Basketball Bundesliga
BMA365 Bamberg Baskets erarbeiten sich Heimsieg gegen Braunschweig
Am 22. Spieltag in der easyCredit Basketball Bundesliga behielten die BMA365 Bamberg Baskets gegen die Basketball Löwen Braunschweig mit 88:81 (32:44) die Oberhand und kletterten am Freitagabend in der Tabelle dank des 13. Saisonsieges auf Position sechs.
Gegen sehr gut eingestellte und äußerst bissige Basketball Löwen taten sich die Bamberger jedoch zunächst äußerst schwer. Bereits im ersten Abschnitt lag man zweistellig im Rückstand und konnte diesen Abstand auch bis zur Pause nicht verringern. Nach dem Seitenwechsel gelang es den BMA365 Bamberg Baskets dann allerdings, das Tempo zu verschärfen und so die Partie wieder offen zu gestalten. Mit neun Punkten von Ibi Watson sowie sieben von Demarcus Demonia allein im Schlussabschnitt gelang es den Bambergern dann im Schlussviertel, die Partie doch noch auf ihre Seite zu ziehen. Spieler der Partie mit einem Double Double aus 19 Punkten und 10 Rebounds war Austin Crowley. Demarcus Demonia mit 20 und Ibi Watson mit 17 Punkten waren neben ihm die auffälligsten Spieler der Bamberger. In Reihen der Niedersachsen punktete Kaza Kajami-Keane mit 20 Zählern am besten.
Der Spielverlauf
Mit einer hohen Fehlerquote starteten die Bamberger in diese Partie. Die Startformation, auch diesmal wieder bestehend aus Cobe Williams, Richard Balint, Ibi Watson, Demarcus Demonia und EJ Onu, hatte nach gerade einmal drei gespielten Minuten bereits vier Ballverluste fabriziert. Während also bei den Gastgebern zu Beginn kaum etwas zusammenlaufen wollte, zogen die Basketball Löwen gleich einmal davon. 3:21 Minuten waren gespielt, als Anton Gavel beim 3:11 seine erste Auszeit beantragte, um sein Team hier nochmals einzustellen. So recht wollte aber auch das nicht funktionieren, denn die Braunschweiger gaben weiter ordentlich Gas und nachdem Kaza Kajami-Keane Adrian Petkovic mit dem Ellenbogen zunächst ausgeknockt und anschließend mit einem Dreier die Führung in den zweistelligen Bereich gebracht hatte, erhöhte Benjamin Schröder wenig später sogar auf 5:20 (7.). Kurz darauf musste auch Moritz Krimmer das Feld erst einmal verlassen, nachdem er bei einer Rebound-Situation unter dem eigenen Korb von Josh Hawley im Gesicht getroffen wurde und blutete. Bis zum Ende des ersten Viertels kamen die BMA365 Bamberg Baskets zwar nochmals etwas heran, der zweistellige Rückstand hatte aber auch nach den ersten zehn Minuten weiter Bestand (11:23).
Mit einem 6:0‑Lauf starteten die Bamberger in den zweiten Abschnitt und verkürzten den Rückstand schnell auf 17:23 (13.). Die Basketball Löwen aber antworteten umgehend und nach dem Dreier von Grant Sherfield war der Bamberger Rückstand erneut zweistellig (26:38/16.). Der sechste Braunschweiger Dreier (bei 12 Versuchen) veranlasste Head Coach Anton Gavel zu seiner zweiten Auszeit. Neun Ballverluste standen in dieser 16. Spielminute auf Bamberger Seite bereits zu Buche, die das Spiel in dieser ersten Halbzeit häufig immer dann stoppten, wenn man gerade dabei war, etwas Fahrt aufzunehmen. Auch die Würfe aus der Distanz wollten auf Bamberger Seite nicht fallen (2 Treffer bei 14 Versuchen) und so hatte der 12-Punkte-Rückstand nach dem ersten Viertel auch zur Halbzeitpause noch Bestand (32:44).
„Heute war es wichtig, diesen Sieg zu holen, egal wie“
Nach dem Seitenwechsel konnten die Löwen ihren Vorsprung erst einmal behaupten (37:48/22.). Nun aber zog die Bamberger Verteidigung endlich an und man konnte so auch mehr Geschwindigkeit ins Spiel bringen. Angeführt von Demarcus Demonia und Austin Crowley kamen die BMA365 Bamberg Baskets nun näher und näher (44:50/25.). Auch die Auszeit von Ramon Diaz Sanchez nach dem Dunk im Schnellangriff von Ibi Watson verpuffte. Erneut war es ein Fast Break, den diesmal Zach Ensminger abschließen konnte und die Bamberger beim 51:50 (26.) wieder in Führung brachte. Beide Teams nun Kopf an Kopf (57:57/30.) doch den letzten Punsh in diesem dritten Viertel landeten die Bamberger. Genauer gesagt war es Austin Crowley, der mit der Schlusssirene einen Dreier aus der linken Spielfeldecke einnetzte und sein Team so vor dem abschließenden zehn Minuten mit 61:59 in Front gebracht hatte.
Cobe Williams, zweimal Ibi Watson und Demarcus Demonia trafen in den ersten drei Minuten des Schlussviertels für die Bamberger von jenseits der 6,75-Meter-Linie und so führte man mit 72:66 (33.). Die Basketball Löwen bissen aber nochmals ordentlich zurück und übernahmen nach dem Dreier von Grant Sherfield und einem 8:0‑Lauf erneut die Führung (72:74/36.). Die BROSE ARENA aber stand nun wieder wie ein Mann hinter ihrer Mannschaft und durfte sofort wieder jubeln, als Ibi Watson per Dreier die Führung umgehen zurückholte (75:74/36.). Moritz Krimmer legte nach Offensiv Rebound zum 77:74 nach, ehe wieder Ibi Watson bei ablaufender Shotclock nochmals per Dreier zum 80:74 (38.) erfolgreich war. Während bei den Braunschweigern in dieser Phase des Spiels offensiv kaum noch etwas gelingen wollte, legte Austin Crowley, der ein bärenstarkes Spiel ablieferte und mit einem Wert von 26 effektivster Akteur auf dem Parkett war, knapp zwei Minuten vor dem Ende zum 82:74 nach. Mit einem Drive durch die Zone und abschließendem Korbleger sorgte Demarcus Demonia 84 Sekunden vor dem Ende mit dem 84:74 für die Vorentscheidung.
„Glückwunsch an unsere Spieler zum Sieg. Wie wir das erwartet haben, war es kein einfaches Spiel. Gegen Mannschaften, die unten der Tabelle stehen, ist es immer schwierig zu spielen. Braunschweig hat heute hier alles reingeworfen und war super vorbereitet. Genau so sah das dann auch in der ersten Halbzeit aus“, so Bambergs Head Coach Anton Gavel. „Hut ab, dass wir dann in der zweiten Halbzeit so reagiert haben und zurückgekommen sind. In einem Viertel haben wir den Rückstand wettmachen können und im letzten Viertel dann das Spiel doch noch positiv über die Bühne gebracht. Wir sind jetzt in der Liga wieder im Tagesgeschäft. Hier muss nun der volle Fokus liegen, denn wir brauchen die Siege. Heute war es wichtig, diesen Sieg zu holen, egal wie. Wir müssen uns aber steigern.“
Bereits am Sonntag geht es für die BMA365 Bamberg Baskets in den nächsten Spieltag. Dann ist man in der Süwag Energie Arena in Frankfurt zu Gast bei den SKYLINERS. Tip-Off zur Partie des 23. Spieltags in der easyCredit Basketball Bundesliga ist um 15:00 Uhr.
2. Damen Basketball Bundesliga
Medikamente per Klick Bamberg Baskets wollen Siegesserie fortsetzen
Man könnte den Vorbericht mit dem gleichen Gedanken beginnen wie schon die beiden vorhergegangenen, denn auch am 18. Spieltag in der Toyota 2. Damen Basketball Bundesliga wollen die Medikamente per Klick Bamberg Baskets ihre aktuelle Siegesserie natürlich weiter ausbauen.
