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Pflege

Kos­ten­freie Ruf­num­mer zur Unter­stüt­zung bei Missständen

“Pfle­ge-SOS Bay­ern” ab Mon­tag erreichbar

Am mor­gi­gen Mon­tag star­tet in Bay­ern für den Fall von Miss­stän­den in Pfle­ge­hei­men die neue Anlauf­stel­le mit dem Namen „Pfle­ge-SOS Bay­ern“, die gemein­sam mit dem Baye­ri­schen Lan­des­amt für Pfle­ge (LfP) auf­ge­baut wur­de. Die­se ist Teil eines Fünf-Punk­te-Plans, den der baye­ri­sche Gesund­heits­mi­nis­ter Holet­schek als Kon­se­quenz aus den Vor­fäl­len in einem Augs­bur­ger Pfle­ge­heim vor­ge­legt hatte.

„Miss­stän­de in Pfle­ge­hei­men müs­sen schnell erkannt und beho­ben wer­den. Des­halb ist es wich­tig, dass alle – wie Pfle­ge­be­dürf­ti­ge, Ange­hö­ri­ge und Pfle­ge­kräf­te – mög­li­che Beschwer­den rasch vor­tra­gen kön­nen. Wenn gewünscht, ist das auch anonym mög­lich, beton­te der Minister.

Der ‚Pfle­ge-SOS Bay­ern‘ wer­de ab dem 7. März unter fol­gen­der kos­ten­frei­er Num­mer erreich­bar sein: 09621−966966−0. Pfle­ge­be­dürf­ti­ge, An- und Zuge­hö­ri­ge sowie Pfle­ge­kräf­te könn­ten sich aber auch schrift­lich per E‑Mail an pflege-sos@lfp.bayern.de wenden.

Das „Pfle­ge-SOS Bay­ern“ eröff­net Betrof­fe­nen zusätz­lich zu den bereits bestehen­den Wegen eine ein­fa­che und unkom­pli­zier­te Mög­lich­keit, ihre Anlie­gen zen­tral anzu­brin­gen. Der Minis­ter unter­strich: „Mit dem Ange­bot unter­stüt­zen wir Betrof­fe­ne und bie­ten Ihnen kom­pe­ten­te Ansprech­part­ne­rin­nen und Ansprech­part­ner: Die Mit­ar­bei­te­rin­nen und Mit­ar­bei­ter des ‚Pfle­ge-SOS Bay­ern‘ sind pfle­ge­fach­lich qua­li­fi­zier­te Exper­tin­nen und Exper­ten. Und wo wir nicht unmit­tel­bar wei­ter­hel­fen kön­nen, ver­mit­teln wir weiter.“

Zusätz­lich gibt es wei­ter­hin die über­ge­ord­ne­ten Beschwer­de­stel­len bei den sie­ben baye­ri­schen Regie­run­gen. Auch an die vor Ort zustän­di­ge Fach­stel­le für Pfle­ge- und Behin­der­ten­ein­rich­tun­gen (FQA) kann man sich auch künf­tig wenden.

Der Minis­ter erläu­ter­te, die Mit­ar­bei­te­rin­nen und Mit­ar­bei­ter wür­den die Anlie­gen auf­neh­men und an die rich­ti­ge Stel­le wei­ter­ge­ben, bei­spiels­wei­se an die zustän­di­ge Fach­stel­le für Pfle­ge- und Behin­der­ten­ein­rich­tun­gen. Wenn gewünscht, gesche­he dies anonym.

Exper­ten­ge­spräch am 25. März

Das „Pfle­ge-SOS Bay­ern“ ist Teil des Fünf-Punk­te-Plans, den Bay­erns Gesund­heits- und Pfle­ge­mi­nis­ter am 20. Febru­ar als Kon­se­quenz aus den Vor­fäl­len in einem Augs­bur­ger Pfle­ge­heim vor­ge­legt hat­te. „Wir haben mehr als 1.600 baye­ri­sche Pfle­ge­hei­me. Es ist unbe­strit­ten, dass in Bay­ern in der Pfle­ge gute Arbeit geleis­tet wird. Umso wich­ti­ger ist es aber, dass in ein­zel­nen kri­ti­schen Fäl­len genau hin­ge­schaut und scho­nungs­los auf­ge­klärt wird“, beton­te Holet­schek. Ziel sei es, die Qua­li­täts­si­che­rung in der Pfle­ge voranzutreiben.

Der Minis­ter bekräf­tig­te: „Die fünf Maß­nah­men unse­res Plans sind klar: das ‚Pfle­ge-SOS Bay­ern‘ bei Miss­stän­den beim LfP, ein Exper­ten­ge­spräch, ein Gut­ach­ten als Hand­rei­chung zur Ver­bes­se­rung der Struk­tu­ren, eine stär­ke­re Ein­bin­dung der Steue­rungs­stel­le Pfle­ge, die beim LGL in der Task-For­ce Infek­tio­lo­gie ange­sie­delt ist, und schnel­le Sofort­maß­nah­men bei Män­geln.“ Die Steue­rungs­stel­le Pfle­ge der Task-For­ce Infek­tio­lo­gie wird zudem noch stär­ker bei den Maß­nah­men zum Erhalt und Aus­bau der guten Pfle­ge in Bay­ern eingebunden.

