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FC Eintracht Bamberg - Page 10

Nur ein Spie­ler ver­lässt die Mannschaft

FC Ein­tracht Bam­berg: Kon­ti­nui­tät im Kader für Regionalligasaison

Auch in der Sai­son 2023 /​/​2024 möch­te der FC Ein­tracht Bam­berg auf Kon­ti­nui­tät in Ver­ein und Kader set­zen. Bis auf einen Abgang aus der Mann­schaft kann der Regio­nal­li­ga-Auf­stei­ger dafür auf das Per­so­nal aus der ver­gan­ge­nen Sai­son zurückgreifen.

Mit einer nahe­zu unver­än­der­ten Mann­schaft star­tet Trai­ner Jan Gern­lein heu­te mit dem FC Ein­tracht Bam­berg in die Vor­be­rei­tun­gen auf die neue Sai­son, wie der Ver­ein mit­teil­te. Gern­lein selbst hat­te sei­nen Ver­trag bereits im Mai für die Spiel­zeit 2023 /​/​2024 ver­län­gert. „Ich schät­ze am FC Ein­tracht Bam­berg die ruhi­ge und unauf­ge­reg­te Arbeit“, sag­te Gern­lein. „Dass wir nun fast alle Spie­ler bei uns hal­ten kön­nen, unter­streicht, welch gro­ße Gemein­schaft hier in den letz­ten Jah­ren in Mann­schaft und Umfeld gewach­sen ist.“

Bereits zur Win­ter­pau­se hät­ten nahe­zu alle Spie­ler signa­li­siert, ligaun­ab­hän­gig auch in der neu­en Sai­son dem Ver­ein treu zu blei­ben. „Ich den­ke, auch das ist nicht der Nor­mal­fall. Wir waren im Prin­zip schon im Febru­ar mit unse­ren Per­so­nal­pla­nun­gen durch und konn­ten uns voll auf die Rück­run­de kon­zen­trie­ren. Auch das war sicher ein ent­schei­den­der Fak­tor dafür, dass wir am Ende die Meis­ter­schaft in der Bay­ern­li­ga errin­gen konnten.“

Einer geht

Ein Spie­ler ver­lässt die Ein­tracht jedoch. Nicht mehr im Kader der Dom­rei­ter steht in der neu­en Sai­son Moritz Kau­be. Nach einer maß­geb­li­chen Sai­son­leis­tung im Kampf um die Meis­ter­schaft in der Bay­ern­li­ga Nord will Moritz Kau­be den nächs­ten Schritt in fuß­bal­le­ri­schen Ent­wick­lung gehen. Der 22-Jäh­ri­ge ver­lässt die Ein­tracht zum 1. Juli und wech­selt zum FC Augs­burg. Dort wird er unter pro­fes­sio­nel­len Bedin­gun­gen trai­nie­ren und zunächst für die zwei­te Mann­schaft des Ver­eins auf­lau­fen. Für den FC Ein­tracht wird es also in der kom­men­den Sai­son ein Wie­der­se­hen mit Kau­be in der Regio­nal­li­ga Bay­ern geben, wenn der Bam­ber­ger Auf­stei­ger auf den FC Augs­burg II trifft.

„Der Wech­sel von Moritz Kau­be war mit Trai­ner und Ver­ein abge­stimmt“, sag­te Sascha Dorsch, FCE-Vor­stands­spre­cher zur Per­so­na­lie. „Der FC Augs­burg ist schon im Win­ter auf ihn zuge­kom­men, inso­fern hat­ten wir schon lan­ge damit geplant, dass er uns ver­las­sen wird.“

Auch Jan Gern­lein kann den Wech­sel­wunsch von Moritz Kau­be nach­voll­zie­hen. „Er weiß genau, was er will und wor­auf er sich ein­lässt. Augs­burg wird für ihn ein ers­ter wich­ti­ger Schritt sein, sich an die neu­en pro­fes­sio­nel­len Umstän­de zu gewöh­nen. Wir trau­en ihm auf jeden Fall sehr viel zu.“

Vor­letz­tes Saisonspiel

FC Ein­tracht gegen SSV Jahn Regens­burg II: Wird Bam­berg am Sams­tag Meister?

Am kom­men­den Sams­tag kann der FC Ein­tracht Bam­berg sei­nen Auf­stieg in die Regio­nal­li­ga Bay­ern per­fekt machen. Gegen den SSV Jahn Regens­burg II reicht bereits ein Unentschieden.

Nach acht Jah­ren Abwe­sen­heit kann der FC Ein­tracht Bam­berg am Sams­tag (20. Mai) in Bay­erns viert­höchs­te Spiel­klas­se, die Regio­nal­li­ga Bay­ern, zurück­keh­ren. Am vor­letz­ten Spiel­tag der Bay­ern­li­ga Nord steht die Mann­schaft auf Tabel­len­platz eins und hat fünf Punk­te mehr als der Zwei­te des DJK Geben­bach. Dank Bam­bergs 2:1‑Auswärtssiegs am ver­gan­ge­nen Wochen­en­de in Gees­dorf und dem Pat­zer der Geben­ba­cher (0:3 in Neu­markt) reicht der Mann­schaft von Trai­ner Jan Ger­lein gegen die Reser­ve des Zweit­li­gis­ten SSV Jahn Regens­burg bereits ein Punkt für die Meis­ter­schaft in der Bay­ern­li­ga Nord.

