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Wolfgang Heyder

Treff­punkt für den nächs­ten Karriereschritt

Erfolg­rei­che Pre­mie­re der Job­mes­se Fran­ken 2025 in Bamberg

Am ver­gan­ge­nen Wochen­en­de fand die Pre­mie­re der Job­mes­se Fran­ken in der bro­se Are­na Bam­berg statt. Die­se Auf­takt­ver­an­stal­tung war sehr erfolg­reich und bescher­te den fast 70 Aus­stel­lern über 2.200 moti­vier­te und qua­li­fi­zier­te Besu­cher aus ganz Fran­ken, wie das ver­an­stal­ten­de Mes­se­team Bam­berg mitteilt.

Am 11. und 12. Okto­ber öff­ne­te die Job­mes­se Fran­ken in der bro­se Are­na Bam­berg erst­mals ihre Türen. Die Mes­se rich­te­te sich vor allem an qua­li­fi­zier­te und moti­vier­te Men­schen, an Quer­ein­stei­ger und alle, die einen neu­en Job suchen, sich infor­mie­ren oder wei­ter­bil­den möch­ten. Somit stell­te sie eine Erwei­te­rung des Bam­ber­ger Mes­se­an­ge­bots dar und unter­schied sich von den bereits eta­blier­ten Aus­bil­dungs- und Stu­di­en­mes­sen in Bamberg.

Bereits in ihrem Pre­mie­ren­jahr eta­blier­te sich die Job­mes­se Fran­ken als rele­van­te Ver­an­stal­tung für den frän­ki­schen Arbeits­markt und zog über 2.200 Besu­che­rin­nen und Besu­cher an.


Idee und Entstehung

Die Idee zur Job­mes­se ent­stand aus einem kla­ren Bedarf: Sowohl bestehen­de Aus­stel­ler ande­rer Mes­sen des Mes­se­team Bam­berg als auch zahl­rei­che Unter­neh­men aus der Regi­on berich­te­ten über einen Man­gel an qua­li­fi­zier­ten Mit­ar­bei­ten­den. Um die­sem Man­gel aktiv zu begeg­nen, wur­de die Job­mes­se Fran­ken ins Leben geru­fen. Im Pre­mie­ren­jahr prä­sen­tie­ren sich nun fast 70 Unter­neh­men und set­zen in wirt­schaft­lich her­aus­for­dern­den Zei­ten ein star­kes Signal für den frän­ki­schen Arbeitsmarkt.


Star­ke regio­na­le Partnerschaften

Die Begrü­ßung der gela­de­nen Gäs­te, Schirm­her­ren und Aus­stel­ler über­nahm ein­mal mehr Ali­na Marx, jüngs­te Mit­ar­bei­te­rin im Mes­se­team Bam­berg. In sei­ner Eröff­nungs­re­de beton­te Stef­fen Marx, Geschäfts­füh­rer der MTB Mes­se­team Bam­berg GmbH, die Bedeu­tung regio­na­ler Zusam­men­ar­beit: „Ich bedan­ke mich bei der Stadt und dem Land­kreis Bam­berg für die Unter­stüt­zung und enge und gute Zusam­men­ar­beit.“ Die Mes­se pro­fi­tier­te zusätz­lich von der Unter­stüt­zung zahl­rei­cher Medi­en und auch aus Poli­tik und Ver­wal­tung kam Rücken­wind. Schirm­herr Land­rat Johann Kalb lob­te die „naht­lo­se Zusam­men­ar­beit“ und beton­te: „Wie immer, wenn das Mes­se­team etwas anpackt, ist es ein Erfolg.“ Auch Schirm­herr Jonas Glüsen­kamp, zwei­ter Bür­ger­meis­ter und Per­so­nal­re­fe­rent der Stadt Bam­berg, ergänz­te: „Schon vom Park­platz aus, war die vol­le Mes­se­hal­le zu sehen. Die Mes­se tut der Regi­on gut und bie­tet den Unter­neh­men der Regi­on sowie der Stadt Bam­berg eine Rie­sen­chan­ce.“ Außer­dem hob er die Viel­falt der Aus­stel­ler und die Bedeu­tung der Ver­an­stal­tung für die Mes­se­stadt Bam­berg her­vor. „Bereits nach weni­gen Stun­den waren die Hal­len gut gefüllt und es ent­stan­den vie­le inten­si­ve und pro­duk­ti­ve Gespräche.“


