 einen Außer­or­dent­li­chen Ver­bands­tag ein­be­ru­fen müs­sen, der unter Ein­hal­tung der drei­wö­chi­gen Ladungs­frist dann zu ent­schei­den hat. Dabei bit­tet der Vor­stand die Dele­gier­ten bereits jetzt dar­um, an einem mög­li­chen Außer­or­dent­li­chen Ver­bands­ta­ges auch dem Votum des Mei­nungs­bil­des der Ver­ei­ne zu fol­gen. „Ein Außer­or­dent­li­cher Ver­bands­tag ist für den Fall, dass das Alter­na­tiv­mo­dell mehr­heit­lich Zustim­mung fin­det, not­wen­dig, weil nur die­ses Organ bestehen­de Rege­lun­gen auf­lö­sen und neue erlas­sen kann. Und wir haben seit August 2020 mit §93 eine ver­bind­li­che Rege­lung“, erklärt der für Rechts­fra­gen zustän­di­ge Vize­prä­si­dent Rein­hold Bai­er: „Im ver­gan­ge­nen Som­mer konn­te der Vor­stand den §93 der Spiel­ord­nung ohne Zustim­mung eines Außer­or­dent­li­chen Ver­bands­ta­ges und mit einer Rechts­mit­tel­be­leh­rung ein­füh­ren, weil es für einen Sai­son­ab­bruch auf­grund höhe­rer Gewalt bis dahin gar kei­ne Rege­lung gege­ben hat­te. Einen sol­chen Fall gab es noch nie.“

Das jetzt vom Vor­stand ver­ab­schie­de­te Vor­ge­hen gilt für den Ligen-Spiel­be­trieb bei den Frau­en (ab Bay­ern­li­ga abwärts) und Her­ren (ab Regio­nal­li­ga abwärts) sowie dem Ver­bands­po­kal-Wett­be­werb der Frau­en. Die auf­grund der Geneh­mi­gung durch das Baye­ri­sche Staats­mi­nis­te­ri­um des Innern, für Sport und Inte­gra­ti­on erlas­se­nen Son­der­re­ge­lun­gen für die Play-offs der Regio­nal­li­ga Bay­ern, den Toto-Pokal-Wett­be­werb und den Liga­po­kal der Regio­nal­li­ga Bay­ern blei­ben davon aus­drück­lich unberührt.


Auch Alter­na­tiv-Spiel­mo­del­le ab der Sai­son 2021/​/​22

In sei­ner Video­kon­fe­renz hat sich der BFV-Vor­stand nach der Ent­schei­dung zum Sai­son-Abbruch 2019/​/​21 zudem mit der neu­en Spiel­zeit 2021/​/​22 befasst. „Fakt ist, dass wir dann zwar die Sai­son abge­bro­chen haben, die Coro­na-Pan­de­mie uns aber wei­ter­hin beglei­ten wird. Auch wenn wir auf­grund der wei­ter sin­ken­den Infek­ti­ons­zah­len und der stei­gen­den Immu­ni­sie­rung der Bevöl­ke­rung posi­tiv gestimmt sind, so müs­sen wir auch in der neu­en Sai­son mit pan­de­mie­be­ding­ten Pro­ble­men wie etwai­gen Qua­ran­tä­nean­ord­nun­gen durch die Gesund­heits­äm­ter oder bei einem lokal stei­gen­den Infek­ti­ons­ge­sche­hen mit Spiel­ver­bo­ten an ein­zel­nen Orten rech­nen, um nur zwei Bei­spie­le zu nen­nen“, sagt der für den Spiel­be­trieb in Bay­ern zustän­di­ge BFV-Schatz­meis­ter Jür­gen Fal­ten­ba­cher. Des­halb strebt es der BFV im Grund­satz an, ab der Sai­son 2021/​/​22 auch eine begrenz­te Zahl alter­na­ti­ver Spiel­klas­sen­mo­del­le zu ermög­li­chen. „Unse­re Spiel­lei­ter haben sich hier sehr vie­le Gedan­ken gemacht und unter­schied­li­che Model­le für die Zukunft erar­bei­tet. Die­se wer­den wir nun prü­fen. Im zwei­ten Schritt über­las­sen wir es den Krei­sen sowie Bezir­ken in direk­ter Abstim­mung zusam­men mit den Ver­ei­nen der ein­zel­nen Spiel­klas­sen, wel­ches der zur Ver­fü­gung ste­hen­den Model­le sie für sich wäh­len“, so Fal­ten­ba­cher. Dabei ist klar, dass es nur eine begrenz­te Aus­wahl geben kann: „Wir wer­den die­se Alter­na­tiv­mo­del­le zur her­kömm­li­chen Sai­son mit Hin- und Rück­run­de im Ver­bands­spiel­aus­schuss ent­spre­chend bin­dend vor­be­rei­ten. Die ein­zel­nen Ligen und die dar­in betei­lig­ten Ver­ei­ne sol­len hier gemein­sam mit den Ver­bands­ver­tre­tern vor Ort in Zukunft also Wahl­mög­lich­kei­ten haben. Dies hat aus­drück­lich kei­nen Ein­fluss auf die Ligen mit ver­stärk­tem Abstieg, der betrifft ohne­hin alle Vari­an­ten. Wir alle hof­fen es nicht, aber auch in der neu­en Spiel­zeit kann es dazu kom­men, dass wir nicht alle Spiel­ta­ge über die Büh­ne brin­gen wer­den und es zu einer Wer­tung anhand der gespiel­ten Par­tien kom­men kann. Das muss allen Betei­lig­ten schon heu­te klar sein“, sagt Ver­bands­spiel­lei­ter Josef Janker.

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