Vorschau Kulturboden Hallstadt
2026 kommt auch ein Weltstar
Fürs neue Jahr stehen schon 100 Veranstaltungen im Kulturboden Hallstadt fest. Zu bekannten TV-Stars gesellt sich auch US-Rockröhre Vonda Shepard.
Schon 100 öffentliche Veranstaltungen stehen im elften Jahr des Bestehens im Kulturboden für 2026 fest und im Kalender. Aufgrund des enormen Interesses von Veranstaltern und Besuchern auch schon mal zwei Events an einem Tag. Oft handelt es sich dabei um bekannte Fernsehgesichter und ‑Idole. Mit dabei erstmals auch ein absoluter Weltstar, jede Menge Tributes, Fußball-Legenden, Kabarettisten:innen, Comedians, Politiker, Autoren:innen und Stammgäste, wozu auch zwei Bands aus England zählen, die wegen ihrer umjubelten Auftritte in den Vorjahren gerne in den Kulturboden zurückkehren, obgleich sie mittlerweile weit größere Hallen füllen. Stars, die schon für Sternstunden in der Provinz sorg(t)en, wo zuletzt viele ausverkaufte Abende verzeichnet wurden.
Zu den Highlights 2026 zählt der Auftritt von Vonda Shepard (am 25. April). Die US-Amerikanerin, die durch ihre Rolle und Songs für die Fernsehserie Ally McBeal berühmt wurde, sang bei Koryphäen wie Al Jarreau oder Jackson Browne. Zu ihrer Band gehören Musiker, die schon bei Tina Turner, Bruce Springsteen, Johnny Cash und Jackson Browne gespielt haben. Absolute Weltklasse also.
Neben der US-Amerikanerin bilden auch zwei britische Gruppen, die schon bei früheren Gastspielen aufgrund ihrer Qualität begeistert gefeiert wurden und deswegen auch gerne wiederkommen, besondere Höhepunkte: „Frontm3n“ am 5. November und „Ultimate Eagles“ am 20. November. Neu stoßen „Forgotten Sons“ als Marillion-Tribute hinzu (5. Dezember).
Sport-Highlights im neuen Jahr sind die Gesprächsrunden mit Torwart-Legende Sepp Maier (24. März), Mario Basler (18. April) und Reiner Calmund (31. Mai).
Der Niederbayer Django Asül kommt am 22. Januar mit seinem kabarettistischen Blick in den Rückspiegel. „Huebnotix“ aus Bayreuth kommen mit Classic Rock im akustischen Gewand am morgigen Sonntag (4. Januar), „Dr. Woo“ aus Nürnberg mit Hardrock-Klassikern in der Dauerschleife als Medleys am Montag (5. Januar), gefolgt von „Pulse“ mit Pink-Floyd-Songs im Kerzenlicht, Streicher-Quartett und akustischen Gitarren (25. Januar). Neu hinzu kommen Tributes zu Bob Dylan (Mr. Tambourine Man am 11. Januar) und Cat Stevens (15. Januar).
Die Liste der Kabarettisten und Comedians liest sich auch 2026 wie ein Blick ins Fernsehprogramm, reicht von Mäc Härder und Ingo Appelt über Daphne de Luxe, Chris Boettcher, Tom Gerhardt, Helmut Schleich, Günter Grünwald, Helmut Binser, Max Uthoff bis Guido Cantz, Rüdiger Hoffmann und Willy Astor.
Das komplette Programm des Kulturbodens ist hier zu finden, Tickets gibt es an allen bekannten Vorverkaufsstellen, telefonisch unter 0951–23837, oder unter www.kartenkiosk-bamberg.de.
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Mehr als 1000 Besucher beim Tag der offenen Tür
Massenansturm auf den Kulturboden
Die Erfolgsgeschichte, von der Bürgermeister Thomas Söder im offiziellen Teil anlässlich des 10-jährigen Bestehens des Kulturbodens in Hallstadts Stadtmitte schwärmte, schlug mit der Jubiläumsveranstaltung ein neues Kapitel auf, zu der mehr als 1.000 Besucher in den Kulturboden kamen.
Der Ansturm zum Tag der offenen Tür übertraf die kühnsten Erwartungen der Veranstalter. Mehr als 1.000 Besucher*innen erlebten ein mehrstündiges Bühnenprogramm, das einen Schnelldurchlauf des Jahresprogrammes mit rund 100 öffentlichen Veranstaltungen im Kulturprogramm abbildete: Schlager, Gospel, Kabarett, Rock, Theater, Kinderprogramm. „Wir wollen mit diesen acht Auftritten ein bisschen was von der Bandbreite des Jahres zeigen, mit der wir jeden Abend eine andere Zielgruppe ansprechen“, hatte Kulturboden-Chef Wolfgang Heyder als Zielsetzung ausgegeben.
Was gelang. In jeweils 20-minütigen Slots machten die Künstler auf sich und anstehende Auftritte aufmerksam und wurden mit viel Beifall belohnt. Köstlich die Bamberger Schauspieler Patrick L. Schmitz und Gerald Leiß mit ihrer Heinz-Erhardt-Parodie, stimmgewaltig Marina Seidel aus Gefrees mit italienischen Liedern und amerikanischen Gospels von Gianna Nannini bis Carole King. Ebenso beeindruckte die Bamberger TV-Rockröhre Egon Herrnleben mit Rockklassikern. Sebastian Schönmoser nahm die Kinder, die sich vorher hatten schminken lassen können, mit auf eine Schiffsreise. Mit viel Lokalkolorit stimulierte Kabarettist Mäc Härder die Lachmuskeln, wohnte er doch 19 Jahre lang in Hallstadt: „Dass Hallstadt saureich ist, hat man im Schwimmbad erleben könna. Weil wer kann sich gleich zwei so dicka Bademeister leisten?“ Der Erlangener Klaus-Karl Kraus erinnerte humorvoll an Tugenden aus der Jugendzeit, die keinem geschadet hätten, wie die „Watschn vom Lehrer“. Wolfgang Reichmann steuerte schon auf die Bamberger OB-Wahl zu und fand einen neuen Titel für die Lokalzeitung: „FT steht doch für Fehlerteufel.“ Alle drei Kabarettisten persiflierten köstlich die Besonderheiten der bisweilen paradoxen fränkischen Sprache und Eigenheiten. „Host a Bäppn an der Bappn, will dei Puppn nimmer poppen.“ Und sie lobten den Kulturboden als ideale Stätte für Kleinkunst. Klaus-Karl Kraus erfreute sich am „Gefühl, dass das Publikum mit auf der Bühne steht“. Für Wolfgang Reichmann war klar, dass „mit der Übernahme durch das Ehepaar Heyder pausenlos ein Highlight nach dem anderen folgt und dass ich als Fastenprediger seit bald zehn Jahren dazu gehör‘, ist für mich schon eine Anerkennung“. Für Mäc Härder ist der Kulturboden eine „Super-Einrichtung“, weil man als „Künstler und Kabarettist ganz nah am Publikum ist“.
