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Inter­na­tio­na­ler Tag gegen Gewalt an Frau­en und „Oran­ge Days“

Bam­berg setzt Zei­chen gegen Gewalt an Frauen

Als Zei­chen gegen Gewalt an Frau­en zei­gen die Gleich­stel­lungs­stel­le der Stadt Bam­berg, Zwei­ter Bür­ger­meis­ter Jonas Glü­sen­kamp und die Gleich­stel­lungs­kom­mis­si­on Flag­ge und set­zen ein kla­res State­ment. Die Akti­ons­fah­ne von UN-Women und Gleich­be­rech­ti­gung und Ver­net­zung e.V. weht ab mor­gen, dem Inter­na­tio­na­len Tag gegen Gewalt an Frau­en, vor dem Rat­haus Maxplatz.

Gewalt gegen Frau­en bereits mit all­täg­li­chen plum­pen Anma­chen, frau­en­feind­li­chen Wit­zen und Beschimp­fun­gen, fin­det aber meist zu Hau­se in den eige­nen vier Wän­den statt, in denen alle 45 Minu­ten eine Frau Opfer von häus­li­cher Gewalt wird und das Zuhau­se zu einem gefähr­li­chen Ort, einem Gefäng­nis aus Scham und Angst. Jede drit­te Frau in Deutsch­land wird min­des­tens ein­mal im Leben Opfer von Gewalt wie bei­spiels­wei­se sexu­el­le Beläs­ti­gung, Demü­ti­gung, Belei­di­gung, Prü­gel, Bedro­hung, Stal­king oder Ver­ge­wal­ti­gung. Sta­tis­tisch gese­hen sind rund 12 Mil­lio­nen Frau­en aus allen gesell­schaft­li­chen Schich­ten und jeden Alters betrof­fen. Erschre­cken­de Zah­len und den­noch ist vor allem das The­ma sexu­el­le und häus­li­che Gewalt immer noch ein Tabu. Nur jede fünf­te Betrof­fe­ne wen­det sich an eine Bera­tungs- und Unter­stüt­zungs­ein­rich­tung. Dar­um wer­den auch in Bam­berg die „Oran­ge Days“ genutzt, um auf das The­ma auf­merk­sam zu machen, ein kla­res Zei­chen gegen Gewalt an Frau­en zu set­zen und auf Hilfs­an­ge­bo­te hin­zu­wei­sen. Der Akti­ons­zeit­raum beginnt am 25. Novem­ber, dem Inter­na­tio­na­len Tag gegen Gewalt an Frau­en und endet am 10. Dezem­ber, dem Tag der Menschenrechte.

Als Zei­chen gegen Gewalt an Frau­en zei­gen die Gleich­stel­lungs­stel­le der Stadt Bam­berg gemein­sam mit Zwei­ten Bür­ger­meis­ter Jonas Glü­sen­kamp und der Gleich­stel­lungs­kom­mis­si­on Flag­ge und set­zen so ein kla­res State­ment: „Wir sagen NEIN zu Gewalt gegen Frau­en!“ Die Akti­ons­fah­ne von UN-Women und Gleich­be­rech­ti­gung und Ver­net­zung e.V. in knal­li­gem Oran­ge weht ab dem 25. Novem­ber vor dem Rat­haus Maxplatz.

Mit der Pla­kat­ak­ti­on vor den Lie­bes­schlös­sern an der Ket­ten­brü­cke unter­stüt­zen die Gleich­stel­lungs­stel­len von Stadt und Land­kreis Bam­berg auch in die­sem Jahr wie­der die Kam­pa­gne „Wir bre­chen das Schwei­gen“ des Hilfetelefons.


Jedes „Lie­bes­schloss“ eine Geschichte

Über die Jah­re hin­weg haben tau­sen­de ver­lieb­ter Paa­re ihre Lie­bes­schlös­ser als Zei­chen ihrer Ver­bun­den­heit auch an der Ket­ten­brü­cke in Bam­berg ange­bracht. Oft mit Initia­len oder per­sön­li­chen Wid­mun­gen ver­se­hen, sym­bo­li­sie­ren sie eine unver­gäng­li­che Lie­be. Doch mit hoher Wahr­schein­lich­keit steckt nicht hin­ter jedem Lie­bes­schloss eine glück­li­che Geschich­te An der Ket­ten­brü­cke in Bam­berg grei­fen fünf groß­for­ma­ti­ge, wei­ße und oran­ge­far­be­ne Pla­ka­te die Sym­bo­lik des Ortes auf und wei­sen Pas­san­tin­nen und Pas­san­ten auf das bun­des­wei­te Bera­tungs­an­ge­bot des Hil­fe­te­le­fons hin. Mit Bot­schaf­ten wie „Jedes Schloss eine Geschich­te. Man­che erzäh­len von Gewalt“ oder „Ein Lie­bes­be­weis. Kein Frei­fahrt­schein“ len­ken sie den Blick auf die Tat­sa­che, dass man­che Lie­bes­be­zie­hun­gen in Gewalt umschla­gen. Das Hil­fe­te­le­fon unter­stützt, bestärkt und ermu­tigt Frau­en, die nächs­ten Schrit­te zu gehen und sich aus der Gewalt­si­tua­ti­on zu lösen. Die Pla­ka­te auf der Ket­ten­brü­cke bie­ten zugleich ein beson­de­res Foto­mo­tiv, das Pas­san­tin­nen und Pas­san­ten mit dem Hash­tag #schwei­gen­bre­chen in den sozia­len Netz­wer­ken tei­len und so ein Zei­chen gegen Gewalt set­zen können. 


Alten­burg in Orange

Auch die drei Sor­op­ti­mis­tin­nen Clubs im Bam­ber­ger Raum – SI Club Bam­berg-Kuni­gun­de, SI Club Bam­berg-Wil­de Rose, SI Club Wür­gau-Frän­ki­sche Schweiz – enga­gie­ren sich gemein­sam mit Aktio­nen an die­sen welt­wei­ten Akti­ons­ta­gen zur Besei­ti­gung von Gewalt gegen Frau­en. Wie bereits im letz­ten Jahr wird die Alten­burg wie­der in oran­ge­far­be­nes Licht getaucht und die Skulp­tur der Kuni­gun­de auf der Unte­ren Brü­cke mit oran­ge­far­be­nen Stof­fen umhüllt. Neu ist die Akti­on des SI Clubs Wür­gau-Frän­ki­sche Schweiz: Die Mit­glie­der die­ses Clubs ver­tei­len Bier­de­ckel in der Bam­ber­ger Gas­tro­no­mie, um auf die Oran­ge Days auf­merk­sam zu machen.

Zusätz­lich infor­miert ein Infor­ma­ti­ons­stand des SI Clubs Wür­gau-Frän­ki­sche Schweiz zu Füßen der ver­hüll­ten Kuni­gun­de über das Schick­sal der Frau­en in Afgha­ni­stan. Bei die­sen zum Teil sehr auf­wen­di­gen Aktio­nen erhal­ten die SI Clubs Unter­stüt­zung durch den Alten­burg­ver­ein e.V., der Fir­ma Bau­er-Bor­n­e­mann GmbH Stein­re­stau­rie­rung und der Bam­ber­ger Gastronomie.