Zufrie­de­ne Aussteller

Aus­stel­ler und Besu­cher zeig­ten sich durch­weg begeis­tert: Unter­neh­men freu­ten sich über die Mög­lich­keit, qua­li­fi­zier­te Kan­di­da­ten direkt ken­nen­zu­ler­nen und beton­ten, dass sich die Besu­cher beson­ders enga­giert zeig­ten. Die Besu­cher vor Ort schätz­ten die Gele­gen­heit, meh­re­re Arbeit­ge­ber an einem Ort zu tref­fen und direkt in Kon­takt mit Per­so­nal­ver­ant­wort­li­chen zu tre­ten. Isa­bell Bren­del aus dem Per­so­nal­ma­nage­ment der Frän­ki­schen Rohr­wer­ke beton­te, dass sie bereits „eini­ge spe­zia­li­sier­te Fach­kräf­te ken­nen­ler­nen konn­te“. Zudem hät­ten sich „meh­re­re Fach­ar­bei­ter für eine Bewer­bung inter­es­siert“. Robin Volk von Volk Coa­ching zeig­te sich beson­ders von der Orga­ni­sa­ti­on und Durch­füh­rung über­zeugt: „Das Team hat sich um jedes Pro­blem sofort geküm­mert.“ Außer­dem hob er die Bedeu­tung des Vor­trags­pro­gramms her­vor: „Die Vor­trä­ge waren defi­ni­tiv eine gute Ergän­zung zur Mes­se. Danach konn­ten wir mit eini­gen Inter­es­sier­ten am Stand tol­le und inten­si­ve Gesprä­che führen.“

Auch Flo­ri­an Probst von Bam­berg Ser­vice zog ein posi­ti­ves Fazit: „In Sum­me gab es vie­le inter­es­san­te Gesprä­che, und wir freu­en uns dar­auf, unser Bewer­ber­por­tal in den nächs­ten Tagen genau zu beobachten.“

Cice­ro Men­sah von der Lupp Faci­li­ty Manage­ment GmbH ergänz­te: „Das Net­wor­king hier auf der Mes­se mit den ande­ren Aus­stel­lern gefällt mir sehr gut.“ Zudem freu­te er sich über die „viel­fäl­ti­gen und qua­li­ta­tiv hoch­wer­ti­gen Gesprä­che“. Arnd Schleu­ter, ope­ra­ti­ver Stand­ort­lei­ter von Simon Hege­le, resü­mier­te nach drei Stun­den: „Wenn die Mes­se jetzt been­det wäre, hät­te es sich bereits gelohnt.“ Wei­ter führ­te er aus: „Wir konn­ten in kur­zer Zeit vie­le wirk­li­che Inter­es­sen­ten tref­fen und zu allen Berei­chen Gesprä­che mit hoher Qua­li­tät füh­ren. Außer­dem haben wir in nur drei Stun­den Bewer­ber für kom­ple­xe Stel­len gespro­chen, für die wir sonst ver­mut­lich drei Mona­te gebraucht hätten.“


Vor­trä­ge

Ein High­light der Mes­se war das viel­sei­ti­ge Vor­trags­pro­gramm im MGO-Vor­trags­fo­rum. Neben span­nen­den Ein­bli­cken in ver­schie­de­ne Berufs­bil­der stan­den The­men wie Kar­rie­re­pla­nung, Wei­ter­bil­dung und die Zukunft des Arbeits­markts im Mit­tel­punkt. Zahl­rei­che Besu­cher nutz­ten die Gele­gen­heit, sich gezielt zu infor­mie­ren und wert­vol­le Impul­se für ihre beruf­li­che Ent­wick­lung mitzunehmen.

Das Mes­se­team Bam­berg blickt gespannt in die Zukunft. Stef­fen Marx merk­te abschlie­ßend an: „Wir haben das Ziel, die Mes­se wei­ter aus­zu­bau­en und noch mehr Kon­tak­te zwi­schen enga­gier­ten Arbeits­su­chen­den und der loka­len Wirt­schaft zu ermög­li­chen.“ 2026 soll die Mes­se dann im Sep­tem­ber statt­fin­den. Bil­der, Vide­os und wei­te­re Infor­ma­tio­nen gibt es auf der Web­site www.jobmesse-franken.de

Treff­punkt für den nächs­ten Karriereschritt

Job­mes­se Franken

Aktu­ell lau­fen die Vor­be­rei­tun­gen für die neue Job­mes­se Fran­ken, die Unter­neh­men aus der Regi­on hel­fen soll, qua­li­fi­zier­te Mit­ar­bei­ter zu fin­den. Stef­fen Marx, Geschäfts­füh­rer des ver­an­stal­ten­den Mes­se­teams Bam­berg, stand uns Rede und Antwort.

