2. Damen Basketball Bundesliga
Medikamente per Klick Bamberg Baskets müssen nach Leimen
Vor einem wahrlich richtungsweisenden Spiel stehen die Damen der Medikamente per Klick Bamberg Baskets an diesem 8. Spieltag in der Toyota 2. Damen Basketball Bundesliga. Für die Mannschaft von Head Coach Samuel Gloser geht es am Sonntag um 15:15 Uhr zur KuSG Leimen (3−4), die in der Tabelle mit lediglich einem Sieg mehr auf dem Konto vier Positionen vor den Bambergerinnen (2−5) auf Platz sieben stehen
Nach einem 0:3‑Start in die Saison mit Niederlagen in Jena, gegen Würzburg und in Mainz konnten die Leimenerinnen drei ihrer letzten vier Spiele gewinnen. Dem Heimerfolg gegen Dillingen (67:59) ließ man am 5. Spieltag einen 86:82-Sieg gegen Wasserburg folgen. In Heidelberg zog man mit 40:63 den Kürzeren, doch am letzten Spieltag bezwang man mit einer erneut sehr starken Offensiv-Leistung das Team von BBU’01 Ulm mit 87:76.
„Leimen musste zwar Anna-Lisa Wuckel nach Heidelberg abgeben, hat jedoch auch einige Neuzugänge erhalten. Die klare Führungsspielerin ist Nataliia Babii, die mit ihrer Erfahrung das Team stabilisiert und anführt“, so Bambergs Head Coach Samuel Gloser. „Wie wir in den vergangenen beiden Spielen gesehen haben, braucht es in dieser Liga vor allem Physis, um konkurrenzfähig zu sein. Unser Ziel ist es daher, diese körperliche Spielweise besser anzunehmen und selbst noch physischer aufzutreten. Wenn wir es schaffen, ihre Präsenz unter dem Korb zu matchen und dem Spiel unseren Stempel aufzudrücken, können wir das Spiel zu unseren Gunsten gestalten.“
Motor der Zweitliga-Damenmannschaft der Kultur- und Sportgemeinde Leimen ist Power Forward Nataliia Babii (#31). Die 30-jährige Ukrainerin ist mit 13,3 Punkten pro Spiel die Topscorerin ihres Teams. Zudem greift sie sich 7,4 Rebounds pro Partie und bringt es auf einen Effektivitätswert von 15,4.
Noch etwas besser beim Rebound mit einem Schnitt von 7,8 ist Mallory Brodnik (#34). Die US-Amerikanerin spielt ebenfalls auf der Power Forward-Position und steuert 7,7 Punkte pro Spiel bei (Effektivität: 11,7). Beim Heimsieg gegen Ulm legte die 24-Jährige mit 12 Punkten und 10 Rebounds ein Double Double auf.
Komplettiert wird das Leimener Inside-Trio durch Valentina Pepić (#22). Die Center-Spielerin bringt es ebenfalls auf einen zweistelligen Effektivitätswert (10,0). In der Statistik finden sich bei der 25-jährigen US-Amerikanerin durchschnittlich 8,9 Punkte sowie 4,3 Rebounds pro Partie.
Der Blick auf die Anzahl der Ballverluste in der Teamstatistik dürfte Leimens Head Coach Michael Herb sicherlich nicht gefallen. Mit durchschnittlich 25,0 Ballverlusten pro Spiel leistet sich seine Mannschaft aktuell pro Partie die meisten Turnover aller Teams in der Toyota 2. Damen Basketball Bundesliga Süd (Bamberg: 18,6). Am offensiven Brett hingegen zählt das Team aus dem Rhein-Neckar-Kreis zu den Stärksten. Mit 15,0 Offensivrebounds (Bamberg: 12,7) sind die Leimenerinnen derzeit Dritter. Was beide Teams verbessern könnten, ist ihre Freiwurfquote! Während die Bambergerinnen mit 58,5% die schwächste Quote von der Linie haben, ist die der KuSG mit 59,1% nur minimal besser.
Das nächste Heimspiel der Medikamente per Klick Bamberg Baskets steigt am Sonntag, dem 7. Dezember, um 14:30 Uhr in der Graf-Stauffenberg-Halle gegen den ASC Theresianum Mainz.
Basketball Bundesliga
BMA365 Bamberg Baskets siegen in Oldenburg
Die BMA365 Bamberg Baskets gehen mit einem Auswärtssieg in die nun bevorstehende Länderspielpause. Am 8. Spieltag in der easyCredit Basketball Bundesliga gewann das Team von Head Coach Anton Gavel am Samstagabend in der zum 50. Mal in Folge ausverkauften EWE Arena bei den EWE Baskets Oldenburg mit 103:89 (48:52).
Nach einer von beiden Teams offensiv geprägten ersten Halbzeit gelang es den Bambergern nach der Pause in der Verteidigung deutlich zuzulegen. Mit 55:37 gewannen Ibi Watson & Co. die zweiten zwanzig Minuten, leisteten sich über die gesamte Spielzeit lediglich acht Ballverluste und holten sich so letztlich hochverdient ihren vierten Saisonsieg.
Im Team der Donnervögel punkteten Michale Kyser (17) und Brian Fobbs (16) am besten. Bei den BMA365 Bamberg Baskets kamen Kapitän Ibi Watson (21), Cobe Williams (16) und Demarcus Demonia (15) auf ein zweistellige Punktausbeute.
Oldenburg geht mit 52:48-Führung in die Halbzeitpause
In der mit 6.200 Zuschauern ausverkauften EWE Arena legten beide Teams gleich vielversprechend los. Die Würfe fielen auf beiden Seiten und es entwickelte sich eine kurzweilige Partie. Vor allem aus der Distanz waren die Oldenburger anfangs so richtig heiß, was Bambergs Head Coach Anton Gavel überhaupt nicht gefiel, weshalb er nach dem bereits vierten erfolgreichen Dreier (2x Fobbs, 2x Clemons) beim Stand von 11:16 (5.) seine erste Auszeit beantragte. Die Ansprache des Cheftrainers schien gesessen zu haben, denn sein Team kam stark aus der Auszeit wieder zurück aufs Parkett und lag nach dem Dunk von Ibi Watson am Ende eines 9:0‑Runs beim 20:16 (7.) wieder in Führung. Nun reagierte Oldenburgs Head Coach Predrag Krunić mit einer Auszeit, doch die Bamberger konnten ihren Vier-Punkte-Vorsprung bis zum Ende des ersten Viertels halten (28:24), auch wenn Oldenburgs Topscorer Chris Clemons mit bereits 11 Zählern im ersten Abschnitt ordentlich Fahrt aufgenommen hatte.
