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Bayerischer Fußball-Verband

Wech­sel des Austragungsortes

LOTTO Bay­ern Hal­len­cup fin­det in Bur­ge­brach statt

Die dies­jäh­ri­ge baye­ri­sche Hal­len­meis­ter­schaft der Her­ren um den LOTTO Bay­ern Hal­len­cup wird nicht wie ursprüng­lich geplant in Kro­nach ermit­telt, son­dern in Bur­ge­brach. Der Spiel­ter­min am 28. Janu­ar bleibt aller­dings gleich.

Die kurz­fris­ti­ge Ver­le­gung des Aus­tra­gungs­or­tes der dies­jäh­ri­gen baye­ri­schen Hal­len­meis­ter­schaft der Her­ren um den LOTTO Bay­ern Hal­len­cup in die Wind­eck­hal­le Bur­ge­brachs war nötig gewor­den, weil die ursprüng­lich ange­dach­te Sport­hal­le am Kro­nacher Schul­zen­trum einen Was­ser­scha­den hat.

Der Baye­ri­sche Fuß­ball-Ver­band (BFV) hat dar­auf­hin die Titel­kämp­fe der Her­ren nach Bur­ge­brach ver­legt. Dort wird am Sams­tag, 28. Janu­ar, ab 13:30 Uhr nach zuletzt zwei Jah­ren coro­nabe­ding­ter Pau­se der neue baye­ri­sche Hal­len­kö­nig ausgespielt.

Der BFV dank­te Bur­ge­brachs Bür­ger­meis­ter Johan­nes Macie­jon­c­zyk und dem TSV Wind­eck Bur­ge­brach, die kurz­fris­tig bereit waren, den LOTTO Bay­ern Hal­len­cup aus­zu­tra­gen. „Es ist alles ande­re als eine Selbst­ver­ständ­lich­keit, ein sol­ches Tur­nier bin­nen weni­ger Tage auf die Bei­ne zu stel­len“, sag­te Ver­bands­spiel­lei­ter Josef Jan­ker. „Der BFV weiß um die Situa­ti­on und wird den TSV Wind­eck Bur­ge­brach maxi­mal mög­lich unter die Arme grei­fen, so dass der Hal­len­cup in Bur­ge­brach in einem per­fekt orga­ni­sier­ten Rah­men stattfindet.“

Als Aus­rich­ter hät­te der Bezirks­li­gist TSV Wind­eck Bur­ge­brach zusätz­lich Start­recht im Cup gehabt, will davon aber kei­nen Gebrauch machen.

So tre­ten Ende Janu­ar sie­ben Hal­len­fuß­ball-Titel­trä­ger aus den sie­ben baye­ri­schen Regie­rungs-Bezir­ken und der Zweit­plat­zier­te aus dem Aus­rich­ter-Bezirk Ober­fran­ken gegen­ein­an­der an. Mit dem FC Fatih Ingol­stadt (Sie­ger Ober­bay­ern, Bezirks­li­ga), dem SC Bubes­heim (Sie­ger Schwa­ben, Bezirks­li­ga) und dem FC Ergol­ding (Sie­ger Nie­der­bay­ern, Bezirks­li­ga) ste­hen drei der ins­ge­samt acht Star­ter schon fest. Die wei­te­ren Teil­neh­mer wer­den an die­sem Wochen­en­de bei den jewei­li­gen Bezirks-Ent­schei­den ermittelt.

Hal­len­fuß­ball der Nachwuchs-Spieler

Lan­des­fi­na­le baye­ri­sche Hal­len­meis­ter­schaft der U19-Junioren

Der Baye­ri­sche Fuß­ball-Ver­band hat die Vor­run­den-Grup­pen des Lan­des­fi­na­les der baye­ri­schen Hal­len­meis­ter­schaft der U19-Junio­ren 2023 aus­ge­lost. Am mor­gi­gen Sams­tag tref­fen die zehn Mann­schaf­ten in einer Sport­hal­le im nie­der­baye­ri­schen Essen­bach auf­ein­an­der. Auch ein Bam­ber­ger Ver­ein ist dabei.

In der Vor­run­de der baye­ri­schen Hal­len­meis­ter­schaft der U19-Junio­ren 2023 tre­ten die Mann­schaf­ten am 21. Janu­ar in zwei Grup­pen gegen­ein­an­der an, um die Fina­lis­ten zu finden.

In Grup­pe A spielt der hie­si­ge Ver­tre­ter FC Ein­tracht Bam­berg (Vize­meis­ter Ober­fran­ken, Lan­des­li­ga) gegen den nie­der­baye­ri­schen Titel­trä­ger JFG Befrei­ungs­hal­le Kel­heim (Bezirks­ober­li­ga), die bei­den Bay­ern­li­gis­ten FC Stätz­ling (Vize­meis­ter Schwa­ben) und SG Quel­le Fürth (Bezirks­meis­ter Mit­tel­fran­ken) sowie den ober­baye­ri­schen Bezirks-Cham­pion Türk­gücü Mün­chen (Lan­des­li­ga).

Auch Grup­pe B ist hoch­ka­rä­tig besetzt. Dort trifft der Lan­des­li­gist SV Rai­ge­ring (Vize­meis­ter Ober­pfalz) auf den FC Mem­min­gen (Bezirks­meis­ter Schwa­ben, Bay­ern­li­ga), auf die bei­den Bezirks­ober­li­gis­ten JFG Main­drei­eck Süd (Bezirks­meis­ter Unter­fran­ken, Bezirks­ober­li­ga) und auf den JFG FC Stift­land (Bezirks­sie­ger Ober­fran­ken). Die JFG 3 Schlös­ser-Eck (Bezirks­ober­li­ga) kom­plet­tiert die Grup­pe B.

„Die Zuschaue­rin­nen und Zuschau­er in Essen­bach kön­nen sich auf span­nen­de und aus­ge­gli­che­ne Par­tien freu­en“, sag­te Ver­bands-Jugend­lei­ter Flo­ri­an Weiß­mann nach der Zie­hung der Vor­run­den­grup­pen. „Das haben bereits die Bezirks­fi­nals ein­drucks­voll gezeigt. Ich erwar­te hoch­klas­si­gen A‑Ju­nio­ren-Fut­sal in Essenbach.“

Der Baye­ri­sche Hal­len­meis­ter der U19-Junio­ren qua­li­fi­ziert sich für die Süd­deut­sche Hal­len­meis­ter­schaft. Die­se wird am 4. März in Hes­sen ausgetragen.

59 baye­ri­sche Fußball-Vereine

BFV ver­schickt Zulas­sungs­un­ter­la­gen für die Sai­son 2023 /​/​2024

Post für 59 baye­ri­sche Klubs mit Ambi­tio­nen. Der Baye­ri­sche Fuß­ball-Ver­band (BFV) hat den baye­ri­schen Dritt­li­gis­ten TSV 1860 Mün­chen, FC Ingol­stadt 04 und SpVgg Ober­fran­ken Bay­reuth, allen aktu­el­len Klubs der Regio­nal­li­ga Bay­ern sowie den Ver­ei­nen der bei­den Bay­ern­li­gen Nord und Süd die Zulas­sungs­un­ter­la­gen für die Teil­nah­me an der Sai­son 2023 /​/​2024 zugeschickt.

