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FC Eintracht Bamberg 2010

Fuß­ball-Bay­ern­li­ga Nord

FCE unter­liegt dem SC Feucht mit 1:3

In sei­nem letz­ten Heim­spiel unter­lag der FC Ein­tracht Bam­berg am vor­letz­ten Spiel­tag der Sai­son ges­tern dem SC Feucht mit 1:3. Der Vor­stands­vor­sit­zen­de beton­te, dass alle Ver­ant­wort­li­chen stolz auf das Team und das Erreich­te in die­ser Sai­son sind.

Nach einer 1:0 Füh­rung der Bam­ber­ger dreh­te der SC Feucht noch das Spiel und nahm nach einem 1:1‑Halbzeitstand die Punk­te mit nach Hau­se. Damit geht der FCE am kom­men­den Sams­tag als Tabel­len­vier­ter in das Der­by bei der DJK Don Bosco Bam­berg. Gera­de jetzt, nach dem letz­ten Heim­spiel der Run­de, rich­tet Vor­stands­vor­sit­zen­der Jörg Schmal­fuß einen Dank an die Anhän­ger sei­nes Teams: „Ihre laut­star­ke Unter­stüt­zung auf den Rän­gen treibt unse­re im Schnitt nicht mal 23 Jah­re alte Mann­schaft jedes Mal nach vor­ne. Und das jun­ge Team braucht auch die­se Moti­va­ti­on von außen, um die bes­te Leis­tung auf dem Platz zu zei­gen. Des­halb freue ich mich jetzt schon auf die neue Spiel­zeit. Wir Ver­ant­wort­li­chen wer­den unse­re Haus­auf­ga­ben machen, damit der FC Ein­tracht ab Juli wie­der mit einem hung­ri­gen jun­gen Team in der Bay­ern­li­ga Nord für Furo­re sor­gen kann.” Dan­ke sagt der FCE somit für 1.530 Minu­ten phan­tas­ti­schen Sup­port in die­ser Sai­son. Wei­te­re Zah­len vor dem letz­ten Spiel am kom­men­den Sams­tag: Zuschau­er­re­kord in der Bay­ern­li­ga Nord mit 1.976 Besu­chern im Heim­spiel gegen die DJK Don Bosco Bam­berg, gleich drei­mal in den Top fünf der Spie­le mit den meis­ten Zuschau­ern, attrak­tivs­ter Geg­ner mit 423 Zuschau­ern aus­wärts im Schnitt und Platz zwei in der Zuschau­er­gunst mit 546 Besu­chern im Schnitt.

„Unse­re Mann­schaft hat alles aus sich herausgeholt”

Jörg Schmal­fuß blickt nach dem letz­ten Spiel vor eige­nem Publi­kum auf eine fabel­haf­te Spiel­zeit zurück: „Ich wer­de aber auch nicht müde zu beto­nen, wie stolz wir alle – Ver­ant­wort­li­che und Fans – auf unse­re Dom­rei­ter sind. Wenn uns vor der Sai­son jemand ange­bo­ten hät­te, dass wir am Ende unter den Top vier ein­lau­fen, hät­ten wir sofort zuge­schla­gen. Aber natür­lich weckt der Erfolg Begehr­lich­kei­ten – und unter dem Strich wäre es schon schön gewe­sen, in der nächs­ten Sai­son zu den bes­ten Ama­teur­mann­schaf­ten Bay­erns zu gehö­ren. Unse­re Mann­schaft hat alles aus sich her­aus­ge­holt, hat größ­ten­teils spek­ta­ku­lä­ren Offen­siv­fuß­ball gebo­ten, war defen­siv sicher gestan­den.” Der Vor­stands­chef denkt bei die­ser Ein­ord­nung an Zah­len, die das bele­gen: „Die Bilanz kann sich sehen las­sen: eine der bes­ten Offen­siv­rei­hen der Liga, eine der bes­ten Abwehr­rei­hen, attrak­tivs­tes Aus­wärts­team – und zweit­bes­ter Zuschau­er­schnitt mit über 550 Besu­chern pro Heim­spiel im Fuchs-Park-Sta­di­on. Von der gran­dio­sen Stim­mung auf den Rän­gen, egal ob zu Hau­se oder aus­wärts, will ich gar nicht reden. All das zeigt, was wir sind und was wir auch in Zukunft blei­ben wol­len: Bam­bergs Num­mer eins.” Zum Abschluss der Sai­son ist der FC Ein­tracht am kom­men­den Sams­tag im Der­by bei der DJK Don Bosco Bam­berg zu Gast. Anstoß ist um 14 Uhr. 

Fuß­ball-Bay­ern­li­ga Nord

FCE unter­liegt im Spit­zen­spiel der DJK Vilzing

Der FC Ein­tracht Bam­berg hat in der Fuß­ball Bay­ern­li­ga Nord die Tabel­len­füh­rung ein­ge­büßt. Der Spit­zen­rei­ter unter­lag am Sams­tag­nach­mit­tag zu Hau­se dem Zwei­ten, der DJK Vil­z­ing, die jetzt von der Tabel­len­spit­ze grüßt, mit 0:1.

Das Tor des Tages erziel­ten die Gäs­te nach knapp einer Stun­de Spiel­zeit. Die Tabel­le führt jetzt die DJK Vil­z­ing mit 66 Punk­ten vor dem FC Ein­tracht Bam­berg mit 65 Punk­ten an. Drit­ter ist der ATSV Erlan­gen mit 63 Punk­ten, auf Platz vier steht mit eben­falls 63 Punk­ten bei aller­dings einem Spiel weni­ger die SpVgg Ansbach.

Mit dem Sieg ist die DJK Vil­z­ing der Meis­ter­schaft einen guten Schritt näher gekom­men, zumal sie nach dem 0:0 im Hin­spiel auch den direk­ten Ver­gleich gegen Bam­berg für sich ent­schei­den konn­ten. In der End­ab­rech­nung könn­te die­ser bei Punkt­gleich­heit aus­schlag­ge­bend sein. „Die Meis­ter­schaft wird mei­ner Mei­nung nach in den direk­ten Duel­len ent­schie­den. Und des­halb hat der Aus­gang der Par­tie gegen die DJK Vil­z­ing schon ein­mal eine Duft­mar­ke im Auf­stiegs­ren­nen gesetzt. Und das bei 950 Zuschau­ern vor einer tol­len Kulis­se”, sag­te FCE Vor­stands­vor­sit­zen­der Jörg Schmal­fuß nach dem Spiel.
Für den pas­sen­den Rah­men sor­gen auch die Anhän­ger des FCE – die Sitz­plät­ze der B‑Blöcke wur­den mit in vio­lett und weiß gehal­te­nen Papp­schil­dern aus­ge­stat­tet und sorg­ten beim Ein­lauf der Mann­schaf­ten für ein far­ben­fro­hes Bild.