Schwie­ri­ge Lage in der Pflege

Kata­stro­phen­stab erwei­tert die Kapa­zi­tä­ten fürs Imp­fen und für Krankentransporte

115 Coro­na-Pati­en­ten in den Kli­ni­ken der Regi­on, 21 hier­von inten­siv. Kran­ken­trans­por­te zeit­wei­se bereits über der Kapa­zi­täts­gren­ze. Eine in Fra­ge ste­hen­de Ver­sor­gung der ambu­lan­ten häus­li­chen Pfle­ge. Eine wei­te­re Aus­wei­tung der Impf­ka­pa­zi­tä­ten. Mit die­sen Her­aus­for­de­run­gen beschäf­tig­te sich der gemein­sa­me Kata­stro­phen­stab von Stadt und Land­kreis Bam­berg unter der Lei­tung von Land­rat Johann Kalb und Ober­bür­ger­meis­ter Andre­as Starke.

Lag die Nach­fra­ge nach Imp­fun­gen im Impf­zen­trum im Som­mer bei weni­ger als 1.000 pro Woche, so hat die Ein­rich­tung die Kapa­zi­tät wegen der enorm gestie­ge­nen Nach­fra­ge nun inner­halb von zwei Wochen mehr als ver­vier­facht. Bei 25 bis 30 Pro­zent han­delt es sich der­zeit um Erstimpfungen.

„Anfang Dezem­ber wol­len wir im Impf­zen­trum bis zu 7000 Men­schen pro Woche imp­fen“, gaben Land­rat Johann Kalb und Ober­bür­ger­meis­ter das nächs­te Ziel aus. Die Ver­ant­wort­li­chen berei­ten nun Imp­fun­gen an sie­ben Tage die Woche vor. Zusätz­lich zum ZOB und zum Impf­zen­trum selbst soll es schon zeit­nah eine drit­te Impf­stel­le in Hirschaid geben.


Zusätz­li­che Impf­an­ge­bo­te nie­der­ge­las­se­ner Ärz­te an Sams­ta­gen geplant

Vor­rang wer­den dabei zunächst vor allem Men­schen mit erhöh­tem Risi­ko und hier Per­so­nen über 70 Jah­ren haben. In der Koor­di­nie­rungs­grup­pe wur­de zudem betont, dass bei den bereits lau­fen­den Auf­fri­schungs­imp­fun­gen Senio­rin­nen und Senio­ren sowie Men­schen mit Behin­de­rung zügig an die Rei­he kom­men sol­len. Sobald es eine Emp­feh­lung der Stän­di­gen Impf­kom­mis­si­on gibt, auch Kin­der zu imp­fen, soll ein Tag spe­zi­ell hier­für vor­ge­se­hen wer­den. Auch die nie­der­ge­las­se­nen Ärz­te wol­len ihr Ange­bot erwei­tern und pla­nen in aus­ge­wähl­ten Orten zusätz­li­che Impf­an­ge­bo­te an Samstagen. 

Im Impf­zen­trum in der Emil-Kem­mer-Stra­ße in Hall­stadt wird ab Mitt­woch, 24. Novem­ber 2021, wie­der nach vor­he­ri­ger Ter­min­ver­ga­be geimpft. Die Anmel­dung ist mög­lich über die Inter­net­sei­te www.impfzentrum-bamberg.de. Im Coro­na Ser­vice Cen­ter am ZOB, Pro­me­na­de­stra­ße 6a, fin­det wei­ter­hin die offe­ne Impf­stun­de ohne Ter­min statt: mon­tags, mitt­wochs, frei­tags und sams­tags, von 9 bis 15 Uhr.

„Fast zehn Pro­zent der sta­tio­nä­ren Coro­na-Pati­en­ten nörd­lich der Donau lie­gen in Kli­ni­ken in der Regi­on Bam­berg. Gegen­über letz­ter Woche ist die Zahl der sta­tio­när Behan­del­ten um 40 und die der Inten­siv­pa­ti­en­ten um sechs ange­stie­gen“, zog der ärzt­li­che Lei­ter Pro­fes­sor Dr. Micha­el Sack­mann Bilanz. „Das führt dazu, dass wir auch bei den Trans­port­mit­teln über der Kapa­zi­täts­gren­ze sind“, lei­te­te er die not­wen­di­gen Schrit­te für zusätz­li­che Kran­ken­trans­por­te ein. „Jeder, der jetzt einen Kran­ken­wa­gen ruft und ihn nicht drin­gend braucht, gefähr­det den Trans­port von Notfallpatienten.“

Zu einer wei­te­ren Zuspit­zung führt das Infek­ti­ons­ge­sche­hen in der Pfle­ge: In Kran­ken­häu­sern, Pfle­ge­hei­men und bei ambu­lan­ten Diens­ten fal­len Beschäf­tig­te mit Infek­tio­nen oder als Kon­takt­per­so­nen aus. Gro­ße Sor­ge berei­ten dabei die ambu­lan­ten Diens­te. Die aku­te Situa­ti­on dort bringt die häus­li­che Pfle­ge in Gefahr.


Explo­si­ons­ar­tig ent­wi­ckelt hat sich das Infek­ti­ons­ge­sche­hen: Der­zeit gibt es pro Tag so vie­le Neu­in­fek­tio­nen wie in vor­he­ri­gen Pha­sen der Pan­de­mie pro Monat. Im Novem­ber wur­den bereits 3360 Infek­tio­nen gemel­det, jetzt schon dop­pelt so vie­le wie im Monat mit dem bis­he­ri­gen Höchst­stand, das war im Dezem­ber 2020.

Städ­ti­sches För­der­pro­gramm stieß auf Interesse

Rege Nach­fra­ge nach Lastenfahrrädern

15.000 Euro hat die Stadt Bam­berg in die­sem Jahr zur Unter­stüt­zung für Allein­er­zie­hen­de und Fami­li­en beim Kauf von Las­ten­rä­dern und Las­ten­pe­del­ecs bereit­ge­stellt. Jetzt konn­te Umwelt­re­fe­rent Jonas Glü­sen­kamp mit­tei­len, dass die För­der­sum­me kom­plett aus­ge­schüt­tet wurde.

Der Erwerb von 15 Las­ten­pe­del­ecs, also Räder mit Elek­tro-Unter­stüt­zung, und eines rein mit Mus­kel­kraft betrie­be­nen Las­ten­fahr­rads, wur­den unterstützt.

„Auch, wenn zuwei­len gern ande­res behaup­tet wird: Las­ten­fahr­rä­der lie­gen voll im Trend. Die Fami­li­en, die För­der­an­trä­ge gestellt haben, sind sehr dank­bar für die Hil­fe. Wir för­dern damit eine öko­lo­gi­sche, also natur- und kli­ma­freund­li­che Mobi­li­tät. Denn jeder Weg, der nicht mit einem Auto mit Ver­bren­nungs­mo­tor zurück­ge­legt wird, ist ein Bei­trag zum Kli­ma­schutz“, beton­te Bür­ger­meis­ter Jonas Glüsenkamp.


Fort­set­zung geplant

„Was mich beson­ders freut: Dank der Erhö­hung der För­der­sum­me durch den Stadt­rat im Ver­gleich zum ver­gan­ge­nen Jahr muss­ten wir kein Los­ver­fah­ren durch­füh­ren, son­dern konn­ten alle for­de­rungs­fä­hi­gen Anträ­ge posi­tiv beantworten.“

Abge­lehnt wur­den aus­schließ­lich Anträ­ge, die nicht dem För­der­zweck ent­spra­chen. „Selbst­ver­ständ­lich wol­len wir das erfolg­rei­che Pro­gramm fort­set­zen“, beton­te Glü­sen­kamp. Auch 2022 sol­len sich wie­der Allein­er­zie­hen­de und Fami­li­en aus Bam­berg mit min­des­tens einem Kind und maxi­mal einem Kraft­fahr­zeug bewer­ben kön­nen. „Wir wer­den recht­zei­tig infor­mie­ren, sobald wie­der neue För­der­an­trä­ge gestellt wer­den kön­nen“, ver­sprach Glüsenkamp.

