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Waldbrandgefahr

Hohe Wald­brand­ge­fahr

Regie­rung von Ober­fran­ken ord­net erneut Luft­be­ob­ach­tung an

Auf­grund des anhal­ten­den tro­cke­nen, sehr hei­ßen Wet­ters und der damit ver­bun­de­nen hohen Wald­brand­ge­fahr für beson­ders gefähr­de­te Wald­ge­bie­te ord­net die Regie­rung von Ober­fran­ken im Ein­ver­neh­men mit dem Amt für Ernäh­rung, Land­wirt­schaft und Fors­ten Bay­reuth-Münch­berg von Frei­tag, 15. August 2025, bis Sonn­tag, 17. August 2025, Luft­be­ob­ach­tungs­flü­ge als Maß­nah­me der vor­beu­gen­den Wald­brand­be­kämp­fung für den gesam­ten Regie­rungs­be­zirk Ober­fran­ken an.

Zwar weist der Wald­brand­ge­fah­ren­in­dex für das Wochen­en­de der­zeit nur Wald­brand­stu­fe 3 (mitt­le­re Gefahr) aus. Es ist jedoch davon aus­zu­ge­hen, dass die even­tu­ell auf­tre­ten­den Nie­der­schlä­ge nur punk­tu­ell zu einer Ver­bes­se­rung der Situa­ti­on bei­tra­gen wer­den und des­halb in wei­ten Tei­len der Regi­on die Gefahr hoch bleibt.

Die Flü­ge fin­den nach­mit­tags statt, wenn die Wald­brand­ge­fahr wegen der stei­gen­den Tem­pe­ra­tu­ren und der Frei­zeit­ak­ti­vi­tä­ten der Bevöl­ke­rung beson­ders groß ist. Die Luft­ret­tungs­staf­fel Bay­ern e.V. stellt die Luft­fahr­zeu­ge und die Pilo­ten zur Ver­fü­gung. Die Flug­zeu­ge der Stütz­punk­te Bam­berg-Brei­ten­au und Bay­reuth-Bind­lach sind mit Pilo­ten und aus­ge­bil­de­ten Luft­be­ob­ach­tern an Bord im Ein­satz, die die Wäl­der aus der Luft auf mög­li­che Brand­ge­fah­ren hin absu­chen. Wird ein Brand fest­ge­stellt, wer­den die Feu­er­weh­ren über die Inte­grier­te Leit­stel­le alar­miert und die Ein­satz­kräf­te vom Luft­be­ob­ach­ter zur Ein­satz­stel­le gelotst.

Die Regie­rung von Ober­fran­ken appel­liert an alle Besu­che­rin­nen und Besu­cher der ober­frän­ki­schen Wäl­der, äußers­te Vor­sicht wal­ten zu las­sen und kei­nes­falls mit offe­nem Feu­er zu han­tie­ren oder zu rau­chen. Schon ein Fun­ke oder eine weg­ge­wor­fe­ne Ziga­ret­ten­kip­pe kön­nen Gras, Nadel­streu und am Boden lie­gen­de Zwei­ge ent­zün­den und einen fol­gen­schwe­ren Brand aus­lö­sen. Zwi­schen dem 1. März und dem 31. Okto­ber gilt ohne­hin ein Rauch­ver­bot im Wald. Zudem soll­te wegen des Brand­ri­si­kos durch hei­ße Fahr­zeug­ka­ta­ly­sa­to­ren kei­nes­falls auf leicht ent­zünd­ba­rem Unter­grund geparkt werden.

Wer einen Wald­brand ent­deckt, mel­det die­sen bit­te umge­hend der Feu­er­wehr unter Not­ruf 112.

Wei­te­re Infor­ma­tio­nen zur Wald­brand­über­wa­chung und Orga­ni­sa­ti­on der Luft­be­ob­ach­tung fin­den Sie auf der Web­sei­te der Regie­rung von Ober­fran­ken unter Wald­brand­über­wa­chung; Infor­ma­tio­nen zur Orga­ni­sa­ti­on der Luft­be­ob­ach­tung – Regie­rung von Oberfranken.