Peter Heyer: „Mit jedem Auf­stieg ver­bin­de ich vie­le schö­ne Erinnerungen“

Die jun­gen Dom­rei­ter gin­gen am Sams­tag mit einem klei­nen Vor­sprung von zwei Zäh­lern als Tabel­len­füh­rer in die Par­tie. „Natür­lich wäre es schön gewe­sen, wenn die­ses Pols­ter noch ein wenig üppi­ger gewe­sen wäre“, so Jörg Schmal­fuß wei­ter. „Die Mög­lich­kei­ten dazu hat­ten wir kurz vor und an Ostern. Doch drei Spie­le inner­halb von fünf Tagen gegen Ammer­thal, in Aschaf­fen­burg und in Groß­bar­dorf haben unglaub­lich viel Kraft gekos­tet. Wir dür­fen hier zudem nicht ver­ges­sen, dass wir vie­le krank­heits- und ver­let­zungs­be­ding­te Aus­fäl­le bei unse­rem Stamm­per­so­nal in den ver­gan­ge­nen Wochen kom­pen­sie­ren muss­ten. Inso­fern will ich gar nicht jam­mern. Mit den fünf Punk­ten aus die­sen drei Spie­len war ich daher nicht unzu­frie­den.” Gegen die DJK Ammer­thal (1:1) und beim TSV Groß­bar­dorf (2:2) gab es jeweils ein Remis, beim SV Vat­an Spor Aschaf­fen­burg sieg­ten die Dom­rei­ter (2:1). Auf­grund der Per­so­nal­not kam im Spiel bei der SpVgg Bay­ern Hof Anfang April Peter Heyer zu einem Ein­satz. Mitt­ler­wei­le 41 Jah­re alt, stand der frü­he­re FC Tor­jä­ger gut 60 Minu­ten auf dem Feld. „Ich muss­te erst noch klä­ren, dass es zeit­lich klappt bei mir. Aber als das klar war, hab ich mich wirk­lich sehr drauf gefreut. Noch mehr hab ich mich dann gefreut, von Anfang an spie­len zu dür­fen. Auch wenn dann das Spiel in Hof nicht so gut war, war der Sieg in der Nach­spiel­zeit wirk­lich wahn­sin­nig wich­tig”, blickt Peter Heyer zurück auf das Der­by in der Saa­le­stadt, das der FCE mit 1:0 gewann. Jetzt, nach der eigent­li­chen Kar­rie­re, blicht Heyer ent­spannt zurück: „Den sport­li­chen Höhe­punkt gibt es eigent­lich nicht. Als wir 2006 vor über 7.000 Zuschau­er im Bam­ber­ger Sta­di­on 2:1 gegen Jahn Regens­burg gewon­nen haben, war das ein ganz beson­de­res Spiel für uns. Mit jedem Auf­stieg ver­bin­de ich vie­le schö­ne Erin­ne­run­gen, an die ich immer ger­ne zurück­den­ken wer­de”, bleibt der Leh­rer für Sport und Deutsch beschei­den. Stich­wort Sport: Als Sport­leh­rer am Bam­ber­ger Dient­zen­ho­fer-Gym­na­si­um kann Peter Heyer aus ers­ter Hand berich­ten, was die Coro­na-Pan­de­mie aus unse­ren Kin­dern gemacht hat: „Die Coro­na-Zeit hat lei­der den Trend deut­lich ver­stärkt, dass der Stel­len­wert des Sports bei Kin­dern und Jugend­li­chen eher abnimmt, was ich für eine ganz schlim­me Ent­wick­lung hal­te. Ich wür­de mir wün­schen, dass es wie­der mehr Kin­der gibt, die regel­mä­ßig Sport trei­ben und Spaß dar­an haben. Hier­für wäre es wün­schens­wert, dass die Ver­bän­de und Ver­ei­ne mehr Mög­lich­kei­ten für Kin­der schaf­fen, Spaß am Sport zu bekom­men. Dafür ist es aller­dings not­wen­dig, dass sich mehr Leu­te ehren­amt­lich engagieren.”

Für den FC Ein­tracht geht es am kom­men­den Sams­tag bei beim TSV Karl­burg wei­ter, dar­auf folgt das Nach­hol­spiel beim ATSV Erlan­gen am 3. Mai. Nach zwei anschlie­ßen­den Heim­spie­len steht zum Sai­son­ab­schluss das Der­by bei der DJK Don Bosco Bam­berg (22. Mai) an.

Fuß­ball-Bay­ern­li­ga Nord

FC Ein­tracht erwar­tet im Top­spiel die DJK Vilzing

Für Tabel­len­füh­rer FC Ein­tracht Bam­berg steht in der Fuß­ball-Bay­ern­li­ga Nord am mor­gi­gen Sams­tag um 14 Uhr ein abso­lu­tes Spit­zen­spiel an: Der Tabel­len­zwei­te DJK Vil­z­ing kommt nach Bamberg.

Nach zwei eng­li­schen Wochen und den zwei Spie­len am zurück­lie­gen­den Oster­wo­chen­en­de konn­ten die Fuß­bal­ler des FC Ein­tracht Bam­berg ein­mal vier Tage durch­at­men. Und das war nötig, spiel­ten die Dom­rei­ter fünf Spie­le in 13 Tagen. Die drei Par­tien zuletzt rund um das Oster­wo­chen­en­de gegen die DJK Ammer­thal, bei Vat­an Spor Aschaf­fen­burg und beim TSV Groß­bar­dorf haben der jun­gen Mann­schaft viel abver­langt und Kraft gekos­tet. Hin­zu kamen vie­le krank­heits- und ver­let­zungs­be­ding­te Aus­fäl­le von Stamm­spie­lern. So kamen gegen Ammer­thal zwei U19-Akteu­re von Beginn an zum Ein­satz. In Hof vor gut zwei Wochen stand der reak­ti­vier­te Peter Heyer mit 41 Jah­ren eine gute Stun­de auf dem Spiel­feld. Und in Aschaf­fen­burg am Sams­tag begann das Spiel mit Chef­trai­ner Juli­an Kol­beck in der Start-Auf­stel­lung. Von daher darf man nicht unzu­frie­den sein mit der Aus­beu­te von fünf Punk­ten aus den letz­ten drei Spie­len. Nach dem 2:2 am Mon­tag beim TSV Groß­bar­dorf bleibt der FC Ein­tracht Bam­berg Tabel­len­füh­rer mit 65 Punk­ten. Mit zwei Zäh­lern weni­ger belegt die DJK Vil­z­ing den zwei­ten Tabel­len­platz. Völ­lig klar, im Fuchs­park­sta­di­on tref­fen zwei Spit­zen­teams in einer abso­lu­ten Top­be­geg­nung auf­ein­an­der. Die Fra­ge ist, wie die jun­ge Bam­ber­ger Mann­schaft dem Druck, Gejag­ter zu sein, im Sai­son­end­spurt stand­hält. Und wie sie vor eige­nem Publi­kum und einer guten Kulis­se – bis Don­ners­tag­abend gin­gen im Vor­ver­kauf bereits 500 Kar­ten über die Laden­the­ke – dem Top­team aus Vil­z­ing gewach­sen ist. Aller­dings haben die Bam­ber­ger in die­ser Sai­son mehr­fach gezeigt, dass sie genau damit gut umge­hen kön­nen. Bei­spiel Groß­bar­dorf am Mon­tag­nach­mit­tag. Als Favo­rit in der Spiel gegan­gen, lagen die jun­gen Dom­rei­ter mit 0:2 im Rück­stand. Sie schüt­tel­ten sich kurz und spiel­ten ein­fach wei­ter. Durch ein Tor von Franz Hel­mer vor der Pau­se und dem Tref­fer von Lukas Schmitt­sch­mitt sie­ben Minu­ten vor Schluss hol­ten die Ober­fran­ken am Ende zumin­dest einen Punkt. Damit blei­ben die Bam­ber­ger als ein­zi­ge Mann­schaft der Liga aus­wärts ungeschlagen.

