Nur ein Spieler verlässt die Mannschaft
FC Eintracht Bamberg: Kontinuität im Kader für Regionalligasaison
Auch in der Saison 2023 //2024 möchte der FC Eintracht Bamberg auf Kontinuität in Verein und Kader setzen. Bis auf einen Abgang aus der Mannschaft kann der Regionalliga-Aufsteiger dafür auf das Personal aus der vergangenen Saison zurückgreifen.
Mit einer nahezu unveränderten Mannschaft startet Trainer Jan Gernlein heute mit dem FC Eintracht Bamberg in die Vorbereitungen auf die neue Saison, wie der Verein mitteilte. Gernlein selbst hatte seinen Vertrag bereits im Mai für die Spielzeit 2023 //2024 verlängert. „Ich schätze am FC Eintracht Bamberg die ruhige und unaufgeregte Arbeit“, sagte Gernlein. „Dass wir nun fast alle Spieler bei uns halten können, unterstreicht, welch große Gemeinschaft hier in den letzten Jahren in Mannschaft und Umfeld gewachsen ist.“
Bereits zur Winterpause hätten nahezu alle Spieler signalisiert, ligaunabhängig auch in der neuen Saison dem Verein treu zu bleiben. „Ich denke, auch das ist nicht der Normalfall. Wir waren im Prinzip schon im Februar mit unseren Personalplanungen durch und konnten uns voll auf die Rückrunde konzentrieren. Auch das war sicher ein entscheidender Faktor dafür, dass wir am Ende die Meisterschaft in der Bayernliga erringen konnten.“
Einer geht
Ein Spieler verlässt die Eintracht jedoch. Nicht mehr im Kader der Domreiter steht in der neuen Saison Moritz Kaube. Nach einer maßgeblichen Saisonleistung im Kampf um die Meisterschaft in der Bayernliga Nord will Moritz Kaube den nächsten Schritt in fußballerischen Entwicklung gehen. Der 22-Jährige verlässt die Eintracht zum 1. Juli und wechselt zum FC Augsburg. Dort wird er unter professionellen Bedingungen trainieren und zunächst für die zweite Mannschaft des Vereins auflaufen. Für den FC Eintracht wird es also in der kommenden Saison ein Wiedersehen mit Kaube in der Regionalliga Bayern geben, wenn der Bamberger Aufsteiger auf den FC Augsburg II trifft.
„Der Wechsel von Moritz Kaube war mit Trainer und Verein abgestimmt“, sagte Sascha Dorsch, FCE-Vorstandssprecher zur Personalie. „Der FC Augsburg ist schon im Winter auf ihn zugekommen, insofern hatten wir schon lange damit geplant, dass er uns verlassen wird.“
Auch Jan Gernlein kann den Wechselwunsch von Moritz Kaube nachvollziehen. „Er weiß genau, was er will und worauf er sich einlässt. Augsburg wird für ihn ein erster wichtiger Schritt sein, sich an die neuen professionellen Umstände zu gewöhnen. Wir trauen ihm auf jeden Fall sehr viel zu.“
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Vorletztes Saisonspiel
FC Eintracht gegen SSV Jahn Regensburg II: Wird Bamberg am Samstag Meister?
Am kommenden Samstag kann der FC Eintracht Bamberg seinen Aufstieg in die Regionalliga Bayern perfekt machen. Gegen den SSV Jahn Regensburg II reicht bereits ein Unentschieden.
Nach acht Jahren Abwesenheit kann der FC Eintracht Bamberg am Samstag (20. Mai) in Bayerns vierthöchste Spielklasse, die Regionalliga Bayern, zurückkehren. Am vorletzten Spieltag der Bayernliga Nord steht die Mannschaft auf Tabellenplatz eins und hat fünf Punkte mehr als der Zweite des DJK Gebenbach. Dank Bambergs 2:1‑Auswärtssiegs am vergangenen Wochenende in Geesdorf und dem Patzer der Gebenbacher (0:3 in Neumarkt) reicht der Mannschaft von Trainer Jan Gerlein gegen die Reserve des Zweitligisten SSV Jahn Regensburg bereits ein Punkt für die Meisterschaft in der Bayernliga Nord.