Wie schon am vergangenen Wochenende ist die Mannschaft von Head Coach Samuel Gloser auch diesmal wieder auswärts gefragt. Am Samstag um 17:00 Uhr trifft man am Oberen Laubenheimer Weg im Theresianum auf die Frauen des ASC Mainz.
Mit einem Erfolg – es wäre der fünfte in Serie – wäre es rechnerisch übrigens nicht mehr möglich, dass die Bambergerinnen in der Tabelle noch schlechter als auf Position acht die Saison beenden, was bereits vier Spieltage vor Saisonende den Klassenerhalt bedeuten würde und man damit auch schon Mitte März mit den Planungen für die neue Spielzeit beginnen könnte.
„Das Hinspiel gegen Mainz war ein sehr intensives und schnelles Spiel, das wir am Ende mit acht Punkten für uns entscheiden konnten. Dennoch wissen wir, dass uns auswärts eine komplett andere Partie erwartet. Mainz ist zu Hause extrem stark und definiert sich stark über den Wurf. Sie verfügen über mehrere gefährliche Schützinnen, die sehr schnell heiß laufen und aus nahezu allen Lagen treffen können. Das haben sie in dieser Saison bereits mehrfach bewiesen, unter anderem auch mit dem Heimsieg gegen Würzburg, die sie komplett abgeschossen haben“, so Bambergs Head Coach Samuel Gloser. „Wir sehen unsere Vorteile unter den Körben und müssen unser Inside-Out-Spiel gezielt nutzen, um gute Würfe zu kreieren und das Spieltempo zu kontrollieren. Im Bereich Rebounding haben wir in den vergangenen Spielen sehr konstant gearbeitet. Wenn wir es schaffen, uns über zweite Chancen zusätzliche Possessions zu erarbeiten und gleichzeitig Mainz auf einen Wurf pro Angriff zu limitieren, werden wir davon profitieren. Unser voller Fokus liegt ausschließlich auf diesem nächsten Spiel. Der vorzeitige Klassenerhalt würde uns Sicherheit geben. Alles, was danach kommt, ist Bonus. Aber dafür müssen wir jetzt als Team auftreten, geschlossen spielen und uns diesen Sieg gemeinsam erarbeiten.“
Anfang Dezember vergangenen Jahres kreuzten sich am 9. Spieltag erstmals die Wege beider Mannschaften. In der Graf-Stauffenberg Halle in Bamberg hatten damals die Gastgeberinnen in einem insgesamt extrem knappen Spiel am Ende die Nase vorne. Vor allem unter den Brettern dominierten die Medikamente per Klick Bamberg Baskets das Geschehen auf dem Parkett und gewann das Rebound-Duell doch recht deutlich. Vor allem Elise Tweedie und Hailey van Roekel reboundeten stark. Beide erzielten ein Double Double. Elise Tweedie machte 15 Punkte und holte 15 (10 davon in der Offensive!) Rebounds, Hailey von Roekel steuerte 14 Zähler und 11 Rebounds bei.
Auch wenn aus den letzten fünf Spielen nur ein Sieg für die Mainzerinnen heraussprang, sollte man sich die Ergebnisse der Hessinnen doch etwas genauer anschauen. Der deutlichen Niederlage in Jena stehen auch die Partien gegen Bad Homburg, in Würzburg und in Freiburg gegenüber, in denen die Mainzerinnen jeweils nur knapp das Nachsehen hatten.
Wie nahezu immer wird es auch in diesem Spiel darauf ankommen, wer die Rebounds beherrschen kann und wer sich am Ende einfach weniger Fehler erlaubt hat. Beim Blick auf die Statistik dürfte die Zuschauer jedenfalls eine erneut enge Partie erwarten.
Auch die Wurfquoten beider Teams sind in allen Bereichen sehr ähnlich und so wird auch die so oft zitierte Tagesform eine große Rolle spielen.
Nach den Siegen in Bad Homburg, in Freiburg, gegen Dillingen und in Ulm soll nun natürlich auch in Mainz der nächste folgen. Tip-Off am Samstag ist um 17:00 Uhr.
Das nächste Heimspiel der Medikamente per Klick Bamberg Baskets steigt dann am 22. März, wenn die Frauen in der Graf-Stauffenberg-Halle auf die KuSG Leimen treffen. Tip-Off ist dann um 13:00 Uhr.
Basketball Bundesliga
Pokalsieger empfangen Braunschweig
Vor einer extrem gefährlichen Aufgabe stehen die BMA365 Bamberg Baskets am 22. Spieltag in der easyCredit Basketball Bundesliga, wenn der frisch gebackene Pokalsieger den Tabellenletzten aus Braunschweig in Freak City empfängt. Tip-Off zum ersten Heimspiel der BMA365 Bamberg Baskets nach dem Gewinn des BBL-Pokals ist am Freitag um 18:30 Uhr.
Die Niedersachsen, die kurz vor der Länderspielpause mit dem Spanier Ramon Diaz Sanchez einen neuen Head Coach verpflichtet haben, stehen aktuell mit fünf Siegen und 16 Niederlagen auf dem 18. Tabellenplatz und brauchen im Kampf um den Klassenerhalt dringend Punkte. Für das Team von Head Coach Anton Gavel geht es hingegen darum, die bestechende beim BMW TOP FOUR gezeigte Leistung erneut zu bestätigen, um im Kampf um einen Platz in der Post-Season weiterhin im Geschäft zu bleiben.
„Nach der Länderspielpause wird es wichtig sein, vor allem im Kopf bereit zu sein und zwar im Hinblick auf die Sachen, die wir auf dem Feld machen wollen. Sich in dieser Situation gegen Braunschweig vorzubereiten, mit einem neuen Coach und ein paar neuen Spielern, ist keine leichte Aufgabe“, so Bambergs Head Coach Anton Gavel. „Klar ist, dass die Braunschweiger alles geben werden und es schon allein deshalb eine große Herausforderung für uns sein wird, zumal wir zuhause auch nicht immer die besten Performances abgeliefert haben. Wir müssen uns auf unsere Defensive konzentrieren und es damit den Braunschweigern schwer machen. Es gilt jetzt den vollen Fokus auf die restlichen Spiele in der BBL zu richten. Mit Blick auf das bevorstehende Wochenende und die Partien am Freitag gegen Braunschweig und dann am Sonntag in Frankfurt wird es darauf ankommen, psychisch von Anfang an in den Spielen da zu sein und sich auf die defensiven Aspekte unseres Spiels zu konzentrieren.“
Mit dem Gastspiel in Braunschweig starteten die BMA365 Bamberg Baskets in die aktuelle Spielzeit. Hatten die Basketball Löwen die Partie des 1. Spieltags bis zur Pause noch ausgeglichen gestalten können, fanden die Bamberger nach dem Seitenwechsel immer besser zu ihrem Spiel. Vor allem aus der Distanz lief es in der Volkswagen Halle sehr gut für die Bamberger (Demonia und Crowley je 4 Dreier, Watson und Balint je 3), die mit einem 25:6‑Run von 50:49 (23.) auf 75:55 (30.) davonzogen und so bereits nach 30 Minuten für die Entscheidung sorgten.
Nur eines ihrer letzten fünf Spiele konnten die Niedersachsen gewinnen. In Frankfurt siegten die Braunschweiger nach Verlängerung bei den SKYLINERS. Der Sieg gelang bereits unter der Regie ihres neuen Coaches, der am Vortag überhaupt erst in Deutschland eingetroffen war. Ramon Diaz Sanchez war zuletzt in der spanischen ACB tätig, wo der 43-Jährige in Granada gearbeitet hatte, ehe er im Januar dann von seinem Posten zurückgetreten war. Braunschweigs Sportdirektor Nils Mittmann sieht in Diaz einen Coach, dessen Teams für eine aggressive Verteidigung sowie ein schnelles und mannschaftliches Offensiv-Spiel stehen.
Die statistischen Werte beider Teams in den Kategorien Rebounds, Assists, Ballgewinne und auch Ballverluste sind nach 21 gespielten Partien in der easyCredit Basketball Bundesliga insgesamt recht ähnlich. Deutlich die Nase voraus haben die Bamberger jedoch bei den pro Spiel erzielten Punkten.