Die Job­mes­se Fran­ken am 11. und 12. Okto­ber wird von der MTB Mes­se­team Bam­berg GmbH orga­ni­siert, die seit mehr als 20 Jah­ren erfolg­reich Mes­sen wie die Immo­bi­li­en­mes­se Fran­ken und die Gesund­heits­mes­se Fran­ken aktiv und vital aus­rich­tet. Sie fin­det in der bro­se Are­na Bam­berg statt, in der Stef­fen Marx, Wolf­gang Heyder und ihr Team vor rund zwei Jahr­zehn­ten erst­mals die Immo­bi­li­en­mes­se Fran­ken auf die Bei­ne stell­ten. „Im Rück­blick ist die Zeit schnell ver­gan­gen“, denkt Stef­fen Marx an die Anfän­ge zurück. „Bei der Immo­bi­li­en­mes­se war das 10jährige Bestehen – aktu­ell haben wir bereits die 23. Mes­se – etwas Beson­de­res. Wir haben damals zusätz­lich ein 1.000 Qua­drat­me­ter gro­ßes Zelt im Außen­be­reich auf­ge­baut und wei­te­re Aus­stel­ler gehabt, inklu­si­ve vor­aus­schau­end dem The­ma E‑Mobilität. Nun steht bei der Gesund­heits­mes­se das 20. Jubi­lä­um an. Und mit der Job­mes­se star­tet ein wei­te­res Projekt.“

Bei die­ser koope­riert das Mes­se­team mit star­ken Part­nern aus dem Medi­en­be­reich und gro­ßen Netz­wer­ken aus dem Wirt­schafts­be­reich, von denen es tol­le Unter­stüt­zung gab, eben­so wie von Stadt und Land­kreis Bam­berg, wie Stef­fen Marx betont. Zwei­ter Bür­ger­meis­ter Jonas Glüsen­kamp, zugleich Per­so­nal­re­fe­rent der Stadt Bam­berg, und Land­rat Johann Kalb fun­gie­ren auch als Schirm­her­ren. Das Ziel ist es, mit die­ser Mes­se regio­na­le frän­ki­sche Fir­men im Kampf gegen den Fach­kräf­te­man­gel zu unter­stüt­zen und Ein­woh­nern zu hel­fen, den pas­sen­den Arbeits­platz zu fin­den oder auch sich über Wei­ter­bil­dung zu infor­mie­ren. Die Job­mes­se Fran­ken fin­det am Sams­tag und Sonn­tag jeweils ganz­tä­gig von 10 bis 18 Uhr statt – ein Kon­zept, das sich bei den bei­den ande­ren Mes­sen des Mes­se­teams eta­bliert hat.

Die Job­mes­se Fran­ken bie­tet auch neben den Gesprä­chen an den Mes­se­stän­den wert­vol­le Net­wor­king-Mög­lich­kei­ten. Sowohl Bewer­ber als auch Unter­neh­men kön­nen in ent­spann­ter Atmo­sphä­re Kon­tak­te knüp­fen, Part­ner­schaf­ten auf­bau­en oder bran­chen­spe­zi­fi­sche Trends und Ent­wick­lun­gen dis­ku­tie­ren. „Für Unter­neh­men ist dies eine her­vor­ra­gen­de Gele­gen­heit, nicht nur pas­sen­de Mit­ar­bei­ter zu fin­den, son­dern auch ihre Arbeit­ge­ber­mar­ke zu stär­ken und sich als attrak­ti­ver Arbeit­ge­ber zu prä­sen­tie­ren“, so Marx.

Qua­li­fi­zier­te, moti­vier­te und ver­füg­ba­re Arbeits­su­chen­de, Wech­sel­wil­li­ge, Quer­ein­stei­ger, Fach- und Füh­rungs­kräf­te in Voll- und Teil­zeit sowie an Wei­ter­bil­dung inter­es­sier­te Men­schen aus ganz Fran­ken kön­nen als Besu­cher der Mes­se ent­spre­chen­de Kon­tak­te knüp­fen. Wie Marx betont, wer­de das übli­che Bewer­bungs­ver­fah­ren umge­kehrt. Anstel­le erst eine Bewer­bung zu schrei­ben, ent­ste­he hier zunächst der per­sön­li­che Kon­takt, was in unge­zwun­ge­ner Atmo­sphä­re direkt ein Gefühl in fach­li­cher Hin­sicht auf bei­den Sei­ten ver­mit­teln kann, aber auch dahin­ge­hend, ob die Che­mie stimmt. Für die Besu­cher rät er im Vor­feld sich zu infor­mie­ren, wel­che Fir­men und Insti­tu­tio­nen vor Ort sind, mit denen man ins Gespräch kom­men möch­te, um so die fach­li­che Rich­tung schon für sich auszuloten.