Zusam­men­ar­beit bei ver­gleich­ba­ren Auf­ga­ben­stel­lun­gen vorgesehen

Regi­on Schwein­furt und Stadt Bam­berg ver­ein­ba­ren engen Aus­tausch im Konversionsprozess

Der Aus­tausch über die Pla­nun­gen der jewei­li­gen Kon­ver­si­ons­flä­chen stand im Mit­tel­punkt eines Tref­fens von Bam­bergs Ober­bür­ger­meis­ter Andre­as Star­ke mit den Ver­tre­tern des Zweck­ver­ban­des Inter­kom­mu­na­ler Gewer­be­park Conn Bar­racks der Regi­on Schweinfurt.

Bür­ger­meis­te­rin Bet­ti­na Bär­mann begrüß­te dazu im Rat­haus der Gemein­de Nie­der­werrn auch Schwein­furts Ober­bür­ger­meis­ter und Ver­bands­vor­sit­zen­den Sebas­ti­an Reme­lé, den Land­rat des Land­krei­ses Schwein­furt Flo­ri­an Töp­per sowie Bür­ger­meis­ter Tho­mas Hem­me­rich (Geld­ers­heim).

Der Zweck­ver­band Inter­kom­mu­na­ler Gewer­be­park Conn Bar­racks arbei­tet wei­ter­hin an der Ent­wick­lung eines Indus­trie- und Gewer­be­parks mit gut 100 Hekt­ar gewerb­li­cher Nutz­flä­che auf dem Kon­ver­si­ons­ge­län­de. Die aktu­el­le Erschlie­ßungs­pla­nung sowie der mit brei­ter Betei­li­gung lau­fen­de Leit­bild­pro­zess zur Vor­be­rei­tung der wei­te­ren Bau­leit­pla­nung konn­ten dabei Ober­bür­ger­meis­ter Star­ke vor­ge­stellt und bei einer kur­zen Besich­ti­gung der Flä­che ver­an­schau­licht werden.

In der Stadt Bam­berg umfas­sen die Kon­ver­si­ons­flä­chen rund 450 Hekt­ar und glie­dern sich in vier Berei­che. Der Schwer­punkt der Stadt­ent­wick­lung liegt dabei im Bam­ber­ger Osten und dem Kon­ver­si­ons­ge­biet des Kaser­nen­ge­län­des. Die Pla­nun­gen sehen die Bereit­stel­lung von Wohn­raum sowie von Flä­chen für nicht stö­ren­des Gewer­be, Sport und Frei­zeit vor. Die Bun­des­po­li­zei hat dort zwi­schen­zeit­lich ein Aus- und Fort­bil­dungs­zen­trum errichtet.

Sowohl in der Kon­ver­si­ons­flä­che der ehe­ma­li­gen War­ner Bar­racks in Bam­berg, als auch auf dem Are­al der Conn Bar­racks betreibt der Frei­staat Bay­ern eine AnKER-Ein­rich­tung. Die wei­te­ren Nut­zungs­ab­sich­ten des Frei­staats Bay­ern sowie die Inhal­te der soge­nann­ten „Gemein­sa­men Erklä­run­gen“, die sowohl die Stadt Bam­berg, als auch die Regi­on Schwein­furt vor gut fünf Jah­ren mit der Staats­re­gie­rung zum Betrieb die­ser Ein­rich­tun­gen abge­schlos­sen haben, wur­den in dem Gespräch zwi­schen der Stadt Bam­berg und der Regi­on Schwein­furt eben­falls thematisiert.

Der Aus­tausch über die Erfah­run­gen mit den jeweils zustän­di­gen staat­li­chen Behör­den bei den Alt­las­ten­un­ter­su­chun­gen run­de­te die Bera­tun­gen ab. Alle Teil­neh­mer begrüß­ten das Tref­fen und ver­ein­bar­ten einen Fol­ge­ter­min in Bamberg.


Kon­ver­si­ons­flä­chen

Die Stadt Bam­berg steht nach dem Abzug der US-Streit­kräf­te vor der Her­aus­for­de­rung, ehe­mals mili­tä­risch genutz­te Flä­chen in die bestehen­de Stadt­struk­tur ein­zu­glie­dern. Die Area­le im Osten der Stadt umfas­sen rund 450 Hekt­ar – sind also so groß wie die gesam­te Bam­ber­ger Alt­stadt. Die Flä­chen sind in vier Berei­che ein­ge­teilt, den Flug­platz mit cir­ca 89 Hekt­ar, das Kaser­nen­ge­län­de mit cir­ca 190 Hekt­ar, den Schieß­platz mit cir­ca 21 Hekt­ar sowie das Muna-Gelän­de mit cir­ca 140 Hektar.

Die Kon­ver­si­ons­flä­che der Conn Bar­racks umfasst cir­ca 200 Hekt­ar und befin­det sich auf den Gemar­kun­gen der Gemein­den Geld­ers­heim und Nie­der­werrn sowie der Stadt Schwein­furt. Zusam­men mit dem Land­kreis Schwein­furt haben die Kom­mu­nen den Zweck­ver­band Inter­kom­mu­na­ler Gewer­be­park Conn Bar­racks gegrün­det. Des­sen Ziel ist eine inter­kom­mu­na­le Gewer­be­flä­chen­ent­wick­lung auf dem Gelände.

Eröff­nung des Smart City Rese­arch Lab 

For­schungs­netz­werk der Uni­ver­si­tät Bam­berg unter­stützt die Stadt

Wel­che Anwen­dun­gen kön­nen hel­fen, dass Men­schen mit Mobi­li­täts­ein­schrän­kun­gen sich bes­ser in Bam­berg zurecht­fin­den? Die­ser und wei­te­ren Fra­gen wid­men sich Wis­sen­schaft­le­rin­nen und Wis­sen­schaft­ler aus ganz unter­schied­li­chen Dis­zi­pli­nen im Bam­ber­ger Smart City Rese­arch Lab der Uni­ver­si­tät Bam­berg und unter­stüt­zen die Stadt Bam­berg auf dem Weg zur Smart City.

Das Smart City Rese­arch Lab (SCRL) ist ein inter­dis­zi­pli­nä­res For­schungs­netz­werk der Uni­ver­si­tät Bam­berg. Mit meh­re­ren For­schungs­pro­jek­ten unter­stützt das Netz­werk die Stadt Bam­berg auf ihrem Weg zur Smart City. Die fei­er­li­che Eröff­nung des SCRL fin­det am mor­gi­gen Frei­tag um 17 Uhr in der AULA der Otto-Fried­rich-Uni­ver­si­tät statt und kann von allen Inter­es­sier­ten im Live­stream online mit­ver­folgt werden.