Holet­schek füg­te hin­zu, dass auch der Ter­min für das Exper­ten­ge­spräch schon ste­he. „Wir wer­den am 25. März mit den zen­tra­len Ver­tre­te­rin­nen und Ver­tre­ter der Pfle­ge­be­dürf­ti­gen, Prüf­instan­zen, Ver­bän­de, aber auch aller Land­tags-Frak­tio­nen über die Novel­lie­rung des Pfle­ge- und Wohn­qua­li­täts­ge­set­zes dis­ku­tie­ren und die Aus­schrei­bung des exter­nen Orga­ni­sa­ti­ons­gut­ach­ten vor­be­rei­ten.“ Ziel des Gut­ach­tens ist es, Ver­bes­se­rungs­po­ten­zia­le unter Betei­li­gung der FQA sowie der Regie­run­gen herauszuarbeiten.

Holet­schek ver­wies zudem erneut dar­auf, dass die ört­li­chen Behör­den bereits ange­wie­sen wur­den, bei bestimm­ten Män­geln sofort Maß­nah­men anzu­ord­nen und nicht erneut zu bera­ten. Der Minis­ter unter­strich: „Wir brau­chen effi­zi­en­te Kon­trol­len – und das bedeu­tet kei­ne über­bor­den­de Büro­kra­tie, son­dern einen Fokus auf das, was zum Wohl der Bewoh­ne­rin­nen und Bewoh­ner wirk­lich zählt. Klar ist: Wir müs­sen alles dafür tun, dass bei der Pfle­ge der Mensch mit sei­ner Wür­de und sei­nen Bedürf­nis­sen im Mit­tel­punkt steht.“

Exper­ten­ge­spräch Ende März

Bes­se­rer Schutz in Pflegeheimen

Bay­erns Gesund­heits- und Pfle­ge­mi­nis­ter Klaus Holet­schek treibt sei­ne Offen­si­ve zu ver­bes­ser­tem Schutz der Bewoh­ne­rin­nen und Bewoh­ner in Pfle­ge­hei­men vor­an. Ein vir­tu­el­les Exper­ten­ge­spräch wie auch ein Gut­ach­ten, um Ver­bes­se­rungs­po­ten­zia­le her­aus­zu­ar­bei­ten, sind in Planung.

Holet­schek beton­te, dass bereits am 25. März das vir­tu­el­le Exper­ten­ge­spräch statt­fin­den wer­de, mit dem die Baye­ri­sche Regie­rung auch Kon­se­quen­zen aus den Vor­wür­fen gegen­über einem Augs­bur­ger Pfle­ge­heim zie­hen wol­le. Dazu ein­ge­la­den habe er zen­tra­le Ver­tre­te­rin­nen und Ver­tre­ter der Pfle­ge­be­dürf­ti­gen, Prüf­instan­zen, aber auch Ver­bän­de, dar­un­ter die Fach­stel­len für Pfle­ge- und Behin­der­ten­ein­rich­tun­gen – Qua­li­täts­ent­wick­lung und Auf­sicht (FQA), der Medi­zi­ni­sche Dienst Bay­ern oder die Ver­ei­ni­gung der Pfle­gen­den in Bayern.

„Auch Ver­tre­te­rin­nen und Ver­tre­ter aller Land­tags-Frak­tio­nen haben wir zu dem Exper­ten­ge­spräch ein­ge­la­den. Denn für mich ist klar: Hier geht es nicht um Par­tei­po­li­tik“, so Holet­schek. Hier gehe es um das Wohl und den best­mög­li­chen Schutz der pfle­ge­be­dürf­ti­gen Bür­ge­rin­nen und Bür­ger, die in Hei­men leben. Die Betrof­fe­nen und ihre Ange­hö­ri­gen müss­ten dar­auf ver­trau­en kön­nen, dass die Pfle­ge und Betreu­ung in allen baye­ri­schen Pfle­ge­hei­men gut und ange­mes­sen gewähr­leis­tet werde.

„Pfle­ge SOS“ – Bay­ern­weit gül­ti­ge Tele­fon­num­mer ab 7. März 

Holet­schek unter­strich, er möch­te das Exper­ten­ge­spräch auch nut­zen, um eine Novel­lie­rung des Pfle­ge- und Wohn­qua­li­täts­ge­set­zes zu dis­ku­tie­ren. Es gehe um die Fra­ge, wo Hand­lungs­be­darf zu sehen sei, dabei gehe es ihm nicht nur um die recht­li­che Aus­ge­stal­tung des Geset­zes, son­dern auch um die Strukturen.

