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BBL - Page 6

Ver­rück­tes Finish

Bam­berg Bas­kets schla­gen Chemnitz

Wild, ver­rückt, unglaub­lich … so bezeich­ne­ten nicht nur die Spie­ler der Bam­berg Bas­kets den Aus­gang ihrer Par­tie des 13. Spiel­tags in der Bas­ket­ball Bun­des­li­ga gegen die Niners Chem­nitz. Ein 81:80-Sieg stand am Ende für Bam­berg zu Buche.

80 Sekun­den vor dem Ende führ­ten die Gäs­te aus Sach­sen mit 76:70 und nicht weni­ge der 5.499 Zuschau­er hat­ten die Par­tie hier bereits abge­hakt. Nicht aber die Bam­berg Bas­kets. Getra­gen von der unglaub­li­chen Atmo­sphä­re in der Are­na sowie tak­tisch aus­ge­zeich­net vom Coa­ching Staff instru­iert, kam man noch­mals zurück und dreh­te die Par­tie. Sicher­lich etwas glück­lich, aber auch ver­dient hat­te man am Ende mit 81:80 (42:37) hauch­dünn die Nase vor­ne. Nach dem Sieg zuletzt beim Tabel­len­füh­rer in Hei­del­berg wur­de das letz­te Spiel 2024 zum wett­be­werbs­über­grei­fend sechs­ten Heim­sieg in Serie.

Bes­ter Scorer im Team der Bam­berg Bas­kets war Noah Locke. In sei­ner ers­ten BBL-Par­tie erziel­te der US-Ame­ri­ka­ner 22 Punk­te. Erfolg­reichs­ter Wer­fer der Gäs­te aus Sach­sen war Vic­tor Bai­ley Jr. mit 20 Zählern.

Die Bam­ber­ger star­te­ten ner­vös in die Par­tie und leis­te­ten sich gleich in den ers­ten 90 Sekun­den zwei Ball­ver­lus­te. Da aber auch die Chem­nit­zer mit Anlauf­schwie­rig­kei­ten zu kämp­fen hat­ten, lagen die Teams zur Hälf­te des ers­ten Vier­tels noch gleich­auf (7:7/5.). Bei­de Mann­schaf­ten kämpf­ten, spiel­ten mit hoher Inten­si­tät, aber den­noch mach­ten die Bam­berg Bas­kets den etwas agi­le­ren Ein­druck und nach zwei erfolg­rei­chen Frei­wür­fen von Moritz Krim­mer lag man erst­mals leicht in Front (17:13/9.). Der Bam­ber­ger Power For­ward war es auch, der 20 Sekun­den vor Vier­tel­en­de für eine Schreck­se­kun­de bei den Fans in der Bro­se Are­na sorg­te, als er nach einer Kol­li­si­on mit KeyShawn Fea­zell unter dem eige­nen Korb rück­wärts auf den Boden prall­te. Nach kur­zer Pau­se konn­te es für den 24-Jäh­ri­gen aber wei­ter­ge­hen. Beim Stand von 17:15 ging es ins zwei­te Viertel.

Hier gaben die Bam­ber­ger nun zunächst den Ton an und setz­ten sich nach dem Dri­ve von Ronal­do Segu (hat­te hier bereits acht Punk­te) zum 27:22 (13.) wie­der etwas ab. Das Team von Head Coach Anton Gavel hät­te hier bereits viel höher füh­ren kön­nen, hät­te man sich hier nicht schon 10 Ball­ver­lus­te geleis­tet gehabt. Die Ver­tei­di­gung der Bas­kets aber stand her­vor­ra­gend und so konn­te man sich den­noch lang­sam wei­ter abset­zen. Nach dem Drei­er von Kars­ten Tad­da (32:24/17.) und dem Korb­er­folg von Filip Sta­nić (35:26/18.) nahm Gäs­te-Coach Pas­to­re jeweils eine Aus­zeit, doch der Drei­er von Noah Locke brach­te beim 38:28 (19.) die ers­te zwei­stel­li­ge Bam­ber­ger Füh­rung. In den letz­ten zwei Minu­ten vor der Pau­se kamen die Sach­sen dann aller­dings noch­mals etwas bes­ser auf und konn­ten den Rück­stand zur Pau­se auf ein schmei­chel­haf­tes 42:37 ver­kür­zen. Schmei­chel­haft aus dem Grund, da die deut­lich bes­se­re Effek­ti­vi­tät der Bam­ber­ger zur Pau­se (52:37) eben nur zu die­ser Fünf-Punk­te-Füh­rung reichte. 


Nie auf­ge­hört, an den Sieg zu glauben

Gera­de ein­mal zwei Minu­ten waren in der zwei­ten Hälf­te gespielt, da hat­ten die Bam­ber­ger bereits die Mann­schafts­foul­gren­ze erreicht. Immer wie­der atta­ckier­ten die Chem­nit­zer den Korb und spiel­ten sich so wie­der her­an. Dann war es jedoch ein Abschluss aus der Distanz, der die Gäs­te mit dem Drei­er von Wil­liam Christ­mas wie­der in Füh­rung brach­te (42:44/24.). Die Bam­ber­ger hiel­ten wei­ter dage­gen und ein eige­ner Zwi­schen­spurt stell­te das Ergeb­nis nach dem Drei­er von Noah Locke auf 53:48 (27.). Ins­ge­samt war das Bam­ber­ger Offen­siv­spiel in die­ser Pha­se aber zu eigen­sin­nig. Neben vie­len Ein­zel­ak­tio­nen im Angriff, ließ zum Ende des drit­ten Abschnitts auch die Kon­zen­tra­ti­on in der Ver­tei­di­gung nach, was die Niners nutz­ten und nach drei­ßig Minu­ten knapp in Freak City führ­ten (56:57).

