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Bamberg - Page 28

Fuß­ball-Bay­ern­li­ga Nord

FC Ein­tracht Bam­berg schlägt Vat­an Spor Aschaf­fen­burg 2:0

Der FC Ein­tracht Bam­berg hat sein Heim­spiel der Fuß­ball-Bay­ern­li­ga Nord ges­tern Nach­mit­tag gegen Auf­stei­ger SV Vat­an Spor Aschaf­fen­burg mit 2:0 gewon­nen und bleibt Tabellenführer.

Rich­tig schön anzu­se­hen war es nicht, was der Tabel­len­füh­rer den gut 400 Zuschau­ern prä­sen­tier­te. Dass der Sieg am Ende nicht ganz unver­dient war, kann daher nicht der spie­le­ri­schen Dar­bie­tung, son­dern ledig­lich dem kämp­fe­ri­schen Ein­satz und der über wei­ten Tei­len vor­han­de­nen Spiel­kon­trol­le zuge­schrie­ben wer­den. Die ers­te gro­ße Auf­re­gung gab es nach nicht ein­mal fünf Minu­ten: Nach einer unglück­li­chen Abwehr des Gäs­te­tor­hü­ters, der den Ball nach Ansicht des Schieds­rich­ters außer­halb des Straf­rau­mes mit der Hand klär­te, zeig­te der Schieds­rich­ter dem Tor­ste­her die rote Kar­te (4.). Bes­ser wäre wohl eine Kopf­ball­ab­wehr des Schluss­man­nes gewe­sen. Und kurz dar­auf hat­ten die Gast­ge­ber wohl auch ein Stück weit Glück, dass eine nicht ganz dem Regel­buch ent­spre­chen­de Zwei­kampf­ak­ti­on im eige­nen Straf­raum nicht mit einem Foul­elf­me­ter für Vat­an Spor geahn­det wur­de. Die ein­zi­ge rich­ti­ge Tor­mög­lich­keit der Unter­fran­ken, das kam dann noch dazu, konn­te durch­aus in die Kate­go­rie „die muss man nutz­ten“ ein­ge­ord­net wer­den. Mit einer Art Seit­fall­zie­her aus sechs Metern brach­te Kay­a­ki­ran den Ball auf das Tor des FC Ein­tracht. Tor­hü­ter Dell­er­mann, der wie­der zwi­schen den Pfos­ten stand – Grie­bel war im Urlaub – parier­te vor­züg­lich und hielt dem Spit­zen­rei­ter das Remis (21.). Den Haus­her­ren fiel vor dem Tor oder am Straf­raum wenig ein, die defen­siv dis­zi­pli­niert ste­hen­de Gäs­te­ab­wehr in Ver­le­gen­heit zu brin­gen. Vie­len im Sta­di­on war wohl schon Mit­te der ers­ten Halb­zeit klar, dass es für den FC Ein­tracht Bam­berg das erwar­tet schwe­re Spiel wer­den wür­de. Die ein­zi­ge nen­nens­wer­te und gut gespiel­te Akti­on der Bam­ber­ger brach­te ihnen den­noch fast die Füh­rung, der Pfos­ten ver­hin­der­te jedoch das 14. Sai­son­tor von Tranziska.


„Ein­fach dre­ckig drei Punk­te geholt“


In der zwei­ten Halb­zeit kon­trol­lier­te Bam­berg das Spiel, hat­te auch die eine oder ande­re Chan­ce, den­noch taten sich die Schütz­lin­ge von Trai­ner Kol­beck nach wie vor sehr schwer. Und trotz­dem konn­te der Liga­pri­mus jubeln, als Elsha­ni im Straf­raum die Über­sicht behielt und mit sei­nem Tor zum 1:0 die gro­ße Last sei­ner Mann­schaft nahm und für Erleich­te­rung bei den Bam­ber­ger Fans sorg­te (61.). Auch nach dem Tor hat­te Bam­berg an und für sich alles im Griff. Die Ent­schei­dung fiel dann kurz vor Schluss, als Tran­zis­ka einen Kon­ter mit dem 2:0 abschloss (85.). Und so ist Fuß­ball: Sekun­den vor dem erlö­sen­den zwei­ten Tref­fer setz­te Vat­an Spor einen Frei­stoß von Gök­han an den Pfos­ten – viel­leicht hat­te auch noch Bam­bergs Tor­wart Dell­er­mannn die Fin­ger ent­schei­dend am Ball. Dass Vat­an Spor kurz vor dem Schluss­pfiff eine zwei­te rote Kar­te kas­sier­te, war dann nicht mehr ent­schei­dend. Unter dem Strich gese­hen kann die­ser Erfolg als Arbeits­sieg ein­ge­ord­net wer­den – viel­leicht hät­te sich Vat­an Spor Aschaf­fen­burg auf­grund des Ein­sat­zes sogar einen Punkt ver­dient gehabt. Trai­ner Juli­an Kol­beck: „Es war das erwar­tet kom­pli­zier­te Spiel, es war auch kein gutes Spiel von uns. Wir hat­ten nach fünf Minu­ten, nach der roten Kar­te für den Aschaf­fen­bur­ger Tor­hü­ter, einen Geg­ner, der mit zehn Mann spiel­te. Da ist es dann ein­fach eine Kopf­ge­schich­te, und die haben wir nicht hin­be­kom­men. Von der Ein­stel­lung her und vom Kopf her waren wir heu­te nicht so dabei, wie ich mir das erhofft und gewünscht hät­te. Wir sind auch nicht die Meter gegan­gen, wie wir das sonst immer tun. Das lag sicher auch dar­an, dass du denkst, der Geg­ner ist ja eh nur zu zehnt. In der ers­ten Halb­zeit haben wir gar kein gutes Spiel hin­ge­legt, haben dann in der Halb­zeit man­ches ange­passt, vom Spiel­an­satz her. Dann haben wir dann das 1:0 gemacht und hin­ten­her­aus das zwei­te Tor. Wobei Dell­er­mann zuvor über­ra­gend hält, und wir dann Sekun­den spä­ter das Tor erzie­len. So ist das halt im Fuß­ball, so unter­schied­lich kön­nen die Situa­tio­nen sein. Du hast dann so ein Spiel mit 2:0 über die Büh­ne gebracht, ein­fach dre­ckig drei Punk­te geholt. Wir neh­men die drei Punk­te mit, put­zen den Mund ab und machen einen Haken unter das Spiel.“
Sein nächs­tes Spiel bestrei­tet der FC Ein­tracht Bam­berg am 25. Sep­tem­ber bei der DJK Vilzing.


Tore

1:0 Elsha­ni (61.), 2:0 Tran­zis­ka (85.)


Zuschau­er
: 406


Auf­stel­lung des FC Ein­tracht Bamberg

Dell­er­mann – Popp, Koll­mer (ab 55. Val­dez), Schmitt (ab 59. Hack), Tran­zis­ka (ab 90. Hof­mann), Elsha­ni (ab 78.Saprykin), Linz, Kau­be (ab 55. Reck), Kett­ler, Ljev­sic, Schmittschmitt

Bun­tes Pro­gramm für gro­ße und klei­ne Bücherfreunde

Start­schuss für das 6. Bam­ber­ger Literaturfestival!

