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Basketball - Page 7

2. Damen Bas­ket­ball Bundesliga

Medi­ka­men­te per Klick Bam­berg Bas­kets müs­sen nach Leimen

Vor einem wahr­lich rich­tungs­wei­sen­den Spiel ste­hen die Damen der Medi­ka­men­te per Klick Bam­berg Bas­kets an die­sem 8. Spiel­tag in der Toyo­ta 2. Damen Bas­ket­ball Bun­des­li­ga. Für die Mann­schaft von Head Coach Samu­el Glo­ser geht es am Sonn­tag um 15:15 Uhr zur KuSG Lei­men (3−4), die in der Tabel­le mit ledig­lich einem Sieg mehr auf dem Kon­to vier Posi­tio­nen vor den Bam­ber­ge­rin­nen (2−5) auf Platz sie­ben stehen

Nach einem 0:3‑Start in die Sai­son mit Nie­der­la­gen in Jena, gegen Würz­burg und in Mainz konn­ten die Lei­me­ne­rin­nen drei ihrer letz­ten vier Spie­le gewin­nen. Dem Heim­erfolg gegen Dil­lin­gen (67:59) ließ man am 5. Spiel­tag einen 86:82-Sieg gegen Was­ser­burg fol­gen. In Hei­del­berg zog man mit 40:63 den Kür­ze­ren, doch am letz­ten Spiel­tag bezwang man mit einer erneut sehr star­ken Offen­siv-Leis­tung das Team von BBU’01 Ulm mit 87:76.

„Lei­men muss­te zwar Anna-Lisa Wuckel nach Hei­del­berg abge­ben, hat jedoch auch eini­ge Neu­zu­gän­ge erhal­ten. Die kla­re Füh­rungs­spie­le­rin ist Nata­li­ia Babii, die mit ihrer Erfah­rung das Team sta­bi­li­siert und anführt“, so Bam­bergs Head Coach Samu­el Glo­ser. „Wie wir in den ver­gan­ge­nen bei­den Spie­len gese­hen haben, braucht es in die­ser Liga vor allem Phy­sis, um kon­kur­renz­fä­hig zu sein. Unser Ziel ist es daher, die­se kör­per­li­che Spiel­wei­se bes­ser anzu­neh­men und selbst noch phy­si­scher auf­zu­tre­ten. Wenn wir es schaf­fen, ihre Prä­senz unter dem Korb zu matchen und dem Spiel unse­ren Stem­pel auf­zu­drü­cken, kön­nen wir das Spiel zu unse­ren Guns­ten gestalten.“

Motor der Zweit­li­ga-Damen­mann­schaft der Kul­tur- und Sport­ge­mein­de Lei­men ist Power For­ward Nata­li­ia Babii (#31). Die 30-jäh­ri­ge Ukrai­ne­rin ist mit 13,3 Punk­ten pro Spiel die Tops­core­rin ihres Teams. Zudem greift sie sich 7,4 Rebounds pro Par­tie und bringt es auf einen Effek­ti­vi­täts­wert von 15,4.

Noch etwas bes­ser beim Rebound mit einem Schnitt von 7,8 ist Mal­lo­ry Brod­nik (#34). Die US-Ame­ri­ka­ne­rin spielt eben­falls auf der Power For­ward-Posi­ti­on und steu­ert 7,7 Punk­te pro Spiel bei (Effek­ti­vi­tät: 11,7). Beim Heim­sieg gegen Ulm leg­te die 24-Jäh­ri­ge mit 12 Punk­ten und 10 Rebounds ein Dou­ble Dou­ble auf.

Kom­plet­tiert wird das Lei­me­ner Insi­de-Trio durch Valen­ti­na Pepić (#22). Die Cen­ter-Spie­le­rin bringt es eben­falls auf einen zwei­stel­li­gen Effek­ti­vi­täts­wert (10,0). In der Sta­tis­tik fin­den sich bei der 25-jäh­ri­gen US-Ame­ri­ka­ne­rin durch­schnitt­lich 8,9 Punk­te sowie 4,3 Rebounds pro Partie.

Der Blick auf die Anzahl der Ball­ver­lus­te in der Team­sta­tis­tik dürf­te Lei­mens Head Coach Micha­el Herb sicher­lich nicht gefal­len. Mit durch­schnitt­lich 25,0 Ball­ver­lus­ten pro Spiel leis­tet sich sei­ne Mann­schaft aktu­ell pro Par­tie die meis­ten Tur­no­ver aller Teams in der Toyo­ta 2. Damen Bas­ket­ball Bun­des­li­ga Süd (Bam­berg: 18,6). Am offen­si­ven Brett hin­ge­gen zählt das Team aus dem Rhein-Neckar-Kreis zu den Stärks­ten. Mit 15,0 Offen­siv­re­bounds (Bam­berg: 12,7) sind die Lei­me­ne­rin­nen der­zeit Drit­ter. Was bei­de Teams ver­bes­sern könn­ten, ist ihre Frei­wurf­quo­te! Wäh­rend die Bam­ber­ge­rin­nen mit 58,5% die schwächs­te Quo­te von der Linie haben, ist die der KuSG mit 59,1% nur mini­mal besser.

Das nächs­te Heim­spiel der Medi­ka­men­te per Klick Bam­berg Bas­kets steigt am Sonn­tag, dem 7. Dezem­ber, um 14:30 Uhr in der Graf-Stauf­fen­berg-Hal­le gegen den ASC The­re­sia­num Mainz.

Bas­ket­ball Bundesliga

BMA365 Bam­berg Bas­kets sie­gen in Oldenburg

Die BMA365 Bam­berg Bas­kets gehen mit einem Aus­wärts­sieg in die nun bevor­ste­hen­de Län­der­spiel­pau­se. Am 8. Spiel­tag in der easy­Cre­dit Bas­ket­ball Bun­des­li­ga gewann das Team von Head Coach Anton Gavel am Sams­tag­abend in der zum 50. Mal in Fol­ge aus­ver­kauf­ten EWE Are­na bei den EWE Bas­kets Olden­burg mit 103:89 (48:52).

Nach einer von bei­den Teams offen­siv gepräg­ten ers­ten Halb­zeit gelang es den Bam­ber­gern nach der Pau­se in der Ver­tei­di­gung deut­lich zuzu­le­gen. Mit 55:37 gewan­nen Ibi Wat­son & Co. die zwei­ten zwan­zig Minu­ten, leis­te­ten sich über die gesam­te Spiel­zeit ledig­lich acht Ball­ver­lus­te und hol­ten sich so letzt­lich hoch­ver­dient ihren vier­ten Saisonsieg.

Im Team der Don­ner­vö­gel punk­te­ten Mich­ale Kyser (17) und Bri­an Fobbs (16) am bes­ten. Bei den BMA365 Bam­berg Bas­kets kamen Kapi­tän Ibi Wat­son (21), Cobe Wil­liams (16) und Demar­cus Demo­nia (15) auf ein zwei­stel­li­ge Punktausbeute.


Olden­burg geht mit 52:48-Führung in die Halbzeitpause

In der mit 6.200 Zuschau­ern aus­ver­kauf­ten EWE Are­na leg­ten bei­de Teams gleich viel­ver­spre­chend los. Die Wür­fe fie­len auf bei­den Sei­ten und es ent­wi­ckel­te sich eine kurz­wei­li­ge Par­tie. Vor allem aus der Distanz waren die Olden­bur­ger anfangs so rich­tig heiß, was Bam­bergs Head Coach Anton Gavel über­haupt nicht gefiel, wes­halb er nach dem bereits vier­ten erfolg­rei­chen Drei­er (2x Fobbs, 2x Cle­mons) beim Stand von 11:16 (5.) sei­ne ers­te Aus­zeit bean­trag­te. Die Anspra­che des Chef­trai­ners schien geses­sen zu haben, denn sein Team kam stark aus der Aus­zeit wie­der zurück aufs Par­kett und lag nach dem Dunk von Ibi Wat­son am Ende eines 9:0‑Runs beim 20:16 (7.) wie­der in Füh­rung. Nun reagier­te Olden­burgs Head Coach Pred­rag Krunić mit einer Aus­zeit, doch die Bam­ber­ger konn­ten ihren Vier-Punk­te-Vor­sprung bis zum Ende des ers­ten Vier­tels hal­ten (28:24), auch wenn Olden­burgs Tops­corer Chris Cle­mons mit bereits 11 Zäh­lern im ers­ten Abschnitt ordent­lich Fahrt auf­ge­nom­men hatte.

