Stadt stellt 150.000 Euro für Bürgerprojekte bereit
Unterstützungsfonds starten: Anträge bis 7. Juni möglich
Die Stadt Bamberg startet auch 2026 ihre Unterstützungsfonds zur Förderung bürgerschaftlicher Projekte. Dafür stehen insgesamt 150.000 Euro zur Verfügung, wie die Stadt Bamberg mitteilt.
Das breit angelegte Förderangebot bietet eine hervorragende Möglichkeit, eigene Projektideen umzusetzen und aktiv zum Gemeinwohl in Bamberg beizutragen.
Von Montag, 27. April, bis einschließlich 7. Juni 2026 können demnach Bürgerinnen und Bürger, Vereine sowie Institutionen ihre Projektanträge einreichen. Die Antragstellung ist ab dem 27. April bequem online möglich.
Gefördert werden Projekte in den Bereichen „Schule, Hort, Kitas und Büchereien“, „Zusammenhalt in der Stadt und für Vereine“ sowie „Mobilität, Klima und Umwelt“. Ziel der Unterstützungsfonds ist es, Initiativen zu ermöglichen, die einen positiven Beitrag für das Zusammenleben in Bamberg leisten und möglichst vielen Bürgerinnen und Bürgern zugutekommen.
Infos zu den Förderbereichen, den Richtlinien sowie zur Antragstellung sind unter www.stadt.bamberg.de/unterstuetzungsfonds verfügbar. Über die eingegangenen Anträge entscheidet im Herbst der zuständige Fachsenat des Stadtrates. Jedes bewilligte Projekt kann mit bis zu 3.000 Euro gefördert werden. Der Umsetzungszeitraum beträgt ein Jahr und beginnt am 1. Oktober 2026.
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Erlös kommt der Stiftung Zirkus Giovanni zugute
Großer Erfolg für Benefizkonzert im E.T.A.-Hoffmann-Theater
Das „BOB – Benefizorchester Bamberg“ hat mit seinem zweiten Benefizkonzert im ausverkauften E.T.A.-Hoffmann-Theater erneut zahlreiche Besucherinnen und Besucher begeistert, wie die Stadt Bamberg mitteilt. Der gesamte Erlös kommt der Stiftung Zirkus Giovanni zugute.
Gemeinsam mit Schirmherr Jonas Glüsenkamp überreichten die Organisatoren des Benefizorchesters Bamberg den Spendenscheck an die Verantwortlichen der Stiftung Zirkus Giovanni um die beiden Vorstände Emil Hartmann und Petra Heckel. Waren es vor zwei Jahren noch 5555 Euro, so wurde in diesem Jahr die stolze Summe von 9333 Euro an die Stiftung übergeben.
Das „BOB – Benefizorchester Bamberg“ hat mit seinem zweiten Benefizkonzert im ausverkauften E.T.A.-Hoffmann-Theater erneut zahlreiche Besucherinnen und Besucher begeistert. Das 54-köpfige symphonische Blasorchester unter der Leitung von Dirigent Christian Lang präsentierte ein abwechslungsreiches Programm aus Musical- und Filmmusik.
Das Konzert wurde durch den Unterstützungsfonds der Stadt Bamberg gefördert. Dadurch konnten – wie bereits bei der ersten Auflage – sämtliche Eintrittsgelder sowie zusätzliche Spenden vollständig an die Stiftung Zirkus Giovanni weitergegeben werden. In diesem Jahr kam die beachtliche Summe von 9.333 Euro zusammen.
Sozialreferent und Zweiter Bürgermeister Jonas Glüsenkamp, der die Schirmherrschaft übernommen hatte, betonte die Bedeutung der Zusammenarbeit: „Das Benefizorchester Bamberg zeigt eindrucksvoll, wie viel durch ehrenamtliches Engagement erreicht und bewegt werden kann. Umso mehr freut es mich, dass die Stadt Bamberg ein solches Projekt unterstützen konnte.“
Die Stiftung fördert die Jugend- und Bildungsarbeit im Don Bosco Jugendwerk Bamberg und erreicht mit ihren Angeboten – insbesondere der Zirkuspädagogik – seit Jahrzehnten viele junge Menschen.