„Mit dem Exper­ten­ge­spräch wol­len wir aber auch die Aus­schrei­bung eines exter­nen Orga­ni­sa­ti­ons­gut­ach­tens vor­be­rei­ten, das beleuch­ten soll, wo wir in den Struk­tu­ren der lan­des­recht­li­chen Kon­trol­len bes­ser wer­den kön­nen“, füg­te der Minis­ter hin­zu. Ziel des Gut­ach­tens ist es, Ver­bes­se­rungs­po­ten­zia­le unter Betei­li­gung der FQA sowie der Regie­run­gen herauszuarbeiten.

Sowohl das Exper­ten­ge­spräch als auch das Orga­ni­sa­ti­ons­gut­ach­ten sind Teil des Fünf-Punk­te-Plans, den Bay­erns Gesund­heits­mi­nis­ter vor einer Woche vor­ge­legt hat­te. Holet­schek erläu­ter­te: „Wir set­zen zur Ver­bes­se­rung des Schut­zes der Bewoh­ne­rin­nen und Bewoh­ner zudem auf eine ‚Pfle­ge-SOS-Anlauf­stel­le‘ bei Miss­stän­den, eine stär­ke­re Ein­bin­dung der Task-For­ce Infek­tio­lo­gie – Steue­rungs­stel­le Pfle­ge beim Lan­des­amt für Gesund­heit und Lebens­mit­tel­si­cher­heit (LGL) sowie schnel­le Sofort­maß­nah­men bei Mängeln.“

Bereits ab dem 7. März wer­de eine bay­ern­weit gül­ti­ge Tele­fon­num­mer und Kon­takt­stel­le unter dem Mot­to ‚Pfle­ge SOS‘ beim Lan­des­amt für Pfle­ge ein­ge­rich­tet. „Klar ist: Das geht nicht über Nacht. Dafür brau­chen wir mehr als nur eine Tele­fon­num­mer. Wir brau­chen Men­schen, die die Anlie­gen auf­neh­men und dann an die rich­ti­ge Stel­le wei­ter­ge­ben können.“

Bei den Maß­nah­men zum Erhalt und Aus­bau der guten Pfle­ge in Bay­ern wer­de auch die beim LGL ange­sie­del­te Steue­rungs­stel­le Pfle­ge der Task-For­ce Infek­tio­lo­gie zeit­nah noch stär­ker ein­ge­bun­den. Dabei setzt das Minis­te­ri­um auf die beson­de­re fach­li­che Exper­ti­se der Task-Force.

Holet­schek ver­wies zudem erneut dar­auf, dass die ört­li­chen Behör­den bereits ange­wie­sen wur­den, bei bestimm­ten Män­geln sofort Maß­nah­men anzu­ord­nen und nicht erneut zu bera­ten. Er unter­strich, es brau­che effi­zi­en­te Kon­trol­len – und das bedeu­te, kei­ne über­bor­den­de Büro­kra­tie, son­dern einen Fokus auf das, was zum Wohl der Bewoh­ne­rin­nen und Bewoh­ner wirk­lich zähle.

„Gute Pfle­ge in Bay­ern ist mir eine Her­zens­an­ge­le­gen­heit. Wir müs­sen alles dafür tun, dass bei der Pfle­ge der Mensch mit sei­ner Wür­de und sei­nen Bedürf­nis­sen im Mit­tel­punkt steht“, bekräf­tig­te der Minis­ter. „Ich bin über­zeugt: Dafür müs­sen wir auch den Pfle­ge­be­ruf attrak­ti­ver gestal­ten. Wir brau­chen mehr gut qua­li­fi­zier­te Pfle­ge­kräf­te. Denn klar ist auch: Letzt­lich kommt es auf die Men­schen an, die in den Ein­rich­tun­gen arbei­ten. Sie sind unser Garant für gute Pfle­ge – und so müs­sen auch wir für sie sorgen.“

Holet­schek: Pass­ge­naue Lösun­gen für Ver­sor­gung, Prä­ven­ti­on und Pflege 

Drei neue Gesundheitsregionenplus

Bay­erns Gesund­heits- und Pfle­ge­mi­nis­ter Klaus Holet­schek hat vier Kom­mu­nen neu im Kreis der baye­ri­schen Gesund­heits­re­gio­nen­plus begrüßt, den Land­kreis Lich­ten­fels, den Land­kreis Kel­heim sowie den Land­kreis Ober­all­gäu gemein­sam mit der Stadt Kempten.

„Ich freue mich sehr, dass künf­tig der Land­kreis Ober­all­gäu gemein­sam mit der Stadt Kemp­ten, der Land­kreis Lich­ten­fels und der Land­kreis Kel­heim als Gesund­heits­re­gio­nen­plus pass­ge­naue Lösun­gen für die Gesund­heits­ver­sor­gung, Prä­ven­ti­on und Pfle­ge der Bevöl­ke­rung vor Ort ent­wi­ckeln“, beton­te der Minis­ter am Frei­tag. Kemp­ten und das Ober­all­gäu haben sich dabei zur gemein­sa­men Regi­on Kemp­ten-Ober­all­gäu zusam­men­ge­schlos­sen. Für die damit ins­ge­samt drei neu­en Regio­nen hat am 1. Janu­ar die erst­ma­li­ge För­de­rung als Gesund­heits­re­gi­on­plus begonnen.