Der Start ins zweite Viertel gehörte den Gastgebern, die innerhalb von nur zwei Minuten den Rückstand nach dem ersten Abschnitt in eine Führung drehten (28:31/12.). Wenig später hielten die mitgereisten Bamberger Fans den Atem an! Filip Stanić war EJ Onu auf den Fuß gesprungen worauf der US-Amerikaner zunächst einmal zu Boden gegangen war. Humpelnd verließ der Centerspieler das Parkett. Die Oldenburger nutzten diesen Moment eiskalt und erhöhten ihren Vorsprung (30:37/15.). Wenig später dann aber Entwarnung, denn EJ Onu konnte aufs Spielfeld zurückkehren. 2:51 Minuten vor der Halbzeitpause brachte Cobe Williams mit einem erfolgreichen Dreier seine Mannschaft wieder auf 38:41 heran und die Partie war wieder völlig offen. Beide Teams gingen in dieser ersten Hälfte extrem sorgsam mit dem Basketball um. Während sich die Donnervögel lediglich 5 Ballverluste in der ersten Halbzeit leisteten, waren es auf Bamberger Seite gar nur zwei. Mit dem siebten Bamberger Dreier stellte Austin Crowley wenige Sekunden vor der Pause auf 48:49, doch mit dem Buzzer netzte Jon’il Fugett ebenfalls von hinter der 6,75-Meter-Linie ein und sorgte so mit dem insgesamt zehnten Dreier der Oldenburger in Halbzeit eins für den 48:52-Pausenstand.
„Offensiv haben wir es in der ganzen Partie gut gemacht, über 100 Punkte sprechen Bände“
Die BMA365 Bamberg Baskets kamen besser aus der Kabine. Mit dem ersten Ballbesitz brachte Demarcus Demonia per Dreier sein Team auf 51:52 heran. Kurzzeitig warf Cobe Williams die Bamberger wieder in Front (56:55/23.), doch in der Folgezeit ging es mit viel Tempo nach wie vor hin und her wobei die Oldenburger nun wieder leicht die Nase vorne hatten. Zwei Bamberger Dreier (Watson und Petković) drehten das Spiel erneut (68:64/28.) und eine weitere Oldenburger Auszeit folgte. Beide Teams an diesem Punkt von der Dreierlinie nahezu gleichauf: Von ihren je 22 Versuchen hatten die Oldenburger hier 12, die Bamberger 11 getroffen. 57 Sekunden vor dem Ende des dritten Viertels glich der Ex-Bamberger Filip Stanić wieder aus, ehe diesmal Patrick Heckmann links tief aus der Ecke per Dreier für das 71:68 nach 30 Minuten sorgte.
Der Dreier schien Patrick Heckmann nun so richtig angezündet zu haben. Der 33-Jährige war ab dem 74:70 nun an jeder Situation beteiligt. Zunächst schnappte er sich den Defensiv-Rebound und schloss dann vorne zum 76:70 ab. Im nächsten Angriff bediente er EJ Onu zum 78:73 und klaute auf der Gegenseite den Ball, worauf er gefoult wurde. Die beiden Freiwürfe? Genau: beide drin 80:73 (33.). Die Bamberger Verteidigung stand in dieser Phase gut, doch in der Offensive gelang es nicht, den vielleicht vorentscheidenden Abstand herzustellen. Stattdessen kamen die Oldenburger wieder etwas heran (84:78/36.), ehe erneut Bambergs Nummer 33 im Gegenzug konterte. Drei Minuten vor dem Ende beim Stand von 88:82 setzten die BMA365 Bamberg Baskets zum spielentscheidenden Run an. In 2:01 Minuten legte man einen 11:0‑Lauf aufs Parkett und lag so 68 Sekunden vor dem Ende mit 99:82 in Führung. Zach Ensminger erzielte den 100. Bamberger Punkt eines verdienten 103:88-Auswärtssieges
„Glückwunsch an meine Jungs zu einem sehr wichtigen Sieg. Zuallererst möchte ich meinen Dank an Patrick Heckmann richten, der uns gerade sehr viel gegeben hat mit seiner Erfahrung und Leadership“, so Bambergs Head Coach Anton Gavel. „In der zweiten Halbzeit haben wir die Oldenburger Dreier besser verteidigt, nachdem sie diese in der ersten Halbzeit extrem gut getroffen haben. Im letzten Viertel kam dann auch noch ein sehr gutes Rebounding von unserem Team dazu, was uns sehr geholfen hat. Offensiv haben wir es in der ganzen Partie gut gemacht, über 100 Punkte sprechen Bände.“
Basketball Bundesliga
Für die BMA365 Bamberg Baskets geht es nach Oldenburg
Unmittelbar vor der Länderspielpause steht den BMA365 Bamberg Baskets an diesem Wochenende eine der weitesten Auswärtsfahrten der Saison bevor. Am 8. Spieltag in der easyCredit Basketball Bundesliga ist die Mannschaft von Head Coach Anton Gavel am Samstagabend zu Gast in Oldenburg.
Beide Mannschaften haben zwar ihre letzte BBL-Partie verloren, gehen aber mit einem Sieg im BBL-Pokal und damit der Qualifikation für das TOP FOUR-Turnier im Februar 2026 in die letzte Aufgabe vor der anstehenden FIBA-Pause. Tip-Off in der EWE Arena in Oldenburg ist am Samstagabend um 18:30 Uhr.
„Zunächst einmal muss man feststellen, dass der Tabellenstand nicht der Qualität der Oldenburger Mannschaft entspricht, was sie jetzt zuletzt auch im Pokal unter Beweis gestellt haben. Sie werden sicherlich mit sehr viel Selbstvertrauen in das Heimspiel kommen und so erwartet uns eine schwierige Aufgabe“, so Bambergs Head Coach Anton Gavel. „Es wird vor allem defensiv eine Herausforderung für uns, da sie enorm viel offensives Potential besitzen sowohl inside wie auch outside und noch dazu jederzeit heiß laufen können. Wir selbst haben in den beiden letzten Spielen in der Offensive keine guten Performances gezeigt. Deshalb müssen wir bessere Situationen für uns kreieren, klare Würfe herausspielen und deutlich bessere Entscheidungen treffen, wenn wir an einen Erfolg in Oldenburg denken möchten.“
Im Vergleich zum Vorjahr wurde im Team der Oldenburger nahezu alles getauscht. Neu auf dem Cheftrainer-Sessel ist Predrag Krunic, mit dem der Klub 2009 die Deutsche Meisterschaft gewinnen konnte. Zudem sind zehn Spieler neu in Oldenburg, weshalb sich das Team noch in der Findungsphase befindet und man nur schwach in die Saison gestartet ist.
Bereits am ersten Spieltag staunte so mancher Basketball-Experte nicht schlecht, als die Oldenburger in eigener Halle ihre Auftaktpartie gegen Frankfurt mit 75:89 doch recht deutlich verloren. Es folgten Niederlagen gegen Ulm (86:93), in Bonn (71:73) und auch gegen Aufsteiger Jena zog man auf heimischem Parkett mit 92:95 den Kürzeren. In einer Defensiv-Schlacht besiegten die Baskets dann im Achtelfinale des BBL-Pokals Würzburg mit 61:60 und ließen im nächsten BBL-Heimspiel einen 108:85-Heimsieg gegen Trier folgen. In Rostock (77:94) und auch in Ludwigsburg (59:65) ging man dann jedoch erneut als Verlierer vom Platz.
