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Wolfgang Heyder

Gesund­heits­mes­se „Fran­ken Aktiv & Vital“ fei­ert Jubiläum

Am 21. und 22. März öff­net die bro­se Are­na in Bam­berg erneut ihre Türen für die Gesund­heits­mes­se Fran­ken Aktiv & Vital, die in die­sem Jahr zum 20. Mal statt­fin­det. Geschäfts­füh­rer Stef­fen Marx stand uns zur Verfügung.

Mehr als 100 Aus­stel­ler wer­den den zahl­rei­chen Inter­es­sen­ten an zwei Tagen ein brei­tes Spek­trum an Ange­bo­ten aus Medi­zin, Prä­ven­ti­on, The­ra­pie, Reha­bi­li­ta­ti­on, Ernäh­rung, Sport und Well­ness prä­sen­tie­ren. Ergänzt wird die Mes­se durch ein umfang­rei­ches Vor­trags­pro­gramm und inter­ak­ti­ve Mit­mach­ak­tio­nen. Auf die­se Wei­se wird die Mes­se zu einem zen­tra­len Treff­punkt für Gesund­heits­in­ter­es­sier­te, Fami­li­en, Senio­ren, Fach­pu­bli­kum und pfle­gen­de Ange­hö­ri­ge gleichermaßen.

Seit der ers­ten Durch­füh­rung Anfang der 2000er Jah­re hat sich die Gesund­heits­mes­se kon­ti­nu­ier­lich wei­ter­ent­wi­ckelt. Was einst als regio­na­le Infor­ma­ti­ons­ver­an­stal­tung begann, hat sich heu­te zu einer der bedeu­tends­ten Gesund­heits­platt­for­men Bay­erns ent­wi­ckelt. Das Jubi­lä­um unter­streicht die Bestän­dig­keit und die Fähig­keit der Mes­se, aktu­el­le gesell­schaft­li­che The­men auf­zu­grei­fen und pra­xis­nah zu ver­mit­teln: „Das 20. Mal Fran­ken Aktiv & Vital ist für uns vor allem ein Dan­ke­schön an unse­re Besu­che­rin­nen und Besu­cher“, erklärt Stef­fen Marx, der Geschäfts­füh­rer des Mes­se­teams Bam­berg. „Des­halb haben wir das Jubi­lä­um zum Anlass genom­men, das Pro­gramm noch viel­fäl­ti­ger zu gestal­ten und zusätz­li­che Aktio­nen ein­zu­pla­nen.“ Kon­kret dür­fen sich die Gäs­te auf erwei­ter­te Vor­trags­for­ma­te, Jubi­lä­ums­ak­tio­nen an aus­ge­wähl­ten Mes­se­stän­den sowie klei­ne Über­ra­schun­gen über bei­de Mes­se­ta­ge hin­weg freu­en: „Wir woll­ten bewusst kein nost­al­gi­sches Fei­ern an sich, son­dern zei­gen, wie modern und rele­vant das The­ma Gesund­heit heu­te ist – und wie sich die Mes­se in den letz­ten zwei Jahr­zehn­ten ent­wi­ckelt hat“, so Marx.


The­ma­ti­sche Viel­falt für alle Lebensphasen

Ein zen­tra­ler inhalt­li­cher Part­ner ist erneut das Uni­kli­ni­kum Erlan­gen, das weit über die Rol­le eines klas­si­schen Spon­sors hin­aus­geht: „Das Uni­kli­ni­kum Erlan­gen ist für uns kein klas­si­scher Spon­sor, son­dern viel mehr: ein inhalt­li­cher Impuls­ge­ber“, betont Marx und führt fort: „Die Besu­cher pro­fi­tie­ren dem­entspre­chend direkt vom aktu­el­len medi­zi­ni­schen Wis­sen aus For­schung und Pra­xis. Dies hat für bei­de Sei­ten nur Vorteile.“

Neben klas­si­schen Fach­vor­trä­gen wer­den Besu­cher auch nied­rig­schwel­li­ge Bera­tungs­an­ge­bo­te vor­fin­den und die Mög­lich­keit haben, sich direkt mit medi­zi­ni­schem Fach­per­so­nal aus­zu­tau­schen: „Gera­de die Kom­bi­na­ti­on aus wis­sen­schaft­li­cher Tie­fe und ver­ständ­li­cher Ver­mitt­lung ist für vie­le Besu­cher beson­ders wert­voll!“, so der Veranstalter.

Die Mes­se greift bewusst die­je­ni­gen The­men auf, die Men­schen jeden Alters betref­fen kön­nen: Prä­ven­ti­on, psy­chi­sche Gesund­heit, Fami­lie und Frei­zeit, Sucht­the­ra­pie, Out­door & Bewe­gung sowie Wege zur Selbst­ver­sor­gung. Gesund­heit wird ganz­heit­lich betrach­tet, wobei Kör­per, Geist, sozia­les Umfeld und Lebens­stil mit­ein­an­der ver­bun­den wer­den. Dies spielt gera­de in der heu­ti­gen Zeit eine immer bedeut­sa­me­re Rol­le: „Psy­chi­sche Belas­tun­gen neh­men seit Jah­ren zu – befeu­ert durch Kri­sen, wirt­schaft­li­che Unsi­cher­hei­ten und gesell­schaft­li­chen Druck“, erklärt die Mes­se­lei­tung und erör­tert wei­ter: „Wir wol­len auf­klä­ren, sen­si­bi­li­sie­ren und kon­kre­te Hilfs­an­ge­bo­te sowie All­tags­stra­te­gien vermitteln.“

Prä­ven­ti­on bleibt ein zen­tra­les Leit­mo­tiv der Mes­se: „Nicht krank zu wer­den, ist immer noch die bes­te Form der Gesund­heit“, so Marx. Aus­stel­ler zei­gen dahin­ge­hend, wie Vor­sor­ge­un­ter­su­chun­gen, Bewe­gung, aus­ge­wo­ge­ne Ernäh­rung und ein gesund­heits­be­wuss­ter Lebens­stil hel­fen, Erkran­kun­gen vor­zu­beu­gen oder früh­zei­tig erken­nen zu können.

Ein wach­sen­der Trend ist das The­ma Selbst­ver­sor­gung. Frei nach dem Mot­to „Du bist, was du isst“ erfah­ren Besu­cher, wie sie mit klei­nen Mit­teln eige­ne Lebens­mit­tel anbau­en kön­nen, sei es auf dem Bal­kon, im Gar­ten oder in Gemein­schafts­gär­ten. „Die Besu­cher kön­nen ler­nen, dass Selbst­ver­sor­gung kein Luxus ist, son­dern ein Bei­trag zu einem gesun­den, selbst­be­stimm­ten Leben“, so Marx. Neben der gesund­heit­li­chen Kom­po­nen­te stärkt Selbst­ver­sor­gung Ver­ant­wor­tung, Nach­hal­tig­keit und das Bewusst­sein für die Her­kunft der Lebens­mit­tel. Dies kann ein Spaß für die gesam­te Fami­lie sein.


Fami­lie & Frei­zeit: Lebens­qua­li­tät gemein­sam gestalten

Gesund­heit bedeu­tet auch Lebens­freu­de. Des­halb wid­met sich ein eige­ner Bereich den The­men „Fami­lie und Frei­zeit“. Von regio­na­len Aus­flugs­zie­len über Urlaubs­an­ge­bo­te bis hin zu Bil­dungs- und Frei­zeit­ideen für Kin­der und Jugend­li­che erhal­ten Fami­li­en zahl­rei­che Anre­gun­gen, wie sie ihre gemein­sa­me Zeit aktiv, gesund und sinn­voll gestal­ten kön­nen: „Die Zeit mit unse­ren Liebs­ten ist ein zen­tra­ler Fak­tor für Wohl­be­fin­den“, betont Marx. Eltern erfah­ren zudem, wie sie Kin­der in ihrer Ent­wick­lung unter­stüt­zen und Wochen­en­den oder Urlaubs­zei­ten opti­mal nut­zen können.

