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FC Eintracht Bamberg 2010

Fuß­ball-Bay­ern­li­ga Nord

FC Ein­tracht Bam­berg zu Gast beim TSV Großbardorf

In der Fuß­ball-Bay­ern­li­ga Nord ist der FC Ein­tracht Bam­berg am kom­men­den Sonn­tag beim TSV Groß­bar­dorf zu Gast. Anstoß der Par­tie des 21. Spiel­ta­ges ist um 14 Uhr, der Tabel­len­füh­rer aus der Dom­stadt erwar­tet einen Gast­ge­ber, der „kämp­fe­risch und spie­le­risch gute Anla­gen” hat.

Die Kon­kur­renz hat Federn las­sen, der FC Ein­tracht Bam­berg dage­gen hat mit dem Heim­sieg gegen den SV Seli­gen­por­ten am ver­gan­ge­nen Wochen­en­de die vol­le Punkt­zahl ver­bucht. Somit geht der FCE als Tabel­len­füh­rer in das Duell zwei­er ehe­ma­li­ger Regio­nal­li­gis­ten. Da der TSV Groß­bar­dorf im Augen­blick auf Tabel­len­platz zwölf steht – mit einem Pols­ter von acht Punk­ten zum ers­ten Rele­ga­ti­ons­platz­in­ha­ber – und der FC Ein­tracht Bam­berg neben dem ATSV Erlan­gen die ein­zi­ge aus­wärts noch unge­schla­ge­ne Mann­schaft der Liga ist, gehen die Dom­rei­ter wie­der ein­mal favo­ri­siert in ein Spiel. Zudem ver­fü­gen die Ober­fran­ken mit nur zwölf Gegen­to­ren über die bes­te Abwehr der Liga. Und die Offen­si­ve der Bam­ber­ger als treff­si­chers­te Mann­schaft der Liga ist auch ein Top­wert. Den­noch soll­ten die Dom­rei­ter vor­sich­tig sein. Der TSV Groß­bar­dorf hat in die­ser Sai­son acht Spie­le gewon­nen, davon sechs auf eige­ner Anla­ge. Aus­wärts gelang den Grab­feld­ki­ckern Ende Okto­ber ein rich­ti­ges Husa­ren­stück, als sie beim Top­fa­vo­rit auf die Meis­ter­schaft, der DJK Vil­z­ing, mit 2:1 sieg­reich waren. Daher soll­te die jun­ge Bam­ber­ger Mann­schaft mit Respekt beim TSV antre­ten – auf­grund der Tabel­len­füh­rung darf es jedoch auch eine gesun­de Por­ti­on Selbst­ver­trau­en sein. Wer aller­dings am Sonn­tag im Kader ste­hen wird, ist der­zeit noch unklar. Grund sind ver­let­zungs- und krank­heits­be­ding­te Ausfälle.

Das sagt Trai­ner Juli­an Kol­beck: „Wenn ich zurück­den­ke an das Hin­spiel, da haben wir zwar 5:0 gewon­nen, den­noch fand ich damals das Ergeb­nis nicht der Qua­li­tät von Groß­bar­dorf ent­spre­chend. Der TSV bringt sowohl kämp­fe­risch, als auch spie­le­risch gute Anla­gen mit. Von daher wird es kein ein­fa­ches Spiel. Wir wol­len natür­lich wie­der dem Gan­zen unse­ren Stem­pel auf­drü­cken. Aber bei allen fuß­bal­le­ri­schen Vor­ga­ben ist es vor allem wich­tig, 100 Pro­zent Ein­stel­lung und Kampf zu zei­gen sowie Platz und Geg­ner anzu­neh­men. Aber auch da sind mei­ne Jungs die Sai­son über sehr dis­zi­pli­niert und geben in jedem Spiel alles.”

Das sagt Tobi­as Linz: „Wir haben trotz krank­heits- und ver­let­zungs­be­ding­ter Aus­fäl­le gegen den SV Seli­gen­por­ten am letz­ten Sams­tag ein sehr gutes Spiel gemacht und eigent­lich kei­ne Tor­chan­ce zuge­las­sen. Vor­ne haben wir unse­re Mög­lich­kei­ten genutzt. Wir haben auch den Geg­ner nicht unter­schätzt und ein­fach unser Spiel durch­ge­zo­gen. Nach­dem unse­re Kon­kur­renz Punk­te lie­gen­ge­las­sen hat, wol­len wir schau­en, in den nächs­ten Spie­len unser Spiel wei­ter durch­zu­zie­hen. Wei­ter­hin wol­len wir von ganz oben, von der Tabel­len­spit­ze, run­ter­se­hen. Das ist das Ziel. Am Sonn­tag in Groß­bar­dorf wol­len wir daher anknüp­fen an unser gutes Spiel. Hoch­mo­ti­viert gehen wir rein in die Par­tie, müs­sen aber auch hoch­kon­zen­triert sein.”

Zu sehen ist das Duell im Live­stream bei sporttotal.tv.


Wei­ter geht es für den FCE am 27. Novem­ber zu Hau­se gegen den TSV Abts­wind, danach ver­ab­schie­den sich die Kicker in die Winterpause.


Vor­aus­sicht­li­ches Auf­ge­bot
Dell­er­mann, Grie­bel – Hack, Hel­mer, Kau­be, Kett­ler, Linz, Lje­v­sic, Popp, Reck, Reisch­mann, Schmitt, Schmitt­sch­mitt, Tran­zis­ka, Valdez.

Fuß­ball-Bay­ern­li­ga Nord

Dezi­mier­te „Dom­rei­ter“ bren­nen Offen­siv­feu­er­werk ab

Das hät­te dem einen oder ande­ren Ver­ant­wort­li­chen vor Spiel­be­ginn wohl Sor­gen­fal­ten auf der Stirn berei­tet: zehn Spie­ler aus dem Kader der ers­ten Mann­schaft fehl­ten krank­heits- oder ver­let­zungs­be­dingt. Doch die dezi­mier­ten „Dom­rei­ter“ gewan­nen deut­lich gegen den SV Seligenporten.

Auf der Bank saß mit Lukas Hoff­mann der letz­te Kader­spie­ler zusam­men mit zwei Spie­lern der Reser­ve­elf, drei U19-Spie­ler und FCE-Legen­de Peter Heyer. Trai­ner Juli­an Kol­beck strahl­te Opti­mis­mus aus: „Ich habe mega Lust, heu­te mit genau die­sem „Hau­fen“ zu spielen!“

Und sei­ne Vor­freu­de wur­de über 90 Minu­ten von den „Dom­rei­tern“ bestä­tigt. Vor allem in den ers­ten 45 Minu­ten brann­te der FCE ein Offen­siv­feu­er­werk vom Feins­ten ab. Immer wie­der von den bei­den Innen­ver­tei­di­gern Felix Popp und Sebas­ti­an Val­dez ange­trie­ben gelang es den „Dom­rei­tern“ durch schnel­len Kom­bi­na­ti­ons­fuß­ball Lücken in die Rei­hen des SV Seli­gen­por­ten zu rei­ßen. Die „Klos­te­r­er“, eben­falls dezi­miert, such­ten ihr Heil in der Defen­si­ve und stan­den tief in einem 5−3−2 Sys­tem, um die Räu­me eng zu machen. Es dau­er­te bis zur 14 Minu­ten, ehe Franz Hel­mer mit einem tro­cke­nen Schuss aus 14m für die Füh­rung sorg­te. FCE-Kapi­tän Marc Reisch­mann, der einen Sahnetag erwischt hat­te, hat­te vor­ge­legt. 20 Minu­ten spä­ter war es der spiel­freu­di­ge Lukas Schmitt­sch­mitt, der bei einer zu kur­zen Abwehr des Gäs­te­tor­hü­ters Ber­ti Schöt­terl am schnells­ten reagier­te und aus gut 16 Metern per Kopf zum 2:0 erhöh­te, ehe Goal­get­ter Jakob Tran­zis­ka sei­nen Tätig­keits­nach­weis für die ers­ten 45 Minu­ten erbrach­te und auf 3:0 schraubte.