Was auch umgekehrt gilt: Viele der Besucher*innen, die mittlerweile schon aus ganz Franken, von Hof bis Würzburg und Coburg bis Nürnberg, sowie aus der Oberpfalz und Thüringen kommen, nutzen die Gelegenheit, nach dem Gastspiel mit ihrem Künstler in Kontakt zu kommen, sei es zum Gespräch, Autogramm oder Selfie.
Auf großes Interesse stießen auch die Führungen mit Blick hinter die Kulissen, bei denen Wolfgang Heyder auch Vorschläge für künftige Veranstaltungen aufnahm. Dabei lobte er die Leistungen der Helfer im Hintergrund, die für Aufbau und Sauberkeit sorgen. „Gestern Abend hatten wir ein Rockkonzert mit einem proppenvollen Saal und heute Morgen hat man davon nichts mehr gemerkt und alles stand bereit für den Tag der offenen Tür.“ Den immensen Aufwand an Logistik und deren Sorgfalt hatte zuvor auch schon Bürgermeister Söder gelobt: „Der Kulturboden ist nun seit zehn Jahren in Betrieb und schaut fast noch aus wie am ersten Tag.“
Förmlich überrannt wurde das Personal bei der Ticketaktion, bei der fast vier Stunden lang zwei Eintrittskarten zum Preis von einer erworben werden konnten. Die Warteschlange reichte zeitweise quer durch das Foyer bis zur Garderobe und Hunderte nutzten diese einmalige Gelegenheit.
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10 Jahre Kulturboden Hallstadt – ein Grund zum Feiern!
Tag der offenen Tür im Kulturboden Hallstadt am Sonntag
Seit seiner Eröffnung im Jahr 2015 hat sich der Kulturboden Hallstadt als feste Größe in der regionalen Kulturlandschaft etabliert. Am Sonntag, dem 28. September, wird das zehnjährige Jubiläum mit einem Tag der offenen Tür gefeiert.
Innerhalb eines Jahrzehnts ist der Kulturboden zu einem lebendigen Ort und zur Kulturstätte für Kabarett, Comedy, Konzerte, Theater, Tagungen und Feiern geworden – auch weit über die Grenzen Hallstadts hinaus.
Am Sonntag, dem 28. September 2025, wird dieses Jubiläum gebührend gefeiert: Von 12 bis 17 Uhr erwartet die Besucher:innen ein abwechslungsreiches Bühnenprogramm und ein stimmungsvoller Mix aus Kabarett, Musik und Show.
Nach der Ansprache von 1. Bürgermeister Thomas Söder und Wolfgang Heyder vom Veranstaltungsservice Bamberg treten im Kulturboden folgende Künstler:innen nacheinander beim Tag der offenen Tür auf:
- Heinz & Heinz – Heinz Erhardt Klassiker
- Marina Seidel – Italienische Songs & Gospel
- Mäc Härder – Kabarett
- Klaus Karl-Kraus – Kabarett
- Egon Herrnleben – Finalist bei The Voice of Germany
- Sebastian Schönmoser mit Kinderliedern
- Wolfgang Reichmann – Fastenprediger
Auf der Bühne stehen das Duo Heinz & Heinz mit einer Hommage an Heinz Erhardt, Gospelsängerin Marina Seidel, Comedian Mäc Härder, Kabarettist Klaus Karl-Kraus, Musiker Egon Herrnleben (bekannt aus The Voice of Germany), Sebastian Schönmoser, der Kinderlieder präsentiert, sowie Fastenprediger Wolfgang Reichmann.
Angebote am Tag der offenen Tür
- Führungen zu jeder vollen Stunde durch den Kulturboden geben spannende Einblicke in die vielfältigen Nutzungsmöglichkeiten – von Hochzeiten über Tagungen bis hin zu Vereins- und Weihnachtsfeiern.
- Für die jüngsten Gäste gibt es Kinderschminken.
- Als besonderes Highlight lockt eine 2 für 1 Ticketaktion von 14 bis 17 Uhr, bei der Kulturfans doppelt profitieren können (Gültig für ausgewählte Veranstaltungen im Kulturboden Hallstadt vom Veranstaltungsservice Bamberg, nur solange der Vorrat reicht und nur vor Ort im genannten Zeitraum).
Das Kulturboden Theater-Programm 2025//26
Das Jubiläumsjahr ist zugleich der Auftakt in eine neue Spielzeit, in der Theater im Kulturboden Hallstadt einen besonderen Stellenwert erhält. Mit einem abwechslungsreichen Programm aus Klassikern, modernen Inszenierungen und humorvollen Stücken wird die Bühne erneut zum Treffpunkt für Theaterliebhaber.
Die Besucher:innen dürfen sich auf Produktionen freuen, die zum Lachen, Staunen und Nachdenken einladen – mal leichtfüßig und unterhaltsam, mal tiefgründig und bewegend. Dabei bleibt der Kulturboden seiner Linie treu: hochwertige Veranstaltungen in einer Atmosphäre, die Nähe zwischen Publikum und Künstler schafft.
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Für guten Zweck getanzt und gesungen
Benefizkonzert im Kulturboden wurde zum vollen Erfolg
Gesungen, getanzt, gelacht, gerappt, gewonnen und bei alledem auch noch geholfen. Zu einem vollen Erfolg wurde die sechste Auflage des Benefizkonzerts von Veranstaltungsservice Bamberg (VSB) und Kulturboden Hallstadt in Kooperation mit dem Wirtschaftsclub und dem Stadtmarketing Bamberg im ausverkauften Saal über der Marktscheune.
Am Ende der fast sechsstündigen Veranstaltung mit regionalen Musiker*innen, 300 Besuchern und einer Tombola mit 1000 Losen und 1000 Gewinnen überreichte VSB-Chef Wolfgang Heyder Spenden in Höhe von 10.000 Euro an die Vertreter von sechs sozialen Hilfsdiensten aus Bamberg. Zusätzliche 4000 Euro gingen aus dem Erlös einer Gutscheinaktion der Lions 5 GmbH an vier dieser Sozialdienste, die Geschäftsführer Dr. Andreas Schönberger aushändigte.
Es war ein bemerkenswerter Sonntagabend, durch dessen Programm Thomas Ötinger, Geschäftsführer der Marketingagentur Marcapo aus Ebern und Mitglied im Wirtschaftsclub Bamberg, souverän und gekonnt führte: Abwechslungsreiche Musikauswahl, durchaus selten zu erlebende Bandkonstellationen, bekannte Rockklassiker in neuen Gewändern verpackt: Ohrwürmer von Pink Floyd, U2, Jethro Tull, Pink, John Denver, Beatles, Coldplay, David Bowie oder Free waren zu hören. Und dabei traten bekannte Musiker*innen aus Bamberg und Umgebung in ganz neuen Kombinationen auf, mit einem Programm, das eigens für diesen Abend einstudiert worden war.