Gut besucht war auch im Janu­ar wie­der die Immo­bi­li­en­mes­se Fran­ken, Foto: Claus Riegl

Anstel­le erst eine Bewer­bung zu schrei­ben, ent­ste­he hier zunächst der per­sön­li­che Kon­takt, was in unge­zwun­ge­ner Atmo­sphä­re direkt ein Gefühl in fach­li­cher Hin­sicht auf bei­den Sei­ten ver­mit­teln kann, aber auch dahin­ge­hend, ob die Che­mie stimmt. Für die Besu­cher rät er im Vor­feld sich zu infor­mie­ren, wel­che Fir­men und Insti­tu­tio­nen vor Ort sind, mit denen man ins Gespräch kom­men möch­te, um so die fach­li­che Rich­tung schon für sich auszuloten.

Hohe Bran­chen­viel­falt und Fachvorträge

Denn die Job­mes­se Fran­ken kann bereits bei ihrer Pre­mie­re eine hohe Bran­chen­viel­falt auf­wei­sen. An der Mes­se betei­li­gen sich bei­spiels­wei­se Unter­neh­men aus den Berei­chen Bau, Hand­werk, Gesund­heit, Han­del und Dienst­leis­tung sowie dem öffent­li­chen Dienst. Auch Bil­dungs­trä­ger, Wei­ter­bil­dungs­in­sti­tu­te und Dach­ver­bän­de wer­den vor Ort sein, die den Dia­log zu neu­en Bewer­bern und unter­schied­lichs­ten Mit­ar­bei­ter­ty­pen suchen. „Damit gibt es für fast jeden Besu­cher einen poten­zi­ell pas­sen­den Arbeit­ge­ber, und es ent­ste­hen zahl­rei­che Chan­cen für Quer­ein­stei­ger“, erklärt Marx.

Auch Inklu­si­on, ein The­ma das immer wich­ti­ger wird, ist auf der Mes­se gut prä­sent. Das The­ma spielt nicht nur bei Neu­ein­stel­lun­gen eine Rol­le. Denn einen Groß­teil der Behin­de­run­gen machen erwor­be­ne Behin­de­run­gen aus, dem­zu­fol­ge kön­nen auch bestehen­de Arbeits­ver­hält­nis­se im Lau­fe der Jah­re davon betrof­fen sein. Und da ist es hilf­reich, wenn die Unter­neh­men in Sachen Inklu­si­on bereits vor­be­rei­tet sind. Bei der Job­mes­se Fran­ken wer­den, wie Marx betont, meh­re­re Aus­stel­ler die Chan­ce, die die Inte­gra­ti­on von Men­schen mit Behin­de­rung bie­tet, aufzeigen.

Im Vor­trags­fo­rum sor­gen dar­über hin­aus kom­pe­ten­te Refe­ren­ten für ein abwechs­lungs­rei­ches und infor­ma­ti­ves Vor­trags­pro­gramm. An bei­den Mes­se­ta­gen fin­den zahl­rei­che Fach­vor­trä­ge zu ver­schie­de­nen beruf­li­chen Mög­lich­kei­ten, Fort- und Wei­ter­bil­dung, Wegen in die Selbst­stän­dig­keit sowie Unter­neh­mens­vor­stel­lun­gen statt.

Trotz der gro­ßen Bran­chen­viel­falt liegt der Fokus der Mes­se klar auf frän­ki­schen Unter­neh­men, betont Marx. Damit sol­len die loka­le Wirt­schaft gestärkt und talen­tier­te, qua­li­fi­zier­te Mit­ar­bei­ter aus der Regi­on mit span­nen­den Arbeit­ge­bern zusam­men­ge­bracht wer­den. „Dies trägt aktiv dazu bei, dem Fach­kräf­te­man­gel ent­ge­gen­zu­wir­ken.“ Da die räum­li­che Nähe zum Arbeit­ge­ber für vie­le Bewer­ber ein wich­ti­ger Fak­tor bei der Berufs­wahl ist, erhö­hen sich die Chan­cen auf erfolg­rei­che Gesprä­che. Dies stei­gert den Mehr­wert der Ver­an­stal­tung für alle Beteiligten.