Vie­le Kom­mu­nen nut­zen die Vor­tei­le der Gesund­heits­re­gio­nen­plus bereits seit län­ge­rem: Seit 2017 haben bei­spiels­wei­se die Stadt Amberg und der Land­kreis Amberg-Sulz­bach, die Stadt und der Land­kreis Bay­reuth, der Land­kreis Mühl­dorf am Inn, der Land­kreis Dach­au, die Nord­ober­pfalz mit den Land­krei­sen Neu­stadt an der Wald­naab, Tir­schen­reuth und der Stadt Wei­den sowie der Land­kreis Main-Spes­sart eine Gesund­heits­re­gi­on­plus eta­bliert. Holet­schek beton­te: „Sie alle gehö­ren auch wei­ter­hin zur Fami­lie der Gesund­heits­re­gio­nen­plus. Es freut mich, dass wir dort eine lücken­lo­se Wei­ter­fi­nan­zie­rung für die nächs­ten fünf Jah­re ermög­li­chen können.“

Aktu­ell wer­den ins­ge­samt 60 Gesund­heits­re­gio­nen­plus vom Baye­ri­schen Staats­mi­nis­te­ri­um für Gesund­heit und Pfle­ge geför­dert. Sie decken 77 Land­krei­se und kreis­freie Städ­te ab. Die Gesund­heits­re­gio­nen­plus ver­net­zen gemein­sam mit der Kom­mu­nal­po­li­tik die Akteu­re aus dem Bereich Gesund­heit und Pfle­ge vor Ort.

Holet­schek unter­strich: „Die frucht­ba­re Zusam­men­ar­beit aller rele­van­ten Play­er vor Ort ermög­licht regio­nal abge­stimm­te Pro­jek­te, die genau auf die Bedürf­nis­se der Bevöl­ke­rung zuge­schnit­ten sind.“

Aus­bil­dungs­be­ginn

Neue Aus­zu­bil­den­de in der Gemein­nüt­zi­gen Krankenhausgesellschaft

Udo Kunz­mann, Geschäfts­füh­rer der Gemein­nüt­zi­gen Kran­ken­haus­ge­sell­schaft des Land­krei­ses Bam­berg, freut sich, 38 neue Aus­zu­bil­den­de begrü­ßen zu dürfen.

Zum Aus­bil­dungs­be­ginn fin­den Azu­bi-Wel­co­me-Tage statt, die den Schü­le­rin­nen und Schü­lern ers­te Ein­bli­cke in das Unter­neh­men geben. „Fach­kräf­te im Gesund­heits­we­sen wer­den immer wich­ti­ger und genau des­halb freu­en wir uns, so vie­le moti­vier­te jun­ge Men­schen für unser Unter­neh­men gewon­nen zu haben“, sind sich die Aus­bil­dungs­ko­or­di­na­to­ren der GKG Bam­berg, Bea­te Wehr und Ste­phan Schorn, einig.

Die GKG bil­det in ihren Kli­ni­ken, MVZs und Senio­ren­zen­tren ins­ge­samt 63 Aus­zu­bil­den­de in vier Aus­bil­dungs­be­ru­fen aus. Dies ist durch die Viel­falt an Auf­ga­ben in den ver­schie­de­nen Ein­rich­tun­gen mög­lich. Neben dem klas­si­schen Pfle­ge­be­ruf des Pfle­ge­fach­manns und der Pfle­ge­fach­frau wer­den der medi­zi­ni­sche Assis­tenz­be­ruf zur und zum Medi­zi­ni­schen Fach­an­ge­stell­ten, die ope­ra­ti­ons­tech­ni­sche Assis­ten­tin bezie­hungs­wei­se der ope­ra­ti­ons­tech­ni­sche Assis­tent und im kauf­män­ni­schen Bereich die Kauf­frau und der Kauf­mann für Büro­ma­nage­ment angeboten.

Bea­te Wehr und Ste­phan Schorn als qua­li­fi­zier­te Aus­bil­der und Sabi­ne Göp­fert als zen­tra­le Pra­xis­an­lei­te­rin ste­hen den Aus­zu­bil­den­den jeder­zeit zur Ver­fü­gung und sind die ers­te Anlauf­stel­le bei Sor­gen, Nöte oder Anlie­gen. Die Aus­bil­dun­gen fin­den in Koope­ra­ti­on mit Part­nern statt, die die theo­re­ti­schen Aus­bil­dungs­in­hal­te vermitteln.