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Infoveranstaltung zu drei digitalen Anwendungen
Smart informiert auf dem Maxplatz
Der Schriftzug auf dem leuchtend-bunten Stadtbus auf dem Maxplatz gab erste Hinweise: „Gemeinsam machen wir Bamberg smart.“ Vor der Kulisse dieses Busses wurden drei neue Anwendungen von Smart City Bamberg auf dem Maxplatz präsentiert, wie die Stadt Bamberg mitteilt.
Vielleicht kam der Spruch der einen oder dem anderen bereits bekannt vor, dient er doch seit über fünf Jahren als Slogan des Programms Smart City der Stadt Bamberg. Hier werden im Rahmen des Bundesförderprogramms „Modellprojekte Smart Cities“ digitale Anwendungen für Städte und Kommunen entwickelt. Am 1. April 2026 erreichte Smart City Bamberg gleich drei Meilensteine – und diese wurde auf dem Maxplatz präsentiert.
Vor der Kulisse des Stadtbusses in den Farben von Smart City Bamberg fand eine Infoveranstaltung zu drei digitalen Anwendungen statt, die an diesem Tag veröffentlicht wurden: die Bamberg-App, die Engagementplattform „Bamberg-Miteinander.de“ und die Raum- und Materialplattform „BamBörsla“. An drei Ständen standen Mitarbeitende bereit, um über die Anwendungen zu informieren, Fragen zu beantworten und sie auf Laptop und Handy direkt zu präsentieren.
Zwischen 13 und 18 Uhr kamen rund 120 Personen an die Stände, davon etwa 70 Erwachsene, die mehr wissen wollten. In den Gesprächen wurde schnell klar, dass die Anwendungen gefragt sind: Ob die Bündelung nützlicher Informationen in der Bamberg-App, die digitale Koordination von ehrenamtlichem Engagement auf Bamberg-Miteinander.de, oder das Aus- und Verleihen ungenutzter Dinge oder leerstehender Räume – (mindestens) eines dieser drei Themen stieß immer auf Interesse.
Anwendungen ab sofort nutzbar
Alle drei Anwendungen können seit dem 1. April 2026 kostenlos genutzt werden. Die Bamberg-App kann entweder in den gängigen App-Stores auf das eigene Mobiltelefon heruntergeladen oder im Browser unter www.app.bamberg.de aufgerufen werden. Die Engagementplattform steht unter www.bamberg-miteinander.de und die Raum- und Materialplattform unter www.bamboersla.bamberg.de zur Verfügung.
Weitere Informationen sind außerdem unter www.smartcity.bamberg.de zu finden.
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„Bamberg on tour“ am 3. Mai widmet sich dem Künstler
Mit dem Fahrrad durchs Hoffmann-Jahr
„Bamberg on tour“ ist die Fahrradtour für Bürgerinnen und Bürgern zu stadtrelevanten Themen. Am Sonntag, 3. Mai, macht diese sich auf, unter fachkundiger Führung per Fahrrad einigen Spuren E.T.A. Hoffmanns zu folgen, wie die Stadt Bamberg mitteilt.
„Was unternehmen Sie heute, Teuerster? Gehen Sie nach Bug oder ins Theater? Im erstern Falle begleite ich Sie…“ schrieb E.T.A. Hoffmann am 16. Februar 1812 an seinen Freund Carl Friedrich Kunz. In Bamberg hat das Multitalent, das vor 250 Jahren in Königsberg in Ostpreußen das Licht der Welt erblickte, viele Spuren hinterlassen. „Bamberg on tour“ am Sonntag, 3. Mai, macht sich auf, unter fachkundiger Führung einigen dieser Spuren zu folgen und so Hoffmanns Welt ein Stück weit lebendig werden zu lassen.
„Bamberg on tour“ ist die Fahrradtour für Bürgerinnen und Bürgern zu stadtrelevanten Themen. Start dieser Tour im Hoffmann-Jahr ist um 14 Uhr am Eingang des E.T.A.-Hoffmann-Theaters. Dort wird John von Düffel, Intendant des E.T.A.-Hoffmann-Theaters, über das Theater und seinen Namensgeber sprechen. Unter der Leitung von Martin Habermeyer, Mitarbeiter der Museen der Stadt Bamberg und Kurator des E.T.A.Hoffmann-Hauses, begeben sich dann alle auf Spurensuche. Welche Orte hat Hoffmann hier gekannt? Wo ging er spazieren, wo hat er gefeiert und was kann man heute noch davon sehen? Eine Anmeldung ist nicht nötig – einfach sich anschließen und mitradeln, lautet das Motto.
