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Auszubildende

Bür­ger­meis­ter Glüsen­kamp begrüßt 32 Azubis

Aus­zu­bil­den­de der Stadt Bam­berg star­ten ins Berufsleben

Bei der Stadt Bam­berg und ihren Töch­tern haben am 1. Sep­tem­ber 2025 32 neue Aus­zu­bil­den­de und Beam­ten­an­wär­te­rin­nen und –anwär­ter ihre beruf­li­che Lauf­bahn begon­nen. Die­se wer­den bei der Stadt Bam­berg, bei den Stadt­wer­ken Bam­berg, beim Zweck­ver­band Ret­tungs­dienst und Feu­er­wehr­alar­mie­rung (ZRF) Bamberg–Forchheim und bei der Stadt­bau GmbH aus­ge­bil­det, wie die Stadt Bam­berg mitteilt.

„Somit haben wir auch im Jahr 2025 wie­der einen star­ken Aus­bil­dungs­jahr­gang. Das ist auch drin­gend not­wen­dig, auch im Hin­blick auf den Fach­kräf­te­man­gel und den demo­gra­phi­schen Fak­tor“, sag­te Bür­ger­meis­ter und Per­so­nal­re­fe­rent Jonas Glüsen­kamp im Rah­men der Begrü­ßung im Spie­gel­saal der Harmonie.

Die Gesamt­zahl aller aktu­el­len Aus­bil­dungs­plät­ze liegt der­zeit bei 58 Azu­bis in der Stadt­ver­wal­tung, drei Azu­bi bei der Stadt­bau GmbH und einer dem ZRF Bam­berg-Forch­heim und 32 Azu­bis bei den Stadt­wer­ken Bam­berg. Mit ins­ge­samt 94 Aus­zu­bil­den­den zählt die Stadt Bam­berg zu den größ­ten Aus­bil­dungs­be­trie­ben in der gesam­ten Regi­on. Dies gilt umso mehr, wenn auch noch die Sozi­al­stif­tung Bam­berg mit­ein­be­zo­gen wird: Bei ihr begin­nen in die­sem Herbst 186 neue Aus­zu­bil­den­de, aller­dings 25 davon erst am 1. Okto­ber. Dann wer­den ins­ge­samt 498 jun­ge Men­schen in der Sozi­al­stif­tung aus­ge­bil­det. Somit kann der Kon­zern Stadt Bam­berg ins­ge­samt 592 Aus­zu­bil­den­de vorweisen.


Zahl­rei­che ver­schie­de­ne Ausbildungsberufe

Die Band­brei­te der ins­ge­samt 20 Aus­bil­dungs­be­ru­fe des neu­en Aus­bil­dungs­jahr­gan­ges spie­gelt die Viel­falt der städ­ti­schen Auf­ga­ben wider. So wer­den in der Stadt­ver­wal­tung Beam­ten­an­wär­te­rin­nen und –anwär­ter, Ver­wal­tungs­fach­an­ge­stell­te, ein Brand­meis­ter­an­wär­ter, zwei Fach­in­for­ma­ti­ker, eine Fach­an­ge­stell­te für Medi­en und Infor­ma­ti­ons­diens­te und eine Fach­kraft für Ver­an­stal­tungs­tech­nik im Thea­ter aus­ge­bil­det. Dar­über hin­aus bei Bam­berg Ser­vice ein Stra­ßen­bau­er, ein Umwelt­tech­no­lo­ge für Abwas­ser­be­wirt­schaf­tung, ein Elek­tro­ni­ker für Betriebs­tech­nik sowie eine Gärt­ne­rin. Die Stadt­wer­ke Bam­berg ver­stär­ken künf­tig Aus­zu­bil­den­de in Umwelt­tech­no­lo­gie für Was­ser­ver­sor­gungs­tech­nik, Kfz-Mecha­tro­nik, IT-Sys­tem­elek­tro­nik, Elek­tro­nik für Ener­gie- und Gebäu­de­tech­nik, Anla­gen­me­cha­nik SHK sowie ein Azu­bi zum Indus­trie­kauf­mann und zwei Azu­bis zum Berufs­kraft­fah­rer. Ein Immo­bi­li­en­kauf­mann wird bei der Stadt­bau GmbH und erst­mals ein Dis­po­nent in der Inte­grier­ten Leit­stel­le beim Zweck­ver­band Ret­tungs­dienst und Feu­er­wehr­alar­mie­rung Bamberg–Forchheim ausgebildet.