Kopf an Kopf gin­gen bei­de Teams auch durch die ers­te Hälf­te des Schluss­ab­schnitts (64:66/35.). Dann zogen die Niners etwas an und nach dem Tip-In von DeAnd­re Lans­dow­ne 3:32 Minu­ten vor dem Ende führ­ten die Gäs­te wie­der etwas deut­li­cher (64:72). Auch zwei Minu­ten spä­ter sahen die Chem­nit­zer schon fast wie die Sie­ger aus (70:76/39.), doch KeyShawn Fea­zell und Noah Locke ver­kürz­ten 45 Sekun­den vor dem Ende auf 74:76. DeAnd­re Lans­dow­ne bewies Ner­ven­stär­ke und mit zwei ver­wan­del­ten Frei­wür­fen stell­te er 21 Sekun­den vor dem Ende auf 76:80. Locke ver­kürz­te im direk­ten Gegen­zug (78:80) und die Bam­ber­ger ent­schie­den sich zu fou­len. 11 Sekun­den vor der Schluss­si­re­ne stand Aher Uguak an der Frei­wurf­li­nie und der Kana­di­er ver­gab bei­de Wür­fe. Noah Locke bekam den Ball, zog zum Korb, traf und wur­de dabei im Wurf von Wil­liam Christ­mas gefoult (80:80). Mit dem ver­wan­del­ten Bonus­frei­wurf warf der US-Ame­ri­ka­ner sein Team mit 81:80 in Füh­rung und zum Sieg, da der letz­te Wurf der Chem­nit­zer den Korb ver­fehl­te. „Glück­wunsch an unse­re Spie­ler. Wich­tig war in die­sem Spiel, dass wir nie auf­ge­hört haben an uns und an den Sieg zu glau­ben“, so Bam­bergs Head Coach Anton Gavel. „Sicher­lich gehört am Ende auch ein biss­chen Glück dazu, denn die Frei­wür­fe des Geg­ners kann man nicht beein­flus­sen. Wir sind unglaub­lich froh, dass wir das am Ende noch geschafft haben. Trotz­dem aber haben wir gegen deren Swit­ches nicht gut gespielt und es zu oft allein ver­sucht. Ich hof­fe, dass wir wei­ter ler­nen und uns die Lern­ef­fek­te aus sol­chen knap­pen Spie­len für die Sai­son aneignen.“

Bas­ket­ball-Bun­des­li­ga

Bam­berg Bas­kets tref­fen auf die Niners Chemnitz

Im letz­ten Heim­spiel des Jah­res 2024 wol­len die Bam­berg Bas­kets an die­sem Frei­tag gegen die Niners Chem­nitz noch­mals eine star­ke Leis­tung aufs Par­kett der Bro­se Are­na brin­gen, um ihre aktu­el­le Sie­ges­se­rie wei­ter auszubauen.

Mit den Niners Chemitz emp­fängt Bam­berg am 13. Spiel­tag in der Bas­ket­ball Bun­des­li­ga den letzt­jäh­ri­gen Play­off-Halb­fi­na­lis­ten und amtie­ren­den FIBA Euro­pe Cup Cham­pi­on in Freak City. Die Par­tie mor­gi­gen Frei­tag beginnt um 20 Uhr.


Extrem gefähr­li­cher Gegner

„Nach der Heim­nie­der­la­ge der Chem­nit­zer gegen Bonn erwar­ten wir die best­mög­li­che Ver­si­on der Niners, die sicher­lich die­ses Spiel wett­ma­chen wol­len“, so Anton Gavel, der Head Coach der Bam­berg Bas­kets . „Wir müs­sen bereit sein, denn sie wer­den mit unglaub­li­cher Ener­gie her­aus­kom­men und das gilt es für uns von Beginn an zu matchen. Chem­nitz spielt aggres­siv und varia­bel. Dar­auf müs­sen wir als Team und jeder Spie­ler auch ganz indi­vi­du­ell vor­be­rei­tet sein. Offen­siv wird die Bewe­gung des Bal­les wich­tig sein. Selbst­ver­ständ­lich wol­len wir die guten Sachen aus dem Hei­del­berg-Spiel mit­neh­men, aber auf der ande­ren Sei­te auch die schlech­ten Din­ge aus unse­rem Spiel ent­fer­nen. Chem­nitz zählt nach wie vor zu den Top-Mann­schaf­ten der Liga.“