Dies geschähe vor voraussichtlich imposanter Kulisse, wie der Verein mitteilte. Für Bambergs Spiel gegen Regensburg wurden bereits etliche Tickets für die Haupttribüne verkauft und fast alle Jugendteams des FCE haben ihr Kommen zugesagt. Auch Vertreter von Partnervereinen, ehemalige FC-Spieler und Gäste aus Politik, Sport und Wirtschaft haben sich angekündigt. „Wir machen das Stadion voll“, sagte FCE-Vorstandssprecher Sascha Dorsch. „Das haben sich unsere Jungs nach dieser außerordentlichen Leistung und Saison zum letzten Heimspiel verdient.“
Erfolg mit Gesamtkonzept
So richtig habe die junge Mannschaft vor der Saison niemand auf dem Zettel gehabt, so der Verein. Doch die Eintracht startete nach einer Auftaktniederlage eine Serie von 27 Spielen ohne Niederlage. Und das, obwohl sich die Mannschaft immer wieder unvorhergesehen Widrigkeiten ausgesetzt gesehen habe. So verletzte sich Top-Stürmer Björn Schönwiesner früh und fiel für den Rest der Saison aus. Auch musste das Hinrunden-Spiel gegen Gebenbach wegen Nebels in der 75. Minute bei einer 1:0‑Führung Bambergs abgebrochen und Auswärtsspiele in Dörfleins wegen Rasenschäden im Fuchs-Park bestritten werden.
Für den FC Eintracht sei der Saison-Erfolg nun aber die Bestätigung eines Gesamtkonzepts, gab der Verein an. Seit den wirtschaftlichen Schwierigkeiten 2016 habe man kontinuierlich auf die Ausbildung junger Talente aus der Region gesetzt. Fast 70 Prozent aller Spieler, die gegen Regensburg auflaufen werden, hätten mindestens zwei Jahre im vereinseigenen Leistungszentrum verbracht.
Ein Konzept, das aufzugehen scheint. Der jüngere Weg des FCF Eintracht Bamberg begann 2017 in der Bezirksliga und Meistertitel 2018. 2019 folgte die Meisterschaft in der Landesliga und dann drei Spielzeiten in der Bayernliga. Diese schloss Bamberg bisher auf den Plätzen 8 und 4 ab.
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Erfolgscoach bleibt weitere Saison
FC Eintracht verlängert mit Jan Gernlein
Kurz vor dem Ende einer erfolgreichen Saison hat der FC Eintracht Bamberg den Vertrag von Cheftrainer Jan Gerlein verlängert. Diese Verlängerung gilt unabhängig von der Liga, in der der FCE nächste Saison spielt.
Vier Spieltage vor Saisonende steht der FC Eintracht Bamberg auf dem zweiten Tabellenplatz der Bayernliga Nord, liegt einen Punkt hinter dem Tabellenführer DJK Gebenbach und hat ein Spiel weniger als dieser absolviert. Chefcoach Jan Gernlein hatte wesentlichen Anteil an diesem Erfolg. Kein Wunder also, dass sich die Vereinsverantwortlichen und der 30-Jährige sich nun auf eine Vertragsverlängerung um ein Jahr für die Spielzeit 2023 //2024 geeinigt haben.
Die Verlängerung soll dabei das unabhängig von der Spielklasse gelten – entweder weiter in der Bayernliga oder in der Regionalliga Bayern, wenn der Aufstieg gelingt.