So brachten „Soul jam“ um Michael Kratzer zusammen mit Jonas Ochs‘ Bambägga den Saal zum Kochen und Hüpfen, ebenso wie Peter Hader, im Hauptberuf eigentlich Sound- und Lichttechniker im Kulturboden und Frontmann der Nürnberger Rockband Dr. Woo‘s Rock’n‘Roll Circus, mit seiner genialen Premiere als Swing-Nostalgiker, der Fred Astaire und Frank Sinatra wieder Leben einhauchte. Dazu der Mundart-Akrobat Wastel Kauz aus Waischenfeld und der Ausflug von Heino Mendoza in die Schlagerwelt. Ihre Frauenstimmen erhoben eindrucksvoll Kerstin Stieringer aus Hallstadt (mit Harald Schuberth aus Breitengüßbach) als Duo „Zweilight“ sowie Julie D’Alquen aus Möhrendorf mit ihren zwei Mikes im Trio. Immer wieder in modifizierter Besetzung sind die „Long lost hippies“ um Steff Porzel zu erleben, diesmal mit akustischen Gitarren und Geige.
Zum Abschluss rockten noch „Lucky and the heartbreakers“ den Saal und rissen die Letzten von den Sitzen.
Von diesen musikalischen Leckerbissen, den Eintrittsgeldern und Verkäufen, Spenden sowie dem Tombola-Erlös profitieren der Förderverein der Lebenshilfe, goolkids, der AWO-Migrationsdienst, der MGO-Spendenverein „Franken helfen Franken“, die Kinder- und Jugendarbeit des Hospizvereins Bamberg und der Zirkus Giovanni.
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Kabarett
Mäc Härder: Leben beginnt, wenn Hund tot und Kinder aus dem Haus
Der Kabarettist Mäc Härder hat ein neues Programm geschrieben. „Leben beginnt, wenn Hund tot und Kinder aus dem Haus“ handelt von einem neuen Lebensabschnitt, der sich in der titelgebenden Familiensituation einstellt. Am kommenden Samstag, dem 11. Januar, ist Mäc Härder ab 20 Uhr mit diesem Programm im Kulturboden in Hallstadt zu Gast.
Beschreibt der Titel Ihre aktuelle Familiensituation? Gibt es die Kinder und den Hund wirklich?
Mäc Härder: Nicht ganz, es waren zwei Katzen. Die Kinder haben jetzt aber tatsächlich erst vor ein paar Wochen das Haus verlassen. Eine Tochter ist zum Studium nach Dresden und die andere nach Würzburg gezogen. Am 4. Oktober waren innerhalb von zwei Stunden beide weg.
Wie fühlt man sich als Vater, wenn die Kinder das Haus verlassen?
Mäc Härder: Vor fünf Jahren habe ich geheult, als mir klar wurde, dass sie beide irgendwann weg sein würden. Da war ich richtig traurig. Heute habe ich mich aber damit abgefunden und das ist gut so. 20 Jahre Kinder im Haus zu haben, ist lang genug. Für die Kinder wie für die Eltern.
Was machen Sie mit der neu gewonnenen Freizeit?
Mäc Härder: Ich habe jetzt mal wieder richtig Zeit, kontinuierlich zu arbeiten. Es ist schön, Kinder zu haben, aber sie wollen eben auch dauernd irgendetwas. Jetzt spreche ich mich nur noch mit meiner Frau ab – das reicht. Was ich mit der vielen Freizeit aber wirklich anstellen will, kann ich noch nicht sagen. In den Wochen, seit meine Töchter weg sind, habe ich eigentlich nur das neue Programm geprobt. Und für ein neues Projekt, ein Buchprojekt, habe ich schon angefangen zu schreiben.
Um was geht es darin, ist es eine Biografie?
Mäc Härder: Nein, eine unveröffentlichte Biografie habe ich schon vor 12 Jahren geschrieben. Aber Teile der Verwandtschaft haben Einsprüche erhoben und so habe ich verzichtet, sie zu veröffentlichen, obwohl der Text eigentlich harmlos ist – aber egal. Ich schreibe mit zwei Kabarett-Kollegen ein Buch über Franken, die Lebensphilosophie der Menschen hier, über dieses „Passt scho“, und wie dieses Motto die Welt zu einem besseren Ort machen könnte. Klingt vielversprechend, oder?
Also endlich Dinge tun, die Sie schon lange einmal machen wollten?
Mäc Härder: Man kann auch vorher schon tun, was man will, man hat eben nur eine Verantwortung für die Familie. Die Freiheit, die ich jetzt habe, war vorher nur begrenzter. Das heißt aber nicht, dass sich jetzt Langeweile einstellt. Das wäre schön, wobei die Langeweile nicht lange anhalten würde. Ich reise zum Beispiel sehr gerne – in mehr als 70 Ländern war ich schon.
Wie gehen Sie an die Arbeit zu einem neuen Programm heran?
Mäc Härder: Das hängt stark vom Titel ab. Beim letzten Programm „Ihr könnt mich alle gern haben“ hatte ich kein wirkliches Thema, also war es eher allgemein gehalten. Das vorletzte dagegen – „Wir haben nicht gegoogelt, wir haben überlegt“ – hat sich mit den Veränderungen von früher zur heutigen Welt auseinander gesetzt. Jetzt, bei „Leben beginnt, wenn Hund tot und Kinder aus dem Haus“, wusste ich sofort, wo es in der Show hingehen kann. Das fokussiert und es entstehen wunderbare Einfälle, die dazu passen könnten. Sehr inspirierend. Das Hauptthema wird zum roten Faden und drumherum kann ich dann die anderen Ideen und Nummern mit einbauen.
Wie läuft das handwerklich ab?
Mäc Härder: Ungefähr im Februar hatte ich den Titel des Programms. Ab diesem Zeitpunkt schaltet das Gehirn um und hat eine Art Standby-Funktion, die alles nach Verwertbarkeit unter dem Gesichtspunkt des Titels analysiert. Alle zwei Wochen stelle ich meiner Frau dann neue Texte bei unserm „Jour fixe“ vor. Hinzu kommt meine Notizzettel-App auf dem Handy. Das heißt, ich sammle neun Monate und aus diesen vielen Bausteinen setze ich das Programm dann zusammen. Beispiel: Ich habe den Gag „meine Frau hat jetzt auch mehr Zeit. Aber sie hat niemanden mehr zum Erziehen. Der einzige, der übriggeblieben ist, bin ich.“ Und dann kann man anhand von tatsächlich Erlebtem, Erfundenem oder Übertreibungen ausbauen, wie sie mich erziehen will.
Haben Sie die Notiz-App klischeehafterweise auch griffbereit auf dem Nachttisch?
Mäc Härder: Mir fällt nachts oft etwas ein. Dabei verfolge ich das Prinzip: Bis zu fünf Gags kann ich mir merken, bei fünf bis sieben wird es eng, und sobald ich mehr als sieben Ideen habe, muss ich aufstehen, um es aufzuschreiben. Ein Zettel am Bett oder die App ist mir aber zu umständlich. Ich setze mich dann um 3:30 Uhr an den Schreibtisch und notiere mir alle Geistesblitze, auch wenn dabei nicht alles genial ist. Wie oft habe ich mich auf der anderen Seite schon geärgert, nicht aufgestanden zu sein, weil ich dachte, ich könnte mir alles merken.
Muss sich das Publikum auch auf ein Programm einstellen, in dem ein Kabarettist seine Midlife-Crisis ausbreitet?