Der­ar­tig eng in der Tabel­le bei­ein­an­der waren die Teams in der BBL schon lan­ge nicht mehr und so ging es für die Sach­sen nach zuletzt zwei Nie­der­la­gen erst ein­mal wie­der etwas nach unten. Mit aktu­ell sechs Sie­gen und fünf Nie­der­la­gen liegt das Team von Trai­ner Rodri­go Pas­to­re im Moment auf Posi­ti­on neun. Der 65:69-Auswärtsniederlage in Lud­wigs­burg folg­te die bis­lang wohl bit­ters­te Nie­der­la­ge der Sai­son, als man in der Mes­se Chem­nitz auf eige­nem Par­kett im Weih­nachts­spiel von den Tele­kom Bas­kets Bonn buch­stäb­lich zer­legt wur­de. Ange­führt von Dari­us McGhee (40 Punk­te, stell­te mit 12 getrof­fe­nen Drei­ern den Rekord von Hurl Bee­chum ein) sieg­ten die Rhein­län­der mit 123:88. Niners-Coach Pas­to­re ent­schul­dig­te sich nach dem Spiel bei den Fans für die wohl schlech­tes­te Leis­tung eines Teams wäh­rend sei­ner mitt­ler­wei­le zehn­jäh­ri­gen Tätig­keit in Chem­nitz. Die Bam­berg Bas­kets soll­ten auf jeden Fall gewarnt sein, denn von den Niners wird eine Reak­ti­on auf die­se Heim­bla­ma­ge zu erwar­ten sein.

79:68-Sieg in Heidelberg

Bam­berg Bas­kets gewin­nen beim Tabellenführer

Die Bam­berg Bas­kets haben ihre Sie­ges­se­rie wei­ter aus­bau­en kön­nen und das Gast­spiel beim Tabel­len­füh­rer der easy­Cre­dit Bas­ket­ball Bun­des­li­ga in Hei­del­berg gewon­nen. Wett­be­werbs­über­grei­fend war es der fünf­te Erfolg der Bam­ber­ger in Serie.

Im mit 4.410 Zuschau­ern aus­ver­kauf­ten SNP Dome sieg­te die Mann­schaft von Head Coach Anton Gavel am Sonn­tag­nach­mit­tag mit 79:68 bei den MLP Aca­de­mics und hol­te sich damit den 4. BBL-Sieg der Sai­son. Wett­be­werbs­über­grei­fend war es der fünf­te Erfolg der Bam­ber­ger in Serie.

Dabei taten sich die Bam­ber­ger gegen die Aca­de­mics zunächst extrem schwer. In der gesam­ten ers­ten Halb­zeit fand man offen­si­ve nicht zu sei­nem Rhyth­mus, leis­te­te sich acht Ball­ver­lus­te und traf nur 32 Pro­zent der Wür­fe aus dem Feld. Defen­siv hin­ge­gen lief es deut­lich bes­ser und so konn­te man den Hei­del­ber­gern auf den Fer­sen blei­ben. Nach der Pau­se arbei­te­ten sich Kars­ten Tad­da und Co. dann über die Ver­tei­di­gung in die­ses Spiel hin­ein und konn­ten die Par­tie so letzt­lich noch zu ihren Guns­ten dre­hen. Mit Ibi Wat­son (18), Kyle Lof­ton (13), Ronal­do Segu (13) und KeyShawn Fea­zell (11) punk­te­ten am Ende vier Bam­ber­ger Spie­ler zwei­stel­lig. Bes­ter Wer­fer der Hei­del­ber­ger war Ryan Mikesell mit 13 Punkten.

Die Bas­kets erwisch­ten einen äußerst schlech­ten Start. Nach nicht ein­mal einer Minu­te und zwei erfolg­rei­chen Abschlüs­sen von Dama­riae Hor­ne lag man mit 0:4 zurück. Die Bas­kets wirk­ten schläf­rig, leis­te­ten sich zwei Ball­ver­lus­te und nach dem Drei­er von Ryan Mikesell nahm Head Coach Anton Gavel bereits nach 94 Sekun­den sei­ne ers­te Aus­zeit. Die zahl­reich nach Hei­del­berg mit­ge­reis­ten Bam­ber­ger Schlach­ten­bumm­ler muss­ten bis in die 4. Spiel­mi­nu­te war­ten, ehe Ibi Wat­son per Drei­er die ers­ten Bas­kets-Zäh­ler auf die Anzei­gen­ta­fel brach­te (3:9/4.). Nach wie vor aber war man im Umschal­ten von Angriff auf Ver­tei­di­gung zu lang­sam, was die Aca­de­mics zu ein­fa­chen Zäh­lern und ihrer ers­ten zwei­stel­li­gen Füh­rung nutz­ten (3:13/5.). Die Bam­ber­ger Wür­fe woll­ten nicht fal­len und auch an der Frei­wurf­li­nie benö­tig­te man fünf Ver­su­che bis zum ers­ten Tref­fer. Die Gast­ge­ber behaup­te­ten so ihren Vor­sprung (9:19/8.), den Filip Sta­nić zum Ende des Vier­tels noch­mals etwas ein­damp­fen konn­te (15:21).