Viel Abwechs­lung und neue Herausforderungen

Die neu­en Aus­zu­bil­den­den sind zwi­schen 15 und 38 Jah­re jung (Durch­schnitts­al­ter 19,5 Jah­re) und kom­men aus der Stadt Bam­berg, den Land­krei­sen Bam­berg, Haß­ber­ge, Coburg und Lich­ten­fels. Eini­ge unter ihnen brin­gen bereits beruf­li­che Erfah­run­gen aus vor­an­ge­gan­ge­nen Aus­bil­dun­gen mit. Bür­ger­meis­ter Jonas Glüsen­kamp hat die neu­en Azu­bis der Stadt Bam­berg zum Aus­bil­dungs­be­ginn herz­lich will­kom­men gehei­ßen: „Im Rah­men Ihrer jewei­li­gen Aus­bil­dungs­be­ru­fe kommt viel Neu­es auf Sie zu. Men­schen, The­men, Geset­ze und Rege­lun­gen, Fachäm­ter – all das zusam­men sorgt für viel Abwechs­lung, aber auch für neue Her­aus­for­de­run­gen. Ich möch­te Sie ermu­ti­gen, sich nicht nur pas­siv aus­bil­den zu las­sen, son­dern den Pro­zess Ihrer Aus­bil­dung aktiv mitzugestalten.“

Im Rah­men ihres ers­ten Tages haben die neu­en Azu­bis die Aus­bil­de­rin­nen und Aus­bil­der sowie die Ansprech­part­ne­rin­nen und ‑part­ner aus den ver­schie­de­nen Ämtern ken­nen­ge­lernt, eben­so wie die Ver­tre­tun­gen aus dem Per­so­nal­rat und der Gleich­stel­lungs­stel­le. An ein Grup­pen­fo­to hat sich schließ­lich noch eine Füh­rung mit Drit­tem Bür­ger­meis­ter Wolf­gang Metz­ner durch ver­schie­de­ne Ämter angeschlossen.


16 Aus­bil­dungs­for­ma­te bei der Sozialstiftung

Beein­dru­cken­de Zah­len kann die Sozi­al­stif­tung Bam­berg vor­wei­sen. Ihre ab 1. Okto­ber 498 Azu­bis wer­den in 16 ver­schie­de­nen For­ma­ten aus­ge­bil­det, dar­un­ter auch die zwei Stu­di­en­gän­ge für Pri­mär­qua­li­fi­zie­ren­de Pfle­ge und für Heb­am­men­wis­sen­schaf­ten. Von den 186 „Neu­en“ im Herbst 2025 begin­nen die meis­ten ihre Aus­bil­dung als Pfle­ge­fach­kraft (41), als Pflegefachhelfer:innen (26), in der Phy­sio­the­ra­pie (26), als medi­zi­ni­sche Fach­an­ge­stell­te (19) und als Pflegefachhelfer:innen in der Alten­hil­fe (15). Aber unter ande­rem auch eine Fach­kraft für Lager­lo­gis­tik oder zwei Fach­in­for­ma­ti­ker wer­den bei der Sozi­al­stif­tung Bam­berg ausgebildet.

Aus­bil­dungs­start 2025

Mehr Azu­bis im ober­frän­ki­schen Handwerk

Es ist ein erfreu­li­cher Ein­stieg in das nächs­te Aus­bil­dungs­jahr. Im ober­frän­ki­schen Hand­werk wur­den bis dato (Stand: 29. August 2025) 1.780 neue Aus­bil­dungs­ver­trä­ge abge­schlos­sen, wie die Hand­werks­kam­mer für Ober­fran­ken mit­teilt. Dies obwohl nahe­zu ein gan­zer Jahr­gang Gym­na­si­as­ten fehlt.

