Basketball-Bundesliga
BMA365 Bamberg Baskets unterliegen klar beim FC Bayern
Mit einer Auswärtsniederlage beim Meisterschafts-Topfavoriten sind die BMA365 Bamberg Baskets in die neue Spielzeit in der easyCredit BBL gestartet. Im Gastspiel beim FC Bayern München Basketball unterlag das Team aus Freak City am Sonntagabend mit 72:108 (28:55).
Im zum Wies‘n‑Start mit nur 4.020 Zuschauern gefüllten BMW Park konnte die Mannschaft von Head Coach Jesús Ramírez nur bis Mitte des ersten Viertels mithalten. Danach zogen die Münchener in allen Bereichen an sowie Punkt um Punkt davon und beherrschten fortan das Spiel, das zur Pause bereits entschieden war.
Bester Werfer auf Bamberger Seite war Jordan Wright mit 16 Punkten. Justinian Jessup und Johannes Voigtmann waren mit je 15 Zählern die erfolgreichsten Scorer der Bayern.
Der Spielverlauf:
Mit Richard Balint, Yuval Hochstadter, Trevon Scott, Hason Ward und Geburtstagskind Mylik Wilson begann Head Coach Jesús Ramírez die Partie beim FC Bayern. Obwohl sich die Bamberger in der ersten Minute bereits zwei Ballverluste erlaubt hatten, war es Trevon Scott vorbehalten, mit einem Dreier die ersten Bamberger Zähler der neuen Saison zur 3:0‑Führung (2.) zu erzielen. Die Münchener antworteten (3:6/3.), doch mit dem zweiten Bamberger Dreier holte Richard Balint die Führung wieder zurück (8:6/4.). Nach einem Steal von Hason Ward schloss Mylik Wilson zum 10:6 (4.) ab. Miles Norris verkürzte per Dunk für den FCBB (10:8/5.), ehe Coach Ramírez nach 4:34 gespielten Minuten komplett wechselte. Die Bayern packten in dieser Phase 10 weitere Punkte auf das Scoreboard und führten nach einem 12:0‑Lauf erstmals deutlich (10:18/7.). Jordan Wright konnte den Run der Roten hier zwar beenden, doch die 24:3‑Serie der Münchner bis zum 13:30-Zwischenstand nach den ersten zehn Minuten sorgte bereits für klare Verhältnisse.
Etwas mehr als eine Minute war dann im zweiten Abschnitt gespielt, als Justinian Jessup per Korbleger den Bamberger Rückstand erstmals auf über 20 Zähler anwachsen ließ (15:36/12.). In den folgenden Minuten änderte sich dann wenig am Abstand beider Mannschaften (25:47/17.), ehe die Bayern bis zur Pause nochmals etwas anzogen und man beim Stand von 28:55 in die Halbzeitpause ging.
„Wir waren nicht bereit und wurden zerstört”
Die Bayern hatten auch nach der Pause das Geschehen auf dem Spielfeld weiter fest im Griff und erlaubten es ihrem Coach so, munter durchzuwechseln. Nur Andreas Obst (20:30 min) und Miles Norris (20:14 min) kamen am Ende auf über 20 Minuten Spielzeit. Mit 22:28 verlief der dritte Abschnitt insgesamt deutlich ausgeglichener als die beiden vorhergegangenen, doch beim 50:83-Zwischenstand nach 30 Minuten war die Partie längst entschieden.
Im letzten Viertel plätscherte das Spiel dann so dahin. Die Münchener präsentierten sich auch weiterhin stark unter dem Korb (56 Zähler erzielte der FCBB in der Zone!) und hielten die BMA365 Bamberg Baskets so auf Distanz. Beim 67:106 notierte man 128 Sekunden vor dem Ende die höchste Führung der Bayern, die in souveräner Art und Weise den Season Opener in heimischer Halle gewannen.
„Gratulation an Coach Gavel, die Spieler des FC Bayern und die gesamte Organisation. Was heute Abend passiert ist, geschieht, wenn eine Mannschaft nicht versteht, was die BBL ist und wo man sich befindet. Die Verantwortung dafür liegt ganz offensichtlich bei mir, denn ich konnte es ihnen nicht vermitteln, wie das Geschäft hier läuft“, so Bamberg Baskets-Coach Jesus Ramirez. „Wir waren nicht bereit und wurden zerstört. Wir müssen verstehen, wo wir sind. Die Mannschaft hat Potential und die Saison dauert noch sehr sehr lange, ähnlich einem Marathonlauf. Heute allerdings hatten wir – um in diesem Bild zu bleiben – unsere Schuhe nicht fest genug gebunden, was auch einmal passieren kann. Anerkennung an München dafür, wie hart und fokussiert sie heute gespielt haben.”
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Basketball-Bundesliga
BMA365 Bamberg Baskets starten beim FC Bayern in die neue Saison
Die rund siebenwöchige Saisonvorbereitung der BMA365 Bamberg Baskets geht am heutigen Sonntagabend zu Ende, wenn für das Team aus Freak City mit dem Auswärtsspiel beim FC Bayern Basketball die neue Spielzeit in der easyCredit Basketball Bundesliga beginnt.
Bamberg gegen München – das ist ein Duell, das schon immer für ganz besondere Spiele stand und nach dem, was sich in der letzten Saison und auch noch darüber hinaus zwischen beiden Teams abgespielt hat, bietet sich den Medien im Vorfeld des bayerischen Derbys reichlichst Material für tolle Schlagzeilen. Wenn die BMA365 Bamberg Baskets als amtierender deutscher Pokalsieger am Sonntag beim in der Vorsaison titellosen und nun von ihrem Ex-Trainer Anton Gavel gecoachten FC Bayern antreten, ist das letzten Endes aber nicht mehr als ein sicherlich Geschichten und geschichtsträchtiges Bundesligaspiel zweier Teams, die mit einer starken Performance in ihrer ersten Pflichtaufgabe gut in die neue Spielzeit hineinstarten möchten.
Vieles hat sich in der Off-Season bei beiden Mannschaften verändert. Die Favoritenrolle ist hingegen auch diesmal ebenso klar vergeben wie vor exakt 211 Tagen, als zum einen die Fans aus Freak City im SAP Garden ihrem Namen alle Ehre machten und ihr Team mit dem Overtime-Sieg im Pokal-Halbfinale für eine Basketballsensation sorgte. Diesmal stehen sich Bayern und Bamberg am Sonntag jedoch ab 18:00 Uhr im BMW Park in München gegenüber.