Mäc Härder: Nein, kein bisschen! Das Programm ist durchaus an ein paar Stellen nachdenklich, weil man ja älter wird. Aber in erster Linie ist es lustig. Die Midlife-Crisis ist schon so lange her, die habe ich komplett vergessen oder verdrängt. Ich stehe seit fast 40 Jahren auf der Bühne. Dabei entwickelt man entweder einen eigenen Weg oder man ist wie alle andern und verschwindet.
Wie ist Ihr Weg?
Mäc Härder: Neben dem jeweiligen Hauptthema entdecke ich immer wieder schöne, einzigartige Sachen in der fränkischen Sprache und im Verhalten der Franken. Ein Beispiel: Wenn im Frankenkrimi der Satz fällt „Ich bin dä Mördä, ich hab gedödet“ – dann klingt das doch nicht gefährlich, dann klingt das sanft. Zudem erzähle ich von den Fernsehsendungen meiner Kindheit und Jugend. Und natürlich habe ich als mein Markenzeichen auch wieder Artistik im Programm. Diesmal wird es eine Heavy-Metal-Nummer geben – ich jongliere mit einem Beil und einer Machete.
Sie sind mit der Kabarettistin Annette von Bamberg verheiratet. Ist es hinderlich oder zuträglich, mit jemandem zusammen zu sein, die auch Kabarett macht?
Mäc Härder: Dann verrate ich doch mal ein Geheimnis. Es gilt ein altes Gesetz bei uns, das nicht nur verstehen kann, wer selbst auf der Bühne steht: Die letzten sechs Wochen vor der Premiere trennen wir uns nicht als Paar. Weil die Hälfte der Partnerschaft, die eine Premiere vor sich hat, in diesem Zeitraum unzurechnungsfähig ist. Einen Tag ist man himmelhochjauchzend, was für tolle Ideen man hat. Und am nächsten Tag stellt man mit Ernüchterung fest, dass man schon wieder nur etwas über die Deutsche Bahn geschrieben hat. Die andere Seite muss versuchen, das abzufedern. Denn eine Premiere ist vergleichbar mit einem Autounfall. Bloß weiß man, dass man auf etwas zurast.
Sind Sie schon einmal in einer solchen Premieren-Situation gewesen?
Mäc Härder: Nein, wir haben das immer vermieden. Annette wollte eigentlich dieses Jahr auch ein neues Programm auf die Bühne bringen, sie wäre eigentlich auch dran gewesen. Aber ich hatte schon so viele Ideen für mein neues Programm, weswegen sie mir den Vortritt gelassen hat. Außerdem führen wir gegenseitig beieinander Regie, das geht nicht gleichzeitig.
Ist man dabei größter Fan oder größter Kritiker?
Mäc Härder: Eher Kritiker. Man kennt das Programm des anderen auswendig und weiß, dass man es selbst ganz anders machen würde. Aber wir geben uns da letztlich nichts. Annette ist eine bessere Schauspielerin als ich, ganz eindeutig. Und ich bin wahrscheinlich ein besserer Schreiber.
Was treibt Sie nach elf Programmen an weiterzumachen?
Mäc Härder: Erstens habe ich genügend Ideen. Zweitens ist Kabarett ja auch die Möglichkeit, mit der Idiotie der Welt zurecht zu kommen und drittens habe ich zwei Kinder, die jetzt vielleicht aus dem Haus sind, aber immer noch Geld brauchen. Oder wie es im Programm heißt: „Geld ist nicht wichtig, aber es hält die Beziehung zu den Kindern aufrecht.“
Sie hatten im Theater am Michelsberg jahrelang so etwas wie eine Residenz. Nun hat das TaM sein Ende für den kommenden Februar bekanntgegeben. Wie gehen Sie damit um?
Mäc Härder: Es ist schade. Mein Dauerengagement im TaM hat so vieles erleichtert. Ich weiß, wo ich hin muss, ich habe ideale Aufbaubedingungen, ich habe das Publikum immer sehr nah und kann interagieren. Und danach kann ich runter ins Restaurant und noch eine Kleinigkeit trinken. So kann ich einen perfekten Abend gestalten. Ab einem bestimmten Alter ist auch das eine nicht zu unterschätzende Lebensqualität.
Was könnte Ihr nächstes Programm sein?
Mäc Härder: Das weiß ich noch nicht. Einen Titel hätte ich aber schon: „Enkel sind die besseren Kinder.“
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Über „The Voice of Germany“ in die breite Öffentlichkeit
Egon Herrnleben kommt in den Kulturboden Hallstadt
Der Bamberger Rock-Sänger Egon Herrnleben war 2023 Teilnehmer der Castingshow „The Voice Of Germany“. Im Team des Sängers Ronan Keating belegte er einen respektablen dritten Platz. Am kommenden Samstag, dem 4. Januar, präsentiert er nun zusammen mit Band und Gästen, unter anderem Bambägga als Special Guest, sein aktuelles Programm aus Rock- und Hardrock-Klassikern im Kulturboden in Hallstadt.
Egon, bist du ein gebürtiger Bamberger oder ein Zugezogener?
Egon Herrnleben: Nein, kein Neigschlaafter, sondern tatsächlich ein gebürtiger Bamberger.
Genoss Musik in eurer Familie eine bedeutende Rolle und welche Bands haben dich geprägt?
Egon Herrnleben: Musik war in unserer Familie generell präsent, meine Eltern spielen verschiedene Instrumente. Aber natürlich habe ich andere Sachen gehört als sie. Mich hat vor allem der Hardrock der 1980-er und 1990-er Jahre geprägt. Ozzy Osbourne, Guns N´ Roses oder Aerosmith gehörten zu meiner Jugend. Professionellen Musikunterricht hatte ich nie, das Gitarrespielen habe ich mir selber beigebracht. Ich konnte aber schon zu Schulzeiten gut singen, das wurde mir sogar in meinem Erstklasse-Zeugnis bestätigt.
Wie hat deine Bühnenkarriere vor Publikum begonnen?
Egon Herrnleben: In einer Schülerband auf dem Franz-Ludwig-Gymnasium habe ich erste Erfahrungen gesammelt, danach ging es Schritt für Schritt bis zu meinem Einstieg bei Hirschleder weiter, einer fränkischen Metal-Cover-Band. Da war ich bis zur Auflösung im Jahr 2013 mit dabei. Danach zog es mich nach Würzburg zur Band Dieversity, mit denen ich auch ein Album und zwei Musikvideos aufgenommen habe. Nachdem meine drei Kinder geboren wurden, habe ich die Musik aber erst einmal an den Nagel gehängt und mich um Familie und Beruf gekümmert.
Wie kam es zu der Teilnahme bei „The Voice of Germany“? Wie hast du die Sendungen und das Finale erlebt?
Egon Herrnleben: Das Konzept gefiel mir von Anfang an ganz gut, auch wegen Andreas Kümmert, der 2013 die dritte Staffel gewann. Meine Kinder schauen gerne „The Voice Kids“ und mein mittlerer Sohn riet mir zur Bewerbung. Was ich dann mit Erfolg gemacht habe. Und der Ablauf war vom ersten Kontakt bis hin zum Finale allen Künstler:innen gegenüber äußerst wertschätzend. Sich dort zu bewerben, kann ich also nachdrücklich empfehlen.