Pres­se­state­ment des Sozi­al­ver­bands VdK Bayern

Baye­ri­sches Kin­der­start­geld: „Kür­zung und klei­ne Gieß­kan­ne für alle“

Die baye­ri­sche Staats­re­gie­rung hat die Ein­füh­rung eines Kin­der­start­gelds ab dem kom­men­den Jahr beschlos­sen. Es wird für alle Kin­der, die ab dem 1. Janu­ar 2025 gebo­ren sind, ein­ge­führt und beträgt ein­ma­lig 3000 Euro pro Kind. Im Gegen­zug streicht der Frei­staat ande­re Fami­li­en­leis­tun­gen, so dass deut­lich weni­ger bei den Betrof­fe­nen ankommt, wie der Sozi­al­ver­band VdK Bay­ern e.V. mitteilt.

„Natür­lich ist es gut, dass der Frei­staat eine frei­wil­li­ge Leis­tung für Kin­der aus­zahlt. Lei­der hat die Staats­re­gie­rung jedoch die Schaf­fung eines sozia­len Aus­gleichs ver­passt. Das neue Kin­der­start­geld in Bay­ern ist die klei­ne Gieß­kan­ne für alle. Für Fami­li­en mit nied­ri­gen Ein­kom­men bedeu­tet es eine Kür­zung um 5400 Euro im Ver­gleich zu den bis­he­ri­gen Leis­tun­gen“, so Vere­na Ben­te­le, die Lan­des­vor­sit­zen­de des VdK Bay­ern. „Die Ein­mal­zah­lung berück­sich­tigt die all­täg­li­chen Bedürf­nis­se der Kin­der nicht. Dar­un­ter lei­den wer­den die früh­kind­li­che För­de­rung, die Ver­sor­gung mit hoch­wer­ti­gen Nah­rungs­mit­teln und die Betreu­ung. Ob das damit ein­ge­spar­te Geld in naher Zukunft tat­säch­lich zu einem spür­ba­ren Aus­bau von Kin­der­be­treu­ung füh­ren wird, bleibt fraglich.“

Bis­her bekom­men Fami­li­en für das ers­te und zwei­te Kind in zwei Jah­ren ins­ge­samt 6000 Euro Fami­li­en­geld. Zusätz­lich gibt es das ein­kom­mens­ab­hän­gi­ge Krip­pen­geld in Höhe von bis zu 2400 Euro in zwei Jah­ren zur Ent­las­tung bei den Eltern­bei­trä­gen. Wer Anspruch auf die­se Leis­tung hat, bekommt künf­tig also 3000 Euro statt bis zu 8400 Euro.

Seit der Ein­füh­rung des Fami­li­en­gelds hat der Frei­staat die frei­wil­li­ge Leis­tung für mehr als eine Mil­li­on Kin­der gewährt – ins­ge­samt eine Sum­me von mehr als 4,6 Mil­li­ar­den Euro. Von 2020 bis März 2024 hat­ten mehr als 140.000 Kin­der vom Krip­pen­geld pro­fi­tiert. 174 Mil­lio­nen Euro wur­den ins­ge­samt ausgezahlt.

Deut­scher Wet­ter­dienst erhöht Warnstufe

Sehr hohe Wald­brand­ge­fahr in der Regi­on Bamberg

Wegen des anhal­ten­den tro­cke­nen Wet­ters und der star­ken Hit­ze stuft der Deut­sche Wet­ter­dienst die Regi­on Bam­berg ab dem mor­gi­gen Diens­tag, 1. Juli 2025, von der Kate­go­rie „hohe Wald­brand­ge­fahr“ in die höchs­te Kate­go­rie „sehr hohe Gefahr“ ein, wie die Stadt Bam­berg mit­teilt. Gleich­zei­tig fin­den Luft­be­ob­ach­tungs­flü­ge statt.

Die Regie­rung von Ober­fran­ken hat zudem in Abstim­mung mit dem Amt für Ernäh­rung, Land­wirt­schaft und Fors­ten Bay­reuth-Münch­berg erneut eine Luft­be­ob­ach­tung ange­ord­net – sie läuft bereits seit Sams­tag, 28. Juni 2025, und wird nun bis Don­ners­tag, 3. Juli 2025, ver­län­gert. Der Fokus liegt auf beson­ders gefähr­de­ten Wald­ge­bie­ten und wird durch die Luft­hel­fer­staf­feln der Stand­or­te Bay­reuth und Bam­berg bedient. Über­wa­chungs­schwer­punk­te sind ins­be­son­de­re Kie­fern- und Fich­ten­wäl­der der Jura­hoch­flä­che, der Hauptsmoor­wald, die Wald­ge­bie­te zwi­schen Bam­berg und Forch­heim, die „Unte­re Mark“ west­lich von Forch­heim, der Lang­hei­mer Forst bei Lich­ten­fels sowie Wäl­der im Cobur­ger Land.