Gesundheitsmesse
Foto: Claus Riegl

Ein beson­de­res High­light im Jubi­lä­ums­jahr ist heu­er die erst­ma­li­ge Inte­gra­ti­on der Zusatz­aus­stel­lung „Senio­ren & Reha-Care Fran­ken“. Sie ist räum­lich offen gestal­tet und the­ma­tisch eng mit der Haupt­mes­se ver­zahnt: „Uns war wich­tig, kein abge­trenn­tes Son­der­for­mat zu schaf­fen, son­dern eine schlich­te, aber ech­te und gewinn­brin­gen­de Erwei­te­rung der Mes­se zu eta­blie­ren“, erklärt Geschäfts­füh­rer Stef­fen Marx.

. Im Fokus ste­hen Mobi­li­tät, Pfle­ge, Reha­bi­li­ta­ti­on, bar­rie­re­frei­es Woh­nen und digi­ta­le assis­ti­ve Tech­no­lo­gien. Senio­ren, Men­schen mit Behin­de­run­gen und pfle­gen­de Ange­hö­ri­ge fin­den hier inno­va­ti­ve Pro­duk­te, Bera­tung und direk­te Ansprech­part­ner: „Gera­de pfle­gen­de Ange­hö­ri­ge pro­fi­tie­ren davon, vie­le Infor­ma­tio­nen und Kon­tak­te an einem Ort zu fin­den“, betont das Mes­se­team. Besu­cher kön­nen Roll­stüh­le, Rol­la­to­ren, Trep­pen­steig­hil­fen, Geh­hil­fen und wei­te­re Hilfs­mit­tel aus­pro­bie­ren und erhal­ten pra­xis­na­he Tipps für All­tag, The­ra­pie und Pflege.


Nach­hal­ti­ger Nut­zen über die Mes­se hinaus

Das umfang­rei­che Vor­trags­pro­gramm rich­tet sich bewusst an ver­schie­de­ne Ziel­grup­pen: „Unse­re Vor­trä­ge sind so kon­zi­piert, dass sowohl inter­es­sier­te Lai­en als auch Fach­pu­bli­kum einen ech­ten Mehr­wert haben“, erläu­tert Stef­fen Marx. Fami­li­en pro­fi­tie­ren beson­ders von Prä­ven­ti­ons- und Ernäh­rungs­vor­trä­gen, Betrof­fe­ne und Ange­hö­ri­ge von Vor­trä­gen zur psy­chi­schen Gesund­heit, wäh­rend Senio­ren und Pfle­ge­per­so­nen gezielt Reha- und Pfle­ge­the­men fin­den. Pra­xis­na­he Bei­spie­le, leicht ver­ständ­li­che Inhal­te und inter­ak­ti­ve Ele­men­te sol­len die Umset­zung des Gelern­ten im All­tag erleichtern.

Die Mes­se ver­steht sich nicht nur als ein­ma­li­ges Event, son­dern als Aus­gangs­punkt für nach­hal­ti­ge Ent­schei­dun­gen. „Idea­ler­wei­se ver­lässt man die Mes­se nicht nur mit Ein­drü­cken, son­dern mit kon­kre­ten nächs­ten Schrit­ten“, wünscht sich Stef­fen Marx. Bera­tungs­an­ge­bo­te auf der Mes­se, regio­na­le Netz­wer­ke, wei­ter­füh­ren­de Infor­ma­ti­ons­ma­te­ria­li­en und per­sön­li­che Kon­tak­te unter­stüt­zen Besu­cher dabei, das Gelern­te in den All­tag zu über­tra­gen – sei es bei Prä­ven­ti­on, The­ra­pie, Pfle­ge oder Freizeitgestaltung.

Die Gesund­heits­mes­se Fran­ken Aktiv & Vital fin­det am 21. und 22. März 2026 in der bro­se Are­na Bam­berg statt, jeweils von 10:00 bis 18:00 Uhr. Wei­te­re Infor­ma­tio­nen sind unter www.franken-aktiv-vital.de oder direkt beim Mes­se­team Bam­berg unter 0951180 70 500 erhältlich.

Zwi­schen Auf­bruch, Digi­ta­li­sie­rung und neu­en Per­spek­ti­ven für die Branche

Immo­bi­li­en­mes­se Fran­ken 2026

Wenn sich im Janu­ar 2026 die Türen der bro­se ARENA öff­nen, steht die Regi­on ein­mal mehr im Zei­chen von Immo­bi­li­en, Inno­va­ti­on und Inspi­ra­ti­on. Die 23. Immo­bi­li­en­mes­se Fran­ken bringt am 24. und 25. Janu­ar mehr als 150 Aus­stel­ler zusam­men – von Bau­trä­gern und Ener­gie­be­ra­tern bis hin zu Ban­ken, Hand­werks­be­trie­ben und SmartHome-Spezialisten.

Seit mehr als zwei Jahr­zehn­ten ist die Immo­bi­li­en­mes­se Fran­ken eine fes­te Insti­tu­ti­on im frän­ki­schen Ver­an­stal­tungs­ka­len­der und konn­te immer wie­der zahl­rei­che Inter­es­sen­ten begeistern.

Gera­de in einer Zeit, in der die Immo­bi­li­en­bran­che unter ver­än­der­ten Rah­men­be­din­gun­gen steht – so bei­spiels­wei­se stei­gen­de Bau­kos­ten, höhe­re Zin­sen, Unsi­cher­heit bei För­de­run­gen und der­glei­chen – bie­tet die Mes­se eine wert­vol­le Platt­form für einen kon­struk­ti­ven Aus­tausch, all­ge­mei­ne Ori­en­tie­rung inner­halb des Immo­bi­li­en­sek­tors und selbst­ver­ständ­lich auch kon­kre­te Lösun­gen für offe­ne Fragestellungen.


Kon­ti­nui­tät und Aufschwung

„Natür­lich hat sich in den 2020er Jah­ren zunächst die Besu­cher­zahl ver­rin­gert“, erin­nert sich Yan­nick Beulcke, für Mar­ke­ting zustän­dig beim Mes­se­team Bam­berg. Die Coro­na­jah­re hät­ten auch hier deut­li­che Spu­ren hin­ter­las­sen. Doch schon bald nach der Pan­de­mie sei spür­bar gewe­sen, dass das Inter­es­se am The­ma Woh­nen unge­bro­chen ist: „Nach Ende der Covid-19-Pan­de­mie konn­ten wir wie­der Jahr für Jahr eine Stei­ge­rung der Besu­cher­zah­len verzeichnen.“

Für 2026 blickt das Team opti­mis­tisch nach vorn und hofft erneut auf sta­bi­le Besu­cher­zah­len: „Wir ver­su­chen im kom­men­den Jahr wie­der die Ursprungs­zah­len mit über 6000 Besu­chern zu errei­chen – und sind dahin­ge­hend zuver­sicht­lich, dass das gut funk­tio­nie­ren wird“, so Beulcke.

Auch inhalt­lich habe sich die Mes­se ste­tig wei­ter­ent­wi­ckelt: „Wir haben eine star­ke Basis an Stamm­aus­stel­lern, mit denen wir seit vie­len Jah­ren zusam­men­ar­bei­ten. Gleich­zei­tig sto­ßen immer wie­der neue, span­nen­de Unter­neh­men hin­zu – das hält die Ver­an­stal­tung lebendig.“

Ein kla­rer Trend zeich­net sich dabei ab: Der Bereich Sanie­rung gewinnt zuneh­mend an Bedeu­tung: „Das mer­ken wir bei unse­ren Besu­chern deut­lich“, sagt Beulcke und führt fort: „Die­ser The­men­kom­plex wird immer belieb­ter – im Ein­klang mit der all­ge­mei­nen Markt­ent­wick­lung.“ Denn die Zahl der pri­va­ten und öffent­li­chen Bau­ge­neh­mi­gun­gen gehe zurück. Dies habe mit den gestie­ge­nen Zin­sen, der unsi­che­ren wirt­schaft­li­chen Zukunfts­er­war­tung und natür­lich mit hohen Prei­sen zu tun.