„Endlich geht die neue Saison los. Ich bin schon ein wenig aufgeregt, am Samstag nach München aufzubrechen und dort dann am Sonntag zu spielen und zu sehen, wo wir stehen. Fast sieben Wochen Vorbereitung waren eine lange Zeit mit vielen Trainingseinheiten, vielen Stunden hier in Strullendorf und vielen Vorbereitungsspielen. Wir freuen uns jetzt alle sehr darauf in den Wettkampf zu starten“, so Jesús Ramírez, der neue Head Coach der BMA365 Bamberg Baskets. „Bayern München ist ein sehr starker Gegner. Im Vorbereitungsspiel vor ein paar Wochen haben wir dort verloren und aktuell sind sie sicherlich der stärkste Gegner, den man in der easyCredit BBL finden kann. Wir werden uns in eine Position bringen, in der wir beweisen können, wie weit unser Spiel beziehungsweise wie stark unsere Identität bereits ist. Das wird ein guter Test für uns.“
Die Bayern können auf eine positive Saisonvorbereitung zurückblicken. Nach Siegen in den nicht öffentlichen Testspielen gegen ratiopharm ulm (91:86) und den slowakischen Meister Patrioti Levice (112:78) gewannen die Münchner im Rahmen ihrer offiziellen Saisoneröffnung auch das Testspiel gegen unsere BMA365 Bamberg Baskets (98:67). Hatten die Bamberger das erste Viertel dabei noch mit 29:14 gewinnen können, gingen Trevon Scott & Co. zum Ende des Spiels (und am Ende des Trainingslagers mit dem Testspiel zwei Tage zuvor in Braunschweig) ganz einfach die Kräfte aus.
Zum Abschluss der Vorbereitung nahmen die Münchener am vergangenen Wochenende beim 16. City of Cagliari Turnier auf Sardinien teil. Nachdem man mit einem 81:72-Sieg über Asvel Lyon-Villeurbanne ins Finale eingezogen war, unterlag man im Endspiel dann jedoch gegen Hapoel Tel Aviv mit 77:85.
Der Kader der Bayern wurde im Sommer stark verändert, um nach der titellosen Vorsaison wieder voll anzugreifen. Die Vorbereitung stand dabei ganz im Zeichen der Integration hochkarätiger Neuzugänge wie Weltmeister Johannes Thiemann sowie der Ex-NBA-Profis Duane Washington Jr., Miles Norris und MarJon Beauchamp. Das Herz des Bayern-Teams ist und bleibt jedoch Andreas Obst. Der 30-jährige BBL-MVP der Vorsaison geht bei den Bayern voran. Mit 16,5 Punkten pro Partie war er Top-Scorer sowie mit einem Wert von 13,2 der zweiteffektivste Münchner (Nenad Dimitrijevic: 13,3).
Jede Menge internationale Erfahrung bringt der 26-jährige Duane Washington Jr. ins Team der Bayern. Der US-Amerikaner trug schon das Jersey der Indiana Pacers und der Phoenix Suns und kann auf 46 NBA-Einsätze zurückblicken. Die beiden letzten Spielzeiten stand er bei Partizan Belgrad unter Vertrag und absolvierte für die Serben 42 EuroLeague-Spiele, in denen er im Schnitt 11,6 Punkte pro Spiel (letzte Saison: 14,9 Punkte/Spiel) erzielte.
Die Partie zwischen dem FC Bayern und den BMA365 Bamberg Baskets beschließt am Sonntag den 1. Bundesliga Spieltag der neuen Saison (die Spiele von Würzburg (in Frankfurt) und Vechta (in Jena) wurden aufgrund der Teilnahme der beiden Teams an der BCL-Qualifikation verschoben).
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Basketball Bundesliga
BMA365 Bamberg Baskets schlagen den FC Bayern
Drei Wochen nach dem Sieg im Halbfinale des BBL-Pokals beim BMW TOP FOUR in München haben die BMA365 Bamberg Baskets den FC Bayern München Basketball auch in der easyCredit Basketball Bundesliga bezwungen.
In einem intensiven und bis in die Schlusssekunde spannenden Spiel setzten sich die Bamberger am Ende in der mit 5.700 Zuschauern restlos ausverkauften BROSE ARENA gegen den amtierenden Meister mit 97:93 (48:40) durch und holten so am 24. Spieltag ihren 15. Saisonsieg.
Beste Werfer waren Andreas Obst auf Seiten des FC Bayern mit 31 Punkten sowie Ibi Watson in Reihen des Pokalsiegers mit 23 Zählern.
Der Spielverlauf
Den ersten Gänsehaut-Moment gab es für die 5.700 Zuschauer schon drei Minuten vor Spielbeginn, als vor der Südtribüne das Pokalsiegerbanner der BMA365 Bamberg Baskets unter die Hallendecke gezogen wurde. Deutlich weniger aufregend ging es dann hinein in die Partie des amtierenden Meisters beim amtierenden Pokalsieger, die Bambergs Head Coach Anton Gavel auch zum 29. Mal in Folge (BBL & Pokal) mit der identischen Startformation begann. Insgesamt dürfte beiden Trainern das erste Viertel sehr gut gefallen haben, denn die Defensivarbeit ihrer Teams ließ den Angriffsbemühungen des Gegners nur sehr wenig Entfaltungsmöglichkeiten. Nachdem Isiaha Mike mit einem Dreier die ersten Zähler der Partie markiert hatte, brachten Cobe Williams und Demarcus Demonia die Bamberger in Front (6:3/4.). Besonderer Bewachung erfreute sich auch diesmal wieder Andreas Obst, der so zu Beginn mehr die Rolle des Passgebers übernahm und Isiaha Mike auch seinen zweiten Dreier des Spiels zum 6:8 (5.) auflegte. Auch in den folgenden Minuten blieben die Bayern in Führung (6:12/7.) und nach dem Korberfolg von Justinian Jessup zum 10:15 (10.) schien es, als könnten die Gäste doch mit einer kleinen Führung den ersten Abschnitt beenden. Demarcus Demonia mit zwei Freiwürfen und EJ Onu per krachendem Dunking stellten jedoch den Anschluss beim 14:15 nach dem ersten Viertel wieder her.
Hatten die Bamberger im ersten Abschnitt noch keinen Dreier getroffen (bei 8 Versuchen) legte man dafür nun im zweiten Viertel los. Ibi Watson traf den ersten Bamberger Distanzwurf (17:15/11.) und nach einem Steal schloss Austin Crowley per Dunk zum 19:15 ab. Svetislav Pesic unterband das Spiel mit einer Auszeit, doch Austin Crowley hatte nun Feuer gefangen. Mit zwei Dreiern sowie einem Korb plus Bonusfreiwurf erzielte Bambergs Nummer 85 auch die nächsten neun Zähler. Doch auch die Münchner waren in dieser Phase des Spiels äußerst treffsicher. Jessup, Mike und Obst trafen ebenfalls von jenseits der 6,75-Meter-Linie und so lag der amtierende Meister wieder voraus (30:31/16.). Anton Gavel reagierte seinerseits mit einer Auszeit. Zach Ensminger schien bereits vor dieser Unterbrechung bei seiner Einwechslung die heiße Hand von Austin Crowley mitbekommen zu haben, denn unmittelbar nach der Auszeit benötigte der Point Guard nur etwas mehr als eineinhalb Minuten, um gleich drei Dreier in Folge zu versenken (39:34/17.). Die Arena kochte, doch Andreas Obst war nicht in den Griff zu bekommen und hielt auf Seiten der Bayern von nun an außergewöhnlich stark dagegen (41:37/19.). 13 Zähler machte der Nationalspieler allein im 2. Viertel, dennoch gaben die Bamberger jetzt weiter den Ton an. Der Spielzug vor dem Korberfolg von Moritz Krimmer zum 45:37 (20.) war dann vielleicht der schönste des gesamten Abends, auch wenn sein Dreier, da über Brett, vielleicht etwas glücklich den Weg in den Korb fand. Mit dem insgesamt achten Dreier (bei 12 Versuchen) allein im zweiten Viertel legte EJ Onu zum 48:37 sogar noch einen hinterher, doch abermals war es Andi Obst, der ebenfalls per Dreier mit der Halbzeitsirene für den 48:40 Pausenstand sorgte.