Recht wechselvoll war die Zeit, die E.T.A. Hoffmann und seine Frau Mischa zwischen 1808 und 1813 in Bamberg verbrachten. „Lehr- und Marterjahre“ nannte er sie und war ziemlich froh, später Richtung Dresden und Leipzig weiterziehen zu können. Gleichzeitig bedingte das Scheitern als Musikdirektor am Theater die Entwicklung des gefeierten Schriftstellers. Freundschaften und örtliche Vernetzung ermöglichten die Veröffentlichung der „Fantasiestücke in Callots Manier“ (1814).
Auch Musik- und Gesangsunterricht oder Einblicke in das Psychiatrie- und Krankenhauswesen fanden Eingang in Hoffmanns schillerndes Werk. Nicht zuletzt gehörten häufige Spaziergänge, Ausflüge ins Umland und geselliges Beisammensein zu E.T.A.s liebsten Unternehmungen. Trotz aller Misere schreibt er 1818 an den Bamberger Arzt Friedrich Speyer: „Indessen war doch im Ganzen das tolle unstete Treiben in B〈amberg〉 keine üble Episode — Eine Flitter auf dunklem Grunde — eine FastnachtsSzene im komischen Roman des Lebens.“
Start der „Bamberg on tour“ am Sonntag, 3. Mai 2026, ist um 14 Uhr am Eingang des E.T.A.-Hoffmann-Theaters. Insgesamt sind für die Radtour im Hoffmann-Jahr maximal drei Stunden angesetzt. Die Teilnahme an „Bamberg on tour“ erfolgt auf eigene Gefahr und eigenes Risiko, den Anweisungen des Begleitpersonals ist Folge zu leisten.
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Biber-Aufzuchtzeit
Hunde beim Spaziergang am Wasser unbedingt an der Leine führen
In den kommenden Wochen ziehen Biber ihren Nachwuchs groß. Die Stadt Bamberg bittet in der Zeit nachdrücklich um Vorsicht.
Seit einigen Jahren ist der Biber in Stadt und Landkreis Bamberg wieder heimisch geworden. Biber gehen eine lebenslange Ehe ein. Die Paarung der Biber findet zwischen Januar und April unter Wasser statt. Nach einer Tragzeit von 105–109 Tagen kommen Ende April/Anfang Mai meist zwei bis drei Junge zur Welt. Die Jungtiere werden etwa zwei bis zweieinhalb Monate gesäugt.
Während der Aufzuchtzeit dürfen Biber keinesfalls unterschätzt werden. Um den Nachwuchs vor frei umherlaufenden Hunden zu verteidigen, reagieren die ansonsten friedliebenden Tiere oft aggressiv. In der Vergangenheit wurden bereits Hunde von Bibern angegriffen und durch Bisse der Nagetiere verletzt.
Die Stadt Bamberg weist deshalb darauf hin, dass Hunde beim Spaziergang am Wasser im Mai und Juni unbedingt an der Leine geführt werden sollten, um die Hunde zu schützen und eine Störung der Biber zu vermeiden. Weitere Informationen gibt es beim Klima- und Umweltamt der Stadt Bamberg, Sachgebiet Artenschutz, Tel. 0951÷87−1728, E‑Mail: naturschutz@stadt.bamberg.de
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Einstimmige Entscheidung des Stadtrats
Volker-Hinniger-Preis 2026 geht an Silja Beck
Der Volker-Hinniger-Preis 2026 wird an die Künstlerin Silja Beck verliehen. Dies beschloss der Stadtrat am 25. März 2026 auf Empfehlung einer fachkundigen Jury unter dem Vorsitz von Kulturreferentin Ulrike Siebenhaar, wie die Stadt Bamberg mitteilt. Die Entscheidung fiel einstimmig. Der Preis ist mit 3.000 Euro dotiert und wird im dreijährigen Turnus vergeben.
Silja Beck, geboren 1996 in Wasserburg am Inn, studierte Kunstpädagogik sowie Interaktive Medien und Dynamische Forschung an der Akademie der Bildenden Künste in Nürnberg. 2025 schloss sie ihr Masterstudium der Freien Kunst am Royal Institute of Arts in Stockholm ab. Seit 2019 ist sie zudem als Workshop-Leiterin tätig, unter anderem in Berlin, an der Folkwang Universität der Künste in Essen sowie an der Bergen Architecture School in Norwegen. Beck lebt und arbeitet in Nürnberg und ist mit ihren Arbeiten national wie international präsent.