Digi­ta­li­sie­rung trifft auf den Wunsch nach per­sön­li­chem Austausch

Die Mes­se 2026 steht unter dem Mot­to „Moder­ni­sie­ren, Reno­vie­ren, In- & Out­door-Living, Ener­gie, Ser­vice Woh­nen, Smar­tHome, Sicher­heit & Ein­bruch­schutz & alter­na­ti­ve Wohn­for­men“. Die­se The­men spie­geln die aktu­el­len Her­aus­for­de­run­gen wider, aber bie­ten im Umkehr­schluss auch zahl­rei­che Chan­cen für bei­de Sei­ten: Nach­hal­tig­keit, Ener­gie­ef­fi­zi­enz, digi­ta­le Steue­rungs­sys­te­me und die Suche nach neu­en Wohnkonzepten:

„Natür­lich gibt es in die­sen Berei­chen durch tech­no­lo­gi­sche Ent­wick­lun­gen span­nen­de Neue­run­gen“, betont Beulcke. „Unse­re inno­va­ti­ven Aus­stel­ler prä­sen­tie­ren die­se auch auf der Mes­se“, lädt er herz­lich alle Inter­es­sen­ten zur zukunfts­ori­en­tier­ten Mes­se ein.

Auch orga­ni­sa­to­risch hat sich die Mes­se moder­ni­siert: mit einem Online-Ticket­shop, neu­en digi­ta­len Wer­be­ka­nä­len und geziel­ten Social-Media-Akti­vi­tä­ten. Trotz­dem blei­be der per­sön­li­che Kon­takt das Herz­stück der Ver­an­stal­tung: „Das Mes­se­er­leb­nis selbst lebt vom per­sön­li­chen Aus­tausch. Mes­sen sind der Treff­punkt zwi­schen Anbie­ter und Nach­fra­ger, der alle Sin­ne bedient und den es seit Men­schen­ge­den­ken gibt.“

Die Immo­bi­li­en­mes­se bie­tet auch wie­der ein brei­tes Vor­trags­pro­gramm an, Foto: Claus Riegl

Gera­de in einer zuneh­mend digi­ta­len Welt sei es wich­tig, rea­le Begeg­nun­gen zu ermög­li­chen. „Wir möch­ten in die­ser Zeit bewusst einen Kon­trast schaf­fen“, erklärt Beulcke und sagt wei­ter: „Bei der eige­nen Immo­bi­lie spielt Ver­trau­en eine sehr gro­ße Rol­le – und Ver­trau­en ent­steht im per­sön­li­chen Gespräch. Die 23. Immo­bi­li­en­mes­se Fran­ken soll erneut eine Platt­form für genau die­sen Aus­tausch sein. Zwi­schen­mensch­li­che Bezie­hun­gen wer­den mehr und mehr digitalisiert.“

Orga­ni­sa­ti­on, Erfah­rung und Begeisterung

Hin­ter einer Mes­se die­ser Grö­ßen­ord­nung steckt enor­me Logis­tik. Die Koor­di­na­ti­on von über 150 Aus­stel­lern, die Pla­nung von Flä­chen, Tech­nik, Wer­bung und Besu­cher­strö­men – all das erfor­dert Rou­ti­ne und Detail­wis­sen: „Gro­ße Ver­an­stal­tun­gen sind mit gro­ßen Her­aus­for­de­run­gen ver­bun­den. Man muss zahl­rei­che Din­ge unter einen Hut brin­gen“, so Yan­nick Beulcke.

Das Mes­se­team Bam­berg sei dabei ein ein­ge­spiel­tes Team: „Wir gehen die Sache sehr rou­ti­niert und struk­tu­riert an. Das ist wich­tig, damit am Ende alle Tei­le zusammenpassen.“

Und die Mühe lohnt sich: „Das Schöns­te ist, wenn am Ende alles funk­tio­niert und man in glück­li­che Gesich­ter blickt, denn wenn wir unse­ren Job gut machen, geht jeder zufrie­den nach Hau­se. Der Besu­cher hat eine Lösung für sein Anlie­gen gefun­den – und auch für die Aus­stel­ler lohnt sich das Gan­ze. Die­ses posi­ti­ve Feed­back zu bekom­men, macht ein­fach Freu­de. Dafür macht man es.“


Regio­na­li­tät als Stärke

Ein beson­de­res Merk­mal der Immo­bi­li­en­mes­se Fran­ken ist ihr star­ker regio­na­ler Bezug. Sie ver­steht sich nicht nur als Bran­chen­treff, son­dern auch als eine Art „Schau­fens­ter“ der regio­na­len Wirt­schafts­kraft. Hier wird Lokal­ko­lo­rit ver­mit­telt: „Der Groß­teil unse­rer Aus­stel­ler kommt aus der Regi­on“, erklärt Beulcke und fügt selbst­be­wusst hin­zu: „Fran­ken ist nach wie vor eine wirt­schafts­star­ke Regi­on – und das gilt auch für die Immobilienbranche.“

Auf der Mes­se las­se sich die­se Viel­falt unmit­tel­bar erle­ben: inno­va­ti­ve Bau­kon­zep­te aus der Regi­on, nach­hal­ti­ge Ener­gie­pro­jek­te aus dem Umland sowie krea­ti­ve Innen- und Außen­raum­ge­stal­tung aus dem Hand­werk. „Wir möch­ten die klei­ne Hür­de auf wie­der über 6000 Besu­cher neh­men und für die 23. Immo­bi­li­en­mes­se Fran­ken begeis­tern“, betont Beulcke.


Zwi­schen Markt­un­si­cher­heit und Aufbruchstimmung

Die Lage auf dem Immo­bi­li­en­markt bleibt trotz guter Ideen und gesun­dem Opti­mis­mus nichts­des­to­trotz ange­spannt: Zin­sen und Bau­kos­ten brem­sen Inves­ti­tio­nen, gleich­zei­tig steigt der Bedarf an Wohn­raum. Den­noch will Beulcke Mut machen: „Es sind her­aus­for­dern­de Zei­ten. Aber das heißt nicht, den Kopf in den Sand zu ste­cken und auf­zu­ge­ben. Her­aus­for­de­run­gen muss man ent­ge­gen­tre­ten – durch Akti­on, nicht Resignation.“

Vie­le Unter­neh­men, die auf der Mes­se ver­tre­ten sind, hät­ten bereits frü­he­re Kri­sen über­stan­den: „Die­se Fir­men sind stark, erfah­ren und ver­läss­lich – und somit gute Ansprech­part­ner, wenn es um Neu­bau­ten, Sanie­run­gen oder auch den Erwerb von Immo­bi­li­en geht.“

Auch die Wün­sche der Käu­fe­rin­nen und Käu­fer hät­ten sich im Lau­fe der Zeit zum Teil deut­lich gewan­delt: „Es ist ganz nor­mal, dass sich mit der Zeit Prio­ri­tä­ten ver­än­dern“, erklärt Beulcke. „Gera­de die The­men rund um Ener­gie­ef­fi­zi­enz sind beson­ders stark nach­ge­fragt, eben­so wie Sanie­run­gen.“ Immer wich­ti­ger wer­de zudem der Aspekt der Aut­ar­kie – also der Wunsch, unab­hän­gi­ger zu wer­den, da die Zukunft auf allen Ebe­nen für immer mehr immer unbe­re­chen­ba­rer wer­de auf­grund ver­schie­dens­ter Din­ge: „Dazu zäh­len span­nen­de Lösun­gen im Ener­gie­be­reich eben­so wie das Hoch­beet im Gar­ten oder Gärt­nern auf dem Balkon.“