Mit der beson­de­ren Situa­ti­on, die durch die COVID-19-Pan­de­mie ent­stan­den ist, gin­gen vie­le Ver­an­stal­tungs­ab­sa­gen und Ver­schie­bun­gen ein­her. Auch das Bam­ber­ger Lite­ra­tur­fes­ti­val muss­te andert­halb Jah­re War­te­zeit und zwei Ver­schie­bun­gen über teils gro­ße Zeit­räu­me in Kauf neh­men. Am 27. Sep­tem­ber beginnt das Pro­gramm mit Lesun­gen von Mark Benecke und Michel Friedman.

Trotz­dem besteht bei den Mit­wir­ken­den des Orga­ni­sa­ti­ons­teams nicht wenig Grund zum Opti­mis­mus. Denn: Fast aus­nahms­los alle Autoren, Spon­so­ren und Part­ner sind dem Lite­ra­tur­fes­ti­val über die Pau­sen­zeit erhal­ten geblie­ben. Das sei abso­lut nicht selbst­ver­ständ­lich, sag­te Klaus Stier­in­ger bei der Pres­se­kon­fe­renz zum Auf­takt. „Es Bedarf der rich­ti­gen Mit­strei­ter, um ein sol­ches Pro­jekt zu stem­men. Es ist ein Zustand zwi­schen Auf­at­men und Auf­stöh­nen, immer noch weit ent­fernt von der Nor­ma­li­tät und trotz­dem ein guter Schritt in die rich­ti­ge Rich­tung. Das Buch als Kul­tur­er­leb­nis ohne auf­er­leg­te Ein­schrän­kun­gen hat in den ver­gan­ge­nen Mona­ten wie­der enorm an Bedeu­tung gewon­nen. Es ist ein Hoff­nungs­schim­mer sowohl für die Autorin­nen und Autoren, als auch für jeden, der Bücher und das Lesen liebt“, so Stier­in­ger. Land­rat Johann Kalb ist davon eben­so über­zeugt und ergänz­te: „Man setzt in Stadt und Land­kreis gera­de ein­deu­tig auf das rich­ti­ge Pferd. Kunst, Kul­tur und Bil­dung sind das Salz im Leben.“

„Ver­an­stal­tun­gen sind nicht gefähr­lich, nicht für Kin­der, nicht für Erwachsene“

Das 6. Bam­ber­ger Lite­ra­tur­fes­ti­val bril­liert mit viel­sei­ti­gen Ange­bo­ten und einem bun­ten Pro­gramm für gro­ße und klei­ne Bücher­freun­de. Gera­de nach den ver­gan­ge­nen Mona­ten der Pan­de­mie wis­sen die geneig­ten Besu­cher dies noch ein­mal stär­ker zu schät­zen. Man kön­ne nur gemein­sam in ein nor­ma­les Leben zurück­fin­den, erklär­te Ober­bür­ger­meis­ter Andre­as Starke.

Beson­ders her­aus­zu­stel­len ist auch in die­sem Jahr das Herz­stück des Lite­ra­tur­fes­ti­vals, das Kin­der­pro­gramm! Neben SAMS-Spa­zier­gän­gen und zahl­rei­chen kind­ge­rech­ten Lesun­gen und Ver­an­stal­tun­gen, konn­te durch das Enga­ge­ment des Bam­ber­ger Wirt­schafts­clubs und der BGW ein beson­de­res Pro­jekt ins Leben geru­fen wer­den: Die „Buch­of­fen­si­ve“ konn­te 23 Schu­len in Stadt und Land­kreis Bam­berg mit Büchern aus­stat­ten und dar­über hin­aus für die Schü­ler ein viel­fäl­ti­ges Ange­bot an Schreib- und Lese­werk­stät­ten und zusätz­li­chen Lesun­gen an Schu­len orga­ni­sie­ren. Beson­ders wich­tig sei dies, weil vie­le der Kin­der durch den Lock­down direkt nach Schul­be­ginn andern­falls mög­li­cher­wei­se in eine benach­tei­lig­te Posi­ti­on gefal­len wären, was die Lese­kom­pe­tenz betrifft, so Wil­fried Käm­per vom Wirt­schafts­club. „Ein Herz­schritt­ma­cher für die Lese­kul­tur“, urteil­te Klaus Stier­in­ger freudig.

Mela­nie Dirauf vom Sankt Micha­els­bund, der auch in die­sem Jahr ver­ant­wort­lich für das Kin­der­pro­gramm zeich­net, freu­te sich beson­ders über den Zulauf an jun­gen Lesern. Es sei ein sehr herz­li­ches Gefühl gewe­sen, wenn wäh­rend des Lock­downs beson­ders die Kin­der Bücher in Hül­le und Fül­le aus­ge­lie­hen haben, um die Zeit des Daheim­blei­bens mit schö­nen Geschich­ten zu überbrücken.

Gera­de für die Kin­der muss es also an ers­ter Stel­le ste­hen, siche­re Ver­an­stal­tun­gen anzu­bie­ten. Wolf­gang Heyder vom Ver­an­stal­tungs­ser­vice Bam­berg weiß, wie man das anstellt. „Wir haben über den Som­mer bereits mehr als 120 Ver­an­stal­tun­gen unter beson­de­ren Bedin­gun­gen durch­füh­ren kön­nen und haben dar­aus viel wert­vol­les Wis­sen mit­ge­nom­men. Die Men­schen sind sehr dis­zi­pli­niert, die Hygie­ne­kon­zep­te grei­fen und sind den Besu­chern klar. Die Situa­ti­on ist her­aus­for­dernd, aber wir müs­sen eines klar her­aus­stel­len: Ver­an­stal­tun­gen sind nicht gefähr­lich, nicht für Kin­der, nicht für Erwach­se­ne.“ Dar­über hin­aus zeig­te sich Heyder opti­mis­tisch, dass man bereits zum Ende des dies­jäh­ri­gen Fes­ti­vals das Pro­gramm für das Früh­jahr vor­stel­len kön­ne. „Die Autoren und Ver­la­ge strö­men nach Bam­berg. Wo wir zu Beginn noch eif­rig rekru­tie­ren muss­ten, wer­den wir inzwi­schen sehr bewusst ange­steu­ert.“ Ein gutes Zei­chen für eine lite­ra­ri­sche Kul­tur­rei­he in einer Stadt, die dank den Bam­ber­ger Sym­pho­ni­kern und zahl­rei­chen ande­ren Ein­rich­tun­gen schon einen her­vor­ra­gen­den Ruf weit über die Gren­zen Bay­erns hin­aus genießt.

Das Bam­ber­ger Lite­ra­tur­fes­ti­val 2021

Im Rah­men des 6 . Bam­ber­ger Lite­ra­tur­fes­ti­vals wer­den vom 27. Sep­tem­ber bis 18. Okto­ber ins­ge­samt 32 Lesun­gen in Stadt und Land­kreis Bam­berg statt­fin­den. Außer­dem wer­den kos­ten­lo­se Kin­der­le­sun­gen angeboten.