Die Zulas­sungs­un­ter­la­gen gin­gen an ins­ge­samt 59 baye­ri­sche Klubs. Für die Spiel­zeit 2022 /​/​2023 in der Regio­nal­li­ga Bay­ern hat­ten sich zuletzt 25 Klubs bewor­ben. „Die Regio­nal­li­ga Bay­ern ist und bleibt eine attrak­ti­ve Spiel­klas­se, die vor allem auch ein wei­ter wach­sen­des Zuschau­er­inter­es­se gene­riert”, zitiert eine Mit­tei­lung des BFV Schatz­meis­ter Jür­gen Fal­ten­ba­cher. Der 53-Jäh­ri­ge ist im BFV-Prä­si­di­um für den Spiel­be­trieb in Bay­ern ver­ant­wort­lich und hat zudem den Vor­sitz der Zulas­sungs­kom­mis­si­on inne.

„In der aktu­el­len Run­de ver­zeich­nen wir im Ver­gleich der Vor­sai­son eine durch­schnitt­li­che Stei­ge­rung bei den Besu­cher­zah­len von rund 30 Pro­zent. Dabei wol­len wir auch wei­ter­hin kon­se­quent den Weg der Pro­fes­sio­na­li­sie­rung bei den Rah­men­be­din­gun­gen gehen. Genau aus die­sem Grund sind die Zulas­sungs­vor­aus­set­zun­gen in infra­struk­tu­rel­ler und medi­en­tech­ni­scher Hin­sicht noch­mals über­ar­bei­tet wor­den. Es geht dar­um, dass wir mit der Regio­nal­li­ga Bay­ern bes­tens auf­ge­stellt sind, aber auch kei­nen Ver­ein über­for­dern, der sich sport­lich für unse­re Spit­zen­li­ga qualifiziert.“

Grund­vor­aus­set­zung für die Teil­nah­me an der Regio­nal­li­ga Bay­ern ist die sport­li­che Qua­li­fi­ka­ti­on. Außer­dem müs­sen die Ver­ei­ne im jetzt ange­sto­ße­nen Ver­fah­ren bestimm­te Zulas­sungs­vor­aus­set­zun­gen des BFV erfül­len. Dabei han­delt es sich ins­be­son­de­re um infra­struk­tu­rel­le, medi­en­tech­ni­sche, orga­ni­sa­to­ri­sche und per­so­nel­le Kri­te­ri­en. Eine auf­wän­di­ge und ins­be­son­de­re kos­ten­in­ten­si­ve Wirt­schaft­lich­keits­prü­fung gibt es im Zulas­sungs­ver­fah­ren zur Teil­nah­me an der Regio­nal­li­ga Bay­ern nicht.

Bis zum 10. März (12 Uhr) müs­sen die Zulas­sungs­un­ter­la­gen der Regio­nal­li­ga-Klubs beim BFV ein­ge­gan­gen sein. Für die Bay­ern­li­gis­ten und die baye­ri­schen Dritt­li­gis­ten gilt eine Frist bis zum 14. April (12 Uhr). Im Mai erhal­ten die Klubs dann vor­aus­sicht­lich ihre Zulassungsbescheide.

Gas‑, Wär­me- und Energiepreisbremse

Ener­gie­prei­se: Die­se Maß­nah­men kön­nen Fuß­ball­ver­ei­ne nutzen

Die Preis­brem­sen für Erd­gas, Fern­wär­me und Strom kom­men auch den rund 4.500 baye­ri­schen Fuß­ball­ver­ei­nen zugu­te. Der Baye­ri­sche Fuß­ball-Ver­band (BFV) nennt Maß­nah­men, die die Ener­gie­prei­se der Ver­ei­ne sen­ken könnten.

Wie der BFV dazu mit­teil­te, hat die baye­ri­schen Staats­re­gie­rung, um die Infla­ti­on abzu­fe­dern und Ver­ei­nen eine sta­bi­le Rech­nungs­grund­la­ge zu geben, Anfang Novem­ber beschlos­sen, die Ver­eins­pau­scha­le für das Jahr 2023 erneut zu ver­dop­peln. Zudem rich­te­te sie einen „Här­te­fall­fonds Bay­ern“ ein. Die­ser hat ein Volu­men von bis zu 1,5 Mil­li­ar­den Euro und soll bei aktu­el­len Stei­ge­run­gen der Ener­gie­prei­se auch den Ama­teur­fuß­ball umfassen.

Am 19. Novem­ber wur­de zudem das „Gesetz über eine Sofort­hil­fe für Letzt­ver­brau­cher von lei­tungs­ge­bun­de­nem Erd­gas und Kun­den von Wär­me“ beschlos­sen. Mit die­ser Sofort­hil­fe über­nimmt der Bund die Kos­ten für den monat­li­chen Abschlag für Gas und Wär­me im Monat Dezem­ber 2022. Ziel ist es, die Erd­gas- und Wär­me­kun­din­nen und ‑kun­den zu ent­las­ten, um den Zeit­raum bis zur Ein­füh­rung der Strom- und Gas­preis­brem­se zu über­brü­cken. Auch hier­bei sind Sport­ver­ei­ne eingeschlossen.

Gas- und Wärmepreisbremse

Die Gas- und Wär­me­preis­brem­se tritt ab dem 1. Janu­ar 2023 in Kraft und soll bis zum 30. April 2024 gel­ten. Durch das „Gesetz zur Ein­füh­rung von Preis­brem­sen für lei­tungs­ge­bun­de­nes Erd­gas und Wär­me und zur Ände­rung wei­te­rer Vor­schrif­ten“ sol­len pri­va­te Haus­hal­te und Unter­neh­men mit einem Gas­ver­brauch von weni­ger als 1,5 Mil­lio­nen Kilo­watt­stun­den pro­fi­tie­ren. Auch dies gilt für Ver­ei­ne. Die­se erhal­ten 80 Pro­zent ihres im Sep­tem­ber 2022 pro­gnos­ti­zier­ten Jah­res­ver­brau­ches zu einem garan­tier­ten Gas-Brut­to­preis von zwölf Cent pro Kilo­watt­stun­de. Ver­braucht man mehr, fällt für jede wei­te­re Kilo­watt­stun­de der neue hohe Preis im Lie­fer­ver­trag an.

Bei Fern­wär­me gilt ein garan­tier­ter Brut­to­ar­beits­preis von 9,5 Cent pro Kilo­watt­stun­de eben­falls für 80 Pro­zent des im Sep­tem­ber 2022 pro­gnos­ti­zier­ten Ver­brauchs. Dabei soll der staat­lich sub­ven­tio­nier­te Ent­las­tungs­bei­trag Ver­brau­che­rIn­nen in jedem Fall zugu­te­kom­men, unab­hän­gig davon, wie viel sie verbrauchen.

Der Ver­sor­ger ist ver­pflich­tet, den Ent­las­tungs­be­trag ab dem 1. März 2023 in einer mit dem Ver­brau­cher ver­trag­lich ver­ein­bar­ten Abschlags­zah­lung oder Vor­aus­zah­lung unmit­tel­bar und gleich­mä­ßig zu berück­sich­ti­gen. Die Ent­las­tung erfolgt unab­hän­gig vom tat­säch­li­chen Ver­brauch, damit sich Gas­ein­spa­run­gen lohnen.

Strom­preis­brem­se

Die Strom­preis­brem­se greift ab dem 1. Janu­ar 2023 und gilt bis zum 30. April 2024. Mit dem „Gesetz zur Ein­füh­rung einer Strom­preis­brem­se und zur Ände­rung wei­te­rer ener­gie­recht­li­cher Bestim­mun­gen“ sol­len Ver­brau­che­rIn­nen – auch Sport­ver­ei­ne –, die weni­ger als 30.000 Kilo­watt­stun­de Strom im Jahr ver­brau­chen, 80 Pro­zent des bis­he­ri­gen Strom­ver­brauchs zu einem garan­tier­ten Brut­to­preis von 40 Cent pro Kilo­watt­stun­de erhal­ten. Für den Ver­brauch, der über die­ses Basis-Kon­tin­gent hin­aus geht, gilt der ver­trag­lich ver­ein­bar­te Preis.