Der Tabellenstand spiegelt sich im Duell des Tabellensiebten gegen das Schlusslicht besonders in der Statistik der Teameffektivität wider. Mit einem Wert von 83,6 liegen die Basketball Löwen hier am Ende der Liga, während die Bamberger als eines von nur vier Teams einen dreistelligen Wert vorweisen können und nur hinter dem Tabellenführer aus München (107,7) auf Rang zwei rangieren.
Nach den Bayern wurde auch Alba besiegt
Bamberg Baskets sind Pokalsieger
Die Sensation ist perfekt! Die BMA365 Bamberg Baskets haben den BBL Pokal gewonnen. Im Finale des BMW TOP FOUR bezwang das Team aus Freak City am Sonntagnachmittag im SAP Garden in München Alba Berlin mit 74:72 (36:37) und holte damit den insgesamt siebten Pokalsieg nach Bamberg.
Das Team von Head Coach Anton Gavel musste sich in die Partie hinein kämpfen. Nach der rundum überzeugenden Partie im Halbfinale gegen den FC Bayern München hatte man im Endspiel gegen die Albatrosse große Probleme beim Rebound. Die Hauptstädter gewann das Duell unter den Brettern mit 44:26 und hatten so am Ende 18 Würfe mehr aus dem Feld. Wie aber schon so oft in dieser Saison blieben die Bamberger sich und ihrem Gameplan treu, spielten sich aus so manch schwieriger Situation wieder heraus und hatten am Ende in diesem Pokalfinale knapp, aber verdient die Nase vorne und das, obwohl man allein an der Freiwurflinie bei einer Quote von nur 64% (21 von 33) ein Dutzend an Punkten liegen ließ.
Bester Werfer der Albatrosse war Malte Delow mit 17 Punkten. Ibi Watson (10), EJ Onu (12) und Demarcus Demonia (19) punkteten zweistellig für den neuen Pokalsieger. Bambergs Nummer 8 wurde zum wertvollsten Spieler des Endspiels gewählt.
Der Spielverlauf
Dass es in diesem Finale um jeden Zentimeter gehen würde, zeigte sich bereits nach 61 Sekunden, als Bambergs Head Coach Anton Gavel nach einem Block von EJ Onu seine Coaches Challenge beanspruchte. Die Schiedsrichter hatten auf Goaltending entschieden, doch nach Studie der Fernsehbilder wurden die Punkte für Berlin annulliert. Beide Mannschaften waren zu Beginn des Spiels gleichauf. Richard Balints Dreier brachte die BMA365 Bamberg Baskets zunächst in Front (5:4/2.), ehe Malte Delow ebenfalls per Dreier auf der Gegenseite die Albatrosse wieder in Führung warf (5:7/3.). Delow war in dieser Anfangsphase der gefährlichste Berliner und ALBA zog so etwas davon (5:12/5.). Die Bamberger aber blieben fokussiert und kamen durch Treffer von Daniel Keppeler und EJ Onu wieder auf 15:16 heran. Der Schlussspurt gehörte dann aber den Berlinern. Malte Delow netzte seine Zähler 10, 11 und 12 zum 15:19 ein, ehe Jack Kayil einen Bamberger Turnover auf der Gegenseite zum Viertelende mit einem weiteren Dreier zum 15:22 bestrafte.
Zu Beginn des zweiten Viertels verletzte sich dann auch noch Austin Crowley am linken Fuß und musste ausgewechselt werden. Die Bamberger zu diesem Zeitpunkt bereits mit fünf Ballverlusten und ALBA mit 9 Offensivrebounds, die man zu einer 17:26-Führung nutzen konnte. Anton Gavel zog die Bremse und nahm eine Auszeit. ALBA aber blieb tonangebend. Zudem hatten die Bamberger ab der 15. Minuten ein weiteres Problem, da Cobe Williams mit seinem dritten Foul erst einmal auf die Bank musste (22:29). Zumindest aber konnte Austin Crowley aufs Feld zurückkehren und gleich mit einem Dreier zum 25:29 (15.) einen wichtigen Treffer setzen. Demarcus Demonia brachte die Bamberger mit einem And-One auf 28:29 (17.) wieder heran und mit exakt diesem einen Punkt Rückstand ging es dann beim 36:37 auch in die Halbzeitpause.
„Wenn man schaut, wen wir alles ausgeschaltet haben“
Das Bamberger Spiel zu diesem Zeitpunkt wahrlich nicht gut, doch das Team kämpfte. Kapitän Ibi Watson brachte seine Mannschaft per Dreier beim 39:37 wieder in Führung, Alba konterte aber sofort (39:41) und blieb nun wieder stets leicht in Führung, auch obwohl Noris Agbakoko ab der 24. Minute mit vier Fouls belastet, mehr von der Bank aus zuschauen musste. Die Berliner aber auch weiterhin stark unter den Brettern und dank ihrer zweiten in der Lage, sich abermals etwas abzusetzen (45:53/29.). Cobe Williams und Demarcus Demonia hielten offensiv hier aber dagegen und so ging es beim Stand von 52:58 in die letzten zehn Minuten.
ALBA zog gleich zu Beginn des vierten Abschnitts wieder auf acht Punkte davon, doch Moritz Krimmer traf aus der Distanz und verkürzte wieder auf 55:60 (32.). Zwei weitere Drei von Richard Balint und von EJ Onu rüttelten die Bamberger Fankurve wieder richtig wach und auf einmal konnte man den es wieder spüren: dieses unfassbare Vertrauen, es als Mannschaft doch irgendwie richten zu können. 5:52 Minuten vor dem Ende waren die rund 1.000 Bamberger Fans im erneut ausverkauften SAP Garden völlig aus dem Häuschen, als EJ Onu den Ball zum 66:62 in den Korb hämmerte. Nach Pedro Calles Auszeit kamen die Berliner doch noch einmal bärenstark zurück. 3:35 Minuten vor dem Ende traf Jonas Mattisseck aus der Ecke für drei und ALBA führte plötzlich wieder (66:69). Demarcus Demonia antwortete mit einem Dreier auf der Gegenseite, doch Berlins Kapitän hatte noch einen weiteren Dreier aus der Ecke im Köcher (69:72/39.). Das sollten aber die letzten Berliner Punkte gewesen sein. Cobe Williams traf einen Freiwurf (70:72). Im Anschluss stoppte man den Berliner Angriff und Ibi Watson glich 81 Sekunden vor dem Ende zum 72:72 aus. Es folgten Ballverluste hüben und drüben. 31 Sekunden vor dem Ende verwarf dann Jonas Mattisseck. Zach Ensminger sicherte den Rebound und seinen <Sekunden vor dem Ende traf Demarcus Demonia zum 74:72. Der letzte Wurf des Spiels von Jack Kayil wurde von Austin Crowley geblockt und die Party im Bamberger Fanblock zum BBL-Pokalsieg 2026 konnte beginnen!
„Glückwunsch an unsere Spieler zu diesem Pokalsieg. Das ist ein unglaublicher Erfolg für uns. Wir haben heute die Rebounds klar verloren, was uns sehr wehgetan hat wie schon die Spiele zuvor. Wir hatten deutlich weniger Würfe als die Berliner und konnten dann erst im letzten Viertel in Führung gehen. Natürlich gehört auch ein bisschen Glück dazu, dass man am Ende dann so ein Spiel auch gewinnt, aber wir können sehr stolz auf unsere Truppe sein“, so Bambergs Head Coach Anton Gavel. „Wenn man schaut, wen wir alles ausgeschaltet haben – zunächst eine EuroCup-Mannschaft, dann den aktuellen BBL-Tabellenführer, gefolgt von einer Champions League Mannschaft mit Heidelberg, das EuroLeague-Team der Bayern und jetzt mit ALBA ein weiteres Champions League-Team – das sind schon Kaliber, zu denen wir eigentlich nicht zählen. Umso schöner ist es, dass wir das geschafft haben, dass die Jungs daran geglaubt haben und jetzt sind wir einfach nur unheimlich glücklich.”
Basketball Bundesliga
Nervenstark! BMA365 Bamberg Baskets gewinnen Overtime-Krimi in Rostock
Nach einer wahren Nervenschlacht haben die BMA365 Bamberg Baskets ihre Partie des 21. Spieltags in der easyCredit Basketball Bundesliga in Rostock gewonnen.