Der Land­kreis Bam­berg ver­an­stal­tet das Bam­ber­ger Lite­ra­tur­fes­ti­val. Mit der Durch­füh­rung wur­de die Bam­ber­ger Lite­ra­tur­fes­ti­val UG (bestehend aus dem Stadt­mar­ke­ting Bam­berg, dem Ver­an­stal­tungs­ser­vice Bam­berg sowie der Buch­hand­lung Osi­an­der) in Koope­ra­ti­on mit dem St. Micha­els­bund Bam­berg beauftragt.

Tickets gibt es an allen bekann­ten Vor­ver­kaufs­stel­len, in allen gän­gi­gen Vor­ver­kaufs­sys­te­men, tele­fo­nisch unter der Hot­line 0951 – 23837, oder unter https://www.kartenkiosk-bamberg.de, wei­te­re Infor­ma­tio­nen zum Pro­gramm unter https://www.bamlit.de

Die Men­schen mit Chris­tus verbinden

Chris­to­pher Hel­big im Dom zum Dia­kon geweiht

Erz­bi­schof Lud­wig Schick hat heu­te den 32-jäh­ri­gen Chris­to­pher Hel­big im Bam­ber­ger Dom zum Dia­kon geweiht. In sei­ner Pre­digt bezeich­ne­te Schick den Dienst des Dia­kons als „Aus­zeich­nung und Auftrag“.

Dem Evan­ge­li­um zu die­nen bedeu­te nicht, Geset­ze und Vor­schrif­ten, Ver­hei­ßun­gen und Anwei­sun­gen zu ver­brei­ten, son­dern Jesus Chris­tus, dem Bru­der und Freund der Men­schen zu die­nen. „Er ist unse­re Kraft, unser Trost, unser Mut“, füg­te Schick hin­zu. „Wir sol­len mit dem Evan­ge­li­um den Men­schen die­nen, indem wir sie mit Jesus Chris­tus verbinden.“


Tätig im Seel­sor­ge­be­reich Nürn­berg Nord-Ost


Das Leben im geist­li­chen Dienst des Evan­ge­li­ums sei Aus­zeich­nung und Gna­de. Es brin­ge viel Freu­de, aber auch Rück­schlä­ge, Ent­täu­schun­gen, Zwei­fel und Pha­sen der Resi­gna­ti­on. Da sei es hilf­reich, dar­an zu den­ken, dass das Reich Got­tes lang­sam wächst, aber ste­tig ent­spre­chend dem Plan Got­tes. „Die­se Sicht bewahrt uns vor Hek­tik, aber auch vor Erschlaf­fung und Nichts­tun. Es macht uns gedul­dig und lang­mü­tig, schenkt uns Mut und Trost“, so Erz­bi­schof Schick.

Chris­to­pher Hel­big wur­de 1989 in Schwein­furt gebo­ren. Nach dem Abitur trat er ins Pries­ter­se­mi­nar ein und stu­dier­te in Würz­burg Theo­lo­gie. Nach dem Magis­ter-Abschluss setz­te er sei­ne Stu­di­en in Würz­burg und Rom fort. Seit 2019 ist er im pas­to­ra­len Dienst im Seel­sor­ge­be­reich Nürn­berg Nord-Ost mit Dienst­sitz in der Pfar­rei Aller­hei­li­gen Nürn­berg tätig. Nach der Wei­he wird er wei­ter in Nürn­berg in der Seel­sor­ge eingesetzt.

Dia­ko­ne hel­fen dem Pries­ter bei der Eucha­ris­tie, sie dür­fen die Tau­fe spen­den sowie bei der Trau­ung assis­tie­ren und Begräb­nis­fei­ern lei­ten, Wort­got­tes­diens­te fei­ern, die Kom­mu­ni­on aus­tei­len und den Segen spen­den. Die Fei­er der hei­li­gen Mes­se sowie das Spen­den der Kran­ken­sal­bung und des Buß­sa­kra­men­tes blei­ben den Pries­tern vor­be­hal­ten. Nach einem Jahr Dia­ko­nat steht gewöhn­lich die Pries­ter­wei­he an. Es gibt in der katho­li­schen Kir­che auch stän­di­ge Dia­ko­ne, die größ­ten­teils ver­hei­ra­tet sind und einen Zivil­be­ruf ausüben.

Kul­tu­rel­le Bil­dung und lebens­lan­ges Lernen 

Sieb­ter Band des Bam­ber­ger Bil­dungs­ent­wick­lungs­plans ist erschienen

Mit der kom­mu­na­len Bil­dungs­land­schaft im Bereich Kul­tu­rel­le Bil­dung und lebens­lan­ges Ler­nen befasst sich der sieb­te und letz­te Band des Bam­ber­ger Bil­dungs­ent­wick­lungs­plans. In der Aus­ein­an­der­set­zung mit den Coro­na-beding­ten Her­aus­for­de­run­gen des Jah­res 2020 wagt der Band auch einen qua­li­ta­ti­ven Blick hin­ter die Kulis­sen der Bil­dungs- und Kultureinrichtungen.

Kul­tu­rel­le Bil­dung muss als fes­ter Bestand­teil einer kom­mu­na­len Bil­dungs­land­schaft und als gesamt­ge­sell­schaft­li­che Auf­ga­be ver­stan­den wer­den. Zugän­ge zu kul­tu­rel­ler Bil­dung müs­sen früh­zei­tig und nie­der­schwel­lig geschaf­fen wer­den und die Ver­net­zung zwi­schen den Akteu­rin­nen und Akteu­ren muss inten­si­viert wer­den. Mit die­sen Schluss­fol­ge­run­gen und Hand­lungs­fel­dern schließt der letz­te Band des Bil­dungs­ent­wick­lungs­plans zum The­ma „Kul­tu­rel­le Bil­dung und lebens­lan­ges Ler­nen“. Wäh­rend der Mehr­wert kul­tu­rel­ler Bil­dung für den ler­nen­den Men­schen vor allem die Per­sön­lich­keits­ent­wick­lung betrifft, pro­fi­tie­ren Kom­mu­nen eben­falls von viel­fäl­ti­gen Ange­bo­ten kul­tu­rel­ler Bil­dung. Sie sind Stand­ort­fak­to­ren, die Men­schen von außer­halb anzie­hen und wer­den von der Bevöl­ke­rung als selbst­ver­ständ­li­che Bil­dungs­res­sour­ce verstanden.