Dies geschä­he vor vor­aus­sicht­lich impo­san­ter Kulis­se, wie der Ver­ein mit­teil­te. Für Bam­bergs Spiel gegen Regens­burg wur­den bereits etli­che Tickets für die Haupt­tri­bü­ne ver­kauft und fast alle Jugend­teams des FCE haben ihr Kom­men zuge­sagt. Auch Ver­tre­ter von Part­ner­ver­ei­nen, ehe­ma­li­ge FC-Spie­ler und Gäs­te aus Poli­tik, Sport und Wirt­schaft haben sich ange­kün­digt. „Wir machen das Sta­di­on voll“, sag­te FCE-Vor­stands­spre­cher Sascha Dorsch. „Das haben sich unse­re Jungs nach die­ser außer­or­dent­li­chen Leis­tung und Sai­son zum letz­ten Heim­spiel verdient.“

Erfolg mit Gesamtkonzept

So rich­tig habe die jun­ge Mann­schaft vor der Sai­son nie­mand auf dem Zet­tel gehabt, so der Ver­ein. Doch die Ein­tracht star­te­te nach einer Auf­takt­nie­der­la­ge eine Serie von 27 Spie­len ohne Nie­der­la­ge. Und das, obwohl sich die Mann­schaft immer wie­der unvor­her­ge­se­hen Wid­rig­kei­ten aus­ge­setzt gese­hen habe. So ver­letz­te sich Top-Stür­mer Björn Schön­wies­ner früh und fiel für den Rest der Sai­son aus. Auch muss­te das Hin­run­den-Spiel gegen Geben­bach wegen Nebels in der 75. Minu­te bei einer 1:0‑Führung Bam­bergs abge­bro­chen und Aus­wärts­spie­le in Dörf­leins wegen Rasen­schä­den im Fuchs-Park bestrit­ten werden.

Für den FC Ein­tracht sei der Sai­son-Erfolg nun aber die Bestä­ti­gung eines Gesamt­kon­zepts, gab der Ver­ein an. Seit den wirt­schaft­li­chen Schwie­rig­kei­ten 2016 habe man kon­ti­nu­ier­lich auf die Aus­bil­dung jun­ger Talen­te aus der Regi­on gesetzt. Fast 70 Pro­zent aller Spie­ler, die gegen Regens­burg auf­lau­fen wer­den, hät­ten min­des­tens zwei Jah­re im ver­eins­ei­ge­nen Leis­tungs­zen­trum verbracht.

Ein Kon­zept, das auf­zu­ge­hen scheint. Der jün­ge­re Weg des FCF Ein­tracht Bam­berg begann 2017 in der Bezirks­li­ga und Meis­ter­ti­tel 2018. 2019 folg­te die Meis­ter­schaft in der Lan­des­li­ga und dann drei Spiel­zei­ten in der Bay­ern­li­ga. Die­se schloss Bam­berg bis­her auf den Plät­zen 8 und 4 ab.

Erfolgs­coach bleibt wei­te­re Saison

FC Ein­tracht ver­län­gert mit Jan Gernlein

Kurz vor dem Ende einer erfolg­rei­chen Sai­son hat der FC Ein­tracht Bam­berg den Ver­trag von Chef­trai­ner Jan Ger­lein ver­län­gert. Die­se Ver­län­ge­rung gilt unab­hän­gig von der Liga, in der der FCE nächs­te Sai­son spielt.

Vier Spiel­ta­ge vor Sai­son­ende steht der FC Ein­tracht Bam­berg auf dem zwei­ten Tabel­len­platz der Bay­ern­li­ga Nord, liegt einen Punkt hin­ter dem Tabel­len­füh­rer DJK Geben­bach und hat ein Spiel weni­ger als die­ser absol­viert. Chef­coach Jan Gern­lein hat­te wesent­li­chen Anteil an die­sem Erfolg. Kein Wun­der also, dass sich die Ver­eins­ver­ant­wort­li­chen und der 30-Jäh­ri­ge sich nun auf eine Ver­trags­ver­län­ge­rung um ein Jahr für die Spiel­zeit 2023 /​/​2024 geei­nigt haben.

Die Ver­län­ge­rung soll dabei das unab­hän­gig von der Spiel­klas­se gel­ten – ent­we­der wei­ter in der Bay­ern­li­ga oder in der Regio­nal­li­ga Bay­ern, wenn der Auf­stieg gelingt.

„Jan ist unse­re abso­lu­te Wunsch­lö­sung als Coach“, sag­te FCE-Vor­stands­spre­cher Sascha Dorsch. „Wir hat­ten in den ver­gan­ge­nen Jah­ren mit Micha­el Hutz­ler und Juli­an Kol­beck bereits her­aus­ra­gen­de Trai­ner bei uns. Jan hat die­se Tra­di­ti­on fort­ge­setzt und auf einen neu­en Stand gebracht. Er iden­ti­fi­ziert sich voll mit unse­rem Jugend­kon­zept und dem Ver­ein. Er nimmt sich nicht so wich­tig, son­dern sieht immer das Team und sei­ne Ent­wick­lung. Tak­tisch ist er aus mei­ner Sicht der bes­te Trai­ner in der Bay­ern­li­ga und hat als Coach maß­geb­lich dar­an Anteil, dass wir da ste­hen, wo wir nun stehen.“