Der Start ins zwei­te Vier­tel gehör­te den Gast­ge­bern, die inner­halb von nur zwei Minu­ten den Rück­stand nach dem ers­ten Abschnitt in eine Füh­rung dreh­ten (28:31/12.). Wenig spä­ter hiel­ten die mit­ge­reis­ten Bam­ber­ger Fans den Atem an! Filip Sta­nić war EJ Onu auf den Fuß gesprun­gen wor­auf der US-Ame­ri­ka­ner zunächst ein­mal zu Boden gegan­gen war. Hum­pelnd ver­ließ der Cen­ter­spie­ler das Par­kett. Die Olden­bur­ger nutz­ten die­sen Moment eis­kalt und erhöh­ten ihren Vor­sprung (30:37/15.). Wenig spä­ter dann aber Ent­war­nung, denn EJ Onu konn­te aufs Spiel­feld zurück­keh­ren. 2:51 Minu­ten vor der Halb­zeit­pau­se brach­te Cobe Wil­liams mit einem erfolg­rei­chen Drei­er sei­ne Mann­schaft wie­der auf 38:41 her­an und die Par­tie war wie­der völ­lig offen. Bei­de Teams gin­gen in die­ser ers­ten Hälf­te extrem sorg­sam mit dem Bas­ket­ball um. Wäh­rend sich die Don­ner­vö­gel ledig­lich 5 Ball­ver­lus­te in der ers­ten Halb­zeit leis­te­ten, waren es auf Bam­ber­ger Sei­te gar nur zwei. Mit dem sieb­ten Bam­ber­ger Drei­er stell­te Aus­tin Crow­ley weni­ge Sekun­den vor der Pau­se auf 48:49, doch mit dem Buz­zer netz­te Jon’il Fugett eben­falls von hin­ter der 6,75-Meter-Linie ein und sorg­te so mit dem ins­ge­samt zehn­ten Drei­er der Olden­bur­ger in Halb­zeit eins für den 48:52-Pausenstand.


„Offen­siv haben wir es in der gan­zen Par­tie gut gemacht, über 100 Punk­te spre­chen Bände“

Die BMA365 Bam­berg Bas­kets kamen bes­ser aus der Kabi­ne. Mit dem ers­ten Ball­be­sitz brach­te Demar­cus Demo­nia per Drei­er sein Team auf 51:52 her­an. Kurz­zei­tig warf Cobe Wil­liams die Bam­ber­ger wie­der in Front (56:55/23.), doch in der Fol­ge­zeit ging es mit viel Tem­po nach wie vor hin und her wobei die Olden­bur­ger nun wie­der leicht die Nase vor­ne hat­ten. Zwei Bam­ber­ger Drei­er (Wat­son und Pet­ko­vić) dreh­ten das Spiel erneut (68:64/28.) und eine wei­te­re Olden­bur­ger Aus­zeit folg­te. Bei­de Teams an die­sem Punkt von der Drei­er­li­nie nahe­zu gleich­auf: Von ihren je 22 Ver­su­chen hat­ten die Olden­bur­ger hier 12, die Bam­ber­ger 11 getrof­fen. 57 Sekun­den vor dem Ende des drit­ten Vier­tels glich der Ex-Bam­ber­ger Filip Sta­nić wie­der aus, ehe dies­mal Patrick Heck­mann links tief aus der Ecke per Drei­er für das 71:68 nach 30 Minu­ten sorgte.

Der Drei­er schien Patrick Heck­mann nun so rich­tig ange­zün­det zu haben. Der 33-Jäh­ri­ge war ab dem 74:70 nun an jeder Situa­ti­on betei­ligt. Zunächst schnapp­te er sich den Defen­siv-Rebound und schloss dann vor­ne zum 76:70 ab. Im nächs­ten Angriff bedien­te er EJ Onu zum 78:73 und klau­te auf der Gegen­sei­te den Ball, wor­auf er gefoult wur­de. Die bei­den Frei­wür­fe? Genau: bei­de drin 80:73 (33.). Die Bam­ber­ger Ver­tei­di­gung stand in die­ser Pha­se gut, doch in der Offen­si­ve gelang es nicht, den viel­leicht vor­ent­schei­den­den Abstand her­zu­stel­len. Statt­des­sen kamen die Olden­bur­ger wie­der etwas her­an (84:78/36.), ehe erneut Bam­bergs Num­mer 33 im Gegen­zug kon­ter­te. Drei Minu­ten vor dem Ende beim Stand von 88:82 setz­ten die BMA365 Bam­berg Bas­kets zum spiel­ent­schei­den­den Run an. In 2:01 Minu­ten leg­te man einen 11:0‑Lauf aufs Par­kett und lag so 68 Sekun­den vor dem Ende mit 99:82 in Füh­rung. Zach Ens­min­ger erziel­te den 100. Bam­ber­ger Punkt eines ver­dien­ten 103:88-Auswärtssieges

„Glück­wunsch an mei­ne Jungs zu einem sehr wich­ti­gen Sieg. Zual­ler­erst möch­te ich mei­nen Dank an Patrick Heck­mann rich­ten, der uns gera­de sehr viel gege­ben hat mit sei­ner Erfah­rung und Lea­der­ship“, so Bam­bergs Head Coach Anton Gavel. „In der zwei­ten Halb­zeit haben wir die Olden­bur­ger Drei­er bes­ser ver­tei­digt, nach­dem sie die­se in der ers­ten Halb­zeit extrem gut getrof­fen haben. Im letz­ten Vier­tel kam dann auch noch ein sehr gutes Reboun­ding von unse­rem Team dazu, was uns sehr gehol­fen hat. Offen­siv haben wir es in der gan­zen Par­tie gut gemacht, über 100 Punk­te spre­chen Bände.“

Bas­ket­ball Bundesliga

Für die BMA365 Bam­berg Bas­kets geht es nach Oldenburg

Unmit­tel­bar vor der Län­der­spiel­pau­se steht den BMA365 Bam­berg Bas­kets an die­sem Wochen­en­de eine der wei­tes­ten Aus­wärts­fahr­ten der Sai­son bevor. Am 8. Spiel­tag in der easy­Cre­dit Bas­ket­ball Bun­des­li­ga ist die Mann­schaft von Head Coach Anton Gavel am Sams­tag­abend zu Gast in Oldenburg.

Bei­de Mann­schaf­ten haben zwar ihre letz­te BBL-Par­tie ver­lo­ren, gehen aber mit einem Sieg im BBL-Pokal und damit der Qua­li­fi­ka­ti­on für das TOP FOUR-Tur­nier im Febru­ar 2026 in die letz­te Auf­ga­be vor der anste­hen­den FIBA-Pau­se. Tip-Off in der EWE Are­na in Olden­burg ist am Sams­tag­abend um 18:30 Uhr.

„Zunächst ein­mal muss man fest­stel­len, dass der Tabel­len­stand nicht der Qua­li­tät der Olden­bur­ger Mann­schaft ent­spricht, was sie jetzt zuletzt auch im Pokal unter Beweis gestellt haben. Sie wer­den sicher­lich mit sehr viel Selbst­ver­trau­en in das Heim­spiel kom­men und so erwar­tet uns eine schwie­ri­ge Auf­ga­be“, so Bam­bergs Head Coach Anton Gavel. „Es wird vor allem defen­siv eine Her­aus­for­de­rung für uns, da sie enorm viel offen­si­ves Poten­ti­al besit­zen sowohl insi­de wie auch out­side und noch dazu jeder­zeit heiß lau­fen kön­nen. Wir selbst haben in den bei­den letz­ten Spie­len in der Offen­si­ve kei­ne guten Per­for­man­ces gezeigt. Des­halb müs­sen wir bes­se­re Situa­tio­nen für uns kre­ieren, kla­re Wür­fe her­aus­spie­len und deut­lich bes­se­re Ent­schei­dun­gen tref­fen, wenn wir an einen Erfolg in Olden­burg den­ken möchten.“

Im Ver­gleich zum Vor­jahr wur­de im Team der Olden­bur­ger nahe­zu alles getauscht. Neu auf dem Chef­trai­ner-Ses­sel ist Pred­rag Krunic, mit dem der Klub 2009 die Deut­sche Meis­ter­schaft gewin­nen konn­te. Zudem sind zehn Spie­ler neu in Olden­burg, wes­halb sich das Team noch in der Fin­dungs­pha­se befin­det und man nur schwach in die Sai­son gestar­tet ist.