„Bes­ser hät­te man die­ses Dreh­buch nicht schrei­ben können“

Erfolg­reich sein woll­te die DJK Vil­z­ing in der abge­bro­che­nen Sai­son 20192021, in der sie um die Meis­ter­schaft mit­spiel­te und den Auf­stieg in die Regio­nal­li­ga Bay­ern anvi­siert hat­te. Nach dem coro­nabe­ding­ten Sai­son­ab­bruch stieg der SC Elters­dorf auf, die DJK Vil­z­ing blieb in der Liga. In die­ser Sai­son unter­neh­men die Ober­pfäl­zer den nächs­ten Ver­such, in die höchs­te Spiel­klas­se unter der Blau/​Weißen Rau­te auf­zu­stei­gen. Soll­te dies gelin­gen, wäre das der größ­te Erfolg in der 53-jäh­ri­gen Ver­eins­ge­schich­te. Bei der Umset­zung die­ses Ziels ist die Mann­schaft aus dem 500 Ein­woh­ner gro­ßen Orts­teil von Cham auf gutem Kurs, auch wenn neben Vil­z­ing und dem FC Ein­tracht Bam­berg mit dem ATSV Erlan­gen und der SpVgg Ans­bach zwei wei­te­re Mann­schaf­ten um die Meis­ter­schaft mit­spie­len. Das Quar­tett liegt, und das macht die Lage an der Spit­ze beson­ders attrak­tiv, nah bei­ein­an­der. Mit einem Sieg in Bam­berg springt Vil­z­ing auf Platz eins. Also genau da hin, wo der Klub nach dem letz­ten Spiel­tag ste­hen möch­te. Für Tore sor­gen könn­ten am Sams­tag Andre­as Jün­ger oder Jim Patrick Mül­ler, die mit 16 bezie­hungs­wei­se 15 Toren die bes­ten Tor­schüt­zen der DJK Vil­z­ing sind. Das spricht im Vor­feld für viel Arbeit, die auf die Bam­ber­ger Abwehr­rei­he zukom­men wird. Doch nach dem Durch­at­men wird die­se mit vol­len Akkus in das Spiel gehen.

„Ers­ter gegen Zwei­ter in der wich­tigs­ten Pha­se der Sai­son, vie­le Zuschau­er bei vor­aus­sicht­lich guten äuße­ren Bedin­gun­gen – bes­ser hät­te man die­ses Dreh­buch nicht schrei­ben kön­nen“, blickt Vor­stands­vor­sit­zen­der Jörg Schmal­fuß auf das Spiel. „Klar ist natür­lich, dass wir die­ses Spit­zen­spiel gewin­nen wol­len. Aber auch mit einem Unent­schie­den könn­te ich nach 90 Minu­ten leben, weil wir so den Abstand auf Vil­z­ing wah­ren wür­den und Tabel­len­füh­rer blie­ben. Zuver­sicht­lich stimmt mich, dass unse­re Aus­fall­lis­te über­schau­ba­rer gewor­den ist und wir nahe­zu in Best­be­set­zung in die letz­ten Spie­le gehen können.”

Für Trai­ner Juli­an Kol­beck kommt es zum „abso­lu­ten High­light der Sai­son, für sol­che Momen­te liebt und lebt man den Fuß­ball. Mei­ne Mann­schaft hat sich die­ses Spiel aber auch ver­dient. Es tref­fen zwei Teams mit sehr viel Qua­li­tät auf­ein­an­der. Vil­z­ing kommt mit einer enor­men Wucht und sucht immer wie­der schnell den Weg Rich­tung Tor. Wir müs­sen auf sehr hohem Niveau ver­tei­di­gen, aber auch dem Spiel mit Ball unse­ren Stem­pel auf­drü­cken. Mut und hohe Inten­si­tät sind gefragt, eben­so Lei­den­schaft und Zusam­men­halt bis zur letz­ten Sekun­de. Wir freu­en uns auf vie­le Fans und Zuschau­er, am Ende wol­len wir gemein­sam mit Fans und Zuschau­ern die drei Punk­te im Fuchs-Park-Sta­di­on feiern.”

„Das Spiel ist ein abso­lu­tes High­light für alle Spie­ler. Sechs Spiel­ta­ge vor Schluss als Ers­ter den Zwei­ten zu emp­fan­gen, ist schon was Beson­de­res“, weiß auch Kapi­tän Marc Reisch­mann. „Dafür haben wir auch hart gear­bei­tet. An Moti­va­ti­on wird es auf­grund der Aus­gangs­si­tua­ti­on wohl kei­ner Mann­schaft feh­len. Wich­tig wird sein, dass wir unser Spiel wie gewohnt durch­zie­hen und mutig sind. Eine Mann­schaft mit der Qua­li­tät von Vil­z­ing wird man nicht 90 Minu­ten kom­plett in den Griff bekom­men. Daher müs­sen wir selbst mög­lichst vie­le Akzen­te set­zen und das Spiel gestal­ten. Am Ende wird dann auch die Tages­form ent­schei­den. Wir freu­en uns auf ein Fuß­ball­fest, vie­le Zuschau­er und eine groß­ar­ti­ge Stimmung.”

Vor­aus­sicht­li­ches FC Eintracht-Aufgebot

Dell­er­mann, Olschew­ski– Els­ha­ni, Hack, Heinz, Hel­mer, Kau­be, Kett­ler, Koll­mer, Lang, Linz, Lje­v­sic, Popp, Reck, Reisch­mann, Sapry­kin, Schmitt, Schmitt­sch­mitt, Stroh­mer, Valdez

Fuß­ball-Bay­ern­li­ga Nord

FC Ein­tracht hat Unter­la­gen für die Regio­nal­li­ga eingereicht

Der FC Ein­tracht Bam­berg, Tabel­len­füh­rer der Fuß­ball-Bay­ern­li­ga Nord, hat die not­wen­di­gen Unter­la­gen für die Regio­nal­li­ga Bay­ern beim Baye­ri­schen Fuß­ball-Ver­band ein­ge­reicht. Unter­des­sen wur­de der Spiel­plan noch ein­mal geän­dert und das Spiel der Bam­ber­ger beim Ver­fol­ger ATSV Erlan­gen für Diens­tag, 3. Mai, um 20:30 Uhr neu terminiert.

Der FC Ein­tracht Bam­berg ist Tabel­len­füh­rer der Fuß­ball Bay­ern­li­ga Nord und erwar­tet am kom­men­den Sams­tag, 23. April, um 14:00 Uhr den Tabel­len­zwei­ten DJK Vil­z­ing. „So lang­sam bie­gen wir auf die Ziel­ge­ra­de der Sai­son ein: Sechs Spie­le sind noch zu absol­vie­ren – und jeder Punkt kann im Titel­ren­nen am Ende ent­schei­dend sein”, betont Vor­stands­vor­sit­zen­der Jörg Schmal­fuß. Unab­hän­gig des Aus­gangs des Spiels und des Titel­kamp­fes um die Meis­ter­schaft hat der FC Ein­tracht Bam­berg die not­wen­di­gen Unter­la­gen für die Regio­nal­li­ga Bay­ern beim Baye­ri­schen Fuß­ball-Ver­band ein­ge­reicht. Auch wenn es für Jörg Schmal­fuß „noch unklar ist, ob wir es am Ende sport­lich schaf­fen wer­den mit dem Auf­stieg: Wir Ver­ant­wort­li­che haben zumin­dest unse­re Haus­auf­ga­ben gemacht und die Bewer­bungs­un­ter­la­gen für die Regio­nal­li­ga beim Baye­ri­schen Fuß­ball-Ver­band ein­ge­reicht. Die Zulas­sung erach­te ich als wahr­schein­lich, weil wir ja aus der Ver­gan­gen­heit auf eine kom­plet­te Regio­nal­li­ga-Infra­struk­tur zurück­grei­fen könn­ten. Jetzt gilt es also vor­ran­gig, auf dem Platz Tat­sa­chen zu schaf­fen.” Wie die Spiel­zeit auch endet: Es ist jetzt schon die bes­te Sai­son der jün­ge­ren Ver­eins­ge­schich­te des FC Ein­tracht. Und das mit einer Mann­schaft, die im Durch­schnitt nicht ein­mal 23 Jah­re jung ist und in der 17 von 21 Spie­lern aus der eige­nen Jugend kom­men. Der FCE spielt also mit einer ech­ten Bam­ber­ger Trup­pe, die ihre Stel­lung als Num­mer Eins in Stadt- und Land­kreis wei­ter aus­bau­en will.