Mit einer Bilanz von einem Sieg und sechs Niederlagen stehen die Oldenburger aktuell auf dem vorletzten Tabellenplatz. Beim Blick auf die nach diesem Wochenende dann anstehenden Aufgaben in Würzburg, gegen den FC Bayern München Basketball und bei den Basketball Löwen in Braunschweig kann man sich vorstellen, wie groß der Druck auf dem Team und die gesamte Organisation wohl sein muss, hatte man bei der Zusammenstellung der neuen Mannschaft doch ordentlich Geld in die Hand genommen. (Fotos: EWE Baskets Oldenburg)
Noch in Freak City waren die Oldenburger Neuzugänge Filip Stanić (27 Jahre – C – 2,06 m) und Kyle Lofton (26 Jahre – PG – 1,91 m) in der zurückliegenden Saison unterwegs. Filip Stanić stand in der Saison 2019//2020 schon einmal in Oldenburg unter Vertrag und hat in seine nun 8. Erstliga-Saison gehend bereits 188 Bundesliga-Spiele auf dem Buckel. Ein Einsatz von Kyle Lofton am Samstag scheint eher unwahrscheinlich, nachdem sich der US-Amerikaner Mitte Oktober eine Muskelverletzung zugezogen hatte und seither ausfiel.
Von den NINERS aus Chemnitz kam Nicholas Tischler (25 Jahre – SF – 2,02 m) und aus Rumänien von CS Valcea 1924 holte man den US-Amerikaner Eral Penn (27 Jahre – PF – 2,01 m). Einen Doppel-Pack wie Stanić/Lofton fanden die Oldenburger auch in Israel mit dem All-Time-Shot-Blocker der Basketball Champions League Michale Kyser (33 Jahre – C – 2,08 m) sowie US-Boy Dakarai Tucker (31 Jahre – SF – 1,96 m), die beide in der Vorsaison für Hapoel Holon in der ersten israelischen Liga sowie der BCL aufliefen. Ralph Hounnou (23 Jahre – SG – 1,92m), der in der BBL auch schon in Ludwigsburg, Bonn und beim MBC unter Vertrag stand, wechselte aus der ProA von Phoenix Hagen nach Oldenburg. Mit Brian Fobbbs (27 Jahre – SG – 1,96 m), konnten die EWE Baskets einen weiteren dicken Fisch an Land ziehen. Der US-Amerikaner dürfte den Basketball-Fans noch aus seiner Zeit in Bonn bekannt sein, als er in der Saison 2023⁄24 mit 13,7 Zählern pro Partie ein Leistungsträger im Team der Rheinländer war. In der letzten Serie spielte Fobbs in Italien bei Dinamo Sassari, wo er sowohl in der ersten italienischen Liga als auch in der Basketball Champions League fast 14 Punkte pro Spiel für sein Team aus der zweitgrößten Stadt Sardiniens beisteuerte.
Kurz vor Saisonstart legten die Oldenburger mit James Woodard (31 Jahre – SG – 1,91 m) nochmals nach und reagierten damit auf die ein oder andere Verletzung im Team. Auch Woodard kennt die BBL bereits bestens und spielte schon jeweils eine BBL-Saison in Bayreuth, Ludwigsburg und Hamburg.
Der Kapitän der Oldenburger Seth Hinrichs (32 Jahre – PF – 2,01 m) geht in seine zweite Saison bei den EWE Baskets. 190 Bundesliga-Spiele hat der Deutsch-Amerikaner schon bestritten und ist in der BBL zuvor bereits in Ulm, Hamburg und Vechta aktiv gewesen. Ebenfalls noch im Team sind Jon’il Fugett (25 Jahre – PG – 1,83 m) und Joel Harms (22 Jahre – C – 2,07 m) die jedoch wie auch Djordje Klaric, Colin Schroeder, Johann Helwig, Ore Ewert, Simon Kohlhoff und Lazar Klaric vor allem im ProB-Team der Oldenburger zum Einsatz kommen.
Die Freude über die Rückkehr von Predrag Krunic nach Oldenburg war groß. Verständlich, denn der 57-Jährige wurde nicht nur 2009 Deutscher Meister mit den EWE Baskets. Gesellschafter Hermann Schüller betonte bei der Verpflichtung von Krunic, dass der Bosnier seinerzeit Rickey Paulding entdeckt und auch Mladen Drijencic nach Oldenburg vermittelt hatte. Predrag Krunic war unter anderem bei den Telekom Baskets Bonn, dem BBC Bayreuth, bei Anwil Wloclawek in Polen, bei Awtodor Saratow in Russland, für den japanischen Club Kagoshima Rebnise sowie für den SYNTAINICS MBC tätig. Zuletzt coachte er die Kobe Storks in Japan.
BBL-Pokal-Top Four
BMA365 Bamberg Baskets treffen auf die Bayern
Der Gegner der BMA365 Bamberg Baskets für das Halbfinale beim TOP FOUR im Februar 2026 steht fest. Wie die Auslosung im Anschluss an die letzte Viertelfinal-Partie zwischen ALBA BERLIN und Science City Jena am Montagabend ergab, trifft das Team von Head Coach Anton Gavel in der Pokal-Vorschlussrunde auf den FC Bayern München Basketball.
Rapper Jalil Berkholz fungierte als Losfee bei der Auslosung und zog die Bamberger Kugel als zweite nach der des FC Bayern. Wo das TOP FOUR am Wochenende des 21. und 22. Februar 2026 ausgetragen werden wird, steht noch nicht hundertprozentig fest. Im Anschluss an das vierteljährliche Treffen der Klubs im Oktober, bei dem auch das Thema TOP FOUR diskutiert worden war, bestätigte der Geschäftsführer er easyCredit BBL Dr. Stefan Holz der SPORT BILD gegenüber, dass es von Seiten der Klubs einen klaren Wunsch gäbe, das Turnier in München austragen zu wollen. Die definitive Bekanntgabe des Austragungsorts, so der Liga-Boss bei der Auslosung, werde man in den kommenden Tagen bekanntgeben.
Die beiden Halbfinalpaarungen am 21. Februar 2026:
FC Bayern München Basketball vs. BMA365 Bamberg Baskets
ALBA BERLIN vs. EWE Baskets Oldenburg
Das Endspiel um den BBL-Pokal findet dann am 22. Februar 2026 statt.
BBL-Pokal-Viertelfinale
BMA365 Bamberg Baskets treffen auf Heidelberg
Mit dem Spiel der BMA365 Bamberg Baskets gegen die MLP Academics Heidelberg beginnt am morgigen Donnerstag um 20 Uhr das BBL-Pokal Viertelfinale. Während sich die Heidelberger erstmals in ihrer Vereinsgeschichte fürs TOP FOUR qualifizieren könnten, geht es für die Bamberger um die dritte Teilnahme in Folge am Pokal-Endturnier.