„Wir haben defensiv sehr gut angefangen“
2:14 Minuten waren nach dem Seitenwechsel gerade einmal gespielt, da war die schöne Pausenführung schon fast wieder verspielt (50:48/23.). Andi Obst hatte wieder für drei Punkte getroffen und zwar diesmal bei ablaufender Shotclock über die Fingerspitzen von EJ Onu. Die Bamberger aber blieben in Führung (55:50/24.), auch wenn Andi Obst den nächsten Wahnsinns-Dreier folgen ließ. Diesmal netzte er einbeinig zum 55:53 (25.) ein, doch Ibi Watson konterte ebenfalls für drei auf der Gegenseite. Daniel Keppeler in der Zone und Ibi Watson nach technischem Foul gegen Vladimir Lucic von der Freiwurflinie erhöhten den Vorsprung auf 61:53 (27.). Zeit auf Bayern-Seite mal wieder für einen Andi Obst und die Nummer 13 lieferte erneut ab. Diesmal netzte er seinen Dreier trotz Foul von Cobe Williams ein und nutze den Bonusfreiwurf im Anschluss noch zum 61:57 (28.). Das Momentum schien die Seite zu wechseln, denn die Bayern jetzt aufmerksamer und mit Ballgewinnen in der Verteidigung. Eiskalt bestraften sie hier die Fehler der Gastgeber und mit einem 10:2‑Lauf ging der FCBB 32 Sekunden vor dem Ende des dritten Abschnitts 63:67 in Führung. Glücklicherweise konnte Ibi Watson im letzten Bamberger Angriff dieses Viertels aber noch einen weiteren Dreier versenken und so lagen beide Teams vor dem Schlussabschnitt wieder beinahe gleichauf (66:67).
Der Start in den Schlussabschnitt gehörte den Bambergern. Den Dreier von Ibi Watson zum Ende des dritten Viertels mitgezählt, war es hier ein Bamberger 12:0‑Lauf, der den Pokalsieger mit 75:67 (32.) wieder etwas deutlicher in Führung brachte. Wie schon im Pokal-Halbfinale boten beide Mannschaften den Zuschauern ein hochklassiges Spiel und die BMA365 Bamberg Baskets konnten sich noch etwas weiter absetzen. Nach dem Dreier von Demarcus Demonia (83:72/34.) war der Vorsprung erneut zweistellig. Die Bayern aber blieben dran, doch nachdem zunächst Moritz Krimmer den Korb von Niels Giffey (85:79/38.) per Dreier zum 88:79 gekontert hatte und auch Austin Crowley den erfolgreichen Dreier von Justinian Jessup mit einem Dreier beantworten konnte, schien das Spiel zugunsten des Pokalsiegers entschieden (91:82). Doch weit gefehlt, denn auch beim 95:88 bei noch 16 Sekunden Restspielzeit sollte es noch einmal spannend werden. Natürlich war es wieder Andi Obst, der für drei Punkte Maß nahm. Der Ball war bereits auf dem Weg zum Korb, als er von Ibi Watson gefoult wurde. Zweimal sprang der Ball an den Ring, ging dann aber zum Glück nicht in den Korb, so dass es „nur“ drei Freiwürfe gab. Nachdem Andi Obst die beiden ersten zum 95:92 verwandelt hatte, versuchte er den dritten Freiwurf absichtlich zu verwerfen, doch der Ball sprang abermals in den Korb und gab Anton Gavel so die Möglichkeit zur Auszeit, um den Ball dann im Vorfeld einwerfen zu können. Die Bayern schickten Ibi Watson an die Freiwurflinie, wo der Kapitän Nervenstärke bewies und mit zwei sicheren Freiwürfen zum 97:93-Endstand den Sieg endgültig sicherstellte.
„Glückwunsch an unsere Spieler zu diesem Sieg. Wir haben defensiv sehr gut angefangen, konnten uns aber in der Offensive dafür nicht belohnen. Unser erstes Viertel war offensiv echt nicht gut. Die Bayern waren physischer und haben uns aus allem weggebracht. Das zweite Viertel war dann wichtig für uns, was die Offensive angeht. Da haben wir viele gute aber auch toughe Würfe getroffen und als wir dann am Ende des dritten Viertels hinten lagen, haben wir so ähnlich wie im Pokalspiel nicht aufgegeben und Moral gezeigt. Die Mannschaft hat dann gute Entscheidungen getroffen und sich so wieder auf 11 Punkte absetzen können“, so Bambergs Head Coach Anton Gavel. „Trotz dieser super Leistung heute müssen wir jetzt aber auf dem Boden der Tatsachen bleiben und uns auf Heidelberg vorbereiten. In jedem Spiel geht es jetzt für jede Mannschaft um irgendetwas und das sind alles wichtige Spiele für uns.”
Am kommenden Wochenende sind die BMA365 Bamberg Baskets nun wieder auswärts im Einsatz. Am Samstag ist man um 18:30 Uhr im SNP Dome Gast der MLP Academics Heidelberg. Das nächste Heimspiel der Bamberger steht dann am Sonntag, den 29. März an, wenn man um 16:30 Uhr die VET-CONCEPT Gladiators Trier in Freak City empfangen wird.
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BBL-Pokal-Top Four
BMA365 Bamberg Baskets treffen auf die Bayern
Der Gegner der BMA365 Bamberg Baskets für das Halbfinale beim TOP FOUR im Februar 2026 steht fest. Wie die Auslosung im Anschluss an die letzte Viertelfinal-Partie zwischen ALBA BERLIN und Science City Jena am Montagabend ergab, trifft das Team von Head Coach Anton Gavel in der Pokal-Vorschlussrunde auf den FC Bayern München Basketball.
Rapper Jalil Berkholz fungierte als Losfee bei der Auslosung und zog die Bamberger Kugel als zweite nach der des FC Bayern. Wo das TOP FOUR am Wochenende des 21. und 22. Februar 2026 ausgetragen werden wird, steht noch nicht hundertprozentig fest. Im Anschluss an das vierteljährliche Treffen der Klubs im Oktober, bei dem auch das Thema TOP FOUR diskutiert worden war, bestätigte der Geschäftsführer er easyCredit BBL Dr. Stefan Holz der SPORT BILD gegenüber, dass es von Seiten der Klubs einen klaren Wunsch gäbe, das Turnier in München austragen zu wollen. Die definitive Bekanntgabe des Austragungsorts, so der Liga-Boss bei der Auslosung, werde man in den kommenden Tagen bekanntgeben.