Detail­lier­te Infor­ma­tio­nen zu den ein­zel­nen Aus­bil­dungs­be­ru­fen fin­den Inter­es­sier­te unter http://www.gkg-bamberg.de/beruf-karriere

Aus­bil­dung bei der Cari­tas gGmbH St. Hein­rich und Kunigunde

„Der Pfle­ge­not­stand zeich­net sich bereits ab“

Pfle­ge­be­ru­fe wer­den in einer ste­tig älter wer­den­den Gesell­schaft immer wich­ti­ger. Frie­de­ri­ke Mül­ler, Geschäfts­füh­re­rin der Cari­tas gGmbH St. Hein­rich und Kuni­gun­de, stört das schlech­te Image von Pfle­ge­be­ru­fen. Sie kann eine Aus­bil­dung in der Bran­che nur empfehlen.

In wel­chen Berei­chen bie­tet die Cari­tas gGmbH St. Hein­rich und Kuni­gun­de Aus­bil­dungs­plät­ze an?

Frie­de­ri­ke Mül­ler: Die Cari­tas gGmbH bie­tet mit ihren Ein­rich­tun­gen der Alten‑, Kinder‑, Jugend- sowie der Behin­der­ten­hil­fe viel­fäl­ti­ge Job­per­spek­ti­ven an. Dazu gehört die gene­ra­lis­ti­sche Aus­bil­dung zur Pfle­ge­fach­frau oder Pfle­ge­fach­mann in einer unse­rer 16 Ein­rich­tun­gen der Alten­pfle­ge. Zudem bie­ten wir dort die ver­kürz­te Aus­bil­dung zur Pfle­ge­fach­hel­fe­rin und zum Pfle­ge­fach­hel­fer an, um einen schnel­len Ein­stieg in das Berufs­feld Pfle­ge zu ermög­li­chen. In unse­rer Behin­der­ten­hil­fe ist eine Aus­bil­dung zum zur Hei­ler­ziehngs­pfle­ge­rin oder zum Hei­ler­zie­he­rungs­pfle­ger mög­lich, dabei unter­stüt­zen, pfle­gen und betreu­en die Aus­zu­bil­den­den Men­schen mit Behin­de­rung, damit sie ihre Selbst­stän­dig­keit bewah­ren. Wir bil­den auch Ent­wick­lungs­coa­ches aus, die Aus­zu­bil­den­den stre­ben bei uns ihre Kar­rie­re als Erzie­he­rin oder Erzie­her an. In unse­rer Geschäfts­stel­le an der Ket­ten­brü­cke in Bam­berg ist die Aus­bil­dung zur Kauf­frau oder zum Kauf­mann für Büro­ma­nage­ment oder im Gesund­heits­we­sen möglich.


War­um ist eine Aus­bil­dung bei der Cari­tas empfehlenswert?

Frie­de­ri­ke Mül­ler: Die Cari­tas bie­tet eine über­durch­schnitt­li­che Aus­bil­dungs­ver­gü­tung nach dem AVR. Das ist der Tarif­ver­trag der Cari­tas. Wir ver­fü­gen über ein brei­tes Netz an Koope­ra­ti­ons­part­nern, sodass die Aus­zu­bil­de­nen für alle Pra­xis­ein­sät­ze bes­tens aus­ge­bil­det wer­den. Zudem wer­den sie von geschul­ten Pra­xis­an­lei­tern sowie erfah­re­nen Fach­kräf­ten in unse­ren Ein­rich­tun­gen beglei­tet. Wir sehen jeden Aus­zu­bil­den­den als Teil des Teams und indi­vi­du­el­len Part unse­res gemein­nüt­zi­gen Unter­neh­mens. Dar­über hin­aus bie­ten wir den Aus­zu­bil­den­den ein zahl­rei­ches Ange­bot von Fort- und Wei­ter­bil­dun­gen, sdass nach erfolg­rei­chem Abschluss Auf­stiegs­mög­lich­kei­ten bestehen. Wir ach­ten dar­auf, dass sich jeder Aus­zu­bil­den­de per­sön­lich wei­ter­ent­wi­ckeln kann.


Wel­che per­sön­li­che Eigen­schaf­ten soll­ten Bewer­be­rin­nen und Bewer­ber für eine Aus­bil­dung bei der Cari­tas mitbringen?

Frie­de­ri­ke Mül­ler: Jede Aus­bil­dung setzt Auf­nah­me­vor­aus­set­zun­gen vor­aus, die wir nicht beein­flus­sen kön­nen, wie bei­spiels­wei­se einen ent­spre­chen­den Bildungsabschluss.

Aller­dings kön­nen wir gemein­sam pas­sen­de Lösun­gen suchen. Mit ihrer Grün­dung hat sich die Cari­tas gGmbH St. Hein­rich und Kuni­gun­de ein gemein­sa­mes Selbst­ver­ständ­nis erar­bei­tet als Visi­on und Leit­li­nie ihres Han­delns. Uns ist wich­tig, dass die Bewer­be­rin­nen und Bewer­ber sich die­sem Leit­bild anschlie­ßen und die­ses ver­kör­pern. Natür­lich zäh­len dazu eben­falls soge­nann­te Softs­kills, wie Zuver­läs­sig­keit, Nächs­ten­lie­be und Empa­thie und auch das Über­neh­men von Verantwortung.