Inno­va­tio­nen, För­de­run­gen und poli­ti­sche Weichenstellungen

Wer sich auf der Mes­se umschaut, kann haut­nah erle­ben, wie rasant sich die Bran­che wei­ter­ent­wi­ckelt. In die­ser Bran­che ist es bedeu­tend, immer mit der Zeit zu gehen: „Den neu­es­ten Stand der Tech­nik sieht man bei den Pro­duk­ten der Aus­stel­ler“, erklärt Beulcke. „Ob bei Fens­tern mit bes­se­ren Dämm­wer­ten, höher­wer­ti­gen Sicher­heits­stan­dards, inno­va­ti­ven Bau­stof­fen oder Heiz­sys­te­men mit gestei­ger­ter Effek­ti­vi­tät bei teil­wei­se rück­läu­fi­gen Prei­sen – Fort­schritt ist über­all sichtbar.“

Auch bei der Finan­zie­rung und För­de­rung bleibt die Mes­se ein wich­ti­ger Infor­ma­ti­ons­punkt für alle Betrof­fe­nen und Inter­es­sen­ten: „In eini­gen Tei­len gibt es För­der­mög­lich­kei­ten, in ande­ren spricht man dar­über und hofft auf wei­te­re Pro­gram­me“, so Beulcke. „Letzt­end­lich wer­den die Aus­stel­ler über den jeweils aktu­el­len Stand infor­mie­ren. Nie­mand ist näher dran als diese.“

Doch auch die poli­ti­schen Rah­men­be­din­gun­gen beein­flus­sen die Dyna­mik des Mark­tes, dar­über hin­aus sei­en sta­bi­le wirt­schaft­li­che Per­spek­ti­ven ent­schei­dend. „Wei­te­re För­der­pro­gram­me, etwa für jun­ge Fami­li­en, wären hilf­reich. Und ein sta­bi­ler Arbeits­markt ist wich­tig, damit Men­schen es sich vor­stel­len und leis­ten kön­nen, in eine Immo­bi­lie zu inves­tie­ren und aus einer per­spek­ti­visch pro­spe­rie­ren­den und siche­ren Zukunfts­er­war­tung her­aus Kraft für eine Inves­ti­ti­on die­ser Grö­ßen­ord­nung zu schöpfen.“

Die Immo­bi­li­en­mes­se Fran­ken 2026 wird ein­mal mehr zei­gen, dass die Bran­che trotz wirt­schaft­li­cher Unsi­cher­hei­ten vol­ler Ener­gie und Gestal­tungs­wil­len steckt. Zwi­schen Digi­ta­li­sie­rung, Nach­hal­tig­keit und regio­na­ler Stär­ke bleibt sie das, was sie immer war: ein Ort, an dem Ver­trau­en ent­steht, Ideen Gestalt anneh­men und Zukunfts­plä­ne Form gewin­nen – und das am aller­bes­ten, wenn man sich gegen­über­steht und von Ange­sicht zu Ange­sicht kom­mu­ni­zie­ren kann.

Treff­punkt für den nächs­ten Karriereschritt

Erfolg­rei­che Pre­mie­re der Job­mes­se Fran­ken 2025 in Bamberg

Am ver­gan­ge­nen Wochen­en­de fand die Pre­mie­re der Job­mes­se Fran­ken in der bro­se Are­na Bam­berg statt. Die­se Auf­takt­ver­an­stal­tung war sehr erfolg­reich und bescher­te den fast 70 Aus­stel­lern über 2.200 moti­vier­te und qua­li­fi­zier­te Besu­cher aus ganz Fran­ken, wie das ver­an­stal­ten­de Mes­se­team Bam­berg mitteilt.

Am 11. und 12. Okto­ber öff­ne­te die Job­mes­se Fran­ken in der bro­se Are­na Bam­berg erst­mals ihre Türen. Die Mes­se rich­te­te sich vor allem an qua­li­fi­zier­te und moti­vier­te Men­schen, an Quer­ein­stei­ger und alle, die einen neu­en Job suchen, sich infor­mie­ren oder wei­ter­bil­den möch­ten. Somit stell­te sie eine Erwei­te­rung des Bam­ber­ger Mes­se­an­ge­bots dar und unter­schied sich von den bereits eta­blier­ten Aus­bil­dungs- und Stu­di­en­mes­sen in Bamberg.

Bereits in ihrem Pre­mie­ren­jahr eta­blier­te sich die Job­mes­se Fran­ken als rele­van­te Ver­an­stal­tung für den frän­ki­schen Arbeits­markt und zog über 2.200 Besu­che­rin­nen und Besu­cher an.


Idee und Entstehung

Die Idee zur Job­mes­se ent­stand aus einem kla­ren Bedarf: Sowohl bestehen­de Aus­stel­ler ande­rer Mes­sen des Mes­se­team Bam­berg als auch zahl­rei­che Unter­neh­men aus der Regi­on berich­te­ten über einen Man­gel an qua­li­fi­zier­ten Mit­ar­bei­ten­den. Um die­sem Man­gel aktiv zu begeg­nen, wur­de die Job­mes­se Fran­ken ins Leben geru­fen. Im Pre­mie­ren­jahr prä­sen­tie­ren sich nun fast 70 Unter­neh­men und set­zen in wirt­schaft­lich her­aus­for­dern­den Zei­ten ein star­kes Signal für den frän­ki­schen Arbeitsmarkt.


Star­ke regio­na­le Partnerschaften

Die Begrü­ßung der gela­de­nen Gäs­te, Schirm­her­ren und Aus­stel­ler über­nahm ein­mal mehr Ali­na Marx, jüngs­te Mit­ar­bei­te­rin im Mes­se­team Bam­berg. In sei­ner Eröff­nungs­re­de beton­te Stef­fen Marx, Geschäfts­füh­rer der MTB Mes­se­team Bam­berg GmbH, die Bedeu­tung regio­na­ler Zusam­men­ar­beit: „Ich bedan­ke mich bei der Stadt und dem Land­kreis Bam­berg für die Unter­stüt­zung und enge und gute Zusam­men­ar­beit.“ Die Mes­se pro­fi­tier­te zusätz­lich von der Unter­stüt­zung zahl­rei­cher Medi­en und auch aus Poli­tik und Ver­wal­tung kam Rücken­wind. Schirm­herr Land­rat Johann Kalb lob­te die „naht­lo­se Zusam­men­ar­beit“ und beton­te: „Wie immer, wenn das Mes­se­team etwas anpackt, ist es ein Erfolg.“ Auch Schirm­herr Jonas Glüsen­kamp, zwei­ter Bür­ger­meis­ter und Per­so­nal­re­fe­rent der Stadt Bam­berg, ergänz­te: „Schon vom Park­platz aus, war die vol­le Mes­se­hal­le zu sehen. Die Mes­se tut der Regi­on gut und bie­tet den Unter­neh­men der Regi­on sowie der Stadt Bam­berg eine Rie­sen­chan­ce.“ Außer­dem hob er die Viel­falt der Aus­stel­ler und die Bedeu­tung der Ver­an­stal­tung für die Mes­se­stadt Bam­berg her­vor. „Bereits nach weni­gen Stun­den waren die Hal­len gut gefüllt und es ent­stan­den vie­le inten­si­ve und pro­duk­ti­ve Gespräche.“