Wie schon das ers­te Vier­tel began­nen die Hei­del­ber­ger auch den zwei­ten Abschnitt mit einem 7:0‑Run. 4:01 Minu­ten waren nach dem Korb­le­ger von Mateo Šerić gespielt, als Anton Gavel erneut die Not­brem­se in Form sei­ner zwei­ten Aus­zeit zie­hen muss­te (15:28). Nun schien Ronal­do Segu im Spiel ange­kom­men zu sein. Mit zwei erfolg­rei­chen Frei­wür­fen und einem Drei-Punk­te-Spiel stell­te er auf 20:28 (15.). Doch schon im nächs­ten Angriff nahm er sich mit einem unsport­li­chen Foul qua­si selbst wie­der aus dem Spiel. Kyle Lof­ton über­nahm den Spiel­auf­bau und sein Drei-Punk­te-Spiel ver­kürz­te den Rück­stand wei­ter (23:29/17.). Die Hei­del­ber­ger aber wehr­ten sich und zogen wie­der leicht davon (29:39/19.). Das bes­se­re Ende die­ser ers­ten Halb­zeit hat­ten aber die Bam­ber­ger. 35 Sekun­den vor der Halb­zeit­si­re­ne netz­te zunächst Moritz Krim­mer einen Drei­er ein, ehe Kars­ten Tad­da mit all sei­ner Rou­ti­ne und einem Drei-Punk­te-Spiel für den 35:39-Pausenstand sorgte


„Jetzt müs­sen wir wei­ter nachlegen“

Auch zu Beginn der zwei­ten Hälf­te blie­ben die Gast­ge­ber zunächst wei­ter in Füh­rung. Nach­dem Ronal­do Segu auf 41:43 (23.) ver­kür­zen konn­te, hat­te MaCio Teague wenig spä­ter per Drei­er die Chan­ce, Bam­berg erst­mals in Füh­rung zu wer­fen. Sein Ver­such ver­fehl­te jedoch den Korb. Eine gewon­ne­ne Coa­ches Chall­enge (das gegen Moritz Krim­mer zunächst als unsport­lich gepfif­fe­ne Foul wur­de her­un­ter­ge­stuft) und einen Drei­er von Ibi Wat­son zum 44:45 (26.) spä­ter, hat­ten die Bas­kets durch Ronal­do Segu die nächs­te Mög­lich­keit zur Füh­rung. Was aber auch ihm hier nicht gelang, schaff­te dann Kyle Lof­ton an der Frei­wurf­li­nie (46:45/26.) und sein Team blieb nun wei­ter am Drü­cker. Vor allem defen­siv stand man im drit­ten Abschnitt aus­ge­zeich­net und gestat­te­te dem Geg­ner hier nur elf Punk­te, wäh­rend man selbst 22 Zäh­ler auf das Score­board brach­te und mit einer 57:50-Führung in den Schluss­ab­schnitt gehen konnte. 

Ronal­do Segu erhöh­te den Vor­sprung zunächst auf neun Zäh­ler, ehe die nächs­te Coa­ches Chall­enge das Bam­ber­ger Spiel ein wenig brems­te. Die Ent­schei­dung des unsport­li­chen Fouls gegen KeyShawn Fea­zell wur­de zwar auch hier her­ab­ge­stuft, doch plötz­lich waren die Hei­del­ber­ger wie­der auf 59:54 dran. Anton Gavels Aus­zeit kam genau im rich­ti­gen Moment, denn mit dem Drei­er von Ibi Wat­son (63:55/34.) konn­te man hier die ers­te Auf­hol­jagd der Gast­ge­ber erst ein­mal abweh­ren. Der Spit­zen­rei­ter aber zeig­te nun, war­um er da oben in der Tabel­le steht und warf noch­mals alles nach vor­ne. Zwei Drei­er von Mar­cel Keßen gli­chen die Par­tie erneut aus (63:63/34.). Die nächs­te Bam­ber­ger Aus­zeit folg­te, doch die Hei­del­ber­ger zogen dank eines 12:0‑Laufs wie­der etwas davon (63:67). Die Hal­le tob­te, doch Kars­ten Tad­da & Co. waren noch lan­ge nicht bezwun­gen. 2:49 Minu­ten vor dem Ende ver­senk­te der Kapi­tän einen ganz wich­ti­gen Drei­er (66:67) und lei­te­te damit einen 12:0‑Lauf der Bam­ber­ger ein, die das Spiel ner­ven­stark und mit viel Lei­den­schaft doch noch zu ihren Guns­ten dre­hen konn­ten. Schluss­punkt der Par­tie war der Drei­er plus Bonus­frei­wurf von Ibi Wat­son zum 79:68-Endstand.

„Glück­wunsch an unse­re Spie­ler zum Sieg. Wir sind enorm glück­lich, dass wir hier gewin­nen konn­ten. Wir haben sehr schlecht ange­fan­gen und waren direkt 0:9 hin­ten gele­gen“, so Anton Gavel, Head Coach der Bam­berg Bas­kets. „Defen­siv war unser Spiel ordent­lich und wir haben 39 Punk­te bis zur Halb­zeit zuge­las­sen. Offen­siv aber waren wir ein­fach schlecht und haben kei­ne guten Ent­schei­dun­gen getrof­fen. Mit der Zeit haben wir uns in der zwei­ten Halb­zeit dann aber auch offen­siv gestei­gert. Das Wich­tigs­te war für uns, dass wir uns nicht auf­ge­ge­ben haben, als Hei­del­berg den letz­ten Run im vier­ten Vier­tel hat­te. Wir haben wei­ter­ge­spielt, die rich­ti­gen Ant­wor­ten gefun­den und Stopps geholt. Wir sind froh, dass wir gewon­nen haben. Jetzt müs­sen wir wei­ter nachlegen.“

Gast­spiel beim BBL-Tabellenführer

Bam­berg Bas­kets rei­sen nach Heidelberg

Unmit­tel­bar vor dem Weih­nachts­fest hat der Spiel­plan in der easy­Cre­dit Bas­ket­ball Bun­des­li­ga den Bam­berg Bas­kets noch­mals ein dickes Paket unter den Christ­baum gelegt. Am 12. Spiel­tag geht es für die Mann­schaft von Head Coach Anton Gavel am Sonn­tag, 22. Dezem­ber, zum BBL-Tabel­len­füh­rer nach Heidelberg.