Ver­brau­che­rIn­nen mit einem pro­gnos­ti­zier­ten Strom­ver­brauch von mehr als 30.000 Kilo­watt­stun­den sol­len im Jahr einen Garan­tie­preis von 13 Cent pro Kilo­watt­stun­de für 70 Pro­zent ihrer bis­he­ri­gen Ver­brauchs­men­ge erhalten.

Die gesetz­li­chen Rege­lun­gen der Ener­gie­prei­se gel­ten für alle Letzt­ver­brau­cher, das heißt alle pri­va­ten, gewerb­li­chen oder gemein­nüt­zi­gen Ver­brau­cher von Erd­gas, Fern­wär­me und Strom. Dar­un­ter fal­len auch gemein­nüt­zi­ge Vereine.

Um die Ent­las­tung zu erhal­ten, muss sich der Preis im Ver­gleich zu einem Index­wert mehr als ver­dop­pelt haben und der Zuwachs bei der Heiz­rech­nung min­des­tens 100 Euro betra­gen. Antrag­stel­lung und Abwick­lung sol­len durch die Bun­des­län­der umge­setzt wer­den. Die exak­te Höhe des Refe­renz­prei­ses, der zum Abgleich mit den aktu­el­len Prei­sen die­nen soll, ist noch nicht fest­ge­legt. Beschlos­sen ist aber bereits der Zeit­rah­men, auf den sich die Ent­las­tun­gen bezie­hen: 1. Janu­ar 2022 bis 1. Dezem­ber 2022.

Baye­ri­scher Fußball-Verband

BFV: Aus­zeich­nun­gen für Funk­tio­nä­rin­nen und Funktionäre

Der Baye­ri­sche Fuß­ball-Ver­band (BFV) hat Funk­tio­nä­rin­nen und Funk­tio­nä­re für ihren ehren­amt­li­chen Ein­satz für den baye­ri­schen Ama­teur­fuß­ball geehrt.

Die höchs­te Aus­zeich­nung des BFV für Funk­tio­nä­rin­nen und Funk­tio­nä­re ging bei der Ver­lei­hung im unter­frän­ki­schen Eibel­stadt an Mit­tel­fran­kens Bezirks­vor­sit­zen­den Die­ter Haber­mann. Das teil­te der BFV mit. Von BFV-Prä­si­dent Chris­toph Kern und Vize­prä­si­den­tin Sil­ke Raml erhielt Haber­mann die Ver­bands-Ver­dienst­na­del in Sil­ber, die für 30-jäh­ri­ges her­aus­ra­gen­des Enga­ge­ment im BFV ver­lie­hen wird.

Die­ter Haber­mann star­te­te sei­ne Funk­tio­närs­lauf­bahn 1992 als Lehr­wart der Schieds­rich­ter­grup­pe Jura Nord. Es folg­ten Sta­tio­nen als Ehren­amts­be­auf­trag­ter des Krei­ses Neumarkt/​Jura und Ehren­amts­re­fe­rent für den Bezirk Mit­tel­fran­ken. 2014 trat er auf Ver­bands­ebe­ne die Nach­fol­ge von Her­mann Gül­ler als Ver­bands-Ehren­amts­re­fe­rent an. Von 2013 bis 2019 war Haber­mann Mit­glied der Kom­mis­si­on Ehren­amt des Deut­schen Fuß­ball-Bun­des (DFB). 2016 wur­de er kom­mis­sa­risch Bezirks­vor­sit­zen­der in Mit­tel­fran­ken und gehört seit­dem dem Ver­bands­vor­stand an. Auf den Bezirks­ta­gen 2018 und 2022 bestä­tig­ten die Dele­gier­te Haber­mann jeweils im Amt. Für sei­ne Ver­diens­te im Ama­teur­fuß­ball bekam Haber­mann bereits in der Ver­gan­gen­heit mehr­fach Aus­zeich­nun­gen. Unter ande­rem erhielt er die DFB-Ver­dienst­na­del und das Ehren­zei­chen des Ministerpräsidenten.

Ehren­na­del in Gold für Rein­hold Bai­er, Flo­ri­an Weiß­mann und Tho­mas Unger

Die Aus­zeich­nung der Ver­bands-Ehren­na­del in Gold für 20-jäh­ri­ges Enga­ge­ment erhiel­ten BFV-Vize­prä­si­dent Rein­hold Bai­er, Ver­bands­ju­gend­lei­ter Flo­ri­an Weiß­mann und Ober­fran­kens Bezirks­vor­sit­zen­der Tho­mas Unger.

Rein­hold Bai­er enga­gier­te sich von 2002 bis 2007 als Bei­sit­zer im Ver­bands-Sport­ge­richt, des­sen Vor­sitz er 2011 über­nahm und bis heu­te inne­hat. Seit 2010 ist der Münch­ner Beauf­trag­ter für sozia­le Inte­gra­ti­on. So ver­sucht er dafür zu sor­gen, dass der Ver­band auch sei­ner gesell­schafts­po­li­ti­schen Ver­ant­wor­tung gerecht wird, sich gegen Gewalt, Anti­se­mi­tis­mus, Ras­sis­mus und Homo­pho­bie stark macht und für Fair­play auf und neben dem Platz ein­tritt. Seit dem Auf­stieg zum Vize­prä­si­den­ten 2007 gehört Bai­er dem Vor­stand des BFV an. Auch für den DFB trug der heu­te 67-Jäh­ri­ge über vie­le Jah­re hin­weg Ver­ant­wor­tung. Für sei­ne Ver­diens­te im Ama­teur­fuß­ball erhielt Bai­er bereits in der Ver­gan­gen­heit Aus­zeich­nun­gen wie die DFB-Verdienstnadel.

Flo­ri­an Weiß­mann leg­te den Grund­stein für sei­ne Lauf­bahn als BFV-Funk­tio­när als Bei­sit­zer im Schieds­rich­ter­aus­schuss der Grup­pe Mün­chen-Ost/E­bers­berg (2002 bis 2006). Von 2009 bis 2018 war er Jugend­lei­ter im Kreis Mün­chen. Auf dem Ver­bands­tag 2018 wähl­ten ihn die Dele­gier­ten zum Nach­fol­ger von Karl-Heinz Wil­helm als Ver­bands-Jugend­lei­ter. In die­ser Funk­ti­on, in der Weiß­mann auf dem Ver­bands­tag 2022 im Amt bestä­tigt wur­de, ist er auch Mit­glied des Ver­bands­vor­stan­des. Als ers­tes U30-Mit­glied gehör­te Weiß­mann bereits von 2006 bis 2010 dem Ver­bands­vor­stand und dem Bezirks­aus­schuss Ober­bay­ern an. Für sei­ne Ver­diens­te im Ama­teur­fuß­ball erhielt Weiß­mann bereits unter ande­rem die DFB-Verdienstnadel.