„Die­se Zah­len freu­en uns rie­sig“, sagt HWK-Haupt­ge­schäfts­füh­rer Rein­hard Bau­er. „Vor dem Hin­ter­grund der demo­gra­phi­schen Ent­wick­lung in unse­rer Regi­on, dem Son­der­fak­tor Wech­sel von G8 auf G9, dem immer här­ter wer­den­den Wett­be­werb um die jun­gen Leu­te und der Unent­schlos­sen­heit vie­ler Schul­ab­gän­ger ist das ein gro­ßer Erfolg.“

Bau­er wer­tet die kon­stan­te Ten­denz mit einem leich­ten Plus von 0,74 Pro­zent im Ver­gleich zum Vor­jahr als gutes Zei­chen. Dies sei bereits im drit­ten Jahr in Fol­ge ein Zuwachs bei den Aus­zu­bil­den­den. „Wir haben schon das Gefühl, dass immer mehr jun­ge Men­schen die guten Chan­cen und die aus­ge­zeich­ne­ten Kar­rie­re­per­spek­ti­ven im Hand­werk erken­nen. Und sich gleich­zei­tig das Image der Hand­werks­be­ru­fe wei­ter ver­bes­sert.“ Dies füh­re offen­sicht­lich auch bei den Eltern, die maß­geb­li­chen Anteil an der Berufs­wahl ihrer Kin­der haben, zu einem Umdenken.

Den­noch zeich­net sich kein ein­heit­li­ches Bild quer durch Ober­fran­ken ab. Bau­er: „Eini­ge Regio­nen haben noch Nach­hol­be­darf.“ Zudem sei­en nicht alle ange­bo­te­nen Aus­bil­dungs­plät­ze besetzt. Die inter­ne Aus­bil­dungs­bör­se der HWK für Ober­fran­ken (www.hwk-oberfranken.de/lehrstellenboerse), in die ört­li­che Hand­werks­be­trie­be auf frei­wil­li­ger Basis ihr Lehr­stel­len­an­ge­bot ein­tra­gen, wei­se momen­tan 371 hand­werk­li­che Aus­bil­dungs­plät­ze in 46 Gewer­ken aus. „Dabei sind aller­dings auch schon vie­le Ange­bo­te gelis­tet, die auf das Aus­bil­dungs­jahr 2026 abzielen.“


Star­ke Argu­men­te für das Handwerk

Die­je­ni­gen, die sich in die­sem Jahr für eine dua­le Aus­bil­dung in einem hand­werk­li­chen Beruf ent­schie­den haben, hät­ten die Vor­tei­le des Hand­werks erkannt: Siche­re und attrak­ti­ve Aus­bil­dungs­plät­ze direkt in der Regi­on, gute Ver­dienst­per­spek­ti­ven sowie die sinn­haf­te und erfül­len­de Arbeit für jeden Ein­zel­nen. „Die­se Vor­tei­le bestä­ti­gen uns im Hand­werk nicht nur unter­schied­li­che Stu­di­en, son­dern vor allem die Berufs­star­ter selbst“, so der Haupt­ge­schäfts­füh­rer. „Die stei­gen­de gesell­schaft­li­che, aber auch indi­vi­du­el­le Wert­schät­zung tut ihr Übri­ges dazu.“ Auch HWK-Prä­si­dent Mat­thi­as Graß­mann ist stolz auf die Ent­wick­lung bei den Aus­bil­dungs­zah­len: „Offen­sicht­lich fruch­ten unse­re vie­len Akti­vi­tä­ten zur Berufs­ori­en­tie­rung für jun­ge Leu­te und auch unse­re Image­ar­beit bei den Eltern.“ Auch wei­ter­hin bie­te das Hand­werk den Schü­le­rin­nen und Schü­lern bes­te Per­spek­ti­ven. Graß­mann: „Noch nie waren die Ein­stiegs- und Kar­rie­re­chan­cen im Hand­werk so gut wie jetzt – und das bei zukunfts­ori­en­tier­ten Auf­ga­ben wie Ener­gie- und Mobi­li­täts­wen­de, Nach­hal­tig­keit und Digitalisierung.“


Hand­werk als Aus­bil­dungs­bran­che Num­mer 1

Nach wie vor hoch sei auch die Zahl der Aus­bil­dungs­be­trie­be. 1.994 Hand­werks­be­trie­be aus ganz Ober­fran­ken bil­den in unter­schied­li­chen Gewer­ken aus. Sie enga­gie­ren sich aktiv für den Nach­wuchs und leis­ten somit einen wert­vol­len Bei­trag zur Deckung des Fach­kräf­te­be­darfs. „Das Hand­werk ist Aus­bil­dungs­bran­che Num­mer 1. Bei uns erler­nen über 30 Pro­zent aller Lehr­lin­ge ihr beruf­li­ches Know-how, obwohl der Anteil der Betrie­be an der Gesamt­wirt­schaft bei nur rund zwölf Pro­zent liegt.“