Zufrie­de­ne Aussteller

Aus­stel­ler und Besu­cher zeig­ten sich durch­weg begeis­tert: Unter­neh­men freu­ten sich über die Mög­lich­keit, qua­li­fi­zier­te Kan­di­da­ten direkt ken­nen­zu­ler­nen und beton­ten, dass sich die Besu­cher beson­ders enga­giert zeig­ten. Die Besu­cher vor Ort schätz­ten die Gele­gen­heit, meh­re­re Arbeit­ge­ber an einem Ort zu tref­fen und direkt in Kon­takt mit Per­so­nal­ver­ant­wort­li­chen zu tre­ten. Isa­bell Bren­del aus dem Per­so­nal­ma­nage­ment der Frän­ki­schen Rohr­wer­ke beton­te, dass sie bereits „eini­ge spe­zia­li­sier­te Fach­kräf­te ken­nen­ler­nen konn­te“. Zudem hät­ten sich „meh­re­re Fach­ar­bei­ter für eine Bewer­bung inter­es­siert“. Robin Volk von Volk Coa­ching zeig­te sich beson­ders von der Orga­ni­sa­ti­on und Durch­füh­rung über­zeugt: „Das Team hat sich um jedes Pro­blem sofort geküm­mert.“ Außer­dem hob er die Bedeu­tung des Vor­trags­pro­gramms her­vor: „Die Vor­trä­ge waren defi­ni­tiv eine gute Ergän­zung zur Mes­se. Danach konn­ten wir mit eini­gen Inter­es­sier­ten am Stand tol­le und inten­si­ve Gesprä­che führen.“

Auch Flo­ri­an Probst von Bam­berg Ser­vice zog ein posi­ti­ves Fazit: „In Sum­me gab es vie­le inter­es­san­te Gesprä­che, und wir freu­en uns dar­auf, unser Bewer­ber­por­tal in den nächs­ten Tagen genau zu beobachten.“

Cice­ro Men­sah von der Lupp Faci­li­ty Manage­ment GmbH ergänz­te: „Das Net­wor­king hier auf der Mes­se mit den ande­ren Aus­stel­lern gefällt mir sehr gut.“ Zudem freu­te er sich über die „viel­fäl­ti­gen und qua­li­ta­tiv hoch­wer­ti­gen Gesprä­che“. Arnd Schleu­ter, ope­ra­ti­ver Stand­ort­lei­ter von Simon Hege­le, resü­mier­te nach drei Stun­den: „Wenn die Mes­se jetzt been­det wäre, hät­te es sich bereits gelohnt.“ Wei­ter führ­te er aus: „Wir konn­ten in kur­zer Zeit vie­le wirk­li­che Inter­es­sen­ten tref­fen und zu allen Berei­chen Gesprä­che mit hoher Qua­li­tät füh­ren. Außer­dem haben wir in nur drei Stun­den Bewer­ber für kom­ple­xe Stel­len gespro­chen, für die wir sonst ver­mut­lich drei Mona­te gebraucht hätten.“


Vor­trä­ge

Ein High­light der Mes­se war das viel­sei­ti­ge Vor­trags­pro­gramm im MGO-Vor­trags­fo­rum. Neben span­nen­den Ein­bli­cken in ver­schie­de­ne Berufs­bil­der stan­den The­men wie Kar­rie­re­pla­nung, Wei­ter­bil­dung und die Zukunft des Arbeits­markts im Mit­tel­punkt. Zahl­rei­che Besu­cher nutz­ten die Gele­gen­heit, sich gezielt zu infor­mie­ren und wert­vol­le Impul­se für ihre beruf­li­che Ent­wick­lung mitzunehmen.

Das Mes­se­team Bam­berg blickt gespannt in die Zukunft. Stef­fen Marx merk­te abschlie­ßend an: „Wir haben das Ziel, die Mes­se wei­ter aus­zu­bau­en und noch mehr Kon­tak­te zwi­schen enga­gier­ten Arbeits­su­chen­den und der loka­len Wirt­schaft zu ermög­li­chen.“ 2026 soll die Mes­se dann im Sep­tem­ber statt­fin­den. Bil­der, Vide­os und wei­te­re Infor­ma­tio­nen gibt es auf der Web­site www.jobmesse-franken.de

Treff­punkt für den nächs­ten Karriereschritt

Job­mes­se Franken

Aktu­ell lau­fen die Vor­be­rei­tun­gen für die neue Job­mes­se Fran­ken, die Unter­neh­men aus der Regi­on hel­fen soll, qua­li­fi­zier­te Mit­ar­bei­ter zu fin­den. Stef­fen Marx, Geschäfts­füh­rer des ver­an­stal­ten­den Mes­se­teams Bam­berg, stand uns Rede und Antwort.

Die Job­mes­se Fran­ken am 11. und 12. Okto­ber wird von der MTB Mes­se­team Bam­berg GmbH orga­ni­siert, die seit mehr als 20 Jah­ren erfolg­reich Mes­sen wie die Immo­bi­li­en­mes­se Fran­ken und die Gesund­heits­mes­se Fran­ken aktiv und vital aus­rich­tet. Sie fin­det in der bro­se Are­na Bam­berg statt, in der Stef­fen Marx, Wolf­gang Heyder und ihr Team vor rund zwei Jahr­zehn­ten erst­mals die Immo­bi­li­en­mes­se Fran­ken auf die Bei­ne stell­ten. „Im Rück­blick ist die Zeit schnell ver­gan­gen“, denkt Stef­fen Marx an die Anfän­ge zurück. „Bei der Immo­bi­li­en­mes­se war das 10jährige Bestehen – aktu­ell haben wir bereits die 23. Mes­se – etwas Beson­de­res. Wir haben damals zusätz­lich ein 1.000 Qua­drat­me­ter gro­ßes Zelt im Außen­be­reich auf­ge­baut und wei­te­re Aus­stel­ler gehabt, inklu­si­ve vor­aus­schau­end dem The­ma E‑Mobilität. Nun steht bei der Gesund­heits­mes­se das 20. Jubi­lä­um an. Und mit der Job­mes­se star­tet ein wei­te­res Projekt.“

Bei die­ser koope­riert das Mes­se­team mit star­ken Part­nern aus dem Medi­en­be­reich und gro­ßen Netz­wer­ken aus dem Wirt­schafts­be­reich, von denen es tol­le Unter­stüt­zung gab, eben­so wie von Stadt und Land­kreis Bam­berg, wie Stef­fen Marx betont. Zwei­ter Bür­ger­meis­ter Jonas Glüsen­kamp, zugleich Per­so­nal­re­fe­rent der Stadt Bam­berg, und Land­rat Johann Kalb fun­gie­ren auch als Schirm­her­ren. Das Ziel ist es, mit die­ser Mes­se regio­na­le frän­ki­sche Fir­men im Kampf gegen den Fach­kräf­te­man­gel zu unter­stüt­zen und Ein­woh­nern zu hel­fen, den pas­sen­den Arbeits­platz zu fin­den oder auch sich über Wei­ter­bil­dung zu infor­mie­ren. Die Job­mes­se Fran­ken fin­det am Sams­tag und Sonn­tag jeweils ganz­tä­gig von 10 bis 18 Uhr statt – ein Kon­zept, das sich bei den bei­den ande­ren Mes­sen des Mes­se­teams eta­bliert hat.

Die Job­mes­se Fran­ken bie­tet auch neben den Gesprä­chen an den Mes­se­stän­den wert­vol­le Net­wor­king-Mög­lich­kei­ten. Sowohl Bewer­ber als auch Unter­neh­men kön­nen in ent­spann­ter Atmo­sphä­re Kon­tak­te knüp­fen, Part­ner­schaf­ten auf­bau­en oder bran­chen­spe­zi­fi­sche Trends und Ent­wick­lun­gen dis­ku­tie­ren. „Für Unter­neh­men ist dies eine her­vor­ra­gen­de Gele­gen­heit, nicht nur pas­sen­de Mit­ar­bei­ter zu fin­den, son­dern auch ihre Arbeit­ge­ber­mar­ke zu stär­ken und sich als attrak­ti­ver Arbeit­ge­ber zu prä­sen­tie­ren“, so Marx.