„Vor etwa andert­halb Jah­ren haben wir kon­zep­tio­nell begon­nen, vor etwa einem Jahr dann mit der Aus­stel­ler­su­che und Anspra­che. Und nun pla­nen wir die Durch­füh­rung der ers­ten Mes­se“, ist Marx selbst gespannt und vol­ler Vor­freu­de. Rund 2.000 Fir­men wur­den ange­spro­chen, ein qua­li­ta­tiv hoch­wer­ti­ger Mix an Aus­stel­lern ist dar­aus ent­stan­den, von Behör­den bis zum Hid­den Cham­pi­on aus der Regi­on. Für die Fol­ge­jah­re ergibt sich aus Stef­fen Marx´ Erfah­rung nach erst­ma­li­ger Durch­füh­rung ein Poten­zi­al, die Mes­se auch in Sachen Aus­stel­ler-Anzahl deut­lich aus­zu­bau­en. Die bro­se Are­na bie­te auch im Ver­gleich zu den zunächst beleg­ten noch deut­lich mehr Flä­chen, wie die Immo­bi­li­en­mes­se und die Gesund­heits­mes­se zeig­ten. Marx denkt beim Ver­gleich auch an High­lights zurück, wie an das 10jährige Immo­bi­li­en­mes­se-Jubi­lä­um „mit gro­ßem Zelt im Außen­be­reich zusätz­lich und ein Aus­stel­ler hat tat­säch­lich außen ein Holz­haus auf­ge­baut. Auch die Erwei­te­rung der bro­se Are­na war span­nend und hat inten­siv in unse­re Mes­sen eingegriffen.“

Auch für Wiss­be­gie­ri­ge und an Selbst­stän­dig­keit Inter­es­sier­te dürf­te die Mes­se ein inter­es­san­ter Ter­min wer­den. Neben zahl­rei­chen Unter­neh­men sind auch Bil­dungs­trä­ger und Wei­ter­bil­dungs­in­sti­tu­te auf der Mes­se ver­tre­ten. „Wenn Men­schen kom­men, die qua­li­fi­ziert und moti­viert sind, ernst­haft einen Job suchen, weil sie sich ver­än­dern möch­ten oder weil sie den nächs­ten Kar­rie­re­schritt pla­nen, umzie­hen oder nicht mehr pen­deln möch­ten, dann sind das die Wunsch­be­su­cher“, sagt Stef­fen Marx. „Aber auch alle die sich für Wei­ter­bil­dung inter­es­sie­ren sind herz­lich will­kom­men und fin­den vie­le gute Infos.“

Der direk­te Ansprech­part­ner direkt vor Ort

Die Job­mes­se Fran­ken kann so als Mes­se zu einem neu­en, zen­tra­len Treff­punkt für Unter­neh­men, Poli­tik und Fach­kräf­te in der Regi­on wer­den, die Arbeit­ge­bern eine star­ke Platt­form zur Gewin­nung von Arbeits­kräf­ten bie­ten und Besu­che­rin­nen und Besu­chern viel­fäl­ti­ge Kar­rie­re­chan­cen eröff­nen kann. Für die Besu­cher ist die Job­mes­se eine Chan­ce, die Fil­ter der Bewer­ber­aus­wahl zu umge­hen, betont Marx. „Das per­sön­li­che Gespräch zum Job wird in Zei­ten der Digi­ta­li­sie­rung immer sel­te­ner. Durch den Aus­tausch an den Mes­se­stän­den kön­nen jedoch direkt Ter­mi­ne für wei­ter­füh­ren­de Gesprä­che ver­ein­bart wer­den. So müs­sen Inter­es­sier­te weni­ger Geduld auf­brin­gen als bei lang­wie­ri­gen Online-Bewerbungen.“ 

Stef­fen Marx, Geschäfts­füh­rer des ver­an­stal­ten­den Mes­se­teams Bam­berg. Foto: Mes­se­team Bam­berg GmbH

Außer­dem lern­ten Inter­es­sier­te den direk­ten Ansprech­part­ner im Bewer­bungs­pro­zess ken­nen, der sofort auf deren Fra­gen ein­ge­hen und sie auf per­sön­li­cher Ebe­ne ken­nen­ler­nen kön­ne. „Und das Gan­ze in die­sem Fall bei einer Viel­zahl an Unter­neh­men, statt Wochen mit der Durch­sicht von Stel­len­an­zei­gen zu ver­brin­gen und auf Ant­wor­ten zu warten.“

Bas­ket­ball

Wolf­gang Heyder wech­selt als Gesell­schaf­ter zu Würz­burg Baskets

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Wolf­gang Heyder, lang­jäh­ri­ger Geschäfts­füh­rer von Bro­se Bam­berg, wech­selt zu einem ande­ren Bas­ket­ball­ver­ein. Ab nächs­ter Sai­son wird der 67-Jäh­ri­ge einer von drei neu­en Gesell­schaf­tern der Würz­burg Baskets.