Dabei spie­le, laut Rein­hard Bau­er, im Bewer­bungs­pro­zess weder die Art des Schul­ab­schlus­ses noch die Abschluss­no­te die ent­schei­den­de Rol­le. „Den Hand­wer­kern sind bei der Ein­stel­lung eher Soft­facts wie Moti­va­ti­on, Team­fä­hig­keit, Umgangs­for­men und Zuver­läs­sig­keit wichtig.“


Die Türen blei­ben offen

Für Jugend­li­che, die sich noch nicht ent­schie­den haben, wie es nach der Schu­le wei­ter­ge­hen und wohin ihr beruf­li­cher Weg füh­ren soll, bie­tet das Hand­werk auch nach dem offi­zi­el­len Aus­bil­dungs­start noch Mög­lich­kei­ten zum Ein­stieg an. „Die Türen unse­rer Betrie­be blei­ben für Inter­es­sen­ten wei­ter offen, für das aktu­el­le Aus­bil­dungs­jahr noch min­des­tens bis Ende Okto­ber und auch dar­über hin­aus“, macht Bau­er den jun­gen Leu­ten Mut. Ori­en­tie­rung und Ideen zum Ein­stieg könn­ten sie bei­spiels­wei­se bei den Berufs­mes­sen des Hand­werks fin­den, die am 11. Okto­ber in Bay­reuth und Bam­berg sowie am 18. Okto­ber in Coburg stattfinden.

Gemein­nüt­zi­ge Kran­ken­haus­ge­sell­schaft des Landkreises

GKG Bam­berg: Begrü­ßung der neu­en Auszubildenden

In die­sem Jahr konn­te die Gemein­nüt­zi­ge Kran­ken­haus­ge­sell­schaft des Land­krei­ses Bam­berg (GKG) mehr als 30 neue Aus­zu­bil­den­de begrü­ßen. Wie jedes Jahr wur­den die Aus­zu­bil­den­den zu einem Ein­füh­rungs­tag ein­ge­la­den, um sich näher kennenzulernen.

„Wir freu­en uns sehr“, beton­te der stell­ver­tre­ten­der Geschäfts­füh­rer der GKG, Sebas­ti­an Götz, bei der Begrü­ßung der neu­en Aus­zu­bil­den­den, „die­sen Weg gemein­sam mit Ihnen gehen zu dür­fen und sind stolz, dass sich so vie­le moti­vier­te Men­schen für einen Beruf im Gesund­heits­we­sen und für unser Unter­neh­men ent­schie­den haben.“

Somit heißt die GKG in ihren Kli­ni­ken, Ver­sor­gungs­zen­tren und Senio­ren­zen­tren die­ses Jahr Schüler:innen will­kom­men, die sich für eine Aus­bil­dung wie Pflegefachhelfer:in, Pfle­ge­fach­per­son, medizinische:r Fachangestellte:r, ope­ra­ti­ons­tech­ni­sche Assis­tenz oder Büro­ma­nage­ment ent­schie­den haben. Zudem emp­fängt die Gemein­nüt­zi­ge Kran­ken­haus­ge­sell­schaft zum 1. Okto­ber eine Stu­den­tin im Bereich Gesundheitsmanagement.

Der Ein­füh­rungs­tag star­te­te mit einem gemein­sa­men Früh­stück und einer Vor­stel­lungs­run­de. Im wei­te­ren Ver­lauf der Ver­an­stal­tung wur­den die Aus­zu­bil­den­den über die The­men Daten- und Brand­schutz infor­miert. Eben­so fan­den soge­nann­te Team­buil­ding-Maß­nah­men statt, die auf ein kol­le­gia­les Mit­ein­an­der in einem Team wäh­rend des Arbeits­all­ta­ges vor­be­rei­ten sollen.

Hand­werks­kam­mer für Oberfranken

Mehr Aus­zu­bil­den­de im ober­frän­ki­schen Handwerk

Zum 31. August hat die Hand­werks­kam­mer für Ober­fran­ken 1.730 neu abge­schlos­se­ne Aus­bil­dungs­ver­trä­ge regis­triert. Trotz­dem gäbe es immer noch weni­ger Aus­zu­bil­den­de als in der Vor-Corona-Zeit.

Zum 1. Sep­tem­ber star­ten laut Hand­werks­kam­mer für Ober­fran­ken mehr jun­ge Men­schen eine Aus­bil­dung im Hand­werk als im Vor­jahr. So hat die HWK mit 1.730 Ver­trä­gen knapp vier Pro­zent mehr neue Aus­zu­bil­den­de als im August 2022.