Im Zentrum ihres künstlerischen Schaffens stehen gesellschaftsbezogene Fragestellungen, die sie durch interaktive und performative Ansätze erfahrbar macht. Ihre Arbeiten verbinden technische Elemente mit künstlerischen Ausdrucksformen und beziehen das Publikum aktiv ein. Dabei verschwimmen die Grenzen zwischen Betrachtenden und Werk: Rezipierende werden selbst zu Mitwirkenden. Häufig entstehen ihre Installationen im öffentlichen Raum und sind bewusst niederschwellig sowie für ein breites Publikum zugänglich.
Charakteristisch für Becks Arbeiten ist zudem der vielseitige Materialeinsatz. Neben klassischen Werkstoffen wie Keramik und Papier integriert sie Alltagsgegenstände wie Radios oder Fahrzeuge in ihre Installationen. Ihre Kunst ist stark ortsbezogen, reagiert sensibel auf bestehende Umgebungen und fügt sich in diese ein.
Interaktiver Ansatz
„Ausschlaggebend für die Entscheidung der Jury war Silja Becks performativer und interaktiver Ansatz, in dem sie ihre Kunst immer wieder neu denkt. Nach der ersten Beobachtung werden die Betrachtenden selbst zu Akteurinnen und Akteuren des Kunstwerks“, erläutert Ulrike Siebenhaar die Juryentscheidung.
Mit der Auszeichnung von Silja Beck würdigt der Volker-Hinniger-Preis 2026 eine Künstlerin, die aktuelle gesellschaftliche Themen aufgreift, diese in bestehende Strukturen integriert und auf eindrucksvolle Weise neue Zugänge zur zeitgenössischen Kunst im öffentlichen Raum eröffnet.
Der Volker-Hinniger-Preis wurde im Jahr 1990 von Gretel Hinniger ins Leben gerufen, zum Gedenken an ihren 1988 verunglückten Sohn, den Künstler Volker Hinniger. Ziel der Auszeichnung ist die Förderung junger bildender Künstlerinnen und Künstler.
Die Jury besteht entsprechend dem Stiftungsvertrag derzeit aus Ulrike Siebenhaar als Kulturreferentin (Vorsitzende der Jury), Dr. Fabian Ludovico als Direktor der Museen der Stadt Bamberg, Sylvia Michel als Vorsitzende des Kunstvereins und Christa Thiel (Nachlassverwalterin von Volker Hinniger) sowie den Künstlerinnen und Künstler beziehungsweise der Kunstsachverständigen Maren Jensen, M.A., wissenschaftliche Mitarbeiterin der Kunsthalle Schweinfurt, Studienrätin Johanna Keesmann, Kunsterzieherin an den Maria-Ward-Schulen Bamberg, Prof. Michael Munding, Akademie der Bildenden Künste Nürnberg, Richard Wientzek, Künstler und ehemaliger Preisträger.
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OB Starke gratuliert zum 80. Geburtstag.
Bamberger Symphoniker tragen sich ins Goldene Buch ein
Die Bamberger Symphoniker haben ihren 80. Geburtstag in der Konzerthalle groß gefeiert. Im Zuge des Jubiläums trugen sie sich auch ins Goldene Buch ein, wie die Stadt Bamberg mitteilt.
Beim Staatsempfang anlässlich dieses besonderen Jubiläums gratulierte Oberbürgermeister Andreas Starke dem bedeutenden Orchester: „Alle Bürgerinnen und Bürger unserer Stadt dürfen stolz und dankbar sein, dass dieses Orchester seit nunmehr 80 Jahren untrennbar mit Bamberg verbunden ist. Die Bamberger Symphoniker tragen den Namen unserer Stadt in die Welt. Zugleich tragen sie die Welt nach Bamberg. Sie sind das kulturelle Aushängeschild unserer Stadt, herzlichen Glückwunsch!“, so OB Starke in seiner Rede.