Indem Wolf­gang Heyder Anfang März bei den Bam­berg Bas­kets sein Amt als Nach­wuchs­ko­or­di­na­tor des Freak City Bam­berg e.V. nie­der­leg­te, deu­te­te sich bereits ein Schritt, wie der, den er nun gemacht hat, an. Denn wie die Würz­burg Bas­kets Ende letz­ter Woche (5. April) mit­teil­ten, hat Heyder eine neue Posi­ti­on in der Bas­ket­ball-Bran­che gefun­den. Zum Beginn der nächs­ten Sai­son der Bas­ket­ball-Bun­des­li­ga wird Wolf­gang Heyder einer von fünf Gesell­schaf­tern des Erst­li­ga-Ver­eins. Bis­her lei­te­ten Jochen Bähr und Jür­gen Meiss­ner die „Sport + Event Würz­burg Bas­kets GmbH“, neu hin­zu­ge­kom­men sind neben Heyder nun auch Chris­ti­an Schenk und Stef­fen Liebler.

„Wir freu­en uns sehr dar­über“, wer­den Meiss­ner und Bähr zitiert, „dass wir mit Stef­fen, Chris­ti­an und Wolf­gang sehr viel Bas­ket­ball-Lei­den­schaft, Know-How, Kon­tak­te und auch jede Men­ge Kom­pe­tenz in ver­schie­de­nen Berei­chen dazu bekom­men.“ Damit sei man als Team für die Her­aus­for­de­run­gen der kom­men­den Jah­re sehr gut auf­ge­stellt und kön­ne die Ent­wick­lung der Würz­burg Bas­kets wei­ter vorantreiben.

Mit Wolf­gang Heyder kommt eine der bekann­tes­ten Per­sön­lich­kei­ten des frän­ki­schen, baye­ri­schen und deut­schen Bas­ket­balls zu den Würz­burg Bas­kets. Der 67-jäh­ri­ge Heyder war 15 Jah­re lang Geschäfts­füh­rer der Bam­berg Bas­kets. In die­ser Zeit gewann der Ver­ein sechs deut­sche Meis­ter­ti­tel und drei Pokal­sie­ge. Nach der Sai­son 2013 /​/​2014 war „Mis­ter Bam­berg“, so Heyders nun nicht mehr ganz pas­sen­der Spitz­na­me, nach Unstim­mig­kei­ten mit dem frü­he­ren Haupt­spon­sor Micha­el Sto­schek als Geschäfts­füh­rer zurück­ge­tre­ten. Zuletzt war er drei Jah­re lang als Nach­wuchs­ko­or­di­na­tor tätig.

„Das Ange­bot, als Gesell­schaf­ter bei den Würz­burg Bas­kets ein­zu­stei­gen, hat mich sehr geehrt und ich habe es ger­ne ange­nom­men“, sagt Wolf­gang Heyder. „Würz­burg ist ein tol­ler Bas­ket­ball-Stand­ort mit viel sport­li­cher Kom­pe­tenz im Pro­fi- und im Nach­wuchs­be­reich. Ich freue mich dar­auf, Ver­ant­wor­tung zu über­neh­men und dabei zu hel­fen, die Jugend­ar­beit noch bes­ser als bis­her aufzustellen.“

Nied­ri­ge Publikumszahlen

„Die Ver­an­stal­tungs­bran­che soll kei­ne Sze­ne wer­den, die nur durch Absa­gen glänzt“

Kul­tur­ver­an­stal­tun­gen sind wie­der ohne Coro­na-Beschrän­kun­gen mög­lich. Trotz­dem hat die Ver­an­stal­tungs­bran­che mit nied­ri­gen Publi­kums­zah­len zu kämp­fen. Wor­an das liegt und wie die Bran­che damit umgeht, haben wir mit Wolf­gang Heyder, Geschäfts­füh­rer des Ver­an­stal­tungs­ser­vice Bam­berg, bespro­chen.
Vie­le Kul­tur­ver­an­stal­ter kla­gen dar­über, dass das Publi­kum Ver­an­stal­tun­gen fern bleibt, obwohl es zum Bei­spiel kei­ne Coro­na­vor­schrif­ten mehr gibt, die das nötig machen wür­den. Kön­nen Sie die­se Ent­wick­lung der Ver­an­stal­tungs­bran­che bestätigen?