„Jan ist unsere absolute Wunschlösung als Coach“, sagte FCE-Vorstandssprecher Sascha Dorsch. „Wir hatten in den vergangenen Jahren mit Michael Hutzler und Julian Kolbeck bereits herausragende Trainer bei uns. Jan hat diese Tradition fortgesetzt und auf einen neuen Stand gebracht. Er identifiziert sich voll mit unserem Jugendkonzept und dem Verein. Er nimmt sich nicht so wichtig, sondern sieht immer das Team und seine Entwicklung. Taktisch ist er aus meiner Sicht der beste Trainer in der Bayernliga und hat als Coach maßgeblich daran Anteil, dass wir da stehen, wo wir nun stehen.“
Taktikfuchs Gerlein
Gerlein selbst sagte zur Vertragsverlängerung: „So überraschend die Zusammenarbeit im letzten Sommer auch zustande kam, denke ich, dass beide Seiten in der kurzen Zeit gemerkt haben, was sie aneinander haben. Sascha und ich waren immer wieder im Austausch und haben ohne Druck ganz offen über alles geredet. Ich denke, man sieht der Mannschaft an, dass wir einen gemeinsamen Weg gehen und alles Woche für Woche in die Waagschale werfen, deshalb bin ich gerne noch länger hier. Die Energie der Jungs auf dem Platz und des unglaublichen Staffs ist absolut einzigartig. Eine kleine Familie, die mich nun noch ein Jahr länger ertragen muss. Danke an dieser Stelle an das begeisternde Miteinander und das Vertrauen der Verantwortlichen.”
Jan Gernlein stammt aus Lichtenfels, wohnt aber schon länger in Bamberg. Vor seinem Engagement beim FC Eintracht war er sechs Jahre lang für den FC Schweinfurt 05 tätig. Im Falle eines Aufstiegs des FCE brächte Gernlein also jede Menge Regionalliga-Erfahrung mit. Trotz seiner jungen Jahre gilt er als „Taktikfuchs“ mit einer defensiven Grundausrichtung. Hauptberuflich arbeitet Jan Gernlein im Bereich Jugendhilfe und Jugendsozialarbeit beim Don Bosco Jugendwerk in Bamberg.
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Bayernliga Nord
FC Eintracht verteidigt gegen SV Donaustauf Platz zwei
Die Konstanz der Vorrunde scheint zurück beim FC Eintracht Bamberg. Nach zwei zurückliegenden Siegen gewannen die „Domreiter“ nun auch beim Tabellenvierten SV Donaustauf – erneut ohne Gegentor. Mit dem Sieg verteidigte Bamberg Tabellenplatz zwei.
Im Spiel gegen den SV Donaustauf zeigte der FC Eintracht Bamberg am 29. Spieltag der Bayernliga Nord eine Spielweise, die die Mannschaft schon über die gesamte Saison hinweg auszeichnete. Aus einer eingespielten und gut organisierten Defensive heraus wurden die Räume eng gemacht und gut gegen den Ball gearbeitet.
Mit dieser Spielanlage fiel dann auch der Führungstreffer in der 17. Minute. Nach einem Ballverlust der Donaustaufer Hausherren lief Bambergs Philipp Hack auf der rechten Seite Richtung gegnerisches Tor. Hacks ersten Schuss konnte Torwart Josef Jurasi noch zur Seite abwehren, der mitgelaufene Moritz Kaube netzte den zweiten Ball dann aber aus kurzer Distanz zur Führung ein.
Auch in der Folge zog Bamberg unbeirrt sein Spiel durch und ließ kaum Torchancen der Oberpfälzer zu. Einzig Morris Adelabu gelang es, mit einem Lattentreffer kurz die wenigen Fans aus Donaustauf in Stimmung zu bringen. Das sollte es mit Offensivaktionen des SV Donaustauf bis zum Pausenpfiff aber auch gewesen sein.
Spitzenspiel am Freitag
Sechs Minuten waren nach dem Seitenwechsel gespielt, als die zahlreich mitgereisten und lautstarken Bamberger Fans erneut jubeln konnten. Donaustaufs Hendrik Hufnagel flog der Ball in einer Abwehraktion an den Arm und es gab Elfmeter für die Eintracht. Philipp Hack blieb vom Punkt nervenstark und erhöhte auf 2:0.
Mit dieser Führung ließen die Bamberger Gäste den Hausherren nun wieder mehr Spielanteile, was in den letzten 15 Minuten der Partie zu einigen Chancen für die Oberpfälzer führte. Vor allem Lukas Dotzler, zweitbester Torschütze der Bayernliga Nord und zudem mit FCE-Vergangenheit, hatte in dieser Phase gute Chancen. Letztlich gelang es aber auch ihm nicht, Bambergs Abwehrblock zu überwinden.