Auf­grund der erhöh­ten Wald­brand­ge­fahr weist das Amt für Brand- und Kata­stro­phen­schutz der Stadt Bam­berg auf wich­ti­ge Ver­hal­tens­re­geln hin:

  • Rau­chen und offe­nes Feu­er sind im Wald strikt verboten.
  • Abge­sperr­te Wäl­der dür­fen kei­nes­falls betre­ten werden.
  • Auto­fah­rer sol­len nur aus­ge­wie­se­ne Park­plät­ze benut­zen, da hei­ße Kata­ly­sa­to­ren jeder­zeit tro­cke­nes Gras unter dem Auto ent­zün­den können.
  • Im Übri­gen ist auch außer­halb der Wäl­der, wo offe­nes Feu­er nicht ver­bo­ten ist, beim Gril­len und bei Lager­feu­ern aller­höchs­te Vor­sicht geboten.
  • Brän­de und Rauch­ent­wick­lung müs­sen sofort unter der Ruf­num­mer 112 gemel­det wer­den. Mel­den­de wer­den gebe­ten, eine mög­lichst genaue Orts- bezie­hungs­wei­se Anfahrts­be­schrei­bung anzu­ge­ben; sofern mög­lich, gern auch mit den GPS-Koor­di­na­ten aus Ihrem Smart­phone oder mit­tels Hilfs­ap­ps wie „what3words“.
  • Falls not­wen­dig, wird gebe­ten, die ers­ten Ein­hei­ten der anrü­cken­den Feu­er­wehr ein­zu­wei­sen, damit der Brand­herd schnel­ler bekämpft wer­den kann.
  • Soll­ten im Wald umge­leg­te Ver­kehrs­py­lo­nen gefun­den wer­den, wird gebe­ten, die­se nicht wie­der auf­zu­stel­len oder weg­zu­räu­men. Die­se kön­nen als Weg­wei­ser für die Feu­er­wehr vor­ge­se­hen sein.
  • Wald­zu­fahr­ten sind unbe­dingt für Feu­er­wehr-Ein­satz­fahr­zeu­ge freizuhalten.

Hohe Wald­brand­ge­fahr

Regie­rung von Ober­fran­ken ord­net erneut Luft­be­ob­ach­tung an

Obwohl der Wald­brand­ge­fah­ren­in­dex für den kom­men­den Sams­tag der­zeit nur die Stu­fen 2 und 3 aus­weist, wird auf­grund der vor­her­ge­sag­ten hohen Tem­pe­ra­tu­ren den­noch von einer deut­lich erhöh­ten Wald­brand­ge­fahr aus­ge­gan­gen. Daher ord­net die Regie­rung von Ober­fran­ken im Ein­ver­neh­men mit dem Amt für Ernäh­rung, Land­wirt­schaft und Fors­ten Bay­reuth-Münch­berg von Sams­tag, 28. Juni 2025, bis Diens­tag, 1. Juli 2025, Luft­be­ob­ach­tungs­flü­ge als Maß­nah­me der vor­beu­gen­den Wald­brand­be­kämp­fung an.

Die Flü­ge fin­den nach­mit­tags statt, wenn die Wald­brand­ge­fahr wegen der stei­gen­den Tem­pe­ra­tu­ren und der Frei­zeit­ak­ti­vi­tä­ten der Bevöl­ke­rung beson­ders hoch ist. Die Regie­rung von Ober­fran­ken bit­tet wei­ter­hin, in den Wäl­dern äußerst vor­sich­tig zu agie­ren und kei­nes­falls mit offe­nem Feu­er zu han­tie­ren oder zu rau­chen. Schon ein Fun­ke oder eine weg­ge­wor­fe­ne Ziga­ret­ten­kip­pe kön­nen Gras, Nadel­streu und am Boden lie­gen­de Zwei­ge ent­zün­den und einen fol­gen­schwe­ren Brand aus­lö­sen. Zwi­schen dem 1. März und dem 31. Okto­ber gilt ohne­hin ein Rauch­ver­bot im Wald. Zudem soll­te wegen des Brand­ri­si­kos durch hei­ße Fahr­zeug­ka­ta­ly­sa­to­ren kei­nes­falls auf leicht ent­zünd­ba­rem Unter­grund geparkt werden.