Während die Bamberger mit drei Siegen aus den ersten sechs Spielen solide in die Saison gestartet sind, konnten die Heidelberger bislang nur eines ihrer ersten sieben Spiele in der easyCredit BBL gewinnen. Wie Bambergs Assistant Coach Arne Woltmann in der „Auszeit“, dem Bamberg Baskets Podcast, anmerkte, sind derartige Statistiken in einem Do-or-die-Spiel jedoch ohne Bedeutung. Die Tagesform wird ausschlaggebend sein sowie die Fähigkeit, dem Gegner das eigene Spiel aufzuzwingen.
Wie gefährlich die Heidelberger sein können, mussten die Litauer von Rytas Vilnius am 2. Spieltag in der Basketball Champions League erfahren. Einer der Top-Favoriten in der BCL verlor in Heidelberg mit 83:92 und musste im SNP dome seine bisher einzige BCL-Niederlage hinnehmen.
Mit einem Heimsieg gegen die MHP RIESEN Ludwigsburg (82:73) haben sich die Academics für das Viertelfinale im BBL-Pokal qualifiziert. In der ersten Runde hatte der Playoff-Teilnehmer der Vorsaison spielfrei. Die überaus erfolgreiche Vorsaison mit dem Einzug ins Playoff-Halbfinale rückte die Heidelberger ins Rampenlicht und so wurden viele Spieler des Teams natürlich von anderen Clubs heiß umworben. Nicht zuletzt mit der Teilnahme an der Basketball Champions League war es den Academics aber gelungen, einen Großteil der Leistungsträger in Heidelberg zu halten. Paul Zipser (31 Jahre – PF – 2,03 m), Niklas Würzner (31 Jahre – SF – 1,96 m), Marcel Keßen (28 Jahre – C – 2,07 m), Osun Osunniyi (27 Jahre – C – 2,08 m), Damariae „DJ“ Horne (25 Jahre – PG – 1,85 m), Michael Weathers (28 Jahre – SG – 1,91 m), Mateo Seric (26 Jahre – PF – 2,04 m), Erol Ersek (26 Jahre – SG – 1,93 m) sowie die Jugendspieler Dominic Vengert (19 Jahre – SG – 1,99 m) und Josia Gentischer (19 Jahre – SG – 1,87 m) sind geblieben. Allerdings hatten die Heidelberger zuletzt immer wieder mit Verletzungen zu kämpfen. Mitte Oktober zog sich Paul Zipser im BCL-Heimspiel gegen Warschau einen Mittelhandbruch zu. Keine zwei Wochen später erwischte es dann auch DJ Horne. Im Champions League Heimspiel gegen Vilnius, in dem er sein Team mit 33 Punkten zum Sieg führte, erlitt er eine Kapselverletzung am Daumen.
„Sie spielen anders als viele andere Mannschaften“
Mit Ryan Mikesell, Bakary Dibba und Andrew O‘Brian verließen drei Importspieler die Heidelberger. Mit dem Serben Dusan Neskovic (25 Jahre – SF – 2,03 m – kam von den Richmond Spiders aus der NCAA), US-Boy Samuell Williamson (25 Jahre – SF – 2,03 m – kam von den Heroes Den Bosch), Kevin McClain (29 Jahre – PG – 1,91 m – kam von den GIESSEN 46ers) sowie Noah Koch (18 Jahre – PG – 1,87 m – kam von RASTA Vechta) hat man die Lücke geschlossen. Auf die verletzungsbedingten Ausfälle hat man zudem erst kürzlich mit der Verpflichtung von Eric Reed II (25 Jahre – SG – 1,85 m) reagiert. Der US-Amerikaner stieß Anfang November zum Team, nachdem sich die Veolia Towers Hamburg von ihm getrennt hatten. Nicht mehr im Team ist Michael Flowers. Der US-Amerikaner hatte um die Auflösung seines Vertrages gebeten.
Mit Michael Weathers hatten die Heidelberger in der letzten Saison einen Top-Transfer gelandet. Der US-Amerikaner, der zuvor in der ersten österreichischen Liga gespielt hatte, war gemeinsam mit DJ Horne der Taktgeber im Spiel der Academics. In dieser Saison bekommt Michael nun Unterstützung von Marcus. Sein drei Minuten jüngerer Zwillings-Bruder trägt in dieser Saison ebenfalls das Jersey der Heidelberger. Marcus Weathers (28 Jahre – PF – 1,99 m) spielte in der zurückliegenden Saison in Polen für Trefl Sopot. In seinen ersten BBL-Partien steuerte er 9,0 Punkte und 5,0 Rebounds für die Academics bei. In der Champions League hat er nach vier Spielen durchschnittlich 10,5 Punkte und 6,0 Rebounds erzielt.
„Das ist nun das dritte Do-or-Die-Spiel in dieser Saison das für uns ansteht. Natürlich wollen wir es nach der Niederlage zuletzt gegen Frankfurt nun besser machen, aber das Spiel gegen Heidelberg ist eine schwierige Aufgabe“, so Bambergs Head Coach Anton Gavel. „Sie spielen anders als viele andere Mannschaften, denn sie haben sehr viel Bewegung in ihrem Spiel, auch mit dem Ball. So machen sie es einem schwierig, in der Verteidigung immer 24 Sekunden fokussiert zu bleiben. Ich hoffe, dass wir aus unseren schwachen Angriffen im Spiel gegen Frankfurt gelernt haben und offensiv bessere Entscheidungen treffen, um uns so für das TOP FOUR qualifizieren zu können. Gerade aber natürlich, weil es zuhause ist, ist es ein großes Spiel für uns. Deshalb hoffen wir, dass viele Fans den Weg in die Halle finden und wir es dann schaffen, unseren Fans eine gute Leistung zu präsentieren.“
2. Damen Basketball Bundesliga
Medikamente per Klick Bamberg Baskets im Frankenderby chancenlos
Mit einer deutlichen Niederlage sind die Medikamente per Klick Bamberg Baskets vom Auswärtsspiel des 6. Spieltags in der Toyota 2. Damen Basketball Bundesliga zurückgekehrt. Im Gastspiel bei den QOOL Sharks Würzburg gab es am Samstagabend für das Team von Head Coach Samuel Gloser nichts zu ernten und man musste sich mit 44:82 (26:40) klar geschlagen geben.
Während man das Rebound-Duell komplett ausgeglichen gestalten konnte (beide Teams je 13 offensive und 28 defensive) sprach unter anderem die Statistik der Ballverluste mit 25:11 klar zuungunsten gegen die Bambergerinnen. Auch die Wurfquoten der Würzburgerinnen waren im Vergleich aus allen Bereichen deutlich besser.