Tak­tik­fuchs Gerlein

Ger­lein selbst sag­te zur Ver­trags­ver­län­ge­rung: „So über­ra­schend die Zusam­men­ar­beit im letz­ten Som­mer auch zustan­de kam, den­ke ich, dass bei­de Sei­ten in der kur­zen Zeit gemerkt haben, was sie anein­an­der haben. Sascha und ich waren immer wie­der im Aus­tausch und haben ohne Druck ganz offen über alles gere­det. Ich den­ke, man sieht der Mann­schaft an, dass wir einen gemein­sa­men Weg gehen und alles Woche für Woche in die Waag­scha­le wer­fen, des­halb bin ich ger­ne noch län­ger hier. Die Ener­gie der Jungs auf dem Platz und des unglaub­li­chen Staffs ist abso­lut ein­zig­ar­tig. Eine klei­ne Fami­lie, die mich nun noch ein Jahr län­ger ertra­gen muss. Dan­ke an die­ser Stel­le an das begeis­tern­de Mit­ein­an­der und das Ver­trau­en der Verantwortlichen.”

Jan Gern­lein stammt aus Lich­ten­fels, wohnt aber schon län­ger in Bam­berg. Vor sei­nem Enga­ge­ment beim FC Ein­tracht war er sechs Jah­re lang für den FC Schwein­furt 05 tätig. Im Fal­le eines Auf­stiegs des FCE bräch­te Gern­lein also jede Men­ge Regio­nal­li­ga-Erfah­rung mit. Trotz sei­ner jun­gen Jah­re gilt er als „Tak­tik­fuchs“ mit einer defen­si­ven Grund­aus­rich­tung. Haupt­be­ruf­lich arbei­tet Jan Gern­lein im Bereich Jugend­hil­fe und Jugend­so­zi­al­ar­beit beim Don Bosco Jugend­werk in Bamberg.

Bay­ern­li­ga Nord

FC Ein­tracht ver­tei­digt gegen SV Donaus­tauf Platz zwei

Die Kon­stanz der Vor­run­de scheint zurück beim FC Ein­tracht Bam­berg. Nach zwei zurück­lie­gen­den Sie­gen gewan­nen die „Dom­rei­ter“ nun auch beim Tabel­len­vier­ten SV Donaus­tauf – erneut ohne Gegen­tor. Mit dem Sieg ver­tei­dig­te Bam­berg Tabel­len­platz zwei.

Im Spiel gegen den SV Donaus­tauf zeig­te der FC Ein­tracht Bam­berg am 29. Spiel­tag der Bay­ern­li­ga Nord eine Spiel­wei­se, die die Mann­schaft schon über die gesam­te Sai­son hin­weg aus­zeich­ne­te. Aus einer ein­ge­spiel­ten und gut orga­ni­sier­ten Defen­si­ve her­aus wur­den die Räu­me eng gemacht und gut gegen den Ball gearbeitet.

Mit die­ser Spiel­an­la­ge fiel dann auch der Füh­rungs­tref­fer in der 17. Minu­te. Nach einem Ball­ver­lust der Donaus­tau­fer Haus­her­ren lief Bam­bergs Phil­ipp Hack auf der rech­ten Sei­te Rich­tung geg­ne­ri­sches Tor. Hacks ers­ten Schuss konn­te Tor­wart Josef Jura­si noch zur Sei­te abweh­ren, der mit­ge­lau­fe­ne Moritz Kau­be netz­te den zwei­ten Ball dann aber aus kur­zer Distanz zur Füh­rung ein.

Auch in der Fol­ge zog Bam­berg unbe­irrt sein Spiel durch und ließ kaum Tor­chan­cen der Ober­pfäl­zer zu. Ein­zig Mor­ris Ade­l­a­bu gelang es, mit einem Lat­ten­tref­fer kurz die weni­gen Fans aus Donaus­tauf in Stim­mung zu brin­gen. Das soll­te es mit Offen­siv­ak­tio­nen des SV Donaus­tauf bis zum Pau­sen­pfiff aber auch gewe­sen sein.

Spit­zen­spiel am Freitag

Sechs Minu­ten waren nach dem Sei­ten­wech­sel gespielt, als die zahl­reich mit­ge­reis­ten und laut­star­ken Bam­ber­ger Fans erneut jubeln konn­ten. Donaus­t­aufs Hen­drik Huf­na­gel flog der Ball in einer Abwehr­ak­ti­on an den Arm und es gab Elf­me­ter für die Ein­tracht. Phil­ipp Hack blieb vom Punkt ner­ven­stark und erhöh­te auf 2:0.

Mit die­ser Füh­rung lie­ßen die Bam­ber­ger Gäs­te den Haus­her­ren nun wie­der mehr Spiel­an­tei­le, was in den letz­ten 15 Minu­ten der Par­tie zu eini­gen Chan­cen für die Ober­pfäl­zer führ­te. Vor allem Lukas Dotz­ler, zweit­bes­ter Tor­schüt­ze der Bay­ern­li­ga Nord und zudem mit FCE-Ver­gan­gen­heit, hat­te in die­ser Pha­se gute Chan­cen. Letzt­lich gelang es aber auch ihm nicht, Bam­bergs Abwehr­block zu überwinden.