Der Schlusspfiff besiegelte Bambergs dritten Sieg in Folge. Mit einem Punkt, aber auch einem Spiel weniger, behauptete die Eintracht Tabellenplatz zwei hinter DJK Gebenbach. Am Freitag (28. April) steht das Spitzenspiel gegen den Tabellendritten des SC Eltersdorf an, der wiederum einen Punkt weniger als Bamberg hat.
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Bayernliga
Eintracht Bamberg und TSV Großbardorf spielen unentschieden
Am Wochenende ist der FC Eintracht Bamberg im Bayernliga-Spiel gegen den TSV Großbardorf nicht über ein 2:2‑Unentschieden hinausgekommen. Hinterher herrschte Ärger über den „fahrlässig verschenkten Sieg“.
„Wenn wir mit 90 Prozent spielen, dann reicht das in der Klasse einfach nicht. Das müssen wir lernen und daraus unsere Schlüsse ziehen.“ Nach dem Abpfiff war Bambergs Coach Jan Gernlein ungehalten über den Auftritt seiner Mannschaft gegen den TSV Großbardorf.
Von Spielbeginn an waren die Gäste des TSV wacher und hatten in den ersten Minuten einige gute Chancen gegen eine unsortiert wirkende Bamberger Hintermannschaft. Mit zunehmender Spieldauer kamen die Bamberger aber besser ins Spiel und gingen in der 15. Minute nach einem Eckball durch Jonas Hartwig mit 1:0 in Führung.
Kurze Zeit später hätten die Bamberger die Führung ausbauen müssen, als Philipp Hack aus kurzer Distanz an Gästetorhüter Reichert scheiterte. Stattdessen schoss Großbardorf fast im Gegenzug den Ausgleich zum 1:1.
„Fahrlässig Sieg verschenkt“
Auch nach dem Seitenwechsel wirkte das Bamberger Spiel unausgeglichen. Wenigen Chancen standen einige leichte Ballverluste und offene Räume in der Rückwärtsbewegung gegenüber. Mit der Einwechslung von Moritz Kaube, Fabio Reck und Nico Baumgartl gewann das Bamberger Spiel dann aber trotzdem an Ordnung. Als sich Luca Ljevsic stark auf der rechten Seite durchsetzte und Philipp Hack bediente, fiel sogar das 2:1.
Jan Gernleins Mannschaft hatte nun ihre stärkste Phase und spielte guten Offensivfußball. Fast wäre das 3:1 gefallen als der 18-jährige Nico Baumgartl eine Flanke von Luca Ljevsic volley annahm und den Ball nur knapp über das Großbardorfer Tor lenkte.
Die Quittung für die offensive Nachlässigkeit folgte erneut prompt. Ein schnelles Umschaltspiel des TSV Großbardorf aus Unterfranken konnten die Bamberger nur durch ein Foul im Strafraum verhindern. Tim Strohmenger nahm dankend an und glich zum 2:2 aus.
In den verbleibenden Minuten des Spiels konnte sich die Eintracht Bamberg keine zwingende Chance mehr erspielen und musste wieder mit einem Unentschieden den Platz verlassen.
„Mit den drei Unentschieden vorher konnten wir gut leben. Heute ärgern wir uns aber, wie fahrlässig wir hier einen Sieg verschenkt haben“, sagte FCE-Vorstand Sascha Dorsch nach dem Spiel. „Wir haben immer gesagt, dass auch Phasen kommen werden, in denen nicht mehr alles wie von selbst läuft. In so einer Phase sind wir nun. Wir sind weiterhin vorne dabei, müssen es aber in den kommenden Wochen schaffen, den Fokus wieder zu schärfen. Das wird unsere Aufgabe und unser Ziel für die nächsten Partien sein.“
Bamberg-Derby
Eine dieser Partien ist die übernächste, wenn nach dem Spiel gegen die DJK Ammerthal am 4. April das Bamberg-Derby ansteht. Dann empfängt der FC Eintracht zuhause die DJK Don Bosco. Was die Temperatur in beiden Lagern zusätzlich befeuern dürfte, ist die Tabellenkonstellation und eine Personalie. Denn wie immer geht es im Stadtduell um mehr als Prestige. Bamberg möchte als derzeitiger Tabellendritter an den Plätzen um den Regionalligaaufstieg dranbleiben und die Gäste aus Wildensorg brauchen als 15. jeden Punkt, um den Abstieg in die Landesliga zu vermeiden.