Bereits am ers­ten Spiel­tag staun­te so man­cher Bas­ket­ball-Exper­te nicht schlecht, als die Olden­bur­ger in eige­ner Hal­le ihre Auf­takt­par­tie gegen Frank­furt mit 75:89 doch recht deut­lich ver­lo­ren. Es folg­ten Nie­der­la­gen gegen Ulm (86:93), in Bonn (71:73) und auch gegen Auf­stei­ger Jena zog man auf hei­mi­schem Par­kett mit 92:95 den Kür­ze­ren. In einer Defen­siv-Schlacht besieg­ten die Bas­kets dann im Ach­tel­fi­na­le des BBL-Pokals Würz­burg mit 61:60 und lie­ßen im nächs­ten BBL-Heim­spiel einen 108:85-Heimsieg gegen Trier fol­gen. In Ros­tock (77:94) und auch in Lud­wigs­burg (59:65) ging man dann jedoch erneut als Ver­lie­rer vom Platz.

Mit einer Bilanz von einem Sieg und sechs Nie­der­la­gen ste­hen die Olden­bur­ger aktu­ell auf dem vor­letz­ten Tabel­len­platz. Beim Blick auf die nach die­sem Wochen­en­de dann anste­hen­den Auf­ga­ben in Würz­burg, gegen den FC Bay­ern Mün­chen Bas­ket­ball und bei den Bas­ket­ball Löwen in Braun­schweig kann man sich vor­stel­len, wie groß der Druck auf dem Team und die gesam­te Orga­ni­sa­ti­on wohl sein muss, hat­te man bei der Zusam­men­stel­lung der neu­en Mann­schaft doch ordent­lich Geld in die Hand genom­men. (Fotos: EWE Bas­kets Oldenburg)

Noch in Freak City waren die Olden­bur­ger Neu­zu­gän­ge Filip Sta­nić (27 Jah­re – C – 2,06 m) und Kyle Lof­ton (26 Jah­re – PG – 1,91 m) in der zurück­lie­gen­den Sai­son unter­wegs. Filip Sta­nić stand in der Sai­son 2019/​/​2020 schon ein­mal in Olden­burg unter Ver­trag und hat in sei­ne nun 8. Erst­li­ga-Sai­son gehend bereits 188 Bun­des­li­ga-Spie­le auf dem Buckel. Ein Ein­satz von Kyle Lof­ton am Sams­tag scheint eher unwahr­schein­lich, nach­dem sich der US-Ame­ri­ka­ner Mit­te Okto­ber eine Mus­kel­ver­let­zung zuge­zo­gen hat­te und seit­her ausfiel.

Von den NINERS aus Chem­nitz kam Nicho­las Tisch­ler (25 Jah­re – SF – 2,02 m) und aus Rumä­ni­en von CS Val­cea 1924 hol­te man den US-Ame­ri­ka­ner Eral Penn (27 Jah­re – PF – 2,01 m). Einen Dop­pel-Pack wie Stanić/​Lofton fan­den die Olden­bur­ger auch in Isra­el mit dem All-Time-Shot-Blo­cker der Bas­ket­ball Cham­pi­ons League Mich­ale Kyser (33 Jah­re – C – 2,08 m) sowie US-Boy Daka­rai Tucker (31 Jah­re – SF – 1,96 m), die bei­de in der Vor­sai­son für Hap­oel Holon in der ers­ten israe­li­schen Liga sowie der BCL auf­lie­fen. Ralph Houn­nou (23 Jah­re – SG – 1,92m), der in der BBL auch schon in Lud­wigs­burg, Bonn und beim MBC unter Ver­trag stand, wech­sel­te aus der ProA von Phoe­nix Hagen nach Olden­burg. Mit Bri­an Fobbbs (27 Jah­re – SG – 1,96 m), konn­ten die EWE Bas­kets einen wei­te­ren dicken Fisch an Land zie­hen. Der US-Ame­ri­ka­ner dürf­te den Bas­ket­ball-Fans noch aus sei­ner Zeit in Bonn bekannt sein, als er in der Sai­son 202324 mit 13,7 Zäh­lern pro Par­tie ein Leis­tungs­trä­ger im Team der Rhein­län­der war. In der letz­ten Serie spiel­te Fobbs in Ita­li­en bei Dina­mo Sas­sa­ri, wo er sowohl in der ers­ten ita­lie­ni­schen Liga als auch in der Bas­ket­ball Cham­pi­ons League fast 14 Punk­te pro Spiel für sein Team aus der zweit­größ­ten Stadt Sar­di­ni­ens beisteuerte.

Kurz vor Sai­son­start leg­ten die Olden­bur­ger mit James Woo­dard (31 Jah­re – SG – 1,91 m) noch­mals nach und reagier­ten damit auf die ein oder ande­re Ver­let­zung im Team. Auch Woo­dard kennt die BBL bereits bes­tens und spiel­te schon jeweils eine BBL-Sai­son in Bay­reuth, Lud­wigs­burg und Hamburg.

Der Kapi­tän der Olden­bur­ger Seth Hin­richs (32 Jah­re – PF – 2,01 m) geht in sei­ne zwei­te Sai­son bei den EWE Bas­kets. 190 Bun­des­li­ga-Spie­le hat der Deutsch-Ame­ri­ka­ner schon bestrit­ten und ist in der BBL zuvor bereits in Ulm, Ham­burg und Vech­ta aktiv gewe­sen. Eben­falls noch im Team sind Jon’il Fugett (25 Jah­re – PG – 1,83 m) und Joel Harms (22 Jah­re – C – 2,07 m) die jedoch wie auch Djord­je Kla­ric, Colin Schroe­der, Johann Hel­wig, Ore Ewert, Simon Kohl­hoff und Lazar Kla­ric vor allem im ProB-Team der Olden­bur­ger zum Ein­satz kommen.

Die Freu­de über die Rück­kehr von Pred­rag Krunic nach Olden­burg war groß. Ver­ständ­lich, denn der 57-Jäh­ri­ge wur­de nicht nur 2009 Deut­scher Meis­ter mit den EWE Bas­kets. Gesell­schaf­ter Her­mann Schül­ler beton­te bei der Ver­pflich­tung von Krunic, dass der Bos­ni­er sei­ner­zeit Rickey Paul­ding ent­deckt und auch Mla­den Dri­jen­cic nach Olden­burg ver­mit­telt hat­te. Pred­rag Krunic war unter ande­rem bei den Tele­kom Bas­kets Bonn, dem BBC Bay­reuth, bei Anwil Wlo­cla­wek in Polen, bei Awto­dor Sara­tow in Russ­land, für den japa­ni­schen Club Kago­shi­ma Reb­ni­se sowie für den SYNTAINICS MBC tätig. Zuletzt coach­te er die Kobe Storks in Japan.

BBL-Pokal-Top Four

BMA365 Bam­berg Bas­kets tref­fen auf die Bayern

Der Geg­ner der BMA365 Bam­berg Bas­kets für das Halb­fi­na­le beim TOP FOUR im Febru­ar 2026 steht fest. Wie die Aus­lo­sung im Anschluss an die letz­te Vier­tel­fi­nal-Par­tie zwi­schen ALBA BERLIN und Sci­ence City Jena am Mon­tag­abend ergab, trifft das Team von Head Coach Anton Gavel in der Pokal-Vor­schluss­run­de auf den FC Bay­ern Mün­chen Basketball.

Rap­per Jalil Berk­holz fun­gier­te als Los­fee bei der Aus­lo­sung und zog die Bam­ber­ger Kugel als zwei­te nach der des FC Bay­ern. Wo das TOP FOUR am Wochen­en­de des 21. und 22. Febru­ar 2026 aus­ge­tra­gen wer­den wird, steht noch nicht hun­dert­pro­zen­tig fest. Im Anschluss an das vier­tel­jähr­li­che Tref­fen der Klubs im Okto­ber, bei dem auch das The­ma TOP FOUR dis­ku­tiert wor­den war, bestä­tig­te der Geschäfts­füh­rer er easy­Cre­dit BBL Dr. Ste­fan Holz der SPORT BILD gegen­über, dass es von Sei­ten der Klubs einen kla­ren Wunsch gäbe, das Tur­nier in Mün­chen aus­tra­gen zu wol­len. Die defi­ni­ti­ve Bekannt­ga­be des Aus­tra­gungs­orts, so der Liga-Boss bei der Aus­lo­sung, wer­de man in den kom­men­den Tagen bekanntgeben.


Die bei­den Halb­fi­nal­paa­run­gen am 21. Febru­ar 2026:

FC Bay­ern Mün­chen Bas­ket­ball vs. BMA365 Bam­berg Baskets

ALBA BERLIN vs. EWE Bas­kets Oldenburg

Das End­spiel um den BBL-Pokal fin­det dann am 22. Febru­ar 2026 statt.