Für den Besuch des Spiels gegen die DJK Vil­z­ing am Sams­tag gibt es kei­ne coro­nabe­ding­ten Zugangs­be­schrän­kun­gen. Die all­ge­mei­nen Schutz- und Hygie­ne­maß­nah­men wie zum Bei­spiel Wah­rung des Min­dest­ab­stands oder das Tra­gen einer Mas­ke wer­den ledig­lich empfohlen.

Spiel beim ATSV Erlan­gen wird verlegt

Unter­des­sen wur­de der Spiel­plan des FC Ein­tracht Bam­berg in der Bay­ern­li­ga noch ein­mal geän­dert. Die am 1. April auf­grund Schnee­falls abge­sag­te Begeg­nung des Tabel­len­füh­rers beim Ver­fol­ger ATSV Erlan­gen, gegen den die Dom­rei­ter in der Vor­run­de ihre ers­te Sai­son­nie­der­la­ge kas­sier­ten, wird jetzt am Diens­tag, 3. Mai, um 20:30 Uhr nach­ge­holt. Ursprüng­lich war der Nach­hol­ter­min für den 26. April vor­ge­se­hen. Vor­stands­vor­sit­zen­der Jörg Schmal­fuß wagt zwei Wochen vor dem Duell in der Huge­not­ten­stadt eine Pro­gno­se: „Die Meis­ter­schaft wird mei­ner Mei­nung nach in den direk­ten Duel­len entschieden.”

Zwi­schen den Spie­len gegen Vil­z­ing und in Erlan­gen gas­tiert der FC Ein­tracht am 30. April beim TSV Karl­burg, am 7. Mai kommt der ASV Neu­markt ins Fuchs­park­sta­di­on und am 14. Mai der SC Feucht, bevor zum Sai­son­ab­schluss am 22. Mai das Lokal­der­by bei der DJK Don Bosco Bam­berg ansteht.

Fuß­ball-Bay­ern­li­ga Nord

Nach­hol­spiel des FC Ein­tracht gegen die DJK Ammerthal

Am kom­men­den Mitt­woch, dem 13. April, hat der FC Ein­tracht Bam­berg in der Fuß­ball-Bay­ern­li­ga Nord die DJK Ammer­thal zu Gast. Spiel­be­ginn des Nach­hol­spiels für die am Sams­tag aus­ge­fal­le­ne Par­tie ist um 19 Uhr.

In das Spiel geht der FCE mit 60 Punk­ten auf dem Kon­to und als aktu­el­ler Tabel­len­füh­rer. Aller­dings sind die Bam­ber­ger gegen­über dem punkt­glei­chen Zwei­ten DJK Vil­z­ing mit zwei Spie­len im Rück­stand. Dass die Bam­ber­ger Liga­pri­mus sind, haben sie ihrem Sieg am Mitt­woch­abend zu ver­dan­ken. In einer Nach­hol­par­tie gab es für den FCE bei der SpVgg Bay­ern Hof einen 1:0 Sieg. In der drit­ten Minu­te der Nach­spiel­zeit erziel­te Abwehr­chef Chris­to­pher Kett­ler das Tor des Tages. Dass es dabei blieb, hat­te der FCE sei­nem Tor­hü­ter Fabi­an Dell­er­mann zu ver­dan­ken, der kurz dar­auf eine eins-gegen-eins Situa­ti­on mit Bra­vour klärte.

„Der Weg ist der Schlüs­sel einer lan­gen Erfolgsstory”

Die Teams von Platz eins bis vier tren­nen gera­de ein­mal drei Punk­te. Von den vie­ren waren am Wochen­en­de die DJK Vil­z­ing und der ATSV Erlan­gen im Ein­satz – und bei­de gewan­nen ihre Spie­le, Vil­z­ing sieg­te in Karls­burg, Erlan­gen in Bam­berg bei der DJK Don Bosco.

Für den FC Ein­tracht heißt es, die Auf­ga­be gegen die DJK Ammer­thal erfolg­reich zu gestal­ten, um die Tabel­len­füh­rung gege­be­nen­falls wie­der aus­zu­bau­en. Die DJK Ammer­thal reist mit Trai­ner Micha­el Hutz­ler in das Fuchs-Park-Sta­di­on. Für den Eber­mann­stadter wird das ein beson­de­rer Abend, der Trai­ner der DJK stand bis Som­mer ver­gan­ge­ner Sai­son noch an der Sei­ten­li­nie des FCE. „Der FCE hat eine klas­se Mann­schaft mit einem super Wil­len und klas­se Trai­nern. Dass sie so eine super Sai­son spielt, war für mich jetzt kei­ne gro­ße Über­ra­schung“, äußerst sich Hutz­ler. „Und trotz­dem kann man ihren Erfolg nicht hoch genug wer­ten. Die Mann­schaft ist jung und ihr Zusam­men­halt ein­zig­ar­tig. Ich sehe den FCE in sei­ner Ent­wick­lung wirk­lich top top. Der Juli­an macht hier einen klas­se Job und die Jugend­aus­bil­dung mit allen Ver­ant­wort­li­chen macht den Job min­des­tens genau­so gut. Hier wer­den klas­se jun­ge Leu­te aus­ge­bil­det, die am Ende dann die Mög­lich­keit bekom­men, in einer sehr erfolg­rei­chen ers­ten Mann­schaft spie­len zu kön­nen. Der Weg ist der Schlüs­sel einer lan­gen Erfolgs­sto­ry.” Im Hin­spiel sieg­ten die Dom­rei­ter im Sep­tem­ber mit 3:0 beim dama­li­gen Tabellendritten.

Wei­ter geht es für den FC Ein­tracht Bam­berg danach am Sams­tag beim SV Vat­an Spor Aschaf­fen­burg, am 18. April mit dem Nach­hol­spiel beim TSV Groß­bar­dorf und am 23. April zu Hau­se gegen die DJK Vil­z­ing. Die am 1. April aus­ge­fal­le­ne Par­tie beim ATSV Erlan­gen wur­de nun auch neu ter­mi­niert und wird am dar­auf­fol­gen­den Diens­tag, dem 26. April, nachgeholt.

Vor­aus­sicht­li­ches FC Ein­tracht-Auf­ge­bot gegen die DJK Ammerthal

Dell­er­mann, Olschew­ski– Els­ha­ni, Hack, Heinz, Hel­mer, Kau­be, Kett­ler, Koll­mer, Lang, Linz, Lje­v­sic, Popp, Reck, Reisch­mann, Sapry­kin, Schmitt, Strohmer

Fuß­ball-Bay­ern­li­ga Nord

FC Ein­tracht emp­fängt die DJK Ammerthal

In der Fuß­ball-Bay­ern­li­ga Nord hat der FC Ein­tracht Bam­berg am mor­gi­gen Sams­tag um 14 Uhr die DJK Ammer­thal zu Gast. Erneut gilt es für die Bam­ber­ger, die Tabel­len­spit­ze zu ver­tei­di­gen, wäh­rend der Gast als Sechst­plat­zier­ter ohne Druck in Spiel gehen kann.