Während die SEAWOLVES zunächst die ersten drei Viertel der Partie jeweils mit einem Zähler Unterschied für sich hatten entscheiden können, holten sich die Bamberger den Schlussabschnitt mit drei Punkten Vorsprung und schickten das Spiel somit in die Overtime. Hier ließ die Mannschaft von Head Coach Anton Gavel die Ostseestädter dann kein weiteres Mal in Führung gehen und holte sich am Ende mit 88:86 (41:43 – 72:72) nach Verlängerung den Sieg vor 3.841 Zuschauern in der Rostocker StadtHalle.
Topscorer der Gastgeber war TJ Crockett mit 25 Punkten. Bei den Bambergern punkteten alle Starter zweistellig: Watson 19, Demonia 18, Williams 15, Onu 12 und Balint 11.
Der Spielverlauf
Mit einem wunderschönen ersten Spielzug starteten die BMA365 Bamberg Baskets ins Gastspiel an der Ostsee. Eine Passstafette über mehrere Stationen endete mit einem Lob-Anspiel von Cobe Williams auf EJ Onu, der den Ball per AlleyOop zum 2:0 in den Korb der SEAWOLVES drückte. In Reihen der Rostocker war vor allem TJ Crockett von Beginn an da. Der US-Amerikaner erzielte die ersten sieben Punkte der Seewölfe (4:7/3.). Das Bamberger Spiel geriet im ersten Viertel infolge vieler Ballverluste zwar immer wieder ins Stocken, doch auch die Gastgeber taten sich schwer und so blieb es zunächst knapp, wobei die Seewölfe von teils großen Lücken in der Bamberger Verteidigung oder erfolgreichen Abschlüssen über die „Hintertür“ profitierten (12:15/7.). Lukasz Kolenda baute die Führung der Rostocker mit seinem Dreier auf 14:18 (8.) aus, doch wenig später konnte Zach Ensminger an der Freiwurflinie wieder zum 18:18 (9.) ausgleichen. Cobe Williams holte die Führung bei noch 34 zu spielenden Sekunden dann zurück auf Bamberger Seite, ehe TJ Crockett mit seinen Zählern 8, 9 und 10 im ersten Abschnitt für den 23:24-Zwischenstand nach den ersten zehn Minuten sorgte.
TJ Crockett blieb auch im zweiten Abschnitt heiß. Sein dritter Dreier zum 23:29 (12.) veranlasste Head Coach Anton Gavel zu einer Auszeit. Das anschließende Play schloss EJ Onu per Dunking ab, doch in dieser Phase ließ das Bamberger Spiel ein wenig das Miteinander in der Offensive vermissen. Die Rostocker nutzten dies geschickt und bauten, auch weiterhin von TJ Crockett getragen, ihre Führung aus (27:36/15.). Die nächste Bamberger Auszeit war fällig, doch kurze Zeit später schraubte Andy van Vliet mit seinem Dreier den Bamberger Rückstand erstmals in den zweistelligen Bereich (29:39/16.). Elias Baggette legte sogar noch einen drauf, ehe die Bamberger vor dem Gang in die Halbzeitpause nochmals beeindruckend zurückschlugen. Mit einem 12:4‑Lauf, den ein starker Moritz Krimmer mit einem Dreier einleitete, spielte man sich bis zur Pause wieder auf 41:43 heran.
„Wir mussten heute eine Antwort zeigen nach dem Berlin-Spiel“
Der dritte Abschnitt begann dann äußerst zäh. Beide Mannschaften zunächst offensiv nur noch mit wenig Durchschlagskraft und so waren beim 45:49 bereits über fünfeinhalb Minuten nach der Pause gespielt. DeAndre Lansdowne traf per Dreier zum 45:52 (26.), worauf die nächste Bamberger Timeout folgte und Anton Gavel sein Team wieder in die Spur brachte. Wenig später war es erneut Moritz Krimmer, der mit seinem Dreier zum 50:52 (28.) die Rostocker zu einer Auszeit zwang. Nachdem Richard Balint den letzten Angriff des dritten Viertels mit einem Dreier zum 53:56 abgeschlossen hatte, war auch dieser Abschnitt, wie schon die beiden zuvor, mit einem Punkt Vorsprung an die Seewölfe gegangen.
Im Schlussabschnitt waren dann 2:38 Minuten gespielt, als der Dreier von Richard Balint die Führung wieder auf die Bamberger Seite wechseln ließ (59:58/33.). Die SEAWOLVES aber konterten prompt und mit einem 5:0‑Lauf holte man sich knapp sechs Minuten vor dem Ende die Führung wieder zurück (59:63/35. – Auszeit Bamberg). Die Rostocker legten nochmals nach (61:67/36.), doch Ibi Watson & Co. gaben sich noch lange nicht geschlagen. Nachdem der Kapitän zunächst auf 65:67 (38.) verkürzt hatte, erzielte Demarcus Demonia per Dreier 2:03 Minuten vor Schluss die erneute Bamberger Führung (68:67/38.). Nicholson und Klassen drehten den Spieß 15 Sekunden vor Schluss nochmals herum (70:72), doch nach Anton Gavels Auszeit war es EJ Onu, der den Bamberger Spielzug zum 72:72 abschloss. Rostocks letzter Wurf von DeAndre Lansdowne ging nicht in den Korb und die Partie damit in die Overtime.
In der Verlängerung legten die BMA365 Bamberg Baskets zunächst leicht vor (75:72/41.). TJ Crockett glich hier aber ebenso prompt wieder aus, wie wenig später D’Shawn Schwartz mit drei erfolgreichen Freiwürfen zum 79:79 (43.). Dreier von Ibi Watson und Richard Balint brachten die Bamberger 88 Sekunden vor Ende der Verlängerung mit 85:81 in Front, doch auch hier kamen die Rostocker nochmals heran. 7 Sekunden vor dem Ende netzte TJ Crocket zweimal von der Freiwurflinie zum 86:85 ein. Es folgte die letzte Bamberger Auszeit, in deren Anschluss Ibi Watson gefoult wurde. Der Kapitän traf beide Freiwürfe (88:85) und im folgenden Angriff der SEAWOLVES entschied man sich zu Foulen. Nachdem Crockett daraufhin den ersten Freiwurf getroffen hatte (88:86), warf er den zweiten absichtlich daneben. Beim Rebound behinderte ihn dann jedoch Kassim Nicholson, weshalb die Rostocker zu keinem weiteren Wurf kamen und die BMA365 Bamberg Baskets damit das Dutzend an Saisonsiegen vollmachen konnten.
„Wir mussten heute eine Antwort zeigen nach dem Berlin-Spiel. Glückwunsch an die Spieler, dass sie so lange durchgehalten haben. Offensiv war es heute keine Augenweide, aber trotzdem haben wir einige gute Würfe bekommen“, so Bambergs Head Coach Anton Gavel. „Am Ende haben wir die Stopps dann auch bekommen. Teilweise haben wir auch nicht schlau agiert, aber wir sind unglaublich froh, dass wir hier bestehen konnten. In den letzten drei Spielen haben wir von Rostock immer auf die Mütze bekommen. Jetzt in der Overtime zu gewinnen, ist für uns enorm wichtig.“
Nach dem Auswärtssieg in Rostock geht es für die BMA365 Bamberg Baskets am Samstag zum Halbfinale im BMW TOP FOUR. Im ersten Semi-Finale um den BBL-Pokal treffen die Bamberger im SAP Garden am Samstag um 16:00 Uhr auf den FC Bayern München Basketball. Im zweiten Halbfinale stehen sich dann im Anschluss ALBA BERLIN und die EWE Baskets Oldenburg gegenüber.
2. Damen Basketball Bundesliga
Medikamente per Klick Bamberg Baskets weiter in der Erfolgsspur
Am 16. Spieltag in der Toyota 2. Damen Basketball Bundesliga haben die Medikamente per Klick Bamberg Baskets ihre Siegesserie weiter ausbauen können. Gegen die Dillingen Diamonds siegte die Mannschaft von Head Coach Samuel Gloser am Samstagabend mit 75:62 (40:28) und bleibt mit dem mittlerweile dritten Sieg in Folge weiter auf der Erfolgsspur.