BBL-Pokal-Vier­tel­fi­na­le

BMA365 Bam­berg Bas­kets tref­fen auf Heidelberg

Mit dem Spiel der BMA365 Bam­berg Bas­kets gegen die MLP Aca­de­mics Hei­del­berg beginnt am mor­gi­gen Don­ners­tag um 20 Uhr das BBL-Pokal Vier­tel­fi­na­le. Wäh­rend sich die Hei­del­ber­ger erst­mals in ihrer Ver­eins­ge­schich­te fürs TOP FOUR qua­li­fi­zie­ren könn­ten, geht es für die Bam­ber­ger um die drit­te Teil­nah­me in Fol­ge am Pokal-Endturnier.

Wäh­rend die Bam­ber­ger mit drei Sie­gen aus den ers­ten sechs Spie­len soli­de in die Sai­son gestar­tet sind, konn­ten die Hei­del­ber­ger bis­lang nur eines ihrer ers­ten sie­ben Spie­le in der easy­Cre­dit BBL gewin­nen. Wie Bam­bergs Assistant Coach Arne Wolt­mann in der „Aus­zeit“, dem Bam­berg Bas­kets Pod­cast, anmerk­te, sind der­ar­ti­ge Sta­tis­ti­ken in einem Do-or-die-Spiel jedoch ohne Bedeu­tung. Die Tages­form wird aus­schlag­ge­bend sein sowie die Fähig­keit, dem Geg­ner das eige­ne Spiel aufzuzwingen.

Wie gefähr­lich die Hei­del­ber­ger sein kön­nen, muss­ten die Litau­er von Rytas Vil­ni­us am 2. Spiel­tag in der Bas­ket­ball Cham­pi­ons League erfah­ren. Einer der Top-Favo­ri­ten in der BCL ver­lor in Hei­del­berg mit 83:92 und muss­te im SNP dome sei­ne bis­her ein­zi­ge BCL-Nie­der­la­ge hinnehmen.

Mit einem Heim­sieg gegen die MHP RIESEN Lud­wigs­burg (82:73) haben sich die Aca­de­mics für das Vier­tel­fi­na­le im BBL-Pokal qua­li­fi­ziert. In der ers­ten Run­de hat­te der Play­off-Teil­neh­mer der Vor­sai­son spiel­frei. Die über­aus erfolg­rei­che Vor­sai­son mit dem Ein­zug ins Play­off-Halb­fi­na­le rück­te die Hei­del­ber­ger ins Ram­pen­licht und so wur­den vie­le Spie­ler des Teams natür­lich von ande­ren Clubs heiß umwor­ben. Nicht zuletzt mit der Teil­nah­me an der Bas­ket­ball Cham­pi­ons League war es den Aca­de­mics aber gelun­gen, einen Groß­teil der Leis­tungs­trä­ger in Hei­del­berg zu hal­ten. Paul Zip­ser (31 Jah­re – PF – 2,03 m), Niklas Würz­ner (31 Jah­re – SF – 1,96 m), Mar­cel Keßen (28 Jah­re – C – 2,07 m), Osun Osun­niyi (27 Jah­re – C – 2,08 m), Dama­riae „DJ“ Hor­ne (25 Jah­re – PG – 1,85 m), Micha­el Wea­thers (28 Jah­re – SG – 1,91 m), Mateo Seric (26 Jah­re – PF – 2,04 m), Erol Ersek (26 Jah­re – SG – 1,93 m) sowie die Jugend­spie­ler Domi­nic Ven­gert (19 Jah­re – SG – 1,99 m) und Josia Gen­ti­scher (19 Jah­re – SG – 1,87 m) sind geblie­ben. Aller­dings hat­ten die Hei­del­ber­ger zuletzt immer wie­der mit Ver­let­zun­gen zu kämp­fen. Mit­te Okto­ber zog sich Paul Zip­ser im BCL-Heim­spiel gegen War­schau einen Mit­tel­hand­bruch zu. Kei­ne zwei Wochen spä­ter erwisch­te es dann auch DJ Hor­ne. Im Cham­pi­ons League Heim­spiel gegen Vil­ni­us, in dem er sein Team mit 33 Punk­ten zum Sieg führ­te, erlitt er eine Kap­sel­ver­let­zung am Daumen.


„Sie spie­len anders als vie­le ande­re Mannschaften“

Mit Ryan Mikesell, Bak­a­ry Dib­ba und Andrew O‘Brian ver­lie­ßen drei Import­spie­ler die Hei­del­ber­ger. Mit dem Ser­ben Dusan Nes­ko­vic (25 Jah­re – SF – 2,03 m – kam von den Rich­mond Spi­ders aus der NCAA), US-Boy Samuell Wil­liam­son (25 Jah­re – SF – 2,03 m – kam von den Heroes Den Bosch), Kevin McClain (29 Jah­re – PG – 1,91 m – kam von den GIESSEN 46ers) sowie Noah Koch (18 Jah­re – PG – 1,87 m – kam von RASTA Vech­ta) hat man die Lücke geschlos­sen. Auf die ver­let­zungs­be­ding­ten Aus­fäl­le hat man zudem erst kürz­lich mit der Ver­pflich­tung von Eric Reed II (25 Jah­re – SG – 1,85 m) reagiert. Der US-Ame­ri­ka­ner stieß Anfang Novem­ber zum Team, nach­dem sich die Veo­lia Towers Ham­burg von ihm getrennt hat­ten. Nicht mehr im Team ist Micha­el Flowers. Der US-Ame­ri­ka­ner hat­te um die Auf­lö­sung sei­nes Ver­tra­ges gebeten.

Mit Micha­el Wea­thers hat­ten die Hei­del­ber­ger in der letz­ten Sai­son einen Top-Trans­fer gelan­det. Der US-Ame­ri­ka­ner, der zuvor in der ers­ten öster­rei­chi­schen Liga gespielt hat­te, war gemein­sam mit DJ Hor­ne der Takt­ge­ber im Spiel der Aca­de­mics. In die­ser Sai­son bekommt Micha­el nun Unter­stüt­zung von Mar­cus. Sein drei Minu­ten jün­ge­rer Zwil­lings-Bru­der trägt in die­ser Sai­son eben­falls das Jer­sey der Hei­del­ber­ger. Mar­cus Wea­thers (28 Jah­re – PF – 1,99 m) spiel­te in der zurück­lie­gen­den Sai­son in Polen für Trefl Sopot. In sei­nen ers­ten BBL-Par­tien steu­er­te er 9,0 Punk­te und 5,0 Rebounds für die Aca­de­mics bei. In der Cham­pi­ons League hat er nach vier Spie­len durch­schnitt­lich 10,5 Punk­te und 6,0 Rebounds erzielt.

„Das ist nun das drit­te Do-or-Die-Spiel in die­ser Sai­son das für uns ansteht. Natür­lich wol­len wir es nach der Nie­der­la­ge zuletzt gegen Frank­furt nun bes­ser machen, aber das Spiel gegen Hei­del­berg ist eine schwie­ri­ge Auf­ga­be“, so Bam­bergs Head Coach Anton Gavel. „Sie spie­len anders als vie­le ande­re Mann­schaf­ten, denn sie haben sehr viel Bewe­gung in ihrem Spiel, auch mit dem Ball. So machen sie es einem schwie­rig, in der Ver­tei­di­gung immer 24 Sekun­den fokus­siert zu blei­ben. Ich hof­fe, dass wir aus unse­ren schwa­chen Angrif­fen im Spiel gegen Frank­furt gelernt haben und offen­siv bes­se­re Ent­schei­dun­gen tref­fen, um uns so für das TOP FOUR qua­li­fi­zie­ren zu kön­nen. Gera­de aber natür­lich, weil es zuhau­se ist, ist es ein gro­ßes Spiel für uns. Des­halb hof­fen wir, dass vie­le Fans den Weg in die Hal­le fin­den und wir es dann schaf­fen, unse­ren Fans eine gute Leis­tung zu präsentieren.“

2. Damen Bas­ket­ball Bundesliga

Medi­ka­men­te per Klick Bam­berg Bas­kets im Fran­ken­der­by chancenlos

Mit einer deut­li­chen Nie­der­la­ge sind die Medi­ka­men­te per Klick Bam­berg Bas­kets vom Aus­wärts­spiel des 6. Spiel­tags in der Toyo­ta 2. Damen Bas­ket­ball Bun­des­li­ga zurück­ge­kehrt. Im Gast­spiel bei den QOOL Sharks Würz­burg gab es am Sams­tag­abend für das Team von Head Coach Samu­el Glo­ser nichts zu ern­ten und man muss­te sich mit 44:82 (26:40) klar geschla­gen geben.

Wäh­rend man das Rebound-Duell kom­plett aus­ge­gli­chen gestal­ten konn­te (bei­de Teams je 13 offen­si­ve und 28 defen­si­ve) sprach unter ande­rem die Sta­tis­tik der Ball­ver­lus­te mit 25:11 klar zuun­guns­ten gegen die Bam­ber­ge­rin­nen. Auch die Wurf­quo­ten der Würz­bur­ge­rin­nen waren im Ver­gleich aus allen Berei­chen deut­lich besser.