Wer einen Wald­brand ent­deckt, wird gebe­ten, die­sen umge­hend der Feu­er­wehr unter Not­ruf 1 12 zu mel­den. Wei­te­re Infor­ma­tio­nen zur Wald­brand­über­wa­chung und Orga­ni­sa­ti­on der Luft­be­ob­ach­tung sind auf der Web­sei­te der Regie­rung von Ober­fran­ken zu finden.

Hohe Wald­brand­ge­fahr

Regie­rung von Ober­fran­ken ord­net vor­sorg­li­che Luft­be­ob­ach­tung an

Auf­grund des anhal­ten­den tro­cke­nen Wet­ters und der damit ver­bun­de­nen hohen Wald­brand­ge­fahr für beson­ders gefähr­de­te Wald­ge­bie­te ord­net die Regie­rung von Ober­fran­ken im Ein­ver­neh­men mit dem Amt für Ernäh­rung, Land­wirt­schaft und Fors­ten Bay­reuth-Münch­berg von Sams­tag, 21. Juni 2025, bis Sonn­tag, 22. Juni 2025, Luft­be­ob­ach­tungs­flü­ge als Maß­nah­me der vor­beu­gen­den Wald­brand­be­kämp­fung für den gesam­ten Regie­rungs­be­zirk Ober­fran­ken an.

Die Flü­ge fin­den nach­mit­tags statt, wenn die Wald­brand­ge­fahr wegen der stei­gen­den Tem­pe­ra­tu­ren und der Frei­zeit­ak­ti­vi­tä­ten der Bevöl­ke­rung beson­ders hoch ist. Die Luft­ret­tungs­staf­fel Bay­ern e.V. stellt die Luft­fahr­zeu­ge und die Pilo­ten zur Ver­fü­gung. Die Flug­zeu­ge der Stütz­punk­te Bam­berg-Brei­ten­au und Bay­reuth-Bind­lach sind mit Pilo­ten und aus­ge­bil­de­ten Luft­be­ob­ach­tern an Bord im Ein­satz, die die Wäl­der aus der Luft auf mög­li­che Brand­ge­fah­ren hin absu­chen. Wird ein Brand fest­ge­stellt, wer­den die Feu­er­weh­ren über die Inte­grier­te Leit­stel­le alar­miert und die Ein­satz­kräf­te vom Luft­be­ob­ach­ter zur Ein­satz­stel­le gelotst.

Die Regie­rung von Ober­fran­ken appel­liert an alle Besu­che­rin­nen und Besu­cher der ober­frän­ki­schen Wäl­der, äußers­te Vor­sicht wal­ten zu las­sen und kei­nes­falls mit offe­nem Feu­er zu han­tie­ren oder zu rau­chen. Schon ein Fun­ke oder eine weg­ge­wor­fe­ne Ziga­ret­ten­kip­pe kön­nen Gras, Nadel­streu und am Boden lie­gen­de Zwei­ge ent­zün­den und einen fol­gen­schwe­ren Brand aus­lö­sen. Zwi­schen dem 1. März und dem 31. Okto­ber gilt ohne­hin ein Rauch­ver­bot im Wald. Zudem soll­te wegen des Brand­ri­si­kos durch hei­ße Fahr­zeug­ka­ta­ly­sa­to­ren kei­nes­falls auf leicht ent­zünd­ba­rem Unter­grund geparkt werden.

Wer einen Wald­brand ent­deckt, wird gebe­ten, die­sen umge­hend der Feu­er­wehr unter Not­ruf 112 zu mel­den. Wei­te­re Infor­ma­tio­nen zur Wald­brand­über­wa­chung und Orga­ni­sa­ti­on der Luft­be­ob­ach­tung sind auf der Web­sei­te der Regie­rung von Ober­fran­ken zu finden.