Nachdem sich die Bambergerinnen im zweiten Viertel einen Vorsprung herausgespielt hatten, kamen die Gäste nach dem Seitenwechsel nochmals stark zurück. Im Schlussabschnitt konnten die Medikamente per Klick Bamberg Baskets um eine überragende Elise Tweedie den Sack dann aber zumachen und mit dem achten Saisonsieg ihre Bilanz wieder ausgleichen.
Im Team der Dillingerinnen trafen Myrielle Platte-Behnke (20) und Riley Lynn Hayes (15) am besten. Effektivste Spielerin der Partie war jedoch Bambergs britische Centerspielerin, die es mit ihrem Double Double aus 26 Punkten und 10 Rebounds auf einen Effektivitätswert von 32 brachte.
Der Spielverlauf
Die Gastgeberinnen erwischten den besseren Start und gingen nach nicht einmal zwei Minuten durch Emma Rettingers Abschluss im Fast Break mit 6:0 in Führung. Die Dillingerinnen aber kämpften und wollten ihre bereits elf Spiele andauernde Niederlagen-Serie unbedingt beenden. 4:06 Minuten waren im ersten Abschnitt noch zu spielen, als Joséphine Vebiu die Diamonds erstmals in Führung brachte (10:11/6.). Von hier an sahen die 364 Zuschauer in der Graf-Stauffenberg-Halle eine ausgeglichene Partie, in der sich die Bambergerinnen zum Ende des Viertels eine kleine 6:13-Führung erspielen konnten.
Im zweiten Abschnitt lief es nun besser bei den Medikamente per Klick Bamberg Baskets. Hailey van Roekel netzte einen Dreier ein und die Gastgeberinnen lagen 28:21 (14.) vorne. Elise Tweedie sorgte dann beim 33:23 (17.) für die erste zweistellige Führung, die man auch in die Halbzeitpause (40:28) mitnehmen konnte.
„Es ist ein unglaublich wichtiger Sieg für uns“
Stephanie Sachnovski und Elise Tweedie per Dreier schraubten den Vorsprung direkt nach dem Seitenwechsel weiter nach oben (45:28/22.). Die Diamonds aber gaben sich noch lange nicht auf und kamen vor allem dank erfolgreicher Distanzwürfe wieder zurück. Nach einem 20:7‑Run waren die Diamonds bei noch 78 Sekunden Restspielzeit im dritten Abschnitt wieder auf 53:48 heran.
Die Gastgeberinnen aber starteten stark ins vierte Viertel. Nach knapp drei gespielten Minuten sorgte der erfolgreiche Sprungwurf von Elise Tweedie erneut für einen zweistelligen Vorsprung (62:51/33.). Dillingen verkürzte anschließend zwar nochmals auf 64:57 (36.), die Bambergerinnen aber hatten hier jetzt die passenden Antworten, zogen wieder auf 70:57 (38.) davon und ließen sich so letztlich den Heimsieg nicht noch einmal streitig machen.
„Es ist ein unglaublich wichtiger Sieg für uns. Man hat gesehen, dass es nicht einfach ist, gegen Team zu spielen, die auf den Play-Down-Plätzen stehen, da sie wirklich alles reinwerfen, um zu gewinnen. Wir hatten hier wirklich Probleme, dem Druck standzuhalten. Defensiv hatten wir zudem nicht Intensität wie noch in den letzten Spielen“, so Bambergs Head Coach Samuel Gloser. „Insgesamt war die Partie ein Up and Down, aber Letzen Endes ist es wichtig für uns, dass wir das Spiel gezogen haben. Es kann nicht immer schön sein, aber am Ende haben wir unseren Stärken vertraut und gefinisht. Elise Tweedie hat heute eine super starke Leistung aufs Parkett gebracht und uns unfassbar mit ihrem Scoring und Rebounding getragen. “
Für die Damen der Medikamente per Klick Bamberg Baskets ist jetzt einmal etwas Pause angesagt, denn der nächste Spieltag steht erst am 1. März auf dem Programm. Dann ist man um 16:30 Uhr beim Tabellenletzten in Ulm zu Gast. Das nächste Heimspiel der Bambergerinnen steigt am 22. März, wenn man die KuSG Leimen in Freak City empfangen wird.
2. Damen Basketball Bundesliga
Siegesserie soll am Valentinstag auch gegen Dillingen halten
Nach den doch nicht unbedingt zu erwartenden Siegen gegen Bad Homburg und zuletzt in Freiburg wollen die Medikamente per Klick Bamberg Baskets ihre aktuelle Siegesserie auch heute fortsetzen. War man zuletzt eher in der Außenseiterrolle, ist man nun am 16. Spieltag in der Toyota 2. Damen Basketball Bundesliga beim Heimspiel am heutigen Samstag ab 18:00 Uhr gegen die Diamonds Dillingen dann doch der Favorit.
Der Gast in der Graf-Stauffenberg Halle ist mit den Diamonds Dillingen der Tabellenvorletzte, der seine letzten elf Spiele allesamt verloren hat. Auf die leichte Schulter wird das Team von Head Coach Samuel Gloser die Aufgabe gegen die Diamonds aber dennoch nicht nehmen, denn schließlich resultiert einer der beiden Saisonsiege der Dillingerinnen aus dem Hinspiel gegen Bamberg.
„Für das nächste Heimspiel gegen Dillingen haben wir noch eine Rechnung aus dem Hinspiel offen. Damals haben wir verdient verloren, weil wir zu diesem Zeitpunkt einfach noch nicht gefestigt genug waren und der Gegner das genutzt hat“, so Bambergs Head Coach Samuel Gloser. „Inzwischen hat sich bei Dillingen allerdings auch einiges verändert. Sie haben ihre letzten elf Spiele verloren und man merkt, dass ihre Kadersituation etwas angespannter ist. Da können wir uns gut hineinversetzen, denn letzte Saison standen wir selbst am unteren Ende der Tabelle und haben um jeden Sieg gekämpft. Genau deshalb wissen wir auch, dass uns kein einfaches Spiel erwartet und wir die gleiche Intensität der letzten Spiele brauchen. Trotzdem müssen wir das Selbstvertrauen aus den vergangenen Spielen mitnehmen. Wir sind als Team deutlich gefestigter und haben gelernt, uns auf die Dinge zu konzentrieren, die wir beeinflussen können. Das haben wir zuletzt sehr gut gemacht. Jetzt müssen wir uns dafür auch mit einem weiteren Sieg belohnen.“
Wie bereits erwähnt, stammt einer der beiden Siege der Dillingerinnen aus dem Hinspiel. Am 2. Spieltag mussten sich die Bambergerinnen in der Sporthalle West in Stuttgart den Diamonds mit 68:75 geschlagen geben. Mit einer 55:51-Führung ging man ins letzte Viertel, ehe die Gastgeberinnen Anfang Oktober letzten Jahres im Schlussabschnitt noch einmal zurückkamen und das Spiel um die überragende Myrielle Platte-Behnke (22 Punkte, 12 Rebounds) doch noch drehen konnten.
Der Blick auf die letzten fünf Spiele offenbart fünf Niederlagen der Diamonds. Vor allem in Bad Homburg und in Würzburg war man gänzlich chancenlos und musste mit jeweils deutlichen Niederlagen wieder nach Hause fahren. Nach 14 gespielten Partien stehen die Diamonds aktuell bei 12 verlorenen Spielen.
Statistisch liegen die Medikamente per Klick Bamberg Baskets nahezu in allen Stats leicht in Front. Neben den gut acht Punkten, die man im Schnitt pro Partie mehr erzielt, holt man auch mehr Rebounds, gibt mehr Assists und hat mehr Ballgewinne. Lediglich auf den Ball passen die Dillingerinnen etwas besser auf und haben hier knapp zwei Ballverluste pro Spiel weniger als die Bambergerinnen.
Bei den Wurfquoten ist die Statistik recht ausgeglichen. Der Effektivitätswert spricht hingegen mit einem Plus von 15,4 klar für die Medikamente per Klick Bamberg Baskets.