Die Publi­ka­ti­on gibt einen Über­blick über die Orte und Ange­bo­te kul­tu­rel­ler Bil­dung in der Stadt Bam­berg für ein­zel­ne Ziel­grup­pen wie Kin­der, Jugend­li­che, Fami­li­en oder Senio­ren. Zu den Orten kul­tu­rel­ler Bil­dung gehö­ren Büche­rei­en, Muse­en, Musik­schu­len, die Volks­hoch­schu­le, Orte dar­stel­len­der und bil­den­der Küns­te, aber auch der öffent­li­che Raum. In der Dar­stel­lung wur­de beson­de­rer Wert dar­auf gelegt, die Ein­rich­tun­gen als Bil­dungs­part­ner zu beschrei­ben und so das Zusam­men­spiel von for­ma­lem und non-for­ma­lem Ler­nen zu ver­deut­li­chen, bei­spiels­wei­se in der engen Zusam­men­ar­beit von Büche­rei­en und Schu­len. Die The­men Umwelt­bil­dung, poli­ti­sche und his­to­ri­sche sowie sport­li­che Bil­dung run­den die Zusam­men­stel­lung ab. Einen wich­ti­gen Stel­len­wert nimmt das gro­ße ehren­amt­li­che Enga­ge­ment ein, das sich ins­be­son­de­re in der Ver­eins­ar­beit durch alle Berei­che des Ler­nens und der kul­tu­rel­len Bil­dung zieht.

Kul­tu­rel­le Bil­dung in Zei­ten der Corona-Pandemie

Das Jahr 2020 mit Schlie­ßun­gen der kul­tu­rel­len (Bildungs-)Einrichtungen stell­te die Bericht­erstat­tung vor eine Her­aus­for­de­rung und mach­te die Dar­stel­lung von aktu­el­len Zah­len und einen Ver­gleich zu vor­he­ri­gen Jah­ren kaum mög­lich. So ent­stand die Idee, für die­ses beson­de­re Jahr auf Zah­len zu ver­zich­ten und viel­mehr einen qua­li­ta­ti­ven Blick hin­ter die Kulis­sen zu wer­fen. Vor wel­chen Her­aus­for­de­run­gen stan­den die Ein­rich­tun­gen, wel­che neu­en Wege muss­ten sie gehen, wel­che Sack­gas­sen, aber auch Licht­bli­cke gab es? Ent­stan­den sind kur­ze Berich­te über das Jahr 2020, die sich durch den gesam­ten Band ziehen.

„Sie geben einen direk­ten Ein­blick in ein Jahr, das von der Coro­na-Pan­de­mie geprägt war und Ein­fluss auf fast alle Arbeits­be­rei­che der Ein­rich­tun­gen und das gesam­te kul­tu­rel­le Leben der Stadt hat­te. Ich bedan­ke mich bei allen, die sich auf die­se Idee ein­ge­las­sen haben, das Jahr für uns auf ihre Art und Wei­se zusam­men­ge­fasst und dem Bericht damit ein beson­de­res Pro­fil gege­ben haben“, resü­miert Ramo­na Wen­zel aus dem Bil­dungs­bü­ro der Stadt Bamberg.

Bam­ber­ger Bildungsentwicklungsplan

Der Band zum The­ma kul­tu­rel­le Bil­dung beschließt die Rei­he des Bam­ber­ger Bil­dungs­ent­wick­lungs­plans, in der die Bil­dungs­land­schaft der Stadt Bam­berg von ihren Rah­men­be­din­gun­gen, über die früh­kind­li­che und schu­li­sche Bil­dung, Aus- und Wei­ter­bil­dung bis hin zum Fokus­the­ma Migra­ti­on und Inte­gra­ti­on beschrie­ben wur­de. Alle Ver­öf­fent­li­chun­gen ste­hen auf der Sei­te https://www.stadt.bamberg.de/Bildungsentwicklungsplan zum Down­load zur Verfügung.

Jahr­hun­dert­pro­jekt Bahnausbau

Reso­lu­ti­on for­dert die best­mög­li­chen Lösun­gen für die Welt­erbe­stadt Bamberg

Die Stadt­spit­ze Bam­bergs traf sich mit den Abge­ord­ne­ten des Bun­des und des Lan­des sowie den Frak­ti­ons­vor­sit­zen­den, um zu ver­ein­ba­ren, in Sachen Bahn­aus­bau an einem Strang zu ziehen.

Die Welt­erbe­stadt Bam­berg sucht und fin­det die poli­ti­sche Unter­stüt­zung für die Wah­rung ihrer Inter­es­sen im Zuge des anste­hen­den Jahr­hun­dert­pro­jekts „Bahn­aus­bau“. Ges­tern unter­zeich­ne­ten die Wahl­kreis­ab­ge­ord­ne­ten des Bun­des­ta­ges und des Land­ta­ges sowie die Mit­glie­der des Koor­di­nie­rungs­krei­ses Bahn­aus­bau eine gemein­sa­me Reso­lu­ti­on und unter­stüt­zen damit die Stadt Bam­berg in ihrem Bemü­hen, die best­mög­li­che Lösung für das Welt­erbe und die Stadt­ge­sell­schaft zu erreichen.

„Ich begrü­ße es sehr, dass die poli­ti­schen Man­dats­trä­ge­rin­nen und ‑trä­ger aus Bam­berg, unab­hän­gig von Par­tei­zu­ge­hö­rig­kei­ten, an einem Strang zie­hen, wenn es um das Wohl der Welt­erbe­stadt Bam­berg geht“, erklär­te Ober­bür­ger­meis­ter Andre­as Star­ke zur Reso­lu­ti­on. „Beim Bahn­aus­bau han­delt es sich um das größ­te Infra­struk­tur­pro­jekt der Stadt­ge­schich­te mit weit­rei­chen­den Aus­wir­kun­gen auf die gesam­te Stadt­ge­sell­schaft“, so Star­ke wei­ter. Daher müs­se sicher­ge­stellt sein, dass die best­mög­li­chen Lösun­gen gefun­den wer­den. Die Teil­neh­mer haben dar­über hin­aus ver­ab­re­det, dass ein Schul­ter­schluss statt­fin­det: So wur­de eine gemein­sa­me Ver­hand­lungs­run­de, bestehend aus der DB Netz, den Par­la­men­ta­ri­ern, den betei­lig­ten Behör­den und der Stadt Bam­berg ver­ein­bart. Fer­ner wur­de zuge­sagt, dass die Abge­ord­ne­ten des Bun­des und des Lan­des zu den regel­mä­ßi­gen Sit­zun­gen des Koor­di­nie­rungs­krei­ses Bahn­aus­bau ein­ge­la­den werden.

Mobi­li­täts­re­fe­rent Bür­ger­meis­ter Jonas Glüsen­kamp beton­te, dass Bam­berg sich durch sei­nen Sta­tus als UNESCO-Welt­erbe von ande­ren Kom­mu­nen unter­schei­de. „Die Wah­rung der Inte­gri­tät des Welt­erbes ist eine bedeut­sa­me natio­na­le Auf­ga­be. Daher ist der Aus­bau der Bahn­stre­cke mit­ten durch die Stadt kein Pro­jekt wie jedes ande­re, auch nicht für die Bahn.“ Das Welt­erbe durch sen­si­ble und scho­nen­de Maß­nah­men zu schüt­zen, habe obers­te Priorität.