Hinzu kommt vor dem Derby ein besondere personeller Umstand. Michael Hutzler, ehemals Trainer des FC Eintracht Bamberg, sitzt seit der Winterpause auf der Trainerbank von Don Bosco.
„Der Fokus gilt ganz klar zunächst einmal der Aufgabe in Ammerthal an diesem Samstag. Das wird schwer genug“, sagt Jan Gernlein. „Aber natürlich bekommen wir das Spiel gegen Don Bosco nicht ganz aus den Hinterköpfen. Jeder freut sich, jeder ist heiß und wird sein Bestes geben. Dazu noch ein Abendspiel unter Flutlicht – unter dem Strich ist also all das geboten, worauf man sich als Fußballer freut.“
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1:1 zum Rückrundenauftakt
FC Eintracht Bamberg spielt unentschieden gegen TSV Abtswind
Der FC Eintracht Bamberg ist am Samstag mit einem Unentschieden in die Rückrunde der Bayernliga-Saison 2022 //2023 gestartet. Das defensiv geprägte Spiel gegen den Tabellenfünften TSV Abtswind endete mit 1:1.
Fast vier Monate ist es her, dass der FC Eintracht Bamberg sein letztes Punktspiel bestreiten konnte. Nach drei zurückliegenden Spielabsagen zum Auftakt kam mit dem TSV Abtswind nun aber die derzeit zweitstärkste Auswärts-Mannschaft an die Armeestraße und bewies, warum sich die Mittelfranken mittlerweile auf Platz 5 in der Tabelle vorgespielt haben. So schenkten sich beide Mannschaften kaum freien Raum, viele Zweikämpfe im Mittelfeld prägten das Spiel, Torchancen waren auf beiden Seiten rar.
Der TSV Abtswind startete dabei mit einer Dreierkette und verdichtete den Raum in der eigenen Hälfte ebenso geschickt, wie es auch die Eintracht tat. Bis zur Halbzeitpause boten die beiden Mannschaften den 300 Zuschauerinnen und Zuschauern entsprechend wenig Mitreißendes.
Gegentor kurz vor Schluss
Nach dem Seitenwechsel bekamen die Bamberger die Partie besser in den Griff, auch wenn echte Torchancen weiter ausblieben. Allerdings merkte man den Bambergern an, dass sie nun den Sieg etwas mehr wollten als der TSV Abtswind.
Eine starke Einzelleistung des eingewechselten Stürmers Jo Gebhardt sorgte in der 67. Minute für die Führung der Hausherren. Geschickt nahm er einen Ball 30 Metern vor dem gegnerischen Tor an und steckte den Ball dem herbeilaufenden Philipp Hack durch. Dieser zog auf und davon, schüttelte seinen Gegenspieler ab und schob mit seinem neunten Saisontor zur 1:0 Führung ab.
Nun waren die Abtswinder, selbst seit acht Spielen ungeschlagen, gezwungen, etwas mehr Aufwand in die Offensive zu stecken. Mit fünf Wechseln in der Folgezeit gab TSV-Coach Claudiu Bozesan dann auch eine klare Antwort und zwang die Hausherren zunehmend in die Defensive.
Bamberg verteidigte aber weiter geschickt. In der 81. Minute sprach der Schiedsrichter den Gästen allerdings einen fragwürdigen Freistoß zu. Abtswinds Adrian Dußler nutzte diese Möglichkeit sehenswert aus und zirkelte den Ball aus knapp 20 Metern ins Bamberger Tor. Die letzten Spielminuten bemühten sich die Hausherren um die neuerliche Führung, Zählbares sprang dabei nicht mehr heraus. Das Spiel endete 1:1 – der FC Eintracht Bamberg bleibt Tabellenerster, punktgleich mit DJK Gebenbach, jedoch mit zwei Spielen weniger.
