25 Millionen Euro
Unterstützungsprogramm für Sportvereine nach Corona
Am 24. Januar starteten der Deutsche Olympische Sportbund und das Bundesinnenministerium die Kampagne „Dein Verein: Sport, nur besser.“ Diese ist Teil eines Unterstützungsprogramms für Sportvereine nach der Corona-Pandemie. Wie der Bamberger Bundestagsabgeordnete Andreas Schwarz aus dem Haushaltsausschuss des Parlaments mitteilte, stellt der Bund Sportvereinen dabei insgesamt 25 Millionen Euro zur Verfügung.
„Durch die Pandemiejahre haben viele Sportvereine gelitten und Mitglieder und Ehrenamtliche verloren“, zitiert eine Mitteilung Andreas Schwarz. „Zugleich hat der Bewegungsmangel in Deutschland zugenommen. Diesem Trend soll das Programm „Dein Verein: Sport, nur besser“ nun mit verschiedenen Anreizen entgegenwirken.“
Dazu würden unter anderem Sportvereins-Schecks für Neumitgliedschaften in Vereinen gehören. Menschen, die neu in einen Sportverein eintreten wollen, sollen demnach Zuschuss-Gutscheine, sogenannte „Sportvereinschecks“, herunterladen können.
Ab April soll außerdem eine Bewegungslandkarte online gehen, die eine bundesweite digitale Sportangebotssuche ermöglicht. Weitere Angebote richten sich zudem an die Kommunen und Sportvereine. Bestandteil dessen soll zum Beispiel die Möglichkeit für Sportvereine sein, eine Förderung in Höhe von 1.000 Euro für Aktionen und Kooperationen zur Mitgliedergewinnung zu beantragen.
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Schulprojekt
Klimaschutzprojekte im Energiesparmeister-Wettbewerb
Im Rahmen des Energiesparmeister-Wettbewerbs werden die nachhaltigsten und kreativsten Klimaschutzprojekte an deutschen Schulen gesucht. Der Bamberg-Forchheimer Bundestagsabgeordnete Andreas Schwarz hofft auf viele Bewerberinnen und Bewerber aus seinem Wahlkreis bis zum Bewerbungsschluss am 24. März.
Jedes Jahr suchen die gemeinnützige Beratungsgesellschaft co2online und das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz im Energiesparmeister-Wettbewerb die effizientesten, kreativsten und nachhaltigsten Klimaschutzprojekte an deutschen Schulen. Das beste Schulprojekt in jedem Bundesland gewinnt. Dies teilte der Bamberg-Forchheimer Bundestagsabgeordnete Andreas Schwarz mit und hofft auf viele Bewerberinnen und Bewerber aus seinem Wahlkreis.
Der Wettbewerb Energiesparmeister richtet sich an geplante, laufende oder gerade abgeschlossene Schulprojekte, die die Energie- und CO2-Bilanz ihrer Schule verbessern, andere zum Energiesparen und Klimaschutz motivieren oder einen besonders kreativen Umgang mit dem Thema zeigen.
Den Titel „Energiesparmeister – Das beste Klimaschutzprojekt“ können sowohl Schulen als auch einzelne SchülerInnen oder Schülergruppen, Schülerfirmen sowie andere, über eine Schule organisierte Initiativen, gewinnen. Bewerbungsschluss des diesjährigen Wettbewerbs ist am 24. März. Die Preise, die die Siegerschulen gewinnen können, sind 2.500 Euro Preisgeld, Sachpreise, ein bundesweites Medienecho und die Chance auf den mit weiteren 2.500 Euro dotierten Bundessieg.
Einzelheiten und Bewerbungsformulare finden sich hier.
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Mehr als 4 Millionen Euro
Jugendzentrum Bamberg: Bund fördert Sanierung
Der Bundestag hat beschlossen, Sanierungsarbeiten am Jugendzentrum Bamberg (JuZ) zu fördern. Das haben die Bamberger Bundestagsabgeordneten Lisa Badum (Grüne) und Andreas Schwarz (SPD) mitgeteilt.