2. Damen Basketball Bundesliga
Medikamente per Klick Bamberg Baskets gewinnen in Freiburg
Der Sieg gegen den Tabellenführer aus Bad Homburg sei nur dann etwas wert, würde man beim Gastspiel in Freiburg nachlegen können, hatte Head Coach Samuel Gloser die Situation seiner Mannschaft vor der Partie bei der zweiten Mannschaft der Eisvögel des USC Freiburg umschrieben. Dieses Nachlegen ist seinem Team am Sonntagnachmittag gelungen, denn die Medikamente per Klick Bamberg Baskets siegten in ihrer Partie des 15. Spieltags in der Toyota 2. Damen Basketball Bundesliga im Breisgau mit 83:77 (40:33) und konnten so ihren siebten Saisonsieg verbuchen.
Nachdem man das Spiel im dritten Viertel (12:27) schon fast aus der Hand gegeben hatte, drehten die Bambergerinnen, die nur zu neunt nach Freiburg angereist waren, im Schlussabschnitt die Partie nochmals komplett in die andere Richtung. Das Schlussviertel holte man sich mit 31:17 und gewann das Match am Ende auch aufgrund einer phänomenalen Freiwurfquote von 91 Prozent (32 Treffer bei 35 Versuchen).
Beste Werferin im Team der Eisvögel war Paula Paradzik mit 22 Punkten. Bei den Medikamente per Klick Bamberg Baskets traf Hailey van Roekel mit 20 Zählern am besten. Besonders hervorzuheben sind zudem die vier Bamberger Bankspielerinnen (Sachnovski 14, Kurzendorfer 9, Rosiwal 8, Spiegel 5) die mit zusammen 36 erzielten Punkten großen Anteil am Auswärtssieg hatten.
Der Spielverlauf
Die ersten Minuten dieses Spiels waren auf beiden Seiten von Fehlwürfen geprägt und so stand es nach drei Minuten gerade einmal 2:2. Eine weitere halbe Minute war absolviert, ehe Elise Tweedie für die Bambergerinnen (nachdem sie bereits zwei Freiwürfe getroffen hatte) den ersten Feldkorb erzielen konnte (4:2/4.). Nun aber nahm das Spiel der Medikamente per Klick Bamberg Baskets Fahrt auf und man zog bis auf 12:4 (6.) davon. Eine Auszeit von Eisvögel-Coach Patrick Fürst stoppte nun jedoch den Bamberger-Run. Vielmehr noch, denn nun legte sein Team auf einmal los. Mit einem eigenen 10:2‑Lauf glichen die Freiburgerinnen knapp eine Minute vor dem Ende des ersten Viertels wieder aus (14:14/10.). Mit zwei erfolgreichen Freiwürfen sorgte Stephanie Sachnovski für das 16:14 nach zehn gespielten Minuten.
Auch im zweiten Abschnitt blieb das Spiel weiter ausgeglichen (25:25/15.). Dann aber gelang es den Bambergerinnen erneut, sich wieder etwas abzusetzen (30:25/16.). Die Eisvögel konterten kurz (30:27/18.), doch die Medikamente per Klick Bamberg Baskets setzten ihre gute Phase hier weiter fort. Mit einem 10:2‑Run konnte man die Führung sogar in den zweistelligen Bereich ausbauen (40:29/20.). Freiburgs Beste, Paula Paradzik, konnte den Rückstand bis zur Pause mit vier Zählern jedoch nochmals etwas verringern und so ging es beim Stand von 40:33 in die Kabine.
„Nach der Pause haben wir die ersten Minuten komplett verschlafen”
Mit Beginn der zweiten Halbzeit verloren die Bambergerinnen dann jedoch zunächst komplett den Rhythmus. Gerade einmal 91 Sekunden benötigten die Gastgeberinnen, um den Rückstand erneut zu egalisieren (40:40/22.). Die Auszeit von Head Coach Samuel Gloser kam hier genau im richtigen Moment und es gelang ihm, sein Team wieder in die Spur zu bringen (48:48/27.). Zum Ende des dritten Abschnitts zogen die Freiburgerinnen aber nochmals an und erspielten sich so beim 49:58 (29.) ihre höchste Führung.
Mit acht Punkten Rückstand (52:60) ging es für Faith Alston & Co. in den Schlussabschnitt, der die gesamte Partie nochmals auf den Kopf stellen sollte. Diesmal legten nämlich die Bambergerinnen los wie die Feuerwehr und holten sich innerhalb von 140 Sekunden mit einem 10:0‑Run beim 62:60 (33.) die Führung wieder zurück. Das Energie-Level nun erneut auf dem Maximum und so konnte man den Vorsprung in den nächsten Minuten stets behaupten. 3:16 Minuten vor dem Ende führte man nach einem Dreier von Hailey van Roekel mit 75:70, doch die Eisvögel waren noch lange nicht geschlagen. 48 Sekunden vor dem Ende war der Vorsprung erneut aufgebraucht (77:77/40.). Im nächsten Angriff konnte man ein Foul ziehen, was Emma Rettinger mit zwei erfolgreichen Freiwürfen nutzen konnte (79:77). Der folgende Angriff der Freiburgerinnen wurde gestoppt und 19 Sekunden vor dem Ende nutzte Hailey van Roekel nach Foulspiel ihre beiden Freiwurfmöglichkeiten zum 81:77, ebenso wie Stephanie Sachnovski bei noch 9 Sekunden Restspielzeit zum 83:77-Endstand.
„Wir sind sehr fokussiert ins Spiel gestartet und konnten uns so schnell einen Vorsprung herausspielen. Nach einer Auszeit kamen die Freiburgerinnen vor allem durch ihre Transition besser ins Spiel und konnten so auch scoren. Ihre Wurfquoten waren heute nicht so, wie noch in den letzten Spielen und so hat sich das Spiel dann doch mehr in die Zone verlagert, wo wir sie aber gut stoppen und uns bis zur Pause wieder eine leichte Führung erspielen konnten“, so Bambergs Head Coach Samuel Gloser. „Nach der Pause haben wir dann aber die ersten Minuten komplett verschlafen und unsere 7‑Punkte-Führung umgehend wieder einbüßen müssen. Insgesamt war unser Spiel hier sehr zerfahren, doch es ist uns dann im Schlussabschnitt nochmals gelungen, durch unsere Energie und viel Glauben an den Sieg das Ruder doch noch einmal herumzureißen. Im letzten Viertel haben wir dann wieder super gespielt, den Ball gut bewegt, Stopps bekommen und die Freiburgerinnen wieder enorm unter Druck setzen können. So haben wir das Spiel dann auch verdient gewonnen. Ich bin sehr stolz auf die Mannschaft. Enorm stark waren heute die Spielerinnen, die normalerweise nicht so viele Minuten bekommen. Sie waren von Anfang an bereit, diese Intensität anzunehmen und uns das zu geben, was wir benötigten, um zu siegen. Allen voran hat Hannah Kurzendorfer heute ein super Spiel gemacht.“
Nach den Siegen gegen Bad Homburg und in Freiburg wollen die Medikamente per Klick Bamberg Baskets am kommenden Wochenende natürlich gleich weiter nachlegen. Am Samstag empfängt man die Diamonds aus Dillingen, die in der Tabelle mit 2 Siegen und 12 Niederlagen auf dem vorletzten Platz stehen. Tip-Off in der Graf-Stauffenberg Halle gegen das Team aus Schwaben ist um 18:00 Uhr.
Basketball Bundesliga
Bockstarke erste Halbzeit ebnet Weg zum Sieg in Ludwigsburg
Die BMA365 Bamberg Baskets haben ihre Siegesserie weiter ausbauen können. Im Gastspiel bei den MHP RIESEN Ludwigsburg gewannen die Bamberger am Samstagabend mit 86:74 (50:28) und holten sich ihren dritten Sieg in Serie.
Vor 4.000 Zuschauern in der MHP Arena dominierten die BMA365 Bamberg Baskets die erste Halbzeit. Vor allem in der Verteidigung zeigte man eine herausragende Leistung, ermöglichte den Gastgebern so gut wie keine einfachen Abschlüsse und hatte zur Pause auch beim Rebounding mit 24:18 die Oberhand.