Qua­li­fi­zier­te, moti­vier­te und ver­füg­ba­re Arbeits­su­chen­de, Wech­sel­wil­li­ge, Quer­ein­stei­ger, Fach- und Füh­rungs­kräf­te in Voll- und Teil­zeit sowie an Wei­ter­bil­dung inter­es­sier­te Men­schen aus ganz Fran­ken kön­nen als Besu­cher der Mes­se ent­spre­chen­de Kon­tak­te knüp­fen. Wie Marx betont, wer­de das übli­che Bewer­bungs­ver­fah­ren umge­kehrt. Anstel­le erst eine Bewer­bung zu schrei­ben, ent­ste­he hier zunächst der per­sön­li­che Kon­takt, was in unge­zwun­ge­ner Atmo­sphä­re direkt ein Gefühl in fach­li­cher Hin­sicht auf bei­den Sei­ten ver­mit­teln kann, aber auch dahin­ge­hend, ob die Che­mie stimmt. Für die Besu­cher rät er im Vor­feld sich zu infor­mie­ren, wel­che Fir­men und Insti­tu­tio­nen vor Ort sind, mit denen man ins Gespräch kom­men möch­te, um so die fach­li­che Rich­tung schon für sich auszuloten.

Gut besucht war auch im Janu­ar wie­der die Immo­bi­li­en­mes­se Fran­ken, Foto: Claus Riegl

Anstel­le erst eine Bewer­bung zu schrei­ben, ent­ste­he hier zunächst der per­sön­li­che Kon­takt, was in unge­zwun­ge­ner Atmo­sphä­re direkt ein Gefühl in fach­li­cher Hin­sicht auf bei­den Sei­ten ver­mit­teln kann, aber auch dahin­ge­hend, ob die Che­mie stimmt. Für die Besu­cher rät er im Vor­feld sich zu infor­mie­ren, wel­che Fir­men und Insti­tu­tio­nen vor Ort sind, mit denen man ins Gespräch kom­men möch­te, um so die fach­li­che Rich­tung schon für sich auszuloten.

Hohe Bran­chen­viel­falt und Fachvorträge

Denn die Job­mes­se Fran­ken kann bereits bei ihrer Pre­mie­re eine hohe Bran­chen­viel­falt auf­wei­sen. An der Mes­se betei­li­gen sich bei­spiels­wei­se Unter­neh­men aus den Berei­chen Bau, Hand­werk, Gesund­heit, Han­del und Dienst­leis­tung sowie dem öffent­li­chen Dienst. Auch Bil­dungs­trä­ger, Wei­ter­bil­dungs­in­sti­tu­te und Dach­ver­bän­de wer­den vor Ort sein, die den Dia­log zu neu­en Bewer­bern und unter­schied­lichs­ten Mit­ar­bei­ter­ty­pen suchen. „Damit gibt es für fast jeden Besu­cher einen poten­zi­ell pas­sen­den Arbeit­ge­ber, und es ent­ste­hen zahl­rei­che Chan­cen für Quer­ein­stei­ger“, erklärt Marx.

Auch Inklu­si­on, ein The­ma das immer wich­ti­ger wird, ist auf der Mes­se gut prä­sent. Das The­ma spielt nicht nur bei Neu­ein­stel­lun­gen eine Rol­le. Denn einen Groß­teil der Behin­de­run­gen machen erwor­be­ne Behin­de­run­gen aus, dem­zu­fol­ge kön­nen auch bestehen­de Arbeits­ver­hält­nis­se im Lau­fe der Jah­re davon betrof­fen sein. Und da ist es hilf­reich, wenn die Unter­neh­men in Sachen Inklu­si­on bereits vor­be­rei­tet sind. Bei der Job­mes­se Fran­ken wer­den, wie Marx betont, meh­re­re Aus­stel­ler die Chan­ce, die die Inte­gra­ti­on von Men­schen mit Behin­de­rung bie­tet, aufzeigen.

Im Vor­trags­fo­rum sor­gen dar­über hin­aus kom­pe­ten­te Refe­ren­ten für ein abwechs­lungs­rei­ches und infor­ma­ti­ves Vor­trags­pro­gramm. An bei­den Mes­se­ta­gen fin­den zahl­rei­che Fach­vor­trä­ge zu ver­schie­de­nen beruf­li­chen Mög­lich­kei­ten, Fort- und Wei­ter­bil­dung, Wegen in die Selbst­stän­dig­keit sowie Unter­neh­mens­vor­stel­lun­gen statt.

Trotz der gro­ßen Bran­chen­viel­falt liegt der Fokus der Mes­se klar auf frän­ki­schen Unter­neh­men, betont Marx. Damit sol­len die loka­le Wirt­schaft gestärkt und talen­tier­te, qua­li­fi­zier­te Mit­ar­bei­ter aus der Regi­on mit span­nen­den Arbeit­ge­bern zusam­men­ge­bracht wer­den. „Dies trägt aktiv dazu bei, dem Fach­kräf­te­man­gel ent­ge­gen­zu­wir­ken.“ Da die räum­li­che Nähe zum Arbeit­ge­ber für vie­le Bewer­ber ein wich­ti­ger Fak­tor bei der Berufs­wahl ist, erhö­hen sich die Chan­cen auf erfolg­rei­che Gesprä­che. Dies stei­gert den Mehr­wert der Ver­an­stal­tung für alle Beteiligten.

„Vor etwa andert­halb Jah­ren haben wir kon­zep­tio­nell begon­nen, vor etwa einem Jahr dann mit der Aus­stel­ler­su­che und Anspra­che. Und nun pla­nen wir die Durch­füh­rung der ers­ten Mes­se“, ist Marx selbst gespannt und vol­ler Vor­freu­de. Rund 2.000 Fir­men wur­den ange­spro­chen, ein qua­li­ta­tiv hoch­wer­ti­ger Mix an Aus­stel­lern ist dar­aus ent­stan­den, von Behör­den bis zum Hid­den Cham­pi­on aus der Regi­on. Für die Fol­ge­jah­re ergibt sich aus Stef­fen Marx´ Erfah­rung nach erst­ma­li­ger Durch­füh­rung ein Poten­zi­al, die Mes­se auch in Sachen Aus­stel­ler-Anzahl deut­lich aus­zu­bau­en. Die bro­se Are­na bie­te auch im Ver­gleich zu den zunächst beleg­ten noch deut­lich mehr Flä­chen, wie die Immo­bi­li­en­mes­se und die Gesund­heits­mes­se zeig­ten. Marx denkt beim Ver­gleich auch an High­lights zurück, wie an das 10jährige Immo­bi­li­en­mes­se-Jubi­lä­um „mit gro­ßem Zelt im Außen­be­reich zusätz­lich und ein Aus­stel­ler hat tat­säch­lich außen ein Holz­haus auf­ge­baut. Auch die Erwei­te­rung der bro­se Are­na war span­nend und hat inten­siv in unse­re Mes­sen eingegriffen.“

Auch für Wiss­be­gie­ri­ge und an Selbst­stän­dig­keit Inter­es­sier­te dürf­te die Mes­se ein inter­es­san­ter Ter­min wer­den. Neben zahl­rei­chen Unter­neh­men sind auch Bil­dungs­trä­ger und Wei­ter­bil­dungs­in­sti­tu­te auf der Mes­se ver­tre­ten. „Wenn Men­schen kom­men, die qua­li­fi­ziert und moti­viert sind, ernst­haft einen Job suchen, weil sie sich ver­än­dern möch­ten oder weil sie den nächs­ten Kar­rie­re­schritt pla­nen, umzie­hen oder nicht mehr pen­deln möch­ten, dann sind das die Wunsch­be­su­cher“, sagt Stef­fen Marx. „Aber auch alle die sich für Wei­ter­bil­dung inter­es­sie­ren sind herz­lich will­kom­men und fin­den vie­le gute Infos.“