Frie­de­ri­ke Mül­ler, Geschäfts­füh­re­rin der Cari­tas gGmbH St. Hein­rich und Kuni­gun­de. Foto: Björn Seitz

Inwie­fern spürt auch die Cari­tas den Fach­kräf­te­man­gel? In wel­chen Berei­chen brau­chen Sie am drin­gends­ten Nachwuchs?

Frie­de­ri­ke Mül­ler: Den Fach­kräf­te­man­gel spü­ren wir am meis­ten in der Pfle­ge. Es wird immer schwie­ri­ger, inter­es­sier­te jun­ge Mitarbeiter/​innen zu fin­den. Zum Glück haben wir in unse­ren Ein­rich­tun­gen eine hohe Mit­ar­bei­ter­zu­frie­den­heit und damit in den ver­gan­ge­nen Jah­ren sehr wenig Fluk­tua­ti­on. Vie­le Mitarbeiter/​innen arbei­ten seit vie­len Jah­ren und Jahr­zehn­ten bei der Cari­tas. Auf­grund der Demo­gra­fie ist jedoch in den nächs­ten Jah­ren mit einem ver­mehr­ten alters­be­ding­ten Aus­schei­den zu rech­nen. Die­se Stel­len mit Berufs­an­fän­gern nach­zu­be­set­zen ist die größ­te Her­aus­for­de­rung. Wir ver­öf­fent­li­chen unse­re frei­en Stel­len auf der Kar­rie­re­sei­te unse­rer Homepage.


Pfle­ge­be­ru­fe, so ist zu lesen, haben ein Image-Pro­blem. Wor­an liegt das?

Frie­de­ri­ke Mül­ler: Das Image-Pro­blem ist durch einen lang­wie­ri­gen Pro­zess enstan­den. An vie­len Stel­len hat eben­falls die Poli­tik zu lan­ge weg­ge­se­hen und die Pfle­ge­be­ru­fe sich selbst über­las­sen. Wäh­rend in ande­ren Berufs­zwei­gen, wie der Indus­trie, bereits die Aus­bil­dung ste­tig an den demo­gra­fi­schen und digi­ta­len Wan­del ange­passt wur­de, wur­de die Pfle­ge außen­vor­ge­las­sen. Die Beden­ken und Auf­schreie aktu­el­ler Fach­kräf­te wur­den lan­ge nicht beach­tet und gehört. So ist eine gro­ße Unzu­frie­den­heit ent­stan­den. Der Pfle­ge­be­ruf wird lei­der in der Öffent­lich­keit oft­mals sehr nega­tiv dar­ge­stellt, meist hört man nur von zu gerin­ger Bezah­lung und hoher Arbeits­be­las­tung – doch ein Beruf in der Pfle­ge wird ins­be­son­de­re bei der Cari­tas schon sehr gut bezahlt und es gibt vie­le attrak­ti­ve Zusatz­leis­tun­gen und Auf­stiegs­mög­lich­kei­ten. Abge­se­hen von den Rah­men­be­din­gun­gen ist jeder Beruf in der Pfle­ge aber auch sehr sinn­stif­tend und durch den direk­ten Kon­takt mit den Pfle­be­dürf­ti­gen berei­chernd. Dies ist vor Coro­na in der öffent­li­chen Dar­stel­lung stets zu kurz gekom­men, erst mit Aus­bruch der Pan­de­mie ist die Sys­tem­re­le­vanz in den Fokus der Öffent­lich­keit gerückt.


Wie hoch ist die Belas­tung in einem Pflegeberuf?

Frie­de­ri­ke Mül­ler: Jeder Beruf hat sei­ne eige­nen Her­aus­for­de­run­gen. Der Pfle­ge­be­ruf hat sehr vie­le schö­ne Sei­ten, die in der öffent­li­chen Dis­kus­si­on lei­der immer zu kurz kom­men oder ganz uner­wähnt bleiben.


Was tut die Cari­tas, um mehr Schul­ab­gän­ge­rin­nen und ‑abgän­ger für die­sen Berufs­zweig zu gewinnen?

Frie­de­ri­ke Mül­ler: Wir bie­ten eine her­vor­ra­gen­de Aus­bil­dung mit indi­vi­du­el­ler Pra­xis­an­lei­tung und För­de­rung sowie eine über­durch­schnitt­lich gute Aus­bil­dungs­ver­gü­tung und Über­nah­me­mög­lich­kei­ten an. Dar­über hin­aus ist die Cari­tas gGmbH dank Social Media näher an den ein­zel­nen Men­schen. Über Face­book, Insta­gram und unse­re Kar­rie­re­sei­te wer­den poten­zi­el­le und aktu­el­le Mitarbeiter/​innen über die Vor­tei­le der Cari­tas als Arbeit­ge­ber infor­miert. Wer noch nicht sicher ist und sich für eine sozia­le Aus­bil­dung mit Men­schen inter­es­siert, dem bie­ten wir unter www.caritas-ggmbh.de/traumjob-pflege einen Chat­bot an. In zehn Minu­ten und 14 Fra­gen erfährt man, ob der Beruf als Pfle­ge­fach­kraft der Traum­job ist. 


