2. Damen Basketball Bundesliga
Medikamente per Klick Bamberg Baskets müssen nach Leimen
Vor einem wahrlich richtungsweisenden Spiel stehen die Damen der Medikamente per Klick Bamberg Baskets an diesem 8. Spieltag in der Toyota 2. Damen Basketball Bundesliga. Für die Mannschaft von Head Coach Samuel Gloser geht es am Sonntag um 15:15 Uhr zur KuSG Leimen (3−4), die in der Tabelle mit lediglich einem Sieg mehr auf dem Konto vier Positionen vor den Bambergerinnen (2−5) auf Platz sieben stehen
Nach einem 0:3‑Start in die Saison mit Niederlagen in Jena, gegen Würzburg und in Mainz konnten die Leimenerinnen drei ihrer letzten vier Spiele gewinnen. Dem Heimerfolg gegen Dillingen (67:59) ließ man am 5. Spieltag einen 86:82-Sieg gegen Wasserburg folgen. In Heidelberg zog man mit 40:63 den Kürzeren, doch am letzten Spieltag bezwang man mit einer erneut sehr starken Offensiv-Leistung das Team von BBU’01 Ulm mit 87:76.
„Leimen musste zwar Anna-Lisa Wuckel nach Heidelberg abgeben, hat jedoch auch einige Neuzugänge erhalten. Die klare Führungsspielerin ist Nataliia Babii, die mit ihrer Erfahrung das Team stabilisiert und anführt“, so Bambergs Head Coach Samuel Gloser. „Wie wir in den vergangenen beiden Spielen gesehen haben, braucht es in dieser Liga vor allem Physis, um konkurrenzfähig zu sein. Unser Ziel ist es daher, diese körperliche Spielweise besser anzunehmen und selbst noch physischer aufzutreten. Wenn wir es schaffen, ihre Präsenz unter dem Korb zu matchen und dem Spiel unseren Stempel aufzudrücken, können wir das Spiel zu unseren Gunsten gestalten.“
Motor der Zweitliga-Damenmannschaft der Kultur- und Sportgemeinde Leimen ist Power Forward Nataliia Babii (#31). Die 30-jährige Ukrainerin ist mit 13,3 Punkten pro Spiel die Topscorerin ihres Teams. Zudem greift sie sich 7,4 Rebounds pro Partie und bringt es auf einen Effektivitätswert von 15,4.
Noch etwas besser beim Rebound mit einem Schnitt von 7,8 ist Mallory Brodnik (#34). Die US-Amerikanerin spielt ebenfalls auf der Power Forward-Position und steuert 7,7 Punkte pro Spiel bei (Effektivität: 11,7). Beim Heimsieg gegen Ulm legte die 24-Jährige mit 12 Punkten und 10 Rebounds ein Double Double auf.
Komplettiert wird das Leimener Inside-Trio durch Valentina Pepić (#22). Die Center-Spielerin bringt es ebenfalls auf einen zweistelligen Effektivitätswert (10,0). In der Statistik finden sich bei der 25-jährigen US-Amerikanerin durchschnittlich 8,9 Punkte sowie 4,3 Rebounds pro Partie.
Der Blick auf die Anzahl der Ballverluste in der Teamstatistik dürfte Leimens Head Coach Michael Herb sicherlich nicht gefallen. Mit durchschnittlich 25,0 Ballverlusten pro Spiel leistet sich seine Mannschaft aktuell pro Partie die meisten Turnover aller Teams in der Toyota 2. Damen Basketball Bundesliga Süd (Bamberg: 18,6). Am offensiven Brett hingegen zählt das Team aus dem Rhein-Neckar-Kreis zu den Stärksten. Mit 15,0 Offensivrebounds (Bamberg: 12,7) sind die Leimenerinnen derzeit Dritter. Was beide Teams verbessern könnten, ist ihre Freiwurfquote! Während die Bambergerinnen mit 58,5% die schwächste Quote von der Linie haben, ist die der KuSG mit 59,1% nur minimal besser.