Unter­zeich­net wur­de die Reso­lu­ti­on von Ober­bür­ger­meis­ter Andre­as Star­ke, Bür­ger­meis­ter Jonas Glüsen­kamp, den Abge­ord­ne­ten Staats­se­kre­tär MdB Tho­mas Sil­ber­horn, MdB Andre­as Schwarz, MdB Lisa Badum, Staats­mi­nis­te­rin MdL Mela­nie Huml, MdL Hol­ger Dre­mel und MdL Ursu­la Sowa. Für die Frak­tio­nen des Bam­ber­ger Stadt­rat unter­zeich­ne­ten Chris­ti­an Hader (Grü­nes Bam­berg), Peter Nel­ler (CSU), Heinz Kunt­ke (SPD), Nor­bert Tscher­ner (BBB), Danie­la Rein­fel­der (FW-BuB-FDP), Fabi­an Dör­ner (BaLi-Die Par­tei) und Lucas Büch­ner (VOLT-ÖDP-BM).

Fuß­ball-Bay­ern­li­ga Nord

FC Ein­tracht Bam­berg erwar­tet SV Vat­an Spor Aschaffenburg

Am zwölf­ten Spiel­tag der Fuß­ball-Bay­ern­li­ga heißt es Ober- gegen Unter­fran­ken, wenn am mor­gi­gen Sams­tag der FC Ein­tracht Bam­berg den SV Vat­an Spor Aschaf­fen­burg zu Gast hat. Zum ers­ten Mal ste­hen sich die zwei Ver­ei­ne gegen­über, das Spiel gegen den Auf­stei­ger beginnt um 14 Uhr.

Am ver­gan­ge­nen Sonn­tag kehr­ten die Bam­ber­ger mit drei Punk­ten im Gepäck vom Spit­zen­spiel bei der DJK Ammer­thal in die Dom­stadt zurück. Schmitt­sch­mitt und zwei Tore von Hack sicher­ten den Fran­ken den Aus­wärts­sieg. Damit blei­ben die Dom­rei­ter in der Frem­de zusam­men mit dem ATSV Erlan­gen als ein­zi­ge Mann­schaft der Liga unge­schla­gen. Und nicht nur das. Mit dem Sieg haben die Bam­ber­ger die Tabel­len­füh­rung ver­tei­digt. Die Fans und Gön­ner des Ver­eins sehen ihre Mann­schaft mit 28 Punk­ten und einem Tor­ver­hält­nis von +27 auf Tabel­len­platz eins. Damit gehen die Dom­rei­ter als Spit­zen­rei­ter in das Duell gegen den Auf­stei­ger aus Aschaf­fen­burg. Dazu ver­fügt der Liga­pri­mus mit über die bes­te Abwehr der Liga. Mit acht Gegen­to­ren sind die Blau/​Weiß/​Violetten nur sehr schwer zu kna­cken. Die Erfolgs­se­rie soll daher gegen die Unter­fran­ken eine Fort­set­zung fin­den. Aller­dings muss der FCE vor­aus­sicht­lich drei Wochen auf Franz Hel­mer ver­zich­ten. Der zweit­bes­te inter­ne Tor­schüt­ze brach sich beim Spiel in Ammer­thal das Nasen­bein. Zum Gast: Nach dem Abbruch der Sai­son 2019/​/​2021 im Früh­jahr stieg der SV Vat­an Spor Aschaf­fen­burg als unan­ge­foch­te­ner Tabel­len­füh­rer der Lan­des­li­ga Nord­west und Meis­ter in die Bay­ern­li­ga auf.


Gäs­te sind seit drei Spie­len ungeschlagen


In die­ser Spiel­klas­se star­te­te Vat­an Spor zum ers­ten Mal in der fast 50-jäh­ri­gen Ver­eins­ge­schich­te. Zu Beginn der Sai­son muss­te Aschaf­fen­burg ver­let­zungs­be­dingt auf zahl­rei­che Spie­ler ver­zich­ten. Die Fol­ge waren acht Nie­der­la­gen am Stück. Eine für den Klub unge­wohn­te Situa­ti­on, gab es doch in den letz­ten vier Jah­ren kei­ne zwei ver­lo­re­nen Spie­le hin­ter­ein­an­der. Dann lich­te­te sich das Laza­rett, und damit kehr­te der Erfolg der letz­ten Jah­re zurück. Am neun­ten Spiel­tag gab es den ers­ten Sieg. Der jedoch hat­te es in sich. Zu Hau­se besieg­te der Neu­ling das Spit­zen­team DJK Vil­z­ing mit 3:0. Wei­ter ging es dann mit einem Remis beim TSV Karl­burg und vor einer Woche mit einem 2:0‑Heimsieg gegen Mit­auf­stei­ger ASV Neu­markt. Mit der bis­he­ri­gen Aus­beu­te belegt Vat­an Spor den vor­letz­ten Tabel­len­platz. Trai­niert wer­den die Unter­fran­ken von Slo­bo­dan Koml­je­no­vic. Der ehe­ma­li­ge Pro­fi­fuß­bal­ler spiel­te unter ande­rem von 1992 bis 1997 für Ein­tracht Frank­furt in der Bun­des­li­ga und nahm an der WM 1998 in Frank­reich sowie der EM 2000 in Bel­gi­en und Hol­land teil. Ins­ge­samt kommt „Slo­bo“ auf 210 Bun­des­li­ga­spie­le für Ein­tracht Frank­furt, den MSV Duis­burg und den 1. FC Kai­sers­lau­tern. Wäh­rend Vat­an Spor am Sams­tag zum ers­ten Mal im Bam­ber­ger Sta­di­on antritt, kennt der Schwie­ger­sohn von Dra­go­slav “Ste­pi” Ste­pa­no­vic übri­gens den Fuch­s­park – Koml­je­no­vic war zu Regio­nal­li­ga­zei­ten des FCE als Trai­ner von Vik­to­ria Aschaf­fen­burg zu Gast in der Domstadt.

Das sagt FCE-Vor­stands­vor­sit­zen­der Jörg Schmal­fuß im Vor­feld: „Die Par­tie wird ein ganz dickes Brett. Nach dem extrem schlech­ten Start sind unse­re Gäs­te seit drei Spie­len unge­schla­gen und haben mit Heim­sie­gen gegen die Meis­ter­schafts­an­wär­ter DJK Vil­z­ing und ASV Neu­markt auf­hor­chen las­sen. Dar­in sieht man, wie viel Poten­zi­al in den Unter­fran­ken steckt. Unser Trai­ner Juli­an Kol­beck hat den Geg­ner jedoch wie­der genau ana­ly­siert und wird die Dom­rei­ter ent­spre­chend ein­stel­len. Selbst­si­cher­heit ja, Über­heb­lich­keit nein, heißt unse­re Devise.”