Mit 60 Punk­ten geht der FC Ein­tracht Bam­berg als Tabel­len­füh­rer in das Duell gegen die DJK Ammer­thal. Dass dies so ist, haben die Dom­rei­ter ihrem Sieg am Mitt­woch­abend zu ver­dan­ken. In einer Nach­hol­par­tie gab es für den FCE bei der SpVgg Bay­ern Hof einen 1:0‑Sieg. Dabei sahen die Zuschau­er im Sta­di­on Grü­ne Au eine Begeg­nung, in der Bam­berg nicht über­zeug­te und in der es nicht vie­le Tor­chan­cen gab. Den­noch schlu­gen die Dom­rei­ter eis­kalt zu: In der drit­ten Minu­te der Nach­spiel­zeit erziel­te Abwehr­chef Chris­to­pher Kett­ler das Tor des Tages. Dass es dabei blieb, hat­te der FCE sei­nem Tor­hü­ter Fabi­an Dell­er­mann zu ver­dan­ken, der kurz dar­auf eine Eins-gegen-Eins-Situa­ti­on mit Bra­vour klär­te. Damit bleibt der FC Ein­tracht Bam­berg in der Bay­ern­li­ga Nord auch nach dem zwölf­ten Aus­wärts­spiel als ein­zi­ges Team der Liga in der Frem­de unge­schla­gen. Aber nicht nur die Bam­ber­ger waren unter der Woche im Ein­satz, die gesam­te Spit­zen­grup­pe hat­te Nach­hol­spie­le zu absol­vie­ren. Vom Quar­tett der füh­ren­den Mann­schaf­ten haben neben dem FC Ein­tracht auch die SpVgg Ans­bach und der ATSV Erlan­gen ihre Nach­hol­spie­le gewon­nen. Federn las­sen muss­te nur die DJK Vil­z­ing, der Tabel­len­zwei­te unter­lag zu Hau­se dem ASV Cham über­ra­schend mit 2:3. Die Bam­ber­ger haben damit drei Punk­te Vor­sprung vor dem Tabel­len­zwei­ten und vom Quar­tett der Spit­zen­teams zudem noch ein Spiel weni­ger ausgetragen.

„Der Druck steigt, das merkt man unse­rer jun­gen Mann­schaft an“ 

Beim mor­gi­gen Spiel geht es für den FC wie­der um die Ver­tei­di­gung der Tabel­len­füh­rung. Zudem kommt es zu einem Wie­der­se­hen. Die DJK Ammer­thal reist mit Trai­ner Micha­el Hutz­ler in das Fuchs-Park-Sta­di­on. Für den Eber­mann­stadter wird das ein beson­de­rer Nach­mit­tag, der Trai­ner der DJK stand bis Som­mer ver­gan­ge­ner Sai­son noch an der Sei­ten­li­nie der Bam­ber­ger. Dort war der Kom­mu­ni­ka­ti­ons­elek­tro­ni­ker sehr erfolg­reich. Mit zwei Auf­stie­gen in Fol­ge führ­te er die Bam­ber­ger von der Bezirks­li­ga in die Bay­ern­li­ga. Die guten Ver­bin­dun­gen des FCE zu Micha­el Hutz­ler gibt es nach wie vor, und vor allem auch den Respekt. Aller­dings wird das alles aus­ge­blen­det wer­den, sobald das Spiel läuft. Im Hin­spiel sieg­ten die Dom­rei­ter im Sep­tem­ber mit 3:0 beim dama­li­gen Tabel­len­drit­ten. In das Rück­spiel kann die DJK Ammer­thal völ­lig ent­spannt gehen. Mit 45 Punk­ten ran­gie­ren die Gäs­te auf Tabel­len­platz sechs. Die Offen­si­ve mit fast 60 Toren ist wohl die Stär­ke der Ober­pfäl­zer. Dem­ge­gen­über steht die Abwehr des Liga­pri­mus mit bis­her 18 Gegen­to­ren – die wenigs­ten Gegen­tref­fer aller Klubs.

„Noch sind neun Spie­le zu absol­vie­ren, also noch 27 Punk­te zu ver­ge­ben“, blickt Bam­bergs Vor­stands­vor­sit­zen­der Jörg Schmal­fuß vor­aus. „Der Druck steigt, das merkt man unse­rer jun­gen Mann­schaft an. Dazu kommt, dass uns das Krank­heits- und Ver­let­zungs­glück der Vor­run­de fehlt. Immer wie­der müs­sen wir mit einer neu­en For­ma­ti­on antre­ten. Bemer­kens­wert fin­de ich, mit wel­cher Moral unse­re Dom­rei­ter die­se Unwäg­bar­kei­ten weg­ste­cken. Die Auf­ga­be gegen die DJK Ammer­thal wird genau­so schwer wie die in Hof. Dazu kommt die emo­tio­na­le Kom­po­nen­te, wenn vie­le unse­rer Jungs gegen ihren Trai­ner der ver­gan­ge­nen Jah­re, Micha­el „Hut­zi“ Hutz­ler, antre­ten müs­sen. Nach wie vor pfle­gen vie­le von uns freund­schaft­li­chen Kon­takt zu „Hut­zi“, der die Ent­wick­lung sei­nes ehe­ma­li­gen Teams inten­siv beob­ach­tet. Schen­ken wird er uns nichts, das hat bereits die Begeg­nung in Ammer­thal im ver­gan­ge­nen Herbst gezeigt. Neh­men wir also den Kampf an. Und wie auch immer das Spiel aus­geht: Nach dem Schluss­pfiff trin­ken wir mit „Hut­zi“ ein gemein­sa­mes Bier­chen im Stadion.”

„Am Sams­tag endet die eng­li­sche Woche daheim gegen Ammer­thal“, so Trai­ner Juli­an Kol­beck. „Für mei­nen Kol­le­gen Micha­el Hutz­ler sicher­lich ein sehr emo­tio­na­les Spiel an alter Wir­kungs­stät­te. Wir freu­en uns auf ein schö­nes Spiel gegen eine tech­nisch sehr gute Mann­schaft mit vie­len guten Ein­zel­spie­lern. Offen­siv hat Ammer­thal schon enor­me Qua­li­tät. Wir müs­sen wie­der sehr gut ver­tei­di­gen und offen­siv immer wie­der aktiv Rich­tung Tor gehen. Unse­ren Lauf wol­len wir bei­be­hal­ten und die nächs­ten drei Punk­te einsacken.”

Der Sieg-Tor­schüt­ze vom Mitt­woch, Chris­to­pher Kett­ler, dazu: „Das Spiel in Hof war sehr schwer. Auf einem schlech­ten Rasen war das bestimmt nicht unser bes­tes Spiel. Aber wir haben bis zum Schluss an einen Sieg geglaubt und die drei Punk­te mit­ge­nom­men. Das ist es, was unter dem Strich zählt. Jetzt möch­ten wir natür­lich auch das Spiel gegen Ammer­thal erfolg­reich gestal­ten. Das wird jedoch eine schwe­re Auf­ga­be wer­den, wenn man sieht, wie­viel Qua­li­tät Ammer­thal hat. Wenn wir unser Spiel durch­brin­gen kön­nen, bin ich jedoch über­zeugt, dass wir die drei Punk­te im Fuchs­park behalten.”

Vor­aus­sicht­li­ches FC Eintracht-Aufgebot

Dell­er­mann, Olschew­ski– Els­ha­ni, Hack, Heinz, Hel­mer, Kau­be, Kett­ler, Koll­mer, Lang, Linz, Lje­v­sic, Popp, Reck, Reisch­mann, Sapry­kin, Schmitt, Strohmer

Fuß­ball-Bay­ern­li­ga Nord

FC Ein­tracht zum Nach­hol­spiel in Hof

In einem Nach­hol­spiel der Fuß­ball-Bay­ern­li­ga Nord ist der FC Ein­tracht Bam­berg mor­gen um 18 Uhr bei der SpVgg Bay­ern Hof zu Gast. Die Gast­ge­ber als Tabel­len­zwölf­ter benö­ti­gen noch Punk­te für den Klas­sen­er­halt, für die Bam­ber­ger geht es dar­um, Platz eins zu verteidigen.