Würz­burg mit 40:26-Halbzeitführung

Die Würz­bur­ge­rin­nen erwisch­ten den weit­aus bes­se­ren Start in die­se Par­tei und gin­gen nach drei Minu­ten und dem bereits zwei­ten erfolg­rei­chen Drei­er von Kath­le­en Hill mit deut­lich in Füh­rung (2:10/3.). Nun aber fan­den auch die Bam­ber­ge­rin­nen zu ihrem Rhyth­mus (11:13/5.). Die­se Pha­se war lei­der jedoch nur von kur­zer Dau­er, denn mit einem 9:2‑Lauf zogen die Sharks bis zum Ende des ers­ten Vier­tels wie­der davon (13:22).

Zu Beginn des zwei­ten Abschnitts leg­ten die Gast­ge­be­rin­nen schnell nach (13:26/11.). Die Medi­ka­men­te per Klick Bam­berg Bas­kets lie­ßen sich hier aber noch nicht abschüt­teln und Hai­ley van Roe­kel ver­kürz­te per Sprung­wurf zum 20:26 (14.). Nach einer Aus­zeit fin­gen sich die Würz­bur­ge­rin­nen jedoch schnell wie­der und erspiel­ten sich mit einem 14:6‑Lauf eine soli­de Halb­zeit­füh­rung (26:40).


„Wir müs­sen die­ses Spiel jetzt abha­ken, wei­ter­ma­chen und uns auf Hei­del­berg vorbereiten“

Nach dem Sei­ten­wech­sel tat sich in den drit­ten zehn Minu­ten recht wenig am Abstand bei­der Mann­schaf­ten. Die Würz­bur­ge­rin­nen behaup­te­ten sou­ve­rän ihren Vor­sprung (36:50/28.), auf den sie in den letz­ten drei Minu­ten des Vier­tels noch drei wei­te­re Zäh­ler zum 37:54-Zwischenstand vor dem Schluss­vier­tel drauf­pa­cken konnten.

Im letz­ten Vier­tel bra­chen die Bam­ber­ge­rin­nen dann lei­der kom­plett ein. Mit einem 16:2‑Lauf schraub­ten die Sharks den Vor­sprung schnell auf über 30 Zäh­ler (39:70/36.). Bis auf 41:80 (40.) wuchs der Rück­stand an. Am Ende muss­ten die Medi­ka­men­te per Klick Bam­berg Bas­kets eine bit­te­re 44:82-Niederlage quittieren.

„In der ers­ten Halb­zeit konn­ten wir dem Spiel defi­ni­tiv kei­nen Stem­pel auf­drü­cken. Wir haben hier vie­le ein­fa­che Feh­ler gemacht und die Würz­bur­ge­rin­nen so offen­siv in ihr Spiel kom­men las­sen. Nach der Halb­zeit­pau­se waren wir defen­siv dann zwar etwas bes­ser, es fehl­te uns aber nach wie vor an Kon­stanz“, so Bam­bergs Head Coach Samu­el Glo­ser. „Es ist uns nicht gelun­gen, Punk­te zu erzie­len. 44 Zäh­ler sind ein­fach zu wenig, um in die­ser Liga zu bestehen. Wir haben hier defi­ni­tiv nicht das gezeigt, was wir kön­nen. Die Mädels kön­nen mehr, aber heu­te haben wir in ver­schie­de­nen Berei­chen ein­fach nicht statt­ge­fun­den. Wir müs­sen die­ses Spiel jetzt abha­ken, wei­ter­ma­chen und uns auf Hei­del­berg vor­be­rei­ten.“ Das nächs­te Heim­spiel der Bam­ber­ge­rin­nen steigt am kom­men­den Sams­tag, 15. Novem­ber. Zu Gast in der Graf-Stauf­fen­berg-Hal­le hat man dann die Bas­Cats des USC Hei­del­berg, die nach einem Heim­sieg gegen Lei­men auf Platz vier der Tabel­le in der Toyo­ta 2. Damen Bas­ket­ball Bun­des­li­ga ste­hen. Tip-Off zum Match gegen die Bas­Cats ist um 18 Uhr.

Frank­furt bleibt aus­wärts ungeschlagen

BMA365 Bam­berg Bas­kets ver­lie­ren gegen die Sky­li­ners Frankfurt

Kräf­te­zeh­rend, span­nend und von bei­den Mann­schaf­ten mit gro­ßem Kampf geführt – am Ende unter­la­gen die BMA365 Bam­berg Bas­kets ges­tern den Sky­li­ners Frank­furt am 7. Spiel­tag mit 77:80.

Bei­de Teams waren mit einer Serie in die­ses Spiel gegan­gen und die der Bam­ber­ger riss. Nach zuletzt drei Sie­gen in Fol­ge unter­lag das Team von Head Coach Anton Gavel am Sams­tag­abend den SKYLINERS mit 77:80 (41:45), die ihren Nim­bus hin­ge­gen als bis­her noch unge­schla­ge­ner Aus­wärts­schreck der Liga auch nach dem Gast­spiel in Freak City und somit vier BBL-Par­tien wei­ter behaup­ten konnten.

5.009 Zuschau­er in der BROSE ARENA sahen eine span­nen­de Par­tie, in der die Hes­sen nach einer zunächst aus­ge­gli­che­nen Anfangs­pha­se den Ton anga­ben. Bis auf 18 Zäh­ler konn­ten sich die SKYLINERS im zwei­ten Vier­tel um einen über­ra­gen­den Jae­don Le Dee abset­zen, ehe die Bam­ber­ger bes­ser ins Spiel fan­den und sich über den Kampf wie­der her­an­ar­bei­te­ten. Am Ende aber war es die Sum­me aus meh­re­ren klei­nen Schwach­stel­len im Bam­ber­ger Spiel, die den Gäs­ten aus Frank­furt den knap­pen, aber ver­dien­ten Sieg bescherte.

Für die BMA365 Bam­berg Bas­kets zeich­ne­ten zwei Spie­ler – Wil­liams mit 26 und Wat­son mit 25 – für fast zwei Drit­tel aller Punk­te ver­ant­wort­lich. Bei den SKYLINERS über­rag­te Jae­don Le Dee. Der US-Ame­ri­ka­ner hat­te bereits zur Pau­se ein Dou­ble Dou­ble und brach­te es am Ende des Spiels auf 20 Zäh­ler und 21 Rebounds.


Nach 18-Punk­te-Rück­stand kommt Bam­berg bis zur Halb­zeit auf vier Punk­te heran

Nach dem Zwi­schen­fall in Ham­burg, bei dem er ein Stück Zahn ver­lo­ren sowie eine stark blu­ten­de Platz­wun­de erlit­ten hat­te, stand Geburts­tags­kind Richard Bal­int wie­der im Kader und so konn­te Head Coach Anton Gavel auch im ach­ten Pflicht­spiel die­ser Sai­son die glei­che Anfangs-Fünf aufs Par­kett schi­cken. Der Tsche­che war es dann auch, der per Drei­er für die ers­te Bam­ber­ger Füh­rung sorg­te (5:2/2.). Die BMA365 Bam­berg Bas­kets drück­ten anfangs ordent­lich aufs Gas und kamen so auch zu ein­fa­chen Punk­ten (10:6/4.). Die Frank­fur­ter hin­ge­gen zogen in aller Ruhe ihr Spiel durch. Gedul­dig wur­den die Angrif­fe aus­ge­spielt und in der Ver­tei­di­gung mach­te man es Demar­cus Demo­nia & Co. nun so rich­tig schwer. Den Bam­ber­gern woll­te offen­siv kaum noch etwas gelin­gen und so zog das Team von Gäs­te-Coach Klaus Per­was dank eines 16:2‑Runs erst­mals zwei­stel­lig davon (12:22/9.). Die­ser Rück­stand hat­te dann auch nach dem ers­ten Vier­tel (17:27) noch Bestand.

Mit dem ers­ten Angriff des 2. Vier­tels ver­kürz­te Adri­an Pet­ko­vić auf 19:27 (11.). Nun aber pack­ten die Frank­fur­ter ihren nächs­ten Lauf aus. Ange­trie­ben von Jae­don Le Dee und einer 12:2‑Serie bau­ten die Hes­sen ihren Vor­sprung Mit­te des 2. Abschnitts bis auf 18 Punk­te aus (21:39/15.). Der deut­li­che Rück­stand tat der Stim­mung in der BROSE ARENA jedoch kei­nen Abbruch und von den wie­der über 5.000 Freaks gepusht, bis­sen sich die BMA365 Bam­berg Bas­kets in die Par­tie und kämpf­ten sich sehens­wert zurück. Hat­te man in den ers­ten 15 Minu­ten der Par­tie gan­ze 21 Zäh­ler zusam­men­ge­bracht, waren es in den letz­ten fünf vor der Pau­se noch­mals 20 und so gestal­te­te man die Par­tie bis zur Pau­se beim 41:45 wie­der völ­lig offen. 