„Kein Fra­ge, ein hoch­ver­dien­ter Sieg!“

Nach dem Sei­ten­wech­sel spiel­te die jun­ge Bam­ber­ger Mann­schaft das Spiel kon­trol­liert zu Ende, Coach Kol­beck begann sein inzwi­schen schon gewohn­tes Wech­sel­spiel und auch dies­mal konn­te man kei­nen Bruch im Spiel der Mann­schaft erken­nen. Beson­de­rer Bei­fall bran­de­te in der 81. Minu­te auf, als der inzwi­schen 41-jäh­ri­ge Peter Heyer nach über 9 Jah­ren wie­der ein­mal im Tri­kot des FC Ein­tracht den Platz betrat. Er kam – schon fast bezeich­nend – für den 19jährigen Youngs­ter Phil­ipp Hack, der zuvor 80 Minu­ten lang mit einer spie­le­ri­schen Leich­tig­keit die Gäs­ten ein ums ande­re Mal in Ver­le­gen­heit gestürzt hatte.

Die bei­den Tref­fer der zwei­ten Halb­zeit durch eben jenen Phil­ipp Hack und erneut Jakob Tran­zis­ka mit Sai­son­tor 21 sorg­ten für einen 5:0‑Endstand, der den FCE trotz des aus­ge­fal­le­nen Spiels gegen Bay­ern Hof vom letz­ten Wochen­en­de zumin­dest über Nacht auf Platz 1 brachte.

„Kein Fra­ge, ein hoch­ver­dien­ter Sieg!“ bilan­zier­te der Bam­ber­ger Übungs­lei­ter Juli­an Kol­beck die 90 Minu­ten. „Wir haben seit eini­gen Wochen begon­nen, gezielt unse­ren älte­ren U19-Jahr­gang im Trai­ning ein­zu­bau­en. Dass die Jungs schon jetzt vor der Win­ter­pau­se ers­te Bay­ern­li­g­aluft schnup­pern kön­nen und dabei ihre Sache noch rich­tig gut machen, freut mich unge­mein. Die­sen Weg fin­de ich abso­lut nach­hal­tig und den wer­den wir wei­ter gehen. Ich bin stolz auf die Trup­pe im Gan­zen heu­te, die alle Wid­rig­kei­ten mit so einer Leich­tig­keit und Freu­de am Fuß­ball weg­ge­steckt hat. Dar­auf bau­en wir auf!“

Social-Media-Tabel­le aller Fußball-Oberligisten 

FC Ein­tracht Bam­berg gehört zu den Top 20 in Deutschland

Nach einer Erhe­bung des Kicker-Sport­ma­ga­zins gehört der Social-Media-Auf­tritt des FC Ein­tracht Bam­berg zu den 20 reich­wei­ten­stärks­ten aller Ober­li­gis­ten in ganz Deutsch­land. Und das bei einer durch­aus nam­haf­ten und beein­dru­cken­den Kon­kur­renz wie etwa den Tra­di­ti­ons­clubs SSV Reut­lin­gen, Ein­tracht Trier, Worma­tia Worms oder Wat­ten­scheid 09.

Ent­schei­dend ist auf dem Platz – doch um sei­ne Fans zu errei­chen, sind die sozia­len Netz­wer­ke für Ver­ei­ne uner­läss­lich. Fuß­ball-Bay­ern­li­gist FC Ein­tracht Bam­berg ist des­halb bereits seit Jah­ren auf Face­book und Insta­gram aktiv, um sei­ne Anhän­ger zu infor­mie­ren, zu unter­hal­ten und mit ihnen in Kon­takt zu tre­ten. Mit Erfolg.

In der „Social-Media-Tabel­le der Ober­li­ga“, wie der Kicker sei­ne Stu­die benannt hat, lan­det der FC Ein­tracht mit 4.770 Face­book-Abon­nen­ten und 2.130 auf Insta­gram auf Platz 20. „In der ober­frän­ki­schen Uni­ver­si­täts­stadt muss sich König Fuß­ball einer hoch­ka­rä­ti­gen Kon­kur­renz stel­len, ist dort schließ­lich der neun­ma­li­ge Deut­sche Bas­ket­ball-Meis­ter Bro­se Bam­berg zu Hau­se. Doch der fünft­klas­si­ge Fuß­ball bekommt dort auch ein Stück vom Kuchen ab“, schreibt der Kicker zum Ran­king der Dom­rei­ter. Ganz vor­ne in der Social-Media-Tabel­le lan­de­te Rot-Weiß Erfurt mit 42.459 Abon­nen­ten bei Face­book und 15.275 bei Insta­gram. Platz 2 bele­gen die Stutt­gar­ter Kickers mit 30.529 Face­book-Abon­nen­ten und 9.761 bei Instagram.


Einer der weni­gen Ver­ei­ne mit Kom­men­ta­to­ren bei Livestreams

„Wir freu­en uns natür­lich sehr, dass wir in die­sem wich­ti­gen Bereich zu den Top 20 aller Ober­li­gis­ten in Deutsch­land gehö­ren. Ich betrach­te das als Wert­schät­zung für unse­re außer­or­dent­lich pro­fes­sio­nel­le Medi­en­ar­beit, für die wir von vie­len Sei­ten – auch vom Baye­ri­schen Fuß­ball­ver­band – immer wie­der geschätzt und gelobt wer­den“, kom­men­tiert FCE-Vor­stands­vor­sit­zen­der Jörg Schmal­fuß das Ergeb­nis der Unter­su­chung. Nach sei­nen Wor­ten ist es ein Glücks­fall für den Ver­ein, dass er auf vie­le Medi­en­pro­fis und medi­en­af­fi­ne Mit­glie­der zurück­grei­fen kann. „Sie alle machen einen tol­len und wert­vol­len Job“, ergänzt Fuß­ball­ab­tei­lungs­lei­ter Sascha Dorsch, der selbst ein gro­ßes Fai­ble fürs Foto­gra­fie­ren besitzt.

Um den Fuß­ball­fans, die ein Spiel nicht live im Fuchs-Park-Sta­di­on ver­fol­gen kön­nen, ein beson­de­res Erleb­nis am Fern­se­hen zu bie­ten, gehört der FC Ein­tracht bei­spiels­wei­se auch zu den weni­gen Ver­ei­nen in ganz Deutsch­land, die bei der Über­tra­gung auf der Inter­net-Platt­form sporttotal.tv Kom­men­ta­to­ren ein­set­zen. Die meis­ten Spie­le flim­mern ein­fach nur so ohne Wort­bei­trä­ge in die Stu­ben der Fans.

Im FCE-Medi­en­team sind sich alle einig: Die gute Plat­zie­rung bei der Kicker-Stu­die ist ein Ansporn, auf die­sem hohen Niveau der Bericht­erstat­tung über den Ver­ein wei­ter­zu­ma­chen und sich ste­tig zu ver­bes­sern. „Aus­ru­hen wol­len wir uns dar­auf sicher nicht“, so der Tenor unisono.