Nach­dem das für ver­gan­ge­nen Frei­tag vor­ge­se­he­ne Spiel beim ATSV Erlan­gen wit­te­rungs­be­dingt kurz­fris­tig aus­ge­fal­len ist, machen die Bam­ber­ger nach einem spiel­frei­en Wochen­en­de am Mitt­woch den Ver­such, das Anfang Novem­ber ver­gan­ge­nen Jah­res abge­sag­te Der­by in Hof aus­zu­tra­gen. Der Wet­ter­vor­her­sa­ge nach muss jedoch noch mit klas­si­schem Win­ter­wet­ter gerech­net wer­den. Zudem ist es in Hoch­fran­ken immer käl­ter als in Bam­berg. Von daher ist eine erneu­te Absa­ge im Bereich des Mög­li­chen. Den­noch berei­tet Trai­ner Juli­an Kol­beck sei­ne jun­ge Mann­schaft auf das Spiel vor. Dabei wird der 27-Jäh­ri­ge weni­ger die Sta­tis­tik der letz­ten Jah­re, son­dern viel­mehr die Spiel­art des Geg­ners im Kopf haben. Die Bilanz spricht für den FC Ein­tracht Bam­berg: Von den letz­ten drei Auf­ein­an­der­tref­fen konn­te der FCE alle für sich ent­schei­den. Die letz­te Nie­der­la­ge gegen die Ost­ober­fran­ken liegt sechs­ein­halb Jah­re zurück: Im Novem­ber 2015 gab es zu Hau­se ein 0:2. Das Hin­spiel Ende Juli gewann der FC Ein­tracht Bam­berg vor fast 500 Zuschau­ern mit 7:1. Aller­dings sind Sta­tis­ti­ken nur eine Rand­no­tiz. Ent­schei­dend ist immer das Hier und Jetzt. Und das Jetzt ver­spricht nach wie vor Span­nung. Der FC Ein­tracht Bam­berg geht mit 57 Punk­ten als Tabel­len­füh­rer in das Spiel. Dabei lie­fern sich die Bam­ber­ger am Mitt­woch ein Fern­du­ell um die Tabel­len­füh­rung, denn der punkt­glei­che Tabel­len­zwei­te DJK Vil­z­ing spielt zeit­gleich zu Hau­se gegen den ASV Cham. Eine Situa­ti­on, die es bei der Enge an der Tabel­len­spit­ze bis zum letz­ten Spiel­tag noch öfter geben wird. Zudem mischen noch der ATSV Erlan­gen und die SpVgg Ans­bach um die Meis­ter­schaft mit. Nicht zu ver­ges­sen ist, dass auch noch direk­te Auf­ein­an­der­tref­fen im Spiel­plan stehen.

„Wir sind gewarnt, aber auch gut vorbereitet“ 

Für die SpVgg Bay­ern Hof sieht die Situa­ti­on anders aus. Mit 26 Punk­ten steht der Bam­ber­ger Geg­ner auf Tabel­len­platz zwölf. Der Vor­sprung zum Abstiegs­platz beträgt elf Punk­te. Zum ers­ten Abstiegs­re­le­ga­ti­ons­platz liegt das Plus bei sechs Zäh­lern. Die Saa­le­städ­ter wer­den also noch ein paar Punk­te benö­ti­gen, um sich die Rele­ga­ti­on zu erspa­ren. Für die Anhän­ger heißt es daher Dau­men drü­cken und hof­fen. Im letz­ten Heim­spiel gab es eine klei­ne Ach­ter­bahn­fahrt. Ende März lag die SpVgg Bay­ern Hof gegen den Würz­bur­ger FV erst mit 0:1 im Rück­stand, dann dreh­te das Team vor gut 400 Zuschau­ern das Spiel und stell­te auf 2:1. Sechs Minu­ten vor Schluss kas­sier­ten die Ost­ober­fran­ken den Aus­gleichs­tref­fer zum 2:2‑Endstand. Am ver­gan­ge­nen Wochen­en­de blie­ben die Hofer auch sieg­los, ohne Punk­te im Gepäck kehr­ten sie nach einem 0:2 beim ASV Cham an die Grü­ne Au zurück.

„Unter der Woche in Hof zu spie­len ist unan­ge­nehm. Und genau das erwar­te ich: ein kampf­be­ton­tes Spiel gegen einen unan­ge­neh­men Geg­ner“, so FC Ein­tracht-Trai­ner Juli­an Kol­beck. „Hof ist eine Mann­schaft, die noch den einen oder ande­ren Punkt zum siche­ren Klas­sen­er­halt braucht. Sie wer­den gegen uns alles geben, um da was mit­zu­neh­men. Wir sind gewarnt, aber auch gut vor­be­rei­tet und wol­len natür­lich erfolg­reich sein.”

Vor­aus­sicht­li­ches FC Eintracht-Aufgebot

Dell­er­mann, Olschew­ski– Els­ha­ni, Hack, Heinz, Hel­mer, Kau­be, Kett­ler, Koll­mer, Lang, Linz, Lje­v­sic, Popp, Reck, Reisch­mann, Schmitt, Stroh­mer, Valdez

ATSV Erlan­gen trifft auf den FC Ein­tracht Bamberg 

Als Tabel­len­füh­rer beim Vier­ten zu Gast

Zum zwei­ten abso­lu­ten Spit­zen­spiel inner­halb von zwei Wochen kommt es für den FC Ein­tracht Bam­berg in der Fuß­ball-Bay­ern­li­ga Nord heu­te Abend. Der Tabel­len­füh­rer ist ab 19 Uhr beim Vier­ten ATSV Erlan­gen zu Gast.

Tief durch­at­men konn­ten Spie­ler, Anhän­ger und Ver­ant­wort­li­che des FC Ein­tracht Bam­berg am letz­ten Sams­tag. In einem kom­pli­zier­ten Spiel, in dem sich die jun­gen Dom­rei­ter sicht­lich schwer taten, setz­ten sich die Bam­ber­ger mit 3:1 zu Hau­se gegen die DJK Geben­bach durch. Auch wenn die spie­le­ri­sche Klas­se über­schau­bar war, beein­druck­te die Bam­ber­ger Mann­schaft erneut – nur eben auf eine ande­re Art und Wei­se. Mit gro­ßem Kampf und Ein­satz, und nie auf­ge­bend, gestal­te­te sie das Spiel und brach­te so den Sieg nach Hau­se. Mit 57 Punk­ten steht der FCE daher wei­ter­hin an der Tabel­len­spit­ze. Aller­dings spürt der Liga­pri­mus den Atem des ers­ten Ver­fol­gers DJK Vil­z­ing, denn die Ober­pfäl­zer haben eben­so 57 Punk­te auf dem Kon­to – jedoch ein Spiel mehr absol­viert als der FCE. Es bleibt also span­nend an der Tabel­len­spit­ze. Der heu­ti­ge Geg­ner, der ATSV Erlan­gen, mischt eben­falls mit im Kon­zert der Gro­ßen. Die Mit­tel­fran­ken haben 51 Punk­te und ran­gie­ren auf Platz vier. In den letz­ten zwei Spie­len blie­ben sie jedoch punkt­los. Bei der DJK Vil­z­ing gab es ein 1:3, am letz­ten Wochen­en­de unter­lag der ATSV beim star­ken Auf­stei­ger ASV Neu­markt mit 0:3. So deut­lich das Ergeb­nis aus­fiel, das Spiel lief jedoch ganz anders. Bis elf Minu­ten vor Schluss sahen die Zuschau­er ein tor­lo­ses Duell, erst dann fie­len die Tref­fer. Und nicht als Rand­no­tiz zu sehen ist, dass den Erlan­gern in dem Spiel meh­re­re Leis­tungs­trä­ger nicht zur Ver­fü­gung stan­den. Das soll­te hel­fen, das Ergeb­nis einzuordnen.