Hohe Wald­brand­ge­fahr

Regie­rung von Ober­fran­ken ord­net vor­sorg­li­che Luft­be­ob­ach­tung an

Auf­grund der anhal­ten­den Tro­cken­heit und feh­len­der Nie­der­schlä­ge besteht in wei­ten Tei­len Ober­fran­kens eine hohe Wald­brand­ge­fahr. Die Regie­rung von Ober­fran­ken ord­net daher im Ein­ver­neh­men mit dem Amt für Ernäh­rung, Land­wirt­schaft und Fors­ten Bay­reuth-Münch­berg von Don­ners­tag, 1. Mai 2025, bis Sonn­tag, 4. Mai 2025, Luft­be­ob­ach­tungs­flü­ge als Maß­nah­me der vor­beu­gen­den Wald­brand­be­kämp­fung für den gesam­ten Regie­rungs­be­zirk Ober­fran­ken an.

Die Flü­ge fin­den nach­mit­tags statt, wenn die Wald­brand­ge­fahr wegen der stei­gen­den Tem­pe­ra­tu­ren und der Frei­zeit­ak­ti­vi­tä­ten der Bevöl­ke­rung beson­ders hoch ist. Die Luft­ret­tungs­staf­fel Bay­ern e.V. stellt die Luft­fahr­zeu­ge und die Pilo­ten zur Ver­fü­gung. Die Flug­zeu­ge der Stütz­punk­te Bam­berg-Brei­ten­au und Bay­reuth-Bind­lach sind mit Pilo­ten und aus­ge­bil­de­ten Luft­be­ob­ach­tern an Bord im Ein­satz, die die Wäl­der aus der Luft auf mög­li­che Brand­ge­fah­ren hin absu­chen. Wird ein Brand fest­ge­stellt, wer­den die Feu­er­weh­ren über die Inte­grier­te Leit­stel­le alar­miert und die Ein­satz­kräf­te vom Luft­be­ob­ach­ter zur Ein­satz­stel­le gelotst.

Die Regie­rung von Ober­fran­ken appel­liert an alle Besu­che­rin­nen und Besu­cher der ober­frän­ki­schen Wäl­der, äußers­te Vor­sicht wal­ten zu las­sen und kei­nes­falls mit offe­nem Feu­er zu han­tie­ren oder zu rau­chen. Schon ein Fun­ke oder eine weg­ge­wor­fe­ne Ziga­ret­ten­kip­pe kön­nen Gras, Nadel­streu und am Boden lie­gen­de Zwei­ge ent­zün­den und einen fol­gen­schwe­ren Brand aus­lö­sen. Zwi­schen dem 1. März und dem 31. Okto­ber gilt ohne­hin ein Rauch­ver­bot im Wald. Zudem soll­te wegen des Brand­ri­si­kos durch hei­ße Fahr­zeug­ka­ta­ly­sa­to­ren kei­nes­falls auf leicht ent­zünd­ba­rem Unter­grund geparkt werden.

Wer einen Wald­brand ent­deckt, wird gebe­ten, die­sen umge­hend der Feu­er­wehr unter Not­ruf 112 zu mel­den. Wei­te­re Infor­ma­tio­nen zur Wald­brand­über­wa­chung und Orga­ni­sa­ti­on der Luft­be­ob­ach­tung sind auf der Web­sei­te der Regie­rung von Ober­fran­ken zu finden.

Luft­ret­tungs­staf­fel Bayern

Hohe Wald­brand­ge­fahr: Regie­rungs­be­zirk ord­net Luft­be­ob­ach­tung an

Wegen andau­ern­der Tro­cken­heit, gerin­ger Nie­der­schlä­ge und Hit­ze in Ober­fran­ken hat die Bezirks­re­gie­rung für beson­ders gefähr­de­te Wald­ge­bie­te Luft­be­ob­ach­tung ange­ord­net. Ab heu­te (14. Juli) sind drei Tage lang Auf­klä­rungs-Flug­zeu­ge oder ‑Hub­schrau­ber über der Regi­on unterwegs.

Erst vor­ges­tern (12. Juli) hat­te die grü­ne Land­tags­ab­ge­ord­ne­te Ursu­la Sowa die CSU-Staats­re­gie­rung auf­ge­for­dert, in Ober­fran­ken mehr für den Kli­ma­schutz zu tun. Seit 2018 sei es bereits der fünf­te Som­mer mit Hit­ze, Dür­re und Stark­re­gen in der Regi­on, sag­te Sowa.