Eintracht-Trainer Jan Gernlein bilanzierte das Spiel: „Es war das erwartet schwere und enge Spiel, bei dem man eigene Fehler vermeiden musste. Wir machen nach einer Umschaltsituation das 1:0 und verteidigen alles vom Gegner weg, kriegen dann durch einen direkten Freistoß den Ausgleich. Das gehört zum Fußball dazu und deshalb nehmen wir das so an. Keiner erwartet von unseren Jungs, dass sie jede Woche als Sieger vom Platz gehen müssen. Wir sind heute sehr zufrieden mit dem Punkt gegen einen starken Gegner aus Abtswind.“
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Rückrunde Bayernliga-Saison
Rückrundenstart mit Spitzenspiel für FC Eintracht Bamberg
Gut einen Monat vor Rückrundenstart hat der FC Eintracht Bamberg mit den Vorbereitung für die zweite Hälfte der Bayernliga-Saison 2022 //2023 begonnen. Um sich auf das Spitzenspiel gegen DJK Gebenbach vorzubereiten, plant die Mannschaft, das straffe Programm von sechs Testspielen zu absolvieren.
Am 25. Februar ist für den FC Eintracht Bamberg Rückrundenstart in der Bayernliga-Saison 2022 //2023. In einem Nachholspiel aus der Hinrunde tritt die Mannschaft auswärts gegen die DJK Gebenbach an. Das Besondere der Partie: Der Tabellenzweite, Bamberg, spielt gegen den Tabellenersten.
Um sich auf das Spitzenspiel vorzubereiten, haben sich die Spieler von Trainer Jan Gernlein über den Jahreswechsel mit Laufplänen und im Athletikzentrum Bamberg fit gehalten. Gestern (24. Januar) stand das erste Training auf dem hauseigenen Kunstrasen in der Armeestraße an.
„Wir haben die Tage nach dem letzten Spiel in Erlangen im November genossen und regeneriert“, zitiert der Verein Jan Gernlein. „Gleichzeitig haben die Jungs gut ihre Laufpläne umgesetzt und wir hatten auch gemeinsam viel Spaß im Athletikzentrum mit unserem Athletiktrainer Julian Schmitt.“
Das Testspiel-Programm, das sich der Verein auferlegt hat, ist mit sechs Spielen in knapp drei Wochen unterdessen herausfordernd. Am 28. Januar testet die Eintracht gegen den FC Lichtenfels, am 29. gegen die U23 des FC Nürnberg. Am 5. Februar ist der TSV Neudrossenfeld zu Gast, am 11. geht es in Augsburg gegen die U23 des FC. Und am 12. Februar spielt die Eintracht testweise gegen den TSV Mönchröden und am 18. gegen Jahn Forchheim.
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Athletiktrainerin Elisa Kirchner wechselt zu Bayer 04 Leverkusen
Der nächste Domreiter wird Profi
Elisa Kirchner, die seit letztem Jahr für das Athletiktraining des FC Eintracht Bamberg verantwortlich ist, wechselt in den Profibereich zu Bayer 04 Leverkusen. Dies teilte der Herbstmeister der Bayernliga mit.
Jakob Tranziska, Franz Helmer, Julian Kolbeck, Jörg Schmalfuß – vier der tragenden Säulen des FC Eintracht Bamberg aus der Saison 2021//22, die in den vergangenen Monaten den Sprung in den Profisport geschafft haben.
Und nun vermelden die „Domreiter“ den nächsten Wechsel in den Profisport. Mit Elisa Kirchner, seit letztem Jahr für das Athletiktraining des FC Eintracht Bamberg verantwortlich, wechselt das nächste Talent aus der Armeestraße in den Profibereich und schließt sich Bayer 04 Leverkusen an.