In einer immer älter wer­den­den Bevöl­ke­rung steigt der Bedarf nach Pfle­ge­per­so­nal. Ist die Pfle­ge­bran­che für die Zukunft gerüs­tet oder steht ein Pfle­ge­not­stand bevor?

Frie­de­ri­ke Mül­ler: Der Pfle­ge­not­stand zeich­net sich lei­der bereits ab, hier ist noch sehr viel zu tun, um die Attrak­ti­vi­tät des Pfle­ge­be­ru­fes auch in der Öffent­lich­keit sicht­bar zu machen.


Wei­te­re Informationen


https://www.caritas-ggmbh.de/

https://www.caritas-ggmbh.de/karriere/ausbildung

Dank der Stadt an die Bundeswehr 

Sol­da­ten leis­te­ten Unter­stüt­zung auf Grund der Pandemie

Einen Monat lang waren Sol­da­ten im Rah­men der Akti­on „Hel­fen­de Hän­de“ im Otto­heim der Cari­tas und im Senio­ren­zen­trum Wil­helm Löhe der Dia­ko­nie Bam­berg-Forch­heim im Ein­satz. Bür­ger­meis­ter und Sozi­al­re­fe­rent Jonas Glü­sen­kamp dank­te den Sol­da­ten im Namen der Stadt Bam­berg für ihre Unterstützung.

Die jun­gen Män­ner ent­las­te­ten das Per­so­nal der Pfle­ge­hei­me einen Monat lang durch ver­schie­dens­te Arbei­ten im nicht-pfle­ge­ri­schen Bereich. „Sie haben in einer schwie­ri­gen Zeit unse­re Pfle­ge­kräf­te ent­las­tet. Sie hal­fen über­all, wo unter­stüt­zen­de Hän­de gebraucht wur­den, sei es in der Küche oder in der Wäsche­rei. Und was min­des­tens eben­so wich­tig ist: Sie nah­men sich Zeit für die Bewoh­ne­rin­nen und Bewoh­nern. Sie leis­te­ten Gesell­schaft und sorg­ten für mensch­li­che Wär­me. Die Stadt­ge­sell­schaft ist Ihnen zu gro­ßem Dank ver­pflich­tet“, sag­te der Refe­rent für Sozia­les. Allen „Hel­fen­den Hän­den“ über­reich­te er gemein­sam mit der Heim­lei­tung eine Urkun­de und ein klei­nes Geschenk der Stadt Bam­berg als Zei­chen der Anerkennung.

Sei­nen Wor­ten schloss sich der Lei­ter des Wil­helm-Löhe-Heims, Olaf Tram­bau­er, an. Er über­reich­te jedem Sol­da­ten Über­nach­tungs­gut­schei­ne im Gäs­te­haus für das Senio­ren­zen­trum: „Damit Sie nach Ende der Pan­de­mie die Gele­gen­heit haben, sich unser schö­nes Bam­berg in Ruhe anzuschauen.“

Bür­ger­meis­ter Glü­sen­kamp dank­te zudem nach­drück­lich dem Lei­ter des Kreis­ver­bin­dungs­kom­man­dos Bam­berg Stadt, Oberst­leut­nant der Reser­ve Armin Wun­der. Als Mit­glied des Kri­sen­stabs von Stadt und Land­kreis hat­te er gemein­sam mit dem Sozi­al­re­fe­rat der Stadt den Ein­satz der Sol­da­ten ermöglicht.

Bun­des­wehr­ein­satz

„Die Sol­da­tin­nen und Sol­da­ten wer­den so lan­ge blei­ben, wie sie gebraucht werden“

Anfang April bat das Bam­ber­ger Land­rats­amt die Bun­des­wehr um Hil­fe zur Unter­stüt­zung des im Kampf gegen die Coro­na-Ver­brei­tung knap­pen Per­so­nals in elf Alten- und Pfle­ge­hei­men des Land­krei­ses Bam­berg. Da sich ein Mit­glied des abge­sand­ten Teams aber mit dem Virus ansteck­te, muss­te sich die gesam­te Grup­pe in Qua­ran­tä­ne bege­ben. Kurz­um schick­te die Bun­des­wehr ein neu­es Team, das Ende April sei­ne Arbeit in Bam­berg auf­neh­men konn­te. Major Vol­ker Schrei­ner ist Pres­se­stabs­of­fi­zier der zustän­di­gen Pres­se­stel­le in Veits­höch­heim. Mit ihm haben wir über den Ein­satz gesprochen. 

Lässt sich sagen, wie und wo sich der Sol­dat des ers­ten Teams, das ursprüng­lich nach Bam­berg kom­men soll­te, ange­steckt hat? Wie geht es ihm?