Das nächste Heimspiel der Medikamente per Klick Bamberg Baskets steigt am Sonntag, dem 7. Dezember, um 14:30 Uhr in der Graf-Stauffenberg-Halle gegen den ASC Theresianum Mainz.
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2. Damen Basketball Bundesliga
Medikamente per Klick Bamberg Baskets im Frankenderby chancenlos
Mit einer deutlichen Niederlage sind die Medikamente per Klick Bamberg Baskets vom Auswärtsspiel des 6. Spieltags in der Toyota 2. Damen Basketball Bundesliga zurückgekehrt. Im Gastspiel bei den QOOL Sharks Würzburg gab es am Samstagabend für das Team von Head Coach Samuel Gloser nichts zu ernten und man musste sich mit 44:82 (26:40) klar geschlagen geben.
Während man das Rebound-Duell komplett ausgeglichen gestalten konnte (beide Teams je 13 offensive und 28 defensive) sprach unter anderem die Statistik der Ballverluste mit 25:11 klar zuungunsten gegen die Bambergerinnen. Auch die Wurfquoten der Würzburgerinnen waren im Vergleich aus allen Bereichen deutlich besser.
Würzburg mit 40:26-Halbzeitführung
Die Würzburgerinnen erwischten den weitaus besseren Start in diese Partei und gingen nach drei Minuten und dem bereits zweiten erfolgreichen Dreier von Kathleen Hill mit deutlich in Führung (2:10/3.). Nun aber fanden auch die Bambergerinnen zu ihrem Rhythmus (11:13/5.). Diese Phase war leider jedoch nur von kurzer Dauer, denn mit einem 9:2‑Lauf zogen die Sharks bis zum Ende des ersten Viertels wieder davon (13:22).
Zu Beginn des zweiten Abschnitts legten die Gastgeberinnen schnell nach (13:26/11.). Die Medikamente per Klick Bamberg Baskets ließen sich hier aber noch nicht abschütteln und Hailey van Roekel verkürzte per Sprungwurf zum 20:26 (14.). Nach einer Auszeit fingen sich die Würzburgerinnen jedoch schnell wieder und erspielten sich mit einem 14:6‑Lauf eine solide Halbzeitführung (26:40).
„Wir müssen dieses Spiel jetzt abhaken, weitermachen und uns auf Heidelberg vorbereiten“
Nach dem Seitenwechsel tat sich in den dritten zehn Minuten recht wenig am Abstand beider Mannschaften. Die Würzburgerinnen behaupteten souverän ihren Vorsprung (36:50/28.), auf den sie in den letzten drei Minuten des Viertels noch drei weitere Zähler zum 37:54-Zwischenstand vor dem Schlussviertel draufpacken konnten.
Im letzten Viertel brachen die Bambergerinnen dann leider komplett ein. Mit einem 16:2‑Lauf schraubten die Sharks den Vorsprung schnell auf über 30 Zähler (39:70/36.). Bis auf 41:80 (40.) wuchs der Rückstand an. Am Ende mussten die Medikamente per Klick Bamberg Baskets eine bittere 44:82-Niederlage quittieren.
„In der ersten Halbzeit konnten wir dem Spiel definitiv keinen Stempel aufdrücken. Wir haben hier viele einfache Fehler gemacht und die Würzburgerinnen so offensiv in ihr Spiel kommen lassen. Nach der Halbzeitpause waren wir defensiv dann zwar etwas besser, es fehlte uns aber nach wie vor an Konstanz“, so Bambergs Head Coach Samuel Gloser. „Es ist uns nicht gelungen, Punkte zu erzielen. 44 Zähler sind einfach zu wenig, um in dieser Liga zu bestehen. Wir haben hier definitiv nicht das gezeigt, was wir können. Die Mädels können mehr, aber heute haben wir in verschiedenen Bereichen einfach nicht stattgefunden. Wir müssen dieses Spiel jetzt abhaken, weitermachen und uns auf Heidelberg vorbereiten.“ Das nächste Heimspiel der Bambergerinnen steigt am kommenden Samstag, 15. November. Zu Gast in der Graf-Stauffenberg-Halle hat man dann die BasCats des USC Heidelberg, die nach einem Heimsieg gegen Leimen auf Platz vier der Tabelle in der Toyota 2. Damen Basketball Bundesliga stehen. Tip-Off zum Match gegen die BasCats ist um 18 Uhr.