Fuß­ball-Bay­ern­li­ga Nord

FC Ein­tracht Bam­berg besiegt den FC Sand zum Rück­run­den­start mit 6:0

Mit einem Sieg ist der FC Ein­tracht Bam­berg in die Rück­run­de der Fuß­ball-Bay­ern­li­ga Nord gestar­tet. Die Dom­rei­ter sieg­ten ges­tern Nach­mit­tag zu Hau­se gegen den 1. FC Sand mit 6:0. Mit jetzt 42 Punk­ten belegt der FCE den zwei­ten Tabel­len­platz, auf Rang eins steht wei­ter­hin die SpVgg Ans­bach mit 44 Punkten.

Es war der erwar­te­te Sieg des FC Ein­tracht Bam­berg gegen die Unter­fran­ken. Aller­dings hat­ten die Gäs­te in den ers­ten 30 Minu­ten gut dage­gen gehal­ten und dafür gesorgt, dass die Gast­ge­ber gedul­dig sein muss­ten. Bereits nach 52 Sekun­den lag der Ball zum ers­ten Mal im Netz des Gäs­te­to­res, auf­grund einer Abseits­po­si­ti­on wur­de der Tref­fer jedoch nicht aner­kannt. Kurz dar­auf hat­ten die Gast­ge­ber gro­ßes Glück, als nach einer Her­ein­ga­be von der rech­ten Sei­te Kieb­ler im Fal­len am zwei­ten Pfos­ten am Ball vor­bei­grätsch­te. Das war eine gro­ße Chan­ce für die Gäs­te, es soll­te auch die ein­zi­ge blei­ben. Dann aller­dings hat­ten die Dom­rei­ter Pech, als Tran­zis­ka nur den Pfos­ten traf (9.). Die Gast­ge­ber domi­nier­ten die Par­tie, der FC Sand jedoch stand an sich gut im Abwehr­ver­bund. So gelang den Haus­her­ren aus dem Spiel her­aus kein Tref­fer. Und wenn das so ist, muss halt eine Akti­on nach einem ruhen­den Ball wei­ter­hel­fen. Nach einem Eck­ball des Tabel­len­drit­ten köpf­te Kett­ler ins lan­ge Eck zur Bam­ber­ger Füh­rung (31.). Dann ging es Schlag auf Schlag. Tran­zis­ka war mit einem Schuss ins lan­ge Eck erfolg­reich zum 2:0 (36.) und erneut Tran­zis­ka erhöh­te wie­der per Schuss und wie­der ins lan­ge Eck zum 3:0 (40.) – das war der Halb­zeit­stand. Den 524 Zuschau­ern dürf­te klar gewe­sen sein, dass mit die­sem Ergeb­nis und der Bam­ber­ger Domi­nanz mehr als nur eine klei­ne Vor­ent­schei­dung gefal­len war. Auf jeden Fall spie­gel­te das Ergeb­nis das Spiel wider.


„Sieg in die­ser Höhe verdient”


Nach der Pau­se hat­te der FC Ein­tracht Bam­berg die Par­tie wei­ter gut im Griff, von Sand kam nichts mehr. Vor allem in der Offen­si­ve gab es kei­ne gro­ßen Aktio­nen, Tor­wart Dell­er­mann hat­te einen sehr ruhi­gen Nach­mit­tag. Die Gast­ge­ber nutz­ten auch ihre wei­te­ren Chan­cen und erhöh­ten durch einen Schuss vom Stro­mer aus 16 Metern auf 4:0 (53.). Und kurz dar­auf ver­wer­te­te Tran­zis­ka aus kur­zer Distanz eine fei­ne Vor­ar­beit von Hack, der von der rech­ten Außen­po­si­ti­on den Ball nach innen brach­te, zum 5:0 (55.). In die­ser Pha­se wur­de das Spiel dann rup­pi­ger mit der Fol­ge, dass es gel­be Kar­ten gab und zwei­mal gar gelb/​rot. Bei Sand muss­ten vor dem Schluss erst Zeiß (62), dann Tho­mann (85.) vor­zei­tig das Feld ver­las­sen. Den Schluss­punkt setz­te dann Hack in der Nach­spiel­zeit, als er auf dem rech­ten Flü­gel mit rich­tig Tem­po gen Straf­raum zog und mit einem Flach­schuss ins lan­ge Eck das hal­be Dut­zend voll mach­te zum 6:0 (90.+1).

Das sagt Trai­ner Juli­an Kol­beck: „Es war unter dem Strich ein ver­dien­ter Sieg, ich den­ke auch in die­ser Höhe. Wir hat­ten über die gesam­te Zeit viel Spiel­kon­trol­le und haben unse­re Chan­cen auch genutzt. Ich hät­te mich gefreut, wenn wir die Mög­lich­kei­ten, die wir zusätz­lich noch hat­ten, auch eis­kalt ver­wer­tet und zuge­schla­gen hät­ten. Aller­dings hat­ten wir in der ers­ten Halb­zeit auch ein biss­chen Glück, als Sand einen Kon­ter ansetz­te und dann nur knapp die Füh­rung ver­passt. Es war aber auch, mei­ner Ansicht nach, die ein­zi­ge gute Chan­ce für den Geg­ner. Ich bin sehr stolz auf die Mann­schaft. Den Der­by­sieg gegen Don Bosco Bam­berg vor einer Woche konn­ten wir gegen Sand ver­gol­den mit so einer Leis­tung. Das ist auch ein Ausrufezeichen.”


Tore

1:0 Kett­ler, (31.) 2:0 Tran­zis­ka (36.), 3:0 Tran­zis­ka (40.), 4:0 Stro­mer (53.), 5:0 Tran­zis­ka (55.), 6:0 Hack (90+1)

Zuschau­er: 524

Auf­stel­lung des FC Ein­tracht Bamberg

Dell­er­mann – Koll­mer (ab 62. Lje­v­sic), Stoh­mer (ab 71. Reck), Schmitt, Tran­zis­ka (ab 62. Hel­mer), Val­dez, Hack, Reisch­man, Kau­be (ab 46. Popp), Kett­ler (ab 56. Lang), Schmittschmitt

Für den FC Ein­tracht Bam­berg steht die nächs­te Par­tie am 6. Novem­ber bei der SpVgg Bay­ern Hof an. Danach emp­fan­gen die Dom­rei­ter zu Hau­se am 13. Novem­ber den SV Seli­gen­por­ten, am 21. Novem­ber gas­tie­ren sie beim TSV Groß­bar­dorf und zum Abschluss des Jah­res am 27. Novem­ber erwar­ten sie den TSV Abtswind.

Fuß­ball-Bay­ern­li­ga Nord

FCE siegt im Der­by gegen Don Bosco Bam­berg 3:1

Zum Abschluss der Vor­run­de der Fuß­ball-Bay­ern­li­ga Nord hat der FC Ein­tracht Bam­berg am Frei­tag­abend zu Hau­se gegen die DJK Don Bosco Bam­berg mit 3:1 (1:1) gewon­nen. Damit wie­der­hol­ten die Dom­rei­ter den Sieg vom letz­ten Der­by – vor fast zwei Jah­ren sieg­ten die Dom­rei­ter eben­falls, damals stand es nach 90 Minu­ten 1:0 für die Blau/​Violetten.