Vol­ker Schrei­ner: Wo sich der Sol­dat infi­ziert hat, ist der­zeit nicht bekannt. Der Sol­dat befin­det sich in häus­li­cher Qua­ran­tä­ne. Ihm geht es, den Umstän­den ent­spre­chend, gut.

Warum ist der Ein­satz der Bun­des­wehr in Bam­berg nötig geworden?

Vol­ker Schrei­ner: Durch den Aus­fall des ursprüng­lich vor­ge­se­he­nen Per­so­nals wur­de die Bun­des­wehr im Rah­men der soge­nann­ten Amts­hil­fe ange­fragt. Das Land­rats­amt Bam­berg hat einen Antrag gestellt, der vom Kom­man­do Ter­ri­to­ria­le Auf­ga­ben in Ber­lin gebil­ligt wor­den ist. Der Regio­na­le Füh­rungs­stab Süd in Veits­höch­heim bei Würz­burg hat Kräf­te regio­nal zugewiesen. 

Aus wie vie­len Leu­ten besteht das Team?

Vol­ker Schrei­ner: Zu Beginn der Amts­hil­fe­maß­nah­me waren 35 Sol­da­tin­nen und Sol­da­ten des Pan­zer­ba­tail­lons 104 aus Pfreimd ein­ge­setzt. Der­zeit sind 33 Sol­da­tin­nen und Sol­da­ten in der Amts­hil­fe tätig. Die Sol­da­tin­nen und Sol­da­ten haben grund­sätz­lich kei­nen medi­zi­ni­schen Hin­ter­grund, ver­fü­gen aber über eine Ers­te Hil­fe-Aus­bil­dung. Die Sol­da­ten sind nicht im pfle­ge­ri­schen Bereich tätig, son­dern die­nen der Unter­stüt­zung des dort ein­ge­setz­ten Personals. 

Wo wird das Team ein­ge­setzt, wel­che Auf­ga­ben hat es genau?

Vol­ker Schrei­ner: Die Sol­da­ten wer­den in Alten- und Pfle­ge­hei­men im Kreis Bam­berg ein­ge­setzt und unter­stüt­zen im Rah­men der soge­nann­ten Hel­fen­den Hän­de unter fach­li­cher Anlei­tung des dort aus­ge­bil­de­ten Pfle­ge­per­so­nals. Sie befül­len bei­spiels­wei­se Rega­le oder hel­fen bei der Zube­rei­tung in der Küche.

Wie lan­ge soll der Ein­satz dauern?

Vol­ker Schrei­ner: Wie lan­ge der Ein­satz dau­ert, ist der­zeit nicht abseh­bar. Die Sol­da­tin­nen und Sol­da­ten wer­den so lan­ge blei­ben, wie sie für die Amts­hil­fe gebraucht werden.

Mit wel­chen Gefüh­len gehen die Sol­da­tin­nen und Sol­da­ten in die­sen Einsatz?

Vol­ker Schrei­ner: Die Sol­da­ten gehen mit dem Gefühl in den Ein­satz, gut ein­ge­wie­sen zu sein, sie sind hand­lungs­si­cher und moti­viert. Sie wis­sen um die Wich­tig­keit ihrer Unter­stüt­zung und dar­um, dass sie hier einen Bei­trag zum Gemein­wohl und zur Ent­las­tung zivi­ler Struk­tu­ren leisten.

Wie sehen Rück­mel­dun­gen über den bis­he­ri­gen Ver­lauf aus? Las­sen sich schon Erfol­ge verzeichnen?

Vol­ker Schrei­ner: Der Erfolg liegt in der Tat­sa­che begrün­det, dass die Bun­des­wehr an die­ser Stel­le eine nicht uner­heb­li­che Unter­stüt­zung erbringt. Das brei­te Medi­en­echo zeigt ein­drucks­voll, dass wahr­ge­nom­men wird, wie enga­giert die ein­ge­setz­ten Sol­da­ten ans Werk gehen.

Wur­den die Team­mit­glie­der auf die Auf­ga­be in Bam­berg spe­zi­ell vorbereitet?

Vol­ker Schrei­ner: Die Sol­da­tin­nen und Sol­da­ten beka­men vor Ort eine Unter­wei­sung und Unter­rich­tung durch Fach­per­so­nal, zu ihrem eige­nen Schutz unter ande­rem Ver­hal­tens­wei­sen und Hygie­ne­vor­schrif­ten, aber auch für ihre fach­li­chen Tätig­kei­ten in den Pflegeheimen.

Wur­den die Team­mit­glie­der rekru­tiert oder aus Per­so­nen zusam­men­ge­stellt, die sich frei­wil­lig gemel­det haben?

Vol­ker Schrei­ner: Die Pan­zer­bri­ga­de 12 hat den Amts­hil­fe­an­trag an das Pan­zer­ba­tail­lon 104 wei­ter­ge­lei­tet. Dort wur­de ver­füg­ba­res Per­so­nal iden­ti­fi­ziert und in der Amts­hil­fe eingesetzt.