Mit dem Bundesprogramm „Sanierung kommunaler Einrichtungen in den Bereichen Sport, Jugend und Kultur“ unterstützt der Bund kommunale Sanierungs-Projekte. Wie die Bundestagsabgeordneten Lisa Badum (Grüne) und Andreas Schwarz (SPD) mitgeteilt haben, sollen aus diesem Programm 4.575.000 Euro Förderung an das Jugendzentrum Bamberg am Margaretendamm gehen. Das habe der Haushaltsausschuss des Bundestages am Mittwoch beschlossen. Damit übernimmt der Bund einen Großteil der veranschlagten Gesamtkosten von 6,1 Millionen Euro.
Ein maßgebliches Förderkriterium ist die energetische Sanierung. Lisa Badum sagte: „Wir unterstützen damit Kommunen bei ihren Anstrengungen für Klimaschutz, Klimaresilienz, Barrierefreiheit und Inklusion. Ich freue mich, dass wir als Ampel-Koalition diesen wichtigen Treffpunkt für junge Menschen in Bamberg mit einer so großen Summe fördern können.“
Bis 2027 soll die Sanierung fertig sein
Seit mehr als 40 Jahren fand im JuZ keine Generalsanierung mehr statt. Die Nutzerzahlen sind jedoch seit 2011 von etwa 2.500 Besucherinnen und Besuchern auf etwa 11.000 gewachsen. Neben einer Skatehalle bietet das JuZ zum Beispiel auch Platz für Konzerte.
Mit den Fördergeldern sollen nun bis zum Jahr 2027 die Gebäude saniert werden. Ziel ist es, ein zukunftsfähiges Jugendkulturzentrum zu schaffen, das ein deutlich erweitertes innovatives Angebot für die Jugendlichen bietet.
„Das Jugendzentrum Bamberg ist das Rückgrat unserer Jugendarbeit in Bamberg und erfreut sich großer Beliebtheit“, sagte Oberbürgermeister Andreas Starke. „Deshalb tun wir gut daran, Geld in die Zukunftsfähigkeit des Gebäudes zu stecken.“ Die Stadt Bamberg trägt zur Sanierung des JuZ einen Anteil von 1,525 Millionen Euro bei.
Am Ende der Sanierung soll das Gebäude baulich und technisch aktuellen und zukünftigen Anforderungen der Energieeinsparung und des Klimaschutzes entsprechen. Dies beinhaltet eine Verringerung des CO2-Ausstoßes, einen Verzicht auf fossile Energieträger und die Eigenproduktion regenerativer Energien.
„Hier wird etwas richtig Gutes für die Jugend, für die Stadtgesellschaft und eben auch für unsere Umwelt geschaffen“, sagte Andreas Schwarz. „Deshalb habe ich mich bei meinen Kolleginnen und Kollegen im Haushaltsausschuss stark dafür eingesetzt. Das gesamte Projekt hat bundesweite Strahlkraft. Wir vereinen hier Prävention, die Stärkung von jungen Menschen, den Abbau von sozialer Benachteiligung, Inklusion und Integration an einem Ort.“
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Bei geschlechtsspezifischen Tatmotiven
Gewalt an Frauen: SPD plant Strafrechtsverschärfung
Auch im 21. Jahrhundert gehört Gewalt gegen Frauen zur täglichen Realität – auch in Deutschland. Am heutigen Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen weist der Bamberger SPD-Bundestagsabgeordnete Andreas Schwarz auf die Pläne der Regierung zur Verschärfung des Strafrechts bei geschlechtsspezifischen Tatmotiven hin.
Wie das Büro von Andreas Schwarz zum heutigen Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen bekanntgab, habe der Kampf gegen Gewalt gegen Frauen höchste Priorität für die SPD-Bundestagsfraktion. In Deutschland werde jede dritte Frau mindestens einmal in ihrem Leben Opfer körperlicher und/oder sexualisierter Gewalt. Täter seien häufig die aktuellen oder früheren Partner.