Auch Ober­fran­kes Bezirks­vor­sit­zen­der Tho­mas Unger blickt auf eine beweg­te Funk­tio­närs­kar­rie­re zurück. 2002 war er Jugend­mit­ar­bei­ter und ein Jahr spä­ter Kreis-Jugend­lei­ter im Kreis Hof/​Tirschenreuth/​Wunsiedel, ab 2006 Kreis-Spiel­lei­ter Her­ren. Es folg­ten wei­te­re Sta­tio­nen als Bei­sit­zer im Ver­bands-Spiel­aus­schuss (2010 bis 2017) und Bezirks-Senio­ren­spiel­lei­ter. 2018 hat­te Unger zunächst kom­mis­sa­risch den Bezirks­vor­sitz inne. In die­ser Funk­ti­on wur­de er auf dem Ver­bands­tag 2018 gewählt und vier Jah­re spä­ter im Amt bestä­tigt. Auch er bekam für sei­ne Ver­diens­te im Ama­teur­fuß­ball bereits die DFB-Verdienstnadel.

Ver­bands-Ehren­na­del für Sabri­na Hütt­mann und Gün­ther Huber

Für zehn Jah­re im Ver­band erhiel­ten Sabri­na Hütt­mann (Bezirks­vor­sit­zen­de Schwa­ben) und Gün­ther Huber (BFV-Ehren­mit­glied) die Verbands-Ehrennadel.

Gün­ther Huber, der bei der Über­ga­be nicht vor Ort sein konn­te, stand seit dem Rück­tritt von Win­fried Buch­hart 2012 an der Spit­ze der BFV-Prü­fungs­kom­mis­si­on Finan­zen. Feder­füh­rend war er betei­ligt an der Aus­ar­bei­tung der BFV-Com­pli­an­ce-Richt­li­ni­en. Zuletzt war er als Mit­glied der AG Finan­zen zudem in die Vor­be­rei­tung des Neu­bau­pro­jek­tes des BFV in der Bri­en­ner Stra­ße in Mün­chen ein­ge­bun­den. In sei­ner vier Jahr­zehn­te wäh­ren­den Schieds­rich­ter­lauf­bahn war der Diplom-Ver­wal­tungs­wirt unter ande­rem fünf Jah­re lang in der Lan­des­li­ga und als Assis­tent in der Bay­ern­li­ga aktiv. Zudem war der Nie­der­bay­er vie­le Jah­re als Schieds­rich­ter-Beob­ach­ter in sei­nem Hei­mat-Bezirk und als Refe­rent bei Schieds­rich­ter-Lehr­gän­gen unter­wegs. Auf dem Ver­bands­tag 2022 wur­de Huber zum BFV-Ehren­mit­glied ernannt.

Sabri­na Hütt­mann über­nahm eben­falls bereits 2012 als Frau­en-Bezirks-Schieds­rich­ter­be­auf­trag­te ihr ers­tes Amt beim BFV. Zwei Jah­re spä­ter wur­de sie Grup­pen-Schieds­rich­te­r­ob­frau (Donau), 2018 Bezirks-Online-Beauf­trag­te und ab 2019 in Per­so­nal­uni­on auch im Kreis Donau Beauf­trag­te für den Frau­en- und Mäd­chen­fuß­ball. 2020 wur­de sie zur Vor­sit­zen­den des Bezirks-Frau­en und Mäd­chen­aus­schus­ses beru­fen und spä­ter auch zur stell­ver­tre­ten­den Bezirks-Vor­sit­zen­den in Schwa­ben gewählt. Im Juli 2022 trat sie schließ­lich die Nach­fol­ge von Chris­toph Kern an, der auf dem schwä­bi­schen Bezirks­tag im Früh­jahr zunächst als Bezirks-Vor­sit­zen­der im Amt bestä­tigt und beim 26. Ordent­li­chen BFV-Ver­bands­tag Ende Juni zum neu­en BFV-Prä­si­den­ten gewählt wur­de. Sabri­na Hütt­mann gehört seit­dem auch dem Ver­bands­vor­stand an.

Spiel­ab­bruch wegen Nebels

DJK Geben­bach gegen FC Ein­tracht Bam­berg wird wiederholt

Am ver­gan­ge­nen Sams­tag brach der Schieds­rich­ter das Bay­ern­li­ga-Spiel zwi­schen der DJK Geben­bach und dem FC Ein­tracht Bam­berg eine Vier­tel­stun­de vor Ende ab. Nebel hat­te die Fort­set­zung der Par­tie aus Sicht des Unpar­tei­ischen, und zum Ärger der Bam­ber­ger, unmög­lich gemacht. Nun hat der Baye­ri­sche Fuß­ball-Ver­band bekannt­ge­ge­ben, dass das Spiel wie­der­holt wer­den soll.

Es lief die 76. Minu­te als ver­gan­ge­nen Sams­tag im Spit­zen­spiel der Bay­ern­li­ga der DJK Geben­bach und der FC Ein­tracht Bam­berg auf­ein­an­der­tra­fen. Die Bam­ber­ger führ­ten mit 1:0. Die Geben­ba­cher, die sich im gan­zen Spiel kei­ne zwin­gen­de Tor­chan­ce erar­bei­tet hat­ten, waren nach einer gelb-roten Kar­ten zudem in Unter­zahl. Und den­noch saßen die Bam­ber­ger wenig spä­ter im Mann­schafts­bus auf dem Heim­weg und waren, wie der Ver­ein mit­teil­te, zutiefst frustriert.

Was war pas­siert? Nach­dem bereits seit Spiel­be­ginn Nebel­fel­der über den Platz gewa­bert hat­ten, unter­brach der Schieds­rich­ter eine Vier­tel­stun­de vor Ende zunächst die Par­tie. Dies geschah zu die­sem Zeit­punkt zurecht, da die Beein­träch­ti­gung des Spiel­flus­ses zu hoch war. Die Ansa­ge der Unpar­tei­ischen: „Wir war­ten 30 Minu­ten, wenn sich die Sicht gebes­sert hat, wird weitergespielt.“

Nach 30 Minu­ten dann bra­chen die Offi­zi­el­len die Par­tie jedoch end­gül­tig ab, obwohl sich die Sicht­ver­hält­nis­se auch nach Mei­nung unpar­tei­ischer Beob­ach­ter wie­der gebes­sert hat­ten und bei­de Mann­schaf­ten wei­ter­spie­len wollten.

Bam­bergs Abtei­lungs­lei­ter Sascha Dorsch fass­te die Stim­mung im Team nach dem Spiel­ab­bruch zusam­men: „Wir kämp­fen seit Wochen mehr mit äuße­ren Umstän­den wie Sta­di­on­sper­ren oder Spiel­ab­brü­chen als mit geg­ne­ri­schen Teams. Uns bleibt heu­te nur tie­fer Frust dar­über, dass die Spiel­lei­tung ohne Not in das Gesche­hen ein­ge­grif­fen hat und die sport­li­che Aus­ein­an­der­set­zung ein vor­zei­ti­ges Ende fand.“

Sport­ge­richt: Geben­bach gegen Bam­berg wird neu angesetzt

Mitt­ler­wei­le hat der Baye­ri­sche Fuß­ball-Ver­band (BFV) bekannt­ge­ge­ben, dass das Spiel zwi­schen der DJK Geben­bach und dem FC Ein­tracht Bam­berg neu ange­setzt wer­den soll. Das habe das zustän­di­ge Sport­ge­richt Bay­ern ent­schie­den. Damit fol­ge das Gericht dem Antrag des Ver­bands­an­wal­tes. Die­sem Antrag haben sowohl die DJK Geben­bach als auch der FC Ein­tracht Bam­berg zuge­stimmt, sodass das Urteil rechts­kräf­tig ist.