Erst am letz­ten Spiel­tag mach­ten die MLP Aca­de­mics den Sprung auf Platz eins, als sie das Spit­zen­spiel bei ratio­ph­arm ulm mit 69:67 gewin­nen und so ihren vier­ten Sieg in Serie fei­ern konn­ten. Vor allem in der zwei­ten Halb­zeit demons­trier­ten die Hei­del­ber­ger in die­ser Par­tie ihre Stär­ke, als sie den Ulmern nur noch 19 Zäh­ler gestat­te­ten und das Spiel nach einem 15-Punk­te-Halb­zeit­rück­stand noch drehten.

So süß der Sieg in Ulm für die Hei­del­ber­ger war, so bit­ter war die Nie­der­la­ge in der Vor­wo­che, als das Team von Chef­trai­ner Dan­ny Jans­son im Pokal-Vier­tel­fi­na­le mit 85:100 beim SYNTAINICS MBC die Segel strei­chen musste.

Bam­berg Bas­kets Point Guard Ronal­do Segu erwar­tet am Sonn­tag ab 15:00 Uhr im SNP Dome einen extrem har­ten Kampf, bei dem bei­de Teams ihre aktu­el­le Sie­ges­se­rie – Hei­del­berg mit vier BBL-Sie­gen in Serie, Bam­berg wett­be­werbs­über­grei­fend mit zuletzt vier Sie­gen in Serie – unbe­dingt fort­füh­ren möchten.

„Das Spiel beim Tabel­len­füh­rer ist für uns die nächs­te gro­ße Her­aus­for­de­rung. Hei­del­berg spielt aktu­ell sehr gut und vor allem aggres­siv. Wir wol­len am Sonn­tag an unse­re letz­ten Leis­tun­gen anknüp­fen“, so Bam­bergs Head Coach Anton Gavel. „Klar ist, dass wir defen­siv eine nahe­zu per­fek­te Leis­tung brau­chen wer­den, um in Hei­del­berg zu gewin­nen. Zudem müs­sen wir gut auf den Ball auf­pas­sen, da sie sehr aggres­siv ver­tei­di­gen. Ins­ge­samt aber haben wir zuletzt jetzt vie­le Her­aus­for­de­run­gen gemeis­tert und so bau­chen wir uns in keins­ter Wei­se ver­ste­cken. In der Liga bau­chen wir wei­te­re Sie­ge und egal wo und gegen wen wir spie­len, wer­den wir alles dar­an­setz­ten, erfolg­reich zu sein.“


Von Null auf Hundert

Im letz­ten Jahr noch hauch­dünn als Tabel­len-Sechs­zehn­ter dem Abstieg ent­kom­men, sor­gen die Hei­del­ber­ger in die­ser Sai­son am ande­ren Ende der Tabel­le für Schlag­zei­len. Wäh­rend man in der Vor­sai­son als Geheim­fa­vo­rit gehan­delt wur­de und letzt­lich ent­täusch­te, über­ra­schen die Aca­de­mics in der bis­he­ri­gen Serie mit aktu­el­le acht Sie­gen und nur drei Nie­der­la­gen. In eige­ner Hal­le besieg­te man die Teams aus Vech­ta, Chem­nitz, Ham­burg und Ros­tock. Ledig­lich gegen Bonn (76:95) und gegen Würz­burg (67:72) muss­te man sich geschla­gen geben.

Bas­ket­ball-Bun­des­li­ga

Bam­berg Bas­kets besie­gen Bonn

Drei Sie­ge in drei Spie­len in drei unter­schied­li­chen Wett­be­wer­ben. Das ist die Bilanz der Bam­berg Bas­kets in der zurück­lie­gen­den Woche, die ges­tern Abend mit dem Erfolg gegen die Tele­kom Bas­kets Bonn ihren Abschluss gefun­den hat.

In der Rei­he der Erfol­ge mit dem Sieg im Pokal-Vier­tel­fi­na­le gegen Ber­lin und dem im ENBL-Spiel in War­schau dürf­te der Heim­sieg am Sams­tag­abend gegen die Tele­kom Bas­kets Bonn wahr­schein­lich der wich­tigs­te für das Team von Head Coach Anton Gavel gewe­sen sein. Schließ­lich woll­ten die Bam­ber­ger nach zuletzt tol­len Leis­tun­gen in den ande­ren Wett­be­wer­ben nun auch in der easy­Cre­dit BBL wie­der einen Erfolg ver­bu­chen, was beim 92:73 (43:39) Heim­sieg gegen die Tele­kom Bas­kets Bonn auch ein­drucks­voll gelang.