Der direk­te Ansprech­part­ner direkt vor Ort

Die Job­mes­se Fran­ken kann so als Mes­se zu einem neu­en, zen­tra­len Treff­punkt für Unter­neh­men, Poli­tik und Fach­kräf­te in der Regi­on wer­den, die Arbeit­ge­bern eine star­ke Platt­form zur Gewin­nung von Arbeits­kräf­ten bie­ten und Besu­che­rin­nen und Besu­chern viel­fäl­ti­ge Kar­rie­re­chan­cen eröff­nen kann. Für die Besu­cher ist die Job­mes­se eine Chan­ce, die Fil­ter der Bewer­ber­aus­wahl zu umge­hen, betont Marx. „Das per­sön­li­che Gespräch zum Job wird in Zei­ten der Digi­ta­li­sie­rung immer sel­te­ner. Durch den Aus­tausch an den Mes­se­stän­den kön­nen jedoch direkt Ter­mi­ne für wei­ter­füh­ren­de Gesprä­che ver­ein­bart wer­den. So müs­sen Inter­es­sier­te weni­ger Geduld auf­brin­gen als bei lang­wie­ri­gen Online-Bewerbungen.“ 

Stef­fen Marx, Geschäfts­füh­rer des ver­an­stal­ten­den Mes­se­teams Bam­berg. Foto: Mes­se­team Bam­berg GmbH

Außer­dem lern­ten Inter­es­sier­te den direk­ten Ansprech­part­ner im Bewer­bungs­pro­zess ken­nen, der sofort auf deren Fra­gen ein­ge­hen und sie auf per­sön­li­cher Ebe­ne ken­nen­ler­nen kön­ne. „Und das Gan­ze in die­sem Fall bei einer Viel­zahl an Unter­neh­men, statt Wochen mit der Durch­sicht von Stel­len­an­zei­gen zu ver­brin­gen und auf Ant­wor­ten zu warten.“

Bas­ket­ball

Wolf­gang Heyder wech­selt als Gesell­schaf­ter zu Würz­burg Baskets

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Wolf­gang Heyder, lang­jäh­ri­ger Geschäfts­füh­rer von Bro­se Bam­berg, wech­selt zu einem ande­ren Bas­ket­ball­ver­ein. Ab nächs­ter Sai­son wird der 67-Jäh­ri­ge einer von drei neu­en Gesell­schaf­tern der Würz­burg Baskets.

Indem Wolf­gang Heyder Anfang März bei den Bam­berg Bas­kets sein Amt als Nach­wuchs­ko­or­di­na­tor des Freak City Bam­berg e.V. nie­der­leg­te, deu­te­te sich bereits ein Schritt, wie der, den er nun gemacht hat, an. Denn wie die Würz­burg Bas­kets Ende letz­ter Woche (5. April) mit­teil­ten, hat Heyder eine neue Posi­ti­on in der Bas­ket­ball-Bran­che gefun­den. Zum Beginn der nächs­ten Sai­son der Bas­ket­ball-Bun­des­li­ga wird Wolf­gang Heyder einer von fünf Gesell­schaf­tern des Erst­li­ga-Ver­eins. Bis­her lei­te­ten Jochen Bähr und Jür­gen Meiss­ner die „Sport + Event Würz­burg Bas­kets GmbH“, neu hin­zu­ge­kom­men sind neben Heyder nun auch Chris­ti­an Schenk und Stef­fen Liebler.

„Wir freu­en uns sehr dar­über“, wer­den Meiss­ner und Bähr zitiert, „dass wir mit Stef­fen, Chris­ti­an und Wolf­gang sehr viel Bas­ket­ball-Lei­den­schaft, Know-How, Kon­tak­te und auch jede Men­ge Kom­pe­tenz in ver­schie­de­nen Berei­chen dazu bekom­men.“ Damit sei man als Team für die Her­aus­for­de­run­gen der kom­men­den Jah­re sehr gut auf­ge­stellt und kön­ne die Ent­wick­lung der Würz­burg Bas­kets wei­ter vorantreiben.

Mit Wolf­gang Heyder kommt eine der bekann­tes­ten Per­sön­lich­kei­ten des frän­ki­schen, baye­ri­schen und deut­schen Bas­ket­balls zu den Würz­burg Bas­kets. Der 67-jäh­ri­ge Heyder war 15 Jah­re lang Geschäfts­füh­rer der Bam­berg Bas­kets. In die­ser Zeit gewann der Ver­ein sechs deut­sche Meis­ter­ti­tel und drei Pokal­sie­ge. Nach der Sai­son 2013 /​/​2014 war „Mis­ter Bam­berg“, so Heyders nun nicht mehr ganz pas­sen­der Spitz­na­me, nach Unstim­mig­kei­ten mit dem frü­he­ren Haupt­spon­sor Micha­el Sto­schek als Geschäfts­füh­rer zurück­ge­tre­ten. Zuletzt war er drei Jah­re lang als Nach­wuchs­ko­or­di­na­tor tätig.

„Das Ange­bot, als Gesell­schaf­ter bei den Würz­burg Bas­kets ein­zu­stei­gen, hat mich sehr geehrt und ich habe es ger­ne ange­nom­men“, sagt Wolf­gang Heyder. „Würz­burg ist ein tol­ler Bas­ket­ball-Stand­ort mit viel sport­li­cher Kom­pe­tenz im Pro­fi- und im Nach­wuchs­be­reich. Ich freue mich dar­auf, Ver­ant­wor­tung zu über­neh­men und dabei zu hel­fen, die Jugend­ar­beit noch bes­ser als bis­her aufzustellen.“

Nied­ri­ge Publikumszahlen

„Die Ver­an­stal­tungs­bran­che soll kei­ne Sze­ne wer­den, die nur durch Absa­gen glänzt“

Kul­tur­ver­an­stal­tun­gen sind wie­der ohne Coro­na-Beschrän­kun­gen mög­lich. Trotz­dem hat die Ver­an­stal­tungs­bran­che mit nied­ri­gen Publi­kums­zah­len zu kämp­fen. Wor­an das liegt und wie die Bran­che damit umgeht, haben wir mit Wolf­gang Heyder, Geschäfts­füh­rer des Ver­an­stal­tungs­ser­vice Bam­berg, bespro­chen.
Vie­le Kul­tur­ver­an­stal­ter kla­gen dar­über, dass das Publi­kum Ver­an­stal­tun­gen fern bleibt, obwohl es zum Bei­spiel kei­ne Coro­na­vor­schrif­ten mehr gibt, die das nötig machen wür­den. Kön­nen Sie die­se Ent­wick­lung der Ver­an­stal­tungs­bran­che bestätigen?

Wolf­gang Heyder: Ja. Im Som­mer hat­ten wir noch gute Ver­kaufs­zah­len bezie­hungs­wei­se Tickets von Ver­an­stal­tun­gen, die aus dem letz­ten Jahr ver­scho­ben wor­den waren, wur­den sehr zahl­reich ein­ge­löst. Über­ra­gen­de Zah­len waren es nicht, aber gute. Als dann aber die Out­door-Ver­an­stal­tun­gen des Som­mers vor­bei waren und die Indoor-Ver­an­stal­tun­gen im Herbst los­gin­gen, haben wir sehr schnell gespürt, dass die Ver­käu­fe eher defen­siv wur­den. Es gibt zwar Aus­rei­ßer nach oben, das sind meis­tens über­re­gio­na­le, inter­na­tio­na­le Acts, aber immer auch wie­der Flops. Die Leu­te schei­nen sich also ganz genau aus­zu­su­chen, wo sie hingehen.

Sor­ge vor eine Anste­ckung mit Coro­na könn­te also ein Grund dafür sein?

Wolf­gang Heyder: Ja, ich den­ke schon, dass da immer noch vie­le Beden­ken haben und bei kei­nen Shows im Innen­raum dabei sein wol­len. Wir sehen das zum Bei­spiel dar­an, dass immer noch eini­ge Besu­cher Mas­ke tra­gen, obwohl es kei­ne Mas­ken­pflicht mehr gibt.

Was tun Sie im Kul­tur­bo­den in Hall­stadt, um die Sor­gen vor Coro­na zu zerstreuen?