Vor­trag: Chan­cen und Risi­ken einer Smart City

Neben Gruß­wor­ten des Uni­ver­si­täts­prä­si­den­ten Prof. Dr. Kai Fisch­bach und des Ober­bür­ger­meis­ters der Stadt Bam­berg Andre­as Star­ke erwar­tet die Zuschaue­rin­nen und Zuschau­er eine inhalt­li­che Vor­stel­lung des SCRL durch Prof. Dr. Danie­la Nick­las. Sie lei­tet gemein­sam mit Prof. Dr. Marc Rede­pen­ning das For­schungs­netz­werk. Dar­über hin­aus wird es einen Vor­trag von Prof. Dr. Dr. Las­se Ger­rits geben. Er ist aka­de­mi­scher Direk­tor des Insti­tu­te for Housing and Urban Deve­lo­p­ment Stu­dies (IHS) an der Eras­mus Uni­ver­si­tät Rot­ter­dam und ehe­ma­li­ger Inha­ber des Lehr­stuhls für Poli­tik­wis­sen­schaft, ins­be­son­de­re Steue­rung inno­va­ti­ver und kom­ple­xer tech­ni­scher Sys­te­me, der Uni­ver­si­tät Bam­berg. In sei­nem Vor­trag wid­met er sich dem The­ma „Chan­cen und Risi­ken der Smart City“. Dabei wird er unter ande­rem fest­stel­len, dass ein Umden­ken in den Köp­fen statt­fin­den muss, um die Her­aus­for­de­run­gen von Städ­ten des 21. Jahr­hun­dert zu meis­tern. War­um die­ses Umden­ken nötig ist, erfah­ren Inter­es­sier­te im Livestream.


Auf­takt für die Smart City Ringvorlesung

Zugleich ist die Eröff­nung des SCRL der Start­schuss für die Smart City Ring­vor­le­sung. Im Lau­fe des Win­ter­se­mes­ters 2021/​/​22 wid­men sich Exper­tin­nen und Exper­ten aus den Medi­en­wis­sen­schaf­ten, der Infor­ma­tik, der Kom­mu­ni­ka­ti­ons­tech­nik oder auch der Phi­lo­so­phie sowohl all­ge­mein als auch Bam­berg-spe­zi­fisch dem The­ma „Smart City“. Gemein­sam mit dem Smart Talk der VHS Bam­berg Stadt bil­det die Ring­vor­le­sung das Smart City Forum, das immer don­ners­tags statt­fin­det. Beim nächs­ten Ter­min am 25. Novem­ber um 18 Uhr spricht Prof. Dr. Peter Gent­zel, Juni­or­pro­fes­sor für Digi­ta­le Trans­for­ma­ti­on der Medi­en­kom­mu­ni­ka­ti­on an der Fried­rich-Alex­an­der-Uni­ver­si­tät Erlan­gen-Nürn­berg über „Smart City oder Smart Urba­nism? Dis­kur­se und Wirk­lich­kei­ten der Digi­ta­li­sie­rung von Städten“.


Was pas­siert im Smart City Rese­arch Lab?

Eini­ge Pro­jek­te, die im Smart City Rese­arch Lab rea­li­siert wer­den sol­len, sind bereits an den Start gegan­gen oder befin­den sich in der Pla­nung. Der his­to­ri­sche Stadt­kern Bam­bergs birgt ins­be­son­de­re für die Fort­be­we­gung von Men­schen mit Mobi­li­täts­ein­schrän­kun­gen ver­schie­de­ne Her­aus­for­de­run­gen. Das Pro­jekt Mobi­li­tät für Men­schen mit Mobi­li­täts­ein­schrän­kun­gen (MoMM) setzt sich zum Ziel, zu recher­chie­ren und zu erpro­ben, wel­che bestehen­den Anwen­dun­gen es zur Lösung die­ses Pro­blems bereits gibt und wie Daten aus Bam­berg in Platt­for­men wie Open Street Map inte­griert wer­den kön­nen. Außer­dem ver­su­chen die For­schen­den, geeig­ne­te Algo­rith­men zu ent­wi­ckeln, um inner­halb der Stadt pas­sen­de Rou­ten für Per­so­nen mit Mobi­li­täts­ein­schrän­kun­gen zu fin­den. Ein Pro­jekt aus der Phi­lo­so­phie ent­wi­ckelt spe­zi­ell für den Bereich Smart City einen digi­ta­len „Ethik-Werk­zeug­kof­fer“. Die­ser soll Ent­schei­dungs­trä­ge­rin­nen und ‑trä­ger aus der Stadt­ver­wal­tung, App-Ent­wick­le­rin­nen und ‑Ent­wick­ler sowie For­schen­de dabei unter­stüt­zen, struk­tu­rier­te moral­phi­lo­so­phi­sche Beur­tei­lun­gen von kon­kre­ten Pro­jek­ten durchzuführen.

Alle bis­her ange­sto­ße­nen Pro­jek­te des SCRL sind zu fin­den unter https://www.uni-bamberg.de/scrl/projekte

Zum Live­stream geht es unter https://youtu.be/9uPdvuFOqS0

Kri­sen­haf­te Krankenhaussituation

Ope­ra­ti­ons­sä­le müs­sen geschlos­sen werden

Der Gesund­heits­ver­sor­gung in der Regi­on Bam­berg droht der Kol­laps: Die Anzahl an Covid-Pati­en­ten hat einen Höchst­stand erreicht, zahl­rei­che Pfle­ge­kräf­te fal­len aus und Ope­ra­ti­ons­sä­le muss­ten geschlos­sen werden.

78 Covid-Pati­en­ten – 13 hier­von inten­siv – müs­sen der­zeit in den Kli­ni­ken in Bam­berg Stadt und Land behan­delt wer­den. Dut­zen­de Mit­ar­bei­ter im Pfle­ge­be­reich fal­len wegen coro­na-beding­ter Umstän­de aus. Drei von zehn Ope­ra­ti­ons­sä­len des Kli­ni­kums am Bru­der­wald sind bereits außer Betrieb gesetzt wor­den, um die auf­wän­di­ge Behand­lung von Coro­na-Pati­en­ten auf einer neu ein­ge­rich­te­ten Sta­ti­on gewähr­leis­ten zu kön­nen. Die nächs­te Stu­fe ist der kom­plet­te Kli­nik-Not­fall: dann müss­ten am Bru­der­wald wei­te­re vier OP-Säle geschlos­sen werden.

„Uns dro­hen süd­baye­ri­sche Ver­hält­nis­se: Wir hat­ten noch nie in der gesam­ten Pan­de­mie so vie­le Men­schen mit Coro­na in Kli­ni­ken und wir müs­sen damit rech­nen, dass schon bald die Hälf­te aller Inten­siv-Behan­del­ten in Kli­ni­ken Covid-Pati­en­ten sein wer­den“, beschrieb der ärzt­li­che Lei­ter Kran­ken­haus-Koor­di­nie­rung, Prof. Dr. Micha­el Sack­mann, im gemein­sa­men Kata­stro­phen­stab von Land­kreis und Stadt Bam­berg die äußerst schwie­ri­ge Lage. „Alle nicht dring­li­chen Ein­grif­fe müs­sen unterbleiben.“


Erhöh­ter Aus­fall der Mit­ar­bei­ter ver­schärft die Situation

„Wir haben eine kom­plet­te Ebe­ne für Covid-Pati­en­ten frei geräumt und sie­ben zusätz­li­che Inten­siv-Bet­ten geschaf­fen. Alle Sta­tio­nen wer­den nur mit mini­ma­ler Beset­zung gefah­ren“, so der Ärzt­li­che Direk­tor des Kli­ni­kums am Bru­der­wald, Pro­fes­sor Dr. Georg Pis­to­ri­us. Mit 61 Per­so­nen, neun hier­von inten­siv, ist dort ein neu­er Höchst­stand wäh­rend der Pan­de­mie erreicht. Ein erhöh­ter Aus­fall der Mit­ar­bei­ter ver­schär­fe die Situa­ti­on zusätz­lich. In den Kli­ni­ken der Gemein­nüt­zi­gen Kran­ken­haus­ge­sell­schaft des Land­krei­ses (GKG) wer­den nach den Wor­ten des Geschäfts­füh­rers Udo Kunz­mann 17 Covid-Per­so­nen behan­delt, vier davon intensiv.