Bist du mit deinem dritten Platz zufrieden? Und sind in der Sendung Kontakte entstanden, die noch Bestand haben?
Egon Herrnleben: Im Nachhinein ist es okay, aber ein wenig Enttäuschung war schon da, dass es am Ende nicht zu einem Albumdeal gereicht hat. Aber ich hatte ehrlicherweise auch nicht auf eine Profikarriere spekuliert und bin zufrieden, dass es mit den Aufnahmen für eine eigene Single geklappt hat. Und in der Sendung sind Kontakte zu anderen Talenten entstanden, die bis heute Bestand haben, vor allem zu Sebastian Zieroff aus Hamburg, mit dem ich auch befreundet bin und zu Susan Albers, die uns im Dezember zu einer Show in ihrer Heimatstadt eingeladen hat.
Zu Egon Herrnleben gehören auch die „Friends“. Wer steht dabei mit dir auf der Bühne?
Egon Herrnleben: Auf jeden Fall Gitarrist Ron Rauscher, der auch die Single „Monsters“ produziert hat. Dazu Keyboarder Patrick Köbler und Schlagzeuger Erik Scheffel, die drei kennen sich gut aus einer vorherigen Cover-Band. Aber ich habe für jedes Bandmitglied auch ein Backup, das hat sich über die langen Jahre im regionalen Musikbusiness glücklicherweise so ergeben. Da bin ich situationsabhängig flexibel und kann so in verschiedensten Formationen auftreten.
Wie wird das Programm im Kulturboden aussehen?
Egon Herrnleben: Wir werden Songs spielen, die jeder kennt und liebt! Außerdem werden wir meine neue, zweite eigene Single präsentieren. Generell sollen die Cover-Versionen beständig reduziert werden. Aber es braucht Zeit, eigenständiges, anspruchsvolles Material zu schreiben, zu proben und aufzunehmen. Und eine solide Finanzierung.
Als Special Guest werden euch Bambägga unterstützen. Aerosmith und Run DMC haben die Zusammenarbeit zwischen Rock und Hip-Hop auf der Bühne einst vorgemacht. Wird es bei euch auch einen gemeinsamen Auftritt geben?
Egon Herrnleben: Bei unseren bisherigen Auftritten haben wir immer etwas zusammen vorgetragen. Ich gehe also davon aus, dass es auch Anfang Januar so sein wird. Und es gibt noch einen Gast: Niklas Gajzler aus Zapfendorf, der 2024 an „The Voice Of Germany“ teilgenommen hat und es bis in die Battles im Team von Samu Haber geschafft hat. Darauf freue ich mich sehr.
Du bist 41 Jahre alt, mit welchen Zielen setzt du deine musikalische Karriere fort?
Egon Herrnleben: Meinen Job würde ich nicht kündigen, um nur noch Musik zu machen. Dafür habe ich mit einer Ehefrau und drei Kindern einfach zu viele ernsthafte Verpflichtungen. Aber wenn noch ein wenig mehr Rock ’n’ Roll geht, der mit der Familie vereinbar ist, sage ich nicht nein.
Wie bewertest du die aktuelle Lage der Bamberger Musikszene, auch hinsichtlich der zur Verfügung stehenden Locations?
Egon Herrnleben: Es fehlt viel, nicht zuletzt Proberäume und zumindest ein Veranstaltungsclub mittlerer Größe. So geht viel an eigentlich vorhandener Kreativität verloren. Aber es gibt Lichtblicke, so wie mit dem Angebot der KUFA und des Kulturbodens.
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Deutschpop
Pam Pam Ida: Vorpremiere in Hallstadt
Pam Pam Ida aus dem Landkreis Eichstätt hat sich in der deutschen Popszene in den letzten Jahren einen guten Ruf erworben. Mithilfe von fünf zwischen 2017 und 2023 veröffentlichten Alben ist das Publikum auch über Bayern hinaus auf die sechsköpfige Formation aufmerksam geworden.
Der Indie-Sound von Pam Pam Ida lässt sich stilistisch kaum eingrenzen, auch Blockflöte, Akkordeon und Synthesizer gehören zur Instrumentierung. In ihren Texten fühlen sie sich wohl zwischen den Eckpfeilern aus Ironie und Ernst, Kunst und Komik. Am 26. Oktober präsentiert die Band ihr neues Album „Nehmts mi mit“ bereits in Hallstadt, offizielle Vorstellung ist erst im November in München. Mehr dazu im Gespräch mit dem Sänger und Multiinstrumentalist Andreas Eckert.
Mit welchen musikalischen Einflüssen bist du aufgewachsen?
Andreas Eckert: Geprägt wurde ich durch meinen Vater mit deutschsprachiger politischer Musik, mit Liedermachern wie Reinhard Mey, Fredl Fesl und Bands wie den Biermösl Blosn. Sowie mit Irish Folk Musik. Das hat schon als Kind mein Interesse geweckt, später Musiker zu werden.
Pam Pam Ida wurden 2015 gegründet. Wie kam es zu dem eher ungewöhnlichen Bandnamen und sind heute noch alle Gründungsmitglieder aktiv mit dabei?
Andreas Eckert: Den Namen hat unser Schlagzeuger Julian Menz geprägt, der auf einen verrückten Traum seinerseits zurückzuführen ist. Ich hatte zunächst am Computer schon bayerische Musik gemacht und bin dann auf Julian und Thomas Thumann getroffen, die zuvor als Ludwig Two englischsprachig aktiv waren. Mit den restlichen drei Musikern haben wir uns dann komplettiert. Und als im Nachbarort die Band Hundskrippln mit „Gloana Bauer“ durchgestartet sind, war für mich klar, das kann ich und das können wir auch.
2015 wählten euch die Hörer:innen der BR3-Sendung „Matuschke“ zu „Matuschkes Lieblingen des Jahres“. Hat das den Durchbruch der Band maßgeblich gefördert?
Andreas Eckert: Definitiv. Es war ein guter und leichter Anfang mit dem Titel „Gockl“. Aber wir mussten dranbleiben und auch live verstärkt Präsenz zeigen. Das ist bis heute für uns ganz wichtig.
Müsst ihr euch aufgrund des bayerischen Dialekts auf Süddeutschland, Österreich und die Schweiz beschränken.
Andreas Eckert: Wir passen uns schon unserem Publikum und der Nachfrage im Süden an, aber dieses „Heimatsound“-Label limitiert uns auch auf gewisse Art und Weise. Es ist Fluch und Segen zugleich und wir versuchen immer, unsere Kreise über Bayern hinauszuziehen.
Mittlerweile hat die Band fünf Alben veröffentlicht. Gibt es darunter den einen oder anderen Meilenstein?
Andreas Eckert: Jede der vier EPs und jedes der fünf Alben, die wir veröffentlicht haben, war zum Zeitpunkt ihres Entstehens wichtig für uns und für unsere Entwicklung als Band. Rückblickend hat das Debütalbum „Optimist“ von 2017 aber eine besondere Bedeutung. Und der Nachfolger „Sauber“ mit dem wir 2019 eine Top-50-Chartplatzierung in Deutschland geschafft haben. Über die Jahre hinweg wurden wir als Musiker und als Band auch einfach besser, das ist Ansporn für die Zukunft.