„Wir haben nicht phy­sisch genug agiert“

Eine Minu­te und 21 Sekun­den waren nach dem Sei­ten­wech­sel gespielt, da wur­de es in der Are­na noch­mals deut­lich lau­ter, als Cobe Wil­liams sein Team mit einem Drei­er beim 46:45 wie­der in Füh­rung gewor­fen hat­te (22.). Die Fans tob­ten und hier, so Head Coach Anton Gavel nach dem Spiel, wäre es mög­lich gewe­sen, die Par­tie zu kip­pen. Doch zum einem mach­ten die Bam­ber­ger in die­ser Pha­se zu vie­le Feh­ler und tra­fen offen­siv auch schlech­te Ent­schei­dun­gen, wäh­rend die Gäs­te aus der Main­me­tro­po­le sich von der tol­len Stim­mung in keins­ter Wei­se aus ihrem Kon­zept brin­gen lie­ßen und sich 3:25 Minu­ten vor Ende des drit­ten Abschnitts beim 46:54 wie­der etwas deut­li­cher abset­zen konn­ten. Die BMA365 Bam­berg Bas­kets kamen aber auch hier wie­der schnell zurück. Fünf Sekun­den vor dem Ende des Vier­tels drück­te EJ Onu ein Anspiel von Cobe Wil­liams per Alley-Oop zum 54:54 ins Netz. Eine der am Anfang bereits ange­spro­che­nen Schwach­stel­len, neben den ins­ge­samt 18 Offen­siv-Rebounds der Gäs­te sowie der nur 50-pro­zen­ti­gen Frei­wurf­qou­te, war die Unge­stümt­heit in so man­chen Aktio­nen. So auch der Ein­satz von Cobe Wil­liams an der Mit­tel­li­nie bei noch 0,9 Sekun­den Rest­spiel­zeit gegen Ryan Haw­kins. Das Foul des Bam­ber­ger Auf­bau­spie­lers bescher­te den Frank­fur­tern noch­mals zwei Frei­wür­fe und so die 54:56-Führung nach 30 gespiel­ten Minuten. 

Die­se letz­te Akti­on schien den Frank­fur­tern noch­mals etwas zusätz­li­che Ener­gie ver­lie­hen zu haben, denn die Hes­sen star­te­ten mit einem 7:0‑Lauf ins letz­te Vier­tel (54:63/33.). Cle­ver ver­stan­den es die Frank­fur­ter nun in den nächs­ten Minu­ten, die­sen Vor­sprung erst ein­mal zu behaup­ten (64:72/37.). Und auch in Sachen Kampf­geist waren die Hes­sen jetzt voll da. Bes­tes Bei­spiel die Situa­ti­on nach dem Frei­wurf von Logan John­son. Der US-Ame­ri­ka­ner hat­te zunächst sei­nen ers­ten Frei­wurf zum 68:73 getrof­fen. Sein zwei­ter Wurf von der Linie ging dane­ben, doch die SKYLINERS hol­ten sich gleich zwei­mal den Offen­siv­re­bound und exakt 120 Sekun­den vor dem Ende traf Jae­don Le Dee so zum 68:75. Anton Gavel und sein Team ver­such­ten noch­mals alles. Nach­dem Ibi Wat­son sie­ben Sekun­den vor dem Ende auf 77:79 ver­kürzt hat­te und Isai­ah Swo­pe auf der Gegen­sei­te nur einen sei­ner bei­den Frei­wür­fe getrof­fen hat­te, gab es für die Bam­ber­ger doch noch die Chan­ce, mit einem Drei­er in die Ver­län­ge­rung zu kom­men. Der letz­te Wurf von Richard Bal­int wur­de jedoch qua­si mit der Schluss­si­re­ne von Wil­liam Christ­mas geblockt und die Frank­fur­ter durf­ten alles in allem ver­dient den Sieg beju­beln. „Glück­wunsch an Klaus und sei­ne Mann­schaft zum ver­dien­ten Sieg. Wir haben nicht phy­sisch genug agiert, 18 Offen­siv-Rebounds zuge­las­sen und Jae­don Le Dee nicht vom Brett weg­be­kom­men. Als das Spiel im drit­ten Vier­tel hät­te kip­pen kön­nen, haben wir nach unse­ren Stopps dann in der Offen­si­ve schlech­te Ent­schei­dun­gen getrof­fen, den Ball weg­ge­wor­fen und so dem Geg­ner wie­der einen Lauf gestat­tet“, so Bam­bergs Head Coach Anton Gavel nach der Par­tie. „Dass wir am Ende noch auf ein One-Pos­ses­si­on-Game her­an­ge­kom­men sind, ist zwar schön, der Sieg heu­te wäre aber nicht ver­dient gewesen.“

Bereits am kom­men­den Don­ners­tag, 13. Novem­ber, steht das nächs­te Heim­spiel auf dem Pro­gramm. Im Vier­tel­fi­na­le des BBL-Pokals geht es für Bam­berg dann um den Ein­zug ins TOP FOUR. Geg­ner der Bam­ber­ger ab 20:00 Uhr in der BROSE ARENA sind dann die MLP Aca­de­mics Heidelberg.

Ver­fol­ger­du­ell steigt am kom­men­den Sams­tag in Jena

Gala­vor­stel­lung der Young Pikes in Zwickau

Am Sams­tag zeig­ten die Bau­nach Young Pikes eine tol­le Leis­tung bei den GGZ Bas­kets Zwi­ckau. Mit einem 120:52-Sieg konn­te man die Rück­rei­se aus Sach­sen antre­ten und liegt nun mit 3 Sie­gen und einer Nie­der­la­ge punkt­gleich mit dem nächs­ten Geg­ner, Sci­ence City Jena 3, auf den Plät­zen 2 und 3 der Tabel­le. Am Sams­tag steigt das Duell in Jena.

Gleich im 1. Vier­tel wur­den am ver­gan­ge­nen Wochen­en­de die Vor­ga­ben von Head­coach Jörg Mau­solf opti­mal umge­setzt. Mit aggres­si­ver Ganz­feld­ver­tei­di­gung konn­te man Ball­ge­winn um Ball­ge­winn erzwin­gen und so zu vie­len ein­fa­chen Punk­ten kom­men. Man agier­te im Angriff sehr mann­schafts­dien­lich und ließ den Gast­ge­bern nicht den Hauch einer Chan­ce. So stand am Ende des 1. Vier­tels ein sen­sa­tio­nel­ler Zwi­schen­stand von 40:6 an der Anzei­ge­ta­fel der Sport­hal­le Mosel.

Auch das zwei­te Vier­tel wur­de trotz stän­di­ger Spie­ler­wech­sel auf glei­chem Niveau wei­ter­ge­spielt, so dass der Vor­sprung stän­dig anwuchs. Jetzt war man beson­ders von der Drei­er­li­nie gefähr­lich und konn­te in die­sen zehn Minu­ten 5 Drei­punk­te­wür­fe ver­sen­ken. Zur Halb­zeit war man dann vor­ent­schei­dend auf 66:23 davon­ge­zo­gen. Über­ra­gend bis dahin der 19-jäh­ri­ge Erik Neun­hoef­fer, der in elf Minu­ten Ein­satz­zeit sat­te 23 Punk­te erzie­len konnte.


„Wir arbei­ten gut im Trai­ning und ern­ten so lang­sam die Früchte“

In der 2. Halb­zeit zogen die Young Pikes ihr Spiel kon­se­quent wei­ter durch. Über ein 95:36 nach dem 3. Vier­tel wur­de das Ergeb­nis bis zum Ende auf 120:52 aus­ge­baut. Alle Spie­ler konn­te in die­ser ein­sei­ti­gen Begeg­nung punk­ten. Beson­ders treff­si­cher zeig­ten sich Erik Neun­hoef­fer mit 27 Punk­ten und Pepe Lahr mit 20 Punkten.