„Bei einer seit Beginn die­ses Monats täg­lich drei­stel­li­gen Zahl von Neu­in­fek­tio­nen kön­nen wir das Infek­ti­ons­ge­sche­hen nicht mehr zeit­nah nach­ver­fol­gen“, so Lothar Rie­mer, stell­ver­tre­ten­der Lei­ter des Fach­be­rei­ches Gesund­heits­we­sen beim Land­rats­amt Bam­berg. Über das Wochen­en­de habe es mehr als 400 Neu­in­fek­tio­nen gege­ben. „Aktu­ell haben wir 51 Fäl­le in Schu­len und 17 in Kindertageseinrichtungen.“

Ers­te Wir­kung in Form von einer sprung­haft ange­stie­ge­nen Nach­fra­ge zeigt nach den Wor­ten von Land­rat Johann Kalb und Ober­bür­ger­meis­ter Andre­as Star­ke der erneu­te ein­dring­li­che Impf-Appell der ver­gan­ge­nen Woche. „Des­halb bau­en wir die Impf- und Test­ka­pa­zi­tä­ten wei­ter deut­lich aus.“ Ab dem 29. Novem­ber sind bis zu 3.600 Imp­fun­gen pro Woche im Impf­zen­trum mög­lich. Dafür wer­den künf­tig neben dem Mitt­woch auch der Mon­tag und der Frei­tag als „lan­ge Impf­ta­ge“ bis 19 Uhr ange­bo­ten. Außer­dem wird das Impf­zen­trum wie­der jeden Sams­tag bis 14 Uhr geöff­net haben. Um die grö­ße­re Nach­fra­ge bes­ser kana­li­sie­ren zu kön­nen und War­te­zei­ten mög­lichst zu ver­mei­den wird am Impf­zen­trum Hall­stadt ab Mitt­woch, 24. Novem­ber, die Ter­min­ver­ga­be über die Online-Platt­form „Bay­IM­CO“ wie­der ein­ge­führt. Gleich­zei­tig soll in der Stadt am ZOB das Imp­fen ohne Ter­min erhal­ten blei­ben. Jeden Mon­tag, Mitt­woch und Frei­tag, ab Dezem­ber auch jeden Sams­tag wer­den in der Zeit von 9 bis 15 Uhr jeweils 240 Imp­fun­gen ange­bo­ten. Es wer­den War­te­mar­ken ver­teilt, damit nie­mand unnö­tig ansteht. In Pla­nung befin­den sich auch dezen­tra­le Impf­ter­mi­ne im Landkreis.

Deut­lich erwei­tert wird auch das Ange­bot, sich schnell­tes­ten zu las­sen. In Scheß­litz ist dies ab Beginn kom­men­der Woche wie­der täg­lich vom Mon­tag bis Sonn­tag mög­lich. Auch eine Rei­he von Gemein­den im Land­kreis fährt ihr Testan­ge­bot wie­der hoch. Den jeweils aktu­ells­ten Stand fin­det man auf www.landkreis-bamberg.de sowie auf www.corona-schnelltest-bamberg.de. Der Kata­stro­phen­stab geht davon aus, dass mit die­sem erwei­ter­ten Ange­bot auch der Tat­sa­che Rech­nung getra­gen wird, dass nun jeder Besu­cher eines Pfle­ge­hei­mes einen Schnell­test braucht.

Der aktu­el­le Per­so­nal­not­stand trifft auch die nie­der­ge­las­se­nen Ärz­te. „Wir sehen auch die ambu­lan­te Ver­sor­gung gefähr­det“, so Dr. Mat­thi­as Drey­er. Man bie­te des­halb ver­stärkt auch Video­sprech­stun­den an.

„Öko­lo­gisch mobil im Urlaub“

Inno­va­ti­ves Mobi­li­täts­kon­zept soll Tou­ris­ten eine CO²-neu­tra­le Mobi­li­tät ermöglichen

In Bam­berg ist ein bun­des­weit ein­ma­li­ges E‑Car­sha­ring-Pro­jekt für Tou­ris­ten gestar­tet. Wer die Dom­stadt besucht und dabei nicht nur mit öffent­li­chen Ver­kehrs­mit­teln öko­lo­gisch mobil sein will, kann sich ab sofort stun­den- oder tage­wei­se eines von fünf Elek­tro­fahr­zeu­gen ausleihen.

Das Modell­pro­jekt „Öko­lo­gisch mobil im Urlaub“ (OMU) wird vom baye­ri­schen Wirt­schafts­mi­nis­te­ri­um geför­dert und von einem Kon­sor­ti­um um das Mobi­li­täts-Daten-Unter­neh­men [ui!] Urban Mobi­li­ty Inno­va­tions, Con­ti­nen­tal und die Stadt­wer­ke Bam­berg durch­ge­führt. Unter­stützt wird es außer­dem durch den BAMBERG Tou­ris­mus und Kon­gress Ser­vice. Ist das Pro­jekt erfolg­reich, soll das Bam­ber­ger E‑Carsharing als Vor­bild für den öko­lo­gi­schen Indi­vi­du­al­ver­kehr in wei­te­ren länd­li­chen Tou­ris­mus­re­gio­nen Deutsch­lands dienen.

Jahr für Jahr kom­men vie­le Besu­cher nach Bam­berg, um sich nicht nur die Sehens­wür­dig­keit in der Stadt anzu­schau­en, son­dern auch das Umland zu erkun­den. Vie­le von ihnen rei­sen ohne eige­nes Auto an. Gera­de die­sen Gäs­ten soll es mit dem neu­en Ange­bot ein­fa­cher gemacht wer­den, die Regi­on schnell, zuver­läs­sig und kli­ma­neu­tral zu erkun­den. Auch Bür­gern steht das neue Ange­bot offen.

„Neben der belieb­ten BAM­BERG­card, die drei Tage ÖPNV-Nut­zung mit ein­schließt, ist dies ein wei­te­rer Bau­stein, um Rei­sen­den in Bam­berg und im Bam­ber­ger Land nach­hal­ti­ge Mobi­li­tät zu ermög­li­chen“, freut sich die für den Tou­ris­mus zustän­di­ge Refe­ren­tin Ulri­ke Sie­ben­haar. Und auch für Mobi­li­täts­re­fe­rent und Bür­ger­meis­ter Jonas Glü­sen­kamp ist der neue Ser­vice „ein tol­les neu­es Ange­bot, das die enge Ver­zah­nung von nach­hal­ti­ger tou­ris­ti­scher Infra­struk­tur mit Ange­bo­ten, die auch von der Wohn­be­völ­ke­rung genutzt wer­den kön­nen, auf­zeigt. Mit Strom­ern unter­wegs zu sein bedeu­tet eine deut­li­che Ent­las­tung unse­rer Umwelt – und, geben wir es zu, es macht auch Spaß, mit einem sol­chen Fahr­zeug die Regi­on zu erkunden.“

Die fünf OMU-Elek­tro­fahr­zeu­ge ste­hen auf zen­tra­len, für sie reser­vier­ten Park­plät­zen der Stadt­wer­ke Bam­berg an der Bren­ner­stra­ße (Bahn­hof), am P+R Platz Hein­richs­damm, in der Tief­ga­ra­ge an der Kon­zert- und Kon­gress­hal­le sowie im Park­haus Schüt­zen­stra­ße. Die Buchung, das Öff­nen und Abschlie­ßen der Fahr­zeu­ge erfolgt über die kos­ten­lo­se OMU-App, über die auch online die Über­prü­fung des Füh­rer­scheins vor­ge­nom­men wird. Die Abrech­nung erfolgt nach Zeit und der Anzahl der gefah­re­nen Kilo­me­ter, die Lade­kos­ten für die Betan­kung mit 100 % Öko­strom sind inklusive.