Es war eine tol­le Kulis­se mit fast 2.000 Zuschau­ern, und die­se sahen ein span­nen­des und umkämpf­tes Stadt­du­ell. In der ers­ten Halb­zeit taten sich die Gast­ge­ber schwer. Die DJK Don Bosco stand gut in der Abwehr, prak­ti­zier­te ein gutes Umschalt­spiel und war in der Offen­si­ve immer irgend­wie gefähr­lich. Den­noch muss­te ein Hand­elf­me­ter her­hal­ten, der den Gäs­ten die Füh­rung bescher­te. All­gai­er ver­wan­del­te die­sen zum 1:0 für die Fuß­bal­ler aus dem Stadt­teil Wil­den­sorg (19.). Die Chan­ce zum FCE-Aus­gleich ver­gab Tran­zis­ka, als er nach einer Her­ein­ga­be von der rech­ten Sei­te frei vor dem lee­ren Gäs­te­tor am Ball vor­bei­grätsch­te (37.). Trotz­dem konn­ten die Haus­her­ren noch vor der Pau­se über den Aus­gleichs­tref­fer jubeln. Hel­mer hol­te sich im Straf­raum der DJK den Ball, bedien­te Lje­vic, der dann ein­netz­te zum 1:1 (44.).

Die­ses Tor kurz vor der Pau­se war viel­leicht das Ent­schei­den­de an die­sem Fuß­ball­abend, denn nach dem Sei­ten­wech­sel waren die Haus­her­ren die spiel­be­stim­men­de Mann­schaft. Der FCE hat­te die Par­tie zudem gut im Griff. Die Füh­rung resul­tier­te dann aus einem schul­buch­mä­ßig vor­ge­tra­ge­nen Angriff. Der Ball kam raus auf die rech­te Außen­po­si­ti­on, Hel­mer nahm das Spiel­ge­rät an und steu­er­te auf den Gäs­testraf­raum zu und nahm den Schuss. Die­sen konn­te der DJK Tor­hü­ter zwar gut parie­ren, aber Schmitt­sch­mitt reagier­te am Schnells­ten und staub­te aus fünf Metern ab zum 2:1 (58.). Sechs Minu­ten spä­ter hat­ten die Bam­ber­ger Fans den Tor­schrei auf den Lip­pen, ein Frei­stoß von Schmitt­sch­mitt lan­de­te jedoch nur an der Quer­lat­te. Die ein­zi­ge Mög­lich­keit von Don Bosco in der zwei­ten Halb­zeit ver­gab Tra­wal­ly, der aus kur­zer Distanz nicht genug Power hin­ter den Ball brach­te und FCE-Schluss­mann Dell­er­mann vor kei­ne Pro­ble­me stell­te. Die Ent­schei­dung erle­dig­te dann erneut Schmit­sch­mitt, der einen an Tran­zis­ka ver­ur­sach­ten Foul­elf­me­ter zum 3:1 ver­wan­del­te (76.). Mit dem Sieg des FCE ende­te die Serie der DJK Don Bosco Bam­berg, die in die­ser Sai­son nach einer Füh­rung zum ers­ten Mal als Ver­lie­rer vom Platz ging.


„Haben ein sehr gutes Spiel an den Tag gelegt”


Das sagt Trai­ner Juli­an Kol­beck: „Es war ein sehr span­nen­des, ein sehr inten­si­ves Spiel. Die ers­ten 20, 25 Minu­ten waren wir sehr ner­vös, haben dann einen Hand­elf­me­ter gegen uns bekom­men, den man mei­ner Mei­nung nach geben konn­te. Nach dem Gegen­tor haben wir dann umge­stellt von einer Vie­rer­ket­te auf Drei­er­ket­te. Mit der Umstel­lung waren wir dann grif­fi­ger und hat­ten mehr Spiel­kon­trol­le. Der Aus­gleich dann kurz vor der Pau­se war natür­lich psy­cho­lo­gisch wich­tig und sehr wert­voll. Wir kamen dann nach der Halb­zeit mit einer Wucht raus auf das Spiel­feld und haben das Der­by kon­trol­liert. Zudem hat­ten wir super Umschalt­mo­men­te mit allen, die wir in der Offen­si­ve hat­ten, und haben ein sehr gutes Spiel an den Tag gelegt und sicher ver­dient gewonnen.“

Das sagt Lukas Schmitt­schnitt: „Wir sind am Anfang ganz gut in das Spiel gekom­men, haben dann aber den Faden ver­lo­ren. Da ist dann auch das Tor für den Geg­ner gefal­len durch einen Elf­me­ter, das war unglück­lich. Dann war es bes­ser von uns, nach der Umstel­lung. Was ganz wich­tig war, dass wir mit dem 1:1 in die Halb­zeit gehen konn­ten. In der zwei­ten Halb­zeit waren wir klar bes­ser und haben dann das 2:1 und das 3:1 gemacht. Dann haben wir das Spiel ganz gut über die Büh­ne bekommen.“

Das Stadt­du­ell stand unter der Lei­tung von Schieds­rich­ter Vin­zenz Pfis­ter. Der aus dem ober­baye­ri­schen Ober­berg­kir­chen (Land­kreis Mühl­dorf am Inn) kom­men­de Refe­ree pfiff am Frei­tag­abend sein letz­tes Bay­ern­li­ga­spiel. Hier­für hat­te er sich das Der­by zwi­schen dem FCE und der DJK Don Bosco Bam­berg gewünscht.


Die Tore
:

0:1 All­gai­er (19., Hand­elf­me­ter), 1:1 Lje­v­sic (44.), 2:1 Schmitt­sch­mitt (58.), 3:1 Schmitt­sch­mitt (76.)


Zuschau­er
: 1.976

Fuß­ball-Bay­ern­li­ga Nord

Der­by FC Ein­tracht Bam­berg gegen DJK Don Bosco Bamberg

Nach fast zwei Jah­ren kommt es mor­gen in der Fuß­ball-Bay­ern­li­ga Nord wie­der zum Duell der Stadt­ri­va­len FC Ein­tracht Bam­berg und DJK Don Bosco Bam­berg. Zum Abschluss der Vor­run­de erwar­tet der FCE ab 19 Uhr im Fuchs-Park-Sta­di­on den Kon­tra­hen­ten aus dem Stadt­teil Wildensorg.

Für die Anhän­ger der Mann­schaf­ten, und natür­lich auch für die Spie­ler, ist das Spiel eine beson­de­re Ange­le­gen­heit. Und auch die zwei Trai­ner wer­den sich auf die­ses Der­by freu­en. Und das aus gutem Grund. Nicht nur, weil es als Stadt­du­ell ein klas­si­sches Der­by ist. Es ist für FC Ein­tracht Trai­ner Juli­an Kol­beck das ers­te Duell gegen Don Bosco Bam­berg, und zum Bei­spiel für des­sen Spie­ler Moritz Kau­be das ers­te Der­by im Her­ren­be­reich. Für Don Bosco-Trai­ner Andre­as Bau­mer ist es eben­falls etwas Beson­de­res, wech­sel­te er doch vor ein paar Jah­ren vom FCE zur DJK. Dort aller­dings war er zuerst im Jugend­be­reich tätig, Anfang August über­nahm er nach der Tren­nung von Rolf Vitzt­hum das Trai­ner­amt der Her­ren­mann­schaft. Beim Blick auf die Tabel­le ist der FC Ein­tracht Favo­rit. Die Dom­rei­ter kom­men bis­her auf 36 Punk­te und bele­gen Tabel­len­platz drei. Der Rück­stand zu Tabel­len­füh­rer SpVgg Ans­bach beträgt zwei Punk­te. Auf Tabel­len­platz neun fin­det man mit 23 Zäh­lern die DJK Don Bosco Bam­berg. Stär­ken oder Schwä­chen bei den Fuß­bal­lern aus dem Stadt­teil Wil­den­sorg fest­zu­ma­chen, gestal­tet sich wohl ein biss­chen schwie­rig. Das Tor­ver­hält­nis ist näm­lich fast aus­ge­gli­chen. Deut­lich dage­gen ist die DJK-Bilanz der Aus­wärts­par­tien. Zwei Aus­wärts­sie­ge fin­den sich dort, dazu kom­men fünf Nie­der­la­gen. Der FC Ein­tracht ist zu Hau­se nur sehr schwer zu bezwin­gen. Zwei Nie­der­la­gen ste­hen zu Buche: Neben dem Spit­zen­team ATSV Erlan­gen gelang es auch dem TSV Karl­burg, die vol­le Punkt­aus­beu­te aus dem Fuchs­park zu ent­füh­ren. Dass die Zäh­ler zum drit­ten Mal in der Sai­son an den Gast gehen, wol­len die Dom­rei­ter unter allen Umstän­den ver­hin­dern. Ger­ne wür­den sie an das letz­te Auf­ein­an­der­tref­fen im Sta­di­on, als sie durch ein Tor von Gabri­el Jes­sen mit 1:0 sieg­reich waren, anknüp­fen. Aber es ist ja all­ge­mein bekannt, das sol­che Spie­le wie das am Frei­tag etwas Beson­de­res sind und ihre eige­nen Geschich­ten schrei­ben kön­nen. Kurz­um: Es kann alles pas­sie­ren. Viel­leicht ist ent­schei­dend, wer mit der Kulis­se bes­ser zurecht­kommt. Gerech­net wer­den kann anhand der im Vor­ver­kauf abge­setz­ten Kar­ten mit 1.500 bis 2.000 Zuschauern.