Würzburg mit 40:26-Halbzeitführung
Die Würzburgerinnen erwischten den weitaus besseren Start in diese Partei und gingen nach drei Minuten und dem bereits zweiten erfolgreichen Dreier von Kathleen Hill mit deutlich in Führung (2:10/3.). Nun aber fanden auch die Bambergerinnen zu ihrem Rhythmus (11:13/5.). Diese Phase war leider jedoch nur von kurzer Dauer, denn mit einem 9:2‑Lauf zogen die Sharks bis zum Ende des ersten Viertels wieder davon (13:22).
Zu Beginn des zweiten Abschnitts legten die Gastgeberinnen schnell nach (13:26/11.). Die Medikamente per Klick Bamberg Baskets ließen sich hier aber noch nicht abschütteln und Hailey van Roekel verkürzte per Sprungwurf zum 20:26 (14.). Nach einer Auszeit fingen sich die Würzburgerinnen jedoch schnell wieder und erspielten sich mit einem 14:6‑Lauf eine solide Halbzeitführung (26:40).
„Wir müssen dieses Spiel jetzt abhaken, weitermachen und uns auf Heidelberg vorbereiten“
Nach dem Seitenwechsel tat sich in den dritten zehn Minuten recht wenig am Abstand beider Mannschaften. Die Würzburgerinnen behaupteten souverän ihren Vorsprung (36:50/28.), auf den sie in den letzten drei Minuten des Viertels noch drei weitere Zähler zum 37:54-Zwischenstand vor dem Schlussviertel draufpacken konnten.
Im letzten Viertel brachen die Bambergerinnen dann leider komplett ein. Mit einem 16:2‑Lauf schraubten die Sharks den Vorsprung schnell auf über 30 Zähler (39:70/36.). Bis auf 41:80 (40.) wuchs der Rückstand an. Am Ende mussten die Medikamente per Klick Bamberg Baskets eine bittere 44:82-Niederlage quittieren.
„In der ersten Halbzeit konnten wir dem Spiel definitiv keinen Stempel aufdrücken. Wir haben hier viele einfache Fehler gemacht und die Würzburgerinnen so offensiv in ihr Spiel kommen lassen. Nach der Halbzeitpause waren wir defensiv dann zwar etwas besser, es fehlte uns aber nach wie vor an Konstanz“, so Bambergs Head Coach Samuel Gloser. „Es ist uns nicht gelungen, Punkte zu erzielen. 44 Zähler sind einfach zu wenig, um in dieser Liga zu bestehen. Wir haben hier definitiv nicht das gezeigt, was wir können. Die Mädels können mehr, aber heute haben wir in verschiedenen Bereichen einfach nicht stattgefunden. Wir müssen dieses Spiel jetzt abhaken, weitermachen und uns auf Heidelberg vorbereiten.“ Das nächste Heimspiel der Bambergerinnen steigt am kommenden Samstag, 15. November. Zu Gast in der Graf-Stauffenberg-Halle hat man dann die BasCats des USC Heidelberg, die nach einem Heimsieg gegen Leimen auf Platz vier der Tabelle in der Toyota 2. Damen Basketball Bundesliga stehen. Tip-Off zum Match gegen die BasCats ist um 18 Uhr.
Frankfurt bleibt auswärts ungeschlagen
BMA365 Bamberg Baskets verlieren gegen die Skyliners Frankfurt
Kräftezehrend, spannend und von beiden Mannschaften mit großem Kampf geführt – am Ende unterlagen die BMA365 Bamberg Baskets gestern den Skyliners Frankfurt am 7. Spieltag mit 77:80.
Beide Teams waren mit einer Serie in dieses Spiel gegangen und die der Bamberger riss. Nach zuletzt drei Siegen in Folge unterlag das Team von Head Coach Anton Gavel am Samstagabend den SKYLINERS mit 77:80 (41:45), die ihren Nimbus hingegen als bisher noch ungeschlagener Auswärtsschreck der Liga auch nach dem Gastspiel in Freak City und somit vier BBL-Partien weiter behaupten konnten.
5.009 Zuschauer in der BROSE ARENA sahen eine spannende Partie, in der die Hessen nach einer zunächst ausgeglichenen Anfangsphase den Ton angaben. Bis auf 18 Zähler konnten sich die SKYLINERS im zweiten Viertel um einen überragenden Jaedon Le Dee absetzen, ehe die Bamberger besser ins Spiel fanden und sich über den Kampf wieder heranarbeiteten. Am Ende aber war es die Summe aus mehreren kleinen Schwachstellen im Bamberger Spiel, die den Gästen aus Frankfurt den knappen, aber verdienten Sieg bescherte.
Für die BMA365 Bamberg Baskets zeichneten zwei Spieler – Williams mit 26 und Watson mit 25 – für fast zwei Drittel aller Punkte verantwortlich. Bei den SKYLINERS überragte Jaedon Le Dee. Der US-Amerikaner hatte bereits zur Pause ein Double Double und brachte es am Ende des Spiels auf 20 Zähler und 21 Rebounds.
Nach 18-Punkte-Rückstand kommt Bamberg bis zur Halbzeit auf vier Punkte heran
Nach dem Zwischenfall in Hamburg, bei dem er ein Stück Zahn verloren sowie eine stark blutende Platzwunde erlitten hatte, stand Geburtstagskind Richard Balint wieder im Kader und so konnte Head Coach Anton Gavel auch im achten Pflichtspiel dieser Saison die gleiche Anfangs-Fünf aufs Parkett schicken. Der Tscheche war es dann auch, der per Dreier für die erste Bamberger Führung sorgte (5:2/2.). Die BMA365 Bamberg Baskets drückten anfangs ordentlich aufs Gas und kamen so auch zu einfachen Punkten (10:6/4.). Die Frankfurter hingegen zogen in aller Ruhe ihr Spiel durch. Geduldig wurden die Angriffe ausgespielt und in der Verteidigung machte man es Demarcus Demonia & Co. nun so richtig schwer. Den Bambergern wollte offensiv kaum noch etwas gelingen und so zog das Team von Gäste-Coach Klaus Perwas dank eines 16:2‑Runs erstmals zweistellig davon (12:22/9.). Dieser Rückstand hatte dann auch nach dem ersten Viertel (17:27) noch Bestand.
Mit dem ersten Angriff des 2. Viertels verkürzte Adrian Petković auf 19:27 (11.). Nun aber packten die Frankfurter ihren nächsten Lauf aus. Angetrieben von Jaedon Le Dee und einer 12:2‑Serie bauten die Hessen ihren Vorsprung Mitte des 2. Abschnitts bis auf 18 Punkte aus (21:39/15.). Der deutliche Rückstand tat der Stimmung in der BROSE ARENA jedoch keinen Abbruch und von den wieder über 5.000 Freaks gepusht, bissen sich die BMA365 Bamberg Baskets in die Partie und kämpften sich sehenswert zurück. Hatte man in den ersten 15 Minuten der Partie ganze 21 Zähler zusammengebracht, waren es in den letzten fünf vor der Pause nochmals 20 und so gestaltete man die Partie bis zur Pause beim 41:45 wieder völlig offen.