Der Schluss­pfiff besie­gel­te Bam­bergs drit­ten Sieg in Fol­ge. Mit einem Punkt, aber auch einem Spiel weni­ger, behaup­te­te die Ein­tracht Tabel­len­platz zwei hin­ter DJK Geben­bach. Am Frei­tag (28. April) steht das Spit­zen­spiel gegen den Tabel­len­drit­ten des SC Elters­dorf an, der wie­der­um einen Punkt weni­ger als Bam­berg hat.

Bay­ern­li­ga

Ein­tracht Bam­berg und TSV Groß­bar­dorf spie­len unentschieden

Am Wochen­en­de ist der FC Ein­tracht Bam­berg im Bay­ern­li­ga-Spiel gegen den TSV Groß­bar­dorf nicht über ein 2:2‑Unentschieden hin­aus­ge­kom­men. Hin­ter­her herrsch­te Ärger über den „fahr­läs­sig ver­schenk­ten Sieg“.

„Wenn wir mit 90 Pro­zent spie­len, dann reicht das in der Klas­se ein­fach nicht. Das müs­sen wir ler­nen und dar­aus unse­re Schlüs­se zie­hen.“ Nach dem Abpfiff war Bam­bergs Coach Jan Gern­lein unge­hal­ten über den Auf­tritt sei­ner Mann­schaft gegen den TSV Großbardorf.

Von Spiel­be­ginn an waren die Gäs­te des TSV wacher und hat­ten in den ers­ten Minu­ten eini­ge gute Chan­cen gegen eine unsor­tiert wir­ken­de Bam­ber­ger Hin­ter­mann­schaft. Mit zuneh­men­der Spiel­dau­er kamen die Bam­ber­ger aber bes­ser ins Spiel und gin­gen in der 15. Minu­te nach einem Eck­ball durch Jonas Hart­wig mit 1:0 in Führung.

Kur­ze Zeit spä­ter hät­ten die Bam­ber­ger die Füh­rung aus­bau­en müs­sen, als Phil­ipp Hack aus kur­zer Distanz an Gäs­te­tor­hü­ter Rei­chert schei­ter­te. Statt­des­sen schoss Groß­bar­dorf fast im Gegen­zug den Aus­gleich zum 1:1.

„Fahr­läs­sig Sieg verschenkt“

Auch nach dem Sei­ten­wech­sel wirk­te das Bam­ber­ger Spiel unaus­ge­gli­chen. Weni­gen Chan­cen stan­den eini­ge leich­te Ball­ver­lus­te und offe­ne Räu­me in der Rück­wärts­be­we­gung gegen­über. Mit der Ein­wechs­lung von Moritz Kau­be, Fabio Reck und Nico Baum­gartl gewann das Bam­ber­ger Spiel dann aber trotz­dem an Ord­nung. Als sich Luca Ljev­sic stark auf der rech­ten Sei­te durch­setz­te und Phil­ipp Hack bedien­te, fiel sogar das 2:1.

Jan Gern­leins Mann­schaft hat­te nun ihre stärks­te Pha­se und spiel­te guten Offen­siv­fuß­ball. Fast wäre das 3:1 gefal­len als der 18-jäh­ri­ge Nico Baum­gartl eine Flan­ke von Luca Ljev­sic vol­ley annahm und den Ball nur knapp über das Groß­bar­dor­fer Tor lenkte.

Die Quit­tung für die offen­si­ve Nach­läs­sig­keit folg­te erneut prompt. Ein schnel­les Umschalt­spiel des TSV Groß­bar­dorf aus Unter­fran­ken konn­ten die Bam­ber­ger nur durch ein Foul im Straf­raum ver­hin­dern. Tim Stroh­men­ger nahm dan­kend an und glich zum 2:2 aus.

In den ver­blei­ben­den Minu­ten des Spiels konn­te sich die Ein­tracht Bam­berg kei­ne zwin­gen­de Chan­ce mehr erspie­len und muss­te wie­der mit einem Unent­schie­den den Platz verlassen.

„Mit den drei Unent­schie­den vor­her konn­ten wir gut leben. Heu­te ärgern wir uns aber, wie fahr­läs­sig wir hier einen Sieg ver­schenkt haben“, sag­te FCE-Vor­stand Sascha Dorsch nach dem Spiel. „Wir haben immer gesagt, dass auch Pha­sen kom­men wer­den, in denen nicht mehr alles wie von selbst läuft. In so einer Pha­se sind wir nun. Wir sind wei­ter­hin vor­ne dabei, müs­sen es aber in den kom­men­den Wochen schaf­fen, den Fokus wie­der zu schär­fen. Das wird unse­re Auf­ga­be und unser Ziel für die nächs­ten Par­tien sein.“

Bam­berg-Der­by

Eine die­ser Par­tien ist die über­nächs­te, wenn nach dem Spiel gegen die DJK Ammer­thal am 4. April das Bam­berg-Der­by ansteht. Dann emp­fängt der FC Ein­tracht zuhau­se die DJK Don Bosco. Was die Tem­pe­ra­tur in bei­den Lagern zusätz­lich befeu­ern dürf­te, ist die Tabel­len­kon­stel­la­ti­on und eine Per­so­na­lie. Denn wie immer geht es im Stadt­du­ell um mehr als Pres­ti­ge. Bam­berg möch­te als der­zei­ti­ger Tabel­len­drit­ter an den Plät­zen um den Regio­nal­li­ga­auf­stieg dran­blei­ben und die Gäs­te aus Wil­densorg brau­chen als 15. jeden Punkt, um den Abstieg in die Lan­des­li­ga zu vermeiden.