Das sagt FCE-Trai­ner Juli­an Kol­beck: „Die Stim­mung ist nach dem Erfolg in Ammer­thal natür­lich sehr gut. Sie wol­len wir in das Spiel mit­neh­men. Den­noch wis­sen wir, dass uns ein durch­aus kom­pli­zier­tes Spiel erwar­tet. Aschaf­fen­burg steht zwar tabel­la­risch im unte­ren Drit­tel, den­noch hat der Geg­ner gezeigt, dass er Qua­li­tät hat. Denn nicht ein­fach so schlägt man Vil­z­ing und Neu­markt. Daher sind wir gewarnt und wis­sen, dass wir unser Spiel zu 100 Pro­zent durch­zie­hen müs­sen. Natür­lich mit dem Ziel, die drei Punk­te in Bam­berg zu behalten.”

Vor­aus­sicht­li­ches FCE Auf­ge­bot: Dell­er­mann, Grie­bel – Elsha­ni, Hack, Hof­mann, Kau­be, Kett­ler, Kha­lil, Koll­mer, Lang, Linz, Ljev­sic, Popp, Reck, Reisch­mann, Schmitt, Schmitt­sch­mitt, Stroh­mer, Tran­zis­ka, Val­dez. Es feh­len: Heinz, Hel­mer, Saprykin.


Spiel im Livestream 

Zu sehen ist die Par­ty bei sporttotal.tv – zusam­men mit die­sem Part­ner bringt der Baye­ri­sche Fuß­ball-Ver­band Woche für Woche den baye­ri­schen Ama­teur­fuß­ball ins Netz. Das Spiel wird kom­men­tiert von Wolf­gang Reich­mann, ehe­ma­li­ger und lang­jäh­ri­ger Sport­re­por­ter des Baye­ri­schen Rund­funks. An des­sen Sei­te fun­giert Gerd Schim­mer, sport­li­cher Lei­ter des Lan­des­li­gis­ten SV Mem­mels­dorf, als Exper­te. Zu sehen ist das Spiel nicht nur im Live­stream, es ist danach noch in vol­ler Län­ge abrufbar.

För­der­kreis goolkids

Inklu­si­ver Lauf­treff star­tet wieder

Nach lan­ger Pau­se lädt der För­der­kreis gool­kids alle Inter­es­sier­ten am kom­men­den Sams­tag, am 18. Sep­tem­ber, erst­mals wie­der zum inklu­si­ven Lauf-und Roll­treff in Bam­berg ein.

Vor knapp zwei Jah­ren wur­de der Lauf­treff ins Leben geru­fen mit dem Ziel, regel­mä­ßig statt­zu­fin­den. Coro­na hat aller­dings die­sen Ver­su­chen einen Strich durch die Rech­nung gemacht.
Konn­te im Febru­ar ver­gan­ge­nen Jah­res der MIT­ein­an­der-Cup, das belieb­te Tur­nier für Inklu­si­on und Inte­gra­ti­on als ein bun­tes Fest mit Fuß­ball, Roll­stuhl­bas­ket­ball und vie­len Begeg­nun­gen, noch sein fünf­jäh­ri­ges Jubi­lä­um fei­ern, muss­ten im Anschluss auch die von gool­kids ange­dach­ten Akti­vi­tä­ten aus­fal­len. Ein­zig das Bene­fiz-Golf­tur­nier konn­te im Herbst, unter strik­ten Hygie­ne­be­din­gun­gen, durch­ge­führt werden.

Der För­der­kreis reagier­te fle­xi­bel, rief für mobil ein­ge­schränk­te Mit­bür­ger und Risi­ko­pa­ti­en­ten den Lie­fer­ser­vice „gool­kids hilft“ ins Leben, und ver­la­ger­te ansons­ten sei­nen Schwer­punkt in den ver­gan­ge­nen fünf­zehn Mona­ten auf sport­li­che Akti­vi­tä­ten, die in Form von vir­tu­el­len Tref­fen aus­ge­übt wer­den konn­ten. Zum Bei­spiel ent­stand die Idee, unter dem Mot­to #mach­MITt­woch jeden Mitt­woch ein Video auf Insta­gram zu pos­ten, das Anre­gun­gen zu Sport und Bewe­gung bietet.

Wie andern­orts kehrt auch bei gool­kids nun der Opti­mis­mus zurück, eine gewis­se Form der Nor­ma­li­tät möge ein­keh­ren. Am 24. Juli wur­de der 1. Schnup­per­tag „Fuß­ball inklu­siv“ durch­ge­führt, eine Mög­lich­keit, ein inklu­si­ves und inte­gra­ti­ves Ken­nen­ler­nen des För­der­krei­ses in Selbst­er­fah­rung mit einem Ken­nen-lern-Trai­ning und einem inklu­si­ven Fuß­ball­tur­nier zu ermöglichen.


Lauf­treff reloaded

Und am 18. Sep­tem­ber darf erst­mals in die­sem Jahr wie­der gelau­fen wer­den, gool­kids lädt zum inklu­si­ven Lauf- und Roll­treff ein.

„Egal ob Hob­by­läu­fer, Roll­stuhl­fah­rer, Wal­king­freun­de, Leis­tungs­sport­ler oder Eltern mit ihren Kin­dern, Men­schen mit und ohne Han­di­cap, alle sind herz­lich ein­ge­la­den und will­kom­men, dabei zu sein“, betont Robert Bartsch, der goolkids-Initiator.

Alle Bam­ber­ge­rIn­nen sind zur Teil­nah­me auf­ge­ru­fen, Treff­punkt ist am Boots­haus im Hain, Beginn um 10 Uhr. „Wir lau­fen alle mit­ein­an­der, für­ein­an­der, neben­ein­an­der. Und wer nicht lau­fen kann oder möch­te, der darf sich ger­ne schie­ben las­sen. Die Stre­cke beträgt drei ent­spann­te Kilo­me­ter, kann aber auch ger­ne mehr­fach gelau­fen wer­den“, so Herr Bartsch.

Im Vor­der­grund ste­hen der gemein­sa­me Spaß, das Rol­len und Lau­fen in der Grup­pe mit gemüt­li­chem Bei­sam­men­sein. Der Lauf soll zei­gen, dass es sehr ein­fach und ohne Leis­tungs­druck gelingt, viel­fäl­tig ver­an­lag­te Men­schen zusam­men­zu­brin­gen. „Wir wol­len die­se neue Form des Lauf­treffs nach und nach mit ande­ren Lauf­grup­pen aus­bau­en und in unse­rer Regi­on eta­blie­ren“, so Bartsch wei­ter.
Es geht an die­sem Tag ins­be­son­de­re dar­um, allen Men­schen zu zei­gen, dass es sehr leicht ist, schein­ba­re Hür­den gemein­sam abzu­bau­en. Des­halb ist der gemein­sa­me Aus­klang auf dem Park­platz beim Boots­haus genau­so bele­bend wie der Lauf selbst.