Im November erscheint das neue Album „Nehmts mi mit“. Was gibt es darüber zu berichten? Wer hat es produziert, wo habt ihr aufgenommen?
Andreas Eckert: Die Rolle des Produzenten habe ich in erster Linie ausgefüllt. Zusammen mit dem befreundeten Tontechniker Christian Georg. Er betreibt Magic Mango Music mit dem angeschlossenem Studiokomplex. Mit dem Ergebnis sind wir sehr zufrieden und denken, dass uns einige hitverdächtige Titel gelungen sind.
Die deutsche Gesellschaft steht in vielen Bereichen vor Problemen und Veränderungen. Inwiefern nehmt ihr in euren Texten Bezug darauf? Du bist ja neben der Musik auch für die Texte zuständig.
Andreas Eckert: Ja, das stimmt. Natürlich machen wir Unterhaltungsmusik, aber inhaltlich geht es darüber hinaus. Wir haben zum Beispiel schon bei Konzerten mit der Wasserinitiative „Viva con Agua“ aus Hamburg zusammengearbeitet. Wir versuchen auch, pro Jahr zwei bis drei Benefizkonzerte zu spielen. Die gesellschaftskritischen Lieder entwickeln sich über ihre Inhalte, es ist so eine Art Infotainment, weniger eine direkte und radikale Polit-Punk-Ansage.
Fällt es dir schwer, einen Lieblingstitel zu benennen, nachdem ja alle elf neuen Stücke von dir stammen?
Andreas Eckert: Eigentlich schon, aber aktuell würde ich da jetzt doch „Heit mach ma´s“ nennen. Ansonsten stehe ich hinter allen Songs und freue mich darauf, sie live zu spielen.
Dreht ihr noch Videos oder hat sich das Format in Zeiten von Social-Media-Plattformen überholt?
Andreas Eckert: Auch in der Band gibt es dazu konträre Meinungen. Ich bin ein Video-Fan, solange man sich selber um alles von A bis Z kümmert. Und „Schultertanz“ oder das „Heimatsound Festival 2023“ haben uns definitiv viel Aufmerksamkeit beschert.
Wie sehen eure Planungen für die restlichen Monate 2024 und das kommende Jahr aus?
Andreas Eckert: Zunächst werden wir das neue Album bestmöglich live präsentieren und wollen uns dann auch verstärkt um die ein oder andere Show im nicht-deutschsprachigen Ausland kümmern.
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Am 27. April im Kulturboden
Grobschnitt: Comeback der akustischen Art
Unter dem Motto „Grobschnitt Acoustic Party“ treten die beiden Gründungsmitglieder der 1970er-Jahre Rockband Grobschnitt, Gerd Otto „Lupo“ Kühn (Gitarre) und Stefan „Willi Wildschwein“ Danielak (Gesang und Gitarre), sowie Willis Sohn Stefan „Nuki“ Danielak jr. (Gitarre, Gesang und Percussion), in kleiner Besetzung seit einiger Zeit wieder auf. Die „Acoustic Party“ ist eine Reise durch die Geschichte der Band. Im Vorfeld ihres Konzerts in Hallstadt am 27. April lassen wir mit Lupo diese Geschichte Revue passieren.
Lupo, du bist Gründungsmitglied von Grobschnitt, die zunächst von 1971 bis 1989 aktiv waren. Wie würdest Du die musikalischen Anfänge der Band beschreiben?
Lupo: Genau, wir haben 2021 unser 50-jähriges Bandjubiläum mit einer umfassenden Retrospektive in unserer Heimatstadt Hagen gefeiert, die Grobschnitt-Fans aus dem In- und Ausland begeistert hat. 1972 erschien unser Debütalbum, das wir mit Soundguru Conny Plank in Hamburg eingespielt haben. Unsere Kompositionen sind in den Anfangsjahren sehr oft aus endlos langen Improvisationen entstanden, so wie das Epos „Solar music“.
Wie kam es zu deinem Künstlernamen Lupo?
Lupo: So hieß ich bereits während meiner Schulzeit. Bei Grobschnitt haben alle Musiker und auch die Crew-Mitglieder Spitznamen. Unsere Fans kennen uns auch nur unter diesen Namen. Lustig wird es immer, wenn uns jüngere Fans mit Herr Lupo oder Herr Wildschwein ansprechen.
Im Lauf der Jahre änderte sich die Besetzung von Grobschnitt häufig. War das eine Bereicherung oder eher ein Rückschritt in musikalischer Hinsicht?
Lupo: Ab dem „Ballermann“-Album aus dem Jahr 1974 haben wir bis auf einen Wechsel des Bassisten bis Ende der 1970er Jahre immer in gleicher Besetzung gespielt. Erst in den 1980er Jahren fanden diverse Musikerwechsel statt, die dann automatisch auch neue Einflüsse und Strömungen mit sich brachten.
Wie würdest du rückblickend die Entwicklung der Band in den 1970er und 1980er Jahren charakterisieren?
Lupo: Die 1970er Jahre waren zweifelsohne die Golden-Grobschnitt-Jahre. In dieser Epoche entstanden viele unserer erfolgreichsten Alben und die Leser einiger Musikmagazine wählten uns zur besten deutschen Live-Band. Die gleiche Auszeichnung wurde uns 1978 bei der Wahl zur „Rockpalast” Live-Band des Jahres zuteil. Wir waren in der Zeit nonstop auf Tour und haben jedes Jahr bis zu 100 Konzerte gespielt. Die 1980er Jahre liefen in den ersten Jahren nicht minder erfolgreich, wobei die „Illegal“- und „Razzia“-Tourneen mit den überdimensionalen Bühnenshows schon Maßstäbe setzten und wir mit diversen Singleerfolgen wie „Silent movie“, „Wir wollen leben“ oder „Wie der Wind“ auch neue Fans erreichten.
Wie wichtig war euch die visuelle Umsetzung der Stücke auf der Bühne?
Lupo: Grobschnitt waren in ihrer langen Geschichte immer ein zeitübergreifendes Gesamtkunstwerk aus Musik, Theatereinlagen, Lightshow und Pyrotechnik. Inhaltliche Themen unserer Stücke inszenierten wir immer mit visuell ausschweifenden Bühnenshows. Die bis zu vierstündigen Konzerte hatten Happening-Charakter und die Erinnerungen daran sorgen bei den heutigen Akustikkonzerten immer wieder für ganz viel Gesprächsstoff.
Ihr habt auf Englisch und auf Deutsch gesungen. Ging es bei euren Texten nur um Unterhaltung oder auch Kritik an Gesellschaft und Politik?
Lupo: Die meisten Texte sind bis zum heutigen Tag zeitlos und haben nichts von ihrer damals teils aufsässigen, aber auch humorigen Authentizität verloren. Der Song „Wir wollen leben“ vom Razzia-Album aus dem Jahr 1982 wurde in der Öffentlichkeit zum Protestlied erkoren, weil der Text sehr stark die Umweltbewegung gegen den Bau der Startbahn West am Frankfurter Flughafen mit der geplanten Waldrodung reflektierte.