Die beiden Halbfinalpaarungen am 21. Februar 2026:
FC Bayern München Basketball vs. BMA365 Bamberg Baskets
ALBA BERLIN vs. EWE Baskets Oldenburg
Das Endspiel um den BBL-Pokal findet dann am 22. Februar 2026 statt.
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Basketball-Bundesliga
Bamberg Baskets schnuppern in München am Sieg
Der neutrale Zuschauer dürfte seinen Spaß gehabt haben an der Partie des 18. Spieltages in der easyCredit Basketball Bundesliga zwischen dem FC Bayern München und den Bamberg Baskets. Bis in die Schlussphase sahen die 6.500 Zuschauer im ausverkauften BMW Park eine abwechslungsreiche und offene Partie, welche der amtierende Meister am Ende nicht zuletzt aufgrund seiner bei weitem größeren individuellen Klasse für sich entscheiden konnte.
Das Team von Head Coach Anton Gavel zeigte eine starke Vorstellung, konnte sich am Ende aufgrund von Kleinigkeiten allerdings nicht selbst belohnen und unterlag dem FC Bayern hauchdünn mit 82:84 (41:35). Bester Werfer auf Seiten der Bayern war Carsen Edwards mit 17 Punkten. Für Bamberg traf Noah Locke mit 19 Punkten am besten. Filip Stanić konnte mit 15 Punkten und 11 Rebounds ein weiteres Double-Double verbuchen.
Die Bamberger begannen hoch konzentriert und legten los wie die Feuerwehr. 83 Sekunden waren gerade einmal gespielt, als Noah Locke sein Team buchstäblich im Alleingang mit 7:0 in Führung brachte. Während Anton Gavel auf Bamberger Seite auf die verletzten Karsten Tadda und Kevin Wohlrath verzichten musste, fehlten Voigtmann, Booker und Napier auf Seiten der Münchner, die in der Anfangsphase vor allem über ihren 2,16-Meter-Mann Danko Branković ins Spiel fanden. Die Gäste aus Franken präsentierten sich in diesem ersten Viertel um einiges wacher als die Bayern. In der Verteidigung stand das Team von Head Coach Anton Gavel gut, im Angriff agierte man geduldig als Mannschaft und behauptete so in den ersten zehn Minuten stets einen kleinen Vorsprung. Das 21:17 nach dem ersten Viertel hätte jedoch noch deutlicher sein können, wäre der Dreier auf Bamberger Seite etwas besser gefallen (nur ein Treffer bei 6 Versuchen).
Zu Beginn des zweiten Abschnitts zogen die Bamberg Baskets ihr Spiel weiter durch und nach einem Drei-Punkte-Spiel von KeyShawn Feazell führte man mit 26:19 (11.). Die Bamberger waren griffiger und immer wieder mit schnellen Händen zur Stelle. So zum Beispiel auch nach dem Ballverlust von Niels Giffey. Kyle Lofton dribbelte den Ball nach vorne und wurde doch recht unbeholfen vom Weltmeister gefoult. Ein unsportliches Foul wäre hier durchaus im Bereich des Möglichen gewesen (Anton Gavel zog hier sogar die Coaches Challenge – jedoch ohne Erfolg). Ebenso nur wenig später, nachdem Andreas Obst den Ball von KeyShawn Feazell abgeluchst bekam. Doch auch hier beließen es die Unparteiischen bei einem normalen Foul und verbauten den Bambergern so die Möglichkeit, sich hier weiter abzusetzen. Stattdessen starteten die Bayern nun einen kleinen Run und glichen per Dunk von Danko Branković die Partie wieder aus (28:28/16.). Bis 90 Sekunden vor der Halbzeitpause marschierten beide Teams nun gleichauf (35:35/19.), ehe die Bamberger mit einem 6:0‑Lauf doch noch eine 41:35-Pausenführung herausspielen konnten.
„Ich glaube, dass wir in der ersten Halbzeit ganz solide gespielt haben“
Auch nach dem Seitenwechsel blieben die Bamberg Baskets ein äußerst unangenehmer Gegner. Zunächst traf Ibi Watson aus der Distanz zum 46:38 (23.) und als er wenig später im Angriff der Bayern den Wurf von Carsen Edwards blockte, hatten die Bamberger im Gegenzug die Möglichkeit, das 47:40 weiter auszubauen. Ein Drei-Sekunden-Pfiff gegen Filip Stanić stoppte jedoch den Baskets-Angriff. Auf der anderen Seite blitzte dann die große individuelle Klasse der Münchner auf. Bei ablaufender Shotclock netzte Carsen Edwards trotz guter Verteidigung im zur Seite springen einen Dreier für die Bayern ein (47:43/24.). Die Münchner wurden nun stärker und nachdem Lucić an der Freiwurflinie zunächst auf 54:53 verkürzt hatte, erzielte Neuzugang Hollatz per Dreier nach dem 33:34 (18.) die erneute Bayern-Führung (54:56/30.). Kyle Lofton sorgte mit zwei Freiwürfen für das 56:56 nach 30 Minuten.
Mit vier Dreiern in Folge (je zwei auf beiden Seiten) begann der Schlussabschnitt (62:62/32.). Dann gelang den Bayern jedoch ihr bester Zwischenspurt des Nachmittags. In knapp drei Minuten legten die Münchner einen 8:0‑Lauf aufs Parkett und zogen auf 62:70 (34.) davon. Ein weiterer Dreier (die Bayern trafen sechs ihrer insgesamt 11 Dreier im Schlussabschnitt) sorgte für die höchste Bayern-Führung des Spiels (64:73/35.). Die Entscheidung? Noch nicht, denn die Bamberger kämpften sich nochmals zurück und waren beim 70:73 (36.) wieder gut im Geschäft. Andreas Obst brachte die Münchner per Distanztreffer jedoch wieder sechs Zähler in Front und diese Führung ließen sich die Bayern in der Schlussphase des Spiels mit ihrer ganzen Cleverness nicht mehr streitig machen.
„Glückwunsch an Gordie und seine Mannschaft zum Sieg. Ich glaube, dass wir in der ersten Halbzeit ganz solide gespielt haben. In der zweiten Halbzeit haben wir dann versucht, ein bisschen Hero-Ball zu spielen“, so Bambergs Head Coach Anton Gavel. „Daraus sind viele Turnover entstanden. Wir haben auch keine guten Entscheidungen mehr offensiv getroffen. Defensiv waren da eigentlich einige Würfe dabei, die wir gut verteidigt haben, aber das zeigt dann auch die Qualität von Bayern, wenn sie die treffen. Andi und Niels hatten da ein paar und mit der Erfahrung von Lucic, der dann zurückgekommen ist, ist das nicht so einfach für uns. Aber ich glaube, wir hatten die Chance, das Spiel für uns zu entscheiden und das haben wir nicht. Das ist jetzt aber das, was wir unbedingt brauchen: Siege, egal gegen wen.“
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Bayerisches Derby
Bamberg Baskets zu Gast beim Meister
Am 18. Spieltag in der easyCredit Basketball Bundesliga steht für die Bamberg Baskets die Reise in die Landeshauptstadt auf dem Programm. Am Sonntagnachmittag sind Bambergs Bundesliga-Basketballer zu Gast beim amtierenden Deutschen Meister in München.