Vor die­sem kli­ma­ti­schen Hin­ter­grund appel­lie­ren nun der Bam­ber­ger Land­kreis und die Regie­rung von Ober­fran­ken in einer Mit­tei­lung an alle Besu­che­rIn­nen ober­frän­ki­scher Wäl­der, sehr vor­sich­tig zu sein und kei­nes­falls mit offe­nem Feu­er zu han­tie­ren oder zu rau­chen. Schon ein Fun­ke oder eine weg­ge­wor­fe­ne Ziga­ret­ten­kip­pe könn­ten Gras, tro­cke­nes Laub oder am Boden lie­gen­de Zwei­ge ent­zün­den und ein Feu­er aus­lö­sen. Zudem soll­te man wegen des Brand­ri­si­kos durch hei­ße Fahr­zeug­ka­ta­ly­sa­to­ren nicht auf leicht ent­zünd­ba­rem Unter­grund par­ken. Zwi­schen dem 1. März und dem 31. Okto­ber gilt ohne­hin ein Rauch­ver­bot im Wald.

So wird für die kom­men­den Tage zum Bei­spiel in wei­ten Tei­len des süd­li­chen und west­li­chen Land­krei­ses Bam­berg der höchs­te Wald­brand­ge­fah­ren­in­dex erwar­tet. Wer einen Wald­brand ent­deckt, sol­le die­sen bit­te umge­hend der Feu­er­wehr mel­den (Not­ruf 112).

Um selbst Brän­de so früh wie mög­lich aus­fin­dig machen zu kön­nen, schickt der Regie­rungs­be­zirk nun außer­dem Beob­ach­tungs­flü­ge in die Luft. Ab heu­te über­wa­chen die­se drei Tage lang die hie­si­gen Wäl­der von oben. Ehren­amt­li­che Pilo­ten der Luft­ret­tungs­staf­fel Bay­ern über­neh­men die­se Luft­be­ob­ach­tung. Ver­teilt auf 32 Stütz­punk­ten ste­hen in Bay­ern mehr als 300 Pilo­ten mit 150 Flug­zeu­gen und fünf Hub­schrau­bern bereit.

Fast über­all in Bay­ern min­des­tens Gefah­ren­stu­fe 3

Hohe Wald­brand­ge­fahr in Bayern

Die Wald­brand­ge­fahr in Bay­ern bleibt ange­spannt. In wei­ten Tei­len des Frei­staats wur­de am Wochen­en­de erneut eine hohe Warn­stu­fe erreicht. Beson­ders ins Fran­ken war die Brand­ge­fahr sehr hoch.

Zu hohe Durch­schnitts­tem­pe­ra­tu­ren, zu wenig Nie­der­schlag, tro­cke­ne Böden: Auch Bay­erns Wäl­der lei­den unter den Aus­wir­kun­gen des Kli­ma­wan­dels. Wie das Staats­mi­nis­te­ri­um für Ernäh­rung, Land­wirt­schaft und Fors­ten bekannt­gab, herrsch­te am Wochen­en­de in fast allen Regie­rungs­be­zir­ken ent­spre­chend Waldbrandgefahr.

Im gan­zen Bun­des­land galt min­des­tens die mitt­le­re Warn­stu­fe 3. Für die Nord­hälf­te des Frei­staa­tes, und damit auch für die Bam­ber­ger Regi­on, sprach der ver­ant­wort­li­che Wet­ter­dienst sogar die Warn­stu­fe 4 aus. Zeit­wei­se am höchs­ten war die Wald­brand­ge­fahr am Wochen­en­de in den Bezir­ken Rhön-Grab­feld und Haß­ber­ge mit der Maxi­mal-Stu­fe 5. Eine Ent­span­nung der Gefah­ren­si­tua­ti­on erwar­tet das Staats­mi­nis­te­ri­um erst durch ergie­bi­ge Regenfällen.