Wolf­gang Heyder: Die­se Sor­gen sind eine gefühl­te, eine indi­vi­du­el­le und sub­jek­ti­ve Ange­le­gen­heit – den Leu­ten so etwas zu neh­men, ist schwer. Wir arbei­ten aber immer noch, wie von Anfang an, mit Abstands­re­geln und inten­si­ver Lüf­tung. Die­je­ni­gen, die kei­nen engen Kon­takt mit ande­ren Leu­ten im Publi­kum haben wol­len, müs­sen die­sen auch nicht haben. Ein Risi­ko, das abschre­cken könn­te, bleibt aber eben bestehen.

Spie­len auch die der­zeit stei­gen­den Lebens­hal­tungs- und Ener­gie­kos­ten eine Rol­le bei der Zurück­hal­tung des Publikums?

Wolf­gang Heyder: Im Lauf des Novem­bers wer­den wir ver­su­chen, genau­er her­aus­zu­fin­den, wie die Leu­te die Ver­an­stal­tungs­sze­ne dies­be­züg­lich ein­schät­zen, aber momen­tan kann ich das noch nicht bestätigen.

Ste­hen Sie in Kon­takt mit ande­ren Ver­an­stal­tern, gibt es dort die glei­chen Sorgen?

Wolf­gang Heyder: Ja, das gilt für alle. Über­all hört man von gerin­ge­ren Ver­kaufs­zah­len – das ist die kla­re Tendenz.

Wie gehen Sie mit die­ser Ten­denz um?

Wolf­gang Heyder: Wir haben uns die Stra­te­gie gege­ben, für Indoor-Ver­an­stal­tun­gen in den kom­men­den Mona­ten erst mal weni­ger zu buchen und uns auf die kom­men­den Open-Air-Shows rich­ten. Zum Bei­spiel dis­ku­tie­ren wir gera­de, wie wir mit dem Bam­Lit 2023 umge­hen und es viel­leicht in den Som­mer ver­schie­ben. Auch hier – das hat sich bei der Aus­ga­be 2022 gezeigt – haben wir ein Kli­en­tel, das sehr vor­sich­tig agiert.

Wel­che Rück­mel­dun­gen geben die Leu­te, die Indoor-Ver­an­stal­tun­gen besu­chen? Bleibt auch hier Sor­ge oder herrscht Sorglosigkeit?

Wolf­gang Heyder: Genau wie gesamt­ge­sell­schaft­lich gibt es auch hier vie­le, die da kei­ner­lei Beden­ken mehr haben und sich nicht ein­schrän­ken. Vie­le sagen auch, dass sie ein­fach wie­der Kul­tur­ver­an­stal­tun­gen wol­len und die­se auch unter­stüt­zen möchten.

In den nächs­ten Tagen haben Sie im Kul­tur­bo­den in Hall­stadt einen Auf­tritt von Wolf­gang Krebs, einen vom Tota­len Bam­ber­ger Kaba­rett und eine Rod Ste­wart-Tri­bu­te-Show. Wie ist die kon­kre­te Aus­las­tung die­ser Veranstaltungen?

Wolf­gang Heyder: Wolf­gang Krebs läuft sehr gut, er wird mit etwa 350 von 380 Plät­zen fast aus­ver­kauft sein. Auch TBC läuft gut mit über 200 Plät­zen, oder Mäc Här­der, der heu­te Abend auf­tritt. Dann kommt aber mit Mr. Rod eine Show, deren Vor­ver­kauf zäh läuft. Da wer­den wir kaum auf mehr als 100 ver­kauf­te Plät­ze kom­men. Es ist ein­fach kom­plett unter­schied­lich, wie die Leu­te auf ein­zel­ne Shows reagieren.

Wie vie­le Kon­zer­te müs­sen Sie der­zeit absagen?

Wolf­gang Heyder: Abge­sagt wird der­zeit trotz allem rela­tiv wenig. Wäh­rend der Hoch­zeit der Pan­de­mie muss­ten wir natür­lich sehr viel ver­schie­ben oder ganz absa­gen. Aber jetzt ver­su­chen wir, alle geplan­ten Ver­an­stal­tun­gen durch­zu­zie­hen. Die Ver­an­stal­tungs­bran­che soll kei­ne Sze­ne wer­den, die nur durch Absa­gen glänzt. Wenn es dazu nötig ist, eine Ver­an­stal­tung mit gerin­gen Publi­kums­zah­len durch­zu­füh­ren, tun wir das eben. Ver­kau­fen wir kei­ne oder nur eine Hand­voll Kar­ten, sagen wir natür­lich ab. Aber wenn 50 oder 60 Leu­te kom­men, auch wenn das sehr wenig ist, machen wir die Ver­an­stal­tung. Es ist uns wich­tig, dass der Betrieb am Leben bleibt und sich das Publi­kum dar­auf ver­las­sen kann, dass Shows stattfinden.

Aber eine Aus­las­tung von 50 von 380 beleg­ten Plät­zen kann sich unmög­lich rechnen.

Wolf­gang Heyder: Nein, das rech­net sich nicht – das ist klar. Aber wir sehen das als Inves­ti­ti­on, die wir in Kauf neh­men. Wenn wir wie­der die Hälf­te der Ver­an­stal­tun­gen absa­gen, ist das für das Publi­kum nicht mehr nach­voll­zieh­bar und der Kul­tur­bo­den ist irgend­wann von der Bild­flä­che verschwunden.

Könn­te die herbst- und win­ter­li­che Zurück­hal­tung des Publi­kums eine Dau­er­zu­stand wer­den? Muss die Ver­an­stal­tungs­bran­che umden­ken und sich stär­ker auf die Open-Air-Mög­lich­kei­ten des Som­mers konzentrieren?

Wolf­gang Heyder: Ich hof­fe nicht! Wir hof­fen, dass sich die­se Zustän­de schon wie­der nor­ma­li­sie­ren. Es wur­de von der Poli­tik ja vor­her­ge­sagt, dass der jetzt begin­nen­de noch­mal ein schwie­ri­ger Win­ter wer­den könn­te – damit müs­sen wir umgehen.

Wie sehen Sie dem­ge­mäß die Rol­le der Poli­tik zur­zeit? Wird genug für die Ver­an­stal­tungs­bran­che getan, um einer­seits auf den Win­ter ein­zu­stim­men, ande­rer­seits aber auch all­zu gro­ße Sor­gen zu nehmen?

Wolf­gang Heyder: Die Medi­en nei­gen dazu, die Poli­tik immer für alles ver­ant­wort­lich zu machen. Ich fin­de, dass es auch für die Poli­tik schwie­rig ist, hier eine Ein­schät­zung abzu­ge­ben. Es ist immer wie­der eine neue Situa­ti­on und nach wie vor eine Situa­ti­on, die kei­ner wirk­lich kennt. Da der Poli­tik irgend­et­was anzu­krei­den, wür­de ich nicht tun.

Spricht da der Ver­an­stal­ter oder das SPD-Mitglied?

Wolf­gang Heyder: Bei­des. Ich habe mei­ne Pro­ble­me, mit dem, was an Zwei­feln und Vor­wür­fen gera­de gegen­über der Poli­tik statt­fin­det. Es geht zu oft um Schlag­zei­len. Auch in ande­ren Berei­chen der gro­ßen Poli­tik waren vie­le der­zei­ti­ge Ent­wick­lun­gen ein­fach nicht vor­her­zu­se­hen. Was wir für uns und für die Kul­tur­bran­che aber tat­säch­lich doch wün­schen wür­den, wäre, dass die Wirt­schaft­lich­keits­hil­fe aus dem Son­der­fonds des Bun­des für Kul­tur­ver­an­stal­tun­gen bis Ende Mai ver­län­gert wird. Denn die Unter­stüt­zungs-Zah­len haben bei wei­tem noch nicht den Vor-Coro­na-Stan­dard erreicht.