Wolf­gang Heyder: Ja. Im Som­mer hat­ten wir noch gute Ver­kaufs­zah­len bezie­hungs­wei­se Tickets von Ver­an­stal­tun­gen, die aus dem letz­ten Jahr ver­scho­ben wor­den waren, wur­den sehr zahl­reich ein­ge­löst. Über­ra­gen­de Zah­len waren es nicht, aber gute. Als dann aber die Out­door-Ver­an­stal­tun­gen des Som­mers vor­bei waren und die Indoor-Ver­an­stal­tun­gen im Herbst los­gin­gen, haben wir sehr schnell gespürt, dass die Ver­käu­fe eher defen­siv wur­den. Es gibt zwar Aus­rei­ßer nach oben, das sind meis­tens über­re­gio­na­le, inter­na­tio­na­le Acts, aber immer auch wie­der Flops. Die Leu­te schei­nen sich also ganz genau aus­zu­su­chen, wo sie hingehen.

Sor­ge vor eine Anste­ckung mit Coro­na könn­te also ein Grund dafür sein?

Wolf­gang Heyder: Ja, ich den­ke schon, dass da immer noch vie­le Beden­ken haben und bei kei­nen Shows im Innen­raum dabei sein wol­len. Wir sehen das zum Bei­spiel dar­an, dass immer noch eini­ge Besu­cher Mas­ke tra­gen, obwohl es kei­ne Mas­ken­pflicht mehr gibt.

Was tun Sie im Kul­tur­bo­den in Hall­stadt, um die Sor­gen vor Coro­na zu zerstreuen?

Wolf­gang Heyder: Die­se Sor­gen sind eine gefühl­te, eine indi­vi­du­el­le und sub­jek­ti­ve Ange­le­gen­heit – den Leu­ten so etwas zu neh­men, ist schwer. Wir arbei­ten aber immer noch, wie von Anfang an, mit Abstands­re­geln und inten­si­ver Lüf­tung. Die­je­ni­gen, die kei­nen engen Kon­takt mit ande­ren Leu­ten im Publi­kum haben wol­len, müs­sen die­sen auch nicht haben. Ein Risi­ko, das abschre­cken könn­te, bleibt aber eben bestehen.

Spie­len auch die der­zeit stei­gen­den Lebens­hal­tungs- und Ener­gie­kos­ten eine Rol­le bei der Zurück­hal­tung des Publikums?

Wolf­gang Heyder: Im Lauf des Novem­bers wer­den wir ver­su­chen, genau­er her­aus­zu­fin­den, wie die Leu­te die Ver­an­stal­tungs­sze­ne dies­be­züg­lich ein­schät­zen, aber momen­tan kann ich das noch nicht bestätigen.

Ste­hen Sie in Kon­takt mit ande­ren Ver­an­stal­tern, gibt es dort die glei­chen Sorgen?

Wolf­gang Heyder: Ja, das gilt für alle. Über­all hört man von gerin­ge­ren Ver­kaufs­zah­len – das ist die kla­re Tendenz.

Wie gehen Sie mit die­ser Ten­denz um?

Wolf­gang Heyder: Wir haben uns die Stra­te­gie gege­ben, für Indoor-Ver­an­stal­tun­gen in den kom­men­den Mona­ten erst mal weni­ger zu buchen und uns auf die kom­men­den Open-Air-Shows rich­ten. Zum Bei­spiel dis­ku­tie­ren wir gera­de, wie wir mit dem Bam­Lit 2023 umge­hen und es viel­leicht in den Som­mer ver­schie­ben. Auch hier – das hat sich bei der Aus­ga­be 2022 gezeigt – haben wir ein Kli­en­tel, das sehr vor­sich­tig agiert.

Wel­che Rück­mel­dun­gen geben die Leu­te, die Indoor-Ver­an­stal­tun­gen besu­chen? Bleibt auch hier Sor­ge oder herrscht Sorglosigkeit?

Wolf­gang Heyder: Genau wie gesamt­ge­sell­schaft­lich gibt es auch hier vie­le, die da kei­ner­lei Beden­ken mehr haben und sich nicht ein­schrän­ken. Vie­le sagen auch, dass sie ein­fach wie­der Kul­tur­ver­an­stal­tun­gen wol­len und die­se auch unter­stüt­zen möchten.

In den nächs­ten Tagen haben Sie im Kul­tur­bo­den in Hall­stadt einen Auf­tritt von Wolf­gang Krebs, einen vom Tota­len Bam­ber­ger Kaba­rett und eine Rod Ste­wart-Tri­bu­te-Show. Wie ist die kon­kre­te Aus­las­tung die­ser Veranstaltungen?