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Memorial-Konzert in Würzburg
„One Step Closer – a Tribute to Linkin Park”
Zum 5. Todestag von Chester Bennington veranstaltet die Band „One Step Closer – a Tribute to Linkin Park“ aus Aschaffenburg gemeinsam mit dem „Würzburger Bündnis gegen Depression“ am kommenden Samstag, dem 23. Juli, ein Gedenkkonzert für den Frontmann der Rock-Band „Linkin Park“ in der Posthalle Würzburg.
Nach dem Tod von Chester Bennington ist viel geblieben: die Beats, die Lyrics und der Sound von Linkin Park, dazu Benningtons unverwechselbare Stimme, die noch immer Millionen Fans weltweit durch die vielen veröffentlichten Alben, Singles und Musikclips begeistert.
Auch Michael Nötscher hat „jede CD schon seit der Anfangszeit von Linkin Park beschäftigt“, wie er erzählt. So kam dem Bassisten die Idee zu einer Band auf Basis von Linkin Park und es entstand „One Step Closer – a Tribute to Linkin Park“ im März 2017, gerade einmal vier Monate vor Benningtons Tod. „Wir verstehen uns von Anfang an weniger als Cover- sondern mehr als Tribute-Band, da es viel umfangreicher ist als Linkin Park Hits einfach nur nachzuspielen. In den Songs werden Dinge verbunden, die in der Rockmusik eigentlich eher ungewöhnlich sind, wie das Einbinden eines DJs oder Hip-Hop-Elemente und verschiedene Effekte als zentrale Bestandteile eines Songs“, erklärt Nötscher.
Als die Schocknachricht von Benningtons Tod am 20. Juli 2017 kam, dachte die Band One Step Closer (OSC) an alles andere als ans Aufhören. „Die Songs von Linkin Park sind eine treibende Musik mit viel Power und Gefühl“, sagt Nötscher, „mittlerweile sind wir nicht nur hier in der Region, sondern in ganz Deutschland ein Ersatz für die Band geworden.“ Bis zu 20 Konzerte spielen OSC im Jahr. „Lässt man die Corona-Zeit von rund zwei Jahren weg, waren das bisher schon rund 60 Konzerte mit begeisterten Fans und ganzen Fanclubs, die regelmäßig anreisen“, sagt Nötscher.
Sängerin „Viola“ gibt Gastauftritte
Zu einem Memorial-Konzert für Bennington wollte sich die Band dennoch lange nicht hinreißen lassen. „Für uns ist das Konzert in Würzburg auch weniger ein Event zum Todestag, sondern vielmehr eine Gedenkveranstaltung, bei der wir für die Leute Linkin Parks beste Hits spielen“, meint Nötscher, „auch haben wir lange überlegt, wie wir den Abend gestalten und uns zusammen mit dem Würzburger Bündnis gegen Depression einen guten Rahmen überlegt.“ Neben Präsentationsständen von Fanclubs wird es daher auch Informationsstände zum Thema Depression und den Gefahren geben, die diese Krankheit mit sich bringen kann. Die Sängerin und Songwriterin „Viola“ aus Aschaffenburg, die auch Schirmherrin des Bündnisses ist, hat zudem Gastauftritte. „Mit Viola haben wir bestimmte Songs ausgewählt, zu denen sie für eine neue Fassung, die wir zusammen ausgearbeitet haben, auf die Bühne kommt“, so der Bassist. Auch an einem neuen Bühnenbild hat die Band rund ein Jahr lang getüftelt. „Eigens für das Konzert haben wir uns große, dreidimensionale Kulissen, die dem Bühnenbild der „Live in Texas“-DVD nachempfunden sind, samt zugehöriger Lightshow ausgedacht“, sagt Nötscher. Klingt nach einer spektakulären Linkin Park Tribute-Show. „Als Europas größte Linkin Park Tribute-Band darf man das an diesem Memorial Abend ganz sicher erwarten.“ Tickets gibt es unter anderem hier.