„Wir setzen uns für eine ressortübergreifende Strategie gegen Gewalt ein“, sagt Schwarz. „Dabei wollen wir besonders die Gewaltprävention und Rechte der Betroffenen in den Fokus nehmen. Gewalt gegen Frauen ist menschenverachtend. Daher werden wir das Strafrecht konkretisieren und geschlechtsspezifische Tatmotive ausdrücklich in die Liste menschenverachtender Tatmotive aufnehmen. Ist eine Straftat durch das Geschlecht des Opfers motiviert, soll dies zu einer Verschärfung der Strafe führen.“
Von Gewalt betroffene Frauen bräuchten verlässlichen Schutz, das Recht darauf werde für jede Frau und ihre Kinder abgesichert. Mit dem Bundesförderprogramm „Gemeinsam gegen Gewalt an Frauen“ habe man bereits den bundesweiten Ausbau von Frauenhäusern und Fachberatungsstellen gefördert. Ein bundeseinheitlicher Rechtsrahmen soll zudem eine verlässliche Finanzierung von Frauenhäusern sicherstellen.
„Unser Koalitionsvertrag ist auch ein Vertrag für ein gewaltfreies Leben für Frauen. Für uns ist klar: Die Beseitigung geschlechtsspezifischer Gewalt sowie der Schutz und die Unterstützung der Betroffenen müssen immer ganz oben auf der politischen Agenda stehen. Dafür machen wir uns stark“, sagt Andreas Schwarz.
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Weitere 109 Millionen Euro
Bundesprogramm „Sprach-Kitas“ wird fortgesetzt
Die Ampel-Koalition hat entschieden, für ein weiteres halbes Jahr insgesamt 109 Millionen Euro für das befristete Bundesprogramm Sprach-Kitas zur Verfügung zu stellen. Das gab das Büro des Bamberg-Forchheimer Bundestagsabgeordneten Andreas Schwarz bekannt.
„Damit wird sichergestellt, dass die Strukturen des Programms der über den 31. Dezember hinaus erhalten bleiben und keine Lücke entsteht, bevor die Bundesländer die Arbeit in den Sprach-Kitas über das KiTa-Qualitätsgesetz oder aus Landesmitteln weiter finanzieren können“, zitiert eine SPD-Mitteilung Andreas Schwarz.
Man wisse, wie wichtig sprachliche Bildung für den weiteren Lebensweg von Kindern sei. Sprache sei das Fundament für Teilhabe und für gerechte Bildungschancen von Anfang an. „Mit der von uns gebauten Brücke für Sprach-Kitas erhalten die Fachkräfte endlich das lang erhoffte Signal, dass sie ihre wichtige Arbeit weiter fortführen können und wir schaffen ebenso Klarheit für die Familien und Träger.“
Auch zukünftig werde der Bund die Länder darin unterstützen, die Qualität von frühkindlicher Bildung weiter zu verbessern. Dazu werde das Gute-KiTa-Gesetz im Rahmen des KiTa-Qualitätsgesetzes weiterentwickelt.
„Wichtig ist“, sagte Schwarz, „dass die Länder diese Brücke beziehungsweise die Zeit jetzt auch nutzen, um schnellstmöglich dafür zu sorgen, die Sprach-Kitas zu sichern. Dafür fordern wir alle Länder nachdrücklich auf, die entsprechenden Voraussetzungen zu schaffen, um die geschaffenen Strukturen der Sprach-Kitas nahtlos fortsetzen zu können.“
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Denkmalschutz-Sonderprogramm des Bundes
471.187 Euro für Sanierung der Andreaskapelle
Mit der Andreaskapelle des Bamberger Doms soll ein weiteres Baudenkmal Bambergs mithilfe von Fördermitteln des Bundes saniert werden. Dies teilt der Bamberg-Forchheimer Bundestagsabgeordnete Andreas Schwarz aus der Bereinigungssitzung des Deutschen Bundestages mit.
471.187 Euro, die Hälfte der Veranschlagten Gesamtkosten, möchte der der Bund aus dem Denkmalschutz-Sonderprogramm in die Sanierung der Andreaskapelle investieren. Dies teilte das Büro des Bamberg-Forchheimer Bundestagsabgeordnete Andreas Schwarz am 10. November mit.
Oberbürgermeister Andreas Starke reagiert entsprechend erfreut und witzelte: „Eine Kapelle, die diesen wunderschönen Vornamen trägt, hat unsere ganze Aufmerksamkeit und Unterstützung verdient.“
Die Andreaskapelle befindet sich im Kreuzgangwestflügel des Bamberg Doms. Die im Jahr 1414 geweihte Kapelle ist reich an größtenteils erhaltenen Wandmalereien, welche um 1600 entstanden. Der Zugang ist nur vom Kreuzgang des Diözesanmuseums aus über einen Fachwerkturm mit hölzerner Stiege möglich.