„Wir haben nicht physisch genug agiert“
Eine Minute und 21 Sekunden waren nach dem Seitenwechsel gespielt, da wurde es in der Arena nochmals deutlich lauter, als Cobe Williams sein Team mit einem Dreier beim 46:45 wieder in Führung geworfen hatte (22.). Die Fans tobten und hier, so Head Coach Anton Gavel nach dem Spiel, wäre es möglich gewesen, die Partie zu kippen. Doch zum einem machten die Bamberger in dieser Phase zu viele Fehler und trafen offensiv auch schlechte Entscheidungen, während die Gäste aus der Mainmetropole sich von der tollen Stimmung in keinster Weise aus ihrem Konzept bringen ließen und sich 3:25 Minuten vor Ende des dritten Abschnitts beim 46:54 wieder etwas deutlicher absetzen konnten. Die BMA365 Bamberg Baskets kamen aber auch hier wieder schnell zurück. Fünf Sekunden vor dem Ende des Viertels drückte EJ Onu ein Anspiel von Cobe Williams per Alley-Oop zum 54:54 ins Netz. Eine der am Anfang bereits angesprochenen Schwachstellen, neben den insgesamt 18 Offensiv-Rebounds der Gäste sowie der nur 50-prozentigen Freiwurfqoute, war die Ungestümtheit in so manchen Aktionen. So auch der Einsatz von Cobe Williams an der Mittellinie bei noch 0,9 Sekunden Restspielzeit gegen Ryan Hawkins. Das Foul des Bamberger Aufbauspielers bescherte den Frankfurtern nochmals zwei Freiwürfe und so die 54:56-Führung nach 30 gespielten Minuten.
Diese letzte Aktion schien den Frankfurtern nochmals etwas zusätzliche Energie verliehen zu haben, denn die Hessen starteten mit einem 7:0‑Lauf ins letzte Viertel (54:63/33.). Clever verstanden es die Frankfurter nun in den nächsten Minuten, diesen Vorsprung erst einmal zu behaupten (64:72/37.). Und auch in Sachen Kampfgeist waren die Hessen jetzt voll da. Bestes Beispiel die Situation nach dem Freiwurf von Logan Johnson. Der US-Amerikaner hatte zunächst seinen ersten Freiwurf zum 68:73 getroffen. Sein zweiter Wurf von der Linie ging daneben, doch die SKYLINERS holten sich gleich zweimal den Offensivrebound und exakt 120 Sekunden vor dem Ende traf Jaedon Le Dee so zum 68:75. Anton Gavel und sein Team versuchten nochmals alles. Nachdem Ibi Watson sieben Sekunden vor dem Ende auf 77:79 verkürzt hatte und Isaiah Swope auf der Gegenseite nur einen seiner beiden Freiwürfe getroffen hatte, gab es für die Bamberger doch noch die Chance, mit einem Dreier in die Verlängerung zu kommen. Der letzte Wurf von Richard Balint wurde jedoch quasi mit der Schlusssirene von William Christmas geblockt und die Frankfurter durften alles in allem verdient den Sieg bejubeln. „Glückwunsch an Klaus und seine Mannschaft zum verdienten Sieg. Wir haben nicht physisch genug agiert, 18 Offensiv-Rebounds zugelassen und Jaedon Le Dee nicht vom Brett wegbekommen. Als das Spiel im dritten Viertel hätte kippen können, haben wir nach unseren Stopps dann in der Offensive schlechte Entscheidungen getroffen, den Ball weggeworfen und so dem Gegner wieder einen Lauf gestattet“, so Bambergs Head Coach Anton Gavel nach der Partie. „Dass wir am Ende noch auf ein One-Possession-Game herangekommen sind, ist zwar schön, der Sieg heute wäre aber nicht verdient gewesen.“
Bereits am kommenden Donnerstag, 13. November, steht das nächste Heimspiel auf dem Programm. Im Viertelfinale des BBL-Pokals geht es für Bamberg dann um den Einzug ins TOP FOUR. Gegner der Bamberger ab 20:00 Uhr in der BROSE ARENA sind dann die MLP Academics Heidelberg.
Verfolgerduell steigt am kommenden Samstag in Jena
Galavorstellung der Young Pikes in Zwickau
Am Samstag zeigten die Baunach Young Pikes eine tolle Leistung bei den GGZ Baskets Zwickau. Mit einem 120:52-Sieg konnte man die Rückreise aus Sachsen antreten und liegt nun mit 3 Siegen und einer Niederlage punktgleich mit dem nächsten Gegner, Science City Jena 3, auf den Plätzen 2 und 3 der Tabelle. Am Samstag steigt das Duell in Jena.
Gleich im 1. Viertel wurden am vergangenen Wochenende die Vorgaben von Headcoach Jörg Mausolf optimal umgesetzt. Mit aggressiver Ganzfeldverteidigung konnte man Ballgewinn um Ballgewinn erzwingen und so zu vielen einfachen Punkten kommen. Man agierte im Angriff sehr mannschaftsdienlich und ließ den Gastgebern nicht den Hauch einer Chance. So stand am Ende des 1. Viertels ein sensationeller Zwischenstand von 40:6 an der Anzeigetafel der Sporthalle Mosel.
Auch das zweite Viertel wurde trotz ständiger Spielerwechsel auf gleichem Niveau weitergespielt, so dass der Vorsprung ständig anwuchs. Jetzt war man besonders von der Dreierlinie gefährlich und konnte in diesen zehn Minuten 5 Dreipunktewürfe versenken. Zur Halbzeit war man dann vorentscheidend auf 66:23 davongezogen. Überragend bis dahin der 19-jährige Erik Neunhoeffer, der in elf Minuten Einsatzzeit satte 23 Punkte erzielen konnte.
„Wir arbeiten gut im Training und ernten so langsam die Früchte“
In der 2. Halbzeit zogen die Young Pikes ihr Spiel konsequent weiter durch. Über ein 95:36 nach dem 3. Viertel wurde das Ergebnis bis zum Ende auf 120:52 ausgebaut. Alle Spieler konnte in dieser einseitigen Begegnung punkten. Besonders treffsicher zeigten sich Erik Neunhoeffer mit 27 Punkten und Pepe Lahr mit 20 Punkten.