Hin­zu kommt vor dem Der­by ein beson­de­re per­so­nel­ler Umstand. Micha­el Hutz­ler, ehe­mals Trai­ner des FC Ein­tracht Bam­berg, sitzt seit der Win­ter­pau­se auf der Trai­ner­bank von Don Bosco.

„Der Fokus gilt ganz klar zunächst ein­mal der Auf­ga­be in Ammer­thal an die­sem Sams­tag. Das wird schwer genug“, sagt Jan Gern­lein. „Aber natür­lich bekom­men wir das Spiel gegen Don Bosco nicht ganz aus den Hin­ter­köp­fen. Jeder freut sich, jeder ist heiß und wird sein Bes­tes geben. Dazu noch ein Abend­spiel unter Flut­licht – unter dem Strich ist also all das gebo­ten, wor­auf man sich als Fuß­bal­ler freut.“

1:1 zum Rückrundenauftakt

FC Ein­tracht Bam­berg spielt unent­schie­den gegen TSV Abtswind

Der FC Ein­tracht Bam­berg ist am Sams­tag mit einem Unent­schie­den in die Rück­run­de der Bay­ern­li­ga-Sai­son 2022 /​/​2023 gestar­tet. Das defen­siv gepräg­te Spiel gegen den Tabel­len­fünf­ten TSV Abts­wind ende­te mit 1:1.

Fast vier Mona­te ist es her, dass der FC Ein­tracht Bam­berg sein letz­tes Punkt­spiel bestrei­ten konn­te. Nach drei zurück­lie­gen­den Spiel­ab­sa­gen zum Auf­takt kam mit dem TSV Abts­wind nun aber die der­zeit zweit­stärks­te Aus­wärts-Mann­schaft an die Armee­stra­ße und bewies, war­um sich die Mit­tel­fran­ken mitt­ler­wei­le auf Platz 5 in der Tabel­le vor­ge­spielt haben. So schenk­ten sich bei­de Mann­schaf­ten kaum frei­en Raum, vie­le Zwei­kämp­fe im Mit­tel­feld präg­ten das Spiel, Tor­chan­cen waren auf bei­den Sei­ten rar.

Der TSV Abts­wind star­te­te dabei mit einer Drei­er­ket­te und ver­dich­te­te den Raum in der eige­nen Hälf­te eben­so geschickt, wie es auch die Ein­tracht tat. Bis zur Halb­zeit­pau­se boten die bei­den Mann­schaf­ten den 300 Zuschaue­rin­nen und Zuschau­ern ent­spre­chend wenig Mitreißendes.

Gegen­tor kurz vor Schluss

Nach dem Sei­ten­wech­sel beka­men die Bam­ber­ger die Par­tie bes­ser in den Griff, auch wenn ech­te Tor­chan­cen wei­ter aus­blie­ben. Aller­dings merk­te man den Bam­ber­gern an, dass sie nun den Sieg etwas mehr woll­ten als der TSV Abtswind.

Eine star­ke Ein­zel­leis­tung des ein­ge­wech­sel­ten Stür­mers Jo Geb­hardt sorg­te in der 67. Minu­te für die Füh­rung der Haus­her­ren. Geschickt nahm er einen Ball 30 Metern vor dem geg­ne­ri­schen Tor an und steck­te den Ball dem her­bei­lau­fen­den Phil­ipp Hack durch. Die­ser zog auf und davon, schüt­tel­te sei­nen Gegen­spie­ler ab und schob mit sei­nem neun­ten Sai­son­tor zur 1:0 Füh­rung ab.

Nun waren die Abts­win­der, selbst seit acht Spie­len unge­schla­gen, gezwun­gen, etwas mehr Auf­wand in die Offen­si­ve zu ste­cken. Mit fünf Wech­seln in der Fol­ge­zeit gab TSV-Coach Clau­diu Boze­san dann auch eine kla­re Ant­wort und zwang die Haus­her­ren zuneh­mend in die Defensive.

Bam­berg ver­tei­dig­te aber wei­ter geschickt. In der 81. Minu­te sprach der Schieds­rich­ter den Gäs­ten aller­dings einen frag­wür­di­gen Frei­stoß zu. Abts­winds Adri­an Duß­ler nutz­te die­se Mög­lich­keit sehens­wert aus und zir­kel­te den Ball aus knapp 20 Metern ins Bam­ber­ger Tor. Die letz­ten Spiel­mi­nu­ten bemüh­ten sich die Haus­her­ren um die neu­er­li­che Füh­rung, Zähl­ba­res sprang dabei nicht mehr her­aus. Das Spiel ende­te 1:1 – der FC Ein­tracht Bam­berg bleibt Tabel­len­ers­ter, punkt­gleich mit DJK Geben­bach, jedoch mit zwei Spie­len weniger.