„Man spürt die Vor­freu­de und das Krib­beln in der Region”


Das sagt Vor­stands­vor­sit­zen­der Jörg Schmal­fuß: „Wir freu­en uns alle immens auf das Lokal­der­by. Nach dem Trai­ner­wech­sel bei der DJK vor eini­gen Wochen haben die Akteu­re aus Wil­den­sorg einen beein­dru­cken­den Lauf hin­ge­legt und zuletzt den star­ken Auf­stei­ger aus Neu­markt bezwun­gen. Inso­fern wer­den die „Dom­rei­ter“ sicher­lich nicht den Feh­ler machen und das Spiel auf die leich­te Schul­ter neh­men. Viel­mehr erwar­ten wir alle ein Der­by unter Flut­licht auf Augen­hö­he und hof­fen auf eine spek­ta­ku­lä­re Par­tie mit einem Hap­py­end für den FCE.”

Das sagt Trai­ner Juli­an Kol­beck: „Der­byti­me, mein ers­tes “Bam­berg-Der­by” als Trai­ner. Und ja, ich muss sagen, man spürt die Vor­freu­de und das Krib­beln in der Regi­on. Zum Abschluss der Hin­run­de ist es natür­lich auch ein abso­lu­tes Schman­kerl für alle Bam­ber­ger Fuß­ball­fans. Ins­be­son­de­re auch, weil bei­de Mann­schaf­ten der­zeit sehr gut drauf sind. Daher erwar­tet uns ein span­nen­des und inten­si­ves, aber auch hoch­klas­si­ges Spiel, das auch sei­ne eige­nen Geset­ze hat. Wir wol­len unser Spiel durch­zie­hen und unse­re Qua­li­tä­ten auf den Platz brin­gen. Und die drei Punk­te im hei­mi­schen Sta­di­on behal­ten. Wir freu­en uns auf die sen­sa­tio­nel­le Unter­stüt­zung unse­rer Fans, wel­che seit Tag eins hin­ter uns ste­hen und bei jedem Spiel dabei sind, egal ob aus­wärts oder daheim.”

Das sagt Moritz Kau­be: „Es ist mein ers­tes rich­ti­ges Der­by im Her­ren­be­reich, und das am Frei­tag­abend unter Flut­licht. Wir als Spie­ler, aber auch der Ver­ein und vor allem die Fans, haben natür­lich eine rie­si­ge Vor­freu­de. Ich den­ke, uns erwar­tet ein sehr umkämpf­tes Spiel, in dem sicher­lich kei­nem etwas geschenkt wird. In einem sol­chen Der­by ist selbst­ver­ständ­lich alles mög­lich. Aber wenn wir unse­re Leis­tung auf den Platz brin­gen, blei­ben die drei Punk­te im Fuchs­park. Ich freue mich auf die zahl­rei­che Unter­stüt­zung unse­rer Fans und auf ein gei­les Spiel, in dem hof­fent­lich wir die Nase vor­ne haben werden. ”

Fuß­ball-Bay­ern­li­ga Nord

Spit­zen­leis­tung im Spitzenspiel

„Spit­zen­spiel in der Bay­ern­li­ga“ stand vor dem Spiel auf dem Eti­kett und die zahl­rei­chen Zuschau­er in der Ober­pfalz wur­den nicht ent­täuscht – vor allem dann, wenn sie aus Bam­berg kamen. Der FC Ein­tracht Bam­berg gewann beim ASV Neu­markt mit 4:2 und fes­tig­te sei­nen 2. Tabellenplatz.

Die „Dom­rei­ter“ leg­ten von Anfang mit viel Elan los und hat­ten das Spiel ab der ers­te Minu­te unter Kon­trol­le. Im Kol­lek­tiv wur­de immer wie­der ver­scho­ben und den Haus­her­ren das Leben so schwer gemacht. Die Fol­ge war ein hoher Ball­be­sitz­an­teil für die Gäs­te aus der Dom­stadt, die sich bereits in den ers­ten 45 Minu­ten eini­ge Tor­chan­cen sehens­wert her­aus­spiel­ten. Es dau­er­te aber fast bis zum Pau­sen­pfiff, ehe sich die Bam­ber­ger auch für den Auf­wand belohn­ten. Jakob Tran­zis­ka nutz­te eine Unacht­sam­keit in der Hin­ter­mann­schaft der Neu­mark­ter aus, fing einen Rück­pass ab und lupf­te ihn Tor­hü­ter Hezig hin­weg zum 0:1 in die Maschen. „Das zeich­net Jakob eben auch aus. Die­se Lau­ern auf die Chan­ce und dann eis­kalt und tech­nisch hoch­klas­sig zuzu­schla­gen“, beju­bel­te der Bam­ber­ger Trai­ner Juli­an Kol­beck die Pau­sen­füh­rung sei­ner Mannschaft.


„Das war bock­stark von mei­nen Jungs heute”


Und die­se ließ sich auch in der zwei­ten Hälf­te das Heft nicht aus der Hand neh­men. Erneut hat­ten die „Dom­rei­ter“ das Spiel im Griff und mach­ten inner­halb von acht Minu­ten ver­meint­lich den „Deckel drauf“ in die­sem Spiel. Chris­to­pher Kett­ler nach einer Stan­dard­si­tua­ti­on und erneut Jakob Tran­zis­ka mit sei­nem 16. Sai­son­tor schraub­ten das Ergeb­nis auf 3:0 aus Sicht der Gäs­te. Fast wäre es dann noch ein­mal eng gewor­den für die Bam­ber­ger, die nach dem 1:3 der Haus­her­ren auch noch den Anschluss­tref­fer in der 82. Minu­te durch Dani­el Haub­ner hin­neh­men muss­ten. „Aber auch hier haben wir eine gute Reak­ti­on gezeigt und nie den Mut ver­lo­ren oder uns beir­ren las­sen. Die Jungs haben mitt­ler­wei­le genug Selbst­ver­trau­en und wis­sen um ihre Spiel­stär­ke. Inso­fern war es für den einen oder ande­ren Zuschau­er am Ende noch ein­mal span­nend, aber ganz ehr­lich: wir haben an die­sem Sieg wäh­rend des Spiels nie gezwei­felt“, so Bam­berg-Coach Kol­beck. Und wenn es doch etwas zum Zwei­feln gab, so besei­tig­te Franz Hel­mer mit einem Kon­ter­tor in der Nach­spiel­zeit alle Beden­ken. In der 79. Minu­te auf das Feld gekom­men brauch­te Hel­mer nach sei­ner Ver­let­zungs­pau­se genau eine Chan­ce, um sein zehn­tes Sai­son­tor zu erzielen.