„Wir wol­len natür­lich unse­ren Tabel­len­platz festigen“

Der ATSV Erlan­gen möch­te sicher­lich, egal wer am Frei­tag im Kader steht, auf die Erfolgs­spur zurück kom­men, ja muss gewin­nen, um wei­ter gut mit­mi­schen zu kön­nen im Kampf um Platz eins. Daher wer­den die Mit­tel­fran­ken sicher­lich alles dar­an set­zen, den Dom­rei­tern ein Bein zu stel­len. Mit dem Spiel in Erlan­gen geht es für den FC Ein­tracht Bam­berg übri­gens in einen stres­si­gen Monat. In die­sen 30 Tagen ste­hen sie­ben Spie­le im Kalen­der. Da wird sich mög­li­cher­wei­se ent­schei­den, ob der FCE bis zum Schluss um die Meis­ter­schaft mit­spie­len kann oder die Kon­kur­renz davon­zie­hen las­sen muss. Eines ist jedoch klar: Die Moral in der Mann­schaft stimmt, die mit einem Durch­schnitts­al­ter von nicht ein­mal 23 Jah­ren zu den jüngs­ten Teams der Liga zählt. Nach Rück­schlä­gen mel­de­te sie sich näm­lich immer im nächs­ten Spiel mit einem star­ken Auf­tritt zurück. Und gera­de gegen Spit­zen­mann­schaf­ten wächst das Team über sich hin­aus. Genau das beein­druckt die Anhän­ger, und auch die Macher rund um die Mann­schaft. Von daher darf sich der Spit­zen­rei­ter auch für das Spiel in der Sie­mens­stadt etwas aus­rech­nen. Moti­va­ti­on dürf­te auch das Hin­spiel sein: Gegen die Mann­schaft aus der Huge­not­ten­stadt gab es für den FC Ein­tracht Bam­berg am zehn­ten Spiel­tag die ers­te Nie­der­la­ge. Vor gut 600 Zuschau­ern unter­la­gen die Dom­rei­ter am 4. Sep­tem­ber ver­gan­ge­nen Jah­res mit 0:1.

„Es ist ein Spiel, auf das wir uns alle freu­en. Ein­fach ein Top­spiel, in dem es natür­lich um viel geht“, so Trai­ner Juli­an Kol­beck. „Der ATSV Erlan­gen hat eine super Mann­schaft und steht zurecht mit oben dabei in Sachen Auf­stieg. Es wird ein inten­si­ves, hoch­wer­ti­ges Spiel, in dem Nuan­cen ent­schei­den wer­den. Wir tre­ten selbst­be­wusst auf, wis­sen, was wir kön­nen. Aller­dings ist uns auch bewusst, wel­che Qua­li­tät uns mit Erlan­gen erwar­tet. Den­noch ist unser Ziel, das Spiel erfolg­reich zu bestreiten”

Kapi­tän Marc Reisch­mann erwar­tet „ein sehr umkämpf­tes Spiel mit vie­len inten­si­ven Zwei­kämp­fen. Der ATSV Erlan­gen wird die Nie­der­la­ge der letz­ten Woche kom­pen­sie­ren wol­len. Aber auch wir haben aus dem Hin­spiel noch eine Rech­nung offen. Da haben wir kein gutes Spiel gemacht und zurecht ver­lo­ren. Wir müs­sen wie­der mit einer geschlos­se­nen Mann­schafts­leis­tung und guter Defen­siv­ar­beit über­zeu­gen. Dann wird es auch für eine star­ke Erlan­ger Mann­schaft schwer gegen uns. Wir wol­len natür­lich unse­ren Tabel­len­platz fes­ti­gen und die Punk­te mit nach Bam­berg nehmen.”

Vor­aus­sicht­li­ches FC Eintracht-Aufgebot

Dell­er­mann, Olschew­ski– Els­ha­ni, Hack, Heinz, Hel­mer, Kau­be, Kett­ler, Koll­mer, Lang, Linz, Lje­v­sic, Popp, Reck, Reisch­mann, Schmitt, Stroh­mer, Valdez

Fuß­ball-Bay­ern­li­ga Nord

FC Ein­tracht besiegt Geben­bach 3:1

Der FC Ein­tracht Bam­berg mar­schiert zusam­men mit der DJK Vil­z­ing in der Fuß­ball-Bay­ern­li­ga-Nord vor­an. Dank eines äußerst mühe­vol­len 3:1‑Erfolgs gegen die DJK Geben­bach am Sams­tag­nach­mit­tag haben die Schütz­lin­ge von Coach Juli­an Kol­beck die Tabel­len­füh­rung erfolg­reich verteidigt.

Die DJK Vil­z­ing bleibt punkt­gleich mit 57 Zäh­lern Zwei­ter, hat aber bereits ein Spiel mehr als der FC Ein­tracht absol­viert. Die Dom­rei­ter haben zehn Spiel­ta­ge vor Schluss somit nach wie vor die bes­te Aus­gangs­po­si­ti­on im Titelrennen.

Der Auf­schrei der knapp 400 Zuschau­er im Bam­ber­ger Fuchs-Park-Sta­di­on war ver­mut­lich noch im benach­bar­ten Haupt­s­moor­wald zu hören. Gan­ze 94 Minu­ten waren da zwi­schen dem FC Ein­tracht und dem Zehn­ten, der DJK Geben­bach, absol­viert – und das Spiel stand nach wie vor auf Mes­sers Schnei­de. Und dann erreich­te den ein­ge­wech­sel­ten Armend Els­ha­ni der Ball über David Lang von der lin­ken Sei­te, der Bam­ber­ger Stür­mer sah, dass Geben­bachs Schluss­mann etwas weit vor dem Tor stand und ver­senk­te das Leder blitz­sauber zum 3:1 im rech­ten Win­kel. Unmit­tel­bar danach Schluss­pfiff, eine aus­ge­las­sen fei­ern­de Spie­ler­trau­be rund um Coach Juli­an Kol­beck, drei wei­te­re Punk­te im Auf­stiegs­kampf. Die Erleich­te­rung bei allen Betei­lig­ten tri­um­phier­te in die­sem Moment über die­se end­los zähe Num­mer, die mit etwas weni­ger Glück hät­te genau­so aus­ge­hen kön­nen wie die Par­tie gegen den Tabel­len­letz­ten ASV Cham zwei Wochen zuvor an sel­ber Stel­le (2:3).

„Ein dre­cki­ger Sieg“

Wenn es eines letz­ten Bewei­ses bedurft hät­te, dass die­se Bay­ern­li­ga­sai­son ab sofort in die ent­schei­den­de Pha­se geht, dann war es die­ser ver­krampf­te Auf­tritt der jun­gen Dom­rei­ter. Jeder Zäh­ler könn­te am Ende über Wohl und Wehe ent­schei­den, jetzt bloß nichts mehr lie­gen las­sen. Und genau im „Nor­mal­pro­gramm“ wie in Spie­len gegen Geben­bach, wenn man es so nen­nen will, wird sich der Titel­kampf ent­schei­den. Gegen­über dem impo­san­ten Auf­tritt beim Mit­fa­vo­ri­ten SpVgg Ans­bach eine Woche zuvor war die Kol­beck-Elf nicht wie­der­zu­er­ken­nen. Immer­hin muss man dem Team beschei­ni­gen, dass es den Kampf bis in die Fuß­spit­zen annimmt, wenn es spie­le­risch nicht läuft. Es ist die­se unbän­di­ge Moral der Dom­rei­ter, die jeden Geg­ner beein­druckt. Als Franz Hel­mer nach unend­lich lan­gen 66 Minu­ten nach Vor­ar­beit von Luca Lje­v­sic end­lich der Füh­rungs­tref­fer gelang, dach­te man, dass der FCE jetzt befrei­ter auf­spie­len wür­de. Doch kei­ne drei Minu­ten spä­ter der Nacken­schlag: Die Defen­si­ve bekommt nach einer Ecke den Ball nicht geklärt, die­ser lan­det bei Nico Becker – und der wuch­tet das Leder satt aus sie­ben Metern an Ben Olschew­ski vor­bei ins lin­ke Eck. Aus­gleich. Eine ande­re Mann­schaft bricht jetzt viel­leicht zusam­men, die Dom­rei­ter aber machen wei­ter, immer wei­ter – und erzwin­gen das Glück. Wie­der­um Franz Hel­mer glänzt mit einem Ein­zel­so­lo fast an der lin­ken Grund­li­nie, war­tet den ent­schei­den­den Moment ab, bis Geben­bachs Schluss­mann Chris­toph Lind­ner die Bei­ne etwas auf­macht und schiebt ihm das Leber zum 2:1 durch die Bei­ne. Nun, wenn man ehr­lich ist, ver­schaff­te auch die­se erneu­te Füh­rung dem FCE nicht die gewünsch­te Sicher­heit. Der Schlen­dri­an zog sich durch alle Mann­schafts­tei­le, auch durch die sonst so siche­re Defen­si­ve. Ein Feh­ler und es droh­te der erneu­te Aus­gleich. Doch der Wil­le ver­setz­te schließ­lich Ber­ge. Bis in die Nach­spiel­zeit. Und bis Armend Els­ha­ni den Ball von David Lang bekam.