Das Sys­tem OMU ist ein inno­va­ti­ves Mobi­li­täts­kon­zept, das Indi­vi­du­al­tou­ris­ten wäh­rend ihres Urlaubs eine CO2-neu­tra­le Mobi­li­tät ermög­li­chen soll.

Das Kon­sor­ti­um unter der Lei­tung von [ui!] Urban Mobi­li­ty Inno­va­tions GmbH will hier­für in Bam­berg Pra­xis­er­fah­run­gen im Sharing Betrieb von E‑Fahrzeugen für Tou­ris­ten sam­meln. Ziel ist ein tie­fe­res, daten­ge­trie­be­nes Ver­ständ­nis für typi­sche Tou­ris­mus-Rou­ten, eine ent­spre­chend ange­pass­te Posi­tio­nie­rung von Sharing-Stand­or­ten, Lade­zu­stands­op­ti­mie­rung der Fahr­zeu­ge und vie­les mehr. Ziel ist es, e‑Car-Sharing im Indi­vi­du­al-Tou­ris­mus effi­zi­ent, nach­hal­tig und attrak­tiv zu machen.

„Die Lage ist ernst“

Coro­na-Kri­sen­stab legt ein umfang­rei­ches Maß­nah­men­pa­ket vor

In der Stadt und im Land­kreis Bam­berg gibt es kein ein­zi­ges frei­es Inten­siv­bett mehr. In den Kli­ni­ken wer­den bereits geplan­te Ope­ra­tio­nen ver­scho­ben, um Per­so­nal zur Ver­sor­gung von Coro­na-Pati­en­ten zu orga­ni­sie­ren, zahl­rei­che wei­te­re Maß­nah­men wur­den beschlos­sen und ein Appell an die Bevöl­ke­rung gerichtet.

„Der extre­me Anstieg der Inzi­denz­zah­len ist alar­mie­rend und über­schrei­tet die Kapa­zi­tä­ten unse­rer Kran­ken­häu­ser“, erläu­ter­te Bam­bergs Ober­bür­ger­meis­ter Andre­as Starke.

„Wir sehen inner­halb kür­zes­ter Zeit abso­lu­te Höchst­stän­de bei der Sie­ben-Tages-Inzi­denz, bei den Neu­in­fek­tio­nen, bei den akti­ven Fäl­len und ver­neh­men den Hil­fe­ruf der Medi­zi­ner, die die Gesund­heits­ver­sor­gung gefähr­det sehen: Das ver­langt von uns als Ver­ant­wort­li­chen für das Gesund­heits­we­sen in der Regi­on Bam­berg kon­kre­tes Han­deln“, so Stell­ver­tre­ten­der Land­rat Bru­no Kell­ner in enger Abstim­mung mit Land­rat Johann Kalb.

Die Kran­ken­haus-Ampel steht in ganz Bay­ern auf Rot, der Kata­stro­phen­fall ist erneut aus­ge­ru­fen wor­den. Auch das Bam­ber­ger Gesund­heits­amt schlägt Alarm. „So vie­le Neu­in­fek­tio­nen pro Woche wie aktu­ell hat es seit Beginn der Pan­de­mie noch nicht gege­ben“, sag­te Zwei­ter Bür­ger­meis­ter Jonas Glüsenkamp.

In der Stadt Bam­berg liegt der Wert heu­te bei 243,9 und im Land­kreis bei 381,7. Des­we­gen hat sich die gemein­sa­me Coro­na-Koor­di­nie­rungs­grup­pe zu wei­te­ren Maß­nah­men ent­schlos­sen. „Wir schaf­fen es aktu­ell kaum noch, alle posi­tiv getes­te­ten Per­so­nen inner­halb von 24 Stun­den zu kon­tak­tie­ren“, so die Lei­te­rin des Fach­be­rei­ches Gesund­heits­we­sen, Dr. Susan­ne Paul­mann. Zuletzt habe man täg­lich drei­stel­li­ge Neu­in­fek­tio­nen und eine explo­si­ons­ar­ti­ge Ent­wick­lung der Inzi­den­zen. Kon­tak­te sei­en kaum noch nach­zu­ver­fol­gen. „Wir bit­ten alle posi­tiv getes­te­ten Per­so­nen, sich bereits selbst­stän­dig in Qua­ran­tä­ne zu bege­ben und nicht auf den Anruf durch das Gesund­heits­amt zu war­ten“, erklärt die Lei­te­rin des Gesundheitsamtes.

Nach­dem der baye­ri­sche Minis­ter­prä­si­dent den Kata­stro­phen­fall aus­ge­ru­fen hat, hat sich unver­züg­lich der Kri­sen­stab unter der Lei­tung von Ober­bür­ger­meis­ter Andre­as Star­ke kon­sti­tu­iert und sei­ne Arbeit auf­ge­nom­men. Um auf die „besorg­nis­er­re­gen­de Situa­ti­on“, so Star­ke, zu reagie­ren, wur­den fol­gen­de Schrit­te festgelegt:

  1. Die Impf­ka­pa­zi­tät wird sofort erhöht: Das Impf­zen­trum in Hall­stadt auf dem Gelän­de der Robert-Pfle­ger-Stif­tung wird künf­tig 600 Imp­fun­gen pro Tag an sechs Tagen pro Woche durch­füh­ren kön­nen. Bis­lang war die Ein­rich­tung auf etwa 250 Imp­fun­gen pro Tag aus­ge­legt. Auf­fri­schungs­imp­fun­gen sind für alle Bür­ge­rin­nen und Bür­ger unein­ge­schränkt mög­lich. Auch vie­le Haus­ärz­tin­nen und Haus­ärz­te bie­ten nach vor­he­ri­ger Ter­min­ver­ein­ba­rung die „Boos­ter-Imp­fun­gen“ an.

  1. Die kom­mu­na­len Test­mög­lich­kei­ten wer­den wie­der aus­ge­wei­tet: Es ist geplant, eine brei­te Infra­struk­tur für kos­ten­lo­se Coro­na­tests vor­zu­be­rei­ten. Anlauf­stel­len sind das Test­zen­trum am Sen­del­bach in Bam­berg, das Coro­na Ser­vice Cen­ter am ZOB sowie die Abstrich­stel­le in Scheß­litz. Das Land­rats­amt steht mit den Gemein­den in Kon­takt, um gemeind­li­che Test­stel­len wie­der hochzufahren.

  1. Die Zahl der Inten­siv­bet­ten in den Kli­ni­ken wird spür­bar erhöht: In den Kran­ken­häu­sern der Gemein­nüt­zi­gen Kran­ken­haus­ge­sell­schaft im Land­kreis Bam­berg sowie der Sozi­al­stif­tung Bam­berg im Stadt­ge­biet wer­den zusätz­li­che Inten­siv­bet­ten bereit­ge­stellt: Die­se sowie nächs­te Woche wer­den jeweils fünf wei­te­re Bet­ten hin­zu­kom­men. Die Zahl der Nor­mal­pfle­ge­bet­ten für Covid-Pati­en­tin­nen und Pati­en­ten wird um 55 angehoben.