Leit­fa­den für inklu­si­ven Sport in Bam­berg und der Region

Ange­tre­ten vor ziem­lich genau sechs Jah­ren mit dem Slo­gan „Fuß­ball baut Brü­cken“ und der Inten­ti­on, sozi­al benach­tei­lig­te Kin­der zu inte­grie­ren und zu unter­stüt­zen, stell­te gool­kids über die letz­ten Jah­re hin­weg zahl­rei­che Pro­jek­te auf die Bei­ne. Ange­fan­gen vom Men­schen­ki­cker über den MIT­ein­an­der-Cup als klei­nes, aber fei­nes Tur­nier, die dem Sport trei­ben mit­ein­an­der die­nen, bis hin zur Sport­ga­la als gro­ßer Bau­stein zur finan­zi­el­len Unter­stüt­zung, ist das Paket an Aktio­nen und Ver­an­stal­tun­gen suk­zes­si­ve gewachsen.

In Koope­ra­ti­on mit LinaS („Lin­gen inte­griert natür­lich alle Sport­ler“) ent­stand als eige­nes Inklu­si­ons­pro­jekt ginaS („gool­kids inte­griert natür­lich alle Sport­ler“), unter dem nun die sport­li­chen Akti­vi­tä­ten gebün­delt sind. Danach ent­stan­den dann vie­le wei­te­re gute Koope­ra­tio­nen, wie bei­spiels­wei­se mit der Lebens­hil­fe Bam­berg. Nicht nur im Fuß­ball fin­det bei ginaS Begeg­nung statt, son­dern unter­schied­li­che Sport­ar­ten, wie Roll­stuhl­bas­ket­ball, Kin­der­yo­ga, Inte­gra­FIT oder „TAKT-VOLL – der inklu­si­ve Tanz­treff“, die­nen dem Miteinander.

„Die Mög­lich­kei­ten, Inklu­si­on und Inte­gra­ti­on im Sport zu ver­ei­nen, sind dabei unbe­grenzt und in fast jeder Sport­art mög­lich“, betont Robert Bartsch. Um allen Inter­es­sier­ten, egal wel­chen Alters und wel­cher Her­kunft, einen Über­blick zu geben, haben die gool­kids-Ver­ant­wort­li­chen in den ver­gan­ge­nen Mona­ten Sport­ar­ten und Sport­ver­ei­ne zusam­men­ge­tra­gen, in denen bar­rie­re­frei­er Sport mög­lich ist, und im Juli als kom­pak­te Zusam­men­fas­sung einen Leit­fa­den her­aus­ge­ge­ben. In die­ser Bro­schü­re, die auch ara­bi­sche, per­si­sche, kur­di­sche und rus­si­sche Über­set­zun­gen umfasst, sind erst­mals alle Sport­ar­ten zu fin­den, die heu­te schon vor­ur­teils­frei inklu­siv mög­lich sind.
Ob „Aiki­do“, „Blin­den-Tisch­ten­nis“ oder „Mini­golf“ – der Leit­fa­den zeigt kom­pakt das sport­li­che Ange­bot und den für den jewei­li­gen Sport­ler pas­sen­den Ver­ein. gool­kids bie­tet dar­über hin­aus aber auch die Mög­lich­keit, Ver­ei­ne auf dem Weg zum inklu­si­ven Sport unter­stüt­zen.
Der Leit­fa­den ist in der Stadt und im Land­kreis in gedruck­ter Form zu fin­den, als pdf – auch zum Vor­le­sen – unter www.sport-inklusion.de.

„Inklu­si­on ist für mich, wenn alle zusam­men mit­ma­chen dür­fen. Die­ses neue Werk soll mit­hel­fen, inklu­si­ve Sport­ar­ten mit Men­schen und Ver­ei­nen zusam­men zu brin­gen“, bringt Robert Bartsch es auf den Punkt.


Lauf-und Roll­treff

Sams­tag, 18. Sep­tem­ber, ab 10 Uhr

Treff­punkt: Boots­haus im Hain

https://www.ginas.net/

Auf Platz 4 in Bayern

Land­kreis Bam­berg fei­ert die Gewin­ner beim STADTRADELN

Der Land­kreis Bam­berg hat sich auch 2021 erfolg­reich am STADTRADELN betei­ligt. Ziel der Kli­ma­schutz­kam­pa­gne ist es, den Rad­ver­kehr in den Kom­mu­nen zu för­dern und mög­lichst vie­le Men­schen für das Umstei­gen auf das Fahr­rad im All­tag zu gewin­nen und dadurch einen Bei­trag zum Kli­ma­schutz zu leisten.

Zum fünf­ten Mal in Fol­ge haben es die Teil­neh­me­rin­nen und Teil­neh­mer am STADTRADELN geschafft, neue Best­mar­ken im Land­kreis Bam­berg zu set­zen. Am Ende des drei­wö­chi­gen Akti­ons­zeit­raums hat­ten sich 3.589 akti­ve Rad­le­rin­nen und Rad­ler (2020: 1.687) an die­ser Akti­on betei­ligt. Dass dabei der Spaß am gemein­sa­men Radeln nicht zu kurz kommt, beweist auch die wach­sen­de Zahl von Teams, die sich für das STADTRADELN 2021 ange­mel­det haben. Ins­ge­samt 165 Teams haben sich aktiv betei­ligt und haben ent­spre­chend Fahr­rad-Kilo­me­ter gesammelt.

So vie­le Kilo­me­ter und Preis­trä­ger wie noch nie

Um die­se Stei­ge­rung zu fei­ern, lud Land­rat Johann Kalb die Preis­trä­ge­rin­nen und Preis­trä­ger in den unter­schied­lichs­ten Kate­go­rien ins Land­rats­am­tes ein. In sei­ner Begrü­ßung dank­te er allen teil­neh­men­den Radeln­den, den Teams, den Gemein­den und den vie­len Unter­stüt­zern des Pro­jek­tes, ins­be­son­de­re dem Bike-Café Mes­sing­schla­ger. Die­ses stell­te in die­sem Jahr mit einem 3.500 Euro teu­ren Rad erst­mals einen tol­len Haupt­preis zur Ver­fü­gung. Über sein Los­glück und sein tol­les neu­es Rad freu­te sich Johan­nes Kraus aus Scheßlitz.

Wie in den Jah­ren zuvor wur­den die Frau­en, Män­ner und Teams mit den meis­ten erziel­ten Kilo­me­tern, die rad­ak­tivs­ten Teams mit den meis­ten Kilo­me­tern pro Team-Mit­glied und drei Gewin­ner per Los geehrt. Sowohl bei den Frau­en als auch bei den Män­nern wur­den auch die­ses Jahr neue Best­mar­ken auf­ge­stellt. Inge Albus leg­te in den 3 Wochen 2.005 Kilo­me­ter und Mar­cus Nowak sogar 2.584 Kilo­me­ter mit dem Rad zurück, also mehr als 100 Kilo­me­ter pro Tag. Das teil­neh­mer­stärks­te Team im Land­kreis war das Team „Pom­mers­fel­den“ mit 117 akti­ven Radeln­den. Sie spul­ten mit 43.376 Kilo­me­tern auch die meis­ten Team-Kilo­me­ter ab. Mit eini­gem Abstand dahin­ter das Team „Gemein­de Pett­stadt“ (31.641 Kilo­me­ter) und das Team „Stadt Schlüs­sel­feld“ (30.757 Kilometer).