Beginnen soll die Sanierung im Jahr 2023 und bis 2025 dauern. Ziel ist auch die Integration der Andreaskapelle in das Publikumskonzept des nebenliegenden Diözesanmusemus welches barrierefrei umgestaltet werden soll. Seit dem 19. Jahrhundert wurde die Kapelle nicht mehr genutzt.
Die Renovierung und Öffnung der Kapelle soll es auch ermöglichen, das in der Sammlung im Diözesanmuseum befindliche Andreasfenster – das einzige mittelalterliche Fenster des Doms und einzige fast vollständig erhaltene gotische Glasfenster Oberfrankens – an seinen ursprünglichen Standort in der Andreaskapelle zurückzuversetzen.
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Sanierungsprojekt
4,9 Millionen für Barockflügel von Schloss Geyerswörth
Die Schlossanlage Geyerswörth ist Teil der Baugruppe um das historische Brückenrathaus Bambergs. Den mittelalterlichen Kerngebäudeteil saniert die Stadt seit 2019 mit Bundesmitteln. Nun soll auch der sogenannte Barockflügel, der südlich an die Schlossanlage angrenzt, mit 4,9 Millionen Euro Förderung saniert werden. Ein möglicher Mieter ist bereits gefunden.
Bambergs Bundestagsabgeordneter Andreas Schwarz hatte das Sanierungsprojekt dem Haushaltsausschuss des Parlaments im Sommer nahegelegt. Dies teilte sein Bamberger Büro am 29. September mit. Zuvor hatte sich der SPD-Abgeordnete im Juni vor Ort ein Bild vom Baufortschritt im Schloss und dem angrenzenden Barockflügel gemacht.
Nun hat der Haushaltsausschuss der Förderung der Sanierung des Barockflügels von Schloss Geyerswörth in Höhe von 4,9 Millionen Euro zugestimmt. Oberbürgermeister Andreas Starke nannte das eine hervorragende Nachricht für die Stadt. Andreas Schwarz selbst sagte zur Förderentscheidung: „Hier macht es mehr als Sinn, diesen im Zuge der Generalsanierung des gesamten Ensembles gleich mit anzupacken und herzurichten.“
Außerdem sei auch schon ein potenzieller Mieter gefunden. So soll nach Fertigstellung, zusätzlich zu den bisherigen Verwaltungsbüros der Stadt, auch das Bamberger Marionettentheater einziehen. Denn laut den Planungen der Stadt Bamberg eigne sich der Zuschnitt der Räume des Barockflügels ideal für diese kulturelle Nutzung. Zudem verspreche die Lage am Tourismus- und Kongress-Service und der Tiefgarage eine gute Wahrnehmung durch Einheimische und Gäste der Stadt.
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Jetzt abstimmen
Deutscher Engagementpreis 2022: Chancen in der Region
Knapp 460 Projekte und Personen haben 2022 die Chance, den mit 10.000 Euro dotierten Deutschen Engagementpreis zu erhalten. Chancen auf den Preis haben auch zwei oberfränkische Projekte.
„29 Millionen Menschen engagieren sich in unserem Land für die Belange ihrer Mitmenschen“, zitiert eine Mitteilung Andreas Schwarz, Bamberg-Forchheimer Bundestagsabgeordneter. „Häufig setzen sie sich über Jahrzehnte hinweg für andere ein, investieren Zeit, Kraft und Herzblut. Jetzt gibt es die Gelegenheit, ein Projekt in unserer Region zu unterstützen und per Online-Voting für den Deutschen Engagementpreis abzustimmen.“
Eines dieser Projekte kommt aus Kirchehrenbach. Janina Möck hat die Organisation „We care for them“ 2014 in Uganda gegründet und Jahr für Jahr weiter aufgebaut. Das Ziel von Janina Möck ist, Kindern in Uganda zu einem eigenständigen Leben zu verhelfen. Dies soll geschehen durch Bildung, ein Zuhause, medizinische Versorgung und Förderung jeglicher Talente.