Spielbeginn im BMW Park zwischen dem aktuellen BBL-Tabellenführer und dem Team von Head Coach Anton Gavel ist um 15 Uhr. Mit 10 Siegen und vier Niederlagen steht der FC Bayern derzeit auf Platz eins der Tabelle. In eigener Halle musste man sich in dieser Saison in der BBL bislang nur dem Team aus Vechta (77:78) geschlagen geben. Nicht nur beim Blick auf die Tabelle sind die Münchner spitze. Auch in Sachen Teameffektivität (97,9) und Rebounding (39,3) liegen die Bayern vorne. Shabazz Napier & Co. erzielen pro Spiel im Schnitt zwar nur 82,3 Punkte, auf der anderen Seite gestatten sie ihren Gegnern aber auch nur 74,6 eigene Zähler, wobei sie sie zudem bei einer Effektivität von unter 80 halten.
Für die Bamberg Baskets wartet am Sonntag in München also eine extrem schwierige Aufgabe, zumal nach der Serie an Verletzungen beim ENBL-Heimspiel gegen Brünn noch nicht klar ist, wer auflaufen kann, beziehungsweise pausieren muss.
„Wir haben in der Pre-Season in München gespielt und dort gewonnen. Natürlich waren sie damals noch bei weitem nicht komplett. Das Spiel am Sonntag wird eine riesengroße Herausforderung für uns. Wir spielen gegen Deutschlands Spitzenmannschaft und da muss unsere Leistung über 40 Minuten bei 100 Prozent sein, ansonsten brauchen wir keinen Gedanken an einen Sieg verschwenden“, weiß Head Coach Anton Gavel. „Das ist keine Floskel, denn wir müssen gegen die Bayern definitiv an unsere Leistungsgrenze gehen, um dort bestehen zu können.“
Der mit Abstand stärkste Kader
Auch in dieser Saison verfügen die Münchner über den sicherlich am besten besetzten Kader in der gesamten Liga. Vor allem auf den deutschen Positionen sind die Bayern nur so mit Top-Spielern gespickt: Voigtmann, Da Silva, Giffey, Weiler-Babb, Obst, Harris, Yebo. Mit der Verpflichtung von Nationalspieler Justus Hollatz konnten die Roten um Weltmeister-Coach Gordon Herbert erst dieser Tage einen weiteren Hochkaräter präsentieren.
Auf den Ausländerpositionen setzen die Bayern in dieser Saison weitestgehend auf vertraute Kräfte. Neben Kapitän Vladimir Lucić (bereits in seiner 9. Saison beim FCBB) hat man auch Carsen Edwards, Danko Branković (beide in ihrer 2. Saison) und Devin Booker (mit Unterbrechungen jetzt in seiner 6. Spielzeit beim FCBB) an der Isar gehalten.
Starke EuroLeague-Saison
Das Spiel am Sonntag gegen die Bamberg Baskets ist das siebte Spiel in drei Wochen für die Münchner. Im europäischen Geschäft ist das Spiel in der Hauptstadt ein sehr wichtiges für die Bayern. Nach 22 Spielen stehen die Münchner in der EuroLeague mit einer Bilanz von 12 Siegen und 10 Niederlagen auf Platz 10 und somit auf dem letzten Play-In-Platz. Bei jedoch noch 12 zu spielenden Partien kann noch immens viel passieren, denn von Platz drei (AS Monaco mit 13 Siegen) bis Platz 14 (Anadolu Efes mit 10 Siegen) liegen die Mannschaften extrem eng beieinander.
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81:99 gegen den Tabellenführer
Bamberg Baskets unterliegen dem FC Bayern
Am Ende einen Tick zu deutlich haben die Bamberg Baskets ihr Spiel des 26. Spieltags in der easyCredit Basketball Bundesliga gegen den FC Bayern München Basketball verloren. In der mit 5.700 Zuschauern wieder einmal ausverkauften BROSE ARENA zog die Mannschaft von Head Coach Arne Woltmann am Ostersonntag letztlich mit 81:99 (40:53) den Kürzeren.
Im Spiel gegen den Tabellenführer aus München hatten die Bamberger über die gesamte Spielzeit gesehen mehrfach die Chance, den Abstand nahezu aufzuholen. Doch in diesen Situationen fehlte den Gastgebern letztlich die Cleverness und Kaltschnäuzigkeit, um den frischgebackenen Pokalsieger wirklich ernsthaft in Bedrängnis bringen zu können. Während die Bamberger in diesen Phasen oftmals schlechte Entscheidungen trafen, ließen die Münchner ihre ganze Klasse aufblitzen. Daneben hatten die Baskets vor allem mit der Treffsicherheit des FC Bayern München von jenseits der 6,75-Meter-Linie große Probleme und konnten die Gäste hier nie in den Griff bekommen (15 erfolgreiche Dreier bei 30 Versuchen). Dementsprechend verloren die Bamberg Baskets genau wie zwei Wochen vorher gegen Chemnitz diesmal wieder ihr Heimspiel gegen den Tabellenführer.
Rasche zweistellige Führung der Bayern
Bester Werfer der Bamberg Baskets war Trey Woodbury mit 19 Punkten. Isaac Bonga kam auf Seiten der Bayern ebenfalls auf 19 Zähler. „In der Offensive haben wir als Team eigentlich ein ganz gutes Spiel gemacht. In der Verteidigung hingegen ist es uns nicht gelungen, die Bayern kontinuierlich zu stoppen“, so Woodbury nach dem Spiel. „Wenn man sie so ins Spiel kommen lässt, ist es gegen eine derartig gute Mannschaft ganz einfach sehr sehr schwer. Auch wenn es heute eine bittere Niederlage ist, haben wir gut als Mannschaft gespielt. Das gilt es jetzt in die kommenden Spiele mitzunehmen.“
Ins dritte Aufeinandertreffen der Saison mit dem FC Bayern München startete Bambergs Head Coach Arne Woltmann mit seiner Startformation der letzten Wochen. Malik Johnson, Kevin Wohlrath, Adrian Nelson, Filip Stanić und Zach Copeland, der den Dreier von Vladimir Lucić im ersten Angriff der Münchner ebenfalls mit einem Treffer von jenseits der 6,75-Meter-Linie beantwortete. Die Bayern agierten zu Beginn der Partie extrem konzentriert und erspielten sich gute Wurfmöglichkeiten, die sie auch hochprozentig nutzten. Nach nur 3:29 Minuten konnten sich die Münchner so bereits etwas absetzen (12:5), worauf Arne Woltmann seine erste Auszeit nahm. Die Bayern, die ohne Serge Ibaka, Devin Booker und Andreas Obst in Bamberg angetreten waren, trafen insgesamt fünf ihrer ersten acht Dreipunkte-Würfe und bauten ihre Führung im ersten Viertel über 17:8 und 20:10 bis auf 25:14 aus. Den Schlusspunkt der ersten zehn Minuten setzte jedoch Zach Copeland mit seinem bereits dritten Dreier zum 17:25 nach dem ersten Abschnitt.