Welche Alben eurer Diskografie siehst du als Meilensteine an?
Lupo: Das Musikmagazin „eclipsed“ hat „Rockpommel‘s Land“ und „Solar music live“ in die Liste der weltweit 150 erfolgreichsten Progressive-Alben aufgenommen. Das ist schon ein dickes Pfund, worauf wir sehr stolz sind. Wenn es nach den Fans geht, haben wir fast nur „Meilensteine“ veröffentlicht, weil jedes Album für sich die jeweilige Zeit widerspiegelt.
Wie hast du die Zeit nach der Trennung zwischen 1989 und dem Neustart 2019 überbrückt? Bist Du in dieser Zeit dem Musikbusiness treu geblieben?
Lupo: Klar doch, nur nicht mehr aktiv auf der Bühne. Ich habe viele Jahre in der Eventbranche als Manager verbracht und mit vielen Künstlern zusammengearbeitet.
Wer hatte die Idee zum Comeback der akustischen Art?
Lupo: Die Idee dazu schwirrte schon lange in unseren Köpfen, zumal Willi und ich auch früher schon kurze Gitarren-Akustik-Sets auf der Bühne gespielt haben. Die orchestralen Grobschnitt-Songklassiker aber ungeschminkt mit vollkommen neuen, akustischen Arrangements und ohne großes Show-Brimborium mit drei Gitarren und etwas Percussion auf das Wesentliche zu reduzieren, war schon eine große Herausforderung, die uns alles abverlangte. Wir haben die Aktion fast drei Jahre im stillen Kämmerlein vorbereitet, ohne dass selbst Grobschnitt-Insider etwas davon wussten. Wir wollten die Stücke auch nicht im Stil einer Lagerfeuerromantik präsentieren, sondern rockig mit allen Original-Solopassagen. Die Reaktion der Fans nach den ersten Testkonzerten war überwältigend und bescherte uns volle Häuser. Das alles nochmal erleben zu dürfen, ist für uns Musiker ein großes Geschenk.
Wie setzt sich das Repertoire der „Acoustic Party“ zusammen, mit der ihr nach Hallstadt kommt?
Lupo: Die „Grobschnitt Acoustic Party“ ist eine fast dreistündige emotionale Reise inklusive einer 30-minütigen Pause durch die mittlerweile 53-jährige Musikgeschichte der Band mit vielen bekannten Song-Klassikern der Alben aus der Zeit von 1972 bis 1989. Mit im Programm sind natürlich auch die beiden Long-Tracks „Solar music“ und „Rockpommel‘s Land“ in jeweils 30-minütigen Akustik-Versionen, die bekanntlich bei keinem Grobschnitt-Auftritt fehlen dürfen. Zwischen den Stücken erzählen wir Anekdoten aus der Grobschnitt-Geschichte und kommunizieren mit dem Publikum.
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So lang´s no geht
Roland Hefter im Kulturboden in Hallstadt
Der 1967 in München geborene Roland Hefter ist ein vielseitiger Kulturschaffender und auch in der bayerischen Kommunalpolitik aktiv. Im Hallstadter Kulturboden spielt er am 16. Februar sein aktuelles Bühnenprogramm „So lang´s no geht“. Im Interview blicken wir mit Roland Hefter Hefter auf seine Karriere, das Programm und seine Tätigkeit als Münchner Stadtrat.
Roland, du bist gelernter Schildermacher und Grafiker. Wann hast du die Entscheidung getroffen, deinen Lebensunterhalt als Künstler bestreiten zu wollen?
Roland Hefter: Erst mit 40 Jahren, davor war Musik nur ein Hobby und ein Nebenjob.
Gibt es eine Art Wertigkeit bei deinen Tätigkeiten, denn du bist ja als Schauspieler, Kabarettist und Musiker aktiv?
Roland Hefter: Ich bin ja kein professioneller Schauspieler. Das mache ich nur, wenn ein passendes Angebot kommt. Daher würde ich mich auch nicht als Schauspieler ausgeben. Ich bin Musiker, Songwriter und Musik-Kabarettist.
Welche deiner Filmrollen würdest du rückblickend als Meilenstein deiner filmischen Tätigkeit betrachten?
Roland Hefter: Keine einzige. Ich hatte Nebenrollen in der Fernsehserie „München 7“ und in der Fernsehserie „Der Kaiser von Schexing“. Wie gesagt – ich bin kein Schauspieler. Nur weil das in Wikipedia steht, stimmt es nicht. Ich habe keine Ahnung, wer das da reingeschrieben hat.
Du warst auch über Jahre hinweg als Kommunalpolitiker für die SPD aktiv. Siehst du die Ampelkoalition auf dem richtigen Weg?
Roland Hefter: Ich bin seit mehr als drei Jahren Stadtrat in München. Davor hatte ich kein Mandat. Die nächste Wahl ist 2026. Solange mache ich das auf alle Fälle noch. Die Ampelkoalition finde ich nicht auf dem optimalen Weg. Wenn sie es wäre, hätte sie mehr Vertrauen und Zustimmung in der Bevölkerung. Mir tut das richtig weh.
Werden die Lieder und Geschichten deines aktuellen Bühnenprogramms „So lang´s no geht“ von so etwas wie einem roten Faden zusammengehalten?
Roland Hefter: Es gibt eine feste Reihenfolge der Songs und Geschichten – aber es ist nichts in Stein gemeißelt. Das kann schon variieren. Je nach Lust und Laune.
Geht es dir dabei um reine Unterhaltung, eine Art Infotainment oder um eine kritische Auseinandersetzung mit Gesellschaft und Politik?
Roland Hefter: Es geht um Unterhaltung und Werte. Wenn das Publikum sich über das Leben Gedanken macht, zufrieden und glücklich nach Hause geht und über den einen oder anderen Text nachdenkt, dann habe ich mein Ziel erreicht.
Welche Rolle spielt der bayerische Dialekt bei deiner Musik und bei deinem Programm?
Roland Hefter: Keine besondere. Es ist nur die Sprache. Meine Sprache – also für mich das Natürlichste, was es gibt.
Pflegst du eine besondere Nähe zu deinem Publikum und werden die Gäste bei deinen Shows auch aktiv mit in das Programm eingebunden?
Roland Hefter: Bei mir braucht keiner Angst haben, in die Show eingebunden zu werden. Das ist manchen Gästen unangenehm, daher mache ich das nicht.
Wo siehst du Unterscheide, wo Gemeinsamkeiten mit einem deiner namhaften Kollegen, Hans Söllner?
Roland Hefter: Ich kenne ihn nicht persönlich, daher kann ich das nicht beantworten. Aber ich war als Jugendlicher natürlich ein Fan. Ansonsten gibt es viele bayerische Sänger, die Gitarre spielen. Dass, wenn über Sänger mit Gitarre gesprochen wird, den meisten immer nur der Hans Söllner einfällt, wundert mich manchmal.
Du hast mit „3 Männer nur mit Gitarre“ ein weiteres musikalisches Projekt. Wie ist dabei der aktuelle Stand?