Bis auf 30 Punkte konnten die Bamberger Mitte des dritten Viertels ihren Vorsprung ausbauen. Es schien hier sogar möglich, den direkten Vergleich nach der 79:100-Heimniederlage auch noch für sich zu entscheiden.
Mit 17 Punkten allein im letzten Viertel drehte Stefan Smith dann aber auf Ludwigsburger Seite nochmals auf und führte sein Team wieder heran. Am Bamberger Sieg gab es jedoch nichts mehr zu rütteln und das Team um Mannschaftskapitän und Topscorer Ibi Watson (20 Punkte) konnte sich am Ende mit den mitgereisten Schlachtenbummlern über den 11. Saisonsieg freuen.
Der Spielverlauf
Es dauerte einen Moment, ehe die BMA365 Bamberg Baskets in die Partie fanden. Zum 19. Mal mit der identischen Startformation konnte man in den ersten drei Angriffen keine Zähler verbuchen. Stattdessen hatte man schon drei Fouls angekreidet bekommen, als Richard Balint mit einem Floater die ersten Bamberger Punkte erzielte (2:2/3.). Wenig später ließ EJ Onu sich trotz Foul nicht stoppen und den Bonusfreiwurf nutzte er zur ersten Führung (5:4/4.). Nach einem starken Drive zum Korb setzte Cobe Williams mit einem Dunking noch einen drauf. Auch weiterhin hielten die Bamberger stark dagegen und so wogte das Spiel hin und her. Nachdem Traveon Buchanan per Dreier die RIESEN wieder mit 11:12 (7.) in Führung gebracht hatte, antwortete Ibi Watson ebenfalls per Dreier zum 14:12. Beide Teams arbeiteten in diesem ersten Viertel sehr aggressiv unter den Brettern. Die 5 Offensiv-Rebounds der RIESEN fielen hier nicht wirklich ins Gewicht, da sich auch die BMA365 Bamberg Baskets 5 zweite Chancen erkämpft hatten. So zum Beispiel nach dem Fehlwurf von Austin Crowley, als Moritz Krimmer den Ball nochmals zurückeroberte und so die Vorarbeit für den Dreier von Adrian Petkovic zum 20:18-Zwischenstand nach dem ersten Viertel leistete.
Mit Beginn des zweiten Viertels legten die Bamberger nun in der Verteidigung nochmals sichtbar zu und auch in der Offensive lief es. Zunächst dunkte Austin Crowley aus dem Fast Break zum 22:18, ehe er Moritz Krimmer nach tollem Zusammenspiel den Dreier zum 25:18 auflegte. RIESEN-Coach Mikko Riipinen reagierte mit einer Auszeit (12.), doch die BMA365 Bamberg Baskets ließen jetzt nicht locker. Zach Ensminger veredelte einen Offensiv-Rebound zunächst zum 27:18, gefolgt von zwei verwandelten Freiwürfen von Cobe Williams und einem 9:0‑Lauf zum Start in den zweiten Abschnitt zur ersten zweistelligen Führung des Spiels (29:18/13.). Nach knapp dreieinhalb Minuten in Viertel zwei war es dann Stefan Smith, der per Dreier den Bamberger Run zwar unterbrach, doch auf der Gegenseite hatte EJ Onu mit seinem zweiten Dreier der Saison umgehend die passende Antwort. Die Bamberger Defensive agierte auch weiterhin superstark und im Angriff fielen die Würfe. Dreier von Demarcus Demonia und Richard Balint ließen den Vorsprung auf 40:24 (17.) anwachsen. Wenig später war es dann erneut Demarcus Demonia, der diesmal von der Freiwurflinie doppelt traf und auf 44:24 (19.) stellte. Tray Buchanan konnte in der letzten Minute der ersten Hälfte nochmals per Distanzwurf verkürzen, doch wie schon im ersten Abschnitt, so war es auch diesmal Adrian Petkovic, der mit einem Dreier zum 50:28 Pausenstand traf.
„Glückwunsch an unsere Spieler zu diesem Sieg“
Nach diesem 30:10 im zweiten Viertel durfte man gespannt sein, wie das Team von Anton Gavel aus der Kabine kommen würde. Die Antwort: Entschlossen und hoch motiviert wie in der ersten Halbzeit und so baute man den Vorsprung sogar noch weiter aus. Ibi Watson mit einem schönen Backdoor-Play sowie einem starken Move gegen Hughes besorgte das 58:31 (24.). Insgesamt waren die Bamberger einfach wacher und aggressiver als die RIESEN. Paradebeispiel die Situation in der 35. Minute: Ibi Watson schnappte sich in der Defense den Ball. Sein Abschluss im Fast Break wurde dann zwar von Jonas Wohlfarth-Bottermann geblockt, doch der freie Ball kam über Richard Balint zu Demarcus Demonia, der den Ball mit einem Monster-Dunk über WoBo in den Ludwigsburger Korb hämmerte (60:31/25.). Die nächste RIESEN-Auszeit folgte, doch auch danach spielten die BMA365 Bamberg Baskets ihr Spiel weiter. Richard Balint sorgte mit seinem Dreier zum 63:33 (26.) für die höchste Führung des Abends. Drei Minuten vor dem Ende beim 67:38 hatte man alles im Griff, als dann plötzlich nichts mehr ging. Mit einem 8:0‑Lauf bis zum Ende des Viertels kamen die Ludwigsburger auf 67:46 heran und hatten auf einmal wieder etwas Wind in den Segeln.
Zu Beginn des Schlussviertels waren die Gastgeber weiterhin im Aufwind und auf 67:50 (32.) dran. Die Bamberger nun aber wieder konzentrierter und nach dem Dreier von Cobe Williams zum 72:50 (33.) erneut mit dem direkten Vergleich auf ihrer Seite. An diesem Abstand änderte sich auch in den nächsten drei Minuten nichts (77:55/35.). Doch nun lief einer der RIESEN plötzlich völlig heiß. Stefan Smith war in den nächsten Minuten nicht mehr zu bremsen. 15 Punkte erzielte er in nur 3:12 Minuten und führte seine Mannschaft nahezu im Alleingang auf 82:70 (39.) wieder heran. Den direkten Vergleich konnte er so den Ludwigsburgern sichern, das Spiel war für die RIESEN aber schon längst verloren. Am Ende stand eine insgesamt absolut überzeugende Team-Leistung der BMA365 Bamberg Baskets, die für ihr starkes Spiel in der MHP Arena völlig verdient mit dem 11. Saisonsieg belohnt wurden.
„Glückwunsch an unsere Spieler zu diesem Sieg. Wir haben die Partie, die wir in unserer Halle so deutlich verloren hatten, mehrmals mit unseren Spielern angeschaut. Wir haben uns gesagt, dass wir die Sachen, die wir schlecht gemacht haben, also die Turnover halbieren und ebenso die zugelassen Offensivrebounds, hier besser machen müssen. Das ist uns gelungen!“, so Bambergs Head Coach Anton Gavel. „Ich glaube, die ersten 27 Minuten waren, defensiv betrachtet, extrem gut. Gerade das zweite Viertel, in dem wir nur zehn Punkte erlaubt haben. Darauf basierend konnten wir gute Entscheidungen treffen. Dass Ludwigsburg nicht einfach so aufgeben wird, war uns von Anfang an klar und dann war irgendwann der direkte Vergleich weg. Aber wir sind einfach froh, hier gewonnen zu haben. In Ludwigsburg ist es immer schwierig. Umso glücklicher sind wir, dass wir das Rebound-Duell gewinnen konnten und damit gegen einen Gegner nicht zweimal verloren haben.”
Nach der Auswärtsaufgabe in Ludwigsburg dürfen die BMA365 Bamberg Baskets am kommenden Wochenende wieder in eigener Halle antreten. Am 20. Spieltag in der easyCredit BBL begrüßen die Bamberger dann ALBA BERLIN in Freak City. Wie schon beim Gastspiel in Ludwigsburg haben die Bamberger auch im Heimspiel gegen die Albatrosse noch eine Rechnung offen, denn das Hinspiel in der Hauptstadt ging äußerst unglücklich erst nach Verlängerung verloren. Tip-Off zum Match gegen ALBA ist am Sonntag, 15. Februar um 15:00 Uhr.