„Das war bock­stark von mei­nen Jungs heu­te. Bereits auf der Hin­fahrt war uns allen klar, dass wir heu­te unbe­dingt den Aus­rut­scher gegen Karl­burg gut­ma­chen wol­len. Und das haben wir von der ers­ten Minu­te auf den Platz gebracht. Ich bin mega­s­tolz auf die Trup­pe und nun freu­en wir uns schon auf das nächs­te High­light am Frei­tag in Feucht“, lau­te­te die Bilanz von Juli­an Kolbeck.

Fuß­ball-Bay­ern­li­ga Nord

FC Ein­tracht Bam­berg unter­liegt TSV Karl­burg 0:1

In der Fuß­ball-Bay­ern­li­ga hat Tabel­len­füh­rer FC Ein­tracht Bam­berg die zwei­te Sai­son­nie­der­la­ge kas­siert. Im Heim­spiel gegen den TSV Karl­burg blie­ben die Dom­rei­ter zum zwei­ten Mal ohne eige­nen Tref­fer im Sta­di­on und unter­la­gen am Sams­tag­nach­mit­tag den Unter­fran­ken mit 0:1. Damit fiel der FCE auf Rang zwei zurück mit 32 Punk­ten. Neu­er Spit­zen­rei­ter ist die SpVgg Ans­bach mit 34 Zählern.

Sel­ten hat ein End­ergeb­nis einen Spiel­ver­lauf so auf den Kopf gestellt wie nach die­ser Par­tie. Fest­ma­chen kann man die­se Erkennt­nis am Eck­ball­ver­hält­nis von 12:2 zuguns­ten der Gast­ge­ber. Der FC Ein­tracht Bam­berg kon­trol­lier­te die ers­te Halb­zeit, der TSV Karl­burg setz­te auf eine star­ke Defen­si­ve. Dem­zu­fol­ge spiel­te sich das Gesche­hen fast aus­schließ­lich in der Hälf­te der Gäs­te ab, die Haus­her­ren setz­ten die Unter­fran­ken mäch­tig unter Druck. Bei Karl­burg dage­gen ging nach vor­ne nichts. Die Unter­fran­ken mach­ten sich nicht wirk­lich auf die Suche nach dem Bam­ber­ger Straf­raum. So gab es auch nicht die vom FC Ein­tracht im Vor­feld erwar­te­ten klei­nen offen­si­ven Nadel­sti­che. Als vie­le Zuschau­er beim Stand von 0:0 mit dem Halb­zeit­pfiff rech­ne­ten, gab es gro­ße Auf­re­gung: Els­ha­ni ging im Mit­tel­feld zu stark einen Geg­ner an, der Schieds­rich­ter zeig­te dem Bam­ber­ger die rote Karte.


„Das Posi­ti­ve aus dem Spiel herausziehen“


Wer gedacht hat­te, dass der TSV Karl­burg in Über­zahl in der zwei­ten Halb­zeit die auf Defen­si­ve aus­ge­leg­te Spiel­wei­se änder­te, wur­de kräf­tig getäuscht. Selbst mit einem Spie­ler weni­ger rühr­ten die Unter­fran­ken in der Abwehr Beton an. Die in Unter­zahl spie­len­den Bam­ber­ger mach­ten mit einem Akteur weni­ger wei­ter­hin das Spiel, lie­ßen dabei auch zwei Mög­lich­kei­ten der Gäs­te zu. Mehr kam erst mal nicht vom TSV. Und die Haus­her­ren hat­ten sel­ber ihre Chan­cen, der Ball woll­te jedoch ein­fach nicht in das Tor des Gas­tes. Genau­er: Wenn der Ball nicht am Kas­ten vor­bei ging oder wie in der Schluss­pha­se zwei­mal am Alu­mi­ni­um lan­de­te, war Gäs­te-Goa­lie Fischer-Valle­cil­la zur Stel­le und parier­te. Die FCE-Füh­rung wäre mehr als ver­dient gewe­sen. Getrof­fen haben dafür die Gäs­te. Nach einem Abpral­ler lan­de­te der Ball auf Höhe Mit­tel­li­nie bei Heu­chert, der lief allei­ne auf das Tor der Haus­her­ren zu. FCE-Goa­lie Dell­er­mann mach­te es rich­tig gut, blieb lan­ge ste­hen und griff dann nach dem Ball, als Heu­chert rechts an ihm vor­bei woll­te. Der Karl­bur­ger fiel, und der Schieds­rich­ter gab zur Über­ra­schung der Haus­her­ren Elf­me­ter. Fries ließ Dell­er­mann kei­ne Chan­ce, es stand 1:0 (76.) – und das alles ande­re als dem Spiel­ver­lauf ent­spre­chend. Die Schluss­of­fen­si­ve mit Chan­cen für den FC Ein­tracht brach­te kei­nen Erfolg, es blieb beim 1:0 für Karl­burg. Dass Tran­zis­ka in der sieb­ten Minu­te der Nach­spiel­zeit noch die gelb-rote Kar­te sah, ist eher als Rand­no­tiz zu sehen. 

Das sagt Trai­ner Juli­an Kol­beck: „So ist der Fuß­ball. Ich kann mei­ner Mann­schaft am Ende des Tages kei­nen Vor­wurf machen bis auf das, dass sie die Tore nicht gemacht hat. Wir hat­ten gefühl­te 80 Pro­zent Ball­be­sitz und haben gegen eine eng­ma­schi­ge, teil­wei­se mann­de­cken­de Mann­schaft ver­sucht, Lösun­gen zu fin­den. Eini­ge Chan­cen hat­ten wir uns her­aus­ge­spielt, auch in Unter­zahl. Mit der roten Kar­te haben wir uns dann ein Eigen­tor geschos­sen. Da müs­sen wir an der Sta­bi­li­tät der men­ta­len Sei­te arbei­ten, wir dür­fen uns nicht pro­vo­zie­ren las­sen. Aber auch zu zehnt hat die Mann­schaft das rich­tig gut gespielt. Sie hat den Ball schnell lau­fen las­sen und hat den Geg­ner hin­ten rein­ge­drückt. Ich muss dann trotz­dem irgend­wie sagen, dass es scha­de ist, dass der Bay­ern­li­ga-Fuß­ball so ist, wie er in dem Spiel war. Es ist nicht mei­ne Art, so Fuß­ball spie­len zu las­sen, wie es der Geg­ner getan hat. Aber irgend­wie gibt es ihm Recht, denn er hat 1:0 bei uns gewon­nen. Jetzt heißt es, das Posi­ti­ve aus dem Spiel her­aus­zu­zie­hen, denn unter dem Strich haben wir ein gutes Spiel gemacht, nur eben die Chan­cen nicht genutzt. Das tut weh.”