Anschließend trugen sich der bayerische Staatsminister für Wissenschaft und Kunst Markus Blume, Dirigent Jakub Hrůša, Intendant Marcus Rudolf Axt sowie Orchestervorstand Markus Mayers und der Vorsitzende der Freunde der Bamberger Symphoniker Walter Schweinsberg in das Goldene Buch der Stadt Bamberg ein. Jakub Hrůša wurde beim Empfang von Staatsminister Blume zur großen Freude auch mit dem Bayerischen Verdienstorden geehrt. Zuvor hatte der Chefdirigent der Symphoniker bei der Verleihung der International Classical Music Awards (ICMA) den Award „Artist of the Year“ erhalten. Für sein Orchester gab es zwei weitere Awards. Bei der folgenden Gala im Joseph-Keilberth-Saal traten viele der ICMA-Preisträger auf.
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Bamberg für Vielfalt, Menschenwürde und Gleichberechtigung
Erfolgreiche Internationale Wochen gegen Rassismus
Bei den 14. Internationalen Wochen gegen Rassismus vom 16. bis 29. März hat Bamberg hat einmal mehr bewiesen, dass für Rassismus hier kein Platz ist. Über 20 Veranstaltungen luden dazu ein, sich unter dem Motto „100% Menschenwürde. Zusammen gegen Rassismus und Rechtsextremismus“ mit verschiedenen Facetten von Rassismus und Diskriminierung auseinanderzusetzen, wie die Stadt Bamberg mitteilt.
Ob Vorträge, Workshops, Lesungen, Filme, Musik oder kulinarische Begegnungen – das vielfältige Programm in Stadt und Landkreis Bamberg bot zahlreiche Gelegenheiten für Dialog, Reflexion und Begegnung auf Augenhöhe.
Anlässlich des 21. März, des Internationalen Tags gegen Rassismus, fanden in Bamberg kreative dezentrale Kreidemalaktionen statt. Den Höhepunkt bildete die traditionelle Kundgebung am Gabelmann, die ein kraftvolles Zeichen für Vielfalt, Menschenwürde und Gleichberechtigung setzte.
Ein Highlight war der Plakat- und Filmwettbewerb, bei dem junge Menschen mit über 80 kreativen Plakaten und 12 Kurzfilmen ihre Haltung gegen Rassismus ausdrückten. Beim Projekttag setzten sich mehr als 200 Schülerinnen und Schüler in Workshops intensiv mit Themen wie Diskriminierung und Vorurteile auseinander.
Der Migrantinnen- und Migrantenbeirat der Stadt Bamberg bedankt sich herzlich bei den zahlreichen Kooperationspartnerinnen und ‑partnern, Initiativen, Vereinen und Institutionen, die mit ihren Beiträgen diese Wochen möglich gemacht haben. Ihr Engagement trägt dazu bei, Menschenrechte und Demokratie zu verteidigen.
Wer sich an der Vorbereitung der Internationalen Wochen gegen Rassismus 2027 beteiligen möchte, kann sich unter mib@stadt.bamberg.de melden. Gemeinsam stehen wir ein für eine Gesellschaft, in der Ausgrenzung keinen Platz hat!
Zahlreiche Institutionen und Initiativen unter einem Dach
Die Internationalen Wochen gegen Rassismus werden organisiert vom Migrantinnen- und Migrantenbeirat der Stadt Bamberg (MiB), dem Stadtjugendring (SJR), dem Jugendmigrationsdienst des SkF e. V., der offenen Jugendarbeit Bamberg (ja:ba) von iSo e. V., der Medienbildung des Erzbistums Bamberg, dem Bamberger Bündnis gegen Rechtsextremismus, dem evangelischen Dekanat, dem Freiwilligenzentrum CariThek, der DGB Jugend, den Omas gegen Rechts und dem Bildungsbüro des Landkreises Bamberg.
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Ab April 2026 stehen neue Apps bereit
Drei Lösungen für ein smartes Bamberg
Jetzt wird „Smart City“ für alle Menschen in Bamberg greifbar. Mit der Bamberg-App sowie einer Engagement- und einer Ressourcen-Plattform startet das Digitalisierungsprogramm der Stadt Bamberg im April richtig durch, wie die Stadt Bamberg mitteilt.
Die digitalen Anwendungen für Smartphone und Internetbrowser wurden seit April 2023 entwickelt. Sie entstanden im Rahmen des Förderprogramms „Modellprojekte Smart Cities“ des Bundesministeriums für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen. „Ob Privatperson, Kulturszene, Verein oder neu gegründete Initiative: Viele werden von den innovativen Anwendungen profitieren“, erklärt Digitalisierungsreferent Dr. Stefan Goller.