Wolf­gang Heyder: Wolf­gang Krebs läuft sehr gut, er wird mit etwa 350 von 380 Plät­zen fast aus­ver­kauft sein. Auch TBC läuft gut mit über 200 Plät­zen, oder Mäc Här­der, der heu­te Abend auf­tritt. Dann kommt aber mit Mr. Rod eine Show, deren Vor­ver­kauf zäh läuft. Da wer­den wir kaum auf mehr als 100 ver­kauf­te Plät­ze kom­men. Es ist ein­fach kom­plett unter­schied­lich, wie die Leu­te auf ein­zel­ne Shows reagieren.

Wie vie­le Kon­zer­te müs­sen Sie der­zeit absagen?

Wolf­gang Heyder: Abge­sagt wird der­zeit trotz allem rela­tiv wenig. Wäh­rend der Hoch­zeit der Pan­de­mie muss­ten wir natür­lich sehr viel ver­schie­ben oder ganz absa­gen. Aber jetzt ver­su­chen wir, alle geplan­ten Ver­an­stal­tun­gen durch­zu­zie­hen. Die Ver­an­stal­tungs­bran­che soll kei­ne Sze­ne wer­den, die nur durch Absa­gen glänzt. Wenn es dazu nötig ist, eine Ver­an­stal­tung mit gerin­gen Publi­kums­zah­len durch­zu­füh­ren, tun wir das eben. Ver­kau­fen wir kei­ne oder nur eine Hand­voll Kar­ten, sagen wir natür­lich ab. Aber wenn 50 oder 60 Leu­te kom­men, auch wenn das sehr wenig ist, machen wir die Ver­an­stal­tung. Es ist uns wich­tig, dass der Betrieb am Leben bleibt und sich das Publi­kum dar­auf ver­las­sen kann, dass Shows stattfinden.

Aber eine Aus­las­tung von 50 von 380 beleg­ten Plät­zen kann sich unmög­lich rechnen.

Wolf­gang Heyder: Nein, das rech­net sich nicht – das ist klar. Aber wir sehen das als Inves­ti­ti­on, die wir in Kauf neh­men. Wenn wir wie­der die Hälf­te der Ver­an­stal­tun­gen absa­gen, ist das für das Publi­kum nicht mehr nach­voll­zieh­bar und der Kul­tur­bo­den ist irgend­wann von der Bild­flä­che verschwunden.

Könn­te die herbst- und win­ter­li­che Zurück­hal­tung des Publi­kums eine Dau­er­zu­stand wer­den? Muss die Ver­an­stal­tungs­bran­che umden­ken und sich stär­ker auf die Open-Air-Mög­lich­kei­ten des Som­mers konzentrieren?

Wolf­gang Heyder: Ich hof­fe nicht! Wir hof­fen, dass sich die­se Zustän­de schon wie­der nor­ma­li­sie­ren. Es wur­de von der Poli­tik ja vor­her­ge­sagt, dass der jetzt begin­nen­de noch­mal ein schwie­ri­ger Win­ter wer­den könn­te – damit müs­sen wir umgehen.

Wie sehen Sie dem­ge­mäß die Rol­le der Poli­tik zur­zeit? Wird genug für die Ver­an­stal­tungs­bran­che getan, um einer­seits auf den Win­ter ein­zu­stim­men, ande­rer­seits aber auch all­zu gro­ße Sor­gen zu nehmen?

Wolf­gang Heyder: Die Medi­en nei­gen dazu, die Poli­tik immer für alles ver­ant­wort­lich zu machen. Ich fin­de, dass es auch für die Poli­tik schwie­rig ist, hier eine Ein­schät­zung abzu­ge­ben. Es ist immer wie­der eine neue Situa­ti­on und nach wie vor eine Situa­ti­on, die kei­ner wirk­lich kennt. Da der Poli­tik irgend­et­was anzu­krei­den, wür­de ich nicht tun.

Spricht da der Ver­an­stal­ter oder das SPD-Mitglied?

Wolf­gang Heyder: Bei­des. Ich habe mei­ne Pro­ble­me, mit dem, was an Zwei­feln und Vor­wür­fen gera­de gegen­über der Poli­tik statt­fin­det. Es geht zu oft um Schlag­zei­len. Auch in ande­ren Berei­chen der gro­ßen Poli­tik waren vie­le der­zei­ti­ge Ent­wick­lun­gen ein­fach nicht vor­her­zu­se­hen. Was wir für uns und für die Kul­tur­bran­che aber tat­säch­lich doch wün­schen wür­den, wäre, dass die Wirt­schaft­lich­keits­hil­fe aus dem Son­der­fonds des Bun­des für Kul­tur­ver­an­stal­tun­gen bis Ende Mai ver­län­gert wird. Denn die Unter­stüt­zungs-Zah­len haben bei wei­tem noch nicht den Vor-Coro­na-Stan­dard erreicht.