Auf Anfra­ge des 1. FC Nürn­berg tes­tet der FC Ein­tracht Bam­berg am kom­men­den Diens­tag, 5. Okto­ber, die U23 Mann­schaft des FCN. Anstoß des Test­spiels gegen die Regio­nal­li­ga­mann­schaft des Clubs ist um 19 Uhr im Fuchs-Park-Sta­di­on. Um Punk­te kämpft der FC Ein­tracht Bam­berg wie­der am 9. Okto­ber beim ASV Neu­markt. Dann fol­gen die Spie­le am 15. Okto­ber beim SC Feucht und zum Abschluss der Vor­run­de am 22. Okto­ber zu Hau­se gegen die DJK Don Bosco Bam­berg. In die Rück­run­de star­tet der FCE am 30. Okto­ber zu Hau­se gegen den 1. FC Sand.

Fuß­ball-Bay­ern­li­ga Nord

TSV Karl­burg zu Gast im Fuchspark

In der Fuß­ball-Bay­ern­li­ga Nord hat der FC Ein­tracht Bam­berg am Sams­tag­nach­mit­tag den TSV Karl­burg zu Gast. Das Heim­spiel des Tabel­len­füh­rers beginnt um 14.00 Uhr.

Schwe­re Auf­ga­be mit Bra­vour gemeis­tert hieß es am ver­gan­ge­nen Sams­tag nach dem tor­lo­sen Remis des FCE beim Tabel­len­drit­ten DJK Vil­z­ing. Die Ober­pfäl­zer hat­ten im Som­mer den Kader ver­stärkt und hier­für rich­tig viel Geld in die Hand genom­men. Gegen die mit gestan­de­nen Regio­nal­li­ga­spie­lern aus­ge­stat­te­te DJK Vil­z­ing lie­fer­te die Bam­ber­ger Mann­schaft einen bären­star­ken Auf­tritt. Stolz auf die FCE-Fuß­bal­ler und deren Leis­tung zeig­ten sich nach der Par­tie die Ver­eins­füh­rung, Fans und Spon­so­ren. Zwar hat­te Vil­z­ing ein Chan­cen­plus, die Abwehr der Bam­ber­ger und ein über­ra­gend hal­ten­der Fabi­an Dell­er­mann im Tor sorg­ten für den Punkt­ge­winn. Der FCE ver­tei­dig­te mit dem Remis die Tabel­len­füh­rung. Zudem gab es Lob des Vil­z­in­ger Trai­ners. Er sah in den Dom­rei­tern die mit Abstand stärks­te Mann­schaft, auf die sein Team bis­her getrof­fen sei. Ein Lob, das man in der Ver­wal­tungs­zen­tra­le an der Armee­stra­ße ger­ne hört. Denn es zeigt, dass die Bam­ber­ger über eine Mann­schaft mit viel Qua­li­tät ver­fü­gen. Zu sehen war dabei gera­de in Vil­z­ing die qua­li­ta­ti­ve Brei­te des Kaders: Als Trai­ner Juli­an Kol­beck nach der Halb­zeit das gesam­te Mit­tel­feld aus­tau­schen muss­te, nah­men drei 18-Jäh­ri­ge die Posi­tio­nen ein, ohne dass ein Bruch im Spiel zu erken­nen war. Die von der Bank gekom­me­nen Spie­ler knüpf­ten näm­lich da an, wo die etat­mä­ßi­gen Kräf­te auf­ge­hört hat­ten. Die­se Qua­li­tät muss jedoch von Spiel zu Spiel unter Beweis gestellt wer­den. So auch am Sams­tag gegen den TSV Karl­burg. Wie so oft gehen die Dom­rei­ter als Favo­rit in das Spiel. Sie dür­fen, ja sie soll­ten die Unter­fran­ken nicht am Tabel­len­stand mes­sen. Mit zwölf Punk­ten belegt der TSV aktu­ell Tabel­len­platz 13. Die Remis­kö­ni­ge der Liga – kein Team der Spiel­klas­se hat bis­her mehr Unent­schie­den gesam­melt als Karl­burg mit sechs Punk­te­tei­lun­gen – haben bis­her erst zwei Spie­le gewon­nen. Und das aus­wärts. So gab es gleich am ers­ten Spiel­tag einen Sieg beim SV Seli­gen­por­ten, der zwei­te Aus­wärts­drei­er gelang beim ASV Cham. In den letz­ten acht Spie­len jedoch blie­ben die Gäs­te aus dem Spes­sart ohne Sieg.


„Mit brei­ter Brust auftreten“


Das sagt Vor­stands­vor­sit­zen­der Jörg Schmal­fuß: „Das Spiel wird ver­mut­lich wie­der eine genau­so schwie­ri­ge Num­mer wie vor 14 Tagen gegen Aschaf­fen­burg. Ers­ter gegen Drei­zehn­ten – jeder erwar­tet einen kla­ren Sieg von uns. Doch die Par­tien gegen so kom­pak­te Mann­schaf­ten sind etwas ganz ande­res als gegen so spiel­freu­di­ge Teams wie Vil­z­ing. Da heißt es Lösun­gen zu fin­den, Geduld zu haben, die Lücke fin­den – und am Ende auch mal mit einem dre­cki­gen 1:0 zufrie­den zu sein. Für die Zuschau­er ist die­ser Fuß­ball nicht immer schön, aber den­noch sind die Fans dabei so wich­tig, um die Mann­schaft stän­dig nach vor­ne zu pushen.”

Das sagt Trai­ner Juli­an Kol­beck: „Letz­tes Wochen­en­de haben wir gegen eine Top-Mann­schaft eine her­vor­ra­gend kämp­fe­ri­sche Leis­tung gezeigt und mit aller Macht den Punkt aus Vil­z­ing mit­ge­nom­men. Die­se Ein­stel­lung erwar­te ich gegen Karl­burg. Es wird ver­mut­lich ein ganz ande­res Spiel als gegen Vil­z­ing. Der TSV Karl­burg wird kom­pakt und gut ver­tei­di­gen und immer wie­der offen­si­ve Nadel­sti­che set­zen wol­len. Das heißt für uns, defen­siv hell­wach zu sein, den Geg­ner nie aus den Augen ver­lie­ren und offen­siv Ball und Geg­ner in Bewe­gung brin­gen. Wir wol­len unse­re gute Form bestä­ti­gen und mit brei­ter Brust auf­tre­ten mit dem Ziel, die drei Punk­te in Bam­berg zu behal­ten. Aber auch mit dem Bewusst­sein, dass es kein leich­tes Spiel wird.”

Das sagt Fabi­an Dell­er­mann: „Nach dem schwe­ren Spiel in Vil­z­ing haben wir mit Karl­burg den nächs­ten unan­ge­neh­men Geg­ner vor der Brust. Wir müs­sen von Anfang an hell­wach und hoch­kon­zen­triert die Sache ange­hen. Auf kei­nen Fall dür­fen wir Karl­burg unter­schät­zen und müs­sen 90 Minu­ten alles rein­hau­en. Es wird wie jedes ande­re Spiel in die­ser Liga ein umkämpf­tes wer­den, in dem wir nichts geschenkt bekom­men. Wenn wir alle unser Maxi­mum an Leis­tung abru­fen kön­nen, bin ich über­zeugt, dass wir die­ses Spiel wie­der für uns ent­schei­den und mit einem Sieg in den Fuß­ball-Okto­ber star­ten. Wir hof­fen, dass wie­der vie­le Zuschau­er ins Sta­di­on kom­men und uns unterstützen.”