Den offiziellen Startschuss gab es am Donnerstag, 26. März 2026, im Stadt:Raum, als Dr. Goller, Smart-City-Programmleiter Sascha Götz und Dritter Bürgermeister Wolfgang Metzner die drei Anwendungen symbolisch in Betrieb nahmen. „Dank Smart City sind hier ganz hervorragende digitale Lösungen entstanden. Ich kann nur jedem Menschen in Bamberg empfehlen, diese selbst einmal auszuprobieren“, erklärte Metzner bei diesem Termin.
Die Bamberg-App – Unsere Stadt auf einen Blick
Eine zentrale Anwendung, die digitale Services der Stadtverwaltung und nützliche Informationen zum Leben in Bamberg bündelt. Die Bamberg-App lässt sich personalisieren, sodass sie nur das anzeigt, was den Nutzerinnen und Nutzern wichtig ist, beispielsweise Neuigkeiten aus dem Rathaus, Entsorgungstermine für die eigene Adresse oder Veranstaltungen. „Von vielen wurde eine solche Stadt-App gefordert, nun gibt es sie endlich“, freut sich Sascha Götz. „Die Bamberg-App hat viel zu bieten! Ein besonderes Highlight ist die Funktion ‚Dein Bamberg‘: Eine Karte, in die die Menschen Geheimtipps eintragen können. Ob Wickelplatz oder barrierefreie Toilette, Hofflohmarkt oder Straßenkonzert, eine Bank im Grünen oder Schlittenwiese!“
Bamberg-Miteinander.de – Deine Plattform zum Mitwirken
Engagement in Bamberg zu stärken, darum geht es bei Bamberg-Miteinander.de. Die Plattform ermöglicht Vereinen und Initiativen, sich zu präsentieren und von denen gefunden zu werden, die sich gerne engagieren würden. Ein Mitwirk-O-Mat hilft Unentschlossenen dabei, die passende Gruppe für sich zu finden. Auch können neue Gruppen gegründet werden, um sich gemeinsam für etwas einzusetzen. Zudem bietet Bamberg-Miteinander.de nützliche Werkzeuge zur Zusammenarbeit, unter anderem Chats und Videokonferenzen, das Teilen und gemeinsame Bearbeiten von Dokumenten oder auch eine Funktion für Projektmanagement. „Statt schwerer Ordnersammlungen, unübersichtlicher E‑Mail-Absprachen oder unsicherer Messengerdienste bietet Bamberg-Miteinander.de eine zentrale, sichere Arbeitsumgebung“, erklärt Michael Memmel, Projektleiter und Leiter des Amts für Bürgerbeteiligung, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit. „Dort können die Aktivitäten der Gruppe bestmöglich koordiniert werden!“
BamBörsla – Miteinander teilen in Bamberg
Bei der Raum- und Materialplattform BamBörsla geht es nicht um Kauf und Verkauf, sondern um temporäres Teilen, Gemeinschaft und ein lebendiges Bamberg. Die leerstehende Ladenfläche, die zwischenzeitlich als Pop-Up Galerie oder Kursraum umgenutzt wird. Das Vereinsheim, das für Privatfeiern oder Veranstaltungen gebucht wird. Die Audioanlage, die für das Benefizkonzert ausgeliehen wird. Oder die spezielle Säge, die der Hobby-Handwerker für ein Projekt borgt. „Die Beispiele, wer wie vom BamBörsla profitieren kann, sind grenzenlos“, meint Annika Hoffmann, Projektleiterin im Amt für Inklusion, „Vieles, das nur punktuell gebraucht wird, gibt es schon und verstaubt ungenutzt im Keller. Auch Räume stehen leer, obwohl gerade die Ehrenamts- und Kulturszene sie dringend benötigen würden. Hier bringt das BamBörsla Bedarf und Vorhandenes, also Angebot und Nachfrage zusammen!“
Erfolge zunehmend sichtbar
Die Anwendungen wurden nicht als fertige Lösungen kommerzieller Anbieter eingekauft, sondern in Open Source entwickelt. Das bedeutet, dass der Code veröffentlicht wird, sodass andere ihn nutzen oder auch weiterentwickeln können. Durch den Einsatz dieser Anwendungen werden Kommunen wie Bamberg unabhängiger von teuren Lizenzprodukten und können die Sicherheit ihrer Daten selbst im Blick behalten. „Ich habe das Programm Smart City mit auf den Weg gebracht und stets unterstützt, weil ich dessen Wert erkannt habe“, betont Oberbürgermeister Andreas Starke, „für andere Kommunen, die diese Lösungen bei sich einsetzen können, aber allen voran für die Bamberger Stadtgesellschaft. Es ist toll, dass die Früchte dieser Arbeit zunehmend für alle sichtbar und spürbar werden!“