Gleich zu Beginn des zweiten Viertels konnten die Gäste erneut zweistellig in Führung gehen. Dann aber hatte man erstmals das Gefühl, als könnte der Funken durch den erfolgreich abgeschlossenen Drive zum Korb plus Bonusfreiwurf zum 22:29 (12.) von Malik Johnson die Zuschauer in der Arena so richtig entfachen. Die Chancen hierfür waren da, doch die folgenden vier Wurfversuche der Baskets wollten allesamt nicht fallen. Die Bayern machten es ihrerseits besser und zogen wieder auf 36:22 davon (14.). Auch in den nächsten Minuten taten sich die Bamberger schwer im Abschluss. Insgesamt drei vergebene Korbleger stehen in der Play-by-Play-Statistik vor dem unsportlichen Foul von Filip Stanić (19.) in dessen Folge die Bayern bis auf 53:33 davonziehen konnten. Den Einsatz und die Leidenschaft konnte man den Bambergern über die gesamte Spielzeit aber erneut nicht absprechen und so verkürzten sie den Rückstand bis zum Seitenwechsel nochmals bis auf 40:53.
„Auch einfach nicht die nötige Disziplin“
Die zweite Hälfte war gerade einmal 3:18 Minuten alt, als die Bamberg Baskets einen Dämpfer hinnehmen mussten. Nach einem durchaus strittigen Foulpfiff gegen Filip Stanić äußerte der Bamberger Centerspieler seinen Unmut über die aus seiner Sicht falsche Entscheidung, weshalb er von den Schiedsrichtern mit einem technischen Foul belegt wurde. In Kombination mit seinem unsportlichen Foul aus dem zweiten Viertel bedeutete dies die Disqualifikation für Bambergs Nummer 65 (42:59/24.). Sein Team reagierte jedoch bravourös und schlug mit Freak City im Rücken nochmals zurück. Der Poster-Dunk vor Trey Woodbury brachte die Baskets beim 51:62 (27.) wieder in die Partie. Doch auch diesmal zeigte die Auszeit von Pablo Laso ihre Wirkung und seine Bayern drehten, angeführt von Isaac Bonga, wieder auf (72:54/30.) Justin Gray sorgte per Dreier für das 57:72 nach 30 Minuten.
Mit Dreiern von Justin Gray und Trey Woodbury starteten die Bamberger in den Schlussabschnitt und verkürzten nach knapp zweieinhalb Minuten auf 63:75. Exakt diesen Rückstand hatte man auch 4:04 Minuten vor Ende der Partie nach dem Korberfolg von Adrian Nelson (71:83), ehe die Bamberger nun versuchten, mit schnellen Abschlüssen von der Dreipunkte-Linie das Spiel doch noch zu ihren Gunsten zu kippen. Copeland, Gray und Woodbury trafen jedoch nicht, wodurch beim 73:92 die Vorentscheidung zugunsten der Bayern gefallen war.
„Eines unserer Ziele war es, die Dreier der Bayern gut zu verteidigen, denn sie sind eine sehr wurfstarke Mannschaft. Das ist uns definitiv nicht gelungen und dafür zahlst du dann eben die Rechnung“, resümierte Head Coach Arne Woltmann. „Zudem haben wir es in einigen Momenten, in denen die Halle da war und auch wir da waren, einfach verpasst, die Lücke zu schließen. In diesen Phasen hatten wir auch einfach nicht die nötige Disziplin, um deren Vorsprung wirklich nochmals entscheidend zu kappen und am Ende ist es dann doch deutlicher, als wir es durchaus hätten machen können.“
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Bamberg Baskets erwarten FC Bayern München Basketball
Der Tabellenführer kommt nach Freak City
Nachdem sich die Bamberg Baskets in ihrem letzten Heimspiel mit dem Tabellenführer messen durften, steht dem Team von Head Coach Arne Woltmann am 26. Spieltag exakt diese Aufgabe erneut bevor. Am morgigen Sonntag um 15:30 Uhr gastiert der FC Bayern München Basketball in Bamberg.
Da die NINERS Chemnitz, gegen die Bamberg vor zwei Wochen zu Hause mit 84:106 unterlag, ihr Heimspiel gegen Alba Berlin verloren haben und der FC Bayern München Basketball sein Auswärtsspiel in Hamburg gewinnen konnte, übernahmen die Münchner den ersten Platz von den Sachsen und kommen nun ihrerseits als Tabellenführer zum Gastspiel am Ostersonntag nach Freak City.
Die Aufgabe gegen das Star-Aufgebot aus der Landeshauptstadt ist sicherlich keine einfache, doch vielleicht kann eine erneut ausverkaufte Brose Arena die nötigen Kräfte freisetzen, um die Sensation zu schaffen. Im Hinblick auf den aktuellen Dreikampf mit den Teams aus Oldenburg und Braunschweig um den letzten Play-In-Platz wäre ein Erfolg gegen die Bayern ein echter Big Point. Tip-Off zur Partie zwischen den Bamberg Baskets und dem Tabellenführer ist am morgigen Sonntag um 15:30 Uhr.
„Das Halbfinale im Siegmund TOP FOUR um den BBL-Pokal ist uns allen noch in bester Erinnerung. In dieser Partie haben uns die Bayern in physischer Hinsicht die Grenzen aufgezeigt“, so Head Coach Arne Woltmann. „Wir konnten uns in diesem Spiel leider nicht in der Art und Weise zur Wehr setzten, wie wir uns das erhofft und auch vorgestellt hatten. Das müssen wir am Sonntag auf jeden Fall besser hinbekommen. Seit dieser Partie sind nun ein paar Spieltage vergangen und wir sind als Team auch etwas weiter.“
Die aktuelle Formkurve der Bayern
Seit dem Gewinn des BBL-Pokals Mitte Februar mit einem souveränen 81:65 im Endspiel gegen Ulm folgten in der Liga vier Siege aus den letzten fünf Spielen. Die Partien (86:74 gegen Göttingen, 90:81 gegen Bonn, 77:71 in Göttingen, 81:80 nach Verlängerung in Hamburg) waren dabei häufig bis zuletzt recht knapp. Gegen Aufsteiger Vechta musste man sich sogar mit 88:90 nach Verlängerung erstmals in dieser Saison auf eigenem Parkett geschlagen geben. Dennoch spielt das Star-Ensemble aus München eine überaus starke Saison und liegt nach 24 gespielten Partien mit 20 Siegen an der Spitze der Tabelle. 16 ihrer letzten 17 Bundesligaspiele konnten die Münchner gewinnen.