Basketball Bundesliga
Für die BMA365 Bamberg Baskets gilt es in Ludwigsburg noch etwas gutzumachen
Es ganz einfach: deutlich besser machen! Das dürften sich die BMA365 Bamberg Baskets für ihre Partie des 19. Spieltags in der easyCredit Basketball Bundesliga vorgenommen haben. Knapp einen Monat nach dem ersten Aufeinandertreffen dieser Spielzeit in Bamberg, das die Ludwigsburger damals deutlich mit 100:79 für sich entscheiden konnten, geht es nun für das Team von Head Coach Anton Gavel am Samstag im Rückspiel zu den MHP RIESEN.
Beide Teams haben im bisherigen Saisonverlauf 10 Siege einfahren können. Da die Ludwigsburger jedoch erst 17 Partien gespielt haben, stehen die RIESEN auf Tabellenposition sechs, die Bamberger mit bereits 18 gespielten Begegnungen auf Platz acht.
Tip-Off am Samstag in Ludwigsburg zwischen den RIESEN und den BMA365 Bamberg Baskets, die übrigens beide ihre letzten beiden Spiele gewonnen haben, ist um 18:30 Uhr.
„Wir haben alle das Hinspiel noch ziemlich gut in Erinnerung und wissen genau, was da passiert ist. Aus diesem Grund haben wir dort noch etwas gutzumachen. Ludwigsburg hat, wenn man sie lässt, offensiv sehr große Qualität und viele Möglichkeiten zu scoren“, so Bambergs Head Coach Anton Gavel. „Zudem sind sie beim Offensiv-Rebounding und was zweite Chancen angeht enorm gut. Daneben forcieren sie sehr viele Turnover. Das sind genau die Dinge, die uns im Hinspiel unglaublich wehgetan haben und somit müssen wir genau in diesen Punkten am Samstag bereit sein. Es ist klar, dass sie aggressiv spielen werden. Das gilt es für uns zu matchen sowie clever und abgebrüht in der Offensive zu agieren.“
Knapp einen Monat liegt das Hinspiel in der BROSE ARENA zurück, das letztlich klar an die Gäste aus Ludwigsburg ging. Unheimlich heiß starteten die Gäste in Bamberg in die Partie und sorgten so bereits schnell für das erste Überraschungsmoment. Mit 30:19 gewannen die RIESEN das erste Viertel und auch zur Pause lag man zweistellig in Front. Watson & Co. mobilisierten nach der Pause nochmals alle Kräfte und hatten auch die Möglichkeit, den Rückstand in den einstelligen Bereich zu drücken, doch die Ludwigsburger hatten an diesem Abend stets die passende und auch bessere Antwort und siegten so letztlich ungefährdet.
Die RIESEN sind großartig ins neue Jahr gestartet. Vier ihrer fünf Spiele im Jahr 2026 konnten sie gewinnen. Lediglich gegen die Rheinländer aus Bonn musste man sich hauchdünn geschlagen geben und rangiert so mit einer Bilanz von 10 Siegen und 7 Niederlagen auf Tabellenposition sechs. In eigener Halle stand man in dieser Saison bislang 9‑mal auf dem Parkett. Gegen Ulm, Oldenburg, Jena, Heidelberg und Braunschweig konnte man zuhause gewinnen. Neben der bereits erwähnten Niederlage gegen Bonn zog man in der MHP Arena auch gegen Würzburg (79:84), Trier (80:86) und gegen Vechta (80:86) den Kürzeren.
Gut sieben Rebounds holen sich die Ludwigsburger im Schnitt pro Partie mehr als die BMA365 Bamberg Baskets. Hier wird es für EJ Onu, Daniel Keppeler & Co. dagegenzuhalten heißen. Zudem gilt es besonders gut auf den Ball aufzupassen, denn neben den Rebounds waren die vielen Ballverluste im Hinspiel der Killer. Hier hatten die Bamberger im Vergleich zu ihrem aktuellen Ligaschnitt (Platz 2 in der easyCredit BBL) doch tatsächlich fast doppelt so viele Turnover. Verkehrte Welt, denn in der Statistik leisten sich eigentlich die Ludwigsburger ligaweit die insgesamt zweitmeisten Ballverluste (nur die Veolia Towers Hamburg sind mit 16,1 schlechter).
Nach den NINERS Chemnitz nehmen die Ludwigsburger derzeit pro Spiel die meisten Dreier. 31,2‑Mal geht der Ball von hinter der 6,75-Meter-Linie in Richtung Korb, wobei man im Liga-Ranking mit einer Trefferquote von 32,6 Prozent nur auf Position 12 steht. Top sind die BMA365 Bamberg Baskets derzeit von der Freiwurflinie. Keine andere Mannschaft der Liga hat als Team einen Schnitt von über 80 Prozent. Mit 67,7 Prozent getroffenen Freiwürfen finden sich die RIESEN im Liga-Vergleich auf dem vorletzten Platz, vor den Bonnern, die es von der Freiwurflinie auf 62,8 Prozent bringen.
Schon beim Gastspiel in Freak City hat Traveon „Tray“ Buchanan seine offensiven Qualitäten eindrucksvoll unter Beweis gestellt. Der physisch sehr starke Guard erzielte im Hinspiel in Bamberg 24 Punkte und lag damit deutlich über seinem aktuellen Schnitt von 16,9 Punkten pro Partie (Platz 6 in der gesamten easyCredit BBL). Im bisherigen Saisonverlauf blieb der 27-jährige US-Amerikaner überhaupt erst 3‑mal unter zehn Punkten in einem Spiel und zwar in Berlin (2), gegen Heidelberg (8) und am letzten Spieltag beim Auswärtssieg in Jena (5 Punkte). Mit 12,4 Abschlüssen pro Partie nimmt er gemeinsam mit Elijah Hughes (13,0) die meisten Würfe im Team der Ludwigsburger. (Fotos: MHP RIESEN Ludwigsburg)
Im insgesamt zweitbesten Rebounding-Team der easyCredit BBL (0,5 Rebounds hinter Science City Jena) ist Keeshawn Kellmann der beste Rebounder. 4,4 Rebounds unter dem eigenen und 2,4 unter dem des Gegners bedeuten in Summe 6,8 eingesammelte Bälle pro Partie und damit Platz 8 in der easyCredit BBL für den 25-jährigen US-Amerikaner, der zudem auch die guyanische Staatsbürgerschaft besitzt. Der Centerspieler konnte zuletzt jedoch nicht eingreifen, nach dem er sich im Training Anfang Januar im Vorfeld des 15. Spieltags eine Meniskusverletzung zugezogen hatte, die operativ behandelt werden musste. Für ihn haben die RIESEN Gavin Schilling nachverpflichtet, der die Saison im Team der NINERS Chemnitz begonnen hatte.
Der im kanadischen Ajax, Ontario geborene Stefan „Stef“ Smith führt im Team der RIESEN die Statistik der Korbvorlagen an. 4,9‑mal serviert der Point Guard pro Partie für seine Nebenleute, ist aber auch selbst brandgefährlich. Mit einem Punkteschnitt von 15,7 Zählern pro Spiel liegt er nur knapp hinter Buchanan und vor Elijah Hughes (15,5). Smith wechselte aus Frankreich von Cholet Basket zu den RIESEN und brachte aus seinen Profijahren in der französischen LNB, aus Serbien sowie seiner kanadischen Heimat viel Erfahrung mit ans Neckarufer.
Neben seinen bereits erwähnten 4,9 Assists und den 15,7 Punkten pro Spiel schnappt sich Stefan Smith pro Partie zudem auch noch 4,0 Rebounds. Fast 32 Minuten Einsatzzeit bekommt er pro Partie von Head Coach Mikko Riipinen, die er mit einem Effektivitätswert von 14,7 hervorragend zu nutzen weiß. Stefan Smiths Eltern,Verona und Lewis Smith, haben jamaikanische Wurzeln, weshalb Stef neben der kanadischen auch die Staatsbürgerschaft des Inselstaates besitzt.