Demen­spre­chend zufrie­den war Trai­ner Jörg Mau­solf auch nach dem Spiel: „Wir sind mit dem nöti­gen Respekt an die Auf­ga­be ran­ge­gan­gen. Gera­de aus­wärts muss man jeden Geg­ner ernst neh­men. Dass die Jungs das dann so klas­se umge­setzt haben, freut mich sehr. Wir arbei­ten gut im Trai­ning und ern­ten so lang­sam die Früch­te. Natür­lich gibt es immer etwas zu ver­bes­sern. Zum Bei­spiel war ich heu­te mit der Rebound­ar­beit nicht hun­dert­pro­zen­tig zufrie­den. Am Ende hat­te ich dann etwas Glück, denn wenn die Jungs den Geg­ner unter 50 Punk­ten gehal­ten hät­ten, wäre die Ein­kehr in einem Schnell­re­stau­rant auf mich gegangen.“

Am Sams­tag müs­sen die Bau­nach Young Pikes erneut in die neu­en Bun­des­län­der rei­sen. Zu Gast sind sie um 15 Uhr bei Sci­ence City Jena 3. Die Thü­rin­ger haben mit 3 Sie­gen und nur einer Nie­der­la­ge die glei­che Bilanz wie die Young Pikes und wol­len mit einem Heim­sieg den Kon­takt zu Spit­zen­rei­ter Bay­reuth hal­ten. Sie ver­fü­gen über eine Rei­he tal­ten­tier­ter Jugend­spie­ler, wobei die Haupt­last im Angriff von Akteu­ren getra­gen wird, die aus dem NBBL-Alter her­aus­ge­wach­sen sind. Aktu­ell bes­ter Punk­te­samm­ler sind die Brü­der Tim und Max Otto sowie Mat­thi­as Pfis­ter, Luca May und Phil­ipp Schus­ter. Even­tu­ell ist auch Moritz Lang mit am Start, der beruf­lich bedingt etwas kürz­er­ge­tre­ten ist und daher nur gele­gent­lich zum Ein­satz kommt.

Im letz­ten Spiel haben die Gast­ge­ber die star­ke Reser­ve der NINERS Chem­nitz mit 84:76 bezwin­gen kön­nen. Vor allem eine wech­seln­de Zonen­ver­tei­di­gung in der 2. Halb­zeit brach­te die Chem­nit­zer dabei auf die Ver­lie­rer­stra­ße. Dar­auf wer­den sich die Bau­nacher ein­stel­len müs­sen, wenn sie einen wei­te­ren Aus­wärts­sieg errin­gen wol­len. Sicher­lich ist mit wesent­lich mehr Gegen­wehr als beim letz­ten Spiel in Zwi­ckau zu rechnen.

2. Damen Bas­ket­ball Bundesliga

Medi­ka­men­te per Klick Bam­berg Bas­kets schla­gen Ulm

Am 5. Spiel­tag in der Toyo­ta 2. Damen Bas­ket­ball Bun­des­li­ga besieg­ten die Medi­ka­men­te per Klick Bam­berg Bas­kets die BBU ’01 am Sonn­tag­abend vor rund 400 Zuschau­ern mit 71:62 (34:33) und durf­ten den zwei­ten Sai­son­sieg einfahren.

Auf Sei­ten der Ulme­rin­nen punk­te­ten Leni Wil­helm (16) und Anne­ke Schlü­ter (14) am bes­ten. Die Sta­tis­tik auf Bam­ber­ger Sei­te führ­ten Hai­ley van Roe­kel mit 20 Punk­ten und Geburts­tags­kind Eli­se Tweed­ie mit 11 Punk­ten und 14 Rebounds an. Gro­ßen Anteil am Schub im Bam­ber­ger Spiel im drit­ten Vier­tel, das die Mann­schaft von Head Coach Samu­el Glo­ser mit 19:8 für sich ent­schei­den konn­te, hat­te Mari­sa Köh­ler, die vor allem in den zehn Minu­ten nach der Pau­se cou­ra­giert aufspielte.


34:33-Halbzeitführung für Bamberg

Nach einer zunächst aus­ge­gli­che­nen Anfangs­pha­se (4:4/2.) lief Hai­ley van Roe­kel im Team der Medi­ka­men­te per Klick Bam­berg Bas­kets plötz­lich heiß. In 2:19 Minu­ten erziel­te sie zwar acht Punk­te am Stück, absetz­ten konn­ten sich die Bam­ber­ge­rin­nen zunächst aber den­noch nicht (12:11/6.), da die Gäs­te aus Ulm hier gut dage­gen­hiel­ten. Irgend­wie über­trug sich der offen­si­ve Touch im Spiel von Hai­ley van Roe­kel nun aber auf die Defen­se ihres Teams, das mit einem 8:1‑Run bis zum Ende des ers­ten Vier­tels eine 20:12-Führung her­aus­spie­len konnte. 

Mit viel Druck auf die Ball­füh­ren­de Spie­le­rin ver­such­te man den Ulme­rin­nen das Spiel schwer zu machen, doch nach Drei­ern von Leni Wil­helm und Sophie Oued­rao­go kamen die Gäs­te beim 22:19 (12.) wie­der in Schlag­di­stanz. Ste­pha­nie Sach­nov­ski kon­ter­te zunächst mit einem Drei­er zum 25:19, doch wenig spä­ter glich Fran­ka Faul mit einem Tref­fer eben­falls von jen­seits der 6,75-Meter-Linie aus (25:25/15.). Erneut hat­te das Team von Samu­le Glo­ser die pas­sen­de Ant­wort parat und zog auf 34:28 (17.) wie­der etwas davon. Die Schluss­pha­se der ers­ten Hälf­te gehör­te dann aber noch­mals den Ulme­rin­nen, die sich bis zum Sei­ten­wech­sel auf 34:33 wie­der herankämpften.


„Letzt­lich war es ein Arbeitssieg“

Zu Beginn der zwei­ten Hälf­te woll­te bei­den Mann­schaf­ten offen­siv zunächst nichts gelin­gen und so blie­ben die ers­ten drei Minu­ten nach dem Sei­ten­wechs­le auf bei­den Sei­ten ohne Punkt. Die Ein­wechs­lung von Mari­sa Köh­ler sorg­te im Spiel der Bam­ber­ge­rin­nen aber nun für den bereits ange­spro­che­nen Ener­gie-Boost. In gut fünf Minu­ten leg­ten Als­ton, Tweed­ie & Co. einem 17:3‑Run aufs Par­kett der Graf-Stauf­fen­berg-Hal­le und mach­ten aus einem 36:35 (24.) eine 53:38-Führung.

Ent­schie­den war das Spiel jedoch noch lan­ge nicht, denn die Ulme­rin spiel­ten sich zu Beginn des Schluss­ab­schnitts wie­der auf 53:44 her­an. Hai­ley van Roe­kel war aber an die­sem Abend nicht zu brem­sen und nahm das Schick­sal ihre Mann­schaft nun in den kom­men­den gut drei Minu­ten noch­mals buch­stäb­lich in die eige­ne Hand. Mit elf Punk­ten (dar­un­ter 3 Drei­er) in die­sem 13:2‑Run brach­te sie ihre Mann­schaft beim 66:47 (34.) vor­ent­schei­dend in Füh­rung. Die Ulme­rin­nen gab aber auch hier noch lan­ge nicht auf, figh­te­ten bis zum Spie­len­de, doch die Medi­ka­men­te per Klick Bam­berg Bas­kets ver­stan­den es bis zum Ende gut, ihren Geg­ner auf Distanz zu hal­ten und den sich den Sieg nicht noch ein­mal strei­tig machen zu las­sen. „Es ist ein wich­ti­ger Sieg für uns, auch wenn es kein schö­nes Spiel war. Pha­sen­wei­se haben wir ganz ein­fach nicht die Ener­gie gebracht, die aber schlicht und ergrei­fend von­nö­ten ist. Es war nicht das Spiel, was wir in den letz­ten bei­den Spie­len und vor allem auch in Bad Hom­burg schon gezeigt haben“, so Bam­bergs Head Coach Samu­el Glo­ser. „Letzt­lich war es ein Arbeits­sieg, bei dem in den wich­ti­gen Momen­ten unse­re Füh­rungs­spie­le­rin­nen die Ver­ant­wor­tung über­nom­men haben, aus der Kom­fort-Zone gegan­gen sind und den nöti­gen Schritt nach vor­ne gemacht haben. Mit die­sem Sieg kön­nen wir uns in der Tabel­le nun wie­der etwas nach oben ori­en­tie­ren und wer­den jetzt im Trai­ning dar­an arbei­ten, dass wir gegen Würz­burg wie­der die Ener­gie von Anfang an ins Spiel bekom­men.“ Am kom­men­den Sams­tag geht es für die Medi­ka­men­te per Klick Bam­berg Bas­kets nun zum Fran­ken­der­by nach Würz­burg. Tip-Off zum Gast­spiel bei den QOOL Sharks ist um 17:30 Uhr. Das nächs­te Heim­spiel der Bam­ber­ge­rin­nen steigt dann am 15. Novem­ber. Zu Gast in der Graf-Stauf­fen­berg-Hal­le hat man dann die BasCts des USC Hei­del­berg. Tip-Off zu die­sem Spiel ist um 18:00 Uhr.