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Toto-Pokal-Wettbewerb
Aubstadt zieht das große Los und erwartet die Münchner Löwen
Die Löwen zu Gast beim Pokalschreck im Grabfeld: Regionalligist TSV Aubstadt hat das große Los gezogen und bekommt es im Halbfinale des bayerischen Toto-Pokal-Wettbewerbs mit dem TSV 1860 München aus der 3. Liga zu tun.
Im zweiten Vorschlussrunden-Match empfängt der FV Illertissen als aktueller Tabellenvierter der Regionalliga Bayern den Sieger des noch auszutragenden Viertelfinalspiels zwischen dem 1. FC Schweinfurt 05 (Regionalliga Bayern) und dem FC Würzburger Kickers (3. Liga). Das hat die Auslosung des Bayerischen Fußball-Verbandes (BFV) im Münchner „Haus des Fußballs“ am Dienstagabend ergeben. Xaver Faul von LOTTO Bayern hatte die Paarungen unter der Aufsicht von Verbands-Spielleiter Josef Janker gezogen.
Während das noch offene unterfränkische Schlagerspiel am 8. oder 9. März 2022 im Schweinfurter Sachs-Stadion nachgeholt werden soll, werden die Terminierungen der beiden Semifinals in Absprache mit den beteiligten Vereinen festgelegt. Möglicher Termin ist der in der 3. Liga spielfreie Samstag am 26. März 2022. Sollte es zu einer Partie ohne Beteiligung eines Drittligisten kommen, könnte am 19. oder 26. April 2022 gespielt werden. „Wir stimmen uns da wie gewohnt mit den Klubs ab“, sagte Josef Janker, der sich „auf attraktive Partien“ freut: „Die Halbfinal-Paarungen können sich absolut sehen lassen.“ Xaver Faul hätte den Löwen „sehr gerne ein Heimspiel gewünscht, aber für Aubstadt als unterklassiger Verein ist das natürlich ein echtes Highlight. Ich bin gespannt, beide Partien besitzen absolut ihren Reiz.“
Aubstadt hat sich den Ruf des Pokalschrecks erarbeitet, das Team von Trainer Victor Kleinhenz hatte im Toto-Pokal-Viertelfinale Titelverteidiger Türkgücü München mit 3:1 ausgeschaltet. Die Löwen buchten ihr Halbfinal-Ticket nach zweimaligem Rückstand mit einem 3:2‑Last-Minute-Sieg gegen den TSV Buchbach, Illertissen ließ mit einem 2:1‑Erfolg über Regionalliga-Spitzenreiter SpVgg Bayreuth aufhorchen.
10 Euro je Treffer für die BFV-Sozialstiftung
Wie bereits in den vergangenen Spielzeiten spendet LOTTO Bayern im Rahmen einer Werbeaktion erneut für jeden erzielten Pokal-Treffer ab der 1. Hauptrunde bis zum großen Finale zehn Euro für die BFV-Sozialstiftung. In der vergangenen Saison kamen so 2.960 Euro zusammen, die unverschuldet in Not geratenen Mitgliedern der bayerischen Fußballfamilie zugutekommen. Aktuell sind in der jetzt laufenden Toto-Pokal-Runde bereits 402 Treffer gefallen, der Prämienstand liegt demnach bei 4.020 Euro.