„Wir haben es offen­sicht­lich geschafft, das Hand­werk wie­der bes­ser zu posi­tio­nie­ren und die Kar­rie­re­chan­cen und erst­klas­si­gen Per­spek­ti­ven sicht­ba­rer zu machen“, sagt Rein­hard Bau­er, Haupt­ge­schäfts­füh­rer der HWK „Jetzt arbei­ten wir dar­an, dass sich die­se Ent­wick­lung in den kom­men­den Jah­ren fort­setzt und zu einer ech­ten Trend­um­kehr füh­ren wird.“

Eine Zunah­me ver­zeich­net die Hand­werks­kam­mer auch bei den Aus­bil­dungs­be­trie­ben. 2051 Betrie­be aus Ober­fran­ken und aus unter­schied­lichs­ten Gewer­ken bil­den der­zeit aus (2022: 1902). Dabei zei­ge sich, dass die Betrie­be stär­ker akti­viert wer­den konn­ten und die Not­wen­dig­keit, Fach­kräf­te aus­zu­bil­den, über­all ange­kom­men sei. „Die­se Zahl zeigt, wie wich­tig der Meis­ter­brief für die Aus­bil­dung im Hand­werk ist“, sagt Bauer.

Trotz der posi­ti­ven Zah­len mahnt der HWK-Haupt­ge­schäfts­füh­rer aber auch: „Man muss klar sehen, dass wir trotz der guten Stei­ge­rung noch immer hin­ter dem Niveau von 2019 zurück­lie­gen und die Coro­na-Del­le noch nicht aus­ge­merzt ist.“

Ver­bun­den mit dem immer grö­ßer wer­den Bedarf an Fach­kräf­ten, müss­ten die Anstren­gun­gen unver­min­dert fort­ge­setzt wer­den. Zumal noch immer vie­le Lehr­stel­len unbe­setzt blie­ben. So sind in der Lehr­stel­len­bör­se der Hand­werks­kam­mer aktu­ell 445 offe­ne Aus­bil­dungs­plät­ze ein­ge­stellt. (31. August). „Hier fin­den alle Jugend­li­chen, die sich noch nicht ent­schie­den haben, einen schnel­len Über­blick, wel­che Beru­fe sie in Ober­fran­ken erler­nen kön­nen. Die Bot­schaft lau­tet: Es ist nicht zu spät! Ihr könnt auch jetzt noch eine Aus­bil­dung beginnen.“

Aus­bil­dungs­jahr­gang offi­zi­ell begrüßt

Neue Aus­zu­bil­den­de für die Stadt

Die Stadt Bam­berg hat eini­ge jun­ge Mit­ar­bei­te­rin­nen und Mit­ar­bei­ter mehr. Zum 1. Sep­tem­ber stell­te sie 36 neue Aus­zu­bil­den­de und Beam­ten­an­wär­te­rIn­nen ein. 19 davon arbei­ten bei der Stadt, 15 bei den Stadt­wer­ken und zwei beim Zweck­ver­band Müll­heiz­kraft­werk Stadt und Land­kreis Bamberg.

Über alle Aus­bil­dungs­jah­re sind damit 52 Aus­zu­bil­den­de in der Stadt­ver­wal­tung und 43 bei den Stadt­wer­ken, also ins­ge­samt 95 Aus­zu­bil­den­de, beschäf­tigt. Das mache die Stadt Bam­berg zu einem der gro­ßen Aus­bil­dungs­be­trie­be in der Regi­on, teil­te das Rat­haus am 1. Sep­tem­ber mit.

„Herz­lich Will­kom­men bei der Stadt Bam­berg und einen guten Start“, sag­te Bür­ger­meis­ter Jonas Glüsen­kamp. Bei der offi­zi­el­len Begrü­ßung des neu­en Aus­bil­dungs­jahr­gan­ges 2022 im Spie­gel­saal der Har­mo­nie hieß er die jun­gen Leu­te, Durch­schnitts­al­ter 19 Jah­re, willkommen.

Die neu­en Aus­zu­bil­den­den hat­ten sich unter 399 Bewer­be­rin­nen und Bewer­bern durch­ge­setzt. Nun wer­den sie in 20 ver­schie­de­nen Beru­fen aus­ge­bil­det, zum Bei­spiel im Gärt­ner­we­sen, der Elek­tro­tech­nik oder als Stra­ßen­wär­ter. Die Azu­bis kom­men größ­ten­teils aus der Regi­on, aber auch aus wei­ter ent­fern­ten Land­krei­sen und Oberbayern.