4.631 Zuschau­ern in der BROSE ARRENA sahen eine ins­ge­samt über­le­ge­ne Bam­ber­ger Mann­schaft, die vor allem an den Bret­tern mit 54:35 Rebounds domi­nier­te. Auch die Team­ef­fek­ti­vi­tät von am Ende 120:76 ver­deut­lich­te ein­drucks­voll die Über­le­gen­heit der Bam­ber­ger in die­ser Par­tie, wel­che man hoch­ver­dient für sich ent­schei­den konn­te. Die bes­ten Punk­te­samm­ler des Spiels waren jeweils mit 22 Zäh­lern Ibi Wat­son auf Bam­ber­ger sowie Till Pape auf Bon­ner Seite.

Nach­dem Bonns Point Guard Dari­us McGhee in bis­lang nur zwei der neun BBL-Par­tien der Rhein­län­der in der Start­for­ma­ti­on gestan­den hat­te, ent­schied sich Bam­bergs Chef­trai­ner Anton Gavel dazu, Ronal­do Segu eben­falls von der Bank kom­men zu las­sen und das Spiel mit Kyle Lof­ton in der Start­ing Five neben MaCio Teague, Ibi Wat­son, Moritz Krim­mer und Filip Sta­nić zu begin­nen. Die ers­ten Minu­ten des Spiels konn­te man als gegen­sei­ti­ges Abtas­ten bezeich­nen (4:4/6.), dann aber leg­ten die Bam­ber­ger rich­tig los. Mit der ein­mal mehr groß­ar­ti­gen Unter­stüt­zung der Fans stand die Ver­tei­di­gung nun gut und in der Offen­si­ve wur­de der freie Mann gesucht und auch gefun­den. Das Drei-Punk­te-Spiel von KeyShawn Fea­zell brach­te die Haus­her­ren bereits im ers­ten Abschnitt zwei­stel­lig in Füh­rung (17:6/7.) und so muss­te Bonns Coach Roel Moors sei­ne ers­te Aus­zeit neh­men. Bonn zeig­te sich danach zwar wie­der etwas kon­zen­trier­ter, doch die Bam­ber­ger konn­ten ihren Vor­sprung ver­tei­di­gen und führ­ten mit 24:14 nach dem ers­ten Viertel.

Mit Beginn des zwei­ten Abschnitts schal­te­ten die Bam­ber­ger noch­mals einen Gang hoch und star­te­ten mit einem 9:0‑Lauf in die zwei­ten zehn Minu­ten (33:14/12.). Wenig spä­ter ver­senk­te KeyShawn Fea­zell einen Drei­er und die Bam­ber­ger Füh­rung war auf 20 Zäh­ler ange­wach­sen (36:16/13.). Nun aber kam die gro­ße Zeit von Till Pape. Der Bon­ner Power For­ward führ­te sein Team bei­na­he im Allein­gang wie­der her­an. 14 Punk­te erziel­te er allein in den letz­ten sechs Minu­ten vor dem Sei­ten­wech­sel und 39 Sekun­den vor Halb­zeit waren die Rhein­län­der auf ein­mal wie­der bis auf zwei Zäh­ler her­an (41:39). Ronal­do Segu mar­kier­te dann noch den 43:39 Pausenstand.

„Auf die­se Leis­tung kön­nen wir sicher­lich aufbauen“

Zu Beginn der zwei­ten Halb­zeit ver­stan­den es die Bam­ber­ger, sich die Gäs­te wei­ter vom Leib zu hal­ten. Wäh­rend man in der Ver­tei­di­gung erneut gro­ße Inten­si­tät zeig­te, hielt unter ande­rem Kyle Lof­ton per Korb­le­ger (50:42/22.) und dann per Drei­er (55:46/24.) den Vor­sprung zunächst kon­stant. 4:57 Minu­ten vor Ende des drit­ten Abschnitts traf mal wie­der Till Pape für die Bon­ner (58:53), ehe nun die wohl stärks­te Pha­se der Bam­ber­ger folg­te. Die Gäs­te fan­den kein Mit­tel gegen die unglaub­li­che Bam­ber­ger Defen­se, die den Bon­nern im drit­ten Abschnitt kei­ne Punk­te mehr gestat­te­te. Ein eige­ner 12:0‑Lauf brach­te die Bam­berg Bas­kets mit 70:53 nach 30 Minu­ten in Führung.

Damit noch nicht genug. Auch im Schluss­ab­schnitt lie­ßen die Bam­ber­ger nicht nach und pack­ten noch­mals drauf. Der Drei­er von MaCio Teague erhöh­te den Vor­sprung auf 75:53 (32.). Als Filip Sta­nić mit zwei erfolg­rei­chen Frei­wür­fen auf 80:57 stell­te, stand bei noch 5:55 Minu­ten Rest­spiel­zeit für vie­le in der BROSE ARENA der Sie­ger die­ser Par­tie bereits fest, zumal die Mann­schaft von Anton Gavel ihr Spiel auch hier wei­ter kon­se­quent durch­zog. Als Ronal­do Segu 2:57 Minu­ten vor der Schluss­si­re­ne beim 87:61 für die höchs­te Bam­ber­ger Füh­rung des Abends sorg­te, war die Ent­schei­dung gefal­len. Letzt­lich sieg­ten die Bam­berg Bas­kets hoch ver­dient und ohne ein ein­zi­ges Mal in Rück­stand gele­gen zu haben gegen die Tele­kom Bas­kets Bonn mit 92:73 und konn­ten nach gut drei­ein­halb Jah­ren ein­mal wie­der einen Sieg gegen die Rhein­län­der feiern.