Die gesetz­li­che Grund­la­ge der Ent­schei­dung des Gerichts ist der Para­graf 66 der Spiel­ord­nung des BFV. Die­ser sieht vor, dass ein Schieds­rich­ter ein Spiel abbre­chen kann, „wenn die ord­nungs­ge­mä­ße Durch­füh­rung des Spiels wegen ernst­haf­ter Stö­rung nicht mehr gewähr­leis­tet“ ist. Eine sol­che Stö­rung kön­ne bei erheb­li­cher Ver­min­de­rung der Sicht­ver­hält­nis­se wegen Nebels vorliegen.

Wann die Par­tie wie­der­holt wird, steht aller­dings noch nicht fest. Die Spiel­lei­tung der Bay­ern­li­ga Nord befin­det sich dazu bereits mit bei­den Klubs in der Ter­min-Abstim­mung. Der neue Spiel­ter­min soll in den kom­men­den Tagen feststehen.

Ener­gie­kri­se

„Här­te­fall­fonds Bay­ern“ soll auch Ama­teur­fuß­ball zugutekommen

Der Baye­ri­sche Fuß­ball-Ver­band begrüßt die Ankün­di­gung der Staats­re­gie­rung, dass der „Här­te­fall­fonds Bay­ern“ auch den Ama­teur­fuß­ball umfas­sen soll. Denn auch der Ama­teur­fuß­ball lei­det unter der­zei­ti­gen Preissteigerungen.

Wie der Baye­ri­sche Fuß­ball-Ver­band (BFV) mit­ge­teilt hat, hat das baye­ri­sche Kabi­nett beschlos­sen, dass der soge­nann­te „Här­te­fall­fonds Bay­ern“ in Höhe von bis zu 1,5 Mil­li­ar­den Euro auch den orga­ni­sier­ten Ama­teur­fuß­ball umfas­sen soll. Auch soll die Ver­eins­pau­scha­le für das Jahr 2023 bereits jetzt ver­dop­pelt werden.

„Der Sport wur­de nicht ver­ges­sen und muss sich – wie in der Coro­na-Pan­de­mie – auch nicht hin­ten anstel­len“, sagt BFV-Prä­si­dent Chris­toph Kern. Die Ver­dopp­lung der Ver­eins­pau­scha­le sei zudem ein Signal, das baye­ri­schen Ver­ei­ne Pla­nungs­si­cher­heit in beson­ders unsi­che­ren Zei­ten gebe.

„Eben­so klar ist aber auch, dass heu­te nie­mand sagen kann, wie sich die Prei­se für Ener­gie ent­wi­ckeln. Die ener­gie-inten­si­ven Mona­te ste­hen uns erst noch bevor. Vie­le der Ver­eins- Ver­ant­wort­li­chen wer­den erst dann wirk­lich wis­sen, was die Uhr geschla­gen hat, wenn die ers­ten Abrech­nun­gen nach der Heiz­pe­ri­ode kom­men. Von daher ist es beson­ders wich­tig, dass das Kabi­nett dem baye­ri­schen Sport auch hier die Tür geöff­net hat und mit­hil­fe des Här­te­fall­fonds nach­steu­ern kann. Denn es darf sich nicht noch ein­mal wie­der­ho­len, dass Sport­stät­ten geschlos­sen wer­den müssen.“

Dem­ge­mäß heißt es im Beschluss­pa­pier des Kabi­netts, dass es den „Baye­ri­schen Här­te­fall­fonds“ für sozia­les Leben und Infra­struk­tur geben soll, „mit des­sen Hil­fe-Ein­rich­tun­gen der sozia­len Infra­struk­tur wie zum Bei­spiel Kran­ken­häu­ser, Reha- und Pfle­ge­ein­rich­tun­gen, Kin­der­ta­ges­stät­ten, Pri­vat­schu­len, Ein­rich­tun­gen der Erwach­se­nen­bil­dung, Stu­den­ten­wer­ke, Sport (hier­für soll bereits jetzt für 2023 die Ver­eins­pau­scha­le ver­dop­pelt wer­den), Kul­tur und Medi­en sowie Ver­ei­ne unter­stützt wer­den kön­nen, die kei­ne oder zu gerin­ge Bun­des­hil­fen erhal­ten und die sich auf­grund der aktu­el­len Ener­gie­kri­se in einer exis­tenz­be­dro­hen­den Lage befinden.“

Laut Anga­ben des BFV hat­te sich Chris­toph Kern hat­te sich bereits früh­zei­tig mit dem für den Sport im Frei­staat zustän­di­gen Innen­mi­nis­ter Joa­chim Herr­mann getrof­fen. Dabei habe er auf die Pro­ble­me baye­ri­scher Ver­ei­ne im Zuge stei­gen­der Ener­gie­prei­se hin­ge­wie­sen. Zudem habe Kern das The­ma auch mit Ver­tre­te­rIn­nen der Land­tags­frak­tio­nen von SPD und Bünd­nis 90/​Die Grü­nen diskutiert.

Ehren­amts­preis­ver­lei­hung des BfV

22 Kreis­sie­ge­rin­nen und Kreis­sie­ger im Rampenlicht

Der Baye­ri­sche Fuß­ball-Ver­band (BFV) hat bei sei­ner bereits 27. Ehren­amts­preis­ver­lei­hung im Münch­ner GOP Varie­té-Thea­ter ins­ge­samt 22 ehren­amt­li­che Ver­eins­mit­ar­bei­te­rin­nen und ‑mit­ar­bei­ter aus dem Frei­staat für ihr außer­ge­wöhn­li­ches Enga­ge­ment im und für den Ama­teur­fuß­ball aus­ge­zeich­net, dar­un­ter für den Bezirk Ober­fran­ken einen Funk­tio­när aus dem Land­kreis Bamberg.

Rudolf Kerl (TSV Leng­feld 1876), Chris­ti­an Dorsch (SV Blau-Weiß Sas­sen­dorf) und Ger­hard Lind­ner (SC Kir­ch­ent­hum­bach) beleg­ten die Plät­ze eins bis drei. Sie wur­den von BFV-Part­ner LOTTO Bay­ern eben­so wie auch alle 19 wei­te­ren Kreis­sie­ge­rin­nen und Kreis­sie­ger mit Geld­prä­mi­en für ihre Ver­ei­ne belohnt. Dabei gin­gen 2.000 Euro stell­ver­tre­tend für Rudolf Kerl an den TSV Leng­feld 1876 aus dem Kreis Würz­burg, 1.500 Euro flie­ßen dank Chris­ti­an Dorsch in die Ver­eins­kas­se des SV Blau-Weiß Sas­sen­dorf im Fuß­ball-Kreis Bamberg/​Bayreuth/​Kulmbach, für den SC Kir­ch­ent­hum­bach im Kreis Amberg/​Weiden um Preis­trä­ger Ger­hard Lind­ner gab es 800 Euro. Die Gesamt­hö­he der Prä­mi­en beträgt 10.000 Euro.

Alle 22 Kreis­sie­ge­rin­nen und ‑sie­ger wer­den im Früh­jahr kom­men­den Jah­res gemein­sam mit ihren Part­ne­rin­nen und Part­nern zu einem Dan­ke­schön-Wochen­en­de ein­ge­la­den, 15 von ihnen erhal­ten zudem eine Ein­la­dung zum DFB-Club 100, der im kom­men­den Jahr anläss­lich eines Län­der­spiels der A‑Nationalmannschaft in Deutsch­land tagt. Die Urkun­den über­reich­ten LOT­TO-Bay­ern-Vize-Prä­si­dent Josef Mül­ler, BFV-Prä­si­dent Chris­toph Kern, Ver­bands-Ehren­amts­re­fe­rent Ste­fan Mer­kel, BFV-Vize­prä­si­den­tin Inge Pir­ner und mit DFB-Prä­si­dent Bernd Neu­en­dorf der Ehren­gast der Gala.