Dabei sind die im April veröffentlichten Plattformen Bamberg-App, Bamberg-Miteinander.de und das BamBörsla nicht die einzigen Erfolge, die das Programm Smart City Bamberg verzeichnen darf: Schon im Juni 2025 wurde das Ferienportal des Jugendamts von Grund auf neu gebaut und optimiert. Auch die BamBoards, interaktive Bildschirmstelen, wurden bereits 2023 in einer ersten Version umgesetzt, dann weiterentwickelt und bieten nun an mittlerweile zehn Standorten schnellen Zugang zu nützlichen Informationen. In den kommenden eineinhalb Jahren werden noch weitere, spannende digitale Lösungen folgen. Mehr Informationen sind zu finden unter www.smartcity.bamberg.de
Infoveranstaltung
Am 1. April 2026 findet zwischen 13 und 18 Uhr eine Informationsveranstaltung zu den drei Anwendungen auf dem Maxplatz statt. An drei Ständen stehen Mitarbeitende vom Programm Smart City bereit, um Fragen zu den Anwendungen beantworten oder diese direkt am Laptop oder Handy vorzustellen.
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Baumaßnahme wurde zwei Monate früher abgeschlossen als geplant
Fuß- und Radweg im Hain ist schon vor Ostern fertig
Gute Nachrichten für alle Freunde des Bamberger Hains: Noch vor Ostern und damit zwei Monate früher als ursprünglich geplant konnte in dieser Woche der Fuß- und Radweg zwischen der Heinrichsbrücke und dem Jahnwehr nach kompletter Sanierung zur Nutzung für alle Bürgerinnen und Bürger freigegeben werden. Nicht weniger erfreulich ist die Tatsache, dass durch eine effiziente Bauweise auch die Kosten reduziert wurden und dem Schutz der Natur höchste Priorität beigemessen wurde.
„Dank der Bauausführung noch vor dem Austrieb wurden die Bäume geschont, es wurden keine Wurzeln beschädigt, und es mussten weder Einschnitte in den Baumbestand vorgenommen, noch größere Äste entfernt werden“, freut sich Rebecca Bergmann, die für die Abteilung Straßenbau von Bamberg Service das Projekt federführend betreut hat. Für den schonenden Umgang mit dem Baumbestand sorgte die Baumpflege-Abteilung von Bamberg Service.
Sehr zufrieden mit dem frühzeitigen Abschluss der Baumaßnahme zeigte sich auch Radverkehrsbeauftragte Dagmar Spangenberg. „Mit der Strecke von der Heinrichsbrücke bis zur Buger Spitze ist jetzt ein 1,5 Kilometer langer Abschnitt einer unserer Cityrouten in einem hervorragend ausgebauten Zustand. Das ist ein wichtiger Beitrag für die Umsetzung der Schlüsselmaßnahmen aus dem Verkehrsentwicklungsplan 2030.“ Bereits 2023 war in einem ersten Bauabschnitt der Bereich zwischen Jahnwehr und Buger Spitze saniert worden. Der erste Bauschnitt wurde gefördert durch das Städtebauförderprogramm „Zukunft Stadtgrün“, der nun abgeschlossene zweite durch die Bayerische Städtebauförderung.
Hervorragende Zusammenarbeit
Alle Beteiligten, darunter die Firma Richard Schulz als ausführende Baufirma und das Technische Büro Werner als Planer, hoben beim offiziellen Freigabetermin das gute Zusammenwirken hervor, das einen reibungslosen Bauablauf ermöglicht habe.
Fazit von Baureferentin und Technischer Werkleiterin Annegret Michler: „Der neue Geh- und Radweg ist nicht nur ein Gewinn für die Radmobilität, sondern auch ein äußerst gelungenes Beispiel dafür, wie Infrastrukturmaßnahmen und Naturschutz in Einklang gebracht werden können!“