Roland Hefter: Das ist eine Gruppe, die aus drei Liedermachern besteht. Aus Michi Dietmayr, Keller Steff und mir. Wir habe nur drei Gitarren. Keine Band, keine Effekte, keine anderen Instrumente – daher der Name. Derzeit sind aber keine Live-Termine geplant.
Wobei entspannst du abseits von Studio, Set und Bühne. Bist du ein Familienmensch mit ganz normalen oder eher außergewöhnlichen Hobbies?
Roland Hefter: Ich entspanne mich nicht oft. Mir macht meine Arbeit als Stadtrat und Musiker Spaß. Und wenn man nur Dinge macht, die einem Spaß machen, muss man sich nicht viel erholen. Aber wenn ich Zeit habe, sitze ich gern im Wirtshaus, gehe radeln und bin gerne in der Natur.
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Baker & Lüddicke: Zwei Stimmen treffen zwei Gitarren
Suzan Baker blickt auf eine bewegte musikalische Karriere in unterschiedlichen Formationen zurück. Seit 2010 setzt sie ihre Ideen als Songwriterin, Gitarristin und Sängerin solo um. Nun ist sie zudem zusammen mit Dennis Lüddicke als das Duo Baker & Lüddicke unterwegs. Ihr Programm „2 Stimmen & 2 Gitarren“ ist ein Mix aus Eigenkompositionen und Coverversionen. Am 19. Januar treten sie damit in Hallstadt im Kulturboden auf. Wir haben Suzan Baker interviewt.
Suzan, stammst du aus einem musikalischen Elternhaus?
Suzan Baker: Ja, das musikalische Talent habe ich offenbar von meinem Vater geerbt, der auch jetzt noch mit 81 Jahren musikalisch aktiv und unterwegs ist. Die Leidenschaft für die Musik hat mich also schon als kleines Kind gepackt, ich trällerte – mit einem Holzlöffel als Mikrofonersatz – bereits im Alter von drei Jahren die Songs, die ich damals gern hörte. Zum Beispiel von T‑Rex, Sweet, Suzi Quatro und so weiter. Das Gitarrespielen brachte ich mir selbst bei. Ich war, denke ich, 12 Jahre alt, als ich damit anfing.
Welche Bands haben dich inspiriert?
Suzan Baker: Zu meinen musikalischen Inspirationen gehören Pink Floyd, Sting, The Police, Steve Perry, oder Joan Baez, Ann Wilson, Kate Bush, Tori Amos, Bruce Springsteen und viele mehr. Heute ist meine größte Inspiration Porcupine Tree und Steven Wilson.
Wann reifte der Entschluss, mit Musik deinen Lebensunterhalt zu verdienen?
Suzan Baker: Als ich 25 Jahre alt war, sprach mich mein Vater an, ob ich nicht Lust hätte, mal mit ihm aufzutreten. Ich fand das sofort lustig und so begann ich meine Bühnenkarriere mit einer Stilrichtung, die ich eigentlich gar nicht so favorisierte, nämlich Country Music. Die Band hieß Roadhouse. Ungefähr drei Jahre später gründete ich die Suzan Baker Band, mit der ich dann endlich die Musik machen konnte, für die mein Herz schlägt. Ich liebte Eigeninterpretationen von Cover-Songs und die Virtuosität meiner Kollegen. Mit der Gründung der Cover-Rockband MacLoud im Jahr 1998 fiel dann die Entscheidung, Musik hauptberuflich zu machen.
Wie haben sich die die Suzan Baker Band und MacLoud stilistisch unterschieden?
Suzan Baker: Im Vergleich zu MacLoud war die Suzan Baker Band zwar auch rockig, aber konzertanter, eigenwilliger und durch meine damaligen Musikerkollegen funkiger und grooviger. MacLoud war eine erfolgreiche Cover-Rockband mit dem Fokus, ein sehr breites Publikum anzusprechen, und das mit viel Music- und Man-Power.
Warum hast du dich entschieden, dich von der Band zu lösen und als Solistin weiterzumachen?
Suzan Baker: Bereits zu meiner Country-Zeit hatte ich angefangen, eigene Songs zu komponieren, die auch schon bei Roadhouse, der Suzan Baker Band und auch MacLoud live gespielt wurden. Noch während meiner MacLoud-Zeit habe ich mein erstes Soloalbum „The loudest thoughts ever“ in den USA, zusammen mit Felix Weber, produziert und auch veröffentlicht.
Wie kam die Zusammenarbeit mit Dennis Lüddicke zustande?
Suzan Baker: 2009 suchte MacLoud nach einem neuen Bassisten, weswegen wir auf Dennis stießen. Wir merkten sofort, dass unsere musikalischen Interessen sehr ähnlich sind und so beschlossen wir schon während der Zeit von MacLoud, ein Akustik-Duo-Projekt zu beginnen. Seither sind wir auch privat ein Paar.
Gibt es bei Baker & Lüddicke eine Arbeitsteilung in Sachen Gesang, Songwriting und Instrumentierung?
Suzan Baker: Die eigenen Songs schreibe und komponiere ich. Manchmal fliegen mir Songfragmente zum Beispiel beim Spazierengehen oder Joggen zu. Meistens höre ich dann im Kopf bereits den fertigen Song, spiele ihn Dennis vor und er arrangiert die Gitarren.
Wie wählt ihr Cover-Versionen für euer Programm aus?
Suzan Baker: Dazu meint Dennis: „Alle Cover-Songs im Programm sind Lieblingslieder von Suzan“.
Wie viel Persönliches steckt in euren eigenen Stücken? Wie man lesen kann, sind viele deiner Songs vom christlichen Glauben geprägt?
Suzan Baker: Meine eigenen Songs sind allesamt geprägt von Selbst-Erlebtem, ‑Gefühltem und ‑Beobachtetem. Ich betrachte mich gerne als Storyteller und liebe es, musikalische Bilder zu malen, in denen man sich als Zuhörer wiederfinden kann. Da der christliche Glaube ein zentrales Thema meines Seins und Schaffens darstellt, sind natürlich auch meine Songs stark durch ihn geprägt – schließlich erzählen sie ja von Hoffnung, Freude und Liebe.
Bezieht ihr das Publikum in die Konzerte mit ein?
Suzan Baker: Wir beide lieben es, in gemütlichen Locations zu spielen, wo man dem Publikum sehr nahe ist und auch der Kulturboden in Hallstadt hat für uns dieses Flair. Unser Ziel ist es, das Publikum durch verschiedene Emotionen und Geschichten zu den Songs zu berühren, zu unterhalten, oder auch zum Lachen zu bringen. Außerdem freuen Dennis und ich uns immer über nette Gespräche nach den Konzerten.
Ihr habt 2017 „The heart matters“ aufgenommen, gefolgt von „Christmas songs“ 2019. Wann kommt das nächste Album?
Suzan Baker: Die Idee eines Nachfolgealbums steht schon länger im Raum, inzwischen habe ich wieder neue Songs geschrieben, die wir auch live präsentieren. Es liegen aber noch einige in der Schublade, mal schauen, wo die Reise hingeht.