Ein­tracht-Trai­ner Jan Gern­lein bilan­zier­te das Spiel: „Es war das erwar­tet schwe­re und enge Spiel, bei dem man eige­ne Feh­ler ver­mei­den muss­te. Wir machen nach einer Umschalt­si­tua­ti­on das 1:0 und ver­tei­di­gen alles vom Geg­ner weg, krie­gen dann durch einen direk­ten Frei­stoß den Aus­gleich. Das gehört zum Fuß­ball dazu und des­halb neh­men wir das so an. Kei­ner erwar­tet von unse­ren Jungs, dass sie jede Woche als Sie­ger vom Platz gehen müs­sen. Wir sind heu­te sehr zufrie­den mit dem Punkt gegen einen star­ken Geg­ner aus Abtswind.“

Rück­run­de Bayernliga-Saison

Rück­run­den­start mit Spit­zen­spiel für FC Ein­tracht Bamberg

Gut einen Monat vor Rück­run­den­start hat der FC Ein­tracht Bam­berg mit den Vor­be­rei­tung für die zwei­te Hälf­te der Bay­ern­li­ga-Sai­son 2022 /​/​2023 begon­nen. Um sich auf das Spit­zen­spiel gegen DJK Geben­bach vor­zu­be­rei­ten, plant die Mann­schaft, das straf­fe Pro­gramm von sechs Test­spie­len zu absolvieren.

Am 25. Febru­ar ist für den FC Ein­tracht Bam­berg Rück­run­den­start in der Bay­ern­li­ga-Sai­son 2022 /​/​2023. In einem Nach­hol­spiel aus der Hin­run­de tritt die Mann­schaft aus­wärts gegen die DJK Geben­bach an. Das Beson­de­re der Par­tie: Der Tabel­len­zwei­te, Bam­berg, spielt gegen den Tabellenersten.

Um sich auf das Spit­zen­spiel vor­zu­be­rei­ten, haben sich die Spie­ler von Trai­ner Jan Gern­lein über den Jah­res­wech­sel mit Lauf­plä­nen und im Ath­le­tik­zen­trum Bam­berg fit gehal­ten. Ges­tern (24. Janu­ar) stand das ers­te Trai­ning auf dem haus­ei­ge­nen Kunst­ra­sen in der Armee­stra­ße an.

„Wir haben die Tage nach dem letz­ten Spiel in Erlan­gen im Novem­ber genos­sen und rege­ne­riert“, zitiert der Ver­ein Jan Gern­lein. „Gleich­zei­tig haben die Jungs gut ihre Lauf­plä­ne umge­setzt und wir hat­ten auch gemein­sam viel Spaß im Ath­le­tik­zen­trum mit unse­rem Ath­le­tik­trai­ner Juli­an Schmitt.“

Das Test­spiel-Pro­gramm, das sich der Ver­ein auf­er­legt hat, ist mit sechs Spie­len in knapp drei Wochen unter­des­sen her­aus­for­dernd. Am 28. Janu­ar tes­tet die Ein­tracht gegen den FC Lich­ten­fels, am 29. gegen die U23 des FC Nürn­berg. Am 5. Febru­ar ist der TSV Neu­dros­sen­feld zu Gast, am 11. geht es in Augs­burg gegen die U23 des FC. Und am 12. Febru­ar spielt die Ein­tracht test­wei­se gegen den TSV Mönchrö­den und am 18. gegen Jahn Forchheim.

Ath­le­tik­trai­ne­rin Eli­sa Kirch­ner wech­selt zu Bay­er 04 Leverkusen

Der nächs­te Dom­rei­ter wird Profi

Eli­sa Kirch­ner, die seit letz­tem Jahr für das Ath­le­tik­trai­ning des FC Ein­tracht Bam­berg ver­ant­wort­lich ist, wech­selt in den Pro­fi­be­reich zu Bay­er 04 Lever­ku­sen. Dies teil­te der Herbst­meis­ter der Bay­ern­li­ga mit.

Jakob Tran­zis­ka, Franz Hel­mer, Juli­an Kol­beck, Jörg Schmal­fuß – vier der tra­gen­den Säu­len des FC Ein­tracht Bam­berg aus der Sai­son 2021/​/​22, die in den ver­gan­ge­nen Mona­ten den Sprung in den Pro­fi­sport geschafft haben.
Und nun ver­mel­den die „Dom­rei­ter“ den nächs­ten Wech­sel in den Pro­fi­sport. Mit Eli­sa Kirch­ner, seit letz­tem Jahr für das Ath­le­tik­trai­ning des FC Ein­tracht Bam­berg ver­ant­wort­lich, wech­selt das nächs­te Talent aus der Armee­stra­ße in den Pro­fi­be­reich und schließt sich Bay­er 04 Lever­ku­sen an.