In der EuroLeague ist der Einzug in die Playoffs nach der 79:85 Heimniederlage gegen den FC Barcelona in ganz weite Ferne gerückt. Bei nur noch zwei ausstehenden Spielen ist der Sprung auf den letzten Play-In-Platz eigentlich nur noch rechnerisch über einen komplizierten Mehr-Mannschaften-Vergleich möglich. Mit einer Bilanz von 13 Siegen und 19 Niederlagen stehen die Bayern auf Position 15 und haben hiermit ihre hochgesteckten Ziele auf internationalem Parkett sicherlich in dieser Saison verfehlt.
Der breiteste Kader der Liga
Mit dem Wissen um die enorme Belastung durch die EuroLeague wurde der Kader der Bayern auch in dieser Saison extrem breit aufgestellt. Mit acht internationalen und neun nationalen Spielern umfasst das Team 17 Akteure, die Head Coach Pablo Laso die Möglichkeit geben, gut durchzurotieren. Von Devin Booker (22:12 Minuten pro Spiel) bis Isaac Bonga (18:09 Minuten im Schnitt) gibt der Spanier zehn Spielern in der BBL durchschnittlich um die 20 Minuten Einsatzzeit.
Die beiden Produktivsten im Team des FCBB sind die beiden Centerspieler. Devin Booker (10,9 Punkte & 4,9 Rebounds pro Partie) bringt es auf eine Effektivität von 13,9. Serge Ibaka folgt ihm mit einem Wert von 12,5 (10,1 Punkte & 5,5 Rebounds pro Spiel).
Bereits zwei Mal standen sich beide Teams in dieser Saison gegenüber. Das Halbfinale um den BBL-Pokal gewannen die Münchner im BMW Park auf dem Weg zum Pokalsieg mit 81:62. Auch die Partie des 16. Spieltags in der Liga entschieden die Bayern für sich. Die Bamberger konnten zwar Viertel Nummer zwei und drei gewinnen, doch die ersten zehn Minuten dominierten die Bayern (24:12) ebenso wie auch das Schlussviertel (34:16). Am Ende stand eine 69:91-Auswärtsniederlage beim Team aus der Landeshauptstadt, das morgen als Tabellenführer anreist.
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Basketball
Halbfinale BBL-Pokal: Bamberg verliert gegen München
Im Halbfinale des BBL-Pokals hat es für die Bamberg Baskets nicht für eine Sensation gereicht. Gegen den Favoriten und Titelverteidiger, den FC Bayern München Basketball, unterlag das Team von Coach Arne Woltmann am Samstagnachmittag mit 62:81.
Vor etwa 6.500 Zuschauerinnen und Zuschauern starteten die Bamberg Baskets im Halbfinale des BBL-Pokals gegen den FC Bayern München Basketball, mit Malik Johnson, Zach Copeland, Kevin Wohlrath, Adrian Nelson und Filip Stanić.
Während die Bayern mit ihren ersten Angriffen ausschließlich von jenseits der Drei-Punkte-Linie erfolgreich waren, spielten die Baskets ihre Angriffe geduldig als Mannschaft aus. Bereits nach 96 Sekunden musste das Team von Arne Woltmann jedoch die erste Schrecksekunde erleben, als Adrian Nelson unter dem Bayern-Korb plötzlich zu Boden ging. Der Power Forward hatte einen Schlag aufs Knie bekommen, konnte aber weiterspielen.
Mit ihrem dritten erfolgreichen Dreier gingen die Bayern in der dritten Minute mit 9:4 in Führung, doch die Baskets zogen nach. Drei erfolgreiche Freiwürfe von Zach Copeland sowie ein Fader von Kevin Wohlrath brachten nur kurze Zeit später den 9:9 Ausgleich (4. Minute).
Erneut legten die Bayern vor und gingen mit 16:11 (6. Minute) in Führung. Arne Woltmann nahm seine erste Auszeit und im Anschluss gehörte der Rest des ersten Viertels den Bambergern. Sekunden vor dem Ende des Viertels tippte EJ Onu einen Offensiv-Rebound direkt in den Korb des FC Bayern zur 22:21-Führung für die Baskets nach den ersten zehn Minuten.
Wieder Schrecksekunde für Bamberg
Zu Beginn des zweiten Viertels brachte zunächst Sylvain Francisco die Bayern mit 26:22 in Front, ehe Karsten Tadda ebenfalls von jenseits der 6,75-Meter-Linie zum 25:26 konterte (13. Minute). Dann folgte die nächste Schrecksekunde für Bamberg. In einem Zusammenprall mit Isaac Bonga schien sich Point Guard Malik Johnson verletzt zu haben. Doch der Aufbauspieler biss die Zähne zusammen und attackierte gleich in der nächsten Aktion den Münchner Korb. Sein Wurf ging zwar daneben, doch Filip Stanić tippte den Ball zum 27:28-Anschlusstreffer ins Netz.
Die Bayern suchten nun aber vermehrt Serge Ibaka und mit sechs Zählern in Serie brachte der Spanier sein Team beim 38:27 (17. Minute) erstmals zweistellig in Führung. Nun hatte der FC Bayern München Basketball einen Lauf. 16 Punkte legte der FCB zwischen sich und die Baskets und führte zur Pause mit 48:32.
„Wir waren bei einem Event dabei, bei dem ein Titel vergeben wird“
Auch nach dem Seitenwechsel blieben die Bayern dominant. Weitere vier starke Minuten der Münchner brachten die Mannschaft mit 57:36 in Führung. Beide Teams hatten in diesem Viertel jedoch nur wenig Durchschlagskraft in ihren Offensiv-Bemühungen. Bamberg verlor den dritten Abschnitt trotzdem mit 9:15 und lag nach drei gespielten Vierteln mit 41:63 zurück.
Zu Beginn des Schlussabschnitts suchten die Münchner Gastgeber die Entscheidung. Mit vier weiteren Zählern sorgten die Bayern beim 41:68 für die größte Differenz und gut sieben Minuten vor dem Ende für die Vorentscheidung.
Bis zum Schluss versuchte Bamberg aber dranzubleiben. Durch zwei Dreier von Abdulah Kamerić gelang es, knapp zwei Minuten vor dem Ende nochmals bis auf 62:76 zu verkürzen. Gefährlich wurde Bamberg München aber nicht mehr und die Bayern siegten in diesem Halbfinale am Ende hochverdient mit 81:62. Als erste Mannschaft zogen sie so ins Endspiel um den BBL-Pokal ein.