Jonas Glüsen­kamp sprach von einem schö­nen Tag, „weil ich jun­ge Men­schen sehe, die sich dafür ent­schie­den haben, nicht die 52. neue Zahn­pas­ta­sor­te zu ent­wi­ckeln, son­dern in den öffent­li­chen Dienst zu gehen und so unser Zusam­men­le­ben auf Basis unse­rer demo­kra­ti­schen Regeln mit­zu­ge­stal­ten.“ Denn die Ver­wal­tung brau­che in Zei­ten des Fach­kräf­te­man­gels drin­gend fri­sche Kräfte.

Mit Blick auf die begin­nen­de Aus­bil­dung riet Glüsen­kamp den neu­en Azu­bis: „Es ist wich­tig, dass sie das auf sich zukom­men las­sen. Erwar­ten sie nicht, alles gleich zu ver­ste­hen. Haben sie Lust aufs Ler­nen, aber auch dar­auf, Din­ge zu hinterfragen.“

Auch Chris­ti­an Hin­ter­stein, Lei­ter des Refe­rats für Per­so­nal, Sicher­heit, Recht und Ord­nung, beton­te, dass der öffent­li­che Dienst talen­tier­ten Nach­wuchs benö­ti­ge. Die­ser sei wich­tig, um die Leis­tungs­fä­hig­keit ange­sichts von gro­ßen Her­aus­for­de­run­gen wie Coro­na-Pan­de­mie und Ener­gie­kri­se wei­ter gewähr­leis­ten zu kön­nen. Ent­spre­chend stün­den die Chan­cen für eine spä­te­re Über­nah­me sehr gut.

Aus­zu­bil­den­de beka­men Abschluss­zeug­nis­se überreicht

Aus­zu­bil­den­de beka­men Abschluss­zeug­nis­se überreicht

Die Aus­zu­bil­den­den des Land­rats­am­tes Bam­berg haben ihre Abschluss­prü­fun­gen erfolg­reich hin­ter sich gebracht. In die­sem Jahr konn­ten die drei Aus­zu­bil­den­de des Jahr­gan­ges 2018/​/​2021 bei der Abschluss­prü­fung zur bezie­hungs­wei­se zum Ver­wal­tungs­fach­an­ge­stell­ten gute Ergeb­nis­se erzie­len. „Herz­li­chen Glück­wunsch zur bestan­de­nen Aus­bil­dung“, zeig­te sich Land­rat Johann Kalb erfreut.

Unter den bay­ern­weit ins­ge­samt 936 Prü­fungs­teil­neh­mern waren im dies­jäh­ri­gen Abschluss­jahr­gang die Aus­zu­bil­den­den des Land­rats­am­tes Bam­berg Bea­tri­ce Har­rer, Lukas Bur­ck­hardt und Nico­las Sponsel.

Neben dem fach­li­chen Wis­sen haben die jun­gen Men­schen wäh­rend der drei­jäh­ri­gen Aus­bil­dungs­zeit auch ihre per­sön­li­chen und sozia­len Kom­pe­ten­zen erwei­tert und ver­tieft. Land­rat Johann Kalb freu­te sich mit den Absol­ven­ten: „Euer freund­li­ches Auf­tre­ten gegen­über Mit­ar­bei­tern und Bür­gern ist neben Euren theo­re­ti­schen Kennt­nis­sen ein wert­vol­les Gut. Durch Eure Unter­stüt­zung kann das Land­rats­amt Bam­berg zuver­sicht­lich in die Zukunft blicken.“

Er wünsch­te den Nach­wuchs­kräf­ten für den beruf­li­chen Start viel Glück und Erfolg. Um den Anfor­de­run­gen einer bür­ger­freund­li­chen Ver­wal­tung wei­ter gerecht zu wer­den, wird das Land­rats­amt sei­ne Aus­bil­dungs­ak­ti­vi­tä­ten auch in Zukunft fort­füh­ren. Zum 1. Sep­tem­ber 2021 begin­nen acht wei­te­re jun­ge Men­schen ihre Aus­bil­dung im Land­rats­amt Bam­berg. Auch für das Jahr 2022 wer­den aktu­ell wie­der moti­vier­te Azu­bis gesucht. Die Bewer­bun­gen kön­nen noch bis zum 10. Sep­tem­ber 2021 online ein­ge­reicht wer­den, wei­te­re Infor­ma­tio­nen dazu sind zu fin­den unter https://www.landkreis-bamberg.de/Stellenangebote.