Der Toto-Pokal-Wettbewerb wird in Bayern bereits seit 1998 ausgespielt. Dabei geht es nicht nur um Prestige und einen großen Pokal, sondern auch um einen Startplatz in der lukrativen 1. Hauptrunde des DFB-Pokal-Wettbewerbs – inklusive der garantierten Prämien in Höhe von rund 130.000 Euro aus den Vermarktungserlösen. In diesem Jahr hatte sich Drittligist Türkgücü München im Endspiel gegen Regionalligist FV Illertissen mit 8:7 nach Elfmeterschießen durchgesetzt und sich erstmals den Titel im bayerischen Toto-Pokal-Wettbewerb gesichert.
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Lehrkräfte können den Unterschied machen
Freistaat fördert Verbundprojekt der Universitäten Bamberg und Würzburg mit 1,6 Millionen Euro
Mit einer neuen Fördermaßnahme unterstützt das Bayerische Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst an ausgewählten bayerischen Hochschulen die Qualifizierung von Studierenden sowie wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zu verantwortungsvollem unternehmerischem Denken und Handeln. Unter anderem wurden die Otto-Friedrich-Universität Bamberg und die Julius-Maximilians-Universität Würzburg gemeinsam rund 1,6 Millionen Euro bedacht.
Entrepreneurship-Qualifizierung“ rund 11 Millionen Euro zur Verfügung. Davon konnten die Universitäten Bamberg und Würzburg gemeinsam rund 1,6 Millionen Euro einwerben. Das Verbundprojekt trägt den Titel „Teachers as Changemakers – Lehramtsanwärter:innen als Multiplikatoren für Social Entrepreneurship“ (TaC).
Lehramtsanwärterinnen und ‑anwärter sollen zu Multiplikatoren werden
Die Universitäten nehmen mit ihrem Projekt eine Zielgruppe ins Visier, die bislang deutschlandweit nur wenig adressiert wurde, wenn es um Gründerinnen- und Gründerausbildung geht. Lehramtsstudierende sollen zu Vermittlern für sozialunternehmerisches Denken und Handeln mit Fokus Nachhaltigkeit ausgebildet werden. Im Lehrberuf können sie so zukünftig ihre Schülerinnen und Schüler bereits an das Thema heranführen. Die beiden Hochschulen streben damit eine vorausschauende und nachhaltige Förderung des Gründungsgeistes zukünftiger Studienanfängerinnen und ‑anfänger an. Dieses Konzept nennt sich „Social Entrepreneurship Education“.
Konkret sind drei Maßnahmenpakete geplant: Zunächst geht es darum, Offenheit und Begeisterung für das Thema Social Entrepreneurship Education zu schaffen. Um dieses Ziel zu erreichen, laden beide Universitäten Studierende sowie Dozierende zu Veranstaltungen ein, in denen sie über das Thema informieren und etwa Schülerinnen und Schüler zu Wort kommen lassen, die selbst gegründet haben. Darüber hinaus bieten die Universitäten Workshops an, die Lehramtsdozierende dazu befähigen, Social Entrepreneurship Education in ihre vorhandenen Lehrveranstaltungen einzubinden. Im zweiten Schritt führen die Universitäten ein Qualifizierungsprogramm ein. Einheiten zu Social Entrepreneurship Education werden dabei in bestehende Lehrveranstaltungen integriert sowie in freiwilligen Workshops verankert. An der Universität Würzburg werden zudem zwei neue Lehrveranstaltungen zur Social Entrepreneurship Education im Curriculum der Lehramtsstudiengänge verankert. In den Schulpraktika können die gelernten Inhalte dann in der Praxis erprobt werden. Drittens sind Maßnahmen zur Qualitätssicherung sowie kontinuierlichen Weiterführung des Programms geplant.