„Für mich ist das ein abso­lu­ter Traum und eine Rie­sen­chan­ce“, wird die 23jährige in der Pres­se­mit­tei­lung zitiert, die einen Abschluss als Mas­ter of Sci­ence in Sport­the­ra­pie und Leis­tungs­sport besitzt. „Als ich die­ses Ange­bot jetzt so kurz vor Weih­nach­ten bekom­men habe, war ich völ­lig über­rascht, weil ich damit nicht gerech­net hat­te. Umso mehr freue ich mich nun auf die neue Her­aus­for­de­rung im Umfeld eines Bundesligisten.“

Kom­plet­te Unter­stüt­zung erfährt „Eli“ dabei auch von Sei­ten der „Dom­rei­ter“. Abtei­lungs­lei­ter Sascha Dorsch: „Wir haben immer gesagt, dass wir jun­ge Talen­te för­dern und ent­wi­ckeln wol­len und uns über jeden freu­en, der den Sprung in den Pro­fi­sport schafft.
Eli hat hier bei uns in den letz­ten 18 Mona­ten viel bewegt und trotz ihres jun­gen Alters den rich­ti­gen Ton gefun­den und sich viel Respekt ver­schafft. Wir freu­en uns über die Chan­ce, die sie nun bekommt und wer­den gleich­zei­tig mit Juli­an Schmitt und dem Ath­le­tik­zen­trum Bam­berg die­sen Kurs fortsetzen.“

Im ers­ten Schritt wer­de sich die gebür­ti­ge Bam­ber­ge­rin in Lever­ku­sen im Frau­en-Bun­des­li­ga­be­reich und im Nach­wuchs­leis­tungs­zen­trum bewe­gen und dort ers­te Pro­fi­erfah­run­gen sammeln.

Der eine ist schon im Pro­fi­sport, die ande­re auf dem Weg dahin: Eli­sa Kirch­ner und Franz Hel­mer (Kickers Würz­burg) bei der Leis­tungs­dia­gnos­tik im Ath­le­tik­zen­trum Bam­berg. Foto: FC Ein­tracht Bamberg

Wohin der Weg geht? „Da lass ich mich über­ra­schen“, sagt Eli­sa Kirch­ner. „Ich lie­be es, mei­ne Lei­den­schaft für Trai­ning und Ath­le­tik zum Beruf machen zu kön­nen. Über ein Prak­ti­kum habe ich nun die Chan­ce bekom­men, in den Pro­fi­sport ein­zu­stei­gen. Fürs Ers­te will ich ler­nen und mich wei­ter­ent­wi­ckeln. Alles ande­re wird sich zeigen.“

Spiel­ab­bruch wegen Nebels

DJK Geben­bach gegen FC Ein­tracht Bam­berg wird wiederholt

Am ver­gan­ge­nen Sams­tag brach der Schieds­rich­ter das Bay­ern­li­ga-Spiel zwi­schen der DJK Geben­bach und dem FC Ein­tracht Bam­berg eine Vier­tel­stun­de vor Ende ab. Nebel hat­te die Fort­set­zung der Par­tie aus Sicht des Unpar­tei­ischen, und zum Ärger der Bam­ber­ger, unmög­lich gemacht. Nun hat der Baye­ri­sche Fuß­ball-Ver­band bekannt­ge­ge­ben, dass das Spiel wie­der­holt wer­den soll.

Es lief die 76. Minu­te als ver­gan­ge­nen Sams­tag im Spit­zen­spiel der Bay­ern­li­ga der DJK Geben­bach und der FC Ein­tracht Bam­berg auf­ein­an­der­tra­fen. Die Bam­ber­ger führ­ten mit 1:0. Die Geben­ba­cher, die sich im gan­zen Spiel kei­ne zwin­gen­de Tor­chan­ce erar­bei­tet hat­ten, waren nach einer gelb-roten Kar­ten zudem in Unter­zahl. Und den­noch saßen die Bam­ber­ger wenig spä­ter im Mann­schafts­bus auf dem Heim­weg und waren, wie der Ver­ein mit­teil­te, zutiefst frustriert.

Was war pas­siert? Nach­dem bereits seit Spiel­be­ginn Nebel­fel­der über den Platz gewa­bert hat­ten, unter­brach der Schieds­rich­ter eine Vier­tel­stun­de vor Ende zunächst die Par­tie. Dies geschah zu die­sem Zeit­punkt zurecht, da die Beein­träch­ti­gung des Spiel­flus­ses zu hoch war. Die Ansa­ge der Unpar­tei­ischen: „Wir war­ten 30 Minu­ten, wenn sich die Sicht gebes­sert hat, wird weitergespielt.“

Nach 30 Minu­ten dann bra­chen die Offi­zi­el­len die Par­tie jedoch end­gül­tig ab, obwohl sich die Sicht­ver­hält­nis­se auch nach Mei­nung unpar­tei­ischer Beob­ach­ter wie­der gebes­sert hat­ten und bei­de Mann­schaf­ten wei­ter­spie­len wollten.

Bam­bergs Abtei­lungs­lei­ter Sascha Dorsch fass­te die Stim­mung im Team nach dem Spiel­ab­bruch zusam­men: „Wir kämp­fen seit Wochen mehr mit äuße­ren Umstän­den wie Sta­di­on­sper­ren oder Spiel­ab­brü­chen als mit geg­ne­ri­schen Teams. Uns bleibt heu­te nur tie­fer Frust dar­über, dass die Spiel­lei­tung ohne Not in das Gesche­hen ein­ge­grif­fen hat und die sport­li­che Aus­ein­an­der­set­zung ein vor­zei­ti­ges Ende fand.“

Sport­ge­richt: Geben­bach gegen Bam­berg wird neu angesetzt

Mitt­ler­wei­le hat der Baye­ri­sche Fuß­ball-Ver­band (BFV) bekannt­ge­ge­ben, dass das Spiel zwi­schen der DJK Geben­bach und dem FC Ein­tracht Bam­berg neu ange­setzt wer­den soll. Das habe das zustän­di­ge Sport­ge­richt Bay­ern ent­schie­den. Damit fol­ge das Gericht dem Antrag des Ver­bands­an­wal­tes. Die­sem Antrag haben sowohl die DJK Geben­bach als auch der FC Ein­tracht Bam­berg zuge­stimmt, sodass das Urteil rechts­kräf­tig ist.