Drit­ter Bam­ber­ger Saisonsieg

BMA365 Bam­berg Bas­kets gewin­nen erneut in Hamburg

Nach dem Sieg im BBL-Pokal haben die BMA365 Bam­berg Bas­kets auch ihre Bun­des­li­ga-Par­tie in Ham­burg gewon­nen. Am 6. Spiel­tag in der easy­Cre­dit Bas­ket­ball Bun­des­li­ga sieg­te die Mann­schaft von Head Coach Anton Gavel am Sams­tag­abend bei den Veo­lia Towers Ham­burg mit 101:71 (43:36) und hol­te sich so ihren drit­ten Saisonsieg.

3.069 Zuschau­er in der Insel­park Are­na sahen eine über­zeu­gen­de Vor­stel­lung des Teams aus Freak City, das alle vier Vier­tel für sich ent­schei­den konn­te. Den ent­schei­den­den Vor­sprung konn­ten sich die Bam­ber­ger im drit­ten Abschnitt her­aus­spie­len. Die­sen gewann man mit 30:15 und setz­te sich deut­lich ab.

Neben Moritz Krim­mer und Dani­el Kep­pe­l­er (Fuß­ver­let­zung) muss­te Head Coach Anton Gavel ab der 14. Minu­te auch noch auf Richard Bal­int ver­zich­ten. Beim Zusam­men­prall mit Zsom­bor Maron­ka wur­de dem Tsche­chen ein Stück vom Zahn aus­ge­schla­gen. Zudem erlitt er eine Platz­wun­de am Kinn.

Wie schon beim Heim­sieg gegen Chem­nitz punk­te­ten auch dies­mal gleich sechs Bam­ber­ger Spie­ler zwei­stel­lig. Demar­cus Demo­nia (20) und Ibi Wat­son (18) führ­ten das Team an. Beson­de­re Erwäh­nung ver­dient auch die Leis­tung von EJ Onu. Der Cen­ter steu­er­te neben sei­nen 11 Punk­ten und 7 Rebounds auch 6 geblock­te Wür­fe zum Erfolg bei.


43:36-Halbzeitführung der Baskets

Never chan­ge a run­ning sys­tem – getreu die­sem Spruch star­te­te Head Coach Anton Gavel erneut mit der aus den bis­he­ri­gen Spie­len bereits bekann­ten Start­for­ma­ti­on. Wil­liams, Bal­int, Wat­son, Demo­nia und Onu leg­ten auch gleich wie­der rich­tig gut los und gin­gen nach gera­de ein­mal einer gespiel­ten Minu­te durch einen ganz wei­ten Drei­er von Cobe Wil­liams mit 5:0 in Front. Auch Ben­ka Bar­losch­ky war sofort im Spiel – den Schieds­rich­tern jedoch viel­leicht ein wenig zu arg, wes­halb der Towers-Coach nach exakt 89 Sekun­den ein Tech­ni­sches Foul ange­schrie­ben bekam. Ibi Wat­son ver­senk­te den fäl­li­gen Frei­wurf sowie in den fol­gen­den Angrif­fen gleich zwei Drei­er und so lagen die Bam­ber­ger früh zwei­stel­lig in Füh­rung (12:2/3.). Die Pro­ble­me der Han­sea­ten wur­den nicht gerin­ger, denn Auf­bau­spie­ler Leo­nard Thor­pe Jr. war auf einem der Boden­auf­kle­ber weg­ge­rutscht und hat­te sich hier­bei so ver­letzt, dass er nicht wei­ter­spie­len konn­te. Unter dem Bam­ber­ger Korb räum­te nun EJ Onu ordent­lich auf (3 Blocks schon in der ers­ten Hälf­te des ers­ten Vier­tels) und so blie­ben die BMA365 Bam­berg Bas­kets wei­ter vor­ne (16:6/5.). Dann jedoch kamen die Towers bes­ser ins Spiel und ver­kürz­ten dank meh­re­rer Offen­siv-Rebounds den Rück­stand (18:14/7.) Die Bam­ber­ger aber behaup­te­ten die Füh­rung und gewan­nen das ers­te Vier­tel letzt­lich mit 24:18.

Das zwei­te Vier­tel soll­te dann zei­gen, war­um Head Coach Anton Gavel vor die­sem Spiel gewarnt hat­te. Zunächst leg­ten EJ Onu und Demar­cus Demo­nia zwar für die Gäs­te vor (29:21/13.), doch sowohl in der Insel­park Are­na als auch bei der DYN-Über­tra­gung war zu spü­ren, dass die Han­sea­ten nun immer stär­ker wur­den. Auch die Ver­let­zung von Richard Bal­int (14.) sowie das drit­te Foul gegen Cobe Wil­liams (15.) spiel­ten den Han­sea­ten in die Kar­ten. Zudem geriet der gesam­te Rhyth­mus des Spiels durch meh­re­re strit­ti­ge Schieds­rich­ter-Ent­schei­dun­gen etwas ins Stot­tern, was eher dem Spiel der Ham­bur­ger zugu­te­kam (Bam­berg am Ende mit 20:2 Fast-Break Punk­ten). Knapp drei Minu­ten vor der Halb­zeit­pau­se dunk­te Zacha­rie Per­rin sein Team auf 34:32 wie­der her­an und Niklas Wim­berg ver­kürz­te per Drei­er sogar auf 36:35 (19.), doch Ibi Wat­son & Co. behiel­ten küh­len Kopf. Mit einem 7:1‑Lauf nahm man nicht nur eine doch ganz ordent­li­che 43:36-Halbzeitführung mit in die Kabi­ne, son­dern dank des Drei­ers von Zach Ens­min­ger eben kurz vor Halb­zeit auch das Momentum.


„Bei­de Starts waren gut, defen­siv haben wir einen guten Job gemacht“

So rich­tig heiß kamen die BMA365 Bam­berg Bas­kets aus der Kabi­ne. Wie schon in der ers­ten Hälf­te spiel­te man wei­ter sein Spiel und ließ den Vor­sprung auf­grund einer 18:4‑Serie erst­mals auf über 20 Zäh­ler anwach­sen (61:40/28.). Bis auf 25 Punk­te (71:46/30.) konn­te man die Füh­rung aus­bau­en, ehe die Towers zum Ende des drit­ten Abschnitts noch­mals auf 73:51 herankamen.

Zu Beginn des Schluss­vier­tels ließ die Kon­zen­tra­ti­on ein wenig nach. Das Bam­ber­ger Team­play litt und immer wie­der traf man schlech­te Ent­schei­dun­gen und nahm schlech­te Wür­fe. Dies schau­te sich Anton Gavel jedoch nur zwei Minu­ten mit an (74:55/32.), ehe er in einer Aus­zeit sein Team wie­der in die Spur brach­te. Cobe Wil­liams über­nahm und mit zwei Drei­ern zum 80:57 (34.) sorg­te er für kla­re Ver­hält­nis­se. Von nun an hiel­ten die BMA365 Bam­berg Bas­kets ihren Geg­ner bis zum Spie­len­de auf Distanz. An der Frei­wurf­li­nie erziel­te Finn Dönt­gens mit sei­nen Zäh­lern sie­ben und acht in die­ser Par­tie zunächst den 100. Punkt sowie dann auch den 101:71 Endstand.

„Glück­wunsch an die Spie­ler. Ich glau­be, es war eine schwie­ri­ge Par­tie. Eine Mann­schaft, die um den ers­ten Sai­son­sieg kämpft, ist immer sehr gefähr­lich. Das Gute war, dass wir alle vier Vier­tel gewon­nen haben. Bei­de Starts waren gut, defen­siv haben wir einen guten Job gemacht und konn­ten dar­aus auch ein­fa­che Punk­te in Tran­si­ti­on machen, was immer wich­tig ist“, so Bam­bergs Head Coach Anton Gavel. „Bei­de Mann­schaf­ten muss­ten auf Spie­ler ver­zich­ten, an die­ser Stel­le gute Bes­se­rung an LJ Thor­pe. Wir muss­ten auf Richard ver­zich­ten. Aber die ande­ren Spie­ler haben es sehr gut gemeis­tert, ihn heu­te gemein­sam zu erset­zen. Wir sind froh über den Sieg.“

Das nächs­te Heim­spiel steht am kom­men­den Sams­tag, 8. Novem­ber, gegen die SKYLINERS aus Frank­furt auf dem Spiel­plan. Tip-Off gegen die Hes­sen in der BROSE ARENA ist um 18:30 Uhr.

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