  1. In den Kran­ken­häu­sern in der Stadt und dem Land­kreis Bam­berg gilt ab mor­gen, dem 12. Novem­ber 2021, ein gene­rel­les Besuchs­ver­bot. Aus­ge­nom­men sind the­ra­peu­tisch oder medi­zi­nisch begrün­de­te Besu­che, etwa bei der Beglei­tung schwer kran­ker oder ster­ben­der Ange­hö­ri­ger, beim Vor­lie­gen eines drin­gen­den Not­falls oder beim Besuch oder der Geburt eines Kin­des. Per­so­nen, die eine Ein­rich­tung betre­ten dür­fen, sol­len ihren Besuch vor­her tele­fo­nisch anmelden.

  1. Für die Besu­che­rin­nen und Besu­cher von Pfle­ge- und Behin­der­ten­ein­rich­tun­gen gilt laut der 14. Baye­ri­schen Infek­ti­ons­schutz­maß­nah­men­ver­ord­nung die 3G-Regel­gung. Ver­pflich­tend sind FFP2-Mas­ken, eine medi­zi­ni­sche Gesichts­mas­ke ist nicht mehr aus­rei­chend. Auch für alle Beschäf­tig­ten gilt, dass dort, wo Mas­ken­pflicht besteht, FFP2-Mas­ken getra­gen wer­den müssen.

  1. Bür­ger­te­le­fon: Die Stadt Bam­berg schal­tet ab sofort wie­der eine Hot­line für alle Bür­ge­rin­nen und Bür­ger frei. Unter der Num­mer 0951÷87−2525 ist die Hot­line mon­tags bis don­ners­tags von 9.00 Uhr bis 15 Uhr und frei­tags bis 12 Uhr erreich­bar, um Fra­gen ohne medi­zi­ni­schen Hin­ter­grund zu beant­wor­ten. Für medi­zi­ni­sche Anfra­gen sind die Haus­ärz­tin­nen und Haus­ärz­te die rich­ti­gen Ansprech­part­ner. Bei den posi­tiv getes­te­ten Per­so­nen mel­det sich das Gesund­heits­amt eigenständig.

  1. Das Land­rats­amt hat auf­grund der dras­tisch gestie­ge­nen Neu­in­fek­tio­nen das Kon­takt­ma­nage­ment im Gesund­heits­amt deut­lich aus­ge­wei­tet und setzt Per­so­nal aus allen Geschäfts­be­rei­chen zur Unter­stüt­zung ein. Es lau­fen Anfra­gen auf exter­ne Unter­stüt­zung bei der Poli­zei und der Bundeswehr.

  1. In den Rat­häu­sern und im Land­rats­amt sind Ter­mi­ne nur noch nach vor­he­ri­ger Ver­ein­ba­rung mög­lich. Alle Infor­ma­tio­nen dazu auf www.stadt.bamberg.de sowie www.landkreis-bamberg.de.

  1. Die Stadt Bam­berg hat ihre offi­zi­el­len Ver­an­stal­tun­gen ab dem 12. Novem­ber abge­sagt, sofern sie in Innen­räu­men statt­fin­den. Stadt­rats­sit­zun­gen wird es wei­ter­hin geben, so wie es die Rechts­la­ge vor­sieht. Aktu­ell fin­den die­se mit der 3G-Rege­lung statt. Auch der Land­kreis sagt ver­leg­ba­re Ver­an­stal­tun­gen ab.

  1. Im E.T.A. Hoff­mann Thea­ter, in der Kon­zert- und Kon­gress­hal­le und in der Bro­se-Are­na gilt 2G sowie eine durch­gän­gi­ge FFP2-Mas­ken­pflicht, auch am Platz. Der Pau­sen­ver­kauf von Spei­sen und Geträn­ken fin­det nicht statt. Die­se Rege­lung gilt ab dem 12. Novem­ber 2021.

  1. Für den Besuch des Bam­ba­dos gilt die 2G-Regel. Zusätz­lich zum Geimpft- oder Gene­se­nen­nach­weis wird ein amt­li­cher Licht­bild­aus­weis benö­tigt. Von der Nach­weis­pflicht aus­ge­nom­men sind Kin­der bis zum 12. Lebens­jahr. Nach einer Über­gangs­re­ge­lung des Frei­staats Bay­ern sind bis zum 31. Dezem­ber 2021 auch min­der­jäh­ri­ge Schü­le­rin­nen und Schü­ler ab dem 12. Lebens­jahr beim Schul­schwim­men und dem Ver­eins­sport im Bam­ba­dos von der Nach­weis­pflicht aus­ge­nom­men, wenn sie sich an der Schu­le regel­mä­ßi­gen Tests unterziehen.

  1. Die gas­tro­no­mi­schen Ein­rich­tun­gen wur­den vom Kri­sen­stab auf­ge­for­dert, die Rege­lun­gen zu kon­trol­lie­ren und zuver­läs­sig sicher­zu­stel­len, dass der Nach­weis für Geimpf­te, Gene­se­ne und Getes­te­te über­prüft wird.


Ober­bür­ger­meis­ter Andre­as Star­ke, Zwei­ter Bür­ger­meis­ter Jonas Glü­sen­kamp sowie der stell­ver­tre­ten­de Land­rat Bru­no Kell­ner appel­lie­ren mit deut­li­chen Wor­ten an die Bevöl­ke­rung: „Nut­zen Sie bit­te die vor­han­de­nen Impf­an­ge­bo­te! Wer sich nicht imp­fen lässt, ris­kiert nicht nur die eige­ne Gesund­heit, son­dern gefähr­det damit auch ande­re. Füh­ren Sie außer­dem früh­zei­tig einen Selbst­test durch, bevor Sie sich mit Freun­den oder Ver­wand­ten tref­fen. Ach­ten Sie auf aus­rei­chen­den Abstand bei allen Gele­gen­hei­ten“, so die Ver­ant­wort­li­chen aus dem Rat­haus und dem Landratsamt.


Wo kann ich mich imp­fen lassen?


Impf­zen­trum Bam­berg
Dr. Pfle­ger-Ver­wal­tungs­ge­bäu­de
Emil-Kem­mer-Stra­ße 33

96103 Hall­stadt


Offe­ne Impfstunden

Mon­tags bis frei­tags von 8.30 Uhr bis 13 Uhr und mitt­wochs von 13.30 Uhr bis 19 Uhr sowie an fol­gen­den Sams­ta­gen: 20. Novem­ber 2021, 4. Dezem­ber 2021, 18. Dezem­ber 2021, 8. Janu­ar 2022, 22. Januar2022, 5. Febru­ar 2022, 19. Febru­ar 2022, 5. März 2022, 19. März 2022, 2. April 2022, 16. April 2022.

Alle Infor­ma­tio­nen und mög­li­che Zusatz­ter­mi­ne sind zu fin­den auf https://www.impfzentrum-bamberg.de


Coro­na-Ser­vice-Cen­ter am ZOB
Pro­me­na­den­stra­ße 6a

96047 Bam­berg


Offe­ne Impfstunden

Mon­tags, mitt­wochs, frei­tags und sams­tags von 9 Uhr bis 15 Uhr


Bei der Hausärztin/​beim Haus­arzt nach Terminvereinbarung.