„Die­se Büh­ne heu­te hier gehört euch, die­ser Tag ist eurer. Die­se Ver­an­stal­tung ist unser Dan­ke­schön für das, was ihr tag­ein, tag­aus Groß­ar­ti­ges leis­tet. Dafür, dass der Ball bei euch im Ver­ein rollt, dass Mäd­chen und Jun­gen, Frau­en und Män­ner, Schieds­rich­te­rin­nen und Schieds­rich­ter Freu­de haben und gemein­sam durch Dick und Dünn gehen. Ohne das Ehren­amt geht nichts. Das Ehren­amt umfasst alle, die sich in unse­ren baye­ri­schen Fuß­ball­ver­ei­nen enga­gie­ren. Bes­ser: den Ver­ein mit Leben fül­len und das Ver­eins­le­ben am Leben erhal­ten. Schlicht­weg: Eine äußert wert­vol­le Auf­ga­be, die mit einer Ver­ant­wor­tung, gar Ver­pflich­tung ver­bun­den ist und nicht genug wert­ge­schätzt wer­den kann“, beton­te BFV-Prä­si­dent Kern.


„Ich möch­te Ihnen ver­si­chern, dass wir wis­sen, was Sie leisten“


BFV-Prä­si­dent Chris­toph Kern bedank­te sich in sei­ner Rede bei allen Ehren­amt­le­rin­nen und Ehren­amt­lern, die sich in den baye­ri­schen Fuß­ball­ver­ei­nen enga­gie­ren und ihre Klubs mit Leben füllen.

„Han­si Flick hat in die­ser Woche den Kader für das Tur­nier bekannt gege­ben. Jeder ein­zel­ne Spie­ler, der das Ticket für Katar gelöst hat, hat ein­mal klein ange­fan­gen. Bei den Ama­teu­ren. Dort wo sich Men­schen wie Sie uner­müd­lich für unse­ren Sport ein­set­zen. Ohne die­sen Ein­satz wür­den vie­le Spie­ler viel­leicht nie­mals in der Bun­des­li­ga oder in der Natio­nal­mann­schaft ankom­men. Das belegt: Der ver­meint­lich klei­ne Fuß­ball leis­tet in Wahr­heit etwas sehr Gro­ßes. Denn hier, an der Basis, nimmt alles sei­nen Anfang. Das ist der Unter­bau, ohne den das gesam­te Haus des Fuß­balls kei­ne Sta­bi­li­tät hät­te. Des­halb möch­te ich Ihnen für Ihr her­aus­ra­gen­des Enga­ge­ment, für das Sie heu­te aus­ge­zeich­net wer­den, ganz herz­lich dan­ken. Und ich möch­te Ihnen ver­si­chern, dass wir wis­sen, was Sie leis­ten. Und dass wir uns dafür ein­set­zen, dass die­se Leis­tung stär­ker gewür­digt und geför­dert wird“, erklär­te DFB-Prä­si­dent Bernd Neu­en­dorf, der Ehren­gast der 27. BFV-Ehrenamtspreisverleihung.

„Dan­ke ans Ehren­amt – die­se Aus­sa­ge gehört jeden Tag auch mit Leben und Taten gefüllt. Sie gehört in der Mit­te unse­rer Gesell­schaft ver­an­kert, denn die­se ist schließ­lich größ­ter Pro­fi­teur und vor allem die Wert­schät­zung aus der brei­ten Gesell­schaft her­aus trägt die vie­len ehren­amt­lich Enga­gier­ten, die wir gar nicht alle ein­zeln so wür­di­gen kön­nen, wie sie es ver­dient hät­ten. Für die­se brei­te Aner­ken­nung müs­sen wir uns alle ein­set­zen. Und natür­lich auch dafür, dass im Sin­ne unse­rer BFV-Lea­ders­hip-Pro­gram­me auch noch mehr Frau­en an die Schalt­stel­len der Ver­ei­ne und des gesam­ten Ama­teur­fuß­balls kom­men. Davon pro­fi­tie­ren nicht nur der Ver­band und die Ver­ei­ne, son­dern auch die Ehren­amts­be­we­gung“, erklär­te BFV-Vize­prä­si­den­tin Inge Pir­ner, zu deren prä­si­dia­len Auf­ga­ben­be­rei­chen die För­de­rung des Ehren­amts gehört.

In einer Talk­run­de diku­tier­ten DFB-Prä­si­dent Bernd Neu­en­dorf und BFV-Vize­prä­si­den­tin Inge Pir­ner mit den Kreis­sie­gern Peter Dol­lin­ger (SC Irgerts­heim, Kreis Donau/​Isar) und Klaus Graf (TSV Mellrich­stadt, Kreis Rhön) über das Ehren­amt im Fuß­ball, die Arbeit an der Basis, aktu­el­le Sor­gen und Nöte der Ver­ei­ne, aber auch Lösungs­an­sät­ze für die Zukunft.

„Wir sehen hier heu­te Men­schen, die Sport­hei­me bau­en oder ener­ge­tisch sanie­ren – wäh­rend der Pan­de­mie und stei­gen­der Kos­ten. Aus Ver­ei­nen, die Mit­glie­der und Spon­so­ren gewin­nen – trotz Infla­ti­on und Wirt­schafts­kri­se. Ehren­amt­ler, die Ver­ei­ne ent­wi­ckeln, moder­ni­sie­ren und vor­an­brin­gen – allen wid­ri­gen Umstän­den zum Trotz. Coro­na und kei­ne Kri­se wird das Ehren­amt auf­hal­ten – solan­ge es Men­schen wie sie gibt. Men­schen, die ihre gan­ze Kraft und ihre Ideen in den Dienst der Ver­ei­ne und damit auch in den Dienst der Gesell­schaft stel­len – und das ehren­amt­lich in ihrer Frei­zeit. Das alles tut gut! Sich still dar­über zu freu­en, damit ist es aber nicht getan. Die­ses Enga­ge­ment hat es ver­dient, sei­ne Büh­ne und die damit ver­bun­de­ne Auf­merk­sam­keit und Wert­schät­zung zu bekom­men. Denn von die­sem Tag soll auch eine Bot­schaft aus­ge­hen: Wir wol­len noch mehr Men­schen für das Ehren­amt gewin­nen! Denn wenn uns die­se so her­aus­for­dern­de Zeit eines lehrt, dann die Tat­sa­che, dass ohne per­sön­li­ches Enga­ge­ment nichts geht“, sag­te Ver­bands-Ehren­amts­re­fe­rent Ste­fan Merkel.