Wald­mi­nis­te­rin Michae­la Kani­ber (CSU) appel­lier­te des­halb an alle Wald­be­su­che­rIn­nen, sehr auf­merk­sam zu sein. Zum Bei­spiel sol­le man sich unbe­dingt an das von März bis Okto­ber gel­ten­de Rauch­ver­bot im Wald hal­ten. „Im Wald gilt jetzt äußers­te Vor­sicht“, so Kani­ber, „denn die Blät­ter, Zwei­ge und Nadeln am Boden sind stroh­tro­cken und leicht ent­zünd­lich. Ein Fun­ke oder eine Ziga­ret­ten­kip­pe kön­nen aus­rei­chen, um einen fol­gen­schwe­ren Brand aus­zu­lö­sen. Offe­nes Feu­er oder Gril­len im Wald und in Wald­nä­he ist ein abso­lu­tes Tabu.“

Auch auf tro­cke­nem Gras zu par­ken ist laut Minis­te­ri­um wegen hei­ßer Fahr­zeug-Kata­ly­sa­to­ren gefähr­lich. Schon im Eigen­in­ter­es­se sol­le man des­halb kei­nes­falls auf leicht ent­zünd­ba­rem Unter­grund sein Auto oder Motor­rad abstel­len. Zudem bit­tet die Minis­te­rin alle Wald­be­sit­ze­rIn­nen, Holz oder Rei­sig nicht zu ver­bren­nen, son­dern abzu­trans­por­tie­ren oder zu hacken. Beson­ders hoch sei die Wald­brand­ge­fahr in lich­ten Kie­fern- und Fich­ten­wäl­dern, son­ni­gen Süd­hang­la­gen sowie in stark fre­quen­tier­ten Wäl­dern in den Ausflugsgebieten.

Höchs­te Gefah­ren­stu­fe erreicht

Wald­brand­ge­fahr in Bayern

Die der­zei­ti­gen Hit­ze­tem­pe­ra­tu­ren sor­gen in Bay­ern für aku­te Wald­brand­ge­fahr. Der fünf­stu­fi­ge Gefah­ren­in­dex des Deut­schen Wet­ter­diens­tes weist seit heu­te für wei­te Tei­le Bay­erns die höchs­te Stu­fe aus.

Anhal­ten­de sehr hohe Tem­pe­ra­tu­ren und wenig Nie­der­schlag trock­nen die Wäl­der aus und erhö­hen die Wald­brand­ge­fahr. Der Wald­brand-Gefah­ren­in­dex des Deut­schen Wet­ter­diens­tes errech­net aus Fak­to­ren wie Luft­tem­pe­ra­tur, Luft­feuch­te, Wind­ge­schwin­dig­keit und Nie­der­schlag die Gefahr der Ent­ste­hung eines Wald­bran­des. Die fünf Stu­fen des Index rei­chen von 1 (sehr gerin­ge Gefahr) bis 5 (sehr hohe Gefahr). Etwa die Hälf­te der baye­ri­schen Land­krei­se – Bam­berg gehört zu die­ser Hälf­te – hat am 19. Juli Stu­fe 5 erreicht.

Bay­erns Minis­te­rin für Ernäh­rung, Land­wirt­schaft und Fors­ten Michae­la Kani­ber (CSU) appel­liert des­halb an alle Wald­be­su­che­rin­nen und ‑besu­cher, in den Wäl­dern vor­sich­tig zu sein. Das teil­te das Minis­te­ri­um heu­te Vor­mit­tag mit.

„Die aktu­el­le Hit­ze­wel­le und die herr­schen­de Tro­cken­heit sor­gen dafür, dass die Wald­bö­den vie­ler­orts mit ver­trock­ne­ten, leicht ent­zünd­li­chen Blät­tern oder Nadeln bedeckt sind. Schon eine weg­ge­wor­fe­ne Ziga­ret­ten­kip­pe reicht aus, um einen Wald­brand auszulösen.“

Auch warnt das Minis­te­ri­um davor, das Auto auf tro­cke­nem Gras zu par­ken, die hei­ßen Kata­ly­sa­to­ren sei­en gefähr­lich. Zudem bit­tet Kani­ber Bay­erns die Wald­be­sit­zer, bei Wald­ar­bei­ten anfal­len­des Holz kei­nes­falls zu ver­bren­nen, son­dern aus dem Wald abzutransportieren.

Eine Ent­span­nung der Situa­ti­on erwar­tet das Minis­te­ri­um unter­des­sen erst nach stär­ke­ren Regen­fäl­len und bei deut­lich sin­ken­den Temperaturen.