Demensprechend zufrieden war Trainer Jörg Mausolf auch nach dem Spiel: „Wir sind mit dem nötigen Respekt an die Aufgabe rangegangen. Gerade auswärts muss man jeden Gegner ernst nehmen. Dass die Jungs das dann so klasse umgesetzt haben, freut mich sehr. Wir arbeiten gut im Training und ernten so langsam die Früchte. Natürlich gibt es immer etwas zu verbessern. Zum Beispiel war ich heute mit der Reboundarbeit nicht hundertprozentig zufrieden. Am Ende hatte ich dann etwas Glück, denn wenn die Jungs den Gegner unter 50 Punkten gehalten hätten, wäre die Einkehr in einem Schnellrestaurant auf mich gegangen.“
Am Samstag müssen die Baunach Young Pikes erneut in die neuen Bundesländer reisen. Zu Gast sind sie um 15 Uhr bei Science City Jena 3. Die Thüringer haben mit 3 Siegen und nur einer Niederlage die gleiche Bilanz wie die Young Pikes und wollen mit einem Heimsieg den Kontakt zu Spitzenreiter Bayreuth halten. Sie verfügen über eine Reihe taltentierter Jugendspieler, wobei die Hauptlast im Angriff von Akteuren getragen wird, die aus dem NBBL-Alter herausgewachsen sind. Aktuell bester Punktesammler sind die Brüder Tim und Max Otto sowie Matthias Pfister, Luca May und Philipp Schuster. Eventuell ist auch Moritz Lang mit am Start, der beruflich bedingt etwas kürzergetreten ist und daher nur gelegentlich zum Einsatz kommt.
Im letzten Spiel haben die Gastgeber die starke Reserve der NINERS Chemnitz mit 84:76 bezwingen können. Vor allem eine wechselnde Zonenverteidigung in der 2. Halbzeit brachte die Chemnitzer dabei auf die Verliererstraße. Darauf werden sich die Baunacher einstellen müssen, wenn sie einen weiteren Auswärtssieg erringen wollen. Sicherlich ist mit wesentlich mehr Gegenwehr als beim letzten Spiel in Zwickau zu rechnen.
2. Damen Basketball Bundesliga
Medikamente per Klick Bamberg Baskets schlagen Ulm
Am 5. Spieltag in der Toyota 2. Damen Basketball Bundesliga besiegten die Medikamente per Klick Bamberg Baskets die BBU ’01 am Sonntagabend vor rund 400 Zuschauern mit 71:62 (34:33) und durften den zweiten Saisonsieg einfahren.
Auf Seiten der Ulmerinnen punkteten Leni Wilhelm (16) und Anneke Schlüter (14) am besten. Die Statistik auf Bamberger Seite führten Hailey van Roekel mit 20 Punkten und Geburtstagskind Elise Tweedie mit 11 Punkten und 14 Rebounds an. Großen Anteil am Schub im Bamberger Spiel im dritten Viertel, das die Mannschaft von Head Coach Samuel Gloser mit 19:8 für sich entscheiden konnte, hatte Marisa Köhler, die vor allem in den zehn Minuten nach der Pause couragiert aufspielte.
34:33-Halbzeitführung für Bamberg
Nach einer zunächst ausgeglichenen Anfangsphase (4:4/2.) lief Hailey van Roekel im Team der Medikamente per Klick Bamberg Baskets plötzlich heiß. In 2:19 Minuten erzielte sie zwar acht Punkte am Stück, absetzten konnten sich die Bambergerinnen zunächst aber dennoch nicht (12:11/6.), da die Gäste aus Ulm hier gut dagegenhielten. Irgendwie übertrug sich der offensive Touch im Spiel von Hailey van Roekel nun aber auf die Defense ihres Teams, das mit einem 8:1‑Run bis zum Ende des ersten Viertels eine 20:12-Führung herausspielen konnte.
Mit viel Druck auf die Ballführende Spielerin versuchte man den Ulmerinnen das Spiel schwer zu machen, doch nach Dreiern von Leni Wilhelm und Sophie Ouedraogo kamen die Gäste beim 22:19 (12.) wieder in Schlagdistanz. Stephanie Sachnovski konterte zunächst mit einem Dreier zum 25:19, doch wenig später glich Franka Faul mit einem Treffer ebenfalls von jenseits der 6,75-Meter-Linie aus (25:25/15.). Erneut hatte das Team von Samule Gloser die passende Antwort parat und zog auf 34:28 (17.) wieder etwas davon. Die Schlussphase der ersten Hälfte gehörte dann aber nochmals den Ulmerinnen, die sich bis zum Seitenwechsel auf 34:33 wieder herankämpften.
„Letztlich war es ein Arbeitssieg“
Zu Beginn der zweiten Hälfte wollte beiden Mannschaften offensiv zunächst nichts gelingen und so blieben die ersten drei Minuten nach dem Seitenwechsle auf beiden Seiten ohne Punkt. Die Einwechslung von Marisa Köhler sorgte im Spiel der Bambergerinnen aber nun für den bereits angesprochenen Energie-Boost. In gut fünf Minuten legten Alston, Tweedie & Co. einem 17:3‑Run aufs Parkett der Graf-Stauffenberg-Halle und machten aus einem 36:35 (24.) eine 53:38-Führung.
Entschieden war das Spiel jedoch noch lange nicht, denn die Ulmerin spielten sich zu Beginn des Schlussabschnitts wieder auf 53:44 heran. Hailey van Roekel war aber an diesem Abend nicht zu bremsen und nahm das Schicksal ihre Mannschaft nun in den kommenden gut drei Minuten nochmals buchstäblich in die eigene Hand. Mit elf Punkten (darunter 3 Dreier) in diesem 13:2‑Run brachte sie ihre Mannschaft beim 66:47 (34.) vorentscheidend in Führung. Die Ulmerinnen gab aber auch hier noch lange nicht auf, fighteten bis zum Spielende, doch die Medikamente per Klick Bamberg Baskets verstanden es bis zum Ende gut, ihren Gegner auf Distanz zu halten und den sich den Sieg nicht noch einmal streitig machen zu lassen. „Es ist ein wichtiger Sieg für uns, auch wenn es kein schönes Spiel war. Phasenweise haben wir ganz einfach nicht die Energie gebracht, die aber schlicht und ergreifend vonnöten ist. Es war nicht das Spiel, was wir in den letzten beiden Spielen und vor allem auch in Bad Homburg schon gezeigt haben“, so Bambergs Head Coach Samuel Gloser. „Letztlich war es ein Arbeitssieg, bei dem in den wichtigen Momenten unsere Führungsspielerinnen die Verantwortung übernommen haben, aus der Komfort-Zone gegangen sind und den nötigen Schritt nach vorne gemacht haben. Mit diesem Sieg können wir uns in der Tabelle nun wieder etwas nach oben orientieren und werden jetzt im Training daran arbeiten, dass wir gegen Würzburg wieder die Energie von Anfang an ins Spiel bekommen.“ Am kommenden Samstag geht es für die Medikamente per Klick Bamberg Baskets nun zum Frankenderby nach Würzburg. Tip-Off zum Gastspiel bei den QOOL Sharks ist um 17:30 Uhr. Das nächste Heimspiel der Bambergerinnen steigt dann am 15. November. Zu Gast in der Graf-Stauffenberg-Halle hat man dann die BasCts des USC Heidelberg. Tip-Off zu diesem Spiel ist um 18:00 Uhr.