„Für uns war es unheim­lich wich­tig, die­sen Erfolg zu errei­chen. In der Defen­si­ve haben wir pha­sen­wei­se wirk­lich gut aus­ge­se­hen“, so Bam­bergs Head Coach Anton Gavel. „Ende drit­tes und Anfang vier­tes Vier­tel haben wir ich glau­be zehn Stopps in Fol­ge gehabt und so ein Team, das im Schnitt über 80 Punk­te erzielt letzt­lich bei um die 70 gehal­ten. Auf die­se Leis­tung kön­nen wir sicher­lich auf­bau­en, aber es ist auch nur ein Spiel.“

Bam­berg Baskets

Nach Pokal und ENBL jetzt wie­der BBL

Aller guten Din­ge sind bekannt­lich drei! Head Coach Anton Gavel dürf­te hier sicher­lich nichts dage­gen haben, wenn sei­ne Mann­schaft nach dem Heim­sieg gegen Alba Ber­lin und dem damit ver­bun­de­nen Errei­chen des Pokal Top Four sowie dem Aus­wärts­sieg in der ENBL am Mitt­woch bei Legia War­schau mor­gen in der BBL den drit­ten Erfolg in Serie nach­le­gen könnte.

Mit den Tele­kom Bas­kets Bonn erwar­tet die Bam­berg Bas­kets am 11. BBL-Spiel­tag eine wei­te­re schwe­re Auf­ga­be, zumal auch die Rhein­län­der mit zwei Sie­gen in Fol­ge – einem Sieg in Olden­burg und einem Sieg in der Cham­pi­ons League gegen Riga – nach Freak City reisen.

„Bonn ist eine sehr gefähr­li­che Mann­schaft. Sie ver­fü­gen in ihrem Team über Grö­ße auf allen Posi­tio­nen. Aus die­sem Grund ist es für uns beson­ders wich­tig, fokus­siert zu sein und die Din­ge rich­tig zu machen, die uns der Coach vor­ge­ge­ben hat, um dann am Ende gut zu spie­len“, so Kars­ten Tad­da, der Mann­schafts­ka­pi­tän der Bam­berg Bas­kets. „Zudem hof­fen wir natür­lich wie­der auf unser unglaub­li­ches Publi­kum, mit des­sen Hil­fe wir die nöti­ge Ener­gie haben soll­ten, um gegen Bonn zu bestehen.“


Kein Team in der BBL nimmt mehr Dreier

Wie so vie­le Teams in der BBL sind auch die Tele­kom Bas­kets Bonn noch ein wenig auf der Suche nach ihrem Rhyth­mus. Mit aktu­ell fünf Sie­gen und vier Nie­der­la­gen ste­hen die Rhein­län­der im Moment auf Tabel­len­po­si­ti­on acht. Aus­wärts gab es bis­her Nie­der­la­gen in Vech­ta (75:83) und Mün­chen (75:95), wäh­rend man die Gast­spie­le in Hei­del­berg (95:76), in Ros­tock (69:64) und am Niko­laus­tag in Olden­burg (96:91) gewin­nen konn­te. Die Par­tie bei den EWE Bas­kets war dabei für einen Bon­ner sicher­lich eine ganz außer­ge­wöhn­li­che. Dari­us McGhee bracht es am Ende des Spiels auf stol­ze 44 Punk­te, wobei er zehn Drei-Punk­te-Wür­fe (bei 16 Ver­su­chen) im Olden­bur­ger Korb ver­senk­te. Die Bas­kets sind das Team in der BBL, das den Abschluss am häu­figs­ten per Drei­er sucht. 30,3 Ver­su­che pro Par­tie ste­hen aktu­ell in der Teamstatistik. 

In der Bas­ket­ball Cham­pi­ons League sind die Rhein­län­der voll auf Kurs. Nach dem fünf­ten Spiel­tag der Grup­pen­pha­se ste­hen sie mit vier Sie­gen und nur einer Nie­der­la­ge nicht nur an der Spit­ze ihrer Grup­pe, son­dern auch bereits mit einem Bein in der Run­de der letz­ten 16 Mann­schaf­ten. Ihren letz­ten Sieg in der BCL fei­er­ten die Rhein­län­der erst am ver­gan­ge­nen Diens­tag. Auf dem Bon­ner Hardt­berg besieg­te man die Let­ten von VEF Riga mit 78:75. Die bes­ten Wer­fer der Bon­ner hier waren Bodie Hume (15 Punk­te), Phland­rous Fle­ming Jr. (14) und Jona­than Bäh­re (12).

Ohne Auf­la­gen

Bam­berg Bas­kets erhal­ten Lizenz für die nächs­te Saison

Der Lizenz-Liga­aus­schuss der Bas­ket­ball-Bun­des­li­ga hat die Lizenz-Anträ­ge für die Sai­son 2024 /​/​2025 beur­teilt. Die Bam­berg Bas­kets haben ihre Lizenz für die kom­men­de Spiel­zeit ohne Auf­la­gen erhalten.