Prü­fung mit Hygienekonzept

Für 2608 Azu­bis aus Ober­fran­ken begin­nen die IHK-Abschlussprüfungen

Am kom­men­den Diens­tag begin­nen für vie­le Aus­zu­bil­den­de die IHK-Abschluss­prü­fun­gen. Ins­ge­samt 2608 Aus­zu­bil­den­de legen bei der IHK für Ober­fran­ken Bay­reuth ihre Prü­fun­gen in ins­ge­samt 146 Beru­fen ab. Erneut müs­sen die Aus­zu­bil­den­den ihre Prü­fun­gen unter Coro­na-Bedin­gun­gen ablegen.

Zunächst ste­hen am 4. bezie­hungs­wei­se 5. Mai für 1857 Prüf­lin­ge in 53 kauf­män­ni­schen und kauf­män­nisch ver­wand­ten Beru­fen die schrift­li­chen Abschluss­prü­fun­gen auf dem Pro­gramm. Dazu gehö­ren Einzelhandels‑, Bank- und Büro­kauf­leu­te. Ab dem 18. Mai fol­gen die Prü­fun­gen für 751 Prüf­lin­ge in 93 gewerb­lich-tech­ni­schen und gra­fi­schen Beru­fen, dar­un­ter Indus­trie­me­cha­ni­ker, Mecha­tro­ni­ker und Elektroniker.


„Ein Neu­start kann nur mit gut qua­li­fi­zier­ten Fach­kräf­ten gelingen“

Die Coro­na-Pan­de­mie stellt auch in die­sem Jahr die Prüf­lin­ge und die IHK vor Her­aus­for­de­run­gen. „Wir hat­ten gehofft, die­se Prü­fun­gen wie­der unter nor­ma­len Bedin­gun­gen durch­füh­ren zu kön­nen, doch der Gesund­heits- und Infek­ti­ons­schutz erfor­dert nach wie vor ein umfang­rei­ches Hygie­ne­kon­zept“, so Bernd Reh­orz, Bereichs­lei­ter Beruf­li­che Bil­dung bei der IHK für Ober­fran­ken Bay­reuth. Auch in die­sem Jahr muss­ten daher deut­lich mehr Räum­lich­kei­ten ange­mie­tet wer­den, um die erfor­der­li­chen Min­dest­ab­stän­de sicher­stel­len zu kön­nen. Zugleich lobt er das ver­ant­wor­tungs­vol­le Ver­hal­ten der Prüf­lin­ge. „Wäh­rend der Prü­fun­gen im ver­gan­ge­nen Jahr, die bereits unter Pan­de­mie­be­din­gun­gen statt­fan­den, haben die Prüf­lin­ge die Hygie­ne­maß­nah­men vor­bild­lich umgesetzt.“

Für die Prüf­lin­ge endet mit ihrer Abschluss­prü­fung eine mehr­jäh­ri­ge beruf­li­che Aus­bil­dung, die bei erfolg­rei­chem Abschluss einen her­vor­ra­gen­den Ein­stieg in das Berufs­le­ben dar­stellt. „Die Wirt­schaft braucht Fach­kräf­te, auch für die Zeit nach der Kri­se. Ein Neu­start kann nur mit gut qua­li­fi­zier­ten Fach­kräf­ten gelin­gen – und die­se bekommt man nicht von heu­te auf mor­gen“, so Reh­orz. „Aus­bil­dung sichert Zukunft.“

Nach den schrift­li­chen Abschluss­prü­fun­gen fol­gen im Som­mer noch münd­li­che und prak­ti­sche Prü­fun­gen. Über 2000 ehren­amt­li­che Prü­fer aus ober­frän­ki­schen Unter­neh­men und zahl­rei­che Berufs­schul­leh­rer unter­stüt­zen die IHK bei den Prü­fun­gen. Die schrift­li­chen IHK-Abschluss­prü­fun­gen wer­den bun­des­weit gleich­zei­tig orga­ni­siert. Die IHKs in Ober­fran­ken ste­hen für knapp zwei Drit­tel aller Ausbildungsverhältnisse.