Auf­grund des Erfol­ges vom ver­gan­ge­nen Jahr, war auch die­ses Jahr der „Radel­lö­we“ des Land­krei­ses unter­wegs. Es galt, eines der fast 100 vom Radel­lö­wen auf den Rad­we­gen plat­zier­ten STADT­RA­DELN-Logos zu fin­den und ein Foto davon einzusenden.

Land­rat Johann Kalb freu­te sich ins­be­son­de­re dar­über, dass beim STADTRADELN 2021 erst­mals Teams aus allen 36 Land­kreis-Gemein­den dabei waren. Für die nähe­re Zukunft peilt er gro­ße Zie­le an: „Wenn wir im Land­kreis so wei­ter machen und wir noch vie­le wei­te­re Rad­sport­ler wie die heu­te Geehr­ten dazu gewin­nen, schaf­fen wir 2022 garan­tiert die 1.000.000 Kilometer-Marke!“.

Wei­te­re Infor­ma­tio­nen sind zu fin­den unter https://www.landkreis-bamberg.de/stadtradeln/

Ab Frei­tag im Muse­ums­shop erhältlich

Neu­es Buch über die Bam­ber­ger Kaisergewänder

So spek­ta­ku­lär wie die Aus­stel­lung „Die Kai­ser­ge­wän­der unter der Lupe“ im Diö­ze­san­mu­se­um Bam­berg ist das gleich­na­mi­ge Buch, das jetzt erschie­nen und ab Frei­tag im Muse­ums­shop erhält­lich ist. Eben­so am Frei­tag prä­sen­tiert Tex­til­re­stau­ra­to­rin Sibyl­le Ruß die ver­wen­de­te Stick­tech­nik, teilt das Erz­bis­tum Bam­berg mit.

Damit ste­hen die Infor­ma­tio­nen, Beschrei­bun­gen und Bil­der der Aus­stel­lung auch nach deren Ende am 30. Sep­tem­ber wei­ter­hin der Öffent­lich­keit zur Ver­fü­gung. „Das neue Stan­dard­werk ist ein ein­drucks­vol­les Buch für alle, die sich über die Bam­ber­ger Kai­ser­ge­wän­der infor­mie­ren wol­len“, sagt Muse­ums­lei­te­rin Caro­la Marie Schmidt. „Denn unter Lupe und Mikro­skop erblick­ten die For­scher so man­che Sensation.“


Tex­til­re­stau­ra­to­rin Sibyl­le Ruß prä­sen­tiert die ver­wen­de­te Sticktechnik


Aus­führ­lich und ver­ständ­lich wer­den die ein­zel­nen Kai­ser­ge­wän­der vor­ge­stellt und auch beschrie­ben, wie jedes Tex­til ent­stan­den und über die Jahr­hun­der­te ver­än­dert wor­den ist. Mit­tels Ver­glei­chen mit abge­wan­der­ten Frag­men­ten und ande­ren erle­se­nen Stü­cken wird die ein­zig­ar­ti­ge Stel­lung der Samm­lung des Diö­ze­san­mu­se­ums ver­an­schau­licht. Dazu kom­men Berich­te über die Mate­ri­al­ana­ly­sen sowie ein Abschnitt über St. Stephan.

Das Buch ist ab Frei­tag im Muse­ums­shop zum Vor­zugs­preis von 19,90 Euro (statt 25 Euro) erhält­lich. Eben­falls am Frei­tag zeigt um 11 Uhr und um 15 Uhr Tex­til­re­stau­ra­to­rin Sibyl­le Ruß die Tech­nik der an den Kai­ser­ge­wän­dern ver­wen­de­ten Gold­sti­cke­rei. Sie hat in ihrer Tätig­keit zusam­men mit ande­ren For­schen­den jedes der Kai­ser­ge­wän­der genau­es­ten unter­sucht und ist eine der Autorin­nen des neu­en Standardwerkes.

Kon­se­quen­zen für Stand­ort­aus­bau in Bam­berg erwartet

Grü­nes Bam­berg begrüßt Bro­se-Plä­ne zur Klimaneutralität

Die CO2-Bilanz wird ver­mut­lich in naher Zukunft auch und gera­de bei Unter­neh­men ein Wett­be­werbs­vor- oder Nach­teil sein. Wie die Grü­nes Bam­berg-Stadt­rats­frak­ti­on nun mit­teilt, gibt es erfreu­li­che Nach­rich­ten in Bezug auf ein Unter­neh­men, das in Bam­berg hier eine Vor­rei­ter­rol­le ein­neh­men kann.

„Wie Bro­se in einer Pres­se­mit­tei­lung erklärt hat, will Bro­se ein CO2-neu­tra­les Unter­neh­men wer­den und bis 2025 alle Stand­or­te kli­ma­neu­tral betrei­ben“, zeigt sich Bau­se­nats­mit­glied Chris­ti­an Hader erfreut über die­se Ent­wick­lung. „Als Grü­nes Bam­berg möch­ten wir, dass unse­re loka­len Unter­neh­men zukunfts­fä­hig auf­ge­stellt sind und wer kli­ma­neu­tral wer­den will, muss in ers­ter Linie rege­ne­ra­ti­ve Ener­gien vor Ort nut­zen“, so Hader weiter.

Auch Mar­kus Schä­fer, neu­er Spre­cher der Bam­ber­ger Grü­nen im Bau­se­nat bestä­tigt dies: „Kom­pen­sa­ti­ons­maß­nah­men wie zum Bei­spiel Auf­fors­tun­gen sind immer nur die zweit- oder dritt­bes­te Lösung. Gera­de im Neu­bau, wie ihn Bro­se plant, sind die Mög­lich­kei­ten zur CO2-Ein­spa­rung gegeben.“


„Nur so gehen Öko­no­mie und Öko­lo­gie zusammen“


Inso­fern sind sich die Bam­ber­ger Grü­nen sicher, dass sich Bro­se die Chan­ce auf einen mög­lichst kli­ma­neu­tra­len Vor­zei­ge-Neu­bau in Bam­berg sicher nicht ent­ge­hen las­sen wird. „Die von uns schon in der Ein­lei­tung des Bebau­ungs­plan­ver­fah­rens gefor­der­te und von poli­ti­schen Mit­be­wer­bern abge­lehn­te Nut­zung von Pho­to­vol­ta­ik soll­te also gar nicht mehr zur Debat­te ste­hen. Alles ande­re wäre ja weder mit den Kli­ma- noch mit den erfreu­li­chen Unter­neh­mens­zie­len ver­ein­bar“, so Chris­ti­an Hader.

Die Grü­nes Bam­berg-Frak­ti­on will dem Pro­jekt zustim­men, wenn die Bam­ber­ger Bro­se-Erwei­te­rung die neue Unter­neh­mens­li­nie sicht­bar macht und eine Vor­rei­ter­trol­le ein­nimmt. „So und nur so gehen Öko­no­mie und Öko­lo­gie zusam­men. Den kli­ma­neu­tra­len Unter­neh­men wird die Zukunft gehö­ren“, so Mar­kus Schä­fer abschließend.

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