Mit der BRK Bereitschaft Scheßlitz-Heiligenstadt kann man beim Engagementpreis für ein weiteres Projekt aus der Region abstimmen. Dort hat das BRK eine flexible E‑Bike Sanitätsstelle geschaffen und dadurch die örtliche notfallmedizinische Erstversorgung ergänzt.
Ein PKW-Koffer-Anhänger wurde zu einer mobilen Sanitätsstelle umgebaut, der es Einsatzkräften ermöglichen soll, mit den E‑Bikes zum Beispiel abseits befestigter Wege besser zum Einsatzort zu kommen. Auch bei innerstädtischen Veranstaltungen oder hohem Verkehrsaufkommen kann die E‑Bike-Staffel den motorisierten Sanitätsdienst ergänzen.
„Das freiwillige Engagement in Deutschland und in unserer Region ist vielfältig und kreativ“, sagt Andreas Schwarz. „Der Einsatz all dieser vielen Helfenden in unserem Land ist für den Zusammenhalt unserer Gesellschaft unverzichtbar.“
Deshalb ruft Schwarz dazu auf, bis zum 19. Oktober auf der Engagementpreis-Homepage für ein Lieblingsprojekt zu stimmen. Das Projekt mit den meisten Stimmen gewinnt.
Verliehen wird der diesjährige Engagementpreis am 1. Dezember in Berlin. Mit der Auszeichnung möchte das Bundesfamilienministerium eine stärkere Anerkennung bürgerschaftlichen Engagements erreichen.
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Andreas Schwarz auf Fördertour
Förderprojekte in Bamberg und der Region
Nach dem Haushalt ist vor dem Haushalt. Anfang Juni hat der Deutsche Bundestag den Haushalt für das laufende Jahr 2022 beschlossen und schon jetzt beginnen die Vorbereitungen für die nächsten Haushaltsberatungen. Dies hat die Stadt Bamberg zum Anlass genommen, um dem Bundestagsabgeordneten Andreas Schwarz (SPD) einige mögliche Förderprojekte in und um Bamberg vorzustellen.
Bereits in den vergangenen Jahren hat sich der SPD-Haushaltspolitiker erfolgreich für die Förderung von wichtigen Projekten für die Stadt Bamberg in Berlin eingesetzt, wie beispielsweise die Klosterkirche St. Michael, das Stadtschloss Geyerswörth, das Klimaprojekt Biodiversität, das Alte Rathaus mit der Oberen Brücke und nicht zuletzt die Sanierung der Oberen Sandstraße 20.
Zunächst ging es diesmal bei der Besichtigungstour in den Stadtwald, wo der städtische Forstamtsleiter Johannes Hölzel und sein Stellvertreter Dieter Bierlein den Anwesenden den möglichen Standort einer Grünbrücke über die ICE-Trasse vorstellten. Im Zuge des Bahnausbaus verläuft die Trasse, die viergleisig ausgebaut werden soll, mitten durch den Stadtwald. Die Stadt plant daher eine dringend notwendige Grünbrücke über die Gleise, damit Wild gefahrlos von einer Seite zur anderen wechseln kann.
Gute Ideen und Unterstützung durch den Bund sind gefragt
Förderbedarf besteht auch im Bamberger Stadtteil Wildensorg. Hier plant man die Neugestaltung und Renaturierung des Eichelsees für eine stabile Wasserversorgung und eine höhere Artenvielfalt.
Ein größeres Sanierungsprojekt wird die Villa Remeis. Deren Baustruktur ist durch sich verschiebende Gesteinsschichten im Roten Hügel so mitgenommen, dass dringender Sanierungsbedarf besteht. Nur so kann der bei den Bambergerinnen und Bambergern sehr beliebte Cafébetrieb durch den Sozialdienst Katholischer Frauen (SkF) e.V. weiter fortbestehen.
Bei einem Gespräch mit dem zweiten Bürgermeister Jonas Glüsenkamp stellte dieser verschiedene Sozial- und Umweltprojekte vor. Die Stadt Bamberg hat mit besonderen Herausforderungen zu kämpfen, die zum einen die Jugend, Integration und zum anderen die Umwelt betreffen. Hier sind gute Ideen und Unterstützung durch den Bund gefragt.