Ein Gefühl von all­um­fas­sen­der Glückseligkeit

Ver­lei­hung des Kul­tur-För­der­prei­ses 2021 an „KUFA – Kul­tur für alle“

Im voll­be­setz­ten Hegel­saal der Kon­zert- und Kon­gress­hal­le fand Ende Okto­ber die offi­zi­el­le Ver­lei­hung des Kul­tur-För­der­prei­ses der Stadt Bam­berg statt. Der mit 6.000 Euro dotier­te Kul­tur­preis ging in die­sem Jahr an die „KUFA – Kul­tur für alle“.

Ober­bür­ger­meis­ter Andre­as Star­ke sprach der Lebens­hil­fe Bam­berg und den Lei­tern der KUFA Micha­el Hemm und Harald Rink sei­nen beson­de­ren Dank für das Enga­ge­ment aus. Nur durch deren uner­müd­li­chen Ein­satz war und sei „ein sol­ches Pro­jekt von der Idee bis zur Ver­wirk­li­chung mög­lich und vor allem auch die täg­li­che Kul­tur­ar­beit, bei der sich Men­schen mit all ihren Beson­der­hei­ten frei und unge­zwun­gen begeg­nen, aus­tau­schen und künst­le­risch ein­brin­gen können.“

In sei­ner bei­na­he hym­ni­schen Lau­da­tio beschrieb Jan Bur­din­ski im Anschluss ein­fühl­sam die inklu­si­ve Kul­tur­ar­beit der KUFA und schil­der­te hoch emo­tio­nal, wie berei­chernd das gemein­sa­me künst­le­ri­sche Wir­ken für alle Betei­lig­ten ist. Bur­din­ski sprach in die­sem Zusam­men­hang von „Eudai­mo­nie“, ein Begriff aus der anti­ken Phi­lo­so­phie, der ein Gefühl von all­um­fas­sen­der Glück­se­lig­keit beschreibt. Vor allem das „Ate­lier Lebens­kunst“ zei­ge die Unbe­küm­mert­heit der Kunst­schaf­fen­den, die im Ver­gleich zu Nicht­be­hin­der­ten oft viel bes­ser das Glück des Moments aus­kos­ten und so auch zur Berei­che­rung für die Kunst­päd­ago­gen wer­den, so Burdinski.


Kur­zer Trai­ler über die viel­fäl­ti­gen Aktivitäten

Das noch jun­ge inklu­si­ve Kunst- und Kul­tur­zen­trum in der Ohm­stra­ße in Bam­berg wur­de 2019 von der Lebens­hil­fe gegrün­det. Das ehe­ma­li­ge Betriebs­ge­bäu­de wur­de zu einem Haus der künst­le­ri­schen Viel­falt umge­baut und bie­tet nun als „Kul­tur­fa­brik“ nicht nur Raum für Auf­füh­run­gen, son­dern dient den Künst­ler­grup­pen der Inklu­si­ven Kul­tur­werk­statt auch als pro­fes­sio­nel­le Pro­ben­stät­te und Ate­lier. So haben in der KUFA krea­ti­ve Men­schen mit und ohne Behin­de­rung die Mög­lich­keit, künst­le­risch tätig zu sein und ihr krea­ti­ves Poten­zi­al in den Berei­chen Bil­den­de Kunst, Thea­ter, Tanz und Musik gemein­sam zu ent­fal­ten. Der Stadt­rat hat­te der Ent­schei­dung der Jury, bestehend aus den Sach­ver­stän­di­gen Nina Lorenz, Sabi­ne Eitel, Mar­tin Köhl, Prof. Dr. Hubert Sowa, Dr. Rolf-Bern­hard Essig, Andre­as Klenk und unter dem Vor­sitz von Kul­tur­re­fe­ren­tin Ulri­ke Sie­ben­haar, ein­stim­mig zuge­stimmt, die­ses bun­des­weit ein­ma­li­ge Pro­jekt 2021 mit dem Kul­tur-För­der­preis auszuzeichnen.

Nach der offi­zi­el­len Preis­ver­lei­hung und dem Ein­trag ins Gol­de­ne Buch der Stadt Bam­berg beleuch­te­te ein kur­zer Trai­ler die viel­fäl­ti­gen Akti­vi­tä­ten der Inklu­si­ven Kul­tur­werk­statt, bevor der Vor­stands­vor­sit­zen­de der Lebens­hil­fe, Klaus Gal­lenz, und Harald Rink, künst­le­ri­scher Lei­ter der KUFA, sich im Namen der Preis­trä­ge­rin bedank­ten. Frank Licht, Künst­ler mit Behin­de­rung, erzähl­te von sei­nen beson­de­ren Erfah­run­gen und Erleb­nis­sen bei sei­ner künst­le­ri­schen Arbeit und sei­nen Begeg­nun­gen in der KUFA und trug ein selbst­ver­fass­tes Gedicht vor.

Wie erfolg­reich die Kul­tur­ar­beit in der KUFA ist, zeig­te auch die „KUFA-Band“ Slee­ping Ann, die die Fei­er musi­ka­lisch umrahm­te. Die begeis­ter­ten Gäs­te erklatsch­ten sich eine Zuga­be, das selbst kom­po­nier­te „Bus­fah­rer-Lied“.

Volks­trau­er­tag

Geden­ken an die Toten der Corona-Pandemie

Der Volks­trau­er­tag steht in die­sem Jahr unter einem beson­de­ren Vor­zei­chen. Außer der Kriegs­ge­fal­le­nen wird in die­sem Jahr der Toten der Coro­na-Pan­de­mie gedacht.

Zum Volks­trau­er­tag am kom­men­den Sonn­tag, 14. Novem­ber, lädt die Stadt Bam­berg alle Bür­ge­rin­nen und Bür­ger der Stadt zu einer Gedenk­ver­an­stal­tung um 14.00 Uhr vor dem Ehren­mal im Fried­hof an der Hall­stadter Stra­ße ein. Wäh­rend tra­di­tio­nell an die­sem Tag der Opfer der bei­den Welt­krie­ge, der Hei­mat­ver­trei­bung und der natio­nal­so­zia­lis­ti­schen Gewalt­herr­schaft gedacht wird, ste­hen in die­sem Jahr zusätz­lich die Toten und Hin­ter­blie­be­nen der Coro­na-Pan­de­mie im Fokus.

Dabei wer­den Ober­bür­ger­meis­ter Andre­as Star­ke, Zwei­ter Bür­ger­meis­ter Jonas Glü­sen­kamp und Drit­ter Bür­ger­meis­ter Wolf­gang Metz­ner Krän­ze für die bereits mehr als 100 Toten der Coro­na-Pan­de­mie in der Stadt Bam­berg niederlegen.

Den musi­ka­li­schen Rah­men bil­den die Stadt­ka­pel­le Bam­berg und der Bam­ber­ger Ora­to­ri­en­chor. Die Ehren­wa­che wird durch Reser­vis­ten der Reser­vis­ten­ka­me­rad­schaft Bam­berg gestellt, die Kranz­nie­der­le­gung wird durch die Bun­des­po­li­zei unter­stützt. Ein Ehren­sa­lut wird von der Vorm. Pri­vil. Schüt­zen­ge­sell­schaft 1306 Bam­berg abgegeben.


Geden­ken auch im Rah­men des Got­tes­diens­tes im Dom 

Bereits um 9.30 Uhr wird auf Anre­gung von Ober­bür­ger­meis­ter Andre­as Star­ke im Rah­men des Got­tes­diens­tes im Dom wäh­rend der Für­bit­ten und des Hoch­ge­bets beson­ders an die Toten der Coro­na-Pan­de­mie gedacht. Hier­zu sind aus­drück­lich alle Bür­ge­rin­nen und Bür­ger herz­lich eingeladen.

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