Die 22 Kreis­sie­ge­rin­nen und ‑sie­ger 2022

Bezirk Ober­bay­ern

Kreis Mün­chen: Niko­laus Lud­wig, FC Teu­to­nia München

Kreis Donau/​Isar: Peter Dol­lin­ger, SC Irgertsheim

Kreis Inn/​Salzach: Johann Gei­ger, TSV Siegsdorf

Kreis Zug­spit­ze: Uwe Enz­mann, TSV Peiting

Bezirk Nie­der­bay­ern

Kreis Nie­der­bay­ern Ost: Wal­ter Mader, TSV Metten

Kreis Nie­der­bay­ern West: Patrick Brun­ner, SC Falkenberg

Bezirk Schwa­ben

Kreis Augs­burg: Anton Mayr, TSV Rain – ver­tre­ten durch Wolf­gang Schmidt, Vereinsehrenamtsbeauftragter

Kreis Donau: Kurt Jung, SV Eggelstetten

Kreis All­gäu: Sebas­ti­an Veit, TSV Legau

Bezirk Ober­pfalz

Kreis Amberg/​Weiden: Ger­hard Lind­ner, SC Kirchenthumbach

Kreis Cham/​Schwandorf: Micha­el Bruck­mül­ler, TSV Pemfling

Kreis Regens­burg: Robert Rappl, SG Painten

Bezirk Ober­fran­ken

Kreis Bamberg/​Bayreuth/​Kulmbach: Chris­ti­an Dorsch, SV Blau Weiß Sassendorf

Kreis Coburg/​Kronach/​Lichtenfels: Hel­mut Mey­er, TSV Meeder

Kreis Hof/​Tirschenreuth/​Wunsiedel: Alex­an­der Kropf, ASV Leu­polds­grün – nicht per­sön­lich vor Ort

Bezirk Mit­tel­fran­ken

Kreis Nürnberg/​Frankenhöhe: Tho­mas Streng, SGV Nürnberg-Fürth

Kreis Erlangen/​Pegnitzgrund: Dia­na Köp­pen, ASV Höchstadt

Kreis Neumarkt/​Jura: Rein­hold Heß, DJK Fiegenstall

Bezirk Unter­fran­ken

Kreis Würz­burg: Rudolf Kerl, TSV Lengfeld

Kreis Schwein­furt: Sebas­ti­an Man­ger, FC Wasserlosen

Kreis Aschaf­fen­burg: Man­fred Wis­sel, SpVgg Rothengrund/​Gunzenbach

Kreis Rhön: Klaus Graf, TSV Mellrichstadt

Preis für ehren­amt­li­che Vereinsarbeit

BFV zeich­net Fuß­ball­hel­din­nen und Fuß­ball­hel­den aus

Der Baye­ri­sche Fuß­ball-Ver­band (BFV) hat zusam­men mit dem Deut­schen Fuß­ball-Bund (DFB) in Regens­burg zum sechs­ten Mal 22 baye­ri­sche Ver­eins­mit­ar­bei­te­rIn­nen unter 30 Jah­ren mit dem Preis „Fuß­ball­hel­den – Akti­on Jun­ges Ehren­amt“ aus­ge­zeich­net. Unter den Aus­ge­zeich­ne­ten ist auch ein Ver­tre­ter eines Ver­eins aus der Region.

Am Ran­de der Zweit­li­ga­par­tie zwi­schen dem SSV Jahn Regens­burg und dem SV Sand­hau­sen wür­dig­ten BFV-Prä­si­dent Chris­toph Kern, Vize­prä­si­den­tin Inge Pir­ner, Seli­na Voll­mar (U30-Mit­glied im Ver­bands­vor­stand) und Bezirks-Vor­sit­zen­der Tho­mas Graml her­aus­ra­gen­de Leis­tun­gen von 22 Kreis­sie­ge­rIn­nen – stell­ver­tre­tend für alle jun­gen ehren­amt­li­chen Ver­eins­mit­ar­bei­te­rIn­nen in den rund 4500 Fuß­ball­ver­ei­nen Bay­erns. Dies teil­te der BFV am Wochen­en­de mit. Unter den aus­ge­zeich­ne­ten Fuß­ball­hel­din­nen und Fuß­ball­hel­den befin­det sich mit Lorenz Schnei­der vom 1. FC Strul­len­dorf auch ein Ver­tre­ter eines Ver­eins aus der Bam­ber­ger Region.

Chris­toph Kern sag­te bei der Preis­ver­lei­hung: „Die heu­te geehr­ten Fuß­ball­hel­din­nen und Fuß­ball­hel­den sind ech­te Vor­bil­der. Sie sor­gen gemein­sam mit den unzäh­li­gen baye­ri­schen Ehren­amt­li­chen Tag für Tag dafür, dass der Ball bei uns im Frei­staat rollt. Für die­ses her­aus­ra­gen­de Enga­ge­ment kön­nen wir gar nicht oft genug dan­ken. Es ist beein­dru­ckend zu sehen, mit wie viel Lei­den­schaft die­se jun­gen Men­schen am Werk sind und was sie in ihren Ver­ei­nen bereits jetzt erreicht haben.“

„Talen­tier­ten Nach­wuchs zu fin­den“, füg­te die für das Ehren­amt zustän­di­ge Vize­prä­si­den­tin Inge Pir­ner an, „ihn aus­zu­bil­den und zu hal­ten ist Kern­auf­ga­be von Ver­ei­nen und Ver­band. Nicht nur auf dem Platz, son­dern vor allem auch neben dem Rasen. Es freut mich ganz beson­ders, dass wir hier heu­te 22 außer­ge­wöhn­li­che jun­ge Men­schen aus­zeich­nen konn­ten, die sich in ihren Ver­ei­nen für den Ama­teur­fuß­ball ein­set­zen und dies hof­fent­lich auch noch sehr lan­ge tun werden.“

Zudem beton­te U30-Vor­stands­mit­glied Seli­na Voll­mar: „Die jun­gen Ver­eins­mit­ar­bei­te­rin­nen und ‑Mit­ar­bei­ter, die sich als Jugend­trai­ne­rin­nen oder ‑trai­ner enga­gie­ren oder Wochen­en­de für Wochen­en­de für per­fek­te Rah­men­be­din­gun­gen am Platz sor­gen, sind die Ver­eins­vor­sit­zen­den oder Abtei­lungs­lei­ten­den von mor­gen und somit die Zukunft des Ama­teur­fuß­balls. Es ist des­halb wich­tig, die­se Leis­tun­gen in den Blick­punkt der Öffent­lich­keit zu rücken und zu würdigen.“

22 Kreis­sie­ge­rin­nen und ‑sie­ger
  • Ober­bay­ern
    Kreis Mün­chen: Flo­ri­an Rie­de­rer (SV Dor­nach)
    Kreis Donau/​Isar: Patri­cia Har­rer (FC Nas­sen­fels)
    Kreis Inn/​Salzach: Tobi­as Leh­ner (SV Unter­neu­kir­chen)
    Kreis Zug­spit­ze: Vere­na Huber (FC Puchheim)
  • Nie­der­bay­ern
    Kreis Nie­der­bay­ern Ost: Maxi­mi­li­an Haidn (DJK Fürs­ten­eck)
    Kreis Nie­der­bay­ern West: Sebas­ti­an Albers­dör­fer (SC Falkenberg)
  • Schwa­ben
    Kreis Augs­burg: Manu­el Kotar­ba (JFG Lech­feld)
    Kreis Donau: Mar­tin Lau­ter (TSV Frem­din­gen)
    Kreis All­gäu: Moritz Schaf­roth (VfB Durach)
  • Ober­pfalz
    Kreis Regens­burg: Chris­ti­na König (TSV Auf­hau­sen)
    Kreis Cham/​Schwandorf: Fabi­an Prey (SV Alten­dorf)
    Kreis Amberg/​Weiden: Mar­tin Hil­len (1. FC Rieden)
  • Ober­fran­ken
    Kreis Bamberg/​Bayreuth/​Kulmbach: Lorenz Schnei­der (1. FC Strul­len­dorf)
    Kreis Coburg/​Kronach/​Lichtenfels: Chris­ti­an Engel (TSV Neu­en­sorg 1925)
    Kreis Hof/​Tirschenreuth/​Wunsiedel: Leon Groß (FSV Naila)
  • Mit­tel­fran­ken
    Kreis Nürnberg/​Frankenhöhe: Anto­nia Karl (TSV 1886 Wil­herms­dorf)
    Kreis Erlangen/​Pegnitzgrund: Meh­med Sarp (JFG Schnaitt­ach­tal)
    Kreis Neumarkt/​Jura: Pau­la Bitt­ner (DJK Stopfenheim)
  • Unter­fran­ken
    Kreis Würz­burg: Ali­na-Sophie Hem­me­rich (SpVgg Adels­berg)
    Kreis Schwein­furt: Chris­toph Knie­was­ser (TSV Abts­wind)
    Kreis Aschaf­fen­burg: Den­nis Sten­ger (TSV 1913 Pflau­men­heim)
    Kreis Rhön: Fran­zis­ka Kili­an (DJK Weichtungen)