„Für mich ist das ein absoluter Traum und eine Riesenchance“, wird die 23jährige in der Pressemitteilung zitiert, die einen Abschluss als Master of Science in Sporttherapie und Leistungssport besitzt. „Als ich dieses Angebot jetzt so kurz vor Weihnachten bekommen habe, war ich völlig überrascht, weil ich damit nicht gerechnet hatte. Umso mehr freue ich mich nun auf die neue Herausforderung im Umfeld eines Bundesligisten.“
Komplette Unterstützung erfährt „Eli“ dabei auch von Seiten der „Domreiter“. Abteilungsleiter Sascha Dorsch: „Wir haben immer gesagt, dass wir junge Talente fördern und entwickeln wollen und uns über jeden freuen, der den Sprung in den Profisport schafft.
Eli hat hier bei uns in den letzten 18 Monaten viel bewegt und trotz ihres jungen Alters den richtigen Ton gefunden und sich viel Respekt verschafft. Wir freuen uns über die Chance, die sie nun bekommt und werden gleichzeitig mit Julian Schmitt und dem Athletikzentrum Bamberg diesen Kurs fortsetzen.“
Im ersten Schritt werde sich die gebürtige Bambergerin in Leverkusen im Frauen-Bundesligabereich und im Nachwuchsleistungszentrum bewegen und dort erste Profierfahrungen sammeln.
Wohin der Weg geht? „Da lass ich mich überraschen“, sagt Elisa Kirchner. „Ich liebe es, meine Leidenschaft für Training und Athletik zum Beruf machen zu können. Über ein Praktikum habe ich nun die Chance bekommen, in den Profisport einzusteigen. Fürs Erste will ich lernen und mich weiterentwickeln. Alles andere wird sich zeigen.“
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Spielabbruch wegen Nebels
DJK Gebenbach gegen FC Eintracht Bamberg wird wiederholt
Am vergangenen Samstag brach der Schiedsrichter das Bayernliga-Spiel zwischen der DJK Gebenbach und dem FC Eintracht Bamberg eine Viertelstunde vor Ende ab. Nebel hatte die Fortsetzung der Partie aus Sicht des Unparteiischen, und zum Ärger der Bamberger, unmöglich gemacht. Nun hat der Bayerische Fußball-Verband bekanntgegeben, dass das Spiel wiederholt werden soll.
Es lief die 76. Minute als vergangenen Samstag im Spitzenspiel der Bayernliga der DJK Gebenbach und der FC Eintracht Bamberg aufeinandertrafen. Die Bamberger führten mit 1:0. Die Gebenbacher, die sich im ganzen Spiel keine zwingende Torchance erarbeitet hatten, waren nach einer gelb-roten Karten zudem in Unterzahl. Und dennoch saßen die Bamberger wenig später im Mannschaftsbus auf dem Heimweg und waren, wie der Verein mitteilte, zutiefst frustriert.
Was war passiert? Nachdem bereits seit Spielbeginn Nebelfelder über den Platz gewabert hatten, unterbrach der Schiedsrichter eine Viertelstunde vor Ende zunächst die Partie. Dies geschah zu diesem Zeitpunkt zurecht, da die Beeinträchtigung des Spielflusses zu hoch war. Die Ansage der Unparteiischen: „Wir warten 30 Minuten, wenn sich die Sicht gebessert hat, wird weitergespielt.“
Nach 30 Minuten dann brachen die Offiziellen die Partie jedoch endgültig ab, obwohl sich die Sichtverhältnisse auch nach Meinung unparteiischer Beobachter wieder gebessert hatten und beide Mannschaften weiterspielen wollten.
Bambergs Abteilungsleiter Sascha Dorsch fasste die Stimmung im Team nach dem Spielabbruch zusammen: „Wir kämpfen seit Wochen mehr mit äußeren Umständen wie Stadionsperren oder Spielabbrüchen als mit gegnerischen Teams. Uns bleibt heute nur tiefer Frust darüber, dass die Spielleitung ohne Not in das Geschehen eingegriffen hat und die sportliche Auseinandersetzung ein vorzeitiges Ende fand.“
Sportgericht: Gebenbach gegen Bamberg wird neu angesetzt
Mittlerweile hat der Bayerische Fußball-Verband (BFV) bekanntgegeben, dass das Spiel zwischen der DJK Gebenbach und dem FC Eintracht Bamberg neu angesetzt werden soll. Das habe das zuständige Sportgericht Bayern entschieden. Damit folge das Gericht dem Antrag des Verbandsanwaltes. Diesem Antrag haben sowohl die DJK Gebenbach als auch der FC Eintracht Bamberg zugestimmt, sodass das Urteil rechtskräftig ist.