Trainerstimmen nach dem Halbfinale
Münchens Coach Pablo Laso sagte nach dem Spiel: „Gratulation an meine Spieler zum Sieg. Nun sind wir im Finale. Wir waren in der Lage, Situationen zu kreieren, aus denen wir zu guten Abschlüssen gekommen sind. Gleichzeitig haben wir viele der Bamberger Plays gut kontrolliert. Insgesamt ein sehr guter Job in der Defense. Es ist immer wichtig, die richtige Einstellung zu haben und die hatten wir diesmal über den gesamten Kader hinweg. Dadurch konnte ich viel rotieren, um den Druck hochzuhalten.“
Und Arne Woltmann sagte: „Glückwunsch an München. Das war ein verdienter Sieg. Die Bayern haben immer den Druck hochgehalten. Das war schwer für uns. Irgendwann haben wir auch einige offene Würfe verweigert und dann reicht es gegen so eine Mannschaft nicht. Wir haben gegen eine sehr gute Mannschaft nur ein gutes Viertel gehabt. Um eine Chance zu haben, hätten heute bei uns mehrere Spieler an ihrem absoluten Leistungsniveau spielen müssen, das war aber nicht der Fall. Trotzdem schauen wir uns auch die positiven Aspekte an: Wir waren bei einem Event dabei, bei dem ein Titel vergeben wird – und jetzt fahren wir nach Hause.“
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Basketball-Bundesliga
Bamberg Baskets verlieren beim FC Bayern München Basketball
Nach dem überraschenden Heimsieg am letzten Spieltag gegen Alba Berlin haben die Bamberg Baskets im Gastspiel beim FC Bayern München Basketball keine weitere Überraschung nachlegen können. Am Sonntagnachmittag konnte die Mannschaft nur über drei Viertel mithalten und verlor deutlich mit 69:91.
Im der mit 6.500 Zuschauerinnen und Zuschauern ausverkauften Münchner Basketballhalle konnten die Bamberg Baskets und ihr Kapitän Karsten Tadda am 16. Spieltag der Basketball-Bundesliga einen überraschenden Erfolg wie gegen Alba Berlin im Spiel zuvor nicht wiederholen. Zwar lag die Mannschaft nach drei Vierteln und beim Stand von 53:57 gegen den FC Bayern München Basketball noch aussichtsreich im Rennen. Vor allem die Treffsicherheit der Bayern von der Dreierlinie sorgte jedoch letztlich für einen deutlichen Sieg der Münchner.
Bambergs Trainer Oren Amiel startete mit derselben Startformation wie zuletzt beim Heimsieg gegen Berlin ins Match beim FC Bayern München Basketball. Trey Woodbury, Zach Copeland, Karsten Tadda, Adrian Nelson und Filip Stanić kamen zunächst auch gut in die Partie (4:4 nach drei Minuten).
Dann allerdings drehte auf Münchner Seite Carsen Edwards ordentlich auf. Der Point Guard hatte am Ende des ersten Viertels bereits 14 Punkte gesammelt. Auch eine recht deutliche Auszeitansprache von Bambergs Cheftrainer konnte die Baskets hier noch nicht wachrütteln (8:15, 6. Minute). So hatten die Bayern im ersten Viertel alles im Griff, waren beim Rebound präsenter und die Baskets lagen nach den ersten zehn Minuten klar zurück (12:24).
Bamberg blieb dran
Auch zu Beginn des zweiten Viertels änderte sich am Spielverlauf zunächst nichts. Ein 9:2‑Run der Münchner brachte den FC Bayern nach einem Dreier von Serge Ibaka mit 33:16 (13. Minute) in Front.
Die Baskets schlugen nun aber zurück. Durch Kevin Wohlraths dritten Dreier in etwas mehr als drei Spielminuten lag Bamberg beim 34:40 (18. Minute) wieder gut im Rennen. 33 Sekunden vor der Halbzeitsirene brachte Carsen Edwards den FC Bayern München Basketball allerdings wieder zweistellig in Führung. Doch nach EJ Onus Dreier und zwei verwandelten Freiwürfen von Kevin Wohlrath hatte Bamberg wieder aufgeholt und es ging beim Halbzeitstand von 39:44 in die Umkleidekabinen.
Mit einem ansehnlich herausgespielten Korberfolg von Filip Stanić begann die zweite Halbzeit für die Baskets. Insgesamt taten sich beide Mannschaften nun jedoch schwerer, ihre Angriffe erfolgreich abzuschließen (45:52, 25. Minute). Unter dem Korb agierten die Bamberg Baskets nun jedoch deutlich stärker (30:28 Rebounds nach dem dritten Viertel) und ließen sich so nicht von den Münchnern abschütteln. In der Schlussphase des dritten Abschnitts traf EJ Onu für weitere sechs Zähler (53:57) und entsprechend schien im Schlussviertel noch alles möglich für die Baskets.
Dann fanden die Bayern in Person von Sylvain Francisco, Andreas Obst und Niels Giffey jedoch zu ihrer Treffsicherheit von jenseits der 6,75-Meter-Linie zurück. Acht der insgesamt 16 Dreier versenkten die Bayern im Schlussviertel. Ein 15:4‑Lauf in den ersten drei Minuten des Viertels sorgte schnell für klare Verhältnisse (57:72, 33. Minute).
Bamberg versuchte, sich noch einmal gegen die drohende Niederlage zu stemmen, doch der FC Bayern ließ nun nicht mehr locker. Die Münchner bauten ihre Führung weiter aus und siegten am Ende dank eines starken Schlussviertels verdient mit 91:69. Nach dieser zehnten Niederlage im 16. Spiel der Basketball-Bundesliga stehen die Bamberg Baskets auf dem 12. Tabellenplatz.
Trainerstimmen
Oren Amiel sagte nach dem Spiel: „Glückwunsch an den FC Bayern und Coach Laso zu einem absolut verdienten Sieg. Sie haben das Spiel von Beginn an kontrolliert, auch wenn wir hier doch etwas Lärm machen konnten. Die große Qualität der Bayern war offensichtlich, wir haben aber gekämpft und nie aufgegeben. Für 32 Minuten konnten wir heute mitspielen, aber das war es dann.“
Und Bayerns erwähnter Trainer Pablo Laso sagte: „Glückwunsch an meine Spieler zum Sieg. Ich hatte ihnen gesagt, dass es nicht einfach werden würde. Bamberg hat letzte Woche einen großartigen Sieg über Alba gefeiert. Dieses Spiel hatten sie nicht gut begonnen, sich dann aber ins Spiel hineingearbeitet und am Ende mit 20 Punkten gegen Berlin gewonnen. Aus diesem Grund haben wir unsere Mannschaft versucht, darauf zu fokussieren, dass Bamberg nie aufstecken wird. Genau das haben sie heute Abend auch wieder gezeigt. Für uns war es einfach wichtig, unseren Rhythmus über 40 Minuten beizubehalten, um so am Ende des Spiels genügend Punkte auf der Anzeigetafel zu haben. Ich bin glücklich über diesen Sieg.“
Nach Berlin und München wartet am kommenden Freitag bereits das nächste Schwergewicht auf die Bamberg Baskets. Dann wird der amtierende deutsche Meister Ratiopharm Ulm in der Brose Arena zu Gast sein.