Sor­gen an der Basis, For­de­run­gen an die Politik

Umfra­ge im Ama­teur­fuß­ball zur Energiekrise

Der rus­si­sche Angriffs­krieg in der Ukrai­ne hat zu star­ken Preis­stei­ge­run­gen bei der Ener­gie­ver­sor­gung geführt. Um die zusätz­lich Belas­tung abfan­gen zu kön­nen, wün­schen sich Deutsch­lands Fuß­ball-Ama­teur­ver­ei­ne Unter­stüt­zung durch die Poli­tik. Gleich­zei­tig sehen sie sich beim Ener­gie­spa­ren aber auch selbst in der Ver­ant­wor­tung. Vor allem baye­ri­sche Ver­ei­ne haben bereits Ener­gie­spar­maß­nah­men ergrif­fen. Das hat eine Umfra­ge des Ama­teur­fuß­ball-Baro­me­ters ergeben.

Das Ama­teur­fuß­ball-Baro­me­ter des Deut­schen Fuß­ball-Bun­des ist eine regel­mä­ßig unter­nom­me­ne Umfra­ge in den Fuß­ball-Lan­des­ver­bän­den zu bestimm­ten Fra­ge­stel­lun­gen. Die jüngs­te Erhe­bung des Baro­me­ters bezieht sich auf die Hal­tung von Ver­ei­nen zur der­zei­ti­gen Ener­gie­kri­se, die Russ­lands Krieg gegen die Ukrai­ne ver­ur­sacht. Mehr als 3800 Per­so­nen, dar­un­ter 447 Ver­tre­te­rin­nen und Ver­tre­ter baye­ri­scher Ver­ei­nen, haben sich an der Umfra­ge betei­ligt. Das teil­te der Baye­ri­sche Fuß­ball-Ver­band (BFV) am 18. August mit.

82 Pro­zent (in Bay­ern 78,4 Pro­zent) der befrag­ten Per­so­nen gaben an, dass sie sich ange­sichts der hohen Mehr­kos­ten im Ver­ein Unter­stüt­zung durch die Poli­tik wünsch­ten. 93,8 Pro­zent (Bay­ern: 94,2 Pro­zent) for­dern bei der Umset­zung von ener­gie­spa­ren­den Maß­nah­men Unter­stüt­zung durch öffent­li­che Institutionen.

Dafür wür­den bereits Gespräch zwi­schen Ver­bän­den und Poli­tik lau­fen, wie der BFV bekannt­gab. Zuletzt hat­te sich dazu unter ande­rem BFV-Prä­si­dent Chris­toph Kern mit Bay­erns Sport­mi­nis­ter Joa­chim Herr­mann aus­ge­tauscht. Auch der DFB wer­de in weni­gen Tagen bei einem Ter­min mit dem Bun­des­kanz­ler­amt ent­spre­chen­de Unter­stüt­zung einfordern.

Ener­gie­spar-Maß­nah­men: Baye­ri­sche Klubs bereits aktiv

In Bay­ern befin­den sich über­durch­schnitt­lich vie­le Sport­stät­ten im Besitz eines ein­zel­nen Ver­eins – 54,1 Pro­zent gegen­über dem Bun­des­durch­schnitt von 27 Pro­zent. Dage­gen sind in Bay­ern nur 21,1 Pro­zent in kom­mu­na­ler Hand (bun­des­weit: 43,4 Prozent).

56,4 Pro­zent der Umfra­ge-Teil­neh­mer befürch­ten durch die gestie­ge­nen Ener­gie­kos­ten eine finan­zi­el­le Gefähr­dung ihres Clubs (Bay­ern: 55,5 Pro­zent). Die Umfra­ge im Ama­teur­fuß­ball-Baro­me­ter macht aber auch deut­lich, dass die Ver­ei­ne ein aus­ge­präg­tes Maß an Eigen­ver­ant­wor­tung besit­zen. 93,5 Pro­zent (in Bay­ern und bun­des­weit) unter­strei­chen in der Umfra­ge ihre Bereit­schaft, ener­gie­spa­ren­de Maß­nah­men umzu­set­zen. 40,8 Pro­zent gaben an, dies bereits getan zu haben. In Bay­ern ist der Anteil mit 51,2 Pro­zent noch etwas höher.

Als häu­figs­te Maß­nah­me zum Ener­gie­spa­ren geben die Ver­ei­ne die Umrüs­tung auf LED-Licht­tech­nik an (68,2 Pro­zent, Bay­ern: 74,3 Pro­zent). Dar­auf folgt die War­tung von Fens­tern und Türen (31,2 Pro­zent, Bay­ern: 35,7 Pro­zent) und die Umrüs­tung auf rege­ne­ra­ti­ve Ener­gie­trä­ger (25,5 Pro­zent, Bay­ern: 36,7 Prozent).

BFV: Mehr­be­las­tung für Mit­glie­der vermeiden

Bei der Bewäl­ti­gung erhöh­ter Ener­gie­kos­ten ver­su­chen die Ver­ei­ne indes, finan­zi­el­le Mehr­be­las­tun­gen für ihre Mit­glie­der zu ver­mei­den. Nur 26,7 Pro­zent der Befrag­ten kön­nen sich dem­ge­mäß eine Erhö­hung der Mit­glieds­bei­trä­ge vor­stel­len. Baye­ri­sche Ver­eins­ver­ant­wort­li­che sind noch zurück­hal­ten­der (25,8 Pro­zent). 15 Pro­zent der bun­des­weit Befrag­ten den­ken aller­dings auch über eine Son­der­um­la­ge für Mit­glie­der nach (Bay­ern: 12,6 Pro­zent). 12 Pro­zent (Bay­ern: 12,3 Pro­zent) sehen die Mög­lich­keit, die Ein­tritts­prei­se für das Publi­kum zu erhöhen.

Vie­le Ver­ei­ne begeg­nen den Mehr­kos­ten aller­dings mit eige­nen Maß­nah­men für einen gerin­ge­ren Ver­brauch (71,6 Pro­zent, Bay­ern: 72,6). Kurz­fris­ti­ge Umstel­lun­gen sind ein bedarfs­ge­rech­ter Betrieb von Flut­licht­an­la­gen (53,7 Pro­zent, Bay­ern: 46,3 Pro­zent), die Sen­si­bi­li­sie­rung von Mit­glie­dern für redu­zier­ten Ener­gie­ver­brauch, oder das Aus­schal­ten ver­zicht­ba­rer Elek­tro­ge­rä­te (46,4 Pro­zent, Bay­ern: 47,2 Prozent).

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