Mit der Qua­li­fi­ka­ti­on für die Play-Ins hat es für die Bam­berg Bas­kets nicht geklappt. Nun haben sie aber die Lizenz, es in der nächs­ten Sai­son wie­der zu ver­su­chen. Denn der Lizenz-Liga­aus­schuss der Bas­ket­ball-Bun­des­li­ga (BBL) hat ges­tern (14. Mai) Spiel­be­rech­ti­gungs-Anträ­ge von 18 Erst­li­gis­ten und sechs Zweit­li­gis­ten geprüft. Dies gab die BBL in einer Mit­tei­lung bekannt.

16 Ver­ei­ne der BBL erhal­ten dem­nach die Lizenz ohne Auf­la­gen oder auf­lö­sen­de Bedin­gun­gen (die­se lie­gen vor, wenn bestimm­te Nach­wei­se bis zu einem Stich­ta­gen nicht ein­ge­reicht wur­den). Ein Club der 2. Liga erhält die Spiel­be­rech­ti­gung unter der Auf­la­ge der sport­li­chen Qua­li­fi­ka­ti­on, ein Club erhält sie nur unter Auf­la­gen und auf­lö­sen­den Bedin­gun­gen. Fünf Ver­ei­nen, die zum Stich­tag 15. April 2024 ihre Unter­la­gen ein­ge­reicht hat­ten, erteil­te die BBL die Lizen­zen auf­grund feh­len­der sport­li­cher Qua­li­fi­ka­ti­on nicht. Einem Club wur­de die Spiel­be­rech­ti­gung ver­wei­gert, da er unvoll­stän­di­ge Unter­la­gen ein­ge­reicht hatte.

Der fina­len Bewer­tung sei­en in den zurück­lie­gen­den Wochen inten­si­ve Prü­fun­gen der Lizen­zie­rungs-Unter­la­gen in den sepa­ra­ten Seg­men­ten Sport, Finan­zen und Nach­hal­tig­keit vor­aus­ge­gan­gen. Wäh­rend der Gut­ach­ter­aus­schuss die Unter­la­gen zur finan­zi­el­len Situa­ti­on der Clubs ein­sah, prüf­te die Liga selbst die Infor­ma­tio­nen zu den for­ma­len Rah­men­be­din­gun­gen, zur Nach­wuchs­ar­beit und zum Nachhaltigkeitsmanagement.

So flos­sen erst­mals neben sport­li­chen und wirt­schaft­li­chen Kri­te­ri­en auch Nach­hal­tig­keits­kri­te­ri­en in den Lizen­zie­rungs­pro­zess mit ein. Im Rah­men einer Nach­hal­tig­keits-Anhö­rung muss­ten sich alle Clubs einem Inter­view mit Han­no Mar­tens, Pro­fes­sor für Nach­hal­tig­keits­ma­nage­ment an der CBS Busi­ness School, und mit einem Ver­tre­ter der BBL stellen.

„Das Lizen­zie­rungs­ver­fah­ren hat sich über die Jah­re her­vor­ra­gend ent­wi­ckelt“, sag­te Tho­mas Brau­mann, Vor­sit­zen­der des BBL-Lizenz-Ligaau­schus­ses. „Die Clubs arbei­ten akri­bisch und rei­chen her­vor­ra­gend auf­be­rei­te­te Anträ­ge ein, sodass der Gut­ach­ter- und der Lizenz-Liga­aus­schuss zügig prü­fen und bewer­ten kann.“ Dies sprä­che für die inzwi­schen erreich­te Qua­li­tät des Lizen­zie­rungs­ver­fah­rens. Beson­ders her­vor­zu­he­ben sei, dass 16 Clubs die Lizenz ohne Auf­la­gen oder auf­lö­sen­de Bedin­gun­gen erhal­ten haben.

Bam­berg erhält Lizenz

Fol­gen­de BBL-Clubs, dar­un­ter die Bam­berg Bas­kets, haben die Spiel­be­rech­ti­gung ohne Auf­la­gen oder auf­lö­sen­de Bedin­gun­gen erhal­ten: Alba Ber­lin, Bas­ket­ball Löwen Braun­schweig, BG Göt­tin­gen, Bam­berg Bas­kets, EWE Bas­kets Olden­burg, FC Bay­ern Mün­chen Bas­ket­ball, MHP Rie­sen Lud­wigs­burg, MLP Aca­de­mics Hei­del­berg, Niners Chem­nitz, Syn­tai­nics MBC, Ras­ta Vech­ta, Ratio­ph­arm Ulm, Ros­tock Sea­wol­ves, Tele­kom Bas­kets Bonn, Veo­lia Towers Ham­burg und die Würz­burg Baskets.

Sport­lich für die Lizenz qua­li­fi­zie­ren kann sich noch ein Club aus der 2. Bas­ket­ball-Bun­des­li­ga. Hier­zu müs­sen aber erst noch die Play-Offs aus­ge­spielt wer­den. In den bei­den Halb­fi­nals Ende Mai ste­hen sich die Gla­dia­tors Trier und die Fra­port Sky­li­ners sowie die Lions Karls­ru­he und Phoe­nix Hagen gegenüber.

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