Weitere besichtigte Projekte waren die ursprünglichen Klostergärten von St. Michael, das Brauereimuseum, der Barockflügel von Schloss Geyerswörth, das ETA Hoffmann Haus sowie die Lagarde Reithalle. Abschluss der Fördertour war die Besichtigung des englischen Gartens von Schloss Hohenstein in Ahorn.
„Es ist immer wieder spannend, solche Fördervorhaben von der Idee bis zur Umsetzung mit zu begleiten. Dies ist meine Aufgabe in Haushaltsausschuss und es macht mir große Freude, auf diese Weise meine schöne Heimat Oberfranken für die Zukunft fit zu machen und zu erhalten“, so Andreas Schwarz abschließend.
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Bund fördert Artenreichtum im Hain
Biodiversität und Klimaanpassung im urbanen Raum
Das neu gestartete Projekt „Städtische Wälder und Parks in Bamberg – Biodiversität und Klimaanpassung im urbanen Raum“ soll die Umsetzung der Nationalen Biodiversitätsstrategie vor Ort unterstützen.
Die Nationalen Biodiversitätsstrategie sieht vor, die Diversität von Landschaften, Pflanzen und Tieren zu erhalten und wiederherzustellen. Mit 1.263.973 Euro unterstützt das Bundesamt für Naturschutz mit Mitteln des Bundesumweltministeriums dieses Vorhaben in Bamberg. Der Eigenanteil der Stadt beträgt 140.441 Euro. In den kommenden sechs Jahren soll das am 20. Mai gestartete Projekt „Städtische Wälder und Parks in Bamberg – Biodiversität und Klimaanpassung im urbanen Raum“ Biodiversität entsprechend nicht nur fördern, sondern auch erlebbar machen.
In Bamberg und Umgebung sollen dazu Maßnahmen umgesetzt werden, die Lebensräume verbessern, Nischen schaffen und so dem klimabedingten Artenschwund entgegenwirken. Ein begleitendes, naturpädagogisches Angebot soll die Gelegenheit bieten, Biodiversität zu erleben und sich persönlich für biologische Vielfalt zu engagieren.
Die Interessen der biologischen Vielfalt und der Menschen in der Stadt gehen Hand in Hand
Angestoßen hatte das Förderprojekt Bambergs Bundestagsabgeordneter Andreas Schwarz. „Durch meine Funktion im Haushaltsausschuss konnte ich die Förderung für dieses besondere Projekt in meinen Wahlkreis holen“, sagte er. „Der Stadt Bamberg ist es gelungen, eine Förderkulisse zu schaffen, die auch in Berlin Anklang gefunden hat. Nun freue ich mich sehr, dass es bald losgehen wird.“
Nicht zuletzt in Zeiten von Klimawandel und Corona, seien finanzielle Ressourcen für Arten- und Umweltschutz oft nur begrenzt vorhanden, sagte Oberbürgermeister Andreas Starke. „Die Förderung durch das Projekte „Städtische Wälder und Parks in Bamberg“ trifft daher genau ins Schwarze. Mit den zur Verfügung gestellten Mitteln können wir unserer Verantwortung für in Bamberg heimische, seltene Tier- und Pflanzenarten nun auch gerecht werden.“
„Die Interessen der biologischen Vielfalt und der Menschen in der Stadt gehen Hand in Hand“, schloss sich Bürgermeister und Klimareferent Jonas Glüsenkamp an. „Mit dem Projekt im Bamberger Hainweiher erweitern wir den Lebensraum für seltene Tier- und Pflanzenarten und sorgen gleichzeitig für ein verbessertes Stadtklima.“
Sehr für das Projekt eingesetzt hatte sich Forstamtsleiter Johannes Hölzel. „Die Förderung gibt uns zunächst für sechs Jahre die Möglichkeit, an ganz spezifischen Arten ausgerichtete Lebensräume zu schaffen oder diese zu verbessern. Die Bandbreite dabei reicht von Vögeln, wie dem Mauersegler, über Fische und Amphibien, bis hin zu Insekten. Mit teilweise landschaftsverändernden Baumaßnahmen im Stadtwald Bamberg oder dem Hain werden neue Lebensräume geschaffen und an die Bedürfnisse einzelner Arten angepasst.“