Gesellschaftliche und ökologische Auswirkungen finden bei Gründungen Berücksichtigung
Die Projektkoordination wird an der Universität Bamberg im Dezernat Forschungsförderung und Transfer Z/FFT mit dem Büro für Innovation und Gründung (BIG) angesiedelt sein. „Der erfolgreiche Projektantrag zeigt, wie gut das Büro für Innovation und Gründung bereits an der Universität Bamberg institutionalisiert ist. Das BIG bietet ideale Voraussetzungen für das neue Projekt, da der Bereich Social Entrepreneurship ein fester Bestandteil unserer Aktivitäten ist“, so Dr. Michael Schleinkofer, Projektleiter und Leiter des Dezernats Z/FFT. „Durch die Zusammenarbeit des Zentrums für Lehrerinnen- und Lehrerbildung der Universität Bamberg und der Professional School of Education der Universität Würzburg sowie den jeweiligen Einrichtungen für Wissenstransfer, haben wir die Möglichkeit, verschiedene Perspektiven in unser Vorhaben einzubinden“, so Professor Lukas Worschech, Leiter des beteiligten Servicezentrums Forschung und Technologietransfer der Universität Würzburg.
„Diese Förderung ist ein echtes Zukunftsprogramm: Es stärkt unsere Hochschulen darin, die nächste Generation von Problemlöserinnen und Problemlösern auszubilden, die sich um eine auch in Zukunft lebenswerte Gesellschaft kümmern“, betont Bernd Sibler, Bayerischer Staatsminister für Wissenschaft und Kunst. In der Vergangenheit seien vor allem ökonomische Effekte wie Umsatz, Gewinn und Rendite bei der Entrepreneurship-Qualifizierung im Vordergrund gestanden. Inzwischen würden auch die gesellschaftlichen und ökologischen Auswirkungen bei der Planung, Umsetzung und Weiterentwicklung von Gründungen berücksichtigt. „Dafür braucht es neue und integrative Ausbildungsinhalte.“ Wissenschaftsminister Bernd Sibler stimmte der Förderempfehlung für sechs Verbundanträge an 14 beteiligten Hochschulen zu. Der Start der Förderung ist für März 2022 vorgesehen.
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Toto-Pokal-Viertelfinale
Löwen zum Viertelfinale nach Buchbach, Schweinfurt erwartet die Kickers aus Würzburg
Dank des dreifachen Rennrodel-Olympiasiegers Felix Loch finden die Schlagerspiel-Wochen im Toto-Pokal-Wettbewerb des Bayerischen Fußball-Verbandes (BFV) auch im Viertelfinale ihre Fortsetzung. Unter anderem kommt es in der Runde der letzten Acht zur Neuauflage des unterfränkischen Top-Duells zwischen Regionalligist 1. FC Schweinfurt 05 und dem FC Würzburger Kickers aus der 3. Liga.
Der TSV 1860 München reist wie schon im Viertelfinale 2018 wieder zum TSV Buchbach, ein erneut zuschauerträchtiges Fußball-Fest ist da zweifelsfrei garantiert. Mit Toto-Pokal-Titelverteidiger Türkgücü München gastiert der dritte im Wettbewerb verbliebene Drittligist schließlich beim TSV Aubstadt. Komplettiert wird die Runde mit dem einzigen Regionalliga-Duell zwischen dem FV Illertissen und der SpVgg Bayreuth. Das hat die vom BR-Fernsehen live aus Würzburg übertragene Auslosung der Viertelfinal-Begegnungen ergeben.
„Echte Zuschauermagneten“
Die Lose hatte Ausnahmesportler Felix Loch in der Halbzeit-Pause des Drittliga-Duells zwischen dem FC Würzburger Kickers und dem TSV Havelse am Dallenberg gezogen, die Ziehungsaufsicht oblag Verband-Spielleiter Josef Janker vom BFV. „Titelverteidiger Türkgücü ist mit Sicherheit wieder ein heißer Kandidat für den Toto-Pokalsieg – ich drücke aber natürlich auch ein Stück weit dem TSV 1860 München die Daumen. Die Löwen sind im nächsten Jahr bei meinem Verein, der SG Schönau, zu einem Benefizspiel nach dem Hochwasser zu Gast – von daher würde es mich freuen, wenn sie im Toto-Pokal-Wettbewerb weit kommen. Aber ich will mich da gar nicht festlegen und glaube, dass auch das Unterfranken-Duell zwischen Schweinfurt und Würzburg ganz viele Fans freut“, sagte der dreifache Olympiasieger nach der Auslosung.