Die gesetzliche Grundlage der Entscheidung des Gerichts ist der Paragraf 66 der Spielordnung des BFV. Dieser sieht vor, dass ein Schiedsrichter ein Spiel abbrechen kann, „wenn die ordnungsgemäße Durchführung des Spiels wegen ernsthafter Störung nicht mehr gewährleistet“ ist. Eine solche Störung könne bei erheblicher Verminderung der Sichtverhältnisse wegen Nebels vorliegen.
Wann die Partie wiederholt wird, steht allerdings noch nicht fest. Die Spielleitung der Bayernliga Nord befindet sich dazu bereits mit beiden Klubs in der Termin-Abstimmung. Der neue Spieltermin soll in den kommenden Tagen feststehen.
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„Domreiter“ mit siebtem Sieg in Folge
FC Eintracht Bamberg sichert sich die Herbstmeisterschaft
44 Punkte aus 17 Spielen in der Vorrunde, nur 14 Gegentore kassiert und nun schon 11 Punkte Vorsprung auf Rang 3: Der FC Eintracht hat seine beeindruckende Serie von 16 Spielen ohne Niederlage und sieben Siegen in Folge gegen den ASV Neumarkt fortgesetzt und sich den Titel des „Herbstmeisters“ in der Bayernliga Nord gesichert.
Dabei begann das Spiel gegen die Oberpfälzer etwas verhalten, die „Domreiter“ brauchten eine gute Viertelstunde, dann spielten sie ihr Programm wie schon seit Wochen mit enormer Souveränität und viel Spielfreude vor den 386 Zuschauern auf der Sportanlage in Dörfleins ab.
Den Auftakt des Heimsieges machte der seit Wochen in Topform spielende Marc Reischmann in der 28. Minute, als er eine Flanke von Tobias Linz zum 1:0 verwertete. Rollentausch dann zehn Minuten später, als Marc Reischmann Tobias Linz bediente und der Bamberger Außenbahnspieler mit seinem starken linken Fuß den Ball aus 12 Metern Torentfernung in die Maschen drosch.
„Ich bin megastolz auf meine Mannschaft“
Auch nach dem Pausenpfiff setzten die „Domreiter“ ihr Spiel fort und erzwangen sich Torchancen im Minutentakt. Bambergs Coach Jan Gernlein brachte im Laufe der zweiten Halbzeit mit Luis Schneider, Simon Kollmer, Lucca Leistner, Sebi Valdez und Phillipp Hack fünf frische Kräfte aufs Feld, ohne dass es einen Bruch im Spiel der Gastgeber gab, im Gegenteil, der FC Eintracht schraubte das Tempo noch einen Gang höher. Felix Popp blieb es dann mit seinem bereits fünften Saisontor vorbehalten, in der 68. Minute auf 3:0 zu stellen, als er sich nach einem Eckball von Simon Kollmer in die Luft schraubte und den Ball unhaltbar ins Netz setzte. Zehn Minuten vor Spielende nutzte Luca Ljevsic einen Fehler im Aufbauspiel der Gäste, zog Richtung Tor und erzielte mit einem satten Rechtsschuss den 4:0 Endstand.
„Es ist überragend, was die Jungs heute und die komplette Vorrunde gezeigt haben. Wir haben heute wieder einmal Geduld bewiesen, unser Spiel durchgezogen und folgerichtig den siebten Sieg in Serie eingefahren. Tabellenerster am Ende der Vorrunde und das mit einem jungen Team, das sein Herz Woche für Woche auf dem Platz lässt und es immer wieder schafft, den Fokus auf die Aufgaben zu richten. Ich bin megastolz auf meine Mannschaft, jetzt feiern wir auch mal eine grandiose Vorrunde und ab morgen läuft die Vorbereitung auf die Rückrunde“, bilanzierte der Bamberger Coach Jan Gernlein das Spiel und die Vorrunde.