„Ein dre­cki­ger Sieg. Ob er jetzt ver­dient war, dar­über kön­nen wir reden. Unter dem Strich bin ich extrem froh, dass wir die drei Punkt hier­be­hal­ten haben“, resü­mier­te Trai­ner Juli­an Kol­beck. „Das war kein gutes Spiel von uns. Geben­bach hat frei auf­ge­spielt, hat mutig gespielt. Wir hat­ten eine Blo­cka­de im Kopf, waren zu ver­krampft, woll­ten viel­leicht auch zu viel. Am Ende des Tages zäh­len die drei Punk­te in unse­rer Situa­ti­on. Das ist ein­fach Kampf um den Auf­stieg. Das war aber schon ein har­tes Brett heute.“

Wei­ter geht es für den FC Ein­tracht Bam­berg am kom­men­den Frei­tag beim ATSV Erlan­gen, die Heim­nie­der­la­ge im Hin­spiel soll­te für die Dom­rei­ter für zusätz­li­che Moti­va­ti­on sorgen.

Fuß­ball-Bay­ern­li­ga Nord

FC Ein­tracht erwar­tet DJK Gebenbach

Am 26. Spiel­tag der Fuß­ball-Bay­ern­li­ga Nord hat der FC Ein­tracht Bam­berg am kom­men­den Sams­tag ab 14 Uhr die DJK Geben­bach zu Gast und möch­te die Tabel­len­füh­rung verteidigen.

Nach der ent­täu­schen­den Leis­tung und der 2:3‑Heimniederlage gegen den abstiegs­be­droh­ten ASV Cham vor zwei Wochen zeig­ten sich die Bam­ber­ger beim Spit­zen­spiel bei der SpVgg Ans­bach am ver­gan­ge­nen Wochen­en­de mit einem völ­lig ande­ren Gesicht. Die jun­ge Mann­schaft zeig­te eine Reak­ti­on und trat vor 1.200 Zuschau­ern wie ein Top­team auf. Durch das Tor von Felix Popp (76.) sieg­te der Tabel­len­zwei­te FC Ein­tracht mit 1:0 beim Drit­ten. Da das Spiel des Spit­zen­rei­ters ATSV Erlan­gen aus­fiel, kehr­ten die Bam­ber­ger durch den Drei­er wie­der zurück an die Tabel­len­spit­ze. Mit 54 Punk­ten ist der FCE jedoch punkt­gleich mit der DJK Vil­z­ing. Die Spit­zen­po­si­ti­on wol­len die Dom­rei­ter gegen die DJK Geben­bach ver­tei­di­gen. Mit dem Spiel in Bam­berg endet für Geben­bach eine eng­li­sche Woche. Am Mitt­woch­abend hat­te die DJK im Der­by die DJK Vil­z­ing zu Gast, am Ende hieß es 3:0 für Vil­z­ing. Mit aktu­ell 37 Punk­ten ist Geben­bach im gesi­cher­ten Mit­tel­feld der Tabel­le zu fin­den. Zur Spit­zen­grup­pe auf­zu­schlie­ßen ist nicht zu erwar­ten, und in rich­ti­ge Gefahr, noch auf einen Abstiegs-Rele­ga­ti­ons­platz zu rut­schen, befin­den sich die Gäs­te aus der Ober­pfalz auch nicht. Daher kann die DJK rela­tiv gelas­sen in das Spiel gehen. Und sicher­lich auch mit einer guten Por­ti­on Selbst­ver­trau­en. Grund hier­für sind die sechs Sie­ge aus den letz­ten sie­ben Spie­len. Die jun­gen Dom­rei­ter wer­den gewarnt sein, auch aus der Erfah­rung aus dem Duell gegen den ASV Cham vor zwei Wochen. Im Hin­spiel gewann der FC Ein­tracht durch ein spä­tes Tor bei der DJK Geben­bach am 28. August letz­ten Jah­res. Jakob Tran­zis­ka traf damals zum 2:1 in der 88. Minute.

„Geben­bach ist aber für mich schon die Mann­schaft der Stunde”

„Inzwi­schen ste­hen wir völ­lig zurecht da oben“, betont Vor­stands­vor­sit­zen­der Jörg Schmal­fuß. „Von allen Teams haben wir zudem nach wie vor die bes­te Aus­gangs­la­ge. Trotz­dem: Vor uns liegt noch ein stei­ni­ger Weg mit bis­wei­len hohen Hür­den. Komi­scher­wei­se habe ich da gar nicht so sehr die zwei noch aus­ste­hen­den Top­spie­le beim ATSV Erlan­gen und gegen die DJK Vil­z­ing im Sinn. Da rufen unse­re Jungs ohne­hin ihre maxi­ma­le Leis­tung ab. Es sind eher die Spie­le, die sich nach „Nor­mal­pro­gramm“ anhö­ren. Wo jeder von vorn­her­ein erwar­tet, dass man die eh gewinnt. So wie gegen Karl­burg oder zuletzt Cham bei­spiels­wei­se. Hier liegt die eigent­li­che Gefahr. Auch die Punk­te gegen die DJK Geben­bach müs­sen wir uns erst schwer verdienen.”

Trai­ner Juli­an Kol­beck, die Mann­schaft wol­le „die gute Leis­tung aus dem Spiel gegen Ans­bach natür­lich bestä­ti­gen. Geben­bach ist aber für mich schon die Mann­schaft der Stun­de. Der Neu-Coach Kai Hem­pel hat da schon eine gute Spiel­kul­tur rein­ge­bracht, wir sind gewarnt. Den­noch tre­ten wir als Spit­zen­rei­ter selbst­be­wusst auf und wol­len unse­ren Fans im Heim­spiel ein lei­den­schaft­li­ches und erfolg­rei­ches Spiel bie­ten mit dem Ziel, die drei Punk­te in Bam­berg zu behalten.”

„Die gute Leis­tung aus dem letz­ten Spiel wol­len wir natür­lich auch ins nächs­te Spiel mit­neh­men“, David Lang. „Jedoch kommt mit Geben­bach eine Mann­schaft auf uns zu, die kei­nes­falls zu unter­schät­zen ist. Den­noch wer­den wir alles dafür geben, das Heim­spiel zu gewin­nen und unse­ren Vor­sprung wei­ter auszubauen.“

Vor­aus­sicht­li­ches FC Eintracht-Aufgebot

Dell­er­mann, Olschew­ski– Els­ha­ni, Hack, Heinz, Hel­mer, Kau­be, Kett­ler, Koll­mer, Lang, Linz, Lje­v­sic, Popp, Reck, Reisch­mann, Schmitt, Schmitt­sch­mitt, Stroh­mer, Valdez

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