Für Verbands-Spielleiter Josef Janker sind die Viertelfinal-Paarungen „echte Zuschauermagneten. Klar, dass 1860 in Buchbach sicherlich ganz viele Fans sehen wollen, aber natürlich auch das Match zwischen Schweinfurt und den Kickers. Und ein Drittligist kommt auch nicht jeden Tag nach Aubstadt. Spannung verspricht auch das Auswärtsspiel von Bayreuth in Illertissen.“
Die Runde der letzten acht Teams wird aller Voraussicht nach am 9. und 10. Oktober 2021 ausgetragen – Ausnahme bilden die Partien des 1. FC Schweinfurt 05 und der SpVgg Bayreuth, das steht aus gutem Grund bereits jetzt fest: Denn die beiden Regionalligisten treffen am Samstag, 9. Oktober, ab 14 Uhr im Hans-Walter-Wild-Stadion aufeinander. Das BR-Fernsehen wird das Topspiel der bayerischen Spitzenliga an diesem Tag live aus Bayreuth im Free-TV übertragen. Die genauen terminlichen Ansetzungen für das Toto-Pokal-Viertelfinale werden in den kommenden Tagen in Abstimmung mit den beteiligten Klubs und dem BFV festgelegt und entsprechend zeitnah auf https://www.bfv.de veröffentlicht.
Das Viertelfinale im Überblick
1. FC Schweinfurt 05 (Regionalliga Bayern) – Würzburger Kickers (3. Liga)
FV Illertissen (Regionalliga Bayern) – SpVgg Bayreuth (Regionalliga Bayern)
TSV Aubstadt (Regionalliga Bayern) – Türkgücü München (3. Liga)
TSV Buchbach (Regionalliga Bayern) – TSV 1860 München (3. Liga)
Toreschießen für den guten Zweck – Lotto Bayern verlängert Aktion
Wie bereits in den vergangenen Spielzeiten übergibt LOTTO Bayern auch jetzt wieder für jeden erzielten Pokal-Treffer ab der 1. Hauptrunde bis zum großen Toto-Pokal-Finale zehn Euro an die BFV-Sozialstiftung. In der vergangenen Saison kamen so 2960 Euro zusammen, die unverschuldet in Not geratenen Mitgliedern der bayerischen Fußballfamilie zugutekommen. Aktuell sind in der jetzt laufenden Toto-Pokal-Runde bereits 363 Treffer gefallen, der Prämienstand liegt demnach bei 3630 Euro.
Der Toto-Pokal-Wettbewerb wird bereits seit 1998 im Freistaat ausgespielt. Dabei geht es nicht nur um Prestige und die begehrte Trophäe, sondern auch um einen Startplatz in der lukrativen 1. Hauptrunde des DFB-Pokal-Wettbewerbs – inklusive der garantierten Prämien in Höhe von rund 130.000 Euro aus den Vermarktungserlösen. In diesem Jahr hatte sich Drittligist Türkgücü München im Endspiel gegen Regionalligist FV Illertissen mit 8:7 nach Elfmeterschießen durchgesetzt und sich erstmals den Titel im bayerischen Toto-Pokal-Wettbewerb gesichert. Namensgeber des bayerischen Verbandspokals ist der langjährige BFV-Partner LOTTO Bayern.
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Weiterhin ungeschlagen
FC Eintracht gewinnt gegen den Würzburger FV mit 3:1
In der Fußball Bayernliga Nord bleibt der FC Eintracht Bamberg ungeschlagen. Am Samstagnachmittag siegten die Domreiter zu Hause gegen den Würzburger FV mit 3:1 (0:1). Mit jetzt 13 Punkten belegt der FCE den vierten Tabellenplatz und liegt – bei einem Spiel weniger – fünf Punkte hinter Tabellenführer DJK Vilzing.
„In der zweiten Halbzeit eine Reaktion gezeigt”
Aufstellung des FC Eintracht Bamberg