Dritter Bamberger Saisonsieg
BMA365 Bamberg Baskets gewinnen erneut in Hamburg
Nach dem Sieg im BBL-Pokal haben die BMA365 Bamberg Baskets auch ihre Bundesliga-Partie in Hamburg gewonnen. Am 6. Spieltag in der easyCredit Basketball Bundesliga siegte die Mannschaft von Head Coach Anton Gavel am Samstagabend bei den Veolia Towers Hamburg mit 101:71 (43:36) und holte sich so ihren dritten Saisonsieg.
3.069 Zuschauer in der Inselpark Arena sahen eine überzeugende Vorstellung des Teams aus Freak City, das alle vier Viertel für sich entscheiden konnte. Den entscheidenden Vorsprung konnten sich die Bamberger im dritten Abschnitt herausspielen. Diesen gewann man mit 30:15 und setzte sich deutlich ab.
Neben Moritz Krimmer und Daniel Keppeler (Fußverletzung) musste Head Coach Anton Gavel ab der 14. Minute auch noch auf Richard Balint verzichten. Beim Zusammenprall mit Zsombor Maronka wurde dem Tschechen ein Stück vom Zahn ausgeschlagen. Zudem erlitt er eine Platzwunde am Kinn.
Wie schon beim Heimsieg gegen Chemnitz punkteten auch diesmal gleich sechs Bamberger Spieler zweistellig. Demarcus Demonia (20) und Ibi Watson (18) führten das Team an. Besondere Erwähnung verdient auch die Leistung von EJ Onu. Der Center steuerte neben seinen 11 Punkten und 7 Rebounds auch 6 geblockte Würfe zum Erfolg bei.
43:36-Halbzeitführung der Baskets
Never change a running system – getreu diesem Spruch startete Head Coach Anton Gavel erneut mit der aus den bisherigen Spielen bereits bekannten Startformation. Williams, Balint, Watson, Demonia und Onu legten auch gleich wieder richtig gut los und gingen nach gerade einmal einer gespielten Minute durch einen ganz weiten Dreier von Cobe Williams mit 5:0 in Front. Auch Benka Barloschky war sofort im Spiel – den Schiedsrichtern jedoch vielleicht ein wenig zu arg, weshalb der Towers-Coach nach exakt 89 Sekunden ein Technisches Foul angeschrieben bekam. Ibi Watson versenkte den fälligen Freiwurf sowie in den folgenden Angriffen gleich zwei Dreier und so lagen die Bamberger früh zweistellig in Führung (12:2/3.). Die Probleme der Hanseaten wurden nicht geringer, denn Aufbauspieler Leonard Thorpe Jr. war auf einem der Bodenaufkleber weggerutscht und hatte sich hierbei so verletzt, dass er nicht weiterspielen konnte. Unter dem Bamberger Korb räumte nun EJ Onu ordentlich auf (3 Blocks schon in der ersten Hälfte des ersten Viertels) und so blieben die BMA365 Bamberg Baskets weiter vorne (16:6/5.). Dann jedoch kamen die Towers besser ins Spiel und verkürzten dank mehrerer Offensiv-Rebounds den Rückstand (18:14/7.) Die Bamberger aber behaupteten die Führung und gewannen das erste Viertel letztlich mit 24:18.
Das zweite Viertel sollte dann zeigen, warum Head Coach Anton Gavel vor diesem Spiel gewarnt hatte. Zunächst legten EJ Onu und Demarcus Demonia zwar für die Gäste vor (29:21/13.), doch sowohl in der Inselpark Arena als auch bei der DYN-Übertragung war zu spüren, dass die Hanseaten nun immer stärker wurden. Auch die Verletzung von Richard Balint (14.) sowie das dritte Foul gegen Cobe Williams (15.) spielten den Hanseaten in die Karten. Zudem geriet der gesamte Rhythmus des Spiels durch mehrere strittige Schiedsrichter-Entscheidungen etwas ins Stottern, was eher dem Spiel der Hamburger zugutekam (Bamberg am Ende mit 20:2 Fast-Break Punkten). Knapp drei Minuten vor der Halbzeitpause dunkte Zacharie Perrin sein Team auf 34:32 wieder heran und Niklas Wimberg verkürzte per Dreier sogar auf 36:35 (19.), doch Ibi Watson & Co. behielten kühlen Kopf. Mit einem 7:1‑Lauf nahm man nicht nur eine doch ganz ordentliche 43:36-Halbzeitführung mit in die Kabine, sondern dank des Dreiers von Zach Ensminger eben kurz vor Halbzeit auch das Momentum.
„Beide Starts waren gut, defensiv haben wir einen guten Job gemacht“
So richtig heiß kamen die BMA365 Bamberg Baskets aus der Kabine. Wie schon in der ersten Hälfte spielte man weiter sein Spiel und ließ den Vorsprung aufgrund einer 18:4‑Serie erstmals auf über 20 Zähler anwachsen (61:40/28.). Bis auf 25 Punkte (71:46/30.) konnte man die Führung ausbauen, ehe die Towers zum Ende des dritten Abschnitts nochmals auf 73:51 herankamen.
Zu Beginn des Schlussviertels ließ die Konzentration ein wenig nach. Das Bamberger Teamplay litt und immer wieder traf man schlechte Entscheidungen und nahm schlechte Würfe. Dies schaute sich Anton Gavel jedoch nur zwei Minuten mit an (74:55/32.), ehe er in einer Auszeit sein Team wieder in die Spur brachte. Cobe Williams übernahm und mit zwei Dreiern zum 80:57 (34.) sorgte er für klare Verhältnisse. Von nun an hielten die BMA365 Bamberg Baskets ihren Gegner bis zum Spielende auf Distanz. An der Freiwurflinie erzielte Finn Döntgens mit seinen Zählern sieben und acht in dieser Partie zunächst den 100. Punkt sowie dann auch den 101:71 Endstand.
„Glückwunsch an die Spieler. Ich glaube, es war eine schwierige Partie. Eine Mannschaft, die um den ersten Saisonsieg kämpft, ist immer sehr gefährlich. Das Gute war, dass wir alle vier Viertel gewonnen haben. Beide Starts waren gut, defensiv haben wir einen guten Job gemacht und konnten daraus auch einfache Punkte in Transition machen, was immer wichtig ist“, so Bambergs Head Coach Anton Gavel. „Beide Mannschaften mussten auf Spieler verzichten, an dieser Stelle gute Besserung an LJ Thorpe. Wir mussten auf Richard verzichten. Aber die anderen Spieler haben es sehr gut gemeistert, ihn heute gemeinsam zu ersetzen. Wir sind froh über den Sieg.“
Das nächste Heimspiel steht am kommenden Samstag, 8. November, gegen die SKYLINERS aus Frankfurt auf dem Spielplan. Tip-Off gegen die Hessen in der BROSE ARENA ist um 18:30 Uhr.