Die gesetz­li­che Grund­la­ge der Ent­schei­dung des Gerichts ist der Para­graf 66 der Spiel­ord­nung des BFV. Die­ser sieht vor, dass ein Schieds­rich­ter ein Spiel abbre­chen kann, „wenn die ord­nungs­ge­mä­ße Durch­füh­rung des Spiels wegen ernst­haf­ter Stö­rung nicht mehr gewähr­leis­tet“ ist. Eine sol­che Stö­rung kön­ne bei erheb­li­cher Ver­min­de­rung der Sicht­ver­hält­nis­se wegen Nebels vorliegen.

Wann die Par­tie wie­der­holt wird, steht aller­dings noch nicht fest. Die Spiel­lei­tung der Bay­ern­li­ga Nord befin­det sich dazu bereits mit bei­den Klubs in der Ter­min-Abstim­mung. Der neue Spiel­ter­min soll in den kom­men­den Tagen feststehen.

„Dom­rei­ter“ mit sieb­tem Sieg in Folge 

FC Ein­tracht Bam­berg sichert sich die Herbstmeisterschaft

44 Punk­te aus 17 Spie­len in der Vor­run­de, nur 14 Gegen­to­re kas­siert und nun schon 11 Punk­te Vor­sprung auf Rang 3: Der FC Ein­tracht hat sei­ne beein­dru­cken­de Serie von 16 Spie­len ohne Nie­der­la­ge und sie­ben Sie­gen in Fol­ge gegen den ASV Neu­markt fort­ge­setzt und sich den Titel des „Herbst­meis­ters“ in der Bay­ern­li­ga Nord gesichert.

Dabei begann das Spiel gegen die Ober­pfäl­zer etwas ver­hal­ten, die „Dom­rei­ter“ brauch­ten eine gute Vier­tel­stun­de, dann spiel­ten sie ihr Pro­gramm wie schon seit Wochen mit enor­mer Sou­ve­rä­ni­tät und viel Spiel­freu­de vor den 386 Zuschau­ern auf der Sport­an­la­ge in Dörf­leins ab.

Den Auf­takt des Heim­sie­ges mach­te der seit Wochen in Top­form spie­len­de Marc Reisch­mann in der 28. Minu­te, als er eine Flan­ke von Tobi­as Linz zum 1:0 ver­wer­te­te. Rol­len­tausch dann zehn Minu­ten spä­ter, als Marc Reisch­mann Tobi­as Linz bedien­te und der Bam­ber­ger Außen­bahn­spie­ler mit sei­nem star­ken lin­ken Fuß den Ball aus 12 Metern Tor­ent­fer­nung in die Maschen drosch.


„Ich bin mega­stolz auf mei­ne Mannschaft“

Auch nach dem Pau­sen­pfiff setz­ten die „Dom­rei­ter“ ihr Spiel fort und erzwan­gen sich Tor­chan­cen im Minu­ten­takt. Bam­bergs Coach Jan Gern­lein brach­te im Lau­fe der zwei­ten Halb­zeit mit Luis Schnei­der, Simon Koll­mer, Luc­ca Leist­ner, Sebi Val­dez und Phil­lipp Hack fünf fri­sche Kräf­te aufs Feld, ohne dass es einen Bruch im Spiel der Gast­ge­ber gab, im Gegen­teil, der FC Ein­tracht schraub­te das Tem­po noch einen Gang höher. Felix Popp blieb es dann mit sei­nem bereits fünf­ten Sai­son­tor vor­be­hal­ten, in der 68. Minu­te auf 3:0 zu stel­len, als er sich nach einem Eck­ball von Simon Koll­mer in die Luft schraub­te und den Ball unhalt­bar ins Netz setz­te. Zehn Minu­ten vor Spie­len­de nutz­te Luca Ljev­sic einen Feh­ler im Auf­bau­spiel der Gäs­te, zog Rich­tung Tor und erziel­te mit einem sat­ten Rechts­schuss den 4:0 Endstand.

„Es ist über­ra­gend, was die Jungs heu­te und die kom­plet­te Vor­run­de gezeigt haben. Wir haben heu­te wie­der ein­mal Geduld bewie­sen, unser Spiel durch­ge­zo­gen und fol­ge­rich­tig den sieb­ten Sieg in Serie ein­ge­fah­ren. Tabel­len­ers­ter am Ende der Vor­run­de und das mit einem jun­gen Team, das sein Herz Woche für Woche auf dem Platz lässt und es immer wie­der schafft, den Fokus auf die Auf­ga­ben zu rich­ten. Ich bin mega­stolz auf mei­ne Mann­schaft, jetzt fei­ern wir auch mal eine gran­dio­se Vor­run­de und ab mor­gen läuft die Vor­be­rei­tung auf die Rück­run­de“, bilan­zier­te der Bam­ber­ger Coach Jan Gern­lein das Spiel und die Vorrunde.

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