Vor­aus­sicht­li­ches FCE-Aufgebot

Dell­er­mann, Grie­bel – Els­ha­ni, Hack, Hof­mann, Kau­be, Kett­ler, Kha­lil, Koll­mer, Lang, Lje­v­sic, Popp, Reck, Reisch­mann, Sapry­kin, Schmitt, Schmitt­sch­mitt, Stroh­mer, Tran­zis­ka, Valdez


Die Zuschau­er­zahl ist auf etwa 600 begrenzt, daher wird der Kar­ten­er­werb im Vor­ver­kauf emp­foh­len. Im Inter­net ist die Par­tie kos­ten­los und in vol­ler Län­ge bei sporttotal.tv zu sehen. Kom­men­tiert wird sie von Armin Dusold, ehe­ma­li­ger lang­jäh­ri­ger Fuß­ball-Sport­re­por­ter von Radio Bam­berg. Als Gesprächs­part­ner wird sich im Lau­fe des Spiels Franz Hel­mer – der FCE-Angrei­fer ist ver­let­zungs­be­dingt noch nicht ein­satz­be­reit – in die Repor­ta­ge ein­klin­ken und sich den Fra­gen von Armin Dusold stellen.

FC Ein­tracht Bamberg 

Kon­ti­nui­tät in der Füh­rung: Mit­glie­der bestä­ti­gen Jörg Schmal­fuß an Vereinsspitze

Der FC Ein­tracht Bam­berg hielt Ende letz­ter Woche sei­ne Jah­res­haupt­ver­samm­lung ab, wäh­rend der neben einem sport­li­chen und wirt­schaft­li­chen Rück­blick die Mit­glie­der der Vor­stand­schaft nahe­zu kom­plett in ihren jewei­li­gen Ämtern bestä­tigt wurden.

Posi­ti­ve Zah­len im schwie­ri­gen Coro­na-Geschäfts­jahr 2020/​/​2021, sport­li­che Top-Leis­tun­gen in allen Abtei­lun­gen und Kon­ti­nui­tät in der Füh­rung – das waren die Schlag­wör­ter am Frei­tag­abend letz­ter Woche bei der Jah­res­haupt­ver­samm­lung mit Neu­wah­len beim FC Ein­tracht Bam­berg. Dabei wur­de die Vor­stand­schaft des Ver­eins fast kom­plett in ihren Ämtern bestä­tigt. Jörg Schmal­fuß steht auch in den nächs­ten zwei Jah­ren als Vor­stands­vor­sit­zen­der an der Spit­ze des FCE. Kom­plet­tiert wird die Ver­eins­füh­rung, wie bis­her, von Sascha Dorsch, Bernd Kaufer und Chris­to­pher Neu­de­cker. Neu im Gre­mi­um ist Josef Ahmann. Der ehe­ma­li­ge Geschäfts­füh­rer der Dr. Pfle­ger Arz­nei­mit­tel GmbH folgt Kat­rie­ke Kwau­ka, die sich künf­tig im Nor­den Deutsch­lands beruf­li­chen Her­aus­for­de­run­gen stel­len wird und nicht mehr kan­di­dier­te. Kon­ti­nui­tät gibt es auch im Auf­sichts­rat um Vor­sit­zen­den Klaus Mad­lin­ger. Er und die wei­te­ren Mit­glie­der Heinz Kunt­ke, Wolf­gang Heyder, Chris­toph Star­ke und Ulrich Debus wur­den eben­so ein­stim­mig von den Mit­glie­dern für zwei wei­te­re Jah­re wie­der­ge­wählt. Zu Kas­sen­prü­fern wähl­te die Ver­samm­lung Hart­mut Kuhn und Albert Dippold.


Trotz Coro­na zu kei­nem Zeit­punkt in wirt­schaft­li­che Schwie­rig­kei­ten geraten

Pan­de­mie­be­dingt muss­te die Jah­res­haupt­ver­samm­lung 2020 ent­fal­len. Daher erstreck­ten sich der Gesamt­be­richt von Jörg Schmal­fuß und die Vor­stel­lung der wirt­schaft­li­chen Lage von Schatz­meis­ter Chris­to­pher Neu­de­cker über die letz­ten zwei Geschäfts­jah­re. „Die posi­ti­ven Ergeb­nis­se der ver­gan­ge­nen zwei Geschäfts­jah­re zei­gen, dass wir schnell und ver­ant­wor­tungs­be­wusst auf die völ­lig uner­war­te­te Situa­ti­on im März 2020 reagiert haben. Mein Dank geht an alle im Ver­ein, die sich unei­gen­nüt­zig hin­ter den FCE gestellt haben. Wir sind in die­ser Zeit als Ver­ein noch mehr zusam­men­ge­wach­sen und haben gemein­sam dafür gesorgt, dass der FC Ein­tracht Bam­berg zu kei­nem Zeit­punkt in wirt­schaft­li­che Schwie­rig­kei­ten gera­ten ist. Viel mehr noch: Wir haben es mit einer der bun­des­weit größ­ten und auf­merk­sam­keits­er­re­gen­den Crowd­fun­ding-Akti­on geschafft, den Sta­tus Quo zu erhal­ten und bis heu­te sogar aus­zu­bau­en”, zeig­te sich Jörg Schmal­fuß stolz auf den Ver­ein und des­sen Mit­glie­der. Neben den finan­zi­el­len Aspek­ten kön­nen, so der wie­der­ge­wähl­te Vor­stands­chef wei­ter, die Mit­glie­der auch stolz sein auf das ins­ge­samt Geleis­te­te und auf das sozia­le Enga­ge­ment: „Aktio­nen wie Radeln gegen Ras­sis­mus, Spen­den­lauf für Kran­ken- und Alten­pfle­ge­kräf­te, Orga­ni­sa­ti­on von Test­spie­le für Pro­fi­clubs, das Crowd­fun­ding-Pro­jekt, Betei­li­gung am Re-Start Kul­tur mit einer Kon­zert­rei­he im Sta­di­on oder das inter­na­tio­na­le Test­spiel gegen Al-Gha­ra­fa sind nur eini­ge Bei­spie­le.” Trotz der guten Bilanz gab es auch eine Trä­ne im Knopf­loch: „Trotz­dem wer­den wir noch eini­ge Mona­te mit den Fol­gen der Pan­de­mie leben müs­sen. Daher bit­te ich alle Mit­glie­der um Geduld und Rück­sicht. Aber mit der geschaf­fe­nen Basis bli­cken wir in eine gute Zukunft”, so der stu­dier­te Sport­öko­nom weiter.


„Müs­sen auf dem Boden blei­ben und unse­re Haus­auf­ga­ben machen”

Für die Zukunft sieht Schmal­fuß „das lau­fen­de Geschäfts­jahr als Weg zu Nor­ma­li­tät mit immer noch vie­len Abstri­chen. Eine gebeu­tel­te Wirt­schaft und die Unsi­cher­heit bei Unter­neh­men sor­gen nach wie vor für eine schwä­che­re Unter­stüt­zung. Daher sage ich stell­ver­tre­tend für vie­le Gön­ner und Spon­so­ren vie­len Dank der BKM Man­nes­mann und Kabel Luther für die Unter­stüt­zung. Sie alle haben den Ver­ein trotz der schwam­mi­gen Lage groß­zü­gig unter­stützt. Was die Finan­zen betrifft, da ori­en­tie­ren wir uns im Gesamt­haus­halt am Geschäfts­jahr 2019/​/​2020. Wir müs­sen auf dem Boden blei­ben und unse­re Haus­auf­ga­ben machen.” Vor allem, so Schmal­fuß wei­ter, „habe ich das Gefühl, dass die Akzep­tanz der Fuß­ball­ab­tei­lung ste­tig steigt und die­se so für eine posi­ti­ve Wahr­neh­mung des Gesamt­ver­eins sorgt. Das trifft jedoch auf jede Abtei­lung zu.”

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